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Die Inhaltsübersicht

- Singen barrierefrei
- Liste rollstuhlgängiger Restaurants in der Schweiz
- Wandern mit Rollstuhl im nördlichen Schwarzwald
- Alkmar - Ausgangspunkt für Touren durch Südschweden
- Wandern am Vierwaldstätter See
- Reiseinformationen zu Südschottland verfügbar
- Schottland zugänglich
- Karlskrona - Stadt schwedischer Marinetradition
- Sommertage in den Schären
- Sachsen im Europa der Reformationszeit
- Südschweden in Blüte
- Zum Urlaub bei Don Pepe
- Revue Schweiz mit Information für Rollstuhl-Wanderer
- Natur rum um die Uhr
- Ab April 2005 Verleih von Handbikes für Touren in den Spreewald
- Saar-Lux-Region  mit neuer Broschüre
-
VCH Hotel Haus am See & Mühlenbergbrauerei GmbH in Schollene
- Wege zu Kunst und Kultur in Stuttgart

- Information für Urlaub in Südwestschweden
Fiedermannshof im Spreewald
- Syrien
- Spanien
- Abenteuer in der Wildnis ohne Stufen (Südafrika)


Singen barrierefrei

29.11.2004 - Mit der Broschüre „Singen barrierefrei – Mit und ohne Handicap, Stadtführer 2004 /2005“ legen Helga Schwall und Klaus Wolf, die beide im Netzwerk Barrierefrei Reisen beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. tätig sind, ein umfangreiches Informationsmaterial für mobilitätseingeschränkte Besucher ihrer Heimatstadt Singen vor. Neben Informationen zur Geschichte der Stadt, einer Beschreibung der regionalen Gegebenheiten, vermittelt das 130-seitige Heft fast alles, was ein mobilitätseingeschränkter Besucher über die Bedingungen im Verkehr, die Zugänglichkeit kultureller und sportlicher Einrichtungen sowie für die Freizeit wissen muss. Ein umfangreicher Adressen-Teil verweist zugleich auf weitere Beratungsmöglichkeiten und Hilfen. Die Broschüre ist zum Kostenbeitrag von drei Euro (plus Porto und Versand) erhältlich von:

Netzwerk Barrierefrei Reisen
Helga Schwall & Klaus Wolf
Schauinslandstraße 39
78224 Singen
Tel. 07731 47 576
Fax 07731 95 59 17
E-Mail: info@bsk-hegau-bodensee.de

Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.


Liste rollstuhlgängiger Restaurants in der Schweiz

28.10.04 - Die Liste der rollstuhlgängigen Restaurants in der Schweiz wurde überarbeitet und steht jetzt unter www.mis-ch.ch -> Info Schweiz zur Verfügung. Auf der Restaurantliste finden sich Informationen von Snackbars, Berggasthöfen bis hin zu Gourmetrestaurants. Die Gastrobetriebe sind nach Kanton zusammengefasst (Liste 1: GL, LU, NW, OW, SZ, TI, UR, ZG / Liste 2: AG, BS, BL, SO, ZH / Liste 3: AI, AR, SG, TG, FL / Liste 4: FR, GE, JU, NE, VD, VS). Alle, die keinen Internetanschluss haben, können die Listen gegen einen Kostenbeitrag von je zwei Schweizer Franken erhalten von:

Mobility International Schweiz
Reisefachstelle für Menschen mit Behinderung und die Tourismusbranche
Froburgstrasse 4
Postfach
CH-4601 Olten
Tel. 0041 62 206 88 35
E-Mail: info@mis-ch.ch  


Wandern mit Rollstuhl im nördlichen Schwarzwald

23.09.2004 - Wenn jetzt die Hitze des Sommers dem Spätsommer und dem bunten Herbst weicht, dann ist wieder Wanderzeit. Für naturverbundene Rollstuhlnutzer(innen), die dabei in diesem Jahr den nördlichen Schwarzwald erkunden möchten hat Roderich Heppner ein paar interessante Wandervorschläge. Informationen zu insgesamt 19 Routen und 12 Ortschaften, die er selbst getestet hat, finden sich detailliert nach Wegführung, Weglänge und dabei zu überwindenden Höhenmetern auf seinen Website www.roderich-heppner.de . Für Rückfragen und weitere Tipps steht er auch persönlich Rede und Antwort. Interessenten können Roderich Heppner anrufen (Tel. 07231 720415) oder ihm über die E-Mail-Adresse
post@roderich-heppner.de
 schreiben.


Kalmar - Ausgangspunkt für Touren durch Südschweden

23.09.2004 - Zu den idealen Ausgangspunkten, Südschweden zu erkunden, gehört die Stadt Kalmar. Nur wenige Kilometer sind es von hier zum bekannten Glasreich. Die Schärenküste der Provinz Blekinge ist mit dem Auto schnell erreicht. Zudem ist Kalmar selbst eine Reise wert. Die Innenstadt ist auf der Insel Kvarnholmen auf relativ engem Raum konzentriert. Domkirche, Kalmarsalen und auch das Landesmuseum mit dem größte Goldmünzenschatz Schwedens können auch von Besuchern mit Rollstuhl besichtigt werden.
Von Kalmar aus führt die Reichsstraße 137 zur Insel Öland, auf der die schwedische Königsfamilie traditionell ihre Sommerferien verbringt. Wer die 140 Kilometer lange und maximal 16 Kilometer breite Insel besuchen möchte, der kann sich nach Überqueren der mehr als sechs Kilometer langen Brücke im Tourismusbüro in Färjestaden die dazu notwendigen Informationen geben lassen oder diese Internet unter www.kalmar.se heraussuchen, beziehungsweise anfordern von:

Kalmar Turistbyrå - Larmgatan 6 - Box 23 - SE-39120 Kalmar
Tel. 0046 480 153 50 / Fax 0046 480 174 53 / E-Mail: info@turistbyra.kalmar.se


