Künstliches Kniegelenk: Je später die OP, desto besser -
Hochdosiertes Vitamin E verlangsamt das Fortschreiten von Gelenkerkrankungen
München - 02.05.2006 - Arthrose ist eine Verschleißerkrankung und zerstört auf Dauer die Gelenke. Nicht umsonst müssen sich etwa 270.000 Menschen jährlich in Deutschland einer Kniegelenks- oder Hüftoperation unterziehen. Nun konnten finnische Forscher in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung Erstaunliches zeigen: Die Haltbarkeit der Endoprothesen steigt, wenn die Behandelten bereits älter waren*.
Damit bestätigen die Wissenschaftler, was die meisten Mediziner ihren Patienten raten - den operativen Eingriff so lang wie möglich hinaus zu zögern. Oberstes Gebot also, den Krankheitsverlauf von Arthrose mit einer Reihe von therapeutischen Maßnahmen zu verlangsamen. Dazu zählt Abnehmen, regelmäßige belastungsarme Bewegung und das Hemmen der Entzündungsprozesse im Gelenk, um den weiteren Knorpelverfall zu bekämpfen. Besonders gut gelingt dies mit hochdosiertem Vitamin E (500 bis 1.000 Internationale Einheiten täglich, zum Beispiel Optovit aus der Apotheke). Der Körper braucht das Vitamin, um sich vor freien Radikalen zu schützen, die durch Entzündungsprozesse entstehen. Hochdosiertes Vitamin E hilft bei der Abwehr der zellzerstörerischen Radikale und bremst außerdem die Produktion entzündungsauslösender Stoffe. Auf diese Weise schützt es vor allem den Gelenkknorpel vor weiterem Verfall und kann sogar dazu beitragen, Schmerzmittel einzusparen.
*) Himanen AK et al.: Survival of the AGC total knee arthroplasty is similar for arthrosis and rheumatoid arthritis; Acta Orthop Scand; 76 (2005)
Quelle: pte
Volkskrankheit Gelenkschmerzen ist heilbar
Berlin (ots) - 07.02.2006 - Gelenk-, Rückenschmerzen, Arthritis oder Arthrose waren die zweithäufigsten Beschwerden der Deutschen in 2005. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Apotheken Umschau im Januar 2006. Hier ist Abhilfe in Sicht. Das Berliner ProGelenk Zentrum in Wilmersdorf bestätigt dies mit der Veröffentlichung eigener Erfahrungen und einer Statistik aus acht Jahren und 2900 Patientenbehandlungen mit der PST Pulsierende Signal Therapie(R). Die PST kann bei drei von vier Behandelten Schmerzen beseitigen, die Bewegungsfähigkeit der Gelenke verbessern und die Lebensqualität wesentlich erhöhen. So kann diese Volkskrankheit erfolgreich bekämpft und auf der Jahresstatistik von Platz zwei auf einen weit tieferen Platz verdrängt werden.
"Die einstündigen Behandlungen werden an neun bis zwölf aufeinander folgenden Werktagen durchgeführt. Nebenwirkungen sind nicht bekannt", sagt Mirjam Dornacher, Ärztin vom ProGelenk Zentrum. "Besonders begeistert sind die Patienten, weil sie die PST jetzt auch zu Hause anwenden können. Der tägliche Weg ins Zentrum entfällt, worüber auch Geschäftsleute oder entfernt Wohnende erfreut sind ". Jeder, der Gelenk- oder Wirbelsäulenschmerzen hat, die trotz aller konservativen Therapien länger als drei Monate anhalten, sollte sich zur Pulsierenden Signal Therapie(R) anmelden. Je früher dies geschieht, desto besser sind die Ergebnisse. Private Krankenversicherungen übernehmen die PST oft, gesetzliche Krankenkassen nicht.
Normalerweise entstehen bei jeder Bewegung im gesunden Gelenk elektrische Ströme, die den Knorpel zum Wachsen und zur Regeneration anregen. Bei Arthrose oder Arthritis ist der Knorpel abgenutzt oder entzündet. Dadurch wird der Strom schwächer oder er fällt ganz weg. Die Knorpelregeneration ist so gestört oder ganz unterbunden. Hier greift die PST ein. Sie behandelt die Gelenke mit pulsierendem Gleichstrom, der von einer Luftspule erzeugt wird. In Intensität, Dauer und Frequenz imitiert dieser Strom die natürlichen körpereigenen Ströme. So wird dieser PST-Strom vom Gelenk als Wachstumsimpuls erkannt und die Knorpelregeneration eingeleitet. Untersuchungen im "Tissue Engineering" der Berliner Charité haben bestätigt, dass sich verschlissener Knorpel unter dem Einfluss von PST wieder signifikant vermehrt.
Weitere Informationen unter www.progelenk.de oder in einem kostenlosen Erstberatungstermin im ProGelenk Zentrum nach telefonischer Anmeldung unter Tel. 030 - 86 49 60 18.
