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News am Montag:

- Insulin: Sorgfältig spritzen verhindert viele Probleme
- Schluss mit schlemmen - Umfrage: Über 60 Prozent der Deutschen gehen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr - Mehr Sport und weniger essen ganz oben auf der Liste
- Mit den Händen lernen - Nicht nur mit dem Kopf, mit dem ganzen Körper lernen wir
- Gefährdete Vielflieger - Häufige lange Flugreisen verdreifachen das Thrombose-Risiko
- Gefährliches Naschen - Giftnotrufe müssen jährlich bei rund 120000 Kindervergiftungen helfen
- Mir stinkt´s, dir duftet´s - Empfindungen für Gerüche sind genetisch geprägt
- Stürze brechen Knochen und Selbstbewusstsein - Senioren: Der beste Schutz vor Stürzen ist, mobil zu bleiben
- Schluss mit leeren Versprechungen - Werbebotschaften mit Gesundheitsargumenten werden streng reguliert
- Beruf: Wiedereinstieg nach Krebs häufig - Ein Teil ehemaliger Krebspatienten ist aber weniger belastbar
- Dick durch Schnupfen? - Forscher finden verblüffenden Zusammenhang
- 37,6 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten
- Taucher-Zahnschmerz - Warum ältere Füllungen unter Wasser heftige Schmerzen auslösen können
- Keine Experimente - Raues Wetter, rauer Teint: jetzt bei bewährten Pflegemitteln bleiben
- Gut sehen ab 50
- Vergessliche Träumer
Umfrage: Die meisten Deutschen haben ihre Träume beim Aufwachen meist schon wieder vergessen
- Akupunktur hilft dem Darm
Bei Patienten mit Reizdarmsyndrom hat das Nadeln stressmindernde Effekte
- "Wir brauchen ein Impfregister" - Impfexperte kritisiert das deutsche Impfwesen
- "Kinderlebensmittel" - einfach überflüssig
Mit Vitaminen und Mineralien angereichertes Essen bringt keinen Vorteil
- Tabletten nur aufrecht schlucken - Warum sich auch Schwerkranke zum Einnehmen aufrichten sollten
- Rheuma-Kinder leiden still - Woran Eltern bei Kindern Gelenkschmerzen erkennen
- Bio: "Die Kontrollen greifen" - Betrug bisher kein Problem: Wo Bio draufsteht ist auch Bio drin
- Projekt »Schnecke« an hessischen Schulen:
Lernschwächen erkennen, bevor sie auftreten
- Zahnhygiene als Krebsschutz - Studie:
Zungenkrebs bedeutend häufiger bei krankem Zahnfleisch
- Schlechte Zeugen
Auf das Gedächtnis älterer Menschen ist nicht immer Verlass
- Sportlich die Wechseljahre meistern
Bewegungsaktive Frauen haben weniger Probleme in den Wechseljahren
- Künstliche Kniegelenke sehr haltbar
Langzeitbeobachtung:
Nach zwanzig Jahren funktionieren noch 90 Prozent
- Ich heirate eine Familie! - Umfrage: Patchwork-Familie
- Bio statt Gammelfleisch - Umfrage:
Seit den letzten Lebensmittelskandalen
verzichten die Deutschen häufiger auf Fleisch
- Erst Burn-out, dann Diabetes
Forscher vermuten, dass Stress sich direkt
auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt
- Per Mausklick zum passenden Doktor
- Homöopathie als Kassenleistung
BKK Essanelle tritt Vertrag zur Integrierten Versorgung bei
- Haltegriffe von der Krankenkasse
Für notwendige Sicherheitsvorkehrungen gibt es Zuschüsse
- Diabetes-Gene entdeckt
Die Veranlagung für Typ-2-Diabetes wird vererbt
- Diabetes überrennt alle Prognosen
Fulminante Zunahme in Kanada
- Stressgejammer nervt
- Diabetiker - besser nicht barfuß
Bei der Zuckerkrankheit geht oft das Gefühl für Verletzungen verloren
- Vielfalt hält den Geist auf Trab
Wer geistig fit bleiben will, muss dem Hirn abwechslungsreiche Lernkost bieten
- Frühjahrsmüde - das Wetter macht´s
Starke Temperaturschwankungen fordern den Körper
- Hirnschlag gefährdet auch die Seele
Wer schon einmal depressiv war, ist besonders anfällig
- Entschärftes Baby
Fingernägel dürfen schon früh geschnitten werden
- Glück perfekt - ein Baby kommt!
Venen vollbringen Höchstleistungen in der Schwangerschaft
- Kopfweh durch XXL-Tasche
Wie schwere Handtaschen Kopf, Schulter und Hals quälen
- Babyhaare brauchen kein Shampoo!
- Treue macht sexy
Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält Treue bei der Erotik
für besonders wichtig
- Erotik im Alter
Umfrage: Jeder zweite Deutsche ab 50
ist mit seinem Liebesleben voll und ganz zufrieden
- Schönheitsgift für die Blase
Eine Botulinum-Spritze kann die Inkontinenz besiegen
- Deutsche stehen auf Naturheilmittel
40 Prozent aller in Europa verkauften Naturarzneien
gehen über deutsche Tresen
- Jobverlust wegen Hörminderung
- Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot
Italienische Ärzte melden erste Erfolge durch Tabakeinschränkungen
- HELP TV sendet live im Internet
Jürgen Fliege jetzt auch online sehen
- Deutschlands Apotheken sollen grün werden
- Deutsche wappnen sich mit Yoga gegen Alltagsstress
- Dicke Kinder: Essverbote können gefährlich werden
- Kurz mal raus fürs Herz
Mehrmals kurz bewegen
bringt für den Blutdruck mehr als einmal lange
- Läuseföhn
Amerikanische Biologen bekämpfen Läuse
erfolgreich mit trockener Luft
- Wenn das Essen keinen Spaß mehr macht
Einsamkeit begünstigt Mangelernährung im Alter
- Ferien auf Rezept: Kassen zahlen oft dazu
- Sportunfälle bei Senioren selten
Auch ältere Sport-Neulinge haben kein erhöhtes Unfall-Risiko
- Revolutionäre Verhütung: Das Kondom aus der Dose
- Geiz macht krank - Lachen ist gesund
Die Gesundheitsreform mit Humor betrachtet
- Rituale der Gesundheit
mit kleinen Tricks gegen Grippe & Co.
- In Deutschland weitere Senkung des Anteils an Transfettsäuren
und gesättigten Fettsäuren bis Ende 2007

- Greenpeace: Gen-Reis lagert im Hamburger Hafen
Bereits zehn Millionen Euro Kosten
für Rückrufaktionen und Lagerungen
- Vergesslich durch Medikamente
Viele Arzneimittel können Gedächtnisstörungen verstärken
- Therapie gegen die seltene Erbkrankheit
- hereditäres Angioödem (HAE)
- SoVD:
Erhöhte Praxisgebühr ist Horrorszenario für Alte und Kranke
- Spinale Muskelatrophie: Zellen sollen sich selbst reparieren
- Infrarotlicht gegen Fett
- Studie:
Bei der Einnahme von Medikamenten auf die "innere Uhr" achten
- Behandlung von schwerkranken Patienten
muss erleichtert werden

- Müde von zu viel Eisen
"Hämochromatose" ist nicht selten,
aber leicht zu übersehen
- Der Plötzliche Kindstod - Risikominimierung
- Neue Studie beweist:
Intakte Verdauung schützt vor Krankheit
- Schnupfen ist kein Grund gegen Impfung
Harmlose Infekte stellen kein erhöhtes Risiko dar
- Diabetes: Teststreifen dürfen nicht feucht werden
Schon hohe Luftfeuchtigkeit kann Messwert verfälschen
- Karneval ohne Kater mit Hausmitteln und Vitalstoffen
- Weg mit den Hindernissen!
Gemeinsame Tagung der Bundesbehindertenbeauftragten
und der Lebenshilfe zur Frage der Barrierefreiheit
für Menschen mit geistiger Behinderung
- Für Beinamputierte: Plattform zum Austausch
Gut informiert sein - der erste Schritt zu mehr Lebensqualität
Kältewelle: Bauchfrei birgt Gesundheitsrisiken
- Auch Augen kennen Sonnenbrand
Sonnenbrille ist im Schnee so wichtig wie Sonnencreme
- Auf geschwollene Lymphknoten achten
- Alteingeführte Antibiotika wie Penicillin versagen häufig
- Alternde Ärzteschaft
Seit 1994 doppelt so viele aktive Ärzte über 60 Jahre
- TK: Mit Röntgenpass Doppeluntersuchungen vermeiden
jede zweite Aufnahme überflüssig
- Lebenserwartung: Männer holen auf
Abstand zu den Frauen verringert sich stetig
- Ein Tabuthema bricht:
Hilfe für Millionen von Frauen mit Haarausfall
Neuer Wirkstoff-Komplex entdeckt - Klinische Test überzeugend
- (Nur) jede 7. Infektion auf Intensivstationen
entsteht durch mangelnde Hygiene
- Nationale Gesundheitssysteme in Bedrängnis
suchen nach Lösungen
- Die Gesundheitsreform krankt:
Deutsche sind unzufrieden
- Biofeedback gegen Schnarchen:
elektronischer Schnarch-Schnuller
Selbsthypnose: Denken Sie sich gesund!
- medizinfuchs.de
mit laiengerechten Arzneimittel-Informationen
und zusätzlichen Sparmöglichkeiten
für Gesundheitsprodukte im Internet
- Schwangere: Vorsicht bei der Katzenpflege!
- Neues Gewebe innerhalb von 35 Minuten
- Motivationskiller Teamwork
Leistung und Kreativität
beruhen auf dem Einsatz des Einzelnen
- 'Tod im Schlaf' entschlüsselt
Alternde Steuerzellen des Atemzentrums versagen
Winterkinder werden häufiger 105

+++ Newsticker am Montag +++

Insulin: Sorgfältig spritzen verhindert viele Probleme

Eschborn (ots) - 14.01.2008 - Mit Hilfe von Pens ist das Insulinspritzen so einfach wie nie zuvor. Trotzdem treten immer wieder Probleme und Beanstandungen auf, sagt der Leiter der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker, Professor Dr. Thomas Beck in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Diabetes«.


Bild: Photocase

Ein Hauptgrund für Beanstandungen sei laut Beck eine vermeintlich zu geringe Wirkung des Insulins. »Wir haben entsprechende Proben regelmäßig eingeschickt und untersuchen lassen. Ein tatsächlicher Mindergehalt von Insulin in den jeweiligen Ampullen hat sich dabei jedoch nie bestätigt.« Die meisten Beanstandungen seien auf falsche Anwendung zurückzuführen. So hängt eine geringere Wirkung unter anderem vom Hautareal ab, in das das Insulin gespritzt wurde. Wenn der Injektionsort nicht häufig genug gewechselt wird, kommt es zu Gewebeveränderungen. Diese bewirken, dass das Insulin nicht mehr ausreichend resorbiert wird.
Auch falsch verstandene Sparsamkeit bei den Nadeln kann zu Problemen führen. Beck: »Diese Kanülen sind Einmalprodukte. Oft werden sie jedoch mehrfach verwendet, wobei die Spitze stumpf wird und ausfranst.« Dadurch bildet sich Narbengewebe, aus dem das Insulin anders als gewohnt in den Körper aufgenommen wird.
»Zusammenfassend kann man sagen, dass zwar viele Meldungen zum Insulin eintreffen«, schloss Beck. »Aber das Arzneimittel selbst trifft dabei meist keine Schuld. Seine Handhabung ist jedoch erklärungsbedürftig.« Informationen zum korrekten Umgang mit Pens erhalten Patienten unter anderem in Apotheken.

Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA

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Schluss mit schlemmen - Umfrage: Über 60 Prozent der Deutschen gehen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr - Mehr Sport und weniger essen ganz oben auf der Liste

Baierbrunn (ots) - 31.12.2007 - Der Jahreswechsel rückt immer näher - höchste Zeit für die meisten Deutschen, gute Vorsätze für 2008 zu fassen.


Bild: Photocase

Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" wollen mehr als sechs von zehn Bundesbürgern (61,9 %) mit guten Vorsätzen ins nächste Jahr gehen. Ganz oben auf der Liste steht dabei die Gesundheit. So will sich jeder Fünfte (21,2 %) künftig ausgewogener ernähren. Fast ebenso viele haben sich vorgenommen, mehr Sport zu treiben (20,1 %) und abzuspecken (19,1 %). Mehr als jeder Sechste (18,2 %) gibt zudem an, sich künftig weniger aufregen und immer ganz gelassen bleiben zu wollen. Jeder Siebte (14,1 %) hegt den Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören. Vor allem Männer haben sich außerdem auf die Fahnen geschrieben, künftig weniger Alkohol zu trinken (10,3 %). Bei den Frauen sind dies nur 3,0 Prozent.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.061 Personen ab 14 Jahren.

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Mit den Händen lernen - Nicht nur mit dem Kopf, mit dem ganzen Körper lernen wir

Baierbrunn (ots) - 24.12.2007 - Kinder, die beim Lernen Körpereinsatz durch Gesten zeigen dürfen, erzielen deutlich bessere Ergebnisse, als wenn sie sich dabei nur auf die Sprache beschränken müssen. Die "Apotheken Umschau" berichtet über einen Test amerikanischer Forscher von der Universität Rochester im US-Bundesstaat New York, die drei Gruppen von Grundschülern Rechenaufgaben lösen ließen. Eine Gruppe sollte nur sprechen, eine nur gestikulieren. Die dritte durfte Gestik und Sprache kombinieren. In einem Mathematik-Test nach drei Wochen erinnerten sich 90 Prozent der Schüler der beiden Gestik-Gruppen an den Lösungsweg, aber nur ein Drittel der Sprecher.

Quelle: Apotheken Umschau

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Gefährdete Vielflieger - Häufige lange Flugreisen verdreifachen das Thrombose-Risiko

Baierbrunn (ots) - 17.12.2007 - Häufiges Fliegen auf langen Strecken verdreifacht das Risiko für Thrombosen, berichtet die "Apotheken Umschau". Forscher der Universität Leiden (Niederlande) beobachteten 8755 Vielflieger vier Jahre lang. 53 von diesen entwickelten schwere Verschlüsse der Blutgefäße. Am meisten gefährdet sind Personen unter 30 Jahren, Frauen, die die Pille einnehmen, sowie besonders kleine, große oder übergewichtige Menschen.

Quelle: Apotheken Umschau

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Gefährliches Naschen - Giftnotrufe müssen jährlich bei rund 120000 Kindervergiftungen helfen

Baierbrunn (ots) - 10.12.2007 - Die zehn deutschen Giftnotruf-Zentralen werden jährlich mit mehr als 120000 Vergiftungsfällen von Kindern konfrontiert.


Bild: Photocase

Schwere oder tödliche Verläufe sind aber zum Glück selten. "Bei Kindern steht die versehentliche Einnahme kleinerer Mengen im Vordergrund", berichtet Ingrid Koch vom Giftnotruf Berlin in der "Apotheken-Umschau". Meistens sind die Eltern sehr aufgeregt.
Doch keine Panik, raten die Notrufexperten: Nach ihrer Erfahrung können sie in 90 Prozent der Fälle Entwarnung geben. Ernster ist es oft, wenn Erwachsene betroffen sind, denn in jedem zweiten Fall steckt ein Selbstmordversuch dahinter, etwa 30 Prozent sind Unfälle. Der Anruf bei einer Notrufzentrale ist kostenlos. Auch wenn einem die Situation noch so dramatisch erscheint, ist dabei nichts so wichtig, als die Ruhe zu bewahren und möglichst viele Informationen über den Fall - wer, was, wie viel, wann, wie, wo? - schon parat zu haben.

Quelle: Apotheken Umschau

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Mir stinkt´s, dir duftet´s - Empfindungen für Gerüche sind genetisch geprägt

Baierbrunn (ots) - 03.12.2007 - Was für den einen angenehm duftet, kann ein anderer als Gestank empfinden.


Bild: Photocase

Dass verschiedene Menschen ein und dieselbe Substanz unterschiedlich wahrnehmen können, ist genetisch bedingt, berichtet die "Apotheken Umschau". Forscher der Rockefeller-Universität in New York hielten 391 Testpersonen Abbauprodukte des Hormons Testosteron unter die Nase. Für einige stanken die Geruchsproben nach Urin, für andere dufteten sie nach Vanille. Die Unterschiede begründen die Forscher mit genetischen Abweichungen für die Riechzellen (Duftrezeptoren).

Quelle: Apotheken Umschau

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Stürze brechen Knochen und Selbstbewusstsein - Senioren: Der beste Schutz vor Stürzen ist, mobil zu bleiben

Baierbrunn (ots) - 26.11.2007 - Ältere Menschen sollten sich davor hüten, ihre Mobilität aus Angst vor Stürzen immer weiter einzuschränken.


Bild: Photocase

Dr. Joachim Zeeh von der Geriatrischen Fachklinik Georgenhaus in Meiningen berichtet im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" von Fällen, bei denen allein diese Angst zur Bettlägerigkeit geführt habe. Kritisch wird es, wenn jemand tatsächlich schon einmal gestürzt ist. "Stürze brechen nicht nur die Knochen, sondern auch das Selbstvertrauen", sagt Zeeh. Dieses muss bei den Betroffenen dann zuerst wieder aufgebaut werden. Technische Gehhilfen wie Rollatoren sind für Zeeh "eine zweischneidige Sache, weil der Reiz für den Gleichgewichtssinn wegfällt". Die Rückgewinnung der Körperkontrolle sollte mit Hilfe von außen systematisch trainiert werden. Nicht nur Hindernisse, die Stürze provozieren können, gehören beseitigt.
"Wichtiger ist, nach medizinischen Sturzrisiken zu fahnden", sagt Zeeh. Dazu zählt er Fußprobleme, Arzneien, die die Balance stören, oder Augenleiden.

Quelle: Senioren Ratgeber

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Schluss mit leeren Versprechungen - Werbebotschaften mit Gesundheitsargumenten werden streng reguliert

Baierbrunn (ots) - 19.11.2007 - Seit dem 1. Juli dieses Jahres tritt schrittweise eine EU-Verordnung in Kraft, die Werbeversprechen mit Gesundheitsbezug an klar definierte Vorgaben bindet. "Die Menschen können sich künftig ganz auf die aufgedruckten Informationen verlassen", sagt Angela Clausen, Ernährungswissenschaftlerin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, in der "Apotheken-Umschau".
Jetzt ist etwa eindeutig geregelt, was "fettfrei", "energiereduziert" oder "kochsalzarm" bedeutet. Weitere Vorgaben, welche gesundheitsbezogenen Werbeaussagen gemacht werden dürfen, werden bis zum Jahr 2009 hinzukommen. Zwar klagen Vertreter der Nahrungsmittelhersteller über zu viel Bürokratie, Ernährungswissenschaftler und Verbraucherschützer sind sich aber einig, dass die EU-Verordnung nötig war und einen Fortschritt darstellt.

Quelle: Apotheken Umschau

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Beruf: Wiedereinstieg nach Krebs häufig - Ein Teil ehemaliger Krebspatienten ist aber weniger belastbar

Baierbrunn (ots) - 12.11.2007 - Wer eine Krebserkrankung überstanden hat, geht häufig wieder zurück in den Beruf, berichtet die "Apotheken Umschau". Das habe ein Vergleich des finnischen Krebsregisters ergeben. Demnach war die Beschäftigtenquote in einer Gruppe von 591 ehemaligen Tumorpatienten und einer Vergleichsgruppe von 757 Gesunden ähnlich hoch. Etwa ein Viertel der genesenen Krebspatienten glaubte aber, ihre geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit habe sich vermindert. Dieser Teil der Befragten litt meistens noch unter anderen Erkrankungen oder hatte eine Chemotherapie erhalten.

Quelle: Apotheken Umschau

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Dick durch Schnupfen? - Forscher finden verblüffenden Zusammenhang

Baierbrunn (ots) - 05.11.2007 - Schnupfenviren könnten etwas mit Übergewicht zu tun haben, vermuten amerikanische Wissenschaftler der Universität Louisiana. Wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" berichtet, fanden sie heraus, dass stark übergewichtige Menschen deutlich häufiger mit dem Schnupfenvirus AD-36 infiziert sind als schlanke Menschen. In Laborversuchen wiesen sie nach, dass diese Viren im Fettgewebe des Körpers ruhende Stammzellen aktivieren und in Fettzellen verwandeln können. Allerdings werden nicht alle Menschen, die AD-36 in sich tragen, fettleibig. Warum das so ist, wollen die Forscher nun untersuchen.

Quelle: Diabetiker Ratgeber

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37,6 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten

Wiesbaden (ots) - 29.10.2007 - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden bei den im Jahr 2006 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten rund 37,6 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Dies waren 4,2% mehr als im Jahr 2005. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,3 Maßnahmen dieser Art, zu denen auch diagnostische, therapeutische und pflegerische Prozeduren zählen.
Von den insgesamt 37,6 Millionen durchgeführten Maßnahmen waren rund ein Drittel Operationen (12,6 Millionen), gefolgt von nichtoperativen therapeutischen Maßnahmen mit einem Anteil von 27,1% (10,2 Millionen) und diagnostischen Maßnahmen mit 21,4% (8,1 Millionen). Der Rest verteilte sich auf die bildgebende Diagnostik (5,5 Millionen) sowie ergänzende Maßnahmen (1,3 Millionen).
Unter allen vorgenommenen Operationen erfolgten bei Frauen am häufigsten die Rekonstruktion weiblicher Geschlechtsorgane nach Ruptur/Dammriss (224 400 Fälle), die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken (146 400 Fälle) sowie andere Operationen am Darm (141 000 Fälle). Bei Männern lag an erster Stelle der Leistenbruch (153 600 Fälle), an zweiter Stelle wie bei den Frauen die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken (135 500 Fälle) sowie an dritter Stelle andere Operationen an Blutgefäßen (121 300 Fälle).
Diese und weitere differenzierte Daten zur fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) für das Berichtsjahr 2006 sind in der Fachserie 12, Reihe 6.4, kostenfrei im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/publikationen erhältlich.

Quelle: www.destatis.de

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Taucher-Zahnschmerz - Warum ältere Füllungen unter Wasser heftige Schmerzen auslösen können

Baierbrunn (ots) - 21.10.2007 - Luftgefüllte Hohlräume in älteren Zahnfüllungen oder nach einer unvollständigen Wurzelbehandlung können beim Tauchen heftige Schmerzen auslösen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf die Initiative proDente.


Bild: Photocase

Schuld sind die Druckunterschiede: Eingeschlossenes Gas wird beim Abtauchen zusammengedrückt und dehnt sich an der Oberfläche wieder aus.

Quelle: Apotheken Umschau

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Keine Experimente - Raues Wetter, rauer Teint: jetzt bei bewährten Pflegemitteln bleiben

Baierbrunn (ots) - 14.10.2007 - Kälte, Wind und Trockenheit setzen auch gesunder Haut zu, einem stressanfälligen Teint mit Sicherheit. Das ist nicht die richtige Zeit, neue Pflegecremes auszuprobieren, raten Dermatologen. Sie empfehlen, die Haut so mild wie möglich zu reinigen und mit ausreichend Fett sowie Feuchtigkeit zu päppeln. "Peelings mit Kunststoffkügelchen sind höchstens einmal pro Woche erlaubt", mahnt Dr. Werner Voss, Dermatologe und Leiter des Testinstituts Dermatest, Münster, in der "Apotheken Umschau". Er rät darüber hinaus von zu heißem Wasser ab: "Auch das trocknet aus. Schützen Sie außerdem den Teint mit einer Wind- und Wetter-Creme, bevor Sie in die Kälte gehen." Überempfindliche Haut ist meistens sogar hausgemacht: "In aller Regel wird die Hautbarriere durch falsche, zu aggressive Reinigung chronisch geschädigt", erklärt Professor Volker Steinkraus vom Dermatologikum Hamburg. Dadurch könnten irritierende Stoffe viel leichter eindringen.

Quelle: Apotheken Umschau

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Gut sehen ab 50

Eschborn (ots) - 08.10.2007 - »Das Auge war das Organ, womit ich die Welt fasste«, stand bereits für Johann Wolfgang von Goethe, den berühmten deutschen Dichter der Klassik, fest. Doch auch er musste erleben, dass mit den Jahren die Sehkraft nachlässt. »Gut sehen ab 50« heißt ein neuer Ratgeber aus dem Govi-Verlag.


Bild: Photocase

Um das fünfzigste Lebensjahr herum trifft fast jeden die Alterssichtigkeit. »Doch moderne Brillen sehen nicht nur schick aus, sie sorgen auch für einen immer besseren Durchblick«, schreibt der Autor und Medizinjournalist Peter Erik Felzer. Neben der Alterssichtigkeit greifen auch Erkrankungen das Sehen mit den Lebensjahren an. Etwa die Makuladegeneration und die Folgen eines schlecht eingestellten Diabetes, die die Netzhaut attackieren. Oder das Glaukom, auch Grüner Star genannt, das den Sehnerv schädigt, und der Graue Star, der die Linse trübt. Und viele klagen in der zweiten Lebenshälfte über trockene Augen. »Doch die gute Nachricht lautet: Rechtzeitig erkannt und behandelt lässt sich die Sehkraft oft erhalten, zum Teil sogar deutlich verbessern«, freut sich Felzer.

Auch selbst lässt sich etwas für die Augen tun. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe können die Netzhaut schützen. Wer auf das Rauchen verzichtet, tut den Augengefäßen etwas Gutes. Und manchmal liegt es sogar am lockeren Krawattenknoten, dass eine Augenkrankheit nicht auftritt.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Vergessliche Träumer - Umfrage: Die meisten Deutschen haben ihre Träume beim Aufwachen meist schon wieder vergessen

Baierbrunn (ots) - 01.10.2007 - Man erwacht morgens von einem seltsamen Traum, doch will man sich wenig später an die nächtlichen Phantasien erinnern, ist alles wie weggeblasen. So oder ähnlich geht es den meisten Deutschen: Fast drei Viertel der Frauen und Männer (72,1 Prozent) geben bei einer aktuellen Umfrage der "Apotheken Umschau" an: "Wenn ich aufwache, habe ich meine Träume meist schon wieder vergessen". Besonders vergessliche Träumer sind dabei die deutschen Männer: Von ihnen sagen 75,4 Prozent, ihnen seien schon gleich beim Erwachen die Erlebnisse und Eindrücke ihrer Träume aus ihrem Bewusstsein entschwunden. Frauen leiden dagegen etwas seltener unter träumerischen Gedächtnislücken. Von ihnen räumen 69,0 Prozent ein, sie könnten sich am nächsten Morgen nicht mehr an ihre Träume erinnern.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2019 Personen ab 14 Jahren.

