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Sport lindert Beschwerden in den Wechseljahren
Training entspannt und fördert sozialen Austausch
Granada/Heidelberg - 24.03.2006 - Spanische Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass regelmäßiger Sport Beschwerden reduziert, die bei Frauen aufgrund des Hormonmangels nach den Wechseljahren auftreten. Nach einem Jahr überwachter, mehrmals wöchentlicher Sportübungen konnten 13 Prozent der Probandinnen die unangenehmen Folgen der Menopause verringern. Bei den Frauen der Kontrollgruppe, die keinen Sport getrieben hat, verschlimmerten sich die Beschwerden sogar um knapp zehn Prozent. Ihre Ergebnisse hat ein Forscher-Team um Carmen Villaverde-Gutierrez, Universität von Granada http://www.ugr.es, in der aktuellen Ausgabe des Journal of Advanced Nursing http://www.journalofadvancednursing.com veröffentlicht.
Die Vorteile regelmäßigen Sports liegen auf der Hand: "Sport senkt nicht nur das Risiko von Herzkreislauf-Erkrankungen, sondern baut auch Stress ab und verbessert das allgemeine Wohlbefinden", erklärt Carmen Gebhart, Institut für Sport und Sportwissenschaften Heidelberg http://www.issw.uni-heidelberg.de, im pressetext-Interview. Das Sportprogramm der spanischen Studie setzte sich aus einem Herzkreislauf-Ausdauer-Training, Dehnungsübungen, Muskelaufbau und Entspannungsübungen zusammen. Der Erfolg an Flexibilität, Koordination und Balance wurde regelmäßig untersucht.
Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich Sport nicht nur positiv auf die körperlichen Menopause-Beschwerden auswirkt, sondern auch allgemein die Lebensqualität der Sporttreibenden erhöht. Das wundert Gebhart nicht, denn Frauen in den Wechseljahren sind manchmal auch depressiv oder fühlen sich einsam. "Gruppensport dient auch dem sozialen Austausch, lenkt von Alltagssorgen ab und schafft ein neues persönliches Ziel", betont die Sport-Expertin. Deshalb fordern die spanischen Wissenschaftler jetzt, dass spezielle Sportprogramme für Menopause-Frauen in das Angebotspaket der Gesundheitsvorsorge integriert werden.
Die Menopause setzt etwa im Alter von 45 bis 55 Jahren ein. Den Beschwerden liegt die hormonelle Umstellung zugrunde, die durch die nach und nach abnehmende Funktion der Eierstöcke verursacht wird. Ein Hormonmangel führt bisweilen zu Knochenschwund, Haarausfall, einer trockenen Vagina, Hitzewallungen oder Inkontinenz. Wechseljahrs-Beschwerden können auch medizinisch mit Medikamenten, pflanzlichen Arzneimitteln oder Hormonen behandelt werden.
Quelle: pte
ZDF berichtet an fünf Tagen von den Paralympics Mainz - 09.03.2006 - Nach den Olympischen Winterspielen in Turin stehen dort vom 10. bis 19. März 2006 die Paralympics auf dem Programm, die an neun Tagen vornehmlich in der Region um Sestriere ausgetragen werden. 486 gemeldete Teilnehmer aus 39 Ländern gehen in fünf Disziplinen an den Start. Neben den alpinen und nordischen Ski-Wettbewerben sowie dem Biathlon sind die deutschen Athleten erstmals auch im Schlitten- Eishockey vertreten. Nur in der fünften Disziplin, dem Rollstuhl- Curling, ist kein deutscher Sportler beteiligt.
Das ZDF berichtet vom 15. bis 19. März 2006 täglich von den Paralympics. Das Zweite teilt sich – wie bei sportlichen Großereignissen üblich – die Berichterstattung mit der ARD, die vom 10. bis 14. März berichtet. Das ZDF wird an seinen fünf Paralympics- Tagen im Rahmen der "ZDF SPORTextra"-Übertragungen von verschiedenen Weltcup-Wettbewerben aus dem eigens errichteten Studio auf dem Marktplatz in Sestriere berichten. Moderator ist Sven Voss, der bei Olympia als Moderator der Bob und Rodel-Wettbewerbe im Einsatz war. ZDF-Reporter sind Michael Kreutz (Ski alpin), Martin Hüsener (Ski nordisch) und Martin Wolff (Schlitten-Eishockey). Als ZDF-Experte ist wieder Matthias Berg dabei, der seit den Paralympics 2000 in Sydney ein ebenso fachkundiger wie eloquenter Fachmann für die Zuschauer des ZDF ist.
Deutschlands Behindertensportler bildeten bei den Paralympics 2002 in Salt Lake City das stärkste Team mit 17 Gold-, einer Silber- und 15 Bronzemedaillen. In Turin werden allerdings nach einer Reform des Reglements weitaus weniger Medaillen vergeben. Die einzelnen, auf die individuelle Behinderung abgestimmten Startklassen wurden auf drei reduziert, die Sportler werden nun in die Kategorien stehend, sitzend und sehbehindert eingeteilt. Anatomisch bedingte Leistungsunterschiede werden durch eine Prozentwertung ausgeglichen, wie man sie ansatzweise von der Handicap-Regel im Golfsport kennt. Insgesamt stehen damit nur noch 58 Entscheidungen auf dem Programm.
Die deutschen Athleten zählen nach wie vor zu den aussichtsreichsten Wettkämpfern. Verena Bentele, Martin Braxentaler und Gerd Schönfelder zum Beispiel gehören weltweit zu den Besten – in Salt Lake City holten die drei allein schon fast alle Goldmedaillen für Deutschland.
Die ZDF-Sendezeiten in der Übersicht:
Mittwoch, 15. März 2006: 13.40 bis 14.00 Uhr
Donnerstag, 16. März 2006: 9.05 bis 9.20 Uhr; 10.30 bis 10.50 Uhr; 15.45 bis 15.55 Uhr
Freitag, 17. März 2006: 13.30 bis 14.10 Uhr
Samstag, 18. März 2006: 15.30 bis 15.55 Uhr
Sonntag, 19. März 2006: 16.30 bis 16.55, 23.40 bis 0.20 Uhr
Quelle: ZDF
Four4One - die Kooperation für den Behindertensport
4 Radiosender für den Behindertensport / die paralympischen Winterspiele in Turin
333 Stunden Sonderprogramm aus dem olympischen Dorf / International German Club
08.03.2006 - Die Idee entstand schon vor vielen Monaten in den Redaktionsstuben von Radio4Handicaps ( www.Radio4Handicaps.de ) - jetzt wird sie umgesetzt. Der Spartensender für Menschen mit Behinderungen schrieb zahlreiche aktive Webradios in Deutschland an und bat um Unterstützung für ein einmaliges Projekt: Live aus Turin zu senden, von der paralympischen Winterspielen 2006. Das große Ziel: zwei Wochen lang ein Sonderprogramm mit starken Partnern zu produzieren, live aus Italien zu senden, aktuelle Sportberichte im laufenden Programm, Hintergrundinformationen und Interviews einzufangen. Aus dem Ziel entwickelte sich ein Weg – ein Weg mit der Unterstützung von Partnern, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
So holte sich Radio4Handicaps die Betreiber von World of Sunshine - The New Generation Of Music ( www.world-of-sunshine.de ), Frozen Radio - das 24h Internetradio aus Augsburg ( www.frozenradio.de ), sowie RadioNetShow - Hören Sie erwachsen! Ihr digitales Radio! ( www.RadioNetShow.com ) dazu. Jeder der Partner setzt in seinem Programm auf unterschiedliche Hörgewohnheiten und Zielgruppen. Mit der Zusammenarbeit zeigen die vier Radiostationen aus Deutschland, dass man in Kooperation mehr erreichen kann.
