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Grippe, grippaler Infekt und Erkältungskrankheiten

 
 

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Die Inhaltsübersicht

- Vorbeugung von Grippalen Infekten mit Colostrum
- Der Erkältung mit Zink ein Schnippchen schlagen
- Kürzere "Erkältungssaison" durch Klimawandel?
- Erkältung 2006 - Neues aus der Forschung
Oder: Was gibt´s noch Neues zum Thema Schnupfen?
- Wo geht die Erkältung um?
Erkältungs-Warnsystem online
- Mitschüler als Keimschleuder -
In der Erkältungszeit sind kleine Asthmatiker durch
Infekte ganz besonders gefährdet
- Alltäglicher Schnupfen – unbekannte Erreger - „Weißer Fleck auf der Forschungslandkarte“
- Feuchtigkeit und Wind fördern Erfrierungen - Tiefe Temperaturen: Mütze und Handschuhe zum Wechseln mitnehmen
- Die „echte Grippe“ beginnt schlagartig - Wie Sie harmlose Erkältungen von der gefährlichen Grippe unterscheiden
- Niedertemperatur-Infrarot-Bestrahlung powert Immunsystem
Mediziner: Erste Studie für viel versprechend

- Erkältung: Kein wissenschaftlich anerkannter Wirksamkeitsnachweis für viele Hausmittel
- Zuerst Menschen mit Risikofaktoren vor Grippe schützen
- Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Medizinpersonal
- Nasentropfen: Nur für eine Woche - Wichtige Helfer bei Erkältungen können der Schleimhaut auch schaden
- Vorsicht vor der nächsten Grippewelle -
Experten-Sprechstunde am 17. Oktober -
Infos zur Vorsorge und Behandlung unter www.bkk24.de
-
Erkältungswellen und Grippeepidemien: Viren - Weltreisende in Sachen Infektionen
- Fit durch den Winter
- Impfung gegen Grippe und Pneumokokken -
Apotheken informieren auf türkisch und russisch
- Krank im Sommer: Der Grippe keine Chance geben
- Antibiotika sind bei Erkältungen nutzlos -
Atemwegsinfekte werden durch Viren ausgelöst gegen die das Präparat machtlos ist
-
Wein als Virus-Killer -
Natürlicher Wirkstoff in der roten Traube blockiert heimtückische Grippeviren

Banner: Colostrum, ein besonderes Lebensmittel

Vorbeugung von Grippalen Infekten mit Colostrum

13.04.2006 - Colostrum ist eine Substanz, die von Säugetieren in den ersten 48 bis 72 Stunden nach der Geburt produziert wird. Dieser Zeitraum ist äußerst wichtig, denn ohne Colostrum würden Säugetiere nicht überleben. Aus verschiedenen Gründen kann das menschliche Colostrum nicht so einfach zum Gebrauch verwendet werden.

In den letzten zehn Jahren hat sich das Kuh-Colostrum als geeignetste Quelle für den menschlichen Gebrauch herausgestellt – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Neben dem hohen Gehalt an Eiweiß, Fett, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralien, enthält menschliches Colostrum bioaktive Moleküle, die lebenswichtig für die Immunfunktion und das Wachstum sind. Diese Bestandteile, die man auch im Kuh-Colostrum vorfindet, sind fast identisch mit denen im menschlichen Colostrum, allerdings in viel größeren Mengen, so dass sie für pharmakologische Zwecke geeigneter sind. (es sind z. B. im Kuh-Colostrum bestimmte Immunglobuline und Wachstumsfaktoren viermal soviel vorhanden als im menschlichen Colostrum.)

Die wichtigsten Komponenten des Colostrums sind die Immunfaktoren und die verschiedenen Wachstumsfaktoren. Die Immunfaktoren sorgen in den ersten Lebenswochen für allgemeine Abwehrkräfte und Schutz vor Infektionen, während die Wachstumsfaktoren die Entwicklung des Neugeborenen anregen. In der Pubertät nimmt die Menge an im Körper vorhandenen Immun- und Wachstumsfaktoren langsam ab. Folglich werden wir mit zunehmendem Alter anfälliger für Krankheiten, die Energie nimmt ab, die Haut fängt an ihre Elastizität zu verlieren, das Gewicht nimmt zu und die Muskelspannung lässt nach. Hinzu kommt – da wir in einer „giftigen“ Umgebung voller Schadstoffe und Allergene leben sowie unter Bedingungen, für die wir aufgrund unserer evolutionären Entwicklung nicht geschaffen sind und außerdem einer beträchtlichen Anzahl von kumulativen Faktoren (besonders Zucker, Fett und Salz) ausgesetzt sind – dass der Rückgang der allgemeinen Abwehrkräfte die Ursache für zahlreiche Krankheiten und Störungen sein kann.

Es wurde und wird immer noch viel über die Wirksamkeit von Grippeschutzimpfungen diskutiert, obwohl ihre Anwendung weithin empfohlen wird. Viele Testgruppen konnten keinen wissenschaftlich dokumentierten Nutzen aus solchen Impfungen ziehen.

Es gibt viele Studien über die Wirksamkeit und den Grad an Schutz vor verschiedenen Grippe-Typen, jedoch mangelt es noch an soliden Beweisen für ihre Wirksamkeit, besonders wenn man die Kosten für diese Mittel betrachtet. Die Frage der Schutzimpfung ist weiterhin kontrovers, und es kann zu bekannten Nebenwirkungen kommen. Außerdem besteht theoretisch die Möglichkeit der Langzeit-Nebenwirkungen, die von anderen, derzeit unbekannten Stoffen ausgehen können (z. B. durch eine Virus-Fraktion oder andere unbekannte Faktoren).

Colostrum stimuliert und reguliert generell die Immunabwehr, hält einen guten Gesundheitszustand aufrecht und hat keinerlei Nebenwirkungen.

Der Umfang unserer Studie bezog sich auf die Bewertung der Wirksamkeit, wenn Colostrum zur Grippevorbeugung im Winter oral eingenommen wird, verglichen mit einer Gruppe Probanden, die eine Antigrippe-Schutzimpfung, aber keinerlei Prophylaxe erhielten.

Quelle: Vergleichsstudie zur Grippeimpfung

„San Valentino Epidemologische Studie”

M. R. Cesarone, G. Belacaro, U. Cornelli, A. Di Renzo, F. Mucci, M. Dugall, M. Cacchio, M. Cornelli, R. Adovasio, F. Fano, A. Ledda, A. Ricci, S. Stuard, G. Vinciguerra

“San Valentino-Vasto Gefäß-Untersuchungs-Projekt”

Abteilung für biomedizinische Wissenschaft

G D'annunzio Universität, Chieti, Pescara, Italien

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Der Erkältung mit Zink ein Schnippchen schlagen

Aachen - 10.03.2006 (ots) - Gemüse und Obst, Zinkhistidin, Probiotika und viel Flüssigkeit stärken das Immunsystem und beugen Erkältungen vor, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Bedingt durch feuchtes Wetter und niedrige Temperaturen steigt ohne Schutz die Erkältungsgefahr an. Daher ist es jetzt besonders wichtig, das Immunsystem mit Zink, Probiotika und Vitalstoffen aus Gemüse und Obst zu stärken und die Widerstandskraft gegenüber Erkältungsviren zu erhöhen. Durch eine immunstärkende Ernährungsweise und gezielte Nahrungsergänzung lassen sich Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit verhindern oder abmildern:

1. Vitaminreiche Ernährungsweise: Die Vitamine A, C und E sind besonders wichtig für das Immunsystem, da sie in der Lage sind, freie Radikale, die durch Krankheitserreger und Fremdstoffe gebildet werden und das Immunsystem schwächen, abzufangen und unschädlich zu machen. Wer viel Gemüse und Obst sowie hochwertige pflanzliche Öle moderat verzehrt, führt ausreichende Mengen an Vitaminen zu und versorgt sich mit immunstimulierenden sekundären Pflanzenstoffen.

