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Die Inhaltsübersicht

- Deutsche Bahn erhielt Bramer Paralympic Media Award
- Erste Früchte der Initiative Berlin barrierefrei
- Rolly-Tours für Innovation geehrt
- Hier hat man tatsächlich Schwein
- Mit Sonderkonditionen dem Herbstwind entfliehen
- Urlaub auf dem Obstbauernhof
- Mit Rollstuhl und Boot unterwegs
- Rollstuhlspaziergang in Baumwipfeln
- Mobilitätshelfer für Berlin-Besucher
- Hinweise zur Mitnahme verschriebener Betäubungsmittel bei Reisen ins Ausland
- Abgucken erwünscht
-
Bundesverband barrierefreier Tourismus gegründet
- Urlaub mit Rollstuhl – in Büsum kein Problem
- Baden-Württemberg barrierefrei erleben
- Naturerlebnisse im Land des roten Adler
- Bahamas
- Barbados
- Brasilien
- Bulgarien

Deutsche Bahn erhielt Barmer Paralympic Media Award

29.11.2004 - Im Rahmen der Benefiz-Gala Paralympics Night wurde am 29. Oktober 2004 in Düsseldorf auch in diesem Jahr der Barmer Paralympic Media Award für herausragende Leistungen im Bereich Kommunikation/Marketing im Behindertensport verliehen. Seit Januar 2002 ist die Deutsche Bahn offizieller Partner des Behindertensports in Deutschland. Als erstes Unternehmen dieser Größe hat sie zum 1. Juli 2002 im Unternehmensbereich Personenverkehr der DB eine Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten eingerichtet und so einen eigenen Bereich innerhalb des Marketings für die Zielgruppe von Menschen mit Behinderungen geschaffen. Dieses Engagement wurde nun mit einem Sonderpreis für den Bereich Marketing geehrt. Wie Ralf Klein-Bölting, der Generalbevollmächtigte Konzernmarketing, bei der Entgegennahme des Preises erklärte, bestärkt dieser die Bahn darin, ihre Vision des barrierefreien Reisens weiter zu verfolgen.

Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.

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Erste Früchte der Initiative Berlin barrierefrei

29.11.2004 - Nachdem Anfang September die Aktion "Berlin barrierefrei" gestartet worden war, konnte Anfang Oktober das Hotel "Kolumbus" den weißen Pfeil auf hellgelbem Grund, das Signet für das Qualitätsmerkmal "Barrierefreiheit" erhalten. Neben barrierefreien Konferenz- und Seminarräumen sowie gastronomischen und sanitären Einrichtungen bietet das Haus mit 97 entsprechend gestalteten Zimmern 43 Prozent der Übernachtungskapazität auch für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen an. Das Qualitätsmerkmal wird vergeben wenn die Einrichtung zumindest ebenerdig zugänglich ist, über ausreichend breite Türen und Bewegungsflächen verfügt, gefährliche Glasflächen und Stufen markiert sind sowie Orientierungshilfen für seh- und hörbehinderte Menschen bereithält. Wer mehr über die Aktion "Berlin barrierefrei" und die bisher mit dem Signet - Vergaben erfahren möchte, findet dies auf der Website www.berlin-barrierefrei.de.


Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.

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Rolly-Tours für Innovation geehrt

28.10.04 - Mit einer Anerkennung für besondere innovative Ergebnisse im Wettbewerb um den Unternehmer - / Unternehmens-Innovationspreis 2004 der Industrie- und Handelskammer Potsdam wurde Mitte der Woche die Rolly-Tours GdR im brandenburgischen Himmelfort für das Exponat "Boote ohne Handicap" geehrt. Rolly Tours ermöglicht es wassersportbegeisterten Rollstuhlnutzern, den Sportbootführerschein "Binnen" zu erwerben und bietet schwellenfrei befahrbare Boote für individuelle Touren an. Weitere Information dazu finden Interessenten im Internet unter www.rolly-tours.de

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Hier hat man tatsächlich Schwein

