Diabetes-Epidemie erwartet
Baierbrunn - 16.06.2006 (ots) - Die ständige Zunahme an Diabetes-Erkrankungen wird zum Risiko für die Krankenkassen. "Eine Epidemie steht bevor, die das Gesundheitssystem ernsthaft erschüttern kann", sagt Professor Hans Hauner, Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München, in der "Apotheken Umschau".

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Der Diabetes ist eine typische Zivilisationskrankheit, im Wesentlichen ausgelöst durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. "Von 1960 bis heute hat sich die Zahl der Typ-2-Diabetiker mehr als verzehnfacht", sagt Hauner. Er hat an einer Studie mitgearbeitet, die für das Jahr 2001 mehr als 22 Milliarden Euro für die Behandlung des Diabetes und die Folgebelastungen errechnet hat. Bei einer für das Jahr 2010 erwarteten Anzahl von 10 Millionen Diabetikern würden die Kosten 37 Milliarden erreichen.
Schon bei den Kindern muss die Vorsorge ansetzen. Ein Fünftel der Kids ist zu dick. "Wenn sie nicht abnehmen, bekommen wir es in den nächsten 25 Jahre mit vielen jungen Erwachsenen zu tun, die an Altersdiabetes leiden", befürchtet Professor Werner Scherbaum, ärztlicher Direktor des Deutschen Diabetes Zentrums der Universität Düsseldorf. Als Altersdiabetes wird der Typ 2 bezeichnet, an dem weit über 90% der 6 Millionen Diabetiker in Deutschland leiden. Ihnen hilft im Frühstadium oft noch Ernährungsumstellung, Diät und viel Bewegung. Später ist meistens eine Behandlung mit Tabletten nötig. Viele müssen schließlich Insulin spritzen.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Immer auf die Augen achten
Eschborn - 14.06.2006 (ots) - Wer seit Jahren eine Lesebrille braucht, plötzlich im Nahbereich alles wieder scharf sieht, dafür aber mit der Fernsicht Probleme hat, sollte seine Augen umgehend vom Spezialisten untersuchen lassen, rät die "Neue Apotheken Jllustrierte" im Heft vom 15. Juni 2006. Denn häufig steckt hinter diesen Symptomen ein Diabetes im Frühstadium. Behandelt man den erhöhten Blutzucker konsequent von Anfang an - ein gesunder Lebensstil inbegriffen - lassen sich die Augenschäden in Grenzen halten.
Um Augenerkrankungen rechtzeitig erkennen und behandeln zu können, sollte man ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre einen Augenarzt aufsuchen. Dieser misst zum Beispiel den Augeninnendruck und untersucht den Sehnerv und kann so ein Glaukom - auch Grüner Star genannt - feststellen oder ausschließen. Steht die Diagnose fest, können moderne Medikamente, so genannte Antiglaukomatosa, den erhöhten Augendruck wieder senken.
Bei der Makuladegeneration empfehlen Experten als wichtigste vorbeugende Maßnahmen ebenfalls eine gesunde Lebensführung, die Bewegung, Rauchverzicht und vitaminreiche Ernährung beinhalten sollte. Schreitet die Erkrankung dennoch fort, profitieren viele Patienten von Behandlungen mit Laserlicht.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Gegrilltes und Gebratenes schadet den Blutgefäßen von Diabetikern
Leipzig - 29.05.2006 (ots) - Rechtzeitig zur Grillsaison wurden auf dem Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig (24. - 27. Mai 06) aktuelle Studienergebnisse vorgestellt, die insbesondere Diabetiker bei Gegrilltem zur Zurückhaltung anhalten sollten: Den Ergebnissen eines Forscherteams um Dr. Alin Stirban vom Herz- und Diabeteszentrum der Diabetesklinik Bad Oeynhausen zufolge, kann der Verzehr hoch erhitzter Nahrungsmittel, wie z.B. Gegrilltes und Gebratenes, den Blutgefäßen von Diabetikern schaden. Verursacht werden die Störungen der Gefäßfunktion durch so genannte AGEs, kurz für Advanced Glycation Endproducts.

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Das sind toxische Substanzen, die beim starken Erhitzen in Lebensmitteln aus Zucker und Eiweiß entstehen.
Wie die Wissenschaftler nachwiesen, hat bereits eine einzige AGE-reiche Mahlzeit bei Typ-2-Diabetikern zur Folge, dass sich die AGE-Konzentration im Blut akut erhöht. Gleichzeitig sind im Blut deutlich mehr Marker für eine gestörte Funktion der Blutgefäße nachweisbar, und der oxidative Stress nimmt zu, also die Anzahl aggressiver, zellschädigender Sauerstoffmoleküle.
Nicht nur in der Nahrung, sondern auch in unserem Körper werden AGEs produziert - vor allem im gestörten Stoffwechsel von Zuckerkranken. Hier werden hohe Konzentrationen an gefäß- und zellschädigenden AGEs wesentlich für die Entstehung diabetischer Folgeerkrankungen an Blutgefäßen, Herz, Niere, Augen und Nerven verantwortlich gemacht. AGEs aus der Nahrung sind insbesondere für Diabetiker eine zusätzliche Belastung zur körpereigenen Bildung der krankmachenden Abfallprodukte des Zuckerstoffwechsels.
Wie die Forscher um Stirban feststellten, konnten die negativen Effekte, die eine AGE-reiche Mahlzeit verursacht, wirksam verhindert werden, wenn vor dem Essen der Wirkstoff Benfotiamin gegeben wurde. Benfotiamin ist eine fettlösliche Vorstufe vom Vitamin B1, die seit vielen Jahren erfolgreich und ohne nennenswerte Nebenwirkung in der Behandlung diabetischer Nervenleiden (Polyneuropathien) eingesetzt wird.
Erst jüngst konnte experimentell nachgewiesen werden, dass die vitaminähnliche Substanz die AGE-Bildung im diabetischen Stoffwechsel normalisiert. www.gf-biofaktoren.de
Quelle:
Gesellschaft für Biofaktoren e.V.
Diabetes zu Hause
Ein Situationsbericht zur Betreuung von Diabetikern im häuslichen Umfeld durch den ambulanten Krankenpflegedienst
Berlin - 09.05.2006 (ots) - „Diabetes zu Hause" vereint Daten und Fakten von Diabetikern, die an Disease Management Programmen teilnehmen mit Ergebnissen der Situationsanalyse von Diabetikern, die im Rahmen der Behandlungspflege von ambulanten Krankenpflegediensten betreut werden. Die Buch-Neuerscheinung enthält einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zu Diabetes im Alter, zur Diabetesbehandlung, dem Diabetesmanagement, der Situation der ambulanten Krankenpflegedienste und den durch Diabetes verursachten Kosten.
Der Bericht schildert die Lage, der sich ambulante Krankenpflegedienste auf der Patienten-, Krankheits-, Arzt- und Krankenkassenebene gegenübersehen. Mit der Situationsbeschreibung wird den beteiligten Leistungsempfängern, Leistungsverordnern und Leistungsentscheidern die Möglichkeit gegeben, aus der Perspektive der ambulanten Krankenpflegedienste die Situation und Gegebenheiten der Diabetikerbetreuung zu betrachten, ungenutzte Potenziale in der Versorgungskette zu erkennen und mit den eigenen Zielvorstellungen zu verbinden.
Es wird ein transparentes Entscheidungsverfahren vorgestellt, mit dem die Leistungsgenehmigung entsprechend der Fähigkeiten des Diabetikers differenziert werden kann und wonach der ambulante Krankenpflegedienst eine situations- und patientengerechte Leistung erbringt.
Prof. Dr. Wolfgang Kerner (Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft): „...Frau Dr. Ortrud Hamann und ihre Ko-Autoren zeigen, dass eine optimale Versorgung älterer Menschen mit „Diabetes zu Hause" auf folgenden Säulen aufgebaut sein muss:
(1) Beachtung des Prinzips Selbstversorgung vor Fremdversorgung;
(2) Sicherung der Selbstversorgungskompetenz der älteren Menschen;
(3) evidenzbasierte und zielgerichtete Therapie;
(4) Sicherung der Qualität aller erbrachten Leistungen;
(5) aktive Kooperation aller an der Versorgung beteiligten medizinischen und pflegerischen Institutionen, einschließlich der Kranken- und Pflegekassen;
(6) Beachtung ökonomischer Aspekte bei der Auswahl der therapeutischen und versorgenden Maßnahmen..."
Der Situationsbericht ist das Ergebnis der kooperativen Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und dessen Mitgliedsdiensten, der AOK Mecklenburg-Vorpommern, dem AOK Bundesverband und dem Institut für Innovatives Gesundheitsmanagement - IIGM.
Passend zur Thematik bietet der bpa seinen Mitgliedern eine Qualifizierungsoffensive an, im Rahmen derer sich Pflegefachkräfte zu Diabetes-Pflegefachkräften fortbilden können. Grundlage der Fortbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft ist das Programm „Diabetes-Pflege-Management" des Instituts für Innovatives Gesundheitsmanagement.
Bisher gibt es Diabetes-Pflegefachkräfte von bpa-Pflegediensten in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die Qualifikation der ambulanten Krankenpflegefachkräfte ist inzwischen auf die Bundesländer Niedersachsen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg ausgedehnt worden.
Quelle: IIGM Institut für Innovatives Gesundheit
Mit Vitamin B gegen Diabetes
Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2006 für Forschungsarbeit über Wirkung von Vitamin B und Chromverbindungen bei Diabetes
05.05.2006 - Mehr als fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes. Abseits der üblichen Insulin-Therapie vermuten Mediziner und Forscher bereits seit einiger Zeit, dass auch Vitamine und Spurenelemente die Krankheit positiv beeinflussen könnten. Erstmals gelang es nun einem Wissenschaftler, einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und der Versorgung mit B-Vitaminen und Chrom nachzuweisen. Dafür wurde er mit dem Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2006 ausgezeichnet.
"Vitamine haben mich seit jeher interessiert", sagt Karl Uwe Finkentey, der Gewinner des diesjährigen Via Biona Wissenschaftspreises. Dem 33-jährigen Diplom-Oecotrophologen und angehenden Mediziner ist es gelungen, erstmals direkte Auswirkungen von Vitaminmangel auf den diabetischen Stoffwechsel nachzuweisen. Bereits 1998 hatte der im oberfränkischen Kulmbach geborene Finkentey erste Laboruntersuchungen zu diesem Zweck durchgeführt. Da bekannt war, dass bei Diabetikern zuweilen typische Merkmale eines Vitamin-B-Mangels auftreten, suchte der Wissenschaftler nach einer Möglichkeit, diesen Zusammenhang eindeutig zu belegen.
Der praktische Nutzen dieser Forschungsergebnisse ist für Diabetespatienten hoch. "Vor allem Typ-2-Diabetiker könnten von einer Vitamin-B-Therapie profitieren", so Finkentey. "Ihre gesamte Stoffwechsellage verbessert sich unter dem Einfluss von Vitamin B, selbst gangrenöses Gewebe heilt wieder ab. Die Betroffenen kämen dann mit viel geringeren Mengen an oralen Antidiabetika und Insulin aus."
Eine Nachricht, die vielen Hoffnung macht. Vor allem der Diabetes-Typ 2 tritt, obwohl gemeinhin als Altersdiabetes bezeichnet, zunehmend auch bei jungen Menschen auf. Schuld daran ist nicht zuletzt einseitige Ernährung und mangelnde Bewegung. "Diabetes ist zu einer Zivilisationskrankheit geworden", so Johanna Meister von der Via Biona Forschungsförderung. "Forschungsarbeiten wie die von Herrn Finkentey, die sich mit alternativen Behandlungsmethoden auf Vitamin- oder Spurenelementbasis befassen, verdienen unserer Meinung nach jede erdenkliche Unterstützung." Mit dem Wissenschaftspreis zeichnet die Vitalstoffmarke Via Biona jedes Jahr eine herausragende wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Mikronährstoffforschung aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Marke Via Biona steht für natürliche Vitalstoffpräparate in hochkonzentrierter und reinster Form, die sich durch eine physiologisch ausgewogene Rezeptur, eine maximale Bioverfügbarkeit und höchste Qualität auszeichnen. Um diesen Ansprüchen dauerhaft gerecht zu werden, arbeiten Biochemiker, Oecotrophologen und Anti-Aging-Experten permanent an der Weiterentwicklung der Via Biona-Produkte. Mehr als 380.000 Stammkunden, darunter zahlreiche Mediziner und Verbraucher mit hohem Ernährungswissen, nutzen dies für ihre Gesundheit. Die Marke Via Biona wird über das amerikanische Unternehmen VitaminShop Direct Inc. aus dem Servicecenter im niederländischen Kerkrade in den deutschsprachigen Raum sowie nach Frankreich und Großbritannien vertrieben.
Quelle: Via Biona
Fettleibigkeit entscheidender Faktor bei Diabetes
Risikogruppen müssen bei Änderung des Lebensstils unterstützt werden
Atlanta - 21.04.2006 - Weltweit wird bei immer mehr Menschen Diabetes festgestellt. Ist dieser Aufschwung das Ergebnis der Entwicklung genauerer Forschungsmethoden, einer Änderung der Diagnosekriterien, eines tatsächlichen Zuwachses an Fällen oder einer Kombination dieser und anderer Faktoren? Forscher des Center of Disease Control and Prevention http://www.cdc.gov haben versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Sie gelangen dabei zu der Schlussfolgerung, dass für die wesentliche Zunahme der Diabetes-Fälle Fettleibigkeit ein entscheidender Faktor ist. Damit diese Tendenz gestoppt werden kann, ist es notwendig, dass Menschen mit einem erhöhten Diabetesrisiko ihren Lebensstil ändern um Übergewicht vorzubeugen. Das schreiben die Forscher in der jüngsten Ausgabe des American Journal of Preventive Medicine http://www.sciencedirect.com/science/journal.
Zwischen 1997 und 2003 stellte das National Center for Health Statistics http://www.cdc.gov/nchs jährlich etwa 31.000 Amerikanern in der Alterskategorie 18 bis 79 Jahre die Frage, ob ein Arzt bei ihnen jemals Diabetes konstatiert hatte. Es stellte sich heraus, dass die Zahl der Diagnosen in dem betreffenden Zeitraum um 41% gestiegen war. Außerdem wiesen Diabetiker in dieser Periode zunehmend Übergewicht auf. Fettleibigkeit unter Diabetiker war am Ende des Untersuchungszeitraumes stärker verbreitet als am Anfang. "Diese Daten suggerieren, dass Fettleibigkeit zwar nicht der einzige, aber schon ein wesentlicher Faktor für die Steigerung der Zahl der Diagnosen ist", so Forscherin Linda Geiss.
Um nachzugehen, ob der starke Zuwachs eventuell auch durch eine verbesserte Diagnosemethodik erklärt werden konnte, verglichen die Forscher den Gesundheitszustand von Diabetikern im Zeitraum 1997-1998 mit dem der Diabetiker im Zeitraum 2002-2003. Diese Daten zeigten, dass sich die Anzahl der Fälle mit Herzfehlern, Gehirnblutungen und hohem Blutdruck unter Diabetikern zwischen 1997 und 2003 nicht signifikant geändert hatte. Im Gegensatz zu dem, was zu erwarten wäre, wenn der Aufschwung in Fällen durch verbesserte Methoden zur Diabetesdiagnose zu erklären wäre, sind Diabetiker in dieser Periode also nicht auffallend gesünder oder jünger geworden. Diese Möglichkeit konnte daher ausgeschlossen werden.
Die Forscher folgerten aus ihren Untersuchungen, dass Fettleibigkeit tatsächlich der entscheidende Faktor für den Zuwachs in der Zahl der Diabetesfälle ist und dass Diabetiker gleichzeitig immer mehr Übergewicht vorweisen. Jüngere klinische Versuche haben gezeigt, dass Änderungen im Lebensstil, die zu mehr Körperbewegung und Gewichtsabnahme führen, das Entstehen von Diabetes bei Risikogruppen verzögern oder sogar vollständig vorbeugen können. Um der steigenden Tendenz Einhalt zu gebieten, halten die Forscher es daher für notwendig, dass die Risikogruppen dabei unterstützt werden müssen, ihren Lebensstil anzupassen.
Quelle: pte
Abnehmen trotz Diabetes
Eschborn - 13.04.2006 (ots) - Ein Ernährungstagebuch kann Diabetikern helfen, von überflüssigen Pfunden loszukommen oder wenigstens nicht an Gewicht zuzulegen, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in der Ausgabe vom 15. April 2006. Was man wann und wo isst, in welchen Situationen man auch ohne Hunger zugreift, welche Dickmacher immer wieder auf dem Teller landen und wie oft man sich körperlich betätigt, lässt sich auf diese Weise kontrollieren. Nicht zu unterschätzen: Die meisten Diabetes-Medikamente, Insulin eingeschlossen, können die Gewichtszunahme vorübergehend fördern. Schon allein deswegen kommen abnehmwillige Diabetiker nicht umhin, einige Regeln in punkto Ernährung und Bewegung zu beherzigen. So sollte man die tägliche Menge an Ballaststoffen erhöhen, gesüßte Getränke durch Wasser und Tees ersetzen, statt Vollmilchprodukten lieber die Magermilchvarianten verzehren und Süßigkeiten nur in Maßen essen. Für die Bewegung gilt: Insgesamt 10000 Schritte pro Tag bringen das Wunschgewicht Stück um Stück näher.
Übrigens sollten Diabetiker Unterzuckerungen möglichst immer mit Traubenzucker begegnen und nicht mit anderen Süßigkeiten, die einen wesentlich höheren Energiegehalt aufweisen, und zudem oft nur langsam in die Blutbahn gelangen.
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Neue Apotheken Illustrierte
Rauchen fördert Diabetes
Raucher erkranken doppelt so häufig
Baierbrunn - 06.04.2006 (ots) - Raucher erkranken doppelt so häufig an Diabetes vom Typ 2 wie Nichtraucher, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Die lange gehegte Vermutung, dass der Tabakgenuss ein Risikofaktor für die weitaus häufigste Form des Stoffwechselleidens ist - in Deutschland sind rund sieben Millionen Menschen erkrankt -, wurde jetzt in einer amerikanischen Studie bestätigt. Die tägliche Zigarettenmenge spielte nur eine untergeordnete Rolle. Andere Faktoren, die das Diabetesrisiko ebenfalls beeinflussen, wie Körpergewicht, Alter, Geschlecht Blutfette und Blutdruck, wurden bei der Auswertung berücksichtigt. Die gute Nachricht: Aufhören lohnt sich. Das Diabetes-Risiko ehemaliger Raucher unterschied sich kaum von dem der Nichtraucher.
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Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Entscheidung für das richtige Blutzuckermessgerät
Eschborn - 31.03.2006 (ots) - Die einfache Bedienbarkeit sollte bei der Auswahl eines Blutzuckermessgerätes eines der entscheidenden Kriterien sein, denn insulinpflichtige Diabetiker müssen mit dem Gerät mehrfach am Tag zurechtkommen. In ihrer Ausgabe vom 1. April 2006 gibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« noch weitere wertvolle Entscheidungshilfen für das passende Messgerät. So sollten Diabetiker zum Beispiel auf die Größe des Gerätes achten und vor dem Kauf unbedingt prüfen, wie gut sich die Werte auf dem Display erkennen lassen. Auch auf die Robustheit kommt es an, schließlich müssen Diabetiker ihren Blutzucker in den unterschiedlichsten Situationen messen. Jeder Nutzer sollte sich außerdem fragen, wie häufig er misst und wie groß die Speicherkapazität des Messgerätes demzufolge sein muss. Für Ungeduldige ein wichtiger Aspekt: Wie lange dauert eine Messung und wie aufwändig ist die Kalibrierung vor Inbetriebnahme? Selbstzahler sollten zusätzlich in ihre Entscheidung einbeziehen, wie viel die jeweiligen Teststreifen kosten. Übrigens: Wer seine selbst gemessenen Werte mit denen beim Arzt oder in der Apotheke vergleichen will, muss beachten, dass die jeweiligen Geräte nach demselben Prinzip arbeiten und die Messungen mit ein und derselben Blutprobe stattfinden müssen.
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Neue Apotheken Illustrierte
Selbst-TÜV für das Blutzucker-Messgerät - Diabetiker sollten regelmäßig Genauigkeit der Geräte testen
Baierbrunn - 29.03.2006 (ots) - Blutzucker-Messgeräte können im Laufe der Zeit ihre Genauigkeit einbüßen. Deshalb rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", das Gerät, von dem die tägliche Therapiequalität abhängt, zu testen, falls die gemessenen Werte sich ohne erkennbaren Grund verändern. In Apotheken sind Testlösungen mit einer festgelegten Menge Glukose erhältlich. Das eigene Gerät muss den Wert der Testlösung mit der notwendigen Genauigkeit erkennen. Da verschiedene Blutzucker-Messgeräte unterschiedliche Ergebnisse liefern können, sollen Diabetiker zur Selbstkontrolle immer das gleiche Gerät verwenden.
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Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Diabetes-Risiko variiert mit Schlafdauer
27.03.2006 - Besonders wenig oder viel Schlaf geht mit einem deutlich erhöhten Risiko einher, an Diabetes zu erkranken. Das haben amerikanische Mediziner bei einer Studie mit rund 1.700 Männern ermittelt. Die geringste Erkrankungswahrscheinlichkeit wiesen demnach jene Teilnehmer auf, die pro Nacht im Schnitt sieben Stunden schliefen.
Jene Männer, die pro Nacht sechs oder weniger Stunden bzw. mehr als acht Stunden Schlaf hatten, erkrankten zwei- bzw. dreimal häufiger am Typ-2-Diabetes, berichten Henry Klar Yaggi von der Yale University und seine Kollegen im Fachblatt "Diabetes Care". Dieser Befund stehe im Einklang mit der Beobachtung, dass kurzfristiger Schlafmangel die Regulation des Blutzuckerspiegels beeinträchtige.

