Reifenpanne in Schottland: Wer macht den Rollstuhl wieder fit?
18.11.04 - Erfahrungsberichte zum Auslandsstudium behinderter Studierender
"Für Behinderte ist ein Studium in Deutschland doch schon kompliziert genug, warum wollen Sie denn unbedingt auch noch ins Ausland?" Fragen wie diese haben sich neun Studierende mit unterschiedlichen Behinderungen oder chronischen Krankheiten häufig anhören müssen. Entmutigen ließen sie sich jedoch nicht. Sie stellten vielmehr die Gegenfrage: "Warum sollten wir nicht im Ausland studieren?" Ihre ganz persönlichen Erfahrungsberichte aus England, Schottland, Frankreich, Spanien, den USA und Australien hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) in einer Broschüre mit dem Titel "Grenzen überschreiten. Auslandsstudium und Behinderung" zusammengefasst.
"Gerade für Studierende mit Behinderung ist ein Auslandssemester oft schwer zu realisieren. Doch wer bereits im Studium internationale Erfahrung sammelt, hat auf dem Arbeitsmarkt fast immer die besseren Karten" sagte der Generalsekretär des DSW, Achim Meyer auf der Heyde, anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre. "Niemand sollte wegen einer Behinderung oder chronischen Krankheit auf einen Auslandsaufenthalt verzichten müssen. Wir hoffen mit der Broschüre unentschlossenen Studierenden Mut zu machen, selbst den Schritt ins Ausland zu wagen."
Studierende erhalten nützliche Tipps für einen gelungenen Auslandsaufenthalt: Informationen zur Auslandskrankenversicherung und zur medizinischen Versorgung vor Ort, zur Barrierefreiheit auf dem Campus, zur Mobilität und natürlich auch zu Förderungsmöglichkeiten und Stipendien. Aber auch Insidertipps sind in der Broschüre zu finden: Was man beachten sollte, damit man bei der Einreise vom Zoll nicht als Medikamenten-Dealer verhaftet wird, oder wo man in Schottland den Rollstuhl reparieren lassen kann.
Wie aus den Sozialerhebungen des DSW hervorgeht, sind etwa 15 Prozent der rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland behindert oder haben eine chronische Krankheit. 41 der insgesamt 61 Studentenwerke in Deutschland bieten ihnen eine spezielle Beratung an.
Die Broschüre wurde von der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks herausgegeben. Sie steht im Internet unter http://www.studentenwerke.de/pdf/auslandstagebuecher.pdf zum kostenlosen Download bereit.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stefan Grob, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0 30/29 77 27 20, E-Mail: Stefan.Grob@Studentenwerke.de
Weitere Informationen:
http://www.studentenwerke.de
Urlaub im Allgäu
28.10.04 - Urlaub ohne Handicap, dafür steht eine Broschüre für die Region Allgäu / Bayrisch-Schwaben zur Verfügung, die Menschen mit Handicap den Urlaub in dieser Gegend erleichtern soll. Sie enthält viele notwendige Informationen und berücksichtigt auch Sehbehinderte, Hörbehinderte und Allergiker.
Weitere Auskunft dazu findet sich unter www.allgaeu-bayerisch-schwaben.de oder ist erhältlich von:
Tourismusverband Allgäu/Bayrisch-Schwaben e.V.
Fuggerstraße 9
86150 Augsburg
Tel.: 0821- 4504010
Fax : 0821- 45040120
Anregungen für eigene Projekte
Die Dokumentationen eines Thementages Tourismus für Alle, der am 27. April in Dagebüll stattgefunden hatte sowie einer Projektbörse zum Thema "barrierefreier Tourismus" vom 9. Juni in Wyk auf Föhr ist im Internet unter der Adresse www.uthlande.de nachzulesen.
Berufsgenossenschaften: Tipps für das gesunde Sonnenbad
Sankt Augustin (ots) – 22.07.04 - Nach dem regnerischen Sommeranfang in Deutschland dürstet es die Menschen nach Sonne. An den ersten schönen Tagen strömen daher die Sonnenhungrigen ins Freie, um endlich Licht und Wärme zu genießen. Zusätzlich zieht es in den Sommerferien viele Urlauber in die sonnenreichen Gegenden der Welt. Das für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit nötige Mindestmaß an Sonnenstrahlung wird dann nur allzu leicht überschritten, warnt das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BIA): Zuviel Sonne kann langfristig zu schweren Gesundheitsschäden, wie Hautkrebs oder Grauem Star, führen!
Um hier vorzubeugen, rät das Institut zu folgenden
Vorsichtsmaßnahmen:
1. Erfragen Sie beim Hautarzt Ihren Hauttyp: Je nach Hauttyp sind Sie mehr oder weniger Sonnenbrand gefährdet.
2. Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne: Das tägliches Sonnenbad sollte in den ersten Tagen 10 bis 15 Minuten nicht überschreiten und auch nach der Eingewöhnung je nach Hauttyp nicht
länger als 20 bis 30 Minuten dauern.
3. Vermeiden Sie grundsätzlich einen Sonnenbrand. Meiden Sie die pralle Mittagssonne: Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr ist die UV-Strahlenbelastung am größten.
4. Lässt sich ein längerer Aufenthalt in der Sonne, z.B. bei Radtouren oder Wanderungen, nicht vermeiden, tragen Sie eine Kopfbedeckung und Körper bedeckende Kleidung. Schützen Sie freie
Hautflächen durch Sonnenschutzmittel.
5. Verwenden Sie parfüm- und konservierungsmittelfreie, allergisch getestete Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktoren von 15 und höher. Achten Sie darauf, dass auf allen freien
Hautflächen eine ausreichende Menge von Sonneschutzmitteln aufgetragen wird. Nach dem Baden muss der Sonnenschutz erneuert werden. Sollten Sie keine konventionellen Sonnenschutzmittel vertragen, fragen Sie in Apotheken oder Naturkostläden nach Alternativen, wie z.B. Licht reflektierenden Cremes.