28.10.04 - Wer gern einmal mehr über Schweine, Schweinehaltung und alles, was sich um Schweinespeck rankt, erfahren möchte, für den ist das Deutsche Schweinemuseum in Ruhlsdorf die richtige Adresse. Das Museum befindet sich südlich von Berlin. Es ist ein ebenerdiger Flachbau. Am Eingang und zwischen zwei Räumen ist jeweils eine Stufe zu überwinden. Dafür stehen einfache Rampen aus Holz zur Verfügung. Das Schweinemuseum ist donnerstags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, oder, an anderen Tagen nach Voranmeldung zu besuchen. Nach Vorabsprache ist ebenfalls ein ebenerdiger Zugang durch eine Seitentür möglich. Entsprechende Absprachen können über folgende Adresse geführt werden:

Deutsches Schweinemuseum Ruhlsdorf
Dorfstraße 1
14513 Teltow/Ruhlsdorf
Tel. 03328 43 61 05 oder 03328 43 60
Fax: 03328 43 61 18
E-Mail: schweinemuseum@aol.com  

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Mit Sonderkonditionen dem Herbstwind entfliehen

23.09.2004 - All jenen, die den herbstlichen Winden entfliehen möchten, macht die Aktion gemeinsam Reisen das Angebot, im Oktober zu Sonderkonditionen schöne und erholsame Tage im Thermenhotel auf der tunesischen Insel Djerba zu verbringen. Weitere Informationen zu den Angeboten des Thermenhotel, den Konditionen für die Reise sowie möglichen Zusatzangeboten finden Interessenten im Internet unter der Adresse www.behindertenreisen.at oder erhalten diese von:

Aktion Gemeinsam Reisen / Tel oder Fax: 0043 1 974 13 91
E-Mail: agr.reisen@behindertenreisen.at

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Urlaub auf dem Obstbauernhof

23.09.2004 - Der Herbst ist auch die Zeit des reifen frischen Obstes. Wer kurzentschlossen oder auch im kommenden Jahr einmal auf einem Obstbauernhof Urlaub machen möchte, findet in Süddeutschland dazu ein geeignetes Angebot. Umgeben von Apfelplantagen gibt es im Parterre des Gästehauses von Hof Neuhaus für mobilitätseingeschränkte Gäste zwei gut ausgestattete Ferienwohnungen. Mit einem Schieberollstuhl kann auch an Rundfahrten mit dem Apfelzügle - Express teilgenommen werden. Dabei ist viel über die Landschaft, den Obstanbau und dessen Produkte in der Region zu erfahren. Ein Faltblatt und weitere Auskünfte zu diesem Angebot erhalten Interessenten von:

Beate und Hans-Dieter Roth
Hof Neuhaus - Bamberger Straße 41 - 88662 Überlingen-Lippertsreute
Tel. 07551 62 426 / Fax 07551 30 96 73 

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Mit Rollstuhl und Boot unterwegs

Mit dem Rollstuhl auf einem stufenfreiem Boot und rollstuhlgerechten Türbreiten sowie frei zugänglichem Steuerstand auf den Flüssen und Seen Nordbrandenburgs unterwegs und die einzigartige Landschaft vom Wasser aus genießen - das ist das Angebot von "Rolly Tours - Boote ohne Handicap". Um ein derartiges Boot chartern und selbst führen zu können bedarf es allerdings eines Sportbootführerschein "Binnen". Für die ersten Eindrücke einer solchen Reise kann ein Bootsführer mit gebucht werden. Findet man dann Gefallen daran, können in der Vor- und Nachsaison auch mobilitätseingeschränkte Boots-Freaks, insofern sie übe eine ausreichende Mobilität im Oberkörperbereich verfügen, bei "Rolly Tours" mit einer umfangreichen theoretischen und praktischen Ausbildung den erforderlichen Sportbootführerschein erwerben und anschließend eigenständig zu ihren Erkundungsreisen aufbrechen. Interessenten für dieses in Deutschland einzigartige Angebot finden auf der Website www.rolly-tours.de  dazu weitere Auskunft, beziehungsweise erhalten diese von:

Rolly Tours GdR
c/o Haus des Gastes
Klosterstraße 23
16798 Himmelpfort
Tel 0170 33 777 66
E-Mail: rolly-tours@t-online.de

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Rollstuhlspaziergang in Baumwipfeln

