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Die Inhaltsübersicht

- Fürst Donnersmarck-Stiftung: Urlaub für alle -
Neue barrierefreie „Apartments am See“ in Rheinsberg eröffnet
- Urlaub in der Villa eines Plantagenbesitzers
- Neue Regelung für die Einreise in die USA tritt in Kraft
- Mit dem Handbike in Ohio unterwegs
- Urlaub in Neuengland
- Urlaub zwischen Pazifik und Cascade Range
- Gesund und sicher im Urlaub / Kaum Erkrankungen, fast keine Kriminalität
- Infarktgefahr im Urlaub - Belastungsumstellungen
erlebt der Körper als Stress
- Urlaub zwischen Stockach, Überlingen und Bodensee
- Ungewöhnlichen Kanutour im Naturpark
Uckermärkische Seen
- Holen Sie sich Urlaubskostenzuschüsse

- Spezielle Informationen für USA-Reisende
- Im Greyhound-Bus durch die USA
- USA

Fürst Donnersmarck-Stiftung: Urlaub für alle -
Neue barrierefreie „Apartments am See“ in Rheinsberg eröffnet

Rheinsberg - 17.06.2005 - Die Fürst Donnersmarck-Stiftung eröffnet im brandenburgischen Rheinsberg ein modernes, barrierefreies Apartmenthaus für Menschen mit Behinderung. Damit erweitert die Stiftung das in Deutschland einzigartige barrierefreie Ferienensemble am Grienericksee. Mit den neuen Ferienwohnungen bietet die Stiftung Gruppen, Familien und Paaren die Möglichkeit, ihren Urlaub individuell zu gestalten. Ein Angebot, nach dem Menschen mit Behinderung oft lange suchen müssen - vor allem größere Gruppen finden häufig keine geeigneten Unterkünfte. „Wir freuen uns, dass wir das Angebot des Hotels um die attraktiven Apartments ergänzen können. Das Interesse ist bereits groß“, so Corinna Abele, Geschäftsführerin der HausRheinsberg gGmbH und Hoteldirektorin.

Wie auch beim HausRheinsberg Hotel am See wurden Menschen mit Behinderung aktiv in die Entwicklung einbezogen. Geplant wurde das Apartmenthaus, das sich an die Bauhaus-Architektur anlehnt, vom Architekten Stephan Wildgruber, München. Die Bauleitung lag beim Architekturbüro Parmakerli:Fountis, Kleinmachnow. Bauherr ist die Fürst Donnersmarck-Stiftung, betrieben wird das neue Apartmenthaus von der HausRheinsberg gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Stiftung. Die Investition für den Neubau beläuft sich auf rund 2 Mio Euro. Sechs Ferienappartements, alle mit Terrasse oder Balkon, stehen den Gästen zur Verfügung. Im Haus findet sich zudem eine Arztpraxis. Die Besucher der Apartments können die Annehmlichkeiten des nahe gelegenen Hotels nutzen.

Rheinsberg hat sich seit der Eröffnung des HausRheinsberg Hotel am See als beliebtes Urlaubsziel für Menschen mit Behinderung entwickelt. So waren 2004 rund 10 Prozent aller Urlauber in Rheinsberg Menschen mit Behinderung. Das Hotel hatte im vergangenen Jahr eine Auslastung von 59 Prozent und liegt damit weit über dem Landesdurchschnitt von 37 Prozent. Die Stadt Rheinsberg hat sich zudem auf vielfältige Weise auf Gäste mit Mobilitätseinschränkungen eingestellt.

Kontakt:

HausRheinsberg gGmbH
Hotel am See


Siegfried Schmidt
Öffentlichkeitsarbeit
Donnersmarckweg 1
16831 Rheinsberg
Tel: + 49 (0) 33931 - 344-0
Fax: + 49 (0) 33931- 344-555
Email: post@hausrheinsberg.de
Internet: www.hausrheinsberg.de


