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| Rollstuhlsport
- Noch nicht dabei |
Menschen
mit Behinderung, welche auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sind
deshalb nicht mehr von sportlicher Aktivität ausgeschlossen.
Ein jeder findet heute die Möglichkeit, auf vielfältige
Weise Sport zu treiben: Rollstuhlsport.
Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) hat es sich als Fachverband
des Deutschen Behinderten-Sportverbandes zur Aufgabe gemacht, diesen
Rehabilitationssport auf breitester Basis zu fördern und fortzuentwickeln.
Rehabilitation umfasst alle ärztlichen, sozialpädagogischen,
psychologischen und sozialrechtlichen Maßnahmen, die darauf
ausgerichtet sind, Menschen mit Behinderung wieder in die Lage zu
versetzen, sich geistig, gesellschaftlich und wirtschaftlich zu behaupten.
Eine dieser Maßnahme ist der Sport, der neben anderen Hilfen
die innere Stabilität und Identität des Betroffenen festigt,
ihm sein Selbstvertrauen zurückgibt und ihm ermöglicht,
einen festen und anerkannten Platz in Familie, Berufsleben und Gesellschaft
einzunehmen.
Durch
den DRS findet heute ein jeder ein gut strukturiertes Sportangebot,
wodurch er auf vielfältige Weise die Möglichkeit erhält
Sport zu treiben, egal ob im Kinder- und Jugendsport, im Breitensport
oder im Wettbewerbssport.
Um Sport zu treiben holt der DRS seine Mitglieder auf dem motorischen
und psychischen Stand ab wo sie sind und versucht über ihre Stärken
im Sportbereich ihre motorischen und/ oder psychischen Schwächen
wieder aufzubauen, was wiederum zur Folge hat, dass immer mehr Integration
des Menschen mit Behinderung stattfinden kann.
Weiteres Ziel hierbei ist die Selbstbestimmung und Teilhabe des Menschen
mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben.
Zusätzliche Ergebnisse des Sportangebotes des DRS bei seinen
Mitgliedern sind die Erhaltung der körperlichen Leistungskraft,
die Wiedererlangung des psychischen Gleichgewichts, sowie die Abwehr
von Folgeerkrankungen.
Der DRS
besteht aus über 6.500 sporttreibenden Rollstuhlfahrern, welche
in mehr als 270 Vereinen des DRS organisiert sind. Es sind zumeist
schwer Gehbehinderte, Querschnittgelähmte und Menschen, welche
auf Grund von Krankheiten auf einen Rollstuhl angewiesen sind und
für die sportliche Aktivität von großer Bedeutung
ist.
Er ist in jahrelanger, kompetenter und erfolgreicher Zusammenarbeit
mit Akutkliniken, anderen Verbänden und Institutionen des Behinderten-
und Rollstuhlsportes, sowie Schulen, Kommunalen und Überregionalen
Trägern innerhalb von Deutschland tätig.
In den
über 270 Mitgliedsvereinen des DRS wird eine Vielzahl von Sportarten
angeboten: Badminton, Basketball, Bogenschießen, Breitensport,
Kart, E-Stuhl-Sport, Fechten, Gewichtheben, Handbiken, Kinder und
Jugendsport, Leichtathletik, Roll-/Sledgehockey, Rugby, Segeln, Schwimmen,
Sportschießen, Tauchen, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Wasserski
und Wintersport.
Jeder sollte die Sportart wählen können, die ihm am meisten
Spaß macht, gleich, ob er sie im Sinne der Gesamtvereinbarung
der Reha-Träger und /oder als Breiten- und Wettbewerbssport betreiben
will. Der Durchführung und Förderung des Breitensports -
mit seiner Betonung der Erhaltung der Gesundheit und des Erlebens
von Geselligkeit - gilt die besondere Aufmerksamkeit des Verbandes.
Das die
Erhaltung der körperlichen Leistungskraft, das Wiedererlangung
des psychischen Gleichgewichts sowie die Abwehr der gefürchteten
Folgeerkrankungen keine unerreichbaren Ziele sind, dass Rehabilitation
und Integration keine aussichtslosen Anliegen mehr sind, stellen die
vielen Rollstuhlsportler täglich unter Beweis.
Dieses positive Erleben, das jeder sporttreibende Rollstuhlfahrer
kennt, möchten wir all denen vermitteln, die den Weg zum Rollstuhlsport
bisher noch nicht gefunden haben.