2. Zinkreiche Ernährungsweise: Zink stärkt als Immunbooster nicht nur die Abwehrkraft, sondern wirkt auch antiviral. Zink kann Erkältungsviren abwehren und der Erkältung vorbeugen. Zinkreiche Nahrungsmittel sind Rindfleisch, Innereien oder Austern. Während der Erkältungszeit ist eine zusätzliche Einnahme von Zink ratsam. Organische Zinkverbindungen wie Zinkhistidin sind aufgrund der besseren Verfügbarkeit vorzuziehen.

3. Probiotika Die Immunkraft von Probiotika beruht auf der Stärkung des darmassoziierten Immunsystems. Es schützt die Schleimhaut des Darmes vor dem Eindringen von Krankheitserregern und ist damit ein wichtiger Bestandteil des Abwehrsystems unseres Körpers. Reich an natürlichen Probiotika sind Kefir, Brottrunk, Sauerkrautsaft und Joghurt.

Quelle: diaita

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Kürzere "Erkältungssaison" durch Klimawandel?

13.02.2006 - Der Klimawandel begünstigt zahlreiche Krankheitserreger in den mittleren Breiten. Zumindest im Falle eines weit verbreiteten Atemwegsvirus könnte sich die Erwärmung jedoch günstig auswirken, lassen die Beobachtungen eines englischen Mediziners vermuten. Indem die Temperaturen in England steigen, fällt die Saison für das Respiratory Syncytial Virus (RSV) dort immer kürzer aus.

"Es ist bekannt, dass bei sinkenden Temperaturen eine Vielzahl von Atemwegsinfekten häufiger werden", erklärt Gavin Donaldson vom University College London. Allerdings gebe es bislang keine Belege dafür, "dass sich die Saison für andere Atemwegserkrankungen, etwa die Virusgrippe, mit dem Klimawandel ebenfalls verkürzt hat."

RSV-Infektionen treten vor allem in Herbst und Winter auf und führen bestenfalls zu einem leichten Erkältungsgefühl, schlimmstenfalls jedoch zu einer Lungenentzündung. Donaldson studierte, in welchen Monaten der Jahre 1981 bis 2004 es in England zu besonders vielen Nachweisen von RSV bzw. Krankenhauseinlieferungen aufgrund einer RSV-Infektion gekommen war. Je Anstieg der mittleren Jahrestemperatur um ein Grad Celsius endeten die Nachweis- und die Einlieferungssaison 3,1 bzw. 2,5 Wochen früher, berichtet der Mediziner im Fachblatt "Clinical Infectious Diseases".

Steigende Temperaturen eröffnen typischen Tropenkrankheiten wie Malaria oder Denguefieber den Weg in höhere Breiten. Mediziner rechnen aber auch mit mehr Borreliosen und Lebensmittelvergiftungen, indem sich die verantwortichen Bakterien stärker vermehren können.

Forschung: Gavin Christopher Donaldson, Academic Unit of Respiratory Medicine, Royal Free and University College Medical School, University College London

Veröffentlicht in Clinical Infectious Diseases, Vol. 42, pp 677-9, DOI 10.1086/500208
Scieneticker

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Erkältung 2006 - Neues aus der Forschung
Oder: Was gibt´s noch Neues zum Thema Schnupfen?

Schwalbach/Taunus - 26.01.2006 (ots) - "Kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage". In der klassischen Erkältungssaison hört man diese oder ähnliche Weisheiten oft. Aber ist die Forschung denn wirklich noch nicht weiter? Kann man gegen Erkältungen noch immer nichts tun? WICK ERSTE Abwehr hat sich in Laboratorien und Klinken umgeschaut:

Neuer Ansatz der direkten Bekämpfung von Rhinoviren in Arbeit Amerikanische Wissenschaftler haben mithilfe von Computersimulationen einen neuen Ansatz in der Bekämpfung von Erkältungsviren gefunden. Antivirale, molekulare Verbindungen - "WIN compound" genannt - sollen eines Tages in der Lage sein, in die Proteinhülle von Rhinoviren einzudringen. Dort sollen sie die Proteine so verändern, dass der infektiöse Prozess blockiert wird. So stellen sich die Wissenschaftler des Purdue College of Pharmacy, Nursing and Health Sciences in Indiana (USA) das Erkältungsmedikament der Zukunft vor. Hoffnung auf diese neue Wunderwaffe sollten sich Schnupfengeplagte in aller Welt jedoch noch nicht machen. Obwohl der Ansatz sehr viel versprechend ist, haben die Forscher bislang nur den Wirkmechanismus der molekularen Strukturen analysiert. Die Umsetzung dieser Idee in die Praxis und die mögliche Entwicklung eines wirksamen Medikaments wird noch einige Jahre auf sich warten lassen.

(Proceedings of the National Academy of Science, USA, 2005, Vol. 102, No. 21, 7529-7534)

Ursächlicher Therapieansatz bei Erkältungen entdeckt

Im Gegensatz zur sonst üblichen Symptom-Therapie ist eine ursächliche Therapie bei Erkältungskrankheiten doch möglich. Es gibt einen neuen Therapieansatz, von dem Erkältungsopfer jetzt profitieren können. Der Schlüssel liegt in der unspezifischen physikalischen Bekämpfung der Erkältungsviren aus der zahlreichen Rhinovirus-Familie. Das Mikro-Gel WICK ERSTE Abwehr bekämpft die Viren im Nasen-Rachen-Raum über eine innovative Dreifachwirkung: Zuerst kapselt das visköse Gel die Viren ein und behindert so deren Ausbreitung auf der Nasenschleimhaut. Sein saurer pH-Wert führt dann minutenlang im Nasen-Rachen-Raum zu einer Senkung des pH-Wertes auf vier. Lange genug um die säurelabilen Viren zu inaktivieren. Dann führt das Gel durch seinen Salzgehalt für wenige Minuten zu einem künstlich erzeugten Naselaufen wie bei Schnupfen und bewirkt so, dass die Viren ausgespült werden. Die Wirksamkeit des Medizinproduktes wurde in klinischen Prüfungen bei künstlich erzeugter und natürlich aufgetretener Erkältung getestet. Die Studien zeigen, dass das Mikro-Gel sowohl die Häufigkeit als auch die Schwere der Symptome und die Dauer einer Erkältung beeinflussen kann.