Urlaub in der Villa eines Plantagenbesitzers

29.11.2004 - In der Umgebung von Gainesville in Florida gibt es von gutem Essen über viel Unterhaltung bis zu Wassersport und Handbike- oder Rollstuhlfahrten auf geeigneten Wegen und Routen alles was man sich für eine gute Erholung wünscht. Gainesville war früher ein Zentrum des Baumwollanbau und viele Plantagenbesitzer hatten sich hier elegante Viktorianische Villen bauen lassen. Eines dieser Juwele ist die Laurel Oak Inn im Südosten des historischen Stadtteiles. Auch nach mehreren Umbauten konnte es seinen früheren Glanz erhalten und ist jetzt Bed & Breakfast Gasthaus. Von den fünf Schlafzimmern befindet sich eines im ersten Stock. Dieses ist komplett rollstuhlzugänglich. Das private Bad verfügt über eine befahrbare Dusche mit Handbrause, Duschsitz sowie Handgriffen in Bad und Toilette. Weitere Information findet sich dazu im Internet unter der Adresse http://www.laureloakinn.com/ oder kann von Monta und Peggy Burt über folgende Anschrift angefordert werden:
The Laurel Oak Inn
221 SE Seventh Street - Gainesville - Florida 32601 - USA
Tel. 001 352-373-4535 / Fax: 001352-377-5049
E-Mail: inquiries@laureloakinn.com

Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.




Neue Regelung für die Einreise in die USA tritt in Kraft

28.10.04 - Bereits seit dem 30. September diesen Jahres werden von allen Personen, die visafrei in die USA einreisen, bei der Einreise digitale Fotos gemacht und deren Fingerabdrücke eingescannt. Ab dem 26. Oktober 2004 werden nun ausnahmslos von allen Einreisenden, auch von Kindern, Kleinkindern und Babys, maschinenlesbare Reisedokumente (bordeauxfarbener Reisepass) verlangt. Einträge von Kindern in die Pässe ihrer Eltern werden jetzt nicht mehr akzeptiert. Die ursprünglich ebenfalls vorgesehene Einführung von Pässen mit biometrischen Daten (neben dem Passfoto auch Fingerabdruck oder Bild der Augeniris) wird nach derzeitigem Stand auf den 26. Oktober 2005 verschoben.

Weitere Auskünfte zu den für die Einreise in die USA geltenden Bestimmungen sind auf Websites wie www.usa.de / www.auswaertiges-amt.de / www.usembassy.de zu finden oder über die Rufnummer 0700 74 88 72 (12 Cent/min) zu erhalten.


Mit dem Handbike in Ohio unterwegs

28.10.04 - In den Hocking Hills von Ohio, einem der größten staatlichen Parks des Landes gibt es einen 14 Meilen langen Radwanderweg, welcher von Nelsonville nach Athens führt. Das Gelände ist eben und der Weg ist regulär für Fahrräder und Handbikes zugelassen. Für mobilitätseingeschränkte Handbike-Fahrer bietet sich ein Besuch im zehn Meilen vom Radweg entfernten Rockbridge an. Eine der hier befindlichen Fairview Cabins ist für Besucher mit Rollstuhl eingerichtet und ausgestattet.

Weitere Information gibt es dazu im Internet unter http://www.afairview.com/ oder ist erhältlich von:

Chris and Brad Kornmiller
Fairview Cabins -
11470 Dalton Rd.
Rockbridge - Ohio 43149
USA
Tel. 001 740-385-4445
Fax: 001 740-385-0707
E-Mail: info@afairview.com


Urlaub in Neuengland

25.08.2004 - Die Bundesstaaten an der Atlantikküste gehören zu den gefragtesten Reisezielen in den USA. Wer die USA in ihrer Ursprünglichkeit kennen lernen möchte, ist hier genau richtig. Einer der interessanten Plätze dieses Landstriches ist das am Kennebec River gelegene Bath. Hier bietet sich außerdem die "Inn at Bath", eines der gastfreundlichsten Bed and Breakfast - Unterkünfte in Maine, für einen erholsamen Urlaub an. Das Gasthaus verfügt über schöne und geräumige Gästezimmer mit separaten Bädern, Klimaanlage, Kabelfernsehen, Video- und Kassettenrekorder sowie Telefon. Das geräumige Gartenzimmer im ersten Stock ist mittels Rampe vom Gartentor her zugänglich. Weitere Information finden Interessenten auf der Website http://www.innatbath.com /oder erhalten diese telefonisch über 001 800-423-0964.


Urlaub zwischen Pazifik und Cascade Range

Der US-Bundesstaat Washington ist als Urlaubsregion in Europa noch weitgehend unbekannt. Dabei hat gerade auch er von seinen Küstenregion am Pazifischen Ozean bis hin zu den mehr als 3.500 Meter hohen Bergen der Cascade Range alles an Landschaft und Naturschönheit zu bieten, was für eine erholsamen Urlaub notwendig ist. Unterkünfte stehen in großer Vielfalt nicht nur in Olympia oder Seattle zur Verfügung. Interessenten finden im Internet unter www.StayInWashington.com mehr dazu.


