Unbeschwerte Ferien mit dem Asthmakind
München (ots) - 28.03.2006 - Wichtige Tipps für die Reisevorbereitung / Ausreichend Medikamente einpacken!
Asthma ist eine häufige Erkrankung, die allein ca. 10 % aller Kinder in Deutschland betrifft. Familien und Alleinerziehende mit asthmakranken Kindern müssen vor Reisen mehr beachten als Stauwarnungen, Last-Minute-Preise oder die richtige Bahncard. Ihr Ferienglück ist besonders zerbrechlich: Wenn sich die Symptome des Kindes durch Reisestress und Klimawechsel plötzlich verschlechtern, können die schönsten Wochen des Jahres zum Albtraum werden. Damit die Reise nicht als Schreckensfahrt endet, muss sie frühzeitig mit dem behandelnden Kinderarzt besprochen und geplant werden. Hier finden sie wichtige Tipps dazu.
Den richtigen Zeitpunkt finden. Bei allergisch bedingtem Asthma sollten Familien mit einem kleinen Kind, die nicht während der Schulferien verreisen müssen, in der Zeit des stärksten Pollenflugs, also im März bis Juni, reißaus nehmen.
Das richtige Ziel suchen. Im Hochgebirge oder an der See zeichnet sich die Luft durch ihre besondere Allergenarmut aus. Kleine Patienten mit einer Hausstaubmilbenallergie fühlen sich im Hochgebirge wohl: Schon ab 1.000 Metern Höhe gibt es weniger Milben und es fliegen kaum noch Pollen. Ferien auf dem Bauernhof und Wanderungen in sommerlichen Feldern und Wäldern sind dagegen weniger geeignet.
Trockene und warme Länder anvisieren. Kinder (und auch Erwachsene) mit Asthma erholen sich umso besser, je wärmer und trockener das Urlaubsland ist. Gute Bedingungen bieten die Kanaren, Marokko, Tunesien und Ägypten, aber auch einige Mittelmeerländer.
Für ausreichenden Medikamenten-Vorrat sorgen. In die Reiseapotheke gehören Medikamente für eine eventuell erforderliche Notfallbehandlung und die Mittel, die der Kinderarzt zur Dauerbehandlung des Kindes verordnet hat. Das kortisonfreie Asthmamedikament Singulair mit dem Wirkstoff Montelukast steht auch als Granulat zur Verfügung. Das speziell für kleine Asthmapatienten ab sechs Monaten entwickelte Granulat kann problemlos auf den Brei oder in das Früchtemus des Babys gestreut werden. Für größere Kinder gibt es Singulair als Kautabletten mit Kirschgeschmack. Sowohl das Granulat als auch die Tabletten brauchen nur einmal täglich eingenommen zu werden. Besonders wichtig: Die benötigten Asthmamedikamente gehören unbedingt ins Handgepäck und nicht in den eingecheckten Koffer.
Rechtzeitig an Impfungen denken. Wer mit seinem Kind eine Reise in warme Länder plant, sollte sich rechtzeitig über die Gesundheitsrisiken des Urlaubslandes informieren. In vielen Regionen kommen häufig noch Krankheiten vor, die bei uns dank Impfungen schon fast verschwunden sind, so z. B. Kinderlähmung, Masern oder Diphtherie. Gerade Kinder, die an chronischen Atemwegserkrankungen leiden, sollten über einen vollständigen Impfschutz verfügen, empfehlen die Kinderärzte. Diesen Kindern wird auch zur jährlichen Grippeschutzimpfung geraten sowie die Impfung gegen Pneumokokken, einen Erreger von Lungenentzündungen, empfohlen.
Quelle:
Stroebel Communications GmbH & Co KG
Frühe Gabe von Antibiotika erhöht Asthmarisiko
Verabreichung unter einem Jahr verdoppelt Risiko
Vancouver - 14.03.2006 - Es gibt immer mehr Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Antibiotika in der frühen Kindheit und einer späteren Asthmaerkrankung. Eine Studie der University of British Columbia http://www.ubc.ca mit 12.082 Teilnehmern ist zu dem Ergebnis gekommen, dass jene Kinder, die unter einem Jahr mit Antibiotika behandelt wurden, über ein doppelt so hohes Asthmarisiko verfügen. Die Wissenschafter schreiben in dem Fachmagazin Chest, http://www.chestjournal.org dass weitere Antibiotikagaben innerhalb des ersten Lebensjahres das Asthmarisiko noch weiter steigerten.
Frühere Studien gingen davon aus, dass diese Medikamente die Arbeit des Immunsystems beeinflussen. Experten nehmen an, dass sie im Darm auch nutzbringende Bakterien abtöten. Die Folge könnten Veränderungen in der Art und Weise sein, wie der Körper auf eine Erkrankung reagiert. Der leitende Wissenschafter Carlo Marra erklärte, dass man nachgewiesen habe, dass der Einsatz von Antibiotika mit dem Entstehen von Asthma bei Kindern in Zusammenhang stehe.
Das Team überprüfte sieben Studien, die die Verabreichung von mindestens einem Antibiotikum mit keiner Verabreichung innerhalb des ersten Lebensjahres verglichen. Von den teilnehmenden 12.082 Kinder erkrankten 1.817 an Asthma. Allgemein verfügten Kleinkinder, die zumindest ein Antibiotikum erhalten hatten, über ein doppelt so hohes Asthmarisiko. Zusätzlich wurden die Daten von fünf Studien mit insgesamt 27.167 Kindern hinsichtlich der Dosierung der Medikamente ausgewertet. Es zeigte sich, dass jede zusätzliche Verabreichung von Antibiotika während des ersten Lebensjahres zu einer um das 1,16 fache erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung führte.
Fawziah Marra, Mitautorin der aktuellen Studie, betonte, dass nicht jede Infektion im Kindesalter mit einem Antibiotikum behandelt werden müsse. Die derzeitigen Richtlinien gehen laut BBC davon aus, dass Kinder unter zwei Jahren bei einer Ohreninfektion ein Antibiotikum erhalten sollen. Der Großteil der Infektionen der oberen Atemwege und Bronchitiserkrankungen würden jedoch durch Viren ausgelöst. Antibiotika seien in diesen Fällen wirkungslos.
Quelle: pte
Bei
Asthma und Heuschnupfen:
Mit Montelukast keine Angst mehr vor dem Pollenflug
München
(ots) - 21.02.2006 - Wer zu Heuschnupfen neigt,
verspürt meist völlig andere Frühlingsgefühle als
der Rest der Welt. Sie zeigen sich, sobald die Pollen
fliegen: Der Gaumen juckt, die Augen tränen, die
Nase schwillt zu und das Niesen will kein Ende nehmen.
Die rund vier Millionen deutschen Asthmapatienten
sind davon besonders häufig betroffen: 80 Prozent
von ihnen leiden gleichzeitig auch an einer "saisonalen
allergischen Rhinitis" (so der Fachausdruck) und
trauen sich aus Angst vor ihren fliegenden Frühjahrsfeinden
oft nicht einmal mehr vor die Haustür. Das muss
jedoch nicht sein: Mit dem so genannten Leukotrien-Antagonisten
Montelukast (Handelsname: Singulair; verschreibungspflichtig)
lassen sich die Symptome beider Leiden lindern.
Quelle: photocase
Lange
Zeit galten Asthma und allergische Rhinitis als
zwei voneinander unabhängige Erkrankungen. Mittlerweile
weiß man aber, dass bei beiden Beschwerdebildern
vergleichbare Entzündungsprozesse in Lunge und Nase
stattfinden. In diesem Geschehen spielen die Leukotriene
als Botenstoffe der Entzündung eine maßgebliche
Rolle: Sie führen unter anderem zu einer Verengung
der Bronchien und zur verstopften Nase. Singulair
ist das einzige in Deutschland zugelassene Medikament,
das diese Botenstoffe blockiert und so die Entzündung
der Atemwege unten wie oben hemmt.