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Klar Yaggi und Kollegen analysierten Daten von Männern im Alter von 40 bis 70 Jahren, deren Werdegang und Lebensweise über 15 Jahre mit regelmäßigen Hausbesuchen, Fragebogen und Blutproben verfolgt worden war. Faktoren wie Alter, Bluthochdruck, Rauchen oder Taillenumfang hatten demnach keinen Einfluss auf den Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Erkrankungsrisiko. Zumindest in den Gruppen mit sehr wenig bzw. viel Schlaf schien jedoch der Testosteronspiegel eine Rolle zu spielen.
Daten aus der Nurses Health Study deuteten auf einen ähnlichen Zusammenhang bei Frauen hin, so Klar Yaggi. Zwar sei bereits bekannt, dass sich Schlafmangel oder Störungen wie etwa krankhaftes Schnarchen auf den Stoffwechsel und seine Regulation auswirkten. Wie genau dies über längere Zeit zum Diabetes führe, sei jedoch unklar.
Forschung: Henry Klar Yaggi, Internal Medicine, Yale University School of Medicine, New Haven, und Veterans' Affairs Connecticut Health Care System, West Haven, Connecticut; Andre B. Araujo und John B. McKinlay, New England Research Institutes, Watertown, Massachusetts
Veröffentlicht in Diabetes Care, Vol. 29(3), pp 657-61
Quelle: Scienceticker
Blutzucker kann Sehkraft beeinflussen - Diabetiker: Brillenanpassung nur bei stabilen Blutzuckerwerten

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Baierbrunn - 23.03.2006 (ots) - Diabetiker, die wegen schlechter Blutzuckerwerte eine Insulinbehandlung beginnen, sollten sich in der Umstellungsphase keine neuen Brillengläser verschreiben lassen. Darauf weist das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" hin. Der Grund: Durch die erhöhten Blutzuckerwerte kann die Brechkraft des Auges verändert sein. Bessern sich die Zuckerwerte durch die Insulintherapie, beeinflusst das auch die Gläserstärke.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Bald 10 Millionen Diabetiker - Insulinresistenz ist das Problem der Zukunft
22.03.2006 - Das durch Bewegungsmangel und Überernährung ausgelöste Übergewicht ist die Ursache für die Entstehung der gefäßschädigenden Folgekrankheiten Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Zuckerkrankheit. Die Zahl der Kranken wird in den kommenden Jahren enorm anwachsen. Das ist das Fazit von Dr. Stefan Ueing, Sport- und Allgemeinmediziner an der Schüchtemann-Klinik Bad Rothenfelde, das er im Rahmen der Tagung "Arme Schule." Mitte März in Hannover zog.
Die Kosten für die Behandlung der Übergewichtigen werden dem Mediziner zufolge in den kommenden Jahren explodieren. Derzeit gehen Mediziner von sechs Millionen Menschen in Deutschland aus, die an ernährungsbedingtem Diabetes leiden. Hervorgerufen wird die Krankheit in der Regel durch eine Insulinresistenz, die auf Bewegungsmangel zurückgeht. Ueing prophezeit, dass es bereits in fünf Jahren zehn Millionen Diabetiker sein werden. Als Beispiel nannte er die USA, wo inzwischen mehr als die Hälfte der Einwohner an Übergewicht leidet - häufig in Kombination mit einer nicht diagnostizierten Zuckerkrankheit.
Aus präventivmedizinischer Sicht wäre eine Lösung nicht sonderlich kompliziert. Durch regelmäßige trainingswirksame körperliche Aktivitäten und eine gute Nahrungsmittelauswahl kann dieser Mechanismus sehr gut beeinflusst werden. Die Ernährung sollte auf frische und kalorienarme Kost umgestellt werden. Konzentrate und Fette sollten Essbewusste vermeiden. Dazu muss Bewegung wieder mehr gefördert werden. Eine Stunde Sport pro Tag sei das Optimum, konstatiert der Mediziner. Das führt zu einem erhöhten Energieverbrauch während des Trainings, einem höheren Energieumsatz nach dem Training und auch einem indirekten Energiemehrverbrauch durch mehr Muskelmasse und höheren Grundumsatz selbst in Ruhephasen. Und die Prävention muss bereits bei den Kindern ansetzen. Denn die Grundlagen für Übergewicht werden in der Regel bereits im Kindesalter geschaffen. Hat ein Vierjähriger bereits einen katastrophalen BMI (Body Mass Index) mit einem entsprechend hohen Körperfettanteil, ist ein dicker Erwachsener fast automatisch die Folge.
Quelle:
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Diabetes insipidus: der Wasserdiabetes
21.03.2006 - Unbehandelte Patienten mit Diabetes insipidus scheiden bis zu 20 Liter Harn pro Tag aus. Dr. Pavel Nedvetsky vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin erforscht die zellulären Grundlagen dieses Leidens.
Der Mensch besteht zu ungefähr sechzig Prozent aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass er ein ausgefeiltes System zur Regulierung seines Wasserhaushaltes besitzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Niere. Ist das Regelsystem durch Krankheiten gestört, kann das lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Eine diese Krankheiten ist Diabetes insipidus. Dr. Pavel Nedvetsky erforscht in einer von Enno Klußmann geleiteten Gruppe am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) dieses Leiden, auch Wasserdiabetes genannt.
Bei Diabetes insipidus haben die Nieren der betroffenen Personen die Fähigkeit verloren, auf das Hormon Vasopressin zu reagieren, das bei Durst ausgeschüttet wird. Unbehandelte Patientien scheiden dann bis zu 20 Liter Wasser am Tag mit dem Harn aus.
Bei gesunden Menschen kontrolliert das Hormon Vasopressin einen Prozess, bei dem Harn aufkonzentriert und das Wasser daraus zurückgewonnen wird. Die molekularbiologischen Grundlagen dieses Vorgangs untersucht Pavel Nedvetsky. Um das Wasser zu "recyclen", müssen Wasserkanäle (Aquaporine) in die Zellmembranen von so genannten Hauptzellen des Sammelrohrs der Nieren eingelagert werden. Dort findet die Rückgewinnung statt. Durch die Wasserkanäle kann das Wasser aus dem Harn in die Zellen und schließlich in das Blut zurückfließen.
Pavel Nedvetsky untersucht die Art und Weise, wie ein bestimmter Wasserkanal (Aquaporin- 2) aus dem Zellinneren zur Zellmembran gebracht wird. Nedvetsky konnte zeigen, dass das Motormolekül Myosin Vb den Wasserkanal entlang von faserartigen Strukturen zur Zellmembran transportiert. Diese Strukturen durchziehen eine Zelle wie ein Netz und werden als Cytoskelett bezeichnet. Es ist aus verschiedenen Proteinfilamenten aufgebaut. Eines dieser Filamente besteht aus Aktin. Das kommt unter anderem auch in Muskeln vor, wo es im Zusammenspiel mit einem anderen Myosin (Myosin II) für Bewegungen verantwortlich ist. Dabei gehen Myosin und Aktin eine kurzzeitige Verbindung ein - ähnliches passiert auch beim Aquaporin-Transport.
Myosin Vb sieht aus wie ein Y und kann mit seinen zwei kurzen Enden in einem Wechselspiel von Lösen und Binden der Myosinfüße an Aktinfilamenten eine Art Laufbewegung ausführen. In der animierten Darstellung von elektronenmikroskopischen Aufnahmen sieht das aus, als würde eine Stoppuhr mit zwei Zeigern sehr schnell laufen. Jedes Mal wenn ein Zeiger die Sechs überschreitet, hat das Molekül einen Schritt gemacht.
Zum Anknüpfen an Wasserkanäle benutzt Myosin Vb sein drittes Ende. Aquaporin-2 liegt im Zellinneren in eingepackt in eine Art Bläschen (Vesikel) vor. Um den Wassertransport aus dem Primärharn zurück in den Körper zu vermitteln, muss der Wasserkanal aber in die Membran, die das Sammelrohr vom Primärharn trennt, eingebaut werden. Durch einen noch nicht näher geklärten Mechanismus binden diese Vesikel an das Myosin. Sie werden dann bis zum Ende der Aktinfilamente transportiert, wo sie ihre Fracht an die Zellmembran abliefern. Manchmal übergeben sie ihre Fracht auch an weitere Transportproteine. Diese können sich beispielsweise auf den Microtubuli, einer anderen Struktur des Cytoskelettes, fortbewegen. Wie der Transport hier verläuft, möchte die Arbeitsgruppe als nächstes klären.
Hintergrund-Information
Die Nieren filtrieren das Blut mehr als hundert Mal am Tag und wälzen bis zu 1500 Liter um, wobei rund 180 Liter Primärharn entstehen. Unbrauchbare Substanzen werden mit dem Harn ausgeschieden, brauchbare Stoffe, wie auch Wasser, zurück in den Körper geleitet.
Das Wasser gelangt über die Wasserkanäle Aquaporin-1 bis -4, die in bestimmten Zellen des Nierenepithels vorkommen, zurück in das Blut. 90 Prozent dieses Wassertransportes ist konstitutiv, also ständig aktiv. Das verbleibende Wasser wird durch Aquaporin-2 geleitet. Dieses Aquaporin ist durch das antidiuretische Hormon (Vasopressin) regelbar.
Bei Menschen, die an Diabetes insipidus leiden, können die Nieren das aus dem Blut filtrierte Wasser nicht in ausreichender Menge zurückgewinnen. Als Folge davon müssen unbehandelte Patienten bis zu 20 Liter Wasser am Tag ausscheiden und haben ständig Durst.
Neunzig Prozent der Menschen, die an Diabetes insipidus erkranken, leiden an einer genetischen Mutation. Sie liegt auf dem X-Chromosom. Eine solche Schädigung des X-Chromosoms trifft vor allem Männer, die nur eines davon besitzen. Bei Frauen liegen zwei X-Chromosomen vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide defekt sind, ist gering.
Bei zehn Prozent der Diabetes-insipidus-Patienten kommt das Aquaporin-2 in einer verkrüppelten Form vor. Er kann nicht in die Zellmembran integriert werden. Somit kann kein Wasser Vasopressin-abhängig zurückgewonnen werden.
Autor: Thomas Rode / Forschungsverbund Berlin e. V.
Diabetes: Gefahr fürs Augenlicht - Acht von zehn langjährigen Zuckerkranken betroffen Baierbrunn - 20.03.2006 (ots) - Nach 15- bis 20-jähriger Zuckerkrankheit haben 80 Prozent der Betroffenen einen Netzhautschaden ("Retinopathie"). Allein in Deutschland verlieren deswegen jedes Jahr rund 2000 Diabetiker ihr Augenlicht, so das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Dauerhaft überhöhte Blutzuckerwerte schädigen die kleinen Gefäße der Netzhaut. Treten erste Sehstörungen auf, ist die Retinopathie meist schon weit fortgeschritten. Eine Lasertherapie kann die Schäden zwar nicht rückgängig machen, aber ihr Fortschreiten verhindern. Um einen Netzhautschaden so früh wie möglich zu erkennen, sollten sich Diabetiker einmal im Jahr vom Augenarzt untersuchen lassen.

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Je früher Schäden entdeckt werden, um so besser. "In einem frühen Stadium können sich die Netzhautschäden durch eine optimale Therapie sogar zurückbilden", sagt der Marburger Augenarzt Prof. Peter Kroll. Neben der bestmöglichen Blutzuckereinstellung hält er die konsequente Behandlung eines oft gleichzeitig bestehenden Bluthochdrucks für besonders wichtig.
Quelle:
Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Gratis Online-Beratung für Diabetiker: www.zuckerberatung.de
Köln - 10.03.2005 - Diabetologen und Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft beraten und informieren Diabetiker auf dem Portal www.zuckerberatung.de gratis rund um die Uhr. Gerade nach Praxisschluss oder am Wochenende haben Diabetiker oftmals Fragen. Dabei können die Diabetes-Experten von www.zuckerberatung.de helfen. Die Diabetiker-Online-Sprechstunden können den Arzt-Besuch nicht ersetzen, aber wirkungsvoll ergänzen und effektiv vor- sowie nachbereiten, teilt heute Pressesprecher Sven-D. Müller-Nothmann in Köln mit. Viele niedergelassene Ärzte haben im Bereich der Insulinpumpentherapie oder modernen Diagnosemöglichkeiten wie der kontinuierlichen Blutzuckermessung aber auch der diabetesgerechten Ernährung einfach nicht den notwendigen Erfahrungsschatz. Dass zudem in der Arztpraxis die Zeit für die Beantwortung von Fragen fehlt, bekommen Diabetiker zu spüren. Das Diabetikerportal der Qualimedic.com AG wendet sich in erster Linie an die eine Million insulinpflichtigen Diabetiker in Deutschland, die Interesse an innovativen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten haben. Auch schwangere Diabetikerinnen und Schwangere, die unter Gestationsdiabetes leiden, sind häufige Nutzer von www.zuckerberatung.de. Das ist auf die Kooperation mit dem erfolgreichen Schwangerschaftsportal www.9Monate.de zurückzuführen.
Das Diabetiker-Portal ermöglicht den registrierten Nutzern den Besuch der Online-Sprechstunden für erwachsene Typ 1 Diabetiker, diabetische Kinder sowie der Diabetiker-Ernährungssprechstunde. Die Beantwortung der Fragen erfolgt innerhalb kürzester Zeit durch kompetente Experten. Den Erfahrungsaustausch untereinander regt das virtuelle Wartezimmer "Diabetes Selbsthilfe Forum" an. Inzwischen ist es möglich, den Blutzucker über eine Sonde bis zu 3 Tage kontinuierlich zu messen. Moderne Insulinpumpen erhalten ihre Daten direkt vom Blutzuckermessgerät und schlagen die ideale Insulindosis vor. Wir gehen davon aus, dass die künstliche Bauchspeicheldrüse in den nächsten Jahren vielen Diabetikern den Alltag erleichtert und die Diabetesfolgen Erblindung, Amputation, Herzinfarkt sowie Dialysepflicht vermeiden hilft, erläutert Qualimedic-Vorstand und Internist Dr. Ralf Fischbach.
Quelle: www.zuckerberatung.de
Diabetes bei Mäusen verhindert - Neue Substanz verhindert Angriff auf die Bauchspeicheldrüse Baierbrunn - 09.03.2006 - Eine Substanz, welche die Bauchspeicheldrüse vor einer Schädigung durch das eigene Immunsystem schützt, weckt Hoffnungen auf eine neue Therapiemöglichkeit des Diabetes. Wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" berichtet, ist es Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig gelungen, mit der neuen Substanz Mäuse gesund zu halten, die eine angeborene Neigung zum Typ-1-Diabetes besitzen.
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Verhindert wurde der fatale Angriff des körpereigenen Immunsystems auf die Bauchspeicheldrüse. Sie produziert das lebenswichtige Hormon Insulin, dessen Fehlen zum Typ-1-Diabetes führt. Ob der damit erprobte Ansatz auch bei Menschen helfen könnte, ist noch offen.
Quelle:
Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Zucker-Tabletten
vergessen? Keine Panik! -
Experten-Tipps für vergessliche Diabetiker
Baierbrunn
(ots) - 21.02.2006 - Eine vergessene Tablette muss Diabetiker
nicht in Panik versetzen - meistens ist das nur halb
so schlimm. In der ersten Stunde danach bemerkt, sollte
man die Einnahme einfach nachholen, rät Prof. Dr.
med. Manfred Dreyer, ärztlicher Direktor und Diabetologe
am Bethanien Krankenhaus in Hamburg im Apothekenmagazin
"Diabetiker Ratgeber".
"Wenn Sie es erst später bemerken, sollten
Sie auf eine nachträgliche Einnahme verzichten
und einfach beim nächsten Mal die Tabletten wie
gewohnt einnehmen", sagt er. Auf keinen Fall sollte
man die nächste Dosis einfach verdoppeln - das
könnte Nebenwirkungen bis hin zu schwerer Unterzuckerung
zur Folge haben. Für besonders Vergessliche bieten
sich Tablettenboxen mit Erinnerungsfunktion an.
Quelle: Wort und Bild - Diabetikrer Ratgeber
Diabetes:
Hefe soll Insulinspray ermöglichen -
Pilz ermöglicht Erweiterung der Zellen in der Nasenschleimhaut
Leeds - 06.02.2006 - Wissenschafter der University of Leeds http://www.leeds.ac.uk gehen davon aus, dass Diabetikern Insulin auch über einen Nasenspray verabreicht werden kann, der auf Hefe basiert. Das Team um Emily Fuller wies nach, dass der Pilz, der traditionell in der Bier- und Brotherstellung eingesetzt wird, die Zellen derart erweitert, dass das Insulin über das Gewebe der Nase aufgenommen werden kann. Es wird gehofft, dass damit ein Spray entwickelt werden, kann der die Insulininjektionen ersetzen kann. Laut Zoe Harrison von Diabetes UK leben allein in Großbritannien rund 700.000 Diabetiker, deren einzige Behandlungsalternative die tägliche Insulininjektion ist.
Die Verabreichung von Insulin über die Nase gilt als schwierig, da die Nasenschleimhaut das Molekül abblocken kann. Vorläufige Forschungsergebnisse zeigten jetzt, dass nichtgiftige Hefe die engen Verbindungen zwischen den Nasenzellen öffnen kann. Laut Fuller ist der Transport von großen Molekülen wie Insulin über die Nasenschleimhaut aufgrund der dichten Struktur der Zellschicht nur eingeschränkt möglich. Die Laborergebnisse belegten jedoch, dass Hefe die Tiefenwirkung von Insulin deutlich verbessern kann. Das Team erklärte laut BBC, dass weitere Studien erforderlich seien. Derzeit wird die Eignung von Hefe als Mittel zur Verabreichung von Medikamenten untersucht. So sei es denkbar, aktive Substanzen in Hefezellen einzuschließen bis sie an ihrem Einsatzort angelangen.
Quelle: pte
Gesundes Herz kann man planen
Eschborn (ots) - 31.01.2006 - Ein paar Pillen schlucken, und schon geht es dem Herzen wieder gut? Weit gefehlt, weiß die »Neue Apotheken Jllustrierte« und gibt speziell Diabetikern in der Ausgabe vom 1. Februar einen "Fahrplan für ein gesundes Herz" mit nützlichen Tipps zur Änderung des Lebensstils an die Hand. Wichtigste Voraussetzung für diesen Fahrplan ist die gute Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt. Und die funktioniert nur bei einem vertrauensvollen Arzt Patienten Verhältnis. Diabetiker, die sich nicht rundum gut von ihrem Arzt betreut fühlen, sollten sich nicht scheuen, einen anderen Mediziner um Rat zu fragen. Wer seinen Lebensstil zu Gunsten eines gesunden Herzens ändern möchte, sollte sich außerdem klar machen, welche kleinen oder größeren Alltagssünden es sind, die der "Pumpe" zu schaffen machen. Zu viele Pfunde, zu viele Zigaretten, zu viel Alkohol oder zu viel Stress? Der Fahrplan nimmt jeden dieser Punkte unter die Lupe und schlägt Lösungen für jedes einzelne Problem vor.
Quelle: Neue Apotheke Illustrierte
Vollkorn: Mehr Genuss für Diabetiker -
Ballaststoffreiche Backwaren erlauben mehr süße Beilagen
Baierbrunn (ots) - 30.01.2006 - Zusammen mit Brot und Kuchen aus Vollkornmehl dürfen Diabetiker sich mehr Süßes gönnen. "Ein Teelöffel Honig auf Weißbrot ist nicht so toll - aber auf Vollkornbrot okay", sagt die Diabetesberaterin Stephanie Jürgen im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Und so erklärt sie den Zusammenhang: "Die Ballaststoffe aus dem vollen Korn verlangsamen die Aufnahme des Zuckers ins Blut, der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an." Neben dieser für Zuckerkranke vorteilhaften Wirkung halten Ballastsstoffe aber auch den Darm und die Verdauung in Schwung. Stephanie Jürgen rät aber zu Sorgfalt beim Kauf. Dunkles Brot mit Körnern auf der Kruste täuscht Vollkorn oft nur vor. In Bioläden oder Reformhäusern sind Vollkornprodukte aber die Regel.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Inhalierbares Insulin schon 2006 erhältlich -
Auf die Krankenkassen kämen erheblich höhere Kosten zu
Baierbrunn (ots) - 23.01.2006 - Ein Insulin, das mit einem speziellen Vernebler inhaliert werden kann, soll noch in der ersten Jahreshälfte 2006 in die Apotheken kommen. Das erwartet Dr. med. Tim Heise, Geschäftsführer des Instituts für Stoffwechselforschung Profil aus Neuss. Im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" schreibt er, dass die Beratergremien der amerikanischen und europäischen Zulassungsbehörden dies empfehlen. Könnten Zuckerkranke dieses für sie wichtige Medikament inhalieren, würden sie sich täglich mehrere Spritzen ersparen. Ob und in welchem Umfang die Krankenkassen die Kosten dafür aber übernehmen werden, ist noch völlig offen. In der inhalierbaren Form wird die acht- bis zehnfache Menge benötigt, was die Therapie erheblich verteuert.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Diabetestherapie: Drei Kilo darf das Gewicht steigen
Eschborn - 19.01.2005 (ots) - Gewichtszunahme ist eine Nebenwirkung der meisten Diabetesmedikamente. Sammeln sich durch die Diabetestherapie übermäßig viele Pfunde auf den Hüften an, sollte man auf jeden Fall den Arzt informieren, empfiehlt Professor Dr. Thomas Forst in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Diabetes«. Warum das Gewicht durch die Arzneimittel steigt, ist nur teilweise bekannt. Eine entscheidende Ursache ist jedoch allein schon die verbesserte Stoffwechseleinstellung. Bei einem schlecht eingestellten Diabetes gehen erhebliche Mengen Zucker - und damit Kalorien - mit dem Urin verloren. Durch die Medikamente lässt dieser Glukoseverlust nach, und die Kalorien stehen dem Körper wieder voll zur Verfügung. Weitere Gründe für eine Gewichtszunahme können auch eine Überdosierung oder der Einsatz eines ungeeigneten Insulins sein. Überschreitet die Gewichtszunahme drei bis fünf Kilogramm, sollte man mit dem behandelnden Arzt sprechen. Keinesfalls darf der Patient auf eigene Faust die Therapie ändern oder gar die Arzneimittel absetzen. Mit einem solchen Verhalten kann er sich in Lebensgefahr bringen oder zumindest das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen deutlich vergrößern.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Diabetes: Gentest für Nervenschäden
Eschborn (ots) - 16.01.2006 - Folgeschäden durch Diabetes scheinen auch eine Frage der Veranlagung zu sein, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 15. Januar 2006. Wissenschaftler haben einen Abschnitt auf der menschlichen Erbsubstanz gefunden, über den ein Nieren schützendes Eiweiß gebildet wird. Je länger dieser Abschnitt ist, desto mehr kann der Körper von diesem Stoff herstellen, umso geringer ist das Risiko für einen diabetischen Nierenschaden. Das erklärt, warum nicht alle Diabetiker mit hohen Blutzuckerwerten zwangsläufig Folgeerkrankungen an Nieren und möglicherweise auch an Nerven, Herz oder Augen entwickeln. In Zukunft könnte ein Gentest schon bei der Diabetes-Diagnose Aufschluss darüber geben, ob eine erhöhte Gefahr für einen Nierenfolgeschaden vorliegt.
Haben sich bereits diabetische Folgeerkrankungen entwickelt, heißt das für die Betroffenen nicht, ihre Blutzuckerwerte nun vernachlässigen zu können. Im Gegenteil: Jetzt gilt es, den Schaden zu begrenzen und Schlimmerem wie Herzrhythmusstörungen, die einen plötzlichen Herztod zur Folge haben können, vorzubeugen.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Europa fordert erneut Vorgehen gegen Prä-Diabetes
Bristol, England (ots/PRNewswire) - 10.01.2006 - Soeben erschien eine umfassende Abhandlung über den aktuellen Literaturbestand und klinische Nachweise, die sich mit den Schlüsselfragen der Beschaffenheit, Erkennung und Behandlung von Prä-Diabetes in Europa befasst. Die Verfasser, Professor Paul Valensi et al., sind Mitglieder von Gluco-forum, einem Gremium von europäischen Experten in den medizinischen Bereichen des Diabetes und Metabolismus. Ihr Anliegen ist das gemeinsame Vorgehen zur Identifizierung derer, die am ehesten vom Typ-2-Diabetes bedroht sind, um die Auswirkungen von Diabetes und seiner Folgeerkrankungen erheblich zu senken.
Prä-Diabetes ist überaus weitverbreitet und betrifft schätzungsweise nicht weniger als 40% aller 40 - 74-jährigen in den USA [1]. In der Abhandlung wird betont, dass die wachsende Epidemie von Prä-Diabetes und der nachfolgenden Diabetes- und kardiovaskulären Erkrankungen dringend in Angriff genommen werden muss. Mehr als 30% der Patienten, die an Prä-Diabetes leiden, entwickeln später Typ-2-Diabetes [2]. Prävention ist daher unerlässlich, um diesen Verlauf zu verzögern oder aufzuhalten.
Man geht davon aus, dass bis zum Jahr 2025 über 58,6 Millionen Europäer von Diabetes betroffen sein werden. Es besteht daher die dringende Notwendigkeit, energisch mit der Identifizierung der am meisten gefährdeten Risikogruppen zu beginnen. In dem Referat werden die 12 wichtigsten Bereiche festgelegt, mit denen sich die Verantwortlichen im Gesundheitswesen in ganz Europa befassen müssen, um ein optimales Verfahren zu fördern und die zu erwartenden Folgen des Typ-2-Diabetes erheblich zu reduzieren.
"Wir machen in dieser Abhandlung deutlich, wie wichtig es nach unserem gegenwärtigen Verständnis ist, die Risikogruppen ausfindig zu machen, die am ehesten von einer Diabetes-Erkrankung bedroht sind", so Professor Paul Valensi. "Wenn wir jetzt nichts unternehmen, ist es um die Zukunft von Millionen Menschen schlecht bestellt, die zwangsläufig an Typ-2-Diabetes erkranken werden."
Um Klinikärzte in ganz Europa zu unterstützen, haben die Autoren auch einen neuen Behandlungs-Algorithmus erstellt. Dieser konzentriert sich speziell auf die Behandlung von Prä-Diabetes und veranschaulicht, dass eine effektive und effiziente Identifizierung der am meisten von Prä-Diabetes gefährdeten Populationen und anschliessende entsprechende Interventionsmassnahmen möglich sind.
Zusätzlich zu dieser Veröffentlichung bekräftigt Professor Pierre Lefèbvre, Vorsitzender des Internationalen Diabetesverbands (IDF), in einem Leitartikel die Notwendigkeit für ein gemeinsames Vorgehen, um die beträchtliche gesundheitliche Belastung und die entsprechenden Auswirkungen von Diabetes für die Bevölkerung insgesamt in Angriff zu nehmen. "Die Erweiterung unseres Wissensstands über Prä-Diabetes ist unerlässlich, wenn wir diese Erkrankung, die Millionen von Menschen betrifft, so gut wie möglich in den Griff bekommen möchten. Diese Abhandlung ist wichtig, da sie zum Handeln aufruft, um diese wachsende gesundheitliche Belastung unter Kontrolle zu bekommen."
Literaturnachweise:
1. Centres for disease control and prevention. National diabetes fact sheet: general information estimates on diabetes in the United States, 2003
2. Vegt F de, Dekker JM, Jager A, Hienkens E, Kostense PJ, Stehouwer CDA, Nijpels G, Bouter LM, Heine RJ. Relation of impaired fasting and postload glucose with incident Type 2 diabetes in a Dutch population: the Hoorn Study. JAMA 2001;285:2109-13.
3. IDF Europe data (2005)
http://www.eatlas.idf.org/Prevalence/All_diabetes/
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.glucoforum.org
Quelle: International Diabetes Federation (IDF)
Diabetes: Mit kühlem Kopf in die Sauna -
Tipps für Zuckerkranke, die gern schwitzen
Baierbrunn (ots) - 09.01.2006 - Auch Diabetiker dürfen die Sauna genießen – wenn sie ein paar Grundregeln einhalten, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Sowohl Insulin spritzende Zuckerkranke als auch mit bestimmten Tabletten behandelte müssen daran denken, dass das Schwitzen einen stärkeren Blutzuckerabfall verursachen kann. Mindestens zwei Stunden sollten zwischen der letzten Insulingabe und dem Saunabesuch vergangen sein. Auf jeden Fall empfiehlt sich, ein paar Traubenzuckerplättchen mitzunehmen. Saunaneulinge sollten zwischendurch ihren Blutzuckerspiegel messen, um zu erfahren, wie ihr Stoffwechsel auf die Hitze reagiert. Beim Schwitzen werden auch Stresshormone ausgeschüttet. Sie treiben den Blutzucker hoch. Wie sie konkret reagieren, müssen Diabetiker deshalb selbst erst einmal beobachten. Saunagenuss ohne Reue heißt für sie: Mit kühlem Kopf ins heiße Vergnügen.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Sportlerin des Jahres Uschi Disl engagiert sich 2005 auch für Menschen mit Diabetes: Bewegungsübungen im OneTouch-Sporthandbuch