Quelle: ProGelenk Zentrum
Sanfte Selbsthilfe auf dem heimischen Sofa
PST-Therapie bei Arthrose

26.01.2006 - Er fährt schon lange nicht mehr "den Wagen vor" - und das hat seinen Grund: Derrick-Star Fritz Wepper leidet - wie über fünf Millionen Deutsche - an Arthrose. Auf Grund der degenerativen Gelenkserkrankung musste er bereits operiert werden und seine rechte Hüfte wurde gegen ein künstliches Hüftglied ausgetauscht. Um nicht auch noch sein zweites Hüftgelenk an die Krankheit zu verlieren, forschte der TV-Star nach Alternativen zur Standardbehandlung und stieß auf die Pulsierende Signal Therapie (PST). Wepper: "Ich war zuerst skeptisch, aber dann doch positiv überrascht. Die Schmerzen im Gelenk waren weg." Bei der PST werden spezielle Signale in die Gelenke übertragen. Diese strömenden Potentiale dienen den Knorpelzellen als Aktivitätsreiz, um den Knorpel zu erneuern. Die sanfte Behandlungsmethode, die im 10. Jahr in Europa angeboten wird, gibt es seit neuestem auch als Mobil-Therapie fürs heimische Sofa. PST Mobil kann man nach einer Einweisung selbstständig zu Hause anwenden, die Geräte sind tragbar und werden für den Zeitraum der Behandlung verliehen. Für die wachsende Zahl von arthrosekranken Berufstätigen ist dies ein klarer Vorteil, da sie in ihren ohnehin engen Terminkalender keine zusätzlichen Arztbesuche einplanen müssen.
Quelle: (djd/nl).
Höheres Arthroserisiko bei Selenmangel
15.11.2005 - Ein niedriger Selenspiegel geht mit einem erhöhten Risiko für Arthrose einher. Das haben eine amerikanische Medizinerin und ihre Kollegen bei einer Studie mit 940 Teilnehmern ermittelt. Ihre Resultate präsentierte die Gruppe jetzt auf einer Fachtagung im kalifornischen San Diego.

Foto: Pixelquelle
"Unsere Daten sind noch vorläufiger Natur", betont Joanne Jordan von der University of North Carolina, Chapel Hill, die Leiterin der Studie. Weitere Studien müssten zeigen, ob eine verstärkte Selenzufuhr den Ausbruch und das Voranschreiten der Krankheit verhindern könnten. Bei der Arthrose kommt es, ausgehend von Knorpelschäden, zu schmerzhaften Gelenkveränderungen und damit zu Einschränkungen der Beweglichkeit.
Im Rahmen einer groß angelegten Arthrosestudie analysierten Jordan und Kollegen die Daten von durchschnittlich 60 Jahre alten Männern und Frauen. Als Maß für die Selenversorgung des Körpers bestimmten die Forscher die Konzentration des Spurenelements in den Zehennägeln der Teilnehmer. Im Mittel betrug dieser Wert 0,75 ppm (parts per million). Mit jedem Anstieg um 0,1 ppm sank das Risiko für Arthrose in einem oder beiden Kniegelenken bzw. für schwere Arthrose um etwa 15 bis 20 Prozent, berichtet die Gruppe auf dem Jahrestreffen des American College of Rheumatology.
Als Bestandteil von Enzymen ist Selen im Körper an unterschiedlichen Entgiftungsreaktionen beteiligt. Ein Zusammenhang zwischen dem Spurenelement und Gelenkerkrankungen war vermutet worden, da erheblicher Selenmangel in bestimmten Regionen Chinas mit Gelenkveränderungen in jungen Jahren einhergeht. "Der nächste Schritt wird sein, im Labor den Einfluss von Selen auf den Gelenkknorpel zu untersuchen", so Jordan. Später könne man im Rahmen größerer Studien testen, ob sich eine verstärkte Zufuhr günstig auf den Krankheitsverlauf auswirke.
Forschung: Joanne M. Jordan und Fang Fang, Thurston Arthritis Research Center und Department of Medicine, University of North Carolina at Chapel Hill; und andere
Präsentation auf dem Annual Meeting of the American College of Rheumatology, San Diego; #1189
Quelle: scienceticker
www.gelenke-check.de - der Klick für Freizeitsportler -
Fußballprofis appellieren an die Gelenke

Quelle: obs/ Initiative Gelenke-Check
Hannover (ots) - 11.11.2005 - Unter dem Motto: "Gelenke-Check - Fußballprofis machen's vor" steht Freizeitsportlern seit Kurzem eine informative Website zur Verfügung, die die Gelenke ins "Visier" nimmt. Denn immer mehr Jogger, Kicker, Skater und andere Sportfanatiker haben Probleme mit den Gelenken, ignorieren sie jedoch und konsultieren erst den Arzt, wenn der Schaden häufig nicht mehr zu reparieren ist.
www.gelenke-check.de ist eine Initiative von Fachärzten, dem Radiologen Dr. Manfred Fricke und dem Sportmediziner und Mannschaftsarzt von Hannover 96, Dr. Wego Kregehr. Denn sie werden täglich mit Diagnosen wie Gelenkkapselentzündung, Knorpelabriss, Bänderverletzung und immer häufiger mit Arthrose konfrontiert. Und Profifußballer sind beteiligt, weil insbesondere ihre Gelenke großen Belastungen ausgesetzt sind. Allerdings haben die Profis gegenüber den Freizeitsportlern den Vorteil, dass der Mannschaftsarzt immer in der Nähe ist, wenn's weh tut.
Altin Lala, Thomas Brdaric und Christoph Dabrowski ließen sich in der Auftaktveranstaltung zu dieser Kampagne in Gegenwart der Presse ihre Gelenke checken - in einem strahlen- und röhrenfreien offenen Hochfeld-Kernspintomographen (MRT), eine neue Generation der patientenfreundlichen Diagnostik. Dieses Gerät hat den Vorteil, dass auch Aufnahmen in Bewegung möglich sind. Menschen mit Klaustrophobie müssen während der Untersuchung nicht mehr in eine Röhre und Beleibte haben viel Platz. Allerdings gibt es bisher nur vier dieser High-Tech-MRT in ganz Deutschland. Neben vielen Informationen rund um die Gelenke ist auf www.gelenke-check.de ein Video von der Untersuchung der Kicker zu sehen.