(Logopedics Phoniatrics Vocology, 2005, Vol. 30, Suppl.1 / June 2005, 41 - 47)

Kamille unterstützt die körpereigene Abwehr

Das traditionelle Hausmittel Kamille kann das Immunsystem tatsächlich unterstützen. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Krautes (Matricaria chamomilla) wurde nun von Forschern erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Ob als Dampfbad bei Schnupfen, Spülung gegen Augenentzündungen oder Tee zur Linderung von Menstruationsbeschwerden - Kamille wirkt, sagen die Wissenschaftler. Die Forscher am Imperial College in London haben im Urin von regelmäßigen Kamillenteetrinkern Stoffwechselprodukte gefunden, die eine antibakterielle, muskelentspannende und beruhigende Wirkung des Tees nahe legen. Dieser Effekt war auch noch zwei Wochen nach Beendigung der Teekur nachweisbar. Wie das genau funktioniert, sollen weitere Tests zeigen.

(Journal of Agricultural and Food Chemistry, 2005, 53 (2), 191 -196)

Kneippsche Güsse sind effektive Abhärtung gegen Infekte

Was Großmutter schon wusste, kann jetzt auch nach strengen wissenschaftlichen Kriterien belegt werden: Wasseranwendungen nach den Methoden von Sebastian Kneipp härten ab. In einer Doktorarbeit am Universitätsklinikum Jena wurde gezeigt, dass mit der Anwendung kalter Kneippscher Obergüsse die Infektanfälligkeit signifikant gesenkt werden kann. Über mehrere Monate haben die Probanden dreimal wöchentlich kalte Güsse und zweimal wöchentlich kalte Waschungen des Oberkörpers durchgeführt. In Voruntersuchungen und einer nach drei Monaten durchgeführten Nachuntersuchung wurde die Reaktion des Immunsystems auf die Kaltwasser-Anwendungen geprüft. Das Ergebnis zeigte klar: Die Häufigkeit der Infekte sank durch die regelmäßigen Wasseranwendungen. Zudem stieg die Zahl der Lymphozyten im Blut der Probanden um 13 Prozent, so dass auch die zelluläre Immunabwehr nachweisbar gesteigert werden konnte. Es zeigte sich jedoch auch, dass der Abhärtungseffekt nur bei regelmäßiger Anwendung und erst nach einiger Zeit einsetzte. Wer also die Haupterkältungssaison im Herbst und Winter unbeschadet überstehen will, sollte frühzeitig mit den Kneippschen Güssen beginnen.

(Promotion Dr. Katrin Goedsche, Institut für Physiotherapie des Uniklinikums Jena, 2005)

Vitamin E schützt Senioren vor Erkältungen

Eine Studie der Tufts University, Boston (USA), hat im vergangenen Jahr belegt, dass Senioren sich unter anderem durch die tägliche Einnahme von Vitamin E vor Erkältungen schützen können. Die Wissenschaftler verabreichten den Teilnehmern der Studie eine tägliche Dosis von 200 Milligramm Vitamin E. Im Vergleich zu einer Gruppe, die nur ein Placebo erhielt, nahm die Zahl der Erkältungen, die sich die Senioren zuzogen, um etwa 20 Prozent ab. Gerade bei älteren Menschen kann bereits eine banale Atemwegsinfektion zu schweren Komplikationen führen.

(Journal of the American Medical Association, 2004, Vol. 292, 828-836)

Singen stärkt das Immunsystem

Wissenschaftler der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt haben 2004 gezeigt, dass bereits eine Stunde Singen am Tag das Immunsystem positiv beeinflussen kann. Sie bestimmten im Blut von Chorsängern die Menge der Immunglobuline vom Typ A, einer besonderen Art von Antikörpern. Aus den Werten für Immunglobulin A können Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems, die so genannte Immunkompetenz, gezogen werden. Bei aktivem Singen stieg der Wert deutlich an, wie die Wissenschaftler herausfanden: Nach der einstündigen Probe von Mozarts "Requiem" war bei den Sängern eines Frankfurter Kirchenchores die Immunkompetenz deutlich höher als zuvor. Keine Wirkung zeigte dagegen nur das Anhören geistlicher Musik. Wie der positive Effekt auf das Immunsystem zustande kommt und wie lange er anhält, muss in weiteren Studien geklärt werden. Da allein in Deutschland rund 3,2 Millionen Menschen in mehr als 60.000 Chören singen, hätte das Singen möglicherweise sogar eine gesundheitspolitische Dimension.

(Journal of Behavioral Medicine, 2004, Vol. 27, No. 6, 623 - 635)

Quelle: Wick Pharma

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Wo geht die Erkältung um?
Erkältungs-Warnsystem online

20.01.2005 - Wenn das Complex-O-Meter Rot zeigt, heißt das "höchste Erkältungsgefahr"! Bei Gelb müssen sensible Nasen immer noch gut aufpassen. Bei Grün ist Entwarnung angesagt: Das Risiko für eine Erkältung ist dann erfreulich gering.
Seit kurzem gibt es erstmals in Deutschland ein Erkältungs-Warnsystem. Es zeigt online für das gesamte Bundesgebiet die aktuelle Erkältungssituation an. Das Complex-O-Meter von Bayer ist im Internet auf der Seite www.erkaeltung-online.de für jeden kostenfrei zugänglich. Die Angaben basieren auf Daten des Instituts für Medizinische Statistik (IMS Health Deutschland). Sie werden wöchentlich für insgesamt 36 Regionen aktualisiert. Die Anwendung des Erkältungs-Warnsystems ist einfach: Man fährt mit dem Cursor über die Deutschlandkarte zu seinem Bundesland. Und schon erscheint farblich markiert die örtliche Erkältungssituation.
Wer sein Erkältungsrisiko kennt, kann sich rechtzeitig schützen und der Virenattacke aus dem Weg gehen. Die Online-Plattform verrät außerdem, was den Körper am wirkungsvollsten abhärtet, wie man die Abwehrkräfte stärkt und was man im Fall eines Schnupfens tun kann.
In der kurzen Zeit seines Bestehens stößt der Online-Service bereits auf reges Interesse. Und das ist auch kein Wunder. Schließlich trifft die Erkältung allein in Deutschland jedes Jahr Millionen Menschen.

Quelle: (rgz/nl).
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Mitschüler als Keimschleuder -
In der Erkältungszeit sind kleine Asthmatiker durch Infekte ganz besonders gefährdet

München (ots) - 10.01.2006 - Während der kalten Jahreszeit geht es in mancher Familie wie auf einer Achterbahn zu: Kaum ist der eine Infekt ausgestanden, bringt das Kind schon den nächsten aus der Schule oder aus dem Kindergarten mit nach Hause. Die Erreger sind in über 90 Prozent der Fälle Viren, die von Mitschülern und Spielkameraden beim Husten, Sprechen und Niesen "weitergereicht" werden. Kinder und Jugendliche, die zu Asthma neigen, haben damit ein besonderes Problem: Die sonst unproblematischen Schnupfen- und Hustenviren verstärken bei ihnen die entzündliche Reaktion der Atemwege. In solchen Fällen verspricht das Asthma-Medikament Singulair wirksame Hilfe: Sein kortisonfreier Wirkstoff Montelukast kann die Zahl der virusbedingten Asthma-Attacken effektiv verringern. Das hat eine aktuelle Studie ergeben.

Das Problem ist leider größer als man denkt und wird immer dringender: "In Deutschland leiden bis zu sieben Prozent aller Kinder und Jugendlichen an Asthma. Das sind zwei bis drei Kinder in jeder Schulklasse, die mehr oder weniger häufig auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind", berichtete jüngst Prof. Dr. Ulrich Wahn von der Berliner Charité auf einem Fachkongress in München.