Im Biosphärenhaus in Fischbach im Pfälzer Wald erwartet den mobilitätseingeschränkten Besucher eine Erlebnis-Ausstellung mit 45 Stationen. Das vierstöckige Gebäude ist über einen großen Aufzug erschlossen. Im 4. Stock kann man über den Baumwipfeln im Restaurant das Mittagessen, aus ökologischem Anbau, einnehmen. Das Außengelände bietet einen interaktiver Naturlehrpfad, der nicht nur für Rollstuhlfahrer spannend ist, sondern auch für blinde Menschen. Geht man den Steg am Weiher entlang sind z.B. die Fische und Insekten in Balken geschnitzt und so gut zu "begreifen". Die Attraktion ist der einzigartige Baumwipfelpfad, den der/die Besucher/in sogar auf 18 m Höhe mit einem Handbike befahren kann. Weitere Information dazu vermittelt ein Blick auf die Website www.biosphaerenhaus.de und ist erhältlich von:

Biosphärenhaus
Am Königsbruch 1
66996 Fischbach
Tel. 06393 92 100
Fax 06393 92 10 19
E-Mail: info@biosphaerenhaus.de

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Mobilitätshelfer für Berlin-Besucher

Eine kleine Übersichtskarte mit Informationen zur Zugänglichkeit von U- und S-Bahnhöfen sowie zum Einsatz von Niederflurfahrzeugen bei Bus und Straßenbahn ist ein nützliches Hilfsmittel für mobilitätseingeschränkte Besucher der Hauptstadt. Dieser Mobilitätshelfer ist über die Servicebüros der Berliner Verkehrsunternehmen zu bekommen. Weitere Information gibt es dazu auch unter der Rufnummer 030 19 449 (BVG Call Center) oder 030 2974 3333 (S-Bahn-Kundenbüro) beziehungsweise im Internet unter www.bvg.de/mobilitaet.html oder
www.s-bahn-berlin.de/mobil.html
.

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Hinweise zur Mitnahme verschriebener Betäubungsmittel bei Reisen ins Ausland

08.07.2004 - Die Behandlung starker Schmerzen oder die Behandlung von Verhaltensstörungen wie ADHS bei Kindern und Jugendlichen mit Betäubungsmitteln bedeutet nicht, grundsätzlich auf Auslandsreisen verzichten zu müssen. Darauf weist die Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hin.

Viele Patienten sind in Deutschland dauerhaft auf die Einnahme von Arzneimitteln, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, angewiesen. Manche scheuen sich davor, Urlaubsreisen ins Ausland zu unternehmen, weil sie sich um die Qualität der medizinischen Versorgung am Ferienort sorgen und fürchten, Probleme mit der Polizei zu bekommen, wenn sie Betäubungsmittel im Gepäck haben.

Grundsätzlich können Patienten Betäubungsmittel, die nach den Bestimmungen der geltenden Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) von einem Arzt verschrieben werden, in einer der Dauer der Reise angemessenen Menge als (persönlichen) Reisebedarf im grenzüberschreitenden Verkehr mitführen. Bei Reisen bis zu 30 Tagen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (das sind zur Zeit Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien) soll die Mitnahme der ärztlich verschriebenen Betäubungsmittel mit einer vom Arzt ausgefüllten und durch die zuständige oberste Landesgesundheitsbehörde oder eine von ihr beauftragte Stelle beglaubigten Bescheinigung erfolgen. Das Formular kann bei der Bundesopiumstelle angefordert oder von der Internetseite des BfArM (www.bfarm.de ) heruntergeladen werden.

Um alle unverzichtbaren Medikamente auch bei Reisen in andere als die oben genannten Länder mitnehmen zu können, rät die Bundesopiumstelle Patienten, sich eine ärztliche Bescheinigung, möglichst in englischer Sprache zu besorgen, die Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und Dauer der Reise enthält, und diese bei der Reise mitzuführen. Darüber hinaus sollte sich der Patient vor seiner Reise bei der zuständigen diplomatischen Vertretung des Reiselandes in Deutschland erkundigen, ob er alle unverzichtbaren Medikamente bei der Einreise mitnehmen kann. Sofern eine Mitnahme von Betäubungsmitteln in das Reiseland nicht möglich ist, sollte zunächst geklärt werden, ob die benötigten Betäubungsmittel (oder ein äquivalentes Produkt) am Urlaubsziel verfügbar sind und durch einen dort ansässigen Arzt verschrieben werden können.

