Zur Startseite
Zu den News
Behinderungen von A-Z
Online-Shop für Behinderte
Wir über uns
Behindertensport -Wettbewerbe-Termine
Unser Gästebuch
Zur Rechtsabteilung
Technische Besonderheiten
Lexikon
Reisetipps für Behinderte
Handicap B
Handicap C
Handicap D
Handicap E
Handicap F
Handicap G
Handicap H
Handicap I
Handicap J
Handicap K
Zu Handicap L
Handicap M
Handicap A
Handicap N
Handicap O
Handicap P
Handicap Q
Handicap R
Handicap S
Handicap T
Handicap U
Zu Handicap V
Handicap W
Handicap X
Handicap Y
Handicap Z
 
Die Ursachen

 
 

Internet handicap-network.de
Die Inhaltsübersicht

- Was tun, wenn Ihr Kind nicht richtig wächst?
- Wachstumshormonmangel - Therapie ist möglich
- Kleinwuchs: Chance durch Therapie mit Wachstumshormon
- Rezeptormutation für Kleinwuchs entdeckt
- Was ist über Kleinwuchs aus medizinischer Sicht bekannt?


Was tun, wenn Ihr Kind nicht richtig wächst?

Germering - 23.05.2006 (ots) - Untersuchungen zeigen, dass Wachstumsstörungen häufig zu spät erkannt oder nicht ernst genommen werden. Wenn Ihr Kind nicht richtig wächst, kann das ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein. Deshalb muss die Ursache einer Wachstumsstörung so schnell wie möglich gefunden werden. Sie sollten alle Vorsorgeuntersuchungen nutzen und falls Ihnen ein gestörtes Wachstum Ihres Kindes auffällt, so bald wie möglich Ihren Kinderarzt konsultieren. Wird eine Krankheit, wie zum Beispiel ein Wachstumshormonmangel rechtzeitig erkannt, können Spezialisten Ihrem Kind helfen. Bei einem Wachstumshormonmangel kann der fehlende körpereigene Stoff ersetzt werden. Wichtig ist die frühe Diagnose einer Wachstumsstörung, damit gegebenenfalls rechtzeitig mit einer Therapie begonnen werden kann. Denn im Verlauf der Pubertät schließen sich die knorpeligen Wachstumsfugen und ein Aufholwachstum bis zur altersgerechten Größe ist dann nicht mehr möglich. Informationen erhalten Sie bei "Forum Wachsen": Telefon 089-89 45 78 40 oder auf der Internetseite www.forumwachsen.de.

Quelle: Forum Wachsen


Wachstumshormonmangel - Therapie ist möglich

Germering - 04.04.2006 (ots) - Sophia ist sieben Jahre alt. Sie besucht die Grundschule, die nur fünf Minuten von zu Hause entfernt liegt. Jeden Morgen geht sie zusammen mit ihrer kleinen Schwester aus dem Haus und kommt am Mittag wieder vom Unterricht zurück. Die Mutter der beiden Mädchen wartet dann schon mit dem Essen. Sie fragt Ihre Töchter, was los war, betreut die Hausaufgaben und bespricht mit ihren Kindern die Erlebnisse des Tages.

Es ist nicht immer einfach, die Stimmungen der Mädchen aufzufangen, aber langsam wird auch Sophia etwas ausgeglichener. Sophia ist viel zu klein für ihr Alter und das bereitet ihr große Probleme. Ihre ein Jahr jüngere Schwester ist größer als sie. Obwohl Sophia schon die zweite Klasse besucht, wird sie häufig wie ein Kleinkind behandelt und das macht sie richtig wütend.

Vor einem Jahr wurde bei Sophia ein stark ausgeprägter Mangel an Wachstumshormon festgestellt. Durch diesen Mangel wurden wichtige Stoffwechselvorgänge gestört. Die verlangsamte körperliche Entwicklung bereitete dem Kind große Schwierigkeiten. Seit zehn Monaten erhält Sophia nun jeden Abend eine Injektion mit Wachstumshormon unter die Haut. Der fehlende körpereigene Stoff muss täglich ersetzt werden. Anfangs war dieses Ritual ein bisschen schwierig, aber weh tut es eigentlich nicht - und der Erfolg spricht für sich: Sophia hat aufgeholt. Im letzten halben Jahr ist sie neun Zentimeter gewachsen!