Wandern am Vierwaldstätter See

23.09.2004 - Der Wanderführer "Mobil - mit Rollstuhl und Kinderwagen" führt Besucher rund um den Vierwaldstättersee. Für diese Broschüre wurden 42 attraktive Routen im Kanton Nid- und Obwalden vom Herausgeber Josef Flüeler-Martinez gemeinsam mit Rollstuhlfahrern und Familien mit Kinderwagen getestet sowie Übersichten aufgenommen, die zeigen, wo sich, unter anderem, rollstuhlgängige Toiletten und Restaurants befinden. Dieser Wanderführer ist zum Preis von 15,00 Schweizer Franken erhältlich bei:

Mobility International Schweiz
Reisefachstelle für Menschen mit Behinderung und die Tourismusbranche
Froburgstrasse 4 - Postfach - CH 4601 Olten
Tel. 0041 62 206 88 35 / E-Mail: info@mis-ch.ch


Reiseinformation zu Südschottland verfügbar

23.09.2004 - Ein 18seitiges Informationsmaterial für mobilitätseingeschränkte Reisende, die beabsichtigen den Süden von Schottland zu besuchen, ist jetzt beim Netzwerk Barrierefrei Reisen erhältlich. Gestützt auf eigene Eindrücke werden darin ausgewählte Reiseziele im Teil Schottlands zwischen den Cheviot Hills und dem Firth of Forth beschrieben sowie Tipps und viele Adressen zur eigenen Reisevorbereitung vermittelt. Das Informationsmaterial ist kostenfrei als pdf-Datei über die E-Mail-Adresse nw-bfr@bsk-ev.de zu bekommen oder gegen Zusendung eines mit 1,44 Euro frankierten Rückumschlage sowie einem Kostenbeitrag von zwei Euro erhältlich von:

H. Smikac - Fritz-Weineck-Strasse 12 - 06766 Wolfen

Ansprechpartner für weitere Auskünfte:

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. - Reiseservice, Frau Hanna Herbricht
Altkrautheimer Straße 20
Postfach 20
74236 Krautheim / Jagst
Tel. 06294 42 81 50
Fax 06294 42 81 59
E-Mail: Reiseservice@bsk-ev.de


Schottland zugänglich

25.08.2004 - "Accessible Scotland" - der neue Führer des schottischen Tourismusbüro zu zugänglichen Unterkünften und Sehenswürdigkeiten für Besucher mit Körperbehinderungen gibt auf fast 90 Seiten viel Information über die Eignung von Unterkünften sowie über die Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten in Schottland. Obwohl nur in englischer Sprache verfügbar ist diese Broschüre, dank ihrer klaren Gliederung und dem Einsatz von Piktogrammen, auch für jene ein interessanter Fundus zur Vorbereitung einer Reise nach Schottland, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. Entsprechende Information findet sich im Internet unter www.visitscotland.com . Die Broschüre kann bestellt werden bei:

Scottish Borders Tourist Board - Customer Service Centre
Shepherds Mill - Whinfield Road - Selkirk TD7 5DT
Tel: 0044 870 6080404 / Fax: 0044 1750 21886 / Email: CSC@scot-borders.co.uk


Karlskrona - Stadt schwedischer Marinetradition

25.08.2004 - Im Jahre 1680 wurde mit dem Bau der schwedischen Marinebasis Karlskrona begonnen. Heute auch Zentrum schwedischer Informatik-Industrie erstreckt sich ihr Territorium über 33 Inseln und hat als Klein Stockholm auch dem Besucher mit Mobilitätseinschränkung viel zu bieten: Ein allgemein zugängliches Marinemuseum, das ebenerdig zugängliche Blekinge Museum und eine interessante Stadt mit modernen bauten und einem Stadtteil, das von den typisch schwedischen Holzhäusern gebildet wird. Weitere Information finden Interessenten für eine Besuch dieser Stadt im Internet unter www.karlskrona.se/turism oder erhalten diese von:

Karlskrona Turistbyrå - Stortorget 2 - SE 371 21 Karlskrona
Tel. 0046 455 30 34 90 / Fax 0046 455 30 34 94
E-Mail: turistbyran@karlskrona.se


Sommertage in den Schären

Urlauber mit der Absicht, die Schären der schwedischen Küste erkunden zu wollen, finden dafür in Karlshamn eine geeignete Ausgangsposition. Vom schwedischen König ursprünglich als Marinehafen gedacht, war Karlshamn vor allem Handelshafen. Noch heute lässt sich am Stadtbild ihre frühere Struktur mit den Hafenkneipen, Lagerhäusern und Schnapsfabriken erkennen. Vom Hafen fahren auch die Boote zu Rundfahrten durch die Schärenlandschaft ab. Mobilitätseingeschränkte Besucher sollten sich dazu im Tourismusbüro anmelden. Dort gibt es auch Auskünfte zur Besichtigung der Fischräucherei in Vägga oder für einen Stadtspaziergang mit Rollstuhl. Weitere Information findet sich auf der Website www.karlshamn.net oder ist, auch in deutscher Sprache, erhältlich von:

Karlshamns Turistbyrå
Ronnebygatan 1
SE 374 81 Karlshamn
Tel 0046 454 812 03
Fax 0046 454 812 25
E-Mail: turistbyran@karlshamn.se


Sachsen im Europa der Reformationszeit

Gerade im weiteren Zusammenwachsens der Länder Europas ist es interessant, sich damit zu beschäftigen, wie Europa zum dem geworden ist, was es heutzutage ausmacht. Mit einem umfangreichen Programm widmet sich die 2. Sächsische Landesausstellung in Torgau dem Thema "Glaube und Macht. Sachsen im Europa der Reformationszeit". Mobilitätseingeschränkte Interessenten können zur Vorbereitung ihrer Reise nach Torgau neben dem Veranstaltungsprogramm auch einen übersichtlichen Stadtführer der Stadt Torgau für Gäste mit Behinderungen sowie eine entsprechende Informationsbroschüre des Landkreis Torgau-Oschatz erhalten. Ansprechpartner für weitere Auskünfte ist:

Torgau-Informations-Center
Schlossstraße 11
04860 Torgau
Tel. 03421 71 25 71
Fax 03421 71 02 80
E-Mail: info@tic-torgau.de


Südschweden in Blüte

24.05.2004 - Wer Südschweden besucht, den erwatet vor allem eine weite Landschaft mit viel Wald und Seen. Der Blumengarten in Eringsboda zeigt aber, dass man sich in Schweden nicht nur für das Angeln und ein Picknick mit Selbstgegrilltem begeistert, sondern auch für einen schön gestalteten Blumengarten. Die Anlage ist mit dem Rollstuhl fast völlig befahrbar. Lediglich an einzelnen Stelle wird es mit eine Rollstuhl schwierig, da vorhandene Schrägen etwas steil sind und Wurzeln die Teerdecke des Weges hochdrücken. Der letzte Abschnitt des Rundganges führt aus dem Tal herauf. Er ist nur mit Elektrorollstuhl oder Schiebehilfe zu bewältigen. Die hier im Kassenbereich befindliche Ausstellung des Bergkönigs kann ebenfalls mit Rollstuhl besichtigt werden. Das trifft auch auf den Teil der Ausstellung von "1001 Nacht" mit der größten Sammlung an Elfenbeinschnitzereien Schwedens zu, welche sich auf gleicher Ebene befindet. Es gibt eine rollstuhlzugängliche Gaststätte auf dem Gelände. Auch zwei rollstuhlzugängliche Toiletten sind vorhanden.

Weitere Information ist dazu erhältlich von:
Blomstergården Eringsboda - SE-37017 Eringsboda
Tel. 0046 455 720 88
Fax 0046 455 720 18
Internet: www.blomstergarden.net


Zum Urlaub bei Don Pepe

24.05.2004 - In Playa Blanca, im südlichen Lanzarote in Spanien, lädt Don Pepe Urlauber mit speziellem Bedarf in seine Ferienwohnungen ein. Sie verfügen über vier Schlafzimmer, einer zugänglichen Terrasse und einem privaten Swimming-pool, der mittels Lift für alle zugänglich ist, sowie private Parkplätze. In den Ferienwohnungen gibt es Satellitenfernsehen, eine, mit Kühl- und Gefrierschrank, Mikrowelle, Waschmaschine und elektrischem Kaffeekocher voll ausgestattete Küche. Die Terrasse verfügt über eine überdachte Sitzecke. Es gibt eine Grillmöglichkeit, eine Gartenfläche und ein Solarium. Die Seepromenade von Playa Blanca ist nur sieben Gehminuten von den Ferienwohnungen entfernt. Strand und Promenade sind für Rollstuhlfahrer geeignet. Weitere Information gibt es auf der Website www.villasdonpepe.com oder durch einen Anruf bei 0034 928 81 56 06, beziehungsweise mittels Fax von 0034 928 80 05 25 oder durch eine E-Mail an info@villasdonpepe.com


Revue Schweiz mit Information für Rollstuhl-Wanderer

24.05.2004 - Die aktuellen Ausgabe der "Revue Schweiz" April 4/2004, welche über Stadt und Land Schaffhausen berichtet, enthält erstmalig eine Tourinfo auch für Rollstuhlfahrer. Auf der Seite 22 erhalten Sie nähere Informationen zum Rundwanderweg Bahnhof Neuhausen - Schloss Laufen, den Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und behindertengerechten WC-Anlagen. Die "Revue Schweiz" wird sich auch in Zukunft in jeder Ausgabe mindestens einem Rollstuhltipp widmen. Das Magazin erscheint 10x jährlich und kann beim

Rothus Verlag
Rathausgasse 20a
4501 Solothurn bestellt werden.
E-Mail: Schweiz@rothus.ch
Website: http://www.revueschweiz.ch


Natur rund um die Uhr

22.04.2004 - Natur hören, riechen, schmecken, und tasten, das kann man bei den Führungen durch die Natur-Erlebnis-Uhr in der Spreewälder Streusiedlung Burg erleben. Die Anlage ist insbesondere für blinde und sehbehinderte Besucher konzipiert und barrierefrei gestaltet, bietet also ebenso Besuchern im Rollstuhl ein einzigartiges Erlebnis. Weitere Information zur Natur-Erlebnis-Uhr sowie die Anmeldung zu einer Führung, Auskünfte darüber wann die Natur-Erlebnis-Uhr ohne Führung zu erleben ist und auch zu dem, was man bei einem Besuch im Spreewald noch unternehmen und erleben kann ist über folgende Anschrift erhältlich:

Naturwacht Biosphärenreservat Spreewald
Infozentrum des Biosphärenreservates Schlossberghof Burg
Byhleguhrer Strasse 17
03096 Burg / Spreewald
Tel. 035603 68 90 oder 03542 89 21 31
E-Mail: annett.schaefer@lags.brandenburg.de


Ab April 2005 Verleih von Handbikes für Touren in den Spreewald

Natur erleben ohne Barrieren!

Es werden drei verschiedene Handbiketypen für Touren in den Spreewald und in der Schwielochseeregion angeboten. Auch rollstuhlgerechte Unterkünfte in der Region können vermittelt werden.

Ansprechperson: Thomas Kuhla, Redeneck 1A, 15913 Schwielochsee/OT Goyatz

Weitere Infos unter www.spreewald.de - Menüpunkt "Barrierefreier Tourismus" oder
Tel. 0171-6778787

Hier können Sie sich die Info-Broschüre als .pdf-Datei downloaden.