Mühltal - 28.12 2005 (ots) - "Für mich ist es unheimlich wichtig, mein Leben selbst zu gestalten und aktiv sein zu können, nicht nur sportlich. Deshalb möchte ich dazu beitragen, dass andere sich das auch zutrauen und lernen, aktiver mit Diabetes zu leben", so beschreibt Uschi Disl ihr Engagement für die bundesweite Aufklärungskampagne "Besser messen - Aktiver leben". Im OneTouch-Sporthandbuch gibt die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Biathlon Tipps zu Bewegungsübungen für den Alltag und motiviert so zu mehr Eigeninitiative für ein aktives Leben mit Diabetes. Der neue Ratgeber wurde für Menschen mit Diabetes entwickelt, die aktiv sind oder es werden wollen, und entstand mit wissenschaftlicher Beratung der Initiativgruppe Diabetes & Sport e.V. im Rahmen der Kampagne "Besser messen - Aktiver leben". Auf 48 Seiten liefert er jede Menge Informationen: Medizinische Empfehlungen und praktische Hinweise rund um das Thema Sport und Diabetes helfen, Hemmschwellen und Ängste zu überwinden. Bebilderte Bewegungsbeispiele mit Uschi Disl zeigen, wie Kreislauf und Durchblutung im Alltag in Schwung gebracht werden können.
Das OneTouch-Sporthandbuch ist kostenlos über das Kampagnen-Faltblatt "Besser messen - Aktiver leben" erhältlich. Dieses Faltblatt kann angefordert werden beim Aktionsbüro "Besser messen - Aktiver leben", c/o Circle Comm GmbH, Ober-Ramstädter-Straße 96, 64367 Mühltal, Telefon: 06151-360 87 96, Fax: 06151-360 87 99. Die Aufklärungskampagne "Besser messen - Aktiver leben" wird von verschiedenen Diabetes-Organisationen und dem Experten für Blutzuckermessgeräte LifeScan getragen. Gemeinsam ermutigen sie insulinbehandelte Menschen mit Diabetes für ein aktives und selbstbestimmtes Leben. Aktuelle Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.bessermessen-aktiverleben.de.
Quelle:
Besser messen - Aktiver leben
Spritzenangst darf kein Druckmittel sein - Diabetes: Expertin mahnt Ärzte, nicht mit der Spritze zu drohen Baierbrunn - 27.12.2005 (ots) - Für viele Diabetiker kommt irgendwann der Punkt, von Tabletten auf Spritzen umsteigen zu müssen. Angst vor diesem Schritt verzögert oft die angemessene Therapie. „Daran sind die Ärzte nicht unschuldig“, sagt die auf die Zuckerkrankheit spezialisierte Diplompsychologin Katrin Ramöller vom Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

Laut einer Studie benutzen rund 78 Prozent der Ärzte die Drohung mit einer Spritzentherapie als Druckmittel, wenn übergewichtige Patienten nicht abnehmen wollen. Chronisch Kranke seien zudem ängstlicher als Gesunde. Deshalb solle der Arzt statt zu drohen, zuhören und informieren. Die Betroffenen wüssten gar nicht, wie fein die Nadel ist und dass das Medikament nur unter die Haut gespritzt wird. Das Spritzen solle in der Praxis wenn nötig auch wiederholt geübt werden. Ramöller: „Selbst erlebt, entpuppt sich vieles oft als undramatisch.“
Quelle:
Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Warum bei Diabetes der Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht gerät
19.12.2005 - Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums haben herausgefunden, warum bestimmte Gene als Antwort auf Hunger-Signale wie Glukagon oder Glukokortikoide abgelesen werden und somit schließlich in der Leber die Freisetzung von Zucker vermitteln. Das Forschungsteam um Dr. Anja Krones-Herzig identifizierte das Molekül CARM1 als Transkriptionsfaktor, der unter bestimmten Bedingungen Schlüsselenzyme der Zuckerneusynthese aktiviert und damit zu einem höheren Blutzuckerspiegel führt. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im Journal of Biological Chemistry vorgestellt.

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Typisch für Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ II ("Altersdiabetes") ist, dass wichtige Gewebe wie Leber, Muskeln und Fettgewebe nicht mehr auf das Hormon der Bauchspeicheldrüse Insulin ansprechen (Insulinresistenz), während Gegenspieler wie das Hormon Glukagon oder Glukokortikoide ihre Wirkung weiterhin entfalten. Folge ist, dass Zucker aus dem Blut nicht mehr in Muskelgewebe oder in die Leber transportiert und dort gespeichert wird. Im Gegenteil: Das Hungersignal Glukagon bzw. sein intrazellulärer "Vermittler" cAMP löst eine Signalkette in Leberzellen aus. Dies führt unter anderem dazu, dass die Gene für bestimmte Enzyme des Zuckerhaushalts abgelesen werden. Es handelt sich dabei um PEPCK und G6Pase - Biokatalysatoren, die dafür sorgen, dass Zucker in der Leber neu synthetisiert und anschließend ins Blut freigesetzt wird (Glukoneogenese).
Das Geheimnis, wie PEPCK und G6Pase, die Schrittmacher der Zuckersynthese, reguliert werden, hat Dr. Anja Krones-Herzig aus der Arbeitsgruppe Molekulare Stoffwechselkontrolle nun gelüftet. Zusammen mit Teamkollegen sowie Forschern des Instituts für Genetik und Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Köln fand die Biologin heraus, dass der Transkriptionsfaktor CARM1 eine entscheidende Rolle bei der Aktivierung von Schlüsselenzymen der Glukoneogenese spielt. In Abhängigkeit vom Botenstoff cAMP heftet sich CARM1 an die Startsequenz der Bauanleitung für PEPCK und G6Pase und gibt damit das Signal für das Ablesen der Gene.
Auch bei der Kachexie, einer häufigen und schwerwiegenden Begleiterscheinung fortgeschrittener Krebserkrankungen, ist der Insulin-abhängige Stoffwechsel gestört. Es kommt zu Abmagerung, Kräfteverfall und zunehmendem Versagen der Organfunktionen. Arbeitsgruppenleiter Dr. Stephan Herzig will mit seinem Team prüfen, ob die gleichen oder verwandte Gene oder Genprodukte, genauer gesagt Transkriptionsfaktoren, die bei Diabetes den Insulin-abhängigen Stoffwechsel beeinflussen, auch bei der Tumorkachexie eine Rolle spielen. Während bei der Zuckerkrankheit die Leber im Mittelpunkt steht, konzentrieren sich die Forscher beim Auszehrungssyndrom auf den Stoffwechsel des Muskelgewebes.
Mittelfristig geht es den Krebsforschern darum zu prüfen, ob sich fehlregulierte Komponenten der Insulin-Signalkaskade als Angriffspunkte für Wirkstoffe eignen. "Sobald wir genügend Hinweise dafür haben, dass ein Transkriptionsfaktor ursächlich an einer der Stoffwechselkrankheiten beteiligt ist, werden wir nach geeigneten Substanzen suchen, die die Wirkung aufheben oder verstärken."
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
Alkohol lässt Blutzucker sinken
Eschborn (ots) - 15.12.2005 - Diabetiker müssen an den Feiertagen und zu Silvester nicht auf Sekt und Wein verzichten. Sie sollten alkoholische Getränke aber grundsätzlich nur in Verbindung mit einem kohlenhydrathaltigen Snack zu sich nehmen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Unterzuckerung, da Alkohol den Blutzucker senkt. Das Ausmaß der Senkung lässt sich nicht abschätzen, warnt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2005.
Quelle: Photocase
Noch bis zu zwölf Stunden nach dem letzten Glas kann der Zuckerspiegel absacken, also sogar noch in der zweiten Nachthälfte oder am nächsten Vormittag! Deshalb vor dem Zubettgehen noch einmal den Blutzucker messen und bei Werten unter 150 mg/dl (8,33 mmol/l) vorsichtshalber ein bis zwei Broteinheiten essen. Diabetes und Alkoholgenuss schließen sich also nicht von vornherein aus.
Auf die Menge kommt es aber an: Frauen sollten nicht mehr als 10 Gramm, Männer maximal 20 Gramm Alkohol pro Tag zu sich nehmen. Es eignen sich vor allem trockene Weine und trockener Sekt.
Quelle: Neue Apotheke Illustrierte
Diabetes wird vielfach nicht erkannt -
Gezielte Tests sollen Abhilfe schaffen
London - 12.12.2005 - Der gezielte Einsatz von Tests zur Erkennung von Diabeteserkrankungen bei Erwachsenen könnte jährlich Zehntausende unerkannter Fälle aufdecken. Eine Studie des St Mary's Hospital http://www.st-marys.nhs.uk ergab, dass fast drei Prozent der untersuchten Patienten über 40 Jahren an Typ-2-Diabetes litten. Die Mediziner schätzten, dass mit diesem Verfahren bei Patienten, die nichts von ihrer Krankheit wissen, jährlich allein in diesem Krankenhaus rund 500 Fälle von Diabetes diagnostiziert werden könnten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Diabetic Medicine http://www.blackwellpublishing.com/journal.asp?ref=0742-3071 veröffentlicht.
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500 Patienten über 40 Jahren, die in der Notfallstation des Krankenhauses aufgenommen wurden, wählten die Wissenschafter nach dem Zufallsprinzip für die Teilnahme an der Studie aus. Alle füllten einen Fragebogen zur Ermittlung möglicher Risikofaktoren aus. Bei 73 Personen wurde Diabetes bereits diagnostiziert. Bei 13 Teilnehmern, das entspricht 2,6 Prozent, wurde eine bisher unbekannte Erkrankung diagnostiziert. Die Untersuchungen ergaben zusätzlich, dass 4,6 Prozent der Patienten über erhöhte Blutzuckerwerte verfügten, die sie einem gesteigerten Diabetesrisiko aussetzten. Der Wissenschafter Peter George erklärte, dass die Diagnose von bisher unbekannten Erkrankungen derzeit zu den großen Gesundheitsthemen gehöre.
Die BBC geht davon aus, dass derzeit rund eine Million Menschen in Großbritannien nicht weiß, dass sie an Diabetes leidet. Bei Typ-2-Diabetes kann es bis zu zwölf Jahren dauern, bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt leidet bereits die Hälfte der Betroffenen unter charakteristischen Komplikationen. Zu den am stärksten gefährdeten Gruppen gehören Weiße über 40 Jahren, Schwarze und Angehöriger ethnischer Minderheiten über 25 Jahren, die übergewichtig sind oder in deren Familien bereits Erkrankungen aufgetreten sind.
Quelle: pte
Diabetiker: Gut gewappnet durch die Weihnachtszeit
Eschborn (ots) - 30.11.2005 - Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das des opulenten Essens. Damit auch Diabetiker ohne Reue genießen können, hat die »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. Dezember 24 Tipps für gesundes Schlemmen zusammengestellt. So genügen beim Plätzchen und Kuchenbacken bereits zwei Drittel der angegebenen Zuckermenge für den vollen Genuss, Süßstoffe können Zucker beim Backen und Kochen oft sogar ganz ersetzen.
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Es muss aber nicht immer Gebäck sein: Exotische Früchte, Trockenobst oder Bratäpfel schmecken besonders in der Weihnachtszeit und enthalten zudem jede Menge Vitamine und Mineralstoffe.
Wein und Bier gehören zum Fest dazu, Diabetiker sollten allerdings beachten, dass Alkohol nach Fett die meisten Kalorien liefert. Wer mit Insulin oder oralen Antidiabetika eingestellt ist, sollte daher, um Unterzuckerungen zu vermeiden, zu Alkoholischem immer Kohlenhydrate essen.
Für den Notfall empfiehlt es sich dennoch, während der Feiertage eine ausreichende Ration Traubenzucker im Haus zu haben und für einen Vorrat an Diabetes-Medikamenten zu sorgen, damit diese zwischen den Jahren nicht zur Neige gehen.
Quelle: Wort und Bild -Apotheken Umschau
Aktuelle Studie entdeckt Zimt-Catechine als Blutzuckersenker!
Aachen (ots) - 25.11.2005 - Die im Weihnachtsgewürz Zimt enthaltenen Catechine senken den Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus Typ 2 und können dadurch den mehr als 6 Millionen Typ-2-Diabetikern in Deutschland helfen, ihren Blutzuckerspiegel zu verbessern, erklärt heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.
Der leitende Wissenschaftler Alam Khan wies zusammen mit den Forschern um Richard Anderson nach, dass bereits ein Gramm Zimt den Nüchtern-Blutzucker um bis zu 29 Prozent senken kann. Erstmals gelang es dem Team von Anderson, den blutzuckersenkenden Wirkstoff im Zimtpulver zu charakterisieren. Sie isolierten die Insulinrezeptor-verstärkenden Komplexe in einem speziellen Herstellungsverfahren. Das im Zimt enthaltene Polyphenol Catechin kann durch eine Verbesserung der Insulinsensitivität auf rein biologische Weise nicht nur den Blutzucker senken, sondern es wirkt zusätzlich antioxidativ, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann.
Bei Diabetes mellitus Typ 2 ist Insulin in großen Mengen im Körper vorhanden, doch sind Typ-2-Diabetiker unempfindlicher gegenüber Insulin als Gesunde. Der Körper kann nur noch wenig Blutzucker in seine Zellen aufnehmen. Die Forscher gehen davon aus, dass die im Zimt enthaltenen Catechine den Insulinrezeptor der Zellen wieder aktivieren und die Wirkung von Insulin verbessern. Das Gewürz Zimt ergänzt auf natürliche und gesunde Weise die Therapie vieler Typ-2-Diabetiker. Menschen mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel leiden besonders zur Weihnachtszeit. Sie müssen ständig auf ihre Ernährungsweise achten, denn bereits kleine "Zuckersünden" lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Die in der Adventszeit beliebten Plätzchen, Stollen und Lebkuchen verursachen nicht nur zusätzliche Pfunde auf den Hüften, sondern lösen einen extremen Blutzuckeranstieg aus.
Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährungsweise sowie reichlich Bewegung sind die wichtigsten Maßnahmen bei Typ-2-Diabetes. Zusätzlich zur herkömmlichen Diabetestherapie empfiehlt Diabetesberater Müller-Nothmann die tägliche Einnahme des im Zimtpulver enthaltenen Catechins.
Quelle: diaita
Stillen senkt Diabetesrisiko
23.11.2005 - Je länger eine Mutter ihre Kinder gestillt hat, desto niedriger ist ihr Diabetesrisiko. Das haben amerikanische Medizinerinnen ermittelt. Mit jedem zusätzlichen Jahr Stilldauer sinkt das Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 15 Prozent, berichten die Forscherinnen im "Journal of the American Medical Association".
Bild: Photocase
Frühere Studien hätten bereits gezeigt, dass der Organismus einer Stillenden empfindlicher auf das Hormon Insulin reagiere und den Blutzuckerspiegel besser kontrollieren könne, schreiben Alison Buende von der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts, und ihre Kolleginnen. Typ-2-Diabetes - einst als Altersdiabetes bezeichnet - gehe auf eine gestörte Blutzuckerkontrolle durch Insulin zurück. Daher habe die Vermutung nahe gelegen, dass Stillen das Erkrankungsrisiko senken könne.
Buende und Kolleginnen testeten diese Vermutung, indem sie Daten zweier großer Studien zu Lebensstil und Gesundheit amerikanischer Krankenschwestern analysierten. Die insgesamt 157.000 Mütter unter den Teilnehmerinnen hatten unter angebeben, ob und wie lange sie ihre Kinder gestillt hatten. Die Daten bestätigten den positiven Einfluss des Stillens, allerdings schwand dieser 15 Jahren nach dem letzten Kind.
"Im Verein mit klinischen Belegen für eine verbesserte Blutzuckerkontrolle bei Stillenden deuten diese Daten darauf hin, dass Stillen das Erkrankungsrisiko für Typ-2-Diabetes bei Frauen jungen und mittleren Alters senkt", folgern die Medizinerinnen. Auf welche Weise dies geschehe, sei jedoch unklar.
Forschung: Alison M. Stuebe und Karin B. Michels, Department of Obstetrics, Gynecology, and Reproductive Biology, Brigham and Women's Hospital, Harvard Medical School, Boston, Massachusetts; und andere
Quelle: scienceticker
Diabetes: Niere in Gefahr -
Vorbeugender Eiweißtest alle halbe Jahre hält Schäden in Grenzen
Baierbrunn (ots) - 16.11.2005 - Viele Diabetiker erleiden als Folge ihrer chronischen Erkrankung Schäden an den Nieren, die bis zum völligen Versagen der Entgiftungsorgane führen können. „Hohe Blutzuckerspiegel bewirken, dass einige Eiweiße im Körper eine chemische Reaktion mit Zucker eingehen. Die Produkte dieser Reaktion sind schädlich für die Nieren“, erklärt Prof. Dr. med. Fokko van der Woude, Experte für diese „diabetischen Nephropathie“ im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Er rät Zuckerkranken, etwa alle halbe Jahre einmal einen Urin-Eiweißtest durchführen zu lassen. Dieser zeigt an, ob die Nieren schon geschädigt sind. Leichte Schäden sind bei guter Blutzuckereinstellung noch rückgängig zu machen, stärkere aber auch noch in ihrer Schwere zu begrenzen. Sechs von zehn Patienten, die in Deutschland wegen Nierenversagen eine Blutwäsche (Dialyse) benötigen, sind Diabetiker.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Nicht machtlos gegen Diabetesfolgen -
Welt-Diabetestag: Einfache Tests verhindern teure Folgeerkrankungen

