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News am Donnerstag:

- Gehirnaktivierung entlarvt Wortbrecher
- Pflegereform beschlossen
- Palliativversorgung nur für vier Prozent der Sterbenden
- Fachgesellschaften warnen vor Operationen bei Rückenschmerzen
- Das Hirn will gefordert sein - Was Ältere beachten sollten, wenn sie sich geistig fit halten möchten

- Erkältungsmedikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen
- Rationierung unvermeidlich? - Wissenschaftler rütteln an Tabus bei Gesundheitsleistungen
- Dieselabgase schnüren das Herz ein - Rußpartikel in der Atemluft verschlechtern direkt die Durchblutung
- Ganz oder gar nicht zum Nichtraucher
- Essen oder pressen - Schon vor dem Kauf von Orangen überlegen, ob man Saft oder Fruchtfleisch will
- Leises Krankenhaus hilft heilen - Mehr Stille hilft Patienten und Personal
- Häusliche Pflege: Männer holen auf - Männer empfinden die Betreuung Pflegebedürftiger sogar leichter als Frauen
- Homöopathie: Seit 200 Jahren bewährt
- Viren: In der Vielfalt liegt die Gefahr - Warum wir lebenslang dem Angriff von Erkältungsviren erliegen
- Schleppende Rückkehr - Krankenversicherungspflicht hat Privatkassen wenig Zulauf beschert
- Störender Krach - Umfrage: Bundesbürger empfinden Lärm als größte gesundheitliche Belastung in ihrem Zuhause
- Vom Arzt zum Geschäftsmann - Patienten rechnen in Zukunft mit stärker wirtschaftlich orientierten Ärzten
- Sterilität ausgetrickst - Wie australische Forscher eine Nebenwirkung der Chemotherapie verhinderten
- Gute Noten für Psychotherapie bei Impotenz
Männer dürfen bei Potenzschwäche auf effektive Hilfe hoffen
- Hilfe für Opfer des Zwergen-Gens - Wachstumshormon hilft gegen genetisch bedingte Kleinwüchsigkeit
- Muskelkrämpfe: Dehnen beugt vor - Was gegen die schmerzhaften nächtlichen Attacken der Beinmuskeln hilft
- Mit und ohne Stock über Stein - Warum die Wanderstöcke öfter mal im Rucksack verstaut werden sollen
- Dämpfen erhält das Broccoliaroma - Kochen zerstört schmackhafte und gesundheitsfördernde Stoffe
- »Seekrank« an Land
- Teenager stehen noch immer auf Piercings - Umfrage: Viele 14- bis 19-Jährige lieben ausgefallenen Körperschmuck
- Fuchsbandwurm: Beruhigende Bilanz - Hundehalter sollten aber besonders vorsichtig sein
- Gefahr aus dem Kern
Warnung vor angeblich gesundheitsfördernden Aprikosenkernen
- Wenig Sex, viel Arbeit
Für ein erfülltes Liebesleben muss man sich Zeit nehmen
- Wieder richtig gerne essen
Warum Senioren oft die Lust am Essen verlieren - und sie leicht wiederfinden können
- Ingwer für die Reiselust
Kapseln aus dem fernöstlichen Gewürz dämpfen Reiseübelkeit
- Wenn Wachsen wehtut - Abendliche Schmerzen in den Beinen
sind bei Kindern oft harmlose Wachstumsbegleiter
- Verlieren tut richtig weh
Schmerzzentrum des Gehirns auch
bei materiellen Verlusten aktiv
- Pulsmesser unverzichtbar
Sportanfänger sollen sich nicht auf Faustregeln verlassen
- Geschwenkt, nicht geschüttelt
Diabetiker: Wie Insulin richtig durchmischt wird
- Als Mäuschen gestartet, als Tiger gelandet
"Die Persönlichkeitsentwicklung beginnt bei der Zeugung
und endet mit dem Tod"
- Der Helm muss ab - Auch bei Motorradunfällen gilt:
Keine Angst vor erster Hilfe
- Fitte alte Autofahrer
- Lungenkrebs ist die vierthäufigste Todesursache
- Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt
- ISGF: Alkoholkonsum verursacht jährlich
3'500 Todesfälle in der Schweiz

- Sex und Erotik werden überbewertet
Umfrage: Besonders Älteren und Frauen erscheint das Thema überstrapaziert
- Schaufensterkrankheit - von wegen zum Schmunzeln
- Von der Weidenrinde zum ASS und zurück
Rückbesinnung auf die Herkunft des bekanntesten Schmerzmittel
- Arbeitslosigkeit bedroht Lebenserwartung und Psyche
- Händewaschen, Händewaschen, Hände...
Die alte Hygieneregel gilt auch, wenn das Norovirus umgeht
- Olivenöl senkt Krebsrisiko
Forscher vermuten darin den Grund,
warum Südeuropäer seltener Krebs bekommen
- "Handeln Sie endlich, Herr Minister!"
Hoppe: Bundesarbeitsminister Müntefering
muss Rauchverbot in Gaststätten durchsetzen
- Kostenlose Vitaminaufklärung im Internet:
Vitalstoffakademie hilft Patienten
und fördert den Austausch von Wissenschaftlern
- Gutes Klima für Thalasso
- Checklisten bei Heuschnupfen
- Qualm und Alkohol nervt Kinder
Umfrage: Die Hälfte aller deutschen Kinder
lehnen rauchende und trinkende Eltern ab
- Deutschland isst gesünder
Mehr Obst und Gemüse, weniger Alkohol, Butter, Milch und Eier
- Mehr Reis für Schwangere
Grund für den Ernährungstipp:
Asiatinnen leiden seltener unter Schwangerschaftsübelkeit
- USA: Weniger Brustkrebs
Ursache ist möglicherweise die seltenere Verordnung von Hormonen
- Fröhlich und abwehrstark
Bei Menschen in gedrückter Stimmung haben Viren bessere Chancen
- Acht Fragen, die das Leben verändern können
Einfacher Fragebogentest mit hoher Aussagekraft
ermittelt das Diabetes-Risiko
- Tropfen hören
Wie sehbehinderte Patienten
Medikamente in Tropfenform sicher dosieren können
- 80 Grad sind genug
Grünen Tee nicht mit kochendem Wasser aufbrühen
- Gen-Fehler begünstigt Herpes
Gefährliche Hirninfektion durch Herpes bei Kindern mit Gen-Fehler
- Schmucklose Schwestern
Aus Kliniken und Praxen werden Armbanduhren,
Reifen und Ringe verbannt
- Urlaub: Lieber kürzer und öfter
Wie man den Erholungswert des Urlaubs optimiert
- Macht Laune und tut der Gesundheit Gutes:
Bewegung bei Schnee und Kälte
- Illegale Importe von Vögeln
sind eine ernste Gefahr für die Volksgesundheit

- Übergewicht: Alle sind verantwortlich
- Kalte Milch rettet ausgeschlagene Zähne - Noch besser:
Zahnrettungsbox für Familien mit quicklebendigen Kindern
- Geruchlose Angreifer - Nach dem Renovieren:
Die Nase meldet nicht alle Schadstoffe
- Depressiv: Kein Grund zur Scham
Betroffene stellen selbst oft körperliche Beschwerden in den Vordergrund
- Was Frauen wünschen:
Wunsch und Männerwirklichkeit
- Ergebnisse klinischer Test sollen transparenter werden
Iain Chalmers kritisiert die Praktiken der Pharmaunternehmen
- Verwirrende Pillenvielfalt
Zu viele Medikamente überfordern
und gefährden ältere Menschen
- Risikostufen von Antibiotika
in der Schwangerschaft festgelegt
- Mit 80 fühlen wie mit 50
- Insektenstiche:
Tipps zur Vermeidung und zur Ersten-Hilfe
- Seltene Nebenwirkungen von Arzneimitteln früher erkennen
- Sepsis - der tödliche Schock
- www.barrierefreie-arztpraxen.org
Forsa:63 Prozent der Patienten
wollen Therapie mitentscheiden
- BAG SELBSTHILFE e.V.:
Heilmittel für behinderte Kinder sicherstellen
- "Wenn ich mich nicht halte, falle ich auseinander":
Hilfe bei Hypermobilität

- Informationen zu klinischen Studien
entscheidend vereinfacht

Generation 50Plus hält sich fit
- Haut aus der Sprühdose -
Neues Eigenhaut-Verfahren schließt Hautwunden schöner
- Hund hält in Bewegung
- Unser Kind - neue Publikation der Lebenshilfe
im modernen Magazin-Stil

- Neues Modell erklärt Ausbreitung von Krankheiten
Beobachtung von Banknoten liefert neue Aufschlüsse
- Erste Hilfe für Raucher
- Im Neuen Jahr 2006 lebe ich rauchfrei!
- Schlafstörung? - Kein Krimi vor dem Zu-Bett-Gehen
- Mehr Muskeln für Opa und Oma - Warum Senioren auch Krafttraining machen sollten
- Bei Verbrennungen besser zum Arzt
- Vorsorge: Darmspiegelung mit geringer Resonanz
- Weniger als drei Prozent der Berechtigten
gehen zur Untersuchung
- TK: Tipps für die Wintersport-Reiseapotheke
- Hypnose hilft bei zahlreichen Krankheiten
- Goldene Regeln für die Nachsorge -
Was tun nach der Zahn-OP?
- Erstes Legasthenie-Gen identifiziert
Neue Chancen für Kinder mit Lese-Rechtsschreibschwäche
- HIV: Sensor ermittelt Zustand
des Immunsystems in Minuten

- www.50plus-treff.de - Partnerbörse mit Niveau
- Antikörper im Blutserum weisen auf Erkrankung hin
- Keine Herzoperationen für Raucher?
- Nordic Walking für Beinamputierte klingt umöglich?
Ist es aber nicht ...
- Aidsvirus scheint langsam an Stärke zu verlieren
- Es besteht aber kein Grund zur Entwarnung
- Bereits wenige Zigaretten täglich können tödlich sein - Auswirkungen auf Gesundheit bei Frauen stärker
- Schnarch-Neigung wird früh bestimmt

+++ Newsticker am Donnerstag +++

Gehirnaktivierung entlarvt Wortbrecher

Zürich, 10.12.2009 Wissenschaftler der Universität Zürich entdecken die gehirnphysiologischen Grundlagen von gebrochenen Versprechen. Die Gehirnaktivierungsmuster lassen sogar eine Prognose zu, ob jemand sein Wort brechen wird. Die Studie von Dr. Thomas Baumgartner, Prof. Ernst Fehr, beide Universität Zürich, und Prof. Urs Fischbacher, Universität Konstanz, wird am 10.12.2009 in der Fachzeitschrift "Neuron" publiziert. Das Versprechen ist eine der ältesten spezifisch menschlichen Verhaltensweisen, welche Kooperationen, Vertrauen und Partnerschaft fördert. Obwohl Versprechen meistens nicht gesetzlich bindend sind, basieren viele soziale und ökonomische Tausch-Situationen im täglichen Leben darauf. Allerdings können solche Versprechen nicht nur gehalten, sondern auch gebrochen werden. Tatsächlich sind materielle Anreize zu betrügen in der menschlichen Gesellschaft allgegenwärtig und folglich können Versprechen in jeder sozialen und ökonomischen Tauschsituation auch missbraucht werden, um seinen Interaktionspartner zu betrügen. Geschäftsleute, Politiker, Diplomaten, Anwälte und Privatpersonen verhalten sich nicht immer nur ehrlich, wie insbesondere jüngste Finanzskandale auf dramatische Weise aufgezeigt haben.

Trotz der Allgegenwärtigkeit von Versprechen im menschlichen Leben wissen wir allerdings kaum etwas über die gehirnphysiologischen Grundlagen dieses Phänomens. Um diese Lücke zu schliessen haben der Neurowissenschaftler Thomas Baumgartner (Universität Zürich) und die Ökonomen Ernst Fehr (Universität Zürich) und Urs Fischbacher (Universität Konstanz) im Gehirn-Scanner ein soziales Interaktionsexperiment durchgeführt. Dabei hat der Bruch eines Versprechens sowohl zu finanziellen Vorteilen für den Versprechensbrecher als auch zu finanziellen Nachteilen für den Interaktionspartner geführt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Bruch eines Versprechens mit einer erhöhten Aktivität in Gehirnregionen einhergeht, die in Emotions- und Kontroll-Prozessen eine wichtige Rolle spielen. Dieses Gehirnaktivierungsmuster lässt darauf schliessen, dass der Bruch eines Versprechens beim Versprechensbrecher einen emotionalen Konflikt aufgrund der Unterdrückung der ehrlichen Antwort auslöst.

Im wichtigsten Ergebnis der Studie konnten die Forscher zeigen, dass "verräterische" Gehirnaktivierungsmuster uns sogar erlauben, eine Prognose über zukünftiges Verhalten abzugeben. Zwar unterscheiden sich Versuchspersonen, die ein Versprechen letztlich halten und solche, die es brechen, zum Zeitpunkt der Versprechensabgabe nicht - beide versprechen hoch und heilig, das Versprechen zu halten. Doch die Gehirnaktivierung entlarvt die späteren Versprechensbrecher bereits schon zu diesem Zeitpunkt.

Übeltäter überführen
Wie der Neurowissenschaftler Thomas Baumgartner erklärt, weisen diese Ergebnisse darauf hin, dass Gehirnmessungen bösartige Absichten schon zu einem Zeitpunkt enthüllen können, bevor die unehrliche oder betrügerische Tat tatsächlich begangen worden ist."Ein solcher Befund lässt folglich die Spekulation zu, dass Gehirnmessungen in (ferner) Zukunft nicht nur verwendet werden können, um Übeltäter zu überführen, sondern vielmehr vielleicht sogar mithelfen können, betrügerische und kriminelle Machenschaften zu verhindern - eine Vision, die im Science-Fiction-Film 'Minority Report' bereits Realität geworden ist."

"Wir haben wichtige Elemente der neuronalen Grundlage von gebrochenen Versprechen entdeckt", erklärt der Ökonom Ernst Fehr. "Im Lichte der Bedeutung von Versprechen im alltäglichen, zwischenmenschlichen Zusammenleben eröffnen uns diese Ergebnisse die Aussicht, die gehirnphysiologische Basis von prosozialem und insbesondere antisozialem Verhalten im Allgemeinen besser ergründen und verstehen zu können."


Originalbeitrag:
Thomas Baumgartner, Urs Fischbacher, Anja Feierabend, Kai Lutz und Ernst Fehr: The Neural Circuitry of a Broken Promise, Neuron, Vol. 64, No. 5, 2009

Kontakte:
Thomas Baumgartner, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung, Laboratory of Social and Neural Systems Research, Universität Zürich
Tel: +41 44 634 50 97
E-Mail: t.baumgartner@iew.uzh.ch

Ernst Fehr, Direktor des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung, Universität Zürich
Tel: +41 44 634 37 09
E-Mail: efehr@iew.uzh.ch


Quelle: idw

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Pflegereform beschlossen

Berlin 25.03.2008 – Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes
nach intensiven Diskussionen verabschiedet. Die Pflegereform muss im April noch den Bundesrat passieren und soll am 1. Juli 2008 in Kraft treten. Mit der Neuregelung steigen die Leis tungssätze für die häusliche Pflege erstmals seit Einführung der Versicherung im Jahr 1995. Die Pflegeleistungen werden insgesamt angehoben und dynamisiert. So erhöhen sich die Leistungen der Pflegeversicherung stufenweise. Mit dem Gesetz
besteht nun auch ein eigenständiger Leistungsanspruch für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz. Deutlich verbessert werden die Leistungen für ambulant und stationär betreute Demenzkranke.
Demenzkranke erhalten ab sofort bis zu 2.400 Euro zusätzlich. Zugleich steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,95 Prozent, bei Kinderlosen von bisher 1,95 auf 2,2 Prozent. Bei den umstrittenen Pflegestützpunkten
einigte sich die Koalition darauf, dass die Bundesländer selbst über die Einrichtung entscheiden können. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigte sich diesbezüglich optimistisch. Sie gehe davon aus, dass sich die umstrittenen Pflegestützpunkte durchsetzen
werden. Des Weiteren wurde festgelegt, dass Pflegeheime ab 2011 mit unangemeldeten Qualitätsprüfungen rechnen müssen, deren Ergebnisse veröffentlicht und zugänglich gemacht werden. Die verstärkten Kontrollen in den Einrichtungen sollen eine hochwertige Pflegequalität gewährleisten.
Detaillierte Informationen im Internet unter: www.bundestag.de .


Quelle: BVmed

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Studie: Palliativversorgung nur für vier Prozent der Sterbenden

Düsseldorf 28.02.2008– Nur 4,1 Prozent der jährlich etwa 820.000 Sterbenden in Deutschland erhalten laut einer Studie der Deutschen Hospiz Stiftung eine ärztliche Palliativversorgung. Der tatsächliche Bedarf liege nach Schätzungen jedoch bei 40 bis 60 Prozent, sagte der Geschäftsführende Vorsitzende der Stiftung, Eugen Brysch, am Dienstag vor der Presse in Düsseldorf. Notwendig sei daher ein intensiver Ausbau der Palliativversorgung. Diese Behandlung Sterbender durch Ärzte und Therapeuten müsse künftig vor allem in Pflegeheimen angesiedelt werden.

Eine ehrenamtliche hospizliche Begleitung bis zum Tod erhalten der Untersuchung zufolge in Deutschland 6,2 Prozent der Sterbenden. Mit 3,1 Prozent wird der größte Teil von ihnen zu Hause versorgt. 1,7 Prozent erfahren die kostenlose Begleitung in Heimen, 1,4 Prozent in Krankenhäusern. Stationäre Hospize versorgen 2,2 Prozent oder etwa 18.400 Sterbende pro Jahr; diese werden von Pflegekräften geleitet, die in der Palliativversorgung ausgebildet sind. Auch hier besteht laut Stiftung „erheblicher Nachholbedarf“.

Die Zahlen seien „eine Katastrophe“, so Brysch. „Geht die Entwicklungsgeschwindigkeit in gleichem Maße weiter, werden auch nachfolgende Generationen in Fragen hospizlicher und palliativer Begleitung völlig unterversorgt ihr Lebensende verbringen müssen.“ Deutschland liegt laut Brysch im europäischen Vergleich „im unteren Drittel“. Führend sind nach seinen Angaben die skandinavischen Staaten. Auch Frankreich, Irland und Spanien liegen vor Deutschland.

Die Pflege und medizinische Versorgung am Lebensende könnten nicht nur Ehrenamtliche leisten, betonte Brysch. Mit dieser Ansicht lägen viele Politiker falsch. So sei der therapeutische Bedarf von mindestens 40 Prozent nicht zu decken. Das ermittelte Defizit leiste auch jenen Vorschub, die eine Legalisierung aktiver Sterbehilfe forderten, warnte der Vorsitzende.

In Deutschland gibt es laut Stiftung 1.103 ambulante Hospizdienste und 158 stationäre Hospize. Die Zahl der überwiegend in Krankenhäusern angesiedelten Palliativstationen beläuft sich demnach auf 156. Die Deutsche Hospiz Stiftung hatte für die Studie „Hospizliche Begleitung und Palliative-Care-Versorgung in Deutschland 2007“ Daten von 228 Hospizdiensten und Palliativstationen erhoben. Das entspricht laut Angaben 16 Prozent aller Einrichtungen .


Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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Fachgesellschaften warnen vor Operation bei Rückenschmerzen

Berlin/Düsseldorf 21.02.1008– Selbst Patienten mit massiven Rückenschmerzen kann eine Schmerztherapie wirksam helfen. Eine Operation ist nur bei akuten Lähmungen oder einer Querschnitts-Symptomatik erforderlich. Darauf haben Joachim Grifka, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, und Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, am Donnerstag in Berlin hingewiesen.

Die Erfolgsrate der nicht-operativen Behandlung von schwerwiegenden Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden mithilfe der orthopädischen Schmerztherapie liege heute bei 80 Prozent der Fälle, so Grifka. Dabei werden die zum Beispiel durch einen Bandscheibenvorfall ausgelösten Schmerzen entweder ambulant oder bei einem kurzzeitigen Krankenhausaufenthalt durch gezielte Injektionen an den austretenden Nerven oder in den Wirbelkanal an der betroffenen Nervenwurzel unmittelbar bekämpft.

Laut Grifka ist dies heute selbst bei großen Bandscheibenvorfällen möglich, die vor einigen Jahren noch grundsätzlich operativ behandelt worden seien. Die neuen Methoden seien sowohl schonender für den Patienten als auch ökonomischer, weil die Patienten in vielen Fällen deutlich schneller wieder arbeitsfähig seien.

Das habe vor allem Auswirkungen auf die durch Rückenschmerzen bewirkten indirekten Kosten wie Krankengeld und Produktionsausfall, die sich in Deutschland pro Jahr auf rund 22 Milliarden Euro summierten.


Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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Das Hirn will gefordert sein - Was Ältere beachten sollten, wenn sie sich geistig fit halten möchten

Baierbrunn (ots) - 17.01.2008 - Nur ein Gehirn, das sich auch im Alter neuen Anforderungen stellt, bleibt beweglich und leistungsfähig. Ein älteres Gehirn arbeitet anders als ein kindliches. Deshalb sollten Senioren, die sich geistig fit halten möchten, einige Dinge berücksichtigen, die den Erfolg sicherer machen. Auch wenn die Aufgaben sich nicht mehr aus beruflichen oder familiären Anforderungen wie früher von selbst ergeben, so sollte man sich doch nicht irgendetwas Abstraktes vornehmen, sondern ein konkretes Ziel suchen.


Bild: Photocase

Neues bleibt besser haften, wenn es auf über Jahre erworbenes Wissen aufbaut. "Wissen kann helfen, das neue Wissen zu strukturieren, einzuordnen und zu verankern", erklärt der Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer, Ulm, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Wer etwas ganz Neues anpackt, soll nicht einfach auswendig lernen, sondern größere Zusammenhänge suchen. Sehr hilfreich ist, anderen Menschen den Lernstoff zu erklären.
Je mehr man beim Lernen Gefühle aktiviert, desto stärker bleibt Neues haften. Das kann durch eine angenehme Lernumgebung, ansprechende Musik oder Düfte gefördert werden. Je mehr Spaß und Freude die neue Wissensaneignung bereitet, desto mehr wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. Es verbessert die geistige Klarheit und Merkfähigkeit des Gehirns. Angst und Hektik dagegen stehen jedem Lernerfolg im Wege. Stresshormone vermindern die Nährstoffaufnahme der Gehirnzellen und behindern das Lernen.
Körperliche Fitness macht den Kopf frei und verbessert so die geistigen Fähigkeiten und das Lernen. Vokabeln lassen sich zum Beispiel gut auf dem Heimtrainer oder während eines Spaziergangs an der frischen Luft lernen. In der Pause etwas Gymnastik tut es aber auch. Bewegung beeinflusst den Stoffwechsel: Dieser bringt die für dass Lernen notwendigen Hirnregionen auf Trab. Vorhandene Nervenzellen und -verbindungen werden verstärkt und sogar neue gebildet. Je älter man ist, um so weniger Belastung ist nötig. "Fingerübungen wie beim Klavierspielen aktivieren nur zwei Prozent der Körpermasse, werden aber in 40 Prozent der Gehirnrinde repräsentiert und bewirken 20 bis 30 Prozent mehr Hirndurchblutung", erklärt Sportmediziner Professor Wildor Hollmann (Jahrgang 1925), der an der Sporthochschule Köln seit Jahrzehnten dem Zusammenhang zwischen Bewegung und Hirnentwicklung nachgeht.

Quelle: Senioren Ratgeber

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Erkältungsmedikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen

Hamburg (ots) - 03.01.2008 - Erkältungsmedikamente einnehmen, dann ans Steuer - das kann riskant sein. Denn einige Arzneien gegen Erkältungsbeschwerden beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.


Bild: Photocase

Tabletten und Kombinationspräparate gegen Schnupfen können müde machen. Hustenmittel können dämpfend wirken. Einige Hustenblocker beeinflussen die Reaktionszeit. Vorsicht ist auch geboten, wenn Medikamente Alkohol enthalten. Autofahrer sollten daher die Hinweise im Beipackzettel ihrer Arznei sorgfältig lesen und darauf achten, ob das Präparat die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger. Im Zweifelsfall sollte man seinen Apotheker ansprechen.

Quelle: TK-Medienservice

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Rationierung unvermeidlich? - Wissenschaftler rütteln an Tabus bei Gesundheitsleistungen

Baierbrunn (ots) - 27.12.2007 - Die Sparpolitik im Gesundheitswesen stößt an Grenzen. Nun rühren Ärzte, Politiker und Ethiker an einem Tabu, das in Deutschland noch gilt: Sie diskutieren über eine Rationierung. Das bedeutet, öffentlich finanzierte medizinische Leistungen würden nach vorgegebenen Kriterien zugeteilt. "Eine Welt ohne Rationierung ist nicht denkbar", sagt etwa Professor Friedrich Breyer, Lehrstuhlinhaber für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz in der "Apotheken Umschau".
Auch der Aachener Professor Dominik Groß, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, befindet: "Wir sind schon mitten in der Rationierung, und wir kommen auch gar nicht daran vorbei." Noch wehren sich maßgebliche Politiker vehement gegen diese Gedankenspiele. "Unser Gesundheitssystem verfügt über genügend Geld, um jedem Patienten die notwendige Behandlung zu bezahlen", sagt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die gleichwohl schon viele Sparmaßnahmen durchsetzen musste.
Die Diskussion um Rationierungen greift im Wissenschaftsbetrieb um sich, auch wenn unklar ist, wohin sie führt. "Aussichten auf glatte, leichte Lösungen bestehen kaum", schreibt Professorin Bettina Schöne-Seifert, Medizinethikerin an der Universität Münster, in der "Apotheken Umschau". Sie verlangt, dass die Diskussion offen geführt wird und spricht von einer bereits bestehenden "verdeckten Rationierung", die sie für nicht legitim hält. "Denn sie verletzt das Recht der Bürger und Patienten, darüber informiert zu sein und darauf zu reagieren."

Quelle: Apotheken Umschau

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Dieselabgase schnüren das Herz ein - Rußpartikel in der Atemluft verschlechtern direkt die Durchblutung

Baierbrunn (ots) - 20.12.2007 - Rußpartikel aus Dieselkraftstoff sind offenbar schlecht für das Herz, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Schottische Wissenschaftler baten 20 Männer, die alle einen Herzinfarkt hinter sich hatten, zum Belastungs-EKG. Während die Männer auf dem Standfahrrad strampelten, atmete die Hälfte von ihnen eine mit Rußpartikeln angereicherte Luft. Bei ihnen zeigte das EKG deutlich stärkere Durchblutungsstörungen als bei denen, die saubere Luft atmeten.

Quelle: Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Ganz oder gar nicht zum Nichtraucher

Eschborn (ots) - 13.12.2007 - Vom Raucher zum Nichtraucher. Die »Neue Apotheken Jllustrierte« veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2007 ein Interview mit dem Diplom-Psychologen Peter Lindinger darüber, warum es so schwierig ist, die Finger von den Zigaretten zu lassen, und wie man es trotzdem schafft. »Wenn der Ausstiegstag feststeht, sagen wir der Neujahrstag, dann sollte man am Silvesterabend alle Rauchvorräte vernichten«, rät Lindinger. »Und man muss sich möglichst schon im Voraus überlegen, wie man den Alltag so ändert, dass man weniger mit kritischen Situationen konfrontiert wird.« Von einem schrittweisen Rauchstopp rät er ab: »Es hat sich nicht bewährt, denn von Zigarette zu Zigarette wird es immer schwieriger, noch weiter zu reduzieren.«
Um den Ausstieg durchzuhalten, helfen neben dem entschlossenen Vorgehen gute Verbündete, gerade für die erste Zeit. Mancher Entwöhnwillige erzählt möglichst vielen Bekannten von seinem Vorhaben. Das weckt Erwartungen, die man nicht enttäuschen möchte. Andere finden Unterstützung in einer Gruppentherapie mit Gleichgesinnten. Lindinger empfiehlt dies starken Rauchern, die schon gescheiterte Ausstiegsversuche hinter sich haben. Auch Nikotinersatzpräparate aus der Apotheke können den Weg zum Nichtraucher erleichtern.
Sollte der erste Anlauf nicht gleich zum Erfolg führen, bedeutet das keine endgültige Niederlage. Wenn der Entschluss erst einmal gefasst ist, klappt es vielleicht beim zweiten Mal. Wer es geschafft hat, weiß, dass es sich lohnt: Die Durchblutung verbessert sich, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt zu, das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Krebs sinkt.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Essen oder pressen - Schon vor dem Kauf von Orangen überlegen, ob man Saft oder Fruchtfleisch will

Baierbrunn (ots) - 06.12.2007 - Wer ein großes Glas Orangensaft zum Frühstück trinkt, hat seine Speicher für Vitamin C für einen ganzen Tag gefüllt.


Bild: Photocase

Wertvolle Bioaktivstoffe in den Früchten, so berichtet die "Apotheken Umschau", steigern die Vitamin-C-Wirkung noch, die gerade in der kalten Jahreszeit so nützlich ist. Zwar kann auch das populäre Vitamin Erkältungen nicht verhindern, nach Aussagen australischer und finnischer Forscher die Dauer und Schwere aber durchaus verringern. Man sollte zum Entsaften aber nicht gerade die Navelorangen nehmen. Ihre weiße Innenhaut enthält den Bitterstoff Limonin, der den Geschmack des Saftes beeinträchtigen kann. Zum Pressen eignen sich besser die kernhaltigen Rund- und Blondorangen. Vor allem im Winter finden sich die Blutorangen in den Geschäften. Ihre rote Farbe stammt von "Anthocyanen", bioaktiven Stoffen, die im Ruf stehen, Herz und Kreislauf jung zu halten. Wer eine besonders schmackhafte Sorte Orangen gefunden hat und sich einen Vorrat anlegen möchte, kann dies übrigens problemlos tun. Orangen halten sich an einem kühlen Ort und berührungsfrei gelagert einige Wochen lang.

Quelle: Apotheken Umschau

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Leises Krankenhaus hilft heilen - Mehr Stille hilft Patienten und Personal

Baierbrunn (ots) - 29.11.2007 - In einem Krankenhaus, in dem jeder unnötige Lärm vermieden wird, erholen sich Patienten schneller. Das berichtet die "Apotheken-Umschau" unter Berufung auf ein Programm, das seit zwei Jahren am New Yorker Montefiore-Hospital läuft. Dort sprechen die Krankenschwestern leise, Ärzte-Beeper melden sich per Vibrationsalarm, weiche Schuhsohlen dämpfen die Schritte und Vorhänge halten den Außenlärm ab. Nicht nur den Patienten hilft die Stille, auch das Personal fühlt sich weniger gestresst.

Quelle: Apotheken Umschau

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Häusliche Pflege: Männer holen auf - Männer empfinden die Betreuung Pflegebedürftiger sogar leichter als Frauen

Baierbrunn (ots) - 22.11.2007 - Die meisten pflegebedürftigen alten Menschen werden zu Hause von weiblichen Angehörigen gepflegt. Aber die Männer packen immer öfter mit an: Betrug ihr Anteil in den 90er Jahren noch rund 17 Prozent, so ist er mittlerweile auf 27 Prozent gestiegen, berichtet die "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Gerontologen machten dabei eine erstaunliche Beobachtung: Die Männer empfinden die Pflege Angehöriger sogar als wesentlich unproblematischer als Frauen. Möglicherweise fühlen Männer sich deswegen weniger belastet, weil sie mehr Anerkennung bekommen, vermutet Professorin Susanne Zank von der Universität Siegen. "Da männliche Pflege noch relativ selten vorkommt, reagiert die Umwelt positiv darauf, während solche Tätigkeiten bei Frauen als selbstverständlich angenommen werden."

Quelle: Apotheken Umschau

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Homöopathie: Seit 200 Jahren bewährt

Eschborn (ots) - 15.11.2007 - Durchfall und Übelkeit, aber auch Infekte mit Fieber lassen sich mit Hilfe der Homöopathie gut behandeln. Über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Therapieform informiert Dr. med. Renate Grötsch, erste Vorsitzende des Landesverbands Bayern des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, im Gespräch mit der »Neue Apotheken Jllustrierte« in der aktuellen Ausgabe vom 15. November 2007.
»Akute Erkrankungen bessern sich innerhalb von ein bis zwei Tagen«, informiert die Allgemeinmedizinerin. Bei chronischen Krankheiten verschreibt der Therapeut nach einem ausführlichen Gespräch ein sogenanntes Konstitutionsmittel. »Es lindert nicht sofort die offensichtlichen Symptome, sondern arbeitet von innen heraus«. Die Behandlung chronischer Krankheiten dauere jedoch wesentlich länger und gehört laut Grötsch in die Hand eines homöopathischen Arztes.
Allerdings besitzt diese Therapieform auch ihre Grenzen. »Diabetes oder Arthrose lässt sich nicht ursächlich homöopathisch behandeln. Bei lebensbedrohlichen Krankheiten oder Tumorleiden stößt die Homöopathie auch an ihre Grenzen. Sie kann aber zumindest unterstützend, zum Beispiel zur Schmerzlinderung, eingesetzt werden.« Ausschlaggebend sei natürlich die Mitarbeit des Patienten und der Therapeut, der die Symptome richtig einschätzen und das richtige Mittel finden muss.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Viren: In der Vielfalt liegt die Gefahr - Warum wir lebenslang dem Angriff von Erkältungsviren erliegen

Baierbrunn (ots) - 08.11.2007 - Viruserkrankungen hinterlassen häufig eine Immunität. Aber warum müssen Erwachsene immer noch rund vier Erkältungen im Jahr durchmachen? Der Grund: Es sind mehr 200 verschiedene Erkältungsviren bekannt.


Bild: Photocase

"Die nächste Erkältung wird meist durch einen anderen Virustyp verursacht", sagt Professor Matthias Stoll, Infektiologe und Immunologe an der Medizinischen Hochschule Hannover, in der "Apotheken Umschau". Grundsätzlich wird dabei aber jedes Mal das Immunsystem aufs Neue trainiert. Das hilft nicht nur beim erneuten Angriff eines bereits bekannten Virus, sondern auch darüber hinaus: "Die Konfrontation mit Keimen aller Art hält die Abwehr zudem von überschießenden Reaktionen auf harmlose Substanzen wie Blütenpollen ab", erklärt Stoll weiter. So gilt es inzwischen als belegt, dass häufigere banale Infekte in der Kindheit das Allergierisiko senken.

Quelle: Apotheken Umschau

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Schleppende Rückkehr - Krankenversicherungspflicht hat Privatkassen wenig Zulauf beschert

Baierbrunn (ots) - 01.11.2007 - Die privaten Krankenversicherer haben bis zum September dieses Jahres nur rund 2400 Rückkehrer aufgenommen. Damit kämen sie "nicht ansatzweise in die Nähe der angeblich 300000 Nichtversicherten", von denen das Bundesgesundheitsministerium ausgegangen sei, betont Ulrike Pott, Sprecherin des Verbandes der privaten Krankenversicherung, in der "Apotheken Umschau". Um die Zahlen Unversicherter nicht weiter steigen zu sehen, ist im Rahmen der Gesundheitsreform eine Versicherungspflicht eingeführt worden.
Seit dem 1. April 2007 müssen früher gesetzlich Versicherte bei ihrer ehemaligen Kasse einen Antrag auf Wiederaufnahme stellen. Für ehemals privat Versicherte gilt die Versicherungspflicht erst ab Januar 2009. Allerdings haben sie seit Juli das Recht, zum so genannten Standardtarif zu ihrer früheren Privatkasse zurückzukehren. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben die gesetzlichen Kassen bis Ende September rund 51000 Menschen wieder aufgenommen. "Die Reform wirkt", zieht Andreas Deffner, Sprecher des Gesundheitsministeriums, Bilanz. "Für uns gilt nach wie vor: jeder Nichtversicherte ist einer zuviel." Zweifelsohne besteht aber noch Informationsbedarf.
Verbraucherschützer vermuten, "dass manch einer die Risiken nicht erkannt hat und die Versicherungspflicht nicht richtig deutet", so Heidemarie Krause-Böhm, Versicherungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Quelle: Apotheken Umschau

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Störender Krach - Umfrage: Bundesbürger empfinden Lärm als größte gesundheitliche Belastung in ihrem Zuhause

Baierbrunn (ots) - 25.10.2007 - Vorbeirauschende Autos auf einer nahe gelegenen Schnellstraße oder ein dröhnender Presslufthammer auf der Baustelle nebenan - Lärm macht vielen Hausbewohnern schwer zu schaffen. Einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zufolge fühlen sich die Frauen und Männer in Deutschland in ihrem Zuhause am meisten durch Lärm gestört: Fast jeder Sechste (15,6 %) sagt, seine Gesundheit sei durch zu viel Krach in seinem Haus oder seiner Wohnung gefährdet. Abgase durch Verkehr, Industrie oder die Heizung sieht mehr als jeder achte Bundesbürger (12,8) als großes Problem in seinen vier Wänden. Als wesentlich geringer schätzen die Befragten dagegen die gesundheitliche Belastung durch feuchte Wände ein: Über Schimmel klagen bei der Umfrage nur sechs Prozent. Noch seltener wird Elektrosmog als Gefahr gesehen: Nur 2,8 Prozent fürchten sich vor den Strahlen von Telefon, Radiowecker und Fernseher. Kaum noch als gesundheitliche Bedrohung werden Weichmacher in Kunststoffen oder PVC-Fußböden (2,1%) empfunden, ebenso wie Asbest oder künstliche Mineralfasern (1,7%), Holzschutzmittel (1,6%) sowie Lösemittel in Farben, Lacken oder Klebern (1,1%). Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.977 Personen ab 14 Jahren.

Quelle: Apotheken Umschau

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Vom Arzt zum Geschäftsmann - Patienten rechnen in Zukunft mit stärker wirtschaftlich orientierten Ärzten

Baierbrunn (ots) - 18.10.2007 - Mehr als ein Drittel aller Patienten erwarten, dass Ärzte im Jahre 2020 vor allem als Kaufleute handeln, berichtet die "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Nach einer Umfrage des Instituts für Empirische Gesundheitsökonomie und der Universität Bochum sind allerdings die weitaus meisten Menschen heute noch mit ihrem Arzt zufrieden. Sie sehen in ihm vorwiegend den Berater und Heiler. Nur 18,9 Prozent erleben ihn bereits jetzt auch als "Kaufmann". Für die Zukunft aber sind viele Befragte pessimistisch: In dem Maße, wie sie eine stärkere wirtschaftliche Ausrichtung des Arztes erwarten, sehen sie seine Funktion als Berater und Heiler schwinden.

Quelle: Apotheken Umschau

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Sterilität ausgetrickst - Wie australische Forscher eine Nebenwirkung der Chemotherapie verhinderten

Baierbrunn (ots) - 11.10.2007 - Als sehr häufige Nebenwirkung der Chemotherapie werden sowohl Männer als auch Frauen steril. In Abwägung gegenüber der tödlichen Bedrohung durch Krebs wird dies als das geringere Übel hingenommen. Australischen Forschern um Dr. Kate Stern vom Royal Women´s Hospital in Melbourne ist es jetzt aber gelungen, Frauen davor zu bewahren, berichtet die "Apotheken Umschau". Durch eine Hormonbehandlung schalteten sie die Eierstöcke von 18 Frauen vorübergehend aus. Mit Ausnahme einer Patientin setzten bei allen anderen nach der Chemotherapie der Eisprung und eine regelmäßige Periode wieder ein. Dies könnte eine Alternative dazu werden, Eizellen vorher zu entnehmen und einzufrieren. Bei Männern ist die Vorsorge zum Glück einfacher. Sperma lässt sich gut einfrieren und später für eine künstliche Befruchtung nutzen.

Quelle: Apotheken Umschau

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Gute Noten für Psychotherapie bei Impotenz - Männer dürfen bei Potenzschwäche auf effektive Hilfe hoffen

Baierbrunn (ots) - 04.10.2007 - Männer, die unter Potenzschwäche leiden, können ihr Problem durch eine Psychotherapie offenbar gut lindern. Dieses Fazit zieht die brasilianische Professorin Dr. Tamara Melnik, die mit ihrem Team elf Studien zu dem Thema untersuchte. Im Vergleich zu Patienten, die noch auf der Warteliste für einen Behandlungsplatz standen, ging bei den therapierten Männern die Wahrscheinlichkeit für die Fortdauer des Problems um 87 Prozent zurück. "Seelische Faktoren wie Angst, Depression oder fehlendes Selbstvertrauen haben einen großen Einfluss auf die sexuelle Funktion", erklärt Melnik im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Auch die Wirkung von Medikamenten gegen die so genannte erektile Dysfunktion ließ sich durch eine begleitende Psychotherapie deutlich verstärken. Die Medizinerin räumt aber weiteren Forschungsbedarf ein: So ist bislang unklar, welche Art von Psychotherapie den Patienten am meisten nützt und wie lange der Effekt anhält.

Quelle: Senioren Ratgeber

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Hilfe für Opfer des Zwergen-Gens - Wachstumshormon hilft gegen genetisch bedingte Kleinwüchsigkeit

Baierbrunn (ots) - 27.09.2007 - Ein Defekt in einem einzigen Gen, das Wissenschaftler mit SHOX abkürzen, führt zu Kleinwüchsigkeit und kann weitere Wachstumsfehler nach sich ziehen. Dazu gehören veränderte Handgelenke sowie verkürzte und gebogene Unterarme und Unterschenkel. Das fanden Mitarbeiter des Instituts für Humangenetik in Heidelberg heraus. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, entdeckten die Wissenschaftler aber auch, dass es bei rechtzeitiger Diagnose dieses Gendefekts Hilfe gibt. Eine Therapie mit Wachstumshormonen vor Beginn der Pubertät kann die Kleinwüchsigkeit verhindern.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Muskelkrämpfe: Dehnen beugt vor - Was gegen die schmerzhaften nächtlichen Attacken der Beinmuskeln hilft

Baierbrunn (ots) - 20.09.2007 - Nächtlichen Muskelkrämpfen kann man mit mehrmals am Tag durchgeführten leichten Dehnübungen vorbeugen, berichtet die "Apotheken Umschau". Dafür eigne sich Stretching, das die Wadenmuskulatur dehnt und gleichzeitig die Gegenmuskeln aktiviert, etwa eine Rumpfbeuge nach vorn mit durchgestreckten Knien. Wer bei körperlicher Arbeit stark schwitzt, sollte natriumreiches Mineralwasser trinken. Auch die Einnahme von Magnesium soll helfen.

Der Mineralstoff dämpft wahrscheinlich die Erregbarkeit der Muskelfasern. Die Ursachen der recht häufigen Beschwerden sind nicht vollständig aufgeklärt. "Man geht davon aus, dass Muskelkrämpfe durch spontane Entladungen der kleinsten Nervenästchen im Muskel verursacht werden", erklärt Professor Dr. Dieter Heuß, Leiter des Neuromuskulären Zentrums an der neurologischen Klinik der Universität Erlangen. Warum das geschieht, bleibt aber unklar, denn meist findet man keine konkret erkennbare Ursache.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Mit und ohne Stock über Stein - Warum die Wanderstöcke öfter mal im Rucksack verstaut werden sollen

Baierbrunn (ots) - 13.09.2007 - So segensreich Wanderstöcke bei Fußmärschen auch sind - zwischendurch sollten sie immer mal wieder im Rucksack mitwandern, rät Dr. Christian Haid, Biomechaniker von der Universität Innsbruck im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Wer ständig mit Stöcken geht, vernachlässigt seinen Gleichgewichtssinn", erklärt er.

Nichts schule diese Fähigkeit so sehr, wie das vorsichtige Bergabgehen. "Gerade bei steilen Wegstücken muss ich meine Muskeln koordiniert einsetzen, um nicht auszurutschen", so Haid. Für Menschen mit Knieproblemen bieten die Wanderstöcke allerdings gerade im abschüssigen Gelände eine effektive Entlastung. Ihr Einsatz beim flotten Marschieren trainiert zudem Muskelgruppen, die beim Wandern sonst nicht gefordert werden, etwa im Schulterbereich. Außerdem sind sie gut für die Arm- und Beinkoordination. Also: Am besten sind sie immer dabei; gelegentlich aber hat der Stock auch Ruh.

Quelle: Das Magazin Senioren Ratgeber

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Dämpfen erhält das Broccoliaroma - Kochen zerstört schmackhafte und gesundheitsfördernde Stoffe

Baierbrunn (ots) - 06.09.2007 - Broccoli, Blumen- und Rosenkohl sollte man besser dämpfen als kochen, rät die "Apotheken Umschau".


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Tests von Forschern der englischen Universität Warwick ergaben, dass Kochen die Glycosinolate beschädigt. Diese Stoffe verleihen dem Gemüse sein Aroma und schützen möglicherweise vor Krebs. Garen im Dampf beeinflussen die Glycosinolate nicht.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau

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»Seekrank« an Land

Eschborn (ots) - 33.08.2007 - Neben Kopf- und Rückenschmerzen veranlasst am häufigsten Schwindel die Patienten dazu, einen Arzt aufzusuchen. Er kann völlig harmlos sein, aber auch quälend und gefährlich. Welche Arten und Ursachen von Schwindel es gibt und wie man ihn behandelt, erklärt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in der aktuellen Ausgabe vom 1. September 2007. Manche fühlen sich plötzlich wie im Karussell oder wie auf einem Schiff, obwohl sie festen Boden unter den Füßen haben. Alles fängt an, sich zu drehen oder zu schwanken. Gleichgewichtssinn, Sehsinn und Tiefenwahrnehmung geben gegensätzliche Informationen. Arbeiten die Teile des Gleichgewichtssystems nicht mehr zusammen, lassen sich die Beschwerden häufig mit einem Gleichgewichtstraining vermindern, manchmal auch ganz beseitigen. Auch ein sogenannter Lagerungsschwindel, der auftritt, sobald man sich aus einer liegenden Position aufsetzt, bessert sich oft durch spezielle Übungen.
Fließt nicht mehr genügend Blut durch die feinsten Gefäße von Innenohr und Gehirn, so macht sich das ebenfalls durch Schwindel bemerkbar. Hier helfen Medikamente, die die Durchblutung fördern. Zudem kann man die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln oder Extrakten aus Ginkgoblättern unterstützen.
Hilfe gibt es auch bei schweren Formen des Schwindels, zum Beispiel beim sogenannten Morbus Menière. Hier vermutet man, dass sich Flüssigkeit im Innenohr ansammelt, die einen Drehschwindel auslöst. Die Erkrankung lässt sich mit Medikamenten lindern. In Ausnahmefällen hilft der Chirurg, indem er durch ein kleines Bohrloch eine Druckentlastung ermöglicht. Und auch Fälle, in denen die Erkrankung ohne jede Therapie ausheilt, kommen vor.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Teenager stehen noch immer auf Piercings - Umfrage: Viele 14- bis 19-Jährige lieben ausgefallenen Körperschmuck

Baierbrunn (ots) - 23.08.2007 - Piercings stehen offenbar noch immer recht hoch im Kurs - zumindest unter Deutschlands Teenagern. Bei einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau" gaben vier von zehn Mädchen (39,4 Prozent) im Alter von 14 bis 19 Jahren an, Piercings bei Männern äußerst attraktiv zu finden.


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Und auch ein Drittel (32,4 Prozent) der jungen Männer findet bei Frauen noch immer Gefallen an dem etwas anderen Körperschmuck. Während sich allerdings bei den weiblichen Befragten mit zunehmendem Alter der Geschmack deutlich ändert (von den 20- bis 29-Jährigen stehen gerade einmal noch 11,3 Prozent auf Piercings bei Männern), bleiben viele Männer ihrer Vorliebe für den Körperschmuck treu: Von den 20- bis 29-Jährigen sagten noch mehr als ein Viertel (25,2 Prozent), sie fänden Piercings bei Frauen äußerst attraktiv. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.031 Frauen und 951 Männern ab 14 Jahren.

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Fuchsbandwurm: Beruhigende Bilanz - Hundehalter sollten aber besonders vorsichtig sein

Baierbrunn (ots) - 15.08.2007 - Seit der 2001 eingeführten Meldepflicht für Fuchsbandwurm-Erkrankungen hat das Robert-Koch-Institut in Deutschland nur 107 Fälle verzeichnet, berichtet die "Apotheken Umschau". Die meisten Erkrankten lebten in Süddeutschland. Zwei Risikogruppen sind den Forschern bekannt: Menschen, die viel im Freien arbeiten und Hundehalter. Ansonsten aber ist das Wissen über die Erkrankung auch unter Experten lückenhaft: "Wir wissen bei keinem einzigen Patienten, wie er sich tatsächlich angesteckt hat", gibt Professor Klaus Brehm, Fuchsbandwurm-Experte von der Universität Würzburg zu. Hundehaltern, die sichergehen wollen, rät er, die Tiere spätestens alle sechs Wochen zu entwurmen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Gefahr aus dem Kern - Warnung vor angeblich gesundheitsfördernden Aprikosenkernen

Baierbrunn (ots) - 09.08.2007 - Bittere Aprikosenkerne können der Gesundheit schaden, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf das Bundesinstitut für Risikobewertung.


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Die mandelförmigen Kerne aus dem Inneren des Aprikosensteins werden als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und als gesundheitsfördernd beworben. Mehr als ein bis zwei Kerne pro Tag sollten Verbraucher nicht essen, denn die bitteren Kerne enthalten Amygdalin, aus dem bei der Verdauung giftige Blausäure entsteht. Vergiftungserscheinungen sind Krämpfe, Erbrechen und Atemnot. In höheren Dosen ist Blausäure sogar tödlich. Aprikosenkerne müssen für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Wenig Sex, viel Arbeit - Für ein erfülltes Liebesleben muss man sich Zeit nehmen

Baierbrunn (ots) - 02.08.2007 - Menschen mit einem unbefriedigenden Sexualleben stürzen sich häufig in Arbeit und Ehrenämter, berichtet die "Apotheken Umschau". Herausgefunden haben das Wissenschaftler der Universität Göttingen in einer Studie mit fast 32000 Teilnehmern.
Etwa ein Drittel der Männer und Frauen, die höchstens einmal die Woche Sex hatten, versuchte sich mit anderen Aktivitäten abzulenken. Dieser Weg ist nach Aussagen der Forscher jedoch oft eine Sackgasse. Denn durch zu viel Stress und Arbeit bleibt noch weniger Zeit für ein befriedigendes Liebesleben.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Wieder richtig gerne essen - Warum Senioren oft die Lust am Essen verlieren - und sie leicht wiederfinden können

Baierbrunn (ots) - 26.07.2007 - Wenn ältere Menschen Gewicht verlieren und dadurch gebrechlich wirken, können zunächst völlig unvermutete Ursachen dahinter stecken: ein schlecht sitzendes Gebiss etwa, Schluckbeschwerden oder nachlassende Fingerkraft - dann wird das Schneiden von Speisen zum Problem. Deshalb meiden Senioren oft feste Lebensmittel, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Folge: Die Ernährung wird einseitig, Toastbrot, Pudding und Tütensuppen dominieren den Speiseplan.
"Die Altersmedizin geht mittlerweile davon aus, dass ein normal alternder Mensch auch im hohen Alter sein Körpergewicht halten kann und keine Ernährungsdefizite hat", betont Privatdozent Dr. Matthias Pirlich, Ernährungsmediziner an der Berliner Charité. Senioren und ihre Betreuer sollten sich aber mit einigen Eigenheiten des Alters auseinandersetzen und bewusst gegensteuern. So nimmt etwa das Geschmacksempfinden für süß und salzig ab, was beim Kochen berücksichtigt werden kann. Die Portionen sollten kleiner werden. Ältere Menschen werden schneller satt, dann sind fünf Mahlzeiten besser als drei. Auch das Durstempfinden ändert sich. Dagegen hilft, regelmäßig zu trinken, was unter anderem die Speichelproduktion verbessert. Schon dadurch macht Essen oft wieder mehr Spaß.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Ingwer für die Reiselust - Kapseln aus dem fernöstlichen Gewürz dämpfen Reiseübelkeit

Baierbrunn (ots) - 19.07.2007 - Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüche verleiden so manchem Reislustigen den Start in den Urlaub.


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Synthetische Arzneimittel gegen Übelkeit helfen zwar gut, machen aber oft müde. Eine nebenwirkungsarme Alternative seien Ingwerkapseln, berichtet die "Apotheken Umschau". Sie werden eine halbe Stunde vor Reisebeginn und dann alle vier Stunden eingenommen. Ob frischer Ingwer auch hilft, ist unklar.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Wenn Wachsen wehtut - Abendliche Schmerzen in den Beinen sind bei Kindern oft harmlose Wachstumsbegleiter

Baierbrunn (ots) - 12.07.2007 - Wachsen kann weh tun. Auch wenn jeder das Wort "Wachstumsschmerzen" schon einmal gehört hat, bleibt meistens eine Skepsis, ob so etwas Normales wie Wachsen wirklich mit Schmerzen einhergehen kann. Zum ersten Mal sind Kinder zwischen drei und sechs Jahren betroffen. "In dieser Phase gibt es zwar keine großen Wachstumsschübe, aber es findet der Übergang vom O-Bein- zum X-Bein-Alter statt", erklärt Privatdozent Dr. Ralf Stücker, Leiter der orthopädischen Abteilung am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Besonders bei tagsüber sehr aktiven Kindern können dann Sehnen und Muskeln in Knienähe vermehrt gedehnt werden, was sich in abendlichen Schmerzen bemerkbar macht. Im Alter von 9 bis 13 ist dann das Längenwachstum für ähnliche Schmerzen verantwortlich. Ursache: Der Knochen wächst schneller als die ihn umgebende Knochenhaut. In beiden Fällen sind es harmlose, wenn auch unangenehme Begleiterscheinungen des Wachstums. Eine Behandlung ist nicht nötig. Die Eltern können zur Linderung Massagen und Wärme- oder Kälteanwendungen probieren. Schmerzmittel sind ganz selten angebracht. Schonen brauchen sich betroffene Kinder keinesfalls.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Verlieren tut richtig weh - Schmerzzentrum des Gehirns auch bei materiellen Verlusten aktiv

Baierbrunn (ots) - 05.07.2007 - Bei Verlust von Geld reagiert das Gehirn wie bei Schmerzen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
Wissenschaftler um Ben Seymour vom Wellcome-Trust-Zentrum in London fanden das heraus, als sie die Hirnaktivitäten von Glücksspielern beobachteten. Bei drohendem Geldverlust reagierten bei ihnen jene Hirnareale, die auch bei Schmerzen aktiv werden.

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Pulsmesser unverzichtbar - Sportanfänger sollen sich nicht auf Faustregeln verlassen

Baierbrunn (ots) - 28.06.2007 - Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun und mit sportlichen Aktivitäten beginnen will, sollte sich vorher einen Besuch beim Sportarzt gönnen, der die individuellen Belastungsgrenzen ermitteln kann. Von der populären Faustformel "220 minus Lebensalter" als maximalem Belastungspuls rät der Sportmediziner Dr. Bernd Wolfarth, leitender Oberarzt am Klinikum rechts der Isar, München, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" dringend ab. Beim Training sollte man ein Pulsmessgerät tragen. Wolfarth empfiehlt Geräte, die die Pulsfrequenz über einen Brustgurt messen. Sie geben die Werte per Funk an das Display am Handgelenk weiter. Ohrläppchen- und Fingersensoren seien wenig geeignet. Teuer muss so eine Anschaffung übrigens nicht sein. "Der Preis taugt sicher nicht als Qualitätskriterium", sagt Carl-Friedrich Theill von der Stiftung Warentest. Günstige Pulsmesser kosten knapp 30 Euro.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Geschwenkt, nicht geschüttelt - Diabetiker: Wie Insulin richtig durchmischt wird

Baierbrunn (ots) - 21.06.2007 - Bestimmte Insuline - wichtigstes Medikament der Diabetiker - müssen vor dem Gebrauch gut durchmischt werden. Dabei kommt der richtigen Technik eine wesentliche Bedeutung zu.


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"Durchmischen müssen Sie nur trübe Verzögerungs- und Mischinsuline.
Schwenken Sie den Pen mit der Insulinampulle mindestens 20-mal langsam und mit großen Armbewegungen aus dem Ellenbogen", rät Heidi Weichinger, Diabetesberaterin des Krankenhauses Radolfzell, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Kürzer mischen reiche nicht aus und Rollen ebenfalls nicht. Außerdem: "Sie sollten das Insulin nie schütteln, da sich sonst Bläschen oder Schaum bilden", so die Expertin.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Als Mäuschen gestartet, als Tiger gelandet - "Die Persönlichkeitsentwicklung beginnt bei der Zeugung und endet mit dem Tod"

Baierbrunn (ots) - 14.06.2007 - Eltern, die beobachten, wie ihr Nachwuchs scheu und zurückhaltend ins Leben startet, dürfen ganz beruhigt sein: Auch aus einem schüchternen Kind kann ein selbstbewusster Erwachsener werden.


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Der Berliner Persönlichkeitspsychologe Prof. Dr. Jens B. Asendorpf sagt im Apothekenmagazin "Baby und Familie": "Die meisten Persönlichkeitsmerkmale sind zu 50 Prozent genetisch und zu 50 Prozent durch Umwelteinflüsse bedingt." Das heißt: Ist das Kind "von Natur aus" zurückhaltend, muss das nicht ein Leben lang so bleiben.
Es ist auch möglich, dass es sich zu einem extrovertierten Erwachsenen entwickelt, so Asendorpf. "Die Persönlichkeitsentwicklung beginnt mit der Zeugung und endet mit dem Tod." Vom Persönlichkeitsbild eines Kindes auf seine spätere Entwicklung zu schließen, ist wenig sinnvoll: "Diese Prognosen sind nicht viel besser als der Zufall", sagt Asendorpf.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Der Helm muss ab - Auch bei Motorradunfällen gilt: Keine Angst vor erster Hilfe

Baierbrunn (ots) - 07.06.2007 - Es ist leichter geschrieben als getan: Wer zu einem Motorradunfall kommt, soll beherzt helfen. "Die größte Angst haben viele davor, dem Verletzten den Helm abzunehmen", weiß Joachim Keil, Rettungsassistent und Ausbilder beim Landesverband Bayern der Johanniter-Unfallhilfe. "In ihrem Kopf spielen sich Horrorszenarien ab, was alles passieren kann", berichtet er in der "Apotheken Umschau".


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Doch entgegen einer inzwischen überholten Lehrmeinung gilt heute: Der Helm muss runter. Besonders, wenn der Verunglückte das Bewusstsein verloren hat. Dann besteht die Gefahr, dass er an Erbrochenem erstickt. Am besten lässt sich der Helm zu zweit abnehmen. So kann immer einer den Kopf fixieren, während Kinnschal, Brille und Kinnriemen gelöst werden und der Helm vorsichtig abgezogen wird. Ein Helfer soll auch danach den Kopf weiter zwischen beiden Händen fixieren. Ist das Unfallopfer bewusstlos, muss es in die stabile Seitenlage gebracht werden. Auch dabei wird der Kopf geführt.
Keine Angst vor Fehlern: Wer nach bestem Wissen und Gewissen hilft, braucht keine rechtlichen Folgen zu fürchten. Untätig bleiben kann dagegen als unterlassene Hilfeleistung bestraft werden.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Fitte alte Autofahrer - Ausland: Unfallbilanzen durch regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfung nicht besser

Baierbrunn (ots) - 31.05.2007 - Deutschlands alte Autofahrer halten sich an die Verkehrsregeln, fahren überwiegend defensiv und meiden Fahrten bei Nacht und widrigem Wetter.


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Allerdings: Wenn sie in Unfälle verwickelt sind, dann sind über 75-Jährige - wie junge Fahranfänger - besonders oft auch die Verursacher. Grund genug für regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfungen sieht Professor Heinz Jürgen Kaiser, der an der Universität Erlangen-Nürnberg über Mobilität im Alter forscht, trotzdem nicht. "In Ländern mit einer gesetzlich geregelten Überprüfung der Fahrtauglichkeit ab 65 oder 70 Jahren - beispielweise in England, Finnland oder der Schweiz - sehen die Unfallbilanzen nicht viel anders aus als hierzulande", erklärt er in der "Apotheken Umschau". Noch allerdings stellten Auto fahrende Senioren bei uns eine besondere Gruppe dar: "Sie sind gesünder und wohlhabender als Nichtautofahrer in ihrem Alter", so Kaiser. Das werde sich wahrscheinlich ändern: In Zukunft werden fast alle älteren Menschen einen Führerschein haben. Deshalb empfiehlt der Deutsche Verkehrsicherheitsrat, freiwillig auf den Führerschein zu verzichten, wenn Körper und Geist nicht mehr fit genug dafür sind.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Lungenkrebs ist die vierthäufigste Todesursache

Wiesbaden (ots) - 24.05.2007 - Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2007 mitteilt, starben im Jahr 2005 in Deutschland 42.217 Personen (30.347 Männer und 11.870 Frauen) an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben Lungenkrebs - der mit 40.641 Sterbefällen die vierthäufigste Todesursache ist - werden auch Kehlkopfkrebs (1.536 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (40 Sterbefälle) zu den Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. Insgesamt waren im Jahr 2005 gut 5% aller Sterbefälle auf eine für Raucher symptomatische Erkrankung zurückzuführen.


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Das durchschnittliche Alter der an Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs Gestorbenen lag 2005 bei 69,4 Jahren im Vergleich zu 76,4 Jahren für die Gestorbenen insgesamt.

Im Vergleich zum Jahr 1985 ist ein Anstieg bei diesen Todesursachen festzustellen. Damals starben an den oben genannten Krebsarten 33.967 Personen (28.274 Männer und 5.693 Frauen); dies waren 3,7% aller Gestorbenen. Der Anteil der gestorbenen Männer an raucherspezifischen Todesursachen (83%) hatte 1985 fast fünfmal höher als der der weiblichen Gestorbenen gelegen. 20 Jahre später waren es noch 2,5 mal so viele Männer wie Frauen, deren Anzahl sich im Laufe der letzten Jahre nahezu verdoppelt hat. Allein der Lungenkrebs war mit 28.959 Todesfällen im Jahr 2005 bei den Männern - wie bereits schon in den davorliegenden Jahren - die dritthäufigste Todesursache. Während Lungenkrebs im Jahr 1985 den 19. Platz in der Rangfolge der häufigsten Todesursachen bei Frauen ausmachte, war er 2005 die achthäufigste Todesursache.

Bezogen auf je 100.000 Einwohner starben 2005 in Deutschland 72 Männer und 28 Frauen an Lungenkrebs. Dabei ist die Sterblichkeit in Bremen und dem Saarland mit 68 beziehungsweise 67 Sterbefällen je 100.000 Einwohner am höchsten. In Baden-Württemberg (36 je 100.000) und Bayern (37 je 100.000) starben bundesweit die wenigsten Personen an Lungenkrebs. In den letzten 10 Jahren hat sich das Rauchverhalten in Deutschland deutlich verändert. Wurden im Jahr 1996 durchschnittlich täglich noch 372 Millionen Zigaretten konsumiert, waren es im Jahr 2005 noch 263 Millionen Zigaretten. Dagegen nahm der Verbrauch von Zigarren und Zigarillos im gleichen Zeitraum von 4 Millionen Stück pro Tag auf 11 Millionen Stück am Tag zu. Bei Feinschnitt stieg der tägliche Konsum von 30 Tonnen auf 91 Tonnen, während der Konsum von Pfeifentabak von drei Tonnen pro Tag auf zwei Tonnen täglich sank.

Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr; legal beziehungsweise illegal erworbene in Deutschland unversteuerte Tabakwaren sind nicht enthalten.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt - Forscher hoffen, eine "Achillesferse" des Virus gefunden zu haben

Baierbrunn (ots) - 17.05.2007 - Auf der Oberfläche des Aids-Virus HIV ist eine Stelle entdeckt worden, die sich nicht verändert, berichtet die "Apotheken Umschau". Wissenschaftler der National Institutes of Health, die dies herausfanden, deuten das als mögliche Schwachstelle von HIV. Das Virus widersetzt sich langfristig den bisherigen Therapien, weil es bei jeder Vermehrung seine Oberfläche verändert, an der die Medikamente angreifen. Ein Mittel, das heute noch gut wirkt, kann deshalb morgen möglicherweise keinen Angriffspunkt mehr finden. Eine Stelle, die auf jeder Viruszelle gleich bleibt, könnte dieses Manko beheben und das Ziel neuer Medikamente sein.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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ISGF: Alkoholkonsum verursacht jährlich 3'500 Todesfälle in der Schweiz

Zürich (ots) - 10.05.2007 - Alkoholkonsum ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für vorzeitigen Tod und Krankheitslast in der Schweiz. In einer vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Auftrag gegebenen Studie stellt das Zürcher Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung fest, dass im Jahr 2002 in der Schweiz 2'432 Todesfälle bei Männern und 1'033 Todesfälle bei Frauen durch Alkoholkonsum verursacht wurden.


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Unter Einberechnung der schützenden Effekte ist davon auszugehen, dass Alkoholkonsum für 5.2% aller Todesfälle bei Männern und 1.4% aller Todesfälle bei Frauen im Jahre 2002 verantwortlich ist. Die Folgen von Alkohol auf die gesundheitliche Situation der Schweizerinnen und Schweizer werden allerdings erst deutlich, wenn man nicht nur die reinen Todeszahlen betrachtet, sondern auch den (meist verfrüht eintretenden) Todeszeitpunkt. So war Alkoholkonsum verantwortlich für 10.5% aller vorzeitig verlorenen Lebensjahre bei Männern und für 4.9% bei Frauen. Auf die gesamte jährliche Krankheitslast bezogen, zählt der Alkoholkonsum mit 12.9% bei Männern und 4.2% bei Frauen zu den 5 wichtigsten Krankheitsfaktoren in der Schweiz.. Mit "Krankheitslast" sind gemäss Definition der WHO sowohl durch Tod verlorene Lebensjahre wie durch krankheitsbedingte Behinderungen geminderte Lebensjahre gemeint. Für die Gesundheitsfolgen von Alkohol ist dieses Muster typisch: Viele der alkoholbedingten Krankheiten führen nicht unmittelbar zum Tod, sind aber mit deutlichen Einschränkungen verbunden.

Alkohol als krebserzeugende Substanz
Von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation in Lyon wurde Alkohol aufgrund der immer deutlicheren wissenschaftlichen Beweislage unlängst als "krebserzeugende Substanz" eingestuft. Brust, Mund und Rachen, Speiseröhre, Leber, Darm und Rektum sind diejenigen Organe, bei denen Alkoholkonsum erwiesenermassen das Risiko für Krebs erhöht. Dabei ist, wie sich beim Brustkrebs zeigt, das Risiko unter Umständen schon bei einem Glas täglich signifikant höher als bei Nichttrinkerinnen, unabhängig davon, ob Bier, Wein oder Schnaps konsumiert wird. Alkoholkonsum kann zudem tödlich wirken, wenn Leberkrankheiten wie z.B. Leberzirrhose verursacht werden. Dass Alkoholkonsum durch erhöhte Unfallgefahr als "Killer" wirken kann, ist weithin bekannt. Im Allgemeinen unterschätzt wird das tödliche Risiko, das mit sporadisch hohen Alkoholmengen - z.B. bei Rauschtrinken - in Bezug auf Herz-Kreislauf-Krankheiten und insbesondere Herzinfarkt entsteht. Insgesamt wurde für mehr als 60 Krankheiten ein Zusammenhang mit Alkoholkonsum nachgewiesen.

Strukturelle Massnahmen sind kostengünstig und effizient
Das Ausmass alkoholbedingter Probleme ist umso erstaunlicher, als wirksame und effiziente Massnahmen existieren, um alkoholbedingte Krankheiten und Unfälle zu mindern. Steuererhöhungen sind eine Möglichkeit, hier effizient Abhilfe zu schaffen. Andere Möglichkeiten bestehen darin, den geltenden Jugendschutz in allen Kantonen besser durchzusetzen oder den Verkauf von Alkoholika auf bestimmten Veranstaltungen zu verbieten oder einzuschränken. Insgesamt lässt sich durch solche Massnahmen der strukturellen Prävention ein grosser Anteil der oben genannten Krankheitslast schnell und nachhaltig reduzieren. Für Personen, die alkoholkrank sind, sollten zudem wirksame Therapien angeboten werden. "In der Schweiz sollte aber vor allem im Bereich der strukturellen Prävention mehr getan werden", erläutert Prof. Rehm. "Wir sollten uns an Ländern wie Italien und Frankreich ein Beispiel nehmen, in denen in den letzten Jahren der Alkoholkonsum und damit alkoholbedingte Krankheiten deutlich reduziert werden konnten! Dabei geht es auch darum, Schäden an unbeteiligten Dritten zu reduzieren."

Quelle: Zürcher Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung

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Sex und Erotik werden überbewertet - Umfrage: Besonders Älteren und Frauen erscheint das Thema überstrapaziert

Baierbrunn (ots) - 03.05.2007 - Egal, ob im privaten oder öffentlichen Bereich, das Thema Sexualität scheint heute allgegenwärtig. Doch diese Dauerpräsenz ist nicht nach jedermanns Geschmack. Laut einer GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" findet jeder zweite Bundesbürger ab 16 Jahren (50,8%), dass Erotik und Sexualität heutzutage viel zu viel Bedeutung beigemessen wird. Vor allem die Über-50-Jährigen (61,8%) und die Frauen (54,7 %) sind dieser Ansicht. Etwas weniger kritisch sind die Herren bei diesem Thema, unter ihnen wird es nicht mal jedem Zweiten zu viel (46,5 %). Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Schaufensterkrankheit - von wegen zum Schmunzeln
Gefäßexperte: Ärzte sollen Durchblutungsstörung der Beine ernster nehmen


Baierbrunn (ots) - 27.04.2007 - Schon der volkstümliche Begriff für die Durchblutungsstörung der Beine, "Schaufensterkrankheit", drückt eine Spur Harmlosigkeit aus. Der Begriff steht für eine schlechte Blutversorgung in den Beinen, die beim Gehen Schmerzen bereitet, so dass die Betroffenen oft stehen bleiben müssen. Zwar nennen Ärzte die Erkrankung gewichtiger "periphere arterielle Verschlusskrankheit" (PAVK), so recht ernst nehmen sie diese oft trotzdem nicht, beklagt Professor Curt Diehm, Chefarzt am Klinikum Karlsbad-Langensteinbach und Hochschullehrer an der Universität Heidelberg. "Die PAVK wird unterschätzt, unterdiagnostiziert und unterbehandelt", sagt er im Interview mit der "Apotheken Umschau". Im Schnitt ist die Lebenserwartung von PAVK-Patienten um zehn Jahre verkürzt, denn meistens sind nicht nur die Beine betroffen, sondern auch Herz- und Hirngefäße. Diehm empfiehlt Hausärzten, die Bestimmung des "Knöchel-Arm-Index" zu lernen, mit der die Erkrankung frühzeitig erkannt und damit behandelt werden kann. "Der Charme dieser Methode ist, dass sie einfach zu erlernen, unblutig und beliebig oft wiederholbar ist", sagt Diehm. Sie ist aber keine Kassenleistung. Nur ein Prozent aller Hausärzte nutzen sie. Diehm setzt sich dafür ein, dass die Kassen sie zukünftig bezahlen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Von der Weidenrinde zum ASS und zurück - Rückbesinnung auf die Herkunft des bekanntesten Schmerzmittels

Baierbrunn (ots) - 19.04.2007 - Eines der heute am weitesten verbreiteten Schmerzmittel ist den Menschen seit Jahrtausenden bekannt: Weidenrinde. Schon der lateinische Name der Weide, Salix, führt auf die Spur, um welches Arzneimittel es geht: Im 19. Jahrhundert entdeckten Forscher in dem altbekannten Mittel einen Stoff, den sie Salizin nannten. Im Körper entsteht daraus die Wirkform Salicylsäure. Die Pharmakologen lernten, die reine Wirksubstanz herzustellen, und seit über hundert Jahren wird deshalb statt Weidenrindenextrakt Acetylsalicylsäure (ASS) verordnet.


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"Erst in den letzten Jahren wird Weidenrinde im Zuge der Rückbesinnung auf Heilpflanzen wieder vermehrt medizinisch eingesetzt und erforscht", sagt der Pharmakologe Professor Dr. Fritz Kemper von der Universität Münster und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie in der "Apotheken Umschau". Den Segen einer vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Expertenkommission besitzt die natürliche Form des Schmerzmittels bereits seit 1984 wieder. Von ihr wird der Einsatz von Weidenrinde und ihren Extrakten bei rheumatischen Beschwerden, fieberhaften Erkrankungen und Kopfschmerzen befürwortet.
Anders als Salicylsäure, Acetylsalicylsäure und verwandte chemische Schmerzmittel gilt Weidenrinde als magenschonend. Chronische Schmerzpatienten sollten ihren Arzt fragen, ob sie damit auf Dauer synthetische Wirkstoffe einsparen können. Auch bei akuten Schmerzen und leichten fiebrigen Erkrankungen kann Weidenrinde zum Einsatz kommen. Heute werden die Extrakte in der modernen Form von Arzneimitteln angeboten. "Kapseln, Tabletten oder Dragees eignen sich gleichermaßen", erklärt Phytotherapeut Kemper. Gegenanzeigen, in welchen Fällen auf das pflanzliche Schmerzmittel verzichtet werden soll, gibt es auch: Für Menschen mit Asthma und Magengeschwüren ist Weidenrinde tabu.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Arbeitslosigkeit bedroht Lebenserwartung und Psyche

Osterode am Harz (ots) - 12.04.2007 - Die negativen Effekte der Arbeitslosigkeit mindern die Lebenserwartung der Betroffenen massiv: Sie liegt bei Arbeitslosen im Schnitt sieben Jahre unter der von Beschäftigten. Darauf machen die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu in ihrem neuen Buch "Brennpunkt Deutschland" aufmerksam. Arbeitslose Männer verbringen dem Buch zufolge mehr als doppelt so viele Tage im Krankenhaus wie berufstätige; bei arbeitslosen Frauen sind es 1,7 Mal so viele. Besonders krass treten die Unterschiede zwischen Arbeitslosen und Beschäftigten bei der Betrachtung der psychiatrischen Erkrankungen zutage. In diesem Zusammenhang suchen arbeitslose Männer acht Mal häufiger fachliche Hilfe auf; arbeitslose Frauen 3,6 Mal. Das Autorenduo betont: "Aufgrund ihrer höheren Erwerbsorientierung sind bei erwerbslosen Männern stärkere gesundheitliche Auswirkungen zu beobachten als bei Frauen: Sie geben vier Mal so häufig einen schlechteren Gesundheitszustand an wie ihre berufstätigen Geschlechtsgenossen. Frauen dagegen versuchen, den Verlust ihres Arbeitsplatzes mit Haus- und Kinderarbeit zu kompensieren, selbst wenn diese traditionelle nicht ihrem Lebensziel entspricht". Das Fazit der Autoren: "Was die Fakten nüchtern nachzeichnen, ist das desaströse Bild einer gesellschaftlichen Misere: Arbeitslosigkeit kostet nicht nur den Einzelnen und seine Familie Kraft, Energie und Geld, sondern belastet das gesamte Gesundheitssystem. Dass dieses ohnehin marode, durch Ineffizienz, Überteuerung und Bürokratie charakterisierte Konstrukt dieser permanent steigenden Belastung langfristig nicht gewachsen ist, steht außer Frage".

Quelle: www.LifeGen.de

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Händewaschen, Händewaschen, Hände... - Die alte Hygieneregel gilt auch, wenn das Norovirus umgeht

Baierbrunn (ots) - 05.04.2007 - Die Massenerkrankung an Durchfall durch das Norovirus auf dem Luxusliner "Queen Elizabeth" war nur eines der prominentesten Vorfälle dieser Art im zurückliegenden Winter.


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Allein in Deutschland vermuten Experten eine Million Infizierte. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Altenheimen oder Schulen springt das Virus von Mensch zu Mensch. Immer noch eine wichtige und erfolgversprechende Gegenmaßnahme ist Sauberhalten der Hände. "Vor dem Essen oder der Essenszubereitung und nach dem Gang zur Toilette sollte man sich gründlich die Hände waschen", bekräftigt Professor Reinhard Burger vom Robert-Koch-Institut, Berlin, in der "Apotheken Umschau". Hat man einen Erkrankten zu Hause zu pflegen, ist strikte Hygiene besonders wichtig. Natürlich dürfen Handtücher nicht gemeinsam genutzt werden. Erbrochenes oder Stuhl sollte man nur mit Gummihandschuhen beseitigen. In Pflegeeinrichtungen kommen auch virushemmende Desinfektionsmittel zum Einsatz. "Im Privathaushalt sind sie jedoch in der Regel nicht erforderlich", schränkte Professor Burger ein.

Quelle: Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau

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Olivenöl senkt Krebsrisiko - Forscher vermuten darin den Grund, warum Südeuropäer seltener Krebs bekommen

Baierbrunn (ots) - 29.03.2007 - Wer regelmäßig mit dem Essen Olivenöl zu sich nimmt, senkt sein Krebsrisiko. Das konnten dänische Forscher der Universität Kopenhagen jetzt in einer Studie nachweisen.


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Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, testeten sie an 182 gesunden Männern zwischen 20 und 60 Jahren, wie sich Olivenölkonsum auswirkt. Bereits eine zweiwöchige Kur mit täglich 25 Milliliter senkte das Ausmaß von Zellschäden, die zu Krebs führen können, um 13 Prozent. Die Wissenschaftler führen diese Wirkung des Olivenöls auf seinen hohen Gehalt an einfach gesättigten Fettsäuren zurück. Das Ergebnis könnte auch erklären, warum Südeuropäer seltener an Krebs erkranken.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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"Handeln Sie endlich, Herr Minister!" - Hoppe: Bundesarbeitsminister Müntefering muss Rauchverbot in Gaststätten durchsetzen

Berlin - 22.03.2007 (ots) - "Die Länder haben versagt. Es ist einfach nur ignorant, trotz der Gesundheitsgefahren des Passivrauchens nach immer neuen Ausnahmeregelungen zu fahnden, um uneinsichtige Raucher und Gastwirte zufrieden zu stellen. Wenn es um den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geht, darf es keine Scheinlösungen geben", kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe die Ergebnisse der Beratungen der Ministerpräsidenten über ein Rauchverbot in Gaststätten.


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"Tabakrauch in Restaurants und Kneipen ist nicht nur ein Geruchsproblem, sondern hochgradig gesundheitsschädlich - für Gäste und Angestellte gleichermaßen. Wir brauchen deshalb glasklare Regelungen für ein Rauchverbot und keine windelweichen Kompromisse zu Lasten der Gesundheit von über einer Million Beschäftigten in der Gastronomie", sagte Hoppe. Alle freiwilligen Regelungen seien gescheitert. Nachdem nun auch die Länder keine einheitliche Lösung zustande gebracht hätten, sei es Aufgabe der Bundesregierung, das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz in ganz Deutschland durchzusetzen.

"Bundesarbeitsminister Müntefering darf sich nicht länger vor seiner Verantwortung drücken. Er ist zuständig für den Gesundheitsschutz aller Arbeitnehmer in Deutschland. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie haben das Recht, vor den krebserregenden Schadstoffen des Tabakrauchs geschützt zu sein. Deshalb muss die Ausnahmeregelung für Gaststätten in der Arbeitsstättenverordnung gestrichen werden. Die Fakten liegen auf dem Tisch: Handeln Sie endlich, Herr Minister!"

Quelle: Pressestelle der deutschen Ärzteschaft

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Kostenlose Vitaminaufklärung im Internet:
Vitalstoffakademie hilft Patienten
und fördert den Austausch von Wissenschaftlern


Köln - 15.03.200 (ots) - Seit wenigen Tagen ist die neue Internetseite der Vitalstoffakademie verfügbar und bietet den Nutzern unter www.vitalstoffakademie.de kostenlose Beantwortung von Fragen rund um Vitalstoffe sowie einen Gratis-Vitalstoff-Checkup. Die Wissenschaftler der Vitalstoffakademie haben diesen Checkup www.check.vitalstoff-akademie.de für die 18 wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe zusammengestellt. Innerhalb weniger Minuten kann der Nutzer kostenlos ermitteln, ob er das Risiko hat, mit einem oder mehreren Vitalstoffen einen Mangel zu erleiden.

Außerdem bietet die Internetseite die Möglichkeit, ausgewiesene Experten um Rat zu fragen. Die Antwort erfolgt kostenlos innerhalb kürzester Zeit. Die Schirmherrschaft über die Vitalstoffakademie hat Mikronährstoff-Experte Prof. Gerhard Uhlenbruck übernommen.


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Dem wissenschaftlichen Beirat (Sprecher Professor Arthur Wischnik) gehören Dr. Jürgen Ramacher, Ernährungsmedizinerin Dr. Karin Wagemann, die Internisten Dr. Ralf Fischbach und Dr. Wolfgang Grebe, der Ernährungswissenschaftler Dr. Jörg Hüve, der Sportwissenschaftler Dr. Elmar Wienecke, die Apotheker Dr. Mathias Schmidt, Dr. Oliver Ploss und Uwe Gröber sowie der Diätassistent Sven-D. Müller-Nothmann an. Zum Sportbeirat gehören die Sportökonomin und Olympiasiegerin Petra Behle, der Boxweltmeister Markus Beyer, der Ehrenspielführer der Deutschen Fußball Nationalmannschaft Uwe Seeler, die Tennis-Profis Marc-Kevin Goellner und Andreas Maurer, die Ultra-Triathletin Astrid Benöhr sowie der Boxtrainer Ulli Wegner an.

Die Vitalstoffakademie ist ein Informationsportal für die Bevölkerung, für Fachleute und für die Medien. Außerdem gewährt die Vitalstoffakademie jungen Spitzensportlern ernährungswissenschaftliche und finanzielle Unterstützung. Sie möchte damit ein Zeichen setzen, um andere potentielle Förderer des Jugendsportes zur Nachahmung zu motivieren. Es wird jeweils ein Sportler oder ein Team aus den Sportarten Fußball, Tennis und Golf gefördert. Momentan unterstützt die Vitalstoffakademie das Tennis-Nachwuchstalent Dominik Schulz, den Golfspieler Sebastian Buhl und die 1. Jugend-Fußballschule Köln. Neben dem Vitalstoff-Checkup und den Online-Vitalstoff-Sprechstunden bietet die neu gestaltete Internetseite die Möglichkeit, im Vitalstoff-Lexikon wissenswertes über Vitamine, Mineralstoffe und andere Vitalstoffe zu erfahren.

Quelle: Vitalstoffakademie,www.vitalstoffakademie.de

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Gutes Klima für Thalasso

Berlin - 08.03.2007 (ots) - Die aktuelle Diskussion um den Klimawandel hat nun auch die Tourismusbranche erreicht. So forderten Umweltschützer zu einem Verzicht auf Flugreisen auf, was die Urlaubsregionen in Europa und Deutschland wieder stärker in den Focus setzt.Davon profitieren auch die deutschen Seebäder an Nord-und Ostsee mit ihrem umfangreichen Thalasso-Angebot.


Bild: www.die-deutschen-seebaeder.de

Die Vertreter der deutschen Seebäder an Nord- und Ostsee kamen anlässlich der ITB, der Internationalen Fachmesse für Reise und Touristik, in Berlin zusammen. Zentrales Thema war in diesem Jahr der Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Tourismus. Während man für einen Urlaub auf Bali Tausende von Kilometern mit dem Flugzeug zurücklegen muss und dabei Tonnen von Treibhausgasen in die Atmosphäre ausgestoßen werden, hat man die Nord- und Ostseebäder direkt von der Haustür.

Mit ihrem umfangreichen Thalasso-Programm können die deutschen Seebäder auch mit jedem exotischen Spa oder fernöstlichen Wellness-Programm mithalten. Denn gesunde Seeluft, reines Meerwasser sowie Schlick und Algen kommen seit Jahrtausenden dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Urlauber zugute.

"Die ideale Möglichkeit, Urlaub und Wellness zu verbinden, ist eine Thalassokur am Meer", so Johannes Cassens, Sprecher der ARGE Deutsche Seebäder. "Und das Zuhause von Thalasso liegt in den deutschen Seebädern." Dort findet der Urlauber wunderschöne Landschaften, beeindruckende Strände und ein umfangreiches Urlaubsprogramm quasi direkt vor der Haustüre. Mehr Informationen www.die-deutschen-seebaeder.de

Quelle: www.die-deutschen-seebaeder.de

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Checklisten bei Heuschnupfen

Eschborn - 01.03.2007(ots) - Die Pollen fliegen wieder! Und sie lösen bei immer mehr Menschen als Heuschnupfen bekannte allergische Reaktionen aus, wie Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie und Asthmabund in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. März 2007 feststellt. Die Zeitschrift liegt in vielen Apotheken zur Mitnahme aus.


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Es gibt für Pollenallergiker einige Möglichkeiten, sich zu schützen. Dafür hat die Redaktion der »Neue Apotheken Jllustrierte« Checklisten mit Empfehlungen für den Alltag, für die Urlaubsplanung und für Arzneimittel zusammengestellt. So soll man beispielsweise in der Stadt Wohnräume am besten irgendwann zwischen sechs und acht Uhr lüften, auf dem Land zwischen 19 und 24 Uhr. Glatte Böden und Möbel sollen feucht abgewischt und Teppiche täglich gesaugt werden. Dafür sind mit einem speziellen Filter ausgestattete Geräte günstig. Auf Reisen fühlen sich Pollenallergiker dort am wohlsten, wo die belastenden Pollen gerade nicht fliegen. Eine Checkliste zur ersten Orientierung bei der Wahl einer geeigneten Ferienregion steht in der »Neue Apotheken Jllustrierte«. Eine Liste mit Arzneimitteln enthält unter anderem Wirkstoffe zur Vorbeugung wie etwa Cromoglicinsäure oder Nedocromil. Schnelle Hilfe bei akuten Beschwerden bieten so genannte Antihistaminika, die es in Form von Augentropfen, Nasenspray und -tropfen oder Tabletten rezeptfrei in der Apotheke gibt.

Bagatellisieren darf man den Heuschnupfen nicht, warnt Schwalfenberg, denn unbehandelt kann er in ein chronisches Asthma übergehen. Die Behandlung besteht aus der Vermeidung der Pollen, einer geeigneten Arzneimitteltherapie sowie der Hyposensibilisierung, die ein allergologisch erfahrener Arzt durchführen muss.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Qualm und Alkohol nervt Kinder - Umfrage: Die Hälfte aller deutschen Kinder lehnen rauchende und trinkende Eltern ab

Baierbrunn - 22.02.2007(ots) - Zigaretten und Alkohol - pfui Teufel! Die Hälfte aller deutschen Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren können es nicht ausstehen, wenn ihre Eltern rauchen oder Alkohol trinken, berichtet die "Apotheken Umschau".


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Sie zitiert dazu Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstituts iconkids & youth im Auftrag des Apotheken-Postermagazins "medizini". Bei der Umfrage gaben 49,7 Prozent der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren an, sie ärgerten sich (total) darüber, wenn ihre Eltern nicht vom Glimmstängel lassen könnten oder Alkohol konsumierten. Vor allem Jungen zeigen sich von der ungesunden Lebensweise ihrer Eltern genervt. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (52,7 Prozent), rauchende und trinkende Eltern störten. Bei den Mädchen sind dies mit 46,4 Prozent weniger.

Überhaupt nicht gestört vom Alkohol- und Zigarettenkonsum der Eltern fühlen sich nur 5,5 Prozent der befragten Kinder.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Apotheken Umschau"

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Deutschland isst gesünder - Mehr Obst und Gemüse, weniger Alkohol, Butter, Milch und Eier

Baierbrunn - 15.02.2007 (ots) - Die Deutschen habe ihre Essgewohnheiten in den vergangenen zehn Jahren deutlich geändert - ganz überwiegend in Richtung auf eine gesündere Ernährung. Wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" unter Berufung auf die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft meldet, kommen seltener Rindfleisch und Innereien, Butter, Milch, Eier und Kartoffeln auf den Tisch. Dafür gibt es häufiger Geflügel, Getreideprodukte, Gemüse, Nudeln, Käse und Frischmilcherzeugnisse. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Obst ist seit 1995 von 92,2 auf 113,2 Kilogramm gestiegen, der von Gemüse von 72,7 auf 86,6 Kilo. Im Abwärtstrend sind alkoholische Getränke, deren Pro-Kopf-Konsum von rund 164 auf 144 Liter zurückging. Einen kleinen Ausreißer leisten sich die Deutschen beim Zucker: Jeder isst heute im Schnitt 34 statt 33,1 Kilo. Immer unbeliebter werden Innereien. Der Verzehr sank von 1,2 Kilogramm auf 500 Gramm.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" 2/2007

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Mehr Reis für Schwangere - Grund für den Ernährungstipp: Asiatinnen leiden seltener unter Schwangerschaftsübelkeit

08.02.2007 - Baierbrunn (ots) - Ursache für den Brechreiz vieler Schwangerer soll der Verzehr von zu viel Fleisch, Eiern, Milch und Zucker sein, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Biologin Gillian V. Pepper von der Universität Liverpool hat 56 Studien verglichen und herausgefunden, dass im Westen mehr werdende Mütter unter der Übelkeit leiden.


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Mögliche Erklärung: Asiatinnen ernähren sich mit viel Obst, Gemüse und Reis.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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USA: Weniger Brustkrebs - Ursache ist möglicherweise die seltenere Verordnung von Hormonen

Baierbrunn - 01.02.2007(ots) - In den USA geht die Zahl der Neuerkrankungen an Brustkrebs rapide zurück, berichtet die "Apotheken Umschau".
Wissenschaftler der Universität Houston, Texas, melden für das Jahr 2003 einen Rückgang von sieben, bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren sogar von zwölf Prozent. Eine mögliche Ursache: 2002 hatte eine Studie den Zusammenhang zwischen der Hormontherapie in den Wechseljahren mit der Zunahme von Brustkrebs enthüllt. Seither bekommen Frauen - auch in Deutschland - seltener Hormone verschrieben.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Fröhlich und abwehrstark - Bei Menschen in gedrückter Stimmung haben Viren bessere Chancen

Baierbrunn - 25.01.2007 (ots) - Gut gelaunte Menschen stecken eine Erkältung besser weg als solche mit ängstlicher, feindseliger oder depressiver Grundstimmung, berichtet die "Apotheken Umschau". Den Nachweis führten Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh (USA). Sie registrierten über Wochen sorgfältig die Stimmung von Versuchsteilnehmern. Dann wurden diese mit Erkältungsviren infiziert und in Quarantäne gebracht. Ergebnis: Die positiv Gestimmten berichteten von weniger Symptomen als die Missmutigen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Acht Fragen, die das Leben verändern können / Einfacher Fragebogentest mit hoher Aussagekraft ermittelt das Diabetes-Risiko

Baierbrunn - 18.01.2007 (ots) - Nur acht Fragen umfasst ein neuer, in Finnland entwickelter Fragebogen, mit dem sich das individuelle Diabetes-Risiko für die nächsten zehn Jahren ermitteln lässt. Angaben zu Alter, Verwandtschaft, Gewicht, Ernährungsgewohnheiten, anderen Erkrankungen und sportlicher Aktivität sind in wenigen Minuten gemacht.


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"Die Präzision der Vorhersagen ist hervorragend", bestätigt der Präventionsforscher Dr. Peter Schwarz vom Universitätsklinikum Dresden in der "Apotheken Umschau", die den Fragebogen FINDRISK nun erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Der Test erfasst nicht das Erkrankungsrisiko für den angeborenen Insulinmangel, den Typ-1-Diabetes. Er bezieht sich auf die weit häufigere Typ-2-Variante, die in den Industrieländern von großer Bedeutung ist. In Deutschland sind daran - Schätzungen zufolge - mehr als fünf Millionen Menschen erkrankt. Der besondere Bedeutung des Testes besteht darin, dass er auf eventuell bestehende Gefahr frühzeitig aufmerksam macht. Somit können die Betroffenen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Denn wirksam vorbeugen ist durchaus möglich! Wer seinen Lebenstil ändert, sich mehr bewegt und gesünder ernährt, der kann sein Erkrankungsrisiko deutlich senken.

Wer in fünf Minuten einen Blick in seine Zukunft werfen möchte, findet den kostenlosen Test zur Diabetes-Früherkennung jetzt in der aktuellen Apotheken Umschau oder unter www.GesundheitPro.de. Natürlich gibt es im Magazin auch jede Menge Hintergründe und Informationen über Diabetes.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Tropfen hören - Wie sehbehinderte Patienten Medikamente in Tropfenform sicher dosieren können

Baierbrunn - 11.01.2007 (ots) - Wer so schlecht sieht, dass er die fallenden Tropfen nicht mehr kontrollieren kann, muss auf diese Arzneiform trotzdem nicht verzichten.

Tropfen
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"Tropfen Sie das Medikament in einen sauberen Joghurtbecher und kontrollieren Sie die Dosierung akustisch", rät der Apotheker Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Danach füllt man den Becher mit Wasser auf und trinkt ihn leer.

Quelle: Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"


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80 Grad sind genug - Grünen Tee nicht mit kochendem Wasser aufbrühen

Baierbrunn - 05.01.2007 (ots) - Grüner Tee soll nicht mit kochendem Wasser aufgebrüht werden, rät die "Apotheken Umschau". Er schmeckt dann bitter. Die Hitze zerstört außerdem das im Tee enthaltene Vitamin C.

Die Temperatur des Wassers sollte bei etwa 80 Grad liegen.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Gen-Fehler begünstigt Herpes - Gefährliche Hirninfektion durch Herpes bei Kindern mit Gen-Fehler

Baierbrunn - 28.12.2006 (ots) - Der manchmal schwere Verlauf einer Infektion mit dem Herpes-Virus könnte durch einen Gen-Defekt mitverursacht werden, berichtet die "Apotheken Umschau".
Französische Forscher der Université de Paris René Descartes fanden bei zwei Kindern, die an einer schweren Hirninfektion litten, den gleichen Gen-Fehler. Er bewirkte eine Immunschwäche ausschließlich gegenüber dem Herpes-Virus- ein ungewöhnliches medizinisches Phänomen. Weltweit sind 80 Prozent aller Menschen mit dem Virus infiziert. Meistens kommt es nur zu wiederkehrenden Lippenbläschen. Die meist tödliche Hirninfektion dagegen ist sehr selten.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Schmucklose Schwestern - Aus Kliniken und Praxen werden Armbanduhren, Reifen und Ringe verbannt

Baierbrunn - 21.12.2006 (ots) - Nach den "Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) dürfen Mitarbeiter in Kliniken und Praxen keinen Schmuck mehr an Händen und Unterarmen tragen, berichtet die "Apotheken Umschau".

Schwester
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Krankheitserreger können sich unter Uhren, Armreifen und Ringen absetzen. Auch durch gründliche Desinfektion werden diese nicht abgetötet.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Urlaub: Lieber kürzer und öfter - Wie man den Erholungswert des Urlaubs optimiert

14.12.2006 Baierbrunn (ots) - Den Jahresurlaub sollte man idealerweise auf mehrere kürzere Auszeiten verteilen, denn die Urlaubswirkung schwindet schnell. "Nach drei bis vier Wochen ist der Erholungseffekt futsch", begründet dies Professorin Sabine Sonnentag, Arbeits- und Organisationspsychologin an der Universität Konstanz, im Interview mit der "Apotheken Umschau".
Die Länge des Urlaubs ist für die Erholung unerheblich, so haben Untersuchungen der Wissenschaftlerin ergeben - "vorausgesetzt, er dauert mindestens eine Woche". Sie rät auch, im Urlaub den normalen Tagesablauf annähernd beizubehalten. "Das heißt aber nicht, dass man morgens nicht ausschlafen darf."

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Macht Laune und tut der Gesundheit Gutes: Bewegung bei Schnee und Kälte

Bayreuth - 07.12.2006(ots) - Der Zauber dick verschneiter Winterlandschaften macht vielen Menschen Lust, auch bei frostigen Temperaturen die Natur zu genießen.

Ob ein ausgedehnter Spaziergang zu Fuß oder mit dem Schlitten, eine Tour auf Schneeschuhen oder Langlauf-Skiern: Bewegung ist gesund, bringt den Kreislauf auf Trab und hebt die Stimmung. Gerade im Winter muss der Körper Licht und frische Luft zu tanken, um physisch und psychisch gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.

Schnee
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Beim Schneeschuhwandern erlaubt es die vergrößerte Auftrittsfläche, durch den tiefen Schnee zu stapfen. Jung und Alt haben Spaß daran und tun etwas für die Kondition. Menschen mit Gelenkproblemen oder Osteoporose schätzen dabei den zusätzlichen Halt durch die Stöcke. Sie entlasten den Bewegungsapparat um rund 30 Prozent. Und bei richtigem Stockeinsatz verbraucht der Körper rund 50 Prozent mehr Energie. So wird auch der Figur nach dem Genuss der Weihnachtsleckereien Gutes getan.

Venenpatienten können neben der Basistherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen (z. B. mediven®) den Blutfluss in den Venen beim Schneeschuhwandern zusätzlich effektiv aktivieren. Während des Bewegungsablaufes werden die zwischen den Muskeln eingebetteten Beinvenen zusammengedrückt und so das venöse Blut Richtung Herz gepumpt. Die in den Venen liegenden Venenklappen funktionieren dabei wie Rückschlagventile. So kann das Blut nur in eine Richtung - nämlich zum Herzen - fließen.

Alles zum Thema Venen und Sport gibt es bei www.medi.de. Bei E-Mail medipost@medi.de und der Hotline 0180 5003193 (12 ct/min) kann der kostenlose Ratgeber "Fit werden, fit bleiben trotz Venenleiden" bestellt werden. Dort gibt es auch unverbindlich einen kostenlosen Newsletter zu den großen Volkskrankheiten Venenleiden, Rückenschmerzen, Osteoporose u. a., der viermal jährlich erscheint.

Quelle: medi GmbH & Co. KG


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Illegale Importe von Vögeln sind eine ernste Gefahr für die Volksgesundheit

Wamel, Niederlande - 30.11.2006 - Die rapide Zunahme illegaler Importe wilder Vögel hat eine erhebliche Auswirkung auf das anhaltende Einfuhrverbot für Vögel und stellt eine ernste Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier dar. Die meisten der illegal importierten Vögel stammen aus China. Dies ist eine zusätzliche Gefahrenquelle.

Papagei
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Der illegale Handel mit Vögeln wird florieren, wenn das Einfuhrverbot verlängert wird oder es wird noch lukrativer werden, wenn das Einfuhrverbot bestandskräftig wird, und zwar besonders in Verbindung mit höheren Preisen. Der reguläre legale Handel mit wilden und exotischen Vögeln in den vergangenen Jahren hat dazu beigetragen, dass die Anzahl illegaler Importe stark zurückgegangen ist.

Herr M. Kyprianou, Mitglied der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, unterschätzt diese Risiken für die Volksgesundheit in Bezug auf illegale Importe. Dies ist sehr alarmierend, da die in der Öffentlichkeit viel diskutierte Frage das enorme Risiko der Vogelgrippe (Avian Influenza = AI) ist. Die Vögel werden ohne Kontrolle in die EU eingeführt und die entsprechenden Risiken wurden in den letzten Monaten vermehrt aufgezeigt. Der Umfang der Importe durch Privatleute nimmt ebenfalls zu. Private Sammler dürfen vier Vögel ohne Beschränkungen durch Kontrollen importieren. Aufgrund der preiswerten Flugtickets ist es sehr lukrativ geworden, zur Einfuhr von teuren Vögeln das Flugzeug zu benutzen.

Die legalen Importeure wilder Vögel verfügen über reichhaltige Erfahrungen im Handel mit Vögeln und kennen die Risiken. Sie beachten alle Vorschriften und halten sich an tierärztliche Bescheinigungen, was bedeutet, dass jeder Importeur über eine zugelassene Quarantäneeinrichtung oder ein entsprechendes Zentrum verfügen muss. Die Bedeutung der Quarantäne ist nachgewiesen. Aufgrund dieses Nachweises blieb AI auf Quarantänen beschränkt.

Der Europäische Verband der Im- und Exporteure von Vögeln und lebenden Tieren hat Herrn Kyprianou entsprechend geraten, die Verordnung über die Einfuhr wilder Vögel zu ändern, ohne die Gesundheit und Fürsorge bei tierärztlichen Risiken zu missachten.

Ein geordneter Handel ist viel sicherer als der zunehmende illegale Handel mit allen Gesundheitsrisiken und beklagenswerten Zuständen während des Transports. Der Europäische Verband kann nicht verstehen, warum Mitglieder der Kommission und Veterinärexperten der Mitgliedsstaaten n
icht mehr Verantwortung für AI übernehmen, da andere und bessere Massnahmen zur Verfügung stehen, um diese Risiken mithilfe einer entsprechenden Regelung zu beschränken.

Quelle: European Association of Im- and Exporters of Birds and Live Animals


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Übergewicht: Alle sind verantwortlich

Bonn/Frankfurt - 23.11.2006 (ots) -
- Experten gehen von sieben Faktoren aus, die die Entstehung von Übergewicht begünstigen
- Soziales Umfeld hat größeren Einfluss auf Gewicht und Gesundheit, als bisher angenommen
- Jeder Einzelne muss zur Lösung des Übergewichtsproblems beitragen

Die Deutschen essen in den letzten Jahren tendenziell mehr Obst und Gemüse. Der Zuckerkonsum stagniert schon seit Jahrzehnten. Wir nehmen weniger Kalorien aus Fett zu uns, und Studien zeigen, dass Schlanke mehr Süßigkeiten und Schokolade essen als Übergewichtige.

Fast Food
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Und trotzdem gibt es immer mehr dicke Kinder und Erwachsene! Experten und Wissenschaftler sind sich einig, dass Ernährungsaufklärung und Motivation zu mehr Bewegung nicht ausreichen, um Übergewicht vorzubeugen.
"In der sozial schwächsten Gruppe sind im Vergleich zur sozial stärksten Gruppe doppelt so viele Kinder übergewichtig. Und oft stellt der soziale Status auch eine Barriere für Interventionsmaßnahmen dar. Was bei Kindern aus sozial gut gestellten Familien erfolgreich ist, führt in sozial schwachen Familie eher zum Gegenteil", fasst Professor Manfred J. Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde an der Universität Kiel die Zwischenergebnisse einer Langzeitstudie(Kieler Adipositas Präventionsstudie [Kiel Obesity Prevention Study KOPS]) zusammen.
Seit 1996 untersucht er die Einflussfaktoren auf die Entstehung von Übergewicht an über 11.500 Kieler Kindern.

Fachdisziplinübergreifende Expertengremien sehen derzeit sieben Bereiche, die für die Entstehung von Übergewicht verantwortlich sind und bei denen Maßnahmen und Programme ansetzen bzw. auf die sie Rücksicht nehmen müssen:
- soziales Umfeld
- Bildung
- Bewegung
- Lebensstil während der Schwangerschaft
- Ernährung
- genetische Veranlagung
- Geschlecht
Sozialen Faktoren wie der Bildung und auch dem Geschlecht kommt dabei eine wichtigere Rolle zu, als bisher angenommen. Das zeigen sowohl die ersten Ergebnisse der Kieler Studie als auch die des aktuellen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys KIGGS.

Professor Müller fordert daher einen gemeinsamen Kraftakt aller gesellschaftlichen Gruppen. Es sei wichtig und richtig, das Ess- und Bewegungsverhalten schon bei Kindern positiv zu beeinflussen - das allein reiche aber nicht aus. Professor Müller weiter: "Jeder Einzelne in seiner Rolle als Verwandter, Partner, Freund, Nachbar, Bürger, Politiker muss Verantwortung übernehmen und handeln." Ziel der Politik müsse es sein, soziale Unterschiede in der Gesellschaft anzugehen. Dass das ein richtiger Weg ist, zeigt auch der Blick über die Grenzen: In Ländern mit geringeren Unterschieden zwischen den sozialen Gruppen (z. B. in Schweden) gibt es weniger Übergewichtige als in Ländern mit größerem sozialen Gefälle. Darüber hinaus sei gesellschaftliches Engagement und Teilnahme jedes Einzelnen gefragt, um Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbstachtung zu stärken und ihnen soziale Kompetenzen zu vermitteln.

Ein wichtiger Schritt erfolgte bereits auf der Ebene gesellschaftlicher Kräfte. Mit der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) gibt es seit Ende 2004 ein in Europa bislang einzigartiges Netzwerk, das sich der Vorbeugung gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen widmet. Peb ist eine Initiative von Politik, Wissenschaft, Verbänden und Wirtschaft, deren zentrale Aufgabe darin besteht, einen gesunden Lebensstil zu fördern. Die Plattform initiiert Projekte und Aktionen, bei denen es um ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung geht, in die aber auch das Genießen und Entspannen einbezogen sind.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)


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Kalte Milch rettet ausgeschlagene Zähne - Noch besser: Zahnrettungsbox für Familien mit quicklebendigen Kindern

Baierbrunn - 16.11.2006 (ots) - Viele ausgeschlagene Kinderzähne können heute gerettet werden. Allerdings hängt dies entscheidend davon ab, wie der Zahn nach einem Unfall aufbewahrt wird. "Suchen und sofort feucht lagern", rät Dr. med. dent. Andreas Filippi von der Baseler Universitätsklinik für Zahnmedizin im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Normales Wasser sei zur Aufbewahrung aber ungeeignet. Zur Not eigne sich kalte Milch. Am besten aber sei eine Zahnrettungsbox -in Familien mit unternehmungslustigen Kindern eine sinnvolle Anschaffung.

Milch
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In ihr bleibt die empfindliche Zahnwurzel 24 bis 48 Stunden am Leben. Ungeschützt ist sie schon nach 15 bis 30 Minuten kaum noch zu retten. Ist die Wurzelhaut noch intakt, kann der Zahnarzt den Zahn wieder einpflanzen. Er wächst innerhalb weniger Tage erneut in den Kiefer ein. Filippi rät auch Schulen und Kindergärten, Zahnrettungsboxen bereit zu halten.
Diese kosten rund 20 Euro.

Quelle: Apothekenmagazin "Baby und Familie"


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Geruchlose Angreifer - Nach dem Renovieren: Die Nase meldet nicht alle Schadstoffe

Baierbrunn - 09.11.2006 - Noch lange nach Renovierungsarbeiten kann die Raumluft mit schädlichen Ausdünstungen geschwängert sein, berichtet die "Apotheken Umschau". Einige Farben ohne anerkanntes Umwelt-Label enthalten Lösemittel, Weichmacher und Konservierungsstoffe, die unser Riechorgan nicht wahrnimmt. "Häufig werden Weichmacher, so genannte Hochsieder, als Lösemittel eingesetzt", erklärt der Vorstand des Berufsverbands Deutscher Baubiologen (VDB), Uwe Münzenberg. "Sie entweichen nach dem Anstrich zwar in geringer Konzentration, dafür aber über lange Zeit in die Raumluft."
Weichmacher, die beispielsweise auch in Lebensmittelverpackungen, Spielzeug aus PVC oder in Kosmetika eingesetzt werden, können unter anderem die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen, warnen Wissenschaftler. Wer unbedenkliche Produkte verwenden möchte, dem bieten die Qualitätssiegel von unabhängigen Instituten eine gute Orientierungshilfe. Das älteste und bekannteste ist der "Blaue Engel". Aber auch Produkte mit dem "natureplus"-Logo und dem TÜV-Umweltsiegel stehen für Verzicht auf giftige Inhaltstoffe und für umweltschonende Produktionsverfahren.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Depressiv: Kein Grund zur Scham - Betroffene stellen selbst oft körperliche Beschwerden in den Vordergrund

Baierbrunn - 02.11.2006 - Menschen, die unter Depressionen leiden, verstecken diese häufig unbewusst hinter körperlichen Beschwerden: Sie klagen über Schlaflosigkeit, fehlende Konzentration, mangelnden Appetit, Magenprobleme oder verschiedenste Schmerzen. Nur ihre oft abgrundtiefe, lang anhaltende Traurigkeit schließen sie in sich ein.

"Sie geben sich selbst die Schuld an ihrem Zustand, statt einen Arzt aufzusuchen", sagt Professor Ulrich Hegerl von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in der "Apotheken Umschau".

Depressiv
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Depressionen sind weltweit die häufigste psychische Erkrankung. 12,8% aller Bewohner Deutschlands zwischen 18 und 65 Jahren leiden unter einer klinisch festgestellten Depression. Frauen sind fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Depressive, denen es gelingt, ihren Zustand offen anzusprechen und als Krankheit anzunehmen, eröffnen sich gute Behandlungschancen. Diese besteht keineswegs nur aus Medikamenten und Psychotherapie, auch wenn dies wichtige Säulen der Behandlung sind. Die Patienten, selbst "sollten zu Experten ihrer Krankheit werden", rät etwa Prof. Peter Bräunig, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Vivantes-Humbold-Klinikums in Berlin. Selbsthilfegruppen spielen heute in der Therapie von Depressionen eine wichtige Rolle.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Was Frauen wünschen: Wunsch und Männerwirklichkeit

Jena - 26.10.2006 - Reichtum, Ansehen und natürlich "auf Händen getragen" zu werden wünschen Frauen sich von ihren Männern - soweit das Vorurteil. Die Wunschwirklichkeit der meisten Frauen sieht jedoch ganz anders aus, wie eine aktuelle Befragung von Frauen im Alter von 35 bis 55 Jahren des F&S Medienservice im Auftrag des Unternehmens Jenapharm zutage förderte. Frauenwünsche an ihre Männer sind nämlich viel alltagstauglicher als vermutet und vor allem von Sorge um die Gesundheit des Partners geprägt.

Partner
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An erster Stelle der Wunschliste steht bei 72 Prozent der befragten Frauen die Vorstellung von einer liebevollen und zärtlichen Partnerschaft - und immerhin 47 Prozent der Frauen sehen diesen Wunsch in ihrer Partnerschaft auch erfüllt. Auch bei den Plätzen zwei und drei auf der Wunsch-Hitliste, nämlich Humor in der Partnerschaft und Hilfsbereitschaft zum Beispiel im Haushalt, klaffen Wunsch und Wirklichkeit nicht allzu weit auseinander. Zwar gibt es in Sachen Humor des Partners noch bis zu zehn Punkten Differenz zwischen Vorstellung und Realität, doch bei der Hilfsbereitschaft im Haushalt glänzt das männliche Geschlecht. Für 37 Prozent aller befragten Frauen ist die Hilfsbereitschaft des Mannes ein Wunschkriterium und ebenso viele Frauen sehen diesen Wunsch in ihrer Partnerschaft erfüllt, ob Glühbirnen wechseln oder den Mülleimer leeren, der Mann im Haus hilft tatkräftig mit. Wesentlich schlechter sieht die Bilanz allerdings in punkto Gesundheit aus.

Nachholbedarf in Sachen Gesundheitsbewusstsein
Wenn es um das Gesundheitsbewusstsein ihrer Männer geht, bleiben bei vielen Frauen noch Wünsche offen. So würden sich 46 Prozent der befragten Frauen wünschen, dass ihre Partner regelmäßig die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und 40 Prozent antworteten, ihr Mann solle zum Arzt gehen, wenn er sich schlecht fühlt anstatt allein auf seine Selbstheilungskräfte zu vertrauen. Denn, so gaben 42 Prozent der Befragten an, Vorsorgeuntersuchungen seien für ihre Männer ein Fremdwort und der Arzt werde allenfalls dann aufgesucht, wenn die Beschwerden nicht mehr zu ignorieren seien. Mit der Gesundheit einher geht bei vielen Frauen der Wunsch, ihre Männer mögen sich gesünder ernähren (27 Prozent) und immerhin 21 Prozent der Männer dürften auch schlanker sein. Gut jede siebte Befragte stellt beim "starken Geschlecht" Erschöpfung und Lustlosigkeit fest und jede zehnte Frau sah sich auch mit Schlafstörungen und nachlassendem sexuellen Interesse ihrer Partner konfrontiert.

Für echte Kerle: Der Männerarzt

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes natürlich, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt. Wenn aber Antriebsschwäche und Lustlosigkeit mit Muskelabbau und Gewichtszunahme einhergehen, sollten auch arztscheue Mannsbilder ihre Vorbehalte auf- und den Wünschen ihrer Partnerinnen nachgeben. Hier ist ein Spezialist für Männergesundheit genau der richtige Ansprechpartner.
Ungesunde Ernährungsgewohnheiten, wenig Zeit und mangelnde körperliche Bewegung sind häufig die Ursachen für Übergewicht und damit in vielen Fällen auch für eine sinkende Leistungsfähigkeit. Hier kann der Arzt mit Tipps und Unterstützung für eine Umstellung der Ernährung und ein regelmäßiges Bewegungsprogramm zur Seite stehen. Manchmal steckt aber auch ein zunehmender Testosteronmangel hinter den Veränderungen. Ab dem 40. Lebensjahr sinkt bei Männern das aktive Testosteron um etwa 1,2 Prozent pro Jahr, bis zum 70. Lebensjahr also um circa 30 Prozent. Ein Mangel dieses wichtigsten männlichen Hormons hat dann entscheidenden Einfluss auf Stoffwechsel, Aktivität, Bauchumfang und Wohlbefinden des Mannes. Der Männerarzt kann mit einem einfachen Test - ein wenig Blut reicht schon aus - feststellen, ob ein solcher Hormonmangel vorliegt. Und, was noch viel wichtiger ist: Er kann diesen Mangel heute mit einem geeigneten Medikament unkompliziert behandeln. Ein Testosteron-Gel, das der Mann einfach und diskret täglich selbst auf die Schultern, Oberarme und/oder Bauch auftragen kann oder eine lang wirksame Testosteron-Spritze, die vom Arzt nur etwa alle zwölf Wochen verabreicht werden muss, können ein Testosteron Defizit gut verträglich ausgleichen.

Im Internet informieren

Wer sich erst einmal ungestört informieren will, findet im Internet wertvolle Informationen. Unter www.testovital.de sind nicht nur zahlreiche Informationen rund um die Gesundheit des Mannes hinterlegt, hier kann man auch einen interaktiven Testosteron-Test durchführen, der erste Anhaltspunkte über den eigenen Status liefert. Einen auf Männergesundheit spezialisierten Arzt kann man schnell und unkompliziert unter www.maenneraerzte.info finden. Sich um seine Gesundheit zu kümmern ist alles andere als "unmännlich" - und welcher Mann möchte nicht seiner Frau jeden Wunsch von den Augen ablesen?

Quelle: Jenapharm GmbH & Co. Kg


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Ergebnisse klinischer Test sollen transparenter werden
Iain Chalmers kritisiert die Praktiken der Pharmaunternehmen

Oxford - 29.06.2006 - Der Wissenschaftler Iain Chalmers, Herausgeber der James Lind Library, www.jameslindlibrary.org hat strengere Vorschriften zur Sicherstellung des Informationsflusses über klinische Tests gefordert. Forschungsvorhaben von Pharmafirmen könne so lange nicht getraut werden, bis sie ihre Praktiken geändert hätten. Ärzte konspirierten ebenfalls, häufig durch finanzielle Entschädigungen verführt, mit der Industrie. Der Artikel des früheren Direktor des Cochrane Centre www.cochrane.co.uk/en ist im Journal of the Royal Society of Medicine www.jrsm.org erschienen.

Gebäude
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Die Pharmaindustrie wurde in der Vergangenheit immer wieder beschuldigt, die Ergebnisse von klinischen Tests nur punktuell zu veröffentlichen und damit zu ermöglichen, dass die ungeschminkten Werte im Verborgenen blieben. Chalmers konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Dokumentation der Entwicklung fairer Tests von medizinischen Behandlungsverfahren. "Die Pharmaindustrie macht die Ergebnisse von Test von Verfahren nicht vollständig zugänglich und gefährdet damit die Gesundheit der Menschen. Im Wesentlichen werden unbequeme Informationen unterdrückt, die den Verkauf ihrer Produkte gefährden könnten." Eine erste Initiative einiger Unternehmen Mitte der neunziger Jahre in Richtung mehr Offenheit und Transparenz sei gescheitert. Der Wissenschaftler fordert, dass alle Pharmaunternehmen die Good Publication Practice Guidelines for Pharmaceutical Companies link: guidelines unterschreiben, die dazu ermutigen, alle Testergebnisse zu publizieren und Mechanismen zu installieren, die die Einhaltung dieser Richtlinien überwachen.

Manche medizinische Berufe kollidierten in ihren Interessen mit jenen der Industrie, da finanzielle Anreize in einem Ausmaß angeboten würden, das nicht mehr mit der Versorgung der Patienten kompatibel sei. "Ob die Industrie etwas dagegen unternimmt, hängt entscheidend davon ab, wie ernst sie ihren schlechten Ruf in der Öffentlichkeit nimmt. Es wurde laut BBC unter anderem gefordert, dass klinische Tests von Anfang an öffentlich registriert werden müssen, um eine etwaige Befangenheit bei der Veröffentlichung auszuschließen. Ein Sprecher der Association of the British Pharmaceutical Industry (ABPI) www.abpi.org.uk erklärte, dass die öffentliche Registrierung und Veröffentlichung von klinischen Tests wichtig sei. Aus diesem Grund habe die ABPI bei der Ausarbeitung eines weltweiten Abkommens, das im Januar 2005 in Kraft getreten ist, eine führende Position eingenommen. Dieses Abkommen lege fest, dass alle Ergebnisse von klinischen Tests, positiv oder negativ, innerhalb eines Jahres vor der Zulassung eines Medikaments veröffentlicht werden müssen. Bei Studien zu bereits bestehenden Medikamenten müsse die Veröffentlichung ebenfalls innerhalb eines Jahres erfolgen.

Quelle: pte

Verwirrende Pillenvielfalt - Zu viele Medikamente überfordern und gefährden ältere Menschen

Baierbrunn - 22.06.2006 (ots) - Sieben bis acht Pillen nehmen über 75-Jährige täglich im Durchschnitt ein. Diese Zahl nennt die Gmünder Ersatzkasse in ihrem GEK-Arzneimittelreport 2005. Das sind zu viele, um die Wechselwirkungen der Präparate untereinander noch überschauen zu können. "Der Mediziner sollte Prioritäten setzen", fordert Privatdozent Dr. Klaus Köppel, Direktor der Klinik für innere Medizin und Geriatrie am Berliner Wenckebach-Klinikum in der "Apotheken Umschau". "Beim alten Menschen sind die meisten physiologischen Kapazitäten etwa auf die Hälfte reduziert", erklärt Köppel. Deshalb solle der Arzt auch nichtmedikamentöse Behandlungsansätze erwägen und nur wirklich notwendige Arzneien verordnen, möglichst nicht mehr als vier.

Medikamente
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Ein Problem sind nicht rezeptpflichtige Medikamente, die sich mancher Senior noch selbst "verordnet". Das sollte jedoch nie ohne Wissen des Arztes geschehen, da sie die Wirkung anderer Mittel ebenfalls beeinflussen können. Auch Apotheker wissen, ob die insgesamt eingenommenen Medikamente zueinander passen. Sie bieten sich zunehmend als "Hausapotheke" an, die für den Patienten den Überblick bewahrt und gegebenenfalls vor problematischen Kombinationen warnt.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau


Risikostufen von Antibiotika in der Schwangerschaft festgelegt
Klassifizierung von Medikamenten oft unzureichend

01.06.2006 - Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg haben Studien, klinische Erfahrungen und Fachinformationen von Antibiotika bezüglich deren Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit ausgewertet und entsprechende Risikostufen festgelegt. Untersucht wurden alle wichtigen Antibiotika, also rund 30 Substanzen, die während einer Schwangerschaft eingenommen werden können. Bisherige Klassifizierungen seien oft in mehrfacher Hinsicht unzureichend, kritisieren die Wissenschaftler.

Schwangere Frau
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Ausgangspunkt war eine Anfrage der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die in ihre Behandlungs-Leitlinien zur Vorbeugung und Therapie von Herzklappen-Entzündungen in der Schwangerschaft und Stillzeit entsprechende Empfehlungen aufnehmen wollen. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sollen dadurch gezielter vermieden und das Risiko für das ungeborene Kind minimiert werden. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift der Deutschen Medizinischen Wochenschrift.

Je nach Schwangerschaftsabschnitt, in denen Medikamente eingenommen werden, können schwere gesundheitliche Schäden für das Kind entstehen. Bekanntestes Beispiel ist Contergan in den sechziger Jahren. Ärzte müssen Nutzen und Risiken von der Arzneimitteleinnahme in der Schwangerschaft besonders sorgsam abwägen und benötigen dafür zuverlässige Informationen. "Das Problem ist, dass bislang Arzneistoffe oft in Gruppen bewertet wurden, obwohl sich einzelne Substanzen in ihrem Profil deutlich unterscheiden", erklärt Walter Haefeli, Professor am Universitätsklinikum Heidelberg, im Gespräch mit pressetext.

Die nun festgelegten Risikostufen geben Hinweise, wie hoch ein Risiko während der Einnahme in einem bestimmten Trimester der Schwangerschaft sein kann, wo es keine Erfahrungen mit dem Medikament gebe, aber auch wo keine Informationen klassifiziert seien, erläutert Haefeli. Der Forscher fordert, dass eine solche Klassifizierung zukünftig auf europäischer Ebene vom Hersteller publiziert und jedes Jahr aktualisiert wird. "Des weiteren soll die Interpretation erleichtert und nach einem einheitlichen Schlüssel gekennzeichnet werden", erläutert Haefeli abschließend.

Quelle: Universitätsklinik Heidelberg

Mit 80 fühlen wie mit 50

18.05.2006- Wenn mit dem Alter der Tastsinn nachlässt, wird der Umgang mit Hemdknöpfen, Schnürsenkeln und Schlüsseln immer mühsamer. Dem lässt sich mit einem einfachen Training entgegenwirken, haben Bochumer Neurowissenschaftler nachweisen können. Mit Hilfe feiner Vibrationen konnten sie das Fingerspitzengefühl ihrer Probanden binnen Stunden um Jahrzehnte "verjüngen".

Senior im Profil
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"Eine zentrale Frage in der Altersforschung ist, ob die vielen zu beobachtenden altersbedingten Beeinträchtigungen tatsächlich das Ergebnis von Degenerations- und Abnutzungserscheinungen sind", erklärt Hubert Dinse von der Universität Bochum. Zumindest im Falle des Tastsinns scheine es sich nicht um eine Verschleißerscheinung zu handeln, sodass ein gezieltes Training bei Senioren zum Erhalt der Selbstständigkeit beitragen könnte.

Dinse und Kollegen ermittelten zunächst, bis zu welchem Abstand ihre 65 bis 89 Jahre alten Probanden zwei Punkte auf der Fingerkuppe noch als getrennt wahrnahmen. Bei jungen Erwachsenen liegt diese Unterscheidungsschwelle bei 1,5 Millimetern, bei Senioren liegt sie über 3 Millimetern. Es folgte ein passives Training zur Verbesserung der Unterscheidungsschwelle: Dabei trugen die Teilnehmer ein kleines Gerät, dass mehrere Bereiche der Zeigefingerspitze gleichzeitig mit einer vibrierenden Membran reizte.

Der Erfolg dieser Koaktivierung war beeindruckend, berichten Dinse und Kollegen im Fachblatt "Annals of Neurology". Die Unterscheidungsfähigkeit der Teilnehmer verbesserte sich innerhalb von drei Stunden deutlich. Beispielsweise wies eine 85-jährige Person nach dem Training ein ähnlich feines Gespür auf, wie man es typischerweise bei 50-jährigen findet.

"Der entscheidende Vorteil solcher passiver Stimulationsprotokolle ist, dass sie ohne aktives Mitmachen des Teilnehmers und sogar nebenbei ablaufen können, z.B. während der Teilnehmer liest, fernsieht oder spazieren geht", erklärt Dinses Kollege Martin Tegenthoff. Die passive Stimulation verspreche neue Therapieansätze für ältere Menschen und für Patienten mit neurologischen Störungen, gleichzeitig sei sie aufgrund des geringen Personalbedarfs sehr kosteneffizient.


Forschung: Hubert R. Dinse, Nadine Kleibel, Tobias Kalisch, Patrick Ragert, Claudia Wilimzig und Martin Tegenthoff, Institut für Neuroinformatik und Neurologische Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum

Online-Veröffentlichung Annals of Neurology, DOI 10.1002/ana.20862

Quelle: Scienceticker

Insektenstiche: Tipps zur Vermeidung und zur Ersten-Hilfe

Hamburg - 11.05.2006 (ots) - Das sommerliche Wetter lockt nicht nur die Menschen wieder ins Freie. Auch Wespen, Bienen und Mücken finden sich wieder ein, wenn es draußen etwas zu essen und zu trinken gibt. Insektenstiche sind oft schmerzhaft, jucken und bilden Schwellungen und Rötungen auf der Haut. Weitaus bedrohlicher können jedoch heftige allergische Reaktionen auf das Insektengift von Bienen, Wespen oder Mücken sein. Diese Reaktionen reichen von Nesselsucht über Fieber, Erbrechen und Atemnot bis hin zum Kollaps.

Killerbiene aus Borneo
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Damit es gar nicht erst so weit kommt, rät die AKTION DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg:

- Lange Kleidung tragen, die Arme und Beine möglichst vollständig bedeckt. Zum Beispiel bei bekannten Mückenplagen lange Hosen und langärmelige Hemden.

- Schuhe und Strümpfe beim abendlichen Strandspaziergang anlassen, damit Sandflöhe keine Chance zum Zubeißen haben.

- Ein Moskitonetz über das Bett spannen.

- Nicht barfuß über eine Wiese gehen, da die Gefahr besteht, auf eine Biene oder Wespe zu treten.

- Insektenabweisende Geruchsstoffe auftragen, zum Beispiel Zedern- oder Zitronenöl.

- Im Freien süße Getränke nur aus durchsichtigen Gläsern oder Bechern trinken. Ideal sind Deckel, durch die ein Trinkhalm gestochen werden kann.

- Vor dem Trinken ins Glas schauen.

- Mit Süssem verschmierte Haut und Kleider von Kindern gründlich abwaschen, um keine Insekten anzulocken. Was tun nach einem Insektenstich?

- Bei Bienenstichen den Stachel von einem Arzt entfernen lassen, wenn Sie selbst darin nicht so geübt sind.

- Einstichstellen kühlen (Eiswürfel, kaltes, nasses Tuch, verdünnter Alkohol)

- Mit einem Kugelschreiben einen Kreis um die rote Stelle ziehen, um zu beurteilen, ob die Rötung größer wird. Uhrzeit des Stiches notieren.

- Nicht kratzen.

- Bei Stichen im Mund-Rachen-Raum oder an den Lippen Eiswürfel lutschen. Ist kein Eis vorhanden, kalte Umschläge um den Hals legen. Sofort einen Arzt aufsuchen.

- Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion (zum Beispiel: Rötung wird größer, Wasserblasen bilden sich auf der Haut, Atemnot, kalter Schweiß, Erbrechen, Bewusstlosigkeit): Notruf 112 anrufen.

Quelle: DSH - Aktion Das Sichere Haus


Seltene Nebenwirkungen von Arzneimitteln früher erkennen

27.04.2006 - Arzneimittel sollen künftig wirksamer und sicherer werden. Mit diesem Ziel, haben sich Forscher aus der pharmazeutischen Industrie und aus Universitäten zu einem Konsortium zusammengeschlossen, das von der Europäischen Union gefördert wird. Mit dabei sind die Toxikologen Professor Wolfgang Dekant und Angela Mally von der Uni Würzburg. Ihr Projekt "InnoMed" wird mit 465.700 Euro gefördert.

Tablette
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Bevor ein neues Medikament auf den Markt kommt, müssen seine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eingehend getestet werden - zunächst an Versuchstieren, später auch an Menschen. Ohne solche toxikologischen Prüfungen kann kein Arzneimittel zugelassen werden. "Trotz dieser umfangreichen Tests kommt es aber immer wieder vor, dass bereits zugelassene Arzneimittel wegen unvorhergesehener Nebenwirkungen doch noch vom Markt genommen werden müssen. Das haben zum
Beispiel die weltweiten Rückrufaktionen von Vioxx und Lipobay gezeigt", sagt Dekant.

Warum das so ist? Der Würzburger Professor nennt dafür mehrere Gründe. Nicht immer seien Befunde aus Tierversuchen uneingeschränkt auf den Menschen übertragbar. Außerdem erfolgen die ersten Tests am Menschen immer mit relativ wenigen Patienten. Seltene Nebenwirkungen können darum bei der Arzneimittelprüfung nicht oder nur unzureichend erfasst werden - sie werden manchmal erst dann erkannt, wenn sehr viele Patienten das Medikament nehmen, also nach der Marktzulassung. Ein weiterer Punkt: Häufig treten unerwünschte Wirkungen erst bei einer Dauertherapie oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln auf.

Auf Initiative der Europäischen Vereinigung der Arzneimittelhersteller (EFPIA) haben sich nun Toxikologen aus Industrie und Universitäten zusammengetan. Sie wollen neue Methoden anwenden, um unerwünschte Wirkungen von potenziellen Arzneimitteln künftig früher und zuverlässiger erkennen zu können. Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Pharmaindustrie gemeinsam getragen.

Die Toxikologen arbeiten dabei mit Arzneistoffen, die sich während der Arzneimittelentwicklung als schädlich für Leber und Nieren erwiesen und deshalb nicht für die Anwendung am Menschen in Betracht gezogen wurden. Wolfgang Dekant und Angela Mally untersuchen nun, wie diese Wirkstoffe in besonderer Weise Gene und Proteine beeinflussen. Ihre Hoffnung: Lassen sich solche Effekte feststellen, dann könnte man mit ihrer Hilfe bei Arzneimitteltests künftig früher einschätzen, ob mit einer Schädigung von Leber und Nieren zu rechnen ist und nur solche Mittel entwickeln, welche diese Nebenwirkungen nicht aufweisen. Laut Mally sind Leber- und Nierenschäden nämlich am häufigsten dafür verantwortlich, dass Arzneimittel zurückgezogen werden müssen.

Quelle: Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Sepsis - der tödliche Schock

München - 27.04.2006 (ots) - „Die Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. (GGIP) begleitet ab sofort die Forschungsstiftung „saveyounglife“ bei ihrem Ziel in den nächsten 10 Jahren die Sterblichkeit bei Sepsis zu halbieren. Die GGIP unterstützt die Sepsisforschung, da die Infektion bei Menschen unter 45 Jahren nach Unfall oder Verbrennung die häufigste Todesursache ist. Die Forschung braucht dringend die Hilfe der Medien und der Öffentlichkeit.“ erklärt Michael Schweizer, Vorstand GGIP, zusammen mit Prof. Eugen Faist, Chirurgische Klinik und Poliklinik- Großhadern der LMU im Klinikum Großhadern.

Sepsis - ein ungelöstes Problem der modernen Medizin

Was ist Sepsis - und wen befällt sie?

Im Volksmund ist Sepsis besser bekannt als Blutvergiftung. Wenn Bakterien oder Viren versuchen in den menschlichen Körper einzudringen, ist das Immunsystem gefordert. Gelingt es dem körpereigenen Immunabwehrsystem nicht die Infektion einzudämmen, breiten sich die von den Erregern produzierten Gifte im ganzen Körper aus. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, z.B. durch Operation, Unfall oder Verbrennung. Es tritt aber auch häufig bei Patienten mit Tumorleiden oder Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes, auf.

Das Risiko in Zahlen

Weltweit sterben täglich 1.400 Menschen an Sepsis, also ein Mensch pro Minute. In Deutschland erkranken jährlich 150.000 Menschen an Sepsis, bei mehr als der Hälfte dieser Patienten endet die Krankheit tödlich. D.h. es versterben rund 80.000 Menschen, ebenso viele wie am Herzinfarkt. Bei Menschen unter 45 Jahren ist die Infektion nach Unfall oder Verbrennung sogar die häufigste Todesursache.

Warum sterben so viele Menschen an einer Sepsis?

Beim septischen Schock kommt es zu einer Art "Riesengewitter" im Immunsystem. An sich nützliche Abwehrreaktionen eskalieren mit einer solchen Heftigkeit, dass die Balance zwischen anregend und dämpfend wirkenden immunologischen Botenstoffen zusammenbricht. Es kommt zur Paralyse der Abwehrkräfte, so dass im Körper bereits vorhandene oder in Wunden eingedrungene Krankheitserreger sich dann ohne wesentliche Gegenwehr vermehren können. Letztendlich zerstören aber nicht die Bakterien selbst die Organe, sondern die Bakterien überaktivieren das falsch programmierte Immunsystem und die bereits genannten Botenstoffe fungieren dann als organselbstzerstörende Zellgifte.

Eine lebenswichtige Forschungssache

Ein Forscherteam am Klinikum Großhadern der Universität München unter Leitung von Prof. Eugen Faist untersucht seit mehr als zwei Jahrzehnten die zell- und immunbiologischen Zusammenhänge der fatalen Erkrankungen. Die Mitglieder der Forschergruppe sind internationale Experten auf dem Gebiet der Infektionsforschung und arbeiten in enger Kooperation mit anderen Forscherteams weltweit an der Entwicklung geeigneter Therapiemaßnahmen.

Eine besondere Stärke der Münchner Forschergruppe besteht darin, dass die Wissenschaftler in der Klinik parallel sowohl am Krankenbett als auch mit den Biologen im Labor arbeiten. Das Zusammenfließen der Erfahrungen aus beiden Bereichen soll den Forschungserfolg beschleunigen. Die bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse der Großhaderner Arbeitsgruppe sind auf breite Resonanz in der Fachwelt gestoßen.

Lebensrettende Forschung braucht lebensnotwendig finanzielle Mittel!

Aufwendige und intensive Forschungsarbeit hilft den Menschen und sie schafft Grundlagen für Feldforschung in weiteren Bereichen. Doch moderne Forschung kostet Geld. Forschung braucht die Unterstützung der Medien und der Öffentlichkeit. Die Forschungsarbeit der von Prof. Faist gegründeten Forschungsstiftung "saveyounglife" braucht Sie! Nur dann kann das große Ziel der Münchner Forscher und ihrer Kollegen weltweit, in den nächsten 10 Jahren die Sterblichkeit bei Sepsis zu halbieren, erreicht werden.

Antisepsis-Kampagne 2006

Die Antisepsis-Kampagne 2006 von saveyounglife wird am 14. Juli 2006 stattfinden. An diesem Tag wird für diese wichtige Forschungssache ein Pro/Am-Charity-Tennisturnier auf der Tennisanlage "Der Rothof" stattfinden. Bei den Spielen um die SaveYoungLife-Trophy werden mehr als 120 Tennisspieler aus Wirtschaft, Politik, Unterhaltung und Sport gegeneinander antreten. 24 Sponsorenmannschaften, ergänzt durch zahlreiche Tennisprofis und viele prominente Hobbyspieler, wollen für die gute Sache spielen und bei der abendlichen Wissenschafts- und Charity-Gala ihre Solidarität mit der Sepsisforschung dokumentieren.

Quelle: GGIP Gesellschaft für Gesundheit


www.barrierefreie-arztpraxen.org

Krautheim - 20.04.2006 (ots) - Jeder Patient hat das Recht auf die freie Wahl eines Arztes oder Zahnarztes. Dieses Grundrecht ist im Sozialgesetzbuch 5 verankert (§76) und für alle Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse ein unverzichtbar hohes Gut.

Was ist jedoch, wenn der Patient im Rollstuhl sitzt und in die Praxisräume des Arztes oder Zahnarztes nicht hineinkommt, weil eine Treppe die Zufahrt zur Praxis verhindert?

Für dieses alltägliche Problem hat der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) jetzt eine einfache Lösung gefunden: die erste Internet-Datenbank mit detaillierten Angaben über die Barrierefreiheit von Arzt- und Zahnarztpraxen von und für Menschen mit Behinderung. Künftig können Betroffene ihre eigenen Erfahrungen über die Erreichbarkeit ihres Arztes und die Gestaltung der Behandlungsräume, in Form eines Erhebungsbogens selbst im Internet veröffentlichen. Michael Wolter, stellvertretender Vorsitzender des BSK: "Unser Service gibt im Sinne des Selbsthilfegedankens betroffenen Menschen mit Behinderung die Möglichkeiten, entweder nach einer barrierefreien Arzt- oder Zahnarztpraxis für sich selber zu suchen oder die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse zu einer Arzt- oder Zahnarztpraxis mittels des Beurteilungsbogens anderen Betroffenen zur Verfügung zu stellen". Die Angaben zu den bewerteten Arzt- und Zahnarztpraxen dienen alleine der Informationsvermittlung zwischen Betroffenen und nicht der Kritik an den bewerteten Praxen. Jedoch begrüßt es der BSK, wenn Ärzte und Zahnärzte die Bewertungen und Erfahrungen von betroffenen Menschen für eine barrierefreie Umgestaltung ihrer Räumlichkeiten nutzen. Im Internet findet man die Seite unter: www.barrierefreie-arztpraxen.org.

Quelle: BV Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.


Forsa: 63 Prozent der Patienten wollen Therapie mitentscheiden

Hamburg - 30.03.2006 (ots) - Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) haben 63 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten einen Arzt, dem sie voll und ganz vertrauen. Ebenso viele wünschen sich aber bei Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen, eine aktivere Rolle. Sie möchten mit ihrem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten sprechen und gemeinsam mit ihm entscheiden, welche Therapie für sie die richtige ist.

Krankenhausflur
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Um sich mit dem Arzt über die eigene Krankheit und die Therapie-Optionen austauschen und diese aktive Rolle auch tatsächlich einnehmen zu können, benötigen die Patienten möglichst viel Wissen. Nach dem Arzt wurden in der Forsa-Umfrage das Internet und die Krankenkasse als bevorzugte Informationsquellen genannt, wenn es darum geht, mehr über Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren. Die TK und die Universität Freiburg entwickeln deshalb gemeinsam ein interaktives Online-Angebot, das Patienten wissenschaftlich-fundierte Informationen bietet, die genau auf ihre individuelle gesundheitliche Situation zugeschnitten und für Laien verständlich sind: den TK-Patientendialog.

Christine Vietor, Projektleiterin bei der TK: "Wenn Patienten mit einer Diagnose konfrontiert wurden, ist der Informationsbedarf meist sehr hoch. Erste Anlaufstelle ist für viele das Internet, doch das wilde Surfen durch die Suchmaschinen verwirrt oft nur noch mehr. Die Quellen sind oft nicht qualitätsgesichert, Informationen sind widersprüchlich oder für Patienten nicht verständlich genug. Wir möchten den Versicherten ein Angebot zur Verfügung stellen, das die Vorteile des Internets, das heißt, jederzeit anonym und bequem von zu Hause Informationen abrufen zu können, mit einem Informationsangebot, das genau auf die individuelle Situation des Patienten zugeschnitten ist, verbindet."

Das Web-basierte System informiert Patienten über ihre Diagnose und Therapie-Optionen. Informierte Patienten können so ihr Wissen und persönlichen Präferenzen in das Gespräch mit dem Arzt einbringen, um gemeinsam mit ihm über die beste Therapie zu entscheiden.

Prof. Dr. Dr. Martin Härter von der Universität Freiburg: "Erste Studien zeigen, dass sich eine stärkere Beteiligung des Patienten bei der Therapie positiv auf den Behandlungserfolg auswirkt und zu einer verbesserten Compliance führt. Das heißt, je besser Patienten ihre Krankheit verstehen, desto mehr können sie sich an die mit dem Arzt vereinbarte Therapie halten, akzeptieren die vorgesehene Medikation und auch empfohlenes Gesundheitsverhalten wie Diät, Sport et cetera." Der TK-Patientendialog soll im Praxistest zeigen, ob sich derartige Angebote als Orientierungshilfe für das Arzt-Patienten-Gespräch bewähren.

Das Projekt startet in diesem Jahr zunächst mit der Indikation Rückenschmerzen und wird im nächsten Schritt um das Thema Depression erweitert. "Wir haben uns unter anderem für diese Diagnosen entschieden, weil sehr viele unserer Versicherten davon betroffen sind. Über 1,5 Millionen Krankschreibungstage entfielen im letzten Jahr allein auf die Diagnose Rückenschmerzen", erklärt Christine Vietor. Und der Freiburger Psychologe und Mediziner ergänzt: "Zudem ist bei beiden Diagnosen die aktive Mitarbeit des Patienten bei der Therapie besonders wichtig."

Das Projekt wird am 30. März 2006 erstmals auf dem 4. Deutschen Kongress zur "Partizipativen Entscheidungsfindung" in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg vorgestellt. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.patient-als-partner.de und www.sdm2006.de.

Quelle: TK Techniker Krankenkasse


BAG SELBSTHILFE e.V.: Heilmittel für behinderte Kinder sicherstellen

Düsseldorf - 30.03.2006 (ots) - Mit Sorge beobachtet die BAG SELBSTHILFE, der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland, die Praxis verschiedener Ärzte, bestimmte Heilmittel, wie beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, nicht mehr zu verordnen, weil die Heilmittelbudgets angeblich im Vergleich zum Vorjahr stark gekürzt worden seien. Von den Auswirkungen einer solchen Verordnungspraxis sind vor allem behinderte Menschen und - ganz besonders - behinderte Kinder betroffen.

Gerade sie sind auf die kontinuierliche Versorgung mit Heilmitteln angewiesen, vor allem, wenn sie von schweren chronischen Erkrankungen und bestimmten Behinderungen betroffen sind. "In einigen Fällen ist eine auf die konkrete Entwicklung abgestimmte und durchgängige Versorgung absolut notwendig", betont Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE. "Unterbleibt sie, können schwere Schäden eintreten."

Die BAG SELBSTHILFE gegrüßt daher auch den Vorstoß und die Forderung von Karin Evers-Meyer, der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, die Versorgung behinderter Menschen mit Heilmitteln sicher zu stellen. Nach den ihr vorliegenden Informationen seien die Budgets keineswegs derart gesenkt worden, dass sie ein solches Verordnungsverhalten rechtfertigen würden. Für sie sei es unerträglich, dass die Probleme beim "Herunterbrechen" der Gesamtbudgets auf die einzelnen Arztgruppen und Praxen sich zu Lasten schwerstbehinderter Kinder auswirken würden.


Die BAG SELBSTHILFE e.V. - Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen - ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

Quelle: BAG SELBSTHILFE e.V


"Wenn ich mich nicht halte, falle ich auseinander": Hilfe bei Hypermobilität

Würzburg/Freiburg - 23.03.2006 (ots) - Ein stabileres Körpergefühl mit der Alexander Technik erfahren

"Wenn ich mich nicht halte, falle ich auseinander", sagen Menschen, die an Hypermobilität leiden. Als hypermobil oder hyperflexibel wird eine Person bezeichnet, bei welcher die Gelenke und Bänder über das alters- und geschlechtsbezogene durchschnittliche Maß hinaus bewegt werden können (Überdehnung). Oft sehen die Betroffenen ihren eigenen Körper als eine Ansammlung lose verbundener Körperteile an und können körperliches Vertrauen nur über eine hohe Grundspannung erleben. Die Folge: Überlastungsschmerzen durch statische Belastungen des Bewegungsapparates, d.h. Schmerzen in den Gelenken, Sehnenscheidenentzündung, häufige Verletzungen an Bändern sowie chronische Arthritis. Meist wird als einzige Behandlungsmöglichkeit Krankengymnastik empfohlen. Viele der Betroffenen berichten jedoch eher von einer Verschlimmerung der Beschwerden, wenn sie in die Praxis von Uschi Hartberger kommen. Die Lehrerin der Alexander Technik ist Vorstandsmitglied der G.L.A.T. (Gesellschaft der Lehrer/innen der F.M. Alexander-Technik e.V., Freiburg) und arbeitet seit über 13 Jahren mit der Methode. Uschi Hartberger: "Die Alexander Technik ist eine ganzheitliche Methode und hilft hypermobilen Menschen dabei, ihre Spannungen wahrzunehmen, ihre Bewegungen anders zu koordinieren und damit die Schmerzen zu verringern."

"Wir AT-Lehrer sind darauf geschult, die Verteilung von Spannung im Körper mit dem Auge wahrzunehmen und Menschen dabei zu unterstützen, einerseits ihre Spannungen wahrzunehmen und andererseits zu erkennen, auf welche Weise sie das natürliche Funktionieren beeinträchtigen", erklärt Uschi Hartberger. Um Menschen, die an Hypermobilität leiden, ihr eigenes Reagieren und Handeln auf körperlicher Ebene bewusst zu machen, so Hartberger, "gebrauchen wir neben unserem geschulten Auge auch unsere Hände. Damit sprechen wir den bewegungsem-pfindenden Sinn der Menschen an, die zu uns in die Einzel- oder Gruppenstunde kommen. Mittels unserer Hände führen wir die zu einer verbesserten Koordination und leiten sie zu einfachen Bewegungen an." So wird über die bewusste Steuerung die Koordination der Bewegungen gefördert. Es wird ein neues, stabiles und sicheres Körpergefühl ohne zu hohe Grundspannung erfahrbar und im Alltag reproduzierbar."


Quelle: Alexander Technik


Informationen zu klinischen Studien entscheidend vereinfacht

Genf - 23.03.2006 (ots/PRNewswire) - Neues IFPMA-Webportal ermöglicht Patienten und Ärzten eine schnellere und präzise Suche in fünf Sprachen

Um den öffentlichen Zugang zu klinischen Studien der pharmazeutischen Industrie zu verbessern, hat die International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations (IFPMA) ihr Informationsangebot entscheidend erweitert. Mit der heute freigeschalteten verbesserten Version des IFPMA-Webportals www.ifpma.org kommt die Pharmaindustrie nicht nur ihrem Versprechen nach mehr Transparenz in der klinischen Forschung nach, sondern erleichtert einer steigenden Zahl von "Besuchern" die Nutzung der Internetplattform. Das in Zusammenarbeit mit dem führenden Technologieunternehmen IBM aufgebaute Webportal ist die weltweit erste Informationsquelle, die einen einfachen und gebündelten Zugriff auf laufende und abgeschlossene klinische Studien forschender Pharmaunternehmen ermöglicht.

Dr. Harvey E. Bale, Geschäftsführer der IFPMA, betont: "Die meisten Menschen dieser Welt sprechen kein Englisch. Deshalb ermöglichen wir es unseren Benutzern, Suchbegriffe jetzt zusätzlich in Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch einzugeben. Weitere Sprachen werden folgen. Auch können nicht alle Nutzer etwas mit medizinischen Fachbegriffen anfangen. Aus diesem Grund haben wir die Suchfunktionen unseres Portals verbessert. So werden bei falsch geschriebenen Wörtern korrigierte Vorschläge sowie medizinische Fachausdrücke für gängige Krankheitsbegriffe angeboten, einschliesslich der Namen von Arzneimitteln. Die Suche wird so - insbesondere für den Laien - wesentlich erleichtert." Dr. Bale erläutert weiter: "Damit jeder Besucher des Portals schneller zur gewünschten Information gelangen, ist jetzt auch eine Suche nach mehreren Kriterien gleichzeitig sowie nach geographischen Regionen möglich. Dadurch kann jeder nach Studien suchen, die in seinem regionalen Umfeld durchgeführt werden oder deren Indikationen ihn besonders interessieren."

Zustimmung kommt auch von aussen: "Das neue Sprachangebot des neuen IFPMA-Webportals wird mehr Ärzte und Patienten ermutigen, sich über klinische Studien, z.B. im Bereich der Herzerkrankungen, zu informieren", lobt Janet Voûte, Vorstandsvorsitzende der World Heart Federation, das neue Portal. Dazu auch Albert van der Zeijden, Vorsitzender der International Alliance of Patients' Organizations (IAPO): "Das IFPMA-Webportal ist eine wertvolle Quelle für Informationen über klinische Studien. Das Portal unterstützt Patienten und deren Betreuer auch bei Entscheidungen im Falle mehrerer Behandlungsoptionen. Der möglichst einfache Zugang zu akkurater und aktueller Information ist eines der Hauptanliegen einer patientenorientierten Gesundheitspolitik, wie wir auch kürzlich in der Declaration on Patient-Centred Healthcare' der IAPO festgehalten haben."

Der Launch des neuen IFPMA-Webportals wird von einer zweimonatigen Werbekampagne auf Google und Yahoo unterstützt. Gibt man Suchbegriffe zu klinischen Studien, Krankheiten oder anderen medizinischen Themen in einer der beiden Suchmaschinen ein, so erscheint automatisch ein Link zu dem IFPMA-Portal. Die Zahl der Informationen über klinische Studien auf der Internetplattform ist enorm gestiegen. Listete die erste Version des Portals im September letzten Jahres 26.000 verschiedene Seiten auf, so sind es heute bereits über 88.000 - die Tendenz ist steigend. Auch die Anzahl der Links auf dem IFPMA-Portal zu anderen Internetseiten hat sich erhöht: von zehn auf fünfzehn.

Quelle: International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations


Generation 50Plus hält sich fit

Wiesbaden (ots) - 23.02.2006 - Die Generation der über 50jährigen hält sich heute im Allgemeinen fit. 74 Prozent aller Bundesbürger über 50 Jahre geben an, Sport zu treiben oder sich anderweitig körperlich zu betätigen. Dabei sind Männer deutlich bewegungsmuffliger als Frauen (69% zu 78%). Die beliebtesten körperlichen Aktivitäten sind Spazierengehen (49%), Haus- oder Gartenarbeit (44,5%) und Schwimmen (33%). Zu diesen Ergebnissen kam eine Best-Ager-Studie der DBV-Winterthur Krankenversicherung in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut TNS-Infratest.

Grafik: Fit ab 50
Quelle: DBV-winterthur Versicherungen

Nicht ganz so beliebt sind bei den über 50jährigen Joggen und Walken (17%), Fahrradfahren (11%) und Gymnastik (9%). Immerhin neun Prozent der Befragten müssen im Beruf noch körperlich arbeiten. In der Beliebtheitsskala weiter unten rangieren auch Sportarten wie Fitness (5%), Mannschaftssport (5%), Tennis (3%) und Skifahren (3%). Ganz aus der Mode gekommen ist bei Älteren das Wandern (2%) und für Golf fehlt den meisten vermutlich das nötige Kleingeld - diese vermeintliche Boomsportart für die zweite Lebenshälfte wird nur von einem Prozent betrieben.

Die Bewegungsfreude nimmt mit zunehmendem Alter nicht wesentlich ab. Sind es bei den 50 bis 60jährigen 75 Prozent, die sich körperlich betätigen, sind es bei den über 60jährigen immerhin noch 73 Prozent. Allerdings verschiebt sich die Präferenz mit zunehmendem Alter deutlich vom Joggen und Fahrradfahren zum Spazierengehen und zur Gymnastik. Während die Männer in der zweiten Lebenshälfte auch gerne Tennis spielen, Mannschaftssportarten ausüben oder schwimmen, bevorzugen die Frauen eher Spazierengehen, Haus- und Gartenarbeit, Fitness und Gymnastik.

Befragte mit höherem Bildungsgrad sind eher bei den Joggern, Tennis- und Mannschaftsspielern zu finden als bei den denen, die gern spazieren gehen oder in Haus und Garten arbeiten. Tennis, Schwimmen und Golf werden überproportional häufig bei Befragen mit einem hohen Einkommen bzw. einer hohen Rente oder Pension angegeben.

Quelle: DBV-winterhur


Haut aus der Sprühdose -
Neues Eigenhaut-Verfahren schließt Hautwunden schöner

Baierbrunn/München - 23.02.2006 - Eine auf frische Wunden gesprühte Lösung mit eigenen Haut-Keimzellen (Basalzellen) lässt oberflächliche Hautwunden schöner heilen, als dies bisher mit Hauttransplantationen gelang. Bei der in Australien entwickelten Methode werden laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau aus einem frisch entnommenen, millimeterdünnem Hautstück Basalzellen gewonnen und unmittelbar zur Sprühlösung verarbeitet. Auf der Wunde entwickeln sie sich zu Zellen mit unterschiedlicher Funktion, zum Beispiel Oberhaut-, Immun- und Pigmentzellen. Die neue Haut heilt glatt, narbenarm und ohne Farbveränderungen.

Aber auch die Selbstheilungskräfte werden angeregt, sagt Privatdozent Dr. Ernst Magnus Noah, Rotes-Kreuz-Krankenhaus in Kassel, der mit der neuen Methode bereits Erfahrungen sammeln konnte: "Es ist, als würden sie die Zellen, die eine Verletzung überlebt haben, daran erinnern, sich zu vermehren." Die mögliche Behandlungsfläche ist etwa 80-mal größer als das zur Gewinnung benötigte Hautstückchen.

Quelle: pte



Hund hält in Bewegung

09.02.2006 - Ein vierbeiniger Freund ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch für das Herz. Kanadische Sportwissenschaftler haben ermittelt, dass Hundebesitzer pro Woche gut fünf Stunden auf den Beinen sind, ihre Nachbarn ohne Hund dagegen nur knapp drei Stunden.

Spaziergang mit dem Hund
Quelle: photocase

"Es ist die Verpflichtung gegenüber dem Hund, die die Leute aus dem Haus treibt und ihnen zusätzliche Bewegung verschafft", erläutert Shane Brown von der University of Victoria. Regelmäßige moderate körperliche Aktivität gilt als einer der wichtigsten Faktoren zur Vorbeugung von Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Brown und sein Studienbetreuer Ryan Rhodes führten eine Befragung unter 351 Einwohnern der Großstadt Victoria durch. Die 70 Hundebesitzer brachten es im Schnitt auf 300 Minuten Spazierengehen pro Woche, die übrigen Teilnehmer dagegen nur auf 168 Minuten.

"Wir sagen nicht, dass sich jedermann einen Hund anschaffen sollte", betont Brown. Jene Hundebesitzer, die ihrem Liebling regelmäßig Bewegung verschafften, könnten jedoch einen gesundheitlichen Bonus verbuchen.

Forschung: Shane G. Brown und Ryan E. Rhodes, School of Physical Education, University of Victoria, Victoria, British Columbia

Quelle: scienceticker


Unser Kind - neue Publikation der Lebenshilfe im modernen Magazin-Stil

26.01.2006 - Mit dem Magazin „Unser Kind“ geht die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung einen neuen Weg. „Unser Kind“ ist eine einmalig erscheinende Zeitschrift, die nicht als Fachbroschüre aufgemacht ist, sondern im modernen Magazin-Stil über die aktuelle Situation von Familien mit einem geistig behinderten Kind informiert. Im Fokus steht der erste Lebensabschnitt: von der Schwangerschaft und Geburt bis zur Grundschule.

Die Zeitschrift will nicht nur Betroffene ansprechen. Sie richtet sich an alle, die sich ein umfassendes und authentisches Bild vom Leben mit einem behinderten Kind machen möchten. Bald soll „Unser Kind“ neben anderen Magazinen bei Ärzten im Wartezimmer, in Frühförder- und Beratungsstellen ausliegen.

In Reportagen mit vielen beeindruckenden Fotos kommen vor allem Eltern behinderter Kinder, ihre Geschwister und Großeltern zu Wort. Sie erzählen offen vom Schock nach der Geburt – davon, wie eine Welt zusammenbricht. Bald wächst dann aber die Erkenntnis: „Wir sind nicht allein!“ In Elterngrup-pen finden die Betroffenen Trost und Verständnis. Hier können sie sich offen austauschen und werden unterstützt von der Lebenshilfe oder anderen Organisationen. Ist die erste Zeit des Trauerns vorbei, empfinden die Mütter und Väter ihr behindertes Kind nicht mehr allein als Belastung, sondern im Gegenteil als Bereicherung ihres Lebens.

Neben den Erfahrungen betroffener Familien enthält „Unser Kind“ jede Menge Internetlinks, Adressen, rechtliche Informationen und andere Tipps. Gerade die Entscheidung für die richtige Schule treffen Eltern nicht leicht. Die Berliner Autoren des Magazins, Ina Beyer (Text) und Hans D. Beyer (Fotos), haben deshalb in verschiedene Schulformen hineingeschnuppert. Berater und Therapeuten berichten zudem über Möglichkeiten und Grenzen der Frühförderung und Integration.

Gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro kann die Zeitschrift „Unser Kind“ (Umfang 144 Seiten) bei der in Marburg ansässigen Bundesvereinigung Lebenshilfe, Telefon 06421/491-116, Fax -616, E-Mail: vertrieb@lebenshilfe.de, bestellt werden.

Gefördert wurde das Magazin durch die Aktion Mensch, die Barmer Ersatzkasse, das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung und die Lebenshilfe Frankfurt am Main.

Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe


Neues Modell erklärt Ausbreitung von Krankheiten
Beobachtung von Banknoten liefert neue Aufschlüsse

Göttingen/Santa Barbara - 26.01.2006 - Das Verfolgen der Bewegung von Hunderttausenden Banknoten auf ihrem Weg durch die Vereinigten Staaten könnte Wissenschaftern eine entscheidende Waffe im Kampf gegen die Ausbreitung tödlicher Infektionen wie der Vogelgrippe liefern. Physiker des Max-Planck-Institut für Strömungsforschun www.chaos.gwdg.de und der University of California www.ucsb.edu haben jetzt ein Modell entwickelt, dass diese Bewegungen basierend auf der Wanderung der amerikanischen Banknoten erklärt. Das Team um Dirk Brockmann nutzte das Online-Projekt "Wo ist George?" www.wheresgeorge.com um Dollarscheine über ihre Seriennummer zu lokalisieren. Das Konterfei von George Washington befindet sich auf dem Eindollarschein. Besucher der Site geben die Seriennummer ein und können dann sehen, wo die Banknote bereits gewesen ist.

Die Wissenschafter verfolgten 464.670 Dollarscheine in ganz Amerika. Dafür nutzten sie 1.033.095 individuelle Berichte. Dem Team fiel auf, dass sich die Banknoten nach zwei mathematischen Regeln bewegen, die als Potenzgesetze bekannt sind. Ein Gesetz beschreibt die Entfernung, die zwischen jeder Station der Reise zurückgelegt wurde, das andere den Zeitraum, der zwischen den Bewegungen verging. Die meisten Geldscheine bewegen sich immer nur über eine geringe Distanz. Es besteht aber eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass eine sehr große Entfernung überwunden wird. Das kann zum Beispiel bei einem Flug von einer Seite des Landes zur anderen der Fall sein. Manche Geldscheine bewegen sich rasch. Es besteht jedoch eine realistische Chance, dass zum Beispiel im Sparschwein eines Kindes lange liegen bleiben.

Obwohl die Bewegungen einzelner Banknoten nicht vorhersagbar bleiben, ermöglichen die mathematischen Regeln die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass ein Geldschein innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine bestimmte Entfernung zurückgelegt hat. Brockmann erklärte gegenüber New Scientist, dass das entscheidende für die Entwicklung eines quantitativen Modells für die Ausbreitung einer Krankheit das menschliche Verhalten sei. Der Wissenschafter gibt zu, dass die Bewegung des Geldes die Mobilität der Menschen nicht perfekt wiedergibt. Zusätzlich sei es wahrscheinlich, dass nur bestimmte Arten von Menschen wissen wollen, wo sich ihre Geldscheine befinden und sich daher mit www.wheresgeorge.com beschäftigen. Der Vergleich mit frei zugänglichen Daten zu Passagierflügen und der Mobilität auf der Straße lege jedoch nahe, dass das Modell treffend ist. Luis Amaral von der Northwestern University begrüßte die Ergebnisse der aktuellen Studie. Er wandte jedoch ein, dass der Vergleich zwischen Banknoten und Krankheiten nicht ideal sei, da sich Banknoten nicht wie eine Krankheit vermehrten.


Quelle: pte


Erste Hilfe für Raucher

12.01.2006 - Raucher werden häufiger als Nichtraucher in Erste-Hilfe-Stationen und Notaufnahmen vorstellig. Eine Berliner Medizinerin und ihre Kollegen wollen nun untersuchen, ob sich diese Tatsache nutzen lässt, um Nikotinabhängige zum Rauchstopp zu bewegen.

Symbol - Nicht Rauchen - an der Wand
Quelle: photocase

"Wir wollen die Patienten noch vor Ort ansprechen und ihre Motivationslage für eine Änderung ihres Rauchverhaltens diskutieren", erläutert Claudia Spies von der Berliner Charité. Ziel des auf drei Jahre ausgelegten und von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projekts sei es, zu überprüfen, ob trotz beschränkter Ressourcen und knapper Zeit ein deutlicher Rückgang des Rauchens bewirkt werden könne.

Sofern es körperlicher und mentaler Zustand ermöglichen, sollen die Patienten vor Ort computergestützt Fragebögen ausfüllen. Darauf folgt ein kurzes, aber intensives Gespräch, in dem die jeweilige Motivationslage ermittelt wird. Schließlich erhalten die Patienten mündlichen Ratschlag und eine Broschüre, die auf ihre persönliche Situation zugeschnitten ist. Im folgenden Monat schließen sich vier telefonische Kontakte an, bei denen die Wirksamkeit der Maßnahmen ermittelt wird.

Frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass nur eine solche Kombination von Intervention und Nachbetreuung zu höheren Abstinenzraten führe, so Spies.

Allein in Deutschland rauchen schätzungsweise 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Laut Angaben der Deutschen Krebshilfe sterben hierzulande jährlich 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Forschung: Claudia Spies, Universitätskliniken für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Charité Universitätsmedizin, Berlin; und andere

Quelle: scienceticker


Im Neuen Jahr 2006 lebe ich rauchfrei!
Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für gute Vorsätze zum Jahreswechsel

29.12.2005 - Das Jahr 2005 neigt sich seinem Ende zu, und an Silvester schauen viele Menschen sowohl zurück als auch nach vorne: Wie war das vergangene Jahr, und was kann ich im neuen Jahr besser machen? Gute Vorsätze für das Jahr 2006, die sich auch verwirklichen lassen, sind gefragt. Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps: Rauchen Sie nicht! Leben Sie gesund! Denn durch Änderungen des Lebensstils lassen sich nach Ansicht von Krebs-Experten bis zu zwei Drittel aller Krebserkrankungen vermeiden.

Wer gesundheitsbewusst lebt, hat viel davon: Das Wohlbefinden steigt, die Leistungsfähigkeit wird erhöht und das Krankheitsrisiko sinkt nachweislich. Innere Ausgeglichenheit und äußere Schönheit sind der Lohn für die Anstrengung, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Die Deutsche Krebshilfe erinnert daher zum Jahreswechsel an die wichtigste Regel für einen gesunden Lebensstil: Nichtrauchen. Wer raucht, sollte aufhören - am besten von einem Tag auf den anderen. Und wer nicht raucht, sollte es gar nicht erst anfangen.

Mit zahlreichen Materialien und Angeboten unterstützt die Deutsche Krebshilfe aufhörwillige Raucher. In der kostenlosen Broschüre "Aufatmen" sind die wichtigsten Maßnahmen für den Rauchstopp zusammen gefasst. Krebskranke Raucher und ihre Angehörigen können die kostenlose Nichtraucher-Hotline der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums nutzen. Unter der Nummer 0 62 21/42 42 24 gibt es Beratung und Betreuung. Für Schüler und junge Erwachsene hält die Deutsche Krebshilfe die Programme "Be smart - Don't start" sowie "Just be smokefree" bereit. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Website der Organisation unter www.krebshilfe.de. "Rauchfrei leben ist gesund und macht Spaß", betont die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dr. Dagmar Schipanski. "Wer nicht raucht, schützt sich und seine Umwelt." In diesem Sinne: ein gesundes Neues Jahr!

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V.



Schlafstörung? Kein Krimi vor dem Zu-Bett-Gehen

Magazin Reader's Digest gibt Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung von Volksleiden

Stuttgart, 29. Dezember 2005. Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Diabetes und anderen Volksleiden. Das Magazin Reader's Digest gibt in einer zweiteiligen Serie wertvolle Tipps zur Vorbeugung und Behandlung. Der Auftakt wird im Januar-Heft gemacht, das ab sofort am Kiosk erhältlich ist. Dabei betont der aus Gesundheitssendungen bekannte Arzt Dr. Günter Gerhardt: "Volksleiden sind in hohem Maße auf unsere Lebensführung zurückzuführen." Aus seiner Sicht drängen sich mehrere Ursachen für das Kranksein des modernen Menschen auf: "Ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und ein Übermaß an Stress."

Vor allem Schlafstörungen nehmen bei den Menschen rapide zu. Nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Schlafstörung leiden inzwischen 20 bis 30 Prozent der Deutschen darunter, dass sie nicht ausreichend oder aber unruhig schlafen. Die Folgen sind gravierend: Jeder vierte Unfall im Verkehr oder am Arbeitsplatz geht auf Schlafmangel zurück, auch Herz- und Kreislauferkrankungen hängen oftmals damit zusammen.

Experten gehen davon aus, dass zwei Drittel der Schlafstörungen psychische Ursachen haben, zum Beispiel verschärfte Arbeitsbedingungen, Probleme in der Ehe, Sorgen wegen der Kinder. Allerdings warnen die Fachleute davor, Schlafprobleme durch die Einnahme von Schlaftabletten beseitigen zu wollen. Wilfried Böhning, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums in Bad Lippspringe, rät vielmehr dazu, bestimmte Störquellen abzubauen. Wer an Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, sollte zum Beispiel keine belastenden Nachrichten oder Krimis vor dem Zu-Bett-Gehen sehen, keinen Alkohol trinken und nicht bereits am Tag mangelnden Schlaf nachholen. Wichtig auch: regelmäßig ins Bett gehen, sich ausgewogen ernähren, einen Spaziergang am Abend machen und Entspannungstechniken lernen.

Auch Rückenschmerzen werden zunehmend zu einer weit verbreiteten Krankheit. Rund 40 Prozent der Deutschen leiden darunter, mehr als ein Viertel aller Fehltage am Arbeitsplatz sind darauf zurückzuführen. In den meisten Fällen entstehen die Probleme durch eine einseitige oder falsche Belastung des Rückens. Oft stecken aber auch "psychosoziale Faktoren dahinter", sagt Professor Jan Hildebrandt von der Schmerzklinik der Uni Göttingen. So gibt es immer wieder Menschen, die auch Jahre nach einer Operation über Schmerzen klagen, wo eigentlich kein Schmerz mehr ist.

Meist helfen spezielle Entspannungstechniken, zumal Experten überhaupt dem Faktor Bewegung große Bedeutung beimessen, um Rückenschmerzen zu vermeiden oder zu beseitigen. "Wenn die Muskulatur insgesamt in gutem Zustand ist, kann sie passive Strukturen wie Knochen, Bänder oder Zwischenwirbel schützen", betont der Bremer Sportmediziner Stefan Dalichau. Sein Rat: Fast jeder Sport ist dazu geeignet, sich vor Rückenproblemen zu schützen.

Vorsicht ist auch beim Thema Asthma geboten, immerhin kann ein lästiger Schnupfen auf Dauer schwere Folgen haben. "Jeder dritte Heuschnupfenpatient wird früher oder später zum Pollenasthmatiker", sagt Professor Karl-Christian Bergmann von der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Allergie-Centrum-Charité in Berlin. Experten warnen deshalb: Wenn im Frühjahr oder Sommer ein Husten länger als 14 Tage dauert, ist es kein normaler Husten mehr. Wer die Entzündung der Atemwege nicht behandeln lässt, läuft Gefahr, dass sich der Infekt unbemerkt fortentwickelt.

Deshalb ist es ratsam, lieber rechtzeitig zum Facharzt zu gehen, der mit einem Lungenfunktionstest feststellen kann, ob der Luftstrom beim Ein- und Ausatmen eingeschränkt ist. Sollte Asthma vorliegen, kann dem Patienten zumeist mit Medikamenten geholfen werden. Aber auch hier gilt der Grundsatz: Eine vernünftige Lebensführung hilft, die Krankheit einzudämmen. "Da Körper und Seele in enger Beziehung zueinander stehen, sollten Asthmatiker in besonderem Maße auf innere Ausgeglichenheit achten", rät Professor Bergmann. Und das bedeutet: gesunde Ernährung, viel Bewegung, ausreichend Schlaf sowie eine effektive Bewältigung von Stress.


Quelle: Reader's Digest Deutschland


Mehr Muskeln für Opa und Oma - Warum Senioren auch Krafttraining machen sollten

Baierbrunn - 22.12.2005 (ots) - Auch für ältere Menschen ist Krafttraining vorteilhaft. „Die Muskulatur ist das größte Organ des Körpers. Sie ist nicht nur für Bewegung zuständig, sondern bildet auch Hormone, die den Stoffwechsel oder Entzündungsprozesse günstig beeinflussen“, sagt Prof. Martin Halle, Internist, Kardiologe und Sportmediziner an der Technischen Universität München im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Krafttraining sei deshalb auch bei im Alter häufigen Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Rheuma gut. Halle empfiehlt Älteren deshalb gezielte Kräftigungsübungen unter fachkundiger Anleitung. Schaden könnten aber zu hohe und falsche Belastungen.


Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber


Bei Verbrennungen besser zum Arzt

Eschborn (ots) - 15.12.2005 - Verbrannte oder verbrühte Körperflächen zweiten Grades, die größer als ein 2-Euro-Stück sind, beziehungsweise Verbrennungen, deren Tiefe man selbst nicht einschätzen kann, sollte ein Arzt untersuchen, rät die »Neue Apotheken Jllustrierte« in der Ausgabe vom 15. Dezember 2005. Bei großflächigen Verbrennungen sollte sogar umgehend der Rettungsdienst verständigt werden. Die Behandlung von Brandverletzungen bei Kindern und Säuglingen gehört grundsätzlich in die Hände eines Arztes.

Wichtig bei jeder Art von Verbrennung: maximal drei Minuten mit 15 bis 20 Grad kaltem Leitungswasser kühlen - Auf keinen Fall Eis verwenden, da es das verletzte Gewebe noch stärker beschädigt. Liegt der Verletzungszeitpunkt länger als zehn Minuten zurück, darf nicht mehr gekühlt werden.

Zum Desinfizieren eignen sich Präparate mit Povidon-Iod. Schützen kann man die Wunde am besten mit einer Kompresse, die mit einer Metallschicht versehen ist. Hausmittel wie Mehl, Butter oder Puder haben dagegen auf verbrannter Haut nichts zu suchen! Brandsalben zur Unterstützung der Wundheilung sollte man erst anwenden, wenn sich die Hautdecke wieder geschlossen hat.

Quelle: Neue Apotheke Illustrierte


Vorsorge: Darmspiegelung mit geringer Resonanz - Weniger als drei Prozent der Berechtigten gehen zur Untersuchung

Baierbrunn (ots) - 08.12.2005 -Seit 2002 können sich alle Deutschen ab dem 56. Lebensjahr auf Kassenkosten zur Krebsvorsorge den Darm spiegeln lassen, aber weniger als drei Prozent der Berechtigten nehmen dies bisher wahr. Der Internist und Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Dr. med. Axel Munte registriert es im Gespräch mit dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ enttäuscht: „Die Menschen neigen dazu, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagte er.

Bei denen, die das Angebot wahrnehmen, wird immerhin in jedem vierten Fall mindestens ein Darmpolyp gefunden und entfernt. Diese anfangs harmlosen Gewächse können zu Krebs entarten. Bei 65 000 Untersuchungen in Bayern wurde rund 600- mal ein schon bestehender Darmkrebs entdeckt. Munte weist darauf hin, dass die Darmspiegelung heute kaum belastend ist: „Sie sehen das auch daran, dass etwa in meiner Praxis die Hälfte aller Untersuchten auf Beruhigungs- und Schmerzmittel verzichtet.“

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau


TK:Tipps für die Wintersport-Reiseapotheke

Hamburg (ots) - 01.12.2005 - Wer seine Koffer für den Wintersport packt, sollte auch an die Reiseapotheke denken. Dr. Martina Köthemann, Apothekerin bei der Techniker Krankenkasse (TK), gibt Tipps für die Grundausstattung:

  • Regelmäßig einzunehmende Arzneimittel
  • Sonnenschutzmittel und Lippenpflegestift mit    hohem Lichtschutzfaktor und Fettgehalt
  • Kältecreme mit hohem Fettanteil
  • Präparate gegen Husten und Schnupfen
  • Mittel gegen Durchfall
  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Schmerzlindernde Salbe gegen Verstauchungen    und Zerrungen
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Elastische Binden/Kalt-Warm-Kompresse/Pflaster
  • Schere/Pinzette
  • Verbandsmaterial/Einmalhandschuhe
  • Fieberthermometer

  • Quelle: Techniker Krankenkasse




    Hypnose hilft bei zahlreichen Krankheiten

    Hamburg (ots) - 24.11.2005 - Hypnose, die Heilkraft aus dem Inneren, wird in der Medizin schon lange angewendet. Jetzt gibt es sichere Beweise für ihre Erfolge, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in seiner neuen Ausgabe (EVT 23.11.05).

    Gänseblümchen auf der Wasseroberfläche
    Bild: Photocase

    So fanden britische Forscher kürzlich heraus, dass Hypnose sogar das Leben von Krebspatienten verlängern kann. Und Psychologen der Universität Jena konnten anhand von Gehirnbildern beweisen, dass man in Trance die Schmerzverarbeitung im Gehirn blockieren kann. Nimmt man alle wissenschaftlichen Belege zusammen - bisher mehr als 200 Studien - kommt man auf eine verblüffende Erfolgsrate der Heilhypnose von über 70 Prozent, berichtet HEALTHY LIVING.

    Menschen verlieren nach einer Hypnose-Therapie ihre Flugangst; hartnäckige Warzen verschwinden innerhalb weniger Tage; Geburten verlaufen schmerzfreier - die Heilhypnose, die nichts mit der Bühnenhypnose selbst ernannter Magier zu tun hat, kann Erstaunliches bewirken. Die Anwendungsgebiete mit bewiesenen Behandlungserfolgen reichen von Ängsten über Neurodermitis bis zum Reizdarm.

    Was für manche wie Hexerei klingt, lässt sich wissenschaftlich erklären: Hypnose nutzt unsere Fähigkeit, uns extrem konzentrieren zu können und Unwesentliches auszublenden. Diese Fähigkeit rufen Hypnotherapeuten gezielt hervor: Sie sind Reiseführer zum Unterbewusstsein, wo unsere Emotionen und Erinnerungen zu Hause sind, die uns lenken und beschützen - aber ebenso stören und krank machen können.

    Auch bei Krankheiten, die äußere Erreger ausgelöst haben, zum Beispiel Allergien oder Infektionen, ist die Wirksamkeit der Hypnose erklärbar: Die Seele beeinflusst alle Körperfunktionen. Wer gestresst oder traurig ist, produziert unter anderem weniger Abwehrzellen - und ist anfälliger für Viren und Bakterien.

    Quelle: presseportal


    Goldene Regeln für die Nachsorge -
    Was tun nach der Zahn-OP?

    24.11.2005 - So schonend ein zahnärztlicher Eingriff auch durchgeführt wird, bei jeder Operation sollte der Patient einige Regeln beherzigen, um schnell wieder fit zu sein. Solange die örtliche Betäubung anhält, sollte man nichts essen oder Heißes trinken, damit man nicht in die gefühllose Lippe oder Wange beißt. Auf Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder Cola sollte man mindestens vierundzwanzig Stunden nach der OP verzichten. Ebenso auf das Rauchen, denn es erhöht das Risiko von Nachblutungen und verzögert die Wundheilung.

    Frau läßt Wasser aus dem Glas fließen
    Foto: djd

    Nach dem Eingriff sind leichte Schmerzen durchaus normal. Halten die Schmerzen jedoch über mehrere Tage hinweg an, ist es notwendig, den Zahnarzt sofort aufzusuchen. Er kann kontrollieren, ob eine Infektion der Wunde aufgetreten ist, und in diesem Fall entsprechende Behandlungen einleiten.

    Auf die Wunde sollte kein Druck ausgeübt werden - nicht durch das Kauen auf dieser Seite des Gebisses, nicht durch Zunge oder Zahnbürste. Scharfe Speisen, heiße und eiskalte Getränke sowie Zitrussäfte sind zu meiden. Auch Milchprodukte sind in den ersten Tagen wegen der darin enthaltenen Laktobazillen tabu.

    Nach einer OP soll man alles ruhig angehen lassen. Körperliche Belastungen wie Sport, Gartenarbeit oder Hausputz sind zu vermeiden, um den Blutdruck nicht in die Höhe zu treiben und die Heilung zu verzögern. Weitere nützliche Tipps unter www.prodente.de

    Quelle: djd


    Erstes Legasthenie-Gen identifiziert
    Neue Chancen für Kinder mit Lese-Rechtsschreibschwäche

    Marburg - 03.11.2005 - Einem deutsch-schwedischen Forscherteam ist es erstmals gelungen ein spezifisches Gen zu identifizieren, das bei der Lese-Rechtschreibschwäche, der Legasthenie, eine wesentliche Rolle spielt. Legasthenie kommt häufig bei mehreren Mitgliedern einer Familie vor. Die Forscher haben 287 Familien genauer unter die Lupe genommen und sind auf das spezifische DCDC2-Gen gestoßen. Wie das Gen genau zur Störung beiträgt, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise spielt es beim Wandern von Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn eine wichtige Rolle. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der Januar-Ausgabe des American Journal of Human Genetics www.journals.uchicago.edu.


    Bild: Photocase

    Weltweit sind zwischen vier und sechs Prozent der Bevölkerung betroffen. Sie haben große Schwierigkeiten, lesen und schreiben zu lernen. Den Erbanlagen scheint eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Lese-Rechtschreibschwäche zuzukommen, das wussten die Forscher bereits. Durch die Identifizierung der Erbanlagen auf der DNA-Ebene erhoffen sich Wissenschaftler die Prozesse im Gehirn besser zu verstehen, die entscheidend für das Verstehen und den Gebrauch von Schriftsprache sind. "Die Entdeckung des Gens wird nachhaltige Folgen auf die Therapie von Legasthenie haben", zeigt sich der Forschungsleiter Gerd Schulte-Körne von der Universität Marburg www.med.uni-marburg.de im pressetext-Gespräch überzeugt. "Zum einen verbessere sich die Diagnostik, um Risikokinder vorzeitig zu identifizieren. Zum anderen wird es zu einer deutlichen Spezifizierung der Therapie führen." Bislang sei Legasthenie als eine Störung bezeichnet worden. "Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um eine sehr komplexe Erkrankung, die spezifische Ausformungen kennt", erklärt der Kinder- und Jugendpsychiater.

    Mehrere Jahre lang hatten Kinder- und Jugendpsychiater unter der Schulte-Körne an den Universitäten Marburg und Würzburg nach Familien gefahndet, bei denen mindestens ein Kind von einer Lese-Rechtschreibschwäche betroffen war. In Blutproben suchten die Wissenschaftler nach eventuellen "Kandidatengenen". Das DCDC2-Gen liegt in einer Region von Chromosom 6, und wurde von anderen Wissenschaftlern bereits in Zusammenhang mit der Lese-Rechtschreibschwäche gebracht. "Das Gen spielt anscheinend in der Entwicklung des Gehirns eine Rolle, genauer gesagt bei der Wanderung von Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn", so Markus Nöthen vom Life & Brain Zentrum der Universität Bonn, der mit seiner Arbeitsgruppe für die molekularen Arbeiten verantwortlich war.

    Nach Angaben von Schulte-Körne zeigte sich der Effekt des Gens am stärksten bei Kindern mit einer schweren Rechtschreibschwäche. Die Forscher gehen daher davon aus, dass es besonders wichtig für die Verarbeitung von Sprachinformation beim Prozess des Schreibens ist. Zukünftige Untersuchungen werden zum Ziel haben, die Funktion von DCDC2 noch besser verstehen und im Detail aufzuklären, warum es bei manchen Kindern zu Problemen beim Schreiben kommt. In einem EU-Projekt mit der Universität Salzburg arbeitet Schulte-Körne an der Erforschung wie sich die genetische Veränderung auf das Verhalten der Kinder auswirkt. Für betroffene Eltern raten die Experten nun, dass Therapien durchzuführen, wo es um Lesen und Schreiben geht. "Nur systematisches Lernen kann den Kindern helfen, Laute und Buchstaben voneinander zu unterscheiden zu lernen" so Schulte-Körne gegenüber pte abschließend.

    Quelle: pte



    HIV: Sensor ermittelt Zustand des Immunsystems in Minuten


    Ithaca/Albany (pte/03.11.2005/09:15) - Wissenschafter der Cornell University www.cornell.edu und der University at Albany www.albany.edu haben einen tragbaren Sensor entwickelt, der den Zustand des Immunsystems eines Menschen innerhalb von Minuten ermitteln kann. Derzeit kann es bis zu einer Woche dauern, bis die Ergebnisse eines HIV-Tests aus dem Labor kommen. Der Sensor misst mit den CD4+ Zellen die Menge der entscheidenden Zellen im Blut. Eine schrittweise Verringerung der Menge der CD4+ Zellen gilt als sicheres Symptom dafür, dass eine HIV Infektion vorliegt. Einige klinische Definitionen von Aids gehen davon aus, dass ein Absinken der Anzahl CD4+ Zellen unter 200 Zellen pro Mikroliter Blut auf eine Erkrankung hinweist. Mediziner entscheiden aufgrund dieser Werte, ob eine medikamentöse Behandlung erforderlich ist und beurteilen ob ein Patient entsprechend auf eine Behandlung reagiert.

    Für die Herstellung des Sensors beschichteten die Wissenschafter laut NewScientist www.newscientist.com Elektroden mit für CD4+ Zellen charakteristischen Antikörpern. Wird eine kleine Menge Blut auf einen Chip aufgetragen, der diese Elektroden enthält, reagieren die Antikörper auf die CD4+ Zellen. Die derart aufgefangenen Zellen behindern in der Folge den Stromverlauf über die Elektroden und ermöglichen so, dass die Dichte der CD4+ Zellen berechnet werden kann. Mittels eines aufwändigen Verfahrens wurde sichergestellt, dass nur CD4+ Zellen an den Elektroden haften blieben. Der leitende Wissenschafter James Turner von der University at Albany erklärte, dass damit ein erster Schritt in Richtung eines tragbaren, einfachen und kostengünstigen Gerätes für die Messung der Anzahl der CD4+ Zellen in menschlichen Blut gelungen sei.

    Quelle: pte




    www.50plus-treff.de - Partnerbörse mit Niveau

    München - 03.11.2005 - Bereits ein halbes Jahr nach dem Launch von www.50plus-treff.de hat sich diese Plattform Deutschland weit als erfolgreichste Kontaktbörse für Seniorinnen und Senioren etabliert. Die MEET THE ONE-Gruppe hat damit ein seriöses Umfeld für Partnersuche, Interessenaustausch und gemeinsame Freizeitgestaltung geschaffen. Das Portal ist speziell auf Menschen ab 50 zugeschnitten und hilft ihnen, einen Partner zu finden, der wirklich zu ihnen passt.


    Copyright: the-e-project.de OHG
    Zusammengefunden über www.50plus-treff.de

    "Mit zunehmender Lebenserfahrung gestaltet sich die Suche nach einem Partner immer schwieriger. Zwar weiß man genauer, wonach man sucht, doch gibt es immer weniger Orte, an denen man die passenden Kontakte finden kann. Ältere Singles suchen daher zunehmend auch im Internet nach Partnervermittlungsdiensten, fanden aber bisher nur Kontaktbörsen für junge Leute oder unseriöse Angebote", analysiert Geschäftsführer Sven Exter die Gründe für den schnellen Erfolg von http://www.50plus-treff.de "Natürlich muss man nicht über 50 sein, um den 50plus-Treff zu nutzen. Besonders viele Mittvierziger nutzen die Plattform aufgrund der Inhalte und der hohen Qualität ebenfalls sehr aktiv", ergänzt Exter. Überrascht hat Exter registriert, wie positiv das Angebot von Seniorinnen angenommen wird: Über die Hälfte der Neuanmeldungen sind weibliche Nutzer.

    Zum Angebot der Plattform gehören spezielle Informationen über Gesundheit und Reisen sowie ein auf die Zielgruppe angepasster Veranstaltungskalender mit aktuellen Terminen aus Musik, Sport, Kultur und Freizeit. Großen Erfolg verzeichnen auch die Regionalgruppen, die dem Wunsch der Mitglieder nach einem Forum für Interessenaustausch und gemeinsame Freizeitgestaltung auch außerhalb des Internets Rechnung tragen.

    Die Registrierung ist kostenlos, unkompliziert und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Die Mitgliedschaft kann durch eine Premium-Mitgliedschaft aufgewertet werden, um alle Funktionen uneingeschränkt nutzen zu können.

    Quelle: pte - Sven Exter



    Antikörper im Blutserum weisen auf Erkrankung hin
    Deutsche Forscher entwickeln Protein-Biochip

    Bochum - 03.11.2005 - Wissenschaftlern des Proteom Centers der Ruhr-Universität Bochum www.ruhr-uni-bochum.de ist es gelungen, mit einem mit Proteinen bestückten Biochip gezielt Antikörper der Autoimmunkrankheit Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) im Blutserum von Patienten zu entdecken. Diese Antikörper docken nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an die Proteine an. In Zukunft soll diese Methode helfen Autoimmunkrankheiten zu diagnostizieren und darüber hinaus auf den Patienten zugeschnittene Therapien zu finden.


    Quelle: Photocase

    Das Forscherteam um Helmut E. Meyer und Angelika Lüking ist es gelungen mithilfe von fluoreszierenden Substanzen die Antikörper sichtbar zu machen. Die Protein-Biochips sind ungefähr so groß wie ein Mikroskop-Objektträger und sind mit Proteinen bestückt, an die bestimmte Antikörper andocken und sich dann sichtbar machen lassen. "Das Verfahren bietet sich besonders für die Untersuchung von Antigen-Antikörper-Bindungen im Bereich der Autoimmunerkrankungen an, da diese Krankheiten durch die Bildung von krankheitspezifischen Autoantikörpern charakterisiert sind", erklärt Angelika Lüking im pressetext-Interview. "Damit lässt sich feststellen, wie ein Antikörperprofil eines Patienten aussieht", führt die Wissenschaftlerin aus. Mit der Identifizierung der korrespondierenden Autoantigene könne ein krankheitspezifisches Autoantikörperprofil gemessen werden.

    "Wir haben Alopecia areata, den kreisrunden Haarausfall, deshalb genommen, weil es sich um eine Modellerkrankung handelt", führt Lüking aus. Dazu untersuchte das Forscherteam des Medizinischen Proteom Centers der Ruhr Universität gemeinsam mit Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Molekulare Genetik und der Charite Berlin 37.000 Proteine. Die damit identifizierten Autoantigene verwendeten sie anschließend für die Herstellung eines krankheits-assoziierten Biochips zur Diagnostik der Erkrankung. Ganz zufrieden sind die Forscher mit dem Ergebnis allerdings noch nicht. "Das System muss noch optimiert werden", so Lüking. "Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Protein-Biochip-Technologie sowohl das Potential zur Identifizierung und Evaluierung neuer Autoantigene, sowie zur Diagnostik von Autoimmunerkrankungen hat."

    Dann soll in Zukunft auch möglich sein, jene Autoimmunerkrankungen, an denen eine größere Zahl von Menschen leidet - wie etwa multiple Sklerose oder rheumatische Arthritis - genauer zu diagnostizieren. "Außerdem könnte man aus den mittels Biochip ermittelten Antikörperprofilen Rückschlüsse ziehen, welches Medikament bei einem bestimmten Patienten wirksam sein wird und welches nicht. Damit könnten Nebenwirkungen gering gehalten werden", erklärt die Wissenschaftlerin abschließend. Die Forschungsergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Molecular & Cellular Proteomics" veröffentlicht.

    Quelle: pte


    Keine Herzoperationen für Raucher?

    Idstein - 20.10.2005 - In Großbritannien müssen Raucher Herzoperationen aus eigener Tasche bezahlen. Das berichtete Dr. Sam Salek, Leiter des Zentrums für Sozioökonomische Forschung der Cardiff University in Wales, bei einer Podiumsdiskussion in der Europa Fachhochschule Fresenius in Idstein am 13. Oktober. Experten aus Medizin, Forschung und Presse erörterten, wie angesichts begrenzter Finanzen die Gesundheitsversorgung gewährleistet werden kann.

    Salek forderte für alle Gesundheitsleistungen von Medikamenten bis ärztlichen Behandlungen den Nachweis, dass sie wirksam und effizient sind. Für Herzoperationen treffe dies grundsätzlich zu. Da aber Raucher häufig erneut operiert werden müssen und somit enorme Folgekosten verursachen, würden sie in Großbritannien seit acht Jahren zur Kasse gebeten. Damals noch ein Tabubruch, sei es heute jenseits des Ärmelkanals längst Gang und Gäbe, ethische Gesichtspunkte bei der öffentlichen Finanzierung medizinischer Leistungen hinzuzuziehen.

    "Nicht alles, was wirksam und effizient ist, kann auch bezahlt werden", bestätigte Dr. Harald Herholz, Leiter der Stabsstelle Qualitätssicherung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Er forderte auch für Deutschland eine offene Diskussion über Verteilung, Auswahl und Bewertung verschiedener Gesundheitsdienstleistungen, basierend auf ethischen Grundüberlegungen: "Dafür gibt es hierzulande kein funktionierendes Werkzeug", so Herholz.

    Zuteilungsmedizin und Wartelisten schrecken in Großbritannien niemanden mehr, aber auch in Deutschland müssen Ärzte Prioritäten setzen, wenn das Budget knapp wird: "Ärztliche Leistungen werden mit immensem bürokratischen Aufwand kontrolliert. Aber bei der Frage, welche Leistungen sie welchen Patienten aus Budgetgründen vorenthalten, werden die Ärzte allein gelassen. Sie können diese Probleme nicht lösen, müssen aber in der Praxis die Entscheidungen treffen", kritisiert Dr. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen. Gesundheitsökonomin Prof. Dr. Gudrun Neises von der Europa Fachhochschule Fresenius fordert mehr Patientenorientierung: "Über 250 Kostendämpfungsmaßnahmen gab es seit 1977. Medizin sollte nicht allein nach ihren Kosten bewertet werden, sondern danach, welchen Nutzen sie Patienten bringt."

    Quelle: Europa Fachhochschule Fresenius


    Nordic Walking für Beinamputierte klingt umöglich?
    - Ist es aber nicht ...


    Quelle: medi Bayreuth
    Nordic Walking schafft für Beinamputierte neue Perspektiven:
    "Ich kann Sport treiben" und "Ich bin nicht behindert".

    Bayreuth (ots) - 29.09.2005 - Inzwischen hat sich jedermann an den Anblick von Scharen an Nordic Walkern gewöhnt, die mit ihren Stöcken klackernd durch Stadtparks oder Wälder laufen. Aber wer konnte sich bislang vorstellen, dass nun auch Beinamputierte zu diesen Trendsettern gehören? Sicherlich die Wenigsten. Fest steht: Beinamputiert zu sein bedeutet nicht, auf Bewegung verzichten zu müssen.

    Im Gegenteil: Sportliche Betätigung ist gerade für Prothesenträger sinnvoll, da ihre Mobilität gesteigert wird. Die Vielzahl von positiven Effekten von Nordic Walking - auf die Physis wie auch auf die Psyche - kann die Lebensqualität von Beinamputierten langfristig und nachhaltig verbessern. Die Firma medi Bayreuth entwickelte gemeinsam mit kompetenten Partnern ein ganzheitliches Konzept zur Förderung von Nordic Walking für Beinamputierte: AMPU-NOWA(R).

    In Zusammenarbeit mit dem Nordic Walking Trainer und Laufgruppenleiter für Beinamputierte Rudolf Ziegler sowie den Handelsvertretern des Geschäftsbereiches Prothetik von medi Bayreuth - genannt medipro(R) - werden Aktionen mit unterschiedlichen Bausteinen für Prothesenanwender in ganz Deutschland initiiert.

    Orthopädietechnische Werkstätten und Sanitätshäuser können als Service-Angebot für "ihre" Prothesenträger als Herzstück einen AMPU-NOWA(R) Schnupperkurs mit einem lizenzierten Nordic Walking Trainer anbieten.

    medi Bayreuth hilft bei der Planung und Organisation des Anwendertages sowie bei der Ansprache der Prothesenträger. Dies geschieht beispielsweise durch lokale Pressearbeit oder durch den STOLPERSTEIN(R), das Informationsforum für Beinamputierte, das es sowohl als Zeitung als auch im Netz unter www.stolperstein.com gibt.

    Es wird ein Leihstocksortiment von medi Nordic Walking Stöcken sowie Nordic Walking Equipment zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Highlight: Vor Ort können die Teilnehmer innovative Produkte zur beinprothetischen Versorgung testen - wie zum Beispiel den medipro(R)Liner RELAX (bei Phantomschmerzen), das Prothesensystem aus Karbon namens Clever Bone(R) (= energierück-gebendes System) sowie verschiedenste Füße und Kniegelenke.

    Ein Vortrag über moderne und schmerzfreie Prothesenversorgungen ist ebenfalls Bestandteil eines Events für beinamputierte Nordic Walker.

    Ziel ist es, dass sich aus den AMPU-NOWA(R) Schnupperkursen regelmäßige Folgekurse entwickeln, die den Anwendern in ihrem Alltag Sicherheit, Selbstvertrauen und ein deutliches Mehr an Lebensqualität bieten können.

    Bisherige (Test-) Veranstaltungen: mehr als positiv

    Bereits vor etwa neun Monaten haben erste Veranstaltungen und Schnupperläufe mit Beinamputierten stattgefunden. Die Resonanz war derart überzeugend positiv, dass für medi Bayreuth die Vision klar fest stand: "Wir möchten Beinamputierten Nordic Walking bundesweit und am besten flächendeckend ermöglichen!"

    Im Juli dieses Jahres fand im nordbayerischen Gefrees ein Nordic Walking Marathon statt, der ursprünglich ausschließlich für Nicht-Amputierte geplant war. In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter konnte sich medi Bayreuth mit Partnern so einbringen, dass schlussendlich von den gut 500 Teilnehmern rund 50 Amputierte an den Start gingen. Auf einer Sonderstrecke mit drei Trainern gingen die Amputierten-Gruppen an Start. Dennoch ließen es sich einige Prothesenträger nicht nehmen, zusätzlich noch auf die Routen der Nicht-Amputierten zu gehen - und das bis zu einer Strecke von 14 Kilometern. Wer das bergige und zum Teil recht unwegsame Terrain im nordbayerischen Fichtelgebirge kennt, weiß, was die Amputierten hier geleistet haben.

    Ausführliche Berichte zu diesem Event gibt es im Internet unter www.rudolf-ziegler.de und unter www.stolperstein.com. Mobilität ist das Zauberwort für Beinamputierte AMPU-NOWA(R), Nordic Walking für Beinamputierte, ist ideal für Prothesenträger, da es unabhängig vom Alter, im normalen Umfeld, ohne teures Equipment und zusammen mit Menschen ohne Handicap ausgeübt werden kann. Durch die energierückgebenden Nordic Walking Stöcke von medi Bayreuth werden die Prothese und die Gelenkkette der Wirbelsäule entlastet. Es treten keine starken Auftrittsbelastungen auf, die Schmerzen am Stumpf verursachen können. Durch den Stockeinsatz können Beinamputierte ihr Gleichgewicht besser halten, was eine mögliche Sturzgefahr deutlich verringert. Mit Hilfe der Nordic Walking Stöcke und ausgerüstet mit einer idealen Prothese kann sich der Anwender zu jeder Jahreszeit ausdauernd und sicher bewegen.

    Wichtig: Die korrekte Passform und ein idealer, bequemer Sitz der auf die individuelle Lebenssituation des Anwenders zugeschnittenen Beinprothese ist eine notwendige Voraussetzung für schmerzfreies und erfolgreiches Nordic Walking.

    Die medizinische Seite

    Die Situation vieler Beinamputierter ist von geringer Mobilität gekennzeichnet, was zumeist eine verschlechterte Versorgung der Gefäße nach sich zieht. Nicht selten haben Beinamputierte mit weiteren Beeinträchtigungen wie z. B. der arteriellen Verschlusskrankheit oder Diabetes mellitus zu kämpfen. Es hat sich gezeigt, dass mit einem Mehr an Bewegung die Chance besteht, diese Erkrankungen in für die Medizin steuerbare Bahnen zurück zu führen.

    Aber nicht nur die körperliche Situation von Beinamputierten ist oftmals verbesserungswürdig. Die Psyche spielt auch eine große Rolle: Wenig Selbstvertrauen und Lebensmut führen nicht selten zu gesellschaftlicher Isolation.

    Positives durch Nordic Walking für Beinamputierte
    - Verbesserte Hämodynamik im gesamten Körper
    - Dadurch bessere Versorgungssituation der Gefäße (z. B. bei Arterieller Verschlusskrankheit)
    - Ödemreduktion (z. B. im Stumpf)
    - Abbau von Adipositas
    - Muskelkräftigung der vorhandenen Gliedmaßen
    - Verbessertes, gleichmäßigeres Gangbild
    - Aufgabe von erlernten und etablierten Schonhaltungen
    - Dadurch Reduktion von Fehlbelastungen (z. B. Hüfte o. Knie der "gesunden" Seite)
    - Gemeinsames Sport- und Naturerlebnis für Menschen mit und ohne Handicap
    - Neue Erfahrung: "Ich kann Sport treiben" und "Ich bin nicht behindert"
    - Dadurch Steigerung des Selbstbewusstseins und der Lebensqualität
    - Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens
    - Reduktion von psychosomatischen Begleiterkrankungen

    Weitere Informationen und Termine zu Veranstaltungen von AMPU-NOWA(R) gibt es im Internet unter www.medi.de in der der Rubrik Service, im Anwenderforum www.stolperstein.com sowie bei www.rudolf-ziegler.de.

    Quelle: medi Bayreuth


    Aidsvirus scheint langsam an Stärke zu verlieren - Es besteht aber kein Grund zur Entwarnung

    Antwerpen (pte) 29.09.2005 - Das HI-Virus könnte durch das Immunsystem modifiziert werden. Das Virus, das Aids verursacht, dürfte an Stärke verlieren. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Prins Leopold Instituut voor Tropische Geneeskunde www.itg.be gekommen. Die Wissenschafter verglichen HIV-1 Proben aus den Jahren 1986-89 und 2002-03. Dabei zeigte sich, dass die neueren Proben sich nicht gleich gut vermehrten und empfindlicher auf Medikamente reagierten. Andere Studien argumentierten in der Vergangenheit, dass es zu einer Erhöhung der Resistenz komme. Das Team betont in dem Fachmagazin Aids, www.aidsonline.com dass ihre Forschungsergebnisse auf keinen Fall bedeuteten, dass die Anstrengungen zur Verhinderung der Ausbreitung von HIV verrringert werden sollten.

    Keith Alcorn von der Aidshilfsorganisation NAM www.aidsmap.com erklärte, dass man angenommen hatte, die Virulenz von HIV würde sich durch die Verbreitung von einem menschlichen Wirt auf den anderen erhöhen. Die akuelle Studie lege jedoch nahe, dass genau das Gegenteil der Fall sei. "Es scheint so zu sein, dass HIV bei der Übertragung von einen Menschen auf den anderen bereits einen Teil seiner am stärksten pathogenen Wirkungen bei der Reaktion auf das Immunsystem des Wirts abgegeben hat. Dadurch wird das Virus bei jeder weiteren Übertragung schwächer." Es wäre daher denkbar, dass HIV innerhalb von mehreren Generationen für den Menschen weniger schädlich werden könnte.

    Der WHO Experte Marco Vitoria berichtete, dass bei anderen Erkrankungen wie Pocken, Tuberkulose und Syphilis ähnliche Abschwächungstendenzen festgestellt worden sind. Es bestehe ein natürlicher Trend zur Erreichung eines Gleichgewichts zwischen den Interessen des Krankheitserregers und des Wirts. Damit soll ein gleichzeitiges Überleben beider Parteien für einen längeren Zeitraum gewährleistet werden. Auch Vitoria betonte, dass die neuesten Forschungsergebnisse nicht zu einem falschen Gefühl der Sicherheit verleiten sollten. Er betonte gegenüber BBC News online, dass eine derartige Veränderung nur im Ausmaß von Generationen adäquat beschrieben werden könne. Zusätzlich stellte er in Frage, ob endgültige Schlussfolgerungen bereits durch eine vergleichsweise kleine Studie erzielt werden können.

    Quelle: pte


    Bereits wenige Zigaretten täglich können tödlich sein - Auswirkungen auf Gesundheit bei Frauen stärker

    Oslo (pte) 22.09.2005 - Das Rauchen von einer bis vier Zigaretten täglich kann das Risiko eines Menschen an einer Herzerkrankung zu sterben nahezu verdreifachen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von norwegischen Wissenschaftern gekommen. Ihre Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Auswirkungen auf die Gesundheit bei Frauen stärker sind und dass auch leichte Raucher einer ähnlichen Gefährdung ausgesetzt sind wie starke Raucher. Das Team um Kjell Bjartveit verfolgte die Gesundheit und die Sterberaten von fast 43.000 Frauen und Männern von Mitte der siebziger Jahre bis in das Jahr 2002. Die Ergebnisse ihrer Studie werden in dem Fachmagazin Tobacco Control http://tc.bmjjournals.com veröffentlicht.

    Im Vergleich mit Personen, die nie geraucht haben, starben jene Männer und Frauen, die zwischen einer und vier Zigaretten täglich rauchten, fast drei Mal so wahrscheinlich an einer Erkrankung der Koronararterie. Bei Frauen erhöhte diese Zigarettenmenge die Wahrscheinlichkeit eines Todes durch Lungenkrebs fast auf das Fünffache. Bei Männern, die gleich viel rauchten, stieg die Gefährdung auf das Dreifache. Aufgrund der relativ kleinen Anzahl an Männern, auf die diese Rauchgewohnheiten in der Studie zutrafen, kann dieses Ergebnis laut BBC auch auf einen Zufall zurückzuführen sein. Die so genannten leichten Raucher verfügten im Vergleich zu jenen Teilnehmern, die nie geraucht hatten, generell über eine um das Eineinhalbfache erhöhte Sterberate. Die Anzahl der Todesfälle stieg mit der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten.

    Die Wissenschafter gehen davon aus, dass ihre Schlussfolgerungen präzise sind. Sie mussten die angenommenen Auswirkungen des leichten Rauchens über einen Zeitraum von fünf Jahren bei jenen Teilnehmern schätzen, die weniger lange geraucht hatten. Ein bedeutender Teil der leichten Raucher hatte während der Laufzeit der Studie die tägliche Zigarettenmenge erhöht. Dabei wurde eine Zigarettenmenge von neun Stück täglich nicht überschritten. Bjartveit erklärte, dass aus den Forschungsergebnissen nicht abzuleiten sei, welche Auswirkungen zum Beispiel das Rauchen einiger Zigaretten an einem Abend haben kann. Ken Denson von der Thame Thrombosis and Haemostasis Research Foundation stellte die Gültigkeit des präsentierten Zahlenmaterials in Frage. Andere groß angelegte Studien hätten nicht ergeben, dass das Rauchen von weniger als zehn Zigaretten täglich das Risiko einer Herzerkrankung erhöhte.

    Quelle: pte


    Schnarch-Neigung wird früh bestimmt

    22.09.2005 - Fast jeder fünfte Erwachsene stört durch lautes Schnarchen die Nachtruhe von Partnerin oder Partner. Die Basis dafür scheint zum Teil schon in den ersten Lebensjahren geschaffen zu werden, haben skandinavische Mediziner ermittelt. Lungenerkrankungen im Kleinkindalter oder früher Kontakt mit Hunden gehen demnach mit einer deutlich erhöhten Schnarch-Wahrscheinlichkeit einher.

    Karl Franklin von der Universität Umeå und seine Kollegen hatten Fragebögen an fast 22.000 Erwachsene in Schweden, Norwegen, Island, Dänemark und Estland verschickt. Immerhin drei Viertel der Angeschriebenen antworteten und gaben Auskunft über eventuelle Atemwegsprobleme und Umweltfaktoren im Kindesalter. Die Resultate der Datenanalyse präsentierten die Forscher jetzt auf dem Jahreskongress der European Respiratory Society in Kopenhagen.

    Von den 25 bis 44 Jahre alten Personen bekannten sich 18 Prozent zu regelmäßigem, laut vernehmlichem Scharchen. Relativ häufig schnarchten jene, die vor dem zweiten Lebensjahr aufgrund einer Lungenerkrankung im Krankenhaus behandelt worden waren oder als Kind Mittelohrentzündungen durchgemacht hatten. Diese Faktoren erhöhten die Schnarch-Wahrscheinlichkeit um 27 bzw. 18 Prozent.

    Hatten die Teilnehmer als Säuglinge Kontakt zu Hunden gehabt, stieg die Wahrscheinlichkeit ebenfalls um 27 Prozent. Erstaunlicherweise schienen Katzen und andere Haustiere dagegen keinen Einfluss zu haben, berichten Franklin und Kollegen. Bereits früher die Mediziner berichtet, dass Raucher deutlich häufiger schnarchen als Nichtraucher. Nun fanden sie, dass eine rauchende Mutter keinen Risikofaktor für späteres Schnarchen darzustellen scheint, sehr wohl dagegen eine junge Mutter. "Unsere Studie zeigt erstmals, dass die Neigung für Schnarchen in der frühesten Kindheit etabliert werden kann", schließen die Forscher.

    Quelle: scienceticker


    Chemikalien gelangen über Plazenta zu Ungeborenen - Greenpeace und WWF fordern Verbot

    Godalming/London (pte) - 08.09.2005 - Chemikalien, die in Parfüms und Reinigungsmitteln enthalten sind, können über die Plazenta das Kind im Mutterleib erreichen. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung von WWF-UK www.wwf-uk.org und Greenpeace www.greenpeace.org gekommen. Tests mit Nabelschnurblut zeigten, dass viele Chemikalien, die unter anderem für die Herstellung von Plastik und künstlichem Moschus eingesetzt werden, nachweisbar sind.

    Die Umweltschutzorganisationen fordern Gesetze, die diese Substanzen aus Alltagsprodukten verbannen. Gesundheitsexperten wie Andrew Shennan erklärten laut BBC, dass schwangere Frauen durch diese Forschungsergebnisse nicht beunruhigt sein sollten. Es gäbe keine klaren Beweise dafür, dass diese Chemikalien das Ungeborene schädigten.

    Für die Studie wurden Tests an Blutproben der Nabelschnüren von 27 Neugeborenen und von 42 frischgebackenen Müttern durchgeführt. Das Blut wurde auf acht Gruppen von Chemikalien untersucht. Dazu gehörten jene Substanzen, die in Reinigungsprodukten sowie in ein Ankleben verhindernden und wasserfesten Beschichtungen enthalten sind. In allen Proben konnten zumindest einige der 35 getesteten Chemikalien nachgewiesen werden. Manche der Proben des Nabelschnurbluts enthielten bis zu 14 Substanzen. Zwei der Mütter lieferten 17 positive Testergebnisse. Die Wissenschafter zeigten sich aufgrund dieser Ergebnisse besorgt.

    Helen Perivier von Greenpeace International erklärte, dass es schockierend sei, dass sich diese Chemikalien zu irgendeinem Zeitpunkt im menschlichen Körper befänden. Andrew Lee von WWF-UK ergänzte, dass diese Chemikalien sich nicht in Produkten befinden sollten und schon gar nicht in Babys nachweisbar sein dürften. Die Europäische Union beschäftigt sich derzeit intensiv mit ihren den Einsatz von Chemikalien betreffenden Richtlinien.

    Quelle: pte


    Neue Technologie ermöglicht Früherkennung von Krankheitsausbrüchen

    18.08.2005 - Wissenschaftler des Australian Biosecurity Cooperative Research Centres an der Curtin University of Technology haben Methoden entwickelt, die es ihnen ermöglichen, den vermehrten Ausbruch von bestimmten Krankheiten mittels der kartographischen und räumlichen Darstellungsmöglichkeiten des Geographic Information Systems (GIS) zu erkennen.

    Gerade der Beginn eines Seuchen- oder Epidemieausbruchs ist oftmals schwierig zu bestimmen. Einige Krankheiten breiten sich sehr schnell aus, während andere lange benötigen, bevor sie zum Ausbruch kommen und sichtbar werden. Die neuen, von den Wissenschaftlern der Curtin University entwickelten Methoden erweitern die bisher verfügbaren Möglichkeiten und verbessern die Früherkennung von Seuchen- oder Epidemieausbrüchen.

    GIS ist eine leistungsfähige Software, die es ermöglicht, nahezu unbegrenzt viele Informationen bestimmten geographischen Regionen oder Orten zuzuordnen. Wenn diese Informationen mit einer digitalen Landkarte verknüpft werden, ermöglicht GIS dem Anwender, Abstraktionen der Informationen zu betrachten und Ausprägungsmuster zu analysieren.

    Die primäre Datenquelle, um den vermehrten Ausbruch von Krankheiten in Australien zu erkennen, ist die Anzeige durch die Ärzte. Wird bei einer Person eine anzeigepflichtige Krankheit diagnostiziert, so wird ein Eintrag in der nationalen Überwachungsdatenbank vorgenommen. Diese Datenbank verfolgt stetig die Anzahl der Personen, die an einer bestimmten Krankheit, wie Masern, Mumps, HIV/AIDS, Grippe oder Hepatitis leiden.

    Die Verknüpfung der Daten angezeigter Erkrankungen mit GIS ist der Schlüssel, um frühzeitig Seuchen- oder Epidemieausbrüche zu erkennen. Die Forscher entwickeln räumliche Dateien, die sichtbar machen, wo bestimmte Krankheiten zu jeder gegebenen Zeit vermehrt auftreten, indem sie die angezeigten Erkrankungen mit einer Postleitzahl verbinden. Über diesen Prozess können die Krankheitsdaten dann auf einer Landkarte dargestellt werden. Die Karte zeigt dann die Dichte der erkrankten Personen und wie sich Ausbruchsmuster über die Zeit verändern. Diese Informationen sind unerlässlich, um mehr über die räumliche Ausbreitung von Krankheiten zu erfahren und diese entsprechend bekämpfen zu können.

    Weitere Forschungsschritte sollen nun die Echtzeitanalyse dynamischer Phänomene - zu denen Seuchen und Epidemien zählen - ermöglichen.

    Quelle: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann



    Alkoholismus Genen auf der Spur

    UCSF-Forscher experimentieren mit Fruchtfliegen

    San Franzisko - 11.08.2005 - Bevor Fliegen Alkohol genießen können, brauchen sie einen richtigen Kater. Forscher haben nun entdeckt, dass das Gen für die Äthanol-Toleranz mit jenem zur Stressbewältigung ident ist. Ob dies beim Menschen ebenso ist, wollen Forscher der University of California in San Franzisko (UCSF) www.ucsf.edu nun herausfinden. Die Ergebnisse bei der Fruchtfliege Drosophila waren jedenfalls interessant, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature www.nature.com .

    Eine hohe Alkoholtoleranz, also der Effekt viel zu trinken und nichts zu spüren, ist einer der Faktoren, die zu Alkoholismus führen können, da jene, die die Wirkung des Alkohols nicht spüren, tendenziell mehr trinken. Diese Alkoholtoleranz und die Tendenz Alkoholiker zu werden, sind teilweise vererblich. Bisher haben Wissenschaftler aber nur wenige Gene identifiziert, die dafür eine Rolle spielen. Da Studien beim Menschen kompliziert sind, hat das Forscherteam um Ulrike Heberlein von der UCSF jene der Fruchtfliege Drosophila untersucht.

    Um die Alkoholtoleranz zu messen, bauten die Forscher für die Fliegen einen künstlichen Turm mit verschiedenen Plattformen auf. Wurden die Tiere Äthanoldämpfen ausgesetzt, taumelten und fielen sie eine Plattform tiefer. Je schneller die Fliegen die unterste Plattform erreichten, desto betrunkener waren sie. Die Forscher setzten auch Fliegen mit verschiedenen genetischen Defekten ein. Normale Fliegen waren nach etwa 20 Minuten betrunken. Vier Stunden später wiederholten sie den Versuch. Dabei stellte sich heraus, dass die Fliegen acht Minuten länger nüchtern blieben. Offensichtlich stieg ihre Toleranz gegenüber dem Alkohol.

    Jene Fliegen, deren "Kater-Gen" fehlte, waren in der Regel bei der zweiten Dosis nach 23 Minuten am Boden. Das legt nahe, dass sie eine niedrigere Toleranz aufwiesen, meinen die Forscher. Die Mutanten hatten auch noch andere Probleme: Sie starben früher und ertrugen Hitze wesentlich schlechter als gesunde Fliegen. "Menschen haben mehrere solcher Gene, die denen der Fliege ähnlich sind", meint Heberlein. Zu diesem Schluss kommt auch die Forscherin Paula Hoffmann von der University of Colorado in Denver, die zahlreiche Versuche mit Alkohol und Mäusen gemacht hat. Das "Kater-Gen" ist sozusagen das zweite bekannte Gen, das mit Alkoholtoleranz zu tun hat. Hinzu kommt auch noch ein Gen für den Neurotransmitter namens Octopamin. Fehlen diese beiden Gene, weisen die Fliegen nahezu keine Alkoholtoleranz auf.

    Die Forscher hoffen jene Gene zu finden, die eine Alkoholsucht beim Menschen bewirken. Dadurch könnte schon im vorhinein festgestellt werden, ob jemand erblich vorbelastet ist oder nicht. "Wenn wir verstehen, wie Alkoholtoleranz funktioniert, kann man es pharmakologisch steuern", zeigt sich Heberlein überzeugt.

    Quelle: pte

    "CH-Alpha Bewegungsstudie 40+" des Emnid-Instituts: Bewegungsstillstand in Deutschland

    Eberbach - 04.08.2005 - Nahezu alle Deutschen über 40 Jahre (98 Prozent) legen großen Wert auf ihre Beweglichkeit; 70 Prozent dieser Gruppe bewegen sich nach eigenen Aussagen ausreichend. Doch die Realität sieht meist anders aus - mit zum Teil erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen, das ergab die "CH-Alpha Bewegungsstudie 40+", eine repräsentative Befragung der Deutschen ab 40 Jahren von TNS Emnid.

    In der Praxis betreiben laut Emnid nur knapp die Hälfte der Befragten regelmäßig Sport. Der typische Tagesverlauf eines Deutschen über 40 Jahre sieht wie folgt aus: er liegt 9,2 Stunden, sitzt 5,8 Stunden, steht 4,5 Stunden, geht 3,2 Stunden und verbringt 0,8 Stunden mit sportlicher Bewegung. Gefragt nach den beliebtesten Bewegungsarten steht Spaziergehen an erster Stelle, gefolgt von Gartenarbeit.

    Gesundheitliche Probleme nehmen zu

    Doch der Gang ins Gartencenter ersetzt noch lange nicht das Fitnessstudio. Was die Befragten in puncto Bewegung für ausreichend betrachten ist nachweislich nicht genug. Fast die Hälfte der über 40-jährigen sind übergewichtig, 17 Prozent sogar fettleibig (20 Millionen bzw. 7,4 Millionen) - gesundheitliche Probleme inklusive! Gelten vor allem Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folgekrankheiten von Übergewicht, werden negative Auswirkungen auf die Gelenke meist übersehen. Dabei ist Übergewicht eine der Hauptursachen von Gelenkschmerzen. Der Befragung zufolge klagen 79 Prozent der Deutschen über 40 Jahre (34 Millionen) über Gelenkbeschwerden. Davon sind zwei Drittel (66 Prozent) übergewichtig bis fettleibig.

    29 Prozent haben Angst vor Schmerzen

    Die Gründe für den folgenreichen Bewegungsmangel sind vielfältig. Die Untersuchung ergab, dass fünf nahezu gleich große Hürden den Deutschen im Weg stehen: Mehr als 30 Prozent der Befragten gaben körperliche Einschränkungen (z. B. Verletzungen, Behinderungen oder Herzprobleme) und Unlust als Bewegungshemmer im Alltag an. 28 Prozent fühlen sich beruflich zu stark eingebunden. Und 25 Prozent haben aus anderen Gründen zu wenig Zeit, um sich ausreichend zu bewegen. Ganze 29 Prozent nannten Angst vor Gelenkschmerz als Ursache.

    Und hier tut sich ein fataler Teufelskreis auf, denn regelmäßige gelenkschonende Bewegung, wie z. B. Nordic Walking oder Schwimmen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Versorgung des Gelenkknorpels mit ausreichend regenerierenden Nährstoffen. Wer aus Angst vor möglichen Gelenkschmerzen aufhört sich zu bewegen, zieht sich demnach langfristig noch größere Beschwerden zu.

    Alle Ergebnisse der "CH-Alpha-Bewegungsstudie 40+" erhalten Sie unter www.ch-alpha.de
    .

    Quelle: Gelita Health Products


    Stürze im Haushalt: steigende Zahl von Todesopfern
    Senioren am stärksten gefährdet

    Hamburg - 28.07.2005 - Im Jahr 2003 sind 5.047 Bundesbürger durch einen Sturz im eigenen Haushalt ums Leben gekommen . Das sind 425 (8,4 Prozent) mehr als 2002 und 575 (11,4 Prozent) mehr als 2001. Rund 90 Prozent der Unfallopfer sind älter als 65 Jahre.

    "Diese Zahl zeigt, dass wir in der Prävention von häuslichen Seniorenunfällen noch viel vor uns haben. Gefragt sind dabei im privaten Umfeld Familienangehörige und Freunde ebenso wie aufmerksame Nachbarn", sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

    Doch auch die Senioren selbst können mit kleinen Veränderungen viel für ihre Sicherheit tun:

    - Täglich mindestens 1,5 Liter trinken, am besten Mineralwasser, Schorlen oder ungesüßten Früchtetee: Zu wenig Flüssigkeit beeinträchtigt die mentale Leistungsfähigkeit, die Konzentration sinkt, die Unfallgefahr steigt.

    - Genügend lebenswichtige Nährstoffe essen: Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Zu empfehlen sind Milch und Milchprodukte, viel Obst und Gemüse.

    - Sportliche Bewegung: Tai-Chi, Tanzen oder Kurse im Sportverein speziell für Senioren fördern Balance, Kraft und Ausdauer.

    - Stolperfallen im Haushalt entfernen, zum Beispiel lose aufliegende Läufer in Bad, Flur und Wohnzimmer, Türschwellen oder Vasen und Blumenbänke auf Treppen.

    - Hochstehende Teppichkanten mit Doppelklebeband fixieren.

    - Vor Möbeln einen Freiraum von etwa 1,20 Metern lassen.

    - Nachbarschaftshilfe: Warum nicht "zwei Mal Babysitten gegen ein Mal Gardinen aufhängen" tauschen?

    Kostenlose DSH-Broschüre

    Weitere Tipps können Interessierte in der kostenlosen, 32 Seiten starken DSH-Broschüre "Sicher leben auch im Alter - Sturzunfälle sind vermeidbar" nachlesen. Bezugsadresse: Aktion DSH, Stichwort "Stürze", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg.

    Quelle: DSH - Aktion Das sichere Haus


     

    Virtuelle Reise durch die Arterien

    Eschborn (ots) - 30.06.2005 - Wer körperlich und geistig beweglich bleiben will, sollte gut auf seine Blutgefäße achten. Als Belohnung kann man sich bis ins hohe Alter an einem weitestgehend unbeschwerten Leben erfreuen. Warum das so ist und was man tun sollte, um den kraftvollen Lebensstrom in den Gefäßen nicht abreißen zu lassen, erfahren Interessierte in einer neuen Serie der Neue Apotheken Jllustrierte vom 1. Juli mit dem Titel »Die Blutgefäße«.

    Um zu Beginn die Blutgefäße kennen zu lernen, beschreibt die Zeitschrift diese, indem sie den Leser mitnimmt auf eine virtuelle Reise durch einige Blutgefäße. Wer also Lust hat, sich in eine Mini-U-Boot hineinversetzen zu lassen, um virtuell durch die Adern zu schwimmen, frage in der Apotheke nach der aktuellen Neue Apotheken Jllustrierte.

    Quelle: Neue Apotheken Illustrierte


    Impf-Offensive 60plus: 20 Millionen vor lebensbedrohlichen Lungenentzündungen schützen

    Mühltal (ots) - 23.06.2005 - Obwohl man sich gegen lebensgefährliche Pneumokokken-bedingte Lungenentzündungen impfen lassen kann, machen viel zu Wenige davon Gebrauch. Dies haben Experten auf dem Pressegespräch "Wenn der Lunge die Luft ausgeht" im Juni 2005 in Hamburg aufgezeigt. "Etwa 12.000 Menschen sterben jährlich an Pneumokokken-bedingten Erkrankungen und mindestens 5.000 bis 8.000 an Virusgrippe (Influenza)", bilanziert Professor Almuth Pforte, Chefärztin am Krankenhaus Neuwittelsbach. Besonders betroffen sind Menschen über 60 Jahre. Ihre Abwehrkräfte werden schwächer und können Bakterien und Viren nicht mehr ausreichend Paroli bieten.

    Oftmals schwächen Grippe-Infektionen das Immunsystem und machen den Weg frei für Lungenentzündungen, deren Ursache bei über 60-Jährigen meist Pneumokokken-Bakterien sind.

    Grippe-Viren sind hochgradig ansteckend und lösen jedes Jahr Wellen von Infektionen aus. Im Winterhalbjahr 2002/2003 hat allein die Grippe bis zu 20.000 Menschen (1) das Leben gekostet. "Pneumokokken trägt sogar jeder Zweite in sich", so Pforte, "und es ist nur eine Zeitfrage, wann die Abwehrkräfte eine Schwachstelle aufweisen."

    Die Pneumokokken- und die Grippe-Impfung werden von der STIKO allen über 60-Jährigen als Standard-Impfungen empfohlen. "Da beide Impfungen sich in ihrer Schutzwirkung gegenseitig verstärken, sollten sie zeitgleich beim Hausarzt erfolgen", rät Professor Dr. Klaus Wahle vom Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband.

    Vor dem Hintergrund niedriger Impfraten fordert Dr. Volker von der Damerau-Dambrowski, niedergelassener Allgemeinmediziner in Stade und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Deutschen Hausärzteverbandes, die Impf-Offensive 60plus:

    Alle Menschen über 60 Jahre sollen gegen Pneumokokken und Grippe geimpft sein, um sich vor lebensbedrohlichen Lungenentzündungen zu schützen.

    (1) Saisonabschlussbericht 2002/2003 der Arbeitsgemeinschaft Influenza(AGI) am Robert Koch-Institut, Berlin

    Quelle: presseportal


    Antibiotika sind bei Erkältungen nutzlos -
    Atemwegsinfekte werden durch Viren ausgelöst gegen die das Präparat machtlos ist

    Highfield (pte) - 23.06.2005 - Bei leichten Erkältungen und Atemwegsinfekten gleich Antibiotika einzusetzen ist schlichtweg nutzlos. Das berichten die Forscher der University of Southampton www.soton.ac.uk/ in der heute erschienen Ausgabe des Journal of the American Medical Association jama.ama-assn.org/ . "Viele Patienten mit unkomplizierten Erkältungen und Infektionserkrankungen haben einen Virus, gegen den Antibiotika machtlos sind", erklärte Studienleiter Paul Little. Die Einnahme von Antibiotika ist dann sogar von Nachteil für die Patienten, denn der Körper entwickelt eine zunehmende Resistenz und die Wirksamkeit des Präparats nimmt ab. Infolgedessen müssen immer höhere Dosierungen verschrieben werden. Die Experten raten nun dringend zu einem bedachteren Einsatz des Wirkstoffs.

    Die Ergebnisse der Studie sind für die Fachwelt nicht überraschend. Doch erstmals konnten die britischen Forscher den Beweis auch mittels einer breit angelegten Langzeitstudie erbringen. Die Forscher untersuchten 800 Patienten, die unter mehr oder weniger schweren Erkältungen litten. Einem Teil der Probanden verschrieben die Experten Antibiotika zur sofortigen Einnahme. Eine weitere Gruppe sollte die Antibiotika erst zu einem späteren Zeitpunkt der Erkrankung einnehmen, während die letzte Gruppe keine Antibiotika verabreicht bekam. Little und sein Team konnten jedoch nach Ablauf von durchschnittlich drei Wochen keine Verbesserungen durch die Verschreibung des Präparats feststellen. "Bei den Versuchspersonen, die mit Antibiotika therapiert wurden, konnten wir keine gesundheitlichen Verbesserungen feststellen. Sie litten ebenso lang und mit derselben Ausprägung der Symptome unter der Erkältung wie auch die anderen Probanden", erklärte Little.

    Quelle: pte


    Sanfte Alternative nicht nur für Schmerzpatienten -
    Die Spritze ohne Nadel im Gesundheitstrend

    Berlin (ots) - 16.06.2005 - Millionen von Menschen haben sie - die Angst vor der Spritze mit Nadel. Ob beim Zahnarzt, bei der Schutzimpfung oder bei schmerzhaften Injektionen in besonders empfindliche Körperzonen.

    Alleine der Anblick der Nadel sorgt nicht nur bei Phobiekern für Angst und Beklemmungen. "Injex - die Spritze ohne Nadel - kann diesen Menschen schon heute helfen. Wir sehen die nadelfreie Injektion als sanfte Alternative zu der herkömmlichen Spritze mit Nadel. Die Technik, die Handhabung und die Einsatzmöglichkeiten werden von unserer Forschungsabteilung kontinuierlich optimiert", so Andy Rösch, Geschäftsführer der Berliner Injex Europe.

    "Sicherlich werden wir mit Injex - der Spritze ohne Nadel - heute noch nicht die klassische Spritze ersetzen können, aber wir wollen den Patienten und Ärzten für die unterschiedlichsten Bereiche eine Alternative anbieten. Innovation muss sich entwickeln und konsequent vorangetrieben werden. Im Mittelpunkt dabei muss immer der Patient stehen", betont Andy Rösch.

    So wird Ende des Jahres eine 0,5 ml Version des Injex - Injektors auf den Markt kommen. Aus Sicht von Andy Rosch sei dies ein Meilenstein für die Spritze ohne Nadel, denn weltweit würden Millionen von Impfungen und Anwendungen mit dieser Verbrauchsgröße verabreicht.

    Auch die Entwicklung von Einwegspritzen stehe an oberster Priorität. "Es gibt viele Bereiche, in denen aufgrund von Infektionsgefahren Einwegspritzen notwendig sind. Wir werden einen Injektor mit vorgefüllten Ampullen verschiedenster Medikamente anbieten und das zu erstaunlich marktorientierten Preisen", so Andy Rösch.

    Für das Berliner Unternehmen hat die Zukunft der nadelfreien Injektionen schon längst begonnen. Für Menschen, die Angst vor der Spritze mit Nadel haben, ist dieses sanfte Angebot schon heute erhältlich. "Injex richtet sich vor allem auch an Patienten, die selber spritzen müssen. Die Verletzungsgefahr ist geringer und die Anwendung ist sicherlich für viele Menschen ansprechender, als mit der Nadel", fügt Injex Europe Geschäftsführer Andy Rösch hinzu.

    Quelle: presseportal


    Angst: Millionen Bürger meiden den Zahnarzt - Jahrzehnte ohne Zahnbehandlung

    Baierbrunn (ots) - 09.06.2005 - Zwischen fünf und zehn Prozent der deutschen Bevölkerung wagt sich gar nicht oder nur in größter Not zum Zahnarzt. Die Angst vor Bohrer und Spritze ist nach Angaben des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ derart weit verbreitet, dass im Schnitt 17,3 Tage mit Schmerzen vergehen, bis der Weg in die Zahnarztpraxis führt. Die Betroffenen ignorieren dabei die Fortschritte in der Schmerzunterdrückung.

    Aber: „Eine schmerzfreie Behandlung ist immer möglich“, sagt Privatdozent Dr. Peter Jöhren, Zahnarzt an der Universität Witten/Herdecke, der sich vor allem mit den ängstlichen Zahnpatienten beschäftigt. Er ermuntert sie, auch nach langer Zahnarztabstinenz noch einen Behandlungsversuch zu wagen. Die Zahnärzte müssen dabei manchmal unkonventionell sein: Jöhren hat ein erstes Beratungsgespräch schon einmal auf der Parkbank geführt. Der Patient wagte sich nicht in die Praxis.

    Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau



    Joghurt für besseren Atem -
    Auch Zahnbeläge gehen zurück

    Baierbrunn (ots) - 02.06.2005 - Mundgeruch kann durch naturbelassenen Joghurt gelindert werden, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. In einer japanischen Studie wurde nachgewiesen, dass regelmäßiger Genuss des zuckerfreien Milchproduktes den Anteil von Schwefelstoffen in der Atemluft reduziert. Diese sogenannten Sulfide gelten als Verursacher von Mundgeruch. Nebeneffekt des Joghurt-Verzehrs: Auch die Zahnbeläge gingen zurück.

    Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber


    Starkes Rauchen beeinträchtigt das Gedächtnis - Genaue Ursachen für Beeinträchtigung unbekannt

    Newcastle - 19.05.2005 - Anhaltender starker Nikotinkonsum hat eine negative Auswirkung auf das kurzfristige Gedächtnis. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Universitäten von Newcastle, http://www.ncl.ac.uk Wales, http://www.aber.ac.uk/en Northumbria, http://northumbria.ac.uk Westminster http://www.wmin.ac.uk und Teesside http://www.tees.ac.uk gekommen. Die Wissenschafter befragten Raucher und Nichtraucher zu ihrem Langzeitgedächtnis. Dabei ging es zum Beispiel darum, sich an das Schicken von Geburtstagskarten zu erinnern. Es zeigte sich, dass das Rauchen das Gedächtnis deutlich beeinträchtigte. Starke Raucher schnitten dabei am schlechtesten ab. An der Studie nahmen mehr als 700 Personen teil. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Drug and Alcohol Dependence http://authors.elsevier.comveröffentlicht.

    Tom Heffernan von der Northumbria University testete zusätzlich das alltägliche Gedächtnis. Dazu gehörte auch sich daran zu erinnern, wo man Dinge hingetan hatte. Als starke Raucher galten Personen, die mehr als 15 Zigaretten in der Woche rauchten. Als leichte Raucher wurden Teilnehmer bezeichnet, die zwischen einer und vier Zigaretten pro Woche rauchten. Laut Heffernan berichteten Raucher von mehr Fehlern in ihrem Langzeitgedächtnis als Nichtraucher. Ein zusätzlicher Unterschied bestand laut BBC zwischen Nichtrauchern und schweren Rauchern. "Ein typischer starker Raucher berichtete von 22 Prozent mehr mit dem Gedächtnis in Zusammenhang stehenden Problemen als Nichtraucher und rund von zwölf Prozent mehr Problemen als jene Teilnehmer, die nur wenige Zigaretten rauchten." Was genau die Beeinträchtigung des Gedächtnisses verursacht, ist derzeit nicht bekannt.

    Quelle: pressetext.austria


    Ärzte: Patientenangst steckt an - Viel mehr Überweisungen bei ängstlichen Patienten

    Baierbrunn (ots) - 19.05.2005 - Patienten, die sich im Gespräch mit dem Arzt besonders ängstlich und besorgt zeigen, werden zehnmal häufiger zu weiterführenden Untersuchungen überwiesen als gelassenere Kranke. Das ergab eine Studie der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf. Wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet, schilderten für die Untersuchung speziell geschulte Studentinnen beim Arzt entweder besorgt oder gelassen ihre Kopfschmerzen. 40 Prozent der ängstlichen Patientinnen wurden zu Spezialisten überwiesen, aber nur vier Prozent der gelassenen. Bedenklich:

    Der Grad der Besorgnis hatte keinen Einfluss auf die Dauer des Gesprächs oder auf die Genauigkeit der Untersuchung. „Viele Ärzte haben sich von den unterschwelligen Ängsten anstecken lassen“, kommentiert der Studienleiter, Dr. Stefan Wilm, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Köln, das Ergebnis.

    Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau


    Kinderkrankheiten oft eine tödliche Gefahr

    Oberkirchen (ots) - 19.05.2005 - BKK24 will mit bundesweiter Kampagne einen Beitrag zu besserem Impfschutz leisten.

    In Deutschland werden noch immer Kinder mit schweren Behinderungen geboren oder sterben an angeblich harmlosen Krankheiten, weil der empfohlene Impfschutz vernachlässigt wird. Darauf macht die BKK24 mit einer bundesweit Informationskampagne aufmerksam und empfiehlt, die von Masern, Mumps und Röteln ausgehenden Gesundheitsgefahren nicht zu unterschätzen.

    Weil konsequent geimpft wurde, ist seit 25 Jahren keine einzige Pockeninfektion mehr aufgetreten. Anders sieht es bei den von vielen Eltern noch als harmlos empfundenen Kinderkrankheiten aus. Während sie in anderen Ländern ausgerottet wurden, gibt es in Deutschland nach wie vor Epidemien mit zum Teil tödlichen Folgen. Deshalb übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die empfohlenen Vorsorgemaßnahmen. Dazu zählen auch der Schutz vor Diphterie, Kinderlähmung und Keuchhusten.

    Doch warum wird auf die Vorbeugung noch zu oft verzichtet? "Einige Eltern haben Angst vor den Impfreaktionen", meint die beratende Ärztin der BKK24. "Und viele glauben auch, dass ein Durchstehen von Kinderkrankheiten zur natürlichen Entwicklung gehört." Wie es wirklich ist, darüber klärt die Krankenkasse mit kostenlosen Informationsschriften auf. Sie können unter Telefon 05724 9710 oder im Internet unter www.bkk24.de abgerufen werden. Außerdem lädt die BKK24 zu einer Online-Sprechstunde am 22. Mai ein und beantwortet sämtliche Fragen zum Thema über ihre eMail-Hotline.

    "Ziel der Kampagne ist auch die Aufklärung darüber, dass der Impfschutz gegen Kinderkrankheiten kostenlos und frei von Praxisgebühr ist", ergänzt BKK24-Vorstand Friedrich Schütte. Als zusätzlichen Anreiz habe man ein Bonussystem entwickelt. Wer sich um die Gesundheitsvorsorge nicht nur seiner Kinder kümmert, bekommt dafür Leistungen im Wert von bis zu zwei Monatsbeiträgen erstattet. Teilnehmer des ebenfalls kostenlosen Programms "Baby & Co." werden von der Krankenkasse zudem an alle Vorsorge- und Impftermine erinnert.

    Quelle: bkk24


    Den Schweißfluss bremsen - Sanfte Therapie

    12.05.2005 - Über die Stirn rinnen dicke Tropfen, und dunkle Flecken unter den Achseln der T-Shirts oder Hemden bringen es an den Tag: Für fünf Millionen Bundesbürger beginnt mit der warmen Zeit des Jahres ein Leiden, das sich Hyperhidrose nennt - sprich übermäßige Schweißproduktion.

    In der Regel liegt das Problem darin, dass einem das vegetative Nervensystem einen Streich spielt. Es lässt vor allem bei Menschen, die häufig nervös sind, die salzigen Tropfen fließen. Und so traut sich mancher bei sonnigem Wetter kaum vor die Tür, weil er Angstschweißgeruch mit sich herumträgt, gegen den kein Deo hilft. Daher wurden gegen Hyperhidrose verschiedene Therapien entwickelt, die zum Teil jedoch mit Nebenwirkungen verbunden sind. So zum Beispiel das obendrein teure Spritzen von Botulinumtoxin, wodurch schwitzende Körperpartien nur zeitweise außer Gefecht gesetzt werden.

    Zufrieden stellende Ergebnisse bei der Schweißverminderung liefert die Therapie mit Iontophorese-Geräten, wie sie etwa von Dr. Hönle (Infos unter www.idromed.de) angeboten werden. Dies ist eine sanfte Methode, bei der man Hände und Füße in ein Wasserbad taucht, durch das schwacher Strom fließt. Er drosselt den Informationsfluss zwischen Nerven und Schilddrüse. Wirkt die Behandlung auf Dauer, kann der Arzt das Iontophorese-Gerät verschreiben und die Krankenkasse übernimmt einen Großteil der Kosten von um die 500 Euro.

    Quelle: djd

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