Wer wissen möchte, ob er ein Risikopatient ist, was seine Gelenke betrifft, sollte auf der Website den persönlichen Gelenke-Check mitmachen. Wer sich dort testet, hat zudem die Chance auf zwei Übernachtungen mit Halbpension für zwei Personen im A-ROSA Scharmützelsee, dass mit seinem 4.200-Quadratmeter großen SPA-Resort den "SPA Diamond" als bestes SPA-Resort des Jahres 2005 erhielt. Neben Gelenke-Checks in dem innovativen Hochfeld-Kernspintomographen winken noch weitere "sportliche" Preise. Sport ist gut, aber nur, wenn die Gelenke intakt sind - und auch bleiben. www.gelenke-check.de - der Klick für Freizeitsportler.
Quelle: Initiative Gelenke-Check
Knorpel biologisch Heilen:
300. Patient mit High-Tech Knorpeltransplantat operiert

Bei der matrixgekoppelten autologen Knorpelzelltransplantation werden die gezüchteten Knorpelzellen auf einem Trägermaterial in den Defekt eingelegt (Abb. NOVOCART® 3D, B.Braun Aesculap, Tuttlingen). Bei dieser Methode erfolgt die Regeneration vollwertigen Knorpels mit den Vorteilen kleiner Narben, kurzer Operationsdauer und einer schnellen Rückkehr in den aktiven Alltag.
Quelle: B.Braun Melsungen AG
Rottenburg (ots) - 13.09.2005 - Die Knorpelreparatur aus dem Reagenzglas hat sich aufgrund der klinischen Erfolge in den letzten Jahren zu einem etablierten Verfahren entwickelt: für viele junge Menschen mit einem größeren Schaden der Kniegelenksoberflächen war die Knorpelzelltransplantation der rettende Eingriff, um wieder ein aktives, schmerzfreies Leben mit einem gesunden Gelenk zu führen. Betreffen kann es jeden, denn schon eine unglückliche Bewegung im Alltag oder Sport kann ausreichen, um den Gelenkknorpel nachhaltig zu schädigen. Wird der Schaden nicht behandelt, degeneriert der Knorpel im weiteren Verlauf und entwickelt eine Arthrose, die wiederum zum Ersatz des Kniegelenkes durch eine Prothese führen kann.
Bei der mittlerweile durch die zuständigen Fachgesellschaften anerkannte Behandlungsmethode derartig verursachter Gelenkknorpelschäden, der Knorpelzelltransplantation, wird die Gelenkoberfläche mit patienteneigenen Knorpelzellen (Chondrozyten) biologisch rekonstruiert. Die Knorpelzellen werden während einer Gelenkspiegelung entnommen, im Labor gezüchtet und in einer offenen Operation, nach Aufnähen eines patienteneigenen Knochenhautlappens, in den Defekt "gespritzt". Ziel ist es, den Defekt vollständig auszuheilen und dem Patienten eine spätere Arthrose zu ersparen Weltweit wurden bereits mehr als 10.000 solcher autologer Chondrozyten-Transplantationen (ACT) durchgeführt.
Im Klinikum Winghofer Medicum, Rottenburg, wurde heute der 300. Patient von dem Kniespezialisten Dr. Helmut Röhner mit einem weiterentwickelten Verfahren, der trägergekoppelten Knorpelzelltransplantation (NOVOCART(R) 3D/Aesculap, Tuttlingen) behandelt. Dabei werden die Zellen auf ein speziell für den Knorpel entwickeltes Trägermaterial, das einem feinporigen Schwamm mit einer dichten Oberfläche ähnelt, dreidimensional verteilt. Durch einen kleineren Schnitt (kleine Narbe, keine Knochenhautentnahme, weniger Schmerzen) und erheblich kürzere Operationszeiten kann der Patient schnell in den aktiven Alltag zurückkehren. Dieses neue Verfahren ist seit Dezember 2003 im Einsatz. Dr. Jürgen Fritz, Arzt und Vorstand der TETEC AG (Reutlingen) berichtet: "einer der ersten NOVOCART(R) 3D - Patienten in Deutschland kann jetzt, nach ca. 18 Monaten, sogar wieder Fußball spielen. Ich bin mit den Ergebnissen der Behandlungsmethode mehr als zufrieden".
Quelle: B.Braun Melsungen AG
Bewegungshürde Gelenkschmerz -
12,5 Millionen Deutsche haben Angst sich zu bewegen
Eberbach (ots) - 25.08.2005 - In Deutschland leiden rund 34 Millionen Menschen an Gelenkbeschwerden. Das belegen aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts (CH-Alpha Bewegungsstudie 40+, 2005). Da wundert es nicht, dass bei der gleichen Umfrage 29 Prozent (12,5 Millionen) der über 40-jährigen "Angst vor Gelenkschmerz" als Hauptgrund für mangelnde Bewegung angegeben haben. Was die Betroffenen nicht wissen: Bewegungsstillstand ist meist Auslöser eines schmerzhaften Teufelskreises.
Neue Behandlungsansätze helfen, Gelenkbeschwerden vorzubeugen und bringen die Deutschen wieder in Bewegung.