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Akupunktur hilft dem Darm - Bei Patienten mit Reizdarmsyndrom hat das Nadeln stressmindernde Effekte

Baierbrunn (ots) - 24.09.2007 - Patienten mit Reizdarmsyndrom profitieren offenbar von der Akupunktur, berichtet die "Apotheken Umschau". In einer Studie am Universitätsklinikum Heidelberg fanden Dr. Antonius Schneider und sein Team heraus, dass durch die Nadelbehandlung das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst wird. Zwar empfanden auch Patienten einer Kontrollgruppe, die nur eine Scheinakupunktur bekamen, eine verbesserte Lebensqualität. Objektiv gesichert werden aber konnte die Verbesserung nur bei den wirksam akupunktierten Teilnehmern. Ihr Blutspiegel des Stresshormons Kortisol sank messbar.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau

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"Wir brauchen ein Impfregister" - Impfexperte kritisiert das deutsche Impfwesen

Baierbrunn (ots) - 17.09.2007 - Das deutsche Impfwesen hinkt dem anderer Länder in vieler Hinsicht hinterher, findet der langjährige Vorsitzende der "Ständigen Impfkommission" (STIKO), Professor Dr. med. Heinz-Josef Schmidt. Die STIKO gibt im Auftrag des Gesundheitsministeriums verbindliche Impfempfehlungen heraus. "Wir brauchen wie andere Länder ein Impfregister", verlangt er im Interview mit der "Apotheken Umschau". Dieses solle anonym jede Impfung erfassen. "Dann könnte man gezielt nachverfolgen, wie viel Leute geimpft werden und ob Komplikationen auftreten", erwartet er von dem Register. Die Hauptschwäche des deutschen Systems liege aber darin, dass selbst die Gabe staatlich empfohlener Impfungen nicht der Normalfall sei. Zwar spricht Schmidt sich nicht für eine Impfpflicht aus. Er verlangt jedoch, dass Kinder davor geschützt werden sollten, von Ungeimpften mit einer gefährlichen Krankheit angesteckt zu werden. Dazu müssten etwa Ungeimpfte im Verdachtsfall vom Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden können. Ihn empört, dass in Deutschland Kinder noch an Masern sterben können, "einer Krankheit, die es in Finnland oder Mexiko seit Jahren gar nicht mehr gibt. Das ist grotesk und verletzt die Menschenwürde des Kindes."

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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"Kinderlebensmittel" - einfach überflüssig - Mit Vitaminen und Mineralien angereichertes Essen bringt keinen Vorteil

Baierbrunn (ots) - 10.09.2007 - "Kindernahrungsmittel" sind nicht gesünder als andere Lebensmittel. "Eher im Gegenteil", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Kleine Zwischenmahlzeiten wie Joghurt oder Schokoriegel enthielten oft zu viel Zucker, Fett, Aroma- und Farbstoffe. Die Anreicherung von Kinderlebensmitteln mit Vitaminen und Mineralstoffen sei unnötig. Sie könne sogar schaden, wenn das Kind mehr als die empfohlene Menge davon bekommt. "Der Bedarf an Kalzium zum Beispiel sollte besser durch Milchprodukte oder bestimmte Gemüsesorten wie Broccoli gedeckt werden", rät Restemeyer. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Getreideprodukten sei in der Regel völlig ausreichend, um das Kind mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Tabletten nur aufrecht schlucken - Warum sich auch Schwerkranke zum Einnehmen aufrichten sollten

Baierbrunn (ots) - 03.09.2007 - Auch wer bettlägerig ist, sollte sich zum Einnehmen von Tabletten, Dragees oder Kapseln unbedingt aufsetzen, rät Apotheker Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Anderenfalls ist die Gefahr groß", schreibt er, "dass das Arzneimittel in der Speiseröhre hängen bleibt und es so zu Reizungen oder Entzündungen kommt." Als besonders anfällig dafür nennt er bestimmte Mittel gegen Osteoporose und Antibiotika.

Quelle: Das Magazin "Senioren Ratgeber

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Rheuma-Kinder leiden still - Woran Eltern bei Kindern Gelenkschmerzen erkennen

Baierbrunn (ots) - 27.08.2007 - Dass schon Kinder Rheuma haben können, wissen viele Menschen nicht. Deshalb und weil die Kleinen über ihre Schmerzen nicht klagen, übersehen Eltern oft lange, dass die Krankheit bei ihrem Kind ausgebrochen ist. "Die Kinder empfinden die Schmerzen nicht als solche, da sie sich daran gewöhnen", erklärt Dr. med. Renate Häfner, Oberärztin am Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie in Garmisch-Partenkirchen im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Stutzig werden sollten Eltern, wenn ein Kind plötzlich Gelenke auffällig schont. Das können etwa nicht mehr durchgestreckte Knie oder angewinkelte Hände sein. Häufig sind die Gelenke dann geschwollen und warm und morgens oft steif. Manche Kinder möchten plötzlich wieder getragen werden, auch wenn sie längst laufen können. Natürlich leidet auch die Seele: Die Kleinen können weinerlich werden, traurig und manchmal auch aggressiv. Hohes Fieber, oft über Wochen, ist auf jeden Fall ein Grund, zum Arzt zu gehen.
Tröstlich: Im Kindesalter ausgebrochenes Rheuma kann ganz zum Stillstand kommen. Je nach Rheumaform verschwinden bei 20 bis 80 Prozent der Kinder die Beschwerden völlig.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Bio: "Die Kontrollen greifen" - Betrug bisher kein Problem: Wo Bio draufsteht ist auch Bio drin

Baierbrunn (ots) - 20.08.2007 - Trotz immer wieder aufkommender Skepsis können Verbraucher sich darauf verlassen, dass mit anerkannten Bio-Labeln gekennzeichnete Waren tatsächlich "bio" sind. "Bisher gab es noch keine großen Bioskandale.


Bild: Photocase

Das zeigt: Die Kontrollen greifen", bestätigt Professor Ulrich Hamm, Agrarökonom an der Universität Kassel im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Aussagekräftig sind aber nur Label wie das sechseckige Bio-Zeichen nach EU-Recht, Produkte privater Verbände wie "Bioland", "Naturland", "Demeter" und einiger kleinerer Verbände. Begriffe wie "alternativ", "naturnah" oder "integrierter Anbau" garantieren keine Ökoqualität. Wer beim Kauf von Bioware nicht nur seinem Wohlergehen etwas Gutes tun will, sondern auch der Umwelt, sollte regionalen Produkten den Vorzug geben. Um die halbe Welt gereiste Bioware kann eine miserable Ökobilanz haben.

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Projekt »Schnecke« an hessischen Schulen: Lernschwächen erkennen, bevor sie auftreten

Eschborn (ots) - 14.08.2007 - Hören oder sehen Kinder schlecht, kann das ihren Lernerfolg in der Schule beeinträchtigen. Ein Projekt des Schulamtes Lahn-Dill-Kreis erfasst daher in groß angelegten Reihenuntersuchungen, wie laut es in Klassenzimmern ist und wie gut die Schüler hören und sehen. Das berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August 2007. Sie begleitete Augen- und Ohrenärzte bei ihrem Besuch in einer nordhessischen Grundschule.


Bild: Photocase

»Es gibt Kinder, die haben Probleme in der Schule, und keiner weiß zunächst, woran das liegt. Später finden Ärzte heraus, dass mit dem Hören oder Sehen etwas nicht stimmt«, berichtete Dr. Jörg Silberzahn, niedergelassener HNO-Arzt aus Aßlar in Hessen. Das Projekt »Schnecke« verfolgt zwei Ansätze, erklärte Silberzahn. »Zum einen wollen wir betroffenen Kindern helfen und die Eltern darauf hinweisen, dass sie einen Arzt aufsuchen sollten. Zum anderen möchten wir wissen, wie häufig Probleme mit dem Hören und Sehen bei Kindern überhaupt auftreten. Dafür fehlen in Deutschland bislang noch die Zahlen.«

Doch die Ärzte untersuchen nicht nur die Schüler. Auch die Lehrer, Hausmeister, Sekretärinnen und die Fahrer der Schulbusse kommen an die Reihe. Nicht zuletzt begutachten sie die Schulräume und messen die Lärmpegel. Oft liege es an den Räumen selbst, dass in einer Klasse ein hoher Lärmpegel herrscht. »Glatte Wände reflektieren Lärm besonders gut. Gardinen schlucken dagegen den Lärm. Auch Filzaufkleber unter Tisch- und Stuhlbeinen machen einen Raum leiser«, so Silberzahn.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Zahnhygiene als Krebsschutz - Studie: Zungenkrebs bedeutend häufiger bei krankem Zahnfleisch

Baierbrunn (ots) - 06.08.2007 - Gute Mundhygiene schützt nicht nur die Zähne, sondern möglicherweise auch vor Zungenkrebs, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".


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Auf diesen Zusammenhang stießen Forscher der Universität von Buffalo (USA) bei der Untersuchung der Zahngesundheit von Zungenkrebspatienten. Verglichen mit Gesunden hatten die Krebskranken weitaus häufiger eine chronische Zahnfleischentzündung (Parodontitis). Studienleiterin Dr. Mine Tezal vermutet, dass die chronische Entzündung das Wachstum von Krebszellen fördert.

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Schlechte Zeugen - Auf das Gedächtnis älterer Menschen ist nicht immer Verlass

Baierbrunn (ots) - 30.07.2007 - Ältere Menschen überschätzen ihr Erinnerungsvermögen. Die "Apotheken Umschau" berichtet über eine amerikanische Studie (Universität von Virginia in Charlottesville) mit jungen Studenten und Personen zwischen 60 und 80 Jahren. Die Forscher stellten ihnen nach einer Video-Vorführung Fragen zum Inhalt. Darunter befanden sich auch einige nach Dingen, die im Film gar nicht vorkamen. Allein aufgrund der Fragen glaubten manche Teilnehmer, diese Dinge tatsächlich im Video gesehen zu haben - ältere Probanden deutlich häufiger als jüngere.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Sportlich die Wechseljahre meistern - Bewegungsaktive Frauen haben weniger Probleme in den Wechseljahren

Baierbrunn (ots) - 23.07.2007 - Typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen fallen umso geringer aus, je besser das Herz-Kreislauf-System trainiert ist, berichtet die "Apotheken Umschau".


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Wissenschaftler der Penn State University im US-Bundesstaat Pennsylvania untersuchten 146 Frauen, die entweder vier Monate lang regelmäßig zum Walken gingen, einen Yoga-Kurs besuchten oder keinerlei Sport trieben. Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn und am Ende der Studie körperlich untersucht und psychischen Tests unterzogen. In beiden Bewegungsgruppen verbesserte sich das körperliche und seelische Befinden. Je besser die Frauen trainiert waren, desto weniger litten sie unter Wechseljahresbeschwerden.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Künstliche Kniegelenke sehr haltbar - Langzeitbeobachtung: Nach zwanzig Jahren funktionieren noch 90 Prozent

Baierbrunn (ots) - 16.07.2007 - Künstliche Kniegelenke haben sich in der Langzeitbeobachtung als so belastbar erwiesen, dass Ärzte Kniepatienten heute viel früher raten, das geschädigte, schmerzhafte Gelenk durch eine Prothese zu ersetzen. Nach 20 Jahren funktionieren Statistiken zufolge noch mehr als 90 Prozent der eingesetzten Gelenke. Möglich wird solche Langlebigkeit durch bessere Materialien.
"Die Kunststoffe für die Gleitflächen sind jetzt deutlich strapazierfähiger", sagt Dr. Christian Fulghum, Chirurg am Klinikum Garmisch-Partenkirchen im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Aber auch eine moderne Knieprothese reicht nicht ganz an das natürliche Vorbild heran. Fulgham: "Das Kniegelenk macht viel kompliziertere Bewegungen als etwa die Hüfte. Der Patient spürt bei Belastungen daher schon, dass er ein Kunstprodukt trägt."

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Ich heirate eine Familie! - Umfrage: Vor allem Frauen und Männer zwischen 30 und 49 Jahren können sich gut vorstellen, in einer Patchwork-Familie glücklich zu werden

Baierbrunn (ots) - 09.07.2007 - Kinder aus einer vorherigen Beziehung mit in eine neue Partnerschaft zu bringen, ist heutzutage keine Seltenheit mehr.


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Prominentestes Beispiel für das so genannte Patchwork-Modell ist die Familie von Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Baby und Familie" hat ergeben, dass sich weit mehr als ein Drittel (35,2 Prozent) der Deutschen gut vorstellen kann, in einer solchen "Flickenteppich"-Familie zu leben. Vor allem Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 49 halten dieses Modell für sich als durchaus denkbare Alternative zur klassischen Familie.

Umfrage durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1990 Personen ab 16 Jahren.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Bio statt Gammelfleisch - Umfrage: Seit den letzten Lebensmittelskandalen verzichten die Deutschen häufiger auf Fleisch

Baierbrunn (ots) - 02.07.2007 - Die zahlreichen Gammelfleischskandale haben vielen Deutschen den Appetit gründlich verdorben.


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Bei einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" gaben sechs von zehn Bundesbürgern (60,9 Prozent) an, Angst vor verdorbenen oder überlagerten Lebensmitteln zu haben. Nahezu jeder dritte Deutsche (29,4 Prozent) verzichtet seit den Skandalen häufiger auf Fleisch auf dem Essenstisch. Besonders Frauen sorgen sich um die Qualität der Lebensmittel. Nach den Gammelfleisch-Schlagzeilen essen fast 40 Prozent von ihnen (38,7 Prozent) deutlich weniger Fleisch.

Gleichzeitig spielt für die Konsumenten die Herkunft ihrer Nahrungsmittel eine immer wichtigere Rolle: Jeder vierte Deutsche gab bei der Studie an, Bio-Nahrungsmittel zu bevorzugen (26,4 Prozent) und mindestens einmal pro Woche Bio-Produkte einzukaufen (23,5 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins Apotheken Umschau

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Erst Burn-out, dann Diabetes - Forscher vermuten, dass Stress sich direkt auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt

Baierbrunn (ots) - 24.06.2007 - Menschen mit Burn-out-Syndrom haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Als Burn-out werden Erschöpfungszustände infolge chronischem Stress und Überlastung bezeichnet. Israelische Wissenschaftler, die den Zusammenhang mit Diabetes aufdeckten, vermuten einen direkten Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel. Da sich überlastete Menschen oft ungesund ernähren, könne dies aber auch das erhöhte Diabetesrisiko beim Burn-out-Syndrom erklären.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Per Mausklick zum passenden Doktor

Berlin (ots) - 18.06.2007 - Einen guten und zugleich preiswerten Arzt zu finden, ist bekanntlich nicht einfach. Dem will nun das Online-Auktionshaus opor.de abhelfen: Patienten können sich hier auf der Basis eines ihnen vorliegenden Heil- und Kostenplans günstigere Angebote machen lassen. Oder sich für einen zwar teureren, dafür aber auch sehr gut bewerteten Arzt entscheiden.


Bild: www.opor.de

Was es beispielsweise für Zahnbehandlungen schon gibt, haben die Macher von opor.de auf die nächst höherer Ebene gehoben: Um die Gunst potenzieller Patienten buhlen auf dem Online-Portal neben Zahnärzten auch Schönheitschirurgen, Augenärzte und Heilpraktiker. Auf die von Patienten eingestellten Anfragen - typischerweise Behandlungen, die von den Krankenkassen nicht oder nur sehr gering bezahlt werden - geben die Mediziner Angebote ab. Diese liegen in der Regel unter dem Startpreis, manchmal sogar recht deutlich. So könnte eine Dame aus Hanau, die eine Bruststraffung anstrebt, beim Zuschlag 37 Prozent gegenüber ihrem ursprünglich angesetzten Preis einsparen. Das sind immerhin 1100 Euro.

Wie Ingo Göbel erklärt, sollten Patienten den Heil- und Kostenplan ihres Arztes nicht schicksalhaft hinnehmen, vor allem dann nicht, wenn hohe Zuzahlungen geleistet werden müssen. "Die Anmeldung bei opor.de ist kostenlos, es gibt auch keine versteckten Gebühren. Es spricht also nichts dagegen, über unser Portal ein Gegenangebot einzuholen." Finanziert wird das Portal durch eine von den teilnehmenden Ärzten zu zahlende Vermittlungsgebühr, die ein paar Prozent der Zuschlagssumme ausmacht. "Dafür können aber jene Ärzte, deren Wartezimmer oft verwaist ist, zusätzliche Patienten ansprechen.

Das zahlt sich natürlich aus", sagt Göbel. Er habe auch die Erfahrung gemacht, dass Patienten für eine gute oder preisgünstige Behandlung auch weite Reisen auf sich nehmen. "Was nützt die Praxis um die Ecke, wenn das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht oder es einen Arzt gibt, der vielleicht besser und dabei noch kostengünstiger arbeitet?" argumentiert der Berliner.

Quelle: opor.de

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Homöopathie als Kassenleistung - BKK Essanelle tritt Vertrag zur Integrierten Versorgung bei

Düsseldorf (ots) - 11.06.2007 - Homöopathische Heilverfahren gehören für die Versicherten der BKK Essanelle seit dem 1. Mai zur Kassenleistung.


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Die Betriebskrankenkasse ist dem bundesweiten Vertrag zur Behandlung mit klassischer Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte und des Deutschen Apothekerverbandes beigetreten. Der Vertrag zur Integrierten Versorgung regelt die kostenfreie Inanspruchnahme homöopathischer Erst- und Folgeanamnesen, die homöopathische Analyse und Beratung sowie die Auswahl geeigneter Medikamente. Kosten für homöopathische Medikamente werden vom Versicherten übernommen. Aufgrund des gegenseitigen Informationsaustausches der teilnehmenden Ärzte und Apotheken profitiert der Patient von einem strukturierten Behandlungsverlauf.
Bundesweit beteiligen sich über 800 Ärzte und mehr als 2.800 Apotheken an dem Vertrag.
Nach einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im November letzten Jahres wird die Homöopathie immer beliebter. Für rund 75 Prozent aller Deutschen ist Homöopathie ein fester Begriff - das sind 10 Prozent mehr als vor 10 Jahren. Mit der Therapieform sind heute 80 Prozent der Frauen und 75 Prozent der Männer vertraut. Bei der Homöopathie handelt es sich um ein Heilverfahren, bei dem Medikamente in sehr starken Verdünnungen verabreicht werden. Die grundlegende Annahme besteht darin, dass Krankheiten durch Arzneimittel geheilt werden können, die bei einem Gesunden in hohen Dosen solche Gesundheitsstörungen hervorrufen würden, die symptomatisch für die betreffende Krankheit sind.

Interessierte Versicherte schreiben sich direkt bei behandelnden und teilnehmenden Homöopathen ein. Die Liste mit den teilnehmenden Homöopathen steht auf der Homepage der BKK Essanelle zur Verfügung unter:
www.bkk-essanelle.de

Über die BKK Essanelle: Die bundesweit geöffnete BKK Essanelle wurde im Juli 2002 gegründet und nimmt innerhalb des BKK-Systems den achten Platz ein. Der Beitragssatz beträgt 13,7 Prozent. 16 Service-Center mit über 600 Beschäftigten betreuen rund 400.000 Versicherte.

Quelle: BKK Essanelle

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Haltegriffe von der Krankenkasse - Für notwendige Sicherheitsvorkehrungen gibt es Zuschüsse

Baierbrunn (ots) - 04.06.2007 - Wenn alte oder behinderte Menschen ihr Bad umgestalten müssen, um sich dort gefahrlos bewegen zu können, kann es finanzielle Unterstützung geben. "Hilfsmittel wie Haltegriffe zahlt bei ärztlicher Verordnung die Krankenkasse", erklärt Christine Degenhard von der Beratungsstelle der Bayerischen Architektenkammer im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Wer mindestens Pflegestufe 1 hat, kann bei der Pflegeversicherung jeweils bis zu 2500 Euro Zuschuss etwa für eine Türverbreiterung oder den Einbau einer bodengleichen Dusche beantragen. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, lohnt sich auch eine Anfrage beim Landkreis. "Manche Landkreise vergeben bei geringem Einkommen zinsgünstige Baudarlehen", sagt Christine Degenhard.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Diabetes-Gene entdeckt - Die Veranlagung für Typ-2-Diabetes wird vererbt

Baierbrunn (ots) - 29.05.2007 - Fünf Gene haben internationale Forscher seit dem Jahr 2006 neu gefunden, die einen Großteil des genetischen Diabetesrisikos erklären, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Übergewicht und Bewegungsmangel sind zwar die wichtigsten Risikofaktoren für den Diabetes vom Typ 2, an dem bis zu acht Millionen Deutsche erkrankt sind - Tendenz steigend. Doch immer deutlicher wird, dass zu den Fehlern in der Lebensführung eine erbliche Veranlagung gegeben sein muss, damit der Diabetes ausbricht.

Die neu entdeckten Gene beeinflussen unter anderem die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Das Hormon Insulin steht im Zentrum des Zuckerstoffwechsels. Beim Typ 1 des Diabetes fehlt den Patienten das Hormon. Beim Typ 2 verliert der Körper die Fähigkeit, es einzusetzen. Forscher erwarten, dass schon bald ein Gentest entwickelt wird, der aufdeckt, welche Menschen ein hohes erbliches Diabetes-Risiko haben.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Diabetes überrennt alle Prognosen - Fulminante Zunahme in Kanada

Baierbrunn (ots) - 21.05.2007 - Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Diabetiker um 40 Prozent wachsen - so eine Schätzung der Weltgesundheitsorganisation. In Kanada, so berichtet nun das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", wurde dieser Wert schon jetzt übertroffen. Dort ist die Diabetikerzahl zwischen 1995 und 2005 um knapp siebzig Prozent gestiegen. Eine Ursache ist die hohe Zahl an Neuerkrankungen, eine weitere die gestiegene Lebenserwartung der Zuckerkranken, vermutlich als Folge der besseren medizinischen Versorgung.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Stressgejammer nervt

Hamburg (ots) - 14.05.2007 - Stress ist ein Statussymbol. Das bestätigt eine repräsentative IPSOS-Umfrage im Auftrag von BRIGITTE WOMAN. Zwei von drei Frauen über 40 sagen darin, es scheint heute einfach "in" zu sein, über Stress zu klagen. Ihre Eltern hätten dieses Wort nie benutzt. Wer heute darüber stöhnt, will oft zeigen, wie unglaublich beschäftigt, wichtig und unersetzlich er ist.

Doch mehr als die Hälfte der befragten Frauen nervt dieses ständige Stress-Gejammer ihrer Mitmenschen. Zumal sich nur knapp ein Fünftel selbst gestresst fühlt. 29 Prozent behaupten sogar, völlig frei von Stress zu sein. Kein Wunder, denn mehr als 70 Prozent der Frauen in dieser Altersgruppe haben Mittel und Wege für sich gefunden, um Stress abzubauen.

Einige ganz ungewöhnliche Entspannungsmethoden zeigt BRIGITTE WOMAN in der aktuellen Ausgabe (ab 16. Mai 07 im Handel).

Quelle: Gruner+Jahr, Brigitte Woman

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Diabetiker - besser nicht barfuß - Bei der Zuckerkrankheit geht oft das Gefühl für Verletzungen verloren

Baierbrunn (ots) - 07.05.2007 - Barfußlaufen tut den Füßen eigentlich gut. Doch Diabetiker sollten darauf lieber verzichten, besonders, wenn ihnen die Füße bereits Probleme bereiten, rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Viele Diabetiker leiden unter einer "Polyneuropathie". Dabei geht die Fähigkeit verloren, Druck, Hitze oder Schmerz an den Beinen angemessen wahrzunehmen. Ohne es zu merken, laufen sich die Betroffenen dann Splitter ein, stoßen sich die Zehen auf oder verletzen sich auf andere Art. Weil auch die Wundheilung bei Diabetes oft gestört ist, können selbst Bagatell-Verletzungen zu ernsten Komplikationen führen.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"

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Vielfalt hält den Geist auf Trab - Wer geistig fit bleiben will, muss dem Hirn abwechslungsreiche Lernkost bieten

Baierbrunn (ots) - 02.05.2007 - Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel: Wird es beansprucht, wächst es und bleibt fit, und zwar ein Leben lang. Das ist die gute Nachricht, derer sich Hirnforscher immer sicherer sind. Aber unser Denkorgan stellt auch Ansprüche, die im Alter als mühsam empfunden werden können: Es will ständig vielseitige, abwechslungsreiche geistige Kost, um nicht abzubauen, berichtet die "Apotheken Umschau". Nervennetze scheinen sich nur in beanspruchten Regionen zu verdichten - der Rest des Gehirns bleibt unbeeinflusst. Wenn etwa ein Taxifahrer Hunderte neuer Straßen lernt, wächst ein bestimmter Bereich seines Gehirns und sein Ortssinn verbessert sich, so das Ergebnis einer unter Hirnforschern berühmten englischen Studie. Aber seine allgemeine Klugheit nimmt dadurch nicht zu. Unser Gehirn verbirgt über seine Funktionsweise noch viel vor den Forschern, eins aber können sie heute schon mit Gewissheit sagen: So lange es lebt, will es Futter: reichlich soziale Kontakte, vielfältige Anregungen, immer neuen Denk- und Lernstoff.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Frühjahrsmüde - das Wetter macht´s - Starke Temperaturschwankungen fordern den Körper

Baierbrunn (ots) - 23.04.2007 - Die Frühjahrsmüdigkeit ist nichts anderes als eine besondere Ausprägung der Wetterfühligkeit, erklärt Dr. Klaus Bucher vom Deutschen Wetterdienst in Freiburg in der "Apotheken Umschau".