Die Mutter merkt, wie es Sophia langsam besser geht. Das Kind fährt nicht mehr so leicht aus der Haut und kann sich viel besser konzentrieren. Die Eltern sind froh, dass sie auf eine Überweisung zum Facharzt bestanden haben und so die Diagnose rechtzeitig gestellt werden konnte. Bald wird Sophia ihre altersgerechte Größe erreicht haben und muss sich nicht mehr davor fürchten, wie ein Baby behandelt zu werden.

Weitere Informationen zum Thema Wachstumsstörungen und Wachstumshormonmangel erhalten Sie über das „Forum Wachsen“ unter www.forumwachsen.de.


Kleinwuchs: Chance durch Therapie mit Wachstumshormon

Germering - 08.03.2006 (ots) - Experten vermuten, dass eine große Zahl von Kindern, die an Wachstumshormonmangel leiden, nicht - oder nicht frühzeitig erkannt werden. "Kleinwuchs muss als ernstzunehmende Entwicklungsstörung wahrgenommen werden, damit rechtzeitig diagnostische Maßnahmen eingeleitet werden können und gegebenenfalls die Entscheidung über eine Therapie getroffen werden kann. Die Überweisung zum Spezialisten darf nicht zu lange hinausgezögert werden." Sagt Hannes Schmeil, der Sprecher von 'Forum Wachsen'.

Denn im Verlauf der Pubertät schließen sich die Epiphysenfugen und ein Aufholwachstum bis zur altersgerechten Größe ist dann nicht mehr möglich. Deshalb sind regelmäßige und gewissenhafte Gewichts- und Längenmessungen bei den Vorsorgeuntersuchungen entscheidend. Wachstumsverläufe außerhalb der Norm, das heißt, Längenmessungen, die unterhalb der 3. Perzentile liegen, müssen erkannt werden, damit diagnostische Schritte in Spezialzentren eingeleitet werden können. Erst dann kann über eine mögliche Therapie mit Wachstumshormon oder eine weitere Beobachtungszeit mit regelmäßiger Kontrolle entschieden werden.

Die Therapie mit Wachstumshormon ist seit vielen Jahren bewährt und hervorragend durch Daten aus langjährigen internationalen Anwendungsbeobachtungen dokumentiert. Sie kann aus heutiger Sicht als effektiv und gut verträglich bezeichnet werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei "Forum Wachsen": Telefon 089-89 45 78 40 oder unter www.forumwachsen.de.

Quelle: Forum Wachsen


Rezeptormutation für Kleinwuchs entdeckt

Wissenschaftler der Universitätskinderklinik Leipzig wiesen jetzt erstmals eine Mutation des IGF-I-Rezeptors als eine Ursache für Kleinwüchsigkeit nach. Die im New English Journal of Medicine veröffentlichte Entdeckung könnte der Schlüssel für die weitere Erforschung von noch nicht bekannten Ursachen der Kleinwüchsigkeit sein.


Etwa 10 % der Kinder, die bereits im Mutterleib Wachstumsstörungen haben, bleiben auch später zu klein. In vielen Fällen ist die Ursache des Kleinwuchses unklar, so dass die Therapie häufig erfolglos bleibt. Wenn man weiß, dass diesen Kindern daraus gesundheitliche und soziale Probleme erwachsen können, scheint Handlung geboten.

An der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig beschäftigt man sich unter den verschiedensten Aspekten mit dem Problem der Kleinwüchsigkeit. Das von Prof. Eberhard Keller an der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche entwickelte Crescnet bietet auf Grund der anonymen Erfassung eines umfangreichen Datenmaterials von Kindern beste Voraussetzungen für gezielte Untersuchungen auch im Hinblick auf Kleinwüchsigkeit. Das Team um Klinikchef Prof. Wieland Kiess konnte so erfolgreich der Hypothese nachgehen, dass Mutationen im Gen für den Insulin- ähnlichen Wachstumsfaktor I-Rezeptor (IGF-IR), eine Ursache für vor- und nachgeburtliche Wachstumsstörungen sein könnten.