Gewichtige Gründe
Regelmäßige und gelenkschonende Bewegung ist für die Prävention und Behandlung von Gelenkbeschwerden und Arthrose eine wichtige Therapiemaßnahme. Und hierfür gibt es gleich mehrere Gründe - allen voran das Übergewicht.
"Rund zwei Drittel der Patienten mit Gelenkschmerzen haben ein deutlich zu hohes Körpergewicht", mahnt Orthopädin Dr. Sabine Bau, Würzburg. Ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung und Behandlung von Gelenkbeschwerden ist daher, Übergewicht abzubauen oder von vorneherein zu vermeiden. Dabei sollte laut Bau neben einer gesunden Ernährung auch der Sport nicht zu kurz kommen.
Den Teufelskreis durchbrechen
Regelmäßige Bewegung ist nicht nur hilfreich im Kampf gegen die überflüssigen Pfunde, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für die Versorgung des Gelenkknorpels mit ausreichend regenerierenden Nährstoffen. "Der Gelenkknorpel unterliegt ständigen Auf- und Umbauprozessen. Geraten diese aus dem Gleichgewicht, kann es zu Gelenkverschleiß bis hin zu einer Arthrose kommen. Schmerzen sind vorprogrammiert", erklärt Bau dazu.
Wer aus Angst vor möglichen Gelenkschmerzen aufhört sich zu bewegen, zieht sich demnach langfristig noch größere Beschwerden zu. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Hilfreich aus Sicht der Orthopädin ist die zusätzliche Einnahme regenerierender Nährstoffe wie z. B. dem Kollagen-Hydrolysat CH-Alpha. "Kollagen-Hydrolysat versorgt den Knorpel mit wichtigen Nährstoffen. Die natürliche Regeneration des Gelenkknorpels wird dadurch zusätzlich unterstützt und der Gelenkverschleiß positiv beeinflusst. Zudem bewirkt es in der Regel eine Schmerzreduktion und damit eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit."
Quelle: presseportal
NEU: Ambulante Operation für Arthrosepatienten -
Navigationsgerät hilft beim Einsatz eines neuen Kniegelenks
München (ots) - 14.07.2005 - Knieschmerzen, die das Laufen und Treppensteigen zur Qual werden lassen, sind häufig auf einen Verschleiß der Knorpel im Kniegelenk zurückzuführen. Oft bleibt diesen Patienten nur ein Ausweg: der Austausch des bisherigen gegen ein komplett neues künstliches Kniegelenk. Ist jedoch nur ein Teil des Gelenks geschädigt und abgenutzt, genügt meist eine Teilprothese.
Mehr als 1.500 dieser Operationen hat der sächsische Chirurg Dr. Werner Tinius aus Stollberg im Erzgebirge in den letzten Jahren ambulant durchgeführt. Die Vorteile der minimal-invasiven Methode liegen klar auf der Hand: "Muskulatur und Gewebe werden geschont, der Blutverlust ist gering, und auch die Schmerzen reduzieren sich drastisch", erläutert Dr. Tinius. Hinzu kommt, dass der Patient sehr viel schneller mobil ist. Ein weiterer Pluspunkt: Für die Krankenkassen ist dieses ambulante Verfahren erheblich kostengünstiger als ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus.
Neu in Deutschland: Seit einigen Monaten unterstützt ein Computer das Team der Stollberger Praxisklinik bei der ambulanten Implantation der Teilprothesen. Das High-Tech-Navigationsgerät sorgt dafür, die Prothese noch präziser und optimaler für jeden Patienten anzupassen und einzusetzen. Unbedingt erforderlich ist hier die jahrelange Erfahrung des Arztes, denn das Gerät entscheidet nicht über den Ablauf der jeweiligen Operation, sondern dient dazu, die geplanten Schritte zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Das heißt, der Eingriff ist doppelt - von zwei Seiten -abgesichert.
Was bisher stationär vorwiegend beim Einsatz von totalen Knie-Endoprothesen zur Anwendung kam, etabliert sich auch bei ambulanten Operationen von Teilprothesen mittels minimal-invasiver Technik.
Noch ist Dr. Tinius der einzige ambulant behandelnde Operateur in Deutschland, der nicht mehr auf den Einsatz des Navigationsgeräts verzichten möchte. Der neue Trend lässt aber deutlich erkennen, dass er in absehbarer Zeit nicht mehr der alleinige Anwender im ambulanten Bereich bleiben wird.
Nähere Informationen dazu enthält ein neues Infoblatt. Es kann gratis angefordert werden unter der Telefon-Nr.: 037296 - 92 66 29.
Quelle: presseportal
Neue Hoffnung für Arthritis-Patienten
05.04.2005 - Ein australisches Wissenschaftlerteam hat ein Enzym entdeckt, das für die Zerstörung von Knorpel bei entzündlicher Arthritis verantwortlich ist. Patienten dieser schmerzhaften Erkrankung könnte damit unter Umständen bald geholfen werden.
Laut Dr. Amanda Fosang von der University of Melbourne und vom Murdoch's Childrens Research Institute ist dieses Forschungsprojekt das erste seiner Art, welches die Fehlfunktion eines einzigen Enzyms als Schlüssel für den Schutz vor Arthritis aufgedeckt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Nature Ausgabe vom 31. März veröffentlicht.
Dr. Fosang zufolge kommt Knorpel in fast allen Körperregionen vor, vor allem als Gleitschicht an Knochenenden in Gelenken wie dem Knie oder der Hüfte. Ein großes Molekül, genannt Aggrecan, verleiht dem Knorpel seine besondere Eigenschaft, Lasten zu tragen und Kompressionen abzufangen. Genau diese Substanz wird bei Arthritis zerstört. Das Ergebnis sind schwache Knorpelschichten und schmerzende Gelenke.