Karl Grandt von Radio4Handicaps zeigt sich überzeugt: „Diese neue Kooperationsbasis ist ein Gewinn für uns alle, für alle Beteiligten, die Hörer und vor allem für den Behindertensport!“ Ähnlich sieht es auch David Winterstein (Frozen Radio): „Diese zwei Wochen werden eine außergewöhnliche Belastung für alle. Aber wir werden es schaffen, unseren Hörern ein sehr hoch qualifiziertes Programm in hoher Qualität anzubieten.“ Auch Sandra Weber, Betreiberin von World of Sunshine sieht dieser Kooperation ein zusätzliches Plus: „Eine solche Kooperationsbasis gab es meines Wissens noch nicht. Mit diesem Verbund können wir zeigen, dass es den olympischen Gedanken für Programmanbieter im Netz gibt.“ Ähnlich sieht es auch Hagen Ernst, Geschäftsführer der RNS Radio Network Services Ltd. (RadioNetShow): „Wenn jeder Sender sein bestes Können dazu gibt, wird das eine ganz große Sache und wir erreichen zusammen viele Zuhörer in Deutschland, Österreich, der Schweiz und europa-/ weltweit.
Unter dem Motto: "Gemeinsam sind wir vier stark" wird das Gemeinschaftsprogramm am Vorabend der Paralympics 2006 gestartet – und 2 Wochen die Athleten aus aller Länder vom Radio4Handicaps –Team live vor Ort begleitet. World of Sunshine, Frozen Radio und die RadioNetShow produzieren aus Deutschland und unterstützen das Team in Turin.
Täglich wird vom 09. – 20.03. ab 18 Uhr das Liveprogramm aus Turin ausgestrahlt. Den ganzen Tag über wird es Berichte und Hintergrundinformationen aus Turin geben. Der komplette Sendeplan, alle Berichte, Interviews, Fotos unter vieles mehr sind unter www.paralympics-2006 .de (Bindestrich beachten !) nachzulesen und im Programm der beteiligten Sender zu hören.
Quelle:
www.radio4handicaps.de
Deutsche Lufthansa wird offizieller DBS-Partner – Starttermin Paralympics in Turin
13.02.2006 - „Spitzensportler mit Behinderung zeigen bei den Paralympics hervorragende Leistungen und großartige Erfolge. Genau wie wir haben sie den Willen, beste Qualität zu bringen und das Ziel als Gewinner zu erreichen“, sagt Thierry Antinori, Marketing- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Passage Airlines. „Wir freuen uns, diese Sportler durch unsere neu begründete Partnerschaft mit dem DBS zu unterstützen.“ Für Karl Hermann Haack, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes stellt die Partnerschaft mit der Lufthansa eine sinnvolle Abrundung der DBS-Aktivitäten im Bereich Mobilität dar. „Ich freue mich sehr, dass wir die Lufthansa nun auch wieder im Boot haben“, so der ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung.
Lufthansa unterstützt seit vielen Jahren den paralympischen Sport und unterhält partnerschaftliche Beziehungen zum Deutschen Behindertensportverband. Bereits zu den Paralympics 2004 hatte die Airline die deutschen Teams als „official carrier“ nach Athen geflogen.
Quelle: DBS-Pressemitteilung
Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung
Hürth - 04.11.2005 - "Beim Fußball sind es gerade die Unterschiede jedes Einzelnen im Team, die eine Mannschaft richtig stark machen", weiß Rudi Völler, Sportchef bei Bayer 04 Leverkusen. Deshalb war es für den ehemaligen Fußball-Nationaltrainer auch keine Frage, sich als offizieller Botschafter der Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit vielen anderen Prominenten wie Rainer Calmund, Ex-Manager von Bayer Leverkusen, dem WDR-Intendant Fritz Pleitgen und dem Fußballstürmer Lukas Podolski setzt er sich dafür ein, Menschen mit Behinderung mehr Gehör in unserer Gesellschaft zu verschaffen und die Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung zu einem großen Erfolg werden zu lassen.
Aus diesem Grund trafen sich am 3. November zahlreiche prominente Botschafter, Freunde und Repräsentanten der WM im Deutschen Sport & Olympia Museum im Kölner Rheinau-Hafen. Den sportlichen Auftakt der Veranstaltung gaben unter anderem Lukas Sinkiewicz und Andreas Timm, Mitglied der Fußballnationalmannschaft der Menschen mit Behinderung, die ihr geballtes Können unter Beweis stellten. Anschließend ging es in mehreren Talk-Runden vor allem darum, Wege aufzuzeigen, wie das gegenseitige Kennenlernen von nichtbehinderten und Menschen mit Behinderung gefördert werden kann und um die Möglichkeiten der Unterstützung der WM 2006 der Menschen mit Behinderung.

Quelle: Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung
Geballte Leidenschaft: Andreas Timm und Lukas Sinkiewicz kicken zusammen für die Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung findet vom 26. August bis 17. September 2006 statt.
"Wenn schon WM 2006 in Deutschland, dann auch die ganze WM und dazu gehört auch die Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung", so Manfred Breuckmann, WDR-Sportmoderator, der sich ebenfalls als Botschafter zur Verfügung gestellt hat.
Die Fußballweltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung findet vom 26. August bis 17. September 2006 statt.
Zum vierten Mal veranstaltet die INAS-FID (International Sports Federation for Persons with Intellectual Disability) diese besondere Weltmeisterschaft. Damit heißt Deutschland nur drei Monate nach der FIFA-WM erneut Fußballnationalmannschaften aus allen fünf Kontinenten willkommen. Insgesamt kämpfen 16 Teams in 41 verschiedenen Austragungsorten in Deutschland um den Weltmeisterschaftstitel.
Das internationale Sportereignis bleibt aber nicht nur auf den grünen Rasen beschränkt. Rund um die Spiele wird es eine Vielzahl von Events und Treffen geben, bei denen sich die Spieler und nichtbehinderte Fußballfans im Gespräch, bei gemeinsamen Aktionen und Feiern näher kommen. So wird es regionale und überregionale Veranstaltungen geben bis hin zu bundesweiten Großveranstaltungen, wie die Eröffnungsfeier am 27. August 2006 in der Köln-Arena statt. "Gerade der Fußball erweist sich als Türöffner auch oder gerade für Menschen mit geistiger Behinderung denen es so ermöglicht wird, sich trotz ihres Andersseins in der Gesellschaft zu profilieren und Erfolge feiern zu können", so Hans Jürgen Wagner, Geschäftsführer der Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung gGmbH.
Weitere Informationen zur 4. Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung finden Sie im Internet unter www.inas-fid-wm2006.com.
Deutschland wählt die Behindertensportler des Jahres
07.09.2005 - Der Deutsche Behindertensportverband sucht auch in diesem Jahr wieder die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2005. In den Kategorien Sportlerin, Sportler und Team können aus den Nominierten die Favoriten des Jahres gewählt werden.
Zur Wahl stehen:
Sportlerin
Kirsten Bruhn, Schwimmen (PSV Neumünster), mehrfache Deutsche Meisterin und 4-fache Medaillengewinnerin bei den Paralympics in Athen 2004.
