Hier
können Sie nachlesen, was die Presse über handicap-network
bisher schrieb:
Teilnahme von o&s online & service GmbH an neuem EU-Projekt
21.10.2005 - Nach erfolgreicher Mitarbeit an den EU-Projekten Equal I und Agil ist o&s Mitglied des neuen eTen-Projektes Orthosim, dem europäischen Simulationsservice-Anbieter für orthopädische Chirurgie.

Foto: Adapting S. L.
Die Projektpartner beim Kick-off Meeting im Juni 2005 in Valencia
Dabei handelt es sich um einen telematischen Service, der durch Computersimulation einen objektiven Einblick in die Komplexität von orthopädie-bezogenen Problemen bietet. O&S online & Service GmbH ist in diesem Projekt für die Marktanalyse und die Einrichtung eines Markt-Bezugssystems für Deutschland zuständig.
Das Projekt wird von der Adapting S. L. in Valencia koordiniert und die Partner sind biomechanische Institute, Chirurgen und Marktforscher, die aus Spanien, Frankreich, der Tschechoslowakei und Deutschland kommen. Das nächste Treffen findet im Rahmen eines Workshops Mitte November in Paris statt und o&s freut sich auf ein Wiedersehen mit allen Akteuren.
Das Projekt wird unterstützt von:

Delegation italienischer Politiker zu Besuch bei Handicap-Network
Augsburg – Vom 26.04.- 29.04.2005 besuchte eine Delegation von sieben italienischen Politikern, die seit 2002 als Partnerstadt des Projektes Equal I , initiiert von der AIP Augsburg Integration Plus, dem Netzwerk für ExistenzgründerInnen in Augsburg und Umgebung auf transnationaler Ebene zusammenarbeitet, die Stadt am Lech., um sich über beschäftigungs-, sozial-
und wirtschaftspolitische Fragen zu informieren.

Großes Interesse zeigten die italienischen Akteure an dem Internetportal Handicap-Network und dem angegliederten Shop. Nach einer Begrüßung der Geschäftsführerin Silke Poelmeyer folgte eine ausführliche Präsentation des
Portals und des Shops durch den technischen Leiter Wolfram Metzner und
dem Webmaster Juergen Winter in den Räumlichkeiten von EDV-Konkret, der Mutterfirma o&s online & service GmbH, die einerseits als Projektträger von Handicap-Network fungiert, andererseits als Beratungsstelle für ExistenzgründerInnen innerhalb des Projektes Equal I arbeitet.

Es gab viele Fragen der italienischen Gäste, vor allem nach den Möglichkeiten einer Internetapotheke und der Anzahl der Mitarbeiter, die ein solches Projekt benötigt. Während der Präsentation erfolgte auch reger Informationsaustausch, bei dem die Augsburger erfuhren, dass es in Rimini z. B. nur ein barrierefreies Hotel gibt und in dieser Stadt aufgrund der Touristen und Freunden der italienischen Lebensart die Arbeitslosigkeit gegen Null tendiert.

Nach der Präsentation versammelten sich die Gäste und Gastgeber zu einer Kaffepause in der angrenzenden Gaststätte „Zur Alten Weberei“, die auch zum Firmenkomplex von EDV-Konkret gehört, um bei Kaffee und Kuchen Gedanken auszutauschen.