Bisher war das Enzym, das für die Zerstörung von Aggrecan verantwortlich ist, nicht bekannt. "Unsere neuen Forschungen, bei denen wir die Aktivitäten von verschiedenen Enzymen bei Mäusen untersucht haben, konnten nun ein einziges Enzym, genannt ADAMTS5, als Hauptverantwortlichen für die Zerstörung von Aggrecan identifizieren", so Dr. Fosang. "Dies bedeutet, dass ADAMTS5 ein geeigneter Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Medikamente sein könnte, die den Prozess der Knorpelauflösung bei Arthritis aufhalten sollen", beschreibt Dr. Fosang die Relevanz der Entdeckung für Kinder und Erwachsene die unter Arthritis leiden.
Das Forscherteam wird in einem nächsten Schritt untersuchen, was ADAMTS5 an- und ausschaltet und warum es eine so entscheidende Rolle bei Arthritis zu spielen scheint.
Quelle: idw-online.de
Arthrose – jetzt erst recht bewegen! - Falsch ist, auf Schmerzen nur mit Schonung zu reagieren
Baierbrunn – 21.03.2005 (ots) - Gelenke werden nur dann gut mit Nährstoffen versorgt, wenn sie bewegt werden. Bereitet ihnen eine Arthrose Schmerzen, gilt dies besonders. Körperliche Betätigung, richtig dosiert, ist dann die beste Medizin, heißt es in der „Apotheken Umschau“. Das Gesundheitsmagazin berichtet über eine Studie von Dr. Edward Roddy und Kollegen aus Nottingham, England, die elf Forschungsarbeiten analysiert haben, in denen der Nutzen von körperlicher Aktivität bei Arthrosen untersucht wurde. In allen Fällen ließen sich Vorteile nachweisen. Laut Roddy verringerten sich sowohl bei regelmäßigem Walking als auch beim Muskeltraining die Schmerzhäufigkeit und -Intensität.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Neuer Online-Service für Arthrosepatienten ab 14. März
Berlin - 08.03.2005 (ots) - Am 14. März 2005 geht Deutschlands neue Internetplattform zu Arthrose und künstlichem Gelenkersatz online. Unter endoportal.de finden Interessenten umfassende Informationen über die Gelenkerkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Zusätzlich können Betroffene unverbindlich direkten Kontakt zu qualifizierten Medizinern in ihrer Region aufnehmen.
Bild: endoportal.de
Interessierte haben die Möglichkeit, zu jeder Zeit individuelle Fragen an endoportal-Ärzte zu richten, die diese innerhalb von 48 Stunden beantworten. Im Livechat stellen Mediziner ihr Fachwissen zu einem Thema zur Verfügung, das vom Userkreis bestimmt wird.
Am 21. März steht Dr. Gunnar Sax um 18 Uhr bei Fragen zur operativen Behandlung von Arthrose Rede und Antwort. endoportal.de richtet sich gleichermaßen an Ärzte und die medizinische Forschung. Das Informationsportal gehört zu einem orthopädisch-chirurgischen Netzwerk, dessen aktive Mitglieder auf künstlichen Gelenkersatz spezialisiert sind. Die fachliche Qualifikation der endoportal-Ärzte soll einer stetigen Qualitätssicherung unterliegen. Die Informationsplattform wird ständig redaktionell gepflegt, erweitert und entsprechend den neuesten medizinischen Erkenntnissen aktualisiert.
Quelle:
Medi-Relation
Arthrose-Behandlung : Steigende Bedeutung von Nahrungsergänzungen
München -04.03.2005 (ots) - Arthrose lässt sich bis heute nicht heilen, ihre Behandlung besteht in der Schmerzbekämpfung. Die Zukunft der bisher bedeutendsten Schmerzmittel, der Cox-2-Hemmer (Coxibe), ist fraglich seit im Herbst 2004 Vioxx® weltweit vom Markt genommen wurde. Nun hat die Europäische Zulassungsbehörde für Arzneimittel EMEA in einer aktuell veröffentlichten Empfehlung generell die Verordnung von Coxiben beschränkt.Patienten und Ärzte stehen vor der Frage, welche Alternativen in der Arthrosetherapie Erfolg versprechend sind.
Auf einer Pressekonferenz der GELITA Health Initiative stellten am Dienstag der Münchener Orthopäde Professor Dr. Wolfgang Pförringer und der Nahrungsergänzungsmittel-Experte Dr. Jürgen Reimann alt bewährte medikamentöse Ansätze und neue Möglichkeiten in der Arthrosetherapie vor. Diskutiert wurde auch der gestiegene Stellenwert von Nahrungsergänzungen wie Kollagen-Hydrolysat.
Arthrose therapieren heißt bis heute die Schmerzen zu lindern und begleitende Entzündungen zu hemmen. Nach der Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel EMEA vom 17. Februar 2005 wird nun generell die Verordnung der Coxibe, den bislang gebräuchlichsten Schmerzmitteln, beschränkt. Diese sollen nur noch bei Arthrosepatienten verschrieben werden, die keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, bzw. nicht als Risikopatienten gelten. Die Anwendung solle prinzipiell in der geringsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgen; gerade für Arhrosepatienten, die unter anhaltenden Schmerzen leiden, eine unzureichende Empfehlung.