Saar-Lux-Region  mit neuer Broschüre

Im Verlaufe der Internationalen Tourismusbörse in Berlin haben Luxemburg und das Saarland ihre neue gemeinsame und zweisprachige Broschüre „Barrierefreier Hotel- und Restaurantführer für Alle“ vorgestellt. Die 90seitige Ringbroschüre gibt Auskunft über die Bedingungen in saarländischen und luxemburgischen Hotels und Restaurants sowie Ferienwohnungen, Jugendherbergen, Reha- und Bildungszentren. Ein umfangreicher Adressenteil bietet viele Möglichkeiten, individuelle Fragen auch mit den einzelnen Anbietern direkt abzusprechen.Die Broschüre kann im Internet unter http://www.soziales.saarland.de/ im Bereich Aktuelles / Broschüren heruntergeladen oder unter Tel.: 0681-93621-400 / Fax:  0681-93621-943 beziehungsweise E-Mail:  broschueren@soziales.saarland.de bestellt werden. 



VCH Hotel Haus am See & Mühlenbergbrauerei GmbH in Schollene



Endecken Sie Deutschland, genießen Sie Ihren Urlaub in Ruhe, erleben Sie ursprüngliche Landschaften, Natur und historische Bauten. Und das alles zu äußerst günstigen Preisen.


VCH Hotel Haus am See & Mühlenbergbrauerei GmbH

Am Mühlenberg 13
14715 Schollene

Fax. 03 93 89/ 9 61 60
Tel. 03 93 89/ 9 61 20
e-Mail: haus-am-see@t-online.de
www.schollene-land.de/haus-am-see

3 - Sterne Hotel "Haus am See & Mühlenbergbrauerei in Schollene"

Urlaub machen wo der Seeadler noch seine Kreise zieht

Wo die märkische Kiefer weite Flächen mit dunklen Wäldern überzieht, wo Moor und Heide sich berühren, wo die blaue Havel in zahlreichen Windungen durch saftige Wiesen ihrer Vereinigung mit der Elbe zustrebt, wo der See mit seinen Möwenschwärmen wie Silber in der Sonne blinkt. Hier liegt Schollene, im Elb- Havelwinkel südlich von Havelberg.

Unser Hotel "Haus am See" ( drei Sterne) haben wir in gehobenem Landhausstil für Sie eingerichtet. Von den 11 hell und freundlich ausgestatteten Zimmern des Hotels sind 6 Doppel- und 5 Einzelzimmer. 4 Doppelzimmer sind Rollstuhlfahrer gerecht ausgestattet. Fernseher, Telefon, Dusche / WC, Minibar und Zimmerservice gehören zum gehobenen Zimmer-Standard des Hauses. Die drei Ferienwohnungen im Dachgeschoss mit großzügig angelegtem Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Bad und Balkon sind ein Angebot für Gäste, die sich gern selbst versorgen möchten.
Preis pro Übernachtung je nach Saison: EZ von 29,- bis 39,- Euro und im DZ 49,- bis 60,- Euro. Dabei ist ein Frühstück enthalten.

Die Ferienwohnungen können für 35,- Euro; 50,- bzw. 70,- Euro pro Übernachtung gemietet werden, hier ist kein Frühstück im Preis enthalten. In unserem Restaurant können Sie Ihr Frühstück sowie Mittag- und Abendessen in ruhiger und freundlicher Atmosphäre genießen. Der Wintergarten bzw. die Terrasse mit Seeblick lädt zum Verweilen ein. Für gesellige Stunden mit sportlicher Betätigung können Sie unsere Bowlingbahn nutzen. Oder schwitzen Sie einmal so richtig in unserer Sauna.

Sollten Sie eine kleine Tagung oder Klausurberatung planen so steht Ihnen ein kleiner Konferenzraum zur Verfügung.

Wenn Sie es deftiger lieben so besuchen Sie unsere Gasthofbrauerei, nur wenige Meter vom Hotel entfernt.

In der Gasthofsbrauerei (diese ist barrierefrei gestaltet) wird Bier aus der eigenen Produktion ausgeschenkt und ein rustikales Speisenangebot gereicht. Es werden Angebote zum Schau und Lehrbrauen für interessierte Gäste vorbereitet. Im großen Saal der Brauerei finden 120 Personen Platz und es kann das Tanzbein geschwungen werden. Besonders für Tagesausflüge von Busgruppen oder Treffpunkt geeignet.

Die Schollener Landschaft weist eine vielgestaltige, artenreiche Naturausstattung auf. Unzugänglich, scheinbar unberührt, zieht der Schollener See, besonders durch seine artenreiche Vogelwelt, die Aufmerksamkeit des Beobachters auf sich. Die Umgebung lädt zu ausgedehnten Ausfügen mit dem Motorrad, dem Auto sowie Rad- und Wandertouren ein. Wer die nähere Umgebung erkunden möchte, hat auch die Möglichkeit die "Straße der Romanik" mit ihren sakralen Bauten zu besuchen. Viele kleine Dörfer in unmittelbarer Nähe von Schollene bieten interessante Kirchenbauten aus verschiedenen Jahrhunderten zur Besichtigung. 20 km von Schollene entfernt an der Elbe liegt Schönhausen, der Geburtsort des Reichskanzlers Bismarck mit einem Museum. Für die Erlebnishungrigen bieten sich Tagesausflüge in die Bischofsstadt Havelberg mit dem Dom, die auch die "Insel im Grünen" genannt wird, in die alte Kaiserstadt Tangermünde mit dem gut erhaltenen alten Stadtkern und dem sehenswerten Rathaus sowie nach Jerichow mit der alten Klosterschule an.

Unser Hotel eignet sich auch gut als Ausgangspunkt für Tagesausflüge nach Berlin und Potsdam (ca. 100 km Entfernung).