Asthmapatienten, die zusätzlich von Heuschnupfen-Symptomen
geplagt werden, profitieren von der antientzündlichen
Wirkung von Montelukast gleich doppelt: Singulair
kann nämlich die Beschwerden ihrer beiden Krankheitsbilder
gleichzeitig lindern. Es ist damit das einzige kortisonfreie
Medikament in Tablettenform, das ihnen sowohl Schutz
vor Asthma als auch vor Heuschnupfen bietet. Eine
Reihe wissenschaftlicher Studien bestätigt diese
gute Wirksamkeit.
Es braucht allerdings seine Zeit, bis sich die neuen
Erkenntnisse durchgesetzt haben. Auch heute noch
werden Asthmapatienten von ihrem Arzt nicht immer
nach Heuschnupfen-Symptomen befragt - und umgekehrt.
Dabei ist Heuschnupfen ein wichtiger Risikofaktor
für das Auftreten eines späteren Asthmas: Jeder
dritte Patient entwickelt innerhalb weniger Jahre
auch asthmatische Beschwerden.
Nach aktuellen Schätzungen verursachen Heuschnupfen
und seine Folgeerkrankungen allein in Deutschland
jährliche Kosten von mindestens 5,1 Milliarden Euro.
Weitere Informationen zu Asthma und Heuschnupfen
erhalten Sie bei der neuen Initiative "Aktiv gegen
Atemnot" unter der kostenfreien Hotline 800 / 765
43 26.
Quelle: Stroebel Communications GmbH & Co KG
Erste
globale Umfrage über offene Problematik bei
Asthma-Behandlung enthüllt mögliche Beeinträchtigung
der Behandlungsergebnisse
Milwaukee - 06.12.2005 (ots/PRNewswire)
Nebenwirkungen von Asthma-Medikamenten und mangelnde
Kommunikation zwischen Arzt und Patient beeinträchtigen
Einhaltung der Behandlungsvorschriften

Bild: Photocase
Die Ergebnisse der allerersten globalen, quantitativen
Umfrage über die offene Problematik bei der Behandlung
von Asthma, die gestern in London veröffentlicht
wurden, offenbaren erhebliche Widersprüche bei der
Einschätzung von aktuellen Asthma-Behandlungsmethoden
aus der jeweiligen Sicht der Ärzte und Patienten.
Es geht um Probleme, die das Befinden der Patienten
beeinflussen können, u.a. die Nebenwirkungen von
Medikamenten, die Aufklärung der Patienten und die
Verständigung zwischen Arzt und Patient. Die Global
Asthma Physician and Patient (GAPP)-Umfrage, eine
Forschungsstudie, die in 16 Ländern weltweit durchgeführt
wurde, sollte die Auswirkungen von Asthma auf globaler
Ebene deutlich machen, einer Erkrankung, die jedes
Jahrzehnt um etwa 50 Prozent zunimmt.
"Die laufende Kommunikation zwischen Arzt und Patient
ist bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen
wie Asthma von ausschlaggebender Bedeutung, und
die GAPP- Umfrage macht deutlich, dass dieser Dialog
in allen Ländern, die wir untersucht haben, noch
viel zu wünschen übrig lässt", erklärte G. Walter
Canonica, MD, University of Genova, Genua, Italien,
von der World Allergy Organization. "Ein guter Ausgangspunkt
wäre der Bereich der Nebenwirkungen, da unsere Ergebnisse
hier erhebliche Diskrepanzen zwischen Arzt und Patient
aufzeigen."
Das tatsächliche Wissen der Patienten um Nebenwirkungen
und die Vermutung der Ärzte, wieviel die Patienten
eigentlich wissen, klaffen weit auseinander. Die
Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass beinahe ein
Drittel (31%) aller Patienten angibt, sich der potenziellen
Langzeitnebenwirkungen "nicht bewusst" zu sein,
die mit der Asthma-Behandlung in Form von inhalierten
Kortikosteroiden (ICS) einhergehen, während die
Ärzte den Wissensstand der Patienten hinsichtlich
der Nebenwirkungen wesentlich höher einschätzten.
Nur drei Prozent unter den Ärzten glauben, dass
Patienten sich der möglichen Kurzzeitnebenwirkungen
"nicht bewusst" sind, bei den Langzeitnebenwirkungen
sind es sieben Prozent.
Auftreten von Nebenwirkungen beeinträchtigt
Einhaltung der medikamentösen Vorschriften
Vierunddreissig Prozent der Patienten, die Asthma-Medikamente
eingenommen haben, meinen Kurzzeitnebenwirkungen
verspürt zu haben. Zu diesen zählen orale Candidiasis,
Pharyngitis oder Heiserkeit. 19 Prozent glauben,
Langzeitnebenwirkungen verspürt zu haben.
Patienten, die Nebenwirkungen verspürt haben, geben
diese oft als Begründung dafür an, dass sie sich
nicht an die Behandlungsvorschriften halten; nur
26% aller Patienten berichten, dass sie sich zumindest
die Hälfte der Zeit an die Medikation halten. Patienten,
die sich nicht an die Behandlungsvorschriften hielten,
berichten von nachhaltigeren Auswirkungen auf ihre
Gesundheit und Lebensqualität. Hierzu zählen verstärkte
Symptome (69%) und häufigere Asthmaanfälle oder
Verschlimmerung der Anfälle (41%). Ärzte überschätzten
die Häufigkeit der Fälle, in denen Patienten sich
an die Behandlung hielten, ganz erheblich.
"Diese Ergebnisse enthüllen, dass es bei der Asthma-Behandlung
eindeutig bestimmte unbehandelte Probleme gibt",
so Dr. Carlos E. Baena-Cagnani, Catholic University
of Cordoba, Cordoba, Argentinien, von der World
Allergy Organization. "Patienten, die ihre Asthma-Medikamente
nicht weisungsgemäss einnahmen, berichten, dass
ihr Asthma ihre Gesundheit und Lebensqualität stärker
beeinträchtigte. Konkretere Anweisungen für die
Patienten und neue Behandlungsmöglichkeiten könnten
einige der Probleme in Angriff nehmen, die in dieser
Umfrage angeschnitten wurden, und möglicherweise
die Behandlungsergebnisse verbessern."
Widersprüchliche Berichte über den Zeitaufwand
für die Anweisung der Patienten
In jedem der befragten Länder machten die Patienten
und Ärzte grundlegend unterschiedliche Angaben darüber,
wieviel Zeit für die Anweisung der Patienten während
eines Praxisbesuchs aufgewendet wurde: 23% aller
Patienten schätzten global, dass während ihres Praxisbesuchs
überhaupt keine Zeit darauf verwandt wird, das Verfahren
für eine erfolgreiche Asthma-Behandlung zu diskutieren;
demgegenüber waren 87% der Ärzte der Meinung, dass
bei bis zu 50% der Praxiskonsultationen genau dieses
Thema mit den Asthma-Patienten behandelt würde.
Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis ist, dass
bis zu 50% aller Patienten ihren Angaben zufolge
die Kurz- oder Langzeitnebenwirkungen nie mit ihrem
Arzt besprechen; eine überwältigende Anzahl der
Ärzte behauptet jedoch, die Nebenwirkungen mit ihren
Patienten zu diskutieren.
