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Methode zur Früherkennung von Lungenkrebs entwickelt
01.04.2008 Schweizer Forscher haben eine Methode zur frühzeitigen Erkennung von Bronchialkarzinomen gefunden. Die diagnostische Autofluoreszenz-Endoskopie ist bereits im Einsatz und erhältlich.
Wie wichtig frühe Diagnose ist, unterstreichen folgende Zahlen: Während fünf Jahre nach dem Nachweis in fortgeschrittenem Stadium nur noch 20 Prozent der Patienten lieben, trifft dies auf 90 Prozent derjenigen zu, bei denen ein In-situ-Karzinom diagnostiziert wurde.
Ein zur Früherkennung bestens geeignetes Verfahren hat nun eine Forschungsgruppe um Hubert van den Bergh und Georges Wagnières von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Lausanne gemeinsam mit Philippe Monnier vom Universitätsspital Lausanne entwickelt. Die "Diagnostische Autofluoreszenz-Endoskopie" ist doppelt so empfindlich wie die herkömmliche endoskopische Untersuchung der Bronchien mit Weißlicht.
Kontrastreiches Lichtspiel
Ausgangspunkt des Teams von Hubert van den Bergh war die Beobachtung, dass gesundes Bronchialgewebe, wenn es durch Licht mit einer ganz bestimmten Wellenlänge angestrahlt wird, fluoreszierendes Licht viel intensiver zurückwirft (man spricht von Autofluoreszenz) als Gewebe, das Veränderungen eines Frühstadiums von Krebs aufweist (In-situ-Karzinom). Aufgrund dieses Kontrasts werden Gewebeveränderungen bei einer endoskopischen Untersuchung sichtbar.
In klinischen Studien, durchgeführt von der Gruppe um Prof. Philippe Monnier am Universitätsspital Lausanne, konnte die Methode der Autofluoreszenz-Endoskopie validiert werden. Die Forschenden erkannten mit der Methode doppelt so viele Gewebeveränderungen eines Frühstadiums von Krebs wie mit der herkömmlichen Endoskopie mit Weißlicht, ohne dass dabei gesundes Gewebe zu unrecht verdächtigt wurde.
Quelle: idw
Fordernde Senioren Angebote für ältere Menschen sind zu wenig auf die Aktiven ausgerichtet
Baierbrunn (ots) - 01.01.2008 - "Immer mehr Ältere wollen Sinnvolles tun und mit anderen etwas bewegen." Das sagt Dr. Dietmar Köster vom Forschungsinstitut für Geragogik (Wissenschaft von der Bildung und Erziehung im Alter) im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Bei einer Befragung von mehr als 600 Menschen ab 50 erfuhr er, dass diese am liebsten an einem gemeinsamen Lernziel arbeiten und dabei nicht geschont, sondern richtig herausgefordert werden möchten. Manche Kommunen seien aber immer noch von einem "Defizitdenken" geleitet und dächten vor allem an Altersheime und die steigende Zahl an Demenzkranken. "Besser wäre es, mehr auf Vorbeugung durch Lernen und Aktivierung der Bürger zu setzen", ist Köster überzeugt.
Quelle: Senioren Ratgeber
Frühwarngerät für Migräne - Bereits zwei Tage vor einem Anfall verändert sich das Gehirn
Baierbrunn (ots) - 25.12.2007 - Migränepatienten können in Zukunft vielleicht von einem Frühwarngerät profitieren, das einen drohenden Anfall sehr frühzeitig erkennt. "Migräne dauert länger als der Schmerz", erklärt der Rostocker Psychologe Privatdozent Dr. Peter Kropp, der mit diesem System experimentiert, in der "Apotheken Umschau". "Erst wenn das körpereigene Schmerzhemmungssystem erschöpft ist, kommt es zum Anfall." Bereits zwei Tage vorher verändere sich die Aktivität im Gehirn. Dies lässt sich mit einem tragbaren EEG-Gerät sichtbar machen. Damit müsste der Patient jeden Tag zur gleichen Zeit seine Hirnströme messen. "Sobald die Kurve sich ändert", so Kopp, "kann der Betroffene mit Entspannungsverfahren und Reizabschottung gegen den beginnenden Anfall vorgehen." Bis zur Marktreife muss das Gerät allerdings noch an einer größeren Anzahl von Patienten getestet werden.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau
Medikamente statt Farbe - Mit der Technik des Tintenstrahldruckers können Arzneimittel verabreicht werden
Baierbrunn (ots) - 18.12.2007 - Die Technik, mit der Tintenstrahldrucker Farbe aufs Papier bringen, kann auch Medikamente in die Haut injizieren, berichtet die "Apotheken Umschau".
Ein US-amerikanischer Hersteller von Druckern hat ein System zur Injektion von Arzneistoffen entwickelt. Das winzige Nadelkissen besitzt an der Unterseite 150 Mikrokanülen. Auf die Haut geklebt, dringen die feinen Spitzen in das Oberhautgewebe ein.
Quelle: Apotheken Umschau
Neue Wohnung, neues Glück? - Umfrage: Jeder fünfte Bundesbürger möchte gerne umziehen
Baierbrunn (ots) - 11.12.2007 - Kisten packen, Wände streichen, Möbel schleppen - der Umzug in ein neues Zuhause bedeutet für die Betroffenen häufig eine Menge Stress und Arbeit. Dennoch hat in Deutschland jeder Fünfte (21,2 %) den Wunsch, in eine andere Wohnung oder ein anderes Haus zu ziehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Vor allem die jüngeren Befragten sehnen sich nach einem Tapetenwechsel. Über ein Drittel der 14- bis 39-Jährigen (34,9 %) gibt an: "Ja, ich würde gerne umziehen". Ganz anders sieht es dagegen bei den Ab-50-Jährigen aus: Von ihnen sagen fast Neun von Zehn (88,5 %), ein Umzug käme für sie nicht in Frage. Nach den Gründen für die Umzugswünsche gefragt, strebt jeder dritte Umzugswillige eine eigene Immobilie (33,3 %) oder einen größeren Wohnraum (31,8 %) an. Jeder Vierte (24,4 %) möchte einen Garten haben und einer von fünf Umzugswilligen findet seine Wohngegend unattraktiv (19,3%). Bei den Twens (19,1%) dominiert der Wunsch nach mehr Freizeitmöglichkeiten in der näheren Umgebung.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.977 Personen ab 14 Jahren.
Die Haut reagiert auf Konflikte - Aber eine feste Verknüpfung von Hautkrankheiten und Psyche gibt es nicht
Baierbrunn (ots) - 04.12.2007 - Mit der Vermutung, hinter jeder Hautkrankheit stecke ein psychosomatischer Auslöser, sollte man vorsichtig sein. "Das wird überbetont", erklärt Uwe Gieler, Dermatologe und Professor für Psychosomatische Medizin an der Universität Gießen, in der "Apotheken-Umschau". Stress könne, müsse aber kein Auslöser sein, zum Beispiel bei Neurodermitis. "Bei Untersuchungen sind die Hautveränderungen durch Stress zwar bei etwa der Hälfte der Patienten vorhanden, aber eben nicht zu 100 Prozent", sagt der Experte. Dass die Haut insgesamt sensibel auf das seelische Befinden reagiert, sei auch biologisch erklärbar: "Es liegt vielleicht an der engen Verbindung zwischen Haut, Gehirn und Nervensystem, die beim Embryo aus dem gleichen Keimblatt entstehen", erklärt der Psychosomatiker. Sehr häufig führe die Sichtbarkeit der Hauterkrankung zu Depressionen. Die Betroffenen fühlten sich abgelehnt und stigmatisiert. "Eine Besserung hängt deshalb auch davon ab, ob sie von ihrem Umfeld unterstützt werden", so Gieler.
Quelle: Apotheken Umschau
Fehlt Diabetikern Vitamin B1? - Studie: Konzentration des Vitamins um 75 Prozent erniedrigt
Baierbrunn (ots) - 27.11.2007 - Viele Diabetiker haben einen Vitamin-B1-Mangel, der mit herkömmlichen Messmethoden leicht übersehen wird. Das berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" unter Berufung auf eine britische Studie, bei der unter Diabetikern ein um 75 Prozent erniedrigter Vitamin-B1-Spiegel gemessen wurde als bei Vergleichspersonen. Der Grund sei vermutlich ein erhöhter Verlust mit dem Harn über die Nieren. Ein Vitamin-B1- Mangel steigert möglicherweise das Risiko für Gefäß- und Nierenschäden.
Quelle: Diabetiker Ratgeber
Antibiotika: Die Waffe gegen Bakterien stumpft ab
Eschborn (ots) - 20.11.2007 - Zunehmende Wirkungslosigkeit von Antibiotika gegen Bakterien stellt ein weltweites Problem dar. Zwar sind die so genannten Resistenzraten in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch verhältnismäßig gering. Jedoch hat auch hierzulande die Rate der widerstandsfähigen, also resistenten, Keime in den letzten Jahren zugenommen, erklärt Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt am Main in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA
Infektionskrankheiten«.
Aufgrund ihrer hohen genetischen Wandlungsfähigkeit können Bakterien ihre Widerstandskraft schnell in ihr Erbgut aufnehmen und diese Information auch weitergeben und austauschen. Daher ist laut Schubert-Zsilavecz die Wirkung von Antibiotika dort am meisten bedroht, wo viele Antibiotika verordnet werden, beispielsweise auf den Intensivstationen der Krankenhäuser.
Um diese Situation unter Kontrolle bringen, spricht sich der Experte für eine gute Infektionskontrolle, Hygienemaßnahmen und einen sorgfältigeren Einsatz von Antibiotika aus. Dazu gehört auf Seiten der Ärzte, besonders Breitspektrum-Antibiotika nicht unkritisch zu verschreiben. Aber auch die Patienten könnten dazu beitragen, indem sie stets die verordnete Dosis bei einer Antibiotika-Therapie einhalten, und die Präparate unbedingt genau so lange nehmen, wie es der Arzt empfohlen hat.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Neue Leitlinien in der Blutdrucktherapie
Eschborn (ots) - 13.11.2007 - Neue Erkenntnisse in der Behandlung des Bluthochdrucks haben dazu geführt, die Therapie-Leitlinien dieser Erkrankung zu aktualisieren. Über die neuen Empfehlungen berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2007.
 Bild: Photocase
Änderungen nahmen die Fachleute bereits bei der Beurteilung des Blutdruckes in Schweregrade vor. Stuften sie früher vorrangig einen erhöhten unteren, diastolischen, Blutdruck als gefährlicher für Herz und Kreislauf ein, so betrachten sie heute beide Werte als gleich wichtig.
Auch soll die Therapie eher beginnen als bisher. Als ausschlaggebend für den Beginn der Behandlung nennen die Autoren das Herz-Kreislauf-Risiko des Patienten und die Höhe seines Blutdrucks. So empfehlen Mediziner nun bereits bei einem sogenannten hochnormalen Blutdruck unter 140:90mmHG eine Blutdrucksenkung, wenn durch zusätzliche Risikofaktoren eine Gefahr für das Herz besteht. Und auch Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, profitieren aktuellen Studien zufolge von einer Verminderung ihres Blutdruckes. Ihr Risiko für einen erneuten Schlaganfall nimmt dabei um 24 Prozent ab.
Ziel der Blutdrucksenkung stellt eine Verminderung des Herz-Kreislauf-Risikos und seiner Folgeerkrankungen dar. So reduziert sich nicht nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern auch für Nieren- und Augenschäden, wenn weniger Druck auf den Gefäßen lastet. Zahlreiche Arzneimittel stehen für die Behandlung zur
Verfügung. Aber auch der persönliche Lebensstil des Patienten trägt zur Höhe des Blutdruckes bei. Und zu seiner Senkung.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Auch Pflanzen brauchen Vitamin C - Unentbehrlicher Helfer für das Wachstum
Baierbrunn (ots) - 06.11.2007 - Offenbar ist nicht nur der Mensch auf das zellschützende Vitamin C angewiesen - auch für die Pflanzen selbst, die uns den gesunden Inhaltsstoff liefern, ist es unentbehrlich,
berichtet die "Apotheken Umschau". Britische Forscher um Professor Nicholas Smirnoff von der Universität Exeter fanden heraus, dass Pflanzen sich mit der Produktion von Vitamin C vor den schädlichen Auswirkungen von Ozon und UV-Strahlen schützen.
Quelle: Apotheken Umschau
Blasenschwäche: Die Kasse zahlt - Medizinisch notwendige Inkontinenzhilfen gibt es auf Rezept
Baierbrunn (ots) - 30.10.2007 - Blasenschwäche wird von vielen Menschen als ein peinliches Leiden empfunden. Mit falschen Hilfsmitteln verschlimmern viele Betroffene ihre Situation sogar noch. Besonders ältere Frauen greifen oft zu Damenbinden. "Diese sind zum Auffangen des Urins aber völlig ungeeignet", erklärt Apothekerin Monika Koch, Mitglied des Expertenrats der Deutschen Kontinenz-Gesellschaft, in der "Apotheken Umschau". Menschen mit Blasenschwäche sollten ihren Arzt gezielt auf geeignete Einlagen oder Inkontinenzhosen ansprechen, denn die Mediziner würden es oft den Patienten überlassen, sich selbst um die Hilfsmittel zu kümmern. Krankenkassen erstatten die Kosten aber nur, wenn ein Rezept vorliegt. Dieses kann der Arzt bei medizinischer Notwendigkeit ausstellen, ohne dass es sein Verordnungsbudget belastet. Da gesetzliche Kassen nur Festbeträge übernehmen, sind unterschiedlich hohe Zuzahlungen die Folge. In jedem Fall muss der Kunde zehn Prozent des Preises aus eigener Tasche bezahlen.
Quelle: Apotheken Umschau
Aufklärung rettet Leben - Warum die Aufforderung "Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker" so wichtig ist
Baierbrunn (ots) - 23.10.2007 - Wer die Medizinersprache im Beipackzettel oder in Einwilligungsbögen nicht versteht, lebt gefährlich. "Keine falsche Scham: Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn etwas unklar geblieben ist" zitiert das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" den amerikanischen Forscher Dr. David Baker. Er hatte mit seinem Team an der Nordwest-Universität in Chicago/USA 3260 ältere Versicherte des staatlichen Gesundheitssystems über sechs Jahre untersucht. In der Gruppe derjenigen, die sich mit dem Verständnis von Medizintexten schwer taten, lag die Sterblichkeit um 50 Prozent höher als bei den übrigen Testpersonen. Die Wissenschaftler stufen die Verständnisprobleme als Gesundheitsrisiko gleich hinter Rauchen ein.
Quelle: Senioren Ratgeber
Krank zur Arbeit - Als Begründung werden Pflichtgefühl und Rücksicht auf Kollegen genannt
Baierbrunn (ots) - 16.10.2007 - 71 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr mindestens einmal gearbeitet, obwohl sie sich krank fühlten.
 Bild: Photocase
Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung. Fast ein Drittel der Befragten ging sogar gegen den Rat eines Arztes zur Arbeit. Vor allem Pflichtgefühl und Rücksicht auf das Aufgabenpensum der Kollegen trieb die Erkrankten an den Arbeitsplatz.
Quelle: Apotheken Umschau
Herbst ist beste Zeit für Pollenschutz-Behandlung - Immuntherapien sind in den meisten Fällen erfolgreich
Baierbrunn (ots) - 09.10.2007 - Für Gräser- und Baumpollenallergiker ist jetzt im Herbst der ideale Zeitpunkt, um mit einer Pollenschutz-Behandlung zu beginnen und sich so auf das nächste Jahr vorzubereiten. Wie das neue "HausArzt-PatientenMagazin" in seiner Oktober-Ausgabe berichtet, fliegen jetzt weniger Pollen, dadurch kommt das überempfindliche Immunsystem zur Ruhe und lässt sich besonders gut mit einer spezifischen Immuntherapie beeinflussen. Dabei werden den Betroffenen die krank machenden Allergene in geringer Konzentration unter die Haut gespritzt. So gewöhnt sich das Immunsystem an sie. Nach einer anfänglichen Phase der Dosissteigerung erfolgt drei Jahre lang alle vier bis sechs Wochen eine Injektion mit gleich bleibender Allergen-Konzentration. Wer durchhält, wird fast immer belohnt, sagt Dr. Eva-Maria Schlinzig, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Allergologie: "Bei 95 Prozent der Patienten, die nicht rauchen, ist die Behandlung erfolgreich. Die Beschwerden gehen zurück. Erkrankte benötigen weniger Medikamente. Und zudem verhindert die Behandlung neue Allergien und den Übergang in ein Asthma."
Wirksame Therapievarianten sind seit einigen Jahren auch Allergen-Lösungen, die unter die Zunge geträufelt werden, oder ein verkürztes Spritzschema.
Quelle: HausArzt-Patienten Magazin
Schwanger: Vorsicht mit Schmerzmitteln! - Werdende Mütter sollen Schmerzen nicht per Selbstmedikation kurieren
Baierbrunn (ots) - 02.10.2007 - Schwangere greifen relativ oft zu Arzneimitteln. Untersuchungen zeigen, dass 90 Prozent zu irgendeinem Zeitpunkt der Schwangerschaft Medikamente nehmen. Zu den am häufigsten benutzten zählen Schmerzmittel. Von unkritischer Selbstmedikation raten Experten jedoch dringend ab. "Anhaltender Kopfschmerz im zweiten Schwangerschaftsdrittel ist ein ernst zu nehmendes Warnsignal", erklärt Professor Georg Kojda vom Institut für Pharmakologie der Universität Düsseldorf in der "Apotheken Umschau".
Er könne auf behandlungsbedürftige Erkrankungen wie erhöhten Blutdruck oder Thrombosen hinweisen und müsse vom Arzt abgeklärt
werden. Vom populären Schmerzmittel ASS rät Kojda in der Schwangerschaft ganz ab. Es erhöht die Blutungsneigung schon nach einmaliger Einnahme. Als Mittel der Wahl gilt Paracetamol, doch auch dessen Einnahme sollte mit dem Arzt besprochen werden, besonders wenn noch andere Medikamente nötig sind. Auch koffeinhaltige Kombinationspräparate findet Kojda bedenklich. Sie können den Pulsschlag des Ungeborenen erhöhen.
Quelle: Apotheken Umschau
Bedrohliche Herzangst - Besonders hohes Infarktrisiko für ängstliche Herzpatienten
Baierbrunn (ots) - 25.09.2007 - Stark verängstigte Herzkranke haben ein fast doppelt so hohes Infarktrisiko wie sorglose Patienten, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
 Bild: Photocase
Der US-Kardiologe Dr. Charles Blatter hat 516 Menschen mit bekannten Engstellen in den Herzkranzgefäßen über gut drei Jahre beobachtet und ist zu diesem Schluss gekommen. Seine Erklärung: Angst erhöht den Blutdruck und macht die Herzkranzgefäße enger. Wem die Sorge ums Herz auf der Seele liegt, empfiehlt Blatter daher, der sollte seinen Arzt darauf ansprechen - am besten zusammen mit dem Partner.
Quelle: Das Magazin Senioren Ratgeber
Ausrede Knie gilt nicht - Übergewichtige Jogger schaden ihren Kniegelenken nicht
Baierbrunn (ots) - 18.09.2007 - Übergewichtige dürfen ohne Sorgen um ihre Kniegelenke joggen oder walken, berichtet die "Apotheken Umschau". Zu viele Pfunde erhöhen zwar das Arthroserisiko im Knie. Aber Laufsport, der hilft, das Fett abzuschmelzen, schadet ihnen nicht zusätzlich.
Das haben Forscher der Universität Boston (USA) in einer Langzeituntersuchung mit 1200 Teilnehmern nachweisen können.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Giftiger Herbstschmuck - Zierkürbisse nicht mit essbaren verwechseln
Baierbrunn (ots) - 11.09.2007 - Vor dem Verzehr von Zierkürbissen warnt die
"Apotheken Umschau" unter Berufung auf das Deutsche Ernährungsforum.
 Bild: Photocase
Die giftigen Sorten lassen sich am bitteren Geschmack des Fruchtfleisches erkennen. Sicherheit gibt eine kleine Probe im
Rohzustand. Zierkürbisse enthalten giftige, sogenannte Cucurbitacine, die zu Erbrechen und Durchfall, schlimmstenfalls zum Tod durch Kreislaufversagen führen können.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Diabetes fördert Gedächtnisschwund - Vermutlich hat das "Zuckerhormon" Insulin im Gehirn eine wichtige Aufgabe
Baierbrunn (ots) - 04.09.2007 - Zuckerkranke leben mit einem doppelt so hohen Risiko, einmal an Gedächtnisschwund (Demenz) zu erkranken wie Nichtdiabetiker. Hohe Blutzuckerwerte sind oft begleitet von hohen Blutdruck- und Blutfettwerten. Zusammen führt dies zu Gefäßverkalkungen - was im Gehirn das Demenzrisiko erhöht. Auch die immer häufiger auftretende Alzheimer-Demenz besitzt eine Beziehung zum Diabetes, obwohl sie auf einer anderen Ursache beruht, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber": Im Gehirn bilden sich Eiweißablagerungen (Alzheimer-Plaques), die Nervenverbindungen unterbrechen. Dort wird in geringer Menge auch das für den Zuckerstoffwechsel wichtige Hormon Insulin gebildet - und es scheint für den Abbau der Alzheimer-Plaques eine wichtige Rolle zu spielen.
Forscher vermuten, dass Insulinmangel im Gehirn die Alzheimer-Plaques vermehrt. Auch wenn viele Zusammenhänge noch unklar sind, wird so deutlicher, warum Zuckerkranke demenzgefährdet sind. Andererseits: Die Betroffenen können selbst viel dazu tun, das Risiko zu
minimieren, denn gut eingestellte Diabetiker haben Studien zufolge kein erhöhtes Demenzrisiko.
Quelle: Das Magazin Diabetiker Ratgeber
Coldpacks - für Diabetiker zu kalt - Geschädigte Nerven könnten Erfrierungen nicht wahrnehmen
Baierbrunn (ots) - 28.08.2007 - Diabetiker sollten Sportverletzungen nicht mit Coldpacks behandeln, "Vor allem dann, wenn sie die Coldpacks direkt aus dem Tiefkühlfach nehmen", warnt Professor Dr. Dietrich Hepp, Diabetologe aus München, im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".
 Bild: Photocase
Eine Folge der Zuckerkrankheit ist oft die Neuropathie: Die Nerven sind geschädigt, und die Empfindung für Kälte ist herabgesetzt. "Die
Haut kann Kälteschäden wie bei einer leichten Erfrierung davontragen", erklärt Hepp. Da bei Diabetes häufig auch die Hautdurchblutung gestört ist, erhöht dies die Anfälligkeit für Kälteschäden. "Vermeiden Sie Coldpacks also nach Möglichkeit", rät Hepp, "und verwenden Sie besser kühle Umschläge."
Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber
Privat oder Kassenpatient - weniger wichtig - Stärkeren Einfluss auf die Gesundheit haben die Lebensverhältnisse
Baierbrunn (ots) - 21.08.2007 - Die "Zweiklassenmedizin" beeinflusst den Gesundheitszustand eines Menschen längst nicht so stark, wie oft angenommen wird. Ob jemand privat oder gesetzlich krankenversichert ist, spielt eine weniger wichtige Rolle, sagt Professor Olaf von dem Knesebeck vom Institut für Medizinsoziologie des Universitätsklinikums Eppendorf, Hamburg, in der "Apotheken Umschau".
"Viel folgenreicher sind die Lebensverhältnisse und persönliche Verhaltensweisen." Wohnung, Arbeitsplatz, Bewegungs- und Ernährungsverhalten seien wesentlichere Faktoren. "Weil die sozial schwachen Schichten zum Beispiel Wohnungen und Arbeitsplätze haben,
die der Gesundheit eher nicht förderlich sind, ist ihre statische Lebenserwartung bis zu neun Jahre kürzer als die privilegierter
Schichten", sagt der Medizinsoziologe. Er räumt auch auf mit der Vorstellung, der gestresste Manager lebe besonders ungesund.
Herzinfarkte etwa seien ein Problem der unteren Berufsgruppen, "in denen Stress zerstörerischer erlebt wird, wo viel geraucht, zu fett
gegessen und zu wenig Sport getrieben wird".
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Verkehrsrisiko schlechter Schlaf - Übermüdet vom Schlafdefizit durch nächtliche Atemaussetzer
Baierbrunn (ots) - 14.08.2007 - Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe) bedrohen die Sicherheit auf den Straßen. Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" berichtet über eine US-Studie, in der die Unfallbilanz von 800 Patienten mit Schlafapnoe mit der von Gesunden verglichen wurde.
Ergebnis: Diese Patienten waren fünfmal häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt. Zum Verhängnis wird den Apnoekranken die starke Tagesmüdigkeit. In Deutschland schätzen Schlafmediziner die Zahl der Betroffenen auf mehrere Millionen.
Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber
Misteltherapie ist Kassenleistung - Sozialgericht verpflichtet die Kassen zur Erstattung bei Krebs
Baierbrunn (ots) - 07.08.2007 - Krankenkassen müssen anthroposophische Mistelpräparate zur Unterstützung einer Krebsbehandlung erstatten.
 Bild: Photocase
Dies berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf ein Urteil des
Sozialgerichts Dresden, das jetzt rechtskräftig geworden ist (Az.: S 28 KR 534/05). Begründung: Die Misteltherapie gilt innerhalb dieser besonderen Therapierichtung als Standard in der Krebsbehandlung.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Hitze ja, schwitzen nein!
Eschborn (ots) - 31.07.2007 - Fit bei Hitze mit Tipps von Arzt und Apotheker. Die »Neue Apotheken Jllustrierte« zeigt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2007 was man tun kann, um sich auch bei großer Hitze wohlzufühlen.
Ist kein Badesee zur Stelle, verschafft der Körper sich auf eigene Weise Abkühlung. Er schwitzt. Wem das unangenehm ist, der kann Körpergerüche mit Deodorants überdecken. Stärker wirken Antitranspiranzien. Sie hemmen die Schweiß-bildung. Auch Salbeitee oder Dragees mit Salbeiextrakt vermindern das Schwitzen.
Beim Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Mineralien. Das belastet den Kreislauf. Das Blut wird zähflüssiger, so dass kleinste Gefäße, zum Beispiel in Gehirn und Nieren, nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Nicht nur ältere Menschen müssen daher darauf achten, ihre Flüssigkeitsbilanz auszu-gleichen. So vermeidet man Kreislaufprobleme und bleibt leistungsfähig. Als Durstlöscher eignen sich besonders Mineralwasser und wohlschmeckende Fruchtsaftschorlen.
Auch geeignete Mineralstoffpräparate helfen, sich bei Hitze fit zu fühlen.
Die Sonne genießen und dabei an den Schutz der Haut denken. Wichtig die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzmittels. Natürlich sollte man einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor wählen. Aber auch Zusatzstoffe spielen eine große Rolle. Nicht nur Allergiker sollten darauf achten, parfümfreie, hypoallergene Produkte zu verwenden, die zusätzlich frei
von Konservierungsmitteln sind.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Zahn gerettet - Wie ausgeschlagene Zähne wieder an ihren Platz kommen
Baierbrunn (ots) - 24.07.2007 - Ein ausgeschlagener Zahn ist nicht verloren, wenn der Unglückrabe oder beherzte Helfer richtig handeln.
 Bild: Photocase
Eine Zahnrettungsbox, zur Not auch H-Milch oder isotonische Kochsalzlösung können den Beißer bis zur Ankunft beim Zahnarzt konservieren. "Zähne, die sofort in einer Zahnrettungsbox zum Zahnarzt kommen, heilen durchweg wieder sehr gut ein", erklärt Privatdozent Dr. Yango Pohl, Oberarzt an der Poliklinik für Chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universitätsklinik Bonn in der "Apotheken Umschau". Der ausgebrochene Zahn soll nur an der Krone, keinesfalls an der Wurzel, angefasst und nicht gereinigt werden. Allenfalls starke Verschmutzungen kann man kurz unter Wasser abspülen. Zahnrettungsboxen gibt es in Apotheken. Besonders für Kindergärten, Schulen und Sportvereine und natürlich auch für Familien mit umtriebigen Kindern sind sie empfehlenswert.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Null Promille für Schwangere - Studie: Kindliche Risiken selbst bei geringem Alkoholkonsum der Mutter
Baierbrunn (ots) - 17.07.2007 - Null Promille - so lautet die Empfehlung britischer Wissenschaftler für Schwangere. Die Forscher stellten fest, dass selbst Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft nur
geringe Mengen Alkohol tranken, häufiger verhaltensauffällig sind, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Der Effekt zeigte sich vor allem bei Mädchen, die im Vergleich zu Jungen seltener unter emotionalen Störungen oder Hyperaktivität leiden. In der Gruppe der Mütter, die weniger als ein knappes Glas Wein oder Bier pro Woche tranken, entwickelten 37 Prozent mehr Töchter Verhaltensauffälligkeiten als in der Gruppe abstinenter Frauen.
Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie
Mücken vor schweren Zeiten - Neue Substanzen zur Mückenabwehr in der Erforschung
Baierbrunn (ots) - 10.07.2007 - Wer kennt sie nicht, die beneidenswerten Mitmenschen, um die fliegende Blutsauger einen Bogen zu machen scheinen, während man selbst begehrtes Stechobjekt ist?
 Bild: Photocase
Offensichtlich existieren körpereigene Abschreckstoffe - die nur nicht jeder besitzt. Britische Wissenschaftler haben nun Substanzen isoliert, die auf der Haut bestimmter Menschen einen Mückenschutz bewirken, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die körpereigenen Verbindungen besonders verträglich und damit eine optimale Grundlage für Insektenschutzmittel sein könnten.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Darmkrebs: Vorsicht, Familienkrankheit - Erkrankungsrisiko deutlich höher, wenn Angehörige schon erkrankt sind
Baierbrunn (ots) - 03.07.2007 - Erkrankt ein Familienangehöriger vor dem 60. Lebensjahr an Darmkrebs, haben Verwandte ersten Grades ein mehr als dreifach erhöhtes Krebsrisiko, berichtet die "Apotheken Umschau". Das weiß nur die Hälfte der Angehörigen, ermittelte Privatdozent Tim Greten von der Medizinischen Hochschule Hannover in einer Studie. Geschwister, Kinder und Eltern von Darmkrebspatienten sollten früh zur Vorsorge-Darmspiegelung gehen - jüngere Verwandte möglichst zehn Jahre vor dem Erkrankungsalter des Betroffenen.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Viel weniger Lungenentzündungen - USA: Erfolge durch Impfung gegen Pneumokokken
Baierbrunn (ots) - 26.06.2007 - Die Impfung gegen Pneumokokken hat in den USA zu einem starken Rückgang von Lungenentzündungen bei Kleinkindern geführt, berichtet die "Apotheken Umschau". Im Jahr 2004 seien 40000
Kinder weniger wegen Lungenentzündung ins Krankenhaus eingewiesen worden als in den Jahren zuvor. Bei jungen Erwachsenen trat die Erkrankung ebenfalls seltener auf. Forscher führen dies darauf zurück, dass die Impfung der Sprösslinge auch das Ansteckungsrisiko der Eltern verringert. Auch in Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission die Pneumokokkenimpfung für alle Kinder.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Ärzte vermuten Kartenmissbrauch - KV Bayern: Mehr als 100 Millionen Schaden pro Jahr
Baierbrunn (ots) - 19.06.2007 - Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayern sieht einen umfassenden Missbrauch der Krankenversicherungskarten.
Mehr als 100 Millionen Euro Schaden entstehe dadurch den gesetzlichen Krankenversicherungen im Jahr, berichtet die "Apotheken Umschau". Eine entsprechende Untersuchung der KV bezog nur die ärztlichen Honorare ein. Der Gesamtschaden werde weit höher eingeschätzt. Konkrete Daten dazu lägen aber nicht vor.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Auftrieb für Dicke - Warum Schwimmen der ideale Einsteigersport für Übergewichtige ist
Baierbrunn (ots) - 12.06.2007 - Übergewichtige, die mit mehr Bewegung gegen ihre Pfunde kämpfen wollen, sollten das Wasser als Einstieg wählen.
Das nasse Element macht sie sofort leichter: Durch den Auftrieb beträgt das Körpergewicht nur noch ein Zehntel dessen, was sie an Land wiegen. "Schwimmen funktioniert da deutlich besser als Walken oder Joggen", bestätigt Günther Kurz vom Institut für Sport und Sportwissenschaften an der Universität Karlsruhe in der "Apotheken Umschau". Wer sich zudem nur selten körperlich betätigt, weil er unter Verschleißerscheinungen der Gelenke oder unter Rückenschmerzen leidet, empfindet diese Einschränkungen im Wasser kaum, weil es Gelenke, Sehnen, Bänder und Knorpel schont, sowie die Wirbelsäule entlastet.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Radikal war gestern - Krampfadern werden heute möglichst nicht mehr in ganzer Länge "gestrippt"
Baierbrunn (ots) - 05.06.2007 - Gefäßchirurgen haben bei der Behandlung von Krampfadern davon Abschied genommen, betroffene Stammvenen auf ganzer Länge zu entfernen, sie radikal zu "strippen". Heute heißt es: "Möglichst viel erhalten, möglichst wenig wegschneiden", erklärt Dr. Eva Haas, Chefärztin der Schlossklinik Abtsee, einer Fachklinik für Venenerkrankungen in Laufen (Oberbayern), in der "Apotheken Umschau".
 Bild: Photocase
Die Chirurgen untersuchen vorher genau, welche Gefäßabschnitte erkrankt sind, und strippen nur diese. Der Eingriff erfolgt
"minimalinvasiv", also mit nur kleinen Hautschnitten. Wichtig ist allerdings, dass die erkrankten Abschnitte komplett entfernt werden.
Nach Angaben von Privatdozent Dr. Markus Stücker, Venenexperte von der Universität Bochum, muss etwa jeder fünfte Patient erneut
operiert werden, weil der erste Eingriff nicht sorgfältig genug war.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Mütter, esst mehr Fisch! - Meeresgetier auf Mutters Speiseplan macht klügere Kinder
Baierbrunn (ots) - 29.05.2007 - Eine fischreiche Ernährung der Mutter fördert die Intelligenz sowie soziale und kommunikative Fähigkeiten ihrer Kinder.
 Bild: Photocase
Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf britische Forscher, die das in einer Studie mit 11875 Schwangeren herausfanden. Werdende Mütter sollten demnach mehr als 340 Gramm Fisch oder Meeresfrüchte pro Woche essen - dann steigt die Chance auf klügere Kinder. Die Wissenschaftler führen dies auf den hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren im Fisch zurück, die für die Entwicklung des Gehirns unentbehrlich sind.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Kaffee - Freund des Alkohols? - Alkoholbedingte Leberzirrhose bei gleichzeitigem Kaffeegenuss deutlich seltener
Baierbrunn (ots) - 22.05.2007 - Kaffee kann die Leber möglicherweise vor Schäden durch zu viel Alkohol schützen. Das berichtet die Apothekenzeitschrift "Diabetiker Ratgeber" unter Berufung auf eine Studie mit über 125 000 Teilnehmern.
 Bild: Photocase
Demnach sinkt das Risiko für eine alkoholbedingte Leberzirrhose bereits bei einer Tasse Kaffee am Tag um 20 Prozent, bei mehr als drei Tassen um 80 Prozent. Vor einer Zirrhose infolge anderer Lebererkrankungen scheint Kaffee indes nicht zu schützen. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass die genaueren Zusammenhänge noch völlig unklar sind. Keineswegs sollten
die Ergebnisse als Empfehlung missverstanden werden, übermäßigen Alkoholgenuss mit großen Mengen Kaffe auszugleichen.
Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber
Allergiefalle Auto: Zwang zur Mobilität erfordert bessere Allergieprävention
Bonn (ots) - 15.05.2007 - Mobilität kostet immer mehr Zeit: Durchschnittlich 90 Minuten pro Tag verbringt jeder Berufstätige im Auto. Gerade für Allergiker ist es daher wichtig, auf gesundheitsverträgliche Materialien und effektive Luftfilter im Auto zu achten. Denn heftiges Niesen und tränende Augen sind nicht nur lästig - im Straßenverkehr
können sie auch zum Sicherheitsrisiko werden.
 Bild: Photocase
Autofahrer, die während der Fahrt eine Niesattacke erleiden, werden schnell zur Gefahr im Straßenverkehr. Der Grund: Während der Fahrer ins Taschentuch niest, legt der Wagen viele Meter im Blindflug zurück. Tränende Augen und Juckreiz oder indirekte Krankheitsfolgen wie Müdigkeit und eingeschränktes Reaktionsvermögen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit oft zusätzlich. Wer an Allergien leidet, hat daher ein bis zu 30 Prozent erhöhtes Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken.
Gesundes Klima schaffen
Die Qualität der Innenraumluft ist ein wichtiges Kriterium für die Gesundheit von Allergikern. Während das Problem zuhause aber meist erkannt wird, vergessen Betroffene bei ihren Vorkehrungen häufig das eigene Auto. Dabei wächst der Zwang zur Mobilität, sodass immer mehr Menschen immer mehr Zeit im Auto verbringen. Geschlossene Fenster während der Fahrt und der Einbau von Staub- und Pollenfilter helfen jedoch nur teilweise, die Belastungen zu senken. Denn nicht nur Staub und Pollen bestimmen die Qualität der Innenraumluft, sondern auch die verwendeten Materialien im Auto.
"Um der Unfallursache Allergie am Steuer vorzubeugen, müssen sich auch die Autohersteller stärker und gezielter engagieren und einheitliche Standards zum Schutz der Allergiker einführen", fordert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei auf dem Verzicht chemischer Substanzen liegen, die durch Hitze und UV-Strahlung aus Textilien und Kunststoffen freigesetzt werden können. Zusätzlich sollten alle Materialien, mit denen Autofahrer in direkten und längeren Hautkontakt kommen, dermatologisch getestet sein - so zum Beispiel Lenkrad, Sitzbezüge und Sicherheitsgurte. Noch gibt es aber kaum Autohersteller, die diesem Thema ausreichend Aufmerksamkeit schenken. Aus diesem Grund bereitet die DHA die Vergabe eines Prüfsiegels für allergiefreundliche Autos vor.
Quelle: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
Männer gehen eher zum Arzt als Frauen
Essen (ots) - 08.05.2007 - Männer sind besser als ihr Ruf: Zwei von drei gehen bei starken Schmerzen zum Arzt statt sie mit Schmerzmitteln zu bekämpfen; bei Frauen tut das nur jede zweite. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Essener Krankenkasse ktpBKK.
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35 Prozent der Männer beantworteten die Frage "Versuchen Sie starke Schmerzen mit Schmerzmitteln zu beheben, bevor Sie einen Arzt aufsuchen?" mit Ja, 64 Prozent mit Nein. Bei den Frauen antworteten 53 Prozent mit Ja, 45 Prozent mit Nein.
"Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt", meint der ktpBKK-Vorstandsvorsitzende Reiner Geisler, "aber auch der beste Arzt kann nur helfen, wenn man ihn rechtzeitig aufsucht. Deshalb sehe ich dieses Umfrageergebnis mit Erleichterung. Richtig zufrieden bin ich aber erst, wenn mindestens zwei Drittel aller Männer zu den Früherkennungsuntersuchungen gehen, die wir ihnen anbieten."
Die Lösung "Schmerzmittel vor Arzt" wählten unter 1002 Befragten 44 Prozent, 54 Prozent gehen direkt zum Arzt. Im Osten ist die Neigung zum Schmerzmittel etwas höher (48 Prozent) als im Westen (44 Prozent). Auffallend: Befragte zwischen 30 und 49 Jahren, also die Jahrgänge, die mitten im Berufsleben stehen, greifen häufiger zum Schmerzmittel als alle anderen - Pflichtbewusstsein, aber auch Angst um den Arbeitsplatz dürften hier eine Rolle spielen.
Die ktpBKK ist eine der traditionsreichsten Krankenkassen überhaupt: Sie geht auf die 1836 von Alfred Krupp gegründete
"Hülfs-Krankenkasse" der Kruppschen Gussstahlfabrik zurück, die bei der Schaffung der gesetzlichen Krankenversicherung Pate stand. Ihre heutige Form erhielt sie am 1. Januar 2004 durch die Fusion der BKK Krupp Thyssen Partner und der KarstadtQuelle BKK von 1912.
Quelle: ktpBKK Essen
Angst vor Gentechnik im Supermarkt - Umfrage: Fast jeder Zweite fürchtet sich
Baierbrunn (ots) - 01.05.2007 - Die Furcht vor genmanipulierten Lebensmitteln ist unter Deutschlands Verbrauchern groß.
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Einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zufolge hat fast jeder zweite Deutsche (44,6 Prozent) Angst vor gentechnisch veränderten Speisen. Besonders groß sind diese Bedenken unter der weiblichen Bevölkerung
(Frauen: 48,9 Prozent; Männer: 39,9 Prozent). So achtet auch die Mehrheit der Frauen (54,9 Prozent) explizit darauf, dass keinerlei gentechnisch manipulierte Lebensmittel in ihrem Einkaufswagen landen.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
Fehlzeiten sinken kontinuierlich
Bonn (ots) - 24.04.2007 - Die Krankenstände in der deutschen Wirtschaft sinken nach Untersuchungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) weiterhin. Bei den rund 9 Millionen erwerbstätigen AOK-Mitgliedern ging der Krankenstand von 4,4 % auf 4,2 % im Jahr 2006 zurück. Die Fehlzeiten der Arbeitnehmer sinken somit kontinuierlich und haben den
niedrigsten Wert seit mehr als zehn Jahren erreicht.
Die AOK-Mitglieder waren durchschnittlich 15,4 Kalendertage krank geschrieben. Im Jahr zuvor lag die Dauer einer Krankmeldung noch bei 16,0 Tagen. In Ostdeutschland fiel der Krankenstand mit 4,0 % noch niedriger aus als im Westen (4,3 %). Der Anteil der Beschäftigten, die das ganze Jahr überhaupt nicht krank geschrieben waren, hat weiter zugenommen. Er stieg von 48,5 % im Vorjahr auf 50,7 % im Jahr 2006. Die niedrigen Krankenstände sind nach Einschätzung des WIdO auf Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur, eine verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben und medizinische Fortschritte zurückzuführen. Umfragen zeigen jedoch auch, dass sich viele Arbeitnehmer mit Krankmeldungen zurückhalten, um ihren Arbeitsplatz nicht zu gefährden.
Zwischen den einzelnen Branchen differieren die krankheitsbedingten Fehlzeiten deutlich: Die niedrigsten Ausfallzeiten liegen mit 2,7 % im Kreditgewerbe und bei der Datenverarbeitung mit 2,2 %. Dahingegen werden die höchsten Ausfallzeiten mit 6,1 % in der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung, Tabakverarbeitung und in der Recyclingbranche (jeweils 5,2 %) erreicht. Dies bedeutet, dass Beschäftigte in der Entsorgungsbranche von den 365 Tagen in 2006 im
Durchschnitt knapp 22 Tage vom Arzt krank geschrieben wurden, im Gegensatz zu denen in der Datenverarbeitung mit rund 8 Tagen. Wie auch bereits im vergangenen Jahr waren die meisten Ausfalltage auf Muskel- und Skeletterkrankungen (24,4 %), Verletzungen (13,6 %), Atemwegs- (11,7 %) und psychische Erkrankungen (7,9 %) zurückzuführen.
Männer sind länger krank, Frauen dafür häufiger
Rund 41 % der bei der AOK versicherten Beschäftigten sind weiblich und 59 % sind männliche Arbeitnehmer. Frauen und Männer zeigen ein unterschiedliches Fehlzeitverhalten. Der Krankenstand der Frauen lag mit 4,1 % im Jahr 2006 geringfügig unter dem der Männer von 4,3 %. Bei den Frauen war die durchschnittliche Krankheitsdauer mit 15,0 Tagen kürzer als bei den Männern (15,7 Tage). Im Gegensatz dazu war im Jahr 2006 der Anteil derer, die mindestes einmal im Kalenderjahr krank geschrieben wurden bei den weiblichen AOK-Mitgliedern höher (50,1 %) als bei den männlichen (48,8 %). Gründe dafür, dass Frauen häufiger und Männer länger krank sind, könnten - so das WIdO - darin liegen, dass sich Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen, ihrer Krankheiten und gesundheitlichen Risiken, ihres Umgangs mit gesundheitlichen Belastungen und der Inanspruchnahme von Vorsorge- und Versorgungsleistungen unterscheiden.
Im Geschlechtervergleich verzeichneten die Männer im Jahr 2006 bezüglich der Ausfalltage höhere Anteile in den Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates (25,6 %, Frauen 22,7 %), den Verletzungen (16,7 %, Frauen 9,2 %) und den Herzkreislauferkrankungen (7,9 %, Frauen 6,0 %). Die beschäftigten Frauen dagegen leiden häufiger unter Atemwegs- (12,5 %, Männer 11,1 %) und psychischen Erkrankungen (10,4 %, Männer 6,2 %) als ihre männlichen Kollegen.
Weitere Analysen und Statistiken zur Krankenstandsentwicklung, insbesondere auch zu den einzelnen Wirtschaftszweigen, bietet der Fehlzeiten-Report 2007, der im November 2007 erscheinen wird.
Infos und Grafiken unter: www.aok-bv.de
Quelle: Wissenschaftliches Institut der AOK
Kinder ja, heiraten vielleicht - Umfrage: Zwei von drei jungen Deutschen wollen Kinder und Familie
Baierbrunn (ots) - 17.04.2007 - Während Politiker und Demografen über mangelnde Lust auf Nachwuchs klagen, wünschen sich tatsächlich gerade die Jüngeren hierzulande sehr intensiv Familie und Kinder.
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Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Baby und Familie" ist der Wunsch nach einer intakten Familie mit Vater, Mutter und Kindern bei den 20 bis 29-Jährigen mit 84,8% besonders hoch. Zwei von drei Deutschen (66,0%) in dieser Altersgruppe möchten unbedingt noch eines oder mehrere eigene Kinder haben. Eine Eheschließung vor Traualtar oder Standesamt gehört jedoch nicht zwangsläufig zum Familienidyll: Nur die Hälfte (52,1%) von ihnen möchte auf jeden Fall heiraten.
Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"
Gelenk-Ausrede gilt nicht mehr - Auch Übergewichtige profitieren von Sport
Baierbrunn (ots) - 10.04.2007 - Ältere Menschen, die Ausdauersport betreiben, müssen nicht befürchten, dass sie davon eine Kniearthrose bekommen - selbst wenn sie übergewichtig sind, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Eine Studie der Universität Boston (USA), für die über ein Jahrzehnt rund 1300 Senioren, darunter viele Übergewichtige, beobachtet wurden, hat dies belegt. Auch Professor Ingo Froboese von der Deutschen Sporthochschule Köln bestätigt: "Wer vernünftig Sport macht, begünstigt nicht die Entstehung einer Arthrose. Der Knorpel wächst nämlich, wenn wir ihn regelmäßig beanspruchen." Froboese empfiehlt Sportarten, die mit viel Bewegung und wenig Belastung verbunden sind, zum Beispiel Radfahren, Walken oder Schwimmen.
Quelle: Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"
Antidepressiva: Bitte nicht mit Tee! - Schwarztee kann die Wirksamkeit um die Hälfte verringern
Baierbrunn (ots) - 03.04.2007 - Arzneimittel, die gegen Depressionen und psychische Erkrankungen verordnet werden, sollten nicht mit schwarzem Tee eingenommen werden, rät die "Apotheken Umschau". Die Gerbstoffe des Tees binden die Medikamente, so dass sie schlecht aus dem Darm aufgenommen werden können. Dies kann die Wirksamkeit um bis zu 50 Prozent verringern.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Werden Hörgeräte überflüssig?
Köln (ots) - 27.03.2007 - Mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Hörminderung. Den meisten davon könnte ein Hörgerät helfen - aber nur die wenigsten möchten ein Hörgerät tragen.
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Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele Menschen fürchten die Stigmatisierung die mit dem Tragen eines Hörgerätes leider immer noch einher geht. Manche leiden unter Unverträglichkeiten mit den im oder am Ohr getragenen Systemen. Dabei handelt es sich um verschiedene Arten von Abstoßungsreaktionen. Oft ist es aber auch nur die Eitelkeit die dazu führt, dass die Geräte nicht getragen werden. Bis zu drei Millionen Hörgeräte liegen daher meist ungenutzt in der Schublade.
Ein Modernes Hörimplantat, das "Esteem" der U.S.-Amerikanischen Firma "Envoy Medical" bietet nun eine Alternative um die Hörminderung zu verbessern. Der Patient kann sich jetzt zwischen der Versorgung mit einem konventionellen Hörgerät und diesem modernen Hörimplantat entscheiden. Vorteile des Hörimplantats sind die gute Tonqualität, eine lange Batterielebensdauer von über vier Jahren und eine kurze, risikoarme Operation. Des Weiteren gibt es weder Probleme mit Hintergrundgeräuschen oder Statik, noch im Störschall. Da dieses High-Tech-System völlig unsichtbar ist und gegen äußere Umwelteinflüsse unempfindlich ist, behindert es weder das Tragen von Helmen oder Kopfhörern. Es funktioniert in Arbeitsumgebungen, die Schmutz, Feuchtigkeit, Staub und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt sind. Auch bei Konferenzen und am Telefon ist die Funktion
des Hörimplantats einwandfrei. Die hervorragende Tonqualität und die lange Batterielebensdauer führen dazu, dass die Menschen mit einem Hörimplantat schon nach kurzer Zeit ihre ehemalige Hörminderung vergessen haben, weil Sie sich an das Implantat gewöhnen, und weder an Batteriewechsel noch an andere Wartungsaufgaben denken müssen.
Quelle: Envoy Medical GmbH
Verdacht auf Alzheimer: Angehörige zum Arztbesuch ermuntern - aber wie?
Bonn - 20.03.2007(ots) - Zeigt ein Familienmitglied Anzeichen einer Alzheimer-Demenz, sollten Angehörige sensibel vorgehen. Betroffene fühlen sich oftmals beschämt und versuchen, ihre Gedächtnisprobleme vor der Familie zu verbergen. Die Deutsche Seniorenliga empfiehlt daher, den Lebenspartner, Mutter oder Vater, zu einer Untersuchung zu ermuntern, jedoch keinesfalls gegen ihren Willen zu einem Hirnleistungstest zu drängen. Geschickter ist es, einen allgemeinen Check-up bei einem vertrauten Arzt vorzuschlagen.
 Bild: DSL German Seniors
Kleine Notlüge erlaubt
"Um Betroffene nicht mit dem Verdacht auf eine Demenz zu brüskieren, dürfen Angehörige ruhig zu dieser kleinen Notlüge
greifen", rät Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. "Es ist ohnehin sinnvoll, im Alter regelmäßig Blutdruck, Leberwerte und Belastbarkeit untersuchen zu lassen. Ein guter Hausarzt, der den Patienten zumeist seit vielen Jahren kennt, kann im Rahmen einer solchen Untersuchung auf einfühlsame Weise auch die geistige Fitness überprüfen." Schon bei der Terminabsprache sollte der Arzt über die Situation informiert werden, damit er einen Hirnleistungstest in die Untersuchung einplanen kann. Oftmals ist es auch hilfreich, wenn ein Angehöriger den Patienten begleitet - zum einen, um ein Stück Sicherheit zu vermitteln und zum anderen, um aufkommende Fragen zu beantworten, mit denen der Patient möglicherweise überfordert wäre.
Schlechte Diagnose ist besser als Ungewissheit
Steht die Diagnose erst einmal fest, ist das zunächst ein Schock. Oft fühlen sich die Patienten und Angehörigen aber auch erleichtert. Denn nun muss der Erkrankte seine geistigen Defizite nicht mehr verstecken, und die Familie kann offen über das Thema reden. Eine ausgesprochene Diagnose gibt oft den Anstoß, wichtige familiäre und rechtliche Angelegenheiten zu regeln. So kann der Erkrankte beispielsweise eine Patientenverfügung schreiben und ein Testament aufsetzen, oder gemeinsam mit den Angehörigen nach einer passenden Pflegeeinrichtung für das spätere Krankheitsstadium suchen.
Aber auch für gemeinsame Unternehmungen, wie etwa eine lang ersehnte Reise, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Zudem bietet eine feststehende Diagnose die Möglichkeit, gezielt Medikamente, so genannte Antidementiva, zur Behandlung der Alzheimer-Demenz
einzusetzen. Durch moderne Antidementiva, wie z.B. dem Wirkstoff Memantine, der eine schädliche Erhöhung des Botenstoffes Glutamat im Gehirn positiv reguliert, können Symptome der Alzheimer-Demenz abgeschwächt werden. Der Verlauf der Erkrankung kann zumindest verzögert und Begleiterscheinungen wie Unruhe, Aggressivität oder Stimmungsschwankungen können gemildert werden.
Nicht immer ist es Alzheimer
Nicht immer handelt es sich bei Hirnleistungsstörungen um eine Alzheimer-Demenz. Zahlreiche andere Erkrankungen, die zum großen Teil erfolgreich behandelt werden können, weisen ganz ähnliche Symptome auf. So führen mitunter Schilddrüsenerkrankungen zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Auch eine Unterversorgung mit Flüssigkeit oder bestimmten Vitaminen, wie sie gerade bei alten Menschen durchaus vorkommt, kann die Denkleistung negativ beeinflussen. Ebenso kann die langfristige Einnahme von Medikamenten wie Beruhigungsmitteln der Grund für die kognitiven Einbußen sein. Darüber hinaus sollte immer eine Depression als Ursache in Erwägung gezogen werden, die in ihren Symptomen oftmals nur schwer von einer Demenz zu unterscheiden ist.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Diagnose der Alzheimererkrankung gibt ein Leitfaden der Deutschen Seniorenliga mit
dem Titel "Alzheimer erkennen". Das kostenfreie Heft kann auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden bei: Deutsche
Seniorenliga e.V. German Seniors, Gotenstraße 164, 53175 Bonn, www.dsl-alzheimer.de
Quelle: DSL e.V. Deutsche Seniorenliga
Schlaganfall - noch einmal davongekommen
Eschborn - 13.03.2007(ots) - Die ersten Anzeichen bemerkte Alexander Leipold im Sommer 2003, als er mit der deutschen Ringernationalmannschaft in Usbekistan kämpfte. Seine linke Körperhälfte kribbelte. Zurück in Deutschland dann die Diagnose: Schlaganfall. Die Symptome gingen zwar langsam zurück. Doch eine Woche später folgten die Schlaganfälle zwei und drei, wie die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer Ausgabe vom 15. März 2007 berichtet.
Der Olympiasieger von Sydney im Jahr 2000 konnte nicht mehr sprechen und lag bewegungslos im Bett. »Ich war wie eingefroren.
Alles kriegte ich mit, konnte mich selbst aber nicht bemerkbar machen.« Nach einigen Tagen schaffte er wieder kleinste Bewegungen.
Und man ließ ihn nicht allein. Seine Frau las ihm E-Mails von Freunden vor: »Du schaffst es; du bist doch immer ein Kämpfer gewesen.« Noch ans Bett gebunden machte er Übungen nach selbst auferlegtem Programm. Alles, was ihm die Krankheit erlaubte. Fünf Minuten Daumen bewegen, drei Minuten Bauchdecke anspannen, 20-mal den Fuß nach oben kippen...
Ein halbes Jahr nach den schweren Schlaganfällen hatte es Alexander Leipold geschafft, er stieg wieder in einem Bundesligakampf auf die Matte. »Natürlich bin ich Leistungssportler und auch noch sehr jung. Dennoch kann ich jedem Schlaganfall-Patienten nur raten: Er soll sich ein klares Ziel setzen und dafür so viele Übungen machen, wie ihm möglich sind. Egal ob er das Ziel erreicht: Es wird ihm weiterhelfen.«
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Und läuft und läuft und läuft ... noch nicht - Für das Lauflernalter gilt eine große Zeitspanne
Baierbrunn - 06.03.2007(ots) - Manche Kinder laufen bereits mit acht Monaten, andere erst, wenn sie doppelt so alt sind. Auch okay, betont der Entwicklungspsychologe Dr. Krombholz aus München.
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"Ein Kind das erst mit 18 Monaten zu laufen beginnt, hat seinen Altersgenossen gegenüber keine Nachteile", begründet er seine Meinung im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Kleinkinder haben, wie Erwachsene auch, unterschiedliche Antriebe: Das eine bewegt sich einfach gern, das andere nicht. Reine Charaktersache. "Besondere Motivation oder gar gezieltes Training bringen daher nichts", erklärt Krombholz. Er rät auch, die Finger von Lauflernhilfen zu lassen. Sie sind zwar inzwischen technisch verfeinert, bergen aber trotzdem eine große Unfallgefahr.
Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"
Vorbeugen statt Nachsorgen /
Immer mehr Teilnehmer bei Gesundheitskursen der Krankenkassen
Wolfsburg/Berlin - 27.02.2007 (ots) - Rund sieben Stunden pro Tag verbringen die meisten Deutschen im Sitzen. Als Ausgleich halten zwei Drittel der Befragten Sport für wichtig. Erschreckende Realität: Laut Bundesministerium für Gesundheit treiben 45 Prozent der Deutschen gar keinen Sport. Diesen alarmierenden Zahlen rücken die Krankenkassen erfolgreich mit vorbeugenden Gesundheitskursen zu Leibe.

