Aktuelle Online-Studie zeigt: So stark ist die Furcht vor Schlaflosigkeit - Warum Angst den Schlaf rauben kann
Darmstadt (ots) - 15.11.2005 - Eine Online-Studie des Kytta-Schlaftrainers zeigt: Jeder dritte Befragte hat Angst vor der Schlaflosigkeit, mehr als die Hälfte von ihnen schläft erst nach mehr als 45 Minuten ein. Auf www.schlaftrainer.de finden Menschen mit Schlafstörungen kostenlose Hilfe. Prof. Dr. Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am Universitäts- und Bezirksklinikum Regensburg, analysiert für jeden Teilnehmer die Antworten des Online-Fragebogens und versendet das Ergebnis samt individuellen Schlaftipps per E-Mail. Bislang haben 5.700 Menschen teilgenommen. Dieser einzigartige Service wurde von Prof. Zulley mit Unterstützung von Kytta-Sedativum entwickelt.
"Ursache für einen schlechten Schlaf sind häufig belastende Lebenssituationen", erklärt Prof. Zulley. "Sind diese Zeiten überstanden, können die Schlafstörungen trotzdem bestehen bleiben, weil man das Bett mit fehlgeschlagenen Einschlafversuchen verbindet. Die Betroffenen entwickeln Angst vor der Schlaflosigkeit und ihren Folgen wie zum Beispiel mangelnder Leistungsfähigkeit. Bei Angst ist der Körper jedoch erregt und angespannt. Das steht einem gesunden Schlaf im Wege."
Raus aus dem Teufelskreis:
Entspannung als Schulfach Als sehr wirkungsvoll bei Schlafstörungen haben sich zwei Entspannungstechniken erwiesen: autogenes Training und die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. "Beide Methoden gehören zum Standardangebot von Volkshochschulen", so Prof. Zulley. "Außerdem ist es wichtig, sich beim Einschlafen nicht selbst unter Zeitdruck zu setzen. Deshalb sollte jeder, der Angst vor der Schlaflosigkeit hat, die Uhrzeitkontrolle vermeiden und den Wecker aus dem Blickfeld stellen." Wer auf sanfte Einschlafhilfen zurückgreifen möchte, dem empfiehlt der Experte erst einmal pflanzliche Präparate. Zum Beispiel enthalten Kytta-Sedativum Dragees die optimale Dreifach-Kombination aus den bewährten Naturwirkstoffen Baldrian, Hopfen und Passionsblume für dreifache Wirkung und haben keinerlei Nebenwirkungen. Hopfen hilft beim Einschlafen, Baldrian beruhigt und fördert das Durchschlafen und die Passionsblume lässt die Betroffenen entspannt aufwachen und frisch in den Tag starten. Kytta-Sedativum Dragees sind rezeptfrei nur in der Apotheke erhältlich.
Quelle: Merck Selbstmedikation GmbH
Schlaflose Nächte? - TK gibt Tipps für besseren Schlaf

Hamburg (ots) - 05.09.2005 - Wer kennt das nicht? Man hat zwar brav acht Stunden im Bett gelegen, ist aber dauernd wieder aufgewacht und hat sich von der einen zur anderen Seite gewälzt. Morgens quält man sich zerschlagen, matt und missmutig aus den Federn. Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts leidet fast jeder zweite Deutsche unter Schlafproblemen. Dabei sind ältere Menschen stärker betroffen als jüngere. Wegen ganz normaler altersbedingter Schlafveränderungen treten ab dem 65. Lebensjahr Ein- und Durchschlafstörungen besonders häufig auf. Auch der Schlafbedarf sinkt. Ein Säugling schläft noch rund 16 Stunden täglich, Kleinkinder 11 bis 13 Stunden, Erwachsene benötigen rund acht Stunden Schlaf, bei Älteren sinkt der Schlafbedarf auf etwa sechs Stunden. Das sind jedoch Durchschnittswerte, die individuell schwanken können.
"Oft verhelfen schon ein paar einfache Tricks zu einem besseren Schlaf", sagt Dr. Catharina Bullmann, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse (TK). Hier ihre Tipps:
* Nicht zu spät und zu schwer essen. In den sechs Stunden vor dem Zubettgehen auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola, aber auch schwarzen Tee verzichten. Keinen Alkohol trinken. Schon geringe Mengen können anregend wirken.
* Nicht zu früh ins Bett gehen. Wer um 20 Uhr schlafen geht, wäre bei einem Schlafpensum von sieben Stunden schon um 3 Uhr in der Nacht ausgeschlafen.
* Ein regelmäßiger Tagesrhythmus hält die innere biologische Uhr im "richtigen Takt". * Die Temperatur im Schlafzimmer sollte bei ca. 17 Grad Celsius liegen. Den Schlafraum gut lüften und verdunkeln.
* Schlaftabletten meiden oder vorsichtig und sparsam mit diesen Medikamenten umgehen.
Quelle: Techniker Krankenkasse
Wenn Schlafen krank macht -
Obstruktive Schlafapnoe: Nur 5 % aller Betroffenen diagnostiziert
17.06.2005 - Mit der "Woche des Schlafes(R) 2005" setzen die Initiatoren, DAGS e.V. und ResMed GmbH & Co. KG, auch in diesem Jahr ihr Bestreben fort, über die Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit aufzuklären. Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Folgen gestörten Schlafes besonders durch schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS). Die diesjährige "Woche des Schlafes(R)" findet vom 18. bis 25. Juni bundesweit statt und bietet zahlreichen Verbänden und Institutionen eine Plattform, um über Themen rund um den gesunden Schlaf zu informieren.