© alle Fotos by handicap-network
Die Gäste aus Rimini, wie auch EDV-Konkret werden beim Equal II-Projekt zusammenarbeiten und vielleicht können wir uns auf eine italienische Variante
von Handicap-Network in naher Zukunft freuen.
Augsburger
Allgemeine am 26.08.2003
Der Persönliche Assistent schützt vor Vereinsamung
Begleiter für behinderte
und alte Menschen helfen bei der Bewältigung der
Alltagsprobleme
Augsburg (ute)
Von
diesem Beruf hat noch keiner gehört: "Persönlicher
Assistent im Bereich der Alten- und Behindertenarbeit".
Und doch wird ihm die Zukunft gehören, so Johanna
Golling von der Augsburger Aus- und Weiterbildungs-Einrichtung
EDV-Konkret. Ihre auf die Belange von Behinderten spezialisierte
Tochterfirma online & service bildet von Ende September
an Persönliche Assistenten aus. Die Maßnahme
wird als Modell im Rahmen des EU-Projektes Agil aus europäischen
und bayerischen Mitteln gefördert.
Auf
die Idee ist das Team von online & service gekommen.
"Wir haben in unserer Arbeit feststellen müssen,
dass behinderte und alte Menschen, die nicht schwer pflegebedürftig
sind, oft am Tag mit vier bis fünf verschiedenen
Personen umgehen müssen, die Hilfeleistungen geben",
so Silke Poelmeyer. Ein Blick in die Statistiken untermauert
die Notwendigkeit: Die Zahl der Schwerbehinderten wächst,
weil der Grad der Behinderung mit zunehmendem Alter zunimmt,
es gibt immer mehr alte Menschen und die Leistungen der
Pflegekasse werden immer stärker eingeschränkt.
Behinderte und alte Menschen bekommen nur noch die pflegerische
Grundversorgung, das heißt, Körperpflege, Ernährung
und Mobilität werden nach einem der Pflegestufe entsprechenden
genau umrissenen Zeitplan gewährleistet. Dabei bleibt
die nötige Ansprache oft auf der Strecke.
Die Persönlichen Assistenten sollen
nun dafür sorgen, dass auf fremde Hilfe angewiesene
Menschen nicht vereinsamen, dass sie aus ihren vier Wänden
rauskommen und dass sie bei Behördengängen Unterstützung
finden. Haben Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz,
dann können die Assistenten im Betrieb für Verständnis
werben.
Im Gegensatz zu den Arbeitsassistenten,
die von der Hauptfürsorgestelle bei der Regierung
kommen und auch weiterhin sowohl in der Wiedereingliederung
als auch bei der Vorbeugung von Arbeitslosigkeit eine
wichtige Hilfe sind, sind die Persönlichen Assistenten
noch spezieller im Umgang mit Behinderten geschult und
können auf deren unterschiedliche Bedürfnisse
reagieren. Laut Poelmeyer können sie bei den Sozialstationen,
bei privaten Pflegediensten angestellt oder auch privat
von den Betroffenen engagiert werden.
In
drei Ausbildungsmodulen werden die Persönlichen Assistenten
geschult: Kommunikation und Rhetorik, Recht, Pflegeversicherung,
Betriebswirtschaft, Haushaltsmanagement, Behindertenarten
und Spätfolgen stehen unter anderem auf dem Plan.
Jede Einheit dauert knapp drei Monate und schließt
mit einer Prüfung ab. Im vierten Modul ist ein Praktikum
vorgesehen. Die Ausbildung ist vor allem gedacht für
Frauen, die nach der Erziehungszeit oder einer Zeit der
häuslichen Pflege wieder ins Berufsleben zurückkehren
wollen, aber auch für medizinisches Personal, das
im eigentlichen Beruf nicht mehr arbeiten kann. Auch Menschen
mit Behinderungen, die anderen helfen können, können
die Ausbildung machen. Kosten entstehen keine.
Interessenten wenden sich bitte an
o&s online & service GmbH
Ulmer Str. 160
D-86156 Augsburg
Telefon: 0821 252797-0
Telefax: 0821 252797-1
Telefonhotline: 0821 5428321
E-Mail: redaktion@online-und-service.de
Augsburger
Allgemeine am 08.07.2003
- Augsburg aktiv
Einfach
Barrieren abbauen
Behinderten-Organisationen und Firmen stellen sich vor
Ein
riesiges Programm mit Vorführungen und Präsentationen
von Gruppen, Verbänden und Firmen erwartet die
Besucher bei "Augsburg aktiv" von Donnerstag,
10., bis Samstag, 12. Juli, auf dem Augsburger Rathausplatz.
Der ist dann fest in den Händen der Selbsthilfegruppen
und Behinderten.
Am Donnerstag und Freitag stehen die Veranstaltungen unter
der Leitung des Augsburger Behindertenbeirates, der sich
auch vorstellen wird. "Na und" ist das Motto
des Aktionsprogrammes auf der Bühne, das von der
Bayerischen Staatsregierung unterstützt wird. Bereits
am Donnerstag ist eine Roadshow mit behinderten und und
nicht behinderten Künstlern geplant.
Es gibt Gesprächsrunden mit prominenten Gästen
zum Thema "Integration von Menschen mit Behinderung".
Stündlich finden an beiden Tagen "Rollitouren"
statt, bei denen Nichtbehinderte im Rollstuhl die täglichen
Problemstellungen für Rollstuhlfahrer hautnah erleben
können.
Motto "Mitmachen"
"Mitmachen" heißt es in der "Action
Area". An beiden Tagen können beispielweise Freiwillige
aus dem Publikum beim Rollstuhltraining Drehungen und
Tricks üben. Beim Rollstuhlstreetball spielen Rollstuhlteams
auf einen Basketballkorb, außerdem sind eine Rollstuhlstaffel
und ein "Rollstuhl-Dreierwurf-Contest" geplant.
Mitmachen können die Besucher außerdem bei
verschiedenen Quiz-Spielen, besispielweise beim Gebärdendolmetscher-,
beim Blindenschrift- und beim Tastquiz. Am Freitagabend
17 Uhr hat sich Fred Rai mit seinem Pferd Spitzbub angesagt.
An beiden Tagen informiert der Behinmdertenbeirat der
Stadt über die verschiedenen Fachbereiche, die von
Baulichkeit und Wohnen über Kommunikation, Verkehr
und Mobilität, Schule und Ausbildung bis hin zu sozialen
Dienstleistungen und ilfe und Arbeit und berufliche Integration
reichen.
"Unser Anliegen ist es mit dieser Veranstaltung die
Barrieren abzubauen, denn wir Behinderten möchten
keine Sonderstellung, sondern ein gutes Miteinander und
Füreinander erreichen", erklärt Fachbereichssprecherin
und Mitorganisatorin Carmen Sturm.
HANDICAP-NETWORK
nahm mit einem Stand bei der Veranstaltung
"Augsburg aktiv" teil. Hier sehen Sie einige
Fotos:

Bühnenprogramm "NA UND!" |

Unser Stand auf dem Rathausplatz |

© Fotos by handicap-network |

Rollstuhl-Basketball-Wettbewerb |
Augsburger Allgemeine am 20.06.2003
- Signale 2003
Ein "Handicap" als Erfolgsrezept
Bei
o&s online & service stehen Signale für Integration
auf Grün
Vom
Redaktionsmitglied Thomas Zapp
Behinderung ist "normal", die "Normalität"
wird zur Ausnahme. Bei der Firma o&s online &
service in Pfersee werden gesellschaftliche Klischees
auf den Kopf gestellt. In den Büroräumen auf
dem Dierig-Gelände weisen sechs von sieben MitarbeiternInnen
das auf, was man gemeinhin eine "Behinderung"
nennt.
Silke
Poelmeyer, eine der drei Gründer von o&s, ist
die einzige, die nicht unter diese Definition von "Behinderung"
fällt. Sie selbst sieht das jedoch ganz anders. "Ohne
meine Brille fühle ich mich auch behindert",
sagt sie
Das
vorurteilsfreie Miteinander ist die Besonderheit und die
Stärke des 2001 gegründeten Unternehmens. Bei
o&s entwickeln Menschen mit Behinderungen ein Internet-Portal
für behinderte Menschen. Auf der Seite www.handicap-network.de
findet man Informationen zu Sport, behindertenspezifischen
Rechtsfragen, Reiseangeboten und einen Internet-Shop für
Pflege, Wellness, Hilf- und Heilmittel.
Auf ihr Shop-Angebot sind Silke Poelmeyer und Johanna
Golling, Mitgründerin von o&s, besonders stolz.
"Wir können momentan 600 Produkte vermitteln,
stehen aber in Verhandlungen mit mehreren Herstellern",
erklärt Johanna Golling. Zu dem sollen bald mehr
Produktvergleiche angeboten werden.
Beim Münchener Businessplan-Wettbewerb wurde die
Augsburger Firma mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet.
Auf der selben Veranstaltung mussten sich die GründerInnen
jedoch auch entmutigende Worte anhören. "Sie
wollen was mit Internet machen? Das ist doch zum Scheitern
verurteilt" lautete ein Urteil eines Experten. Diesem
Bedenkenträger würde Johanna Golling heute gerne
die Fakten präsentieren. "Wir sind schuldenfrei",
sagt sie stolz.
Endlich
kurze Wege
"Von
einer Ideee muss man von Anfang voll überzeugt sein
und das war ich", erklärt Golling. Die Mutter
von zwei Kindern kennt die Probleme Behinderter aus eigener
Erfahrung. Seit sie als Kind an Kinderlähmung erkrankte,
ist ihr linkes Bein gelähmt. Bis heute zieht sie
es beim Gehen nach. "Auf Kopfsteinpflaster verliere
ich leicht das Gleichgewicht. Da gerate ich schnell in
Panik", sagt sie.
Um behindertengerechte Hilfsmittel zu bekommen, musste
sie oft lange Wege in Kauf nehmen. Und dann habe man nicht
mal gewusst, ob das gesuchte Teil im Laden überhaupt
vorhanden war. Das brachte Johanna Golling auf die Idee,
im Internet Hilfe anzubieten: Handicap-Network war geboren.
Daniel Hütter, der die Newsseiten des Internet-Portals
www.handicap-network.de einpflegt, ist vollständig
blind. Der 22-Jährige kann nur helle und dunkle Töne
unterscheiden. Daniel ertastet auf einer mit dem Computer
gekoppelten Braillezeile den Bildschirminhalt. Kleine
Metallstifte schießen aus Löchern hervor und
übersetzen Daniel die Zeile, auf der der Cursor gerade
steht, in Blindenschrift. Das technische Zubehör
hat das Arbeitsamt Augsburg bezahlt.

Dass bei dem Behinderten-Dienstleiter überwiegend
Menschen mit einem Handicap arbeiten, sei jedoch nicht
geplant gewesen. "Wir waren bei der Einstellung der
Leute nicht blauäugig. Wir stellen nach Leistung
ein. Gegen unseren Daniel hatte ich durchaus meine Vorbehalte.Er
musste uns während eines Praktikums überzeugen",
betont Johann Golling.
Besonders motiviert
Die Sorge vieler Arbeitgeber, das Behinderte häufiger
krank sind, können Silke Poelmeyer und Johanna Golling
entkräften. "Wer mit einer Behinderung leben
muss, lässt sich von einem Schnupfen nicht von der
Arbeit abhalten. Der ist nämlich ganz andere Schmerzen
gewohnt", sagt Golling. Ihre Mitstreiterin Poelmeyer
ergänzt: "Unsere Mitarbeiter hängen sich
voll rein. Sie sind hochmotiviert, weil sie einen Arbeitsplatz
haben. Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitgeber
seien sicherlich hilfreich, aber nicht ausschlaggebend
für die Einstellung gewesen.
Bei o&s hat sich eine besondere Arbeitsatmosphäre
entwickelt. "Der Umgang ist sehr persönlich".
Einem unseren Referenten für Computerkurse müssen
wir die Brote schneiden oder den Mantel anziehen.
Doch dass der tägliche Umgang vor lauter Rücksicht
und"political correctness" zu steif wird, kann
Silke Poelmeyer ebenfalls nicht bestätigen. Die besten
Witze kämen nämlich von den Behinderten selbst.
Am meisten musste sie über einen Cartoon lachen,
der bei einem Kollegen im Büro hängt: Unter
der Zeichnung eines Blinden, der eine Wand abtatstet,
steht "Satanische Verse auf Raufasertapete entdeckt".
"Viele Firmen lassen das Arbeitspotenzial der Behinderten
brach liegen. Schön blöd!, sagt Silke Poelmeyer.
"Wir möchten ein Zeichen gegen Arroganz und
Borniertheit setzen", ergänzt Johanna Golling.
Und nachdenklich fügt sie hinzu:
" Wir müssen uns bewusst sein, dass ein Unfall
in einem Moment jeden zu einem Behinderten machen".