Auch Ärzte dürfen betäubungsmittelhaltige Arzneimittel im Rahmen karitativer Auslandseinsätze (z.B. Ärzte ohne Grenzen) oder im "kleinen Grenzverkehr" als ärztlichen Praxisbedarf mitführen, wenn sie in angemessenen Mengen und im Rahmen der ärztlichen Berufsausübung oder ersten Hilfeleistung verwendet werden. Die Rechtsgrundlagen sind aber international nicht oder nur teilweise harmonisiert. Ärzte sollten sich deshalb vor Reiseantritt bei der zuständigen Behörde des Bestimmungslandes vergewissern, ob dort vergleichbare Regelungen bestehen und sich ggf. erforderliche Genehmigungen von der dort zuständigen Behörde beschaffen. 

Weitere Informationen zur Mitnahme von Betäubungsmitteln können auf der Homepage des BfArM (www.bfarm.de ) unter Betäubungsmittel / Bekanntmachungen abgerufen oder angefor­dert werden bei:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 · 53175 Bonn

Quelle: Presseinformation des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medienprodukte

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Abgucken erwünscht

24.05.2004 - Nach einem Thementag "barrierefreier Tourismus" findet nun am 9. Juni in Wyk auf Föhr eine Projektböse für die Insel- und Halligkonferenz statt. Die Projektbörse ist so bereits die zweite Informations-veranstaltung im Rahmen des aus dem Programm "REGIONEN AKTIV" geförderten Projekts "Tourismus für Alle" in der Region Uthlande. Sie soll gute Beispiele für barrierefreie touristische Angebote vorstellen und damit Anregungen zur Angebotsverbesserung auch in diesem Teil Schleswig-Holsteins geben. Weitere Information gibt es dazu unter www.regionuthlande.de oder von:

Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (N.I.T.)
Wrangelstraße 16
24105 Kiel
Telefon: 0431 677118
Fax: 0431 675550 /
E-Mail: info@nit-kiel.de

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Bundesverband barrierefreier Tourismus gegründet

22.04.2004 - Am 19. März haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit geförderten und vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter - bifos e.V. - durchgeführt Weiterbildung zur Tourismusberatung für barrierefreies Reisen den Bundesverband barrierefreier Tourismus gegründet. Mit der Verbandsgründung wollen seine Mitglieder vor allem die Beratung zum barrierefreien Reisen fördern, die Tourismusindustrie und Tourismusverbände sensibilisieren, sowie den barrierefreien Tourismus fördern. Verbandsvorsitzender ist Michael Prestel. Der Kontrakt zum neugegründeten Bundesverband barrierefreier Tourismus ist möglich über die Website www.bifos-tourismus.de/barrtour, beziehungsweise über:

Michael Prestel
Buschkrugallee 131
12359  Berlin
E-Mail: bv-barrierefreiertourismus@web.de

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Urlaub mit Rollstuhl – in Büsum kein Problem

Wer Urlaub an der Nordsee verleben möchte, findet dazu im Nordsee-Heilbad Büsum auch als Gast mit Mobilitätsein-schränkung gute Bedingungen. Für weitere Detailinforma-tionen zu Unterkünften, öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Angeboten für die Freizeit, darunter auch die Ausleihe von Wattrollstühlen, gibt es eine Neuauflage einer kostenfreien Informationsbroschüre, die man unter www.buesum.de herunterladen oder bestellen kann bei:

Kur und Tourismus Service Büsum – Südstrand 11 – 25761 Büsum
Tel. 04834 90 90 / E-Mail: info@buesum.de

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Baden-Württemberg barrierefrei erleben

In Zusammenarbeit mit den Aktiven Behinderten Stuttgart hat die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg eine neue Broschüre „Baden-Württemberg barrierefrei erleben" herausgegeben. An die 100 Städte und Ortschaften mit ihren Hotels und Gaststätten, Ferienwohnungen, Pensionen, Campingplätzen und Sehenswürdigkeiten wurden beleuchtet.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.tourismus-bw.de.