Im Bereich der Schmerzmittel müsse nun wieder vermehrt auf die so genannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), wie z.B. Ibuprofen, zurückgegriffen werden. Sie gelten jedoch wegen ihrer starken Magenunverträglichkeit als nur kurzfristige Alternative, so die Aussage des Orthopäden Professor Pförringer. Als medikamentöse Alternativen nannte Pförringer entzündungshemmende Wirkstoffe wie Glukokortikoide oder Phytotherapeutika. Gelenkerhaltende und -ersetzende operative Eingriffe seien nur zu rechtfertigen, wenn keine medikamentöse Maßnahme mehr greife. "Der Möglichkeit, über die Ernährung in den Verlauf von Krankheiten einzugreifen, wird in Zukunft ein höherer Stellenwert in der Behandlung der Arthrose zukommen. Der verunsicherte Patient sucht nun nach nebenwirkungsfreien Behandlungsalternativen.", so Pförringer in seinem abschließenden Resümee.
Über die steigende Bedeutung der Nahrungsergänzungen bei Arthrose referierte der Pharmazeut und Vorsitzende des "German Council for Responsible Nutrition", Dr. Jürgen Reimann. "Nahrungsergänzungen eignen sich hervorragend, um in der Therapie der Arthrose begleitend eingesetzt zu werden", betonte Reimann. Kriterien für die Wahl des geeigneten Nahrungsergänzungsmittel-Konzeptes seien eine aussagekräftige Studienlage, eine einfache Darreichungsform und keine Nebenwirkungen bei Einnahme des Produktes. Besonders Kollagen-Hydrolysat erfülle diese Kriterien. Es weise die identische Aminosäurenzusammensetzung wie das Kollagen des Gelenkknorpels auf. Damit eigne es sich als Nahrungsergänzung bei erhöhtem Nährstoffbedarf durch hohe Gelenkbelastung oder Gelenkverschleiß. Umfangreiche Studien belegen den Knorpel stimulierenden Effekt und das ohne jegliche Nebenwirkungen. Kollagen-Hydrolysat ist trinkfertig dosiert in Ampullenform in der Apotheke erhältlich.
Quelle:
GELITA Health Initiative
Akupunktur bei Knieschmerzen wirksam /
US-Studie: Besser wirksam als herkömmliche Therapie Baierbrunn 28.02.2005 (ots) - Die Behandlung von Arthroseschmerzen der Knie mit Akupunktur ist nach einer amerikanischen Studie der herkömmlichen Behandlung überlegen. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau". Forscher um Dr. Brian Berman hatten 570 Patienten mit unterschiedlichen Methoden behandelt, ein Drittel davon per Akupunktur. Nach 26 Wochen waren bei der Akupunktur-Gruppe die Schmerzen deutlich stärker zurück gegangen als bei den übrigen Teilnehmern. Auch die Funktionsfähigkeit der Knie war erheblich besser. Eine großzügige deutsche Studie hatte in jüngster Zeit zu einem ähnlichen Ergebnis geführt.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
RUB-Medizin: Herner Arthrose-Studie startet:
Ursachen für Gelenkverschleiß ergründen
15.02.2005 - In Deutschland gibt es bislang keine bevölkerungsbezogenen Daten zur Arthrose, dem Gelenkverschleiß. Experten schätzen, dass nahezu jeder Dritte davon betroffen ist, in der Altersgruppe der über 65-Jährigen sogar jeder Zweite. In Herne startet nun Ende des Monats die erste repräsentative Studie zur Arthrose - "HER-AS" (Herner Arthrose-Studie): Die Klinik für Altersmedizin im Marienhospital Herne (Klinikum der RUB) und die "Initiative Stark gegen den Schmerz" befragen Bürger in einer umfangreichen Stichprobe mit 8.000 Befragten.
Auftakt mit Senta Berger
In einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am kommenden Samstag, 19.2.2005 (10-14 Uhr, Kulturzentrum Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1) informieren die Initiatoren alle Interessierten über die Studie - mit prominenter Unterstützung durch die Schauspielerin Senta Berger, Schirmherrin der "Initiative Stark gegen Schmerz". Studienleiter Prof. Dr. Ludger Pientka (Direktor der Klinik für Altersmedizin) erläutert die Ziele der ersten deutschen Querschnittstudie. Auf einer "Gesundheitsstraße" können die Besucher der Veranstaltung zudem einen Gesundheits-Check machen. Der Eintritt ist frei.
Fragebogen an über 40-Jährige
Ende dieses Monats erhalten Einwohner der Stadt Herne, die älter als 40 Jahre sind, einen Fragebogen. Darin geht es um Gelenkbeschwerden, Einschränkungen der Aktivitäten des täglichen Lebens, der Lebensqualität und allgemeine Gesundheitsfragen. Teilnehmer, die im Fragebogen Hüft- oder Kniegelenksbeschwerden angeben, werden nach Abschluss der Umfrage zu einer kostenlosen Untersuchung eingeladen.
Ein Beitrag zur Versorgungsforschung
Erste Ergebnisse sollen bereits Mitte des Jahres vorliegen. Ziel der Studie ist, erstmals für Deutschland umfassende und repräsentative Daten zur Arthrose zu gewinnen und damit einen Beitrag zu leisten, die Betroffenen besser zu versorgen. Die Studie ist Teil des neuen Schwerpunkts Versorgungsforschung der RUB, der sich an allgemeinen Gesundheitsfragen orientiert.