6. Schützen Sie die besonders empfindliche Kinderhaut immer durch entsprechende Kleidung (weite, weiße T-Shirts, möglichst lange Hosen, Sonnenhut) und zusätzlichen Sonnenschutz. Die Haut von Kleinkindern bis zu einem Jahr sollte nicht mit Sonnencremes belastet werden; vermeiden Sie Sonnenbäder ganz.
7. Kontrollieren Sie die Beipackzettel von Medikamenten und Kosmetika auf Nebenwirkungen, die die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern.
8. Schützen Sie ihre Augen mit Sonnenbrillen nach DIN EN 1836; dabei sollte die Brillenfassung auch vor seitlichem Lichteinfall schützen.
Und für die Daheimgebliebenen:
9. Verzichten Sie auf zu häufige Besuche im Sonnenstudio: Die Strahlenschutzkommission empfiehlt maximal 50 Sonnenbäder im Jahr (in der Sonne und in Solarien). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Erwachsene mit empfindlicher Haut (Hauttyp I) sollten Solarien nicht besuchen.
10. Achten Sie beim Besuch eines Sonnenstudios auf die Qualität: fachkundige, individuelle Beratung, Schutzbrille, Gebrauchsanweisung und Schutzhinweise in der Kabine. Fragen Sie nach einem RTS-Zertifikat (Runder Tisch Solarien).
ots Originaltext: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
Wohnmobile brauchen Maut – Box
Wie die Verbandszeitschrift des ADAC, „ADAC motorwelt“, in ihrer aktuellen Ausgabe informiert, müssen Wohnmobile von mehr als 3,5 to in Österreich jetzt eine „Go-Box“ an der Windschutzscheibe haben, welche die Maut entsprechend den gefahrenen Kilometern elektronisch abbucht. Diese Box ist an den Hauptzufahrtsstraßen, zum Beispiel an Tankstellen, bei den ÖAMTC – Grenzbüros erhältlich sowie per Telefon über die Rufnummer 0043 195 55 00 zu bestellen. Weitere Information gibt es dazu im Internet unter www.go-maut.at oder über die gebührenfreie Rufnummer 0800 400 11 400.
Tipps für Autoreisende:- Italien
22.04.2004 - Ab dem 1. April müssen Autofahrer in Italien eine rote, gelbe oder orangefarbene Warnweste tragen wenn sie bei einer Panne oder einem Unfall außerhalb geschlossener Ortschaften ihr Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten. Diese Forderung gilt nur für den Fahrzeuglenker, nicht für weitere Mitfahrer, und wird auch an Touristen gestellt. Die vorgeschriebenen Warnwesten mit dem Kontrollzeichen EN 471 gibt es im Fachhandel oder beim ADAC.
- Spanien. Wie der ADAC informiert, wurden in Spanien die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten für Wohnmobile gesenkt. Auf Landstraßen sind damit lediglich 70 km/h statt bisher 80 km/h zulässig. Auf Schnellstraßen darf zukünftig mit einem Wohnmobil nur noch 80 Kilometer je Stunde schnell gefahren werden.
- Tschechien. In der Tschechischen Republik muss erst wieder im Herbst am Tag mit eingeschaltetem Scheinwerfer gefahren werden. Die dazu bestehende gesetzliche Verpflichtung wurde für die Dauer der Sommerzeit ausgesetzt.
- Ungarn. Alle ungarischen Autobahnen sind jetzt mit einer einheitlichen Vignette zu nutzen. Somit muss auch für die bisher recht teure M5 nicht mehr zusätzlich gezahlt werden. Vignettenfür zehn Tage, einen Monat oder das ganze Jahr sind an den Grenzübergängen und Tankstellen erhältlich.
Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. - Reiseservice, Frau Hanna Herbricht
Altkrautheimer Straße 20
Postfach 20
74236 Krautheim / Jagst
Tel. 06294 42 81 50
Fax 06294 42 81 59
E-Mail: Reiseservice@bsk-ev.de
Auszeichnungen für zwölf Anbieter barrierefreier Reisen
Stuttgart - Bewerben konnten sich alle CMT-Aussteller, die an ihrem Messestand offensiv auf die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung eingehen und aussagekräftige Informationen über die Barrierefreiheit ihres Angebotes am Messestand verfügbar hatten. elba
Aus einer Vielzahl von Bewerbungen entschied sich die Jury einstimmig für die Preisträger 2003:
Platz 1: Die Touristikgruppe Westjütland. Mit ihrem Prospekt Westjütland - leicht gemacht für alle bietet die Westdänische Region beispielhafte Informationen für Urlaubsgäste mit Behinderung. Enthalten sind detaillierte Beschreibungen der Barrierefreiheit von Beherbergungsbetrieben, Naherholungsgebiete und Sehenswürdigkeiten.
Hausanschrift:
Turistgruppen Vestjylland
P.O. 218, DK 2640 Hedehusene
Fax 004546591420,
Internet: www.visithandicapguide.com
Dänisches Fremdenverkehrsamt Hamburg
Herr Markus Diefenbach, Frau Petra Schmitz
Glockengießerwall 2
20095 Hamburg,
Tel. 040-32021-0, Fax 040-320 21-111
Platz 2: St.Peter-Ording: Im Katalog des beliebten Seebades an der Nordseeküste finden Urlaubsgäste mit Handicap einen integrierten Infoteil mit Unterkunftsverzeichnis, Service-Hotline bei Rollstuhl-Pannen und Aktivitäten vor Ort.
Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording
25826 St. Peter-Ording
Tel.: 04863-99611, Fax: 04863-99632,
eMail: w.domann@tz-spo.de
Platz 3: Karawane-Reisen: Der Veranstalter von Gruppen- und Individualreisen in Neuseeland bietet spezielle Mietwagen-Rundreisen für Rollifahrer in behindertengerechten Fahrzeugen.
Kontakt:
Karawane-Reisen
Schorndorfer Str. 149
71638 Ludwigsburg
Tel. 071-41-28 48 50
Fax 071- 28 48 55
eMail: south-pacific@karawane.de
Platz 4: Oberreute: Im Katalog Urlaub auf dem Bauernhof werden Menschen mit Sehbehinderung und blinden Menschen spezielle Informationen über die Region angeboten.
Gästeamt Oberreute
Hauptstraße 34
D-88179 Oberreute
Tel.: 08387-1233 Fax: 08387-8707
eMail: info@oberreute.de
Platz 5: Mühlviertel/Südböhmen: Informationsreicher Prospekt Wir reisen auch mit Handicap über das barrierefreie touristische Angebot der Grenzregion Österreich/Tschechien.
Kontakt:
Dipl. Ing. Alenna Fellegovia
Jihoceska Centrala cestovnihho ruchu
Nam. Premysla Otakara 11.c.1,2,
37092 C Budejovice
Tel. 00420 386 801 411, Fax 0042 386 359 480
eMail: fellegiova@c-budejovice.cz
Internet: www.jiznicechy.cz
Platz 6: Familie Gritzner: Kleiner Familienbetrieb mit barrierefreiem Angebot im Prospekt: Mach mal Urlaub auf der Alm.
Kontakt:
Maria Gritzner
Maltaberg 19,
A-9854 Malta
Tel.0043 664 2146961, Fax 0043 4733 242,
eMail: gritzner@maltahuetten.at
Internet: www.maltahuetten.at
Platz 7: Tour OffRoad: Prospekt Viva Andalusia: Abenteuerurlaub für Rollifahrer mit Quads (vierrädrigen Geländefahrzeugen) in Andalusien. Kontakt:
Quad-Oase
Sudetenstraße 11
64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152-7268
eMail: info@quad-oase.de
Internet: www.quad-oase.de
Platz 8: Fremdenverkehrsverband Sächsischer Forst Tharandter Wald e.V. Info-Flyer mit Angeboten für Menschen mit Behinderung.
Kontakt:
Fremdenverkehrsverband Sächsischer Forst - Tharandter Wald e.V. Talmühlenstraße 11
01737 Hartha
Telefon: 03 52 03-7 33, Telefax: 03 52 03-30702
eMail: info@tharandter-wald.com
Platz 9: Hunsrück Tourisitk GmbH: Unterkunftsverzeichnis barrierefreier Angebote der Ferienregion Hunsrück.
Hunsrück-Touristik GmbH
Hunsrückhaus
54411 Deuselbach
Tel. 06504-950-460
Platz 10: Gästehaus Oßwald: Info-Flyer mit Angeboten für Menschen mit Behinderung.
Kontakt:
Gästehaus Oßwald
Badgasse 8
73467 Kirchheim am Ries
Tel.: 07362-7139, Fax: 4419
Internet: www.gaestehaus-osswald.de
eMail: Gaestehaus-Osswald@t-online.de
Platz 11: Landhaus Haase: Prospekt mit Zusatzinfoblatt für Rollifahrer über barrierefreie Ferienwohnungen.
Kontakt:
Haasehof Cornelia Haase
Lindenstr. 5
27419 Sittensen
Telefon: 04282-5577, Telefax: 04282-5678
Internet: www.bauernhofferien.de/O20110.htm
eMail: Info@Haasehof.de
Platz 12: Insel Malta Fremdenverkehrsamt: Info-Flyer: Reisemöglichkeiten für Behinderte.
Kontakt:
Fremdenverkehrsamt Malta
Schillerstr. 30 - 40
60313 Frankfurt
Tel. 069-285890 Fax 069-285479
eMail: michael.blair@urlaubmalta.com
Internet: www.urlaubmalta.com
Ansprechpartner:
Hanna Herbricht
BSK Reisedienst
Altkrautheimer Straße 20
74238 Krautheim
Tel.: 06294-68304
Fax: - 68 107
eMail: Reiseservice@bsk-ev.de
Internet: www.bsk-ev.de
Johann Kreiter
1. Vorsitzender «Aktive Behinderte Stuttgart e.V.»
Möhringer Landstr. 103 a
70563 Stuttgart
Tel. 0711-7156490
Fax 0711-715 64 92
eMail: AktiveBehinderte@aol.com
Internet: www.aktive-behinderte.de
Quelle: Kobinet-Nachrichten
Reiseagentur Müller mit umfangreichem Programm
Tagesfahrten, darunter nach Dresden, Warnemünde oder Walsrode, in den Wörlitzer Park, zu einer Tour mit einem rollstuhlgerechten Kahn im Spreewald oder zum Spargelessen nach Belzig sowie Pauschalreisen in den Frühling in Andalusien oder die Algarve bis zum Spätsommer in die Toskana hat die Reiseagentur Carsten Müller in diesem Jahr in ihrem Programm. Die Fahrten werden mit für Menschen mit Behinderungen besonders ausgestatteten Bussen durchgeführt. Die Reiseagentur ist außerdem um eine gründliche und individuelle Vorbereitung der Reise bemüht, gibt Hilfestellung beim Beschaffen eventuell notwendiger Hilfsmittel und biete ebenso in Betreuungspaketen Hilfeleistungen für den Verlauf der Reise an. Information findet sich dazu im Internet unter www.behindertenreisen-cm.de . Einen Katalog der Angebote mit detaillierter Beschreibung der Reisen sowie weitere Auskunft dazu ist erhältlich von:
Reiseagentur Carsten Müller – Straße Nummer 6, Nummer 116 – 13059 Berlin
Tel. 030 92 44 035 / Fax 030 96 20 42 01
E-Mail: Behindertenreisen-C.Mueller@t-online.de
Urlaubsträume weltweit erfüllen
Urlaubsangebote zu Lande und zur See zwischen Australien und Norwegen, von Ägypten bis Zypern bietet rfb-Touristik im Katalog 2004 reise- und unternehmungslustigen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen an. Egal ob beabsichtigt ist, Urlaub zwischen der Nordsee oder dem Allgäu zu verleben, eine Gruppenreise nach Andalusien oder Norwegen geplant wird, oder ob es als Individualtourist nach Griechenland oder Thailand gehen soll – rfb-Touristik macht dazu Reisevorschläge. Mehr zu den Angeboten findet sich auch im Internet unter www.rfb-Touristik.de beziehungsweise unter www.rfb-seereisen.de . Der entsprechende Katalog kann angefordert werden bei:
Rfb-Touristik GmbH – Nikolaus-Otto-Straße 6 – 40670 Meerbusch-Osterath
Tel. 02159 520 860 / Fax 02159 520 870 / E-Mail: rfb-Touristik@t-online.de
Algarve
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Algarve-Urlaub
für Behinderte
Trotz
Behinderung, Krankheit oder Schwäche sich an der milden
Algarve-Küste entspannen? Der deutsche Krankenpfleger
Karl von Gierke bietet in der Ostalgarve einen individuellen
Pflege- und Begleitservice für Urlauber mit Bewegungseinschränkungen
an ("Travel Care"). Er unterstützt seine
Kunden schon bei der Reiseplanung, indem er sie über
geeignete (z.B. rollstuhlgerechte) Unterkünfte und
über die regionale Infrastruktur informiert.


Fotos: © by Karl von Gierke
Das Angebot während des Urlaubs beinhaltet nicht nur
pflegerische Hilfe, Rufbereitschaft und Koordination mit
medizinischen Diensten, sondern auch Sprachhilfe, Freizeitbegleitung,
Haushaltsarbeiten, Fahrdienst (Flughafen-Transfers) sowie
Assistenz bei Planung und Realisierung von Ausflugswünschen
(Besichtigungen, Picknick, Segeln, Reiten...). Mit seinem
Sortiment an Hilfsmitteln will er ihnen die Mobilität
ermöglichen, die sie sich für einen erfüllten
Urlaub wünschen. So verfügt "Travel Care"
über ein Rollstuhltransportfahrzeug, einen Strandrollstuhl,
Toilettenerhöhungen, Toilettenstühle, einen Badewannenduschsitz
und andere Geräte. Der Urlauber bestimmt selbst, inwieweit
er unterstützt und begleitet wird. Abgerundet wird
das Angebot durch die Vernetzung mit Agenturen, die sich
auf Reisen mit Behinderten spezialisiert haben: Über
„Wheeling Around The Algarve“ stehen den Kunden
von Karl von Gierke vor Ort ausgefallene Aktivitäten
zur Auswahl (Tauchen, Karting mit Handgas, Ballonflüge,
Ultraleichtfliegen, Parascending) und über den deutschen
Spezial-Reiseveranstalter „mare nostrum“ können
Flugtickets und Pauschal-Urlaubspakete gebucht werden. Sein
Informationsmaterial kann kostenlos angefordert werden bei:
K. v. Gierke, Apt. 193, P-8150-909 S. Brás de Alportel
Tel. 00351-91-9644647
Website: http://www.karl-von-gierke.de
E-Mail: info@karl-von-gierke.de
Ägypten
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Ägypten
befindet sich im Nordosten Afrikas zwischen dem 22. und
32. Grad nördlicher Breite. Umschlossen wird Ägypten
im Westen von Libyen, im Nordosten von Israel, im Süden
vom Sudan, im Osten vom Roten Meer und im Norden vom Mittelmeer
Fläche:
1 001 449 qm².
Einwohner:
Ca. 62 Mill. Einwohner.
Städte:
Kairo
(Hauptstadt) einschl. Giza ca. 15 Mill. Einwohner
Alexandria ca. 3,4 Mill. Einwohner
Port Said ca. 460 000 Einwohner
Suez ca. 388 000 Einwohner
Tanta ca. 380 000 Einwohner
El-Mansura ca. 371 000 Einwohner
Assiut ca. 321 000 Einwohner
Assuan ca. 200 000 Einwohner
Amtssprache: Amtssprache ist Arabisch; Handels- und Bildungssprachen
sind Englisch und Französisch.
Zeitverschiebung:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std. (von Anfang Mai
bis Ende Oktober ist in Ägypten ebenfalls Sommerzeit,
aus diesem Grunde gilt während dieses Zeitraums unsere
europäische Sommerzeit plus 1 Std.; an einigen Tagen,
in denen bei uns bereits/noch die europäische Sommerzeit
gilt, ist in Ägypten noch Normalzeit und es existiert
kein Zeitunterschied).
Klima:
Geprägt wird Ägypten teils von subtropischen Klima,
teils von Wüstenklima. Mittelmeerklima findet man im
nördlichen Teil Ägyptens, aus diesem Grund kann
nur hier von Jahreszeiten gesprochen werden. Der Süden
ist charakteristisch für zwei Jahreszeiten, eine relativ
kühle (mit hohen Mittagstemperaturen) und eine heiße
Jahreszeit. In den Wüstengebieten fallen große
Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperaturen auf.
Von Oktober bis April ist die angenehmste Jahreszeit, insbesondere
von Dezember bis Februar: Hier liegen die Mittagstemperaturen
selten über 25°C, die Nächte sind mit 10°C,
teils noch weniger, eher kühl. Heiß wird es dann
ab Ende April mit Tagestemperaturen in Kairo von über
35°C (oft 40-45°C mit hoher Luftfeuchtigkeit ),
ab Luxor und weiter südlich und in den Wüstengebieten
von über 40°C, an der Mittelmeerküste 30-35°C.
Nachttemperaturen liegen von Ende April bis September selten
unter 20°C bei mäßiger Luftfeuchtigkeit.
Kairo: Kältester Monat Januar mit früh
ca. 9°C, mittags ca. 19°C.
Heißester
Monat Juli mit früh ca. 22°C, mittags
ca. 35°C
Assuan: Januar ca. 8°C bzw. ca. 23,8°C; Juli ca.
24,5°C bzw. ca. 41°C.
Beste Reisezeit: Ganzjährig gute Reisezeit für
Alexandria, Kairo und die Mittelmeerküste, für
Oberägypten die Monate Oktober bis April; für
die Oasen Oktober bis Mai (Dezember und Januar nachts sehr
kalt). Bei Kairo ist jedoch zu beachten, daß die Sommermonate
SEHR WARM werden!
Kleidung:
Leichte Wollkleidung für den Winter, einige Sommersachen
und Übergangsmäntel; für die übrigen
Jahreszeiten tropisch leichte Sommerkleidung und für
die Abende leichte Jacketts , Jäckchen u.ä. Für
die Nächte und sehr frühen Morgenstunden sowie
für Wüstenfahrten an wärmere Sachen denken!
Sonnenschutz jeglicher Art ist angebracht. Ägypten
ist ein islamisches Land, weshalb zu enge, zu kurze Kleidung
unangemessen ist.
Stromspannung:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hz; öfters starke Schwankungen.
Rundstecker, Adapter mitführen.
Feiertage:
1. Januar, 1. Mai, 18. Juni, 23. Juli, 6. Oktober, sowie
mehrere bewegliche islamische Feiertage. Fällt ein
offizieller Feiertag auf einen Freitag, ist der nachfolgende
Werktag frei. Die Ferienzeit der Ägypter fällt
auf die Monate Juni bis August, weshalb diese nicht für
Geschäftsreisen geeignet sind. Der wöchentliche
Ruhetag ist der Freitag. Für Behörden gilt als
Wochenendregelung Freitag; Privatfirmen und Firmen des öffentlichen
Sektors können das Wochenende selbst bestimmen (bisher
Freitag/Samstag oder Freitag/Sonntag).
Öffnungszeiten:
Banken - 8.30-14 Uhr (freitags/ samstags geschlossen); Läden
- 10-22 Uhr; freie Öffnungszeiten gelten für Lebensmittelgeschäfte
sind nicht an gebunden. Büros - 9-16 Uhr; für
Behörden, private und sonstige Firmen unterschiedliche
Wochenendregelungen (s. "Feiertage").
Verhalten/Sicherheit:
Milch muss immer abgekocht werden. Obst und Gemüse
muss immer gut abgewaschen oder geschält werden.
Fotografieren: Ohne Schwierigkeiten - landschaftliche, kulturelle
oder folkloristische Objekte; streng verboten -. Brücken,
Häfen, Flugplätze, militärische Anlagen und
in den Grabanlagen. Hohe Foto- bzw. Filmgebühren werden
in den Museen erhoben (bis zu 240 ägypt£). Ausreichend
Filme mitnehmen.
Geschichte/Politik:
Ägypten gehört zu den am frühesten von Menschen
bewohnten Gebieten. Funde aus dem Paläolithikum zeigen,
daß Ä. kulturell schon damals mit dem übrigen
Afrika und mit Vorderasien verbunden war . Die Bevölkerung,
wurde aufgrund klimatischer Veränderungen gezwungen,
nahe des Nils zu siedeln. Als Reichsgründer von Ober-
und Unterägypten sieht man König Menes. Memphis
war die erste Hauptstadt. Eine monumentale Grabanlage wurde
bei Saqqara errichtet. Im Süden war Abydos religiöses
und politisches Zentrum. Die Schrift wurde ausgebildet.
Das Alte Reich (2640-1650 v. Chr.) ist das Zeitalter der
Pyramiden. Die erste war die Stufenpyramide von Djoser bei
Saqqara. Der tyrannische Herrscher Cheops ließ im
heutigen Stadtbezirk von Kairo Giza eine 146 m hohe Pyramide
errichten. Es entstanden weitere Pyramiden und die Sphinx.
Obelisken entstehen in der 5. Dynastie als Sonnenheiligtümer.
Um 2160 v. Chr. bricht das Reich wieder auseinander.
Im Mittleren Reich (2040-1650 v.Chr.) werden Ober- und Unteräygpten
durch Mentuhotep wieder zusammen geführt. Eine wirtschaftliche
Blütezeit beginnt, in der wieder Handelsexpeditionen
nach Punt (verm. heute Somalia) geschickt werden. Die Reichsgrenzen
werden erweitert und gesichert (Sinai, Nubien).Große
politische Stabilität, religiöse Weiterentwicklung
und einen blühenden Handel erlebt Ägypten im 19.
und 18. Jahrhundert v. Chr,. Durch rasche Herrscherwechsel
in der Mitte des 17. Jahrhunderts v. Chr. Wird der Staat
geschwächt, was den Einbruch fremder Völker zur
Folge hat. Die Hyksos regieren als "Fremdländer"
Ägypten, bis sie im 15. Jahrhundert zurückgetrieben
werden.
Das Neue Reich (1551-1070 v. Chr.) ruft eine neue große
kulturelle und künstlerische Epoche herbei. Mit Herrschern
wie Amenophis I und Thutmosis I werden wissenschaftliche
und künstlerische Besonderheiten geschaffen. Westlich
von Theben entsteht das Tal der Könige als neue Begräbnisstätte.
Die Königin Hatchepsut regiert über zwei Jahrzehnte
aufgrund Mangel eines Nachfolger, an ihrem Totentempel ist
eindrucksvoll eine weitere Expedition in das Weihrauchland
Punt beschrieben. Unter den Nachfolgern dringen die Ägypter
in den asiatischen Raum ein und überschreiten den Euphrat.
Mit diplomatischem Geschick werden Heiraten arrangiert und
unter Amenophis III herrscht Reichtum, viele Großbauten
werden errichtet. Amenophis IV, der späteren "Echnaton",
führt den Monotheismus ein, verändert durch Einführung
des Realismus die künstlerische Darstellung. Die Wiedereinführung
der Götterwelt läßt jedoch nicht lange auf
sich warten. Die korrupte Verwaltung wird unter dem Feldherr
und späterem Pharao Haremhab reformiert. Später
errichtet der Pharao Ramses II unzählige Baudenkmäler,
beispielsweise den kolossalen Tempel von Abu Simbel. Die
Hethitherschlacht bringt den beinahe Untergang des ägyptischen
Heeres mit sich, die Völker versöhnen sich. In
der nachfolgenden Dynastien wird Ägypten vor allem
von neuen Völkerwanderungen bewegt und angegriffen,
so dass im 11. und 10. Jahrhundert die Blüte des Reiches
Ägypten langsam untergeht.
Nach der Perserzeit eroberte Alexander der Grosse das Land.
Die Gründung Alexandrias steht an. Dann fällt
Ägypten an die Römer (30 v. Chr - 395 n. Chr.)
Mit Einzug des Christentums in Rom wird auch Ägypten
christianisiert, Alexandria wird Bischofsstadt. Auf die
Römer folgen Byzantiner und Araber. Es rücken
Kalifen, Mamlucken, Osmanen, Napoleon und der Albaner Muhammad
Ali nach.
Die Fertigstellung des Suezkanal 1869 bedeutete den Beginn
einer bedeutenden Wasserstraße. Durch den finanziellen
Untergang Ägyptens lässt sich der enorme britische
Einfluss nicht vermeiden.
1953 wurde die Republik ausgerufen und Gamal Abd el Nasser
wurde Staatspräsident. Nachfolger nach seinem Tod 1970
wurde Anwar as-Sadat. Anfänglich mit sowjetischen Aufbaumitteln
unterstützt, nähert sich Sadat jedoch bald dem
Westen. Der gesamte Sinai wird von Israel im Sechtstagekrieg
zwischen Ägypten und Israel annektiert. Mit den Friedensverträgen
von 1977 und 1979, in denen der Sinai an Ägypten zurückgegeben
wird, nähern sich Israel und Ägypten wieder an,
als Folge distanzieren sich die anderen arabischen Staaten.
Ägypten spielt eine große Rolle bei den folgenden
Nahost- Friedensbemühungen.
Wirtschaft:
Wichtigstes Anbauprodukt ist Baumwolle. Durch Kanalbewässerung
werden 5 Ernten in 2 Jahren ermöglicht, jedoch nimmt
die Bodenversalzung zu, und der fruchtbare Nilschlamm wird
im Nassersee zurückgehalten, was den Einsatz von Kunstdünger
zur Folge hat. Wichtigste Industriezweige sind die Textil-,
Eisen- und Erdölindustrie. Der Fremdenverkehr als großer
Devisenbringer spielt eine bedeutende Rolle. Die Anschläge
islamischer Fundamentalisten haben dem Tourismus Ägyptens
eine herben Einbruch gebracht.. Ausgeführt werden Baumwolle,
Erdöl, Reis, Gemüse. Wichtigste Häfen sind
Alexandria, Suez und Port Said; wichtigster Flughafen Heliopolis
bei Kairo.
Religion:
Die Staatsreligion Ägyptens ist der Islam. Dieser bestimmt
das tägliche Leben in Ägypten. Über 90 %
der Ägypter sind Moslems, die Christen kommen auf knapp
6 Prozent. Alkohol ist aus diesem Grund schwer zu erhalten
und dann auch sehr teuer. Ausserdem macht sich für
den Touristen das reduzierte öffentliche Leben während
des Ramadan bemerkbar.
Kulinarisches:
Alles probieren ist das beste Motto! Viel Hammelfleisch,
Geflügel und Gemüse, gewürzt wird mit frischen
Kräutern, gebraten und gekocht mit ausreichend Olivenöl
bestimmen den Speiseplan.. Eine kleine Magenverstimmung
lässt sich manchmalauch aus diesem Grund nicht vermeiden.
Fladenbrot wird zu fast allen Speisen gereicht, es wird
mit den Händen verteilt und in die Speisen und Soßen
eintunkt. "Kushari" findet man in den Straßenküchen
(etwas magenfreundlicher auch im Innenhof des Hotels vor
dem Ägyptischen Museum in Kairo). Es besteht aus Reis,
Kichererbsen, Nudeln und Zwiebeln. Als Vorspeise wird oft
"Tahina" gereicht, eine Sesamsoße, mit Öl,
Kräutern und Knoblauch gewürzt, die mit Fladenbrot
gegessen wird. "Ful" ist das ägyptische Nationalgericht,
eine aus braunen Bohnen hergestellte dicke Paste, oft in
Fladenbrot gefüllt. Diese Paste wird von Ägyptern
als sehr einfaches Gericht gewertet und ist daher in den
Hotels meist nicht zu erhalten. Der "Shai", schwarzer
Tee, wird üblicherweise stark gesüßt gereicht.
Frischer Minze macht ihn sehr schmackhaft.
Sitten
und Gebräuche: Bakschisch = Trinkgeld -ohne dem
geht nichts. 10 Prozent sind im Restaurant und im Taxi üblich,
befindet man sich in einer Reisegruppe übernimmt die
Belohnung meist der Reiseführer. Kleine Dienstleistungen
kosten ein paar Münzen. Das Trinkgeld ist Bestandteil
des Lebenunterhaltes und sollte - zwar nicht großzügig
- aber doch gern gegeben werden. Für Touristen ist
nicht immer leicht zu erkennen, wer aus Hunger und wirklicher
Armut bettelt oder wer sich zusätzlich bereichern will.
Besonders kleine Kinder sollen oft das Herz erweichen. Das
Geben liegt im eigenen Ermessen. Deutlicher ist die Armut
in den Städten sichtbar bei den oft körperlich
behinderten Bettlern. Für behinderte Menschen ist das
Betteln der einzige Weg, den Lebensunterhalt zu verdienen,
da keine Absicherung eines Sozialsystems besteht.
Souvenirs:
In Basaren, den Souks, feilscht man um Souvenire. Gewürze,
Stoffe, Messingarbeiten und natürlich Teppiche und
Goldschmuck wird gerne gekauft. Das Gold hat einen festen
Preis, wird meist mit 18 Karat gehandelt und ist relativ
günstig, wenn auch nicht immer im mitteleuropäischen
Geschmack ausgearbeitet. Das Handeln bringt dem Ägypter
Spass und es wird auch von den Touristen erwartet. Man braucht
jedoch keine Sorge zu haben, die Preise zu niedrig zu drücken,
die Händler setzen hoch genug an. Das jeweilige Durchhaltevermögen
wird von den Verhandlungspartner mit der obligatorischen
Einladung zu einer Tasse Tee getestet. Vor den Verhandlungen
eine grösseren Kaufes, sollte man sich im Hotel oder
bei Freunden über den ungefähren Preis kundig
machen.
Argentinien
|
Lage
Argentinien
als zweitgrößtes Land Südamerikas, grenzt im Norden an Bolivien
und Paraguay, im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantik,
im Westen an Chile und im Süden an das Südpolarmeer. Argentinien
liegt zwischen dem 21. und 55. südlichen Breitengrad und
dem 73. und 53. östlichen Längengrad.
Fläche
2 791 810 km²; mit Antarktisanteil und atlantischen
Inseln
3 761 274 km².
Einwohner
Ca. 35 Mill. Einwohner.
Städte
- Buenos
Aires (Hauptstadt) 2,9 Mill. Einwohner, mit Vororten ca.
11,7 Mill. E.
- Córdoba
und Rosario je ca. 1,2 Mill. Einwohner
- Mendoza
800 000 Einwohner
- Tucumán
660 000 Einwohner
- Mar
del Plata 500 000 Einwohner
Sprache
Spanisch, genannt "Castellano".
Zeitverschiebung:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Std. (während der europ.
Sommerzeit -5 Std.).
Währung
1
Argentinischer Peso(argent $)=100 Centavos
Klimainformationen
Argentiniens
vielfältiges Klima lässt sich durch die Erstreckung des
Landes vom südlichen Wendekreis des Krebses bis zum antarktischen
Meer und durch die beträchtlichen Höhenunterschiede vom
Westen zum Osten, die von den 7000 m hohen Anden bis zur
Meereshöhe am Atlantischen Ozean reichen, erklären. Im Süden
in Patagonien kalt, im nördlichen Gran Chaco subtropisch,
in der Pampa gemäßigt. In einigen Teilen des Landes herrscht
Trockenheit, in anderen Teilen gibt es häufige und sehr
ergiebige Niederschläge.
Die Jahreszeiten Argentiniens sind ein Spiegelbild zu den
Europäischen. Die heissesten Monate sind Januar und Februar
(Buenos Aires zwischen 17 und 38°C), Juli und August sind
die kältesten Monate 1 bis 15°C).
Die Durchschnittstemperaturen in Buenos Aires sind: Sommer
23°C (hohe Luftfeuchtigkeit), Winter 12°C, Frühling und
Herbst 17°C.
Beste Reisezeiten: Oktober/November sowie März/April;
im subtropischen Norden Mai bis September.
Kleidung
Reisende aus Europa sollten neben ihrer gewohnten Kleidung
nur für die heissen Monate - Dezember bis März - leichtere
Kleidung und Wäsche mitnehmen.
Stromspannung
220 Volt Wechselstrom, 50 Hz.
Feiertage
1. Januar, Karfreitag, 1. und 25. Mai, 9. Juli, 25.
Dezember. Eine Sonderregelung gilt für die Feiertage 10.
und 20. Juni, 17. August und 12. Oktober: Falls die genannten
Feiertage auf einen Di oder Mi fallen, werden sie auf den
Mo vorgezogen, fallen sie auf einen Do oder Fr, werden sie
auf den nachfolgenden Mo verlegt. Fakultative Feiertage
für Handel und Industrie sind noch Gründonnerstag und der
8. Dezember. Ferienzeit in Argentinien ist Dezember bis
März, bei Geschäftsreisen beachten!
Öffnungszeiten
Banken - Mo bis Fr 10-15 Uhr; Büros - Mo bis Fr 9-12
Uhr, 13-19 Uhr; Läden - Mo bis Fr 9/9.30-19.30 Uhr, Sa 8.30/9-12.30/13
Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren i. d. R. auch
Sa und So geöffnet.
Australien
|
Lage
Australien ist der kleinste und nach der Antarktis der am
weitesten von Europa entfernt liegende Kontinent. Gleichzeitig
die kleinste Insel liegt Australien auf der südlichen
Halbkugel, südöstlich des asiatischen Kontinents.
Australien ist in Bundesstaaten und Territorien aufgeteilt.
Fläche
7 713 364 km².
Einwohner
Bevölkerung
ca. 17 Millionen Einwohner.
Sprache
englisch.
Städte
Canberra
(Hauptstadt) 302 500 Einwohner
Sydney 3,6 Mio Einwohner
Melbourne 3,0 Mio Einwohner
Brisbane 1,3 Mio Einwohner
Perth 1,15 Mio Einwohner
Adelaide 1,03 Mio Einwohner
Hobart 181 200 Einwohner
Zeitverschiebung
Australien wird in 3 Zeitzonen eingeteilt und hat mit Ausnahme
von Queensland, Westaustralien und das Northern Territory
von Oktober/November bis März Sommerzeit (Uhren werden
1 Std.vorgestellt).
Western
Standard Time (in Westaustralien) + 7 Std.(während
der europ. Sommerzeit) + 6 Std.; keine austral. Sommerzeit);
Central Standard Times in Südaustralien und Northern
Territory MEZ + 8 1/2 Std. (während der europ.SZ +
7
1/2., währrend der austral. SZ, gilt nicht für
Northern Territory + 9 1/2 Std.);
Eastern Standard Time(in New South Wales, Queensland, Tasmanien,
Victoria und im Australian Capitol Territory) MEZ + 9 Std.
(während der europ. SZ + 8 Std., während der austral.SZ,
nicht in Queensland + 10 Std).
Außenbesitzungen
Norfork
Inseln:
Fläche 34,6 km2
2370 Einwohner
Hauptort: Kingston
Christmas-Islands/Weihnachtsinsel
Fläche 135 km2
3000 Einwohner
Hauptort: Flying Fish Cove
Cocos- bzw. Keeling-Inseln
Fläche 14,2 km2
3000 Einwohner
Hauptort: Bantam
Coral Sea Islands Territory
verstreut über eine Fläche von ca.1 Millionen
km2
Klimainformationen
Das Klima Australiens wird von seiner Lage auf der Südhalbkugel
zwischen den gemäßigten Breiten und den Tropen
bestimmt. Im größten Teil Australiens kann man
das Klima dem von Südfrankreich oder Italien vergleichen.
Die
Jahreszeiten sind denen der nördlichen Halbkugel entgegengesetzt:
Frühling
September bis November
Sommer Dezember bis Februar
Herbst März bis Mai
Winter Juni bis August
Entsprechend der Nord-Süd-Ausdehnung und der Größe
des Landes unterschiedliche Jahreszeiten.