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Naturerlebnisse im Land des roten Adler


Gemeinsam mit weiteren Partner hat die Landesanstalt für Großschutzgebiete Brandenburg zum Beginn der Internationalen Tourismusbörse 2003 die zweite und erweiterte Auflage ihrer Broschüre "Lust auf NaTour" präsentiert. Die zweiteilige Broschüre bietet auf 80 Seiten naturtouristische Information aus den 15 Großschutzgebieten des Landes und auf weiteren 60 Seiten konkrete Angaben zu den einzelnen Angeboten. Mehr als 30 Angebote berücksichtigen die Ansprüche von Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen. Im Internet sind Informationen zu diesen Angeboten unter der Adresse
www.reiseland-brandenburg.de/pages/lust_auf_natur.html
erhältlich. Die Broschüre kann bestellt werden unter:

TMB Informations- und Buchungsservice ReiseLand Brandenburg
Am Neuen Markt 11 - Kabinettshaus - 14467 Potsdam
Hotline 0331 2004747 / E-Mail: hotline@reiseland-brandenburg.de

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Als Kolumbus am 12.10. 1492 nach einer abenteuerlichen zweimonatigen Reise Land erblickte, glaubte er, Indien erreicht zu haben. In Wirklichkeit landete er auf der heute zu den Bahamas gehörenden Insel San Salvador. Die Bahamas (the Commonwealth of the Bahamas gehörend) bestehend aus 700 Inseln (nur ca. 30 sind bewohnt) und rd. 2400 Riffen (Cays), erstrecken sich südöstlich von Florida aus über rund 1100)km in sö. Richtung bis in die Nähe der Antillen-Insel Haiti/Dominikanische Republik.

Fläche: 13.878 km2

Bevölkerung: Ca. 264 000 Einwohner.

Amtssprache: Englisch.

Feiertage:
1. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, Nationalfeiertag 10. Juli, 12. Oktober, 25. und 26. Dezember. Außerdem Labour Day (erste Juniwoche), Emancipation Day (erste Augustwoche).

Städte:
Nassau (Hauptstadt) auf der Insel New Providence ca. 150.000 Einwohner, Freeport auf der Insel Grand Bahama ca. 30.000 E. Zu den wichtigsten Inseln zählen noch: Abaco, Bimini, Eleuthera, Cat Island, Andros, Great Exuma, Long Island, Inagua.

Zeit:
MEZ -6 Std.; europ. Sommerzeit, daher bleibt der Zeitabstand gleich (bei Anfang und Ende kleine Abweichung.)

Klima:
Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 23°C. Sonnige und warme Tage, kühle Nächte, geringe Niederschläge sind charakteristisch. In den regenreichsten Monaten Juni bis Oktober fallen kurze Regenschauer mit durchschnittlichen Temperaturen von 27-28°C. Für angenehme Kühle sorgen in dieser Zeit die südlichen Passatwinde. Das ganze Jahr über ist das Reisen angenehm. Durchschnittstemperaturen von 21 bis 26°C machen die Monate Dezember bis April zur Hauptreisezeit

Kleidung:
Für den Tag sind Sommer- und Sportkleidung angebracht. In Casinos und First- class- Hotels sind abends Krawatte und Jackett nötig. Es sollten auch leichte Wollsachen für die Abende mitgeführt werden. Im Sommer und Herbst an Regenschutz denken. Sonnenbrillen sind wichtig. Das Tragen von Badebekleidung ist im Stadtzentrum von Nassau nicht gestattet.

Aufenthaltskosten (Angaben in US-$)
Hotelunterkunft : Die Bahamas verfügen über eine Vielzahl von Luxus- und erstklassigen Hotels. Gäste- und Ferienhäuser in großer Zahl vorhanden. Hohes Preisniveau. Die Hochsaison geht von Mitte Dezember bis Ende April.

