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Die
zweite Fußball-Weltmeisterschaft des Weltsportver-
bandes für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung
(INAS-FID) begann für die 15 Spieler und das siebenköpfige Trainer-
und Betreuerteam des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) nach
einem elfstündigen Flug. Fünf Wochen nach dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft
des DFB-Teams wurde die DBS-Fußball-Nationalmannschaft am vergangenen
Dienstag äußerst freundlich am Flughafen in Tokio empfangen.
Insgesamt 16 Mannschaften aus aller Welt nehmen an der Veranstaltung
teil, die vom 6. - 25. August 2002 andauern wird. In der Vorrunde
wird die deutsche Mannschaft folgende Spiele absolvieren müssen:
| 09.08.: |
Saudi-Arabien
- Deutschland |
| 12.08.: |
Südkorea
- Deutschland |
| 15.08.: |
Niederlande
- Deutschland |
In
den vergangenen Jahren gehörte das bundesdeutsche Nationalteam zu
den erfolgreichsten Mannschaften in Europa und in der Welt. Ob die
neugebildete Mannschaft unter der Leitung von Bundestrainer Willi
Breuer (Köln) an diese Erfolge anknüpfen kann, wird sich in
den nächsten Tagen zeigen.
Seitens
des japanischen Organisators sind dafür allerdings alle Voraussetzung
erfüllt worden.
Das Betreuerteam, welches sich auch schon um die DFB-Mannschaft
gekümmert hat, sorgt nun für das Wohlergehen der Mannschaft des
DBS.
Das
deutsche Team zeigte sich nach der Ankunft und dem ersten Trainingstag
sichtlich beeindruckt von der zuvorkommenden und freundlichen Art
des Gastgeberlandes.
Die zahlreich interessierten Tokioter stellten so manchen deutschen Spieler vor die Situation,
sein erstes Autogramm geben zu dürfen.
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Fußball-WM
in Japan für Menschen mit geistiger Behinderung eröffnet
Tokio.
Am 8. August - 17.00 Uhr Ortszeit Tokio - wurde vor mehr als 11.000
Zuschauern die INAS-FID (Internationale Association for Person with
Intellectual Disability) Fußball WM für Sportler mit einer geistigen
Behinderung und Lernbehinderung eröffnet.
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Bild:
dbs
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| Die
deutsche Mannschaft in Tokio 2002 |
Neben
dem bunten Rahmenprogramm aus Musik und schauspielerischen Einlagen,
beteiligten sich u.a.
zahlreiche bekannte japanische Nationalspieler an der Eröffnungsveranstaltung
im "Tokyo Stadium".
Nach den Worten des INAS-FID Präsidenten Jos Mulders begann
anschließend das Eröffnungsspiel zwischen Japan und Russland.
Das
Ergebnis von 1:1 ist weniger bedeutend, da es beiden Mannschaften
im weiteren Verlauf des Turniers noch alle Chancen bietet. Bedauerlich
ist die Tatsache, dass die russische Mannschaft deutlich überlegen
war und eine Vielzahl von Torchancen vergeben hat.
Es war für das Team des Deutschen Behindertensportverbandes
(DBS) ein überragendes Erlebnis, einer Veranstaltung beizuwohnen,
in der allen 16 anwesenden Nationen mit ihren Athleten und Betreuern
seitens des japanischen Publikums ein solch hohes Maß an Freundlichkeit
und Warmherzigkeit zuteil wurde.
Für
die deutsche Mannschaft beginnt am 09.08 um 18.00 Uhr (Ortszeit
Tokio) die Fußball WM mit dem Spiel gegen Saudi-Arabien.
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DBS-Fußballnationalmannschaft
überzeugt
Bundestrainer Breuer
Im
Rahmen der 2. INAS-FID Fußballweltmeisterschaft für Menschen
mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung in Japan wurde
die Reihe der bedeutungsvollen Begegnungen zwischen der deutschen
und der niederländischen Mannschaft am 12. August fortgesetzt.
In einem
Gruppenspiel der Vorrunde in Tokio gelang es den routinierten Niederländern
erst in der 68.
Minute durch einen Handelfmeter die Abwehr der kämpferisch und technisch
starken deutschen Mannschaft zu überwinden. Die Abwehr um Jürgen
Knorr (Offenbach) und den überragenden Torwart Dirk Müller
(Eschweiler) hatte zuvor sich als nicht überwindbar erwiesen.
Die intensiven Bemühungen der deutschen Stürmer wurden endlich belohnt,
als Christoph van Ewjk (Essen) der Treffer zum Ausgleich
nach einer gelungenen Kombination mit Guido Skorna (Eschweiler)
in der 87. Minute gelang.