Wollen
Sie diese Empfindungen auch spüren und erleben, dann beantworten
Ihnen die Mitarbeiter der DRS Geschäftsstelle gerne Ihre Fragen,
erteilen Auskunft und Informationen über Rollstuhlsport, den
Service des DRS sowie über das Vereinsangebot in Ihrer Nähe.
DRS-
Geschäftsstelle
Friedrich- Alfred- Str. 10
47055 Duisburg
Tel. 0203/ 7174- 182
Homepage: www.rollstuhlsport.de
Email: info@rollstuhlsport.de
Ein
Rad-Profi auf Weltmeisterkurs
Michael
Teuber ist auf Athen-Kurs, berichtet das Online-Magazin FORUM in einem
Porträt über den behinderten Radsportler. Im Alter von neunzehn
Jahren erlitt Michael bei einem Autounfall eine Querschnittslähmung.
Heute ist er mehrfacher Radweltmeister (LC4) und trainiert für
die Paralympics in Athen 2004.
Anna
Maria Teuber, seine Mutter schrieb in einem Buch über die Diagnose
der Ärzte: (Rollstuhl lebenslang): Nach dem ersten Schock suchten
wir unser Heil in praktischer Hilfe für Michael. Doch immer wieder
stürzten wir emotional ab. Ein halbes Jahr verbrachte Michael
in einer bayerischen Unfallklinik, durchlief das Rehabilitationsprogramm
und wurde dann „rollstuhlfit“ entlassen. Seine Mutter
berichtet
über einen unglaublichen Weg vom Rollstuhlfahrer zum Rad-Profi.
Homepage:
www.michael-teuber.de
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
Am
21. und 22. Juni erlebt der Flugplatz Hahn im Hunsrück ein Rennwochenende
der Formel H. Das H steht für Handicap. Querschnittsgelähmte
starten mit technisch veränderten Karts (Gasgeben und Bremsen über
Hebel am Lenkrad). 19 Fahrer aus Österreich, Frankreich, der Schweiz
und Deutschland haben die Lizenz für diese Rennserie, die vor zehn
Jahren Otto Belser aus Liedolsheim bei Karlsruhe durchgesetzt hat. Bis
dahin galt, wer behindert ist, darf nicht auf die Rennstrecke.
Bei dem
vorangegangenen Rennen der Formel H im bayerischen Ampfing faszinierte
der Franzose Sebastian Barriere mit einem Hattrick und blieb bereits
im dritten Jahr in Folge ungeschlagen. Der in der Schweiz lebende
junge Mann (Jahrgang 1984) gehört auch in Hahn zu den Favoriten
ebenso wie die Deutschen Andreas Fauß und Rainer Lorenz sowie
der erst seit dem vergangenen Jahr Kartrennen fahrende Österreicher
Alexander Wechselberger.
Die Premiere
der Kartserie Formel Handicap fand 1993 in Liedolsheim statt. Der
erste Sieger war Otto Belser (Jahrgang 1961). In Liedolsheim hält
Belser zusammen mit dem Deutschen Motorsportbund (DMSB) einmal im
Jahr den dreitägigen Fahrerlehrgang ab. Steht am ersten Tag die
Fahrpraxis auf dem Programm, so muss am zweiten und dritten Tag unter
Beobachtung von DMSB-Ärzten bewiesen werden, dass der Fahrer
das kleine Rennauto selbstständig verlassen kann.
Querschnittsgelähmte
müssen an ihrem Kart die umfangreichsten technischen Änderungen
vornehmen. Gasgeben und Bremsen geschieht über Hebel am Lenkrad,
so wie das prinzipiell schon von den angepassten Autos im privaten
Verkehr bekannt ist. Der Sitz hat zwischen den Beinen einen rund acht
Zentimeter hohen Höcker, der den Seitenhalt erhöhen soll.
Ein Querschnittsgelähmter kann sich ja nicht mit der Muskelkraft
des Oberschenkels abstützen. Die Position des speziell zugeschnittenen
Sitzes ist wegen der mangelnden Bewegungsfähigkeit des Piloten
meist steiler als bei anderen. Außerdem müssen die Beine
fixiert werden. Ein Fixierband wird so um beide Beine geschlungen,
dass sie sich nicht nach außen bewegen können. Nach innen
werden die Beine durch den Tank, der ja zwischen den Beinen liegt,
fixiert.