Gesund und sicher im Urlaub / Kaum Erkrankungen, fast keine Kriminalität

15.06.2004 - Urlaubsreisen kann man offensichtlich mit
ruhigem Gewissen unternehmen. Ernsthafte Erkrankungen oder Verletzungen sind äußerst selten. Im Allgemeinen haben Urlauber lediglich unter leichteren Beschwerden zu leiden wie Sonnenbrand (10,3%), Erkältungen (9,0%) oder Durchfall (8,0%). Auch ängstliche Naturen können beruhigt sein: Kriminalität spielt kaum eine Rolle. Überfälle sind absolute Ausnahmen (0,1%) und bestohlen wurden
lediglich rund fünf Prozent der Urlauber. Im „Reiseziel Deutschland“ lag die Quote mit 1,4% sogar noch deutlich niedriger. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 1.968 Bundesbürgern ab 14 Jahren.

ots-Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau


Infarktgefahr im Urlaub - Belastungsumstellungen erlebt der Körper als Stress

28.05.2004 - Im Urlaub und am Wochenende steigt die Herzinfarktgefahr. „Von hundert auf null umzuschalten, kann den Organismus extrem belasten“, sagt Prof. Dr. Henning Allmer, Psychologe an der Deutschen Sporthochschule Köln im Interview mit dem Apothekenmagazin "Gesundheit". Zur Urlaubszeit sind Krankenhäuser entlang der Küste denn auch voll belegt – mit Touristen, hat der Gesundheits-wissenschaftler Prof. Dr. Joachim Kugler aus Dresden ermittelt. Auch wenn viele die Wartezeit als Verschwendung wertvoller Urlaubstage ansehen, so sollten gerade Menschen, die sich besonders urlaubsreif fühlen, zwei bis drei Tage Umstellungsphase einplanen, bevor sie starten. Das gleiche empfiehlt Prof. Allmer für den Übergang zur Berufstätigkeit nach dem Urlaub.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau


Urlaub zwischen Stockach, Überlingen und Bodensee

24.05.2004 - Für einen erholsamen Urlaub unweit der Zentren um den Überlinger See und den Bodensee bietet sich auch die komfortable Ferienwohnung der Familie Lauer an. Die insgesamt 85 Quadratmeter große Ferienwohnung ist für fünf Personen ausreichend geräumig. In der oberen Etage gelegen ist sie mittels Plattform-Treppenlift auch mit Rollstuhl leicht zu erreichen. Unterfahrbare Küchenzeile, schwellenfrei erreichbare Dusche und eine DIN-gerecht gestaltete Toilette bilden gute Bedingungen für unbeschwerte Erholung - ebenfalls für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen. Informationen dazu gibt es unter www.haus-lauer.de im Internet und ist zu bekommen bei:

Fam. G. und E. Lauer
Kirchstrasse 17
88696 Owingen / OT Billafingen
Tel. / Fax 07557 12 58
E-Mail: LauerBillafingen@t-online.de


Ungewöhnlichen Kanutour im Naturpark Uckermärkische Seen

Der Naturpark Uckermärkische Seen bietet von Mitte Mai bis Mitte Juni in Zusammenarbeit mit dem Landgasthof und Pension „ Kleine Schorfheide“ geführte Kanutouren für blinde und sehbehinderte Gäste im Naturpark an. Die Touren werden mit einem kentersicheren Canadier – Katamaran durchgeführt. Wer teilnehmen möchte, muss früh aufstehen. Dafür gibt es dann ein unvergessliches Naturerlebnis und ein gutes Frühstück am See. Weitere Information finden Interessente dazu im Internet unter www.annenwalde-landgasthof.de/ oder erhalten diese über die Buchungsadresse:

Landgasthof & Pension „ Kleine Schorfheide“ – Annenwalde 13 – 17268 Densow
Tel. 03987 54 074 / Fax. 03987 74 410


Holen Sie sich Urlaubskostenzuschüsse

11.05.2004 - Grundsätzlich gilt: Urlaub gehört nicht zum sozialhilferechtlichen Bedarf (so z.B. eine Entscheidung des OVG Münster, NDV 85, S. 130). Folglich können Sozialämter auch keine Kosten für Urlaubsaufenthalte oder Zuschüsse hierzu übernehmen.