Michaela Daamen, Leichtathletik (TSV Bayer 1860 Leverkusen), 2 x Gold bei der EM 2005 in Espoo und der 2005 DM in Berlin.
Bettina Eistel, Reiten (RFB Lensahn), mehrfache Medaillengewinnerin bei den Paralympics in Athen 2004 sowie Deutsche- und Europameisterin 2005.
Sportler
Wojtek Czyz, Leichtathletik, 2 x Gold bei der EM in Espoo und 3 x Gold bei den Paralympics in Athen 2004.
Matthias Schröder, Leichtathletik (PSC Berlin), je 2 x Gold bei der EM in Espoo und DM in Berlin sowie 3 Medaillen bei den Paralympics in Athen 2004.
Michael Teuber, Radsport, je 4 x Gold bei der EM und DM 2005.
Team
Nationalmannschaft Sitzvolleyballmannschaft, Vize Weltmeister 2002 und Vize Europameister 2005 mit den Berlinern Steffen Barsch und Martin Rickmann.
Nationalmannschaft Sledge Eishockey, Europameister 2005.
RSV Lahn Dill, Rollstuhlbasketball, Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger und Gewinner des Champions-Cup 2004 und 2005.
An der Wahl beteiligen kann sich jeder auf der Internetseite des Behinderten-Sportverbandes Berlin unter www.bsberlin.de
Unter allen Wählern werden 3 x 2 Eintrittskarten für die Paralympics Night am 14. Oktober 2004 in der Stadthalle Düsseldorf verlost. Hier werden dann auch die Sieger des Jahres 2005 bekannt gegeben.
1. EUROPEAN - HANDICAP - QUADRACE
24.02.2005 - Die Veranstaltung findet am 14.05.-15.05.2005 im Rahmen des BALATON - CHAMP 2005 im Cross-Country-Valley in Ungarn / Balaton statt.

In diesem Jahr soll dieser neue Lauf einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und für die Zukunft etabliert werden. Dieser bietet ab sofort Behinderten Quad Fans die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen.
Informationen zu der Veranstaltung finden Sie direkt beim Veranstalter:
www.balaton-enduro.com
vivesco Apotheken-Partner überreichten 40.000 Euro für behinderte Sportler
Apotheken-Kunden "radelten" zehnmal um den Erdball
02.11.2004 Mit einer Spende in Höhe von 40.000 Euro unterstützen die vivesco
Apotheken-Partner und Pharmagroßhändler ANZAG behinderte Sportler. Im
Rahmen der "Paralympics Night" übergab der Vorstandsvorsitzende der
ANZAG, Dr. Thomas Trümper, am Freitag in Düsseldorf den Erlös einer
Radel-Aktion in über 600 Apotheken an den Präsidenten des Deutschen
Behindertensportverbandes (DBS), Theodor Zühlsdorf.

Quelle: vivesco Apotheken-Partner GmbH
DBS-Präsident Theodor Zühlsdorf (l.) freute sich auf der Paralympics Night über den Spendenscheck über 40.000 Euro. Im Namen der vivesco Apotheken-Partner überreichte der Vorstandsvorsitzende der ANZAG, Dr. Thomas Trümper, den Erlös einer Radel-Aktion in über 600 Apotheken.
Im August und September stand in jeder der teilnehmenden vivesco Partner-Apotheken ein Trimmrad bereit. Kunden und Passanten waren eingeladen, zu Gunsten behinderter Sportler in die Pedale zu treten. Zehntausende Teilnehmer folgten der Einladung und "radelten" insgesamt 400.000 Kilometer - zehnmal um den Erdball! Für jeden Kilometer spendeten die Apotheker 10 Cent an den DBS und das Nationale Paralympische Komitee für Deutschland.
"Sport ist unverzichtbar, wenn man gesund bleiben will", betonte Dr. Trümper bei der Spendenübergabe. "Das gilt für alle Menschen - ob groß oder klein, alt oder jung, behindert oder nichtbehindert. Bei uns als Pharmagroßhändler dreht sich alles um die Gesundheit. Mit der Radel-Aktion in unseren vivesco Partner-Apotheken haben wir den Kunden zu etwas Bewegung auf dem Trimmrad verholfen. Gleichzeitig wollen wir den Deutschen Behindertensportverband unterstützen und vor allem die aktiven Sportler, die unsere Bewunderung verdienen."
Trittkräftig unterstützt wurde die Aktion auch von zwei Bronzemedaillen-Gewinnerinnen der Paralympics in Athen. Die sehbehinderten Judokas Astrid Arndt (Superleichtgewicht) und Beate Bischler (Schwergewicht) traten in Apotheken in Langenfeld und Tübingen gemeinsam mit Trainingskollegen selbst in die Pedale.
vivesco ist eine Kooperation von selbstständigen Apothekern. Das Ziel der beteiligten vivesco Apotheken-Partner ist es, sich noch stärker für die Gesundheit ihrer Kunden einzusetzen - mit individueller und kompetenter Beratung, umfassender und schneller Medikamentenversorgung sowie modernen Gesundheitsangeboten. Die vivesco Apotheken-Partner GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG), Frankfurt am Main. Derzeit nehmen mehr als 800 Apotheken-Partner an vivesco teil (Stand: September 2004), sie sind stille Gesellschafter von vivesco.
vivesco ist offzieller Förderer des Deutschen Behindertensportbundes e.V. und des National Paralympic Committee
Germany.
1. Handbike Weltmeisterschaft in Lausanne - World Handbike Circuit im Aufbau
05.10.2004 - Vertreter aus 14 Nationen ermitteln im Rahmen der 'Tour du Lac Léman', in Lausanne/CH, den ersten Handbike-Weltmeister. Die 177 Kilometer um den Genfer See gelten als das anspruchsvollste Rennen des European Handbike Circuits (EHC), einer europäischen Rennserie für Handbiker mit und ohne Behinderung.
Woche des Behindertensports soll integrieren
05.10.2004 - Ein Beitrag zur Integration und eine Demonstration der vielfältigen sportlichen Angebote für Menschen mit Behinderungen - das ist die erste bundesweite Woche des Behindertensports vom 4. bis 10 Oktober. Sie soll zeigen, dass sportliche Bewegung behinderten Menschen zu einem besseren, gesünderen und längeren Leben verhelfen kann. mehr...
Mit Akupunktur zu Gold
Wojtek Czyz im Goldregen: Leistungsstark durch Akupunktur
01.10.2004 - Der Wattenscheider Leistungssportler Wojtek Czyz vertraut auf die Kraft feiner Akupunkturnadeln und holt drei Goldmedaillen und zwei Weltrekorde bei den Paralympischen Sommerspielen in Athen. mehr...
Aktuelles:
Paralympics Night 2004 - Benefizgala zugunsten des Behindertensports
"Celebrate The Paralympic Team" heißt es, wenn am 29. Oktober 2004 ein weiteres Mal die Athleten im Mittelpunkt stehen. Zum 6. Mal vereint die Paralympics Night Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Erwartet werden unter anderem zahlreiche Goldmedaillengewinner der Paralympics, wie z.B. Wojtek Czyz (Leichtathletik), Ramona Brussig (Judo), Michael Teuber (Bahnrad Verfolgung) sowie Marianne Buggenhagen (Kugelstoßen).
Schirmherrin Doris-Schröder-Kopf wird wie jedes Jahr das Event voraussichtlich gemeinsam mit ihrem Gatten Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchen.