Wie erreichen Sie Schollene? Schollene erreichen Sie am besten von der Autobahn A2, Abfahrt Burg in Richtung Rathenow und dann in Richtung Schollene.
Ich würde mich freuen, wenn unser Angebot bei Ihnen Interesse und Neugier geweckt hat und stehe Ihnen jederzeit zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Kontakt:
Gerhard Dickmann
Hotel Haus am See& Mühlenbergbrauerei
Am Mühlenberg 13

14715 Schollene

Tel. 039389 96120
Fax. 039389 96160
E-Mail: haus-am-see@t-online.de



Wege zu Kunst und Kultur in Stuttgart

Im Rahmen der CMT 2004 in Stuttgart wurde die Broschüre „Stuttgart barrierefrei- Kunst und Kultur erleben von A-Z“ vorgestellt. Erstellt von Stuttgart-Marketing und den Aktiven Be­hin­dert­en Stuttgart/Zentrum selbstbestimmt Leben e.V. enthält das Material vielfältige Angebote aus den Bereichen Hotel, Gastronomie, Kino, Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater, Veranstaltungsorte, Service und Verkehr. Der Besucher findet Hinweise auf Behindertenparkplätze und Behinderten-WC, die im beiliegenden Stadtplan, der auch einen barrierefreien Stadtrundgang enthält, eingezeichnet sind. Diese neue Publikation „ Stuttgart barrierefrei“ ist kostenfrei in der Stuttgarter Touristik-Information i-Punkt, Königstraße 1a, 70173 Stuttgart, an der Rathaus-Infotheke oder bei den beteiligten Einrichtungen erhältlich. Zuzüglich Versandkosten kann sie bestellt werden bei:

Stuttgart-Marketing - Lautenschlagerstraße 3 – 70173 Stuttgart

Tel. 0711 2228-250


Information für Urlaub in Südwestschweden

Für reiselustige Leute mit Mobilitätseinschränkungen ist der Urlaub in Schweden immer ein Erlebnis. Jene, die in diesem Jahr die Region Halland erkunden und dabei auch die Stadt Varberg mit ihre Burg und ihrer asphaltierten Standprome-nade besuchen möchten, gibt es die Möglichkeit für weitere Detailinformation. Auch von dieser Stadt ist eine Informationsbroschüre für mobilitätseingeschränkte Besucher (in schwedischer Sprache) vorhanden. Sie ist erhältlich von:

Varbergs Turistbyrå – Brunnsparken – Box 150 – S-432 24 Varberg

Tel. 0046 340 887 70 / Fax 0046 340 61 11 95 / E-Mail: tourist@varberg.se


Fiedermannhof im Spreewald


Fiedermannhof als Erholungs- und Begegnungsstätte für behinderte Menschen

Erholung pur mitten im Spreewald


In der Gemeinde Burg, mitten im idyllischen Spreewald und weitab von Großstadthektik und Verkehr, liegt die großzügige Ferienanlage Fiedermannhof. Der spreewaldtypische Dreiseitenhof wird an zwei Seiten von Spreewaldfließen umflossen. Seine Umgebung ist geprägt durch die einzigartige Landschaft des Spreewalds mit ihren Wasserstrassen, Wiesen, Wäldern, Wander- und Radwegen.

Behindertenfreundliche Ausstattung

Behinderte Menschen finden auf dem Fiedermannhof auf ihre Anforderungen abgestimmt Bedingungen für Urlaub und Erholung.

Der Empfang, die Gastronomie und das Kaminzimmer sind ebenerdig und ohne Stufen zu erreichen. Im Erdgeschoss des Bettenhauses befinden sich ein Behinderten-WC und ein Pflegebad, das mit Hubbadewanne, Lifter und Dusche ausgestattet ist - alles ebenfalls ebenerdig angelegt. Ein Fahrstuhl ermöglicht das bequeme Erreichen der oberen Etage.

Der Fiedermannhof verfügt über 12 Ein-/Zweibettzimmer, ein 4/5-Bett-Zimmer und zwei Ferienwohnungen – alle selbstverständlich optimal auf die Anforderungen behinderter Menschen zugeschnitten. So stehen z.B. ein Pflegebad, Rollstuhlfahrer-WCs oder eine Hub-Badewanne zur Verfügung.

Einladung zum Entspannen oder zur aktiven Erholung

Entspannung und Erholung finden die Gäste in der Finnischen Sauna mit Licht- und Klangspielen und im Ruheraum – mit Blick über den Spreewald. Wer seine freie Zeit aktiv nutzen möchte, kommt im Sportraum, auf dem Volleyballplatz und in der Keramikwerkstatt auf seine Kosten. Scheunengalerie und Kaminzimmer bieten den idealen Rahmen für Feiern, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr.

Für Schulungen oder Tagungen stehen ein Tagungsraum mit bis zu 15 Plätzen und ein Konferenzraum mit 50 Plätzen zur Verfügung. Moderne Kommunikationstechnik und gastronomische Betreuung runden das Angebot ab.


Viele Möglichkeiten, ganz nach Geschmack:
· Restaurant mit Feinschmeckerkost und spreewaldtypischen Gerichten
· Sportraum
· Fahrrad- und Bootsverleih
· Finnische Sauna
· Kaminzimmer
· Volleyball und Federball
· Keramikwerkstatt
· Tagungs- und Seminarräume

Für die Gäste werden organisiert:
· Kahnfahrten, Paddeltouren
· Fahrten mit der Burger Bimmelbahn
· Geführte Wanderungen
· Besuchen im Lübbenauer Erlebnisbad
· Besichtigung der Radduscher Slawenburg
· Tagesausflüge
· Abholung behinderter Gäste aus der näheren Umgebung
(Bahnhof, Bushaltestellen)

FIEDERMANNHOF
Erste Kolonie 13
03096 Burg/Spreewald

Telefon: 035603 75960
Telefax: 035603 759629

www.fiedermannhof.de
info@fiedermannhof.de



Syrien

Durch Syrien (von Andreas Pröve)

Die Luftfeuchtigkeit liegt bei nahezu 100%. Mein Bruder Fritz rätselt, ob es Schweiß oder Kondenswasser ist, das an unseren Körpern herunterrinnt. Nur schemenhaft sind andere Personen im Nebel zu erkennen und doch sind sie zum Greifen nah. Diffuses Licht dringt durch die Öffnung in der Kuppel über uns in den Raum. Eine halbe Stunde wurde unsere Haut in einem heißen Dampfbad aufgeweicht, dann eingeseift und mit einer Art Drahtbürste abgezogen. In der Sauna danach musste ich mich vom Rollstuhl trennen denn an den Metallteilen würde ich mich bei nahezu 100°C sofort verbrennen. Nun wartet der Masseur, muskelbepackt und furchteinflößend auf seinen Einsatz. Doch er setzt seine Kraft gut dosiert ein. Nach 700 km Wüste, Gegenwind, Hitze und Staub, lassen wir uns, wie die eintreffenden Karawanen vor Jahrhunderten auch, im Hammam von Aleppo verwöhnen, eine Wohltat, auf die wir uns wochenlang gefreut hatten.