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Bild:
dbs
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| Hau
wech`, den Ball: Harter Zweikampf im Spiel gegen die Niederlande |
Der
im Neuaufbau befindliche Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes
fehlte in der 93. Minute die internationale Erfahrung und die notwendige
Konzentration, als nach einem Freistoß den Niederländern der
Siegtreffer zum 2:1 gelang.
Bundestrainer
Willi Breuer zeigte sich von der Leistung der Mannschaft,
die auf sechs Positionen neu besetzt ist, sehr überzeugt. Hatte
drei Tage zuvor die Mannschaft in einem Freundschaftsspiel gegen
Saudi-Arabien noch 5:0 verloren, so zeigte die Mannschaft nun eine
gute Leistung und die richtige Einstellung.
Breuer
blickt somit optimistisch auf das letzte Gruppenspiel der Gruppe
A am 15. August gegen Südkorea. Schon ein Unentschieden würde der
DBS-Fußballnationalmannschaft zum Einzug in die zweite Runde reichen.
Bei
der
2. INAS-FID Fußball WM für Menschen mit geistiger Behinderung und
Lernbehinderung gelang der Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes
(DBS) der Einzug ins Viertelfinale. Mit einem überzeugenden 7:0
siegte das DBS-Team im Nishigaoka Stadium (Tokio) gegen Süd-Korea.
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Bild:
dbs
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| Bernd
Binder im Sturm |
DBS-Delegationsleiter
Ralf Kuckuck zu diesem Ergebnis: "Die deutsche Mannschaft
im Viertelfinale zu sehen, ist wirklich sehr überraschend aber auch
sehr erfreulich. Man muss bedenken, dass das Team auf der Hälfte
der Positionen neu zusammengestellt ist."
Deutschland
trifft am 18. August,18 Uhr (Ortszeit Tokio), auf das Team aus Brasilien.
"Diese WM weist sehr viele Parallelen zu der FIFA Fußball
WM auf - wir hoffen natürlich zumindest auf eine Wiederauflage der
damaligen Ergebnisse. Wir nehmen die Heraus-
forderung an", fasst Ralf Kuckuck die bisherigen Spiele der
deutschen Mannschaft zusammen.
Die
Torschützen des Spieles Deutschland gegen Süd-Korea:
| Bernd
Binder |
Augsburg |
drei
Tore |
| Andreas
Timm |
Essen |
zwei
Tore |
| Guido
Skorna |
Eschweiler |
ein
Tor |
| Daniel
Anton |
Eschweiler |
ein
Tor |
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Fußball
WM in Japan
DBS-Nationalmannschaft besiegt Brasilien
Der
Fußballnationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes
(DBS) gelang am Sonntag, 18. August, im Rahmen der INAS-FID Fußballweltmeisterschaft
für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung in
Tokio ein Sensationssieg gegen den Turnierfavoriten Brasilien.
Marco
Webert
(Fürth) hatte in der 81. Minute die Abwehr der Brasilianer mit einem
Flachschuss überwunden. Der deutschen Abwehr um den überragenden
Torwart Dirk Müller (Eschweiler), den Routinier und Mannschaftskapitän
Klaus-Dieter Lange (Recklinghausen) sowie Adolf Blum
(Norden) ist es zu verdanken, dass die unzähligen Angriffe der Brasilianer
erfolglos waren.
In einem
hochklassigen Spiel der Endrunde hatten die deutschen Stürmer
Roberto Oliveira (Kaiserslautern) und Christoph van Ewjk
(Bottrop) mehrfach große Chancen vergeben, die deutsche Mannschaft
in Führung zu bringen.
Bundestrainer
Willi Breuer (Köln) und sein Trainerteam haben die im Neuaufbau
befindliche junge deutsche Mannschaft damit nun in das Halbfinale
geführt.
Der
Gegner wird am 21. August im Nishigaoka-Stadion um
18.00 Uhr (Ortszeit Tokio) wieder die Mannschaft der Niederlande
sein. Die Niederländer gewannen ihr Viertelfinalspiel gegen Polen
mit 3:2.
Die Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes hatte bereits
in der Vorrunde gegen die Mannschaft der Niederlande gespielt. Das
Oranje-Team hatte durch ein Freistoßtor in der Nachspielzeit mit
2:1 gewonnen.
Das
zweite Halbfinalspiel bestreiten England (Viertelfinale
1:0 gegen Portugal) und Russland (Viertelfinale 4:2
gegen Ungarn). Mit Polen (Weltmeister) und
Brasilien (Vizeweltmeister) sind damit die Finalteilnehmer
der INAS-FID Fußballweltmeisterschaft 1998 ausgeschieden.