Für viele dieser Kinder kann Montelukast eine echte Alternative zu der sonst empfohlenen Inhalation mit kortisonhaltigen Sprays darstellen. Dieser Wirkstoff gehört zu den so genannten Leukotrien-
Rezeptorantagonisten. Er entfaltet seine Wirksamkeit, indem er die Wirkung von Leukotrienen an deren Wirkort, den so genannten Rezeptoren, blockiert. Leukotriene sind Botenstoffe, die an den entzündlichen Reaktionen der Atemwege bei Asthma maßgeblich beteiligt sind.

In einer großen Studie, an der auch Prof. Wahn beteiligt war, mit insgesamt 994 Kindern (MOSAIC-Studie) konnte gezeigt werden, dass Montelukast bei leichtem Asthma eine gleich gute Wirksamkeit wie das Kortisonspray Fluticason besitzt. In einer weiteren Studie mit 549 Kindern, an der auch Kinderärzte der Universität Frankfurt mitgearbeitet haben (PREVIA-Studie), konnte mit dem Leukotrien-Rezeptorantagonisten die Zahl der durch Virusinfekte ausgelösten Verschlimmerungen des Asthmas um 32 Prozent verringert werden.

Gerade für Kinder ein weiterer Vorteil der Asthma-Tablette: die einmal tägliche Einnahme als Kautablette, während andere Medikamente wie z. B. Kortisonsprays oder -Pulverinhalatoren zumeist zweimal täglich angewendet werden müssen. Für die ganz Kleinen gibt es das Arzneimittel in der altersgerechten Zubereitung als Granulat, das z. B. auf den Brei aufgestreut werden kann und schon für Babys ab sechs Monaten zugelassen ist.

Die deutschen Kinder- und Jugendärzte wählten vor kurzem im Rahmen einer Umfrage Singulair zum "innovativsten Medikament des Jahres 2005".

Quelle: Stroebel Communications GmbH & Co KG

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Alltäglicher Schnupfen – unbekannte Erreger - „Weißer Fleck auf der Forschungslandkarte“

Baierbrunn - 28.12.2005 (ots) - So alltäglich Erkältungskrankheiten sind – viele Erreger, meistens sind es Viren, kennen die Mediziner noch gar nicht. Der Virologe Dr. Oliver Schildgen von der Universität Bonn vermutet, dass bis zu jeder zweite Schnupfenauslöser unbekannt sei. „Nur wenn ein Arzt rasch auf die wichtigsten Erreger testen kann, wird sich auch die Therapie von Erkältungen verbessern“, begründet er im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ die Forderung nach verstärkter Forschung.

SArbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Bild: Photocase

Erst vor vier Jahren wurde ein Virus entdeckt, das hinter jedem zehnten Schnupfen stecken könnte. Dr. Josef Weigl von der Klinik für Allgemeine Pädiatrie der Universität Kiel pflichtet ihm bei: „Erkältungen bei Erwachsenen sind ein weißer Fleck auf der Forschungslandkarte.“

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Feuchtigkeit und Wind fördern Erfrierungen - Tiefe Temperaturen: Mütze und Handschuhe zum Wechseln mitnehmen

Baierbrunn - 27.12.2005 (ots) - Feuchtigkeit verstärkt die Wirkung von Kälte um das Vierzehnfache, Wind um das Zehnfache. „Ab September sollten Bergtouristen immer eine zweite Mütze, zusätzliche Fausthandschuhe und Socken dabeihaben, so dass sie wechseln können, wenn etwas feucht wird“, rät der Internist und Sportmediziner Dr. Wolfgang Schaffert aus Siegsdorf im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.


Bild: Photocase

Ebenfalls wichtig: Ein heißes, zuckerhaltiges Getränk. Es sorgt im Notfall für neue Energie, denn ein geschwächter Körper friert noch leichter. Zeigen Gefühllosigkeit und eine marmorweiße Haut an, dass Erfrierungen schon eingesetzt haben, ist höchste Zeit zum Handeln. Oberste Regel: Ab ins Warme oder zumindest an einen windgeschützten Ort. Steht warmes Wasser zur Verfügung, rät Schaffert, die betroffenen Partien für dreißig Minuten in ein 38 Grad warmes Bad zu tauchen. „Das tut weh, ist aber nötig.“ Sonst kann man die betroffenen Körperpartien an noch warmen Hautstellen aufwärmen, die Hände etwa in den Achselhöhlen oder an den Oberschenkeln.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Die „echte Grippe“ beginnt schlagartig - Wie Sie harmlose Erkältungen von der gefährlichen Grippe unterscheiden

Baierbrunn (ots) - 13.12.2005 - Einfache Erkältung oder echte Grippe – die Unterscheidung ist nicht schwer, aber von großer Bedeutung. Erkältungen stecken wir meistens ohne Probleme weg. Die Grippe – ausgelöst durch Influenza-Viren – hat nach Angaben des Robert Koch Instituts in der vergangenen Saison in Deutschland zwischen 15 000 und 20 000 Tote gefordert. Der wichtigste Unterschied ist gleich zu Beginn einer Infektion zu beobachten: Die Grippe beginnt schlagartig innerhalb weniger Stunden mit hohem Fieber, starkem Krankheitsgefühl und Kopf- und Muskelschmerzen. Eine Erkältung schleicht sich manchmal über Tage langsam ein, beschreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ den Unterschied.

Tropfende Spritzenadel

Der beste Grippeschutz ist immer noch die Impfung. Heute gibt es aber auch zwei Wirkstoffe („Neuraminidasehemmer“), die, in den ersten 48 Stunden nach der Infektion eingenommen, den Krankheitsverlauf stark abschwächen. Den typischen schlagartigen Beginn der „echten“ Grippe zu erkennen, ist deshalb für die Behandlung mit den neuen Medikamenten wichtig.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Niedertemperatur-Infrarot-Bestrahlung powert Immunsystem
Mediziner: Erste Studie viel versprechend

Wien - 02.12.2005 - Niedertempeartur-Infrarot-Bestrahlung wirkt sich jüngsten Untersuchungen zufolge positiv auf das Immunsystem des Menschen aus. Demnach kommt es zu einer signifikanten Beeinflussung bestimmter Indikatoren des Immunsystems. Eine kontrollierte, randomisierte einfach-blinde Pilotstudie des Unternehmens physiotherm www.physiotherm.com , die heute, Freitag, präsentiert wurde, hat auch gezeigt, dass die Anwendungen vergleichbar mit mildem Ausdauersport sind. Demnach sinkt der diastolische Blutdruck messbar ab und die Anwendungen führen zu einer erhöhten Ausschüttung von schmerzreduzierenden Botenstoffen. Bei der physiotherm-Niedertemperatur-Technologie wird die Infrarot-Strahlungsquelle mit Lavasand umhüllt. Damit kann die Körperoberfläche nahe an die Strahlungsquelle gebracht werden.