Dabei begann unsere Fahrt durch die Wüste wenig erfolgversprechend: Früh am Morgen starteten wir, Fritzes Fahrrad und mein Hand-Bike vollgepackt mit Lebensmitteln und Wasser in Homs. Erste Etappe war die legendäre Ruinenstadt Palmyra. 150 km Asphalt durch dünnbesiedelte Wüste lagen vor uns.
Schon am Abend gerieten wir bei der Suche nach einem geschützten Schlafplatz in die Hände einer Militärpatroullie. Wie aus dem Nichts tauchten die drei Soldaten plötzlich auf. Mit bösen Blicken redeten sie wild gestikulierend auf uns ein. Unbewusst waren wir auf militärisches Gelände geraten und wurden nun für israelische Spione gehalten. Eine prekäre Situation, denn es gelang uns nicht die Soldaten von unserer Unschuld zu überzeugen. Statt dessen wurden wir kurzerhand festgenommen und sollten ihnen quer durch die Wüste zum nahegelegenen Militärcamp folgen. Doch das war selbst mit meinem geländegängigen Hand-Bike unmöglich. „rakod, rakod“ riefen sie mir zu - ich sollte aufstehen und laufen!

Erst jetzt ahnte ich, dass mein Rollstuhl als solcher gar nicht wahrgenommen wurde. Mit „rakod mafi“ machte ich den Soldaten etwas umständlich klar, dass ich nicht laufen kann. Jetzt schwand ihr Misstrauen langsam und das erste Lächeln zog in ihre Gesichter ein. Aber schließlich waren wir Gefangene, die nur mit Zustimmung höchster Stellen wieder freigelassen werden durften. Also machten wir uns auf den 5 km langen Umweg über die befestigte Straße zum Camp. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein: Wir als Gefangene radelten gemütlich durch das Tor des Camps, während unsere Bewacher nach 5 km völlig außer Atem, Mühe hatten uns zu folgen. 2 Stunden untersuchte der Kommandant unser Kartenmaterial, prüfte Pässe und Visa und recherchierte nach unseren Namen am Telefon. Dann legte er den Hörer auf und ein breites Grinsen belebte sein Gesicht:“ You are welcome in Syria“ - wir waren frei!
Alle Köstlichkeiten, die das Militärcamp zu bieten hatte, wurden uns serviert. Soldaten, die uns Stunden zuvor noch mit grimmigen Blicken gemustert hatten, zeigten nun ihren wahren Charakter: freundlich, zuvorkommend und herzlich. Als wir uns tief in der Nacht vor dem Privathaus eines Freundes des Kommandanten, wo wir eine Bleibe fanden, voneinander verabschiedeten, fielen wir uns fast in die Arme.

Sechs Stunden später, noch vor Sonnenaufgang, waren wir wieder auf der Straße. Die Temperaturen sanken über Nacht auf +4°C. Mit eiskalten Händen ersehnten wir die ersten Sonnenstrahlen. Vor uns lagen 100 km ohne jegliche menschliche Ansiedlungen. Die einzige Abwechslung boten uns mobile Horchposten der syrischen Armee und Panzerverbände an der Straße, die uns dieses Mal unbehelligt passieren ließen. Offensichtlich waren inzwischen alle von unserer Harmlosigkeit unterrichtet worden. Doch auch diese Unterbrechungen wurden immer seltener, bis wir völlig allein waren, inmitten einer unendlich erscheinenden Geröllwüste, die sich gleichförmig zum Horizont zog.

Mit dem Sonnenaufgang nahm auch der Wind beängstigend zu. Er hatte über Nacht um 180° gedreht und kam nun entgegen aller Prognosen von vorn. Schweren Herzens mussten wir unser Etappenziel Palmyra heute noch zu erreichen, auf den nächsten Tag verlegen und eine weitere Nacht in der Wüste einplanen. Klaglos kurbelten wir uns auf dem endlosen Asphaltband durch die Wüste. Meine einzige Beschäftigung bestand darin, bloß nicht aus dem 40 cm breiten Windschatten von Fritz herauszugeraten. Passierte es doch, fiel meine Geschwindigkeit sofort von 12 auf 8 km/h. Dann diskutierte ich wieder mit meinem inneren Schweinehund die Frage, welchen Nutzen diese Quälerei denn haben soll und er rechnete mir vor, dass wir aufgrund der günstigen Benzinpreise in Syrien ganze 5,-DM einsparen. Warum also nicht gemütlich mit dem Bus nach Palmyra fahren. Mit den 2000,-DM in meiner Tasche, hatte ich tatsächlich Probleme unseren Kampf gegen den Wind zu rechtfertigen. Meine Arme taten mir weh, ich hatte wunde Stellen in den Achselhöhlen und die ersten Blasen tauchten an den Händen auf. Was soll also der Ehrgeiz! Auch die Landschaft gab nicht viel her. Nichts, an dem das Auge Halt fand, ohne jegliche optische oder akustische Reize. Selbst der Horizont verschwand hinter den Staubstürmen, die manchmal tagelang anhielten und den Himmel mit dem Grau der Wüste verschmolzen. Auch an diesem Tag trug der Gegenwind eine Wand aus Staub auf uns zu, die die Sicht im Nu auf 200 m reduzierte und unsere Umwelt noch lebensfeindlicher erscheinen ließ.