Auf der
Website der Formel H wird Otto Belser wie folgt zitiert: „Ich
fühle mich auf der Rennstrecke wesentlich sicherer als im normalen
Straßenverkehr. Im Rennkart kenne ich meine Mitbewerber und
kann sie einschätzen.“ Langfristig möchte sich die
Formel H als Integrationssport für Behinderte und Nichtbehinderte
etablieren. Sebastian Barriere, der sich mit seinen Siegen auf dem
Kurs in Bayern von Position acht auf vier in der Rennserie 2003 verbessern
konnte, ist einer der Fahrer ohne Behinderung.
Weitere
Infos: www.formel-h.com
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
Rolli-Tanzgruppe sucht Verstärkung
19.05.03
Die Berliner Tanzgruppe „Auftakt“ sucht Verstärkung
durch Rollifahrer und Fußgänger aus Berlin und Umgebung.
„Wir sind zwischen 20 und 65 Jahre alt und tanzen, weil es uns
Spaß macht. Fußgänger müssen keine Rollis schieben,
sondern einfach nur tanzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich“,
mailte Brigitte Fuhrmann an movado-news. Getanzt wird jeden Mittwoch
zwischen 18:00 und 20:00 Uhr in der Sporthalle der Freien Universität,
Königin-Luise-Straße 47, gegenüber dem U-Bahnhof Dahlem
Dorf (Verkehrsverbindungen Bus 183, X 83, 110). Nähere Infos
gibt’s bei Sabine Müller unter Tel. 030-8 61 42 81 (bitte
nicht vom Anrufbeantworter abschrecken lassen) oder per E-Mail: brigitte.h.fuhrmann@arcor.de
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
Lust auf Rollstuhltanz?
„Wheels in Motion“ sucht Verstärkung
16.05.03
Der Berliner Rollstuhltanzverein „Wheels in Motion“ sucht
noch tanzbegeisterte Fußgänger und Rollstuhlfahrer. Im
Mai 2000 hat die Gruppe mit dem Tanzen begonnen, im Dezember 2002
einen Verein gegründet. Den ersten Auftritt ermöglichte
der Berliner Lebenshilfe-Ball im Februar 2003. Trainiert wird jeden
Freitag von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Gymnastikhalle in der Stralsunder
Straße 44, 13355 Berlin. Im Wedding, der heute zu Berlin-Mitte
gehört, hat Vereinsvorsitzende Cordula Burow viele Kontakte geknüpft.
Sie ermuntert zum Mitmachen alle, die „Freude und Mut am Bewegen
und Tanzen“ haben.
Anfragen
per E-Mail an:
info@wheels-in-motion.de
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
Autor:
Horst Strohkendl
| Klassifizierung
zu den Paralympischen
Spielen |
| CV: |
B1,
B2, B3.
Die Athleten starten alle in einer offenen Klasse. |
| LC1: |
Die
Athleten haben nur geringe oder keine Beinbehinderung und
keine andere Behinderung. Die Klasse beinhaltet, um nicht
alle zu nennen, Athleten mit einer Amputation von mehr als
einem halben Fuß (Vorfuß) oder eine Längendifferenz der
Beine von 7 - 12 cm. |
| LC2: |
Die
Athleten haben eine Behinderung an einem Bein, können aber
normal die Pedalen mit beiden Beinen treten (mit oder ohne
Prothese). Die Klasse umfasst, um nicht alle zu nennen,
Athleten mit einseitiger Oberschenkel- oder Unterschenkel-Amputation
oder einer Längendifferenz der Beine von mehr als 12 cm. |
| LC3: |
Athleten
mit einer Muskelschwäche in beiden Beinen oder mit einer
begrenzten Beugefähigkeit des Knies von weniger als 50 Grad.
LC4 Athleten starten in dieser Klasse. |
| LC4: |
Sportler
besitzen Behinderungen in beiden Beinen (mit oder ohne Armbehinderungen).