© Fotos (2) by Thomas Zapp
Augsburger Allgemeine am 13.05.03
/ Aus Schwaben und Oberbayern
Service
von Behinderten für Behinderte
Internet-Portal informiert über Wissenswertes und
bietet Menschen mit Handicap Einkaufsmöglichkeiten
Von unserem Redaktionsmitglied Uschi Ernst-Flaskamp
Augsburg
Projektleiter Jürgen Winter ist
schwerhörig, sein Textbearbeiter Daniel Hütter
ist blind, eine Verwaltungskraft ist Spastikerin. Zusammen
mit anderen behinderten und nicht behinderten Mitarbeitern
bilden sie das sechsköpfige Team der Firma Online
& Service, das das Internet-Portal www.handicap-network.de
gestaltet. Seit kurzem sind sie im Netz und sind stolz
darauf, dass täglich 800 Besucher bei ihnen reinschauen.
Die Idee, ein Internet-Portal für
Behinderte zu gestalten, wurde vor fünf Jahren
geboren, erzählt Silke Poelmeyer. Sie leitet zusammen
mit Johanna Golling seit 1989 die Augsburger Schulungs-
und Weiterbildungsfirma EDV Konkret. Angefangen haben
die Unternehmerinnen mit Angeboten für Frauen,
die nach einer Familienpause wieder Anschluss an das
moderne Berufsleben suchten. Mit zwei Schulungsräumen
und einer Kinderbetreuung für eine Hand voll Buben
und Mädchen ging los, was sich heute mächtig
ausgewachsen hat. EDV Konkret hat auf dem Gelände
einer Augsburger Textilfirma mehrere Gebäudekomplexe
belegt und arbeitet mit zwölf fest angestellten
Mitarbeitern und 15 freien Dozenten. Dazu gehört
das Kinderhaus Konkret mit 150 Plätzen, das als
Kindergarten und Krippe von einem angegliederten Verein
betrieben wird. Hier sind 18 Erzieherinnen beschäftigt.
Die ehemalige Werkskantine wird als Casino und als öffentliche
Gaststätte mit drei Mitarbeitern geführt.