Die "Woche des Schlafes(R)" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Sie ist eine Initiative der Deutschen Akademie für Gesunden Schlaf e.V. und der ResMed GmbH & Co. KG. "ResMed ist als führender Hersteller von Atemtherapiegeräten stolz darauf, gemeinsam mit der DAGS Initiator der "Woche des Schlafes(R)" zu sein und mit seinem breiten Produktportfolio den Therapieanforderungen verschiedenster Krankheitsbilder schlafbezogener Atmungsstörungen gerecht zu werden", so Caspar Graf Stauffenberg, Geschäftsführer der ResMed GmbH & Co. KG.
Schlafbezogene Atmungsstörungen, vor allem die obstruktive Schlafapnoe (OSA), sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Wenn lautes, unregelmäßiges Schnarchen durch Atemstillstände (Apnoen) oder zu geringe Atmung (Hypopnoe) von mehr als zehn Sekunden Dauer unterbrochen wird, spricht man von einer OSA. Die Muskeln der oberen Atemwege kollabieren, so dass den Betroffenen mindestens fünf Mal pro Stunde die Luft wegbleibt. Die Folge sind schwere Erkrankungen (wie z.B. Schlaganfall oder Herzinfarkt), bei denen OSA als Ursache häufig zu spät erkannt wird. Durch den nächtlichen Sauerstoffmangel sind vornehmlich Organe mit besonders hohem Sauerstoffbedarf betroffen - vor allem Gehirn und Herz. In Deutschland kann man von rund 4,0 Millionen Betroffenen ausgehen. Allerdings sind weniger als 5 % dieser Betroffenen als solche diagnostiziert und in therapeutischer Behandlung.
Doch gehen mit der Erkrankung nicht nur Folgen für die persönliche Gesundheit einher. Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche können zu zunehmender Isolation in Berufs- und Privatleben führen. Der aus der Tagesmüdigkeit resultierende Sekundenschlaf stellt eine Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer dar. "Wir finden ein siebenfach erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle bei Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Der volkswirtschaftliche Schaden, der jährlich als Folge übermüdungsbedingter Unfälle entsteht, liegt bei rund 10 Millionen Euro", so Prof. Dr. Jürgen Zulley. Die "Woche des Schlafes(r)" soll Betroffene über Symptome, Folgen und Therapiemöglichkeiten informieren. "Menschen mit Schlafstörungen müssen umgehend Hilfe durch Aufklärung und Therapie erhalten, damit ihre Lebensqualität schnellstmöglich wieder hergestellt wird," so Zulley weiter.
Quelle: presseportal
Diagnose und Therapie der obstruktiven Schlafapnoe -
MAP zeigt neues auf der MEDICA
22.11 2004 - Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland
leiden an schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS), insbesondere an
obstruktiver Schlafapnoe (OSA). Allerdings sind weniger als 5 % der
Betroffenen als solche überhaupt diagnostiziert und in Behandlung.
Um erstmals eine großflächige Identifizierung bislang unerkannter
Schlafapnoe-Patienten zu ermöglichen, hat MAP den Risiko-Screener
MicroMESAM(R) entwickelt, mit dem einfach und wirtschaftlich über
Nacht das Risiko schlafbezogener Atmungsstörungen ermittelt werden
kann. Mit dem neuen Gerät werden erstmalig Ärzte aller Fachrichtungen
in die Diagnostik der Schlafmedizin integriert: Der Screeningtest
erfordert keine fundierten schlafmedizinischen Kenntnisse. Mittels
eines speziellen Atemmess-Schlauchs und eines hochempfindlichen
Drucksensors werden alle relevanten Informationen über die Atmung des
schlafenden Patienten erfasst. Die Auswertungssoftware ermöglicht es
auch dem Nicht-Somnologen, auf einen Blick zu beurteilen, ob eine
vertiefte Diagnostik in einem Schlaflabor erforderlich ist. Der
Screener wurde in der Validierungsstudie von Professor Helmut
Teschler, Essen, mit gutem Ergebnis getestet. Auch dem Patienten
bietet microMESAM(R) Vorteile: Patienten können zu Hause das eigene
Risiko überprüfen und der Besuch des Schlaflabors wird erst nach
Bestätigung des Verdachts notwendig.
Auch in den Bereichen Zubehör, Software und Therapie präsentiert
MAP Medizin-Technologie GmbH auf der Medica Neuheiten:
Das mobile Speichermodul MAPData(R) bietet mit nur 20 g Gewicht
alle Möglichkeiten des schnellen und unkomplizierten Datentransfers.
Zur Therapiekontrolle muss der Patient das Atemtherapiegerät ab
sofort nicht mehr bewegen. Über das Speichermodul können die
Therapiedaten sowohl beim Arzt über die entsprechende Software
(LOGSoft(R)) ausgelesen, als auch beim Patienten in das Therapiegerät
(Magellan(R)iPAP, minni Max nCPAP(R) oder MinniPAP(R)) eingelesen
werden.
Mit minniPAP(R) hat MAP fortschrittlichste Technik in ein kleines
Format gepackt. Der minniPAP(R), der ab Frühjahr 2005 mit und ohne
Luftbefeuchter erhältlich sein wird, vereint die Funktionen eines
APAP-, CPAP- und eines Kontrollgerätes. Das Gerät bietet die gleichen
Leistungen wie der Magellan(R)iPAP in noch kompakterer Form.
Das neue LOGSoft(R) 2.3 ist eine Software zur Analyse der
Therapiedaten aus den Atemtherapiegeräten. Es erlaubt die komplexe
Therapiebetrachtung über beliebig wählbare zeitliche
Therapieabschnitte.
Die Atemtherapiemaske Silent Papillon(R) wird erstmalig auf der
MEDICA vorgestellt und ist ab 2005 auf dem Markt erhältlich.
Quelle: MAP Medizin-Technologie GmbH