Bild: Photocase
Frankfurt (ots) - 11.11.2005 - Nierenversagen, Erblindung, Durchblutungsstörungen mit Amputationen - all diese schweren Erkrankungen haben eine Ursache. Diabetes mellitus. Nehmen die Betroffenen die Zuckerkrankheit nicht ernst, kontrollieren sie nicht regelmäßig und gewissenhaft ihren Blutzuckerspiegel, dann wird die ohnedies schwere Krankheit zum Schicksalsschlag. Der lässt sich jedoch verhindern: Durch Vorbeugung, Früherkennung und gewissenhafte Blutzuckerkontrollen. Dazu rät das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) zum diesjährigen Welt-Diabetestag (14.11.).
Diabetes lässt sich durch Blutuntersuchungen unkompliziert nachweisen. Der Blutzuckertest am frühen Morgen auf nüchternen Magen oder der orale Glucosetoleranztest ermöglichen eine genaue Diagnose. Mit dem so genannten HbA1C-Test wird der durchschnittliche Blutzuckerwert über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten ermittelt. Außerdem dient er der Verlaufskontrolle. Teststreifen helfen, den momentanen Blutzuckerspiegel in Sekundenschnelle zu ermitteln und zu kontrollieren. Der Wert ist besonders für Diabetiker wichtig, die Insulin spritzen müssen. Die Dosis hängt davon ab.
Die Blutzuckerselbstkontrolle spielt daher in den Therapieempfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft eine herausragende Rolle. Ein entsprechend geschulter Patient erhält damit eine prompte Rückmeldung auf die Auswirkungen seiner Ernährung oder körperlichen Aktivitäten und kann sein Verhalten ändern. In einer 2005 vorgestellten Studie wurde der positive Effekt der Selbsttests bei Typ-2-Diabetikern bestätigt: Demnach trägt die Selbstmessung erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei und senkt zusätzlich das Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko.
Längst ist Diabetes mellitus kein Einzelschicksal mehr. Er hat sich zur Geißel der westlichen Gesellschaften entwickelt. Allein in Deutschland leiden 5,7 Millionen Menschen daran. Experten vermuten, dass sich die Anzahl der Diabetiker bis 2020 auf zehn bis elf Millionen erhöhen wird.
Damit kommt Diabetes mellitus die Krankenkassen jedes Jahr teurer. Durchschnittlich müssen sie für einen Diabetiker rund 5300 Euro pro Jahr aufwenden, knapp doppelt so viel wie für einen Nicht-Diabetiker. Die größten Leiden und die meisten Kosten - nämlich Dreiviertel der Ausgaben - verursachen die Folge- und Begleiterkrankungen. Daher haben die Krankenkassen ein großes Interesse daran, sie zu vermeiden und zahlen ihren Versicherten bis zu viermal im Jahr den so genannten HbA1C-Test.
Für Versicherte, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde, gibt es keine Limitierung. Die Kassen übernehmen alle Tests, die der Früherkennung von Folgeerkrankungen dienen. Versicherte, die dagegen lediglich auf Nummer sicher gehen wollen, ohne einen konkreten Verdacht zu haben, müssen solche Tests aus eigener Tasche bezahlen.
Diabetes mellitus wird in zwei Typen unterteilt: Der Typ 1, der meistens noch vor dem 25. Lebensjahr ausbricht, zählt zu den Autoimmunerkrankungen und ist sowohl genetisch als auch durch Umwelteinflüsse bedingt. Beim Typ-2-Diabetes, früher auch Altersdiabetes genannt, liegt eine Insulinresistenz vor, die einen gesteigerten Insulinbedarf hervorruft. Ursachen sind neben der Vererbung vor allem Bluthochdruck, starkes Übergewicht und zu wenig Bewegung.
Das Faltblatt "Blutzucker- und Cholesterintests. Fragen und Antworten" kann kostenlos beim Infozentrum für Prävention und Früherkennung IPF, Postfach 160434 in 60067 Frankfurt bezogen werden.
Quelle: Infozentrum für Präventio + Früherkennung
Diabetes-Nanni nun auch in Nordrhein-Westfalen /
Neues Konzept zur Betreuung diabeteskranker Kinder
Münster - 08.11.2005 (ots) - Die Diagnose Diabetes bei Kindern ist immer ein Schock - nicht nur für das kranke Kind selbst, sondern für die gesamte Familie. Viele Familien sind mit den veränderten Bedingungen schlicht überfordert. In diesen Notlagen hilft die Diabetes-Nanni. Die Spezialistin findet gemeinsam mit den Familien eine Lösung für ein Leben mit Diabetes. Die Diabetes-Nanni ist ein Projekt der Stiftung Dianino und soll 2006 in Nordrhein-Westfalen starten. Ermöglicht wird das Projekt in NRW durch eine großzügige Spende der Firma BD, eines führenden Medizinproduktherstellers im Bereich Diabetes.
Die Diagnose "Ihr Kind ist zuckerkrank!" trifft Kind und Eltern meist wie ein Schlag. Da ist plötzlich die Rede von Stechen und Spritzen. Neue Regeln verlangen dem Kind eiserne Disziplin ab. Ständige Kontrolle, regelmäßige medizinische Betreuung, Übungs- und Erziehungsmaßnahmen, veränderte Speisepläne bestimmen nun jeden Tag. Häufig muss ein Elternteil sogar seinen Beruf aufgeben, um das Kind ausreichend zu versorgen. Die Familien können die neue Situation nur mit Anstrengung meistern. "Kommen dann erschwerende familiäre Ereignisse hinzu, werden die Betroffenen oft aus der Bahn geworfen", so Béla Bartus, Kinder- und Fachpsychologe für Diabetes an der Kinderklinik Olgahospital in Stuttgart. "Wird zum Beispiel ein Geschwisterchen krank oder fällt ein Elternteil selbst aus, ist eine optimale Betreuung des Kindes nicht mehr gewährleistet. Seine Lebensqualität verschlechtert sich dann rasant."
In diesen familiären Notlagen soll zukünftig die Diabetes-Nanni helfen. Die Diabetes-Spezialistin betreut und unterstützt betroffene Familien zeitweise. Sie kümmert sich um das kranke Kind, gibt ihm neuen Halt und übernimmt Aufgaben der Eltern. Gemeinsam mit der Familie geht sie den beschwerlichen Weg zurück in den Alltag - natürlich in enger Kooperation mit den behandelnden Ärzten und Diabetes-Beratern. Die Diabetes-Nanni ist ein neues Projekt der Stiftung Dianiño. Die Stiftung hilft diabeteskranken Kindern, ihren Angehörigen und Betreuern, besser mit der Krankheit umzugehen.
2006 soll das Projekt Diabetes-Nanni in Nordrhein-Westfalen starten (davor Pilotprojekt in Baden-Württemberg). Der Medizinprodukthersteller BD unterstützt das Projekt finanziell. Im Rahmen der 1. Gemeinsamen Tagung der Arbeitsgemeinschaften Pädiatrische Endokrinologie und Pädiatrische Diabetologie in Münster übergibt Matthias Borst, Geschäftsführer BD und Bereichsdirektor BD Medical Diabetes Care, heute der Stiftung Dianino einen Scheck über 30.000 Euro. "Wir unterstützen diese Initiative gern", freut sich Matthias Borst. "Ich halte die Nanni für eine äußerst gelungene Maßnahme, um die Versorgung diabeteskranker Kinder zu verbessern."
Quelle:
BD Becton Dickinson GmbH
Viel Obst schützt vor Diabetes - Weniger Fleisch, weißes Brot und Bier verstärken den Effekt
Baierbrunn - 14.10.2005 (ots) - Wer viel frisches Obst isst, vermindert deutlich sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Den besten Effekt erzielt, wer gleichzeitig weniger Fleisch, weißes Brot und Hülsenfrüchte isst und Bier und kalorienreiche Erfrischungsgetränke reduziert. Wer sich so ernährt, senkt sein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 70 Prozent. Diese Form der Zuckerkrankheit hängt stark vom Ernährungsverhalten ab und ist die weitaus häufigste Variante des Stoffwechselleidens.
Quelle: Wort und Bild / Senioren Ratgeber
Kinder von Diabetikerinnen stärker gefährdet als angenommen -
Gefährdung durch Typ 1 und Typ 2 Diabetes fast gleich groß

Bild: Photocase
London (pte) 11.10.2005 - Die Confidential Enquiry into Maternal and Child Health (CEMACH) http://www.cemach.org.uk hat ergeben, dass Babys von Diabetikerinnen über ein fünf Mal so hohes Risiko verfügen tot geboren zu werden. Zusätzlich zeigten, die in ganz Großbritannien durchgeführten vertraulichen Befragungen, dass diese Kinder drei Mal so wahrscheinlich in ihrem ersten Lebensmonat sterben. Zusätzlich waren erhebliche angeborene Missbildungen doppelt so wahrscheinlich und lagen bei 42 Fällen auf 1.000 Geburten. CEMACH Studie ist die bisher weltweit größte Untersuchung der Auswirkungen von Diabetes auf die Schwangerschaft.
Von 2.356 Babys, die Diabetikerinnen in den zwölf Monaten vor März 2003 geboren hatten, waren 63 Totgeburten. 22 der Kinder starben, bevor sie vier Wochen alt waren. Die betroffenen Frauen wiesen zusätzlich eine hohe Rate von Eingriffen bei der Geburt auf. Dazu gehörten eine größere Anzahl von Kaiserschnitten und eine größere Anzahl von verfrühten Geburten als normal. Diabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen bei einer Schwangerschaft. Betroffen ist laut BBC rund eine von 250 Schwangerschaften. Die Wissenschafter betonen, dass Typ 1 Diabetes fast ein gleich hohes Risiko verursacht wie Typ 2 Diabetes. Mary Macintosh, die medizinische Leiterin von CEMACH, erklärte dass die Erkenntnisse über Typ 2 Diabetes besondere Besorgnis ausgelöst hätten. "Die Anzeichen deuten anders als bisher angenommen darauf hin, dass Typ 2 Diabetes häufiger auftritt und genauso wahrscheinlich zum Tod des Kindes oder einer Missbildung führen kann."
Die Hälfte der Frauen mit Typ 2 Diabetes stammten aus ethnischen Minderheiten und fast die Hälfte lebte in sozial benachteiligten Regionen. Die betroffenen Frauen waren besonders schlecht auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Eine Beratung von der Schwangerschaft fand nur selten statt. Sie verfügten vor der Schwangerschaft über niedrige Blutzuckerwerte und nahmen in der Folge nur geringe Mengen von Folsäurepräparaten zu sich.
Quelle: pte
Diabetes: Augen sehr früh in Gefahr -
Schon im Vorstadium werden Augenschäden beobachtet
Baierbrunn (ots) - 26.09.2005 - Die bei Diabetikern als Folgeerkrankung gefürchteten Netzhautschäden der Augen können schon viel früher auftreten, als bisher vermutet, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ Auf der Jahrestagung amerikanischer Diabetesexperten wurde bekannt, dass bei einer Untersuchung von 890 Menschen im Vorstadium der Zuckerkrankheit bereits acht Prozent typische Augenschäden aufwiesen. Die „diabetische Retinopathie“ gilt als die häufigste Ursache für Erblindungen im Erwachsenenalter. Früh erkannt, kann ihr Fortschreiten durch optimale Stoffwechseleinstellung und gegebenenfalls eine Laserbehandlung aufgehalten werden.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Ein Viertel der Diabetesfälle wird nicht erkannt -
Britische Healthcare Commission fordert Verbesserung der Versorgung
London (pte) - 19.09.2005 - Bei einem Viertel der Menschen, die in Großbritannien an Diabetes leiden, wurde diese Erkrankung nicht diagnostiziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie der Healthcare Commission.
http://www.healthcarecommission.org.uk/Homepage/fs/en
Bei Diabetikerinnen über 40 Jahren wurde die Erkrankung bei 45 Prozent nicht erkannt. In den Jahren 2003 und 2004 führte die Überwachungsbehörde des NHS http://www.nhs.uk eine Überprüfung von 250.000 Patienten durch. Dabei wurden 1.700 Arztpraxen und 47 Krankenanstalten berücksichtigt. Mehr als 1,7 Millionen Menschen in England leiden laut BBC an Diabetes. 75 Prozent der Betroffenen sind an Typ 2 Diabetes erkrankt. Aktivisten fordern, dass das NHS als Gesundheitsbehörde sicherstellen muss, dass Erkrankungen erkannt werden bevor Langzeitkomplikationen eintreten.
Die aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass nur 77 Prozent der Diabeteserkrankungen diagnostiziert wurden. Für die Ermittlung dieses Prozentsatzes wurden die Aufzeichnungen der Ärzte mit den epidemiologischen Schätzungen der Anzahl wahrscheinlicher Erkrankungen verglichen. Der Prozentsatz sank bei Frauen über 40 Jahren auf 55 Prozent. Es wird angenommen, dass der Grund für die fehlende Diagnose bei älteren Frauen darin zu suchen ist, dass die einzige systematische Untersuchung auf Diabetes bei Herzerkrankungen durchgeführt wird. Ein größerer Anteil dieser Patienten ist jedoch männlichen Geschlechts.
Die Überwachungsorganisation wies ebenfalls nach, dass bei weniger als 50 Prozent der diagnostizierten Patienten Augentests durchgeführt wurden. Damit wurden sie dem Risiko einer Erblindung ausgesetzt, einer der Langzeitkomplikationen bei Diabetes. 56 Prozent der Patienten gelang es nicht, ihre Glukosewerte innerhalb des vorgeschriebenen Bereiches zu halten. Die Kontrollbehörde empfiehlt daher, dass frühzeitig für den Großteil der Patienten Glukose-, Cholesterin- und Blutdrucktests durchgeführt werden sollten. Anna Walker, Generaldirektorin der Healthcare Commission, erklärte, dass sie Fortschritte seitens des NHS erwarte. Regionale Behörden würden in Zukunft dahingehend bewertet werden.
Quelle: pte
Diabetiker: aufgepasst im Krankenhaus!
Eschborn (ots) - 15.09.2005 - Ob ambulant oder stationär: Diabetiker werden im Krankenhaus nicht immer so behandelt, wie es die Stoffwechsellage verlangt. Deshalb sollten sie vor einem geplanten Krankenhausaufenthalt einige wichtige Punkte mit dem Arzt zu besprechen, rät die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Diabetes«.
Grundsätzlich ist es vorteilhaft, wenn das Krankenhaus eine Diabetesabteilung oder zumindest einen Facharzt für Innere Medizin hat, der sich mit Diabetes auskennt. Dem Personal sollte klar sein, dass Stunden ohne Essen und ohne Arzneimittel bei einem Diabetiker zu Unter oder Überzuckerungen führen können. Daher ist es wichtig, dass Diabetiker bei einem Eingriff pünktlich an die Reihe kommen.
Der Stoffwechsel muss vom Krankenhauspersonal gut eingestellt werden, und zwar am besten mit den Arzneimitteln, die der Patient auch zu Hause einsetzt. In manchen Fällen kommt im Krankenhaus anstelle von Tabletten gegen hohe Blutzuckerwerte Insulin zum Einsatz. Keine Furcht davor! Insulin macht nicht abhängig, und zu Hause kann man wie vorher auch wieder Tabletten einnehmen. Damit Ärzte in Notfällen Bescheid wissen, sollten Diabetiker immer den Diabetikerausweis bei sich tragen.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Diabetes-Tipps für Angehörige
14.09.2005 - Humor und Geduld sind die geistigen Zutaten, die ein Mensch mit Diabetes braucht, um den Alltag mit der Krankheit gut zu meistern. Das schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 15. September. Humor, weil eine chronische Krankheit kein Grund zum dauerhaften Trübsalblasen ist. Im Gegenteil: Sowohl gegen ernste Sorgen als auch gegen Anfälle von Selbstmitleid kann Humor helfen, um wieder auf die leichte Seite des Lebens zu gelangen. Die zweite Zutat, die Geduld, brauchen neben dem Diabetiker auch seine Angehörigen. Denn Betroffenen können die fünfte Unterzuckerung am Tag oder ständig hohe Werte gewaltig auf die Stimmung schlagen. Dann tut es gut, mit einem geduldigen Partner reden zu können.
»Ich wusste, dass das schief geht« sollten Angehörige besser nicht sagen. Solche Sätze können einen Diabetiker auf die Palme bringen. Doch auch, wenn er Kritik im Zusammenhang mit seiner Krankheit gar nicht schätzt: Sie ist immer wieder nötig.
Besonders Müttern kann es schwer fallen, einem an Diabetes erkrankten Kind Freiheiten zu lassen und es nicht zu sehr zu umsorgen. Überbehüten verhindert die Selbstständigkeit eines Diabetikers. Für Kinder eine fatale Entwicklung, denn auf dem Wissen, wie gut man selbst zurecht kommt, fußt ein großer Teil des Selbstbewusstseins.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Besser leben mit Insulin