Die GAPP-Umfrage zeigt nicht nur eindeutig offene
Probleme bei der Asthma-Behandlung, sondern enthüllt
auch, dass eine direkte Beziehung zwischen der Arzt/Patient-Kommunikation
und der Einhaltung der Behandlungsvorschriften besteht.
Patienten, die häufiger mit ihrem Arzt über die
Methode einer erfolgreichen Asthma-Behandlung diskutieren,
halten sich ihren Angaben zufolge auch eher an die
Behandlungsvorschriften.
Patienten und Ärzte erkennen gleichermassen die
Notwendigkeit für verbesserte Asthma-Behandlung
an
Obwohl Patienten und Ärzte die Asthma-Behandlungsmethoden
unterschiedlich einschätzen, stimmen sie doch darin
überein, dass die augenblicklich verfügbaren Asthma-Behandlungsmethoden
sehr zu wünschen übrig lassen. Während die überwältigende
Mehrheit der Ärzte (95%) glaubt, dass ICS immer
noch den 'Goldstandard' zur Behandlung von Asthma
darstellen, zeigen sie sich mit den 'Nebenwirkungen'
der gegenwärtig verfügbaren ICS-Möglichkeiten überhaupt
nicht zufrieden.
Ärzte würden aller Wahrscheinlichkeit nach (85%)
eine neue ICS-Behandlung verschreiben, wenn diese
unbedenklicher und besser verträglich wäre. Eine
derartige neue ICS-Behandlung mit vergleichbarer
Wirkung und verbesserter Tolerierbarkeit wird vornehmlich
von einer Reihe von Patienten-Untergruppen befürwortet,
deren Leben durch Asthma besonders stark beeinträchtigt
wird.
Quelle: World Allergy Organization
Haushaltssprays erhöhen Asthmarisiko
19.09.2005 - Ob als Möbelspray oder zur Übertünchung unangenehmer Gerüche - Sprays sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die bequemen Mittel könnten jedoch gesundheitliche Folgen haben, berichten europäische Mediziner jetzt auf einem Fachkongress in Kopenhagen. Mit der Verbreitung von Haushaltssprays steigt die Zahl neuer Asthmafälle.
"Unsere Studie zeigt erstmals, dass Haushaltssprays Asthma auslösen können", erklärt Jan-Paul Zock vom Institut Municipal d'Investigació Mèdica, Barcelona. "Unserer Analyse zufolge, können 11 bis 18 Prozent aller neuen Asthmafälle auf die häufige Anwendung von Aerosolen im Haushalt zurückgeführt werden." Zock und seine Kollegen präsentierten ihre Resultate jetzt auf dem Jahreskongress der European Respiratory Society.
Im Rahmen einer großen Gesundheitsstudie analysierten die Mediziner Daten von knapp 4.200 Personen aus zehn europäischen Ländern. Sämtliche Teilnehmer erledigten die im Haushalt anfallende Arbeit selbst. Dabei wandten gut zwei Drittel der spanischen Teilnehmer (67,4 Prozent) mindestens einmal pro Woche Fenster-, Möbel-, Teppich-, Ofen- oder so genannte Raumluftsprays an. In Deutschland betrug der Anteil 38,5 Prozent, in Schweden dagegen nur 26,3 Prozent.
Trotz dieser Unterschiede zeigte sich in allen Ländern der gleiche Trend: Jene Teilnehmer, die mindestens einmal wöchentlich Haushaltssprays nutzten, erkrankten mit 40 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit an Asthma. Bei jenen, die die Mittel mindestens jeden zweiten Tag anwandten, betrug der Anstieg sogar 70 Prozent. Besonders ausgeprägt war dieser Zusammenhang für Raumluftsprays, Möbelsprays und Glasreiniger, berichten Zock und Kollegen. Offenbar handle es sich hierbei "um ein wichtiges Problem der öffentlichen Gesundheit".
Quelle: scienceticker
Superantigene
als Asthmaursache -
Staphylokokken werden zur Todesfalle
München - 29.06.2005 - Wissenschaftler der
Universität von Gent haben entdeckt, dass Superantigene
die Ursache für sehr schwer verlaufende Allergien
sind. Superantigene sind Stoffe, die große
Teile des Immunsystems unspezifisch aktivieren können.
Die Erkenntnis wurde beim derzeit in München
stattfindenden Welt-Allergie-Kongress http://www.congrex.com/wac2005 präsentiert. Beim Kongress tagen die World
Allergy Organisation (WAO) http://www.worldallergy.org
sowie die European Academy of Allergy and Clinical
Immunology (EAACI) http://www.eaaci.net
.
Bei
etwa einem Drittel der Bevölkerung können
Mediziner eine Besiedelung mit dem Bakterium Staphylokokkus
aureus nachweisen. Bei den meisten davon verursacht
dieser Staphylokokken-Befall keine Probleme. Bei
Menschen, die jedoch an schweren Atemwegserkrankungen
wie Nasennebenhöhlenentzündung oder Asthma
leiden, können diese Bakterien zu einer großen
Gefahr werden: Sie setzen Enterotoxine frei, die
als so genannte Superantigene eine besonders große
Anzahl der T-Zellen des Immunsystems scharf stellen.
Die Folge ist eine massive Entzündungsreaktion.
Bei Asthmakranken kann dies dazu führen, dass
die Krankheit außer Kontrolle gerät und
auch mit Kortison nicht mehr zu behandeln ist.
"Wir
haben Hinweise gefunden, dass Superantigene die
Ursache für sehr schwer verlaufende Allergien
sind", führt Claus Bachert von der Klinik
für Hals-, Nasen- und Ohrheilkunde der Universität
Gent http://www.rug.ac.be
aus. Diese Superantigene könnten an einem großen
Teil der etwa 2.700 Asthma-Todesfälle in Deutschland
die Schuld tragen. Mit Antibiotika allein sei das
Problem nicht in den Griff zu bekommen. "Möglicherweise
kann zukünftig eine Impfung verhindern, dass
eine Nasennebenhöhlenentzündung oder Asthma
bronchiale mit fatalen Folgen eskalieren."
Die Forscher suchen derzeit fieberhaft nach einer
wirksamen Waffe gegen Staphylokokken-Infektionen
bzw. gegen die Superantigene.
Quelle:
pte
Asthma
und Heuschnupfen verändern Menstruationszyklus
London/Bergen - 30.05.2005 - Asthma und Heuschnupfen
stehen nach der norwegischen Studie an über
8.500 Frauen in Verdacht den Menstruationszyklus
zu verändern. Unter den Allergikerinnen waren
signifikant mehr Frauen, die unregelmäßige
Zyklen hatten, als unter den Gesunden. Die Forscher
nehmen an, dass metabolische Probleme wie zum Beispiel
Insulin-Resistenzen eine der Ursachen für beides
sein kann, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk
.
Nach
den Ansichten der Forscher um Cecilie Svanes vom
Haukeland Krankenhaus in Bergen könnten auch
weibliche Hormone eine Rolle bei allergischen Erkrankungen
spielen. Die Allergiebehandlung habe nach Ansicht
der Experten aber keinen Einfluss auf eine Veränderung
der Menstruationszyklen, denn auch unbehandelte
Allergien führten zu Schwankungen des Zyklus.
Die Forscher hatten in den Jahren 1999 bis 2001
Frauen zwischen 25 und 54 Jahren untersucht. Jede
vierte Frau litt unter unregelmäßigen
Menstruationen, 14 Prozent der 25 bis 42-jährigen
und 37 Prozent der 43 bis 54-jährigen.
Unter
den jüngeren Frauen mit unregelmäßigen
Blutungen waren jene, die besonders groß,
klein oder dick waren. Unter den älteren Frauen
waren jene, die Raucherinnen waren, am häufigsten
von unregelmäßigen Zyklen betroffen.