Die Klasse erfasst Athleten mit Doppel- oder Unterschenkel-Amputationen
mit einer eingeschränkten Benutzung von Prothesen und mit
einer abnehmenden Kraft in den Beinen. Es gibt keinen Wettkampf
in der Klasse LC4. LC4 Sportler starten mit
LC3 Athleten. |
Division 2: CP5/6 zusammen (Dreirad)
Division 3: CP5/6 zusammen (normales Fahrrad)
Division 4: CP7/8 zusammen
Vorwiegend
für Athleten von(CP-ISRA)
| Grad
1: |
Die
Athleten sind hauptsächlich Rollstuhl-Benutzer, entweder
mit geringer Rumpfbalance oder mit begrenzten Arm- und
Beinfunktionen. Athleten mit fehlender Rumpfbalance,
aber guten Armfunktionen sind auch in dieser Klasse
startberechtigt. |
| Grad
2: |
Die
Athleten sind hauptsächlich Rollstuhl-Benutzer oder
solche mit schweren Bewegungsbehinderungen, die
die Rumpfbalance betreffen, aber mit guten bis leicht
behinderten Armfunktionen. Athleten ohne Bewegungs-
funktionen des Armes und des Beines an der gleichen
Körperseite sind auch in dieser Klasse startberechtigt. |
| Grad
3: |
Die
Athleten können in der Regel ohne Unterstützung gehen.
Sie haben Behinderungen entweder an einem
Arm und Bein der gleichen Körperseite, mäßige Behinde-
rungen in beiden Armen und beiden Beinen oder schwere
Behinderungen der Arme. Athleten, die als B1
klassifiziert sind, können auch in dieser Klasse starten. |
| Grad
4: |
Die
Athleten haben Behinderungen nur in einem oder zwei
Gliedmaßen oder Einschränkung der Sehfähigkeit.
|
| Deutsche
Reiterliche Vereinigung: Weltmeisterschaften der Fahrer
mit
Handicap
Greven
25.-29.09.2002 |
Mannschaftswertung
Gold: Deutschland; 193,66 (Heiner Lehrter mit Cholin S; Markus
Beerhues mit Pirat B; Karl-Bernd Käsgen mit Concerto Grosso)
Silber: Großbritannien; 199,93
Bronze: USA; 205,45
Einzelwertung Grade I
Gold: Karl-Bernd Käsken (Racksen) mit Concerto Grosso;
93,93 (Dressur 43,67/Gelände 50,26/Hindernisfahren 0)
Silber: Diane Kastama (USA) mit Sherlock Holmes; 98,57 (50,13/48,44/0)
Bronze: Heiner Lehrter (Mettingen) mit Cholin S; 101,59 (50,93/45,66/5)
...
6. Markus Beerhues (Langenberg) mit Pirat B; 111,45 (49,07/52,38/10)
Einzelwertung Grade II
Gold: Elek Taczmann (HUN) mit Reka; 94,56 (52,86/41,7/0)
Silber: Judith Ralls (GBR) mit Freddie; 95,70 (46,66/49,04/0)
Bronze: Josef Eder (AUT) mit Jenny; 97,14 (47,86/49,28/0)
...
5. Bernhard Bücker (Emsdetten) mit Tack; 104,78 (45,8/53,98/5)
...
7. Ewald Varelmann (Hörstel) mit Salt; 112,38 (55,46/51,92/5)
Komb. Wertung Pony-Vierspänner, Preis der Besten
1. Dirk Gerkens (Paderborn); 136,17 (58,13/78,04/0)
2. Tobias Bücker (Emsdetten); 138,85 (57,87/80,98/0)
3. Martin Thiemann (Saerbeck); 146,15 (63,47/82,68/0)
Komb. Wertung Zweispänner
1. Michael Kosmann (Warendorf); 115,17 (41,6/70,82/2,75)
2. Siegfried Töpfer (Naumburg); 122,55 (38,13/77,92/6,5)
3. Rainer Bruelheide (Halle); 127,09 (41,87/80,72/4,5)
| Ergebnisse:
BM der behinderten Dressurreiter 2002
München-Riem
09.-12.05.2002 |
| Grade
I |
Gold:
Silber: |
Patricia Seeor mit Stani
Barbara Lang mit Doti |
| Grade
II |
Gold:
Silber:
Bronze: |
Rosa Amelia Loewenthal mit
Shiva
Alexandra Mayer mit Tina
Stefanie Puchall mit Doti |
| Grade
III |
Gold:
Silber:
Bronze: |
Michael Wimme mit Alcazar
Angelika Gieseler mit Philla
Dirk Graeber mit Fiona |
| Grade
IV |
Gold:
Silber:
Bronze: |
Cornelia Müller mit L'Capo
Bettina Bayreuther mit Sweet Romance
Daniela Boden mit Runner's High |
| Startschuss
zum Lingener Dressurcup fällt im Mai |
Elf Qualifikationsturniere / Mannschaftsgeist soll gefördert
werden / Niederländische Teams mit dabei
Lingen. Eine feste Größe im Bereich der Mannschaftswettbewerbe
ist mittlerweile der Lingener Dressurcup. Auch in diesem Jahr
stehen wiederum elf Qualifikationsturniere der Klasse A im
Bereich der Landesverbände Weser-Ems und Westfalen auf
dem Programm. Zusätzlich haben zwei niederländische
Equipen die Möglichkeit, sich für das Finale im
Rahmen des Lingener Dressurfestivals vom 16. bis 18. August
2002 zu qualifizieren. Kerngedanke war es, den Dressursport
im ländlichen Bereich populärer zu machen und den
Mannschaftssport zu fördern.