Verpflegung ( in US-$)

Kontinentales Frühstück ca. 8,00
Amerikanisches Frühstück ab ca. 12,00
Abendessen ab ca. 25,00
Sandwich, Preis ab ca. 8 US-$.
Bedienung / Trinkgeld
Üblicher Weise kommen in den Restaurants 15% Bedienungszuschlag mit auf die Rechnung; zusätzliches Tip ist gängig. Trinkgelder sind für alle Dienstleistungen üblich. Taxifahrer erhalten 10% des Fahrpreises.

Nahverkehr:
Auf allen touristisch interessanten Inseln fahren Taxis. Gebühren ca. 15 US-$ für 10 km. Beispielsweise: Vom Flughafen zum Stadtzentrum Nassau ca. 20 US-$.
Pferdedroschken/Surrey in Nassau: ca. 15 US-$ pro Stunde. Eine geringe Anzahl von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es nur auf New Providence und Grand Bahama; die Busse verkehren auf bestimmten Strecken, man kann überall zu- oder aussteigen.
Fahrräder und Motorroller können gemietet werden.

Stromspannung:
Wechselstrom 120 Volt, 60 Hz, amerikanische Stecker; Adapter erforderlich.

Öffnungszeiten Läden: Mo bis Sa 9-17 Uhr, zum Teil am Freitag- und Samstagnachmittag geschlossen. Der Strohmarkt in Nassau ist die ganze Woche über geöffnet.
Banken: Mo bis Do 9.30-15 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr.

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Barbados

Barbados, flächenmäßig kleiner als der westliche Teil Berlins, ist die östlichste der Inseln der kleinen Antillen und liegt etwa auf 13° nördlicher Breite und 60° westlicher Länge. Sie ist ca. 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km2.

Bevölkerung: 258 000 Einwohner.

Zeit: MEZ -5 Std. (während der europäischen Sommerzeit -6 Std.)

Städte: Bridgetown (Hauptstadt) mit Umgebung (ganzes Gebiet St. Michael) ca. 100 000 Einwohner; weitere größere Orte sind Speightstown, Holetown, Oistin.

Sprache: Englisch; Barbadischer Dialekt (Bajan).

Feiertage: 1. Januar, 21. Januar, Karfreitag bis Ostermontag, 1. Mai, Pfingstmontag, erster Montag im August, Ende Juli/Anfang August das Crop-Over-Festival, erster Montag im Oktober, 30. November, 25. und 26. Dezember.

Klima: Barbados liegt im Bereich der wechselfeuchten Tropen mit ständig wehenden Passatwinden, welche zu angenehmen, das ganze Jahr über gleichbleibenden Temperaturen führt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt tagsüber bei 28°C, nachts bei 23°C, ganz selten unter 20°C oder über 31°C.
Durchschnittliche Luftfeuchtigkeit 57-74%.
Durchschnittliche Wassertemperatur 26°C.
Regenzeit existiert nicht, nur kurze, heftige, aber nicht lange anhaltendende Tropenschauer; die Häufigkeit nimmt in den Monaten Juni bis September zu.
Die niedrigsten Temperaturen findet man in den Monaten Dezember bis Mai.
Der wenigste Regen fällt in den Monaten Februar und März
Hauptsaison: Mitte Dezember bis Mitte April.

Kleidung:
atmungsaktive Sommerkleidung das ganze Jahr über.
Für die Abende in den Monate Dezember bis Mai auf jeden Fall auch leichte Wollsachen.
Kleidung in den Restaurants der gehobenen Klasse abends etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Regenschutz.

Verpflegung

Im Restaurant:
Frühstück ab ca. 10 DM
Mittagessen ab ca. 15 DM
Abendessen ab ca. 20 DM (in erstklassigen Restaurants ab ca. 35 DM)
Bedienung / Trinkgeld
i.d.R. 10% Bedienungszuschlag auf die Rechnung in den Hotels und Restaurants. Ansonsten sind 10% Trinkgeld üblich; auch in Restaurants. Gepäckträger ca. 1 BDS$ pro Gepäckstück.

Taxi:
Ohne Taxameter; feste Preise für wichtige Strecken, daher vorab erkundigen (im Hotel, beim Tourist Office) und Preis vor Fahrtantritt absprechen. Preisbeispiele: Innerhalb Bridgetown ca. 6-8 BDS$, Bridgetown (Zentrum) zur Südküste ca. 12-20 BDS$, entlang der Wesküste ca. 12-40 BDS$.