Um so erstaunter waren wir beim Anblick eines Beduinenzeltes, das am Nachmittag, zunächst nur schemenhaft, dann deutlich im Sandsturm auszumachen war. Schon ein paar Kilometer zuvor wunderten wir uns über drei wildgewordene Hunde, die mit fletschenden Zähnen hinter uns herjagten. Nur mit einem gezielten Fußtritt konnte Fritz verhindern, dass einer von ihnen mich an der Hand erwischte. Es hätte das Aus für die Reise bedeutet, denn mit einer verletzten Hand hätte ich nicht mehr weiterrollen können. Die pflichtbewussten Hunde gehörten offensichtlich zu den Beduinen, vor dessen Zelt wir nun standen. Kinder kamen an den Straßenrand und die Erwachsenen aus dem Zelt riefen uns zu sich. In der Eintönigkeit der Wüste war das eine willkommene Abwechslung für beide Seiten.

Mit heißem Tee, frischgebackenem Fladenbrot, Oliven und Ziegenkäse bekamen wir die große Gastfreundschaft der Beduinen zu spüren. Das Zelt war aus imprägnierten Stoffbahnen zusammengenäht, der Boden mit kostbaren Teppichen ausgelegt. Es war aufgeteilt in einen Küchenbereich und einen Wohn/Schlafraum in dem auch das Moped und der Fernseher stand - der ganze Stolz der Familie. Die Schafherde, ihre Lebensgrundlage, suchten weit draußen in der Wüste nach Essbarem. Mit unserem Deutsch-Arabisch Wörterbuch, Gestik und Mimik entstand eine rege Unterhaltung, in der wie erwartet auch die Frage nach dem Grund meiner Behinderung aufkam. Dass ich den Rest meines Lebens im Rollstuhl sitzen muss, hat, wie auch bei anderen Gesprächen in Syrien, zu meiner großen Freude bei niemandem Bestürzung oder gar Mitleid ausgelöst.

Die Beduinen, wie auch ich, sahen es als eine Fügung des Schicksals, das mit einem „Inschallah“ (so Gott will) kommentiert wurde. Generell hatte ich den Eindruck, dass die Menschen dort weitaus weniger Vorurteile Fremden gegenüber hatten, als es in Europa der Fall ist. Das bekam ich nicht nur in der 4 Millionen Stadt Damaskus durch unendlich viele freundliche Begegnungen zu spüren, auch hier, mitten in der Wüste, wurde uns die Warmherzigkeit der Beduinen zuteil. Unser geheimer Wunsch, hier übernachten zu dürfen, den wir kaum auszusprechen wagten, wurde uns erfüllt. Das Familienoberhaupt schob mich in der Nacht noch persönlich zum weit entfernten Toilettenplatz und drehte sich dann diskret um.

Wie befürchtet hatte sich auch am nächsten Morgen der Staubsturm nicht gelegt. Zudem wurde die Landschaft hügeliger. Mit kaum messbarer Geschwindigkeit kroch ich die Berge hoch. Dann ging es durch mein hohes Eigengewicht von 120 kg nicht selten mit über 50 km/h bergab, während die nächste Anhöhe schon in Sichtweite war. Wieder diskutierte ich mit meiner inneren Stimme. Aber dieses Mal konnte ich die Anstrengungen rechtfertigen denn nur die Langsamkeit unseres Verkehrsmittels ermöglichte es uns das Land und seine Menschen so intensiv kennen zu lernen.
Am späten Nachmittag tauchten die ersten Grabtürme und Säulen der fast 4000 Jahre alten Stadt Palmyra auf. Etwas geschockt stürzten wir aus der Einsamkeit der Wüste in einen Rummelplatz aus Touristengruppen, die in AC-Bussen für ein paar Stunden hierher kutschiert wurden. Doch schon am Abend kehrte hier Ruhe ein und wir hatten die Stadt fast für uns. Wieder einmal war ich begeistert, mit welcher Leichtigkeit selbst das unwegsame Gelände der Ruinenstadt mit dem Hand-Bike zu erschließen war. Mit dem Rollstuhl allein, ein unmögliches Unterfangen.

Erst jetzt wurde uns bewusst, welch ein Reichtum der Handel an der Karawanenstraße zwischen Euphrat und dem östlichem Mittelmeer der Stadt gebracht haben muss. Man leistete sich eine kilometerlange Flaniermeile gesäumt von mächtigen Säulen, die mit den Standbildern gutsituierter Bürger geschmückt waren. Man ging ins Theater oder huldigte dem Gott Baal in einem monumentalen Tempel. Verstorbene Angehörige wurden in speziellen Grabtürmen auf den Hügeln vor der Stadt beigesetzt, die heute noch wie Mahnmale auf die Ruinen blicken. Von der Burg Qualat Ibn Maan, die 200 Meter hoch über der Stadt thront, wurde uns noch einmal die einstige Größe und Macht Palmyras wie auch die Vergänglichkeit einer solchen Hochkultur bewusst.
Im Ruheraum des Hammam werden wir nun mit vorgewärmten Handtüchern empfangen. Von Kopf bis Fuß eingehüllt, bedient von Angestellten, die uns mit Orangensaft, Tee und einer vorbereiteten Wasserpfeife versorgen, lassen wir die Reise noch einmal Revue passieren.


© mit freundlicher Genehmigung von Andreas Pröve


 

Spanien


Das Königreich Spanien leitet seinen Namen von der römischen Provinz “Hispania” her. Spaniens Nachbarn sind im Norden Frankreich, im Osten das Mittelmeer, im Süden die Straße von Gibraltar und im Westen Portugal und der Atlantischen Ozean. Zum Staatsgebiet gehören auch die Balearen, die Kanarischen Inseln sowie die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504 782km2.

Bevölkerung: 39,4 Millionen Einwohner.

Zeit: MEZ; auch in Spanien gilt europäische Sommerzeit.