In allen Firmenbereichen arbeiten Behinderte, sagt Johanna
Golling. Und das habe sich bewährt. Golling (54)
ist Mutter zweier Töchter und hat selbst ein Handicap:
Sie hatte Kinderlähmung. „Für uns ist
das nichts Besonderes, jeder Mitarbeiter bringt 100-prozentige
Leistung.“ Das Betriebsklima sei aber mit Sicherheit
freundlicher, die Leute seien hilfsbereiter und das
„Wir“-Gefühl sei deutlich ausgeprägter
als in anderen Firmen, weiß Silke Poelmeyer. Vor
drei Jahren wurde EDV Konkret als besonders behindertenfreundlicher
Arbeitgeber vom Behindertenbeirat der Stadt Augsburg
ausgezeichnet.
Die Neugründung von Online &
Service mit „handicap-network“ ist daher
eine konsequente Weiterentwicklung der Integrationsarbeit
bei EDV Konkret. Laut Johanna Golling gibt es kein vergleichbares
Angebot für Menschen mit Behinderungen. Im Internet-Portal
www.handicap-network.de können sich Interessierte
umfassend über Krankheiten und Behinderungen informieren.
Von Autismus bis Tourette sind die Stichworte
alphabetisch geordnet, mit viel Wissenswertem angereichert
und werden ständig aktualisiert. Handicap-network
arbeitet dafür mit Universitäten, Selbsthilfeorganisationen
und Ärzten zusammen. In einer Jobbörse werden
Stellen ausgeschrieben, in der Abteilung Recht finden
Interessierte Gesetzestexte und aktuelle Urteile. Das
Angebot ist für die Nutzer kostenlos, betont Silke
Poelmeyer.
Derzeit
füllt sich Schritt für Schritt auch der Shop.
Johanna Golling will hier Behinderten ein Angebot machen,
das ihren Bedürfnissen entspricht. Von Kleidung
über Schuhe, medizinische Hilfsmittel bis zu Nahrungsergänzungsmittel
gibt es alles unter einem Dach. Golling weiß selbst,
wie anstrengend Einkaufen für Menschen mit Handicap
sein kann. Sie legt wert darauf, dass alle Angebote
überprüft werden. Sie will, dass der Shop
einmal zu einem „Otto-Katalog für Behinderte“
wird. Einmalig sei, dass die Interessenten nicht zu
den Herstellern weitergeleitet werden.
www.kobinet-nachrichten.de
/ 14.05.2003 - 14:52
www.handicap-network.de
Augsburg (kobinet) Seit kurzem im Netz ist das Internet-Portal
www.handicap-network.de,
das von einem sechsköpfigen Team der Firma Online
& Service gestaltet wird. Die Idee zu diesem Projekt
hatte bereits vor fünf Jahren Silke Poelmeyer und
Johanna Golling, die seit 1989 die Augsburger Schulungs-
und Weiterbildungsfirma EDV Konkret leiten.
«Angefangen haben die Unternehmerinnen mit Angeboten
für Frauen, die nach einer Familienpause wieder
Anschluss an das moderne Berufsleben suchten»,
berichtet die «Augsburger Allgemeine» in
ihrer aktuellen Ausgabe. Die Neugründung von Online
& Service mit handicap-network ist eine Weiterentwicklung
der Integrationsarbeit bei EDV Konkret.
Das
neue Internet-Portal bietet umfassende Informationen
über Krankheiten und Behinderungen. Von Autismus
bis Tourette sind die Stichworte alphabetisch geordnet,
mit viel Wissenswertem angereichert und werden ständig
aktualisiert, wird berichtet. Handicap-network arbeite
dafür mit Universitäten, Selbsthilfeorganisationen
und Ärzten zusammen. Im weiteren Abgebot findet
sich eine Jobbörse, Gesetzestexte und aktuelle
Urteile sowie aktuelle News für behinderte Menschen.
In einem Einkaufs-Shop werden von Kleidung über
Schuhe, medizinische Hilfsmittel bis zu Nahrungsergänzungsmittel
für Menschen mit Handicap angeboten. Nach Angaben
der Portalbetreiber werden alle Angebote überprüft.
Der Shop soll einmal ein «Otto-Katalog für
Behinderte» werden. «Mal draufklicken»,
empfiehlt die kobinet-Redaktion. hjr
Klaus
Kreuzeder besuchte am 26.03.2003 die handicap-network Redaktion
Foto:
© by online und service
Der
Saxophonist von Weltklasse, Klaus Kreuzeder, besuchte
kürzlich die Redaktion des Internet-Portales www.handicap-network.de.
Klaus
Kreuzeder erkrankte mit 1 ½ Jahren an Polio und
ist seit dieser Zeit auf den Rollstuhl angewiesen. Seine
Karriere als Saxophonist startete er mit 16 Jahren. Von
1973 bis 1982 spielte er als Profi bei der Jazz-Rock-Band
AERA viele hundert Auftritte und machte allein sechs LPs
mit dieser Gruppe. 1984 spielte er mit Stevie Wonder die
ersten vier gemeinsamen Konzerte. Zur gleichen Zeit entsteht
mit dem Gitarristen Willi Herzinger in München das
Instrumental – Duo „Sax as sax can, welches
durch ausserordentliche Straßenmusik Furore macht
und dann zehn Jahre mit Henry Sincigno an der Gitarre
durch die Welt tourt. Seither stand und steht er mit Größen
wie Sting, Al Jarreau, Udo Lindenberg oder Xavier Naidoo
auf der Bühne.
Mit Franz Benton bildet er das Duo „BIG little GIG“
, mit dem grandiosen Pianisten David Gazarov das neue
Instrumental-Duo „SAX & KEYS“ (Sax &
Tasten).
Er
eröffnete in Helsinki im Januar 2003 mit dem finnischen
Staatspräsidenten das "Europäische Jahr
der Menschen mit Behinderung 2003".
Neben
der Musik ist er als Vorstandsmitglied in der Petra-Kelly-
Stiftung, der Jazz-Musiker-Initiative München (J.I.M.)
und in der Behinderten- Bewegung politisch aktiv.
Durch
sein vielfältiges Engagement wurde Klaus Kreuzeder
in die Redaktion von handicap-network zum Gedankenaustausch
eingeladen. Dort konnte er sich vor Ort eine Überblick
der Arbeit von Menschen mit Körperbehinderung für
Portal-User mit Behinderung oder Erkrankung, die ein
Handicap haben, aber trotzdem informierte Gesprächspartner
für Mediziner sein wollen, machen.
Klaus
Kreuzeder war von der Professionalität der Website
und vor allem vom kostenlosen Service, den die Redaktion
ihren Usern zur Verfügung stellt, begeistert.
Den
Vorschlag zur Zusammenarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit
nahm er gerne an.
handicap-network darf sich auf diese Kooperation freuen
!
Weitere
Informationen, Tourdaten, CDs usw. unter : www.klauskreuzeder.de
Lokale Agenda 21 / Februar 2003
Behindertenfreundliches Unternehmen: die Erfahrungen bei
EDV Konkret
Silke Poelmeyer von EDV Konkret/o&s Online & Service
GmbH hat mit ihren behinderten Mitarbeitern durchgehend
positive Erfahrungen gemacht: Ihr bereits vom Behindertenbeirat
ausgezeichnetes behindertenfreundliches Unternehmen profitiere
vom hohen Fachwissen, habe motivierte Mitarbeiter, positive
zwischenmenschliche Kontakte und weniger Ausfallzeiten
wegen Krankheit. Außerdem war durch die finanzielle
Förderung von technischer Ausstattung die Festeinstellung
von zusätzlichen Mitarbeitern möglich.
Einer der ersten behinderten Mitarbeiter war der Fachinformatiker
und spastisch behinderte Jens Günther, der seit 8
Jahren bei EDV Konkret beschäftigt ist.
Der Umzug von EDV Konkret in behindertengerechte Räume
und die Förderung durch das Integrationsamt hatte
seine Einstellung ermöglicht. Als Behinderter müsse
man auf die Menschen zugehen und sie von seinen Leistungen
überzeugen; seinen Arbeitsplatz hat er durch eine
Initiativbewerbung bekommen.
Der blinde Kaufmann für Bürokommunikation Daniel
Hütter absolviert nach einer schulischen Ausbildung
zurzeit eine Trainingsmaßnahme bei EDV Konkret und
arbeitet mit besonderer Software. Der tägliche Weg
zur Arbeit wurde mit einem mehrwöchigen Mobilitätstraining
einstudiert.
Augsburger