Zum erstmal wird in diesem Jahr der "Fair Play Preis" des Bundesinnenministeriums auf der Paralympics Night verliehen. Geehrt werden Sportlerinnen und Sportler, die sich durch besonders faires Verhalten oder ihr Lebenswerk für Toleranz und Fair Play im Sport ausgezeichnet haben - die Ehrung erfolgt durch Rosi Mittermeier-Neureuther und Otto Schily. Ehrt der Fair Play-Preis die Akteure, so stellt der BARMER Paralympics Media Award die Berichterstatter ins Rampenlicht.
Schirmherrin Doris Schröder-Köpf und Gerda Pleitgen, die Vorsitzende des Förderkreis Behindertensport zeichnen gemeinsam Journalisten aus, die für engagierte und qualitativ wertvolle Berichterstattung über den Behindertensport stehen.
Durch das Gala-Programm führen die bekannten Fernsehmoderatoren Bettina Tietjen und Peter Großmann. Geboten wird Abwechslung pur: So entführen Auszügen aus dem Musical Aida die Zuschauer in die faszinierende Welt des alten Ägyptens. Der Broadwayhit ist seit einem Jahr im Colosseum Theater Essen zu Gast und begeistert durch seine moderne und junge Inszenierung. Virtuosität und gefühlvolles Spiel sind die Markenzeichen von Oleg Akkuratov. Der 13-jährige Pianist aus Südrussland, von Geburt an blind, verfügt über ein umfangreiches Repertoire von
Jazz bis Klassik. Auch an sportlichen Darbietungen wird es nicht fehlen. Höhepunkt des Abends bildet die Mitternachtsshow, in der Stargast Ireen Sheer für Stimmung sorgen wird. Eine Tombola zugunsten des Behindertensports lockt mit hochwertigen Preisen.
Karten zum Preis von 200 Euro sind bei Rugo Kommunikation unter der Hotline 0180-576 576 5 erhältlich. Weitere Informationen unter www.paralympicsnight.de.
ARD: Paralympics im Ersten waren großer Erfolg
Hamburg (ots) 29.09.2004 - Die ARD hat eine positive Bilanz der Berichterstattung von den Paralympics in Athen gezogen. Der stellvertretende ARD-Vorsitzende, WDR-Intendant Fritz Pleitgen, hob zum Abschluss sowohl die hohe Qualität der Wettkämpfe als auch die große Akzeptanz der Übertragungen aus Athen hervor. Die sportlichen Leistungen der Athletinnen und Athleten bei den Paralympics in Athen verdienten höchste Anerkennung. Fritz Pleitgen: „Die Wettkämpfe haben für eindrucksvolle Bilder gesorgt. Hinter diesen Leistungen stehen oftmals bewegende persönliche Geschichten der Sportlerinnen und Sportler, die wir unserem Publikum ebenso zeigen wie die Wettkämpfe. Der Behindertensport ist eine große gesellschaftliche Leistung, die die ARD weiterhin unterstützen wird. In der ARD wird darüber nachgedacht, noch ausführlicher über die nächsten Paralympics - Sommer wie Winter - zu berichten.“ Pleitgen verwies auf die exzellente Arbeit des Südwestrundfunks (SWR), der die Spiele federführend für die ARD betreut hatte: „Das gesamte ARD-Team unter Volker Kottkamp hat äußerst spannende Wettkämpfe in hoher Qualität und Professionalität abgebildet.“ Insgesamt erreichten die Übertragungen im Ersten fast zehn Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland.
Einzelne Sendungen erzielten zweistellige Marktanteile. Auch SWR-Intendant Peter Voß wertete die Übertragung als Erfolg: „Die Paralympics sind eine großartige Sache. Was die behinderten Sportlerinnen und Sportler dort geleistet haben, war eindrucksvoll, anrührend und begeisternd. Die ARD hat ihr Ziel erreicht, den Paralympics große Aufmerksamkeit zu verschaffen. Auf diesem Weg wollen wir in den kommenden Jahren weiter vorankommen. Wir hoffen, dass unsere Zuschauer und Zuhörer dabei ebenso begeistert mitgehen.“ Das Erste hatte im täglichen Wechsel mit dem ZDF seit dem 18. September von den Paralympics in Athen berichtet. Zusätzliche Sendungen auf Digital-Kanälen und ausführliche Informationen im Internet begleiteten das Angebot der ARD. Die behinderten deutschen Sportler gewannen in Athen 19 Gold-, 28 Silber- und 31 Bronze- Medaillen und belegen damit den 8. Platz in der Gesamtwertung. 28. September 2004/ BS
ots-Originaltext: NDR Norddeutscher Rundfunk
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"Paralympics sind eine große Chance für den Behindertensport"
09.09.04 - Zwei Wochen blickte die Welt nach Athen: zu den Olympischen Sommerspielen. Doch das olympische Ereignis ist nicht beendet. Vom 17.-28. September finden die 12. Paralympischen Sommerspiele in Athen statt. Bei fast 600 Wettkämpfen in 18 Sportarten messen sich über 4.000 behinderte Sportler aus 145 Nationen - und wieder werden enorme Leistungen vorausgesagt.
Trotz der ca. 3.000 erwarteten Journalisten wird die Medien-Resonanz der so genannten Paralympics deutlich geringer sein als bei den Spielen der Nicht-Behinderten. "Dies sollte sich ändern", fordert PD Dr. Reinhild Kemper. "Die Akzeptanz des Behinderten-Leistungssports in der Öffentlichkeit muss gesteigert werden. Die Paralympics sind eine große Chance für den Behindertensport", so die engagierte Sportwissenschaftlerin von der Universität Jena. "Die Medien sollten sie nutzen, damit die enormen Leistungen der behinderten Sportler endlich stärker wahrgenommen und anerkannt werden", fordert Kemper und betont, dass dadurch auch eine höhere Akzeptanz der Behinderten in der Öffentlichkeit erreicht werden könnte.
Die Jenaer Sportwissenschaftlerin ist Expertin auf diesem Gebiet, hat sie doch in ihrer Habilitation im vergangenen Jahr die Karrieren von behinderten und nicht-behinderten Leistungssportlern vergleichend untersucht. Im Ergebnis ermittelte Kemper, dass die Motivation für ihren Leistungssport bei beiden Gruppen weitgehend ähnlich ist: Die Sportler suchen Spaß und Grenzerfahrungen, wollen fit bleiben und ihre Kräfte messen.
Ihre Ergebnisse stellte Reinhild Kemper in diesem Jahr bei zwei großen internationalen Kongressen vor. Zuletzt beim bisher größten Sportkongress weltweit, der vom 6.-11. August mehr als 1.400 Teilnehmer in Thessaloniki versammelte. Es war der Prä-Olympische Kongress, der stets vor den Olympischen Spielen im Austragungsland stattfindet. Kempers Forschungsergebnisse wurden nicht nur vom Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees Phil Craven gelobt, der in den Ausführungen der Jenaer Sportwissenschaftlerin genau die Probleme der behinderten Athleten reflektiert sah. Kempers Präsentation wurde auch wissenschaftlich anerkannt: Sie ist von der Aristoteles-Universität in Thessaloniki eingeladen worden, vom 3.-6. Dezember an der 1. Internationalen Konferenz der Psychologischen Gesellschaft von Nord-Griechenland teilzunehmen und dort einen eigenen Workshop zu leiten. Auch beim 7. Europäischen Kongress über angepasste körperliche Aktivitäten vom 10.-13. November in Dortmund ist sie als Leiterin eines Workshops vorgesehen.