Öffnungszeiten: Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13, 15-17 Uhr (Barclays Bank geöffn. jeweils ab 8 Uhr,
Wechselstube auf dem Flughafen täglich von 8-23 Uhr.) Läden - Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;
Supermärkte: Mo bis Mi 8-18 Uhr, Do + Fr 8-20 Uhr, Sa 8-13 Uhr.
Stromspannung
110 Volt Wechselstrom, 50 HZ. Adapter mitführen (amerik. lachstecker).

Wasser: Leitungswasser ist in Ordnung.

Fotografieren / Filmen:
Zustimmung sollte eingeholt werden bei Personenaufnahmen sowie für "Wandbilder" an Häusern (wenn die "Künstler"anwesend sind - teilweise wird hier auch eine Spende erwartet).

Sicherheit:
Spätabends nicht in schlecht beleuchteten Straßen/Gassen spazierengehen. Wertgegenstände sowie viel Bargeld gehört in den Hotelsafe und nicht an den Strand.

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Brasilien

Brasilien grenzt, mit Ausnahme von Chile und Ecuador an fast alle südamerikanische Staaten, das sind im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Franz. Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Fläche: 8.511.965 km2.
Bevölkerung: Ca. 150 Millionen Einwohner.

Amtssprache: Portugiesisch.

Städte:
Brasilia (Hauptstadt) ca. 1,6 Mill. Einwohner,
Sao Paulo ca. 20 Mill. E.,
Rio de Janeiro ca. 10 Mill. E.,
Belo Horizonte 3 Mill. E.,
Recife 2,5 Mill. E.,
Porto Alegre 2,5 Mill. E.,
Salvador 2 Mill. E.,
Fortaleza 1,9 Mill. E.,
Curitiba 1,7 Mill. E.,
Belém 1,2 Mill. E.
Feiertage
1. Januar, Karneval (hauptsächlich in Rio und Sao Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr), Karfreitag, 21. April, 1. Mai, Fronleichnam, 7. September, 12. Oktober, Allerseelen, 15. November, 25. Dezember. ZEIT: Je nach Gebiet MEZ - 4 bis - 6 Std. (während der europäischen Sommerzeit - 5 bis - 7 Std.). Von Ende Oktober bis ca. Ende Januar gilt die dortige Sommerzeit, gegenüber Europa dann MEZ - 3 Std. bzw. bis - 5 Std.

Klima
Brasilien ist ein überwiegend tropisches Land mit Differenzierungen vom innertrop. Äquatorialklima (im N) über das Klima der wechselfeuchten Tropen bis zum subtrop. Klima im Süden, mit niedrigeren Temperaturen. Der Norden wird fast ausschließlich vom tropischen Regenwald eingenommen. Die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans. Nach Süden schließt sich eine Übergangsvegetation von Feuchtwald und savannenähnliches ›Campos‹ an. Im NO des Landes ist Trocken- und Dornwald verbreitet (Caatinga). Das Land lässt sich in fünf klimatische Zonen einteilen, wobei alle Zonen, ausgenommen der Äquatorzone, zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode haben.

Norden: hohe Temperaturen das ganze Jahr über, viel Regen; tropische Zone, schwer erträglich für Europäer.
Nordosten: heiß und trocken im Landesinnern, tropisch feucht an der Küste
Osten: (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espirito Santo und Rio de Janeiro): Heiß, gemäßigter im gebirgigen Landesinneren.
Süden: (einschließlich der Staaten Sao Paulo, Paraná und Rio Grande do Sul): Der Großteil des Landes ist Hochebene, milde Temperaturen, sehr kühl bisweilen im Winter.
Westen: (Mato Grosso Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná): feuchtheiß im Sommer mit viel Regen, warm und trocken im Winter.
Beste Reisezeit: von Mai bis Oktober, besonders Juli und August, da es sich dann nachts abkühlt. (Geschäftsreisen sind ungünstig von Dezember bis Ende Februar - Haupturlaubszeit, hohe Temperaturen.)