Dennoch gibt es Ausnahmen:
Zu den vorbeugenden Hilfen (§ 36 BSHG) gehören vor allem Erholungskuren für Kinder, Jugendliche und alte Menschen sowie für Mütter, soweit nicht ein vorrangiger Anspruch gegen andere Sozialleistungsträger besteht.
Familien mit mindestens 2 Kindern unter 18 Jahren oder mit einem behinderten Kind sowie  Alleinerziehende ab einem Kind unter 18 Jahren können im Rahmen der Familienerholung der Jugendhilfe einen Zuschuss zum Urlaub beantragen. Es gilt die allgemeine Einkommensgrenze (nur in einigen Städten). Familien, deren Kinder an Freizeiten des Jugendamtes teilnehmen, erhalten dort oft eine Ermäßigung. Vollständige Finanzierungen von Urlaubs- oder Freizeitfahrten sind nach dem BSHG nicht möglich.
Für alte Menschen können die Kosten eines Seniorenurlaubs im Rahmen der Altenhilfe (§ 75 Abs. 2 Nr. 4 BSHG) übernommen werden.
Für diese Personengruppe ist auch eine Erholungskur (§ 36 Abs. 2 BSHG) möglich, wenn eine Erkrankung oder ein Gesundheitsschaden droht. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie bei Müttergenesungskuren.

Für Behinderte sind Ferienaufenthalte als Hilfe zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte (§ 39 Abs. 3 BSHG) möglich, insbesondere als Gruppenreise. Beschädigte im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes und deren Hinterbliebe (§ 27 b Bundesversorgungsgesetz) haben Anspruch auf Erholungshilfe, wenn diese nach ärztlichem Zeugnis zur Erhaltung der Gesundheit oder Arbeitsfähigkeit notwendig und zweckmäßig ist. Bei Beschädigten muss zusätzlich die Erholungsbedürftigkeit durch anerkannte Schädigungsfolgen bedingt sein; dies wird bei Schwerbeschädigten stets angenommen. Erholungshilfe kann auch für den Ehegatten des Beschädigten gewährt werden. Die Dauer des Erholungsaufenthaltes darf in der Regel drei Wochen nicht überschreiten.

In einzelnen Bundesländern, aber auch auf örtlicher Ebene gibt es Leistungen wie Urlaubszuschüsse bei Bedürftigkeit. So z.B. in Sachsen: Einkommensschwache Familien können einen Urlaubszuschuss. beantragen - 7,50 € pro Tag und Person steuert der Staat für die Erholung in Deutschland bei. Bei zwei Erwachsenen mit zwei Kindern muss das Bruttoeinkommen unter 1425 € liegen. Eine allein erziehende Mutter mit einem Kind darf nicht mehr als 1000 € im Monat verdienen. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Einkommensgrenze um 300 €. Auch Rentner und allein Lebende können dieses Angebot nutzen, teilt das Diakonische Werk mit. Der Zuschuss sollte rechtzeitig vor dem Urlaub beantragt werden, empfiehlt sie. Eine Bedingung gibt es noch: Der Inlandsurlaub muss zwischen sieben und zwölf Tage dauern. An- und Abreisetag zählen dabei als ein Tag.

Unser Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrem Sozialamt nach Urlaubszuschüssen. Es handelt sich bei den Urlaubszuschüssen um „Kann-Leistungen“.  Beantragen Sie diese im Zweifelsfalle. Im Falle einer Ablehnung empfiehlt sich eine Überprüfung im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens.

W. Schuren

Quelle:Informationsblatt des Netzwerk Barrierefrei Reisen
beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter


Spezielle Information für USA-Reisende

Access Able Travel Source bietet zeitlich begrenzt sechs Titel der Serie „AAA Barrier-Free Travel“ zu Vorzugspreisen von nur 8,95 Dollar je Exemplar (plus Versandkosten) an. Die Bücher der American Automobile Association informieren über die unterschiedlichen Zugänglichkeit der Unterkünfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten in Central Florida, Californien, Hawaii, Las Vegas. New York City, und Washington D.C. Sie können im Internet unter der Adresse http://www.access-able.com per Fax über den Anschluss 001303 289 84 86 oder über die Anschrift:

Access-Able Travel Source - P.O. Box 1796 - Wheat Ridge - CO 80034-1796 bestellt werden. Die Rechnung kann per Kredit-, Visa- oder Master Card beglichen werden.