07.09.2005 - "Die Diagnose Typ-2-Diabetes war ein richtiger Schock für mich", erinnert sich Hildegard T. Die Krankenschwester wurde erstmals in der Schwangerschaft mit dem "Zucker" konfrontiert. Nach der Diagnose nahm sie mehrere Jahre Tabletten ein, bis sie auf eine Therapie mit Insulin umstieg. Ein Schritt, den viele Diabetiker fürchten. Dabei verbessert die Insulintherapie, oft für den Patienten überraschend, die Lebensqualität. Das war auch bei Hildegard T. so. Seit sie mit intensivierter konventioneller Insulintherapie (ICT) und später mit anderen modernen Insulinen behandelt wird, hat sich ihr Leben verändert. Sie fühlt sich wieder körperlich und geistig fit. Als erfahrene Krankenschwester weiß sie, dass schlecht eingestellten Diabetikern Herz-Kreislaufprobleme, Nierenschäden und andere Beschwerden drohen. Mit einer Insulintherapie kann das Risiko dieser diabetischen Komplikationen reduziert werden. Weitere Infos über die Therapie mit Insulin gibt es unter www.besser-leben-dank-insulin.de. Eine gleichnamige Informationsbroschüre kann auch per Post unter Postfach 330640, 80066 München angefordert werden.
Quelle: djd
Wegweiser zum aktiven Leben mit Diabetes -
Neues Sporthandbuch sorgt für Bewegung
Mühltal (ots) - 02.09.2005 - Sport und Bewegung bei Diabetes? Für viele insulinbehandelte Menschen ist das ein Problem: Sie sind unsicher im Umgang mit der Erkrankung und schränken sich unnötig ein, verzichten sogar auf Sport und andere Freizeitaktivitäten. Damit geht wertvolle Lebensqualität verloren. Das neue OneTouch(R)-Sporthandbuch bietet auf 48 Seiten Hilfe für Menschen mit Diabetes, die aktiv sind und aktiv werden wollen. Medizinische Empfehlungen und praktische Hinweise rund um das Thema Sport und Diabetes helfen, Hemmschwellen und Ängste zu überwinden. Mit Tipps für Bewegungsübungen motiviert darin auch die mehrfache Biathlon-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Uschi Disl zu mehr Eigeninitiative für ein aktives Leben mit Diabetes.
Das Sporthandbuch wurde unter wissenschaftlicher Beratung der Initiativgruppe Diabetes & Sport e.V. der Deutschen Diabetes Gesellschaft im Rahmen der bundesweiten Aufklärungskampagne „Besser messen - Aktiver leben" entwickelt. Die Kampagne wird von verschiedenen Diabetes-Organisationen sowie dem Experten für Blutzuckermessgeräte LifeScan getragen. Gemeinsam ermutigen sie insulinbehandelte Menschen mit Diabetes für ein aktives und selbstbestimmtes Leben. Auch Uschi Disl unterstützt diese Initiative. Im Sporthandbuch zeigt sie Übungen, die Kreislauf und Durchblutung in Schwung bringen.
Anhand gezielter Informationen und detaillierter Beschreibungen macht das Sporthandbuch die Grundregeln bei Diabetes und Sport leicht verständlich und anwendbar. Es klärt darüber auf, was Menschen mit Typ 1- und Typ 2-Diabetes bei sportlicher Aktivität beachten sollten und welche Voruntersuchungen sinnvoll sind. Dabei geht das Handbuch auch auf die Notwendigkeit richtiger, situationsangepasster Blutzuckerselbstkontrolle ein - die Grundvoraussetzung für eine flexible und aktive Alltagsgestaltung.
Das OneTouch(R)-Sporthandbuch ist kostenlos über das Kampagnen-Faltblatt „Besser messen - Aktiver leben" erhältlich.
Dieses kann angefordert werden beim Aktionsbüro „Besser messen - Aktiver leben", c/o Circle Comm GmbH, Ober-Ramstädter-Straße 96, 64367 Mühltal, Telefon: 06151-360 87 96, Fax: 06151-360 87 99. Aktuelle Informationen zur Kampagne gibt es auch im Internet unter www.bessermessen-aktiverleben.de.
Quelle: presseportal
Keine Angst vor Insulin
Eschborn (ots) - 01.09.2005 - Die Deutsche Diabetes Gesellschaft nennt den Einsatz von Insulin bei Typ-2-Diabetes bereits an zweiter Stelle in der Stufentherapie - neben der Therapie mit Tabletten, den so genannten Oralen Antidiabetika. Davor steht lediglich ein veränderter Lebensstil. Doch viele Zuckerkranke fürchten die Spritzen mit dem körpereigenen Hormon schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September und erklärt, wann eine Insulintherapie sinnvoll ist und warum man keine Angst davor haben muss.
Eine Insulintherapie beginnt oft dann, wenn Tabletten nicht mehr ausreichend helfen, aber das bedeutet nicht, dass sich der Blutzucker nun schwerer einstellen lässt. Der Körper bekommt lediglich exakt das zugeführt, was die Bauchspeicheldrüse selbst kaum noch herzustellen vermag. Da Insulinnadeln heute so fein sind, spürt man in der Regel vom Stechen tatsächlich nichts. Dank Insulinpens muss heute niemand mehr das Insulin aus einer Ampulle in eine Nadel aufziehen. Und die Frage nach der Dosis kann sich nach einer guten Schulung beinahe jeder selbst beantworten. Sich auf Insulin einzulassen, bedeutet allerdings nicht freie Fahrt für ungehemmtes Schlemmen. Denn zu viel Fettes und Süßes macht nicht nur den positiven Effekt des Hormons auf Blutfettwerte zunichte, sondern lässt das Gewicht in die Höhe schnellen.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Immer mehr Diabetiker: Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit -
Auf dem neuen Diabetes-Portal www.zuckerberatung.de kostenlos das Diabetes-Risiko checken!
Köln (ots) - 25.08.2005 - Täglich erkranken hunderte von Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus. Schon jetzt leiden hierzulande sechs bis acht Millionen Menschen an der tückischen Stoffwechsel-Erkrankung. Diabetologen gehen davon aus, dass in Deutschland wenigstens 2 Millionen Menschen erhöhte Blutzuckerwerte haben, ohne davon zu wissen.
Über das neue Diabetes-Portal www.zuckerberatung.de ist es jetzt ganz einfach möglich, das individuelle Diabetesrisiko kostenlos zu checken:
http://www.zuckerberatung.de/zuckerForum.php?action=36.html.
Nach der Beantwortung von sechs Schlüsselfragen erfolgt die Analyse des individuellen Diabetes-Risikos. Extremer Durst, sehr häufiges Wasserlassen (auch nachts), schlecht heilende Wunden und Harnwegsinfekte sind häufig auf einen unerkannten oder schlecht behandelten Diabetes mellitus zurückzuführen, betonen die Zuckerberatungs-Experten. Je rascher der Diabetes mellitus optimal behandelt wird, desto weniger diabetesbedingte Schäden treten auf. Diabetes ist momentan die häufigste Ursache für einen tödlichen Herzinfarkt, die Amputation der unteren Extremitäten, die Erblindung und die Dialysetherapie in Deutschland.
Das Diabetes-Portal www.zuckerberatung.de ist ein Service der Kölner Qualimedic.com AG, die auch das erfolgreichste Gesundheits-Portal von Ärzten für Patienten www.qualimedic.de betreibt. Neben dem Diabetes-Risiko-Checkup finden sich auf dem neuen Diabetes-Portal viele interessante Informationen und drei Sprechstunden, in denen qualifizierte Fachleute (Diabetologen und Diabetesberater) die Fragen von Diabetikern kostenlos beantworten. Der Kölner Diabetologe Dr. med. Peter Klasen leitet das Zuckerberatungs-Expertenteam.
Quelle: presseportal
Diabetes: Merkblatt für Lehrer im Internet - Ausführliche Informationen über den Umgang mit Diabetes-Schülern
Baierbrunn - 02.08.2005 (ots) - Rund 20.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland haben Diabetes. Lehrer und Erzieher sollten sich deshalb mit den Besonderheiten vertraut machen, die im Umgang mit diesen Kindern wichtig sind. Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ veröffentlicht dazu ein Merkblatt mit ausführlichen Informationen. Es enthält zugleich Felder zum Eintragen persönlicher Daten betroffener Kinder, etwa wann der Schüler essen muss, sowie für Telefonnummern und Adressen von Arzt und Eltern. Die Zeitschrift weist auch auf einen Internetauftritt hin, in dem das Infoblatt zum Ausdrucken zu finden ist: www.diabetespro.de . Zu dem Dokument im pdf-Format gelangt man, indem man auf der Startseite in die Suche „Merkblatt“ eingibt.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Kein Bodybuilding für Diabetiker - Kraftsport fördert Gefäßschäden bei Zuckerkranken vom Typ 1
Baierbrunn - 02.08.2005 (ots) - Bodybuilding kann für Typ-1-Diabetiker gefährlich werden. Es fördert die Entwicklung und das Fortschreiten von Schäden an den kleinen Blutgefäßen („Mikroangiopathie“), berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Der Münchener Diabetologe Prof. Rolf Renner erklärt dies damit, dass es beim Bodybuilding kurzfristig zu extremen Blutdruckanstiegen auf Werte von 300 mmHg oder höher kommen kann. Solche Blutdruckspitzen können zu einer massiven Verschlechterung von Schäden an den kleinen Gefäßen führen, die als Ursache von Augen- oder Nierenschäden gelten, häufigen Folgeerkrankungen beim Diabetes. Am Typ-1-Diabetes erkranken vornehmlich junge Menschen. Sie müssen sich lebenslang täglich mehrmals das Hormon Insulin spritzen.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
DNA Test für Diabetes und Fettleibigkeit möglich -
Fehlerhafte Versionen von ENPP1 entscheidend
London (pte) 19.07.2005 - Wissenschafter des Imperial College London http://www.ic.ac.uk haben mit ENPP1 ein Gen entdeckt, das mit Diabetes und Übergewicht in Zusammenhang steht. Damit bestehe Hoffnung für die Entwicklung eines einfachen diagnostischen Tests.
Fehlerhafte Versionen von ENPP1 beeinträchtigen die Art und Weise wie der Körper Energie speichert und durch die Blockierung von Insulin wie er Zucker verarbeitet. Betroffene Kinder waren laut BBC bereits im Alter von fünf Jahren stark übergewichtig. Die Wissenschafter meinten gegenüber Nature Genetics, http://www.nature.com/ng dass eine frühe Erkennung des Problems und eine entsprechende Intervention Leben retten könnten. Bis 2010 sollen in Großbritannien drei Millionen Menschen unter Diabetes leiden.
Mangelnde körperliche Bewegung und eine schlechte Ernährung tragen stark zu Fettleibigkeit und den Stoffwechselproblemen bei, die zu einer Diabeteserkrankung führen können. Die Autoren der aktuellen Studie gehen jedoch davon aus, dass manche Menschen genetisch vorbelastet sind. Für die Betroffenen - bis zu 20 Prozent der Weißen und bis zu 50 Prozent der dunkelhäutigen Menschen - soll ein gesunder Lebensstil von entscheidender Bedeutung sein. Das Team um Philippe Froguel untersuchte französische Familien mit einer langen Krankheitsgeschichte von Diabetes und Fettleibigkeit und verglich die Daten mit jenen einer nicht derart belasteten Kontrollgruppe. Beim Vergleich der Gene von 1.225 Kindern, die im Alter von fünf und elf Jahren entweder stark übergewichtig waren oder an Diabetes litten, mit 1.205 normalgewichtigen Kindern wurde ein klares Muster sichtbar. Viele der übergewichtigen Kinder verfügten über entsprechende Versionen von ENPP1.
Bei den Erwachsenen dieser Familien konnte ein ähnlicher Zusammenhang zwischen ENPP1 Varianten und Übergewicht hergestellt werden, ebenso wie zwischen den Genvariationen und ersten warnenden Anzeichen von Diabetes. ENPP1 stand bei Erwachsenen auch mit einer voll ausgebildeten Typ 2 Diabetes in Zusammenhang. Laut Froguel sei es extrem Besorgnis erregend, dass die betroffenen Kinder früh stark übergewichtig wurden und Diabetes erst in den mittleren Lebensjahren auftrat. Obwohl es technisch möglich sei, Menschen auf ENPP1 Varianten zu untersuchen, hält der Wissenschafter das nicht für die optimale Lösung des Problems. Die Forscher untersuchten nicht, wie sehr die Gene für die Gewichtszunahmen und die Stoffwechselprobleme verantwortlich waren und welche Rolle andere Ursachen spielten.
Quelle: pte
Die Sicherheit von Analoginsulinen
Eschborn (ots) - 14.07.2005 - Während für Typ-1-Diabetiker die Therapie mit Insulin auf der Tagesordnung steht, fürchten viele Typ-2-Diabetiker nach wie vor die Umstellung von Tabletten auf Insulin. Welche Insulintherapien es gibt und welche Vorteile sie bieten können, beschreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli.
Welches Insulin zum Einsatz kommt, sollte der Diabetiker selbst mitentscheiden können. Nicht jeder braucht eines der neuen Analoginsuline, doch jeder sollte wissen, was es damit auf sich hat, auch, um Ängste abzubauen. Fünf so genannte Insulinanaloga stehen derzeit zur Verfügung. Im Gegensatz zu herkömmlichem Humaninsulin unterscheiden sie sich im Insulinaufbau geringfügig von körpereigenem Insulin beziehungsweise von gentechnisch hergestelltem Humaninsulin, das dem körpereigenen gleicht. Unterschiede, die immer wieder die Debatte über mögliche schädliche Wirkungen anheizen. Die Professorin Dr. Monika Kellerer, ärztliche Direktorin des Zentrums für Innere Medizin I am Marienhospital Stuttgart, stellte auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin Studienergebnisse vor, nach denen Analoginsuline der Gesundheit ebenso wenig zu schaden scheinen wie Humaninsulin. In Tierversuchen zeigte keines der Insuline zellveränderndes Potential, so Kellerer. Allergien treten nicht häufiger auf als bei herkömmlichem Humaninsulin.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Diabetes kann auf den Magen schlagen -
Zuckerkranke müssen Magenprobleme besonders ernst nehmen
Baierbrunn (ots) - 12.07.2005 - Leiden Diabetiker häufig unter Sodbrennen, Völlegefühl und Übelkeit, sollten sie die Ursache gründlich untersuchen lassen. „Oft steckt bei ihnen eine Gastroparese dahinter, eine mehr oder weniger ausgeprägte Lähmung der Magenmuskeln“, erklärt Dr. Harald Fischer, Experte am Diabeteszentrum Bad Lauterberg im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.
Zu hoher Blutzucker über längere Zeit kann den Magen direkt schädigen, aber auch feine Nerven angreifen, welche für die Magenentleerung zuständig sind. Die gestörte Verdauung kompliziert die Behandlung der Zuckerkrankheit. Betroffene müssen dann besondere Regeln bei den Mahlzeiten und den Medikamenten einhalten. In Deutschland gibt es mehr als acht Millionen Diabetiker.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Neue klinische Studie bestätigt: Walnüsse schützen Menschen mit Typ 2 Diabetes
Frankfurt/ Sacramento, USA (ots) - 12.07.2005 - Eine Handvoll Walnüsse am Tag zu essen, kann Patienten mit Typ 2 Diabetes helfen, die empfohlenen Mengen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (wie Omega-3-Fettsäuren) aufzunehmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Das hat eine neue Studie der Universität von Wollongong, Australien ergeben. Die Arbeit wurde in der Juliausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift Journal of the American Dietetic Association (JADA) veröffentlicht.
Die Studienergebnisse kommentiert die amerikanische Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Marion J. Franz vom Diabeteszentrum in Minneapolis: "Gerade für Patienten mit Typ 2 Diabetes ist es besonders wichtig, die richtigen Fette in einem ausgewogenen Verhältnis zu essen. Die Tatsache, dass die Ernährungsziele einfacher eingehalten werden können, wenn Walnüsse in die Diät mit einbezogen werden, ist eine hilfreiche und nützliche Nachricht für Diabetiker sowie Ärzte und Ernährungsfachkräfte, die sie beraten."
Nach Angaben des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts Düsseldorf:
- leiden mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus, davon haben über 90 % einen Typ 2-Diabetes
- beträgt die tatsächliche Zahl der Diabetiker in Deutschland jedoch 7 bis 8 Millionen, da man von einer Dunkelziffer von 40 - 50 % unerkannter Diabetiker ausgehen muss
- stirbt jeder 2. Diabetiker vorzeitigen Herztod
- ist die Schlaganfallrate bei Diabetikern doppelt so hoch wie bei Nicht-Diabetikern
- sind 40 % der Dialyse-Neuzugänge und
- sind 30 % aller Neuerblindeten Diabetiker
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass mindestens 171 Millionen Menschen weltweit an Diabetes erkrankt sind. Diese Zahl, so schätzt die WHO, wird sich bis zum Jahr 2030 vermutlich auf 366 Millionen mehr als verdoppeln.
Pressemeldung der University of Wollongong: Der Nutzen von Walnüssen erneut belegt Walnüsse in die tägliche Nahrung aufzunehmen, hat sich wieder einmal als vorteilhaft für Diabetespatienten herausgestellt. Der neue Beleg stammt aus einer Studie, die in der Juliausgabe des Journal of the American Dietetic Association (JADA) erschienen ist. Bereits im vergangenen Jahr hat eine Studie der Universität von Wollongong deutlich gemacht, dass Diabetiker davon profitieren, wenn sie täglich eine Handvoll Walnüsse essen. Walnüsse sind reich an mehrfach-ungesättigten Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen.
Erstautorin des neuesten Forschungsberichts in JADA ist Lynda Gillen, Doktorandin am Smart Foods Centre der Universität von Wollongong, Australien. Sie schließt ihren Bericht mit dem Fazit: Ärzte und Ernährungsberater sollten ihren Patienten empfehlen, Walnüsse in den Diätplan aufzunehmen. "Dadurch kann ein optimales Verhältnis der unterschiedlichen Fettsäuren erreicht werden, ohne negative Auswirkungen auf die Gesamtfettmenge oder die Energieaufnahme von Patienten mit Typ 2 Diabetes", so Gillen. Der Verzehr von 30 Gramm Walnüssen am Tag in Verbindung mit 350 Gramm fettem Fisch pro Woche ermögliche es, die Empfehlungen zur Fettaufnahme in einer Diabetesdiät mit Energiebeschränkung einzuhalten.
"Auf diese Weise erreichen Personen, die Walnüsse essen, sehr viel früher vorteilhafte Fettsäureprofile als solche, die eine größere Menge fetten Fisch (500 Gramm pro Woche) konsumieren oder eine normale, fettreduzierte Diät einhalten", betonte Gillen. Patienten in der Walnussgruppe erreichten die angestrebten Fettsäureverhältnisse der Diät eher (nach drei Monaten) als Patienten der beiden anderen Diätgruppen und sie hielten sie länger aufrecht (nach sechs Monaten). Gillen: "Die Kombination von Walnüssen und fettem Fisch war also effektiver und länger wirksam als ein höherer Fischverzehr allein."
Nach sechs Monaten konsumierten Personen der Walnuss-Gruppe fast die Hälfte ihrer Nahrungsfettaufnahme aus Nahrungsmitteln, die reich an mehrfachungesättigten Fettsäuren sind - ein Drittel der Gesamtfettaufnahme stammte aus Walnüssen sowie die Hälfte der aufgenommenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei Personen, die eine normale fettreduzierte Diät einhielten, stammte der Fettgehalt der Nahrung dagegen weiterhin hauptsächlich aus Nahrungsmitteln, die reich an gesättigten Fettsäuren sind.
"Dass trotz täglichem Verzehr von Walnüssen, die viel Fett enthalten, eine ausgewogene Energiebilanz erzielt wurde, ist ein wichtiges Ergebnis im Hinblick auf die notwendige Gewichtskontrolle bei Diabetespatienten", sagte Gillen.
Quelle: presseportal
Studie
beweist: Blutzuckertest rettet ungeborenes Leben
Hamburg - 11.07.2005 - Jeden Tag stirbt in Deutschland
ein Baby kurz vor oder während der Geburt, weil
seine Mutter unerkannt an Schwangerschafts-Diabetes
leidet. Eine neue Studie der Universität Adelaide
(Australien) belegt, dass man diese Todesfälle
mit einem speziellen Blutzuckertest verhindern kann.
Ab morgen (Montag) übernimmt die Techniker Krankenkasse
(TK) bundesweit die Kosten für diesen Test, der
bisher keine Kassenleistung ist. "Durch
die Hormonveränderungen kommt es bei jeder zwanzigsten
Frau<
während der Schwangerschaft zu einer vorübergehenden
Zuckerkrankheit", sagt Dr. Christoph Straub, stellvertretender
Vorsitzender des Vorstandes der TK. Das Problem: Für
die werdenden
Mütter bleibt der Schwangerschafts-Diabetes beschwerdefrei
und oft
auch unentdeckt, weil die herkömmlichen Zuckertests
nicht ausreichen.
So geschieht es, dass von den 700.000 Babys, die in
Deutschland jedes
Jahr zur Welt kommen, rund 35.000 unter dem unbehandelten
Diabetes
ihrer Mutter leiden. Sie reagieren auf den zu hohen
Blutzuckerspiegel
der Schwangeren mit extremer Nährstoffaufnahme
und weerden zu dick;
im schlimmsten Fall stirbt das Kind noch im Mutterleib.
Erkennt und behandelt man den Schwangerschafts-Diabetes,
können
die schädlichen Auswirkungen für das Kind
fast vollständig verhindert
werden. Das zeigt eine jetzt im New England Journal
of Medicine
veröffentlichte Studie der Universität Adelaide.
Die Wissenschaftler
teilten dabei rund 1.000 Frauen mit Schwangerschafts-Diabetes
nach
dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen ein. Während
die eine Gruppe gegen
den Diabetes behandelt wurde, blieb die Kontrollgruppe
ohne Therapie.
Das Ergebnis: Keine Todesfälle in dere behandelten
Gruppe, deutlich
weniger Komplikationen bei der Geburt (30 Prozent) und
weniger
unnatürliches Übergewicht bei den Neugeborenen
(Kontrollgruppe: fünf
Todesfälle). "Wegen der Methode ist die Studie
aus ethischen Gründen
in Deutschland nur eingeschränkt nachvollziehbar.
Doch wir können an
den Ergebnissen nicht vorbeischauen, weil es hier buchstäblich
um
eine Frage von Leben und Tod geht", so Dr. Straub.
Um ihre jährlich rund 50.000 neugeborenen Versicherten
zuverlässig vor den Folgen des Schwangerschafts-Diabetes
zu schützen und die Sterblichkeitsrate zu verringern,
übernimmt die TK ab sofort, ergänzend zum
herkömmlichen Urintest, einen zuverlässigen
Blutzuckertest. Bei diesem Test trinken die schwangeren
Frauen eine Zuckerlösung (50 Gramm Zucker). Eine
Stunde später verrät eine Blutprobe, ob es
einen Anfangsverdacht gibt und eine weitere Untersuchung
notwendig ist. Liegt der Befund vor, kann der Arzt sofeort
mit der Therapie beginnen. Die Behandlungskosten rechnet
die< Praxis wie gewohnt über die Krankenversichertenkarte
ab. Die rund zehn Euro für den Zuckertest legen
die schwangeren Frauen aus und erhalten diese von der
TK zurück. Weitere Informationen sind im Portal zu lesen. mehr...
Quelle: Presseportal
Lebensstil
als Erwachsener größter Risikofaktor für
Diabetes
-
Übergewicht und Mangel an Bewegung entscheidend
Newcastle (pte) - 06.07.2005 - Ein ungesunder Lebensstil als Erwachsener ist der größte Risikofaktor für Diabetes. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Newcastle upon Tyne http://www.ncl.ac.uk gekommen. Faktoren aus der Kindheit wie das Geburtsgewicht sind für Typ 2 Diabetes von weit geringerer Bedeutung als Fettleibigkeit im Erwachsenenalter. Typ 2 Diabetes tritt normalerweise bei Menschen mittleren Alters oder älteren Personen auf. Seit kurzen werden aber laut BBC auch Fälle bei Kindern beobachtet, die wahrscheinlich mit einer bestehenden Fettleibigkeit in Zusammenhang stehen. Die Autoren erklärten gegenüber dem Fachmagazin Diabetes/Metabolism Research and Reviews, http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/jhome/10009394 es sei nie zu spät, seinen Lebensstil entsprechend zu ändern.
Der leitende Wissenschafter Mark Pearce erklärte, dass es selbstverständlich besser sei, von Kindheit an gesund zu essen und regelmäßig Sport zu betreiben. Es sei jedoch nie zu spät damit anzufangen. Das gelte auch für Über-Fünfzigjährige. "Unsere Forschungsergebnisse legen nahe, dass es das Körperfett des Erwachsenen ist, das das Risiko einer Insulinresistenz und einer späteren Typ 2 Diabetes verändert." Für die Studie wurden die Daten von 412 Männern und Frauen von ihrer Geburt an bis zum 50. Lebensjahr ausgewertet. Das Geburtsgewicht oder die Ernährung als Kleinkind schienen das Diabetesrisiko anders als bisher angenommen nicht stark zu verändern. Das Fehlen körperlicher Aktivität und eine schlechte Ernährung als Erwachsener bis hin zum Entstehen einer Fettleibigkeit erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bis zum 50. Lebensjahr deutlich. Männer und Frauen mit einem höheren Körperfettanteil und höheren Verhältniswert zwischen Taille und Hüfte litten eher an einer Insulinresistenz.
Quelle: pte
Erst Diabetes, dann Infarkt? - Insulintherapie schützt