Asthma und Allergien waren bei jenen Frauen, die
jünger waren und unregelmäßige Zyklen
hatten, besonders oft vertreten. Die Forscher erklärten
auch, dass unregelmäßige Zyklen sehr
häufig durch das Syndrom der polyzystischen
Ovarien (Stein-Leventhal-Syndrom) hervorgerufen
werden. Das zentrale Problem dieser Erkrankung liegt
darin, dass es zur Aufhebung des normalen Eierstockszyklus
und damit des Menstruationszyklus kommt. Das regelhafte
Ausreifen des monatlichen Eibläschens unterbleibt,
daher kommt es nicht mehr zum Eisprung. Es ist allerdings
noch nicht geklärt, ob die Veränderungen
der Eierstöcke Ursache oder Folge dieser Stoffwechselstörungen
sind.
In vorangegangenen Studien haben Forscher einen
Zusammenhang zwischen der Lungenfunktion und der
Insulin-Resistenz - dem Hormon, das den Blutzuckerspiegel
reguliert - festgestellt. Das würde erneut
erklären, dass eine stoffwechselbedingte Störung
das Grundproblem darstellt.
Quelle:
pte
Natürliches Relaxans soll bei Asthma helfen -
Hoffnung auf einen neuen Behandlungsansatz
Durham - 27.05.2005 - Wissenschafter des Duke University Medical Center http://www.mc.duke.edu gehen davon aus, dass eine Substanz, die die Atemwege auf natürliche Art und Weise erweitert, zum Schutz vor Asthma eingesetzt werden könnte. Das Team hat nachgewiesen, dass Mäuse mit Asthma über eine zu geringe Menge von Nitrosoglutathion (GSNO) verfügten, das die Atemwege entspannt und so das Atmen ermöglicht. Bisher hat sich die Asthmaforschung vorwiegend auf Ursachen für die Verengung der Atemwege konzentriert. Die Forscher schreiben in Science, http://www.sciencemag.org dass die aktuellen Ergebnisse zu einem neuen Behandlungsansatz führen könnten.
Bei Nitrosoglutathion handelt es sich um ein Molekül, das zu den Stickoxiden (NO) gehört. Tests mit Asthmapatienten haben laut BBC gezeigt, dass sie über zu wenig GSNO verfügten. Ein Medikament, das die Menge dieser Substanz erhöht, könnte daher zur Behandlung von verengten Atemwegen eingesetzt werden. Die Forscher haben untersucht, was zu niedrigen GSNO-Werten im Körper führt. Sie hatten bereits entdeckt, dass die Molekülfamilie der S-Nitrosothiole eine Rolle beim Transport von Stickoxiden wie GSNO durch den Körper spielt. Jetzt wurden Mäuse untersucht, denen das Enzym GSNO Reduktase fehlte. Dieses Enzym baut S-Nitrosothiole ab und reguliert daher die GSNO-Level in vielen Gewebearten wie auch der Lunge. Ein Zuviel an GSNO-Reduktase führt zu einem zu großen Abbau von S-Nitrosothiolen. In der Folge ist zu wenig GSNO für das Offenbleiben der Atemwege vorhanden.
Bei asthmaanfälligen Mäusen konnten erhöhte Mengen an GSNO-Reduktase nachgewiesen werden. Das führte, nachdem die Tiere Allergenen ausgesetzt waren, zu geringeren Mengen von GSNO in der Lunge. Die Forscher halten es für möglich, dass der Kontakt mit Allergenen zu erhöhten GSNO-Reduktase-Werten führt. Der leitende Wissenschafter Jonathan Stamler erklärte, dass die aktuellen Forschungsergebnisse darauf hindeuteten, dass Asthma auf einen Mangel an einem natürlichen Bronchodilatator zurückzuführen sei, der normalerweise die Atemwege entspannt. "Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass GSNO-Reduktase für die Regulierung des Tonus der Atemwege unter normalen Bedingungen und bei der Reaktion auf Allergene von entscheidender Bedeutung ist. Ein gestörtes Gleichgewicht bei Nitrosoglutathion und vielleicht auch bei anderen S-Nitrosothiolen kann entscheidend zur Entstehung von Asthma beitragen."
Quelle pressetext.austria
Lachen als Hauptauslöser von Asthmaanfällen -
Gelächter führt häufiger als Staub oder Pollen zum Ausbruch eines Anfalls
New York - 25.05.2005 - 56 Prozent der Asthma-Patienten leiden vor allem dann unter dem Ausbruch der Symptome, wenn sie zum Lachen gebracht werden. Das "Laughter-induced Asthma" (LIA) ist somit der Hauptauslösefaktor für Asthmaausbrüche und kommt noch weit vor herkömmlichen Auslösern wie beispielsweise Staub, Gerüchen, Tierhaare oder Pollen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle US-amerikanische Studie, die auf der derzeit stattfindenden Konferenz der American Thoracic Society International Conference http://www.thoracic.org präsentiert wurde.
Die Studie des NYU Medical Centers http://www.med.nyu.edu unfasste 235 Asthma-Patienten. Die Forscher stellten fest, dass LIA im Vergleich zu anderen Asthma-Auslösern jedoch nicht mit mehr Krankenhausaufenthalte oder akute Behandlungen in der Notaufnahme verursachte. "Die Patienten berichteten uns, dass sie während der Perioden, in denen die Erkrankung gut unter Kontrolle ist, häufiger und länger lachen konnten ohne Asthma-Symptome zu bekommen. Daraus folgern wir, das LIA ein Anzeichen dafür ist, dass die Erkrankung nicht optimal behandelt wird", erklärte Studienleiter Stuart Garay.
Der genaue Prozess wodurch LIA ausgelöst wird ist den Wissenschaftern derzeit noch ein Rätsel, doch sie vermuten, dass es möglicherweise durch einen Hyperventilationsprozess initiiert wird. Nur durch Sport (61 Prozent) wird bei LIA-Patienten noch häufiger ein Anfall ausgelöst als durch Lachen. Die häufigsten Symptome sind husten, das innerhalb von zwei Minuten nach dem Lachen einsetzt und ein beklemmendes, enges Gefühl in der Brustgegend. Die Länge und Dauer des Gelächters, das einen Anfall auslöst variiert jedoch von Patient zu Patient. "Leichtes Lachen löst bei den meisten Betroffenen Husten aus. Lautes Gelächter bringt gravierendere Symptome zu Tage", resümiert Garay.
Quelle: pressetext.austria
Straßennähe steigert Asthma-Risiko
25.05.2005 - In Familien, die nahe einer viel befahrenen Straße wohnen, weisen die Kinder deutlich häufiger Asthma-Symptome auf. Das berichten amerikanische Mediziner auf einer Fachkonferenz in San Diego, Kalifornien. Verglichen mit Altersgenossen mit mehr Abstand zum Straßenverkehr steigt die Symptomhäufigkeit demnach um beinahe 50 Prozent.
Dieser Befund stehe im Einklang mit früheren Forschungsergebnissen zu den möglichen Folgen des Schadstoffaustoßes aus dem Straßenverkehr, so Rob McConnell von der University of Southern California in Los Angeles. "Da sehr viele Kinder nahe Hauptverkehrsstraßen wohnen, haben wir es hier möglicherweise mit einem bedeutsamen Problem für die öffentliche Gesundheit zu tun."
McConnell und seine Kollegen analysierten die Daten von über 5.000 Kindern im Alter von 5 und 6 Jahren, die an der kalifornischen Children's Health Study teilnahmen. Wohnten die Kinder höchstens 75 Meter von einer viel befahrenen Straße, einer Schnellstraße oder einem Zubringer entfernt, berichteten ihre Eltern 44 Prozent häufiger über Asthma-Symptome als die Eltern von Kindern, bei denen der Abstand mindestens 300 Meter betrug.