"Ich freue mich über die große Resonanz auf meine Forschungsergebnisse", sagt Kemper: "Aber es ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit, sondern auch eine gute Gelegenheit, die Leistungen behinderter Sportler bekannter zu machen. Und das haben sie mehr als verdient."
Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Deutsche Sporthochschule Köln testet den Einfluss des "Windschattenfahrens" beim Handbiken
10.05.2004 - Im April diesen Jahres führte die Deutsche Sporthochschule Köln in der gerade fertig gestellten Tiefgarage auf der Museumsinsel im Rheinauhafen Tests mit dem Handbike, einem mit den Armen betriebenen Fahrrad, durch. Unter der Leitung von PD Dr. Petra Platen, Ralf Lindschulten und Dr. Thomas Abel nahmen 16 Studierende der Sporthochschule als Probanden an den Untersuchungen teil. Gemessen wurden die Einflüsse des "Formationsfahrens" auf die Parameter: Leistung (Watt) und Kurbelfrequenz (beides mit Hilfe eines SRM-Mess-Systems), Herzfrequenz, Laktatkonzentration sowie die Geschwindigkeit.
In der neu eröffneten - 2,5 km langen - Tiefgarage im Rheinauhafen der Häfen und Güterverkehr Köln AG, die die Sporthochschule kostenlos nutzen konnte, wurden optimale Testbedingungen vorgefunden.
Durch das Fahren in der Gruppe kann die aufzubringende Leistung stark reduziert werden, bei hohen Geschwindigkeiten ist eine Reduzierung von bis zu 40% möglich, wie Untersuchungen im Radsport ergeben haben. Die rasante, auch leistungsorientierte Entwicklung der Sportart Handbiken in den letzten Jahren war nun Anlass für Untersuchungen, ob das Windschattenfahren auch beim Handbiken zu Reduzierungen in der entsprechenden Größenordnung führt.
Aufgrund der Tatsache, dass Handbiken in diesem Jahr zum Kanon der Paralympics in Athen gehört, haben die Ergebnisse eine hohe Relevanz für die Spitzen-Athleten und -Athletinnen des Deutschen Rollstuhlsport-Verbands (DRS). Erste Auswertungen der Testergebnisse zeigen eine Reduktion der Wattleistung an Position zwei der Formation um etwa 20% bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h.
Die Tests sind teil einer Studie, die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert wird, durchgeführt vom Institut für Individualsport und dem Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln.
Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln
OSP Rhein-Neckar: Simone Weiler mit Hilfe der Deutschen Bank nach Athen
Frankfurt, den 18. März 2004 - Ein Koordinierungsgespräch der Anfang 2001 gestarteten Initiative „Auf dem Weg nach Olympia“ haben Vertreter der Deutschen Bank, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie Trainer und Sportler am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar gestern in Heidelberg vorgenommen. Das Projekt, von Deutscher Bank und Stiftung Deutsche Sporthilfe gemeinsam entwickelt und mit Hilfe der Olympiastützpunkte bundesweit umgesetzt, will durch gezielte finanzielle Förderung die sportliche und berufliche Karriere der deutschen Olympiakandidaten olympischen Sportnachwuchses miteinander verbinden. Die Förderbeträge werden an Spitzensportler der olympischen A-, B-, und C-Kader sowie an Paralympics-Anwärter vergeben.
Hans Leciejewski, Olympiastützpunktleiter in Heidelberg, freute sich, Hans-Michael Hölz begrüßen zu können, der weltweit als Koordinator für das gesellschaftliche Engagement der Deutschen Bank zuständig ist, und stellte ihm zwei Top-Athletinnen vor: die Brustschwimmerin Simone Weiler und die Kanutin Carolin Leonhardt. Beide haben berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen 2004 und sind mit dem gleichen Problem beschäftigt: Sport und Beruf bzw. schulische Ausbildung unter einen Hut zu bekommen. Simone Weiler profitiert seit drei Jahren von dem Projekt, mit dessen Hilfe sie 25 Stunden pro Woche als Steuerfachgehilfin in einer Kanzlei beschäftigt ist. Carolin Leonhardt will sich mit Hilfe der Berufsorientierungsseminare der Sporthilfe nach dem für 2005 geplanten Abitur auf die weitere berufliche Karriere vorbereiten.
Hans-Michael Hölz, der in Heidelberg wohnt, Präsident des Badischen Ski-Verbandes ist und dem OSP eng verbunden ist, hatte aktuelle Zahlen der abgeschlossenen Förderperiode mitgebracht: „Seit Beginn der Initiative im Jahr 2001 haben wir für mehr als 200 Spitzensportler sportgerechte Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse bei über 150 mittelständischen Unternehmen in Abstimmung mit der Sporthilfe vermitteln können. Hierfür stellen wir in der olympischen Periode 2001 bis 2004 insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung. Wir freuen uns, dass mit Simone Weiler auch eine Sportlerin aus dem Rhein-Neckar-Raum hiervon profitieren kann“. Hölz hob den gesellschaftspolitischen Ansatz des Engagements der Bank hervor: „Unsere Kooperation „Auf dem Weg nach Olympia“ zeigt, wie dem deutschen Spitzensport vergleichsweise einfach, aber doch nachhaltig und effektiv von der Wirtschaft geholfen werden kann.“
Dr. Sven Baumgarten, zuständiger Projektleiter bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe, kennt die Nöte vieler Athleten: „Nicht selten ist es ein großes Problem für angehende Spitzensportler, einen Betrieb zu finden, der sie für längere Trainings- und Wettkampfphasen freistellt. Oft ist dies gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine spürbare finanzielle Belastung, die eine Einstellung von Sportlern verhindert. Hier können wir als Sporthilfe jetzt viel besser agieren, indem wir den Unternehmen sagen: Wenn Sie einen Spitzensportler einstellen, dann steuern wir - mit der Hilfe unseres Partners Deutsche Bank – eine maßgebliche finanzielle Entlastung bei, die durch Ausfallzeiten des neuen Mitarbeiters für Training oder Wettkampf entstehen.“
150 Tage und mehr sind die Ausfallzeiten eines Athleten durch Training oder Wettkampf für den Arbeitgeber pro Jahr. Für kleinere Betriebe ist dies kaum zu kompensieren, deswegen wechselte Simone Weiler vor zwei Jahren auch von einer 5-Mann-Kanzlei in ein 40-Personen-Unternehmen. „Ich trainiere morgens ab 7.30 Uhr, arbeite von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Kanzlei, um 15.30 Uhr beginnt das Krafttraining, von 17.00 bis 19.00 Uhr findet das Wassertraining statt. Die Mitarbeiter haben voll akzeptiert, dass ich neben dem Job noch meinen Sport mache. Sie sind sogar stolz auf meine Erfolge und freuen sich mit mir,“ sagte Simone Weiler.
Auch für andere Sportler sorgt der OSP, wenn es um die Vermittlung von Arbeitsplätzen geht: die Boxer arbeiten zum Beispiel bei einem Malerbetrieb und der Kanute Stefan Holtz arbeitet als Heizungsmonteur. „Das Projekt der Deutschen Bank finde ich für mich persönlich ganz toll,“ sagte der ehemalige Neubrandenburger, dem nach seinem Umzug nach Karlsruhe insbesondere die berufliche Unterstützung durch das Deutsche-Bank-Projekt geholfen hat.