Foto: djd
05.07.2005 - Die meisten Menschen denken beim Thema "Herzinfarkt" an Stress und zu hohe Cholesterinwerte; Typ-2-Diabetes ist als Risikofaktor hingegen kaum bekannt. Dabei haben Patienten mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Das belegen auch die Daten des so genannten Schwabinger Herzinfarktregisters, in dem Infarktfälle erfasst werden. Hier liegt der Anteil der Typ2-Diabetiker unter den Infarktpatienten bei rund 40 Prozent.
Doch Infarkt durch Diabetes könnte vermieden werden! Je eher der Diabetes mellitus erkannt und behandelt wird, desto geringer ist das Risiko Folgekrankheiten zu erleiden. Eine ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung sind wichtige Bausteine in der Therapie des Typ-2-Diabetes. Neben der Therapie mit oralen Antidiabetika könnte der rechtzeitige Start der Insulintherapie das Herzinfarktrisiko ganz erheblich verringern.
Quelle: djd
Sport
bei Diabetes: Ohne Spaß kein Durchhalten
Eschborn (ots) - 30.06.2005 - Ob Typ-1- oder Typ-2-Diabetes
gut eingestellte
und erfahrene Diabetiker können sich oft mehr bewegen,
als sie sich
selbst zutrauen. Dreimal pro Woche Sport treiben wäre
schon gut,
schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte«
in ihrer aktuellen Ausgabe
vom 1. Juli. Und wenn sich die Lust auf Sport so gar
nicht wecken
lässt, dann hilft es das »Muss« durch
ein »Darf« zu ersetzen und sich
die positiven Aspekte von Bewegung in den Sinn zu rufen.
Abhängig von Intensität, Umfang und Zielstellung
unterscheiden
Experten heute eine Sport- von einer Bewegungstherapie.
Zu Letzterer
zählen zum Beispiel Übungen mit dem Theraband,
Atemtherapie und Tai
Chi. Bewegungsarten, die den eher unsportlichen Menschen
helfen, sich
dem Sport vorsichtig anzunähern. Menschen, denen
zu viele Kilos am
Leibe haften, fühlen sich oft im Wasser wohl etwa
bei Aquarobic,
Aquajogging oder Aqua-Qui-Gong. Durch den Druck des
Wassers wird das
Blut besser zum Herzen geführt, und durch den Auftrieb
erfahren die
Gelenke Entlastung. Daneben bekommt schweren Menschen
Nordic Walking
gut. Das Schreiten mit Stöcken entlastet den Bewegungsapparat,
fördert eine aufrechte Körperhaltung sowie
die Ausdauer, stärkt
Rücken- und Schultermuskulatur und trainiert 85
Prozent aller Muskeln
des Körpers. Der Kalorienverbrauch liegt 50 Prozent
über dem beim
Walking ohne Stöcke. Für Menschen mit einer
durch den Diabetes
bedingten Nervenschädigung, einer so genannten
Neuropathie, eignen
sich Radfahren oder Schwimmen. Achtung bei einer autonomen
Neuropathie! In diesen Fällen scheint Sport keinen
zusätzlichen
Nutzen zu bringen, birgt wohl aber die Gefahr einer
gestörten
Wärmeregulation und von Kreislaufstörungen.
Quelle: Presseportal
Prädiabetes:
ein europäisches Problem -
London
(ots/PRNewswire) - 29.06.2005 - Diabetes ist weltweit
die vierthäufigste Todesursache. Da die Zahl der
Prädiabetiker alleine in Europa auf über 60
Millionen Menschen geschätzt wird, ist davon auszugehen,
dass die Diabetesgefahren in alarmierendem Umfang zunehmen
werden, falls nicht umgehend angemessene Massnahmen
ergriffen werden. Um dieser Situation gerecht zu werden,
sind in allen gesellschaftlichen Bereichen innovative
Schritte erforderlich, die sowohl politische Massnahmen
als auch persönliche Verhaltensänderungen
einschliessen müssen.
Ausgehend von den Ergebnissen der finnischen Diabetesverhütungsstudie
werden in Deutschland zurzeit Personen mit Prädiabetes
ermittelt. Als Prädiabetes gilt ein Blutzuckergehalt,
der zwar gegenüber normalen Werten erhöht
ist, aber noch nicht als Diabetes diagnostiziert werden
kann. Das Programm schliesst langfristige Massnahmen
ein, die den Betroffenen bei der Verbesserung ihrer
Lebens- und Essgewohnheiten helfen sollen. Es wird beabsichtigt,
dieses Programm auf ganz Deutschland auszuweiten, um
landesweit allen Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko
die gleiche Unterstützung anzubieten.
In Frankreich konnte in einer neuen Studie nachgewiesen
werden,
dass nicht diagnostizierter Diabetes weit verbreitet
ist. Die
Befragung von über 19.000 Personen hat gezeigt,
dass ungefähr jeder
zehnte Befragte von nicht diagnostiziertem Diabetes
betroffen ist. Es
besteht kein Zweifel, dass umfangreiche Massnahmen erforderlich
sind.
Als Schritt in diese Richtung wurde von der International
Diabetes
Federation (Internationale Diabetesföderation,
Region Europa) das
Gluco-forum eingerichtet, dem europäische Diabetes-Experten
angehören. Das Gluco-forum ist damit beauftragt,
das öffentliche
Bewusstsein für Prädiabetes und Typ-2-Diabetes
zu vertiefen und auf
diese Weise Millionen von diabetesgefährdeten Menschen
in Europa zu
helfen.
Professor Pierre Lefebvre, der Präsident der IDF,
äusserte sich
folgendermassen: "Bei unserer Arbeit müssen
wir extrem hohe Hürden
überwinden. Diese neuartigen Initiativen werden
jedoch dazu führen,
dass ein gesellschaftlich umfassender Ansatz für
den Umgang mit den
Schwierigkeiten und Problemen entwickelt werden kann,
die derzeit
Millionen daran hindern, ein gesundes und diabetesfreies
Leben zu
führen."
Weitere Informationen sind auf der Gluco-forum-Website
unter
www.glucoforum.org
erhältlich.
Quelle: Presseportal
Kontaktlinse
soll Zuckerwert messen -
Schmerzfreie Methode für Diabetiker im Test erfolgreich
Baierbrunn (ots) - 24.06.2005 - Eine neue Methode zur schmerzfreien Blutzuckermessung haben amerikanische Forscher entwickelt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Die Technik nutzt den engen Zusammenhang der Zuckerkonzentration in Tränen und Blut aus. Die Wissenschaftler haben eine Kontaktlinse entwickelt, die durch Fluoreszieren anzeigt, wie hoch die Zuckerkonzentration in der Tränenflüssigkeit ist. Zur Bestimmung muss sich der Diabetiker mit einer kleinen Blaulichtlampe in die Augen scheinen. Je stärker die Linse leuchtet, desto höher ist der Blutzuckerspiegel. Es ist noch nicht entschieden, ob und wann die „Mess-Linsen“ auf den Markt kommen.
Quelle: Wort und Bild- Diabetiker Ratgeber
Diabetiker sind eine Infektionsrisikogruppe -
Typ1 und Typ2 Diabetes macht für Atemwegs- und Harnwegsinfektionen anfällig
Utrecht (pte) - 24.06.2005 - Diabetes Typ1 oder Typ2 führt zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Patienten, die unter diesen Erkrankungen leiden haben ein fast doppelt so hohes Risiko an Atemwegs-, Harnwegs- und Hautinfektionen zu erkranken als gesunde Menschen. Das gaben die Forscher des University Medical Center Utrecht http://www.umcutrecht.nl/ heute, Freitag, auf der Homepage von Clinical Infectious Diseases http://www.idsociety.org bekannt.
Die niederländischen Forscher haben in einer breit angelegten Studie die Daten von mehr als 7.500 Diabetikern mit 19.000 gesunden Personen verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass die Zahl herkömmlicher Infektionserkrankungen sowohl bei Typ1 als auch bei Typ2 Diabetikern signifikant höher als bei der Kontrollgruppe war. Zudem zeigte sich auch deutlich, dass Diabetiker unter einem erhöhten Risiko von immer wiederkehrenden Infektionen leiden. "Diabetiker werden beinahe doppelt so häufig als gesunde Menschen von Infektionen der Haut, der Harnwege oder der Schleimhäute heimgesucht. Betroffene Patienten sollten sich dessen bewusst sein, um gegebenenfalls frühzeitig agieren zu können", erklärte Studienleiterin Leonie Muller.
Quelle: pte
Diabetiker-Urlaub: Reiseziel genau checken -
Standards der Versorgung sehr unterschiedlich
Baierbrunn (ots) - 20.06.2005 - Diabetiker, die ihre Urlaubsreise planen,
sollen sich genaue Informationen über den Versorgungs-Standard an
ihrem Wunschziel einholen, rät das Apothekenmagazin „Diabetiker
Ratgeber“. Dabei bedeutet ein nahes Urlaubsziel nicht gute Versorgung
und ein fernes muss nicht kritisch sein. „In Singapur ist der
medizinische Standard dem in Mitteleuropa vergleichbar, im nahen
Rumänien ist er weitaus schlechter“, nennt der Tübinger
Tropenmediziner und Diabetologe, Dr. Thomas Jaeger, ein Beispiel.
Konkrete Erkundigungen bei der Vorbereitung seien deshalb wichtig.
Auf Reisen ganz zu verzichten, hält er aber nicht für nötig: „Fast
jeder, der an einer chronischen Krankheit leidet, kann reisen.“
Quelle: Wort und Bild: Diabetiker Ratgeber
Herzinfarkt und Diabetes mit der richtigen Ernährung vorbeugen

Foto: djd
10.06.2005 - In Deutschland sterben jedes Jahr 400.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rund sechs Millionen leiden unter Diabetes, ungefähr die Hälfte davon an Nervenschäden in Beinen und Füßen. Jetzt sind Ernährungswissenschaftler sicher: Fein aufeinander abgestimmte Mikronährstoffe können das Risiko reduzieren.
Antioxidation spielt eine Schlüsselrolle bei der Verkalkung der Blutgefäße. Die Vitamine C und E, das Co-Enzym Q10, Selen, Soja und Lycopin, der rote Farbstoff der Tomate, können hier vorbeugen. Diese "Gefäßschützer" machen "freie Radikale" unschädlich - das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die z.B. durch Entzündungsprozesse, Zigarettenrauch oder UV-Strahlen entstehen und die Blutgefäße verkalken lassen. Das zweite Risiko fürs Herz heißt Homocystein. Dieses Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels bekämpfen die B-Vitamine sowie die Folsäure. Außerdem braucht das Herz L-Carnitin als Energielieferanten und Magnesium gegen Rhythmusstörungen. Diese Mikronährstoffe speziell für Herzpatienten liefert z.B. Trophosan Cardiobalance (Apotheke).
Wegen ihres veränderten Stoffwechsels brauchen auch Diabetiker eine Extra-Portion Mikronährstoffe. Zusätzlich zu Antioxidantien sind für ihren Zuckerstoffwechsel vor allem Zink, Chrom und alpha-Liponsäure wichtig (alles in Trophosan Glucobalance). Das verhindert Nervenschäden und diabetische Füße. Mehr unter www.trophosan.de
Quelle: djd
Diabetes: Schlecht eingestellt droht Impotenz -
Hoher Langzeitwert HbA-1C als Warnsignal
Baierbrunn (ots) - 06.06.2005 - Diabetiker, die aufgrund ihres HbA-1C-Wertes wissen, dass ihre Zuckerwerte über einen längeren Zeitraum zu hoch waren, müssen vermehrt mit Impotenz rechnen. Das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ berichtet über eine Studie mit 115 Diabetikern, die ergab, dass das Ausmaß der Potenzschwäche direkt mit der Höhe des Blutzuckerlangzeitwertes zusammenhängt. Der HbA-1C gibt Auskunft darüber, wie gut oder schlecht die Blutzuckereinstellung in den vergangenen sechs bis acht Wochen war. Als „gut“ gilt ein Wert unter 6,5 Prozent. Bei Männern, die in der Studie über 8 Prozent lagen, stieg die Häufigkeit schwerer Potenzstörungen stark an.
Quelle: Wort und Bild- Diabetiker Ratgeber
Blutzellen sollen Diabetikern helfen -
Forscher bringen weißen Blutkörperchen Insulinproduktion bei Baierbrunn (ots) - 03.06.2005 - Einem Forscherteam am Instituto de Bloingenieria, Spanien, ist es gelungen, weiße Blutkörperchen (Leukozyten) des Menschen dazu zu bringen, Insulin herzustellen. Das Hormon ist nötig, um Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren. Bei Diabetikern ist dieser Prozess gestört. Wie das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ berichtet, behandelten die Forscher die Blutzellen mit speziellen Wachstumsfaktoren. Anschließend spritzten sie die Zellen diabetischen Mäusen, deren Blutzuckerwerte sich daraufhin normalisierten. Allerdings zerstörte das Immunsystem der Mäuse die Zellen nach einiger Zeit. Jetzt soll geprüft werden, ob sich eigene Leukozyten von Diabetikern entsprechend umwandeln lassen. Dies könnte zu einem völlig neuen Therapieansatz führen.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Luftverschmutzung gefährlicher für Diabetiker
01.06.2005 - Diabetiker sind besonders anfällig für die schädlichen Effekte von Luftschadstoffen. Das berichtet eine amerikanische Forschergruppe im Fachblatt "Circulation". An Tagen mit hoher Luftverschmutzung sinkt die Anpassungsfähigkeit der Blutgefäße bei Diabetikern demnach sehr viel stärker als bei nicht zuckerkranken Personen.
"Eine verminderte Reaktivität der Blutgefäße steht im Zusammenhang mit einem höheren Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Probleme", erläutert Marie O'Neill, zum Zeitpunkt der Studie tätig an der Harvard University in Boston, Massachusetts. Die neuen Befunde könnten daher erklären, warum Diabetiker stärker als andere Menschen unter dem Schadstoffausstoß von Straßenverkehr und Kohlekraftwerken zu leiden hätten.
O'Neill und ihre Kollegen studierten 270 Einwohner des Großraums Boston. Einige Studienteilnehmer hatten an Diabetes vom Typ 1 oder 2 erkrankte Verwandte, die übrigen waren selbst erkrankt. Die Mediziner ermittelten, wie stark die Armschlagadern der Teilnehmer auf mechanische Belastung bzw. auf Medikamente reagierten. Die Daten analysierten sie unter Berücksichtigung der Ruß-, Sulfat- bzw. Feinstaubbelastung [PM2,5] der Umgebungsluft.
"Wir registrierten eine 11 Prozent geringere Gefäßreaktivität bei Diabetikern an Tagen, an denen die Sulfatbelastung über dem Durchschnitt lag", erläutert O'Neill, jetzt an der University of Michigan in Ann Arbor. An Tagen mit einer ungewöhnlich hohen Rußkonzentration sei die Reaktivität sogar um 13 Prozent gesunken, während bei den nicht direkt betroffenen Teilnehmern keine Veränderung festzustellen gewesen sei.
Forschung: Marie S. O'Neill und Joel Schwartz, Department of Environmental Health, Harvard School of Public Health, Boston, Massachusetts; und andere
Online-Veröffentlichung Circulation, DOI 10.1161/CIRCULATIONAHA.104.517110
Herzinfarkt - Blitz aus heiterem Himmel?
"Diabetes mellitus ist der Vorbote des Herzinfarktes" Dresden (ots) - 23.05.2005 - Diabetiker erleiden zwei- bis dreimal so häufig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall wie Nicht-Diabetiker und sie müssen mit schlimmeren Folgen rechnen. Obwohl langfristig 75% aller Diabetiker an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall versterben und in Deutschland jährlich ca. 30.000 Diabetiker einen Herzinfarkt erleiden, haben zuckerkranke Menschen vom medizinischen Fortschritt nur unzureichend profitiert.
Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt sich weltweit zu einer Massenepidemie von bedrohlichen Ausmaßen. Prognosen gehen allein in Deutschland von einer Zunahme der Diabeteshäufigkeit von zurzeit mindestens 6 Mio. Menschen auf etwa 10 Mio. bis zum Jahre 2010 aus.
Hinzu kommen weitere mehr als 3 Mio. Menschen im bereits herzinfarktgefährdeten, prädiabetischen Vorstadium, das sich bei noch normalen Nüchtern-Blutzuckerwerten nur durch einen Provokationstest, den so genannten "oralen Glukose-Toleranz-Test (oGTT)", erkennen lässt. Gefährlich ist hierbei, dass die Uhr der Herzinfarktgefährdung in diesem Vorstadium bereits viele Jahre bevor der Diabetes mellitus erstmalig entdeckt wird, zu ticken beginnt, so dass der Herzinfarkt sehr häufig das Erstsymptom einer zuvor nicht bekannten Zuckerkrankheit ist.
Hauptursache für die lawinenartige Zunahme des Diabetes mellitus ist eine flächendeckende Adipositasepidemie (Fettsucht) infolge einer zu fettreichen und zu kalorienreichen Ernährung bei gleichzeitig chronischem Bewegungsmangel.
Quelle: presseportal
Sport bei Diabetes: Geeignet ist, was Spaß macht
Eschborn (ots) - 19.05.2005 - Sich regen bringt Segen. Das gilt besonders für Diabetiker. Tägliche Quälerei ist dafür jedoch nicht nötig, erklärt Ulrike Thurm, Diabetesberaterin DDG und Vorsitzende der deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung diabetischer Sportler (IDAA) im Interview mit der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Diabetes«.
»Es geht nicht darum, Menschen mit Diabetes für die Olympischen Spiele fit zu machen, sondern mehr Aktivität in den Alltag zu bringen«, sagt Thurm. Als Beispiele nennt sie: Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren, zu Fuß zum Einkaufen gehen, spazieren gehen oder Gartenarbeit.
Wer zusätzlich noch einer Sportart nachgeht, ist natürlich noch besser dran. Abgesehen von Risikosportarten eignet sich alles, was Spaß macht, egal ob Ausdauersport oder Kraftsport. Thurm empfiehlt jedoch, dass sich Diabetiker vorher untersuchen lassen. Das gelte vor allem für Menschen, die schon länger als zehn Jahre Diabetes haben oder für Patienten, die älter als 35 Jahre sind.
Quelle: presseportal
Der Diabetes-Knigge
Eschborn (ots) - 13.05.2005 - Jedes Miteinander braucht »Benimm«-Regeln, damit sich jeder wohl fühlt. Das gilt auch für den Umgang mit dem Dauerbegleiter Diabetes, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai.
Betrachtet man den Diabetes als Dauergast, dann gilt es, ihn über einen langen Zeitraum anständig zu bewirten. Mit den folgenden zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fällt es Diabetikern leicht, ihre Krankheit so zu verköstigen, dass sie, wenn auch nicht zum angenehmen, so doch zum gut erträglichen Gast wird: Vielseitig essen; reichlich (Vollkorn-) Getreideprodukte und Kartoffeln verzehren; fünfmal am Tag Gemüse und Obst genießen; täglich (fettarme) Milch- und Milchprodukte bevorzugen; tierisches Fett und fettreiche Lebensmittel möglichst meiden; Zucker und Salz in Maßen verzehren; reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen; die Speisen schmackhaft und schonend zubereiten; das Essen genießen; auf das Körpergewicht achten und in Bewegung bleiben.
Doch es gibt auch Tage, da macht der Diabetes zornig – und trotzig. »Hat ja eh´ alles keinen Sinn« schießt es einem dann durch den Kopf, und manch einer ist versucht, die Krankheit, und damit sich selbst, schlecht zu behandeln, warnt die »Neue Apotheken Jllustrierte«. Ein Trotztag oder gar eine Trotzwoche, in der man Regeln bricht und alles zu locker sieht, hat noch keine gravierenden negativen Folgen. Wenn denn in der Summe, über Jahre betrachtet, der gute Umgang mit dem Diabetes überwiegt. Da hilft der Vergleich mit dem Fußball: Eine gelbe Karte bedeutet noch kein Aus, mehrere rote hingegen können zum Abstieg führen.
Quelle: presseportal
Obst schützt vor Diabetes
13.05.2005 - Eine obstreiche Ernährung schützt vor Diabetes, haben Potsdamer Ernährungswissenschaftler ermittelt. Wer viel frisches Obst isst und gleichzeitig wenig Fleisch, Hülsenfrüchte und Weißbrot verzehrt, erkrankt mit bis zu 70 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit an Diabetes vom Typ 2, berichten die Forscher im Fachblatt "Diabetologia".
Die Forscher um Heiner Boeing analysierten die Ernährungsgewohnheiten und medizinischen Daten von 574 Teilnehmern der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition). Von diesen waren 192 neu an Typ-2-Diabetes erkrankt. Früher auch als "Altersdiabetes" bezeichnet, tritt diese Form der Zuckerkrankheit immer häufiger auch bei Kindern und Jugendlichen auf.
Die Forscher fanden, dass eine bestimmte Kombination von Lebensmitteln mit einem niedrigen Erkrankungsrisiko in Verbindung steht. Dieses Lebensmittelmuster beinhaltet einerseits viel frisches Obst, andererseits wenig kalorienhaltige Erfrischungsgetränke, Bier, rotes Fleisch, Geflügel, Wurstwaren, Hülsenfrüchte und helles Brot.
Jene Teilnehmer, deren Speiseplan diesem Muster entsprach, konnten sich über hohe Blutwerte des "guten" HDL-Cholesterins und des Fettgewebehormons Adiponectin freuen. Umgekehrt wiesen diese Personen niedrige Spiegel des Entzündungsmarkers CRP (C-reaktives Protein) auf. Zudem fand sich in ihrem Blut nur wenig Hämoglobin, das mit Glukose reagiert hatte - ein Zeichen für einen auch mittelfristig günstigen Blutzuckerspiegel. Ob einzelne Nährstoffe für die Verbindung zwischen Ernährung und Erkrankungsrisiko verantwortlich sind, ist noch unklar..
Quelle: scienceticker
"Besser messen - Aktiver leben":
Aufklärungskampagne für ein aktives Leben mit Diabetes
Mühltal (ots) - 10.05.2005 - "Aktiv und selbstbestimmt leben mit Diabetes" ist die Zielsetzung der bundesweiten Aufklärungskampagne "Besser messen - Aktiver leben", für die am 4. Mai 2005 in Berlin der Startschuss fiel. Die Kampagne ist eine gemeinsame Initiative verschiedener Diabetes-Organisationen und des Experten für Blutzuckermessgeräte LifeScan, Neckargemünd. Sie richtet sich vor allem an insulinbehandelte Menschen mit Diabetes. Durch besseres, situationsangepasstes Blutzuckermessen und entsprechende Behandlung können Lebensqualität und Langzeitprognose im Leben mit Diabetes nachhaltig verbessert werden.
Ob Bewegung und Sport, Ernährung, Medikamente oder Reisen: Zahlreiche Faktoren beeinflussen den Blutzuckerspiegel. Für Menschen mit Diabetes ist es wichtig, diese Einflüsse zu kennen, richtig darauf zu reagieren und den Blutzuckerwert auch in kritischen Situationen im Auge zu behalten. Gezielte Selbstkontrolle hilft, belastende Symptome von Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Wer seinen Blutzucker selbst testet, kann relevante Muster erkennen, Abweichungen prompt korrigieren und Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung gewinnen. Trotzdem sind viele der 1,65 Millionen insulinbehandelten Menschen mit Diabetes in Deutschland verunsichert. Sie messen ihren Blutzucker im Alltag zu wenig angepasst an mögliche Aktivitäten und schränken sich in Ihrer Freizeit unnötig ein.
Die Kampagne "Besser messen - Aktiver leben" will zu vermehrter körperlicher Bewegung motivieren: Dies verbessert das allgemeine Wohlbefinden und die Blutzuckerwerte. Deshalb engagiert sich auch die mehrfache Biathlon-Weltmeisterin Uschi Disl für die Kampagne: "Für mich ist es wichtig, mein Leben selbst zu gestalten und aktiv sein zu können, nicht nur sportlich. Deshalb möchte ich dazu beitragen, dass andere sich das auch zutrauen und lernen, wie es möglich ist, aktiver mit Diabetes zu leben." Ab Mitte Mai wird es in diabetologisch orientierten Arztpraxen, Apotheken und Selbsthilfegruppen Informationen zur Kampagne geben. Ein Faltblatt für Patienten gibt Tipps zur Selbstkontrolle und körperlicher Aktivität bei Diabetes. Die Kampagne im Internet: www.bessermessen-aktiverleben.de.
Quelle: presseportal
Eine Million Anfragen bei Österreichs größter Diabetes-Plattform im Internet - Neuer Rekord im April 2005
Wien 02.05.2005 - Mit exakt 1.092.860 Anfragen hat http://www.diabetes-austria.com, eines der größten deutschsprachigen Portale, das sich mit dieser weit verbreiteten Stoffwechsel-Erkrankung beschäftigt, im April 2005 einen neuen Rekord zu verzeichnen. "Als wir im Jahr 1996 mit dem Aufbau unseres Portals begannen, waren es gerade einmal 1.000 Anfragen im Monat", erinnert sich Herausgeber und Chefredakteur Peter P. Hopfinger an die Anfänge der Homepage.
Mit den Jahren wuchs nicht nur das Angebot, sondern auch die Internet-Gemeinde und vor allem auch das Bewusstsein von Langzeit-Erkrankten. "Wer heute einen Internet-Anschluss hat und mit einer Diagnose wie Diabetes vom Arzt nach Hause kommt, setzt sich zunächst einmal zu seinem PC und tippt Diabetes in die Google-Suchmaschine ein", weiß Hopfinger aus Marktuntersuchungen. "Und unsere Diabetes-Seite steht auch bei den Google-Seiten jeweils auf Seite eins, im englischen und im deutschsprachigen Bereich."
Dazu kommt, dass immer mehr österreichische Printmedien, darunter Kronenzeitung, Kurier aber auch News-Leben bei Geschichten rund ums Thema die Diabetes-Austria-Plattform als weiterführende Informationsquelle angeben und rund 3.000 Menschen den Newsletter beziehen.
"Seriöse Information leicht lesbar und verständlich aufbereitet, die besten Diabetologen Österreichs als wissenschaftliche Berater, Hintergrundberichte und Produktinnovationen, die sehr rasch dem Betroffenen zur Verfügung stehen. Das ist das Erfolgsrezept von http://www.diabetes-austria.com ", glaubt Hopfinger, dem jetzt ein besonderer journalistischer Coup gelang. Wolfgang Höllrigl, langjähriger Kollege und Spitzenjournalist bei Kurier, Wiener und zuletzt Chefredakteur der Sendung "Vera" wird für Diabetes Austria in einer Porträt-Serie Österreichs bekanntest Diabetologen porträtieren. Den Anfang macht unter dem Titel "Der dem Zucker Saures gibt" ein Porträt von Univ.Prof. Dr. Guntram Schernthaner vom Krankenhaus Rudolfstiftung in Wien.
Quelle: pressetext.austria
Eiweiß im Urin – höchste Gefahr für die Nieren
Eschborn - 29.04.2005 (ots) - Die meisten Diabetiker wissen um ihr erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen. Doch nur wenige kennen die Gefahren, die von einer geschädigten Niere tatsächlich ausgehen. Schaden nehmen dadurch auch andere Organe wie das Herz, die Gefäße oder die Augen, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai.