Quelle: Ruhr-Universität Bochum
Hüftgelenksverschleiß in jungen Jahren
16.08.2004 - Viele Menschen leiden aufgrund von Arthrose an chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Und nicht nur ältere Menschen sind betroffen. Die Hüftgelenksarthrose ist dabei eine der häufigsten Arthroseform. Als Alternative zur Hüftgelenksendoprothese wenden Ärzte der Orthopädischen Uni-Klinik Magdeburg - vor allem bei jüngeren Patienten - eine knochenschonendere Methode an, bei der nur die Oberfläche des Hüftkopfes entfernt wird.
"Von Arthrose spricht man, wenn Gelenke durch Abnutzung geschädigt oder zerstört werden. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma", erklärt Dr. Andreas Machner, Oberarzt der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg. Im Laufe ihres Lebens sind fast alle Menschen mehr oder weniger stark von der Krankheit betroffen. Arthrose kann im Grunde an allen Gelenken auftreten. "Eine Heilung ist bisher nicht möglich, man kann lediglich die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen", so Dr. Machner.
Neben einer erblich bedingten Veranlagung, fördern vor allem die langjährige Überlastung der Gelenke durch Übergewicht oder harte körperliche Arbeit die Krankheit. Auch Stoffwechselerkrankungen spielen eine Rolle. Wenn medikamentöse oder physiotherapeutische Methoden nicht zur gewünschten Schmerzlinderung führen, bleibt als letzter Ausweg nur eine Operation, um die Funktionsfähigkeit eines Gelenkes zu erhalten. In schweren Fällen muss das Gelenk durch eine Endoprothese, also ein implantiertes Kunstgelenk, operativ ersetzt werden. Das bedeutet, das das verschlissene durch ein künstliches Gelenk aus hochwertigem Metall oder Kunststoff ersetzt wird.
Eine starre Altersgrenze für eine Endoprothese besteht heute nicht mehr. Wichtig sind die individuelle medizinische Situation und der Leidensdruck der Betroffenen. Obwohl die Beschwerden schlagartig verschwinden, sind Endoprothesen nicht unproblematisch, denn die künstlichen Gelenke sind nicht unbegrenzt haltbar und sie können sich lockern. Die Lebensdauer der Endoprothesen beträgt heutzutage durchschnittlich 15 bis 20 Jahre. OA Dr. Machner erklärt: "Wird daher bei jüngeren Menschen bereits ein Gelenkersatz implantiert, ist davon auszugehen, dass diese Implantate in ihrem weiteren Leben wieder ausgetauscht werden müssen, in der Regel durch ein etwas größeres Modell, das sich im geweiteten Knochen noch verankern lässt. Die Lebensdauer einer zweiten Prothese ist meist kürzer. Deshalb wird versucht, das natürliche Gelenk so lange wie möglich zu erhalten und bei jüngeren Patienten einen vollständigen Gelenkersatz so lange wie möglich hinauszuschieben."
Auf der Suche nach entsprechenden Alternativen hat sich neben der Entwicklung der so genannten Kurzschaftprothese bei Hüftgelenksoperationen ein weiteres knochenschonenderes Verfahren etabliert, dass seit etwa einem Jahr auch an der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg angewendet wird: Der Oberflächenersatz am Hüftgelenk. Bislang kommt diese Methode erst an wenigen deutschen Kliniken, zum Beispiel in Berlin, Köln und Dresden zum Einsatz. "Entsprechend groß ist die Anfrage von Patienten, die aus ganz Deutschland zu uns kommen", berichtet Professor Wolfram Neumann, Direktor der Orthopädischen Uni-Klinik Magdeburg. "Etwa 20 Patienten haben wir mit diesem Verfahren bereits mit Erfolg operiert. Darunter waren auch Patienten, die nach der ersten OP ihre zweite Hüfte ebenfalls auf diese Weise bei uns behandeln lassen haben."
Was ist das Besondere an dieser Methode? Dr. Machner informiert: "Anstatt wie bei der konventionellen Methode den ganzen Oberschenkelkopf zu ersetzen, wird nur der abgenutzte obere Hüftkopf abgefräst und sozusagen ´überkront`, vergleichbar mit dem Kronersatz beim Zahn." Damit gibt es nur minimale Knochenverluste. Für den Patienten bedeutet dies, dass die Beweglichkeit der Hüfte nach dem Eingriff schneller wieder gegeben ist, sportliche Aktivitäten möglich sind und auch ein geringeres Lockerungsrisiko besteht. "Die bisher vorliegenden Ergebnisse bestätigen, dass dieses Verfahren des knochenschonenden Oberflächenersatzes am Hüftgelenk vor allem bei der Behandlung von jüngeren Patienten eine erfolgversprechende Alternative zur Hüftendoprothese darstellt", so Chefarzt Professor Neumann.
Quelle: Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Arthrose
und die Kostendämpfung im Gesundheitswesen
Wer
mit Gelenkschmerzen zum Arzt geht wird dort hören:
"Sie haben Arthrose, da kann man nichts machen,
damit müssen Sie leben, denn das ist Verschleiß
und der lässt sich nicht heilen. Wenn die Schmerzen
unerträglich werden, kann man die Gelenke herausschneiden
und durch künstliche Gelenke ersetzen. Deren
Lebensdauer liegt bei etwa 15 Jahren, weshalb man
diese Operation eher bei älteren Menschen macht."
Patienten, die das hören, gehen davon aus,
dass der Arzt weiß, wovon er redet, dass er
die Krankheit und ihre Ursache kennt und dass er
eine verlässliche Diagnose erstellen kann.