Schon jetzt bereiten sich viele Vereine auf die ersten Qualifikationsturniere
im Mai und im Juni vor. Sie alle haben nur ein Ziel: Eines
der begehrten Tickets für das Finale zu gewinnen. Gerade
ein Start im Rahmen eines internationalen Turniers ist für
viele ländliche Reiter ein Traum. Wer erinnert sich nicht
noch an die strahlenden Gesichter von Christina Hardinghaus,
Annika Kurwinkel, Silke Moormann und Karina Kramer vom FRV
Neuenkirchen, die im Vorjahr den Lingener Dressurcup gewannen.
Auch beim RV Höven, den Gewinnern des Jahres 2000, schwärmt
man noch heute von der einzigartigen Atmosphäre des Dressurfestivals.
Initiator Heinrich Kampmann rechnet auch in diesem Jahr wieder
mit einer Rekordbeteiligung. Insgesamt werden 12 Qualifikationen
angeboten. Belohnt wird abermals der Verein mit der besten
Pressearbeit.
Mehr
Infos:
DressurClub Hanekenfähr e.V.
Zum Emswehr 1
49808 Lingen (Ems)
Tel. (05 91) 71 08 - 333
Fax. (05 91) 71 08 - 212
eMail: info@kampmann.de

Foto:
Christiane Slawik |
| Internationales
Dressurfestival Lingen 2002 |
| Veranstalter: |
DressurClub
D.C. Hanekenfähr e.V.
Escon Marketing GmbH |
| Veranstaltungen: |
Internationales Dressurfestival CDI Lingen 1. Deutsche
Meisterschaft der behinderten Dressurreiter/-innen |
| Turnierleitung: |
Heinrich
Kampmann |
| Organisationskomitee: |
Rudolf
Zeilinger
Sabine Zeilinger
Elke Kampmann
Heinrich Gehring
Dr. Kaspar Funke |
| Termin: |
15.
bis 18. August 2002 |
| Ort: |
Festplatz
- Emslandhallen Lingen |
| Sportliches
Level: |
Reines
Dressurevent (CDI) mit einer Mischung aus internationalem
Spitzensport und Wettbewerben für den Nachwuchs und
die Reiter der Region. Einer der letzten sportlichen Ausblicke
der Dressurreiter auf die Weltreiterspiele 2002 im spanischen
Jerez. |
| Eintrittspreise: |
Im
Vorverkauf (bis 20. Juli) zwischen € 5,00 und €
28,00, Dauerkarten zwischen € 25,50 und € 40,00. |
| Rahmenprogramm: |
Vielfältige
Showelemente, eine große Dressurgala am Samstagabend
und ein großer Ausstellungsbereich. |
| Dritte
Auflage des Lingener Dressurfestivals |
Generalprobe für die Weltreiterspiele in Jerez Dressurreiter
sind begeistert von der Konzeption
Lingen. Als der Lingener Unternehmer Heinrich Kampmann im
Jahr 2000 die Vision hatte, ein internationales Dressurturnier
CDI in Lingen auszurichten, waren viele Kenner der Szene skeptisch.
Doch mit knapp 15.000 Zuschauern, über 100.000 Euro Preisgeld
und mit einem erstklassigen internationalen Starterfeld übertraf
die Premiere alle Erwartungen. Das Dressurfestival machte
Lingen europaweit als Mekka des Dressursports bekannt.
Auch im Jahr 2001 traf sich die internationale Dressurszene
in der Stadt an der Ems. Viele Nationen nutzten Lingen als
Vorbereitung für die Dressur EM in Verden. "Das
CDI in Lingen hat mittlerweile einen festen Platz im internationalen
Turnierkalender und bei der dritten Auflage vom 16. bis 18.