Allgemeine am 11.12.02 /
Seite 3
„Die Leute sind alle nur
hier, weil sie echt gut sind"
Am
Computer-Arbeitsplatz spielen körperliche Gebrechen
keine Rolle - Augsburger Internet-Seite von Behinderten
für Behinderte
Von
unserem Redaktionsmitglied Bernhard Junginger
Die
meisten Menschen fänden den Bilderwitz, der an der
Pinnwand im Büro der Augsburger Firma O & S Online
& Service GmbH hängt, geschmacklos. Ein Ertrinkender
im Schwimmbad ist abgebildet, der verzweifelt ruft: „Ich
kann nicht schwimmen." Der Rollstuhlfahrer am Beckenrand
antwortet: „Ich kann nicht laufen, trotzdem schrei'
ich nicht rum wie blöd." Doch die vier Computer-Spezialisten,
die in dem lang gezogenen Raum bei gedämpftem Licht
konzentriert an ihren Rechnern sitzen, können herzlich
über den Cartoon lachen. Sie alle sind selbst schwerbehindert.
Der Blinde, die Spastikerin, der Hörgeschädigte
und der schwer Herzkranke erstellen hier die Internetseite
„ http://www.handicap-network.de". Das Portal
bietet vielfältige Informationen rund um das Thema
Behinderung.
Webdesigner
Jürgen Winter füttert seinen Computer gerade
mit den neuesten Erkenntnissen zu Alzheimer, einer Hirnkrankheit,
die vor allem ältere Menschen betrifft. „Die
Stamm-Leserschaft unserer Seite steigt stetig", freut
sich Winter. Früher, als der heute 35-Jährige
noch „DJ Phoenix" war und in Discos für
den richtigen Sound sorgte, war die Musik das Wichtigste
in seinem Leben. Doch vor zehn Jahren ist ihm eine schwere
Lautsprecher-Box auf den Kopf gefallen. Seither hört
er nur noch ein Rauschen. Während seiner Umschulung
zum Mediengestalter ist er zum Computer-Fan geworden:
„Das Internet ist ein tolles Medium für Schwerhörige.
Es hat mir die Musik ersetzt." Nur das dezente Hörgerät
hinterm Ohr erinnert heute an seine Behinderung. Durch
ein digitales Flächenmikrofon bekommt er alles mit,
was im Raum gesprochen wird.
Am
gegenüberliegenden Ende des Raumes scheint Daniel
Hütter ganz in den Text auf seinem Bildschirm versunken.
Dabei ist der 22Jährige seit Geburt blind. Im rumänischen
Siebenbürgen aufgewachsen, konnte er bis zu seinem
elften Lebensjahr weder lesen noch schreiben, weil es
weit und breit keine Schule für Blinde gab. 1990
kam er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er im Rekordtempo
Grund- und Hauptschule nachholte und seine mittlere Reife
machte. Im Juli 2002 schloss er seine Ausbildung zum Kaufmann
für Bürokommunikation ab. „Auf meine Bewerbungen
bekam ich meistens gleich Absagen. Bei O & S konnte
ich als Praktikant anfangen", berichtet er. Silke
Poelmeyer, die nichtbehinderte Geschäftsführerin,
gibt zu:„,Ich konnte mir anfangs überhaupt
nicht vorstellen, was ein Blinder bei uns tun könnte."
Daniel Hütter überzeugte sie. Mit Hilfe eines
Computerprogramms, das Text hörbar macht, übernimmt
der Blinde die Textbearbeitung bei der Firma. Und die
Firma übernimmt den Blinden von Januar an in ein
festes Arbeitsverhältnis.
Die Behinderten erstellen in Augsburg ein Internetportal
rund um das Thema Behinderung. Unser Bild zeigt von links
Jens Günther, Jürgen Winter, Daniel Hütter
und Roswitha Heitz. Bild: Christina Bleier
Das
vor rund einem Jahr gegründete Unternehmen verdient
mit der Online-Einkaufsmöglichkeit, die einmal zum
Otto-Katalog für Behinderte werden soll, mit Internet-Werbebannern,
mit Auftragsarbeiten für andere Firmen und als Partner
von Projekten der Europäischen Union. Dass außer
der Chefin nur Schwerbehinderte bei O & S arbeiten,
„dahinter steckt in keiner Form ein sozialer Gedanke„,
stellt Geschäftsführerin Poelmeyer klar: „Die
Leute sind alle nur hier, weil sie echt gut sind."
Auch Roswitha Heitz, die sich bescheiden als „Mädchen
für alles" bezeichnet, hat mit Leistung überzeugt.
Die Bewegungen der blonden Verwaltungsangestellten wirken
abgehackt, wenn sie spricht, holpern die Worte manchmal.
Sie ist Spastikerin. Die 35-Jährige ist verheiratet
und hat eine siebenjährige Tochter. Als die in die
Schule kam, fand die gelernte Programmiererin Roswitha
Heitz bei O & S einen Job. „Ich habe immer Glück
gehabt", strahlt sie.
„Mit
Behinderten konnte ich früher selbst nichts anfangen",
erzählt Ex-Fahrlehrer Walter Gehring. „Ein
Herzinfarkt, ein Bandscheibenschaden - heute bin ich selbst
schwerbehindert", sagt er. „Eine Computer-Schulung
und der Arbeitsplatz haben mich aus meinen Depressionen
geholt." Gerade stellt er Bilder von einem speziellen
Treppengeländer in das elektronische Einkaufszentrum.
„Durch
die Behinderungen unserer Mitarbeiter entstehen der Firma
keinerlei zusätzliche Kosten", betont Silke
Poelmeyer. Das Flächenmikrofon für Jürgen
Winter, die Blinden-Software für Daniel Hütter
oder die spezielle Tastatur für Roswitha Heitz: alles
wird vom Integrationsamt oder dem Arbeitsamt finanziert-
mit Geld, das Unternehmen zahlen müssen, die nicht
den geforderten Prozentsatz an Behinderten beschäftigen.
Poelmeyer
ist an der Computer-Schulungsfirma EDV-Konkret beteiligt,
die sich gleich nebenan befindet. Dort hat sie schon viele
Jahre lang mit Behinderten zusammengearbeitet. Ihre Erfahrung:
„Anders als viele Arbeitgeber glauben, sind diese
Leute seltener krank. Die kennen Schmerzen, wegen Kopfweh
bleiben die nicht daheim."
Dafür,
dass ein körperliches Gebrechen gerade bei der Arbeit
am Computer keinen Unterschied mache, sei Jens Günther
das beste Beispiel. Der an Armen und Beinen gelähmte
30-Jährige ist bei EDV-Konkret einer der beliebtesten
Kursleiter und sorgt dafür, dass insgesamt 130 Computer
reibungslos funktionieren. Auch wenn es bei O & S
Probleme mit der Technik gibt, kommt er mit seinem Elektro-Rollstuhl
angerollt und kümmert sich darum. „Behinderten
wird oft nicht zugetraut, in einem ganz normalen Beruf
zu arbeiten", sagt er: „Die meisten Leute denken
nur an einfache Arbeiten in einer Behindertenwerkstätte."
Im Beruf durch Kompetenz überzeugen, nicht über
das Schicksal klagen, sondern es selbst meistern - das
ist sein Motto, das auch die vier Computer-Spezialisten
sofort unterschreiben würden. Die nötigen Hilfen,
wie der Rollstuhl oder das Hörgerät, gehören
ganz selbstverständlich dazu - ebenso wie eine gewaltige
Portion Humor: „Den Witz mit dem Ertrinkenden und
dem Rollstuhlfahrer, den find' ich wirklich klasse",
schmunzelt der gelähmte Netzwerkadministrator Jens
Günther.
Augsburger
Allgemeine am 20.11.02
Wo Behinderte einkaufen können
Auch viele Infos und Tipps
(ull).
Das Internetportal www.handicap-network.de ist zwar
noch im Aufbau begriffen, aber bereits jetzt stellt
es eine enorme Hilfe für Behinderte Menschen
dar. Die Seite eines Augsburger Dienstleistungsunter-nehmers
enthält ein reichhaltiges Angebot an Neuigkeiten
und Informationen zum Thema Behin-derung. So gibt
es eine Jobbörse und "technische Besonderheiten".
Im Mittelpunkt des Angebots steht ein virtuelles
Kaufhaus für Behinderte, das ein bequemes Einkaufen
von zu Hause aus ermöglicht. Das Angebot soll
durch die Anregung der User stetig erweitert werden.
Ein Plus der Seite: je ein Lexikon zu allen bekannten
Behinderungen und medizinischen Fachbegriffen mit
mehreren tausend Stichpunkten. |