Im Greyhound Bus durch die USA

Nicht nur in Country Songs träumt man davon, mit dem Greyhound Bus quer durch die USA zu reisen. Für Leute mit Mobilitätseinschränkungen ist dieser Wunsch vermutlich nicht ein­fach zu verwirklichen, dennoch muss es nicht für jeden ein Wunschtraum bleiben. Greyhound Lines Inc. bietet für Reisende mit Behinderungen entsprechende Informationen und Beratung an. Zu allgemeinen Fragen sollte man sich dazu während der normalen Geschäftszeit an den Customers with Disabilities Service Desk wenden. Für Anforderungen wird die telefonische Kontaktaufnahme über 001-800-752-4841 (in Englisch) 001-800-531-5332 (in Spanisch), oder 001-800-345-3109 (Schreibtelefon) empfohlen, die rundum die Uhr möglich ist.



USA

50 Bundestaaten und der District of Columbia gehören zu den United States of America und sie umfassen den Großteil des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Im Norden grenzt die USA an Kanada und im Süden an Mexiko. Die USA sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Mehrere Besitzungen gehören ebenfalls zu den USA.

Fläche: 7 827 620 km, mit Alaska und Hawaii 9 529063 km.

Bevölkerung: ca. 258 Millionen Einwohner.

Städte:
Washington/D.C. (Hauptstadt) ca. 600 000 (ca. 3,9 Mill.) Einwohner,
New York/N.Y. 7,3 (18,0) Mill. E.,
Los Angeles/Calif. 3,5 (14,5) Mill. E.,
Chicago/Ill. 3,0 (8,1) Mill. E.,
Philadelphia/Penn. 1,6 (5,9) Mill. E.,
Detroit/Mich. 1,1 (4,6) Mill. E.,
San Francisco-Oakland/Calif. 1,1 (6,25 Mill.) E.,
Boston/Mass. 573.700 (4,1 Mill.) E.,
Houston/Texas 1,7 (3,7 Mill.) E.,
St. Louis/Mo. 385 000 (2,4 Mill.) E.,
Minneapolis-St. Paul/Minn. 366 000 (2,3 Mill.) E.,
New Orleans/La. 560 000 (1,3 Mill.) E.
Amtssprache
Englisch. häufig Spanisch in Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes

Feiertage:
1. Januar, 3. Montag im Januar, 3. Montag im Februar, 22. Februar, letzter Montag im Mai, 4. Juli (Unabhängigkeitstag), erster Montag im September, 2. Montag im Oktober, zweiter Montag und letzter Donnerstag im November, 25. Dezember. ( Ungeeignet für Geschäftsbesuche sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar - Lincolns Geburtstag - , der Karfreitag, außerdem nicht der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).

Zeit:
MEZ -.6 Std. (New York) bzw. -.9 Std. (Kalifornien) bzw. -.10 Std. (Alaska) bzw. -.11 Std. (Hawaii). In den USA gilt vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt. Weil auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, immer gleicher Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März/April ist der Zeitunterschied z.B. in New York - 7 Std. bzw. im Oktober - 5 Std.).

Klima:
Die großen Ausmaße des Landes bedingen, dass sich die USA klimatisch von den Randtropen in Florida bis zum Polarbereich in Alaska erstrecken.

In 5 Klimazonen kann man die USA unterteilen: Kalte Winter und warme Sommer sowie starke gleichmäßig über das ganze Jahr verteilte Niederschläge findet man am Atlantischen Ozean excl. Golfküste und in Florida. In New York und Washington, D.C. gibt es im Sommer eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ein regenreicher Herbst, heiße Sommer und meist sehr milde Winter kennzeichnen das Golfgebiet.

Die Großen Ebenen (die Prärien) liegen hoch, westlich vom 100. Grad westl. Länge und sind trocken und haben starke Temperaturgegensätze.
Ebenfalls trocken sind die Plateau- und Gebirgszonen, aber mit kräftigen wechselnden Temperaturen und Niederschlagsmengen je nach Höhenlage. Hier im Süden findet man den heißesten und trockensten Teil der USA.
Ozeanisches Klima charakterisiert den pazifischen Küstensaum mit wenigem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Während im Winter die Niederschläge fallen, ist der Sommer in Kalifornien meist regenlos.
Beste Reisezeit: Die günstigste Reisezeit ist der Herbst (Indianersommer) von September bis November. Im Winter auch Florida und das ganze Jahr über ist es angenehm in Kalifornien und Hawaii