August sollen die Erfolge der Vorjahre nochmals übertroffen
werden", erläuterte Heinrich Kampmann im Gespräch.
Die sportliche Konzeption ist - abgesehen von kleinen Veränderungen
- gleich geblieben. Kernpunkt sind sechs internationale Dressurprüfungen.
Zusätzlich gehören nationale Dressurwettbewerbe,
Aufbauprüfungen, Nachwuchswettbewerbe und natürlich
das Finale des Kampmann-Team-Cup für Dressurmannschaften
zum sportlichen Programm. Erstmals werden auch die Deutschen
Meisterschaften der behinderten Dressurreiter/innen ausgerichtet.
Ein weiteres Highlight ist der große Galaabend am 17.
August. "Wir haben ein Programm, das keine Wünsche
offen lässt", war aus Reihen des DC Hanekenfähr
zu erfahren.
Eine zusätzliche Aufwertung erhält Lingen in diesem
Jahr durch die Terminwahl. Vier Wochen später finden
im spanischen Jerez die Weltreiterspiele statt. Daher ist
das CDI für viele Nationen eine WM-Generalprobe. Kein
Pferdesportfan sollte sich dieses Fest des Dressursports entgehen
lassen.
Ein absolutes Novum im Dressursport sind in Lingen erneut
die Preisgelder. Insgesamt können die Reiter in sechs
internationalen Wettbewerben rund 100.000 Euro gewinnen. Höhepunkte
sind der mit 25.000 Euro ausgestattete Grand Prix Special
und die mit 20.000 Euro dotierte Grand Prix Kür. Der
Grand Prix und der Grand Prix Special sind gleichzeitig auch
Qualifikationsprüfungen für das Finale des Kampmann
Cup im Februar 2003 in Bremen, der populärsten Dressurserie
in Europa. Doch nicht nur das Preisgeld lockt die Stars nach
Lingen: "Hier stimmt einfach alles", sagte Olympiasiegerin
Isabell Werth im Vorjahr.
| Deutsche
Meisterschaften der behinderten Dressurreiterinnen |
Premiere
beim Lingener Dressurfestival / Dressurreiter messen sich
in vier verschiedenen Klassen
Lingen. Erstmals werden in diesem Jahr beim Internationalen
Lingener Dressurfestival die Deutschen Meisterschaften der
behinderten Dressurreiter ausgerichtet. Insgesamt gehen rund
35 Pferdesportler in vier verschiedenen Klassen an den Start.
Jeweils drei Wertungsprüfungen entscheiden über
die Vergabe der Goldmedaille. "Wir sind stolz, dass wir
die Titelkämpfe mit in unser Programm einbauen durften",
erklärte Heinrich Kampmann im Gespräch. Er ist sich
sicher, dass die Sportler in Lingen ideale Bedingungen vorfinden.
Für die Organisation zeichnen Bundestrainer Stephan Kiesewetter
und der bayrische Dressurreiter Markus Gribbe verantwortlich.
Insbesondere Gribbe, der in Bayern bereits seit Jahren zusammen
mit Toni Meggle die Bayrischen Meisterschaften der behinderten
Reiter ausrichtet, hat zusammen mit dem Kuratorium Therapeutisches
Reiten bei der FN das Konzept für die Meisterschaft erarbeitet.
Die Teilnehmer starten bei den Titelkämpfen in drei Dressurwettbewerben.
Die Starter werden im Vorfeld in vier Klassen aufgeteilt,
die sich nach Art und Weise der Behinderung richten. "Diese
Aufteilung in Grades` ist sehr wichtig, damit wir ebenbürtige
Starterfelder erhalten." In der Vorbereitung geht Markus
Gribbe ganz individuell auf jeden Reiter ein. Jeden Tag bereitet
er vier bis fünf Teilnehmer auf die Meisterschaften vor.
"Ich bin immer wieder begeistert vom Einsatz und vom
Kampfeswillen der Starter", erklärte er im Gespräch.
Gribbe ist sich schon jetzt sicher, dass das Publikum Spitzenleistungen
im Dressurviereck präsentiert bekommt.