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Starke Temperaturschwankungen - morgens sind es oft noch null, mittags dann 20 Grad - verlangen dem Körper im Frühling eine große Anpassungsleistung ab. Dr. Eva Wanka, Meteorologin am Institut und an der Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin der LMU München, weiß, dass Wetterfühlige sich oft überwiegend in klimatisierten Büros und geheizten Wohnungen aufhalten. Sie trainieren ihren Körper zu wenig auf den Wechsel verschiedener Wetterbedingungen. "Nicht nur bei Sonnenschein vor die Tür gehen", rät sie, "sondern auch bei Regen oder Wind einen Spaziergang machen."

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Hirnschlag gefährdet auch die Seele - Wer schon einmal depressiv war, ist besonders anfällig

Baierbrunn (ots) - 16.04.2007 - Nach einem Schlaganfall (Apoplex) erkranken bis zu 50 Prozent der Patienten an einer Depression, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Dadurch verzögert sich die Rehabilitation. Der Neurologe Professor Matthias Endres von der Universitätsklinik Charité in Berlin mahnt deshalb, Depressionen nach einem Apoplex nicht zu übersehen und sie frühzeitig zu behandeln. Je schwerer ein Schlaganfall und je ausgeprägter seine körperlichen und geistigen Folgen, desto höher ist das Risiko eines chronischen Seelentiefs. Auch wer schon einmal an einer Depression litt, ist besonders gefährdet.

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Entschärftes Baby - Fingernägel dürfen schon früh geschnitten werden

Baierbrunn (ots) - 09.04.2007 - Wenn Neugeborene sich mit den eigenen Fingernägeln kratzen, dürfen diese auch schon früh geschnitten werden.


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"Die leider immer noch geäußerte Ansicht, dass man das erst nach sechs Wochen dürfe, ist überholt", erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Auch wenn die winzigen Fingernägel ganz zart wirken, können sie schon richtig scharf sein. Busse rät, die Finger beim Schneiden gut fest zu halten. "Achten Sie darauf, dass Sie die Nägel gerade schneiden, da sie sonst leicht einwachsen können", erklärt er. Die Schere sollte abgerundete Spitzen haben. Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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Glück perfekt - ein Baby kommt! / Venen vollbringen Höchstleistungen in der Schwangerschaft

Bayreuth (ots) - 02.04.2007 - Die Schwangerschaft ist im Leben einer Frau eine ganz besondere Zeit. Der weibliche Körper durchlebt in den neun Monaten enorme Veränderungen. Der Babybauch wächst und je deutlicher sich das wachsende Kind bemerkbar macht, desto intensiver wird die Beziehung zum Ungeborenen.


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Schöne Beine in der Schwangerschaft
In den neun Monaten nimmt die Blutmenge um 20 Prozent (ca. 1 Liter) zu. Die Venen müssen nun Höchstleistungen vollbringen, um das Blut entgegen der Schwerkraft wieder zum Herzen zu pumpen - und sind damit nicht selten überfordert. Hormonumstellung und Gewichtszunahme spielen eine weitere Rolle. Kommen die Venen dagegen nicht mehr an, kann das Blut in den Beinen versacken. Füße und Beine schwellen an - der Volksmund nennt es "Wasser in den Beinen", Venenprobleme wie Besenreiser oder Krampfadern können auftreten.

Dann sollten Schwangere ihren Frauenarzt befragen und sich nicht mit der Hoffnung trösten, dass diese Symptome nach der Geburt von selbst verschwinden.

Medizinische Kompressionsstrümpfe helfen bei geschwollenen Beinen
Ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung, die Beine am Abend ruhig mal auf den Tisch legen und medizinische Kompressionsstrümpfe (z. B. von mediven®) können Venenleiden, geschwollenen Füßen und Beinen in der Schwangerschaft wirkungsvoll vorbeugen. Die Strumpfhosen sind ganz weich und passen über jeden Babybauch. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Die Strumpfhose wird im medizinischen Fachhandel (z. B. Sanitätshaus) auf den Babybauch angepasst, sie ist atmungsaktiv, schwitzfrei und in vielen gedeckten und fröhlichen Farben der Saison zu haben (z. B. mediven® elegance). Schwangere sind sogar von der Zuzahlung befreit.

Mehr Informationen und den kostenlosen Ratgeber "Venengesund in der Schwangerschaft" gibt es bei www.medi.de, E-Mail medipost@medi.de und Telefon 0180 5003193 (14 ct/min). Dort kann auch die kostenlose mediPost bestellt werden, die viermal jährlich zu vielen Gesundheitsthemen (Besenreiser, Lymphödem, Sport, Osteoporose, Rückenschmerzen u. a.) erscheint. Quelle: medi GmbH & Co. KG

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Kopfweh durch XXL-Tasche - Wie schwere Handtaschen Kopf, Schulter und Hals quälen

Baierbrunn (ots) - 26.03.2007 - Wenn Patientinnen mit Nacken- und Kopfschmerzen zu Jane Sadler, Ärztin am Baylor Medical Center in texanischen Garland, kommen, stellt sie erst einmal deren Handtasche auf die Waage. Oft wiegen diese vier bis fünf Kilogramm - und das macht Schulter, Hals und Kopf schwer zu schaffen, berichtet die "Apotheken Umschau". Besonders problematisch: Die Last ist einseitig verteilt, und die Frauen verziehen beim Tragen die Schultern. Klar, was hilft:
Kleine Taschen, in denen nur das Notwendige verstaut ist.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Babyhaare brauchen kein Shampoo!

Hamburg - 21.03.2007(ots)- Über die richtige Art und Weise, ein Baby im ersten Lebensjahr zu pflegen, kursieren viele Weisheiten. Die Zeitschrift ELTERN hat fünf von ihnen in der neuen Ausgabe (4/2007; ab heute im Handel) auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft und gibt Tipps, wie Eltern die zarte Haut ihrer Kleinsten richtig pflegen können.


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Schadet häufiges Baden der Babyhaut?
Babys mit gesunder Haut dürfen durchaus jeden Tag baden - sofern es ihnen Spaß macht, das Bad nicht länger als fünf Minuten dauert und die Wassertemperatur 35 bis 37 Grad nicht übersteigt. Lediglich sehr trockene Haut gehört danach unbedingt eingecremt. In jedem Fall gilt: Der Nabel darf nicht mehr nässen, und im Badewasser schwimmen ein paar Spritzer Baby- oder Ölbad.

Brauchen Babyhaare Babyshampoo?
Babyshampoo ist zwar schonender für die Kopfhaut der Kleinen als Haarwaschmittel für Erwachsene - aber Babys brauchen gar kein Shampoo. Ihre Härchen kann man beim Baden einfach mitwaschen.

Wenn Neugeborene Pickelchen haben, sind Hormone schuld?
Stimmt, und zwar die Hormone der Mutter, die während der Schwangerschaft auf das Ungeborene übergegangen sind und sich jetzt abbauen. Eltern sollten die Pickel nicht ausdrücken, sondern abwarten, bis sie verheilt sind!

Beugt häufiges Wickeln dem Wundwerden vor?
Stimmt. Wird die Windel etwa alle zwei Stunden gewechselt und immer, wenn was drin ist, bleiben Urin und Stuhl meist ohne Folgen für die Haut. Strampelt das Baby zudem oft windellos, hat sein Po gute Chancen, gesund zu bleiben.

Bekommen Babys mit Kopfschuppen später Neurodermitis?
Babys mit Milchschorf sind tatsächlich gefährdet. Denn die trockenen Kopfschuppen sind Ausdruck einer Allergiebereitschaft. Völlig harmlos ist dagegen Kopfgneis. Im Gegensatz zum Milchschorf sind Gneis-Schuppen fettig. Ihre Ursache: eine Störung der Talgdrüsen.

Quelle: Gruner+Jahr, ELTERN

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Treue macht sexy - Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält Treue bei der Erotik für besonders wichtig

Baierbrunn - 12.03.2007 (ots) - Was ist sexy? Die einen halten eine atemberaubende Figur für das non plus ultra, die anderen schicke Unterwäsche oder einen durchtrainierten Waschbrettbauch.


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Doch was für eine große Mehrheit der Deutschen bei der Erotik vor allem zählt, ist Treue. Das hat eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" herausgefunden. Sieben von zehn Bundesbürgern (72,3 Prozent) gaben bei der Umfrage an, sich auf die Treue ihres Partners verlassen zu können, sei für sie beim Sex besonders wichtig.

Zudem ergab die Umfrage, dass für fast zwei Drittel der Frauen (64,1 Prozent) Erotik ohne Liebe nicht vorstellbar ist. Sie verbinden Beständigkeit und tiefe Gefühle eng mit ihrem Liebesleben. Dagegen spielt dies nur für jeden zweiten Mann (53,8 Prozent) eine Rolle.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau" durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1945 Personen ab 16 Jahren.

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Erotik im Alter - Umfrage: Jeder zweite Deutsche ab 50 ist mit seinem Liebesleben voll und ganz zufrieden

Baierbrunn - 06.03.2007 - (ots) - Erotik im Alter - in unserer Gesellschaft ist dieses Thema oft noch ein Tabu, vor allem für die jüngere Generation. Dass jedoch die Lust auf Sex und Leidenschaft ein Leben lang anhält und keinesfalls ein Vorrecht der Jugend ist, zeigt jetzt eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber". Dabei gibt fast die Hälfte (47,0 Prozent) der Befragten ab 50 Jahre an, mit ihrem Liebesleben "voll und ganz" zufrieden zu sein. Knapp ein Drittel (30,9 Prozent) der Männer und Frauen ab 50 meint sogar, die Sexualität mit dem Partner sei im Laufe der Zeit immer intensiver und vertrauter geworden.


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"Ältere Menschen erkennen immer mehr den Wert der Sexualität", bestätigt so auch Professor Uwe Hartmann von der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) im Gespräch mit dem "Senioren Ratgeber". Sex haben bedeute Körperkontakt und Berührung. "Das ist vom ersten bis zum letzten Augenblick unseres Daseins überlebenswichtig", betont Hartmann. Die Umfrage zeigt zugleich, dass sich das Liebesleben im Laufe der Jahre natürlich auch verändert. Nur jeder achte Bundesbürger (12,7 Prozent) ab 50 Jahren ist demnach sexuell noch genauso aktiv wie früher. Der Austausch von Zärtlichkeit und anderen Gesten der Zuneigung wird dagegen bei vielen (53,1 Prozent) im Laufe der Zeit immer wichtiger.

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1945 Personen ab 14 Jahren, darunter 902 Männer und Frauen ab 50 Jahren.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"

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Schönheitsgift für die Blase - Eine Botulinum-Spritze kann die Inkontinenz besiegen

Baierbrunn - 26.02.2007(ots) - Für das aus der Schönheitsbehandlung bekannte Botulinum-Toxin deutet sich ein neues Einsatzgebiet an: Es hilft sehr gut gegen die Inkontinenzform, die auf Überaktivität der Blasenmuskulatur beruht. "Bei 90 Prozent der Patienten verschwindet auf diese Weise der Harndrang", sagt Professor Daniela Schultz-Lampel, Leiterin des Kontinenzzentrums Südwest in Villingen-Schwenningen im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Bei Inkontinenz können die Patienten ihre Harnblase nur begrenzt kontrollieren und verlieren häufig ungewollt Urin. In der Schönheitsbehandlung lässt die Botulinumspritze durch Lähmung kleiner Muskeln Falten verschwinden. In die Blasenwand injiziert bewirkt das Mittel, dass dessen Muskulatur nicht mehr durch Überaktivität quälen kann. Die Injektionen müssen nach drei bis neun Monaten wiederholt werden. Die Behandlung ist aber noch kein medizinischer Standard. Als unerwünschter Effekt kann eine Blasenlähmung eintreten.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"

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Deutsche stehen auf Naturheilmittel - 40 Prozent aller in Europa verkauften Naturarzneien gehen über deutsche Tresen

Baierbrunn - 19.02.2007 (ots) - Bei den Arzneimitteln ist der deutsche Trend zur Natur einmalig in Europa: 40 Prozent aller europaweit verkauften pflanzlichen Heilmittel gehen über deutsche Ladentische, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie".


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Besonders Kinder haben hierzulande beste Aussichten mit Hausmittelchen, Tees und homöopathischen Kügelchen kuriert zu werden. Denn kaum ist Nachwuchs da, erwacht bei den Eltern das Unbehagen gegenüber der herkömmlichen Medizin. Allerdings beziehen auch viele Schulmediziner die sanften Therapien in ihre Arbeit ein. Aber: "Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen spielen alternative Methoden keine Rolle", sagt die Leiterin des Kompetenzzentrums für Naturheilkunde am Universitätsklinikum Jena, Dr. Christine Uhlemann. Und: Jede akute Erkrankung, jedes hohe Fieber, jeder starke Schmerz müsse gründlich untersucht und behandelt werden.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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Jobverlust wegen Hörminderung

Köln - 12.02.2007 (ots) - Mit bis zu 14% Anteil an der Bevölkerung sind Menschen mit Hörminderung die größte Gruppe von behinderten Menschen. Bei Berufsunfähigkeit denkt man an die Folgen von Unfällen, schweren Krankheiten und Schicksalsschlägen. Hörminderungen werden damit zunächst nicht in Zusammenhang gebracht. Bei näherer Betrachtung zeigt die Statistik jedoch, dass bereits jeder vierte seinen Job wegen einer Arbeitsunfähigkeit verliert und viele davon aufgrund einer Hörminderung.

Musiker, Lehrer, Polizisten, Piloten, Call-Center-Agents, Politiker, Manager - es gibt viele Berufe die man nicht mehr ausüben kann, wenn das Gehör nachlässt, nicht nur in der Industrie. Der schleichende Hörverlust kann eine Karriere früher beenden als gedacht. Es ist fast nicht möglich, in Meetings oder in Telefonkonferenzen mit einem Hörgerät den Überblick zu behalten.
Berufe bei denen Helme oder Kopfhörer getragen werden müssen, werden zum Problem für Berufstätige mit Hörminderung. Dramatisch wird die Situation, wenn es wichtig ist, herannahende Gefahren zu orten. Hier wird schlechtes Hören zum Sicherheitsrisiko für sich selbst und auch für andere. Berufe in staubigen, feuchten, schmutzigen Umgebungen oder dort wo es große Temperaturunterschiede oder Luftströmungen gibt, sind mit einem konventionellen Hörgerät nicht möglich und dann droht Jobverlust oder die Versetzung.

Wer unter einer Hörminderung leidet hatte bisher nur die Wahl zwischen verschiedenen Hörgeräten, die mehr oder weniger sichtbar außen, hinter oder im Ohr getragen werden müssen, sowie zwischen ganz oder teilweise implantierten, mikrofonbasierten Systemen. Diese Geräte haben jedoch Nachteile. Sie funktionieren im Störschall, z.B. im Großraumbüro nur eingeschränkt und produzieren Hintergrundstatik und Störgeräusche. Sie müssen oft gewartet werden und verbrauchen eine Menge Batterien oder müssen alle paar Tage aufgeladen werden.

Ein neuartiges, mikrofonloses Mittelohr-Hörimplantat beseitigt diese Probleme. Dieses Esteem genannte System läuft dank Strom sparender Piezo-Technik bis zu sechs Jahre lang ohne Batteriewechsel.
Es ist vollständig unsichtbar weil es komplett implantiert ist und es arbeitet ohne die Nebenwirkungen herkömmlicher Geräte. Des Weiteren erzeugt es eine Tonqualität die bisher nicht erreicht werden konnte. Das hängt vor allem davon ab, dass bei Esteem weder Mikrofon noch Lautsprecher enthalten sind. Durch die Piezotechnik werden feinste Schwingungen der Gehörknöchelchen hinter dem Trommelfell aufgenommen und verstärkt an das Innenohr weitergegeben. Die Verstärkung ist so gut, dass selbst feine Geräusche wie zum Beispiel das Platzen einer Seifenblase oder Vogelgezwitscher wieder wahrgenommen werden können.
Viele Ärzte sagen, dass Esteem eines der besten Produkte bei sensorineuralen Hörverlusten ist.

Quelle: Enovoy Medical GmbH

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Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot - Italienische Ärzte melden erste Erfolge durch Tabakeinschränkungen

Baierbrunn - 05.02.2007 (ots) - In der italienischen Region Piemont hat die Zahl der Herzinfarkte bei unter 60-Jährigen seit der Einführung des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden Anfang 2005 um elf Prozent abgenommen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

Experten führen dies in erster Linie auf den Wegfall des Passivrauchens zurück. Wie Dr. Francesco Barone-Adesi von der Universität Turin erklärt, könne bereits ein kurzer Aufenthalt in einem verrauchten Lokal die Gerinnselbildung in Blutgefäßen fördern, was nur ein Beispiel für die ungünstigen Folgen des Passivrauchens sei. Er erwartet, allerdings mit einer größeren zeitlichen Verzögerung, nun auch einen Rückgang von Krebserkrankungen.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"

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HELP TV sendet live im Internet /
Jürgen Fliege jetzt auch online sehen


Dortmund - 29.01.2007 (ots) - Der erste 24 Stunden-Fullservice-Sender in Deutschland beschreitet neue Verbreitungswege: Ab Sonntag, 28. Februar 2007, wird das Programm von Help TV parallel zum Fernsehen auch im Internet ausgestrahlt. Unter www.help24.tv haben die Zuschauer dann die Möglichkeit, die Sendungen online zu verfolgen.


Bild: www.help24.tv

Den Anfang macht am Sonntag Jürgen Fliege. Der bekannteste Fernsehpfarrer Deutschlands begrüßt in seiner Sendung "Flieges Welt" ab 12 Uhr Menschen mit spannenden Geschichten, spricht mit Zuschauern und Gästen am Telefon und stellt seinem Publikum interessante Neuheiten aus den Bereichen Gesundheit und Spiritualität vor.

"Das Streaming im Internet ist eine Reaktion auf viele Anfragen unserer Zuschauer, die unser Programm bisher nicht empfangen können", so Stephan Mattukat, Vorstand der Help TV AG. "Jetzt kann sich jeder Interessierte mit Computer und Internet-Anschluss auch außerhalb unseres klassischen Verbreitungsgebietes Expertenrat bei Help TV holen."

Doch nicht nur im Internet sondern auch analog ist das Programm des Servicesenders ab Sonntag zu empfangen. Im Rahmen eines 10-tägigen Testlaufs wird Help TV auch über das Kabelnetz von Center TV Düsseldorf ausgestrahlt. Täglich zwischen 12 und 15 Uhr sind dann auch viele Düsseldorfer Experten in Ihrer Heimatstadt auf dem Schirm, um sich den Fragen der Zuschauer zu stellen.

Stephan Mattukat: "Die Kooperation mit Center TV Düsseldorf ist ein spannender Test, um zu prüfen, ob das innovative Programm von Help TV auch auf einem Ballungsraumsender den entsprechenden Zuspruch findet."

Help TV bietet individuellen Expertenrat zu fast allen Themenbereichen des Alltags. Ärzte, Psychologen, Anwälte, Ernährungsberater, Fitnesscoaches, Finanzexperten und Esoterikspezialisten stehen bei Help TV als Ansprechpartner im Studio zur Verfügung und beantworten die Fragen, die ihnen die Zuschauer per Telefon stellen.

Help TV ist digital empfangbar über Satellit (ASTRA) und Kabel - in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und jetzt auch im Internet: www.help24.tv

Quelle: Help TV AG

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Deutschlands Apotheken sollen grün werden

München/Deggendorf - 22.01.2007 (ots) - Die Idee ist nicht mehr neu. Nach der holländischen Versandapotheke DocMorris, vergibt nun der Markeninhaber der deutschen Versandapotheke bioapo Lizenzen zur Nutzung des Namens "bioapo" an deutsche Apotheken. Das Modell scheint Schule zu machen und viele Apotheken haben die Absicht, diese Gelegenheit zu nutzen. bioapo ist eine der führenden Versandapotheken in Deutschland, was das Thema Naturheilkunde betrifft.


Bild: www.wz-apo-service.de

Vor kurzem wurde in St. Wedel die erste Doc Morris-Apotheke in Deutschland eröffnet. Weitere sollen in Kürze folgen. Der Inhaber der Marken- und Namensrechte von bioapo, das Apotheken-Consulting Unternehmen "wz-apo-service" hat nun ebenfalls begonnen, Lizenzen nur Nutzung der Marke "bioapo" zu vergeben.

Nach unserer Zeitung vorliegenden Informationen gibt es bereits mehrere interessierte Apotheken, die bereit sind, deren Apothekensortiment mehr auf Naturheilkunde auszurichten. Lizenzierte bioapo-Apotheken haben dadurch die Chance, sich als Fach-Apotheke für Naturheilkunde zu präsentieren. "Ein ausreichender Gebietsschutz soll dafür Sorge tragen, dass die Marke bioapo optimal in Deutschland vertreten ist", so Christian Zollner vom Lizenz vergebenden Unternehmen.

Ein großer Vorteil für die bioapo-Markenapotheken besteht außerdem darin, sich dem anhaltenden Trend zu naturheilkundlichen Arzneimitteln anzuschließen und deren Marktpotentiale zu nutzen. Die "grünen" Apotheken heben sich durch Ihr neues Angebot auch deutlich von den anderen Apotheken und deren Verkaufsgemeinschaften ab.

Günstigere Einkaufskonditionen beim Pharmagroßhandel tun ein Weiteres, um den problemlosen Umstieg zur bioapo-Apotheke zu gewährleisten. Für die zukünftigen Kunden dürfte das wohl Preissenkungen bei den frei verkäuflichen Arzneimitteln bedeuten.

Die neuen bioapo-Apotheken bleiben weiterhin im Besitz der bisherigen Inhaber. "Das entspricht der deutschen Rechtslage. Wir vergeben allein die Nutzungsrechte der Marke und beraten die Apotheken über die optimale Umsetzung", erklärt Walter Wagatha, einer der Geschäftsführer von wz-apo-service. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 100 Lizenzvergaben in den nächsten beiden Jahren.

Quelle: wz-apo-service / Apotheken Consulting GbR / www.wz-apo-service.de

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Deutsche wappnen sich mit Yoga gegen Alltagsstress / Umfrage: Jeder achte Bundesbürger praktiziert Entspannungsmethoden

Baierbrunn - 15.01.2007 (ots) - Es gibt kaum einen Hollywoodstar, der sich nicht mit Entspannungsmethoden wie Qi Gong, Tai Chi oder Yoga vom stressigen Promi-Alltag erholt.

Yoga
Bild: Photocase

Was die Stars seit ein paar Jahren vormachen, findet auch in Deutschland immer mehr Nachahmer. Bei einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" gab jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) an, solche Entspannungsmethoden zu praktizieren. Besonders angetan von Yoga und Co. sind die Frauen:
16,6 Prozent von ihnen wappnen sich der Studie zufolge mit Entspannungstechniken gegen den täglichen Stress. Bei den Männern sind dies immerhin schon neun Prozent. Tendenziell weniger können vor allem die Menschen in den neuen Bundesländern und in Norddeutschland mit gezielten Entspannungsmethoden anfangen:
In Mecklenburg-Vorpommern sind es nur 5,1 Prozent, in Schleswig-Holstein gerade einmal 5,3 Prozent, die sich darin regelmäßig üben.

Die repräsentative Umfrage führte die GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 1977 männlichen und weiblichen Bundesbürgern ab 14 Jahren durch.

Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau"

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Dicke Kinder: Essverbote können gefährlich werden

Hamburg - 08.01.2007 (ots) - Rund 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche sind nach einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts zu dick. Und bis zu 80 Prozent der übergewichtigen 10- bis 13-Jährigen leiden später auch als Erwachsene unter zu vielen Pfunden, wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE (EVT: 9. Januar) berichtet. Experten warnen allerdings davor, zu früh mit dem Kalorienzählen zu beginnen und Kinder so möglicherweise in die Magersucht zu treiben.
Das gilt insbesondere dann, wenn das Übergewicht nur gering ist.

Pizza
Bild: Photocase

"Es geht bei diesen Kindern auch nicht ums Abnehmen", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ein Kind mit mäßigem Übergewicht müsse keine Diät machen. Auch FDH oder tägliches Wiegen seien tabu. "Gerade für Heranwachsende wären Nährstoff- und Energiemangel gefährlich", betont Restemeyer.
Die Experten raten vielmehr dazu, einen Familienpakt zu schließen: Auch Eltern sollten sich gesünder ernähren und sich viel bewegen, damit der gesunde Lebensstil für das Kind selbstverständlich wird. "Lebensmittel zu verbieten, ist ebenfalls die falsche Strategie", sagt Restemeyer. Ideal: eine vollwertige Mischkost und ab und zu auch etwas Süßes.
Wichtig ist zudem, das Essen auf fünf Mahlzeiten täglich zu beschränken und die warme Mahlzeit als Familien-Event zu gestalten. Dadurch wird langsamer gegessen und man beugt Frustattacken vor, weiß die Psychologin Julia Raif von der Spessart Klinik, die sich auf kleine Adipositas Patienten spezialisiert hat. Auch Bewegung lenkt vom Appetit ab und das Kind verbrennt zudem Fett. Teil des Familienpaktes sollte darüber hinaus auch ein "aktives Wochenende" sein, beispielsweise mit Ausflügen ins Schwimmbad oder zum Schlittschuhlaufen, sagt Reif.

Quelle: Redaktion FÜR SIE

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Kurz mal raus fürs Herz - Mehrmals kurz bewegen bringt für den Blutdruck mehr als einmal lange

Baierbrunn - 01.01.2007 (ots) - Viermal am Tag zehn Minuten um den Block laufen senkt den Blutdruck effektiver als ein 40-minütiger Spaziergang, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
Zu diesem Schluss kamen die Forscher Janet Wallace und Kollegen von der University of Indiana, als sie die beiden Vorgehensweisen bei Menschen mit leichtem Bluthochdruck verglichen. Der Blutdruck sank nach einem 40-Minuten-Training für sieben Stunden. Vier 10-Minuten-Einheiten über den Tag verteilt sorgten elf Stunden lang für bessere Werte.