"Die Untersuchungen sind ein erster Schritt, der zeigt, dass die Anwendung von Niedertemperatur-Infrarot-Bestrahlungen einen positive Wirkung auf den Organismus haben", bestätigt Reinhard Saller vom Institut für Naturheilkunde an der Universität Zürich im pressetext-Gespräch. Die relativ kleine Zahl der Probanden, insgesamt waren es 14 gesunde Personen, wären für einen ersten Schritt einer solchen Untersuchung durchaus üblich, erklärte der Wissenschaftler. "Über therapeutische Effekte zu sprechen ist allerdings noch zu früh." Dennoch könne sich der Experte verschiedene Anwendungsbereiche der Methode durchaus vorstellen. Diese wären etwa die generelle Verbesserung der Lebensqualität, eine Prävention bei Erkältungskrankheiten auf Basis krankheitsspezifischer Vorgehensweisen und eine Methode zur Entgiftung.

Einen Vorteil bietet diese Anwendung, da die Kabinen zur Anwendung auch zu hause möglich ist. "In zahlreichen Untersuchungen konnte ich feststellen, dass die häuslich durchgeführte Behandlung von den Patienten als Vorteil gewertet wurde", so Saller. Die Menschen seien bereit, die Anschaffungskosten einer solchen Kabine zu tragen. Eine Behandlung zur Sicherung oder zum Erhalt der Lebensqualität setzt der Experte mit fünf bis sieben Mal pro Woche an. "Wird die Behandlung nicht als Prävention, sondern gegen Symptome eingesetzt, sollte die Zahl der Sitzungen reduziert werden", meint Saller, der allerdings betont, das diese Vorschläge auf Spekulationen und nicht auf wissenschaftliche Untersuchungen beruhen. "An Infrarot-Bestrahlung kann ich mich seit Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit erinnern", erklärt Saller. Als Vorteile bezeichnet der Experte die nun deutlich gut definierten Wellenbereiche. "Weiters finde ich das Setting interessant: eine direkte Bestrahlung mit Vulkangestein in Keramikröhren. Das scheint mir ein sinnvoller und attraktiver Weg einerseits um sich zu erholen, andererseits die Gesundheit zu fördern", erklärt der Mediziner in pressetext-Gespräch abschließend.

Physiotherm ist der weltweit einzige Hersteller von Kabinen mit Lavasand gefilterten Niedertemperatur-Infrarotstrahlern. Bis heute wurden bereits rund 15.000 dieser Geräte verkauft. Mithilfe dieser Studie konnten erstmals unter kontrollierten Bedingungen die einer reinen Wärmeanwendung überlegenen, systemischen Wirkungen als auch einer Serie von sechs Anwendungen der Niedertemperatur-Infrarottechnik an gesunden Probanden gezeigt werden. Negative Auswirkungen auf gemessene Parameter waren nicht festzustellen.

Quelle: pte

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Erkältung: Kein wissenschaftlich anerkannter Wirksamkeitsnachweis für viele Hausmittel

25.10.2005 - Kommt erst die Herbst- und Winterzeit ist die Erkältung nicht mehr weit. Jeder kennt die ersten Anzeichen: Ein Kratzen im Rachen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden sind oft die Vorboten von Husten, Schnupfen und Fieber. Erwachsene leiden zwei- bis dreimal im Jahr unter Halsschmerzen, Kinder bis zu acht Mal.


Bild: Photocase

Wen die so genannte "Pharyngitis" erwischt hat, der sucht Rat und Hilfe. Und das Angebot ist groß: Vom Hausmittel-Ratgeber im Internet über die Lutschtabletten aus dem Drogeriemarkt, die Gurgellösung aus der Apotheke bis hin zum Antibiotikum vom Hausarzt; vieles soll gegen die lästigen Beschwerden hilfreich sein.

Doch was hilft wirklich bei Halsschmerzen? Wie entstehen sie überhaupt? Wer muss sich vor Ansteckung schützen? Wie wirken die rezeptfreien Medikamente? Wann sollte der Arzt aufgesucht werden? Und wem helfen Antibiotika? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die neue Patientenleitlinie "Halsschmerzen" der Universität Witten/Herdecke.

Die Wissenschaftler des Wissensnetzwerkes evidence.de der medizinischen Fakultät haben internationale Studien und Leitlinien nach den Kriterien der evidenzbasierten, also wissenschaftlich begründeten, Medizin durchforstet. Die Ergebnisse wurden mit den Experten aus kooperierenden Praxen und Kliniken abgestimmt und auf 18 Druckseiten zusammengetragen. Die Patientenleitlinie ist kostenlos und für jedermann im Internet abrufbar.

Leitlinien-Autorin und Fachapothekerin Mitra Koch: "Für viele bekannte und bewährte Hausmittel gibt es leider keine wissenschaftlich anerkannten Wirksamkeitsnachweise. Darauf weisen wir explizit hin, wenn wir diese Verfahren - ganz praxisnah - beschreiben."

Ganz praxisnah wird der Ratgeber, wenn beispielsweise die Zubereitung eines Halswickels beschrieben wird. Auch wer wissen will, warum er bei Heiserkeit besser nicht flüsternd spricht, sollte sich einklicken in die Patientenleitlinie.

Die Beschwerden können gelindert werden, die Krankheitsdauer lässt sich aber nicht verkürzen. Tröstlich immerhin: Nach einer Woche ist in der Regel alles vorbei - mit oder ohne Patientenleitlinie.

www.patientenleitlinie.de

Quelle: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

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Zuerst Menschen mit Risikofaktoren vor Grippe schützen

Bonn - 21.10.2005 - Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff gegen die menschliche Virusgrippe verhindert nach Aussagen des Robert Koch-Instituts nicht eine eventuelle Ansteckung mit der Vogelgrippe. Damit es nicht zu einem Engpass bei der Grippeschutzimpfung für Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung kommt, schließt sich daher die AOK der Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts an, zunächst die Impfung der durch die jährliche Grippewelle besonders gefährdeten Gruppen durchzuführen.


Bild: Photocase

Das sind Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, Menschen über 60 Jahre sowie medizinisches Personal. Auch für diejenigen, die beruflich viel mit anderen Menschen zu tun haben, wird die Impfung empfohlen. Entscheiden sich jetzt mehr Menschen aus den Risikogruppen für eine Grippeschutzimpfung als in den vergangenen Jahren, könnte die Diskussion um die Vogelgrippe zu weniger Grippetoten in Deutschland führen.

Weitere Informationen: www.rki.de (Robert-Koch Institut)

Quelle: AOK-Bundesverband

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Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Medizinpersonal

18.10.2005 - Eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kommt es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen wie z.B. bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut diesen Gruppen seit Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege soll geimpft werden, auch damit die von ihnen betreuten Personen nicht mit Influenza angesteckt werden. Bei der jährlichen Grippewelle sind nach einer neuen Schätzung des Robert Koch-Instituts im Durchschnitt 10.000 influenzabedingte Todesfälle zu beklagen.


Bild: Photocase
Hilft nicht gegen die Vogelgrippe: die Grippeschutzimpfung.