Insgesamt wird der Landesverband Bayern mit rund 10 Reitern
nach Lingen reisen. Der Verband hat im Bereich des Behinderten-Dressursports
in den vergangenen Jahren Pionierarbeit geleistet und ist
bundesweit Vorreiter. Mit Toni Meggle und Markus Gribbe konnten
für die ersten Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter
zwei kompetente Partner gewonnen werden. Ihnen zur Seite steht
Bundestrainer Stephan Kiesewetter, der seit zwei Jahren für
das Kuratorium Therapeutisches Reiten die behinderten Dressurreiter
betreut
| Deutsche
Meisterschaften der behinderten Dressurreiterinnen |
Premiere
im Reitsport
Die
1. Deutsche Meisterschaft der Dressurreiter/innen mit körperlicher
Behinderung 2002 bildet eine einmalige Kombination
von hochkarätigem Sport und gesellschaftlicher Integration.
Im Rahmen des Internationalen Dressurfestivals
demonstrieren die Reiterinnen und Reiter trotz Handicaps verschiedenster
Schweregrade höchste sportliche
Leistungen.
Die
Besucher erwartet anspruchsvoller Leistungssport im Dressurviereck,
der bei den Zuschauern zumeist Staunen und unverhohlene Bewunderung
erntet. So wird zum Beispiel mit der Teilnahme von Teammitgliedern
gerechnet, die
bei den Paralympics 2000 in Sydney starteten.
Von
dieser Pilotveranstaltung geht eine besondere Signalwirkung
aus. Nach langer Suche wurde mit dem Internationalen Dressurfestival
ein Rahmen gefunden, der erstklassige sportliche Voraussetzungen
bietet. Die Veranstalter
rechnen daher mit einer Welle des Interesses in der Öffentlichkeit,
die die Popularität des Behindertensports
steigert und Menschen mit Handicap neuen Mut und Ansporn gibt.
Zeitplan
Prüfungen jeweils Grade I bis IV
Donnerstag
15.08.2002
Einlaufprüfung (Qualifikation zur Championatsaufgabe
und Musikkür)
Freitag 16.08.2002 Championatsaufgaben
Sonntag
18.08.2002 Musikkür
Wettkämpfe
im Behindertensport / Offizielle Richtlinien
Die
Starter werden im Vorfeld nach den offiziellen internationalen
Wettkampfklassen, Grade I bis IV, eingeteilt. Diese richten
sich nach der Schwere der Behinderung. Für jedes Grade
existieren eigene Aufgaben, um einen möglichst fairen
Wettbewerb
sicher zu stellen.
In
Grade I starten die am schwersten behinderten Reiter in Prüfungen
mit Schritt- und Trabsequenzen. Die Anforderungen steigen
bis zu Grade IV, bei dem Aufgaben vergleichbar zur Dressur
der Klassen L bis M; eventuell auch Lektionen der Klasse S,
absolviert werden müssen.
In
Grade II starten die überaus erfolgreichen Reiterinnen
Angelika Trabert (2 Gold-, 7 Silbermedaillen bei WM und Paralympics)
und
Hannelore Brenner (1999 Weltmeisterin). In dieser Klasse sind
hauptsächlich Rollstuhl-Benutzer mit guten bis leichten
behinderten
Armfunktionen. Die beiden Athletinnen zählen bei den
Deutschen Meisterschaften zu den Favoriten.
Voll
im Trend
Der
Pferdesport und besonders die Dressur erleben wie kaum eine
andere Sportart rapide Zuwächse. Dieser Trend spiegelt
sich
auch in der Emtwicklung des Behindertensports.
Die
Dressurreiter/innen erzielen zunehmend internationale Erfolge.
Die Anzahl interessierter Reiter ist besonders in den letzten
zwei Jahren enorm gewachsen. Allein im Reitsport für
Behinderte rechnet man mir rund 3000 Aktiven - die Bereiche
Hippotherapie
und Heilpädagogische Reiten/Voltigieren nicht miteinbezogen.
Harmonisieren,
lindern, vorbeugen, neue lebensfreude schenken, die Persönlichkeit
entwickeln helfen, Vertrauen in sich und
andere stärken - die positiven Auswirkungen des Reitens
auf die behinderten Sportler sind mittlerweile wissenschaftlich
erwiesen.