www.handicap-network.de
Übersichtlichkeit:......@@@@@
Idee:......................@@@@@
Spaßfaktor:...................@@@
Informationsgehalt:....@@@@@
Aktualität:..................@@@@
Gesamturteil:............@@@@ |
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Augsburger Allgemeine am 15.09.01
Ein Netzwerk für Behinderte
Neues Unternehmen bereitet Internet-Portal
vor - Von Uni wissenschaftlich begleitet
Den
Behinderten helfen, über ihre Behinderung zu erhalten,
ihnen Einkaufs- und Forschungsmöglichkeiten zu bieten
sowie zahlreiche Adressen zu vermitteln - dies hat sich
eine neues Projekt vorgenommen: Die Augsburger online
& service GmbH (i.G.) will ein umfassendes Internet-Portal
(handicap-network) erstellen.
"Ende
des Jahres soll das Portal im Internet abrufbar sein",
erklärt die Geschäftsführerin Silke Poelmeyer,
die gleichzeitig auch Chefin der EDV Konkret GmbH ist,
die die Vorarbeiten für das Projekt geleistet hat.
Das Portal will allen regionalen Organisationen die Möglichkeit
bieten, in diesem Netzwerk präsent zu sein. Viel
tausend Adressen wurden und werden noch gesammelt. Als
einmalig bezeichnet Poelmeyer das Vorhaben, eine Shopping-Mall
anzubieten. Über das Internet können sich Behinderte
über spezielle Produkte, aber auch über die
Bereiche Kliniken, Kurhotels, Ärzte, Selbsthilfegruppen
oder Beratungsstellen informieren.
In
News Groups sollen sich Behinderte austauschen können.
Nach Angaben von Poelmeyer wird das Projekt von der Uni
Augsburg wissenschaftlich begleitet. Eine Zusammenarbeit
besteht mit dem Integrationsfachdienst im Berufsausbildungswerk
sowie dem Behindertenbeirat der Stadt Augsburg. Es ist
geplant , dass die Mitarbeiter später in die Geschäftsleitung
einsteigen und sich an der GmbH beteiligen können.
Laut Poelmeyer werden die Hälfte der Mitarbeiter
an dem Projekt selbst behindert sein. In Deutschland gibt
es mehr als sechs Millionen Menschen mit einem Behinderungsgrad
von 50 Prozent. Und fast jeder Dritte, so Poelmeyer sei
aktuellen Studie zufolge, online.
Die Gründerfirma EDV Konkret engagiert sich seit
13 Jahren in der Erwachsenen- Weiterbildung. In Zusammenarbeit
mir dem Arbeitsamt lag der Schwerpunkt bei den Frauen
und Behinderten. Die Mitarbeiterzahl der Augsburger Firma
liegt derzeit bei 16
Stadtzeitung
Augsburg am 25.10.01:
Internet-Portal für Behinderte
Augsburg. Unter www.handicap-network.de wurde ein Internet-Portal
für behinderte Menschen eingerichtet. Nähere
Infos zu diesem Service auch bei Silke Poelmeyer, 0821-22793-11.
oder schriftlich bei o & s online und service, Kirchbergstraße
23, 86157 Augsburg.
Chip
Online am 25.01.02
Internet-Portal speziell für behinderte Menschen
mit Handicap
Augsburg (ddp/smk) - Das im Aufbau befindliche Internet-Portal
Handicap-Network.de wendet sich speziell an Behinderte.
Die Webseite bietet neben Informationen für Menschen
mit Down-Syndrom, Hörschwäche, Epilepsie, Parkinson-Syndrom
oder Querschnittslähmung Service-Angebote und künftig
einen E-Commerce-Bereich.
Geplant
sind unter anderem eine Jobbörse und ein Shopping-Bereich,
der Bücher, Möbel, Mode, Schuhe und andere Produkte
für Behinderte anbietet.
"Es
gibt unzählige Angebote für Behinderte im Internet,
aber man findet sie nicht", sagte Geschäftsführerin
Silke Poelmeyer von der Augsburger Betreiber-Firma Online
& Service. Das liege nicht zuletzt am "Scheuklappen-Denken"
der Behindertenverbände, die jeweils nur für
ihre eng definierte Zielgruppe da seien.
Stadtzeitung
Augsburg am 30.11.01
Neuer Online-Dienst
Behinderter hilft den Behinderten
"Für
Behinderte gibt es noch keine Adresse, im Internet, die
umfassende Informationen und Leistungen anbietet. Wir
haben auch vor, einen Verkaufsbereich für Produkte
für Behinderte anzubieten - das gibt es bisher nirgends."
So
beschreibt Silke Poelmeyer, Geschäftsführerin
der Online & Service GmbH, die Arbeit ihres Mitarbeiters
Jürgen Winter.
Sie
sieht ihren Betrieb als zukünftige Integrationsfirma,
die überwiegend Behinderte einstellt und Online-Angebote
für Behinderte und andere Menschen macht.
Leistung zählt
Dass Poelmeyer einen Behinderten angestellt
hat, war für sie überhaupt kein Problem: "Wichtig
ist für uns die Leistung, nicht irgendeine Behinderung."
Die Firmen-Chefin sieht es eher als Einengung an, dass
der Gesetzgeber die Zuschüsse für eine Integrationsfirma
daran koppelt, dass die Hälfte der Belegschaft Nicht-Behinderte
sein müssen. "Wir müssen dann schon darauf
achten, dass wir nicht zu viel Behinderte einstellen."
Der
ifd Schwaben ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen
Jugendfürsorge Augsburg und der Diakonischen Werke
im Auftrag des Arbeitsamtes und der Regierung von Schwaben.
Dabei werden Menschen mit meist schweren Behinderungen
bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sowie bei Problemen
am Arbeitsplatz unterstützt. Andererseits steht man
aber auch für Firmen als kompetenter Ansprechpartner
zur Verfügung.
Charmanter
Besuch in der handicap-network Redaktion