"Der nächste Schritt wird sein, diese Resultate mit Messungen der Luftverschmutzung vor Ort zu überprüfen", so McConnell. Sollte sich die Verbindung zwischen Asthma und Verkehrsdichte bestätigen, könne es auf lange Sicht angebracht erscheinen, Wohngebiete, Schulen und Spielplätze einerseits und den Straßenverkehr andererseits bei der Städteplanung noch stärker zu trennen.
Forschung: Rob McConnell, Department of Preventice Medicine, Keck School of Medicine, University of Southern California, Los Angeles; und andere
Quelle: scienceticker
Heuschnupfen erhöht Asthmagefährdung
Experten geben im Internet wichtige Tipps gegen das lästige Niesen
München - 09.05.2005 - Im Frühling bricht die Zeit an, in der Allergiker wieder mit Pollen aller Art kämpfen müssen. Rechtzeitig zu Beginn der Pollensaison gibt Wolfgang Petro, Direktor der Klinik Bad Reichenhall http://www.klinik-bad-reichenhall.de für Erkrankungen der Atemorgane, die wichtigsten Tipps und Tricks gegen das lästige Niesen bekannt und warnt davor, dass Heuschnupfen das Asthmarisiko erhöht. "Aktuellen Erkenntnissen der Medizin zufolge sind Heuschnupfen und Asthma eng miteinander verwandt, denn ca. 30 Prozent der Menschen, die Heuschnupfen haben, entwickeln auch Asthmasymptome. Darum ist eine gute Vorsorge besonders wichtig", erklärte der Experte.
Bereits einfache Maßnahmen zeigen eine gute Wirkung, so der Experte. Pollenallergiker sollten möglichst schon vor der Pollensaison einen Arzt konsultieren und eine medikamentöse Therapie beginnen. Im Sommer sollten blühende Wiesen, Bäume und Getreidefelder gemieden werden. Regentage bergen jedoch ein geringes Pollenflugrisiko und können demnach in vollen Zügen genossen werden. Gemildert wird das Pollenrisiko ebenso durch einen kurz geschnittenen Rasen. Im Haus sollten Betroffene beim Putzen nicht auf einen Staubsauger mit intaktem Filter verzichten und nachts unbedingt die Fenster geschlossen halten. Das Wechseln von staubiger Kleidung und Schuhen sollten nie im Schlafzimmer vorgenommen werden. Zudem sollten örtliche Pollenwarnungen - besonders in ländlichen Gebieten - unbedingt berücksichtigt werden.
Weitere Infos zum Thema finden sich auch im Internet. Ein europaweites Pollenwarnsystem findet sich auf http://www.polleninfo.org . Allgemeine Empfehlungen zum Thema Allergie lassen sich unter http://www.allergiecheck.de und http://www.heuschnupfen.de abrufen.
Quelle: pressetext.austria
Hamilton, Ontario (ots/PRNewswire) - 02.05.2005 -
Weltweite Aktivitäten zur Aufklärung über Asthma geplant
Die durch Asthma verursachten Belastungen von Einzelpersonen, Familien und Volkswirtschaften weltweit sind viel grösser als dies eigentlich notwendig wäre. Das meinen zumindest internationale Fachleute dieser Atmungserkrankung, von der weltweit etwa 300 Millionen Menschen betroffen sind. So belegt eine neue Studie z.B., dass die meisten Menschen mit schwerem Asthma in Europa nicht ausreichend behandelt werden.
Heute ist Welt-Asthma-Tag. Daher rufen die führenden Persönlichkeiten der Global Initiative for Asthma (GINA) nach grösseren Bemühungen zur Erfüllung ungestillter Bedürfnisse auf der ganzen Welt. In Dutzenden Ländern werden Veranstaltungen rund um dieses Thema abgehalten mit der Hoffnung, das Bewusstsein über Asthma zu schärfen und die Aufmerksamkeit von Patienten und Ärzten auf den Bedarf nach besserer Behandlung und Beherrschung der Krankheit zu richten.
So werden heute beispielsweise die Ergebnisse einer von der European Federation of Asthma and Airways Diseases Patients Associations (EFA, www.efanet.org) durchgeführten Umfrage bekannt gegeben, in denen Aufklärungslücken, Einschränkungen des Lebensstils sowie andere, bisher nicht erfüllte Bedürfnisse von Patienten mit schwerem Asthma in Europa detailliert untersucht werden. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass bei bis zu 90% dieser Patienten mindestens eines der fünf von der GINA empfohlenen Behandlungsziele nicht erreicht wird. Mehr als einer aus drei Befragten gibt an, dass er durch sein Asthma am Ausgehen und an sozialen Kontakten mit Freunden gehindert wird, einer von fünf ist der Ansicht, dass die Krankheit seiner Karriere oder seinen Studien abträglich ist, und sieben von zehn erklären, dass ihnen die Krankheit sportliche Aktivitäten, Tanz, Wandern und andere körperliche Betätigung unmöglich macht.
"Wenn Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann entwickelt sich Asthma zu einer unnötigen Belastung", erläutert Dr. med. Paul O'Byrne, Vorsitzender des Exekutivkomitees von GINA (http://www.ginasthma.org). "Da die Prävalenz von Asthma in den kommenden Jahren steigen wird, ist die Beachtung dieser Bedürfnisse noch wichtiger. Wir möchten, dass jeder Asthmapatient eine gute Beherrschung seiner Krankheit erreicht." Das Thema des Aufklärungsprogramms über die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten ergab sich zum Teil aus dem Report "Global Burden of Asthma". Bei diesem Bericht handelt es sich um eine am Welt-Asthma-Tag 2004 eingeleitete umfassende Studie über die weltweite Prävalenz und Auswirkung von Asthma. Laut Professor Richard Beasley, einem der Verfasser des Reports, werden auch in neuen Studien die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten in der ganzen Welt bestätigt. "Der Grossteil der diese unerfüllten Bedürfnisse betreffenden Probleme ist in den meisten Regionen der Welt gültig. Man findet die gleichen Probleme, wohin man auch sieht", betont Professor Beasley. Zu den unerfüllten Bedürfnissen von Asthmapatienten zählen:
- Diagnose: Bei einigen Menschen mit Asthmasymptomen wird nie eine Asthmadiagnose erstellt; sie haben daher nicht die Möglichkeit, ordnungsgemäss behandelt zu werden und die Krankheit in den Griff zu bekommen.
- Behandlung: Häufig erhalten Asthmapatienten aus Kostengründen nicht genügend Medikation zur Beherrschung der Krankheit. Bei anderen entsprechen die verordneten Medikamente nicht denen, die in den auf nachgewiesenen Ergebnissen beruhenden Richtlinien empfohlen werden. Die zu geringe Anwendung von inhalierten Glucocorticosteroiden zur langfristigen Beherrschung von Asthma stellt ein besonderes Problem dar.
- Aufklärung: Menschen mit Asthma wissen unter Umständen nicht, wie sie ihre Medikamente richtig anzuwenden haben, oder ihnen sind Konzepte wie Asthmabeherrschung oder der Zeitpunkt der Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe bei sich verschlechterndem Asthma unbekannt, durch die sie ihre Krankheit wirkungsvoll beherrschen könnten.
- Gesundes Umfeld: Menschen mit Asthma sind unter Umständen widrigen Umgebungsbedingungen wie verschmutzter Luft im Freien oder in geschlossenen Räumen, Zigarettenrauch oder Chemikalien am Arbeitsplatz ausgesetzt, durch welche die Symptome verschlimmert werden.