Das Gespräch in Heidelberg bestätigte, dass es mit Hilfe des Deutsche-Bank-Projektes gelingt, den Sportlern effektiv und individuell zu helfen. Auch Carolin Leonhardt, die sich erst im nächsten Jahr über ihre weitere berufliche Karriere Gedanken machen will, ist eines deutlich geworden. „Mit Hilfe dieses beruflichen Förder-Projektes kann ich meine sportliche Karriere auch langfristig planen.“ Einer Fortsetzung für die nächste Olympische Periode dürfte demnach nichts mehr im Wege stehen.
Quelle: Stiftung Deutsche Sporthilfe
Mehr als 3400 Athleten bei den Special Olympics National Games 2004 in Hamburg
Hamburg - 05.02.2004 - Vom 14. bis 19. Juni ist Hamburg Austragungsort der Special Olympics National Games. Das ist das größte Sportereignis für Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung und somit auch
die größte Sportveranstaltung für die Stadt Hamburg im Jahr 2004. Zu den Sommerspielen in Hamburg werden rund 3.400 Athleten aus Deutschland erwartet. Das gab auf einer Pressekonferenz im Hamburger Rathaus die Vizepräsidentin von Special Olympics Deutschland e.V., Brigitte Lehnert, bekannt. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust freute sich, dass die Stadt in diesem Jahr erstmalig Gastgeber der Special Olympics National Games ist. Von Beust, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat, nannte die Special Olympics National Games einen weiteren, ganz besonderen Höhepunkt im Sportjahr der Stadt: "Jetzt kommt Olympia doch nach Hamburg. Für die Hansestadt ist es eine Auszeichnung, Austragungsort dieses weltweit so renommierten und außergewöhnlichen Sportereignisses zu sein." Neben von Beust hielten noch weitere prominente Paten auf der Pressekonferenz die olympische Fahne hoch. Tennisprofi Michael Stich freute sich sehr darüber, dass er als Pate für die Spiele in seiner Heimatstadt werben kann. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet an Olympischen Spielen teilzunehmen und möchte gerne meine Hilfe anbieten, um die Spiele für die Teilnehmer zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen." Ebenso freute sich HSV Torwart Martin Pieckenhagen, der sich besonders im Fußballbereich engagieren will. "Ich konnte schon einmal mit einer Special Olympics Mannschaft trainieren. Das war für mich sehr beeindruckend. Dieser Sport sollte von allen gefördert werden." Die Stadt Hamburg hatte sich mit ihrem überzeugenden Sportstättenkonzept um die Austragung beworben und wegen der kompakten Spiele und der kurzen Wege den Zuschlag erhalten.
Wichtigster Austragungsort wird der Stadtpark sein. Weitere Sportstätten sind die Alsterschwimmhalle, Sporthalle Hamburg, Reitverein Boberg und die Color Line Arena, in der am 15. Juni die Spiele offiziell eröffnet werden. "Mehr als 1000 Hamburger Schülerinnen und Schüler werden als freiwillige Helfer die Spiele unterstützen", unterstrich der Senator für Bildung und Sport, Reinhard Soltau. Brigitte Lehnert erinnerte des Weiteren daran, dass sich alle Organisatoren und Helfer unentgeltlich für die Spiele einsetzen, wie auch mehrere 100 Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmen. Die Spiele werden hauptsächlich über Spenden und Sponsoren finanziert. Hauptsponsoren sind seit Jahren die Mannheimer Firma ABB, die Bekleidungsfirma s.Oliver und vita-life. In Hamburg werden die Spiele außerdem von verschiedenen ortsansässigen Firmen, wie z.B. HEW, Vattenfall und natürlich von der Stadt Hamburg unterstützt. Trotz alledem seien noch einige Spenden nötig, um die Spiele wie geplant durchführen zu können. Nach Hamburg eingeladen sind Sportlerinnen und Sportler aller Leistungsniveaus, die seit Jahren regelmäßig trainieren. Die Teilnahme an Nationalen Spielen ist Voraussetzung für eine Bewerbung
an Special Olympics World Games.
Originaltext: Special Olympics Deutschland e.V.
Die 8. Wendländischen Handbiketage
Für Freitag, den 11. 6., und Samstag, den 12. 6. 2004, wurden zwei reizvolle und ebene Routen ausgesucht – über je 28 Km. Nachdem zwischen Trebel und Gartow ein Fahrradweg gebaut wurde, können nun ganz neue Strecken angeboten werden. Jeweils nach 7 Km erreichen Sie einen Streckenposten. Hier gibt es kostenlos Erfrischungen und technische Hilfe. Die Routen sind mit Umwegen ausgestattet, so dass auch Strecken bis zu 40 Km - zur Not mehr - gefahren werden können. Es geht um Ausdauer statt Schnelligkeit Für den Service wird ein Startgeld von 25 € pro Starter/in erhoben (Kinder bis 14 Jahre starten frei). Sie werden je nach Wunsch, aber auf eigene Kosten, untergebracht. Vom rollstuhlgerechten Campingplatz bis hin zum Hotel können Sie wählen. Die wendländischen Handbiketage sind bereits ein Klassiker unter den Veranstaltungen für Biker. Es treffen sich Radfahrer/innen unterschiedlichster Kondition und Teilnehmer/innen mit ganz anderen Gefährten: Zweirad, Dreirad, E-Rollstuhl, Kinderfahrrad, Tandem usw. Für den technischen Service sind traditionell die Bike-Hersteller "Stricker" und "Speedy" vor Ort. Für ein unterhaltsames Beiprogramm und stärkende Speisen sorgt das "Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter" (ISBB) in Trebel. Für den 10.6. und für den 13.6. werden einige individuelle Strecken als Vorschlag für spontan sich bildende Kleingruppen oder Frühanreisende angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter www.peercity.de.
Anmeldungen bitte umgehend (da die Übernachtungsplätze begrenzt sind) an: ISBB Trebel Tel.: 05848/981565 nähere Details unter: www.peercity.de oder www.nemitzerheide.de
Die große sportliche Integrationslösung
- Jetzt zum günstigen Frühbuchertarif zu den EuroGames in München anmelden - 
12.12.2003 - Im kommenden Sommer finden in München die IX. EuroGames statt. Vom 29. Juli bis 1. August 2004 kämpfen bis zu 5000 Sportlerinnen und Sportler aus 47 Ländern Europas in 27 Disziplinen um Gold-, Bronze- und Silber-Medaillen. Jeder ist willkommen, unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, religiöser oder politischer Einstellung. Behinderte Athletinnen und Athleten sind ausdrücklich eingeladen, an den Spielen teilzunehmen. Das trifft für all jene Sportarten zu, die „Menschen mit Behinderung willkommen“ heißen, also Badminton, Schwimmen, Leichtathletik, Halbmarathon, Golf, Triathlon, Volleyball, Tanzen, Schach, Karate, Mountainbike, Tennis, Fußball und Klettern. Gleichzeitig organisieren die Veranstalter ein Rollstuhltanzturnier, des weiteren wird es ein eigenes Schachturnier für Blinde geben. Die Aktion Mensch, der Bayerische Behindertensportverband und zahlreiche Sponsoren unterstützen das Organisationsteam bei der Durchführung dieser einmaligen Sportveranstaltung, so dass eine perfekte Integration ALLER SportlerInnen in die Wettkämpfe gewährleistet ist!Die Registrierung für die EuroGames 2004 läuft seit Juli. Bis heute haben sich rund 1500 AthletInnen aus ganz Europa angemeldet! Für die Spiele können sich Einzelpersonen und Teams sowie ihre BegleiterInnen, außerdem ZuschauerInnen, HelferInnen, GastgeberInnen und JournalistInnen registrieren. Mitglieder der EGLSF zahlen für die Teilnahme an den EuroGames 2004 68 Euro, alle anderen 78 Euro. Die European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) ist Lizenzgeber der EuroGames, die regelmäßig in einer anderen europäischen Stadt stattfinden. TeilnehmerInnen, die sich erst zwischen dem 1. März 2004 und dem 30. April 2004 anmelden, müssen neben der regulären Teilnahmegebühr zusätzlich zehn Euro entrichten. Der Eintritt für die Eröffnungs- und Abschlussfeier, Zutritt zu allen Sportveranstaltungen und das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr sind im Preis enthalten.