Aufgrund der Diskussion um die Vogelgrippe wollen sich in diesem Jahr nach einer Umfrage deutlich mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen als in den vergangenen Jahren. Die aktuelle Impfung schützt allerdings nicht vor der Vogelgrippe. "Das ist aber auch nicht notwendig, da sich Menschen an dem für Geflügel gefährlichen (hochpathogenen) H5N1 Virus nur selten und nur nach intensivem Kontakt zu infiziertem Geflügel anstecken", betont Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Die insgesamt in Deutschland zur Verfügung stehenden rund 20 Millionen Dosen Impfstoff liegen leicht über dem Bedarf des vergangenen Jahres. Damit es nicht zu einem Engpass bei der Impfung der Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung kommt, empfehlen Reinhard Kurth und Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, zunächst die Impfung der durch die jährliche Grippewelle besonders gefährdeten Gruppen durchzuführen. Ab Ende November können sich entsprechend der Verfügbarkeit des Impfstoffes weitere Impfwillige impfen lassen.

Bislang hat das Paul-Ehrlich-Institut, das Bundesamt für Sera und Impfstoffe, für rund 16 Millionen Dosen Grippeimpfstoff die Chargenfreigabe erteilt. "Wegen Schwierigkeiten bei der Vermehrung eines Impfstammes kam es zu einer Produktionsverzögerung, so dass die letzten vier Millionen Dosen erst ab Anfang November verfügbar sind", erklärt Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts.

Auch dann bleibt genügend Zeit für die schützende Spritze gegen die Grippe, da die Grippewellen in Deutschland in den vergangenen Jahren immer erst nach der Jahreswende begonnen haben", erinnern Johannes Löwer und Reinhard Kurth. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem zwischen sieben und 14 Tagen, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts und Paul-Ehrlich-Instituts


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Nasentropfen: Nur für eine Woche - Wichtige Helfer bei Erkältungen können der Schleimhaut auch schaden

Baierbrunn - 17.10.2005 (ots) - Wer bei einer Erkältung gegen die „laufende“ Nase Tropfen oder Sprays mit abschwellender Wirkung benutzt, soll dies nicht länger als eine Woche lang tun, rät Dr. Thomas Schrom, Oberarzt an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Universitätskrankenhauses Charité, Berlin, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.


Bild: Photocase

Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich an die Wirkstoffe und kann bei längerem Gebrauch zu sehr austrocknen und nach plötzlichem Absetzen erst recht anschwellen. Schrom gibt deshalb auch den Rat, die Mittel „ausschleichend“ abzusetzen. Das heißt, sie einige Tage dreimal täglich zu nehmen, dann ein oder zwei Tage zweimal, schließlich nur noch einmal und dann gar nicht mehr.

Quelle: Wort und Bild / Apotheken Umschau

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Vorsicht vor der nächsten Grippewelle -
Experten-Sprechstunde am 17. Oktober -
Infos zur Vorsorge und Behandlung unter www.bkk24.de

Obernkirchen (ots) - 13.10.2005 - Die Hühner müssen in den Stall, damit sie vor einer Ansteckung mit der Vogelgrippe geschützt sind. Doch was ist mit den Menschen? Trotz dringender Empfehlungen der Experten sind bisher viel zu wenig Deutsche zur Schutzimpfung gegangen. Ein unter Umständen tödlicher Leichtsinn, meint die BKK24 und will in einer Expertensprechstunde über die lebensbedrohende Grippe, die im Vergleich harmloseren grippalen Infekte und die richtige Vorsorge informieren.

Viele Krankenversicherte haben Angst, dass die Spritze mehr schadet als nutzt oder halten die Kosten für den Arztbesuch für rausgeworfenes Geld. Wie es wirklich ist, darüber will Helene-Charlotte Winterberg bei der Online-Sprechstunde unter www.bkk24.de kompetente Auskunft geben. Allen Gästen steht die Pharmazie-Expertin am Montag, dem 17. Oktober, ab 12.30 Uhr Rede und Antwort. Dazu der bayerische Staatsminister für Gesundheit: "Influenza verursacht während der jährlich wiederkehrenden Grippewelle zehn Prozent der Arbeitsausfälle und kostet dadurch allein der bayerischen Volkswirtschaft 100 Millionen Euro."

Kostenlose Informationen können aber nicht nur zur Virus-Grippe und den empfohlenen Impfungen abgerufen werden. Die Besucher der Web-Seite werden zum Beispiel aufgeklärt über den Unterschied zwischen Influenza-Virusinfektionen und dem vergleichsweise harmlosen Schnupfen. Darüber hinaus gibt es Informationen satt zur Vorbeugung, bei der entsprechende Ernährung, Wechselduschen, Saunabesuche und gesunde Bewegung im Freien, aber auch das Raumklima in den eigenen vier Wänden eine wichtige Rolle spielen.

Wer trotz aller guten Ratschläge nichts von Vorsorge hält, wird sich über die Tipps zur "ersten Hilfe" bei Erkältungskrankheiten freuen. Was kann man tun, um die Folgen zu mildern und die Dauer der Erkrankung zu verkürzen - auch dazu finden die Besucher unter www.bkk24.de viele gute Ratschläge. Im Detail erklärt werden hier neben den chemischen sogar die pflanzlichen Wirkstoffe und die alten Hausmittel - vom Gurgeln mit Kochsalz über Fußbäder, Wadenwickel und Zwiebelsäckchen bis zur besonders intensiven Mundpflege. Ebenfalls hilfreich sind die Ernährungstipps mit den darin enthaltenen Angaben, welche speziellen und als "Schutzschild" gegen Erkältungen geltenden Inhaltsstoffe in welchen Lebensmitteln zu finden sind. So reichen zum Beispiel 70 Gramm Paprika oder 150 Gramm Broccoli, um den täglichen Bedarf an dem so wichtigen Vitamin C zu decken.

Natürlich wird die Expertin während der Sprechstunde auch Fragen zum Schutz der besonders empfindlichen Kinder und älteren Menschen vor der drohenden Grippewelle beantworten, denn: Bei den Risikogruppen liegt die Durchimpfungsrate noch weit unter 50 Prozent!

Quelle: BKK

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Erkältungswellen und Grippeepidemien:
Viren - Weltreisende in Sachen Infektionen

Wehrheim (ots) - 11.10.2005 - Ob Erkältung, grippaler Infekt oder echte Grippe, all diese Erkrankungen haben zwei Dinge gemeinsam: Sie betreffen die Atemwege und werden durch Viren ausgelöst.

Diese so genannten respiratorischen Viren sind auf die Atemwege des Menschen spezialisiert und haben ganz besondere Überlebensstrategien entwickelt. Sie dringen in die Zellen der Atemwegsschleimhaut ein, funktionieren diese zu eigenen Brutstätten um und vermehren sich rasend schnell. Innerhalb weniger Stunden kann ein einziges Virus Hunderte bis Tausende Nachkommen produzieren, die den menschlichen Körper überschwemmen.

Ebenso erstaunlich ist die Verbreitungsgeschwindigkeit von Viren. Als "blinde Passagiere" reisen sie per Flugzeug, Bahn oder Bus in kürzester Zeit um die Welt und lösen Erkältungswellen oder Grippeepidemien aus. Der Grund dafür sind die sehr effektiven Übertragungsmechanismen, die Viren entwickelt haben.