Städte:
Madrid (Hauptstadt) 3,1 Millionen Einwohner
Barcelona 1,7 Mill. E.
Valencia 777 400 E.
Sevilla 705 000 E
Málaga 534 700 E.
Bilbao 383 800 E
Las Palmas/Gran Canaria 360 500 E.
Palma de Mallorca 325 100 E.
Granada 287 900 E.
Alicante 275 100 E.
Santa Cruz de Tenerife 202 700 E.
Santander 194 200 E.
Salamanca 186 300 E.
Cádiz 157 355 E.

Amtssprache:
Spanisch; (kastilisch Staatssprache), Katalanisch, Baskisch, Galicisch (Nationalsprache)

Feiertage:
Nationale Feiertage:
1. und 6. Januar, 9., April, 1. Mai, 15. August, 12. Oktober,1. November, 6., 8. und 25. Dezember.
Regionale Feiertage:
28. Februar (Andalusien), 1. März (Balearen), 23. April (Aragon,Castilla y Leon), 2. Mai (Madrid), 30. Mai (Kanar. Inseln), 31.Mai (Kastilien-La Mancha), 9. Juni (Region Murcia, La Rioja),letzter Sonntag im Juni (Navarra), 25. Juli (Galizien), 8. September(Asturien, Extremadura), 11. Sept. (Katalonien), 15. Sept. (Kantabrien),9. Oktober (Valencia).

Klima:
Atlantisches Seeklima findet man in den Gebieten im Norden und Nordwesten, kontinentales Klima in den Meseta und dem Ebrobecken und einmediterranes Klima im Andalusischen Becken und den Landschaften am Mittelmeer. Ausgesprochen mild sind die Herbst-, Winter und Frühjahrsmonate in den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten bei mäßiger Feuchtigkeit. Am Tage sehr heiß und nachts eine starken Abkühlung unterlegen, sind in die Sommermonaten. In den Zentralgegenden herrschen eher rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer.
Durchschnittstemperaturen betragen:
Madrid: Sommer 35 °C, Winter 5 °C;
Barcelona: heiße Sommer, milde Winter.
Auf den Balearen: 28-33 °C im Sommer, 13-18°C im Winter.
Günstigste Reisezeit

Für Madrid, Barcelona und die Balearen: Frühling und Herbst
Südspanien: Herbst, Winter, Frühjahr;
für die spanische Riviera (Algeciras bis Málaga):Herbst, Winter, Frühjahr
für den nördlichen Teil Spaniens: Sommer

Kleidung:
Den Jahreszeiten entsprechende Kleidung. In den Küstengebieten und im Landesinnern für die Sommermonate leichte Sommersachen. Im Winter wird es in Madrid bei einer Höhe von 635 m über dem Meer empfindlich kalt; daher warme Kleidung nötig. In Spanien sollte man sich in den Städten oder Ortschaften nicht zu leicht bekleidet zeigen. Nur am Strand bzw. in die Feriengebiete Strandkleidung bzw. allzu luftige Kleidung tragen.
Anmeldung
Nicht der persönlichen polizeilichen Meldepflicht unterliegen Ausländer, die zu einem vorübergehenden Aufenthalt in Spanien einreisen. Die Meldepflicht obliegt nur den Hotels, Pensionen usw.

Für Reisende, welche zu einem längeren Aufenthalt einreisen, besteht nach den ersten drei Monaten polizeiliche Meldepflicht.
Verpflegung
In guten Restaurants: - in Ptas - Frühstück ca. 450-750 Mittag-/Abendessen je ca. 2500-6000

Bedienung / Trinkgeld:
Bedienungszuschlag in Hotels im Tagessatz inbegriffen. 5% zusätzliche Trinkgelder üblich.
In den Restaurants zusätzlich zum Bedienungszuschlag sind noch 10% Trinkgeld für den Kellner üblich. Für Taxifahrer 10%.

Stromspannung:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hz.

Öffnungszeiten:
Es existieren keine gesetzlichen Ladenschlußzeiten. Die meisten Geschäfte und Büros sind Mo bis Fr geöffnet von 9-13.30 Uhr und 16-19 Uhr (Winter) bzw. 9-13 Uhr und 17-19 Uhr (Sommer); Läden auch Samstagvormittag (in den Touristengebieten sind viele Läden täglich geöffnet). Kaufhäuser sind werktags durchgehend von 10-20 Uhr geöffnet.
In der Sommerzeit ist zu beachten, dass Regierungsbüros und auch viele Büros nur von 8-15 Uhr geöffnet sind. Banken - Mo bis Fr 9-14 Uhr, Sa 9-12.30 Uhr (im Sommer bis 13Uhr).

Sicherheit:
Vorsicht vor Diebstählen in Großstädten und Touristenzentren (Wegreißen von Taschen, Kameras, Uhren, Halsketten). Auf wertvolle Gegenstände verzichten. Wertsachen, Flugscheine, Bargeld und Schecks sowie Reiseausweise gehören in den Hotelsafe (nur für den unmittelbaren Bedarf Benötigtes sowie Fotokopien der Ausweispapiere mitführen).


Südafrika

Abenteuer in der Wildnis ohne Stufen

Camping- und Abenteuersafaris durch den Krüger Nationalpark in Südafrika für mobilitätseingeschränkte Reisende bietet das in Kapstadt beheimatete Büro „Epic Enabled“ an. Für das Jahr 2003 sind bisher 18 Touren vorgesehen. Dafür steht ein speziell angepasster Truck zur Verfügung, der auch mit einem hydraulischen Fahrgast-Lift ausgestattet ist, und im Inneren viel Raum zur Bewegung mit Rollstuhl bietet. Ebenso verfügen die Zeltlager, Bungalows und Landhäuser, die im Verlaufe der Reise Unterkunft bieten, über rollstuhlzugängliche Bad- und Toilettenanlagen.

Weitere Information gibt es dazu im Internet unter www.epic-enabled.com oder in deutscher Sprache über die Adresse www.epic-enabled.de sowie die Postanschrift

Epic Enabled – PO Box 1068 – sun Valley 7985 – Cape Town – South Africa

Tel. 0027 21 78 29 575 / Fax 0027 21 78 29 576
E-Mail: info@epic-enabled.com

 

 

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