Kurzüberblick
für Sponsoren
Termin:
15. - 18.August 2002
Kontakte: 12000 Besucher beim Internationalen Dressurfestival
2001
Print: nationale Tagespresse, nationale und internationale
Fachpresse
Fernsehen: ca, 4 Stunden Berichterstattung N§
vom Internationalen Dressurfestival
Sportlicher Level: 1. Deutsche Meisterschaften für
behinderte Dressurreiter/innen aus dem gesamten Bundesgebiet
(mit gültigem Sportgesundheitspass)
Besonderheiten: Die Premiere der Deutschen Meisterschaften
für behinderte Dressurreiter/innen lässt ein besonderes
Medien- und Besucherinteresse erwarten. Das Internationale
Dressurfestival bildet als national und auch international
viel beachtete Reitsportveranstaltung einen hervorragenden
Rahmen für dieses Debüt.
Sponsorenmöglichkeiten:
Auszug aus den vielfältigen Präsentationsformen
mit nachhaltigem Werbeerfolg: Bandenwerbung,
Product-Placement auf dem Veranstaltungsgelände, Messestände,
Flaggenwerbung, Imageanzeiger im Turniermagazin,
Logopräsenz auf Veranstaltungsdrucksachen, Siegerehrungen
mit Unternehmensrepräsentaten, Präsenter-Status,
Logen-Incentives.
Deutsche
Meisterschaft der behinderten Dressurreiter/innen
vom 15. bis 18. August 2002 in Lingen (Ems)
Gesamtergebnis
|
Grade
I und II
| Platz
|
Reiter
Verein |
Pferdename
Alter, Abst. |
Kopfnr. |
Prüfung
16 |
Prüfung
17 |
Gesamt
% |
| 1 |
Brenner,
Hannelore
(IGS Therap. Reiten Rhein-Main e.V.) |
Fabiola
(7 Jahre, v. Argentinus, Old.) |
907 |
74,24 |
82,40 |
78,34 |
| 2 |
Trabert,
Angelika
(Darmstädter RV) |
Ghazim
(13 Jahre, v. Anduc, Trak.) |
911 |
71,21
|
77,03
|
74,12 |
| 3 |
Vollstedt,
Stephanie
(RSV Overbeckhof-Luhmühle) |
Casper
(9 Jahre, v. Klootwijk, NF) |
903 |
63,03 |
59,90 |
61,47 |
| 4 |
Zeibig,
Steffen
(RFV Rossendorf e.V.) |
Miraz
(9 Jahre, v. Mass, Pol) |
915 |
59,09 |
61,02 |
60,06 |
| 5 |
Lämmerhirt,
Inge
(RFV Steckenborn) |
Tamino
(10 Jahre, v. Hyllos, Trak.) |
922 |
54,70 |
56,47 |
55,89 |
Quelle:
Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.
Kontakte
Dressur
Club
Hanekenfähr
e.V.
Zum
Emswehr 1
49808
Lingen (Ems)
Tel.:
05 91/71 08-333
Fax:
05 91/71 08-212
eMail:
info@kampmann.de
Deutsches
Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR)
Freiherr-von-Langen-Str. 13
48231 Warendorf
Tel.: 0 25 81/63 62-194
Fax: 0 25 81/63 62-543
eMail: kseidel@fn-dokr.de
www.pferd-aktuell.de
ESCON
Marketing GmbH
Oldenburger Str. 244
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Interessengemeinschaft
Luftsport treibender Behinderter e.V.
Der Verein DIE
ROLLI FLIEGER wurde im Jahr 1993 von Körperbehinderten
ins Leben gerufen, die es gegen große Widerstände
geschafft haben, eine Pilotenlizenz, ob im Ultraleicht-,
Segel- oder Motorflug, zu erwerben.
Der Verein sammelt eigene und fremde Erfahrungen und hilft
damit neuen Interessenten.
Mit der Rückenstärkung durch über 100 Mitglieder
wurden und werden bei Behörden Verbesserungen der Situation
behinderter Luftsportler erreicht.
Aufgrund der Häufigkeit und der Größe des
Problems bildete bisher die Hilfe für Flugbegeisterte
mit Querschnittlähmung den Schwerpunkt der Arbeit des
Vereines (daher der Name DIE ROLLI FLIEGER), es werden aber
auch Erfahrungen mit anderen Behinderungsarten (z.B. Verlust
eines Armes oder Beines, Probleme mit den Augen) gesammelt.
DIE ROLLI FLIEGER wollen noch mehr Piloten
mit anderen Behinderungen zur Mitarbeit gewinnen und freuen
sich über jede Kontaktaufnahme und Information.
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