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Im Jahr 2005 haben die gesetzlichen Krankenkassen knapp 1,2 Millionen Menschen mit vorbeugenden Kursangeboten erreicht. Dies ist ein Zuwachs um 45 Prozent gegenüber dem Jahr 2004. Das geht aus dem neusten Präventionsbericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) hervor. Und auch im Jahr 2006 wird eine weitere Steigerung erwartet. So erhöhte sich die Zahl der Versicherten der Deutschen BKK, die an Gesundheitskursen teilnahmen, im vergangenen Jahr erneut um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Krankenkassen unterstützen diesen Trend mit einem großen Angebot an Präventionskursen. "Unsere Versicherten können bundesweit zwischen rund 5.800 Kursangeboten wählen. Besonders beliebt sind Bewegungskurse wie Rückenschule oder Nordic Walking.
Entspannungskurse wie Yoga oder Tai Chi und Ernährungskurse folgen auf der Beliebtheitsskala", erläutert Ralf Sjuts,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen BKK.
Die Deutsche BKK erstattet 85 Prozent der Kosten für die Teilnahme an zertifizierten Gesundheitskursen. Für Kinder werden die Kosten zu 100 Prozent übernommen.
+++ Die Deutsche BKK ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands mit über einer Million Versicherten. Sie ist hervorgegangen aus den Betriebskrankenkassen der Unternehmen Volkswagen, Deutsche Post und Deutsche Telekom. Ihren Versicherten
bietet die Deutsche BKK u.a. Zusatzleistungen aus dem Bereich der Homöopathie und Naturheilkunde sowie zahlreiche Präventions- und Modellprojekte. Die Deutsche BKK ist bundesweit für jedermann geöffnet und verfügt über 47 Filialen, ihr Sitz ist Wolfsburg. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 14,2 Prozent. +++
Quelle: Deutsche BKK
Diabetes: DMP lohnt sich - Gute Zahlen nach drei Jahren "Disease Management Programme"
Baierbrunn - 20.02.2007(ots) - Die AOK sieht das Konzept der "Disease Management Programme" (DMP) bestätigt. Bei einer Auswertung der Daten von 250000 eingeschriebenen Typ-2-Diabetikern zeigten sich viele positive Trends, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Die Güte einer Diabetes-Behandlung wird am HbA1C-Wert gemessen. Dieser verbesserte sich bei den DMP-Patienten im Schnitt deutlich. Der Anteil der Patienten mit Bluthochdruck, einer häufigen Begleitkrankheit des Diabetes, sank von 38 auf 20 Prozent. Die Zahl der Patienten, die den für Zuckerkranke wichtigen, regelmäßigen Augencheck wahrnahmen, verdreifachte sich. Jeder dritte Teilnehmer gab selbst an, er fühle sich besser versorgt und 83 Prozent wurden motiviert, mehr für sich zu tun. Für das DMP schreibt sich ein Patient bei einem Arzt ein und wird von diesem nach standardisierten Vorgaben behandelt. Ärzte bekommen die aufwendigere Therapieform extra vergütet, müssen den Verlauf aber auch sorgfältig dokumentieren.
Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"
Medienberichte verunsichern: Beeinflussen Handys Gesundheit?
Berlin - 13.02.2007(ots) - "Handys können Krebs auslösen", "Krebs durch Handys nicht nachgewiesen" - nur zwei von vielen Überschriften, die dieser Tage durch die Medien gingen. Das Erstaunliche: Sie beziehen sich auf ein und dasselbe Ergebnis einer finnischen Langzeitstudie. Kein Wunder also, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher verunsichert sind.
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Welchen Einfluss haben Mobilfunkgeräte? Tatsache ist: Die meisten Experten schätzen die Felder von Mobilfunkgeräten als harmlos ein.
Wer Antworten auf seine Fragen sucht, kann sich an die kostenlose Hotline des Informationszentrums Mobilfunk wenden.
Unter 0800/330 31 33 können besorgte Bürgerinnen und Bürger von montags bis freitags jeweils von 9 bis 18 Uhr ihre Fragen zum Thema Mobilfunk stellen. "Wie wichtig es ist, besorgten Bürgerinnen und Bürgern eine Anlaufstelle für Ihre Fragen zu bieten, hat sich gerade in den letzten Tagen gezeigt", erläutert Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin
des wundpflasterIZMF. "Die widersprüchliche und teilweise
tendenziöse Berichterstattung in den Medien führte zu Verunsicherungen. Mit unserer Info-Hotline möchten wir dabei helfen, Missverständnisse aufzuklären." Ob Nachfragen zum Einfluss von Mobilfunkfeldern auf das allgemeine Befinden, Hintergrundinformationen zur Funktionsweise der Mobilfunktechnologie oder Anfragen zu weiteren Mobilfunkbereichen - das Informationszentrum Mobilfunk informiert umfassend zu allen wichtigen Aspekten der mobilen Kommunikation.
Auch auf der IZMF-Internetseite www.izmf.de sind Informationen zum Mobilfunk abrufbar. Hier finden sich aktuelle Meldungen, Grafiken und Statistiken sowie allgemeine Hintergrundinformationen, die unterschiedliche Sachgebiete anschaulich erklären. Wer sich über aktuelle Themen aus der Mobilfunkwelt informieren möchte, kann außerdem kostenlos den E-Mail-Newsletter "mobilfunk spots" beziehen. Hier stellt das IZMF monatlich neue Studien, Umfragen, aktuelle Positionen, Trends und Perspektiven vor.
Über das IZMF
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private
Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde. Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der kostenlosen Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de.
Quelle: Informationszentrum Mobilfunk e.V.
Bundesregierung erhöht Gift-Grenzwerte in Obst und Gemüse /
Neue Greenpeace-Untersuchung belegt Aufweichen des Verbraucherschutzes
Hamburg - 06.02.2007 (ots) - Hunderte Grenzwerte für Pestizide in Obst und Gemüse hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zwischen den Jahren 2004 und 2006 angehoben. Das bedeutet für Obst und Gemüse, dass ganz legal mehr Gift auf den Teller kommt. Nach einer neuen Untersuchung im Auftrag von Greenpeace sind die Steigerungen erheblich - im Schnitt haben die Beamten die Grenzwerte um das 33fache erhöht. Gerade bei bekannten Pestizid-Spitzenreitern mit den meisten Überschreitungen, wie Tafeltrauben, Salaten, Kräuter oder Beeren, hob das Ministerium die Grenzwerte am stärksten an, jeweils um über das 500fache.
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"Es ist unglaublich. Die Verbraucherschützer aus dem Ministerium machen konsequent das Gegenteil von dem, was notwendig wäre, um die Gesundheit der Verbraucher und die Umwelt zu schützen", sagt Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace. "Minister Seehofer muss diese Praxis sofort stoppen. Wir brauchen keine Legalisierung von immer mehr Gift im Essen, sondern wirksame Kontrollen, damit
belastete Lebensmittel vom Markt verschwinden."
Greenpeace fordert von Bundesminister Horst Seehofer (CSU) die Umkehr der Grenzwertpolitik: Für Pestizide in Lebensmitteln soll wie für Trinkwasser ein genereller Schutzwert gelten. Dieser sollte bei maximal 0,01 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel liegen.
Das Bundesministerium hat zwischen 2004 und 2006 insgesamt 404 gesetzliche Pestizidgrenzwerte geändert: 293 Mal (73 Prozent) hat es die erlaubten Belastungsgrenzen erhöht. Nur in 111 Fällen (27 Prozent) hat es sie gesenkt. Im Schnitt waren dabei die Erhöhungen
1,5 Mal höher als die Absenkungen. Zudem wurden von Jahr zu Jahr mehr Grenzwerte angehoben.
Greenpeace hat schon zuvor Versäumnisse und Fehler aufgedeckt, die das Ministerium und die Lebensmittelüberwachung der Länder im Umgang mit Pestiziden begehen. So wurden Grenzwerte oft fehlerhaft und zu hoch festgelegt. Der Grund: Die Bundesbehörden versäumten es, die akute Giftigkeit (Akute Referenzdosis) von Pestiziden zu berücksichtigen, die die Weltgesundheitsorganisation und das
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festlegen.
Zudem wurde jeder fünfte Pestizidwirkstoff in Deutschland zugelassen, ohne dass das BMELV überhaupt einen Grenzwert für Lebensmittel festgelegt hat. Bereits im Jahr 2004 hatte Greenpeace mit dem Report "Pestizide am Limit" auf massive Grenzwertanhebungen zwischen den Jahren 1999 bis 2004 hingewiesen. Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass dieser Trend anhält. Ein weiteres erhebliches Problem: Die Lebensmittelüberwachung der Bundesländer ist bei der Kontrolle von Obst und Gemüse auf Pestizide im Schnitt mangelhaft. Dies belegt der Greenpeace-Bericht "Pestizide außer Kontrolle II" aus dem Jahr 2006.
Quelle: Greenpeace e.V.
Die Last mit der Lust - Viele Diabetiker leiden unter Potenzproblemen
Baierbrunn - 30.01.2007(ots) - Mindestens jeder zweite Diabetiker bekommt im Laufe seiner Erkrankung Potenzprobleme. "Bei 80 Prozent stecken dahinter organische Ursachen, vor allem Nerven- und Durchblutungsstörungen", sagt Dr. Christian Leiber, Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Freiburg im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Unbehandelt und in der Partnerschaft nicht offen angesprochen, können diese Potenzprobleme sich zu nachhaltigen Belastungen auswachsen. Männer blockieren sich durch Versagensängste, ihre Frauen quälen Selbstzweifel ob ihrer Attraktivität. Bei organischer Ursache sind moderne Potenzpillen besonders wirksam.
Betroffene sollten deswegen keine Scheu haben, das Problem ihrem Arzt zu offenbaren.
Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"
Mit Waldi nicht mehr einsam /
Umfrage: Singles fühlen sich mit einem Haustier weniger alleine
Baierbrunn - 23.01.2007 (ots) - Deutschlands Singles fühlen sich mit einem Haustier an ihrer Seite weniger alleine.
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Das hat eine vom Apothekenmagazin "Apotheken Umschau" in Auftrag gegebene repräsentative GfK-Umfrage herausgefunden. Bei der Studie gaben mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) der alleinstehenden Haustierbesitzer an, ihr Tier vertreibe ihnen die Einsamkeit. Annähernd sechs von zehn (58,9 Prozent) von ihnen sagen, sie halten sich ein Haustier, damit
sie ein Lebewesen um sich haben, dem sie Zuwendung geben können. Mehr als ein Drittel (37,2 Prozent) ist der Meinung, Hund, Katze und Co. gäben ihnen eine sinnvolle Aufgabe. Für etwa jeden sechsten (15,6 Prozent) Single, der ein Haustier hält, ersetzt der geliebte Vierbeiner sogar den Partner oder ein Kind.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins
"Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg
bei 585 Haustierbesitzern ab 14 Jahren, darunter 72 Befragte in
Ein-Personen-Haushalten.
Online die "kleinen grauen Zellen" auf Trab bringen / Im Internet können Sie Ihre mentale Fitness testen und trainieren
Karlsruhe - 16.01.2007 (ots) - Wieder mal ist der Hausschlüssel nicht auffindbar, wieder mal den Einkaufszettel vergessen - ist das eigentlich normal? Nicht nur Ältere klagen über Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit. Wenn
Sie wissen möchten, wie es um Ihre geistige Leistungsfähigkeit bestellt ist und dabei Ihre "grauen Zellen" auch gleich spielerisch
trainieren möchten, dann schauen Sie doch auf der Internetseite www.mental-aktiv.de vorbei.
Gezielt trainiert, bringen Ihre "grauen Zellen" nämlich mehr, und der Alltag geht leichter von der Hand. Aber vor allem das richtige Denktraining sichert eine gute Leistung, Kreuzworträtsel allein wirken nicht optimal. Ein effektives Aktivtraining für das Gehirn geht weiter: Das Gehirn muss kleine Aufgaben gezielt so lösen, dass neue Informationen verarbeitet werden. Das stärkt wesentlich mehr als nur das Gedächtnis, auch Konzentration und Kreativität werden gefördert. So sollen bei den richtigen Übungsaufgaben bereits 10 Minuten pro Tag ausreichen, um die Leistung der Nervenzellen erkennbar zu verbessern. Solche Übungen finden Sie zum Beispiel auf der Internet-Seite www.mental-aktiv.de.

Bild: www.mental-aktiv.de
Gedächtnis-, Konzentration und Reaktionsleistung können Sie hier auf spielerische Weise testen und trainieren. Das kostenlose Angebot bietet Ihnen dazu vielfältige Möglichkeiten:
- Kopfsache interaktiv:
Mit diesem Programm testen Sie die "Fitness" Ihres Gehirns.
- Übungen online:
Trainieren Sie Ihre "grauen Zellen" spielerisch mit vielfältigen Übungen, die für unterschiedliche Aspekte der mentalen Fitness entwickelt wurden: Gedächtnis, Konzentration, Kreativität und Koordination.
Bei zwei Übungen - "Doppeldecker" und "4punktet" - können Sie sogar jemanden einladen und gegeneinander spielen.
- Übungen klassisch:
Zahlreiche Übungen und spezielle Mental-Tipps zum Ausdrucken halten Sie geistig fit und helfen gegen Alltagsstress. Unter www.mental-aktiv.de finden Sie alle vier Wochen neue Aufgaben in zwei Schwierigkeitsstufen, immer aktuell zum Ausdrucken und Üben.
- Tagesrätsel:
Hier finden Sie jeden Tag eine neue Aufgabe zum Knobeln - 365 Tage im Jahr.
- Puzzles:
Mit neun Puzzles in steigenden Schwierigkeitsstufen können Sie sich entspannen.
Ergänzt wird das Angebot durch Tipps und Informationen zum Thema "geistige Leistungsfähigkeit" und was Sie selbst für Ihre mentale Fitness tun können.
Quelle: Kommunikation und Neue Medien
Wenn Teilen zu kompliziert ist - Falsch zerbrochene Tabletten gefährden den Therapieerfolg
Baierbrunn - 09.01.2007 (ots) - Jeder sechste Patient in Deutschland hat Probleme beim Teilen von Tabletten, berichtet die "Apotheken Umschau".
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Wer die Präparate in ungleichmäßige Teile zerbricht, kann Über- und Unterdosierungen hervorrufen und den Therapieerfolg gefährden. In Apotheken sind deshalb Tablettenteiler erhältlich, mit deren Hilfe exaktes Brechen möglich ist.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Vertraute Pfunde / Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen kennt eigenes Gewicht - BMI weniger bekannt
Baierbrunn - 02.01.2007 (ots) - Der morgendliche Gewichtscheck auf der Badezimmerwaage scheint für die meisten Bundesbürger zum Tagesbeginn genauso dazuzugehören wie Zähneputzen oder Duschen. Bei einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" geben knapp 92 Prozent der deutschen Männer und Frauen an, ihr aktuelles Gewicht zu kennen. Frauen riskieren dabei noch ein wenig öfter als Männer den Blick auf die Waage: Von den weiblichen Befragten sagen 93,2 Prozent, dass sie ständig ihre Pfunde kontrollieren (Männer 90,1 Prozent).
Wesentlich weniger Kenntnisse haben die Deutschen der Umfrage zufolge dagegen über ihren Body Mass Index (BMI). Nur etwas mehr als ein Viertel der Bundesbürger (26,1 Prozent) weiß über die Bewertung seines eigenen Körpergewichts Bescheid. Besser informiert sind auch in diesem Punkt die Frauen: Von ihnen gibt knapp ein Drittel (30,7 Prozent) an, ihren aktuellen BMI zu kennen, bei den Männern sind es nur etwas über 20 Prozent (21,2 Prozent).
Die repräsentative Umfrage führte die GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 1977 männlichen und weiblichen Bundesbürgern ab 14 Jahren durch.
Quelle: Apothekenmagazin "Apotheken Umschau"
Schneckengift gegen starke Schmerzen - Tierischer Wirkstoff stärker als Morphium
Baierbrunn - 26.12.2006 (ots) - Für Patienten mit starken chronischen Schmerzen, denen Morphin nicht mehr hilft, gibt es neue Hoffnung:
Spezialisten können den Wirkstoff Ziconotid mit einem Katheter in die Nähe des Rückenmarks injizieren, berichtet die "Apotheken Umschau".
Bild: www.kinder-tierlexikon.de
Der Wirkstoff ist dem Gift der Kegelschnecke nachempfunden, die in tropischen Meeren lebt. Die Tiere lähmen damit ihre Beute. Auch Menschen können sie gefährlich werden. Ihr Gift hat schon etliche Taucher das Leben gekostet.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Selbstheilung: 70 Prozent der Leiden kuriert der Körper selbst
Hamburg - 19.12.2006 (ots) - Für viele gesundheitliche Probleme braucht man keinen Arzt, sondern kann auf die Selbstheilungskräfte des Körpers vertrauen. Wissenschaftler haben jetzt einige Funktionsweisen der natürlichen Heilung entschlüsselt, wie die Zeitschrift VITAL berichtet. "Die moderne Naturheilkunde geht heute davon aus, dass der menschliche Organismus in der Lage ist, annähernd 60 bis 70 Prozent aller Leiden selbst zu heilen", sagt Prof. Dr. Gustav Dobos, Chefarzt am Essener Knappschafts-Krankenhaus und führender Fachmann der jungen "Mind-Body-Medizin".
Der Körper könne auf eine eigene "Apotheke" mit 30 bis 40 Medikamenten zurückgreifen. Dazu zählten beispielsweise Kortison und Substanzen, die Nierensteine verhindern, sagt Dobos. Wie genau die Heilungsprozesse ablaufen, ist noch nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass bei der Selbstheilung ein kompliziertes Geflecht aus Hormonen, Immunbotenstoffen und Killerzellen zum Einsatz kommt, wobei auch die seelische Stimmungslage eine Rolle spielt.

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Doch nicht immer funktioniert die Selbstheilung
rechtzeitig. Hier hilft ein neues Mentalprogramm, das frühe Beschwerden im Keim erstickt. Zu den Übungen zählt beispielsweise die Anwendung positiver Gedanken, wobei man sich täglich 10 bis 20 Minuten bei geschlossenen Augen und entspannter Haltung auf ein angenehmes inneres Bild oder einen Satz konzentriert. Wirksam ist auch eine Akupressur, bei der man täglich drei Minuten im Uhrzeigersinn den Akupressurpunkt auf der Beininnenseite in Kniehöhe massiert. Und auch eine regelmäßige tiefe Bauchatmung und das Führen eines Stresstagebuches können äußerst
hilfreich sein.
Stress und die Bewältigung schwieriger Lebensumstände schwächen das Immunsystem über Monate. "Menschen dagegen, die regelmäßig meditieren und so Stress abbauen, besitzen eine 5 bis 25 Prozent höhere Anzahl von Antikörpern",
sagt Prof. Dobos.
Quelle: VITAL
Tuberkulose kehrt zurück - Aus Osteuropa sind resistente Erreger auf dem Weg nach Westen
Baierbrunn - 12.12.2006 (ots) - Die Tuberkulose breitet sich in Osteuropa seit einigen Jahren wieder aus, was auch Folgen für den Nachbarstaat Deutschland hat. Gefahr drohe vor allem durch die Zunahme von Erregern, die gegen Medikamente unempfindlich sind, berichtet die "Apotheken Umschau". Solche resistenten Tuberkulose-Keime verursachen in den baltischen Ländern bereits jeden fünften Krankheitsfall.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Neue Hoffnung für Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie
Buffalo, New York - 05.12.2006 (ots/PRNewswire) - Patienten mit rezidivierter chronisch lymphatischer Leukämie (CLL), die nicht mehr auf Chemotherapie ansprechen, zeigten bei einer Behandlung mit Lenalidomid eine erhöhte Reaktion auf die Therapie. Dies ergab eine, von Dr. med. Asher Chanan-Khan, von der Abteilung für Medizin des Roswell Park Cancer Institute (RPCI), durchgeführte Phase-II-Studie. Die Ergebnisse wurden in der Ausgabe des "Journal of Clinical Oncology" vom 1. Dezember veröffentlicht.
"Chronisch lymphatische Leukämie ist die häufigste maligne hämatologische Erkrankung der westlichen Hemisphäre", so Dr. Dr. Chanan-Khan, "und weiterhin unheilbar." Eine Reihe von Phase-II-Studien hat zwar eine verbesserte klinische Reaktion auf Chemotherapie allein oder in Kombination mit dem monoklonalen Antikörper Rituximab gezeigt, ein Rezidiv ist jedoch unvermeidbar, und hier sind unsere Behandlungsoptionen begrenzt.
Lenalidomid, ein neues immunmodulatorisches nicht chemotherapeutisches Krebsmittel, ist ein Thalidomid-Analogon, jedoch mit stärkerer in-vitro- Wirkung als Thalidomid. Zudem treten anscheinend einige häufige Nebenwirkungen, die mit Thalidomid verbunden sind, bei Lenalidomid nicht auf. Die Antikrebswirkung dieses Wirkstoffes wurde bei mehreren malignen Erkrankungen beobachtet, darunter Multiples Myelom und Myelodysplastisches Syndrom.
Im Rahmen dieser Phase-II-Studie - der ersten, die auf eine klinische Wirkung von Lenalidomid bei Patienten mit CLL hinweist - wurden 45 Patienten mit immunphänotypisch diagnostizierter B-CLL mit einer täglichen Dosis von 25 mg Lenalidomid behandelt. Wesentliche klinische Reaktionen wurden bei 21 (47%) Patienten beobachtet. 4 davon erzielten eine vollständige Reaktion und 17 eine Teilreaktion, alle mit prognostizierbarem und kontrollierbarem Sicherheitsprofil.
Zu den am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen zählten Erschöpfung, Neutropenie und Thrombozytopenie.
"Insgesamt liefern diese Daten ein starkes Argument für die weitere Verfolgung von Lenalidomid in klinischen konfirmatorischen Studien, die nun im Roswell Park und anderen Krebszentren landesweit offen sind", so Dr. Chanan-Khan.
Das Roswell Park Cancer Institute wurde 1898 gegründet und ist das erste landesweite Zentrum für Krebsforschung, Behandlung und Weiterbildung. Es ist das einzige als National Cancer Institute ausgewiesene umfassende Krebszentrum mit Hauptsitz in Upstate New York. Das RPCI ist Mitglied des renommierten National Comprehensive Cancer Network, einem Verband der führenden nationalen Krebszentren.
Roswell Park verfügt über Partnerstandorte und Kooperationsprogramme in New York, Pennsylvania sowie in China.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von RPCI unter www.roswellpark.org, Tel.: +1-877-ASK-RPCI (+1-877-275-7724), E-Mail askrpci@roswellpark.org.
Quelle: Roswell Park Cancer Institute
HIV-Medikament wirkt gegen Gebärmutterkrebs - Laborerfolg aber am Menschen noch nicht bestätigt
Baierbrunn - 28.11.2006 (ots) - Der Wirkstoff Lopinavir, der gegen den AIDS-Erreger eingesetzt wird, kann vielleicht auch bei Gebärmutterkrebs helfen, berichtet die "Apotheken Umschau". Forscher der Universität Manchester konnten mit Lopinavir im Laborversuch Krebszellen abtöten, die von humanen Papillomaviren befallen waren.
Solche Infektionen sind oft die Ursache von Tumoren der Geschlechtsorgane. Tests an Menschen wurden noch nicht durchgeführt.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Neue Aids Zahlen - Keine Entwarnung für Kinder
Berlin / Friedrichsdorf - 21.11.2006 (ots) - Neue UN-Statistiken zur weltweiten AIDS-Epidemie:
Leichter Rückgang bei Neu-Infektionen - Keine Entwarnung für Kinder.
Laut den neuesten Zahlen von UNAIDS, der Sonderorganisation zu AIDS der Vereinten Nationen, sind zurzeit weltweit 39,5 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Dieses Jahr steckten sich 4,3 Millionen Menschen neu an und 2,9 Millionen starben an AIDS. Dies sind circa 2% weniger als noch im Jahr 2005. Somit scheinen die weltweiten Anstrengungen in der Bekämpfung von AIDS langsam erste Erfolge zu zeigen.

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"Dies sind insgesamt ermutigende Zahlen", kommentiert Marwin Meier, Themenmanager HIV / AIDS bei World Vision Deutschland, "jedoch leider ohne Auswirkungen für Kinder, die durch AIDS zu Waisen wurden oder gefährdet sind, denn die lange Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Symptome sorgt dafür, dass wir uns noch einige Jahre gedulden müssen, bevor wir eine Trendwende bei den betroffenen Kindern erwarten dürfen."
Diesen Kindern stehen immer weniger Erwachsene gegenüber, die sich um sie kümmern können, da viele an AIDS sterben. Während in den industrialisierten Ländern noch 400 Erwachsene auf ein Waisenkind kommen, wird sich diese Ratio in den am schwersten betroffen Ländern
Afrikas bis 2010 auf 6,5 Erwachsene pro Waisenkind verschlechtern.
In Sambia zum Beispiel sind 20% aller Kinder Waisen, davon die Hälfte durch AIDS. Eine Bevölkerung von 11,7 Millionen Menschen muss für 1.2 Millionen Waisenkinder sorgen. Rechnet man hinzu, dass ein Sechstel der Erwachsenen das HI-Virus in sich tragen und davon nur jeder vierte Zugang zu lebensrettender AIDS-Therapie haben, wird klar, dass sich die Lage für
Waisenkinder weiter verschlechtern wird.
"Diese Kinder haben ein Recht auf Zukunft, auf Zuwendung, Bildung und Gesundheit, genauso wie jedes andere Kind", so Meier, "aber noch passiert in unseren Land zuwenig für diese Kinder." Mit der Kampagne ''Trotz AIDS - Gib den Kindern eine Chance' will World Vision Deutschland auf das Schicksal von Kindern in einer Welt mit AIDS aufmerksam machen und in Deutschland Unterstützung
mobilisieren.
HINTERGRUND
World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten
nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Rund 200 Projekte werden momentan in 41 Ländern durchgeführt. World Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World Vision-Partnerschaft mit rund 20.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern. World Vision unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. World Vision Deutschland ist Mitglied im Aktionsbündnis
gegen AIDS.
Weitere Infos unter www.worldvision.de
Quelle: Pressekontakt: World Vision Deutschland e.V
Tipp gegen müde PC-Augen - Leicht abwärts gerichteter Blick schont die Hornhaut
Baierbrunn - 14.11.2006 (ots) - Intensive Arbeit am Bildschirm ist ein harter Job für die Augen. Bei dem konzentrierten Blick blinzeln die Lider nur selten, der Tränenfilm verdunstet. Die "Apotheken Umschau" verrät einen Trick, der dem Austrocknen der Hornhaut und Müdigkeit entgegen wirkt:
Der Monitor sollte so aufgestellt sein, dass sich die Oberkante etwa fünf bis zehn Zentimeter unterhalb der Augenhöhe befindet. Durch den leicht nach unten gerichteten Blick sind die Augen nicht so weit geöffnet. Das stabilisiert den Tränenfilm.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Wenig Schlaf wiegt viel - Bei Schlafmangel in jungen Jahren droht später Übergewicht
Baierbrunn - 07.11.2006 (ots) - Wer als Kind regelmäßig weniger als zehn Stunden Schlaf bekommt, hat als Erwachsener ein 3,5-fach erhöhtes Risiko, zu dick zu werden.
Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Studie des kanadischen Wissenschaftlers Dr. Angelo Tremblay von der Universität Laval in Quebec. Er untersuchte das Schlafverhalten und die Gewichtsentwicklung von mehr als 400 Schülern im Alter zwischen fünf und zehn Jahren.
Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"
Exklusiv-Umfrage von 'auf einen Blick': Fleischskandale - nur jeder Fünfte verzichtet auf Kotelett & Co.
Hamburg - 31.10.2006 (ots) - Die aktuellen Fleischskandale haben kaum noch Einfluss auf das Konsumverhalten der Deutschen. Dreiviertel aller Befragten (76 Prozent) essen weiter Fleisch wie bisher. Nur 20 Prozent essen weniger. Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Fernseh- und Freizeit-Illustrierten auf einen Blick aus der Bauer Verlagsgruppe.

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Rund die Hälfte der Befragten (54 Prozent) hat demnach durch die Fleischskandale sein Einkaufsverhalten nicht geändert. Der Rest gab an, öfter
loses Fleisch an der Theke zu kaufen (32 Prozent). 30 Prozent verzichten weitgehend
auf abgepackte Ware. 28 Prozent kaufen gezielt Ware bekannter Hersteller. Ebenso
viele verzichten auf Fertiggerichte. Nur 12 Prozent der Befragten gaben an,
vermehrt Bio-Fleisch einzukaufen.
Fleisch ist ein vertrauenswürdiges Produkt, antworten 62 Prozent der Befragten auf die gezielte Nachfrage. Man könne sich auf die gesetzlichen Regelungen und die Qualität verlassen. Das Vertrauen ins Fleisch ist im Laufe des vergangenen Jahres sogar gestiegen. Bei einer Emnid-Umfrage im Auftrag von N24 aus dem November 2005 äußerten nur 44 Prozent der Befragten volles Vertrauen in die Qualität
der Fleischprodukte.
Quelle: auf einen Blick
Woche für Sicherheit am Arbeitsplatz: Junge Menschen im Zentrum - Arbeitsmediziner
warnt vor Gefahren durch Flüssigkeitsmangel
Bonn - 24.10.2006 (ots) - Junge Menschen erleiden öfter Arbeitsunfälle als ihre älteren Kollegen.
Laut Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, sind sie 50 Prozent häufiger betroffen.
Die "Europäische Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz", die vom 23. bis 29. Oktober stattfindet,
hat sich deshalb in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, junge Menschen beim sicheren Start ins Berufsleben zu unterstützen.
Auf die Bedeutung des ausreichenden und richtigen Trinkens am Arbeitsplatz weist in diesem Zusammenhang der
Arbeitsmediziner Wolfgang Braun hin. Der Facharzt für Arbeitsmedizin und Vorsitzende des Landesverbands
Nordrhein-Nord des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte warnt, dass schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust
bezogen auf die Körpermasse die Leistungsfähigkeit eines Menschen um bis zu 20 Prozent vermindern können. "Dies macht
sich bei jeder Arbeit sofort bemerkbar. Nicht nur Körperkraft, sondern auch Reaktionsfähigkeit und geistige Leistungen
leiden darunter", sagt er.
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Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollte
ein Mensch täglich aufnehmen. Das ist allgemein anerkannter
Standard. Mineralwasser gilt dabei als gesündester Durstlöscher.
Es versorgt den Körper nicht nur mit Flüssigkeit sondern auch
mit verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen. Je mehr
sich ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz bewegt, desto höher
ist der Flüssigkeitsbedarf. "Aber auch geistige Beweglichkeit
braucht Flüssigkeit. Das Gehirn ist das wasserreichste Organ
des Menschen und reagiert deshalb auf Wasserverluste besonders
empfindlich", so der Experte für Arbeitsmedizin. Unabhängig
vom Arbeitsplatz sollte jeder Arbeitnehmer trinken, bevor
der Durst kommt. "Trinken muss zum Automatismus werden."
Quelle: Informationszentrale Dt. Mineralwasser
Umfrage: Viele deutsche Männer meiden Vorsorgeuntersuchungen
- laxer Umgang mit der Gesundheit
Baierbrunn - 03.10.2006 (ots) - Deutschlands
Männer sind Vorsorge-Muffel: Bei einer aktuellen GfK-Umfrage
im Auftrag der "Apotheken Umschau" räumten mehr als vier
von zehn Männern (43,5 Prozent) ein, nicht regelmäßig
zu den für ihr Alter vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen
zu gehen (Frauen: 27,1 Prozent). "Männer sind hier deutlich
schlechter als die Frauen. Allein die Darmkrebsvorsorge nutzen
sie nur halb so oft", sagt Professor Hans-Dieter Allescher,
Chefarzt am Zentrum für innere Medizin am Krankenhaus
Garmisch-Partenkirchen, gegenüber dem Apothekenmagazin.
Schuld an der Schludrigkeit der Männer ist laut GfK-Umfrage
oft mangelnde Information. So wissen etwa drei von vier Männern
(72,6 Prozent), die keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen
durchführen lassen, nicht genau, welche es überhaupt
gibt. 80,1 Prozent dieser Gruppe geben an, einfach keine Lust
zu haben, wegen der Vorsorge "stundenlang" in einer Arztpraxis
zu warten. Und viele wollen auch gar nicht wissen, wie es
um ihre Gesundheit steht: Eine große Mehrheit (93,4
Prozent) der männlichen Befragten ohne regelmäßige
Vorsorgeuntersuchung gibt an, nur dann zum Arzt zu gehen,
wenn es ihnen wirklich schlecht geht. Die repräsentative
Umfrage führte die GfK Marktforschung Nürnberg im
Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 1977 Bundesbürgern
ab 14 Jahren durch, darunter 949 Männer, von denen wiederum
413 keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen nutzen.
Quelle:
Wort und Bild - Apotheken Umschau
Die Gemeinnützigkeit ist bedroht - neue Pläne des Bundesfinanzministeriums
Berlin - 26.09.2006 (kobinet) Die Gemeinnützigkeit mancher Vereine aus dem sozialen Bereich könnte bedroht sein, wenn sich die Pläne aus dem Bundesfinanzministerium durchsetzen. Dies berichtet die tagesschau.
Dem Bericht zufolge gibt es Pläne des Bundesfinanzministeriums, wonach Steuervergünstigungen für Vereine und das Spendenrecht überarbeitet werden sollen. Am Ende der Reform müsse der Abbau von Steuerbegünstigungen, mehr Transparenz und Vereinfachung stehen. Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks fasste im August dem tagesschau-Bericht zufolge das Ziel der Novelle so zusammen: "Nicht alles, was wünschenswert ist, kann gefördert werden." Noch im Herbst solle ein Gesetzentwurf auf dem Tisch liegen.
Der Kreis der Einrichtungen, die von der Körperschaftsteuer befreit sind, solle begrenzt werden. Beschränkt werden sollten darüber hinaus auch die umsatzsteuerlichen Privilegien, die Befreiung von der Grund- und Gewerbesteuer müsse ganz aufgehoben werden. Daraus ergebe sich ein Einsparpotential von mehr als zehn Milliarden Euro.
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hat sich am Wochenende gegen die Regierungspläne zur Einschränkung der Gemeinnützigkeit ausgesprochen. Das Vorhaben sei "ein Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlich Engagierten", so der CSU-Chef in der "Bild"-Zeitung.
Quelle: kobinet
Für den Notfall schlecht gerüstet - Zu viele Menschen sind bei Unfällen als Ersthelfer ratlos
Baierbrunn - 01.08.2006 (ots) - Obwohl jeder Führerscheinbesitzer einen Erst-Hilfe-Kurs absolviert hat und jährlich hunderttausende Beschäftigte aus Betrieben für Notfälle geschult werden, drücken sich sehr viele Menschen bei Unfällen vorm tatkräftigen Zupacken.

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Dies geschieht aber nicht aus Gleichgültigkeit. "Am häufigsten ist die Angst, etwas falsch zu machen", sagt der Notfall-Experte Professor Peter Sefrin aus Würzburg in der "Apotheken Umschau". Wer nie Gelegenheit hatte, seine Kenntnisse anzuwenden, vergisst das meiste bald: Nach einem Jahr ist schon ein Viertel des Gelernten nicht mehr parat, nach zwei Jahren nur noch 45 Prozent und nach drei Jahren kaum noch etwas. Im Schnitt liegt der Erst-Hilfe-Kurs aber fünfzehn Jahre zurück. Einig sind sich Experten, dass Abhilfe nur Wiederholungen und Auffrischkurse bringen könnten. Sefrin ermuntert dazu, trotz Ängsten aktiv zu werden: "Der einzige Fehler, den man in Notfällen wirklich machen kann, ist der, nicht zu helfen. Übrigens ist in Deutschland noch nie jemand verurteilt worden, weil er eine Erste-Hilfe-Maßnahme nicht korrekt ausgeführt hat."
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Immer mehr Handynutzer zeigen Suchtsymptome
Hamburg - 20.06.2006 (ots) - Einer neuen Umfrage aus den USA zufolge kann ein knappes Drittel der Handybesitzer nicht mehr »ohne« leben. Mehr als die Hälfte lässt das Gerät immer eingeschaltet. Teilnehmer einer aktuellen Studie der Uni Brisbane (Australien) fühlten sich ohne Handy sogar, »als würde eines meiner Glieder fehlen«. Studienautorin Diana James warnt vor finanziellen Problemen, kaputten Beziehungen und sogar Rechtschreibschwächen. In Südkorea, wo praktisch jeder ein Mobiltelefon besitzt, hat eine Studie bereits 2003 eindeutige Suchtsymptome bei Handynutzern festgestellt.

Bild: Pixelquelle
Macht das Handy tatsächlich süchtig - wie Alkohol oder Zigaretten? Psychologen sprechen lieber von »Medienabhängigkeit«. Seit dem vergangenen Jahr häufen sich die Fälle von Handypatienten, beobachten Psychologen. »Schlagartig kamen Kinder mit Handyproblemen in die Therapie«, berichtet Diplompsychologin Simone Trautsch: »Vorher war das kein Thema.« Werner Platz, Leiter der psychiatrischen Ambulanz des Berliner Vivantes Humboldt-Klinikums und Spezialist für Onlinesucht, betreut erstmals auch zwei Patienten mit einem ungesunden Verhältnis zum Handy. »Die Dunkelziffer ist viel höher«, vermutet Platz.
Weil man heute jedoch nicht mehr um Handy und Internet herumkommt, ergibt sich für die Therapie medienabhängiger Patienten ein Problem: »Sie können nicht auf völligen Verzicht hinarbeiten wie etwa beim Alkohol«, erklärt Psychiater Platz. »Verringerung ist das Ziel - und souveräner Umgang mit dem Gerät.« Platz schließt mit seinen Patienten Abkommen, jede Woche weniger Zeit mit dem Handy zu verbringen.
Quelle: Gruner+Jahr, P.M. Magazin
Wie Grapefruits Medikamente verstärken
09.05.2006 - Saft aus Grapefruits sollte nicht zusammen mit einigen Medikamenten genommen werden, da er deren Wirkung beeinflusst. Amerikanische Forscher haben nun zeigen können, dass eine einzige Gruppe von Inhaltsstoffe für diesen Effekt verantwortlich ist. Indem sie den Abbau der Medikamentenwirkstoffe im Dünndarm hemmen, steigt deren Spiegel im Blut stärker als vorgesehen.
Der Effekt geht praktisch ausschließlich auf Furanocumarine zurück, berichten Paul Watkins von der University of North Carolina, Chapel Hill, und seine Kollegen im "American Journal of Clinical Nutrition". Nach Ansicht des Forschers könnten diese Verbindungen vielleicht genutzt werden, die Wirkung von schlecht ins Blut übergehenden Wirkstoffen gezielt zu verstärken.
Einige Medikamente gegen hohen Blutdruck, Cholesterinsenker und Antibiotika enthalten Wirkstoffe, die bereits in der Dünndarmwand abgebaut werden. Laborstudien hatten vermuten lassen, dass neben den Furanocumarinen auch Flavonoide aus Grapefruit die entsprechenden Enzyme hemmen. Watkins und Kollegen machten nun die Probe aufs Exempel und verabreichten 18 gesunden Freiwilligen den blutdrucksenkenden Wirkstoff Felodipin und Grapefruitsaft, aus dem sie mit aufwändigen Methoden die Furanocumarine entfernt hatten, nicht jedoch die Flavonoide.
Tatsächlich war nun keinerlei Wechselwirkung mit dem Wirkstoff mehr festzustellen, berichten die Forscher. Ganz ähnlich neutral verhielt sich Orangensaft. Tranken die Teilnehmer dagegen unbehandelten Grapefruitsaft, stieg der Spiegel des Wirkstoffs in ihrem Blut zwar nicht schneller, aber bis zu dreimal stärker an.
Forschung: Mary F. Paine und Paul B. Watkins, General Clinical Research Center und Department of Pharmacy, University of North Carolina, Chapel Hill; Wilbur W. Widmer, Citrus and Subtropical Products Laboratory, US Department of Agriculture, Winter Haven, Florida; und andere
Veröffentlichung American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 83, pp 1097 ff.
Quelle: Scienceticker
Wettbewerb »Wege ins Netz« prämiert die Vermittlung digitaler Kompetenz
09.05.2006 - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie startete am 08.05.2006 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland den Wettbewerb »Wege ins Netz«. Unterstützt durch zahlreiche Kooperationspartner ermittelt und prämiert der Wettbewerb vorbildliche
Aktionen und Initiativen, die zur Erhöhung der Internetnutzung in der Bevölkerung beitragen.
Der Sonderpreis »Online zum Job« prämiert zudem die Unterstützung von Arbeitsuchenden bei der Jobsuche und Bewerbung im Internet. Die Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.
Gegenwärtig nutzen rund 55 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre das Internet. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Obwohl die Internet-Nutzung in Deutschland weiter steigt, sind insbesondere ältere Personen sowie Menschen mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Schichten noch zurückhaltend, wenn es um den Umgang mit den Neuen Medien geht. Der Wettbewerb soll vorhandene Zugangsbarrieren identifizieren und deren Abbau durch die Vermittlung medialer Kompetenz fördern. Auf diesem Wege soll allen gesellschaftlichen Gruppen der gleiche Zugang zum Internet ermöglicht werden.
Einsendeschluss des Wettbewerbs ist der 17. Juli 2006. Eine Jury ermittelt die drei besten Projekte, die mit Geldprämien ausgezeichnet werden. Auswahlkriterien des Wettbewerbs sind u.a. Nachhaltigkeit, Art der Zielgruppenansprache, Wissensvermittlung und Schulung, soziales und ehrenamtliches Engagement sowie Einbindung in lokale Netzwerke. Die Abschlussveranstaltung findet Anfang September 2006 auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin statt.
Im Rahmen des Wettbewerbs wird der Sonderpreis »Online zum Job« vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die Arbeitsuchende bei der Jobsuche und Bewerbung im Internet unterstützen und ihnen die dafür nötigen Kompetenzen vermitteln. Der Preis wird gestiftet von AOL Deutschland und T-Online International AG.
»Wege ins Netz« wird seit 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführt. Der Wettbewerb wird unterstützt von der Stiftung Digitale Chancen, der Initiative D21, der Bundesarbeits-gemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und dem Arbeitskreis Neue Erziehung. Medienpartner des Wettbewerbs ist der Deutschlandfunk.
Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmebedingungen und den Möglichkeiten zur Bewerbung finden Sie unter www.wegeinsnetz2006.de.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Die eigenen vier Wände barrierefrei halten Stuttgart, 25. April 2006. Wer im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchte, sollte frühzeitig entsprechende Umbaumaßnahmen vornehmen lassen. "Rund 80 Prozent aller tödlichen Unfälle im Haushalt widerfahren Menschen, die älter als 65 Jahre sind", sagt Susanne Wölk vom "Deutschen Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit" in Hamburg. Allein durch Stürze kommen jährlich etwa 4.000 Senioren ums Leben. Das Magazin Reader's Digest gibt in seiner Mai-Ausgabe wertvolle Tipps fürs altersgerechte Wohnen. Grundsätzlich gilt: Viele Gefahrenquellen lassen sich schon mit einfachen Maßnahmen wie dem Anbringen von Haltegriffen beseitigen.
Wichtig ist vor allem, die Wohnung oder das Haus barrierefrei zu halten oder entsprechend umzugestalten. Die Räume sollten stufenlos zugänglich sein, Türen und Flure müssen breit genug sein, damit auch ein Rollstuhl hindurch passt. Auch im Badezimmer ist Vorsorge nötig. Eine ebenerdige Dusche, dazu möglicherweise ein Klappsitz und Haltestangen bieten sich ebenso an wie ein gewölbtes Waschbecken, das nicht zu hoch angebracht ist und sich auch im Sitzen nutzen lässt. Für Waschbecken wie für WC sollte man zudem die Möglichkeit vorsehen, dass Wandgriffe nachgerüstet werden können. Aber nicht nur bei der Einrichtung ist Vorsorge notwendig, auch für den Alltagsablauf sollte man vorplanen, berichtet Reader's Digest.
Wer älter ist und körperlich nicht mehr alle Arbeiten selbst erledigen kann, sollte sich Helfer für Küche und Garten organisieren. Ein Teil der dafür notwendigen Ausgaben ist sogar von der Steuer absetzbar. Menschen, die nicht mehr selbst kochen können, haben die Möglichkeit, sich die tägliche warme Mahlzeit durch Servicedienste wie "Essen auf Rädern" kommen zu lassen. Und, ganz wichtig: Alleinstehende sollten sich ein Hausnotrufsystem anschaffen, wie es Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst oder Johanniter-Unfallhilfe anbieten. Über das kleine Gerät, das am Hals oder am Arm getragen wird, kann man im Notfall per Knopfdruck schnell Hilfe anfordern.
Wer selbstständig bleiben möchte und dennoch nicht allein sein will, der sollte sich mit dem Umzug in ein betreutes Wohnen befassen. Diese Art von Wohnanlagen liegt zunehmend im Trend, weil man den eigenen Haushalt weitgehend beibehalten kann, aber dennoch auf verschiedene Serviceeinrichtungen bis hin zur ambulanten Pflege zurückgreifen kann. Solche Seniorenresidenzen gibt es mittlerweile im Inland wie im Ausland. Während man in solchen Anlagen mit Gleichaltrigen Tür an Tür wohnt und damit die Interessenlage ähnlich ist, warnen Experten davor, dass die Eltern im Alter zu den eigenen Kindern ziehen. "Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen, sind Konflikte programmiert", sagt die Wiener Psychotherapeutin Edith Albrecht.
Quelle: Reader`s Digest Deutschland
Medienarbeit für Menschen mit Behinderung: mekonet Veranstaltung zum Thema "Barrierefreie Angebote"
Marl - 18.04.2006 (ots) - In NRW leben rund 1,7 Millionen Menschen mit Behinderung. Bei vielen von ihnen spielen Medien im Alltag eine wichtige Rolle - meist sogar eine größere als bei Menschen ohne Behinderung. Doch spezifische Lern- und Förderangebote, in denen medienkompetentes Handeln vermittelt wird, gibt es nur sehr wenige. Wissen die Medienkompetenz vermittelnden Einrichtungen zu wenig über Menschen mit Behinderung? Schätzen sie den Aufwand hierfür als zu schwierig ein? Oder reichen die bestehenden Angebote aus?
Allen Institutionen aus der Medienkompetenz-förderung, die sich diese und ähnliche Fragen stellen, will die Veranstaltung "Barrierefreie Angebote" des Medienkompetenz-Netzwerks NRW mekonet Lösungsansätze bieten. Am 9. Mai 2006 sprechen ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Medienarbeit mit behinderten Menschen in der VHS Münster unter anderem über folgende Themen:
- "Barrierefreiheit" - das bedeutet es in der Praxis, - Auseinandersetzung mit der heterogenen Zielgruppe und gesetzliche Rahmenbedingungen, - Projektideen und Fördermöglichkeiten.
Barbara Gehrke, Projektleiterin von mekonet, betont die praktische Relevanz des Themas für die tägliche medienpädagogische Arbeit: "Alle Einrichtungen, die Angebote für Menschen mit Behinderung bereithalten, stellen sich die gleichen Fragen: Welche Bedürfnisse haben Menschen mit Behinderung, wenn sie einen Kurs besuchen möchten und was muss ich als Veranstalter gewährleisten können? Ich freue mich, dass wir dazu beitragen können, hier wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten."
Christine Bertels von der VHS Münster, die als mekonet Partner die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, macht den anderen Einrichtungen Mut, Projekte für Menschen mit Behinderung zu entwickeln: "Computerclubs, Internetcafés, Radiomagazine und Homepages schaffen Verständigung zwischen Menschen mit Behinderungen nach ihren Bedürfnissen, qualifizieren für den Beruf und verbreiten über die Medien Infos aus erster Hand. Darauf müssen sich Medienkompetenzvermittler einstellen."
Ganz auf die Anwendbarkeit ist auch das Programm ausgerichtet: Im Anschluss an die Impulsreferate stellen mekonet Kooperationspartner einige ausgewählte Beispielprojekte vor und berichten über ihre Erfahrungen. Wichtiger Bestandteil des Ablaufplans ist auch die Abschlussdiskussion, in der ausreichend Raum für Nachfragen geboten wird. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Vertreterinnen und Vertreter der 200 mekonet Kooperationspartner, ist aber offen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Um eine vorherige Anmeldung (bis zum 4. Mai 2006) unter 02365 9404-48 oder info@mekonet.de wird gebeten. Die Agenda der Veranstaltung steht unter www.mekonet.de zum Download bereit. Gebärdendolmetscher oder andere Hilfen werden auf Wunsch organisiert.
Die Staatskanzlei NRW und die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) haben mekonet, das Medienkompetenz-Netzwerk NRW, initiiert und beauftragt. Die ecmc GmbH ist mit der Projektleitung betraut.
Agenda der Veranstaltung: www.mekonet.de
Quelle:
ecmc Europ. Zentrum f. Medienkompetenz
Harnblasen aus dem Labor bei Patienten erfolgreich eingesetzt
Beschädigung des Darmes wird überflüssig
Winston-Salem - 04.04.2006 - Harnblasen, die im Labor aus den Zellen von Patienten geschaffen und anschließend implantiert wurden, haben ihren ersten klinischen Test erfolgreich abgeschlossen. Diese Leistung gelang dem Team um Anthony Atala von der Wake Forest University Medical School. www1.wfubmc.edu Atala erklärte, dass die Wissenschafter damit erstmals ein eigenständiges und komplexes Organ gezüchtet und implantiert hätten. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Idee, die das Team vor 16 Jahren zu erforschen begann. Atala fügte laut New Scientist hinzu, dass die Wissenschafter derzeit an der Herstellung von Herzen und Bauchspeicheldrüsen arbeiten. Die Ergebnisse der Tests wurden in dem Fachmagazin The Lancet www.thelancet.com veröffentlicht.
Für die Schaffung der neuen Harnblasen wurden Biopsien von Patienten verwendet deren Organe aufgrund einer vererbten Erkrankung des Nervensystems nur schlecht funktionierten. Das Team platzierte in der Folge Muskelzellen und Zellen von der Innenwand der Harnblase auf einem biologisch abbaubaren Gerüst in der Form einer entsprechenden Form und lies die Zellen in der Folge rund zwei Monate lang wachsen. Die Gerüste bestanden aus Collagen. In einigen Fällen wurde PGA-Polymer für chirurgische Nähte angebracht. Das Team transplantierte die neuen Harnblasen anschließend den Patienten. Zwei der Patienten lieferten keine Informationen. Die Fortschritte von sieben Patienten im Alter von vier und 19 Jahren konnten jedoch durchschnittlich fast vier Jahre lang beobachtet werden.
Die Patienten mit den neu geschaffenen Harnblasen erreichten eine bessere Kontrolle über ihren Harn. Diese Verbesserungen entsprachen in etwa jenen, die durch einen standardisierten chirurgischen Eingriff erreicht werden können. Das neue Verfahren erfordert jedoch anders als das herkömmliche Verfahren keine Beschädigung des Darmes. Steve Chung vom Advanced Urology Institute of Illinois betonte in seinem in The Lancet erschienenen Kommentar, dass Atala gemeinsam mit seinen Kollegen einen Meilenstein in der medizinischen Forschung erreicht habe. Es seien jedoch weitere Studien erforderlich, bis das neue Verfahren den Einsatz von Darmgewebe ersetzen könne. Erkrankungen der Blase führen nicht nur zu Harnproblemen, sie können auch eine Schädigung der Niere verursachen. Heute wird vielfach Wiederherstellungschirurgie zur Behandlung schwerer Blasenerkrankungen eingesetzt.
Quelle: pte
Auch beim Thema Haarausfall sind Frauen benachteiligt Bielefeld - 28.03.2006 (ots) - Männer leiden bekanntlich, wenn Ihnen die Haare ausfallen. Für Frauen aber bedeutet Haarausfall eine persönliche Katastrophe. Eine bundesweite, repräsentative Umfrage des Allensbacher Instituts im Auftrag von www.Haaroskop.de (Beratungsadresse für Betroffene im Internet) hat ergeben, dass die meisten Männer wie Frauen davon ausgehen (57 bzw. 65 Prozent), Frauen falle es eher schwer, über das Thema Haarausfall zu sprechen.
Zu möglichen Gründen, meinen diese Männer und Frauen gleichermaßen, jeweils zu 80 Prozent, dass Haarausfall gerade bei Frauen als Makel empfunden wird, und rund zwei Drittel: dass sich die Betroffenen dafür sogar schämen - und auch noch mehrheitlich: hier gehe es um ein ganz individuelles, persönliches Problem.
Während beim Mann der Verlust von Haaren als allgemeines, ärgerliches Problem, das gesellschaftlich häufig diskutiert aber hingenommen wird, liegt das Problem für viele Frauen also im intimeren Bereich - hier fehlt die gesellschaftliche Akzeptanz, die die weitverbreitete Meinung fördert, dass es von Haarausfall betroffenen Frauen schwer fällt über dieses Thema zu sprechen. Eine Tabuisierung des Problems findet automatisch statt, weil auch Medien und Öffentlichkeit diesem Thema aus dem Weg gehen. J
ede vierte Frau potentiell betroffen
27 Prozent der Frauen haben oder hatten Haarausfall, oder sie fürchten Haarausfall zu bekommen.
Aktuell von Haarausfall betroffen sind 11 Prozent der Befragten, hochgerechnet rund 3,5 Millionen Frauen in Deutschland, beim Älterwerden, nimmt das Problem zu und liegt bei den ab-55 jährigen bei 16 Prozent. Voraussichtlich wird diese Tendenz in den nächsten Jahren durch die demografische Entwicklung noch zunehmen.
Quelle:
Dr. Wolff-Gruppe
Kaffee verbessert Kurzzeitgedächtnis
Wirkstoff Koffein steigert Leistung des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes
Innsbruck - 21.03.2006 - Innsbrucker Forscher haben nachgewiesen, dass Koffein nicht nur munter macht, sondern auch die Aktivität in jenem Hirnbereich steigert, der für Aufmerksamkeit und Konzentration innerhalb des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes verantwortlich ist. Die Forscher um Florian Koppelstätter von der Universitätsklinik für Radiodiagnostik 2 an der Medizinischen Universität Innsbruck www.uibk.ac.at haben mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie deutliche Veränderungen feststellen können.

Bild: Photocase
"Wir konnten zeigen, dass Koffein eine modulierende Wirkung auf bestimmte Hirnregionen innerhalb des Arbeitsgedächtnisnetzwerkes hat", erklärt Koppelstätter im pressetext-Gespräch. 15 Freiwillige haben sich diesem Gedächtnistest unterzogen. Nach einer 24-stündigen koffeinfreien Phase wurde jeder Proband jeweils zweimal im MR-Scanner getestet, einmal ohne Koffein und einmal nach Gabe von 100 Milligramm Koffein rund 20 Minuten vor dem Experiment. 100 Milligramm Koffein entsprechen etwa zwei Tassen Kaffee. "Das Ergebnis war verblüffend, denn wir konnten zeigen, dass jene Probanden, die zuvor Koffein zu sich nahmen, tendenziell schnellere Reaktionszeiten bei etwa gleich bleibender Trefferquote zeigten."
"Wir konnten mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie feststellen, dass es unter Koffein zu einer vermehrten Aktivität im Frontallappen gekommen war", führt der Radiologe aus. "Diese Region steuert innerhalb des Arbeits- oder Kurzzeitgedächtnis-Netzwerkes exekutive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Konzentration." Probanden, die kein Koffein verabreicht bekommen hatten, wiesen keine Veränderungen in der Region auf. "Wir konnten mit der funktionellen Magnetresonanztomographie zeigen, dass Koffein parallel zur Verhaltensänderung einen Anstieg neuronaler Aktivität in bestimmten Bereichen des Hirns auslöst, die während einer Kurzzeit-gedächtnisaufgabe aktiv sind", so Koppelstätter. "Und das Kurzzeitgedächtnis wird häufig verwendet. Sei es nur dann, wen es um das Merken einer Telefonnummer geht." Unklar bleibe allerdings weiterhin, welchen Effekt das Koffein auf die normale Hirnfunktion hat und ob es im regelmäßigen Genuss zu einem Gewöhnungseffekt komme.
Nicht untersucht haben die Wissenschaftler wie lange diese vermehrte Aktivität anhält und ob sie dosisabhängig ist. "Die Forschungsergebnisse haben uns zu weiteren Untersuchungen inspiriert", so Koppelstätter. Es wäre etwa interessant festzustellen, wie sich andere Substanzen wie etwa Alkohol oder verschiedene Medikamente auswirken. Die funktionelle Magnetresonanz-tomographie sei dafür gut geeignet, da Aktivitäten im Hirn sichtbar gemacht werden, erklärt der Mediziner.
Quelle: pte
Große
Bereitschaft zur häuslichen Pflege - Mit durchschnittlich
45 Wochenstunden wie ein Vollzeitjob

Baierbrunn
(ots) - 21.02.2006 - Die meisten Menschen würden ihre
Angehörigen niemals in ein Heim geben. Das ergab laut
einem Bericht des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber"
eine von Medizinsoziologen des Hamburger Universitätskrankenhauses
Eppendorf koordinierte Umfrage in Deutschland und fünf
weiteren EU-Ländern. Knapp 60 Prozent der Befragten wollen
demnach pflegebedürftige Angehörige zuhause betreuen.
Dabei ist die häusliche Pflege einem Vollzeit-Job vergleichbar:
Im Schnitt muss der pflegende Angehörige 45 Stunden pro
Woche dafür aufbringen.
Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Neue
Ursache für plötzlichen Kindstod entdeckt
Notfallatmung funktioniert anders als normale Atmung
Bristol - 14.02.2006 - Wissenschafter der University of Bristol
www.bristol.ac.uk haben Gehirnzellen entdeckt, die Nervenimpulse erzeugen,
die für das Schnappen nach Luft entscheidend sind aber
nicht für das normale Atmen. Sie gehen davon aus, dass
ein Mangel an derartigen Zellen ungeklärte Todesfälle
bei Babys erklärbar machen könnte. Der plötzliche
Kindstod gehört zu den häufigsten Todesursachen
bei Kindern unter einem Jahr. Laut BBC starben 2004 in Großbritannien
349 Kinder an plötzlichem Kindstod. Die Anzahl der Todesfälle
sank nach einer Informationskampagne um 75 Prozent. Ab 1991
wurde den Eltern geraten, ihre Kinder auf dem Rücken
schlafen zu lassen.
Details der Studie wurden in dem Fachmagazin Nature Neuroscience
www.nature.com veröffentlicht.
Der plötzliche Kindstod wurde lange Zeit mit einem Versagen
des Einatmens in Zusammenhang gebracht. Der Grund für
dieses Versagen war jedoch nicht bekannt. Gemeinsam mit amerikanischen
Kollegen entdeckten die Wissenschafter, dass viele verschiedene
Arten von Gehirnzellen für ein normales Atmen von entscheidender
Bedeutung sind. Nur ein kleiner Teil, die so genannten Schrittmacher,
spielen eine Rolle beim Atmungsreflex. Stoppt die normale
Atmung, wird dieses Hilfssystem aktiviert um ein Schnappen
nach Luft auszulösen. Damit wird die Sauerstoffversorgung
wieder hergestellt und das erneute Schlagen des Herzens wieder
eingeleitet und so eine normale Atmung wiedererlangt.
Die Wissenschafter wiesen nach dass diese Schrittmacherzellen
von einem Protein abhängen, das ein winziges Loch oder
eine Pore innerhalb der Membran von Zellen entstehen lässt.
Sind die Sauerstoffwerte niedrig, öffnet sich diese Pore
weiter um den Durchgang von Natriumionen in die Zelle zu erlauben
und eröffnet so eine Möglichkeit wie ein Schnappen
nach Luft automatisch stattfinden kann. Das Team zeigte, dass
eine Blockierung dieser Pore die Schrittmacherfunktion und
die Fähigkeit nach Luft zu schnappen beendete. Ein Herzversagen
wäre die logische Folge und der Tod nicht mehr zu verhindern.
Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein genetischer
Defekt dieses speziellen Proteins das Schnappen nach Luft
verhindern könnte. Der leitende Wissenschafter Walter
St John erklärte, dass mit diesen Studienergebnissen
gezeigt wurde, dass die Atmung im Notfall oder das Schnappen
nach Luft durch anderen Mechanismen reguliert wird als die
normale Atmung.
Quelle: pte
Neues Auskunftssytem für Krankentransporte
Essen - 14.02.2006 (ots) - Das Internetportal meditras bietet, Regional, national, international: Ambulanzflüge, Fahrten für Behinderte, Fahrdienste und vieles mehr im neuen Internetportal an.
Meditras hilft die Kosten im Gesundheitswesen entscheidend zu senken, ohne Investitionskosten bei den Kostenträgern. Unter www.meditras.de werden weltweit Krankentransporte, Ambulanzflüge, Fernverlegungen vermittelt.
Das Angebot richtet sich an Anbieter von Krankentransporten, die ihre Kapazitäten besser auslasten möchten. Außerdem können Kostenträger (Krankenkassen, Versicherungen) von Krankentransporten das Auskunftssystem nutzen, um ihre Aufträge abzuwickeln und Bedarfsträger (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen etc.) können den Service für ihre Patientenanfragen nutzen. Für Privatpersonen sind häufig die Kosten für eine Rückholung aus dem Ausland oder eine Fahrt zum Krankenhaus oder Arzt entscheidend: meditras hilft bei der Suche nach dem günstigsten Angebot.
Quelle: meditras, Inc. Niederlassung Germany
Kräutertees: Wasser muss kochen -
Trockenmasse kann krankmachende Keime enthalten
Baierbrunn (ots) - 07.02.2006 - Kräutertees sollen mit kochendem Wasser aufgebrüht werden. Dadurch werden Krankheitskeime abgetötet, die in losen Teemischungen, aber auch in Teebeuteln enthalten sein können, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Aufgebrühter Tee soll auch nach stundenlangem Stehen nicht mehr getrunken werden. Denn auch wenn die Keime beim Kochen abgetötet werden, können Sporen überlebt und im Warmen Wasser ausgekeimt haben.
Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber
Hilfe finden bei Helpster.de!
München (ots) - 31.01.2006 - Krank, verletzt, ratlos und allein gelassen? Auf www.helpster.de finden Sie Hilfe von Menschen, die ähnliche Situationen bereits gemeistert haben. www.helpster.de bietet damit das ideale Netzwerk für die Suche nach dem richtigen Arzt oder Krankenhaus.
Die Helpster GmbH gibt heute den Start ihres kostenfreien Gesundheitsnetzwerkes unter www.helpster.de bekannt. Sind Sie auf der Suche nach einem geeigneten Arzt, Krankenhaus, Medikament, einer speziellen Behandlungsmethode oder einer Selbsthilfegruppe?
Bei www.helpster.de erhalten Sie ab sofort in Ihrem Netzwerk von Gesundheitsinteressierten wertvolle Tipps, Bewertungen und Erfahrungen zu allen wichtigen Gesundheitsthemen.
Persönliche Meinungen und noch persönlichere Erfahrungen sind gewöhnlich schwer zu erfragen. Neben der fachärztlichen Betreuung sind diese Erfahrungswerte anderer gesundheitsbewusster oder auch kranker Menschen aber eine wichtige zusätzliche Informationsquelle. Bei helpster.de stellen die Nutzer ihre Eindrücke und Erfahrungen rund um das Thema Gesundheit zur Verfügung.
Als besonderen Dienst bietet helpster.de auch den Zugriff auf ausgesuchte Inhalte aus Der Brockhaus Gesundheit
. Ergänzt wird das Angebot außerdem durch eine Ärztedatenbank, welche die User bei der Suche nach geeigneten Ärzten und deren Bewertung nutzen können.
Ärzten und Professionals aus dem Gesundheitsbereich bietet Helpster ein weit reichendes Angebot an Marketing-Instrumenten und -Lösungen, um gesundheitsbewusste Menschen in aller Welt zu erreichen.
„Der Bedarf an Information rund um das Thema Gesundheit nimmt stetig zu. Der neue Service von helpster.de bietet gesundheitsinteressierten Menschen sowie Professionals aus dem Gesundheitsbereich eine einmalige Plattform zum vernetzen Austausch", so Sönke Strahmann, Geschäftsführer Helpster.de.
Quelle: Helpster GmbH
Erhöhtes Kälteempfinden bei Frauen hat biologische Ursachen

Bild: Photocase
Hamburg - 17.01.2005 - Wenn Frauen leicht frösteln, dann ist das keine Einbildung: Unter gleichen Bedingungen kann ihre Haut um bis zu drei Grad kälter sein als die von Männern, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Die Haut von Frauen ist tatsächlich dünner und reagiert schneller auf Kälte. Ihr eigentliches Handicap besteht jedoch darin, dass der Körper im Schnitt zu 25 Prozent aus Fett und 25 Prozent aus Muskeln besteht, während Männer nur 10 Prozent Körperfett dafür aber 40 Prozent Muskelmasse haben. Und Muskeln heizen besser ein, denn Fett isoliert zwar, kann aber keine Wärme erzeugen. Wer allerdings unter "Dauerfrost" an Händen und Füßen leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen. Denn das könne ein Signal für ernsthafte Krankheiten sein, betont Dr. Waltraut Pfarrer, Ärztin für Allgemeinmedizin aus Hamburg. Zu den möglichen Ursachen zählten extremer Stress, Durchblutungsstörungen, Herzfehler, Diabetes oder eine Unterfunktion der Schilddrüse.
Quelle: Vital
Didgeridoo hilft gegen Schnarchen
27.12.2005 - Wer regelmäßig Didgeridoo spielt, schnarcht weniger. Das berichtet eine schweizerische Arbeitsgruppe im "British Medical Journal". Indem das Instrument der australischen Ureinwohner die Muskulatur der oberen Atemwege trainiert, scheint diese im Schlaf weniger leicht die Spannung zu verlieren.

Bild: Pixelquelle
Bei etwa jedem zwanzigsten Erwachsenen erschlafft diese Muskulatur im Schlaf so sehr, dass es immer wieder zu Atemaussetzern kommt. Als Folge dieser obstruktiven Schlafapnoe sind die Betroffenen tagsüber müde und schlapp, auch können sie Herz-Kreislauf-Probleme entwickeln. Die Behandlung per nächtlicher Überdruckbeatmung wird jedoch nicht von allen Patienten toleriert.
Die Gruppe um Otto Brändli von der Zürcher Höhenklinik Wald ging nun Berichten eines Didgeridoo-Lehrers nach, seit er das Instrument spiele, schnarche er weniger und sei tagsüber weniger müde. Ähnliches hätten einige seiner Schüler berichtet. Die Forscher überprüften diesen Effekt, indem sie 25 Patienten mit leichtem Schlafapnoe-Syndrom ein mehrmonatiges Didgeridoo-Training verordneten bzw. einer Kontrollgruppe zuteilten.
Tatsächlich zeigte sich vier Monate später, dass die Didgeridoo-Spieler tagsüber weniger müde waren. Untersuchungen im Schlaflabor bestätigten, dass ihr Atem weniger häufig aussetzte. Und nicht nur ihr eigener Schlaf verbesserte sich, auch ihre Partnerinnen bzw. Partner berichteten über weniger nächtliche Ruhestörungen.
Quelle: Scienceticker
Öffentliche Toiletten: Keimgefahr an Türklinken
Hamburg (ots) - 13.12.2005 - Türklinken auf öffentlichen Toiletten sollten möglichst nicht mit der Hand berührt werden. Da sich im Schnitt nur jede zweite Frau nach dem Toilettengang die Hände wäscht, sind die Klinken besonders stark mit Keimen und vor allem auch mit Durchfallerregern belastet, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Geht es nach dem WC beispielsweise gleich zum Fingerfood, wandern die Bakterien regelrecht von der Hand in den Mund.
Ansonsten sind die WCs aber besser als ihr Ruf. "Es gibt nicht eine einzige Untersuchung, die belegt, dass öffentliche Toiletten irgendein Hygieneproblem darstellen", betont der Freiburger Umweltmediziner Professor Franz Daschner. Vor allem die gefürchtete Toilettenbrille erweise sich im Labortest als relativ harmlos. "Sie ist mit Bakterien meist weniger belastet als Küchenfußboden oder Kühlschrank", sagt der Mediziner.
Grundsätzlich sollte man auf öffentlichen Toiletten so wenig anfassen wie möglich und Türen beispielsweise mit dem Ellenbogen oder einem Taschentuch öffnen. Nach dem sorgfältigen Händewaschen empfiehlt es sich, aus Hygienegründen keine Gemeinschaftshandtücher zu benutzen. Auf Desinfektionstücher sollte man nur im Ausnahmefall zurückgreifen, denn sonst drohen Haut-Allergien.
Quelle: VITAL
Praxisgebühr bei ambulanter Notfall-
Behandlung: Quittung aufbewahren kann Geld sparen
Hamburg (ots) - 29.11.2005 - Wer in die Notfallambulanz ins Krankenhaus kommt
und dort ambulant behandelt wird, muss zehn Euro Praxisgebühr
bezahlen. Die Quittung über die geleistete Gebühr sollte der
Versicherte gut aufbewahren, rät die Techniker Krankenkasse (TK).
Denn falls der Patient im selben Quartal noch ein oder sogar mehrere
Male als Notfall ambulant behandelt werden muss, ist die Praxisgebühr
nicht erneut zu zahlen. Der Patient legt einfach die Quittung vor,
die ihm bei der ersten Behandlung ausgestellt wurde. Geht der
Versicherte im selben Quartal anschließend zum Haus- oder Facharzt,
werden aber nochmals zehn Euro Praxisgebühr fällig.
Bild: Photocase
Eine besondere Regelung in Sachen Praxisgebühr gilt zudem, wenn
sich ein Patient psychotherapeutisch behandeln lässt. Wer in einem
Quartal zuerst zu einem Psychotherapeuten geht, muss dort zehn Euro
Praxisgebühr bezahlen. Ist der Psychotherapeut ein Vertragsarzt, kann
er den Patienten bei Bedarf zum Hausarzt oder Facharzt überweisen. So
fällt bei dem anderen Mediziner keine weitere Praxisgebühr an.
Nichtärztliche Psychotherapeuten geben dem Patienten eine Quittung
über die Praxisgebühr. Wenn der Patient dann im selben Quartal zum
Haus- oder Facharzt geht, kann er diese dort vorlegen. So entfällt
ebenfalls eine erneute Praxisgebühr.
Von der Praxisgebühr ausgenommen sind die jährlichen
Kontrollbesuche beim Zahnarzt, Vorsorge- und Früherkennungstermine
sowie Schutzimpfungen. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18.
Lebensjahr sind von der Praxisgebühr generell befreit.
Quelle: Techniker Krankenkasse
Nach Amerika-Reise nicht zum Blutspenden - West-Nil-Fieber in Nordamerika auf dem Vormarsch
Baierbrunn (ots) - 22.11.2005 - Wer von einer Reise aus Nordamerika zurückkehrt, darf derzeit vier Wochen danach kein Blut spenden, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Grund ist die mögliche Infektion mit dem West-Nil-Fieber, das in Kanada, den USA und Mexiko auf dem Vormarsch ist. Es handelt sich dabei um eine grippeähnliche Erkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Bei Aufenthalten in diesen Ländern sind deshalb Schlafen unter einem Moskitonetz und das Auftragen von Repellents ratsam.
Quelle Wort und Bild - Apotheken Umschau
Süße Versuchung: Zucker ist besser als sein Ruf
München (ots) - 22.11.2005 - Süßigkeiten sind erst dann problematisch, wenn sie gesunde Nahrungsmittel vom Tisch verdrängen. Das ist das Fazit einer Recherche der Zeitschrift natur+kosmos. In ihrer Dezemberausgabe zeigt die Zeitschrift, dass nur wenige Gerüchte und Vorurteile um den Zucker zutreffen. So ist die Annahme, es gebe "guten" und "schlechten" Zucker schlicht falsch.
In Wahrheit ist es den Bauchspeicheldrüsen, Blutzellen und Fettdepots egal, ob der Körper braunen Rohrzucker aus fairem Handel oder weißen Haushaltszucker aufnimmt. Und bei Kariesbakterien sind gerade die als natürlich und gesund geltenden Sirups, Fruchtdicksäfte und Honigsorten besonders beliebt, weil sie länger an den Zähnen haften als Kristallzucker.
Auch Traubenzucker ist für die Gesundheit keineswegs besser als der Zucker im Kaffee. Im Gegenteil: Sein so genannter glykämischer Index - er gibt an, wie schnell ein kohlenhydratreiches Lebensmittel ins Blut geht - ist noch höher als bei Kristallzucker. Zuckergenuss führt offenbar auch nicht zu Diabetes. Bis heute gibt es jedenfalls keine Studie, die das süße Laster hieb und stichfest als unmittelbaren Verursacher der Zuckerkrankheit entlarvt hätte.
Quelle: natur und kosmos
Besser Autofahren dank Östrogen?
08.11.2005 - Mehrere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen sicherer fahren als Männer. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen präsentieren englische Pharmakologinnen jetzt auf einer Fachtagung in London: Frauen scheint es besonders leicht zu fallen, Regeln zu erkennen.

Quelle: Photocase
"Unsere Studie demonstriert, dass bei Aufgaben, die geistige Flexibilität erfordern, Frauen gegenüber Männern im Vorteil sind", erklärt Amarylis Fox von der University of Bradford. "Autofahren könnte ein gutes Beispiel dafür sein, wie sich dies im Alltag auswirkt." Möglicherweise lieferten die neuen Resultate aber auch eine Erklärung dafür, warum sich Mädchen in der Schule besser konzentrieren könnten als Jungen.
Fox und ihre Kolleginnen ließen 43 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren eine Reihe psychologischer Tests absolvieren. Die Frauen brillierten bei einem Test, bei dem es zu erkennen gilt, nach welchem Kriterium eine Spielkarte anderen Spielkarten zugeordnet wird. Sobald die Zuordnungsregel erkannt ist, wird sie allerdings wieder geändert. Auf diese Weise wird ermittelt, wie gut eine Person Regeln erkennt und wie flexibel sie auf Änderungen dieser Regeln reagiert.
Die Ursache für die guten Testresultate der Frauen vermutet Fox in den weiblichen Geschlechtshormonen. "Möglicherweise haben Östrogene einen positiven Einfluss auf die Nervenaktivität im Stirnlappen des Großhirns - jener Region, die durch Aufmerksamkeits- und Regelerkennungs-Aufgaben stimuliert wird." Die Forscherin und ihre Kolleginnen wollen nun untersuchen, ob und wie die Testresultate im Laufe des weiblichen Zyklus schwanken.
Forschung: Amarylis Fox, Kay M. Marshall und Joanna C. Neill, School of Pharmacy, University of Bradford, Bradford
Präsentation auf dem 196th Meeting of the Society for Endocrinology, London
Quelle: Scienceticker
Bewegungsprogramme für Hochaltrige - Erste Modelle starten im Kölner Raum
08.11.2005 - Anfang November beginnen im Kölner Raum die ersten Bewegungsangebote des Modellprojekts "Fit für 100", das in der Trägerschaft der Deutschen Sporthochschule Köln am Institut für Sportwissenschaften und Sport der Universität Bonn im Juni 2005 gestartet war (wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Heinz Mechling). Mitinitiatoren und Kooperationspartner sind die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen und der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW unterstützt.

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Das immense Interesse an Bewegungsangeboten für hochaltrige Menschen wurde bereits bei der schriftlichen Befragung von insgesamt 189 Einrichtungen der ambulanten, stationären und teilstationären Altenhilfe in NRW deutlich. Neben der hohen Rücklaufquote der Fragebögen (46%) gingen auch zahlreiche Anrufe und Anfragen von Einrichtungen - auch über Nordrhein-Westfalen hinaus - beim Projekt-Team ein. Nach Auswertung der Fragebögen kamen 16 Einrichtungen in das Auswahlverfahren.
In den anschließenden Gesprächen wurden gemeinsam mit den zukünftigen Modellpartnern Ideen für den jeweiligen Standort entwickelt. Um eine optimale Betreuung und wissenschaftliche Begleitung über die einjährige Durchführungszeit gewährleisten zu können, mussten die Kooperationspartner im Auswahlverfahren die Anzahl der teilnehmenden Einrichtungen auf neun Modelleinrichtungen begrenzen.
Modelle werden nun in Köln, am Niederrhein, in Münster und in Gütersloh in allen Bereichen der Altenhilfe angesiedelt. In einer ausgewählten Einrichtung sollen besondere Bewegungsangebote für Menschen mit einer beginnenden bzw. einer fortgeschrittenen Demenz angeboten werden.
Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln
Hilfe gegen Prämenstruelles Syndrom
US-Forscher finden Gründe für heftige Gemütsreaktionen
New York - 25.10.2005 - Frauen, die unter dem Prämenstruellen Syndrom leiden, versprechen Forscher der Cornell University in New York schon bald Hilfe. Die Wissenschaftler haben nämlich entdeckt, was im Gehirn passiert, wenn die Hormonwerte stark ins Schwanken kommen. Ein Boost der Gehirnaktivität, das das emotionale Zentrum des Gehirns aktiviert, könnte Frauen helfen, dem Prämenstruellen Syndrom PMS entgegen zu wirken, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature www.nature.com in der Online-Ausgabe.

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Trotz der zahlreichen Arzneimittel, die sich gegen PMS am Markt befinden, gibt es verhältnismäßig wenige Studien, die sich mit den Reaktionen des Gehirns während dieser Zeit beziehen, so der Neurologe David Silbersweig von der Cornell University www.cornell.edu . Der Forscher bemerkt, dass mehr als 75 Prozent der gebärfähigen Frauen über Unwohlsein oder emotionale Schwankungen vor der Menstruation klagen. Das Forscherteam um Silbersweig hat mit Hilfe von Magnetresonanztomografie zwölf Probandinnen, die nicht unter PMS litten, einige Tage vor der Menstruation sowie zehn Tage danach untersucht. Dabei wurden den Frauen verschiedene Wörter mit positiven, negativen und neutralen Worten vorgelesen. Jedes Mal, wenn ein Wort auftauchte, wurde ein Scan angefertigt.
Die emotionalen Antworten auf die Worte waren während des Monats nicht wesentlich voneinander abweichend. Deutliche Unterschiede konnten die Wissenschaftler jedoch knapp vor der Regelblutung feststellen: Das orbitale Frontalhirn - es ist zuständig für die emotionale Kontrolle - zeigte in den vorderen und mittleren Regionen deutlich stärkere Reaktionen. Zu dem waren auch metabolische Veränderungen im Hirn erkennbar. Das Forscherteam spekuliert nun damit, dass diese zusätzliche Aktivierung im Gehirn der Schlüssel zur Lösung sein könnte. Da die Probandinnen offensichtlich nicht am PMS litten, könnte es möglich sein, bei Frauen, die an dem Syndrom leiden, gezielt diese Regionen des Hirns vor der Menstruation zu aktivieren.
Die Neurologin Jill Goldstein von der Harvard Medical School bezweifelt diese Vermutungen allerdings. Es sei zu früh daraus Ableitungen zu ziehen. Deutlich wird aber wie Hormone die mentale Verarbeitung beeinflussen. Die Forscher wollen jedenfalls Stimmungsschwankungen genauer unter die Lupe nehmen. In Zukunft sollten die Erkenntnisse dazu führen, neue Medikamente gegen das PMS zu entwickeln.
Quelle: pte
Lebenserwartung vom Vater bestimmt?
25.10.2005 - Vom Vater geerbte Faktoren beeinflussen das Altern möglicherweise stärker als bislang angenommen. Das haben eine schwedische Forscherin und ihre Kollegen entdeckt. Je länger die Schutzkappen der Chromosomen des Vaters sind, desto länger sind sie auch bei den Kindern, berichtet die Gruppe in den "Proceedings of the National Academy of Sciences".

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An den Enden der Erbgutstränge im Zellkern, den Chromosomen, finden sich häufige Wiederholungen scheinbar sinnloser DNA-Sequenzen samt daran angelagerten Proteinen. Diese Telomere verhindern, dass Chromosomen miteinander verschmelzen, und fungieren als Puffer gegen die bei jeder Zellteilung eintretende Verkürzung des Erbguts. Einigen Studien zufolge, besteht ein Zusammenhang zwischen der Länge der Telomere einerseits und dem "Verschleiß" des Körpers und damit der Lebenserwartung andererseits.
Katarina Nordfjäll und ihre Kollegen von der Universität Umeå untersuchten Blutproben von 132 gesunden Personen aus 49 nordschwedischen Familien. Dabei fanden sie, dass mit der Länge der Telomere in den weißen Blutkörperchen (Monozyten) der Väter auch die Telomerlänge in den Zellen seiner Töchter und Söhne stieg. Zwischen Müttern und Kindern fand sich zwar ein ähnlicher Trend, dieser war jedoch schwächer und statistisch nicht abgesichert.
Vor einiger Zeit hatten belgische und amerikanische Forscher dagegen berichtet, dass die Telomerlänge mit Faktoren auf dem X-Chromosom verknüpft ist - jenem Geschlechtschromosom, dass Mütter an alle Kinder und Väter nur an ihre Töchter weitergeben. Eine mögliche Ursache für diese Diskrepanz sehen Nordfjäll und ihre Kollegen darin, dass bei der früheren Studie weniger Familien untersucht worden waren: Vielleicht hätten familiäre Faktoren das Bild verfälscht.
Forschung: Katarina Nordfjäll, Åsa Larefalk, Petter Lindgren, Dan Holmberg und Göran Roos, Department of Medical Biosciences, Umeå University
Vorab-Veröffentlichung Proceedings of the National Academy of Sciences, DOI 10.1073/pnas.0501724102
Körperform: Birne besser als Apfel -
Der Sitz von Fettdepots ist für gesundheitliche Folgen bedeutsam

Bild: Photocase
Baierbrunn (ots) - 11.10.2005 - Reichlich gepolsterte Menschen können mit einem Blick in den Spiegel abschätzen, wie gefährlich ihnen ihr Körperfett werden kann. Gleicht die Silhouette einer Birne, weil Fett sich an Hüften, Gesäß und Oberschenkeln konzentriert, dann sind die Risiken geringer, als wenn die Statur einem Apfel ähnelt, weil die Fettdepots im Bauch und um ihn herum liegen. Dieses „tiefe Fett“ im Bauchraum spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, hohem Blutdruck und Diabetes, sagt Dr. Andreas Hamann, Chefarzt der Diabetes-Klinik Bad Nauheim und Vizepräsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Sogar in Zentimetern können Forscher die Gefahr angeben: Überschreitet der Bauchumfang bei Männern 102 Zentimeter und bei Frauen 88, ist unter anderem ihr Diabetes-Risiko erhöht. Abspecken lohnt sich für „Äpfel“ besonders: Wer sein Gewicht um fünf bis zehn Prozent reduziert, verliert ein Drittel des inneren Bauchfetts.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Herbstblues - den Trübsinn vertreiben

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Hamburg (ots) - 04.10.2005 - Die Tage werden kürzer, die Stimmung sinkt. Nebel, Niesel und Dunkelheit drücken aufs Gemüt. Zwischen Herbst und Winter leiden rund 800.000 Menschen in Deutschland am so genannten Herbstblues - von Experten auch "saisonal abhängige Depression" (SAD) genannt. Häufige Symptome: hoher Schlafbedarf, fehlender Antrieb,
Stimmungsschwankungen, Heißhunger auf Süßigkeiten und Konzentrationsschwierigkeiten. York Scheller, Diplom-Psychologe bei der Techniker Krankenkasse (TK), gibt Tipps gegen das vorübergehende Stimmungstief:
- Die Hauptursache ist Lichtmangel. Unter Einfluss von Licht produziert der Körper verstärkt Endorphine - auch Glückshormone genannt. Außerdem wird bei Licht der Nervenbotenstoff Serotonin ausgeschüttet, der die Stimmung aufhellt. In der Dunkelheit wird Melatonin produziert, das uns schlapp und müde macht. Darum jeden Tag mindestens eine Viertelstunde nach draußen gehen, um Tageslicht und frische Luft zu tanken. Selbst an bewölkten Herbst- und Wintertagen ist das Sonnenlicht draußen noch drei- bis viermal so stark wie die Zimmerbeleuchtung.
- Die richtige Ernährung hat Einfluss auf unsere Stimmungslage: Der Mineralstoff Magnesium ist besonders wichtig für unser Wohlbefinden. Gute Nahrungsmittelquellen für Magnesium sind zum Beispiel Bananen, Linsen, Nüsse und Trockenfrüchte. Der Stimmungsaufheller Serotonin ist beispielsweise in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Nudeln und Kartoffeln enthalten. Auch Fettsäuren aus Seefischen wie Hering und Makrele oder pflanzliche Öle wie Raps- und Sojaöl heben die Laune.
- Sport hilft gegen depressive Verstimmungen. Körperliche Aktivität steigert das psychische Wohlbefinden, weil dabei körpereigene Glückshormone (Endorphin, Serotonin, Dopamin) ausgeschüttet werden. Günstige Sportarten, die die dunklen Wolken ums Gemüt vertreiben, sind zum Beispiel Jogging, Walking, Radfahren und Skilanglauf. Den besten Effekt erzielt man mit regelmäßigem, moderatem Ausdauertraining: Ideal sind drei- bis fünfmal pro Woche jeweils 30 bis 60 Minuten - Anfänger weniger.
- Auch soziale Kontakte lenken von der negativen Stimmung ab: Freunde einladen, zusammen ausgehen, sich mit Menschen umgeben, die man mag.
Quelle: Techniker Krankenkasse
Fit durch den Winter
Hamburg (ots) - 04.10.2005 – Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Kälte macht krank. Doch wissenschaftliche Studien belegen: Das Gegenteil ist richtig. Gerade an Wintertagen, an denen es vor Frost klirrt, leiden die wenigsten an einem Infekt.
Diesen und viele weitere Irrtümer zum Thema Erkältung hat jetzt die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe vom 4. Oktober 2005 zusammengetragen, dazu verblüffende Fakten und die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung. Hätten Sie's gewusst? Viren sind schneller als Flugzeuge! Mit 900 Stundenkilometern werden Schnupfenerreger durchs Zimmer geschleudert, wenn jemand niest. Rund zwölf Meter weit können sie fliegen und schweben noch tagelang in der Luft. Also öfter mal Fenster öffnen, am besten stoßlüften. Viren überleben aber auch lange auf der Hautoberfläche, an Türklinken oder Telefonhörern. Wer sich nach einem solchen Kontakt an Mund und Nase fasst, befördert Krankheitserreger direkt ans Ziel.
Das funktioniert natürlich auch in umgekehrter Richtung, wenn man selbst krank ist. Deshalb nach dem Naseputzen immer das Taschentuch wechseln und häufiger die Hände waschen. Um das Immunsystem zu stärken, ist es zu Beginn der kalten Jahreszeit jetzt auch besonders wichtig, die Vitamin-C-Depots aufzufüllen. Denn bei der Bildung von Abwehrzellen gegen die heranrückenden Viren wird jede Menge dieses Vitalstoffs verbraucht. Pro Tag 500 mg Vitamin C einzunehmen ist empfehlenswert.
Quelle: Für Sie
"...'was auf die Ohren?"
Heimwerker sollten ihr Gehör schützen
Hamburg (ots) - 13.09.2005 - In vielen Kellern, Garagen und Hobbyräumen wird abends und am Wochenende gesägt, geschraubt, gehämmert. Dabei kommt der Gehörschutz oft zu kurz. Mögliche Folgen sind unter anderem Kopfschmerzen, Konzentrationsmängel und, bei dauerhafter Lärmeinwirkung, Schwerhörigkeit. Heimwerker sollten deshalb und vor allem dann, wenn sie mit lauten Maschinen arbeiten, einen Gehörschutz tragen, rät die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.
"Schwere, aber für Heimwerker durchaus übliche Geräte wie Kreissägen oder Winkelschleifer können bis zu 110 Dezibel laut sein", sagt DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk. Dieser Lärm wird von einigen Menschen schon als schmerzhaft empfunden. Bei 120 Dezibel können bereits nach kurzer Zeit Hörschäden auftreten. Zum Vergleich: Eine normale Unterhaltung hat etwa 60 Dezibel, schwerer Straßenverkehr kommt auf 85 Dezibel. Ab diesem Wert wird im allgemeinen schon ein Gehörschutz empfohlen.
Auf SNR-Werte achten
Gehörschutz gibt es als Kapselgehörschutz ("Micky-Mäuse") oder als direkt in den Gehörgang einzuführende Gehörschutzstöpsel. Wichtig sind die auf der Verpackung oder auf dem Gehörschutz selbst angebrachten SNR-Werte. Sie geben die allgemeine Schalldämmung in den Buchstaben H, M und L für hohe, mittlere und niedrige Frequenzen an. Je höher der angegebene Wert in Dezibel ist, desto höher ist die Schalldämmung.
Kostenlose Broschüre
Weitere Tipps für sicheres Heimwerken bietet die kostenlose DSH-Broschüre "Samstag ist das erledigt. Versprochen. Unfallfrei heimwerken, sicher basteln."
Bezugsadresse:
Aktion DSH
Stichwort "Heimwerken"
Holsteinischer Kamp 62
22081 Hamburg.
Quelle: presseportal
Würmer als blinde Passagiere -
Wurminfektionen in tropischen Ländern sehr verbreitet
Baierbrunn (ots) - 13.09.2005 - In Mitteleuropa spielen Wurminfektionen kaum noch eine Rolle, in tropischen Ländern aber gehören sie nach wie vor zum Alltag. Um Würmer nicht als blinde Passagiere heimzubringen, ist auf Reisen in wenig entwickelten Ländern besondere Vorsicht beim Essen und sorgfältigste Hygiene nötig, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Wurminfektionen machen sich nicht wie bakterielle Magen-Darm-Infekte umgehend bemerkbar.
Wenn sie Beschwerden bereiten, ist die Reise oft längst vergessen, was die richtige Diagnose sehr erschwert. Häufiges Händewaschen, Verzicht auf rohe Speisen und trinken aus industriell verschlossenen Flaschen beugt vor. Würmer können aber auch von Mücken übertragen werden oder im Sand lauern. Deshalb ist ein wirksamer Mückenschutz nötig und möglichst geschlossenes Schuhwerk, zumindest Sandalen.
Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
Stress verursacht Kosten in Milliardenhöhe: Neue Broschüre gibt Tipps, wie Betriebe vorsorgen können
München (ots) - 06.09.2005 - Stress ist ein weit verbreitetes Phänomen und stellt eines der größten Gesundheitsprobleme in der Arbeitswelt dar. Die sozialen und materiellen Folgen sind dabei immens und werden oft unterschätzt. Für den Einzelnen bedeutet Stress eine Gefahr für die Gesundheit. Für den Betrieb bedeutet er Leistungsabfall, eine erhöhte Unfallgefahr, eine schlechtere Arbeitsatmosphäre und schließlich Arbeitsausfall sowie größere Fluktuation. Kosten in Milliardenhöhe können so entstehen. Darauf weist der Bundesverband der Unfallkassen (BUK) in München hin, der jetzt zu dem Thema die Informationsbroschüre "Psychische Belastungen am Arbeits- und Ausbildungsplatz - ein Handbuch" herausgegeben hat.
"Die negativen Auswirkungen von Stress können vermieden werden, wenn der Betrieb rechtzeitig präventive Maßnahmen ergreift", sagt Dr. Rolf Manz, Referent für arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren beim BUK. Deshalb wendet sich die Broschüre vor allem an Unternehmer, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Aufsichtspersonen und informiert über Ursachen, Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten für Betriebe. In einem eigenen Kapitel gibt sie Betrieben Kontroll- und Lösungsmechanismen an die Hand, mit denen sie die eigene Situation beurteilen und verbessern können.
Stress ist jedoch nicht das einzige Phänomen, das behandelt wird. Es geht auch um psychische Beanspruchungsfolgen wie Burnout, Sucht, Posttraumatische Belastungsstörung, Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz - Schlagworte, die in aller Munde sind, aber nicht selten falsch und mit Schuldzuweisungen verwendet werden. Mit der Broschüre versucht der BUK diese Diskussion zu versachlichen.
Die Informationsbroschüre "Psychische Belastungen am Arbeits- und Ausbildungsplatz - ein Handbuch" kann vom zuständigen Unfallversicherungsträger als GUV-I 8628 bezogen werden. Die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, deren Dachverband der BUK ist, gibt es in jedem Bundesland (Adressen unter www.unfallkassen.de). Auf dem Gebiet der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz geben sie Informationen und Empfehlungen und unterstützen Betriebe auch bei konkreten Maßnahmen.
Quelle: presseportal
Vergrößerte Mandeln schonend operieren
Teltow (ots) - 30.08.2005 - Chronisch vergrößerte Mandeln müssen nicht mehr zwingend entfernt werden. Wie eine neue Fallstudie belegt, ist die Schmerzbelastung bei der Behandlung mit der neuen bipolaren Radiofrequenztherapie erheblich geringer als bei einer Total- oder Teilentfernung der Mandeln. Bei dieser neuartigen Behandlungsmethode wird das Innere des Organs mit einer feinen Sonde schonend erwärmt. Der Körper baut innerhalb von ca. drei Wochen nach dem Eingriff das behandelte Gewebe ab, die Mandeln schrumpfen um rund ein Drittel bis zur Hälfte. Die bipolare Radiofrequenztherapie kann angewendet werden, wenn die Mandeln nicht entzündet sind.
Während unter HNO-Ärzten früher die Lehrmeinung vorherrschte, vergrößerte Gaumenmandeln seien stets zu entfernen, gehen viele von ihnen heute neue Wege. "Sind die Mandeln nicht entzündet, sondern infolge vergangener Infekte dauerhaft vergrößert, ist eine Entfernung der Mandeln nicht angezeigt", sagt Professor Dr. Ludger Klimek, Leiter des Zentrums für Allergologie und Rhinologie in Wiesbaden. Der HNO-Spezialist aus Wiesbaden setzt schon länger auf das minimalinvasive, schonende Verfahren. Es vergrößert den Atemraum und erhält die Mandeln. Bei über hundert Patienten hat Prof. Klimek nach der Operation das Schmerzempfinden untersucht. "Im Vergleich zu den Patienten, denen die Mandeln komplett entfernt werden mussten, hatten die mit der neuen Sondentechnik behandelten Patienten deutlich weniger Schmerzen", fasst der Fachexperte die Ergebnisse seiner Fallstudie zusammen.
Weiterer Vorteil der bipolaren Radiofrequenztherapie: Der Eingriff birgt aufgrund seines minimalinvasiven Charakters gegenüber der üblichen Total- oder Teilentfernung der Mandeln ein wesentlich geringeres Blutungs- und Nachblutungsrisiko. Die Patienten können häufig schon am Tag des Eingriffes nach Hause gehen.
Die Kosten einer bipolaren Radiofrequenztherapie werden von privaten Krankenkassen bereits übernommen. Patienten, die gesetzlich versichert sind, müssen die Kosten noch selbst übernehmen. Adressen von Ärzten, die das minimalinvasive Verfahren anwenden, erhalten Patienten unter der kostenfreien Hotline 0800 2356624.
Quelle: pesseportal
Europas Kampf gegen Zigaretten -
Deutschland erhöht Tabaksteuer - Englands Züge werden rauchfrei
Heidelberg/London/Wien
(pte) - 30.08.2005 - Europa hat den Rauchern den Kampf angesagt.
Zumindest einige EU-Länder haben drastische Verschärfungen
gegen den Tabakkonsum unternommen: Ab 1. September 2005 werden
die Zigarettenpreise in Deutschland angehoben und in Großbritannien
hat GNER www.gner.co.uk, einer der
größten Bahnbetreiber der Insel, ab heute, Montag,
alle Züge zur rauchfreien Zone erklärt. Lediglich Österreich
hinkt, so der Sprecher der Initiative "Ärzte gegen Raucherschäden" www.aerzteinitiative.at , Manfred Neuberger, weit hinterher.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum www.dkfz.de in Heidelberg jubelt anlässlich der bevorstehenden Preiserhöhung. In einer heute, Montag, veröffentlichten Publikation rechnen die Experten die Folgen des Nikotin-Abusus vor: Täglich fordern durch Rauchen bedingte Krankheiten in Deutschland rund 350 Menschenleben. Die meisten dieser Todesfälle wären durch effektive Tabakkontrollmaßnahmen, insbesondere Preiserhöhungen, vermeidbar, so das DKFZ. "Diese Erkenntnisse beruhen auf Studien im anglo-amerikanischen Raum", erklärt Neuberger vom Institut für Umwelthygiene an der Universität Wien im Interview mit pressetext. Die positiven Folgen der Tabaksteuererhöhungen, die den in Deutschland seit Jahrzehnten hohen Zigarettenkonsum deutlich verringern konnten, fasst eine gemeinsame Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln zusammen.
Aufgrund von Steuererhöhungen ist der Tabakkonsum in Deutschland um 12 Prozent gesunken. Offensichtlich nahm gerade bei Kinder und Jugendlichen der Griff zum Glimmstängel deutlich ab: Der Raucheranteil unter den 12- bis 17-Jährigen fiel von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2005. Der Konsumrückgang könnte sogar noch größer sein, wenn Zigaretten und Feinschnitt gleich hoch besteuert wären. Dabei sind die Preisunterschiede von fast 13 Prozent zwischen Fabrikzigaretten und selbst gedrehten Zigaretten enorm. Viele der Raucher sind deshalb auf Tabak umgestiegen.
Auch in Österreich fordert die Initiative "Ärzte gegen Raucherschäden" einen weiteren Anstieg der Tabakpreise, wie Neuberger das gegenüber pressetext betont. "Geschehen ist vom Forderungskatalog der Initiative aber praktisch nichts", ärgert sich der Experte. Zollkontrollen, die eine Einfuhr von Schmuggelware erschweren, müssten mit der Erhöhung der Preise einhergehen, sonst sei das ganze sinnlos.
Auch Großbritannien berichtet von einen weiteren Erfolg gegen die Raucher: Nachdem 90 Prozent der Zugspassagiere Nichtraucher sind, und die Zahl der Beschwerden von Reisenden über Raucher in zwei Jahren um 172 Prozent gestiegen sind, hat der Betreiber GNER, der jährlich 17 Mio. Gäste befördert prompt reagiert: "Wir haben einen Zeitpunkt festgelegt, um mit dem Rauchen endlich aufzuhören", lautet der Slogan. Solche Regelungen machen Österreichs Antiraucherkampagnen verdrossen. "Wir sind mit einigen der neuen EU-Staaten das Schlusslicht in Europa", meint Neuberger, der dennoch davon ausgeht, dass sich das Rad der Zeit zugunsten der Nichtraucher dreht. Wie schlimm die Folgen des Tabakkonsums sind, wissen die meisten. Die Kosten, die in Deutschland jährlich etwa 30 Mrd. Euro betragen, entstehen durch die Behandlung tabakbedingter Krankheiten, Rehabilitationsmaßnahmen und Medikamente sowie durch krankheitsbedingte Produktivitätsausfälle. Etwa die Hälfte aller regelmäßigen Raucher stirbt vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, meist infolge von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebserkrankungen oder Atemwegserkrankungen. In Deutschland sind jedes Jahr 110.000 bis 140.000 Todesfälle auf das Rauchen zurückzuführen.
Quelle: pressetext
Diäten schwächen das Immunsystem
Hamburg (ots) - 23.08.2005 - Häufige Diäten schwächen das Immunsystem. Halten Frauen hingegen ihr Gewicht konstant, bleiben sie eher gesund. Das haben jetzt Untersuchungen amerikanischer Forscher aus Seattle ergeben, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet.
Die Wissenschaftler untersuchten bei übergewichtigen Frauen die Aktivität spezieller Abwehrzellen, der so genannten "Killerzellen". Dabei fanden sie heraus, dass die Immunabwehr proportional zur Häufigkeit von Diäten abnimmt. So war die Funktion dieser Zellen bei Frauen, die innerhalb von 20 Jahren durch Modediäten fünfmal Gewicht verloren und per Jo-Jo-Effekt wieder zulegten, um ein Drittel reduziert.
Bei Frauen, die ihr Gewicht über mindestens fünf Jahre konstant gehalten hatten, wurde dagegen sogar eine um 40 Prozent höhere Zellaktivität festgestellt. Die Experten halten es dennoch für ratsam, Übergewicht zu reduzieren. Das sollte aber auf gesunde Weise und langfristig geschehen.
Quelle: Vital
Erfahrung verbessert Einschätzung des Krankheitsrisikos
Medien können zu verzerrten Einschätzungen führen
Berlin/Basel - 09.08.2005 - Menschen können ihr Krankheitsrisiko besser einschätzen, wenn sie sich auf die persönliche Erfahrung als auf die Auswertung von Zahlenmaterial verlassen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung www.mpib-berlin.mpg.de und der Universität Basel www.unibas.ch gekommen. Wenn man sich selbst frage, wie viele der Freunde und Verwandten eine bestimmte Krankheit gehabt haben, erreiche man eine bessere Einschätzung des individuellen Risikos. Im Vergleich dazu könnten jene, die sich auf Statistiken in den Medien verließen, weit daneben liegen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Experimental Psychology www.apa.org veröffentlicht. Laut BBC hat dieses Verfahren aber auch seine Schwächen. So könne es bei überängstlichen Menschen oder bei schlechten Erfahrungen leicht zu einer Überschätzung des Risikos kommen.
Das Team um Ralph Herwig untersuchte wie das Risiko individuell eingeschätzt wurde und welche Methode dafür am besten geeignet ist. Die Wissenschafter ersuchten 110 Studenten ihrer Institutionen Krankheitspaare hinsichtlich auf ihr Risiko zu bewerten. Dabei galt es einzuschätzen, welche der beiden Krankheiten mehr Menschen töten oder betreffen würde. Gesamt gesehen lagen die Studenten in 70 bis 80 Prozent der Fälle richtig. Die Teilnehmer schienen dafür zwei Verfahren einzusetzen. Dabei handelte es sich zum einen um die Auswertung der verfügbaren Erinnerungen innerhalb des eigenen sozialen Netzwerkes und zum anderen um die Einschätzung des Risikos basierend auf Informationen aus den verschiedensten Informationsquellen wie Medien, Gesundheitskampagnen und Warnungen von Ärzten.
Da es schwer ist, alle diese Informationen gleichzeitig zu verarbeiten, tendieren die Einschätzungen zu einem Durchschnittswert. Das führt dazu, dass das Risiko von selteneren Krankheiten, die häufiger in den Medien erwähnt werden, eher höher eingeschätzt wird. Das Risiko häufigerer Erkrankungen wird dementsprechend eher unterschätzt. Laut Hartwig erreichen Menschen mit der Auswertung der Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld eher genauere Schätzungen. Verlasse man sich eher auf die Massenmedien könne es leichter zu verzerrten Einschätzungen der Wahrscheinlichkeit kommen. Zum Beispiel könne man so zu der Einschätzung gelangen, dass mehr Menschen an Rinderwahn sterben als an Asthma.
Quelle: pte
Herzmedikament gegen Krebs
Digitalis könnte ohne Nebenwirkungen einsetzbar werden
Madison - 09.08.2005 - Wissenschafter der University of Wisconsin-Madison www.wisc.edu haben das Herzmedikament Digoxin oder Digitalis erfolgreich für die Behandlung von Krebs optimiert. Das vom Fingerhut stammende Digitalis wird normalerweise eingesetzt, um den Herzrhythmus zu stabilisieren und einen effizienteren Herzschlag zu unterstützen. Das Team um Jon Thorson veränderte jetzt einige der Bausteine, damit der Wirkstoff auf Tumore abzielt. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences www.pnas.org veröffentlichte Studie macht Hoffnung, dass auch andere so genannte "natürliche" Medikamente entsprechend verändert werden können.
Die Forscher waren laut BBC in der Lage, die Zucker zu verändern, die an das Medikament angebunden sind. Bei dem dafür eingesetzten Verfahren handelt es sich um die Neo-Glyco-Randomisation. Sie verändert die Art und Weise in der Zucker bei einem Medikament gruppiert sind. Diese Veränderung führt in der Folge zu einer Veränderung der Wirkungsweise. Bei Digitalis verbesserte sich dadurch im Labor die Fähigkeit kanzeröse Zellen anzugreifen und abzutöten. Es ist laut Thorson denkbar, dass das Medikament so weit zu verändern, dass eine Krebsbehandlung ohne Nebenwirkungen für das Herz möglich wird. Der Wissenschafter geht davon aus, dass dieses Verfahren auch für die Entwicklung anderer Medikamente eingesetzt werden kann. "Wir haben es bereits mit vielen verschiedenen Kategorien versucht. Eine Ausweitung auf Antibiotika und antivirale Wirkstoffe ist möglich."
Quelle: pte
Knochenherstellung auf Bestellung
Wissenschafter lassen Hasen neue Knochen wachsen
Cambridge/Nashville - 26.07.2005 - Wissenschafter des Massachusetts
Institute of Technology web.mit.edu und
der Vanderbilt University www.vanderbilt.edu haben
bei Experimenten mit Hasen neue Knochen neben alten wachsen lassen.
Sie gehen davon aus, dass dieser Durchbruch zur Herstellung von Knochen
für Patienten mit Knochenkrankheiten und -brüchen führen
kann. Derzeit müssen für die Behandlung von schweren Bruchverletzungen
Knochenteile aus anderen Teilen des Körpers entnommen werden.
Die Ergebnisse der Studie werden nächste Woche in den Proceedings
of the National Academy of Sciences www.pnas.org veröffentlicht.
Der leitende Wissenschafter Prasad Shastri erklärte, man habe gezeigt, dass vorhersehbare Mengen an Knochen auf Wunsch produziert werden können. "Wir haben den Körper dazu überredet das zu tun, was er bereits kann." Das neue Verfahren kann laut dem Team zu Ersatzknochen führen, die für degenerative Knochenerkrankungen gezüchtet und eingefroren werden. Für die Herstellung der neuen Knochen wird die natürliche Reaktion des Körpers zum Heilen von Wunden eingesetzt. Diese Reaktion ermöglicht, dass gebrochene und verletzte Knochen wieder zusammenwachsen. Dafür wird um den gesunden Knochen ein Raum geschaffen und das Wachstum angeregt.
Die Wissenschafter schufen diesen Raum in dem sie Salzwasser in die Lücke zwischen der Knochenhaut und dem Knochen selbst pumpten. In der Folge wurde das Wasser durch ein Kalziumgel ersetzt, das das Knochenwachstum auslöste. Innerhalb von sechs Wochen füllte sich der so genannte lebende Bioreaktor mit Knochenmasse. Der neue Knochen wurde zuerst entfernt und dann mit dem alten Knochen verbunden. Gary Keenan von der Edinburgh's Royal Infirmary hält diese Forschungsergebnisse für interessant. Er hielt es laut BBC aber für wenig wahrscheinlich, dass sie die derzeit aktuellen Verfahren verändern werden. Dafür gäbe es keine handfesten Vorteile. Keenan gab auch zu bedenken, dass sich Tierknochen stark von Menschenknochen unterscheiden.
Quelle: pte
Haarausfall bei Frauen: Schuld sind meist die Hormone
Eschborn - 26.07.2005 - Frauenhaare sind ein wichtiges Symbol weiblicher Sexualität. »Wenn sie verstärkt ausfallen, ist das für Frauen ein großes Problem«, so Dr. med. Peter Samuel Schleussner, niedergelassener Dermatologe in Bad Vilbel, im Interview mit der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Haut und Haar«.
Meist sind die Hormone oder die Vererbung schuld daran. Häufig leiden Frauen unter Haarausfall, wenn in den Wechseljahren der Östrogenspiegel sinkt oder sich nach einer Geburt das hormonelle Gleichgewicht verschiebt. Darüber hinaus verlieren Frauen oft auch bei Eisenmangel oder Funktionsstörungen der Schilddrüse Haare. »Bei einer Schilddrüsenüberfunktion beispielsweise wachsen die Haare sehr schnell, sie fallen aber auch schnell wieder aus«, erklärt Schleussner.
Um den Haarverlust gezielt in den Griff zu bekommen, ist es wichtig, die Ursache dafür zu kennen. Schleussner empfiehlt daher den Gang zum Hautarzt. Er kann eine Haarwurzeluntersuchung oder eine Gewebeprobe der Kopfhaut vornehmen. Manchmal hilft auch eine Blutuntersuchung weiter, um Stoffwechselerkrankungen auf die Spur zu kommen.
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Lachen sorgt für bessere Durchblutung
Hamburg (ots) - 19.07.2005 - Herzhaftes Lachen sorgt nicht nur für eine gesteigerte Produktion des Glückshormons Serotonin, es ist auch ein wertvoller Beitrag zur körperlichen Gesundheit. Denn Lachen hält die Blutgefäße jung und elastisch und sorgt so für eine bessere Durchblutung der Organe. Das haben jetzt Untersuchungen an der amerikanischen University of Maryland ergeben, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Bereits eine Viertelstunde Lachen täglich sorgt für diesen positiven Effekt, der wirksam vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen soll. Ein Schmunzeln reicht allerdings nicht aus, es muss schon ein herzhaftes Lachen sein.
Quelle: VITAL
Baierbrunn (ots) - 05.07.2005 - Frauen hängen stärker am Glimmstängel als Männer. Das ergab laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Beobachtet wurden 500 Infarktpatienten, davon gut 40 Prozent Raucher, etwas mehr Männer als Frauen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus qualmten von den Männern nur noch 4 Prozent, von den Frauen aber 9 Prozent. Anderthalb Jahre später griffen 12 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen wieder regelmäßig zur Zigarette.
Quelle: Wort und Bild Apotheken Umschau
Frauen zeigen mehr Angst vorm Zahnarzt
21.06.2005 - Sehr viel mehr Frauen als Männer haben Angst vor einem Zahnarztbesuch. Zu diesem erstaunlichen Resultat kommt eine Befragung von über 1.000 Personen durch drei kanadische Zahnmediziner. Die Forscher halten es allerdings für wahrscheinlich, dass die Männer nicht immer zu ihren Ängsten standen.
"Bei Frauen ist es wahrscheinlicher, dass sie die Wahrheit über ihre Gefühle gesagt haben", erläutert Brian Chanpong von der University of Toronto. Das legten schon die alltäglichen Erfahrungen in der Praxis nahe: "Es sind die jungen, gesunden Männer, die beim Zahnarzt häufig zusammenklappen."
Chanpong und seine Kollegen führten Telefoninterviews mit 1.101 erwachsenen Kanadiern durch. Ziel der Untersuchung war es, mehr über den Bedarf nach und die tatsächliche Anwendung von Beruhigungsmitteln und Vollnarkosen bei zahnärztlichen Behandlungen zu erfahren. Fast zehn Prozent der Befragten hatten demnach etwas, über fünf Prozent sogar sehr starke Angst vor der Behandlung. Frauen waren in dieser Gruppe 2,5-mal stärker vertreten als Männer, berichteten die Forscher jetzt im Fachblatt "Anesthesia Progress".
Abhängig von den Kosten und der jeweils anstehenden Behandlung, würden bis zu 70 Prozent der Befragten die Verabreichung von Sedativa oder sogar eine Vollnarkose wünschen. Zudem hatten viele von ihnen schon einmal einen Zahnarzttermin abgesagt oder immer wieder verschoben. Nach Ansicht der Zahnmediziner zeigen diese Zahlen, dass mehr gegen die Ängste der Patientinnen und Patienten getan werden müsse.
Quelle: scienceticker
143 gute Gründe für Nordic Walking und Nährstoffe - Gelenkschutz

Foto: djd
21.06.2005 - Gutes Schuhwerk, bequeme Sportkleidung sowie zwei Stöcke - und schon kann es losgehen. Wer Nordic Walking betreibt, kann mit wenig Aufwand sehr viel für seine Gesundheit tun. "Die Trendsportart eignet sich gerade auch für Menschen, die Probleme mit ihren Gelenken haben", so Ski-Legende Christian Neureuther.
Durch die Stöcke wird das Körpergewicht sozusagen auf vier "Beine" verteilt, was die Gelenke extrem entlastet. Um die 143 Gelenke des menschlichen Körpers beweglich zu erhalten, spielen jedoch auch die richtigen Nährstoffe eine bedeutende Rolle, wie Studien belegen. Besonders stark beanspruchte Gelenke - sei es durch viel Sport, Übergewicht, erbliche Veranlagung oder aus beruflichen Gründen - haben in der Regel einen erhöhten Nährstoffbedarf.
Deshalb der Tipp von Christian Neureuther: "Um meinen Gelenken etwas Gutes zu tun, nehme ich täglich eine Ampulle CH-Alpha." Dieses Kollagen-Hydrolysat wird sehr gut vom Körper aufgenommen und gelangt direkt zum Gelenkknorpel. Dort regt es dessen Neubildung an und kann so aktiv einem Abbau entgegenwirken. Jede trinkfertige Ampulle CH-Alpha enthält die empfohlene Tagesdosis von zehn Gramm des Kollagen-Hydrolysats. Praktische Monatspackungen sind in Apotheken erhältlich. Wer vorsorgen will, sollte diese Nahrungsergänzung mindestens über drei Monate hinweg einnehmen. Weitere Informationen unter www.ch-alpha.de
Quelle: djd
Raucher können aufatmen - endlich werden Freie Radikale wirksam bekämpft -
Neue Methode unterstützt den Aufbau antioxidativer Schutzsysteme
Hennef (ots) - 21.06.2005 - Raucher tragen ein höheres Gesundheitsrisiko als Nichtraucher. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Jeder einzelne Zug an der Zigarette führt dem Körper rund 4000 giftige Chemikalien zu, die 100 Billionen Freie Radikale in Marsch setzen. Aber nicht jeder kann oder will das Rauchen aufgeben. Da ist es gut zu wissen, dass eine Atemluft-Therapie, der Name ist Airnergy, eine Firewall gegen die Freien Radikale errichtet.
Freie Radikale sind aggressive, besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen. Unser Körper setzt Freie Radikale als Waffe ein, um Bakterien und Viren zu zerstören. Ein Übermaß davon bedeutet jedoch Gefahr für den Organismus: oxidativer Stress. Zu viele Freie Radikale bildet der Körper beispielsweise unter Stress, bei hohen körperlichen und seelischen Belastungen, bei Smog, aber auch beim Rauchen. Die Folge sind chronische Erkrankungen.
Die Atemluft-Therapie hilft dem Körper nachweislich, antioxidative Schutzsysteme aufzubauen und damit die Freien Radikale zu neutralisieren. Aber das ist noch lange nicht alles. Keine andere Methode bringt den Körper rundum besser in Form. Weil sie den gesamten Stoffwechsel optimiert, sorgt sie für mehr Fitness und Konzentration verbessert die Haut, beseitigt Schlafstörungen und macht ausgeglichen.
Das Ei des Kolumbus, für alle, die Wert auf ihre Gesundheit legen. Top-Sportler, also Menschen die ihren Körper besser beobachten als andere, haben das längst erkannt. Für viele ist Airnergy aus dem Training nicht wegzudenken. Die bei Hochleistungssportlern typische Anfälligkeit für Infekte - vorbei. Das bestätigen neben Trainern wie Otmar Hitzfeld auch Nationalmannschaften wie die der Biathleten oder die Fußballer von Bayer Leverkusen. Unter Rennfahrern, die nicht nur körperlich fit, sondern auch in jeder Sekunde voll konzentriert sein müssen, ist die Methode außerordentlich verbreitet.
Richtig, Sportler rauchen meist nicht. Aber sie haben mit den Rauchern eines gemeinsam: Sie muten den Abwehrkräften ihres Körpers sehr viel zu. Ob jemand raucht oder nicht, muss er für sich entscheiden. Jeder sollte aber alles tun, um Gefährdungen vorzubeugen. Es ist ganz einfach.
Quelle: presseportal
Rauchen und Fettleibigkeit lassen Menschen rascher altern - Alterung erhöht sich zwischen 4,6 und 9 Jahren
London (pte) - 14.06.2005 - Übergewicht und Rauchen macht Menschen biologisch älter als schlanke gleichaltrige Nichtraucher. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des St Thomas' Hospital www.twin-research.ac.uk und von amerikanischen Wissenschaftern gekommen. Das Rauchen beschleunigte die Alterung entscheidender Teile der DNA um rund 4,6 Jahre. Bei Fettleibigkeit erhöhte sich dieser Wert auf neun Jahre. Diese genetischen Codes spielen eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und werden mit altersbedingten Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Die in The Lancet www.thelancet.com veröffentlichte Studie basiert auf den Daten von 1.122 Zwillingen.
Die Wissenschafter konzentrierten sich auf die Telomere, jene schmalen DNA Streifen am Ende der Chromosome, die sie zu schützen und stabilisieren scheinen. Telomere verkürzen sich bei jeder Zellteilung bis nichts mehr übrig ist. In der Folge wird die Zellteilung weniger zuverlässig und das Krankheitsrisiko steigt. Dieser Vorgang gehört zum Älterwerden. Das Team um Tim Spector untersuchte, ob die bekannten Risikofaktoren Rauchen und Fettleibigkeit die Verkürzung der Telomere beschleunigten. Von den zwischen 18 und 76 Jahre alten Teilnehmerinnen, waren 119 klinisch fettleibig. 203 rauchten und 369 hatten früher geraucht.
Die Analyse von Blutproben hinsichtlich der DNA ergab laut BBC wie erwartet, dass sich die Länge der Telomere im Laufe der Zeit ständig verringerte. Die Telomere der fettleibigen Frauen und der Raucherinnen waren jedoch deutlich kürzer als jene von schlanken Frauen und jene von gleichaltrigen Frauen, die nie geraucht hatten. Jedes "Pack Year" - die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten multipliziert mit der Anzahl der Jahre - entsprach einem Verlust von zusätzlichen 18 Prozent. Eine Frau, die 40 Jahre lang täglich eine Packung Zigaretten geraucht hat, beschleunigte ihre Alterung gemessen an der Länge der Telomere um 7,4 Jahre. Laut Spector altert der ganze Körper durch das Rauchen, nicht nur das Herz oder die Lungen.
Quelle: pte
Fleischkonsum steigert Darmkrebsrisiko -
Studie mit mehr als 500.000 Teilnehmern: Fisch ist gesünder
Potsdam/Lyon (pte) - 14.06.2005 - Menschen, die gerne Fleisch essen sind nach jüngsten Studienergebnissen der "European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition" EPIC www.iarc.fr eher gefährdet an Darmkrebs zu erkranken, als jene, die wenig oder gar keines zu sich nehmen. Wer häufig Fisch isst, senkt das Risiko. Frühere Untersuchungsergebnisse hatten bereits auf diese Zusammenhänge hingewiesen. Die Auswertung einer Studie mit rund einer halben Mio. Teilnehmern bestätigt nun die Vermutung, berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum www.dkfz.de .
Studienteilnehmer, die viel "rotes Fleisch" - dazu zählt Schweine-, Rind-, Kalb- oder Lammfleisch - oder Fleischprodukte aßen, erkrankten häufiger an Darmkrebs als Menschen, die nur wenig davon verzehrten. Genau umgekehrt verhält es sich mit Fisch: Wer viel Fisch verzehrte, hatte gegenüber Personen mit geringem Fischkonsum ein deutlich niedrigeres Darmkrebsrisiko. Der Verzehr von Geflügelfleisch spielte für die Erkrankungshäufigkeit keine Rolle. Nach Schätzungen der Experten steigt das Darmkrebsrisiko pro 100 Gramm täglich verzehrtem "roten Fleisch" um 49 Prozent. Wer 100 Gramm Wurst täglich zu sich nimmt, steigert diese Rate sogar um 70 Prozent. Der Konsum von täglich 100 Gramm mehr Fisch halbiert dagegen das Erkrankungsrisiko. In den Studienergebnissen wurden auch andere Faktoren wie etwa Geschlecht, Körpergewicht, Alkoholkonsum, Sport oder Rauchen auf das Erkrankungsrisiko mit berücksichtigt. Die Analyse stützt sich auf 1.329 Rektum- und Dickdarmkrebsfälle, die seit Studienbeginn bei den Teilnehmern erstmalig diagnostiziert worden sind.
Der Grund warum der Konsum von Fleisch die Darmkrebsentstehung derart fördert, liegt nach jüngsten Studien in dem mit dem Fleisch aufgenommenen Eisen. Eisen kann die Bildung schädlicher Nitroso-Verbindungen im Körper fördern. "Rotes" Fleisch oder Fleischwaren haben im Durchschnitt einen höheren Eisengehalt als Geflügel, weshalb dessen Verzehr das Darmkrebsrisiko in dieser Studie nicht beeinflusst haben könnte. Ursache für die schützende Wirkung des Fischverzehrs könnten bestimmte langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren sein.
Quelle: pte
Der Saft der Moosbeeren blockiert Darmviren - Virus kann nicht mehr in Wirtszelle eindringen
New York (pte) - 07.06.2005 - Der Saft der Moosbeeren könnte bei der Bekämpfung von Viren helfen, die Darmerkrankungen verursachen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des St Francis College www.stfranciscollege.edu gekommen. Die Wissenschafter wiesen im Laborversuch nach, dass der Saft von Moosbeeren die Infektionsfähigkeit von Darmviren blockierte. Das Trinken des Moosbeerensaftes wird bereits zur Verringerung des Risikos von Harnwegsinfektionen empfohlen. Virale Darminfektionen sind jährlich weltweit für Tausende Todesfälle bei Kleinkindern verantwortlich. Vor allem betroffen sind Kinder in den Entwicklungsländern.
Die Wissenschafter konzentrierten sich auf das Darmvirus SA-11, das von Affen übertragen wird und auf mehrere ähnliche durch Ziegen übertragene Viren. Sie gehen davon aus, dass der Saft der Moosbeeren die normalen Rezeptorstellen der Wirtszellen des Virus zerstört oder verändert. Alternativ könnte es auch zu einer Schädigung des Anbindungsmechanismus des Virus an das Protein kommen. Der Wissenschafter Steven Lipson erklärte gegenüber der BBC, dass der Saft der Moosbeeren frühe Auswirkungen auf den Replikationszyklus des Virus zu haben scheint. In der Folge ist das Virus nicht mehr in der Lage, in die Wirtszelle einzudringen.
Von entscheidender Bedeutung dabei dürften mit Flavenoiden und Tanninen chemische Bestandteile des Saftes sein. Bei beiden Substanzen wurde eine antibakterielle Wirkung bereits nachgewiesen. Laut den Wissenschaftern sind jedoch weiter Forschungen erforderlich, um festzustellen, ob das Trinken des Saftes allein für eine Verringerung des Risikos von Darminfektionen ausreichend ist.
Quelle: pessetext.austria
Schluss mit dem Raubbau am eigenen Leib
Foto: djd
07.06.2005 - Handystrahlen am Kopf, Feinstaub in den Lungen - welchen Gefahren unsere Gesundheit permanent ausgesetzt ist, wissen wir gar nicht so genau. Täglich kommen Hiobsbotschaften über neue Gefahrenpotentiale hinzu, ein Ende ist nicht abzusehen. Umso wichtiger wäre es doch, dass der Einzelne zumindest in den Bereichen, die er beeinflussen kann, aktiv Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt. Doch die Fülle an Zivilisationskrankheiten, die Frauen wie Männer mit fortschreitendem Alter betreffen, zeichnen auch dazu ein eher düsteres Bild.
Dabei lassen sich die mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Parkinson nach Ansicht von Peter Jentschura und Josef Lohkämper leicht überwinden, wenn nicht gar von vornherein vermeiden. Nach der jahrzehntelangen naturheilkundlichen Erfahrung der beiden Autoren steckt hinter den meisten Krankheiten "nur" eine schleichend fortschreitende Versauerung, Vergiftung und Verschlackung des Organismus.
In ihrem neuen Buch "Zivilisatoselos leben - frei von den Zivilisationskrankheiten unserer Zeit" (Verlag Peter Jentschura, ISBN 3-933874-30-0, 39,50 Euro) beschreiben die beiden Experten, welche schädlichen Einflüsse den Körper krank machen (Infos unter Tel.: 02536-342990 und unter www.verlag-jentschura.de). Auch erklären sie, wie man lernt, Krankheitssymptome richtig zu deuten und ihre Ursachen zu bekämpfen.
Quelle: djd
Keime auf Kunststoff wochenlang lebensfähig
07.06.2005 - Auch außerhalb eines Wirts können sich Krankheitserreger erstaunlich lange halten. Das berichten amerikanische Wissenschaftler auf einer Fachtagung in Atlanta. In Krankenhäusern gefürchtete Staphylokokken können auf Kunststoffoberflächen demnach bis zu zwei Monate lang überleben und ein Infektionsrisiko darstellen.
Kris Owens und seine Kollegen studierten gegen zahlreiche Antibiotika resistente Staphylokokken. Bezeichnet als Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), sind diese Bakterien berüchtigt als Verursacher schwer therapierbarer Krankenhausinfektionen. Arbeitgeber der Forscher ist das Unternehmen Ecolab mit Sitz in St. Paul, Minnesota, Anbieter von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln und entsprechenden Dienstleistungen.
Owens und Kollegen gaben definierte Mengen von MRSA auf Schnipsel von Bettwäsche, von Tastaturabdeckungen bzw. von künstlichen Fingernägeln aus Acryl. Die Proben wurden bei Raumtemperatur gelagert und regelmäßig analysiert. Am schnellsten sterben die Bakterien demnach auf Bettwäsche: Nach zwei Wochen waren auf dem Gewebe keine wachstumsfähigen MRSA mehr nachweisbar. Auf der Abdeckung und den Kunstfingernägeln hielten sie sich dagegen sechs bzw. mindestens acht Wochen, berichten die Wissenschaftler auf der Jahrestagung der American Society for Microbiology.
"Die Möglichkeit einer MRSA-Übertragung von einer Person auf eine andere hängt größtenteils von der Fähigkeit der Bakterien ab, auf Oberflächen in der Umwelt zu überleben", erklärt Owens. Die Resultate belegten daher, wie wichtig es gerade im Krankenhausbereich sei, sich regelmäßig die Hände zu waschen und sämtliche Oberflächen gründlich zu desinfizieren.
Quelle: scienceticker
Verbotener Pillenhandel im Internet
Hamburg (ots) - 24.05.2005 - Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt nach Angaben der ZEIT vor "Risiken und Nebenwirkungen" beim Arzneikauf in Internet-Auktionshäusern. Verbotenerweise seien im Angebot verschiedener Auktionshäuser verschreibungspflichtige Präparate wie Antibabypillen aufgetaucht. Beim Internetauktionshaus eBay seien die Offerten erst nach ein bis zwei Tagen von der Website entfernt worden, bei anderen Anbietern habe der Sicherheitscheck sogar komplett versagt, und es sei zur Versteigerung gekommen, kritisiert der Gesundheitsexperte der Düsseldorfer Verbraucherzentrale, Wolfgang Schuldzinski. Sorgen bereitet den Verbraucherschützern auch die - legale, aber oft allzu sorglose - Vermarktung frei verkäuflicher Medikamente. So sei es Testern gelungen, auf einen Schlag 15 Packungen eines Schmerzmittels zu ordern. Häufig würden Apotheker sogar für die Bestellung großer Mengen werben. Der Preisvorteil gegenüber konventionellen Apotheken beträgt laut Schuldzinski "oft nur 10 oder 20 Cent und wird bei kleinen Bestellungen durch die Versandkosten aufgezehrt".
Quelle: presseportal
Zahnvorsorge nicht vernachlässigen -
Zahnärzte warnen vor schweren Schäden am "Kau-Organ"
03.05.2005 - "Um die Praxisgebühr zu sparen, gehen die Menschen seltener zum Zahnarzt und riskieren dadurch irreparable Schäden an ihrem Gebiss. Dabei kostet die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt gar keine Praxisgebühr," erläutert der Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Hans-Peter Küchenmeister und rät: "Nach wie vor sind zwei Kontrolluntersuchungen im Jahr zuzahlungsfrei, Kinder und Jugendliche unter 18 sind ganz von der Praxisgebühr befreit."
Die Zahnarztbesuche sind gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Weil dies vor allem auf Kosten der Vorsorge geht, schlagen die Zahnärzte Alarm. Zahnbelag mache sich breit und ebne Karies und Zahnfleischentzündungen den Weg. Letztere sind schon heute bei den über 40-Jährigen die häufigste Ursache für Zahnverlust, so Küchenmeister.
Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung könne der Zahnarzt auch weitere Maßnahmen zur Diagnose wie Röntgen, Zahnfleischuntersuchung oder Zahnsteinentfernung durchführen, ohne dass die Gebühr ausgelöst wird. Die Vorsorge lohne sich auch deshalb, weil gesetzlich Krankenversicherte bei mindestens einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung in ihrem Bonusheft einen um bis zu 30 Prozent höheren Zuschuss zum Zahnersatz erhalten.
Kopfzerbrechen bereitet den Zahnärzten auch eine zunehmende Sorglosigkeit von Patienten mit Zahnlücken. Zahnärzte befürchten, dass Patienten aus falscher Einschätzung der auf sie zukommenden Kosten von vorn¬herein auf eine Lückenversorgung verzichten. Das kann fatale Folgen haben: Nachbarzähne kippen in die Lücke hinein und lassen so Nischen und Winkel entstehen, die mit herkömmlichem Zähneputzen nicht zu reinigen sind. Wenn sich dort Speisereste und Bakterien festgesetzt haben, folgen schnell Karies und Zahnfleischentzündungen. Auch der gegenüber liegende Zahn wächst aus seinem Zahnbett heraus - weiterer Zahnverlust droht.
Küchenmeister rät, sich in der Praxis detailliert über die vielfältigen Möglichkeiten des Zahnersatzes und die Kosten zu informieren. "Viele Patienten sind dann erstaunt, dass die Krankenkassen einen festen Zuschuss leisten, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen den Zuschuss erhöhen und dass sich der Eigenanteil auch noch steuermindernd auswirken kann", sagt Küchenmeister. Für die Errechnung der Steuerersparnis hält die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein das Faltblatt "Zahnbehandlung und Steuern" bereit, welches in den Zahnarztpraxen oder im Internet erhältlich ist unter www.zahnhotline.de.
Quelle: presseportal
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