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Fußball-WM
in Japan
Deutschland spielt um Platz drei
Im
Halbfinalspiel gegen die Niederlande musste sich
das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) mit 4:0 geschlagen
geben. Die routinierte und überlegene Mannschaft aus den Niederlanden
erzielte bei der INAS-FID Fußballwelt-
meisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung
in Tokio pro Halbzeit zwei Treffer gegen die Deutschen. Klaus-Dieter
Lange und Adolf Blum in der deutschen Abwehr und Torwart
Dirk Müller verhinderten durch ihre starken spielerischen
Leistungen weitere Tore der Gegenseite.
Die
DBS-Mannschaft trifft nun am 24. August um 18.00 Uhr (Ortszeit Tokio)
im Spiel um Platz drei auf die Engländer. England wurde im Halbfinale
durch ein 8:0 von Russland besiegt. Das Endspiel (Niederlande -
Russland) findet am 25. August ebenfalls um 18.00 Uhr statt.
Trainer
der deutschen Mannschaft, Willi Breuer, zu dem heutigen
Spiel: "Im Endspiel stehen zwei der routiniertesten Teams der Welt
- aber Deutschland ist definitiv eine Mannschaft mit Perspektive".
Das
Team
des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat bei der
soeben zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen
mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung einen hervorragenden
vierten Platz belegt. Das deutsche Team sicherte sich damit erneut
einen Platz unter den vier erfolgreichsten Mannschaften der Welt.
Für DBS-Präsident Theodor Zühlsdorf ist das gute Abschneiden
der deutschen Mannschaft ein Beweis dafür, "dass wir auf dem
richtigen Weg sind bei der Förderung unserer Mitglieder mit geistiger
Behinderung und Lernbehinderung".
Glückwünsche
kommen auch aus der Politik. Für Friedhelm Julius Beucher,
Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, ist
das hervorragende Abschneiden der deutschen Mannschaft "ein
Beweis für die richtige Förderung geistig behinderter Leistungssportler
durch den Deutschen Behindertensportverband".
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DBS
bewirbt sich um Ausrichtung der Fußball-WM 2006
Der
DBS
nimmt das sehr gute Ergebnis bei der WM in Tokio zum Anlass, sich
nunmehr offiziell um die Ausrichtung der Fußball-WM der Menschen
mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung in Deutschland im
Jahre 2006 zu bewerben.
Es ist
vorgesehen, diese Fußball-WM zeitlich vor der allgemeinen Fußball-Weltmeisterschaft
2006 in Deutschland durchzuführen. Der Deutsche Behindertensportverband
plant dabei für seine Bewerbung, sich ebenso der Unterstützung der
Bundesregierung und Bundeskanzler Gerhard Schröders zu versichern
wie des Deutschen Fußball-Bundes.
Das
Land Nordrhein-Westfalen hat sich bereiterklärt, die WM-Spiele in
NRW durchzuführen. "Es ist eine große Ehre für uns, die
WM-Spiele der Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung
bei uns im Lande durchzuführen", so NRW-Sportminister
Dr. Michael Vesper in einer ersten Stellungnahme.
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Autor:
Horst Strohkendl
| Klassifizierung
zu den Paralympischen
Spielen |
Quelle: www.dbs.npc.de
Im Fechten können Athleten nur mit einem Rollstuhl starten.
A Kategorie
Athleten der Klassen 3 und 4.
Klasse 3: Die Athleten verfügen über eine gute Sitzbalance
ohne Unterstützung der Beine (Doppel-Oberschenkel-Amputation).
Der Fechtarm ist funktionell.
Klasse 4: Die Athleten verfügen über eine gute Sitzbalance
mit Unterstützung der Beine. Der Fechtarm ist funktionell.
B Kategorie
Athleten der Klasse 2
Klasse 2: Die Athleten verfügen über schlechte oder annehmbare/mäßige
Sitzbalance. Die Athleten ohne Sitzbalance haben keine Einschränkungen
am Fechtarm. Die Athleten mit guter Sitzbalance haben einen
geringfügig behinderten Fechtarm.
(Athleten der Klasse 1 starten nicht bei den Olympischen Spielen.)
Athleten der Klassen CP5, CP6, CP7, CP8 sind startberechtigt.
Ein Spieler der Klassen CP5, CP6 muss immer auf dem Spielfeld
sein.
(Wenn nicht, muss die Mannschaft mit sechs statt mit sieben
Spielern antreten.)
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