Quelle: Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"


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Läuseföhn - Amerikanische Biologen bekämpfen Läuse erfolgreich mit trockener Luft

Baierbrunn - 26.12.2006 (ots) - US-amerikanische Biologen haben eine Methode entwickelt, Läuse mit trockener Luft zu bekämpfen, berichtet die "Apotheken Umschau". Es gelang ihnen, mit einem speziellen "Föhn" 80 Prozent der Tiere und 98 Prozent ihrer Eier zu vernichten. Innerhalb einer Woche waren die Köpfe ihrer Patienten läusefrei. Ein gewöhnlicher Föhn sei dafür aber zu heiß, warnen die Forscher. Das von ihnen entwickelte Spezialgerät soll in zwei Jahren auf den Markt kommen.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Wenn das Essen keinen Spaß mehr macht / Einsamkeit begünstigt Mangelernährung im Alter

Bonn - 18.12.2006 (ots) - Weihnachten ist das Fest der Liebe und das Fest des Schlemmens. Doch nicht jeder hat Grund zur Freude. Vielen Senioren verdirbt das Alleinsein den Appetit und sie haben auch keine Lust mehr, aufwändig für sich zu kochen. Zu wenig Appetit ist aber die Hauptursache für ein massiv unterschätztes Problem: Mangelernährung im Alter.

Mann
Bild: Photocase

In Gesellschaft lieber Menschen schmeckt alles gleich viel besser. "Viele ältere Menschen haben aber nicht mehr so oft die Gelegenheit, im Kreise der Familie oder mit Freunden zu essen. Ihnen fehlen häufig Anreiz und Energie, um sich abwechslungsreich und gesund zu ernähren", erklärt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Einsamkeit ist aber nur eine von vielen Ursachen für Mangelernährung. Geschmacks-, Geruchs- und Durstempfinden lassen im Alter immer mehr nach und damit auch der Appetit. Zudem ist der Magen weniger dehnbar und signalisiert früher ein Sättigungsgefühl. Auch Probleme beim Kauen und Schlucken oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten können Senioren den Appetit verderben.
Je älter und gebrechlicher ein Senior wird, desto größer ist sein Risiko für eine Mangelernährung: Während für jüngere Menschen Übergewicht und Fettleibigkeit ein großes Gesundheitsproblem darstellen, weisen rund 15 Prozent der zu Hause lebenden Senioren eine Mangelernährung auf. In Alten- und Pflegeheimen beträgt der Anteil sogar bis zu 65 Prozent. Im Hinblick auf Gesundheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter kommt dem Ernährungsstatus aber eine enorme Bedeutung zu. Typische Alterserscheinungen, wie die Abnahme der Muskulatur und der Funktionsfähigkeit vieler Organe, stellen an sich noch keine Erkrankung dar. Erst im Zusammenwirken mit einer Mangelernährung entstehen daraus gravierende gesundheitliche Probleme.
Anzeichen einer Mangelernährung werden von den Betroffenen selbst, aber oft auch von den Angehörigen, Betreuern und Pflegekräften, nicht früh genug erkannt. Die DSL-Broschüre "Mangelernährung erkennen und vermeiden" informiert daher, wie Mangelernährung rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden kann. Der Ratgeber ist kostenlos und kann schriftlich bei der Deutschen Seniorenliga e.V. (DSL), Gotenstr. 164 in 53175 Bonn oder im Internet unter www.dsl-mangelernaehrung.de angefordert werden.

Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.


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Ferien auf Rezept: Kassen zahlen oft dazu

Hamburg - 11.12.2006 (ots) - Ob Tai Chi, Rückenschule oder Diätprogramm - zahlreiche Gesundheitsprogramme werden auch im Urlaub von der Krankenkasse gefördert. Viele Angebote, die sich um Bewegung, Ernährung oder die Raucherentwöhnung drehen, bezuschussen die gesetzlichen Kassen mit 60 bis 150 Euro pro Jahr, wie die Zeitschrift FÜR SIE in ihrer neuen Ausgabe (EVT: 12. Dezember) berichtet.

Urlaub
Bild: Photocase

"Durch die Urlaubsatmosphäre schaffen wir neue Anreize, die Prävention zu nutzen", sagt Frank Meiners von der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK).
Gefördert werden unter anderem Rückenkurse, Ernährungsberatung, Progressive Muskelentspannung und Nordic Walking. Voraussetzung ist ein detaillierter Trainingsplan. Die Kursleiter müssen entsprechend ausgebildet sein und der Kurs einen langfristigen positiven Effekt anstreben. Was genau und in welcher Höhe gefördert wird, entscheidet die jeweilige Kasse. Daher sollte man sich vor der Buchung unbedingt dort erkundigen.
Gesunder Urlaub ist übrigens im Trend. Rund 1,6 Millionen Reisen, bei denen die Vorbeugung und Linderung von Beschwerden im Mittelpunkt steht, wurden allein 2005 gebucht. Viele Hotels haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. "Zum Beispiel auf psychische Aspekte und Entspannung oder auf spezielle Krankheiten wie Rückenschmerzen", sagt Dr. Helmut Jäger vom Hamburger Tropeninstitut.
Ein Urlaub mit ärztlicher Betreuung lässt sich einfach im Reisebüro oder per Katalog buchen. Wichtig ist jedoch vorher ein Besuch beim Hausarzt. Er kann beurteilen, welche medizinischen Aspekte im Urlaub im Vordergrund stehen sollten und ob vorher noch bestimmte Untersuchungen sinnvoll sind.

Quelle: Kerstin Bode, Redaktion FÜR SIE


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Sportunfälle bei Senioren selten - Auch ältere Sport-Neulinge haben kein erhöhtes Unfall-Risiko

Baierbrunn - 05.12.2006 (ots) - Nur rund fünf Prozent der über 50-Jährigen, aber dreimal so viele jüngere Leute verletzen sich im Laufe eines Jahres beim Sport, berichtet die "Apotheken Umschau". Das geht aus dem "Nationalen Gesundheits-Survey" hervor, für den Mediziner der Orthopädischen Uniklinik Heidelberg entsprechende Daten zusammengetragen haben. Dazu sagt der Heidelberger Medizinsoziologe Dr. Sven Schneider: "Die Angst, sich als Untrainierter eher zu verletzen, ist unbegründet. Es spricht nichts gegen einen Einstieg im höheren Alter."

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Revolutionäre Verhütung: Das Kondom aus der Dose

Singen - 27.11.2006 (ots) - Bald gibt es keinen Grund mehr dafür, es lieber "ohne" zu machen. Das neue Kondom kommt aus der Sprühdose und passt sich jedem Glied optimal an. Kappe ab und Kondom über den Penis sprühen: Die Latexhaut sitzt perfekt und ist in wenigen Sekunden einsatzbereit.
Ähnlich wie beim Deodorant wird mit Aerosol flüssiger Latex auf den Penis gesprüht. Latex, so nennt man die Emulsion aus Kautschuk und Wasser, hat die Eigenschaft, bei Zimmertemperatur zu vulkanisieren. Der Kautschuk wechselt vom plastischen in den elastischen Zustand und wird in wenigen Sekunden zu Gummi.
Sprühkondom
Bild: www.spraykondom.de

Die Vorteile des Spraykondoms liegen auf der Hand: es ist leicht und schnell anwendbar, passt sich jeder Penisgröße und Form individuell an und bietet neben Tragekomfort optimalen Schutz beim Geschlechtsverkehr. Beschädigung durch Transport oder Sonneneinstrahlung gehören dann der Vergangenheit an.
Jan Vinzenz Krause vom Institut für Kondom-Beratung und Entwickler des Spraykondoms ist begeistert von der Bahn brechenden Innovation:
"Mit dem Spraykondom kommt ein geniales Verhütungsmittel auf den Markt. Spielend einfach und schnell kann man sich eine zweite Haut aufsprühen, die perfekt passt, optimal schützt und weder Lust noch Gefühl beeinträchtigt. Kein Rutschen, kein Zwicken, sondern Spaß pur."
Doch bevor die kleine Sprühdose zum Einsatz kommt, muss es sich im Labor noch einigen Testreihen unterziehen, denn für Verhütungsmittel gelten höchste Verträglichkeits- und Sicherheitsvorschriften.
Das Kondom soll im Sommer 2008 auf den Markt kommen. Noch werden Kondomtester gesucht, die bereits Erfahrung im Umgang mit Kondomen haben.
Interessenten können sich anonym bei www.spraykondom.de melden.

Quelle: Institut für Kondom-Beratung


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Geiz macht krank - Lachen ist gesund / Die Gesundheitsreform mit Humor betrachtet

Berlin - 20.11.2006 (ots) - Geiz macht krank, doch Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat bekannte Cartoonisten, Sketche- und Witzeschreiber gebeten, sich mit dem Thema Gesundheitsreform zu befassen, sollte diese in der jetzigen Fassung Wirklichkeit werden.
Die Witze und Cartoons, die entstanden sind, sollen nun auf humorvolle Weise Millionen von Menschen über die Reform aufklären und ihnen eine Vorstellung davon vermitteln, was zum Teil unverständlich in dem 500-seitigen Gesetzentwurf zu Lesen ist.
Am 21. November startet eine Comedy-Tour durch Deutschlands Großstädte. Eine dreiköpfige Improvisations-Theatergruppe spielt unter dem Motto "Ich bin Arzt - lasst mich hier raus" an verschiedenen prominenten Plätzen in der jeweilige Stadt und verteilt Pillendosen mit Beipackzetteln zu Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheitsreform.
Die Aktion gehört zur Kampagne http://www.geizmachtkrank.com, mit der KBV und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) eine bessere Gesundheitsreform fordern.

Unter www.geizmachtkrank.com steht eine Auswahl der Cartoons zum Download zur Verfügung.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)


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Rituale der Gesundheit - mit kleinen Tricks gegen Grippe & Co.

Eschborn - 14.11.2006 (ots) - Fast jeder hat sein spezielles Ritual oder Mittelchen, wenn eine Erkältung droht. Die »Neue Apotheken Jllustrierte« verrät in der Ausgabe vom 15. November 2006, was davon tatsächlich wirkt. Ab in die Badewanne: Im warmen Wasser erweitern sich die Gefäße. Die Durchblutung der Haut und der inneren Organe verbessert sich. Am besten besorgen Sie sich in der Apotheke ein spezielles Erkältungsbad mit ätherischen Ölen. Atmen Sie den Dampf tief ein, das befreit die Atemwege. Oft hilft auch schon ein warmes Fußbad. Essen Sie Feuriges: Würzen Sie mit Chili, Paprika, Curry und Senf. Scharfe Gewürze enthalten einen Stoff, der die Speichelbildung anregt und die Blutgefäße weitet. Setzen Sie doch mal was Mexikanisches oder Indisches auf den Speiseplan. Trinken Sie viel: Zu dickes Blut kann in den kleinen Gefäßen der Hände und Füße nicht gut zirkulieren. »Verdünnen« Sie es also mit viel Mineralwasser und Kräutertee. Stellen Sie sich jeden Morgen zwei Liter Wasser bereit. Am Abend sollten Sie alles ausgetrunken haben. Hühnersuppe macht fit: Hühnersuppe wärmt nicht nur schön, sie stärkt auch noch die Abwehrkräfte. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, obwohl die Forscher noch nicht wissen, wodurch der Effekt zustande kommt.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte


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In Deutschland weitere Senkung des Anteils an Transfettsäuren und gesättigten Fettsäuren bis Ende 2007

München - 06.11.2006 - McDonald's Europa veröffentlichte heute einen Zweijahres-Plan mit dem Ziel, die Transfettsäuren im Frittieröl substantiell zu reduzieren. Dies bildet einen Teil des ständigen Engagements für Produktqualität und eine ausgewogene Ernährung. Bis Mitte 2008 plant McDonald's, in den mehr als 6.300 europäischen Restaurants Frittieröl mit einem Transfettsäuregehalt von nicht mehr als zwei Prozent einzusetzen.
Hamburger
Bild: Photocase

McDonald's Europa wird die gegenwärtig verwendete Raps- und Sonnenblumenölmischung durch eine Mischung aus High Oleic Raps- und Sonnenblumenöl ersetzen. Das neue Öl wird schrittweise in den Restaurants in Europa zum Einsatz kommen. Dadurch wird eine signifikante Reduzierung des Transfettsäureanteils auf maximal zwei Prozent bei einer gleichzeitigen Begrenzung der gesättigten Fettsäuren auf zwölf Prozent erreicht. Der Wechsel des Frittieröls wird somit die Transfettsäuren in den Pommes Frites, frittierten Hähnchenfleisch- und Fischprodukten, der Apfeltasche und anderen frittierten McDonald's Produkten deutlich verringern. Konsumentenbefragungen zu der neuen Ölmischung bestätigen, dass es keine Unterschiede im Geschmack gibt.
McDonald's Deutschland wird bis Ende 2007 seine Ölmischung umstellen und damit einen Transfettsäuregehalt von maximal zwei Prozent erreichen. Bereits 2006 hat McDonald's Deutschland die Zusammensetzung des Frittieröls modifiziert und dabei den Gehalt an Transfettsäuren auf fünf Prozent sowie den Gehalt an gesättigten Fettsäuren auf zwölf Prozent verringert.
"Wir arbeiten seit Jahren gemeinsam mit Experten und unseren Lieferanten daran, den Anteil an Transfettsäuren zu reduzieren. Bereits die erste Reduktion in diesem Jahr ist von unseren Gästen positiv aufgenommen worden und sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Damit ist es uns gelungen, bei gleich bleibend hoher Qualität kontinuierlich Fortschritte zu erzielen", so Bane Knezevic, Vorstandsvorsitzender McDonald's Deutschland.
Darüber hinaus entwickelt McDonald's Deutschland seine Produktpalette ständig weiter und bietet seinen Gästen alle Informationen für einen bewussten Umgang mit den McDonald's Produkten.
Seit September 2006 führt McDonald's beispielsweise auch in deutschen Restaurants sukzessive Produktverpackungen ein, auf denen Nährwertangaben in Grafiken angebracht sind. Mit den neuen Produktverpackungen leistet McDonald's einen weiteren wichtigen Beitrag, Nährwertinformationen leicht verständlich und jederzeit verfügbar zu kommunizieren. Diese Innovation bildet neben der Kommunikation der Nährwerte im Internet, in Broschüren und auf den Tablettsets einen weiteren Schritt hin zu noch mehr Transparenz.

Allgemeine Hinweise zu Transfettsäuren

Transfettsäuren treten in teilweise hydrierten Fetten auf. Spuren finden sich aber ebenso in raffinierten Ölen, in Molkereiprodukten und tierischen Fetten. In den USA erlaubt die FDA (Food and Drug Administration), Produkte mit einem Transfettsäuregehalt von weniger als 0,5 Gramm pro Portion als "transfettsäurefrei" zu kennzeichnen. In Europa ist dies nicht gestattet. In Europa wird McDonald's einen Transfettsäuregehalt von deutlich unter 0,5 Gramm pro Portion bis Mitte 2008 erreichen.

Quelle: McDonald's Deutschland Inc.


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Greenpeace: Gen-Reis lagert im Hamburger Hafen / Bereits zehn Millionen Euro Kosten für Rückrufaktionen und Lagerungen

Hamburg - 30.10.2006 - Nach einer bundesweiten Rückrufaktion lagert illegaler genmanipulierter Reis der Firma Bayer nach Recherchen von Greenpeace im Hamburger Hafengebiet. Der Gen-Reis LL601 soll nach Auskunft des Reishandelsunternehmens Euryza GmbH möglicherweise zur weiteren Verwendung als Nahrungsmittel exportiert werden.
Euryza-Reisprodukte wurden in den vergangenen Wochen bundesweit aus Supermärkten entfernt, nachdem Greenpeace und die staatlichen Überwachungsbehörden Verunreinigung mit der nicht zugelassenen Gen-Reis-Sorte festgestellt hatten. Die Auswirkungen von LL601-Reis auf die menschliche Gesundheit sind bisher nicht erforscht. Der Reis darf weder angebaut, noch als Nahrungsmittel verkauft werden.

Genreis
Bild: www.zdf.de

Greenpeace fordert, dass die kontaminierten Lagerbestände im Hamburger Hafen umgehend vernichtet werden.
"Es droht eine globale und illegale Kreislaufwirtschaft mit Gen-Reis", sagt Gentechnik-Experte Christoph Then. "Exportierter Gen-Reis kann erneut mit konventionellem Reis vermischt und mit neuer Verpackung wieder auf den Markt gebracht werden. Die fortschreitende Verunreinigung eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt muss unverzüglich gestoppt werden." Erst Anfang Oktober hatte Greenpeace den Gen-Reis von Bayer auch in Dubai und Kuwait gefunden.
Nach einem anonymen Hinweis auf eine Lagerhalle im Hamburger Hafengebiet wurden Greenpeace-Aktivisten rasch fündig: Auf dem Gelände lagen Reiskörner lose auf einem Parkplatz. Eine Laboranalyse ergab, dass es sich tatsächlich um die Gen-Ware handelt. Auf Rückfrage hat die Firma Euryza bestätigt, dass auf dem Gelände der kontaminierte Reis gelagert wird. Die Hamburger Lebensmittelüberwachung teilte mit, den Vorgang kritisch zu verfolgen. Bislang würden jedoch gesetzliche Regelungen für den weiteren Umgang mit der Ware fehlen.
Nach Ansicht von Greenpeace ist es notwendig, den Verursacher des Gen-Reis-Skandals, den deutschen Pharma- und Agrarkonzern Bayer, für die entstandenen Schäden in die Haftung zu nehmen. Die Firma Bayer will gentechnisch veränderten Reis, der gegen Spritzmittel resistent gemacht wurde, zukünftig auch in Europa vermarkten. Der Gen-Reis hat bereits erhebliche wirtschaftliche Schäden allein auf dem deutschen Markt verursacht. Laut Schätzung des Bundesverbandes von Nährmittel aus Getreide und Reis wurden rund 10.000 Tonnen Reis in Rückrufaktionen vom deutschen Markt genommen. Der Verband schätzt nach einer kleinen Anfrage der Grünen an die Bundesregierung den in Deutschland entstandenen Schaden (Kosten für Rückruf und Lagerung) für die Lebensmittelwirtschaft auf rund zehn Millionen Euro. Viele Reis-Mühlen und Handelsunternehmen meiden inzwischen konsequent Reis aus den USA. Langfristig können auch Schäden für die Umwelt und menschliche Gesundheit nicht ausgeschlossen werden.

Quelle: Euryza GmbH

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Vergesslich durch Medikamente - Viele Arzneimittel können Gedächtnisstörungen verstärken

Baierbrunn - 23.10.2006 - Eine große Gruppe von Medikamenten der unterschiedlichsten Anwendungsgebiete kann zu Gedächtnisproblemen führen, weil sie die Wirkung eines Botenstoffs stören, der im Gehirn eine wichtige Rolle spielt. Diese "anticholinerg" genannte Nebenwirkung besitzen zum Beispiel Herz-Kreislauf-Präparate wie Digitalis, ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten, manche Antibiotika, Medikamente gegen Asthma und Allergien sowie Mittel gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen. In einer französischen Studie hatten 80 Prozent der Patienten, die diese Mittel einnahmen, nach einem Jahr Gedächtnisprobleme. "Der Arzt muss einen Blick auf die Medikamente werfen, die jemand einnimmt", mahnt deshalb Professor Wolfgang Maier, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bonn in der "Apotheken Umschau". Häufig kann dem Patienten die Angst genommen werden, an Alzheimer erkrankt zu sein. Fast immer helfe der Wechsel zu einem anderen Wirkstoff. Besonders ältere Medikamente besitzen laut Maier die anticholinerge Nebenwirkung. Er kritisiert, dass diese häufig aus Kostengründen verordnet würden. Teurere moderne Präparate hätten weniger Nebenwirkungen.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Therapie gegen die seltene Erbkrankheit hereditäres Angioödem (HAE)

Frankfurt - 15.05.2006 (ots) - Die Diagnose einer seltenen Erkrankung wie des hereditären Angioödems (HAE) wirft für die Betroffenen viele Fragen auf: Wie geht der Alltag mit der Krankheit weiter, welche Behandlung und welche Experten gibt es? In einem solchen Fall ist es wichtig für die Patienten, sich auf bewährte Medikamente verlassen zu können: Im Fall von HAE ist das ein gut verträgliches und sicheres Präparat von ZLB Behring, das bei den Betroffenen das fehlende Enzym C1-Esterase-Inhibitor ersetzt.

Bei HAE, einer seltenen Erbkrankheit mit nur 500 diagnostizierten Patienten in Deutschland, kommt es zu einem genetisch bedingten Mangel an dem Enzym C1-Esterase-Inhibitor. Dieser Mangel führt zu Schwellungen am Körper, insbesondere den Extremitäten. Besonders gefährlich sind Ödeme im Gesicht- und Halsbereich, es droht der Tod durch Ersticken. Man unterscheidet zwei Typen der Krankheit: Typ1, unter dem 85 Prozent der Patienten leiden, zeichnet sich durch eine verringerte Enzymproduktion aus. Typ 2 - etwa 15 Prozent aller Fälle - bildet ein Enzym mit verminderter Funktion.

Um HAE-Attacken vorzubeugen, können Patienten durch ein intravenös verabreichtes Konzentrat den Enzymmangel im Notfall oder zur Prophylaxe vor operativen Eingriffen ausgleichen. Als Langzeitprophylaxe werden häufig Androgenderivate, männliche Sexualhormone, eingesetzt. Diese Therapie ist zwar wirkungsvoll, kann aber schwere Nebenwirkungen wie Leberschäden und Vermännlichung hervorrufen, weshalb besonders Patientinnen häufig die Behandlung abbrechen.

Eine klassische Krankheitsgeschichte beim HAE spiegeln die Erfahrungen von Ursula S., 39, wieder: Bei ihr wurde HAE mit 16 Jahren diagnostiziert, obwohl sie sich seit ihrer Kindheit mit den Symptomen quälte. Die Therapie mit männlichen Hormonen brach sie nach zwei Jahren ab, als ihre Menstruation ausblieb. Durch die Patientengruppe HAE-Vereinigung e.V. erfuhr sie von dem Frankfurter Experten PD Dr. Kreuz, der sie auf eine andere, für Frau S. besser verträgliche Therapie einstellte.

Seit sieben Jahren bekommt sie bei Bedarf das fehlende Enzym in Form des C1-Esterase-Inhibitor-Konzentrats von ZLB Behring gespritzt. Ihr Ehemann lernte, wie man das Medikament intravenös verabreicht. Seither kann Ursula S. bei den ersten Anzeichen einer schweren Attacke sofort behandelt werden. "Seit der Therapie mit dem C1-Esterase-Inhibitor-Konzentrat lebe ich endlich nicht mehr in ständiger Angst vor der nächsten HAE-Attacke. Außerdem bin ich erleichtert, dass ich nicht mehr mit dem unguten Gefühl leben muss, das ich während der Therapie mit männlichen Hormonen stets hatte", freut sich Ursula S.

Seit das Konzentrat durch eine Neuformulierung auch bei Raumtemperatur aufbewahrt werden kann, können es Betroffene unterwegs mitnehmen und sind so immer für den Notfall einer akuten Attacke gerüstet. Sie sind nun wesentlich mobiler und unabhängiger, was sich positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt.

Quelle: HAE-Vereinigung e.V.

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SoVD: Erhöhte Praxisgebühr ist Horrorszenario für Alte und Kranke

08.05.2006 - Der SoVD lehnt die Erhöhung der Praxisgebühr von jetzt zehn Euro pro Quartal auf fünf Euro pro Arztbesuch in aller Schärfe ab. Die Vorschläge von BDA-Chef Dieter Hundt und Regierungsberater Jürgen Wasem sind ein Horrorszenario für alte und chronisch kranke Menschen.

Die Erhöhung der Praxisgebühr würde vor allem chronisch Kranke, behinderte und ältere Menschen schwer treffen, die sich notwendige Arztbesuche dann nicht mehr leisten könnten. Für viele Patienten und Versicherte würde damit der Krankenversicherungsschutz ins Leere laufen. Vor allem die finanziell Schwächeren würden notwendige Krankenbehandlungen unterlassen. Dies hätte zur Folge, dass sich Erkrankungen verschlimmern und die Kosten im Gesundheitswesen erst recht steigen würden.

Für die Patienten sind bereits durch die Gesundheitsreform 2004 Mehrbelastungen in Milliardenhöhe entstanden. Auf die versprochene Entlastung durch sinkende Krankenkassenbeiträge warten die Versicherten bis heute vergeblich. Stattdessen ist nur zwei Jahre später die nächste Gesundheitsreform fällig. Dies zeigt deutlich, dass einseitige Belastungen der Patienten und Versicherten untaugliche Mittel sind, um die strukturellen Probleme in der Krankenversicherung zu lösen. Die Patienten dürfen nicht schon wieder zur Kasse gebeten werden.

Quelle: SoVD

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Spinale Muskelatrophie: Zellen sollen sich selbst reparieren

Köln - 08.05.2006 - Gentherapie-Experten vom Institut für Humangenetik der Universität zu Köln www.medizin.uni-koeln.de haben ein Verfahren entwickelt, das Zellen dazu bringt, sich selbst zu reparieren. Statt ein fehlerhaftes Gen zu ersetzen, setzt der neue Ansatz auf die eigenen Korrekturmechanismen der Zelle. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass Valproinsäure das Verhalten der Gene bei Patienten mit einer schweren genetischen Erkrankung beeinflussen kann. Details der Forschungsergebnisse werden auf der derzeit stattfindenden European Society of Human Genetics Conference www.eshg.org in Amsterdam der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Forscher konzentrierten sich auf die Spinale Muskelatrophie (SMA), eine vergleichsweise häufig auftretende vererbte Krankheit, die zu den führenden Todesursachen bei Säuglingen gehört. Durchschnittlich ist eines von 6.000 Neugeborenen betroffen. Aufgrund der Degeneration der Motoneuronen im Rückenmark kommt es zu einer Muskelschwäche und einer Verkümmerung der Beine, Arme und des Rumpfes. Bei Patienten mit SMA ist das SMN1-Gen nicht mehr vorhanden. Alle Betroffenen verfügen jedoch über das Gen SMN2, das jedoch nur zehn Prozent des richtigen Proteins produziert und daher eine Erkrankung nicht verhindern kann.

Die Schwere der Erkrankung wird durch die Anzahl der SMN2-Gene beeinflusst, die normalerweise zwischen eins und vier liegt. Je mehr Genkopien vorhanden sind, desto besser für den Patienten. Die Forscher erforschten die Valproinsäure, die bereits zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird. Labortests hatten gezeigt, dass das Medikament die Werte des SMN-Proteins bis um das Vierfache erhöhen konnte. Zusätzlich zeigte sich, dass Valproinsäure auch die SMN-Werte im Gehirn erhöhen konnte.

Das Team behandelte zuerst zehn Eltern von Kindern mit SMA vier Monate lang mit Valproinsäure. Die Einnahme erhöhte die SMN-Werte im Blut deutlich. In der Folge wurden 20 SMA-Patienten mit dem Medikament behandelt. Bei sieben Teilnehmern kam es zu einer Erhöhung der SMN2-Werte im Blut. Es bleibt vorerst unklar, ob die SMN-Expression im Blut jener in den Motoneuronen entspricht und daher eine Auswirkung auf die Muskelstärke haben würde. Die Forscher hoffen laut BBC, dass ihre Erkenntnisse in Zukunft entscheidende Fortschritte ermöglichen werden. Die leitende Wissenschaftlerin Brunhilde Wirth erklärte, dass auf lange Sicht sowohl die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten als auch die Einführung einer Behandlung vor dem Auftreten der ersten Symptome möglich werden sollten.

Quelle: pte


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Infrarotlicht gegen Fett

10.04.2006 - Fettgewebe lässt sich gezielt mit Strahlung im Infrarotbereich erhitzen. Das berichten amerikanische Mediziner und Physiker auf einer Fachtagung in Boston. Die Entwicklung entsprechender Laser vorausgesetzt, könnten sich so neue Behandlungsmöglichkeiten für schwere Akne oder Zellulitis eröffnen.

"Die Wurzel der Akne liegt in den stark lipidhaltigen Talgdrüsen, einige Millimeter unter Hautoberfläche", erklärt Rox Anderson von der Harvard Medical School. Die neuen Resultate zeigten, dass sich diese Strukturen selektiv erhitzen lassen. Vielleicht könnten auf diese Weise auch Fettablagerungen in Arterien regelrecht verschweißt werden, bevor sie aufbrechen und so einen Infarkt auslösen, spekuliert der Dermatologe.

Anderson und Kollegen untersuchten, wie stark bei Fettabsaugungen angefallenes Material Strahlung im infraroten und sichtbaren Bereich des Spektrums absorbiert. Dabei zeigte sich, dass das Fettgewebe durch Infrarotstrahlung um 915, 1.210 bzw. 1.720 Nanometer Wellenlänge effektiver erwärmt wird als reines Wasser. Bei früheren Studien zur Laserbehandlung von Akne war sichtbares Licht mit 585 Nanometern Wellenlänge eingesetzt worden.

Ermutigt durch diese Resultate, setzten die Forscher fünf Zentimeter dicke Schweineschwarte intensiver Laserstrahlung dieser Wellenlängen aus, die sie mit dem Freie-Elektronen-Laser des Jefferson Lab in Newport News erzeugten. Tatsächlich erhitzten Laserpulse von 16 Sekunden Dauer bis zu einen Zentimeter tief liegendes Fettgewebe, ohne die Hautschichten darüber zu schädigen.


Forschung: R. Rox Anderson, Wellman Center for Photomedicine, Department of Dermatology, Harvard Medical School, Boston; H. Fred Dylla, Thomas Jefferson National Accelerator Facility, Newport News, Virginia; und andere

Präsentation auf dem Annual Meeting of the American Society for Laser Medicine and Surgery, Boston


Quelle: Scienceticker

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Studie: Bei der Einnahme von Medikamenten auf die "innere Uhr" achten

Hamburg - 03.04.2006 (ots) - In der Therapie der Zukunft wird die Bedeutung der Tageszeit eine völlig andere sein als heute. Das prophezeit Mediziner Dr. Jan-Dirk Fauteck, Autor des Buches "Leben mit der inneren Uhr" (neu bei Econ). Schließlich ist lange bekannt, dass der menschliche Organismus biologischen Taktgebern folgt, die Wachsein, Schlafen, die Arbeit der Organe und den Stoffwechsel steuern. Da erscheint es nur logisch, dass auch die Wirkung von Medikamenten tageszeitabhängig ist. Diese Erkenntnis setzt sich jetzt endlich auch immer mehr in der Pharmakologie durch. Die Frauenzeitschrift FÜR SIE stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 4. April 2006 die wichtigsten Bereiche vor, in denen jeder mit Hilfe seiner inneren Uhr die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern kann.

Wer beispielsweise beim Gang zum Zahnarzt den Bohrer fürchtet, sollte einen Nachmittags-Termin vereinbaren: Dann wirkt das Anästhetikum dreimal länger als morgens. Besser am Abend als in der Früh empfiehlt sich auch die Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneien, Asthma-Präparaten und Magensäure hemmenden Medikamenten. Der Schutzmechanismus greift dann am besten. Bei kortisonhaltigen Mitteln hingegen ist es genau umgekehrt: Der Organismus schüttet das körpereigene Hormon frühmorgens in den größten Mengen aus. Wer Kortison-Präparate kurz nach dem Aufwachen einnimmt, benötigt also nur eine geringere Dosis und verspürt seltener Nebenwirkungen.

Auch Vitamine entfalten ihre Kraft je nach Tageszeit unterschiedlich, sie werden deshalb von Chronobiologen wie Dr. Fauteck in zwei Gruppen eingeteilt. Die Vitamine A, C, D, E, K und B6 gehören in die Morgengruppe. Abends schlägt dann die Stunde der Vitamine B1, B2, B3, B5, B12 und der Folsäure.

Quelle: FÜR SIE

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Behandlung von schwerkranken Patienten muss erleichtert werden

Berlin - 27.03.2006 (ots) - Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kritisiert Versäumnisse des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in der Behandlung von Patienten mit einer schweren oder lebensbedrohlichen seltenen Erkrankung. "Für diese Patienten, zumeist Kinder und Neugeborene mit Gendefekten, zählt jede Stunde. Wir brauchen in Deutschland jetzt klare sozialrechtliche Rahmenbedingungen und ein Anreizsystem, das die Versorgung mit Arzneimitteln für seltene Krankheiten erleichtert", erklärte Prof. Dr. Barbara Sickmüller, stellv. Hauptgeschäftsführerin des BPI in Berlin.

Hintergrund der BPI-Kritik: Bei schweren seltenen Erkrankungen ist es aus humanitären Gründen angezeigt, hochspezialisierte Arzneimittel, sog. Orphan Drugs, frühestmöglich, auch vor deren Zulassung, anzuwenden. Zwar wurde dieser "Compassionate Use" durch die 14. AMG-Novelle (Arzneimittelgesetz) verbessert, doch noch immer wissen die Patienten bzw. deren Eltern nicht, wer die Kosten der Behandlung übernimmt. "Diese Lücke muss schnellstmöglich geschlossen werden. Jeder Patient hat das Recht auf eine sichere, schnelle und bestmögliche Versorgung", so Sickmüller.

Zudem erschwert das Fehlen eines nationalen Anreizsystems in Deutschland den Pharmaunternehmen für seltene Erkrankungen Forschungs- und Entwicklungsressourcen vorzuhalten. Der BPI fordert für die Entwicklung von Orphan Drugs besondere steuerliche Erleichterungen. Sickmüller: "Für die Pharmaunternehmen gestalten sich Kalkulationen wegen der kleinen Marktvolumina äußert schwierig. Eine Amortisierung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben kann unter regulären Marktbedingungen nicht erreicht werden. Deshalb brauchen wir hier ein spezielles System der Förderung."

Der BPI hat sich mit Unternehmen zusammengeschlossen und Vorschläge erarbeitet, um das Anreizsystem zur Entwicklung von Orphan Drugs in Deutschland auszubauen. Dieses Positionspapier ist erhältlich bei der BPI-Geschäftsstelle.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung, -zulassung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 250 Unternehmen mit etwa 74.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie.

Quelle: BPI Bundesverb.d.Pharmazeut.Industrie

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Müde von zu viel Eisen - "Hämochromatose" ist nicht selten, aber leicht zu übersehen

Baierbrunn - 20.03.2006 (ots) - Etwa einer von 400 Deutschen trägt die Veranlagung für die Eisenspeicherkrankheit "Hämochromatose" in sich, berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Das Eisen, ein Spurenelement, das wir zum Leben brauchen, lagert sich dann in verschiedenen Organen, wie Leber, Herz und Nieren ab und beeinträchtigt deren Funktion. Die Betroffenen fühlen sich müde, haben Bauchschmerzen oder Gelenkbeschwerden. Daraus auf die Eisenspeicherkrankheit zu schließen ist im medizinischen Alltag nicht eben naheliegend. Ein Gentest kann heute aber die Veranlagung offen legen - allerdings nicht voraussagen, wie schwer der Betroffene erkranken wird. Ärzte sollten jedoch angesichts der großen Zahl der möglichen Betroffenen häufiger daran denken, zumal es einfache und effektive Hilfe gibt: Etwa regelmäßige Aderlässe. Mit dem Blut wird das Eisen der roten Blutkörperchen entzogen.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Der Plötzliche Kindstod - Risikominimierung

20.03.2006 - Der Plötzliche Kindstod (Sudden Infant Death Syndrome, SIDS) gilt in den Industrienationen noch immer als häufigste Todesursache von Kindern nach den ersten vier Wochen. In Deutschland starben im Jahr 2003 372 Babies (0,53 pro 1000 Lebendgeborene), also mehr als ein Kind pro Tag.

Das Land Bayern startet derzeit mit Unterstützung der Stiftung Kindergesundheit eine Kampagne mit verschiedenen Informationsmedien zur Aufklärung von Eltern und Schwangeren. Ziel ist es, allen Eltern bei der Entlassung aus der Geburtsklinik eine schriftliche Information zum gesunden Säuglingsschlaf mitzugeben. Diese soll zusätzlich unterstützt werden durch ein breites Spektrum von Multiplikatoren, wie Hebammen, Frauenärzte, Kinderärzte, Allgemeinärzte, insbesondere auch Schwangerenberatungsstellen, Migrantinnenbetreuungsstellen, Babyausstatter etc. Auch die Geburtsklinken selbst sind aufgrund ihrer wichtigen Vorbildfunktion gehalten, noch konsequenter die Empfehlungen für den gesunden Babyschlaf umzusetzen.

Auch wenn die Ursachen für den Plötzlichen Kindstod nach wie vor ungeklärt sind, gibt es eine Reihe bekannter Faktoren, die das Risiko für SIDS erhöhen beziehungsweise verringern können:
  • Die Rückenlage ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme für einen sicheren Schlaf.
  • Untersuchungen zufolge fördert die Rückenlage auch die motorische Entwicklung.
  • Die Seitenlage wurde als neuer Risikofaktor erkannt. In dieser Lage besteht die Gefahr, dass das Baby in Bauchlage rollt, was für Säuglinge, die diese Schlaflage nicht gewöhnt sind, ein besonders hohes Risiko darstellt.
  • Eine rauchfreie Umgebung senkt langfristig das Risiko für Erkrankungen (Atemwegserkrankungen, Allergien) und den Plötzlichen Kindstod.
  • Fast alle Studien zeigen, dass Rauchen neben der Bauchlage das zweitgrößte SIDS-Risiko darstellt.
  • Stillen stärkt das Immunsystem und den Organismus des Babys.
  • Ideal ist es deshalb, wenn eine Mutter ihr Kind das erste halbe Jahr stillen kann.
  • Im Elternzimmer im eigenen Bettchen schläft das Baby am besten.
  • Beruhigende Schlafgeräusche der Eltern können das SIDS-Risiko des Babys ebenfalls verringern.
  • Schlafsäcke für Babys sind sicherer als Decken, da sie sich nicht über den Kopf ziehen lassen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass das Baby nicht unter Kissen, Nestchen, Decken oder Kuscheltiere ersticken kann.

Schutz vor Überwärmung bietet ein Schlafzimmer wenn es auch im Winter nicht wärmer als ca. 18° C gehalten wird. Wenn das Baby im Nackenbereich schwitzt, ist die Umgebung zu warm. Die richtige Temperatur hat das Baby wenn seine Haut im Nacken bzw. zwischen den Schulterblättern warm aber trocken ist.

Prävention rettet Leben

Beispiele anderer Länder zeigen, dass durch nachhaltige Präventionsarbeit die Sterblichkeit durch den Plötzlichen Kindstod dramatisch gesenkt werden kann. So haben die Niederlande seit 1987 eine eindrucksvolle Abnahme des plötzlichen Säuglingstodes um das Zehnfache verzeichnen können: 1987 traten noch 0,91 Todesfälle pro 1000 Lebendgeborene auf, im Jahr 2004 waren es nur noch 0,09 pro 1000 Lebendgeborene, die niedrigste Anzahl in der westlichen Welt. (Quelle: Zentrales Amt der Statistik in Den Haag, ). In den Niederlanden hat man sich schon frühzeitig auf Präventionsempfehlungen konzentriert und die Maßnahmen überwiegend im Konsens propagiert. Mit Hilfe verschiedener Medien wird die Bevölkerung über die neuesten Präventionsfortschritte informiert. Die Informationsbroschüren, die die kulturellen Gepflogenheiten der verschiedenen Minderheiten berücksichtigen, sind mehrsprachig erhältlich.

In Deutschland gibt es keine nationale systematische Aufklärungskampagne sondern regionale Aktivitäten. Mit der Propagierung der Rückenlage ging die SIDS-Rate auch in Deutschland seit 1987 (1,62 pro 1000 Lebendgeborene) zurück (2002 0,58 pro 1000 Lebendgeborene), liegt jedoch national weit über der SIDS-Inzidenz der Niederlande.
In Sachsen werden seit 1994 flächendeckende zielgruppenorientierte Informationskampagnen durchgeführt und die SIDS-Inzidenz betrug im Jahre 2003 0,31 SID-Fälle pro 1.000 Lebendgeburten. (1992: 0,83 pro 1000 Lebendgeborene).

Quelle: Stiftung Kindergesundheit

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Neue Studie beweist: Intakte Verdauung schützt vor Krankheit

13.03.2006 - Die Größenordnungen sind kaum zu fassen: In unserem Darm leben 400 Bakterienarten mit insgesamt 100 Billionen Bakterien - das ist eine Eins mit 15 Nullen dahinter! Das friedliche Nebeneinander in diesem Gewimmel wird vom größten Immunsystem des Körpers kontrolliert: Es steckt in den Zellen der Darmwand auf einer Oberfläche von rund 200 Quadratmetern. Diese Immunzellen steuern die Widerstandskräfte gegen schädliche Krankheitserreger. Doch das Wunderwerk ist empfindlich: Eine Verstopfung kann das gesunde Gleichgewicht durcheinander bringen und die Abwehr lahm legen. Das ergab eine neue Studie der Dulcolax-Forschung, deren Ergebnisse im renommierten internationalen Fachblatt "Digestive and Liver Disease" (Heft 37/2005 838-849) veröffentlicht wurden.

Das Team von Professor Dr. Igor Khalif am Moskauer Staatlichen Zentrum für Koloproktologie (= Dickdarmerkrankungen) ging in Zusammenarbeit mit Dr. Quigley von der irischen Nationaluniversität in Cork der Frage nach, wie das Immunsystem des Darms bei einer Verstopfung reagiert und was dann passiert, wenn die Verstopfung mithilfe des Dulcolax-Wirkstoffes Bisacodyl beseitigt wird. Untersucht wurden 57 Patienten, darunter sechs Männer und 51 Frauen, die im Mittel seit fast 10 Jahren unter Verstopfung litten. Sie hatten höchstens alle drei Tage Stuhlgang und mussten oft mit Klistieren nachhelfen.

Die Tests am Moskauer Institut erfolgten mit hochmodernen Methoden: Zunächst wurden alle Patienten mit Darmspiegelungen, Ultraschall und radiologisch untersucht. Der Transport einer radioaktiven Kontrast-Mahlzeit durch ihren Körper wurde mit einer computerisierten Kamera verfolgt. Im Labor wurden Proben aus Blut und Stuhl auf die vorhandenen Keime, Zellen und Antikörper überprüft.

Ergebnis: Die verstopfen Patienten brauchten zur Verdauung der Nahrung bis zu sechsmal länger als gesunde Personen. Die gesunde Mikroflora ihres Darms war bis zu 75 Prozent reduziert. Gleichzeitig fand man eine erhöhte Zahl potenziell schädlicher ("pathogenen") Keime (z.B. Kolibakterien oder Candidapilze) in drei Viertel der Fälle. Professor Khalif: "Unsere Messergebnisse liefern den Beweis, dass durch die Verstopfung eine Reihe von Abwehrfunktionen gehemmt wird."

Anschließend behandelten die Wissenschaftler dem trägen Darm bei zwölf Patienten vier Wochen lang mit dem Dulcolax-Wirkstoff Bisacodyl. Mit beeindruckendem Erfolg: Statt viele Tage lang auf einen Stuhlgang zu hoffen, normalisierte sich die Verdauung bei allen auf einen einmal täglichen Stuhlgang. Unter der Dulcolax-Behandlung erholte sich auch die so genannte zelluläre Immunität in den meisten Parametern und die Zahl der antibakteriellen Antikörper erreichte wieder normale Werte.

Die neue Studie bestätigt damit zum wiederholten Mal die Einstufung von Bisacodyl durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ein "unentbehrliches und sinnvolles Arzneimittel".

Quelle: Stroebel Communications

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Schnupfen ist kein Grund gegen Impfung - Harmlose Infekte stellen kein erhöhtes Risiko dar

Baierbrunn (ots) - 27.02.2006 - Ein harmloser Atemwegsinfekt ohne Fieber oder eitrige Entzündung ist kein Grund, eine Impfung zu verschieben. Das betont der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Er beruft sich bei seiner Aussage auf die Ständige Impfkommission (STIKO), die in Deutschland verbindliche Impfempfehlungen gibt. Weder werde durch einen Schnupfen der Impferfolg gefährdet, noch das Nebenwirkungsrisiko erhöht. Muss aber wegen eines schweren Infektes die Impfung verschoben werden, sind vorherige Impfungen nicht verloren. Busse: "Das Immunsystem vergisst nichts." Allerdings ist der Schutz einer noch nicht abgeschlossenen Impfserie noch nicht optimal.

Wort und Bild - Baby und Familie

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Diabetes: Teststreifen dürfen nicht feucht werden - Schon hohe Luftfeuchtigkeit kann Messwert verfälschen

Baierbrunn (ots) - 27.02.2006 - Teststreifen mit denen Diabetiker ihren Blutzucker bestimmen, sollten nicht im Badezimmer aufbewahrt werden. Das rät das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Der Grund: Die hohe Luftfeuchtigkeit nach dem Baden oder Duschen beeinträchtigt die Chemikalien auf den Teststreifen, was zu falschen Messergebnissen führt. Außerdem sollten die Teststreifen stets in der Originalverpackung aufbewahrt werden, die nach Entnahme sofort wieder verschlossen wird. Auch starke Hitze, Sonnenlicht und Minusgrade schaden den Teststreifen und dem Messgerät.

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Karneval ohne Kater - mit Hausmitteln und Vitalstoffen

Neukirchen-Vluyn (ots) - 20.02.2006 -Nur noch wenige Tage bis Karneval: Im Eifer des närrischen Treibens kann man leicht schon mal ein, zwei
oder mehrere Gläschen zu viel trinken. Doch wer alkoholisch über die Stränge schlägt, muss keine Angst vor einem Kater haben. Denn dem
Brummschädel am "Tag danach" kann man mit probaten Mitteln vorbeugen, so die VitaVea AG. Damit Ihrer Karnevalsparty nicht das Grauen folgt, hier ein paar wirksame Tipps und Tricks gegen den Kater:

Ein Mann bläst Trompete
Quelle: pixelquelle

- Schaffen Sie eine Grundlage und nehmen Sie eine ordentliche Mahlzeit zu sich - Magen und Kopf werden es Ihnen danken. Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Aufnahme des Alkohols verzögert wird. Tipp: Zwei Beutel Mental Vit vor der Feier verbessern die Alkohol-Resistenz!

- Trinken Sie nicht wild durcheinander. Egal, für welches Getränk Sie sich entscheiden, halten Sie ihm den Abend über die Treue. Ein fröhliches Gemisch aus Bier, Schnaps, Wein, Sekt und Co. machen nicht nur katastrophal blau, sondern sorgen auch für ein entsetzliches Erwachen.

- Es muss nicht immer Alkohol sein. Legen Sie in regelmäßigen Abständen eine Wasserpause ein. Das füllt die Mineralstoff-Vorräte im Körper wieder auf und verhindert so den Brummschädel am nächsten Morgen. Party-Profis überstehen jede Feier mit der Regel:
Pro Glas Alkohol ein Glas Wasser.

- Auch ein kleiner Bissen zwischendurch beugt dem Kater wunderbar vor.

- Schränken Sie den Zigarettenkonsum ein. Zu viel Alkohol in Verbindung mit Nikotin können einen "Super-GAU" im Schädel auslösen.

Gegen den Kater: Magnesium und Glucose fördern den Alkoholabbau

Greifen Sie vor und nach der feucht-fröhlichen Feier zu einem Vitalstoffpräparat wie "Mental Vit". Dieses Vitalstoffpräparat enthält Glucose, dieser Energie-Rohstoff in Kombination mit Magnesium fördert den Alkoholabbau und mindert das Auf und Ab des Alkoholspiegels. Denn diese Schwankungen sind für den Kopfschmerz verantwortlich; das fanden US-Forscher jetzt heraus. Außerdem ist Mental Vit durch seine innovative Zusammensetzung der Mikronährstoffe schnell für den alkoholgeschädigten Organismus verfügbar, das
Präparat kann so die reduzierte Mineralstoff- und Vitaminbilanz wieder aufbessern.

Quelle: VitaVea AG

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Weg mit den Hindernissen!
Gemeinsame Tagung der Bundesbehindertenbeauftragten und der Lebenshilfe zur Frage der Barrierefreiheit für Menschen mit geistiger Behinderung

Berlin - 13.02.2006 (ots) - Menschen mit einer Behinderung stoßen im Alltag auf viele Hindernisse. Der fehlende Fahrstuhl macht es Rollstuhlfahrern unmöglich, in die Arztpraxis im zweiten Stock zu gelangen. Ohne Ansage der Haltestelle wissen blinde Menschen nicht, wann sie aus dem Bus aussteigen müssen. Es ist vergleichsweise leicht zu sagen, was Menschen mit einer Körper- oder Sinnesbehinderung brauchen, um am öffentlichen Leben selbstbestimmt teilhaben zu können.

Was aber bedeutet Barrierefreiheit für Menschen mit geistiger Behinderung? Auf einer Fachtagung am 15. und 16. Februar spielt diese Frage eine zentrale Rolle. 80 Experten mit und ohne Behinderung wollen darauf Antworten finden und Lösungen diskutieren. Die gemeinsame Tagung von Karin Evers-Meyer, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, und der Bundesvereinigung Lebenshilfe trägt den Titel "Weg mit den Hindernissen!" und findet statt im Berliner Kleisthaus, dem Dienstsitz der Beauftragten.

Menschen mit einer geistigen Behinderung haben große Schwierigkeiten, sich in ihrer immer komplizierter werdenden Umwelt zu orientieren. Auf eine verständliche Sprache in Verbindung mit Bildern und Symbolen kommt es deshalb vor allen Dingen an. Oft gibt es ganz einfache Lösungen, die obendrein nicht viel kosten: Eine Speisekarte etwa, die alle Gerichte mit Foto zeigt, hilft nicht nur geistig behinderten Menschen bei der Menüauswahl. Auch ausländische Touristen wären dankbar für einen solchen Service. Und über Formulare frei von Amtsdeutsch - dafür in großer Schrift - würden sich alle Bürgerinnen und Bürger freuen. So hat die Lebenshilfe in Bremen ein Übersetzungsbüro für schwer verständliche Texte eingerichtet, und unter www.lebenshilfe-angesagt.de sind im Internet Informationen in einfacher Sprache zu finden, die zudem vorgelesen werden.

Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe

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Für Beinamputierte: Plattform zum Austausch - Gut informiert sein - der erste Schritt zu mehr Lebensqualität

Bayreuth (ots) - 06.02.2006 - STOLPERSTEIN(R) ist ein Informationsmedium für Beinamputierte und Orthopädietechniker, das den Austausch von Betroffenen untereinander sowie mit Kliniken, Kostenträgern, orthopädietechnischen Werkstätten, Vereinen und Nichtbehinderten unterstützt.

Informationen für Beinamputierte
Quelle: obs/ medi Bayreuth

Nach einer Amputation fühlen sich Betroffene und Angehörige der neuen Situation oft ausgeliefert. Der physische und psychische Weg zur Besserung ist lange und hart. Alle fragen sich zunächst, wie das Leben weitergehen soll - manchmal sogar, ob es weitergehen kann. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Beinamputierten kann dann sehr hilfreich sein.

Der Fokus des STOLPERSTEIN(R) liegt auf Erfahrungsberichten von Beinamputierten, die anderen Betroffenen Mut machen, ihr Leben neu anzugehen. Das Forum zeichnet Anwenderportraits, liefert Informationen von und über Selbsthilfegruppen, Vereine und Verbände, Tipps und Hilfen für Prothesen im Alltag sowie Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themen wie zum Beispiel Stumpfpflege, Prothesenwartung, technische Entwicklung und Produktinformation. "Nur wer seine Möglichkeiten kennt, kann mitentscheiden und Impulse für die eigene Versorgung zur Verbesserung der Lebensqualität geben", sagt Gundi Urban von medipro(R), dem Geschäftsbereich Prothetik (medi Bayreuth), der den STOLPERSTEIN(R) fördert.

Den STOLPERSTEIN(R) gibt es als kommunikative Schnittstelle zwischen Anwender, Industrie und Medizin auch im Internet unter www.stolperstein.com. Das STOLPERSTEIN(R)-
Abonnement für die Printversion ist kostenlos und kann bestellt werden bei:

medi Bayreuth
Redaktion STOLPERSTEIN(R)
Medicusstr. 1
95448 Bayreuth
eMail: stolperstein@medi.de
Internet: www.stolperstein.com

Weitere Informationen und Broschüren gibt es unter Telefon 0921 912-740. Mehr zum Thema Beinprothetik befindet sich im Gesundheitsportal www.medi.de. Interessierte können unter der eMail-Adresse gesundheitspost@medi.de einen Gesundheits-Newsletter kostenlos bestellen, der in Kürze starten wird.

Quelle: medi Bayreuth

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Kältewelle: Bauchfrei birgt
Gesundheitsrisiken

Hamburg (ots) - 30.01.2006 - Rund eine Million Teenager - so schätzen Experten - unterschätzen die gesundheitlichen Folgen der anhaltenden Kältewelle. Sie setzen weiter auf tief geschnittene Hüfthosen und dünne Shirts und riskieren bei Minusgraden, dass Rücken und Bauch auskühlen. Die fatalen Folgen: Aus einer harmlosen Erkältung wird schnell eine Lungenentzündung, auch schmerzhafte Blasen- und Nierenbecken-
Entzündungen werden dadurch begünstigt.

"Wer schön sein will, muss frieren" - nach diesem Motto setzt sich der Modetrend aus dem Sommer jetzt auch im Winter fort: Unterhemden sind "uncool", dicke Pullover etwas für "Spießer" und ein möglichst tiefgeschnittenes Dekolletee gilt als sexy. "Besonders betroffen sind die 13- bis 16-Jährigen", sagt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK-Gesundheitsvorsorge. Sie folgen den Modetrends ihrer Stars und müssen gleichzeitig mit der kalten Realität klarkommen. Auf dem Weg zur Schule oder zum Ausbildungsplatz sind sie meistens auf Bus oder Fahrrad angewiesen und stehen länger in der Kälte. Eine hastig übergeworfene Jacke reicht dann nicht, um den Körper an seiner empfindlichsten Stelle bei Wartezeiten oder in gebeugter Haltung auf dem Fahrrad warmzuhalten.

Um die schlimmsten Folgen der Kälte- und Modewelle zu vermeiden, sollten Eltern mit ihren Töchtern über die möglichen Folgen sprechen und Alternativen vorschlagen, rät die Ärztin. Besonders zu empfehlen ist bei Kälte Kleidung, die nach dem Zwiebelprinzip aus mehreren dünnen Schichten besteht. Der Vorteil für die Teens: In der warmen Schule angekommen, lassen sich Pullover oder Sweatshirt-Jacken schnell wieder ausziehen und man sieht wieder "cool" aus.

Quelle: TK

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Auch Augen kennen Sonnenbrand -
Sonnenbrille ist im Schnee so wichtig wie
Sonnencreme

Schneelandschaft
Quelle: photocase

Baierbrunn (ots) - 09.01.2006 - An die Sonnencreme für das Gesicht denkt an strahlenden Sonnentagen auf Schnee und Eis fast jeder. Genauso wichtig aber ist Sonnenschutz für die Hornhaut der Augen, warnt Dr. Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Die Hornhaut kann wie die übrige Haut einen „Sonnenbrand“ erleiden, bei starker Ausprägung bis zur Schneeblindheit. Symptome sind starke Schmerzen sowie tränende und lichtempfindliche Augen. Die Umgebung wird wie durch einen Schleier gesehen. Die Beschwerden treten oft erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Betroffene sollten dann auf jeden Fall den Augenarzt aufsuchen. Einfacher und zugleich bester Schutz für die Augen ist eine Sonnenbrille. In vielen Wintersportorten wird der aktuelle UV-Index (UV-I) veröffentlicht. Ab UV-I 3 wird eine Sonnenbrille empfohlen, ab 6 ist sie unbedingt notwendig. Augenärzte vermuten, dass auch die Linsentrübung „grauer Star“ und Veränderungen der Netzhaut durch übermäßige UV-Einwirkung mitverursacht werden.

Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Auf geschwollene Lymphknoten achten

Eschborn (ots) - 02.01.2006 - Geschwollene Lymphknoten sollte man bei einem Arztbesuch immer untersuchen lassen, um die Diagnose von Erkrankungen zu erleichtern. Das rät die »Neue Apotheken Jllustrierte« im Heft vom 1. Januar 2006. Vor allem die Anzahl und die Lage der verdickten Knoten sind dabei von Bedeutung: So weisen mehrere oder viele Schwellungen auf eine allgemeine Infektion oder Immunstörung, einzelne angeschwollene Lymphknoten auf eine lokale Infektion zum Beispiel im Bereich von Wunden hin. Die tastbaren, meist druckempfindlichen Schwellungen sind ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem gerade auf Hochtouren läuft und Angriffe von Krankheitserregern abwehrt. Bei Erkältungen beispielsweise, aber auch bei einer Virusgrippe schwellen die Lymphknoten an Hals, Nacken und Unterkiefer an. Auch können einige Krebserkrankungen wie Blutkrebs oder Lymphdrüsenkrebs Schwellungen der Lymphknoten verursachen.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Alteingeführte Antibiotika wie Penicillin versagen häufig
Volle Wirksamkeit bei einem Viertel der Patienten nicht gegeben

Rochester - 19.12.2005 - Seit langer Zeit eingesetzte Antibiotika wie Penicillin oder Amoxicillin erzielen bei vielen Patienten nicht die erwünschte Wirkung. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Rochester www.rochester.edu gekommen. Die Wissenschafter analysierten die Daten von fast 11.500 Kindern, die an einer verbreiteten Halsentzündung litten. Ein Viertel der Patienten, die Penicillin und 18 Prozent jener die Amoxicillin erhalten hatten, benötigten innerhalb von einigen Wochen eine weitere Behandlung gegen ihre Streptokokkeninfektion. Die Forscher forderten auf der Interscience Conference on Antimicrobial Agents and Chemotherapy http://www.icaac.org in Washington, dass neuere Antibiotika häufiger eingesetzt werden sollen. Der britische Experte Robert George, Direktor des Respiratory and Systemic Infection Laboratory, erklärte, dass die WHO weiterhin den Einsatz von Penicillin gegen Halsentzündungen empfehle. Der Einsatz stärkerer Antibiotika wie der Cephalosporine sei bei Halsentzündungen sorgfältig abzuwägen, da dadurch die Wirksamkeit bei einer Reihe von anderen Krankheiten herabgesetzt werden könnte.


Bild: Photocase

Die analysierten Daten stammten aus der Analyse von 47 Studien aus den vergangenen 35 Jahren. Untersucht wurde die Effektivität verschiedener Medikamente bei der Behandlung von Halsentzündungen bei Kindern. Es zeigte sich, dass auch bei älteren Cephalosporinen 14 Prozent der Betroffenen erneut behandelt werden mussten. Bei neueren Medikamenten wie Cefpodoxim oder Cefdinir, die vier oder fünf Tage lang verabreicht wurden, war nur bei sieben Prozent der Kinder ein erneuter Arztbesuch erforderlich. Die aktuellen Studienergebnisse bestätigen frühere Forschungsergebnisse des Forschungsteams, die ebenfalls von der schwindenden Wirkung von Penicillin und Amoxicillin ausgingen.

Das Team um Michael Pichichero geht davon aus, dass Bakterien, die ebenfalls im Rachen vorhanden sein können, die Wirksamkeit der Antibiotika behindern können. Verantwortlich dafür ist, dass viele Bakterien mit beta-Laktamase Enzyme produzieren, die Penicillin und amoxicillin deaktivieren können. Es ist laut BBC denkbar, dass diese Bakterien die Medikamente deaktivieren, bevor sie eine entsprechende Wirkung entfalten können. Laut Pichichero reagierten die meisten Ärzte schockiert auf die hohe Ausfallsrate der älteren Medikamente. "Das Behandlungsmodell für Halsentzündungen hat sich langsam verändert. Die Unterstützung des Einsatzes von Cephalosporinen als erster Wahl bei der Behandlung sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden." Pichichero ergänzte, dass die meisten Medikamente fallweise nicht entsprechend wirkten. Ärzte würden Medikamente, die in einem von vier Fällen nicht wirkten, jedoch als nicht sinnvoll einstufen.

Quelle: pte

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Alternde Ärzteschaft
Seit 1994 doppelt so viele aktive Ärzte über 60 Jahre

Baierbrunn - 05.12.2005 - Immer mehr Ärzte nähern sich dem Ruhestandsalter, während gleichzeitig der Medizinernachwuchs abnimmt. Die Zahl der im Beruf aktiven Ärzte, die schon über 60 Jahre alt sind, hat sich seit 1994 mehr als verdoppelt, berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine aktuelle Statistik der Bundesärztekammer.


Bild: Photocase

1994 arbeiteten 17 677 Ärzte über sechzig Jahre; 2004 waren es bereits 36 233, während die Zahl der jungen Ärzte in der Patientenversorgung um rund 1000 zurück ging. Bis 2015, so die Prognosen, werden rund 75 000 Ärzte in den Ruhestand treten. Überalterung und fehlender Nachwuchs laufen auf einen erheblichen Ärztemangel hinaus.

Quelle: Wort und Bild Verlag


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TK: Mit Röntgenpass Doppeluntersuchungen vermeiden -jede zweite Aufnahme überflüssig

Hamburg 05.12.2005 - Etwa jede zweite Röntgenaufnahme in Deutschland ist überflüssig, schätzen Fachleute. Damit Knochen, Zähne und Organe nicht unnötig durchleuchtet werden, sollte der Patient seinem Arzt am besten vor dem Röntgen seinen Röntgenpass zeigen, rät daher die Techniker Krankenkasse (TK). So kann der Mediziner beurteilen, ob die neue Aufnahme wirklich erforderlich ist oder ob auf schon vorhandenes Bildmaterial zurückgegriffen werden kann.


Bild: Photocase

Die Röntgenverordnung verpflichtet die Ärzte, Röntgen-Aufnahmen zehn Jahre lang aufzubewahren. Bundesweit werden nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz jährlich schätzungsweise mehr als 136 Millionen Röntgenuntersuchungen durchgeführt. In den Röntgenpass kann der Patient alle Röntgen-Aufnahmen eintragen lassen. Der Arzt vermerkt, welcher Körperteil geröntgt wurde und wann die Untersuchung stattfand. Interessierte erhalten in jeder TK-Geschäftsstelle einen Röntgenpass. Er steht auch unter www.tk-online.de (Rubrik "Formulare & Broschüren") zum Download bereit.

Quelle: TK Techniker Krankenkasse

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Lebenserwartung: Männer holen auf -
Abstand zu den Frauen verringert sich stetig

Baierbrunn (ots) - 28.11.2005 - Die Differenz der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen nimmt stetig ab, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Zwar hat ein heute geborenes Mädchen immer noch eine um 5,6 Jahre höhere Lebenserwartung als ein gleichzeitig geborener Junge.

Menschen am Strand beim Sonnenuntergang
Bild: Photocase

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts betrug der Abstand jedoch noch 7 Jahre und hatte sich 1993 auf 6,5 verringert. Frauen in Deutschland dürfen heute mit durchschnittlich 81,5 Lebensjahren rechnen, Männer mit 75,9. Für die Annäherung sehen Wissenschaftler mehrere Gründe: Die Lebenswelten, etwa im Beruf und durch den Autoverkehr, gleichen sich an. Männer rauchen weniger, Frauen mehr, und immer mehr Männer kümmern sich um Fitness und gesunde Ernährung.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Ein Tabuthema bricht: Hilfe für Millionen von Frauen mit Haarausfall - Neuer Wirkstoff-Komplex entdeckt - Klinische Test überzeugend

Bielefeld (ots) - 21.11.2005 - Haarausfall ist nicht ausschließlich ein männliches Problem. Nach den Wechseljahren leiden Millionen Frauen in Deutschland unter schwindender Haarpracht. Grund ist häufig der sinkende Östrogenspiegel, der bis dahin die Haarwurzel der Frauen gegen das männliche Hormon Testosteron geschützt hat. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenanteil, und der Einfluss der männlichen Hormone nimmt zu. Die Umstellung kann unerwartete Nebenwirkungen zeigen: Das Haar der Frauen wird dünner, fällt vorzeitig aus, die Kopfhaut wird sichtbar, der Haaransatz geht zurück. Für die vielen Betroffenen gibt es jetzt neue Hoffnung.

Grafik - Menopause
Bild: obs/Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG

Die Dr. Wolff-Forschung, Bielefeld, hat in Zusammenarbeit mit dem dermatologischen Fachbereich der Universitätsklinik Jena neuartige Eigenschaften des Coffeins entdeckt, indem es der negativen Wirkung des Testosterons in der Haarwurzel vorbeugen kann. Speziell gegen den Haarausfall bei Frauen nach den Wechseljahren wurde in den Dr. Wolff Laboratorien ein neuer Phyto-Coffein-Complex entwickelt und zum Patent angemeldet, der neben Coffein, Zink und Niacin eine Wirkstoffkombination aus Phytoflavonoiden der Sojapflanze und der Traubensilberkerze "Cimicifuga" enthält.

Diesen Phyto-Coffein-Complex hat die Dr. Wolff-Forschung in eine neuartige Haarpflegelinie eingebaut und unter den Namen Plantur 39 auf den Markt gebracht. "Wegen der zentralen Stellung des Haares als Schönheitsattribut fallen Frauen meist in ein psychisches Tief, wenn sie verstärkten Haarausfall feststellen", weiß der Spezialist Dr. med. Gerhard Lutz (Bonn) über den Leidensdruck zu berichten. "Depressionen und Kontaktschwierigkeiten sind die Folgen", so der Mediziner.

Und die Zahl der betroffenen Frauen ist groß. Amerikanische Untersuchungen zeigen, dass jede vierte Frau zwischen 50 und 70 und fast jede fünfte Frau zwischen 30 und 49 Jahren Haarausfall hat. In Deutschland ist die Entwicklung vergleichbar. Eine Million Frauen benutzen schon jetzt medizinische Produkte gegen Haarausfall.

Vor der Markteinführung wurde Plantur 39 Coffein-Tonikum und Plantur 39 Aussen-Innen-Kur in wissenschaftlichen Anwendungsbeobachtungen getestet: An der Klinik für Dermatologie und dermatologische Allergologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und in der Haarpraxis des Privatdozenten Dr. med. Gerhard Lutz, Bonn. In beiden Anwendungen haben die Probandinnen einen deutlichen Rückgang des Haarausfalls festgestellt.

Quelle: Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG 

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(Nur) jede 7. Infektion auf Intensivstationen entsteht durch mangelnde Hygiene

Berlin (ots) - 21.11.2005 - Wenn sich Patienten auf der Intensivstation eine Infektion zuziehen, liegt das seltener als gedacht an Hygienefehlern der Ärzte und des Pflegepersonals. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler um den Krankenhaushygieniker Professor Henning Rüden von der Berliner Charité nach Auswertung einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie. In Zusammenarbeit mit fünf Intensivstationen der Charité hatten die Forscher den Krankheitsverlauf von fast 1.900 Patienten verfolgt, die länger als zwei Tage auf einer der Stationen verbringen mussten.

Fingerbürste im Waschbecken
Bild: Photocase

85 Prozent der Infektionen unvermeidbar

Bei etwa 23 Prozent der Patienten kam es zu einer Infektionskrankheit, meistens zu Lungenentzündungen oder Harnwegsinfektionen. "Das entspricht ungefähr den Ergebnissen anderer Untersuchungen", so Projektleiter Rüden. Knapp 15 Prozent, also etwa jede siebte Infektion, war darauf zurückzuführen, dass Krankheitskeime von einem Patienten zum anderen verschleppt wurden. Rüden: "Das konnten wir daran erkennen, dass bei den Betroffenen exakt dieselben Erreger vorlagen, die wir bei anderen Patienten auf derselben Station fanden.

Wir haben dazu mit molekularbiologischen Methoden den genetischen Fingerabdruck der Keime analysiert." Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Diese 15 Prozent der Infektionen haben wahrscheinlich Ärzte und Pfleger bei ihrer Arbeit von Patient zu Patient getragen. Die Ansteckung hätte durch strengere Hygiene verhindert werden können. Und was ist mit den übrigen 85 Prozent? "Wenn die Keime nicht von außen kommen, muss es sich um so genannte endogene Infektionen handeln", antwortet Rüden. Das heißt, Bakterien, die den Körper besiedeln, aber bei Gesunden keinen Schaden anrichten, breiten sich plötzlich aus und verursachen Krankheiten. Schuld ist der geschwächte Zustand, in dem sich die meisten Patienten auf Intensivstationen befinden. Rüden: "Solche Infektionen wird man kaum umgehen können, selbst durch beste Hygiene nicht."

Jeder neue Schlauch birgt ein Risiko

85 Prozent der Infektionen unvermeidbar - ein unbefriedigender Zustand. Doch die Studienergebnisse haben auch einen positiven Aspekt. Bisher waren Infektionsforscher nämlich davon ausgegangen, dass der Anteil der von Patient zu Patient verschleppten Infektionen nicht bei 15 Prozent liegt wie in der aktuellen Studie, sondern etwa doppelt so hoch. Um die Hygiene auf den Intensivstationen scheint es also besser zu stehen als gedacht. "Aber natürlich sind auch 15 Prozent noch zu viel", schränkt Rüden ein. Um die Zahl der Infektionen weiter zu reduzieren, sollten Hygienevorschriften noch konsequenter befolgt werden. Ärzte und Pfleger müssen sich nach jeder Tätigkeit am Patienten die Hände desinfizieren und auf einen sterilen Umgang mit Urin- oder Venenkathetern und Infusionssystemen achten. Rüden: "Jeder neue Katheter und jeder neue Schlauch zur Beatmung birgt das Risiko, dass Keime in den Körper gelangen. Deshalb gilt heute auch die Empfehlung, Katheter eher selten zu wechseln. Früher war das genau umgekehrt - die Systeme sollten alle paar Tage ausgetauscht werden."

Die Studienergebnisse zeigen außerdem, dass Einzelzimmer die Ansteckungsgefahr verringern können: Die wenigsten Erregerübertragungen von Patient zu Patient gab es auf einer Station, die jedem Patienten ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellte.

Quelle: BM für Forschung und Technik

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Nationale Gesundheitssysteme in Bedrängnis suchen nach Lösungen

07.11.2005 - Konfrontiert mit steigenden Kosten, gesunkenen Ressourcen und zunehmendem Bedarf sind die Gesundheitssysteme in der ganzen Welt unter Druck und viele werden innerhalb von 15 Jahren nicht mehr finanzierbar sein, es sei denn, es kommt zu grundlegenden Änderungen. Die Krise verlangt von Gesundheitsorganisationen und Strategen, dringend nach Lösungen zu suchen, und zwar in ungewöhnlichen Bereichen -- ausserhalb ihrer eigenen Grenzen. In einem heute freigegebenen, bahnbrechenden Bericht zeigt das PricewaterhouseCoopers Health Research Institute Best Practices auf und präsentiert das Ergebnis von Umfragen und Interviews mit 700 Führungskräften des Gesundheitssektors in 27 Ländern.


Bild: Photocase

"Jeder, mit dem wir in all den Ländern sprachen, sagte uns, er hätte Angst, das bestehende Gesundheitssystem würde nicht fortbestehen können", sagte Jim Henry, Global Leader für den Gesundheitssektor bei PricewaterhouseCoopers. "In den meisten Ländern funktionieren einige Aspekte des Gesundheitssystems, aber kein Land hat ein Allheilmittel. Wir müssen über die nationalen Grenzen und den lokalen Protektionismus hinausgehen, von anderen Ländern und Sektoren lernen und auf den besten Ideen aufbauen. Es wird an den Regierungen liegen, mit der Privatwirtschaft und den Konsumenten zusammenzuarbeiten, die nicht nur einen grösseren, finanziellen Anteil, sondern auch eine grössere Verantwortung für ihren Gesundheitsbereich tragen".

Der Bericht mit dem Titel "HealthCast 2020: Creating a Sustainable Future" ermittelt eine Konvergenz der Trends und Lösungen auf dem globalen Gesundheitsmarkt, einschliesslich der Art, wie der Gesundheitsbereich finanziert wird. Die Länder bewegen sich in Richtung breiter aufgeteilter finanzieller Verantwortung zwischen Regierung, der Privatwirtschaft und den Patienten, sogar in historisch von Steuerzahlern und Arbeitgebern finanzierten Systemen. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Verbraucherschutz, der Einsatz von Informationstechnologie und neue Leistungsanreize und Abrechnungsmodelle wie leistungsbezogene Vergütung weltweit an Bedeutung gewinnen, während die Nationen darum bemüht sind, ihre Gesundheitskosten zu senken und Zugang, Sicherheit und Qualität für ihre Bürger zu verbessern.

Mehr als die Hälfte der von PricewaterhouseCoopers Befragten erwarten, dass die Gesundheitsausgaben in Zukunft schneller steigen werden, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Auch wird die Art der Gesundheitsausgaben unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) immer ähnlicher, obwohl die USA weiterhin die höchsten Ausgaben der Welt verzeichnen. Die Amerikaner verbrauchen pro Kopf um 53 Prozent mehr für die Gesundheit, als das Land mit dem nächst höchsten Wert, die Schweiz, und um 140 Prozent mehr, als der Durchschnitt der OECD Länder. PricewaterhouseCoopers schätzt, dass sich die globalen Gesundheitsausgaben in den nächsten 15 Jahren auf USD 10 Billionen verdreifachen werden und damit 21 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in den USA und 16 Prozent des BIP in den anderen OECD Ländern beanspruchen wird.

Der Bericht präsentiert die Best Practices und gemeinsamen Trends der globalen Gesundheitssysteme.

Hier einige Auszüge: Es besteht breite Zustimmung zu geteilter, finanzieller Verantwortung zwischen privaten und öffentlichen Zahlern. Mehr als 75 Prozent der Führungskräfte und Strategen des Gesundheitswesens glauben, dass die finanzielle Verantwortung für diesen Bereich aufgeteilt werden sollte. Nur eine Minderheit der Führungskräfte der Branche in den USA, Kanada und Europa glauben, dass ein vorwiegend über Abgaben finanziertes System ein haltbares System ist. Sogar in Systemen, wo das Gesundheitswesen vorwiegend über Abgaben finanziert wird, wie in Europa und Kanada, sind nur 20 Prozent der Befragten für diesen Ansatz. Trotz der Forderung nach einem allgemeinen Gesundheitssystem in den USA sind nur 6 Prozent der US-Befragten für ein vorwiegend über Abgaben finanziertes System.

- Beispiele aus der Praxis: Die US Gesundheitsausgaben sind bereits zu 46 Prozent über Abgaben finanziert und steigen, da sich die Medicare/Medicaid Programme ausweiten. Marktreformen in von der Regierung gesteuerten Systemen wie in England, den Niederlanden und in Deutschland setzen zunehmend auf Zuzahlungen oder die Deckung durch Pflichtversicherung, mit der Option, Dienstleistungen durch zusätzliche Privatversicherung zu ergänzen.

Der Verbraucherschutz verändert die Art, wie Gesundheitsleistungen erbracht werden. Da die Patienten mehr für ihre eigene Gesundheitsversorgung bezahlen, verlangen sie Abrechnungen und Information über Preise, Sicherheit und Qualität, um bessere Entscheidungen darüber treffen zu können, was sie "kaufen". Gesundheitsorganisationen werden ihre Zahlen offen legen müssen, wenn sie überleben wollen und wie die Automobil- und Airlinebranche damit beginnen müssen, über ihre Preise, Fehlerraten und Sicherheitsnormen zu berichten. Acht von 10 befragten Führungskräften sagten, dass Transparenz eines der wichtigsten Merkmale eines nachhaltigen Gesundheitssystems sein wird. Zwei Drittel glauben, die Krankenhäuser sind derzeit nicht darauf vorbereitet, den Ansprüchen von mündigen Patienten gerecht zu werden.

- Beispiele aus der Praxis: Um Welt-Klasse-Gesundheitsversorgung für seine Bürger sicherzustellen, arbeitet Hamad Medical Corp. in Qatar daran, ein international akkreditiertes Krankenhaus mit gemeinsamer Kommission zu werden. Als Teil einer Initiative zur Gewährleistung der Sicherheit hat Grossbritannien ein sanktionsfreies, medizinisches Fehlermeldesystem eingesetzt, das auf einem Modell der US Federal Aviation beruht.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Übergang zu Wellness und Vorsorge. Vorsorgeaktivitäten und Krankheitsmanagement wurden von zwei Drittel der Befragten als die wichtigsten Wege zur Reduktion der Gesundheitskosten und zum Bedarfsmanagement der Gesundheitssysteme genannt. Gesundheitsförderung und Wellnessinitiativen werden von Arbeitgebern freiwillig umgesetzt und von Regierungen in Auftrag gegeben.

- Beispiele aus der Praxis: Irland hat als Erstes das Rauchen im Innenraum landesweit verboten und dies hat sich seither auf andere Länder ausgebreitet. Die Schweizer überlegen, eine Steuer auf Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Inhalt einzuführen. Grossbritannien denkt über eine Art "Ampel-Beschriftungssystem" auf Nahrungsmitteln nach, um Konsumenten die Entscheidung für gesunde Produkte zu erleichtern. Die leistungsbezogene Vergütung steigt rasant. Falsch ausgerichtete Anreize werden als Grundursache von Qualitätsmängeln im Gesundheitsbereich und ungerechte Aufteilung von Risiken und Belohnungen identifiziert. 85 Prozent der befragten Organisationen sagen, sie haben begonnen, sich in Richtung leistungsbezogener Vergütungsmodelle zu bewegen, ein signifikanter Anstieg in den letzten zwei Jahren.

- Beispiele aus der Praxis: Mediziner in Kalifornien erhalten Boni für das Screening von Patienten nach Krankheiten, deren Behandlung teuer ist, wie Zervikalkrebs und koronare Herzprobleme. Die Niederländer werden 2006 ein neues Krankenversicherungssystem einführen, das ihre Incentive-Struktur neu ausrichtet. Spanien setzt die Patientenwahl als einen Hebel für die Verhaltensänderung von Medizinern ein. Die Informationstechnologie ist das Rückgrat der Gesundheitsversorgung. Das Fehlen der Pflegeintegration wurde als das grösste Problem genannt, dem Gesundheitsdienstleistungssysteme gegenüber stehen, wie mehr als 80 Prozent der Befragten angeben. Drei Viertel der Befragten sahen die Informationstechnologie als wichtigstes Element für die Integration der Pflege (74 Prozent) und für die gemeinsame Nutzung von Information (78 Prozent)an.

- Beispiele aus der Praxis: Das National Health Service (NHS) in Grossbritannien hat innerhalb von 10 Jahren USD 12 Mrd. dafür ausgegeben, um ein nationales Gesundheitsinformations-Netzwerk aufzubauen und verlangt von einigen Medizinern, den Computer zur Abrechnung einzusetzen. Die kanadische Regierung entwickelt den Canadian Health Infoway. Die USA haben das Ziel, ein nationales, medizinisches Berichtssystem zu erstellen. Australien überlegt, die elektronische Abrechnung verpflichtend einzuführen. Innovative Modelle zur flexiblen Gesundheitsbetreuung treten auf den Plan. Viele Länder testen innovativere, adaptierbarere Betreuungsmodelle, um den Zugang und die Produktivität zu erhöhen und Arbeitskräfteengpässe zu verhindern. Dies beinhaltet die Umgestaltung von Spitälern, den Einsatz von Technologie, Outsourcing von bestimmten Abläufen und den Import von Krankenschwestern und anderen Krankenhausmitarbeitern.

- Beispiele aus der Praxis: Norwegen setzt Telemedizin ein, um in abgelegenen Regionen die Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Ein deutsches Unternehmen kauft kleinere Krankenhäuser und setzt sie für spezialisierte, zentralisierte, medizinische High-Tech-Einheiten ein. Mehr als 100 kleinere, spezialisierte Krankenhäuser wurden in den USA in den letzten fünf Jahren errichtet. In Australien bieten 45 Krankenhäuser derzeit "Hospital in the Home".

"Auf dem globalen Gesundheitssektor entwickeln sich immer mehr innovative Lösungen für allgemeine Gesundheitsversorgungsprobleme", sagte Sandy Lutz, Forschungsdirektor des PricewaterhouseCoopers Health Research Institute. "Regierungen und Gesundheitsorganisationen aus allen Branchen und Sektoren müssen einen Weg finden, einander Ideen offen zu legen und auf in der Vergangenheit unbekannte Arten zusammen zu arbeiten".

HealthCast 2020 zeigt sieben gemeinsame Schwerpunkte für Nachhaltigkeit auf, die folgendes umfassen: den Bedarf nach einer gemeinsamen Grundlage für alle Interessengruppen, eine digitale Basis, die Neuausrichtung der Anreize, Qualitäts- und Sicherheitsnormen, die strategische Zuteilung der Ressourcen, Innovation und Prozessmodifikation und adaptierbare Modelle der Gesundheitspflegedienstleistung, die auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet sind.

Der Bericht umfasst die Umfrageergebnisse von 578 Führungskräften, Strategen und Arbeitgebern des Gesundheitssektors aus 27 Ländern zur Einschätzung ihrer Meinungen zur Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems. PricewaterhouseCoopers führte auch detailliertere Interviews mit mehr als 120 Führungskräften aus der Gesundheitsbranche aus 16 Ländern durch. Dazu gehörten Personen aus Australien, Kanada, Europa, Indien, Japan, Singapur, Südafrika, Grossbritannien, den USA und dem Nahen Osten.

Quelle: PricewaterhouseCoopers Health Research Institute

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Die Gesundheitsreform krankt: Deutsche sind unzufrieden

07.11.2005 - Die Gesundheitsreform, eine der größten Herausforderungen unserer Politik, greift nicht: für mehr als 70 Prozent der Deutschen haben die Neuerungen keinerlei Veränderungen bewirkt. Nur 12 Prozent geben an, von den versprochenen Beitragssenkungen profitiert zu haben. Für 18 Prozent haben sich die Beiträge sogar erhöht. Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der medizinischen Versorgung sieht die Mehrheit schwarz: über 77 Prozent der Deutschen glauben, dass die Leistungen bei steigenden Beiträgen weiter gekürzt werden. Um Geld zu sparen, würden rund 40 Prozent der Teilnehmer auf deutsche Standards verzichten und Leistungen, die ihre Krankenkasse nicht übernimmt, im Ausland durchführen lassen. Dies geht aus der vorliegenden Gesundheitsumfrage der Münchner eCircle AG hervor. eCircle Research, der Geschäftsbereich Marktforschung des Unternehmens, hat im Oktober diesen Jahres eine Online-Befragung unter 14.535 Personen durchgeführt und dabei Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die Deutschen die bisherigen Leistungen unserer Politiker beurteilen und wie der Einzelne mit seiner Gesundheit umgeht.


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Eine gesunde Lebensweise spielt eine wichtige Rolle


Die Mehrheit der Teilnehmer (75 Prozent) ist sich bewusst, dass Ernährung für ihre Gesundheit wichtig ist und achten dementsprechend darauf. Gleiches gilt für Sport, den 87 Prozent als positiv für ihre Gesundheit einschätzen, jedoch sind die Deutschen dabei offensichtlicherweise weitaus weniger konsequent: 41 Prozent betreiben nahezu keinen Sport.

Selbstmedikation gewinnt zunehmend an Bedeutung

Die Deutschen sind keinesfalls wehleidig. Mehr als die Hälfte der befragten Personen (53 Prozent) ist in diesem Jahr zwar schon einmal krank gewesen, davon sucht allerdings nur eine Minderheit von 5 Prozent bei leichteren Erkrankungen gleich einen Arzt auf. Die überwiegende Mehrheit wartet erst einmal ab, ob sich der Zustand von alleine verbessert (57 Prozent) oder besucht eine Apotheke, um sich dort beraten zu lassen (38 Prozent) und gegebenenfalls rezeptfreie Medikamente zu kaufen.
Auf das gesamte Jahr gesehen ergibt sich in Bezug auf die Arztbesuche folgendes Bild: die Mehrheit der Teilnehmer geht zwei bis fünf Mal zum Arzt. Bei einem Fünftel der Befragten steht sogar maximal ein Arztbesuch pro Jahr auf dem Programm. Alarmierend ist in diesem Zusammenhang vor allem das Ergebnis, dass 60 Prozent angeben, nicht regelmäßig zur Krebsvorsorge-Untersuchung zu gehen.

Rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) und alternative Heilverfahren sind im Kommen

Zur Behandlung ihrer Erkrankung nehmen über 56 Prozent der Befragten ein verschreibungspflichtiges Medikament ein. Indessen greifen knapp 36 Prozent der Teilnehmer auf ein freiverkäufliches Präparat zurück und fast 16 Prozent nehmen gar keine Medikamente. Rezeptfreie Mittel werden vor allem gegen Fieber, Erkältung und Schnupfen (51 Prozent), gefolgt von Schmerzmitteln (42 Prozent), Halsbeschwerden (25 Prozent), Vitamin- und Nährstoffmangel (18 Prozent) und Allergien (14 Prozent) eingesetzt.

Interessant ist auch, dass ca. 40 Prozent schon einmal alternative Heilmethoden ausprobiert haben. Experimentierfreudig sind hier vor allem die Frauen. Knapp 50 Prozent der Befragten sagen aber, dass sie diese Methoden noch nie in Anspruch genommen haben und knapp 10 Prozent vertrauen der Homöopathie grundsätzlich nicht.

Fakten zur Umfrage

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Untersuchungsdesigns war die Zielsetzung, die derzeitige medizinische Versorgung zu erfassen und die Einstellungen der Menschen zum Thema Gesundheit zu erfragen. Dabei wurden folgende Aspekte beleuchtet:

- Grundstruktur des Gesundheitssystems
- Grundeinstellung zum Thema Gesundheit
- Verhalten im Krankheitsfall
- Statistische Angaben zu häufigsten Erkrankungen und Beschwerden
- Grundstruktur des befragten Panels

Insgesamt 14.535 Personen haben an der Befragung teilgenommen. Die Einladung zur Teilnahme wurde per eMail zugestellt, die Befragung erfolgte direkt per Online-Fragebogen. Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die entsprechenden Grafiken zur Verfügung.

Quelle: eCircle AG
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Biofeedback gegen Schnarchen: elektronischer Schnarch-Schnuller

Zahnmediziner am Universitätsklinikum Göttingen erweitern den "Schnarch-Schnuller" um ein "Biofeedback-Gerät" für Diagnostik und Verlaufskontrolle beim "Nuckeln gegen Schnarchen"

07.11.2005 - Mit einem neuartigen elektronischen "Biofeedback"-Gerät messen Mediziner am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen die "Nuckel-Kraft" von Schnarch-Patienten. Das handliche Gerät ist eine Weiterentwicklung des seit 2003 in der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie (Direktor Prof. Dr. Dr. Hans Georg Jacobs) eingesetzten "Schnarch-Schnullers". Der elektronische Wächter hilft den Ärzten bei der Untersuchung der Ursachen für das Schnarchen und bei der Erfolgskontrolle der Behandlung mit dem "Schnarch-Schnuller". Zurzeit wird das Gerät in der Sprechstunde im Universitätsklinikum Göttingen bei der Erstuntersuchung und zur Optimierung der Übungen eingesetzt.

"Regelmäßiges Fitness-Training mit der Membran-Trichterplatte beseitigt oder verringert bereits jetzt bei mehr als sieben von zehn Betroffenen den nächtlichen Lärmpegel", sagt Prof. Dr. Dr. Wilfried Engelke, Leitender Oberarzt in der Abt. Zahnärztliche Chirurgie und Leiter der Rhonchopathie-Sprechstunde im Göttinger Universitätsklinikum. Die "Nuckel-Übungen" helfen, den Mund- und Rachenraum durch einen physikalischen Trick zu stabilisieren. Der Patient lernt, die Zunge auch nachts in ihrer Park-Position am Gaumen hinter den Frontzähnen zu halten, mit hörbarem Effekt auf das nächtliche "Sägen".

Die Signale des elektronischen "Biofeedback"-Gerätes aus dem Mund des Patienten geben den Göttinger Ärzten innerhalb von zehn Minuten einen Hinweis darauf, ob ein Schnarch-Betroffener für die Behandlung mit dem Schnarch-Schnuller geeignet ist. Fünf Minuten Sitzen und fünf Minuten Rückenlage mit dem elektronischen Wächter im Mund reichen dazu aus. Für etwa drei von zehn Patienten eignet sich die Behandlung nicht. Diese Personen leiten die Ärzte unmittelbar zu einem geeigneten Experten weiter. Überflüssige Behandlungskosten und -zeiten lassen sich durch die Untersuchung mit der elektronischen Membrantrichterplatte vermeiden.

Bereits Neugeborene nuckeln mit großer Saugkraft an Brust oder Flasche. Muskeln in Zunge und Rachen erzeugen einen kräftigen Unterdruck in ihrem Mund. Auch Erwachsene beherrschen die Nuckel- und Schluckbewegungen der Säuglinge, nutzen sie aber oft nicht ausreichend. Lautes nächtliches Schnarchen durch ein schlabberndes Gaumensegel kann die Folge sein. "Nuckeln will - wieder - gelernt sein. Und von der intelligenten Anwendung des Schnarch-Schnullers hängt es ab, ob die Behandlung Erfolg hat", sagt Prof. Dr. Dr. Wilfried Engelke.

Der elektronische Schnarch-Schnuller dient bereits jetzt in einem Pilotprojekt mit der Universität de Entre Ríos, Argentinien, zur Ferndiagnose von Schnarchern über das Internet. Später soll das Gerät als elektronischer Heimtrainer serienmäßig hergestellt und vom Patienten zuhause angewandt werden.

Quelle: Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen
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Selbsthypnose: Denken Sie sich gesund!

Hamburg (ots) - 31.10.2005 - Rückenleiden, Kopfweh oder Rheuma - unsere Gedanken haben die Energie, Beschwerden effektiv auszuhebeln: Selbsthypnose macht's möglich. "Allerdings haben manche Menschen einen schweren Zugang dazu, andere einen leichteren. Aber 80 Prozent kommen mit Selbsthypnose gut zurecht", sagt Dr. Wolfgang Blohm in der Frauenzeitschrift FÜR SIE, die am 31. Oktober 2005 erscheint. Er ist Chef der Hypnose-Klinik Dr. Blohm in Wyk auf Föhr. Es kommt zudem darauf an, welcher Hypnose-Typ man ist. Dr. Blohm: "Wenn man stark auf Musik reagiert, kann man sich einstimmen, indem man sich bequem hinsetzt und seine Lieblingsmusik hört. Wenn man ein visueller Typ ist, kann man sich in ein Bild vertiefen."

Bei lokalen Beschwerden wie Zahnweh kann es beispielsweise helfen, an kühlendes Eis zu denken, bei pochenden Kopfschmerzen an einen klaren, kalten Wintertag. FÜR SIE-Tipp: Selbsthypnose üben, auch wenn es einem gut geht. Dann gelingt die Entspannung im "Ernstfall" schneller. Auch Hypnose-CDs können dabei unterstützen.

Gute Erfahrungen mit Selbsthypnose haben Ärzte auch bei chronischen Schmerzen gemacht. Im Rahmen einer Studie der Uni Göttingen wandten Patienten Selbsthypnose regelmäßig an. Bei über 70 Prozent der Testpersonen besserten sich die Beschwerden deutlich, sie mussten weniger Medikamente nehmen. Und: Dadurch, dass die Betroffenen den Schmerz kontrollieren konnten, fühlten sie sich ihm weniger ausgeliefert.

Quelle: Für Sie

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medizinfuchs.de mit laiengerechten Arzneimittel-Informationen und zusätzlichen Sparmöglichkeiten für Gesundheitsprodukte im Internet

Berlin - 24.10.2005 (ots) - Der Medikamenten-
Preisvergleich medizinfuchs.de bietet dem Verbraucher nunmehr auch umfassende und verständliche Arzneimittel-Informationen im Internet an. Für die steigende Nachfrage nach Angeboten zur Selbstmedikation des Verbrauchers ist die verständliche Aufbereitung der Arzneimittel-Beschreibungen ein neuwertiger Service.

Zusätzlich haben Gesundheits-Interessierte verschiedene Möglichkeiten nach einem Medikament zu suchen. Durch Eingabe von Medikamentenname, Wirkstoff, Erkrankung oder Anwendungsgebiet wird der Verbraucher zum Ziel seiner Arzneimittel-Recherche geführt. Der angebundene Preisvergleich ermittelt abschließend die günstigsten Online-Apotheken für das Produkt, dort werden Bestellung und Versand fachgerecht abgewickelt. Außerdem können auch wirkstoffidentische Präparate mit gleicher Wirkung wie z.B. Generika mit einem Mausklick preislich ermittelt werden.

Durch die richtige Produktauswahl entsteht ein weiteres Sparpotenzial für den Konsumenten, welches die Ersparnis im anschließenden Preisvergleich von durchschnittlich 30% weit übertreffen kann. Für den Suchbegriff "Aspirin" ist somit eine Einsparung von über 80% für den Verbraucher möglich. Mit den neuen patienten-
orientierten Informations-Angeboten entspricht medizinfuchs.de rechtzeitig zur Erkältungszeit der wachsenden Nachfrage an Arzneimittel-
Bestellungen im Internet und unterstützt den Verbraucher bei dem Wichtigsten - seiner Gesundheit.


Quelle: medizinfuchs.de

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Schwangere: Vorsicht bei der Katzenpflege!

Baierbrunn - 24.10.2005 (ots) - Schwangere sollten nicht das Entsorgen von Katzenstreu übernehmen, denn in im Katzenkot finden sich häufig die Erreger der Toxoplasmose. Mit diesem Parasiten infiziert ist zwar jeder zweite Deutsche, ohne es zu bemerken.

Spielende Katze
Bild: Photocase

Steckt eine Frau sich aber in der Schwangerschaft erstmals damit an, gibt sie den Erreger an das Baby weiter, dem es schwere Schäden zufügen kann. Aber: „Wenn Sie eine Katze haben, müssen Sie diese nicht abschaffen“, beruhigt Prof. Uwe Groß, Toxoplasmose-Experte an der Universität Göttingen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Bei normalem Kontakt zum Tier sei das Risiko zu gering. Mit dem Kot allerdings soll die werdende Mutter nicht in Berührung kommen.

Quelle: Wort und Bild / Apothekenumschau


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Neues Gewebe innerhalb von 35 Minuten

London - 17.10.2005 - Wissenschafter des University College London www.ucl.ac.uk können nach eigenen Angaben neues Gewebe innerhalb von Minuten statt innerhalb von Tagen wachsen lassen. Der langwierige Vorgang kann einfach dadurch beschleunigt werden, dass das Wasser im Ausgangsmaterial entfernt wird. Nach einer derartigen Schrumpfung um mindestens den Faktor 100, konnte Gewebe innerhalb von 35 Minuten geschaffen werden. Diese Entwicklung soll es Ärzten künftig ermöglichen, Implantate direkt am Krankenbett herzustellen, berichtet das Fachmagazin Advanced Functional Materials www3.interscience.wiley.com Derzeit wird Gewebe für Hauttransplantationen oder andere vergleichbare Eingriffe mittels eines Gerüstes aus Zellen im Labor hergestellt. Es kann in der Folge zwischen einer und zwölf Wochen dauern, bis die erforderliche Gewebemenge zur Verfügung steht.


Bild: Photocase

Das Team um Robert Brown untersuchte, wie die für die Herstellung von Gewebe notwendige Zeit verringert werden kann. Die Forscher experimentierten in der Folge mit Collagen, das als natürliche Unterstützung für Haut, Knochen und Sehnen dient. Die Entfernung des Wassers mittels der so genannten Plastic Compression bedeutet, dass das Collagen in etwas mehr als einer halben Stunde hergestellt werden konnte. Das entstandene Gewebe entstand nicht nur viel rascher als mit herkömmlichen Verfahren, es schien auch stärker zu sein und damit eher die Eigenschaften echten Collagens aufzuweisen. Brown erklärte, dass das neue Verfahren einfache und kontrollierbare Möglichkeit zur Herstellung von Gewebestrukturen biete.

In einem nächsten Schritt soll getestet werden, ob dieses Verfahren auch zur Behandlung von verletztem Gewebe eingesetzt werden kann. "Das Ziel ist ein rasches, kostengünstiges und automatisches Verfahren zur Herstellung von starken Geweben zu schaffen. Die chirurgischen Abteilungen der Krankenhäuser könnten dann mit einem Werkzeugkasten für Ersatzteile in der Wiederherstellungschirurgie ausgestattet werden." Tim Hardingham vom UK Centre for Tissue Engineering begrüßte die Möglichkeiten, die das neue Verfahren bietet. Der zukünftige Erfolg werde jedoch davon abhängen, wie die Implantate im Körper bestehen und wie sie durch natürliche Vorgänge im Körper verändert werden. Zusätzlich müsse laut BBC bekannt sein, ob die Implantate später durch normales Gewebe ersetzt werden können.


Quelle: pressetext.austria

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Motivationskiller Teamwork
Leistung und Kreativität beruhen auf dem Einsatz des Einzelnen

Bonn/Köln - 10.10.2005 - Nur Teamarbeit führt zum Erfolg. Diese Regel war über eine lange Zeit das A und O der Personalführung. Doch die Zweifel an dieser Arbeitsform mehren sich. Die Zeitschrift Capital www.capital.de hat sogar das "Ende eines Mythos" ausgerufen. Es handele sich schlicht um eine Führungs-Philosophie aus den siebziger Jahren, die nach dem Motto "Wir sind alle gleich" angelegt sei und als Motivationskiller wirke.

Paar Schuhe
Bild: photocase

Nach Forschungsarbeiten des Instituts für Arbeitsökonomie der Ruhr-Universität Bochum www.ruhr-uni-bochum.de sind die Mitarbeiter in vielen Unternehmen der zahlreichen und Zeit raubenden Meetings überdrüssig. Die Menschen wollten klar Aufgabenteilung und individuelle Ziele. "Wir brauchen eine Renaissance der Führung in den Unternehmen", so Marc Emde, Mitglied der Geschäftsleitung der Kirch Personalberatung www.kirchconsult.de in Köln, gegenüber pressetext. "Damit ist keine Führung nach Feldherrenart gemeint, sondern die klare Vereinbarung von festen Regeln und Zielen, die eine Führungskraft mit den Mitarbeitern abspricht und später auch kontrolliert. In den so genannten Meetings weicht man der Arbeit und der klaren Verantwortung oft nur aus."

Emde ist genau wie der Schweizer Managementberater Fredmund Malik vom Management Zentrum Sankt Gallen www.malik-mzsg.ch der Ansicht, dass Teamwork zurzeit massiv überbewertet werde. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Proudfoot www.proudfoot.de verbringt jeder Arbeitnehmer pro Jahr rund 84 Tage mit unproduktiver Arbeit. Allein in Deutschland entsteht so ein finanzieller Schaden von 219 Milliarden Euro. Auch Proudfoot-Berater sehen Meetings als besonderes Produktivitätshemmnis.

"Es wäre aber völlig verfehlt, jetzt die Gegenphilosophie zur vermeintlich reinen Lehre der Teamarbeit apodiktisch zu vertreten", so Emde. Spontane Gespräche und Treffen seien durchaus sinnvoll, wenn der Wunsch nach Austausch von Wissen und Informationen bestehe. Komplexe Aufgaben ließen sich nur lösen, wenn eine Führungsperson, die für ein Projekt Verantwortung trage, den unterschiedlichen Sachverstand verschiedener Personen an einen Tisch bringe. Für sinnvoll hält er die Idee der Werbeagentur Jung von Matt www.jvm.de, die Meetings nur noch an einem Stehtisch stattfinden lässt. Dann bestehe nämlich keine Gefahr, es sich gemütlich zu machen und viel Zeit unproduktiv zu vertrödeln.

Teams funktionierten nur so lange, so Capital, wie der Einzelne richtig motiviert sei, seine Ideen zur Umsetzung zur Verfügung zu stellen. Dies dauere nur so lange, wie seine individuellen Vorschläge auf Resonanz stießen. Kreativität beruhe oft auf der harten Arbeit von Einzelnen und werde mit Sicherheit nicht bei grassierenden Brainstormings gefunden. Teamarbeit sei dann schlecht, wenn sie von schwachen Chefs missbraucht werde, um vor der eigenen Verantwortung zu entfliehen.


Quelle: Gunnar Sohn / pte
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Tod im Schlaf entschlüsselt -
Alternde Steuerzellen des Atemzentrums versagen

Baierbrunn (ots) - 10.10.2005 - Der „sanfte Tod“ im Schlaf älterer Menschen beruht wahrscheinlich auf dem fortschreitenden Untergang von Steuerzellen im Atemzentrum, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Region des Gehirns sorgt ohne unsere bewusste Einflussnahme dafür, dass wir auch im Schlaf weiteratmen. Jack Feldmann von der University of California (USA) konnte nachweisen, dass Labormäuse um so öfter Atemstillstände erlitten, je mehr Steuerzellen angestorben waren. Er hält das Ergebnis für auf den Menschen übertragbar. Krankheiten wie Parkinson oder Schäden an Herz und Lunge scheinen den Abbau der Zellen zu beschleunigen.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Winterkinder werden häufiger 105

26.09.2005 - Im Winter geborene Menschen können mit höherer Wahrscheinlichkeit ihren 105. Geburtstag feiern als solche, die im Frühjahr das Licht der Welt erblickt haben. Das haben Rostocker Bevölkerungsforscher ermittelt. Für Dezemberkinder liegt die Wahrscheinlichkeit demnach gut 16 Prozent über, für Junikinder dagegen 23 Prozent unter dem Durchschnitt.

Der neue Befund unterstreiche die Bedeutung der ersten Lebensjahre für die weitere gesundheitliche Entwicklung, erklären Gabriele Doblhammer von der Universität Rostock und ihre Kollegen vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die Forscher präsentieren ihre Resultate im Fachblatt "Experimental Gerontology" und im Magazin "Demografische Forschung".

Für ihre Studie konnte die Gruppe auf Informationen des Bundespräsidialamts zurückgreifen. Der Bundespräsident sendet Personen vom 105. Geburtstag an Gratulationsbriefe. Doblhammer und ihre Kollegen analysierten nun Daten über 925 Empfänger solcher Schreiben in den Jahren 1989 bis 2002. Geboren in den Jahren 1881 bis 1898, haben diese "Supercentennarians" nicht nur die hohe Säuglingssterblichkeit am Ende des 19. Jahrhunderts überstanden, sondern auch zwei Weltkriege.

Der Vergleich mit Daten aus Dänemark zeigte, dass die Lebenserwartung mit der Säuglingssterblichkeit nach dem Geburtsmonat korreliert, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestand. Eine Ursache für dieses Muster scheinen saisonal auftretende Infektionskrankheiten im Verein mit Nichtstillen bzw. Abstillzeitpunkt zu sein: So erlitten in der wärmsten Jahreszeit nicht oder nicht mehr gestillte Kinder häufiger Magen-Darm-Infekte, die ein Großteil von ihnen nicht überlebte. Und auch eine überstandene Infektion zog ein höheres Risiko für chronische Erkrankungen im Erwachsenenalter nach sich.

Quelle: scienceticker

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Magenprobleme? Espresso trinken! -
Trotz starkem Aroma eine milde, säurearme Kaffeesorte

Baierbrunn (ots) - 26.09.2005 - Wer nach einer besonders magenschonenden Kaffeesorte sucht, sollte es einmal mit Espresso versuchen, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Ausgangsprodukt des so kräftig schmeckenden Getränks sind milde, säurearme Kaffeebohnen. Weil sie länger und bei höheren Temperaturen gebrannt werden, zersetzen sich 70 Prozent der magenreizenden Chlorogensäure. Bei der Zubereitung mit heißem Wasserdampf lösen sich zudem kaum Bitter- und Gerbstoffe, die ebenfalls den Magen reizen.

Quelle: Wort und Bild -Apotheken Umschau

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MP3-Benutzer riskieren Hörschäden

26.09.2005 - Millionen hören täglich Musik aus ihren MP3 Playern, doch die beliebten Musikabspielgeräte verursachen Hörschäden bei einer Vielzahl an Hörern, besonders unter jungen Leuten.

MP3-Player machen den Musikgenuss überall zugänglich, doch die Lautstärke in Verbindung mit permanentem, täglichem Hören der tragbaren, praktischen Geräte können sich sehr schädigend auswirken. Das zeigten kürzlich durchgeführte Studien.

In einer australischen Studie sprachen Forscher auf den Straßen Melbournes und Sydneys 55 zufällig ausgewählte Passanten mit Musikabspielgeräten an. Die Forscher liehen sich die Geräte aus und maßen die Lautstärke, die der jeweilige Passant gerade eingestellt hatte. Die Messung ergab, dass 25 Prozent dieser Personen die Musik bei schädigenden Lautstärken abspielten und dadurch ihr Gehör gefährdeten. Die durchschnittliche Lärmbelastung wurde auf 79,8 dB festgelegt.