Bild: photoCase
Die diabetische Nierenerkrankung verläuft lange Zeit unbemerkt. Anzeichen für eine geschädigte Niere sind Symptome wie Juckreiz, milchkaffeefarbene Haut, Leistungsschwäche, Kopfschmerzen oder Blutarmut. Deshalb sind regelmäßige Urinuntersuchungen auf den Eiweißstoff Albumin zur Früherkennung besonders wichtig. Bis 20 Milligramm Albumin pro Liter Urin sind normal. Ein Albumin-Wert zwischen 20 und 200 Milligramm pro Liter ist ein Hinweis auf eine beginnende Nierenerkrankung, die so genannte Mikroalbuminurie. Bei Werten über 200 Albumin pro Liter Urin liegt eine fortgeschrittene diabetische Nierenerkrankung vor (Makroalbuminurie). Körperliche Anstrengung, Harnwegsinfekte, fieberhafte Erkrankungen oder extrem hohe akute Blutzuckeranstiege können das Ergebnis verfälschen, weil die Albuminausscheidung dadurch erhöht wird. Deshalb muss der Urintest zur Albumin-Bestimmung mindestens dreimal pro Woche durchgeführt werden. Erst wenn zwei von drei Proben erhöhte Werte anzeigen, kann man von einer Nierenschädigung ausgehen. Experten empfehlen, einmal jährlich beim Arzt die Nierenfunktion testen zu lassen. Bei bereits bestehender Nierenerkrankung sollten die Untersuchungen alle drei Monate stattfinden. Dabei wird auch der Blutdruck über 24 Stunden gemessen, ein Ruhe- und Belastungs-EKG erstellt, die Blutfettwerte bestimmt und der Augenhintergrund gespiegelt.
Gehirnstammzellen für die Heilung von Diabetes
Stanford - 26.04.2005 - Wissenschafter der Stanford University http://www.stanford.edu gehen davon aus, dass Diabetes mit Hilfe von Gehirnstammzellen geheilt werden kann. Versuche mit Tieren sind laut BBC bereits viel versprechend verlaufen. Es ist den Forschern gelungen, Gehirnzellen dazu zu bringen, sich zu Insulin produzierenden Inselzellen zu entwickeln, die bei Diabetes fehlen. Diese Zellen könnten für entsprechende Transplantate eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin PLoS Medicine http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=index-html&issn=1549-1676 veröffentlicht.

Bild: photoCase
Forscher haben bereits daran gedacht, embryonale Stammzellen für die Behandlung von Diabetes einzusetzen. Es hat jedoch Bedenken dahingehend gegeben, dass diese Zellen kanzerös werden könnten. Ihre Handhabung im Labor ist schwierig und es bestehen zusätzlich ethische Bedenken. Das Team um Seung Kim konzentrierte sich auf erwachsene Stammzellen des Gehirns. Sieht man sich laut Kim Inselzellen an, erkennt man, dass sie Neuronen ähnlich sind. Bei manchen Insekten wie Fruchtfliegen sind die Zellen, die Insulin produzieren und den Blutzucker regulieren, ebenfalls Neuronen.
Wurde den Gehirnstammzellen eine Chemikalienmischung beigegeben, veränderten sich die Zellen und konnten Insulin als Reaktion auf Blutzuckerwerte produzieren. In der Folge transplantierten sie diese Zellen in einen Hohlraum der Niere von Mäusen, wo andere Insulin produzierende Zellen in der Vergangenheit bereits überlebt hatten. Stieg der Blutzucker der Tiere an, setzten die transplantierten Gehirnstammzellen wieder Insulin frei. Nach vier Wochen lebten diese Zellen noch immer, produzierten Insulin und keine war kanzerös geworden. Obwohl diese Forschungen noch an ihrem Anfang stehen, hält es Kim für möglich, dass Stammzellen Inselzellen ersetzten könnten. Eine derartige Behandlung könnte Typ-1-Diabetiker von den täglichen Injektionen befreien. Einige Patienten haben bereits Transplantationen von Inselzellen hinter sich, dabei handelte es sich allerdings um Zellen von lebenden Verwandten oder toten Spendern.
Quelle: pressetext.austria
Defekte Körperuhr macht dick und zuckerkrank
Mutiertes Clock-Gen schuld an Mitternachtssnacks und Schlemmerorgien
Chicago - 25.04.2005 - Nicht das gute Essen ist Schuld an der steigenden Zahl übergewichtiger und Diabetes-kranker Kinder und Erwachsener, sondern ein defektes "Clock"-Gen. Dieses Gen - das in seiner intakten Form den 24-Stunden-Rhythmus, die Schlaf- und Wachzeit sowie den Hunger und Stoffwechsel von Menschen kontrolliert - ist dafür verantwortlich, wenn das Hungergefühl und der Stoffwechsel außer Kontrolle geraten. Dadurch neigen die Betroffenen Personen tendenziell stärker dazu Gewicht zuzunehmen, hohe Cholesterinwerte zu haben und an Diabetes zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-amerikanische Studie der Northwestern University http://www.northwestern.edu , die in der aktuellen Ausgabe des Science Magazines http://www.sciencemag.org veröffentlicht wurde.

Bild: photoCase
Die Wissenschafter züchteten Mäuse mit einem defekten Clock-Gen heran und konnten feststellen, dass diese im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe einen gestörten Schlaf- und Essensrhythmus hatten. Sie tendierten dazu zuviel zu fressen, wurden übergewichtig, hatten erhöhte Blutzucker- und Cholesterinwerte und waren sowohl nachts als auch tagsüber aktiv. Die Forscher führen das darauf zurück, dass sie ungewöhnlich hohe Mengen der appetitauslösenden Hormone Leptin und Ghrelin aufwiesen. "Wir wissen noch nicht sehr viel darüber, wie dieser Zeitmechanismus den Stoffwechsel und die Essgewohnheiten der Menschen kontrolliert. Doch es ist uns gelungen zu beweisen, dass Gewichtszunahme und Stoffwechselstörungen wie Diabetes durch eine Störung des Clock-Gens ausgelöst werden", erklärte Studienleiter Joseph Bass.
Quelle: pressetext.austria
Insulininhalator in einem Jahr auf dem Markt
Lästiges Injizieren wird zukünftig für Diabetes-1-Patienten wegfallen
London - 20.04.2005 - Ein Inhalationsgerät soll Diabetes-Patienten schon in einem Jahr eine leichtere Selbsttherapie ermöglichen. Dadurch müssen die Betroffenen nicht mehr wie bisher Insulin injizieren, sondern könnten die benötigte Dosis über die Atemwege aufnehmen. Diese Nachricht gaben die Wissenschafter der University of Birmingham http://www.homepage.bham.ac.uk am derzeit stattfinden Diabeteskongress in London http://www.diabetes.org.uk/apc/ bekannt. "Insulin zu inhalieren mag nicht für jeden betroffenen Patienten die passende Behandlungsmethode sein, doch für einen Teil der Erkrankten kann es eine wesentliche Vereinfachung ihres alltäglichen Lebens bedeuten", erklärte Studienleiter Anthony Barnett.
Das entwickelte Gerät beinhaltet eine Blisterpackung mit pulverisiertem Insulin, das durch einen Knopfdruck freigesetzt und inhaliert werden kann. Die Behandlungsmethode ist vor allem für Patienten geeignet, die bereits seit dem Kindesalter von Typ-1-Diabetes betroffen sind und bis zu sechs Mal pro Tag Insulin injizieren müssen um ihren Insulin-Pegel zu stabilisieren. Durch die Anwendung des Geräts könnte die Zahl der Injektionen auf ein bis zwei Spritzen pro Tag reduziert werden. Der derzeitige Stand der Forschung belegt, dass das inhalierte Insulin ebenso effektiv ist wie konventionelle Injektionen. Darüber hinaus scheint es den Blutglukosewert besser zu kontrollieren.
"Es wurden bereits zahlreiche Versuche unternommen um neue Bandlungsmöglichkeiten zu finden. Doch so nah am Erfolg wie derzeit waren wir noch nie. Wir hoffen, dass durch diese Erfindung eine lebensvereinfachende Alternative geschaffen werden kann, die es den Betroffen leichter macht gesund zu bleiben", erklärte Barnett. Derzeit wird das Gerät von der European Medicines Agency http://www.emea.eu.int geprüft.
Quelle: pressetext.austria
Zivilisationskrankheit Diabetes-2 bald heilbar ?
Neues Medikament agiert nicht auf Insulin- sondern auf Muskelzellbasis
Stockholm - 18.04.2005 - Schwedischen Forschern ist es gelungen einen Wirkstoff zu entwickeln, der zu neuen Behandlungsmethoden von Typ 2 Diabetes führen könnte. Denn das Medikament wirkt auf bestimmte Rezeptoren in den Muskelzellen ein und steigert die Stoffwechselprozesse und die Absorption von Glukose. Durch diese Wirkungsweise ermöglicht das Präparat eine effektive Behandlung von bereits insulinresistenten Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der EU subventionierte Studie des schwedischen Karolinska Institutet http://info.ki.se/index_en.html. Die Forscher hoffen nun auf die baldige Entwicklung eines wirksamen Medikaments gegen die in westlichen Ländern durch die kalorienreiche und ungesunde Ernährungsweise immer mehr um sich greifende Zivilisationskrankheit.
Typ 2 Diabetes ist eine klinische Erkrankung, die durch Störungen beim Zucker- und Fettstoffwechsel und bei der Produktion und der physiologischen Reaktion von Insulin gekennzeichnet ist. Dadurch kommt es zu einer reduzierten Absorption von Zucker in die Zellen, die das Körperfett- und Muskelgewebe formen. Die Forscher untersuchten die so genannten PFAARä (Peroxisome Profilerators-Activated Delta Receptors)-Rezeptoren, die für die Regulierung des Zellstoffwechsels und die Energieproduktion verantwortlich sind. Sie kultivierten in vitro Muskelgewebe und konnten beweisen, dass durch die Behandlung mit den Wirkstoffen GW501516 und GW0742 die Absorption von Zucker in den Muskelzellen gesteigert werden konnte. Die Forscher stellten zudem fest, dass das Medikament durch die zusätzliche Blockade von speziellen Zellprozessen ähnliche Effekte wie Sport hatte.
"Unsere Entdeckungen sind insofern von großer Bedeutung, als viele Patienten durch diese Krankheit eine Insulinresistenz entwickeln und nicht mehr auf Behandlungen ansprechen", erklärte Studienleiterin Anna Krook. "Das von uns entwickelte PFAARä-Medikament hat einen direkten Einfluss auf die Muskelzellen und agiert unabhängig vom Insulin-Stoffwechsel. Eine mögliche Ineffizienz des Medikaments aufgrund der Insulinabstumpfung des Patienten ist somit nicht gegeben", resümierte die Expertin. Die Forscher planen nun das Medikament auch an Patienten zu testen.
Quelle: pressetext.austria
Diabetes: Nicht jeden Tag wirken Arzneimittel gleich gut
Eschborn - 15.04.2005 (ots) - Der Blutzucker hat seinen eigenen Willen – so scheint es Diabetikern an Tagen, an denen sie sich bemühen und dennoch keine vernünftige Einstellung zustande bringen. Tatsächlich reagiert der Körper auf Arzneimittel gegen hohe Zuckerwerte unterschiedlich, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April und beschreibt, unter welchen Umständen häufigere Blutzuckermessungen erforderlich sind.
Wer feiert und dabei Alkohol trinkt, sollte zwischendurch häufig testen, um den raschen Abfall des Blutzuckers zu erkennen. Zudem unbedingt vor dem Schlafengehen messen, bei Werten unter 160 Milligramm pro Deziliter noch ein bis zwei BE Brot, Müsli, Nudeln oder Reis essen. Diese Regeln gelten für Diabetiker, die Insulin spritzen und für diejenigen, die Tabletten einnehmen, die der Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin entlocken.
Wer krank ist, dessen Körper produziert eine große Menge an Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Diese Hormone hemmen die Wirkung von Insulin und erhöhen unter anderem deshalb die Blutzuckerwerte. Der Test-Tipp: Messen Sie während eines Infekts und auch noch einige Tage danach deutlich häufiger als sonst. Typ-2- Diabetiker, die keine Teststreifen verordnet bekommen, sollten ihren Arzt bitten, den Blutzucker zu testen. Es gibt Fälle, in denen diese sonst mit Tabletten gut eingestellten Patienten kurzfristig Insulin brauchen. Wer Insulin spritzt, muss bei hohen Werten im Rahmen von Krankheiten nach Rücksprache mit dem Arzt die Insulindosis steigern.
Außerdem lesen Sie in diesem Heft: Der Bauch: Helicobacter pylori die clevere Taktik des Magenkeimes +++ Was das Herz aktiv macht +++ Die Augen: Gereizte Bindehaut – ein Symptom, viele Ursachen.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Neue Gluco-Forum Website zeigt den Weg im Kampf gegen Vor-Diabetes auf
London - 13.04.2005 (ots/PRNewswire) - Fünfzig Prozent der weltweit schätzungsweise 200 Millionen Menschen mit Diabetes wissen nichts von ihrer Erkrankung, obwohl Diabetes zu den vier führenden Todesursachen in der Welt zählt. Darüber hinaus könnten viele Menschen Diabetes ganz vermeiden, wenn ihr Risiko die Erkrankung zu bekommen früher identifiziert würde, während der sogenannten 'Vor-Diabetes' Phase. Um mit dieser Situation aktiv um zu gehen hat das Gluco-Forum, eine europäische Gruppe von Diabetes-Experten, zusammen gebracht von der International Diabetes Federation (Europa-Sektion), heute eine neue Website, www.glucoforum.org, gestartet.
Mit über einem Drittel der 40 - 74-jährigen, die schätzungsweise unter Vor-Diabetes leiden, konzentriert sich www.glucoforum.org auf diese häufig auftretende aber unbekannte Bedingung. Die Website wendet sich mit umfassenden Informationen an die allgemeine Öffentlichkeit und beschreibt die dringend notwendigen Aktionen zum Identifizieren und Vorbeugen dieser Bedingung auf einer deutlich früheren Stufe. Dieses Vorgehen kann den Übergang von Vor-diabetes zu Diabetes verzögern oder gar stoppen.
"Die aktuelle Situation ist extrem ernst; zu viele Menschen führen einen ungesunden Lebensstil und setzen sich selbst dem Risiko der Diabetes und den möglichen Folgen aus: Herzkrankheiten, Nierenkrankheiten, Schlaganfälle, Blindheit oder sogar Amputationen. Die Gluco-Forum Website fordert zu sofortigem Handeln auf und liefert eine anwenderfreundliche Informations-Quelle und gibt praktische Ratschläge für jedermann, der zur Risikogruppe gehören könnte," erklärt Dr. Michael Hall, Vorsitzender des Gluco-Forum und Vorstandsmitglied von IDF Europa.
Die Menschen mit dem höchsten Risiko für Vor-Diabetes, die eventuell auch Diabetes entwickeln, sind die Übergewichtigen, mit einem nahen Verwandten der Diabetes hat; hoher Blutdruck oder Störungen des Fett-Niveaus im Blut gehören auch dazu. Einfache Massnahmen, wie der Wechsel zu einem gesunden Lebensstil, einschliesslich einer ausgewogenen Ernährung, Gewichtsreduzierung bei Übergewicht und wenigstens 30 Minuten Training pro Tag, werden das Risiko der gefährdeten Gruppe signifikant reduzieren.
Mit wachsendem Wissen über die Konsequenzen der Vor-Diabetes, bei der das Niveau der Glukose (Zucker) im Blut höher als normal ist, aber nicht hoch genug, um als Diabetes diagnostiziert zu werden, wird der Ruf nach mehr Handeln immer lauter. Mit dem Start dieser Seite für die Öffentlichkeit, und einem Abschnitt für Gesundheits-Fachleute in der Entwicklung, versucht das Gluco-Forum das Bewusstsein in weite Kreise hinein zu tragen, um die Millionen Menschen zu schützen, die im Risiko leben - und es möglicherweise noch nicht einmal wissen.
International Diabetes Federation Europe (IDF-E)
Viele Blinde durch Diabetes - Häufigste Erblindungsursache im Erwachsenenalter
Baierbrunn - 07.04.2005 (ots) - Eine durch die Zuckerkrankheit ausgelöste Erkrankung der Netzhaut im Auge („Retinopathie“) ist die häufigste Ursache für eine Erblindung im Erwachsenenalter, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“.

Bild: photoCase
Etwa 2500 Menschen verlieren in Deutschland jährlich aus diesem Grund ihr Augenlicht, rechnet der Augenarzt Prof. Dr. med. Michael Ulbig von der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese Zahl könnte deutlich gesenkt werden, wenn Diabetiker schon regelmäßig die Augen kontrollieren lassen, bevor sie unter Sehstörungen leiden. Je früher die Retinopathie entdeckt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten der Behandlung. Entscheidend ist aber auch, dass die Patienten große Sorgfalt auf die Behandlung ihres Diabetes legen und möglichst normale Zuckerwerte erreichen.
Quelle:
Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Genvariante als Marker für Typ 2 Diabetes
Dallas (pte/24.03.2005/13:15) - Wissenschafter des University of Texas Southwestern Medical Center http://www.utsouthwestern.edu haben eine Genvariante identifiziert, die für die Vorhersage von Typ 2 Diabetes eingesetzt werden könnte. Eine Variation des Gens ENPP1 war bei Patienten mit Typ 2 Diabetes und Risikogruppen 13 Prozent häufiger anzutreffen. Obwohl weitere Untersuchungen erforderlich seien, gehen die Forscher davon aus, dass diese Variante als wichtiger genetischer Marker für die Erkennung eines Erkrankungsrisikos gelten kann. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der Aprilausgabe des Fachmagazins Diabetes.
Das Team um Nicola Abate wertete die Daten von drei Teilnehmergruppen aus. Dabei handelte es sich um Teilnehmer in Indien sowie um Immigranten aus Indien, Pakistan oder Bangladesh und von Einwohnern der Stadt Dallas. Einige der Testpersonen litten an Typ 2 Diabetes, andere gehörten zu einer Risikogruppe. Bestimmte ethnische Gruppen scheinen einem größeren Risiko einer Erkrankung an Typ 2 Diabetes ausgesetzt zu sein. Dazu gehören vor allem Personen, die aus Indien, Pakistan oder Bangladesch stammen.
Die Ergebnisse wiesen das Vorhandensein der ENPP1 Variante bei 25 Prozent der nicht an Diabetes Erkrankten und bei 34 Prozent der Diabetiker, die in Indien lebten, nach. Bei den südasiatischen Teilnehmern in Dallas lagen diese Werte bei 33 und 45 Prozent. Die weiße Bevölkerung von Dallas lag bei 26 bzw. 39 Prozent. Das Gen ENPP1 kodiert ein Protein, das die Aktivität von Insulin blockiert. Die genetische Variation erhöht die Aktivität dieses Proteins und blockiert damit die Aktivität des Insulins noch weiter. Die Wissenschafter planen, ihre Forschungen auf weitere ethnische Gruppen auszudehnen und das entscheidende Protein näher zu erforschen.
Quelle: pressetext.austria
Bittersüßes Thema - GBE-Heft "Diabetes mellitus" erschienen
21.03.2005 - Nach Schätzungen ist bei rund vier Millionen Frauen und Männern in Deutschland ein Diabetes mellitus diagnostiziert worden. Die so genannte Zuckerkrankheit geht häufig mit Begleiterkrankungen und Folgeschäden einher und bedeutet dann für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, die Lebenserwartung ist teilweise deutlich verringert. Diabetes ist zudem ein wesentlicher Faktor für die Inanspruchnahme von Leistungen im Gesundheitswesen. Im neuen Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) sind umfangreiche Daten und Fakten zum Thema Diabetes zusammengestellt. Auf gut 30 Seiten wird ein Überblick geboten über Diabetesformen und Krankheitsverlauf, Verbreitung, Risiken, Prävention, Begleitprobleme, Folgen, moderne Therapie- und Versorgungskonzepte sowie die Kosten, die durch Diabetes mellitus entstehen.
Diabetes mellitus umfasst im Wesentlichen zwei Krankheitsbilder, denen eine dauerhafte Störung der Blutzuckerregulation gemeinsam ist. Der größte Teil der Diabetes-Patienten, 90 Prozent, hat einen so genannten Typ-2-Diabetes, der vorwiegend Menschen jenseits des 40. Lebensjahres betrifft. Er ist (im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes) eng mit der Lebensweise verknüpft, vor allem mit dem Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Hier bestehen auch große Potenziale für die Prävention.
Prävention und Behandlung des Diabetes erfordern einen umfassenden interdisziplinären Ansatz und die Einbindung der Betroffenen. Zwar haben moderne Therapiestrategien und neue Ansätze wie die Patientenschulung die Situation von Diabeteskranken verbessert. Weitere Fortschritte in Therapie und der Prävention von Spätschäden werden erwartet durch die als integrierte Versorgungskonzepte eingeführten Disease-Management-Programme, das vom Nationalen Aktionsforum Diabetes geplante Nationale Diabetesprogramm sowie die veröffentlichten Gesundheitsziele für den Typ-2-Diabetes.
Die Bedeutung von Diabetes für das Gesundheitswesen ist hoch. Der größte Anteil der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung bei Typ-2-Diabetesbetroffenen lag bei den Krankenhauskosten, gefolgt von den Arzneimittelkosten und Ausgaben für die ambulante Behandlung. Die hohen stationären Behandlungskosten stehen in engem Zusammenhang mit dem Vorliegen diabetesbedingter Komplikationen. Die möglichen Begleiterkrankungen und Folgeschäden sind vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diabetische Augen-, Nerven- und Nierenschädigungen sowie Fußulzera. Wegen der häufig über lange Zeit symptomarmen Krankheitsentwicklung gibt es zudem viele Menschen mit einem unentdeckten Diabetes.
Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht seit Anfang 2001 regelmäßig Themenhefte. Neben der Information über Gesundheit und Krankheit ist die Analyse und Identifikation von Handlungsbedarf ein besonderer Schwerpunkt dieser Reihe. Das GBE-Heft 24 "Diabetes mellitus" ist auf der RKI-Internetseite abrufbar und kann kostenlos schriftlich angefordert werden: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de, Fax: 01888 - 754-3513.
Quelle: Robert-Koch-Institut
Diabetes - der zuckersüße Herzensbrecher
Eschborn - 15.03.2005 (ots) - Zucker schädigt Gefäße, Herzmuskel- und Nervenzellen. Doch viele Diabetiker wissen nichts von ihrer Zuckerkrankheit, manche erleiden sogar einen Herzinfarkt, ohne ihn zu bemerken, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2005. Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen, hohes Cholesterin das sind bekannte Risikofaktoren für eine Arteriosklerose am Herzen, die sich manchmal, aber nicht immer, durch Schmerzen und ein Gefühl der Enge im Brustkorb (Angina pectoris) äußert.
Bild: photoCase
Bei Diabetikern kommt hinzu, dass die Schmerzen als Frühwarnzeichen einer Angina pectoris oder einer Herzschwäche nicht bemerkt werden, wenn das Nervensystem ebenfalls geschädigt ist. So kann sogar ohne Vorzeichen ein (stummer) Herzinfarkt entstehen, der manchmal zufällig im EKG diagnostiziert wird, der aber ebenso auch stumm zum Tode (»Herzschlag«) führen kann. Um das zu vermeiden, sollten Diabetiker regelmäßig, das heißt etwa einmal im Jahr, bei einem Arzt, der sich mit Diabetes gut auskennt, ein Belastungs-EKG durchführen lassen. Etwaige Herzprobleme lassen sich dann frühzeitig an den Veränderungen im EKG erkennen.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Mit der Zuckerkrankheit leben lernen
14.03.2005 - Seit zwei Wochen schon klagt Anna über starken Durst. Bis zu acht Liter trinkt die Achtjährige täglich und muss deshalb nachts oft zur Toilette. Ihre Mutter ist besorgt, weil Anna bereits drei Kilogramm abgenommen hat und müde und kraftlos wirkt. "Lass das Mädchen mal auf Diabetes untersuchen", rät ihr ein Bekannter. Tatsächlich misst Dr. Jürgen Grulich-Henn, Leitender Oberarzt der Diabetes-Ambulanz der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg, einen Blutzuckergehalt von 500 Milligramm pro Deziliter; 60 bis 120 wären normal. Auch Annas Beschwerden sind eindeutig: Sie leidet unter Diabetes Typ 1.

