Behinderte sollen besser kommunizieren können
Universität zu Lübeck Mitglied im internationalen Netzwerk COGAIN
29.11.2004 -
Die Universität zu Lübeck ist jetzt mit ihrem Institut für Neuro- und Bioinformatik Mitglied im internationalen Netzwerk "Communication by Gaze Interaction" ("Kommunikation über Blickrichtung", COGAIN). Passend zu den Schwerpunkten der Lübecker Universität, Lebenswissenschaften und Medizintechnik, soll Behinderten im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeiten die Kommunikation erleichtert werden. Das Netzwerk wird von der Europäischen Union mit 2,9 Millionen Euro gefördert.
Das von Prof. Dr. rer. nat. Thomas Martinetz geleitete Lübecker Institut für Neuro- und Bioinformatik arbeitet an der Entwicklung von Methoden zur Verfolgung der Blickrichtung und setzt neue Methoden des künstlichen Sehens ein. Selbst Schwerstbehinderte können in den meisten Fällen noch ihre Augen bewegen. Ihnen soll nun die Kommunikation dadurch ermöglicht werden, dass sie über Augenbewegungen Rechner und weitere Geräte steuern können.
"Die Messung der Blickrichtung soll durch unkomplizierte und robuste Technik, die sich jeder leisten kann, ermöglicht werden", sagt Projektleiter Dr.-Ing. Erhardt Barth. Diese Arbeiten kommen auch weiteren Projekten am Institut zugute, in denen derzeit, gefördert vom Bundesforschungsministerium, neuartige Kommunikationsformen unter Einbeziehung der Augenbewegungen entwickelt werden.
Neben den Universitäten Lübeck, Dresden und Koblenz sind an dem Netzwerk Universitäten und Firmen aus Finnland, Dänemark, Italien, Japan, Litauen, Schweden, der Schweiz und Großbritannien beteiligt, unter anderem die Universitäten Kopenhagen, Cambridge und Zürich. Netzwerkkoordinator ist die Universität von Tampere in Finnland.
Weitere Informationen: http://www.cogain.org/media/COGAIN_IST-video.wmv
Quelle: Universität zu Lübeck
Allergie - kein Problem mit Kugelgarn®
„Textile
Bodenbeläge sind für Allergiker nicht geeignet“
- dieses Pauschalurteil wird oft gefällt und ist mittlerweile
fast schon zum Allgemeingut geworden. Die Begründung:
textile Bodenbeläge seien Staubfänger, in denen
sich Milben, Tierhaare, Blütenpollen etc. festsetzen
würden, ja sie seien sogar eine Brutstätte für
Hausstaubmilben. Wissenschaftliche Beweise stehen bisher
aus. Den Fachleuten bekannt ist indes aufgrund jahrzehntelanger
Erfahrung mit textilen Bodenbelägen:
1.
Eine Förderung oder Auslösung von Allergien durch
das Vorhandensein textiler Bodenbeläge wurde nie nachgewiesen.
2.
Allergen wirken die mikroskopisch kleinen Exkremente der
Hausstaubmilbe, die besonders im feuchtwarmem Klima von
Matratzen und Schlaftextilien gedeiht und sich von menschlichen
Hautschuppen ernährt. Textile Bodenbeläge aus
Kunstfasern bieten Hausstaubmilben keinen Lebensraum.
3.
Textile Bodenbeläge binden - im Gegensatz zu harten
und elastischen Belägen - Staubpartikel besser. Sie
reduzieren die durchschnittliche Staubkonzentration im lungengängigen
Feinstaubbereich < 10 mg um einen Faktor vier. Da mit
den Staubpartikeln auch Allergene aus der Raumluft gebunden
werden, tragen textile Bodenbeläge bei Allergikern
zu größerem Wohlbefinden bei. Dies gilt vor allem
für niedrigflorige textile Beläge, die den Staub
elektrostatisch binden und gut wieder abgesaugt werden können
(so ETG 2/2000, GuT-News 1/1997, Magazin ÖKO-TEST „Ratgeber
Renovieren/ 2001).
Wir
haben uns entschlossen der Sache zumindest bezüglich
Kugelgarn® auf wissenschaftlicher Basis nachzugehen
und haben die renommierte Allergologisch-immunologische
Poliklinik am Universitätsspital Bern mit einer breit
angelegten Feldstudie beauftragt:
Studie
Um
den Allergengehalt in verschiedenen Stäuben aus Kugelgarn®
auf ihren Gehalt an Innenraumallergenen zu untersuchen,
wurden 21 verschiedene Staubproben aus 20 unterschiedlichen
Schulhäusern auf ihren Allergengehalt untersucht.
Bei 9 von 21 Proben lagen die Werte für Hausstaubmilbenallergene
unter der Nachweisgrenze, bei den restlichen Proben waren
Allergene in geringer Konzentration nachweisbar, allerdings
wesentlich unter dem Schwellenwert zur Sensibilisierung.
Insgesamt
zeigen die Untersuchungen, dass die Kugelgarn®-Bodenbeläge
in den untersuchten Schulen nur wenig oder keine nachweisbaren
relevanten Allergenmengen aufwiesen, so dass Kugelgarn®
nicht als relevante Allergenquelle angesehen werden kann.
Fazit
1.
Kugelgarn® ist kein Nährboden
für Allergene!
2.
Als kompakter textiler Objektbelag stellt Kugelgarn®
nicht nur keine Gefahr für Allergiker dar, sondern
kann sich aufgrund seiner Fähigkeit, Staubteilchen
zu binden und der Möglichkeit, diese mittels Bürstsauger
wieder zu entfernen, auf das Wohlbefinden von Allergikern
positiv auswirken.
Die
detaillierten Ergebnisse sind in der Studie „lndoor-Allergene
im Teppichstaub von 20 Schulhäusern“ nachzulesen.
Der komplette Bericht kann bei uns mit beiliegendem Anforderungstalon
kostenlos bestellt werden.
Mehr
Informationen unter: Fabromont
AG