Kleidung:
Wie in Europa. Gemäßigtes Klima in den meisten Gegenden im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober). Für morgens und abends ist ein leichter Übergangsmantel angebracht, ansonsten Sommerkleidung für die Sommermonate. Für die höher gelegenen Gebirgsregionen sind leichte Wollsachen erforderlich. Die Luftfeuchtigkeit ist in den Sommermonaten an der Ostküste, speziell in New York und Washington, sehr hoch. Viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels sind mit Klimaanlagen ausgestattet, daher sollte immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke mitgeführt werden. Auch an Regenschutz denken. Mit Schnee muß man im Winter immer rechnen, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien. Korrekte Kleidung wird im Geschäftsleben und in guten Restaurants mit Krawatte und Jackett erwartet.

Bedienung/Trinkgeld:
Keine Bedienungszuschläge auf Hotel- und Restaurantrechnungen. 15% Trinkgeld sind für Kellner üblich,Ca. 5-8 US-$ bei Zimmermädchen bei einwöchigem Aufenthalt, 1 US- für Zusatzdienste eines Hotelpagen, mindestens 1 US-$ für jedes Gepäckstück, das ein Träger oder Hotelboy zu besorgen hat; in den Seehäfen, auf den Flughäfen und Bahnhöfen meist pro Gepäckstück 1 US-$ oder fester Tarif.

Auch 1 US-$ für den "Porter" in Zügen und für die Benutzung eines Pullman-Bettes. Benutzt man ein ganzes Schlafwagenabteils sind 5 US-$ üblich. 10 bis 15% Trinkgeld ist in Drugstores und Cafeterias üblich, wo man dieses auf dem Tisch liegen läßt! 15% sind gängig für Taxifahrer, während Herrenfriseure 1 US-$ erwarten, 10 bis 20% Damenfriseure aber mindestens 1 US-$.
Stromspannung
110/115 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; amerikanische Blattstecker. Adapter mitnehmen!!.

Öffnungszeiten:
Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr
Büros: Mo bis Fr 9-17/17.30 Uhr
Läden: Mo bis Sa meist 9.30-18 Uhr
Einkaufszentren: bis 21 Uhr
Shopping Malls auch oft am Wochenende geöffnet, kleine Lebensmittel- und Alkoholgeschäfte auch 24 Std.

Schuheputzen:
Ist in den großen Städten auf den Hauptgeschäftsstraßen und in den Bahnhöfen ein bekanntes Bild, pro "shoe-shine" ca. 1-2 US-$.

Sehenswürdigkeiten:
Stadtrundfahrten kann man täglich in allen Großstädten mit Gray-Line-Tours machen. Weitere Informationen dazu geben die Rezeptionen der Hotels. Sehenswert ist die Walt Disney World bei Orlando/Florida undnatürlich Disneyland bei Los Angeles/California.
Verweilt man länger, sollte man sich den Besuch eines Nationalparks (fast jeder Bundesstaat hat einen oder mehrere) nicht entgehen lassen. Zu den bekanntesten zählen: Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone, Muir Woods (riesige Sequoia-Bäume), Bryce Canyon, Everglades National Park usw.

Sicherheit:
Wertvolle Gegenstände oder Schmuck nicht zu öffentlich zeigen. Kluge Vorsicht und gesundes Maß an Mißtrauen hat in fremden Großstädten noch niemanden geschadet. Abgelegene Gegenden sind sowohl nachts als auch tagsüber zu meiden. Auch Vorsicht in Parks, unbekannten Straßen und bei schwach besetzten U- Bahnen. (Meiden Sie in New York die Subway zwischen 23 und 7 Uhr bzw. höchstens in der mit gelben Schildern markierten "Off-Hour-Waiting-Area" - Video Überwachung - warten und dort in den Wagen einsteigen.). Wenn möglich nur in Begleitung von mehreren Personen die Vergnügungsviertel in den Großstädten besuchen. In Slumgebieten nur im geschlossenen Wagen (d. h. Türen gesichert, Fenster geschlossen, Taschen nicht auf Beifahrersitz) durchfahren und nur, wenn es keinen anderen Weg gibt. Als Sightseeing Tour sollten Fahrten dorthin nicht genutzt werden. Nie größere Mengen an Bargeld mitführen.



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