Auswirkungen von Asthma Asthma ist mit weltweit mehr als 300 Millionen Betroffenen eine der häufigsten chronischen Krankheiten. Diese Lungenkrankheit ist durch wiederkehrende Atmungsprobleme und Symptome wie Atemnot, Stenoseatmung, ein Gefühl der Enge im Brustkorb sowie durch Husten gekennzeichnet. Asthmasymptome verändern sich im Verlauf der Krankheit und schwanken auch in ihrer Intensität von einem Patienten zum anderen.
Eine ordnungsgemässe und richtige langfristige Beherrschung von Asthma ermöglicht den meisten Patienten eine angemessene Kontrolle ihrer Krankheit. Ist das Asthma unter Kontrolle, dann können Menschen ein normales und aktives Leben führen. Die Inanspruchnahme von Notärzten, Einweisungen in Krankenhäuser, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und in der Schule, Beschränkungen der körperlichen Tätigkeit, schlaflose Nächte sowie die durch Asthma verursachten Todesfälle auf der ganzen Welt liefern jedoch den Beweis, dass die unerfüllten Patientenbedürfnisse ernsthaft und weit verbreitet sind.
"Die Situation ist bei weitem nicht hoffnungslos", erläutert O'Byrne. "Wenn wir die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten erkennen und sie ansprechen, dann können wir die von dieser Krankheit verursachten Belastungen vermindern."
GINA wurde im Jahr 1993 mit dem Ziel ins Leben gerufen, in Zusammenarbeit mit Fachleuten im Gesundheitswesen und den Gesundheitsbehörden weltweit die Belastung durch Asthma zu verringern. Von der GINA für die Diagnose und Beherrschung von Asthma erarbeitete Richtlinien wurden für die Anwendung in verschiedensten Umgebungsbedingungen auf der Welt angepasst. Sie stehen unter http://www.ginasthma.org zur Verfügung. Die GINA ist Sponsor des an jedem ersten Dienstag im Mai stattfindenden Welt-Asthma-Tags.
Quelle: presseportal
Atemlos durch seltene Erbkrankheit
AAT-Mangel: oft übersehen oder falsch behandelt
Hattersheim am Main - 21.04.2005 (ots) - Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung, schwere Atemnot, Husten und Auswurf? Hier muss nicht immer starkes Rauchen oder Asthma die Ursache sein: Menschen, die ohne erkennbaren Grund Atembeschwerden haben, könnten auch an einer seltenen Erbkrankheit leiden: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, kurz AAT-Mangel oder auch Alpha-1-Protease-Inhibitor-Mangel (API-Mangel) genannt. Dieser Mangel an körpereigenem Eiweiß führt dazu, dass die Schutzmechanismen der Lunge gegen Schadstoffe nicht funktionieren und sich chronische Lungenerkrankungen entwickeln. Trotzdem wissen noch viel zu wenig Ärzte über die Krankheit Bescheid, so dass viele Betroffene nicht oder falsch behandelt werden. Mit fatalen Folgen: Jeder zweite Patient der aufgrund eines schweren AAT-Mangels ein so genanntes Lungenemphysem entwickelt hat, also eine chronische Überblähung der Lunge, stirbt vor dem 55. Lebensjahr. "Dabei kann die Krankheit inzwischen sehr gut behandelt werden. Die Patienten erhalten einmal wöchentlich eine Infusion mit dem Schutzeiweiß Alpha-1-Antitrypsin", erklärte Professor Robert A. Sandhaus vom National Jewish Medical Research Center in Denver (USA) auf einem Ärztekongress in Berlin.
Frühe Diagnose und Behandlung sind entscheidend
"In den USA gibt es ca. 100.000 Menschen mit einem schweren AAT-Mangel und in Europa ungefähr genauso viele. Zusätzlich haben 25 Millionen Menschen eine geringer ausgeprägte Form dieser Erbkrankheit", so Sandhaus. Dabei spüren viele Menschen mit einem AAT-Mangel jahrelang nichts, weil die Krankheit nur langsam fortschreitet. "Um so wichtiger ist es, dass Betroffene so früh wie möglich von ihrer Erkrankung erfahren", betonte Sandhaus, "damit rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können." Alle Patienten mit einem bereits erkennbaren Risiko für AAT-Mangel sollten sich deshalb testen lassen: Das sind alle COPD-Patienten sowie Asthmatiker, bei denen eine maximale Asthmatherapie nicht geholfen hat. Auch Patienten mit erweiterten Bronchien, ohne dass bei ihnen besondere Risikofaktoren vorliegen, sollten sich überprüfen lassen. Da AAT-Mangel eine Erbkrankheit ist, wird nahen Familienangehörigen von Patienten geraten, sich unbedingt untersuchen zu lassen. AAT-Mangel lässt sich übrigens ganz einfach mit einem Bluttest feststellen.
Fehlendes Schutzeiweiß zuführen
Bei Patienten mit einem schweren AAT-Mangel kann die Krankheit mit einer so genannten Substitutionstherapie behandelt werden: Sie erhalten einmal wöchentlich eine Infusionen mit dem fehlenden Schutzeiweiß. In Deutschland steht für diese Art der Therapie zur Zeit nur ein Medikament zur Verfügung. Dadurch ist es leider in der Vergangenheit immer wieder zu Versorgungsengpässen gekommen. In den USA sieht die Situation für Arzt und Patienten dagegen besser aus, hier kamen 2003 noch zwei weitere Präparate auf den Markt. Auf dem Berliner Ärztekongress stellte Sandhaus eines dieser neuen Medikamente mit Alpha-1-Antitrypsin vor, das genau so wirksam aber wesentlich reiner ist als das bisher verfügbare Produkt und dadurch sehr gut verträglich ist. "Damit könnte ein neuer Behandlungsstandard geschaffen werden", betonte Sandhaus, "denn die Infusion des neuen Medikaments erreicht mit der Hälfte des Volumens und in der Hälfte der Zeit das gleiche therapeutische Ziel." Dies sei für die Patienten sicherlich ein großer Fortschritt. "Wir rechnen damit, dass das Produkt in Deutschland 2006 erhältlich sein wird", so Sandhaus.
Quelle: "Fortschritte in der Therapie des Alpha-1-Antitrypsin-Mangelsyndroms". Symposium anlässlich des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie am 19. März in Berlin, unterstützt von ZLB Behring GmbH.
Rauchen in der Schwangerschaft erhöht auch Asthmarisiko der Enkel
Los Angeles (pte/12.04.2005/09:15) - Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, gefährden nicht nur die Gesundheit ihres Kindes. Sie können dadurch auch bei ihren Enkeln Asthma auslösen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Southern California gekommen. Ein Kind, dessen Großmutter mütterlicherseits während dieses Zeitraums rauchte, kann ein doppelt so hohes Risiko einer frühen Asthmaerkrankung haben wie Enkel deren Großmütter nie rauchten. Dieses Risiko bleibt auch bestehen, wenn die Mutter des Kindes nie geraucht hat. Mit dieser Studie wurde laut NewScientist erstmals nachgewiesen, dass das Rauchen schädigende Auswirkungen auf spätere Generationen haben kann. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass der Tabakkonsum verändert, welche Gene in den sich vermehrenden Zellen des Fötus aktiviert werden. Dadurch komme es zu Veränderungen, die an die kommenden Generationen vererbt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Chest http://www.chestjournal.org veröffentlicht.