Anmeldungen können noch bis Ende April 2004 über die Internet-Adresse www.eurogames.info/2004 eingereicht werden. In den Genuss des Frühbucherrabattes kommt allerdings nur, wer sich bis Ende Februar 2004 registriert! Für weitere Fragen steht die Behindertenbeauftragte der EuroGames unter der Emailadresse specialneeds@eurogames.info gerne zur Verfügung.
Die EuroGames gibt es seit 1992. Die lesbisch-schwulen Multisportmeisterschaften richten sich an SportlerInnen, die sich für die Integration Homosexueller im Sport stark machen. Einmal im Jahr vergibt der internationale Dachverband European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF), Den Haag, die Spiele an eine andere europäische Stadt. Nach den Stationen Den Haag (1992, 1993), Frankfurt am Main (1995), Berlin (1996), Paris (1997), Zürich (2000), Hannover (2001) und Kopenhagen (2003) hat die EGLSF München als Austragungsort für die Spiele bestimmt. Große EuroGames wie in München finden nur alle vier Jahre statt. Ausrichter ist der EuroGames München e.V. In neun Projektgruppen sind bereits mehr als 100 ehrenamtliche HelferInnen aktiv. Sie stammen zum Großteil aus Münchens lesbisch-schwulen Sportvereinen, die mehr als 800 Mitglieder zählen. Ein neunköpfiger Vorstand koordiniert die Vorbereitungen. Die EuroGames finanzieren sich aus den Mitgliedsbeiträgen des EuroGames e.V., den Teilnahmegebühren und dem Ticketverkauf. Außerdem werden die Spiele von Sponsoren unterstützt. Sponsoren der EuroGames sind die Aktion Mensch, Galeria Kaufhof, der Pharma-Konzern Bristol-Myers Squibb und Granini.Weitere Informationen und Pressematerial unter www.eurogames.info/2004
Wildschönau plant WM der Superlative
09.01.2004 - Drei Jahre nach der erfolgreichen Ski-WM in St. Anton treffen sich erneut die körper- und sehbehinderte Skisportler. Angemeldet sind 210 Athleten aus 28 Nationen, zu den Titelkämpfen in Tirol. Die Wildschönau gibt mit der 6. Alpinen Ski-WM für Körper- und Sehbehinderte vom 30. Jänner bis 6. Februar den Anstoß zu einer neuen Chance für den österreichischen Tourismus. Das war der Tenor von Pressekonferenzen. Zwar stehen die sportlichen Wettkämpfe der Sportler - zuletzt hat noch Andorra genannt - im Mittelpunkt, doch die Auswirkungen auf den Fremdenverkehr sollten mehr als nachhaltig sein. Auch in Österreich wird die Wirtschaft auf ein schlummerndes Potenzial aufmerksam gemacht. Bei rund 50 Millionen Menschen mit beeinträchtigter Mobilität in Europa haben rund 36 Millionen das Bedürfnis nach Urlaub und Entspannung, was wiederum 630 Millionen Übernachtungen bedeuten könnte. «Barrierefreies Reisen und barrierefreie Erholungsmöglichkeit müssten daher der Auftrag an die Gastronomie und Hotellerie und die Tourismusorganisationen sein», unterstrich Schober, der der Ski-WM auf diesem Gebiet die Rolle des Bewusstseinsbildners zusprach. Zwar gäbe es in Österreich beispielhafte Vorreiter bis hin zu barrierefreien Almhütten, aber es müsste noch viel mehr getan werden. Alles getan haben die Organisatoren in der Wildschönau um eine beispielhafte WM durchzuführen. Generalsekretär Unger verwies auch auf die vielen Möglichkeiten der Nachnutzung und sprach von Investitionen in die Zukunft von 3,6 Millionen Euro. Die derzeitigen fantastischen Schneeverhältnisse lassen auf perfekte Bedingungen der Rennpisten hoffen, die sich übrigens nicht von Weltcuppisten der Nichtbehinderten unterscheiden. Ein Team aus 250 Helfern steht der Wildschönau zur Verfügung um eine reibungslose Veranstaltung zu garantieren. Viel Unterstützung bekommen die Wildschönauer von prominenten Ex-Rennläufern wie Armin Assinger, Thomas Sykora, Hans Hinterseer, Franz Klammer, Hans Enn, Christian Neureuther, Bernhard Russi, Markus Wasmeier und Toni Sailer. Assinger wird vielleicht die Strecke in seiner bekannten Art vorstellen um die sportliche Herausforderung an die Teilnehmer zu unterstreichen.
Teilnehmende Nationen: Griechenland, USA, Finnland, Südafrika, Niederlande, Polen, Österreich, Großbritannien, Kanada, Tschechien, Frankreich, Schweden, Spanien, Slowakei, Japan, Deutschland, Schweiz, Australien, Russland, Belgien, Italien, Ungarn, Norwegen, Iran, Korea, Chile, China und Andorra. Zu den Medaillenfavoriten zählen Österreich, Deutschland, die USA, Italien und Kanada.
Das Qualitätssiegel SPORT PRO REHA wurde vorgestellt
19.09.03
Ein neues Qualitätssiegel soll dem Rehabilitationssport mehr Standart und Qualität geben.Gemeinsam mit dem Deutschen Sportbund (DSB) und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) hat die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Ulla Schmidt, das Qualitätssiegel SPORT PRO REHA vorgestellt. „Die Bedeutung und der Bedarf an Vorsorge- und Rehabilitationsangeboten wird in den nächsten Jahren wachsen. Denn mit dem Älterwerden der Gesellschaft nehmen auch degenerative und chronische Krankheiten zu. Gerade Menschen mit Behinderungen brauchen gute und abgestimmte Behandlung, qualitätsgesicherte Rehabilitationsprogramme. So kann Folgeschäden vorgebeugt und auch die Verbindung zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit hergestellt werden. Deswegen haben wir vor, die Prävention zu einer eigenständigen Säule neben der Krankheitsbehandlung, Rehabilitation und Pflege auszubauen. Wir werden die gesetzlichen Regelungen zur Prävention in einem eigenen Gesetz zusammenfassen“, kündigte Bundessozialministerin Ulla Schmidt an. „Die Weiterentwicklung und Umsetzung von Qualität im Rehabilitationssport ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Das hat auch das Engagement von Deutschem Sportbund und Deutschem Behindertensportverband gezeigt, die in Kooperation mit anderen auf dem Gebiet des Rehabilitationssports aktiven Partnern das Siegel SPORT PRO REHA entwickelt haben. Mit diesem Siegel können bestimmte Qualitätsstandards von Rehabilitationssportangeboten nach außen dokumentiert werden“, sagte die Ministerin. Weitere Informationen zum Siegel SPORT PRO REHA erhalten Sie beim DSB unter der Nummer: 069-6700255 oder entnehmen Sie der Homepage des DSB www.sportproreha.de
Quelle: www.bmgs.bund.de/
Fehlplanung in Lissabons Stadion spaltet Portugals Behindertenbewegung
Lissabon – 11.08.03 -
«Die sehen ja sowieso nichts», müssen sich die Verantwortlichen des Fußballclubs Sporting Lissabon gedacht haben als sie auf die Idee kamen, dem Blinden- und Sehbehinderten-verein Portugals seine 600 Plätze hinter den Videoleinwänden anzubieten. Portugiesischen Medienberichten zufolge sei eine Fehlplanung beim Bau des Alvalade-Stadions Ursache für die hohe Anzahl an Plätzen ohne Sicht auf den Rasen. Der Verein bestreitet das.