Am Mittwoch, den 17.04.02 besuchte die Staatsministerin
a. D. Frau Stamm MdlB die handicap-network Redaktion.
Im Mittelpunkt stand die Präsentation
des handicap-network Portals. In diesem Zusammenhang bedauerte
Frau Stamm die globale Entwicklung und den Wettbewerbsdruck,
der dazu führt, dass die Loyalität gegenüber
Behinderten ständig abnimmt, sodass die allgemeine
Entwicklung in dieser Richtung eher negativ zu beurteilen
ist.
Außerdem zeigte Frau Stamm großes
Interesse an unserer Job-Börse, hält
dies für eine gute Möglichkeit, über die
Bewerber-Tipps an einen Arbeitsplatz zu kommen, zumal
die Seite nicht nur für Arbeitssuchende, sondern
auch für Arbeitgeber sehr interessant ist, die ihre
Angebote auf dieser Seite präsentieren können.
Frau Stamm ist Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern mit
insgesamt 30 000 Mitgliedern.

Auf diesem Foto sehen Sie die Frau Golling im Gespräch
mit Frau Stamm. Im Hintergrund telefoniert Frau Poelmeyer,
die Geschäftsführerin der und online-und-service
GmbH.
Frau Stamm im Gespräch mit Herrn Schaad (Dierig).
Hier begrüßen die Mitarbeiter den hohen Besuch.