Bild: photoCase
Das Team um Frank Gilliland von der Keck School of Medicine http://www.usc.edu/schools/medicine/ksom.html interviewte die Eltern von 338 Kindern, die im Alter von fünf Jahren an Asthma litten, und eine Kontrollgruppe von 570 gesunden Kindern. Es zeigte sich, dass Kinder deren Mütter während der Schwangerschaft rauchten 1,5 Mal eher an Asthma erkrankten als Kinder von Nichtraucherinnen. Kinder, deren Großmütter während der Schwangerschaft rauchten, verfügten durchschnittlich über ein 2,1 Mal höheres Risiko. Auch wenn die Mutter nicht rauchte, war das Risiko 1,8 Mal so hoch. Bei Kindern, deren Mutter und Großmutter während der Schwangerschaft rauchten, erhöhte sich das Risiko um das 2,6-fache.
Gilliland nimmt an, dass die generationsübergreifenden Auswirkungen des Rauchens darauf hinweisen, dass die im Tabak enthaltenen Chemikalien einen zweifachen Effekt haben: Die unreifen Eizellen des weiblichen Fötus werden direkt geschädigt und zusätzlich werden Teile der fötalen Zellen in Mitleidenschaft gezogen, die bestimmen welche Gene exprimiert werden. Der epigenetische Effekt könnte zu einer Veränderung im Immunsystem der Kinder führen, die ihrerseits die Anfälligkeit für Asthma erhöhen könnte. Obwohl man epigenetische Veränderungen nicht direkt erforscht habe, handle es sich dabei um einen Mechanismus, der die Ergebnisse der Studie erklären könnte. Der Genetiker Marcus Pembrey von der Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC) http://www.alspac.bris.ac.uk bezweifelte die Plausibilität einer epigenetischen Erklärung. Da der Effekt über die mütterliche Linie weiter gegeben wurde, hält er andere Faktoren wie die Weitergabe von Stresshormonen, Metaboliten oder Immunzellen an den Fötus für wahrscheinlicher.
Quelle: pressetext.austria
Britisches Ärzteteam entdeckt neues Mittel für Asthmakranke gegen Winterasthmaanfälle
Southampton, England - 23.03.2005 (ots/PRNewswire) - Zur Behandlung von multipler Sklerose verwendete Therapie könnte Asthmakranken Erleichterung in der Erkältungsjahreszeit bringen
Eine britische Forschungsgruppe der University of Southampton unter Leitung der weltweit anerkannten Asthmaexperten, Professor Stephen Holgate und Professor Donna Davies, hat herausgefunden, dass eine zur Behandlung der multiplen Sklerose (MS) verwendete Therapie potenziell eine neue Behandlung zur Verminderung von Asthmaanfällen darstellt, die durch das gemeine Erkältungsvirus hervorgerufen werden. Ihre Forschungsergebnisse wurden vor kurzem im Journal of Experimental Medicine veröffentlicht.
Professor Stephen Holgate erklärte: "Das Erkältungsvirus oder Rhinovirus ist ein wesentlicher Auslöser für die Verschlechterung von Asthmasymptomen, die häufig zur Einlieferung der Betroffenen ins Krankenhaus führen. Acht von zehn Asthmaanfällen bei Kindern und vier von zehn Asthmaanfällen bei Erwachsenen werden durch Virusinfektionen, wie Erkältungen oder Grippe, ausgelöst. Die Kosten für das britische Gesundheitswesen aufgrund der stationären Behandlung von Asthmakranken im Allgemeinen beläuft sich auf über 850 Millionen GBP pro Jahr."
Die Forschungsgruppe von Southampton hat die grundlegenden Mechanismen hinter den Auswirkungen von Erkältungen auf Asthmakranke untersucht und einen Unterschied bei der Virusreplikation zwischen den Lungenepithelzellen von Asthmatikern und gesunden Testpersonen entdecken können. Die Daten dieser In-vitro-Untersuchung zeigten, dass die Virusreplikation auf das 50-fache in asthmatischen Bronchialepithelzellkulturen im Vergleich zu gesunden Testproben zunahm.
Die Forscher identifizierten einen Defekt bei der Produktion von Interferon-B (ein chemischer Botenstoff), der eine "Suizidantwort", die sogenannte Apoptose, in den befallenen Epithelzellen auslöst. Dieses beabsichtigte Opfer reduziert die Virusreplikation und damit auch die Ausbreitung des Virus in den Lungen.
"Die Behandlung der Zellen mit Interferon-B normalisierte die Reaktion der asthmatischen Zellen auf die Rhinovirusinfektion," berichtete Professor Donna Davies. "Diese Ergebnisse legen nahe, dass inhaliertes Interferon-B für die Behandlung oder Prävention von rhinovirusbedingten Asthmaanfällen verwendet werden könnte und so zur Senkung der Anzahl stationärer Behandlungen von Asthmakranken in der kalten Jahreszeit führen würde."
Eine Kopie des Aufsatzes ist auf der Website des Journal of Experimental Medicine verfügbar: http://www.jem.org .
Die Forschungsarbeit wurde zum Teil von der British Medical Association, Asthma UK, der British Lung Foundation und dem Australian National Health and Medical Research Council finanziert.
Die Entdeckung wurde patentiert und exklusiv für die Gesellschaft Synairgen plc lizenziert, die ein gesetzlich geschütztes Programm zur Entwicklung von Interferon-B als Therapie gegen Asthma hat.
Quelle:
Synairgen
Asthma – mit der richtigen Therapie gut leben
Eschborn - 01.03.2005 (ots) - So dramatisch sich ein Asthmaanfall im schwersten Fall entwickeln kann – die Zahl dieser Notfälle lässt sich mit Hilfe moderner Arzneimittel und der geschickten Kombination verschiedener Wirkstoffe deutlich verringern, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in einem vierseitigen Asthma-Special in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März. Als wirkungsvollste Langzeit-Therapeutika haben sich Kortisonsprays zum Inhalieren durchgesetzt. Sie wirken entzündungshemmend und müssen dauerhaft benutzt werden. Kortikoide in Tablettenform kommen bei schweren Asthmaverläufen zum Einsatz.
Bild: pixelschubser / photoCase
Wie bei den Sprays lautet auch hier die oberste Maxime: die niedrigste, eben noch wirksame Dosis finden, aber das Mittel keinesfalls auf eigene Faust ganz weglassen! Bronchien erweiternde Medikamente, so genannte Beta-2-Mimetika, erleichtern bei akuten Attacken das Atmen. Wer sich alleine auf die schützende Wirkung dieser Beta-2-Mimetika verlässt, riskiert jedoch, dass sich die asthmatische Entzündung unbemerkt verschlechtert. Verbraucht man mehr als zwei Sprays eines Beta-2-Mimetikums pro Monat, gilt das als eindeutiger Fingerzeig, die Therapie mit dem Arzt zu besprechen. Denn nur mit der Kombination von Kortikoiden und den Beta-2-Mimetika gelingt es, langfristig die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Quelle:
Neue Apotheken Illustrierte
Studie: Asthma trifft ethnische Minderheiten härter:
Mehr Krankenhausaufenthalte für Schwarze und Südasiaten
Edinburgh - 24.01.2005 - Astma trifft ethnische Minderheiten stärker als Weiße. Asthmatiker ethnischer Minderheiten müssen öfter ins Krankenhaus. Ein Team der Universität Edinburgh http://www.ed.ac.uk hat herausgefunden, dass südasiatische Patienten dreimal so oft und schwarze Patienten zweimal so oft ins Krankenhaus eingeliefert werden wie Weiße, die unter Asthma leiden, so The Lancet http://www.thelancet.com.