Wie spritze ich Insulin? Für junge Diabetes-Patienten gehört diese Frage zum Alltag. In der Diabetes-Ambulanz der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg werden sie von Experten betreut und geschult.
Foto: Universitäts-Kinderklinik Heidelberg
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg betreut etwa 230 Patienten mit Diabetes mellitus und gehört damit zu den größten Kinder-Diabetes-Zentren in Deutschland. Jetzt wurde sie von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als Schulungs- und Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Typ 1 Diabetes anerkannt.
Typ 1 Diabetes bei Kindern nimmt zu / Spezialisierte Behandlungszentren sind wichtig
Nach aktuellen Schätzungen sind in Deutschland etwa 22.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren von einem Typ 1 Diabetes betroffen. "Aber die Tendenz ist steigend", berichtet Dr. Grulich-Henn. "In Heidelberg hat sich die Anzahl der Neuerkrankungen vom Jahr 1996 bis 2004 fast verdoppelt." Es gibt in Deutschland nur drei niedergelassene Kinder-Diabetologen. Deshalb sei es sehr wichtig, dass die Patienten in speziellen Zentren betreut werden.
Auch Anna und ihre Eltern können jetzt von dem spezialisierten Behandlungs- und Schulungsangebot der anerkannten Heidelberger Ambulanz profitieren. Das Mädchen wird auf die Diabetesstation aufgenommen. Geschulte Pflegekräfte leiten nach Absprache mit den Ärzten die Insulintherapie ein. Medikamentöse Behandlung, Flüssigkeitszufuhr und Laborkontrollen erfolgen nach wissenschaftlich fundierten Leitlinien und werden kontinuierlich dokumentiert.
"Diese Datensammlung fließt in ein bundesweites Qualitätssicherungsprogramm ein", erklärt Dr. Grulich-Henn. Hier wird der Krankheitsverlauf aller Patienten anonym dokumentiert und die Daten innerhalb eines deutschlandweiten Qualitätszirkels, an dem rund 180 Kinder-Diabetes-Ambulanzen teilnehmen, von einer zentralen Stelle ausgewertet. "Bei uns werden die Kinder durchschnittlich nur zwölf Tage stationär aufgenommen. Das ist vergleichsweise kurz, die Behandlungsergebnisse sind aber sehr gut." Ein kurzer Klinikaufenthalt erleichtert die Rückkehr in den Alltag.
Für alle Fragen die passende Antwort: Experten schulen Patient und Eltern
Viele Fragen kommen jetzt auf Anna und ihre Eltern zu: Was bedeutet die Diagnose Diabetes? Was kann ich essen? Wie spritze ich Insulin? Kann ich weiterhin Sport treiben? Die Mitarbeiter der Diabetes-Ambulanz - neben Ärzten und Pflegekräften auch eine Diabetesberaterin, Diätassistenten, Psychologen und Sozialarbeiter - bieten zu allen Themen ein umfangreiches Schulungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Dazu gehört auch altersgerechtes Lernmaterial. Die Schulungen und praktischen Übungen finden für die Patienten alleine, mit ihren Eltern und in der Gruppe mit anderen Patienten statt.
Auch nach ihrer Entlassung kommt Anna in regelmäßigen Abständen zu Kontrollen, Gesprächen und Schulungen in die Universitäts-Kinderklinik. "Unser gemeinsames Ziel lautet: Mit dem Diabetes leben, nicht für den Diabetes", betont Dr. Grulich-Henn. Das gilt sowohl für den Patienten als auch für seine Familie.
Quelle:
Universitätsklinikum Heidelberg
Wie Kaffee und Co. den Blutzucker beeinflussen
Eschborn - 01.03.2005 (ots) - Genussmittel bescheren vielen Menschen ein seelisches Hoch im manchmal grauen Alltag: die Tasse Kaffee oder die Zigarette nach dem Essen, der Schluck Wein am Abend. Bei Diabetikern kann der Genuss Verdruss bringen - in Form unerklärlich hoher oder tiefer Blutzuckerwerte, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März.
Bild: Elke / photoCase
Im Rahmen einer Studie kombinierten Wissenschaftler den normalen Glukose-Belastungstest mit Koffein-Messungen. Dazu bekamen die Testpersonen morgens nüchtern mit Koffein gefüllte Kapseln. Die Ergebnisse: Koffein verschlechterte zwar nicht den Nüchtern- Blutzucker, wohl aber - im Vergleich zu den Testpersonen ohne Koffeineinnahme - die späteren Werte. Eine abschließende Empfehlung zur Menge des Kaffeegenusses bei Typ-2-Diabetes geben Experten bislang nicht, dazu fehlen ihnen weitere Studien, die die genannten Ergebnisse untermauern. Bis dahin sollte man täglich nicht mehr als vier bis fünf Tassen trinken und vielleicht für sich persönlich herausfinden, ob sich der Blutzucker an bewusst kaffeefreien Tagen günstiger verhält als an solchen mit gewohntem Kaffeekonsum.
Und eine andere Studie belegt: Auch Rauchen fördert Diabetes. Nicht nur Menschen, die bereits an Typ-2-Diabetes leiden, schadet das Einatmen des Qualms, sondern auch gesunde Menschen steigern ihr Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Indirekt fördert Rauchen einen Diabetes, weil es den so genannten oxidativen Stress erhöht, verursacht durch aggressive Teilchen, die Körperzellen und deren Bausteine angreifen. Diese Vorgänge bringt man mit der Entstehung von Diabetes in Zusammenhang. Und dies unabhängig von der Anzahl pro Tag gerauchter Zigaretten.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Diabetes TÜV bringt bessere Vorbeugung vor schweren Diabetes Folgen
Wolfsburg - 22.02.2005 (ots) - Der Deutsche Hausärzteverband, der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands und die mit 1,1 Millionen Versicherten größte Betriebskrankenkasse, die Deutsche BKK, verbessern mit einem Vertrag zur integrierten Versorgung die Versorgung von Diabetes Patienten.
Diabetiker ( Typ 1 und 2 und Schwangerschaftsdiabetes ) können seit dem 1. Februar 2005 einmal jährlich Füße, Nieren und Augen bei Haus- und Augenärzten untersuchen lassen. Ziel ist es, schweren Folgen einer Diabetes Erkrankung rechtzeitig vorzubeugen. Vielen Diabetikern drohen bei unerkannten Vorzeichen schwere Folgeerkrankungen an den Organen. Schwerste Verläufe reichen bis zur Erblindung, Gliedmaßenamputation oder Nierenversagen.
Dem rechtzeitig vorzubeugen gelingt mit Untersuchungen, die in jeder Praxis ohne großen Aufwand durchführbar sind. Es handelt sich um die Begutachtung der Füße mit Hilfe eines einfachen Nerventests, einer Urinprobe mit entsprechender Laborauswertung und der Untersuchung des Augenhintergrunds. Diese Untersuchung ist im entsprechenden DMP zu Diabetes Typ 2 bisher nicht vorgesehen.
Der Diabetes TÜV steht auch Patienten zur Verfügung, für die zur Zeit noch kein Flächendeckendes strukturiertes Behandlungsprogramm zur Verfügung steht, etwa bei Typ 1 Diabetikern oder bei Schwangerschaftsdiabetes. Den Diabetes TÜV können auch Patienten in Anspruch nehmen, die aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen nicht an einem DMP teilnehmen können, häufig ist dies bei Patienten in Pflegeheimen der Fall.
Die Untersuchungsergebnisse werden von den Ärzten auf vereinfachten Bögen dokumentiert und mit Zustimmung des Patienten ausgewertet. Der Diabetes TÜV baut auf den Erfahrungen eines Modellversuchs der Deutschen BKK in Wolfsburg von 1997 bis zum Jahr 2000 auf. Seit 2001 bietet die Deutsche BKK den Diabetes TÜV nach einer Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen landesweit an, seit April 2004 im Rahmen eines Vertrages zur integrierten Versorgung mit Augenärzten und Hausärzten auch in Hessen. Die bisherigen und künftige Ergebnisse werden von Professor Ulrich A. Müller, Leiter des Diabeteszentrums der Universität Jena und Vorstandsmitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft, ausgewertet.
Erste Schlussfolgerungen daraus zeigen, dass Indikationen wie etwa der diabetische Fuß weit weniger häufig auftreten, als nach vergleichbaren Untersuchungen zu erwarten gewesen wäre. Professor Müller wird den Diabetes TÜV wissenschaftlich evaluieren. Der Diabetes TÜV soll einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Behandlung der Diabetes leisten. Der Diabetes TÜV soll Erkenntnisse über die tatsächliche Versorgungssituation der Patienten liefern. Zusammen mit den Ärzten will die Deutsche BKK weitere bedarfsgerechte Angebote entwickeln, etwa im Zusammenhang von Diabetes mit Übergewicht.
Quelle: Deutsche BKK
Neu und einzigartig: Diabetikerstrumpf mit heilender Silberfaser und sanftem Bund
Buxtehude - 08.02.2005 (ots) - Der diabetische Fuß ist eine häufig vorkommende aber wenig beachtete Folge langjähriger Diabetes. Entsprechend vernachlässigt wird die Vorbeugung solcher Fußprobleme - mit oft fatalen Folgen: schlimmstenfalls können nicht oder zu spät erkannte und darum unzureichend behandelte Verletzungen & Infektionen eine Amputation notwendig machen. Schon vor zwei Jahren, mit der Einführung einer speziellen Diabetikerversion der seit 2001 in der Podologie vielfach eingesetzten Silberfasersocke Marke BEST4FEET, hat das im niedersächsischen Buxtehude ansässige Unternehmen JR-International - Innovative Healthproducts einen wichtigen Beitrag zur Prävention geleistet. Nun ist das Strumpfsortiment für Diabetiker um einen speziellen Kniestrumpf mit Silber erweitert worden.
Mit seinem hohen Anteil der patentierten Silberfaser X-Static, einer handgekettelten Spitze und einem extra sanften, Blutstaus vermeidenden, aber dennoch sicheren Sitz gewährleistenden Bund, ist der Silberstrumpf einzigartig. Die Wirkung ist ebenso einfach wie überzeugend und basiert auf der heilenden und desinfizierenden Wirkung von reinem Silber, einem der ältesten natürlichen Medizinprodukte der Menschheit: seine Heilwirkungen waren schon den Römern bekannt. Als Folge der Schädigung von Nervenenden, (Neuropathie), leiden Diabetiker häufig unter Fußverletzungen. Wundinfektionen sind vorprogrammiert, ganz besonders, wenn eine sensible Neuropathie vorliegt. Das Schmerzempfinden ist aufgrund der Schädigung der Nervenenden vermindert; Verletzungen, zum Beispiel durch drückende Schuhe oder Strümpfe, werden nicht wahrgenommen. Das mit der Textilfaser verbundene reine Silber an der Innenseite der Strümpfe wird sofort aktiv und desinfiziert auch kleinste Wunden; eine Infektion mit eventuellen fatalen Folgen wird vermieden. Aber Silber kann noch mehr: Dank seiner temperaturregulierenden Eigenschaft - Überlebensfolien aus dem Autoverbandskasten machen sich diese zunutze - sorgen die Strümpfe für ein angenehmes Fußklima: warm im Winter, kühl im Sommer. Die antibakteriellen Eigenschaften stoppen Fußgeruch und Pilze und aktivieren die Blutzirkulation. Wichtig: reines Silber ist nicht allergieauslösend! Die nach Oekotex100 produzierten Silberfaserstrümpfe sind in modischen Farben verfügbar und ohne Wirkungsverlust bei 40 Grad maschinenwaschbar. Erhältlich in Apotheken, dem einschlägigen Fachhandel oder direkt von JR-International.
Quelle:
JR-International
Diabetes-Diagnose: Nicht autofahren - Gut eingestellt sind keine Einschränkungen mehr nötig
Baierbrunn - 08.02.2005 (ots) - Wer gerade erfahren hat, dass er an der Zuckerkrankheit leidet, sollte so lange nicht autofahren, bis er gut mit Medikamenten eingestellt ist. Das rät Dr. Karin Müller, die Leiterin der Begutachtungsstelle für Fahreignung beim TÜV Rheinland im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Sobald der Betroffene jedoch seine Lebensweise so umgestellt habe, dass ein "Zuckerschock" oder andere Komplikationen nicht mehr zu erwarten sind, könne er auch problemlos wieder ans Steuer.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Neuer Internet-Service für Eltern von Kindern mit Diabetes gestartet
Mannheim 04.02.2005 (ots) - Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes sehen sich täglich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Der neue Accu-Chek Eltern Service von Roche Diagnostics unterstützt sie nun mit einer Reihe hilfreicher Informations- und Beratungsangebote, die es ihnen leichter machen, mit der Situation des Kindes umzugehen. Mit dem Service engagiert sich Accu-Chek erneut für junge Menschen mit Diabetes.

Quelle:
Roche Diagnostics GmbH
Der kleine DiabeTiger macht es Eltern einfach, mit ihren Kindern über das Thema Diabetes zu sprechen. Aus der Reihe "der kleine DiabeTiger" können Eltern für ihre Sprösslinge über www.accu-chek.de/elternservice ein spannendes Heft, Bilder zum Ausmalen und ein Diabetestagebuch bestellen.
Eltern von Kindern mit Diabetes stellen sich jeden Tag viele Fragen: Was muss ich beachten, wenn meine Tochter eine Grippe hat? Wie reagiere ich richtig, wenn mein Kind unterzuckert? Wie rede ich am besten mit Lehrern über die Situation meines Sohnes oder meiner Tochter? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet ab 1. Februar 2005 der Accu-Chek Eltern Service im Internet. Unter www.accu-chek.de/elternservice können sich betroffene Mütter und Väter über medizinische Fakten zu der Stoffwechselstörung und praktische Lösungen für den Alltag informieren. Weitere nützliche Tipps und Hintergründe lesen Interes-sierte im regelmäßig erscheinenden Elternbrief "Aktuell". Dieser kann kostenlos über die Internet-Adresse des Accu-Chek Eltern Service oder über das Accu-Chek Kunden Service Center unter der Telefonnummer 0180-200 01 65 (6 Cent pro Gespräch) bestellt werden. Auch den Austausch zwischen Eltern mit diabetischen Kindern möchte Accu-Chek mit der neuen Initiative fördern. Auf der Internet-Seite können sie deshalb Adressen von Selbsthilfegruppen abrufen oder über elternservice@accu-chek.de Kontakt zu anderen betroffenen Paaren aufnehmen. Für die Zukunft ist darüber hinaus ein aktiver Dialog zwischen Eltern und Diabetes-Experten geplant. Eine wichtige Rolle bei der Diabetes-Therapie von Kindern spielt die Motivation der Kleinen. Der Accu-Chek Eltern Service hat deshalb den kleinen DiabeTiger zum Leben erweckt. Der mutige Tiger, der selbst Diabetes hat, lädt Kinder zu spannenden Abenteuern ein und eröffnet Eltern die Möglichkeit, sich mit den Kindern in ihrer Sprache über Diabetes auszutauschen. Aus der Reihe "Der kleine DiabeTiger" können Eltern und ihre Sprösslinge über den neuen Service von Accu-Chek kostenlos ein kleines Buch und ein Diabetestagebuch bestellen bzw. Bilder zum Ausmalen kostenlos von der Internetseite herunterladen. Generation D - der Internet-Club für Jugendliche mit Diabetes Bereits im November ist Accu-Chek mit www.generation-d.de gestartet. Einem Online-Club der jungen Diabetikern Tipps und Informationen zur Verfügung stellt, die speziell auf ihre Themen, Sprache und Erlebniswelt abgestimmt sind. Die Nutzer der Internet-Plattform können sich zudem in einer Community austauschen und ein Clubmagazin abonnieren. Die beiden jüngsten Initiativen von Accu-Chek - der Eltern Service ebenso wie Generation D - wurden von erfahrenen Psychologen, Diabetologen sowie unter Mitwirkung von Experten der medizinischen Abteilung von Accu-Chek entwickelt.
Quelle: Roche Diagnostics GmbH
Blutzuckerteststreifen weiterhin von Zuzahlungen befreit
Eschborn (ots) 28.01.2005 - Durch die Gesundheitsreform hat sich für Diabetiker nichts geändert. Das heißt, in aller Regel gelten sie weiterhin als chronisch krank, und sie bekommen nach wie vor die ihnen zustehende Zahl von Blutzuckerteststreifen verordnet. Auf Spritzen, Kanülen und Teststreifen zahlt man nach den derzeitigen Regeln auch künftig keine Rezeptgebühr, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar.
So viele Teststreifen zahlt die Krankenkasse pro Quartal: Typ 2 Diabetiker, die mit Tabletten und Diät behandelt werden, erhalten maximal 50 Teststreifen. Insulinpflichtige maximal 200 Stück und Patienten, die im Rahmen einer intensivierten konventionellen Therapie (ICT) den Insulinbedarf selbstständig anpassen, erhalten 400 Streifen. Typ 1 Diabetiker, die mit konventioneller Insulintherapie behandelt werden, erhalten maximal 200 Stück und jene mit ICT oder Insulinpumpe bis zu 600 Stück pro Quartal.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Wie gut ist die Diabetikerversorgung in Deutschland?
26.01.2005 - Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) übernimmt das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Koordinierung der deutschlandweiten Aktivitäten in den Bereichen Früherkennung und Versorgung bei Diabetes mellitus. Das Institut unter der Leitung von Prof. Dr. med. Werner Scherbaum bewertet die neuen Formen der Diabetiker-Versorgung und die dazugehörigen Projekte der Versorgungsforschung. Außerdem wird das DDZ Maßnahmen vorschlagen, die zur weiteren Optimierung der Versorgung beitragen. Die Laufzeit des Programms ist bis zum Jahr 2008 angesetzt. Grundlage für die Vergabe des Auftrags mit einem Finanzvolumen von 1,5 Millionen Euro war ein Vorschlag des DDZ für ein nationales Diabetes-Programm.
Eine wichtige Rolle für das Großprojekt spielen die neuen Medien. Dafür wurde in den letzten Jahren am Deutschen Diabetes-Zentrum ein nationales Fachinformationssystem aufgebaut. Es informiert Bürger, Patienten und Fachleute tagesaktuell mit qualitätsgesicherten Informationen. Auf der Website http://www.diabetes-deutschland.de stehen auch strukturierte, interaktive Schulungsangebote zur Verfügung.
Gegenwärtig leben in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen mit einem diagnostizierten Diabetes. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von rund drei Millionen unerkannter Erkrankungen. Eine Verbesserung der Früherkennung und Versorgung bedeutet für die Betroffenen einen entscheidenden Gewinn an Lebensqualität. Die Disease Management Programme (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen für den Diabetes mellitus Typ II und Projekte zur integrierten Versorgung zwischen ambulantem und stationärem Bereich wurden mit diesem Ziel aufgelegt.
Beste Voraussetzungen für die Umsetzung des Projektauftrages ermöglicht die enge Verbindung des DDZ mit der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie des Universitätsklinikums Düsseldorf sowie mit der dortigen Arbeitsgruppe für medizinische Lern- und Informationssysteme unter der Leitung von Dr.-Ing. Thomas Baehring. Das Team des DDZ wird durch einen deutschlandweit besetzten Expertenfachbeirat unterstützt und kooperiert mit dem Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen und den gesetzlichen Krankenkassen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.ddz.uni-duesseldorf.de und http://www.diabetes-deutschland.de
Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Diabetiker: Kopfschmerz als Warnsignal - Unterzuckerung kann sich in Kopfschmerzen äußern
Baierbrunn (ots) 12.01.2005 - Plötzliche Kopfschmerzen können bei einem Diabetiker auf einen Unterzucker hinweisen. Daher sollten Zuckerkranke, die mit Spritzen oder Tabletten behandelt werden, bei Kopfschmerzen auch ihren Blutzuckerwert kontrollieren, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Umgekehrt können Präparate gegen Kopfschmerzen zu Wechselwirkungen mit Diabetes-Medikamenten führen. So kann ASS die Wirkung der Tabletten (Sulfonylharnstoffe und Clinide) erhöhen. Dadurch droht ebenfalls ein Unterzucker.
Quelle: Wort und Bild / Diabetiker Ratgeber
Diabetes: Mäßig Alkohol kann vorbeugen - Abstinenzler und Vieltrinker im Nachteil
Baierbrunn (ots) 10.01.2005 - Bier in Verbindung mit gesunder Ernährung und viel Bewegung kann der Zuckerkrankheit vorbeugen. Das fand der belgische Diabetologe Prof. Ivo de Leeuw in einer Studie heraus. Wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" berichtet, bekamen Teilnehmer, die täglich einen halben Liter Bier tranken, seltener Diabetes als Abstinenzler, aber auch als Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum. Der Münchner Diabetes-Experte Prof. Hans Hauner fügt an, dass sich die leicht schützende Wirkung zum Beispiel auch mit Wein - in Maßen getrunken - erreichen lässt.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau