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Steine

Orangencalcit
Sodalith
Bergkristall
Rosenquarnz
Aventurin
Amethyst

Farben und ihre Symbolik
Verwendung
Wirkung
Anwendung
Reinigung


Orangencalcit
Mineralstoffe: CaCO3 + Fe, Mn + (Co,Pb,Sr)
Farbe: orange

Mythologie
Als Kalk findet Calcit schon seit Jahrtausenden in der Volksheilkunde Verwendung. Als Umschlag wurde er hauptsächlich bei Hautkrankheiten, Geschwüren und Warzen sowie eiternden Wunden eingesetzt.

Heilkunde - mental
fördert Calcit das Vermögen, Ideen in die Tat umzusetzen. Er verbessert das
Unterscheidungsvermögen und das Gedächtnis und macht tüchtig und erfolgreich.

körperlich
wirkt der Calcit stoffwechselanregend, immunstärkend und wachstumsfördernd bei Kindern. Er lindert Haut- und Darmbeschwerden, regt die Blutgerinnung an und fördert die Heilung von Gewebe und Knochen.
Calcit normalisiert den Herzrhythmus und stärkt das Herz.

Anwendung
Als Essenz ist die Wirkung stärker und schneller spürbar.


Sodalith

Mineralstoffe: Na8(CL2/ (AlsiO4)6) + Be, K, Mg
Farbe: Blau

Mythologie
Sodalith bedeutet Natrium-Stein (engl. „sodium“ = „Natrium“). Er ist etwa 200 Jahre bekannt, Überlieferung zur Heilwirkung gibt es jedoch nicht.

Heilkunde - mental
steigert Sodalith die Bewusstheit und hilft, Ordnung zu schaffen und der eigenen Überzeugung zu schaffen und der eigenen Überzeugung verbal oder in Taten Ausdruck zu verleihen. Er regt an, sich von einengenden Vorstellungen, Dogmen, Regeln und Gesetzen zu verabschieden. Sodalith verstärkt die Sehnsucht nach Freiheit.

körperlich
heilt Sodalith Beschwerden von Hals, Kehlkopf und Stimmbändern, insbesondere langanhaltende Heiserkeit. Er wirkt kühlend, senkt den Blutdruck und regt die Flüssigkeitsaufnahme im Körper an. Er wirkt kühlend und senkt Fieber und Blutdruck.

Anwendung
Sodalith sollte über längere Zeit getragen oder als Essenz eingenommen werden.


Bergkristall
- (Hildegard-Stein)
Mineralstoffe: SiO2
Farbe: weiß/klar

Mythologie
Für die Griechen waren Bergkristalle tiefgefrorenes Eis (griech. „krystallos“). Er galt in allen Kulturen als Heil- und Zauberstein. Bergkristall sollte Dämonen und Krankheiten vertreiben und wurde als Kraft- und Energiespender benutzt. Kugeln wurden zum Wahrsagen verwendet.

Heilkunde - mental
bringt Bergkristall Selbsterkenntnis und hilft als Phatomquarz vermeintliche geistige Grenzen überwinden.

körperlich
Vitalisiert Bergkristall gefühllose, kalte, taube und gelähmte Stellen. Er harmonisiert die Gehirnhälften, stärkt die Nerven und regt die Drüsentätigkeit an. Bergkristall gibt Energie, senkt jedoch das Fieber und lindert Schmerzen, Schwellungen, Übelkeit und Durchfall.

Anwendung
Bergkristall kann als Kristall, Gruppe, geschliffener Stein oder Essenz verwendet werden. Außerdem verstärkt Bergkristall die Wirkung anderer Steine.


Aventurin

Mineralstoffe: SiO2 + Kal2 ((OH,F)2/(AlSi3O10)+(Cr)
Farbe: grün schillernd

Mythologie
Aventurin hat seinen Namen seit dem 17. Jhd. vom italienischen „a ventura“ („aufs Geratewohl“), was auf die „willkürlich“ eingestreuten Glimmer-Plättchen hinweist. Überlieferungen zur Wirkung sind nicht bekannt.

Heilkunde - mental
bringt Aventurin vielseitige Ideen und Begeisterung, fördert gleichzeitig jedoch auch Toleranz und Akzeptanz fremden Vorschlägen gegenüber.

körperlich
fördert Aventurin die Herzregeneration. Er regt den Fettstoffwechsel an und senkt den Cholesterinspiegel. Dadurch beugt er Arteriosklerose und Herzinfarkt vor. Aventurin wirkt außerdem entzündungshemmend,
lindert Hautkrankheiten, Ausschläge und Allergien und stärkt das Bindegewebe. Aventurin wirkt schmerzlindernd.

Anwendung
Kette oder Handschmeichler, in akuten Fällen auf die betreffende Stelle auflegen. Als Essenz wirkt der Aventurin schnell und anhaltend.


Amethyst

Hildegard-Stein
Mineralstoffe: SiO2 + (Al,Fe,Ca,Mg,Li,Na)
Farbe: violett

Mythologie
Der Name Amethyst stammt aus Griechenland und bedeutet „unberauscht“ (amethysts). Schon in der Antike war seine ernüchternde, klärende Wirkung bekannt und der Stein selbst aus diesem Grund sehr geschätzt. Im Mittelalter klassifizierte Konrad von Megenberg den Amethyst recht treffend als Mineral, das „den Menschen wacker macht, die bösen Gedanken vertreibt, gute Vernunft bringt und mild und sanft macht. „Hildegard von Bingen überliefert seine Heilwirkung bei Hautkrankheiten und Schwellungen und aus arabischen Ländern ist bekannt, dass Amethyst gegen Alpträume unter das Kopfkissen gelegt wird.

Heilkunde - mental
fördert Amethyst Nüchternheit und Bewusstheit. Er hilft sich allen Erlebnissen,
auch unangenehmen, gleichermaßen zu stellen und fördert die bewusste Verarbeitung unserer Wahrnehmung. Dadurch erhöht er die Konzentrationsfähigkeit und Effektivität im Denken und Handeln und förderte die Überwindung von Verhaftungen.

körperlich
wirkt Amethyst allgemein schmerzlindernd und spannungslösend, insbesondere gegen Verspannungs-Kopfschmerzen und bei Verletzungen, Prellungen und Schwellungen. Letzteres lässt er sehr schnell abklingen. Er heilt Krankheiten aller aus dem Ektoderm entstandenen Organe, hilft also bei Nervenleiden. Erkrankungen der Lunge und Atemwege sowie Hautunreinheiten wie zum Beispiel Furunkel und Darmbeschwerden. Im Dickdarm reguliert er die Darmflora, auch bei Parasitenbefall, und fördert die Wasser-Rückresorption.

Anwendung
Für die körperliche Anwendung empfiehlt es sich, den Stein entweder direkt im Bereich des betroffen Organs aufzulegen oder als Edelstein- Elexier einzunehmen (zum Beispiel bei Nervenleiden und Darmbeschwerden) bzw. verdünnt äußerlich aufzutragen (bei Hautkrankheiten).


Rosenquarnz

Mineralstoffe: SiO2 + Na,Al,Fe,Ti + (Ca,Mg,Mn)
Farbe: rosa

Mythologie
Rosenquarz gilt seit Jahrhunderten als Fruchtbarkeitsstein. Er wurde zur Heilung von Herzbeschwerden und Frauenleiden, aber auch zum Liebeszauber, d. h. „Herzensangelegenheiten“ im übertragenen Sinn verwendet.

Heilkunde - mental
befreit Rosenquarz von Sorgen und stärkt die Unterscheidungsfähigkeit
(Sympathie/Antipathie). Rosenquarz lenkt die Aufmerksamkeit auf die Erfüllung elementarer Bedürfnisse.

körperlich
regt Rosenquarz die Gewebsdurchblutung an. Er stärkt Herz und Geschlechtsorgane, hilft bei sexuellen Schwierigkeiten und wirkt fruchtbarkeitsfördernd.

Anwendung
Rosenquarz wirkt bereits als Rohstein in der näheren Umgebung. Er kann auf jede bekannte Weise angewendet werden.


Farben und ihre Symbolik


weiß/klar - klärend, reinigend, stärkend, entgiften

rosa -        vermittelt Gefühl von Wärme, Geborgenheit, Liebe und                 Selbstliebe

violett -     reinigt tief, unterstützt Inspiration und
                Zusammenarbeit mit der inneren Führung. Geistige Klarheit

Orange -   vermittelt Freude und Leichtigkeit, „mit dem Fluss
                des Lebens fließen können“.

Grün -       Harmonisiert, gibt Gefühl von innerem Raum und Regeneration.

Blau -       Beruhigt, reinigt und kühlt, gibt Eindruck von Weite.


Verwendung von Steinen

Steine leben

Steine sind organisch, denn sie wachsen von außen. Die Natur lagert bei der Kristallisation des Minerals Baustein um Baustein, Schicht um Schicht um einen ersten Kern herum ab. Was sich anlagert, ist also bestimmt von der äußeren Zufuhr. Wo wir Menschen die Möglichkeit zur Selektion in der Nahrungsaufnahmen haben, ist der Stein der Natur ausgeliefert.
Er nimmt also auf, was um ihm herum stattfindet. Sie haben sich oft in Jahrhunderte langen Prozessen entwickelt.
Es empfiehlt sich daher ein bewusster Umgang mit dieser Materie.
Steine haben weit mehr an Zeit in sich gespeichert als wir Menschen.

Wie Steine wirken
Steine strahlen. Wie jeder andere Gegenstand nehmen sie ständig Energie auf
(Licht und Wärme) und geben sie wieder ab. Jedes Mineral ist dadurch von einem ihm eigenen elektromagnetischen Feld umgeben. Durch dieses Feld tritt es in Wechselwirkung mit uns und überträgt als eine Art „Mini-Sender“ bestimmte, spezifische Informationen. Diese führen zu geistigen, seelischen oder körperlichen Reaktionen: Wird dabei ein bestehender Zustand verbessert oder etwas völlig Neues entwickelt, entsteht eine Heilwirkung. Über genauere Zusammenhänge solcher Wechselwirkungen informiert zum Beispiel das Buch von Marco Bischof „Biophotonen – das Licht in unseren Zellen“ (Verlag Zweitausendeins). Diese umfangreiche wissenschaftliche Arbeit belegt auch, dass diese Zusammenhänge in der Biochemie und Biophysik schon seit über 70 Jahren bekannt sind


Zuordnung der Steine

Neben dem kristallinen Aufbau und der Form der Mineralien ist die Farbe ein wichtiges Kriterium, um Heilwirkungen zu beschreiben und zuzuordnen. Die hier genannten Zuordnung beruhen auf alten und überlieferten Informationen und gehen teilweise auf die Hl. Hildegard von Bingen zurück, die 27 Steine mit besonderer Heilkraft beschrieben hat, darunter den Amethyst und den Bergkristall.

Anwendung als Edelstein-Essenzen
Prinzipiell eigenen sich alle Steine zum Herstellen von Essenzen, am besten jedoch ungeschliffene Steine (Rohsteine). Zur Herstellung von Edelsteinessenzen werden die Steine für längere Zeit in Wasser oder Alkohol gelegt. Dabei übertragen sich heilende Eigenschaften des Steins allmählich auf die Flüssigkeit. Nach der Einnahme dieser Essenz breitet sich die Wirkung im ganzen Körper aus. Besonders bei generalisierten ( den ganzen Organismus betreffenden) Beschwerden sind Essenzen meist wirkungsvoller als ein lokal aufgelegter Stein. Natürlich können auch verschiedene Steine zur Herstellung einer Essenz verwendet, also kombiniert werden. Bei der Zubereitung von Essenzen oder bei Energetisieren von Trinkwasser ist es wichtig, die Steine vorher gut abzuwaschen. Ebenso sollte die Karaffe täglich gereinigt werden.

Reinigung und Pflege
Man unterscheidet drei Prozeduren beim Reinigen und Pflegen von Steinen:
Entladen, Reinigen, Aufladen.

Entladen
Viele Heilsteine nehmen bei direktem Körperkontakt statische Ladung auf, die sich in Form von Wärme oder magnetischer Anziehung bzw. Abstoßung bemerkbar macht. Diese statische Landung kann unter fließendem Wasser wieder entladen werden.


Reinigen
Die Steine speichern jedoch auch Informationen des Trägers die zum Beispiel
mit einer Amethystdrüse oder durch das Einlegen in Salz gereinigt werden können. Es empfiehlt sich daher, den Stein in ein Glasschälchen, eventuell mit Wasser, zu legen, das in eine größere Schale mit Salz eingebettet ist. So wird der Stein selbst nicht angegriffen. Das Wasser sollte jedes Mal gewechselt werden, während sich das Salz Monate lang verwenden lässt. Je hochwertiger (das heißt reiner und lebendiger) das Wasser ist, umso schneller vollzieht sich der Reinigungsvorgang.

Aufladen
Die besondere schonende Methode ist es, den Stein bei Sonnenauf- und -untergang ins Sonnenlicht zu legen. In dem Zeitraum, in dem man ohne Schaden in die Sonne blicken kann, hat die Sonne ihr aufladende Wirkung.
Man sollte Steine also nicht in die Mittagssonne legen.

Anmerkung
Auch wenn bei Steinen bzw. Steinessenzen Heilreaktionen beobachtet worden sind, ersetzen diese nicht den Gang zum Arzt oder Heilpraktiker bei gesundheitlichen Beschwerden.


Quelle
Michael Geiger „Die Steinheilkunde“, Verlag
Neue Erde
Michael Geiger „Lexikon der Heilsteine“,
Osterholz Verlag


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