Professor Aziz Sheik: "Mit dieser Studie ist uns ein bedeutender Durchbruch um das Wissen von Asthma bei ethnischen Minderheiten in Großbritannien gelungen." Die bestehenden Unterschiede könne man vor allem auf den dürftigen Zugang zur medizinischen Grundversorgung zurückführen. Außerdem könne es auch daran liegen, dass Menschen aus ethnischen Minderheiten das Asthma oftmals selbst in den Griff bekommen wollen. Die Studie belegt zudem, dass Schwarze am anfälligsten für Asthma sind. 15 Prozent aller in Großbritannien lebenden Schwarzen haben Asthma. Bei den Weißen sind es elf Prozent und bei den Südasiaten acht Prozent. "Das Missverhältnis zwischen der Häufigkeit von Asthma und der asthma-bedingten Nutzung des Gesundheitsdienstes muss sorgfältig untersucht werden", so Sheik.
Die Studie basiert auf Untersuchungen von 22.350 Asthmatikern, die von 1981 bis 2002 durchgeführt worden sind. Die Organisation Asthma UK http://www.asthma.org.uk war bei der Finanzierung der Studie behilflich. Sie ist der Meinung, dass die Unterschiede auf einem grundlegenden Problem der Gesundheitsversorgung in den ärmeren Gegenden basieren. Katie Sheperd, Care Development Managerin bei Asthma UK: "Die Studie unterstützt unsere Sichtweise, dass Asthmabehandlungen auf die Bedürfnisse von Einzelpersonen zugeschnitten sein sollten." Die Studie sollte Mediziner dazu ermutigen, in Gesellschaften mit hohen Raten an Notfallaufnahmen vermehrt präventive Maßnahmen einzusetzen.
Quelle: pressetext.austria
Laufen in New York
Für Asthmatiker ist Marathon kein Tabu
Wedel (ots) 14.12 2004 - Asthmatiker sind grundsätzlich in der Lage,
sportliche Höchstleistungen zu vollbringen - unter drei
Voraussetzungen. Erstens: Sie müssen medikamentös richtig eingestellt
sein. Zweitens: Sie müssen über ein Trainingsprogramm verfügen, das
auf ihr individuelles Krankheitsbild zugeschnitten ist. Und drittens:
Sie müssen mentale Stärke und Disziplin haben.
Dies ist die auf den Punkt gebrachte feste Überzeugung von zwei
Hamburger Medizinern, die mit Unterstützung von AstraZeneca das
Projekt "Laufen in New York - Für Asthmatiker ist Marathon kein Tabu"
ins Leben gerufen haben.
Dr. Hartmut Timmermann, Arzt für Innere Medizin sowie für Lungen -
und Bronchialheilkunde und Dr. Til Steinmeier, Arzt für Allgemein -
und Sportmedizin werden mit zwölf auf Symbicort(R) eingestellten
Asthmatikern im Januar 2005 ein wissenschaftlich begleitetes
Ausdauertraining beginnen. Sportlicher Endpunkt ist der New York City
Marathon am 06. November 2005. Für alle Läuferinnen und Läufer wird
es der erste Marathon sein.
Dr. Hartmut Timmermann gewährleistet die fachärztliche Betreuung
der Laufgruppe während der gesamten Projektlaufzeit. Dr. Til
Steinmeier, zugleich Leiter des sportmedizinischen Zentrums Hamburg,
FITIMPULS, erarbeitet für jeden Teilnehmer ein individuelles
Trainingsprogramm. Trainiert wird die Gruppe von dem ehemaligen
Triathleten Heiko Lehmann, der bei FITIMPULS für die
Leistungsdiagnostik zuständig ist.
Symbicort(R) ist ein Asthma-Medikament, das sowohl
entzündungshemmend als auch bronchialerweiternd wirkt. Es ist in
Deutschland seit April 2001 auf dem Markt.
AstraZeneca gehört zu den führenden forschenden
Arzneimittelherstellern in Deutschland. An zwei Standorten, Wedel /
Schleswig-Holstein und Plankstadt / Baden - Württemberg, beschäftigt
das Unternehmen 2 400 Mitarbeiter.
Ärzte und Trainer :
Dr. med. Hartmut Timmermann, Colonnaden 72, 20354 Hamburg,
Tel.: 040 - 35 35 51
Dr. med. Til Steinmeier, Colonnaden 51, 20354 Hamburg,
Tel.: 040 - 35 71 11 64
Heiko Lehmann, FITIMPULS, Colonnaden 51, 20354 Hamburg,
Tel.: 040 - 28 80 97 28
Quelle: AstraZeneca GmbH
Ananas-Enzym Bromelin lässt Millionen Asthma-Kranke hoffen
23.11.2004 - Das Enzym Bromelin lindert Entzündungen, die im Zusammenhang mit Asthma stehen. Das haben amerikanische Forscher in Tierversuchen festgestellt.
Dr. Eric Secor vom University of Connecticut Health Center, Autor einer kürzlich veröffentlichten Studie, will nun in einem weiteren Versuch erforschen, ob das Bromelin bei Menschen die gleiche Wirkungsweise zeigt. Im positiven Fall könnten die Erkenntnisse für Millionen von Menschen, die unter Asthma leiden, den Durchbruch bedeuten. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in kontrollierten klinischen Versuchen mittels Stichproben die Wirksamkeit des Bromelins im Zusammenhang mit Asthma zweifelsfrei feststellen können", kommentiert Dr. Eric Secor sein Vorhaben.
Das Enzym Bromelin ist im Saft der frischen Ananas (zum Beispiel Dole Tropical Gold) enthalten. Dem Bromelin werden die Eigenschaften einer Wunderwaffe zugeschrieben: Es beruhigt empfindliche Stellen im Körper, beschleunigt den Heilungsprozess bei Stauchungen ebenso wie bei äußeren Wunden. Es hilft bei Sinusitis und bei Problemen des Verdauungsapparats; selbst bei rheumatisch bedingter Arthritis zeigt es Wirkung. Auch beim Abnehmen hilft das Bromelin. Eine einfache Faustregel: Wer eine halbe Ananas am Tag verzehrt, tut sich etwas Gutes. Aber deshalb darf er nicht mehr Christstollen essen. Doch das, was er bislang zu viel gegessen hat, lässt sich leichter abbauen als ohne Ananas.
Neben dem Bromelin bietet die Ananas mehr Vitamin C als die meisten anderen Früchte, zusätzlich die Vitamine A, B6, B2 und B1 sowie die Mineralstoffe Folat, Eisen und Mangan. Mit ihrem hohen Gehalt an Bromelin und B- und C-Vitaminen leistet die Ananas auch der Haut wertvolle Dienste. Ananas-Peelings, -Masken und -Scrubs sorgen für ein glatteres und jugendlicheres Hautbild, reinigen verstopfte Poren, helfen bei Akne und mildern Fältchen.
Dole Tropical Gold
Die Dole Tropical Gold Ananas ist von gleichbleibend hoher Qualität. Sie kommt überwiegend aus Costa Rica, einem besonders sonnenreichen Anbaugebiet, was ihre exotische Süße ausmacht. Dole sorgt für eine besonders schonende Ernte und einen fachgerechten Transport in den modernsten, meist Dole-eigenen, Kühlschiffen der Welt. Die Dole Tropical Gold Ananas wird nur kurze Zeit in Spezial-Kühlhäusern bei rund 8 Grad gelagert und dann punktgenau im Lebensmitteleinzelhandel angeliefert. Den Weg von der Ernte bis zum Supermarkt oder Früchtehändler in Deutschland legt sie in etwa zwölf bis 18 Tagen zurück. Während ihres Transports werden ständig Qualitätskontrollen durchgeführt. Die Dole Tropical Gold Ananas hat stets den optimalen, zum sofortigen Verzehr geeigneten Reifegrad. Sie gehört zu den weltweit beliebtesten Ananas-Marken.
Quelle: Dole