Der Präsident des Portugiesischen Behindertensportverbandes, António Neves, empörte sich öffentlich über das Angebot des Fußballclubs an den Blinden- und Sehbehinderten-verein. Er erklärte, das Angebot verstosse gegen die Menschenwürde. Sporting hingegen verteidigte sich, der Club wolle lediglich Bürger unterstützen, «die mit Würde und Ausdauer für eine komplette gesellschaftliche Integration in die Gesellschaft gekämpft haben.» Das neue Stadion habe mit den 600 Blinden-Plätzen 50.173 Plätze, berichten portugiesische Medien. 50.000 Plätze seien für die wichtigsten Spiele der Europäischen Fußball-Meisterschaft 2004 von der UEFA vorgeschrieben. Erfüllen blinde Menschen bei Sporting also nur eine Alibi-Funktion, um die UEFA-Bedingungen zu erfüllen? Sporting hat unterdessen den portugiesischen Blinden- und Sehbehindertenverein kontaktiert, um über den Verein die Plätze kostenlos an Blinde zu vergeben. Die Initiative des Fußballclubs sei auf auf ein positives Echo beim Vorstand des Blinden- und Sehbehindertenvereins gestoßen. Allerdings sei noch nichts abschliessend vereinbart worden.
Die Erklärungen zur Situation im Stadion überzeugen den blinden und körperbehinderten Vorsitzenden des portugiesischen Behindertensportverbandes, António Neves, nicht. Er fordert in einem offenen Brief, unter anderem an den portugiesischen Premierminister, Durao Barroso, ein gründliches Überdenken der Angelegenheit: «Diese Entscheidung ignoriert komplett die wichtigsten Prinzipien der Menschenwürde und der Bürgerrechte und führt blinde Bürger wieder zurück zu einer völligen Ausgrenzung», schreibt Neves. Er befürchtet eine Ghetto-Bildung und eine wahrhaft diskriminierende Situation im Stadion. Er kritisiert die Reaktion des portugiesischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, der, wie er meint, die Reichweite dieser Massnahme nicht sehe. Schon die Annahme der Einladung von Sporting stelle die Arbeit und den Kampf der vergangenen Jahre zur Verbesserung der Lage behinderter Menschen in Frage. «Das Verhalten des Blinden- und Sehbehindertenvereins wischt im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen die international verbreiteten und verteidigten Werte und Ideen zugunsten behinderter Menschen fort», sagte Neves einer portugiesischen Zeitung.
Quelle: www.kobinet-nachrichten.org
Berlin - Das Handbiker-Portal für Freizeit-, Hobby- und Leistungssportler erläutert auf seiner Website Aktivitäten des europäischen Vereins EHC. Zum Sichtungs- und Leistungslehrgang des Deutschen Behindertensports (DBS) auf Mallorca kamen in diesem Frühjahr 12 Handbiker.
«Die Touren waren nach Durchschnittsgeschwindigkeit und Distanzen untergliedert. Wir hatten auch teilweise das Glück, einen eigenen Scout zur Verfügung zu haben. Dieser wurde dann auch ziemlich strapaziert. Da ja das Fahrverhalten eines Zweiradfahrers doch anders ist als eines Handbikers. Aber es hat allen Beteiligten doch sehr gut gefallen. Denn auch die Zweiradfahrer können von uns noch eine Menge lernen», war im Handbiker-Portal zu lesen. Wer noch mehr erfahren möchte, kann sich die Fotos in der Galerie anschauen oder sich direkt bei den Beteiligten informieren. www.european-handbike.de.
+++ Neues Forum: Therapeutisches Reiten +++ |
Neues Forum zum therapeutischen Reiten: http://www.vfdnet.de/wbb2 -> ReitenIm neuen Forum der VFD, der Freizeitreiter-Vereinigung geht es u.a. um „Freizeitreiten für Behinderte" und im Forum „Wanderreiten" um die Möglichkeit, seinen Rollstuhl mitzuführen.
Quelle: Hans.Thiel@t-online.de
+++ Behinderten-Fußball-WM 2006 in Deutschland? +++ |
Kassel/Baunatal - Anlässlich eines Rundgangs in den Baunataler Werkstätten mit der Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf äußerte sich der Co-Trainer der Fußballnationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Wolfgang Warnke, zur geplanten deutschen Bewerbung um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung 2006. Warnke hofft, dass der Deutsche Fußballbund (DFB) die Bemühungen des Verbandes unterstützt und die Behinderten-WM in den Gesamtrahmen der Fußball-WM integriert.
Der DBS-Co-Bundestrainer berichtete eindrucksvoll von seinen positiven Erfahrungen bei der Fußball WM für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernbehinderung 2002 in Tokio. Frau Schröder-Köpf, dem Behindertensport seit vielen Jahr als Schirmherrin eng verbunden, begrüßte das direkte Engagement des DBS für die Fußballer der Baunataler Werkstätten. Der DBS stifteteden fußballbegeisterten Mitarbeitern und Bewohnern der Einrichtung acht Fußbälle des Bundesligisten Hertha BSC Berlin.
Quelle: kobinet-nachrichten.de
+++ Website: www.the-rolling-dancers.de +++ |
Die Osterhofener Ludwig Kess und seine Frau Annemarie Erndl-Kess bieten auf ihrer Webseite eine Latin-Show an. Das niederbayerische Tantz-Duo hat im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen noch freie Termine.
Ludwig Kess kommentiert die unterhaltsame Show, Latein getanzt in zwei Rollstühlen, folgendermaßen: „Barrieren abbauen, Hindernisse beseitigen, Wortlosigkeit durch Kommunikation und Toleranz ersetzen, vom Anderen lernen, den Unterschied als Chance begreifen, dabei wollen wir mitwirken, ohne große Worte, einfach Tanzen.“
Nach einer zweijährigen Übungsleiterausbildung hat das Ehepaar 1996 mit öffentlichen Auftritten begonnen. Auf einer informativen Homepage wird dafür geworben.Weitere Infos bei:
Ludwig Kess, the rolling dancers
Ringallee 5, 94486 Osterhofen
Tel.: 0 99 32/31 26
E-Mail: info@the-rolling-dancers.de
Internet: www.the-rolling-dancers.de
Quelle: www.kobinet-nachrichten.de
+++ Rolli - Sportgruppen +++ |
Kinder- und Jugendrollstuhlsportgruppe der TSG-Söflingen 1846 e.V.
http://www.rolli-tiger.de
+++ Barrierefreiheit und Olympiabewerbung +++ |