Wichtigster Weg für die Viren ihren "Besitzer" zu wechseln, ist die Tröpfcheninfektion. Mit Viren beladene Schleimtröpfchen, die Erkrankte beim Reden, Niesen oder Husten ausstoßen, werden von gesunden Personen eingeatmet. Bei günstigen Strömungsverhältnissen können die winzigen Erreger Entfernungen von bis zu 12 Metern überwinden. Viren lieben deshalb Menschenansammlungen. Überall wo zahlreiche Menschen auf engem Raum zusammentreffen, finden sich schnell neue Opfer. Beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, Kaufhäusern, Kindergärten oder Schulen. Hinzu kommt, dass Infizierte bereits ein bis zwei Tage vor Beginn der ersten Krankheitssymptome ansteckend sind und bis dahin mit vielen anderen Menschen in Kontakt kommen können. Die Übertragung der Viren erfolgt also von einem scheinbar Gesunden. Dieser Virentrick hat Methode - schließlich sind die Erreger daran interessiert, ihre Vermehrung und Verbreitung sicherzustellen.

Viren sind außerdem wahre Verwandlungskünstler. Sie besitzen die Fähigkeit ihre Oberfläche zu verändern, es kommt auf diese Weise zu einer neuen Virus-Variante. Und wenn verschiedene Viren einer Gruppe ganze genetische Elemente austauschen, kann sich ein neuer Virus-Subtyp entwickeln. Dieses Risiko besteht aktuell beim Vogelgrippe-Virus, das Hühner und andere Vogelarten befällt. Es gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren und könnte sich mit seinem menschlichen Pendant vermischen. Dann entstünde ein neuer, für den Menschen gefährlicher Subtyp.

Viren schaffen es, mit solchen Veränderungen das spezifische Immunsystem zu unterwandern. Die Gedächtniszellen des spezifischen Immunsystems sind zwar in der Lage einen Krankheitserreger, mit dem sie schon einmal Kontakt hatten, wiederzuerkennen und unverzüglich Antikörper gegen diesen spezifischen Erreger zu bilden. Hat der Erreger sein Aussehen aber nur minimal verändert, funktioniert die Wiedererkennung nicht. Dies ist auch der Grund, warum eine überstandene Erkältung nicht vor Neuansteckung schützt oder warum die Grippeimpfung jedes Jahr wiederholt werden muss.

Allerdings hat unsere körpereigene Abwehr noch ein Ass im Ärmel, nämlich das unspezifische Immunsystem. Seine Immunzellen legen keinen Wert auf das Aussehen eines Krankheitserregers. Sie greifen schlichtweg jeden körperfremden Eindringling an. Deshalb spielen die Zellen des unspezifischen Immunsystems - so genannte große und kleine Fresszellen - eine wichtige Rolle bei der Abwehr gerade auch von Virusinfekten.

Die nasskalte Jahreszeit von November bis Februar ist die Hochsaison für Erkältungskrankheiten und grippale Infekte. Die Schleimhäute der Atemwege sind aufgrund der Kälte draußen und der geringen Luftfeuchtigkeit in geheizten Räumen angegriffen, die körpereigenen Barrieren gegen Viren geschwächt.

Der beste Schutz gegen Atemwegsviren ist ein starkes Immunsystem. Deshalb ist es gerade im Herbst und Winter sinnvoll, die Leistungsfähigkeit der Abwehr zu unterstützen. So stärken Extrakte aus den Arzneipflanzen Wilder Indigo, Lebensbaum und Sonnenhut das körpereigene Schutzsystem. Lebensbaum wirkt direkt gegen eingedrungene Viren, Wilder Indigo und Sonnenhut steigern vor allem die Leistungsfähigkeit des unspezifischen Immunsystems und erhöhen die Anzahl und Aktivität der Fresszellen. Die Arzneipflanzen sind in dem Präparat Esberitox N zu einem einzigartigen Immun-Aktivkomplex zusammengefasst. Die Pflanzenwirkstoffe werden bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen und versetzen die dort angesiedelten Immunzellen in einen Zustand erhöhter Abwehrbereitschaft. Diese erhöhte Abwehrbereitschaft wird, wie aktuelle Untersuchungen zeigen, durch Rezirkulation auf andere immunkompetente Zellen des Körpers übertragen. Ein weiterer Vorteil des Immun-Aktivkomplexes besteht darin, dass sich die drei Pflanzen in ihren Wirkungen ergänzen und verstärken. Deshalb sprechen auch Menschen auf die Pflanzenkombination an, deren Immunsystem auf den Extrakt aus einer einzelnen Pflanze nicht oder nur wenig reagiert.

Gegen die Erreger der echten Grippe kann man sich impfen lassen. Diese Impfung sollte auf jeden Fall wahrgenommen werden. Denn Grippeviren sind hoch ansteckend und stellen eine noch größere Strapaze für das Immunsystem dar als Atemwegsviren, die Erkältungen oder grippale Infekte verursachen. Ein großes Gesundheitsrisiko besteht vor allem für ältere Menschen und chronisch Kranke, aber auch für Kinder, deren Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist. Der beste Zeitraum für die Impfung ist zwischen September und November, aber auch später ist die Impfung noch sinnvoll.

Starke Abwehrkräfte helfen dem Körper mit den Virenattacken des kommenden Winters besser fertig zu werden. Deshalb gilt es, rechtzeitig aktiv zu werden und das Immunsystem mit allen gegebenen Möglichkeiten frühzeitig zu unterstützen.

Weitere Informationen und aktuelle Ratgeber rund um das Thema "Immunsystem und Abwehrkräfte stärken", finden sich im Internet unter www.immunschutz.de.


Quelle: presseportal

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Fit durch den Winter

Mit freundlicher Unterstützung von RealFlu™,
dem Influenza-Frühwarnsystem von Roche.

Hamburg (ots) - 04.10.2005 – Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Kälte macht krank. Doch wissenschaftliche Studien belegen: Das Gegenteil ist richtig. Gerade an Wintertagen, an denen es vor Frost klirrt, leiden die wenigsten an einem Infekt.

Diesen und viele weitere Irrtümer zum Thema Erkältung hat jetzt die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe vom 4. Oktober 2005 zusammengetragen, dazu verblüffende Fakten und die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung. Hätten Sie's gewusst? Viren sind schneller als Flugzeuge! Mit 900 Stundenkilometern werden Schnupfenerreger durchs Zimmer geschleudert, wenn jemand niest. Rund zwölf Meter weit können sie fliegen und schweben noch tagelang in der Luft. Also öfter mal Fenster öffnen, am besten stoßlüften. Viren überleben aber auch lange auf der Hautoberfläche, an Türklinken oder Telefonhörern. Wer sich nach einem solchen Kontakt an Mund und Nase fasst, befördert Krankheitserreger direkt ans Ziel.

Das funktioniert natürlich auch in umgekehrter Richtung, wenn man selbst krank ist. Deshalb nach dem Naseputzen immer das Taschentuch wechseln und häufiger die Hände waschen. Um das Immunsystem zu stärken, ist es zu Beginn der kalten Jahreszeit jetzt auch besonders wichtig, die Vitamin-C-Depots aufzufüllen. Denn bei der Bildung von Abwehrzellen gegen die heranrückenden Viren wird jede Menge dieses Vitalstoffs verbraucht. Pro Tag 500 mg Vitamin C einzunehmen ist empfehlenswert.

Quelle: Für Sie

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Impfung gegen Grippe und Pneumokokken -
Apotheken informieren auf türkisch und russisch

Berlin (ots) - 31.08.2005 - Um sich vor einer Grippe (Influenza) zu schützen, sollten Über-60jährige an einer kostenlosen Schutzimpfung teilnehmen. Ebenfalls sinnvoll ist eine Impfung gegen Pneumokokken. Um Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen über die Impfungen zu informieren, gibt es ab September in Apotheken Aufklärungsplakate und -handzettel auch in türkisch und russisch. Diese werden vom Forum Impfen e.V. in Zusammenarbeit mit der ABDA - Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände bereitgestellt. In der Altersgruppe der deutschsprachigen Über-60-jährigen sind etwa 45 Prozent gegen Grippe und 20 Prozent gegen Pneumokokken geimpft. Die Impfraten bei aus dem Ausland zugewanderten Einwohnern werden deutlich niedriger geschätzt.

Typisch für eine Grippe sind plötzlich auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Grippe ist eine ernstzunehmende Krankheit: Im Winter 2003/2003 starben in Deutschland bis zu 20.000 Menschen an Grippe. Pneumokokken sind die weltweit bedeutendsten bakteriellen Krankheitserreger. Sie können unter anderem eine Lungen- oder Hirnhautentzündung verursachen. Etwa 10.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen einer Pneumokokken-Infektion.

Die Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken gehören zu den Standardimpfungen und sind gut verträglich. Die Grippeimpfung sollte jährlich wiederholt werden, da sich der Erreger von Jahr zu Jahr verändert. Beide Impfungen können beim gleichen Arztbesuch durchgeführt werden. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Ärzte und Apotheker können sich die Informationsmaterialien unter www.forum-impfen.de kostenlos herunterladen. Die Aktion wird unterstützt durch die AOK Berlin und die Ärzte Zeitung.

Quelle: presseportal

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Krank im Sommer: Der Grippe keine Chance geben

Eschborn (ots) - 16.08.2005 - Gerade in der heißen Jahreszeit, direkt vor dem Urlaub oder gar mittendrin stellt sich bei vielen Menschen die Sommergrippe ein. Warum das so ist, wie man es vermeiden kann und wann es gefährlich wird, darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August. Zu viel Sonne schadet dem Immunsystem. Dazu noch die Temperaturunterschiede, wenn zum Beispiel der erhitzte Körper ins kühle Nass des Schwimmbades taucht oder die Nächte auf der Terrasse verbracht werden.

Das ist einfach zu viel für das komplizierte Abwehrsystem: Schnupfen, Husten, Fieber, Erbrechen oder Durchfall sind die Folgen der Sommergrippe, die zwar auch durch Viren ausgelöst wird und das Allgemeinbefinden erheblich beeinträchtigen kann, aber nichts mit der gefürchteten Influenza-Grippe zu tun hat.

Verantwortlich für die Sommergrippe ist nicht das Grippevirus, sondern wesentlich harmlosere Erkältungsviren. Damit es nicht so weit kommt, sollte man Zugluft und starke Temperaturunterschiede meiden, nicht mit nasser oder durchgeschwitzter Kleidung herumlaufen, das Sonnenbaden nicht übertreiben und rechtzeitig abends aus der Kühle ins warme Zimmer gehen oder etwas Warmes anziehen.

Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte

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Antibiotika sind bei Erkältungen nutzlos -
Atemwegsinfekte werden durch Viren ausgelöst gegen die das Präparat machtlos ist

Highfield (pte) - 23.06.2005 - Bei leichten Erkältungen und Atemwegsinfekten gleich Antibiotika einzusetzen ist schlichtweg nutzlos. Das berichten die Forscher der University of Southampton http://www.soton.ac.uk/ in der heute erschienen Ausgabe des Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org/ . "Viele Patienten mit unkomplizierten Erkältungen und Infektionserkrankungen haben einen Virus, gegen den Antibiotika machtlos sind", erklärte Studienleiter Paul Little. Die Einnahme von Antibiotika ist dann sogar von Nachteil für die Patienten, denn der Körper entwickelt eine zunehmende Resistenz und die Wirksamkeit des Präparats nimmt ab. Infolgedessen müssen immer höhere Dosierungen verschrieben werden. Die Experten raten nun dringend zu einem bedachteren Einsatz des Wirkstoffs.

Die Ergebnisse der Studie sind für die Fachwelt nicht überraschend. Doch erstmals konnten die britischen Forscher den Beweis auch mittels einer breit angelegten Langzeitstudie erbringen. Die Forscher untersuchten 800 Patienten, die unter mehr oder weniger schweren Erkältungen litten. Einem Teil der Probanden verschrieben die Experten Antibiotika zur sofortigen Einnahme. Eine weitere Gruppe sollte die Antibiotika erst zu einem späteren Zeitpunkt der Erkrankung einnehmen, während die letzte Gruppe keine Antibiotika verabreicht bekam. Little und sein Team konnten jedoch nach Ablauf von durchschnittlich drei Wochen keine Verbesserungen durch die Verschreibung des Präparats feststellen. "Bei den Versuchspersonen, die mit Antibiotika therapiert wurden, konnten wir keine gesundheitlichen Verbesserungen feststellen. Sie litten ebenso lang und mit derselben Ausprägung der Symptome unter der Erkältung wie auch die anderen Probanden", erklärte Little.

Quelle: pte

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Wein als Virus-Killer -
Natürlicher Wirkstoff in der roten Traube blockiert heimtückische Grippeviren

Rom - 23.05.2005 - Wein macht nicht nur lustig, sondern ist auch ein natürlicher Grippe-Killer, denn er enthält ein spezielles Molekül, das die Fähigkeit besitzt das Grippevirus zu blockieren. Resveratrol ist ein Molekül natürlichen Ursprungs, das bei 72 verschiedenen Pflanzen vorkommt und vor allem in der Haut von roten Trauben in hoher Konzentration enthalten ist. Ein italienisches Forscherteam des Istituto Superiore di Sanità (ISS) http://www.iss.it konnte beweisen, dass der Wirkstoff Resveratrol eine antivirale Wirkung besitzt und auf natürliche Weise die Grippe bekämpft.

Bisherige Forschungsergebnisse bescheinigen dem Wirkstoff auch eine tumorhemmende und stressreduzierende Wirkung. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Journal of Infectious Disease
www.journals.uchicago.edu/JID/home.html
publiziert worden. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind für die Wissenschaft von immenser Bedeutung, da sie einen neuen Ansatz zur Bekämpfung des Grippevirus bieten.

Derzeit gibt es noch keinen wirklich effizienten Wirkstoff, der Grippeviren angreifen kann, da sich diese vor allem durch ihre hohe Mutationsfähigkeit auszeichnen und so gegen Medikament resistent werden. Resveratrol behielt in den klinischen Tests seine antivirale Wirkung und konnte das Grippevirus blockieren.

"Wir konnten feststellen, dass Resveratrol beim Kontakt mit infizierten Zellen die Produktion eines Enzyms blockierte, das für die Weiterentwicklung und die Verbreitung des Grippevirus im Körper verantwortlich ist", erklärte Studienleiter Enrico Garaci. In einer Versuchreihe mit Mäusen konnte die Sterblichkeitsrate von infizierten Mäusen nach Verabreichung von Resveratrol um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Weitere Forschungsarbeiten sollen nun die Effektivität des Wirkstoffes für den Einsatz beim Menschen klären und zur Entwicklung eines Medikaments führen.

Quelle: pressetext.austria

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