Kleidung: Die Kleidung muss auf das jeweilige Reiseziel abgestimmt werden. Ganzjährig ist leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung eine gute Wahl. Für die brasilianischen. Frühlings- und Wintermonate (April bis Oktober) sind, abhängig vom Reiseziel, auch leichte Wollsachen für die mitunter kühlen Abende und Nächte angebracht. Zu beachten sind die vielen stark klimatisierten Bürogebäude und Hotels.

Bedienung/ Trinkgeld:
10% Bedienungsgeld werden in den Hotels und Restaurants berechnet. Trinkgeld von 1-2 US-$ ist üblich für Gepäckträger, Zimmerpersonal usw.:

Stadtverkehr in Rio:
Omnibus ca. 0,18 US-$,
Metro ca. 0,23 US-$.

In Sao Paulo:
Busse/Metro je ca. 0,50 US-$.
In großer Anzahl vertreten sind Taxen. (Der Taxipreis für eine Taxifahrt wird, bedingt durch die Inflation, mittels einer Umrechnungstabelle errechnet. Mit der durch den Zähler angegebenen Zahl kann auf der Tabelle der zu zahlende Preis abgelesen werden. Es ist für Reisende empfehlenswert, sich die Summe auf der Liste zeigen zu lassen und die Umrechnungszahl mit dem Zählerstand zu prüfen.)

Stromspannung:
Sao Paulo und Rio 110 Volt Wechselstrom, 60 Hz; Salvador/Bahia 127 Volt, Brasilia 220 Volt. Keine Schukostecker.

Öffnungzeiten:
Banken: Mo bis Fr 10-16.30 Uhr
Läden: Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 9-13 Uhr;
Shopping-Centers: Mo bis Fr 10-22 Uhr.

Sicherheit:
Spaziergänge nach Anbruch der Dunkelheit höchstens in Gruppen zu mehreren Personen machen!! Dabei Nebenstraßen vermeiden oder Taxen benutzen. Nicht unnötig viel Bargeld mitführen und Geld, wertvolle Gegenstände und Reisepapiere im Hotelsafe deponieren (nur Kopien mitführen). Überlegte Vorsicht ist angebracht.

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Die Republik Bulgarien befindet sich im östlichen Teil der Balkanhalbinsel. Im Osten grenzt sie an das Schwarze Meer, im Norden an Rumänien, im Süden an die Türkei und Griechenland und im Westen an die Bundesrep. Jugoslawien.

Fläche: 110.994 km².

Bevölkerung: ca. 9,1 Millionen Einwohner.

Feiertage: 1. Januar, 3. März, 1. Mai, 24. Mai, 25. Dezember.

Städte:
Sofia (Hauptstadt) ca. 1,11 Mill. Einwohner,
Plovdiv ca. 360 000 E.,
Varna ca. 310 000 E.,
Burgas ca. 211 000 E.,
Russe ca. 171 000 E.,
Stara Zagora ca. 151 000 E.,
Pleven ca. 131 000 E.
Amtssprache
Bulgarisch

Zeit:
Osteuropäische Zeit =Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std. (da auch in Bulgarien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand immer erhalten).

Öffnungszeiten:
Banken: Mo bis Fr Schalterstunden 9-12 Uhr; einige Wechselschalter auch länger.
Läden: Mo bis Fr 9/10-19/20 Uhr (kleinere Läden geschlossen von ca. 12.30-15.30 Uhr, Sa 8/9-14 Uhr.
Büros: Mo bis Fr 8.30/9-17.30/18 Uhr.

Stromspannung:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hz.

Klima:
Es herrscht gemäßigtes kontinentales Klima. In Süd- Bulgarien findet man ausgesprochenes Mittelmeerklima wogegen das Klima in West- Bulgarien dem mitteleuropäischen ähnelt. Herbst und Winter sind an der Schwarzmeerküste sehr mild. Von November bis April findet man auf den Bergen Schnee.

Kleidung:
Übliche Sommerkleidung ist auch für den bulgarischen Sommer ausreichend. Für Frühjahr und Herbst Übergangskleidung (hauptsächlich Wollsachen). Warme Kleidung für den Winter nötig.

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