Im
nördlichsten Teil
Gebiet um Darwin
tropisch heiss, 2 Jahreszeiten, von November bis April ist
Regenzeit, hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit. Von
April bis Oktober ist Trockenzeit, mit Juli als kühlsten
Monat (Tagestemperaturen zwischen 20 und 30°C).
Gebiet um Alice Springs
tagsüber warm und nachts kalt (bis auf 6°C abfallend)
von April bis Oktober. Die durchschnittlichen Temperaturen
liegen In den Sommermonaten (Dez. bis März) zwischen
20 und 37°C.
Gelegentliche Regenfälle zwischen November und März.
Beste Reisezeit: Mai bis September.
Westaustralien
Perth reicht von tropisch im Norden bis subtropisch im Süden.
Hier findet man ganzjährig ein angenehmes Klima; mit
Durchschnittstemperaturen von 13°C ist der Juli kältester
Monat
Gebiet um Adelaide
Gemäßigtes, warmes Klima mit langen, trocken-
heißen Sommer und kurzen milden Winter. Auch hier
ist der Juli mit Temperaturen zwischen 7 und 15°C der
kältesten Monat
Gebiet um Melbourne
angenehme Temperaturen im Frühling und Herbst mit gelegentlichen
Regenschauern, doch überwiegend sonnige Tage. Die Sommertemperaturen
liegen zwischen 24 und 30°C., die Tiefsttemperaturen
innerhalb der Wintermonate liegen bei 13°C.
Gebiet um Canberra
Starke Kontraste bieten hier Sommer und Winter. Von Dezember
bis Februar (Sommermonate) liegen die Tagestemperaturen
um 27°C mit starker Abkühlung am Abend. Von Juni
bis August findet man Tagestemperaturen bis ca. 12°C,
teilweise sogar Frosttemperaturen in den Nächten.
Gebiet um Sidney
Während dem Großteil der Tage liegen die Durchschnittstemperaturen
bei 23°C, Subtropisches Klima; Tiefsttemperaturen im
Winter liegen bei 10°C. Warme Monate mit hoher Luftfeuchtigkeit
sind von Januar bis März, vereinzelt mit schweren Regenfällen.
Gebiet um Brisbane und entlang dem Great Barrier Reef
Brisbane - subtropisch, angenehm warme Wintermonate von
Juni - bis August; von Dezember bis Februar warm bis heiß
mit hoher Luftfeuchtigkeit. Great Barrier Reef von
Ende April bis September/Oktober ist die mildeste und angenehmste
Zeit; Temperaturen zwischen 23 und 29°C, wenige Niederschläge.
Von Januar bis März ist Regenzeit mit heftigen Regenfällen,
hoher Luftfeuchtigkeit und Durchschnittstemperaturen zwischen
28 und 31°C.
Hobart/Tasmanien
Angenehmes Klima mit Sommertemperaturen zwischen 14 und
25°C, im Wintertemperaturen zwischen 5 und 16°C.
In Höhen über 1000 m ist im Juli und August mit
Schneefall zu rechnen.
Für europäische Verhältnisse ist der australische
Winter sehr angenehm (in Australien Nebensaison). Beste
Zeit für Fahrten ins Outback: April bis Oktober.
Kleidung
Leichte,
atmungsaktive Sommerkleidung im Norden Australiens (Darwin),
nur ganz selten werden abends leichte Wollsachen benötigt.
An Regenkleidung sollte man denken.
Im Gebiet um Brisbane und Sydney ist leichte Wollkleidung
für die Wintermonate notwendig; im Sommer auch Regenschutz.
Für das Gebiet um Canberra, Melbourne und Hobart ist
auch warme Kleidung für die Herbst und Wintermonate
erforderlich.
In Adelaide (Zentralaustralien) empfiehlt sich leichte Wollkleidung
für die Sommerabende und warme Kleidung sowie Mantel
für den Winter.
In Perth benötigt man im Winter etwas wärmere
Kleidung sowie ein leichter Mantel, außerdem Regenschutz.
Allgemein gilt: Fürs Outback - gutes Schuhwerk, Sonnenschutz
(Kopfbedeckung); für das Great Barrier Reef - Turnschuhe
mit guten Gummisohlen (scharfe Korallen).
Verpflegung
In guten Restaurants: - in $A -
Frühstück
ab 8
Mittagessen ca 15-40
Abendessen ca. 20-40
Das Essen in Selbstbedienungsrestaurants u.ä. ist am
günstigsten. In den gehobenen Restaurants sowie Hotels
muss man mit erheblich höheren Preisen rechnen.
Bedienung/Trinkgeld
Nur in Ausnahmefällen ist es üblich Trinkgelder
zu geben, auch nicht in Hotels und Restaurants.
Nahverkehrsmittel
Die Fahrpreise des Straßenbahn- oder Omnibusverkehr
unterscheiden sich in fast allen Städten. Sie sind
abhängig von der Entfernung, ob Hauptverkehrszeit oder
Expresszug ca 1.50 $A für eine Teilstrecke.
Taxi
Abrechnung nach Taxameter in allen größeren Städten.
Öffnungszeiten
Läden:
Mo - Fr 9-17.30 Uhr, Sa 9-12 Uhr (an einem Wochentag bis
21 Uhr, in den einzelnen Bundesstaaten unterschiedliche
Regelungen; verschiedene Kaufhäuser haben auch schon
an allen Wochentagen geöffnet).
Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr;
Banken: Mo bis Do 9.30 - 16 Uhr, Fr 9.30 -17 Uhr.
Feiertage
1.Januar, 26.Januar (Australia Day), Karfreitag, Ostersamstag,
Ostermontag, 25 April (Anzac Day), 25.,26 Dezember; außerdem
noch zahlreiche Feiertage in den einzelnen Bundesstaaten.
Stromspannung
240/250 Volt Wechselstroms, 50 Hz. Dreipolige Flachstecker;
Mitnahme eines Adapters erforderlich.