Ausgangspunkt für die Hypothese ist das Wissen um Hormone als Botenstoffe, die das Signal für das Wachstum geben. Ob das funktioniert oder nicht, könnte wiederum an den Rezeptoren liegen, die gewissermaßen das Schloss für die Schlüsselhormone bilden. Wenn man also nachweisen könnte, dass einer der Rezeptoren so verändert ist, dass das Schloss-Schlüssel-Prinzip nicht funktioniert, kann natürlich auch die entsprechende Botschaft nicht weitergetragen werden. Genau diesen Nachweis haben die Leipziger Forscher erbracht.

Sie untersuchten zwei Gruppen von 42 bzw. 50+9 Kindern mit Wachstumsstörungen unklarer Herkunft gezielt auf Abnormalitäten im IGF-IR Gen. Als Kontrollgruppe unterzog man 43 Kinder mit normalem Geburtsgewicht den gleichen Untersuchungen. In dieser Kontrollgruppe konnten keine Veränderungen des IGF-IR Faktors festgestellt werden, wohingegen in der ersten Gruppe ein Mädchen mit IGF-I-Rezeptor-Mutation auffiel und in der zweiten ein Junge. Damit war erstmals der Nachweis für eine Wachstumsstörung erbracht, die zurückzuführen ist auf eine Rezeptoranomalität.Wie wichtig diese Entdeckung für die wissenschaftliche Welt und letztendlich für die betroffenen Kinder ist, zeigen die Veröffentlichung in einem der renommiertesten Wissenschaftsjournale auf dem Gebiet der Medizin, dem New English Journal of Medicine, und die Anfragen aus aller Welt. Die Wissenschaftler wollen jetzt aber noch einen Schritt weitergehen. Sie wollen jetzt die Eiweißstrukturen untersuchen, die mit dem Rezeptor verbunden sind, denn, so Prof. Kiess, "es könnte ja der Rezeptor in Ordnung sein, nicht aber die Verbindungswege". weitere Informationen:

Prof. Dr. Wieland Kiess
Telefon: 0341 - 97 26 000
E-Mail: kiw@medizin.uni-leipzig.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

http://www.uni-leipzig.de/~kikli

Quelle: Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e.V. (BKMF)


Was ist Kleinwuchs aus medizinischer Sicht bekannt?

Die weit verbreitete Annahme, Kleinwüchsige seien Zwerge oder stellten als "Liliputaner" eine eigene Menschenrasse dar, ist Unsinn. Zwerge sind Märchenwesen und Liliputaner sind eine Erfindung von Jonathan Swift in seinem Buch "Gullivers Reisen". Kleinwuchs ist eine Wachstumsstörung, deren Ursachen nur teilweise bekannt sind. Darum sind auch Behandlungen weitgehend aussichtslos. Manche Kleinwuchsformen sind erblich, die Erkenntnis darüber ist aber noch ungenau. Um die Frage der Erblichkeit zu klären, muß im Einzelfall eine genaue Diagnose eingeholt werden. Kleinwuchs wird in vielen Fällen "verdeckt" weitervererbt, das heißt, den normalgroßen Eltern ist nicht anzusehen, daß sie die Anlage besitzen, ein kleinwüchsiges Kind (neben normalgroßen Geschwistern) zu bekommen.

Über die Anzahl der Kleinwüchsigen in der Bundesrepublik Deutschland schwanken die Schätzungen zwischen 40.000 und 60.000 Personen.



home / news / handicap a-z / shop / sport / über uns / gaestebuch /
jobboerse / recht / technik / glossar / reisen /sexualität
/
mobilität / terminkalender / archiv / impressum / linkliste



Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesen Themen? Dann wenden Sie sich an uns:
Fragen und Anmerkungen für den Webmaster:
redaktion@online-und-service.de
© 2002 - 2005 by o&s online & service GmbH

 

 
Die Jobbörse-Angebote-Gesuche
KinderlähmungKleinwuchsKlinefelter-SyndromKrebs
Ursachen
Auswirkungen
Therapiemöglichkeiten
Fördermöglichkeiten
Gesellschaftliche Integration
Selbsthilfegruppen
Spezielle Einrichtungen
Rechtslage