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Bundesweites Golfprojekt "KidSwing" für kranke und behinderte Kinder gestartet
Bremen - 25.04.2005 (ots)
* Vodafone Stiftung fördert Golf als Therapie für kranke und behinderte Kinder mit insgesamt 250.000 Euro
*Ministerpräsident Christian Wulff übernimmt Schirmherrschaft und Werder Bremens Valérien Ismael überrascht mit Besuch

Bild: Deutsche Kinderhilfe
Golf im Rollstuhl geht nicht? Weit gefehlt! Beim bundesweiten Auftakt von "KidSwing - Golf für kranke und behinderte Kinder" bewiesen Anthony Netto, Trainer der Nationalmannschaft behinderter Golfer, und Kinder mit Behinderungen im Golfclub Lilienthal bei Bremen heute das Gegenteil. Mit dabei: Fußballprofi und Hobby-Golfer Valérien Ismael vom SV Werder Bremen. Die Vodafone Stiftung Deutschland unterstützt das bundesweit angelegte Projekt über die Deutsche Kinderhilfe Direkt mit insgesamt 250.000 Euro. Weitere Golfbasen werden im Mai in Oberhausen und Zwickau eröffnet. Ministerpräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft für die Veranstaltung.
Möglich macht's der eigens für Rollstuhlfahrer entwickelte Paragolfer. Dabei handelt es sich um einen Spezialrollstuhl, der den Kindern das Abschlagen im Stehen und damit den Golfsport ermöglicht. Was sonst oft nur durch langwierige und schmerzhafte Krankengymnastik erreicht werden kann, wird hier spielerisch trainiert. Jeder kann mitmachen, da das Tempo und der Rhythmus des Spiels durch den eigenen Schlag bestimmt werden.
"Wir freuen uns sehr, dass in Lilienthal die erste von der Vodafone Stiftung Deutschland finanzierte KidSwing-Basis der Deutschen Kinderhilfe Direkt eröffnet ist. Schon heute können wir sehen, dass Golf als Therapie für kranke Kinder erfolgreich eingesetzt wird", sagte Dr. Uli Kostenbader, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland.
Abwehrspieler Valérien Ismael vom SV Werder Bremen zeigte sich von den Möglichkeiten des Golfspiels als Therapie für kranke und behinderte Kinder ebenso überzeugt wie Lilienthals Bürgermeister Willi Hollatz.
Quelle:
Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Golf für kranke und behinderte Kinder: Airnergy unterstützt Projekt KidSwing
Hennef - 18.04.2005 (ots) - Anthony Netto, Bundestrainer der behinderten Golfer und Initiator des Projektes: "Mit der Verbindung von Therapie und Sport können wir sehr viel erreichen".
Wie kann man Behinderten helfen, sich körperlich und geistig zu stabilisieren? Das Unternehmen Airnergy aus Hennef hat nicht nur eine Technologie zur besseren Nutzung des Sauerstoffs in der Atemluft entwickelt, die optimal zur Regeneration eingesetzt werden kann. Airnergy engagiert sich seit seiner Gründung auch mit großer Überzeugung für Sportler mit Behinderung. Insbesondere für Kinder. So ist Airnergy derzeit im Gespräch mit verschiedenen Schulen für Körperbehinderte des Landschaftsverbandes Rheinland, in denen Kinder die Chance bekommen sollen, die Atemlufttherapie kennen zu lernen. Dabei werden sie physiotherapeutisch und medizinisch betreut.
Schon lange eng mit Airnergy verbunden ist Anthony Netto, selbst Rollstuhlfahrer und Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft der Golfer mit Behinderung. Er nutzt Airnergy regelmäßig und führt seine Fitness auch auf die Atemluft-Therapie zurück. Netto war es, der die Idee hatte, Golfen als Therapie für behinderte Kinder einzusetzen. Daraus entstand das Projekt KidSwing, das die Deutsche Kinderhilfe Direkt seit dem Jahr 2002 entwickelt hat. Es ist inzwischen sehr erfolgreich und wird von vielen europäischen Spitzensportlern und Unternehmen unterstützt. KidSwing Trainingszentren gibt es bereits in vielen Städten. Der Umgang mit Schläger und Golfball ist eine ideale Möglichkeit, Spiel und Training zu verbinden. Netto: "Mit unserem Sport können wir gerade für kranke und behinderte Kinder sehr viel tun".
Am 06. April 2005 fand in Reims ein Wohltätigkeitsgolfturnier zugunsten dieses Projektes statt, das von vielen renommierten Unternehmen unterstützt wurde. Eröffnet hat es Jean-Francois Remesy, Sieger der France Open 2004. Unter den Teilnehmern war auch ein aus Profis und Amateuren gemischtes Golfteam von Airnergy am Start, angeführt von Teamchef Anthony Netto. "Es war eine sehr gelungene Veranstaltung", sagte Silko Günzel von Airnergy, "die dazu beigetragen hat, die Idee des Golftrainings für kranke und gehandicapte Kinder populär zu machen".
Quelle:
Natural Energy Solutions
GEHÖRLOSENSPORT UND SPORTVERBÄNDE
Autor:
Horst Strohkendl
| Klassifizierung
zu den Paralympischen
Spielen |
Quelle: www.dbs.npc.de
Beim
Powerlifting können Athleten mit Amputationen und anderen (Les
Autres) Behinderungen zusammen mit CP-Athleten, Rollstuhl-
Athleten und Zwergwüchsigen starten - aufgeteilt in verschiedene
Gewichtsklassen.
Um für die internationalen Powerlifting-Wettbewerbe startberechtigt
zu sein, müssen die Athleten die Kriterien der minimalen Körperbehinderung
erfüllen, wie sie in den relevanten Publikationen der ISOD,
CP-ISRA und ISMWSF beschrieben sind.
Amputierte und Les Autres (ISOD): Amputation durch oder
über dem Fußgelenk. Leichte Funktionseinschränkungen der Beine
und leichte Gleichgewichtsprobleme.
Frühkindliche Hirnschädigung (CP-ISRA): Minimale, aber
offensichtliche Schädigung von Funktionen, Vorhandensein von
Spastizität und/oder unwillkürlichen Bewegungen wenigstens in
einer Gliedmaße.
Rollstuhl-Athleten (ISMWSF): Athleten müssen wenigstens
einen Verlust von 10 % der Muskelkraft in ihren Beinen haben.
Zusätzlich muß der Wettkämpfer die Fähigkeit besitzen, seine
Arme vollständig zu strecken, mit keiner geringeren Einschränkung
von der vollen Streckung als 20 Grad in jedem Ellenbogen, um
einen gültigen Lift gemäß den IPC Powerlifting-Regeln auszuführen.
Athleten der Klassen B1, B2, B3 sind startberechtigt.
Die Athleten starten zusammen in einem offenen Wettbewerb. Während
des Wettkampfes müssen alle Athleten ihre Augen bedeckt haben.
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