Dafür hat er schließlich studiert. Diese
Vermutung ist fast richtig. Nur mit der Ursache
verhält es sich anders, die kennt er nämlich
nicht. Beweis dafür: Dieses Jahrzehnt wurde
von der WHO zur Dekade der Knochen- und Gelenkforschung
ausgerufen, also wird nach den Ursachen noch geforscht,
man kennt sie nicht.
Forschung ist die Aufgabe von Wissenschaftlern.
Im volkstümlichen Sprachgebrauch versteht man
darunter Fachleute, die sich der Erweiterung unseres
menschlichen Wissens verschrieben haben. Das sind
in der Regel gut ausgebildete Akademiker, die viele
Jahre lang studiert haben. Sie lernten auf der Universität
von Professoren, wie sie vorgehen müssen, um
ein bisher noch unbekanntes Problem zu lösen.
Dafür gibt es feste Regeln, die sie einhalten
müssen, wenn das Ergebnis ihrer Arbeit als
wissenschaftlich korrekt gelten soll. Wenn wir damit
aber nicht zu einem Ergebnis kommen, wird ein Wandel
im Denken erforderlich. Niemand kann von sich, seiner
Firma, Partei oder Organisation sagen, er habe keine
Fehler gemacht. Die Verantwortung beginnt da, wo
mann erkennt, dass ein Wandel erforderlich ist.
Wer dann diesen Wandel nicht vollzieht, schadet
nicht nur sich selbst. Kommen
wir zurück zu den Wissenschaftlern, denn da
gibt es jetzt ein Problem. Wenn sie mit der neuen
Denkweise nach der Ursache von Arthrose suchen,
werden sie zwangsläufig an einen Punkt kommen,
an dem sie erkennen, dass diese Ursache in einer
falsch zusammengestellten Nahrung zu suchen ist.
Sobald sie das bemerken, werden sie ihren Notizblock
zuklappen und jede weitere Tätigkeit an diesem
Problem beenden. Warum? Auch Wissenschaftler sind
nur Menschen und müssen von dem Ergebnis ihrer
Arbeit leben. Mit der Lösung: "Wir müssen
nur anders essen", kann niemand Geld verdienen.
Kein Sponsor wird sich dafür finden, denn auch
der zahlt nur für eine Studie, wenn er sich
davon einen späteren Gewinn erwarten kann.
(Zum Glück hat Jens Kjeldsen-Kragh in Oslo
eine lobenswerte Ausnahme gemacht und die Forschungsarbeit
fortgesetzt)
Die Krankenkassen könnten mit dieser Erkenntnis
viel Geld sparen, aber wollen sie das wirklich?
Eine Verminderung ihrer Ausgaben würde auch
eine Senkung der Beiträge zur Folge haben.
Für die Krankenkassen wäre das ein Desaster,
denn eine Senkung des Umsatzes hätte Entlassungen
zur Folge und wenn es wahr ist, dass die Geschäftsführer
ihr Gehalt nach Umsatzgröße berechnen,
werden gerade sie alles behindern, was zu einer
Kostensenkung führen könnte. In der Realität
tun sie das auch.
Auch staatliche und halbstaatliche Stellen können
an einer solchen Studie nicht interessiert sein,
denn sinkender Fleisch- und Milchkonsum wäre
die Folge und die Steuereinnahmen würden sinken.
Auch hier kann nicht sein, was nicht sein darf.
Die Pharma-Industrie bliebe völlig außen
vor, denn keines ihrer Produkte würde für
Arthrose noch benötigt. Auch hier sind sinkende
Gewinne zu befürchten, wenn die wahre Ursache
von Arthrose bekannt wird.
Bleibt als einziges das Volk der Arthrosekranken
und Beitragszahler, das einen Vorteil davon hätte,
aber wie kann man von dieser Gruppe Geld einsammeln
für eine Studie, die sonst niemand haben will?
Eckhard K. Fisseler
Quellenangaben:
Dr. med. H.-G. Schmidt: "So hilft die Natur
bei Arthrosen"
Dr. rer. nat. Harald Zycha: "Organon der Ganzheit",
Hans-Dietrich Genscher
Das
kostet eine Operation, bei der das eigene Gelenk
herausgeschnitten und durch ein künstliches
Gelenk ersetzt wird:
OP-Kosten
Pauschale: 8 075,00 Euro
Sonstige Kosten: 2 076,00 Euro
Gesamtkosten OP: 10 151,00 Euro
+ 3 Wochen Reha: 2 300,00 Euro
Die
Krankenkasse zahlt insgesamt: 12 451,00 Euro
200
000 Gelenke werden jährlich operiert. Dafür
zahlen die Krankenkassen rund 2,5 Milliarden Euro.
Die
Arthrose-Selbsthilfe geht von der Überlegung
aus, dass die Ursache dieser Krankheit nicht im
Knorpel und nicht im Gelenk zu suchen ist, sondern
ganzheitlich als eine Folge von Übersäuerung
durch falsche Ernährung gesehen werden muss.
Ein speziell auf Arthrose abgestimmter Ernährungsplan
kann bei konsequenter Anwendung schon nach wenigen
Wochen zu einem Nachlassen der Gelenkschmerzen führen
und hat schon einige unserer Teilnehmer zur Absage
der bereits vorgesehenen Gelenk-OP veranlasst.
Sie erhalten weitere umfassende Informationen zum
Thema Arthrose unter www.arthrose-selbsthilfe.de.