Junge Leute in der Gefahrenzone
MP3-Player sind besonders beliebt bei jungen Leuten, weshalb sich ein Forscherteam des britischen Gehörlosenbunds dazu veranlasst fühlte, den Gebrauch von RNID von MP3-Playern bei 18-24-Jährigen zu untersuchen.

Es stellte sich heraus, dass 39 Prozent der jungen Erwachsenen ihren Player durchschnittlich eine Stunde oder länger am Tag benutzten, um damit Musik zu hören. Ganze 42 Prozent der jungen Leute glaubten, dass sie die Musik bei exzessiver Lautstärke hören. Ganze 66 Prozent berichteten, dass sie häufig ein Piepen oder Rauschen im Ohr hören. Diese Geräusche können erste Anzeichen dafür sein, dass junge Leute die Player zu laut einstellen, so die Forscher.

Der RNID bewertet die Ergebnisse der Studie als höchst bedenklich. Die Organisation reagierte kürzlich mit ihrer “Don’t Lose the Music” Kampagne, um die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken.

”Es besteht die Gefahr, dass ein lange andauernder Gebrauch bei großer Lautstärke das Gehör permanent schädigen wird. Die Kampagne “Don’t Lose the Music” möchte die Menschen auf die Gefahren aufmerksam machen, so dass sie auch langfristig die Musik genießen können. Schutzfilter für Ohrhörer gibt es in vielen großen Geschäften zu kaufen und es sollten regelmäßig Pausen beim Musikhören eingelegt werden,” so Brian Lamb, Kommunikationschef des RNID, in einer Presseerklärung.

Quelle: RNID

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Schluss mit der Dauermüdigkeit

Hamburg (ots) - 19.09.2005 - Wer kennt sie nicht, die Tage, an denen die Müdigkeit einfach nicht aus den Knochen weicht und zur bleiernen Last wird. Handelt es sich dabei aber um einen Dauerzustand, ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Erster Schritt: nach den Gründen forschen. "Meist sind die Ursachen relativ harmlos", sagt Prof. Dr. Wilfred Nix in der Frauenzeitschrift FÜR SIE, die am 20. September 2005 erscheint. "In etwa 15 Prozent der Fälle jedoch geht eine chronische Erschöpfung auf organische Erkrankungen zurück", weiß der Leitende Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik in Mainz. Dazu gehören beispielsweise Infektionen, Diabetes mellitus, Magen-Darm-Probleme oder eine Schilddrüsenunterfunktion. Ein Gesundheitscheck gibt Aufschluss.

Auch viele Arzneien können dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken und so bettreif machen - etwa Benzodiazepine gegen Schlafstörungen, Antiallergika, Hustenstopper mit Kodein oder Betablocker zum Schutz vor Herzinfarkt. Andere Medikamente wiederum halten den Schlaf fern und machen auf diesem Umweg müde - zum Beispiel Gyrasehemmer gegen bakterielle Infektionen oder der Appetitzügler Sibutramin.

Überhaupt ist fehlende oder gestörte Nachtruhe der häufigste Grund für Tagesmüdigkeit. Allerdings: "Oft entpuppt sich mangelnde Schlafhygiene als Ursache", so Nix in FÜR SIE. "Wer beispielsweise regelmäßig im Bett isst oder fernsieht, verhindert, dass sich der Körper rasch auf Schlafen programmiert." Typische Schlafräuber sind auch das Syndrom der ruhelosen Beine und die so genannte Schlafapnoe, bei der es nachts zu kurzen und unbemerkten Atemstillständen kommt. Entdeckt werden solche Beschwerden oft erst im Schlaflabor - der Anlaufadresse für alle chronischen Schlafstörungen.

Was darüber hinaus Energie kostet: zu viel essen, stubenhocken statt sporteln, womöglich auch zu viele Pinot Grigios und Glimmstängel. Kleine Gesundheitssünden, die den Stoffwechsel träge werden lassen, die Durchblutung der Gefäße verringern, die Körperabwehr schwächen. Das Gegenprogramm ist simpel, erfordert aber Disziplin: viel frisches Obst, Gemüse und Eiweiß, dazu Ausdauersport wie Jogging - aber auch Entspannungsinseln im Alltag.

Quelle: Für Sie

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„Armut ist ständiger Stress“ -
Mehr Krankheiten, kürzeres Leben

Baierbrunn (ots) - 12.09.2005 - Gesundheit und Lebenserwartung hängen direkt mit dem Lebensstandard zusammen. Arme haben ein etwa anderthalb- bis zweimal so hohes Risiko für bestimmte Krankheiten wie Bronchitis und Diabetes als Altersgenossen in den höchsten Einkommensklassen.

„Die Bedürftigsten sind zwar am stärksten betroffen“, sagt Thomas Lampert vom Berliner Robert-Koch-Institut im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, „der Effekt ist aber auf jeder Stufe messbar.“ Arme seien in einer ständigen Stress-Situation, die zahlreiche Krankheiten begünstige, vor allem wenn sie mit solchen Situationen nicht konstruktiv umgingen. „Und das ist wiederum eine Frage der Bildung“, sagt Lampert. Gebildete nehmen Krankheitssymptome ernster und sind empfänglicher für einen gesunden Lebensstil.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Impfung gegen Gürtelrose -
Impfstoff in den USA vor der Zulassung

Baierbrunn (ots) - 29.08.2005 - In den USA ist ein Impfstoff gegen die Gürtelrose erfolgreich getestet worden, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Mit dem Immunpräparat wurden rund 38.000 Amerikaner behandelt. Ergebnis nach gut drei Jahren Beobachtungszeit: Geimpfte erkrankten um rund 50 Prozent seltener an Gürtelrose als Personen ohne Schutz. Für den US-Markt hat der Hersteller nun die Zulassung beantragt. Die Gürtelrose ist eine Erkrankung durch das Varicella-Zoster-Virus. Im Kindesalter verursacht es die Windpocken, im höheren Lebensalter den Gürtelrose genannten, schmerzhaften Hautauschlag.

Quelle: Wort und Bild - Senoren Ratgeber

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Die lautlose Gefahr: "Syndrom X" in Deutschland weit verbreitet

Hamburg (ots) – 22.08.2005 - Eine tückische Stoffwechselstörung breitet sich in Deutschland aus: Syndrom X, auch "Metabolisches Syndrom" genannt. In den USA gilt sie bereits als Volksseuche: Laut einer Studie sind schon 50 Prozent aller Amerikaner über 50 betroffen. Experten schätzen bei uns einen ähnlich hohen Anteil an Erkrankten. Und auch immer mehr Jüngere – sogar Kinder und Jugendliche – gehören dazu. Das meldet die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe vom 23. August 2005.

Die Ursache für die Erkrankung ist neben der Veranlagung oft auch eine falsche Lebensweise, die bei uns leider weit verbreitet ist: zu wenig Bewegung in Kombination mit nährstoffreichem Essen. Auf Dauer führt das nicht nur zu Übergewicht, sondern häufig ebenfalls zu hohen Triglycerid-Werten (schädliche Blutfette), niedrigen HDL- Cholesterin-Werten (gefäßschützende Blutfette), Bluthochdruck und einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel.

Und dieser Mix hat es in sich! Denn kommen die genannten vier gefährlichen Faktoren zusammen, steigt das Risiko einer Diabetes- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung sprunghaft an. Dazu Prof. Diethelm Tschöpe, Direktor des Herz- und Diabeteszentrums NRW, im FÜR SIE- Interview: "Das ist die Tücke des Syndroms: Es entwickelt sich überwiegend symptomfrei. Natürlich kann Sie das Übergewicht optisch stören. Aber das ist oft auch das einzige Signal und wird daher nicht ernst genommen. Da bedarf es schon eines richtigen Paukenschlages: Schlaganfall oder Herzinfarkt katapultieren eine Entwicklung, die schon lange im Verborgenen währte, plötzlich ins Patientenbewusstsein." Die beste Vorbeugung: viel Bewegung in den Alltag einbauen und darauf achten, möglichst wenig einfache Kohlenhydrate wie Weißbrot, Süßigkeiten und Softdrinks, dafür mehr Obst, Gemüse und Fisch zu essen. Außerdem: regelmäßig einen Check beim Arzt machen lassen.

Quelle: Für Sie

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Krank im Sommer: Der Grippe keine Chance geben

Eschborn (ots) - 16.08.2005 - Gerade in der heißen Jahreszeit, direkt vor dem Urlaub oder gar mittendrin stellt sich bei vielen Menschen die Sommergrippe ein. Warum das so ist, wie man es vermeiden kann und wann es gefährlich wird, darüber berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August. Zu viel Sonne schadet dem Immunsystem. Dazu noch die Temperaturunterschiede, wenn zum Beispiel der erhitzte Körper ins kühle Nass des Schwimmbades taucht oder die Nächte auf der Terrasse verbracht werden.

Das ist einfach zu viel für das komplizierte Abwehrsystem: Schnupfen, Husten, Fieber, Erbrechen oder Durchfall sind die Folgen der Sommergrippe, die zwar auch durch Viren ausgelöst wird und das Allgemeinbefinden erheblich beeinträchtigen kann, aber nichts mit der gefürchteten Influenza-Grippe zu tun hat.

Verantwortlich für die Sommergrippe ist nicht das Grippevirus, sondern wesentlich harmlosere Erkältungsviren. Damit es nicht so weit kommt, sollte man Zugluft und starke Temperaturunterschiede meiden, nicht mit nasser oder durchgeschwitzter Kleidung herumlaufen, das Sonnenbaden nicht übertreiben und rechtzeitig abends aus der Kühle ins warme Zimmer gehen oder etwas Warmes anziehen.

Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte

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Naturarzneimittel ernster nehmen - Wechsel- und Nebenwirkungen auch bei pflanzlicher Medizin bedeutsam

Baierbrunn - 01.08.2005 (ots) - Sowohl Patienten als auch Ärzte sollten stets darauf achten, ob neben verordneten Medikamenten Phytopharmaka (Naturarzneimittel) eingenommen werden. Neben- und Wechselwirkungen dieser Arzneien seien zwar selten, aber durchaus möglich, sagt der Pharmakologe Dr. Andreas Johne vom Institut für Klinische Pharmakologie der Charité-Universitätsklinik Berlin im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Die unerwünschten Wirkungen beruhten „auf denselben Mechanismen wie bei synthetischen Arzneimitteln“, erklärt der Experte. Am häufigsten würden Enzyme beeinflusst, die eine Rolle beim Abbau von Arzneimitteln im Körper spielen. Dadurch kann es zu Unter- und Überdosierungen kommen. Patienten sollten ihre Ärzte unbedingt informieren, wenn sie sich mit pflanzlichen Arzneimitteln selbst behandeln und umgekehrt Ärzte ihre Patienten häufiger danach fragen.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Fachkompetente Hilfe für umweltbedingt Erkrankte

25.07.2005 - Am 20. Juli 2005 wurde in München der gemeinnützige Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter gegründet. Der Zusammenschluss anerkannter Umweltmediziner und Fachspezialisten ist keine Selbsthilfegruppe Betroffener, sondern arbeitet ehrenamtlich mit dem Ziel, durch die Beschaffung von Mitteln umweltbedingt Erkrankte in den folgenden Bereichen zu unterstützen:

1. Diagnosestellung
2. Hilfe zum Lebensunterhalt sowie Hilfe bei der Sanierung des Wohnumfeldes
3. Finanzielle Unterstützung umweltmedizinisch anerkannter Therapien

Die Punkte 1) bis 3) gelten nur für bedürftige Personen im Sinne der Abgabenordnung. Höchste Priorität hat für den Verein die Publikation neuester Forschungsergebnisse in den Medien und die Informationsweitergabe an die Betroffenen. Die breite Öffentlichkeit erhält durch den Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter eine fachkompetente Plattform für Themen wie z.B. die epidemische Ausbreitung von Allergien, die Zunahme von feinstaubbedingten Erkrankungen, multipler Chemikaliensensitivität (MCS), chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS) und eine zunehmende Elektrosensibilität.

Hunderttausende sind betroffen, und die Anzahl der Erkrankten steigt täglich, so dass inzwischen mindestens 5% der Gesamtbevölkerung betroffen sind (siehe Freiburger und Bamberger Appell).

www.umweltbedingt-erkrankte.de

Quelle: Verein z. Hilfe umweltbedingt Erkrankter

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Sommer, Sonne, Sonnenbrand -
Nur wenige Deutsche sorgen sich um Hautkrebs

Essen (ots) - 18.07.2005 - 90 Prozent aller Sonnenbrände passieren im Juni, Juli und August. Und jeder Sonnenbrand erhöht die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Viele Deutsche sind sich der Gefahr nicht bewusst, das ergab aktuell eine im Auftrag der Essener Krankenkasse ktpBKK durchgeführte repräsentative Umfrage von tns emnid.

73 Prozent der Befragten haben sich noch nie einer Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge unterzogen. Während die über 60-Jährigen sich mit 35 Prozent am häufigsten untersuchen ließen, scheinen die 14-39-Jährigen die geringste Sorge um ihre Haut zu haben: 82 Prozent haben noch nie an Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen.

"Wir engagieren uns seit Jahren für mehr Hautkrebs-Früherkennung", erklärt der ktpBK
K-Vorstandsvorsitzende Reiner Geisler, "und für unsere Versicherten in Bayern bezahlen wir diese Untersuchung jetzt sogar wieder. In den anderen Bundesländern dürfen wir das seit 2002 nicht mehr. Vorher haben wir gemeinsam mit dem angesehenen Bochumer Hautkrebsexperten Prof. Peter Altmeyer mehrere Jahre lang bundesweit Screenings durchgeführt und viele Menschenleben retten können. Wir wollen erreichen, dass wir das auch wieder bundesweit tun dürfen."

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken jährlich weltweit zwei Millionen Menschen an Hautkrebs. Allein in Deutschland sind es 100.000. Umso wichtiger also, sich zu schützen und seine Haut regelmäßig auf erste Anzeichen gefährlicher Hautveränderungen untersuchen zu lassen. Bei Malignen Melanomen, dem so genannten schwarzen Krebs, kann eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sogar lebensrettend sein.

Quelle: presseportal

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Wasser im Ohr: Nicht kratzen! -
Kleine Verletzungen fördern Gehörgangs-Entzündung


Foto: Pixelquelle

Baierbrunn (ots) - 04.07.2005 - Leicht dringt beim Schwimmen Wasser in den Gehörgang ein und verursacht ein unangenehmes Druckgefühl. Wer jetzt genervt im Ohr bohrt oder kratzt, holt sich oft eine noch viel lästigere und manchmal sogar gefährliche Gehörgangsentzündung. „Das ist so typisch, dass wir die Entzündung des äußeren Gehörgangs auch Badeotitis nennen“, sagt Dr. med. Thomas Schrom, Oberarzt an der Hals-Nasen-Ohren Klinik der Berliner Universitätsklinik Charité, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Eingedrungenes Wasser lässt sich mit einer Lage eines zusammengedrehten Kosmetik- oder Papiertaschentuchs aufsaugen. Stochern mit dem Finger oder irgendwelchen Gegenständen kann den Gehörgang verletzen. Das erleichtert Keimen aus dem eingedrungenen Wasser, eine Infektion auszulösen.

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Keine Chance für die Sommergrippe! - Immunsystem

Fieber messen
Foto: djd

27.06.2005 - . Die Natur steht in voller Pracht, die Sonne strahlt vom Himmel. Ganz Deutschland träumt vom Draußensitzen, einer Radtour, einem erfrischenden Bad im Meer oder einer Fernreise. "Doch Vorsicht! Der Sommer stellt das Immunsystem vor eine Herausforderung", sagt Dr. Holger Wehner, Chefarzt der gisunt-Klinik in Zetel bei Wilhelmshaven. Draußen tropisch heiß - innen eiskalt klimatisiert. Wer durchgeschwitzt in Kaufhäuser, Einkaufszentren, Flugzeuge oder Büros kommt, erkältet sich schnell. Ein erhöhtes Risiko besteht auch bei Fernreisen. Andere Länder - andere Viren. Die Abwehrkräfte sind mit fremden Krankheitserregern überfordert. Ergebnis: Millionen Deutsche verbringen die schönsten Wochen des Jahres mit Sommergrippe im Bett.

Gute Gründe, das Immunsystem auf die Hürden des Sommers vorzubereiten. Milzpeptide spielen dabei eine Schlüsselrolle. Denn jede Sekunde sorgen sie dafür, dass Helfer-, Fress- und Killerzellen Krankheitserreger aufspüren und sie vernichten. Der Körper produziert diese Hilfssheriffs des Immunsystems in der Milz zwar auch selbst - aber bei besonderen Belastungen braucht die Milz Unterstützung. Und die liefern Polyerga-Dragées (rezeptfrei, Apotheke) mit den Wirkstoffen der Schweinemilz. Studien zeigen: Milzpeptide machen Killerzellen aktiver, Infektionen treten seltener auf oder gehen schneller wieder vorbei.


Quelle: djd

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Antischnarch-Tipp von Gorbatschows Leibarzt - Mastixöl

Pflanze
Foto: djd

20.06.2005 - Nicht nur der Schnarcher leidet unter den nächtlichen Auswirkungen seines Sägekonzertes, sondern auch der Bettgenosse fühlt sich gerädert und unausgeschlafen - getrennte Schlafzimmer sind oft die Folge. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Leistungsschwäche sind typische Symptome, die diesen Menschen das Leben erschweren.

Grund der unangenehmen Geräuschkulisse ist ein zu schlaffes Gaumensegel und eine trockene Mundschleimhaut. Verschiedene Behandlungsansätze liefern nur unbefriedigende Ergebnisse oder sind dem Patienten kaum zuzumuten. Eine Operation ist mit vielen Risiken behaftet und führt zudem oft nicht zum gewünschten Erfolg.

Einen Ausweg auf natürlicher Basis bietet Betroffenen z.B. Schnarexol (rezeptfrei als praktisches Spray in Apotheken erhältlich). Mit Hilfe des darin enthaltenen Mastixöls, einer Substanz des Mastixbaumes, wird das zu schlaffe Gaumensegel wieder gestärkt, besser durchblutet und befeuchtet. Ätherische Öle wie Lavendel, Fenchel, Salbei oder Pfefferminz wirken unterstützend und sorgen zudem für einen wohlriechenden, frischen Atem.

Erfreulichen 70 Prozent der Geplagten konnte laut einer so genannten Doppelblindstudie durch Schnarexol geholfen werden. In einer weiteren Studie der Universität Kiew unterstrich der Leibarzt von Michail Gorbatschow ebenfalls die Wirksamkeit des Mastixöls.

Quelle: djd

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Täglicher Flüssigkeitsbedarf steigt jetzt auf bis zu vier Liter an: Im Sommer regelmäßig und mehr trinken

Hamburg (ots) - 20.06.2005 - Wissenschaftler: "Schwindel und Kopfschmerzen als Folgen des Flüssigkeitsmangels" - Markierung an der Wasserflasche erinnert ans Trinken Im Sommer ist das regelmäßige Trinken ein Muss, denn jetzt steigt der Flüssigkeitsbedarf stark an. "In den Sommermonaten kann sich der tägliche Flüssigkeitsbedarf von zwei auf bis zu vier Liter erhöhen. Ohne ausreichende Versorgung mit Wasser wird der Kreislauf überbelastet und die Leistungsfähigkeit sinkt. Kopfschmerzen und Schwindel sind dann dringliche Alarmzeichen", so Uwe Dresel, Sportwissenschaftler der Deutschen Angestellten Krankenkasse DAK.

Der Konsum von Koffein im Kaffee oder gar Zigaretten kann den Flüssigkeitsbedarf indes noch erhöhen. Wer das regelmäßige Trinken - zum Beispiel am Arbeitsplatz - oft vergisst, kann sich mit einem Trick helfen. Der Tipp von Volvic naturelle: Mit einer kleinen Markierung an der Wasserflasche, zum Beispiel einem Aufkleber, kann sich jeder kontinuierlich daran erinnern, welche Wassermenge in der Folgezeit - zum Beispiel in der nächsten Stunde - zu trinken ist, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. So kann über die Dauer eines Tages der Bedarf von zwischen zwei und vier Litern gedeckt werden. DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel: "Es ist gerade im Sommer besser, vorsorgend zu trinken und den eigenen Wasservorrat vorab aufzufüllen."

Quelle: presseportal

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Neue Erkenntnisse: Endlich gut schlafen!

Hamburg (ots) - 13.06.2005 - Viele Menschen leiden unter Einschlaf- und Durchschlafstörungen - Frauen doppelt so häufig wie Männer. Was dagegen hilft, beantworten in der aktuellen FÜR SIE (EVT 14.6.05) die beiden Schlafexperten Dr. Barbara Knab, Psychologin aus München, und Prof. Till Roenneberg vom Institut für Chronobiologie der Uni München.

Was für den einen gut ist, kann für den anderen schlecht sein. Ein Beispiel dafür ist die Helligkeit im Schlafzimmer. "Manche Menschen sind morgens fit und verlieren ihren Elan im Lauf des Tages, während andere erst gegen Abend auf Touren kommen. So genannte Frühtypen brauchen daher völlig abgedunkelte Bereiche, vor allem morgens, damit sie nicht früher aufwachen. Spättypen brauchen das Morgenlicht, um in die Gänge zu kommen", erklärt Roenneberg.

Generell gilt: Möglichst drei Stunden vorm Zubettgehen nichts mehr essen. Dr. Barbara Knab: "Solange der Magen voll ist, kann das Gehirn nicht entspannen, denn es koordiniert den Verdauungsapparat." Mehr als ein Gläschen Bier oder Rotwein kann ebenfalls den erholsamen Schlaf verhindern. "Auch kalte Füße sind schlecht für den Organismus, weil er erst zur Ruhe kommt, nachdem die Körpertemperatur geregelt ist", so Schlafexpertin Knab. Wärmende Socken verkürzen die Dauer.

Gut sind zudem feste Bettzeiten, um die innere Uhr auf Schlummern einzustellen. Sanfte Schlafmittel - auf Pflanzenbasis - können dabei helfen, den richtigen Rhythmus zu finden. Eine große Rolle spielt auch der Liegekomfort. "Lattenrost und Matratze sollten wirbelsäulenfreundlich sein. Im optimalen Fall sinken Becken und Schultern ein wenig ein, so dass die Wirbelsäule ihre natürliche Schwingung behält. Ein Riesenkissen ist dagegen ungeeignet. Besser ist eines, das den Kopf nur leicht stützt", empfiehlt Knab.

Quelle: Für Sie

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Senioren immer gesünder -
Gebrechlichkeit verschiebt sich immer weiter ans Lebensende

Baierbrunn (ots) - 06.06.2005 - Die Deutschen leben länger – und die Gefahr, die gewonnenen Jahre als Pflegefall zu verbringen, wird geringer. Das berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung. „Für heutige Senioren liegt das Risiko, gebrechlich zu werden, niedriger als für die gleiche Altersgruppe Anfang der 90er Jahre“, berichtet die Bevölkerungswissenschaftlerin Prof. Gabriele Doblhammer. Eine Pflegebedürftigkeit verschiebe sich immer weiter ans Lebensende. Mögliche Gründe: Körperliche Kriegsfolgen werden seltener, das Gesundheitsbewusstsein steigt, medizinischer Fortschritt und bessere Ernährung. Die Rostocker Wissenschaftler sehen Anzeichen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber

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Lachen verbrennt jährlich zwei Kilo Körperfett - Zehn Minuten herzhaftes Lachen verbraucht die Kalorienmenge eines kleinen Apfels

06.06.2005 - Lachen ist nicht nur gut für die Psyche, sondern auch für die Figur, denn zehn bis 15 Minuten herzhaftes Lachen am Tag bringen im Jahr einen Gewichtsverlust von durchschnittlich zwei Kilogramm. Dies trifft jedoch nur auf echtes Gelächter zu, denn ein gekünsteltes Lachen verbrennt bei weitem nicht so viele Kalorien. "Täglich zehn bis fünfzehn Minuten zu lachen verbrennt um 20 Prozent mehr Kalorien ", erklärte Studienleiter Maciej Buchowski von der Vanderbilt University www.vanderbilt.edu. Die Ergebnisse der Studie sind dieses Wochenende auf der Jahreskonferenz des European Congress on Obesity www.eco2005.gr in Athen präsentiert worden.

Für den Versuchsverlauf richteten die Forscher ein spezielles Zimmer ein, das wie ein billiges Hotelzimmer konstruiert war. Sie luden 90 Freunde ein, spielten ihnen Comedy-Clips vor und maßen dabei wie viele Kalorien sie beim Lachen verbrauchten. Dazu testeten sie jeweils sieben männliche Freundespaare, 17 weibliche und 21 gemischte Freundespaare. "Das Ziel der Studie teilten wir den Probanden nicht mit, denn wenn sie es gewusst hätten, wäre ein Teil des Lachens sicherlich gezwungen gewesen. Dieses Lachen wird jedoch von einem komplett anderen Teil des Gehirns initiiert", so Buchowski. Darum wurde den Versuchsteilnehmern mitgeteilt, dass die emotionale Reaktion auf verschiedene Videoclips getestet wird.

Die Teilnehmer wurden dazu angehalten ruhig in ihren Sesseln zu sitzen und fünf verschiedene Videoclips anzusehen. Es handelte sich um jeweils zehn Minuten der Cosby Show, die zwischendurch von fünf Minuten-Intervallen eines Videoclips von grasenden Schafen unterbrochen wurde. "In der ersten halbe Stunde zeigten wir unseren Versuchspersonen etwas Langweiliges, um ihre Körperfunktionen im Ruhestatus zu ermitteln", erklärte Buchowski. Erfasst wurden die Herz- und Atemfrequenz und das Gelächter. Analysegeräte im Untersuchungsraum zeichneten zudem die Höhe des verbrauchten Sauerstoffs und des ausgeatmeten Kohlendioxids auf, um den Energieverbrauch zu messen. Durch die Unterschiede dieser Gaswerte konnten die Forscher die Höhe des Energieverbrauchs der Probanden ermitteln.

"Unsere Kalkulationen haben ergeben, dass zehn Minuten Lachen circa 50 Kalorien verbrennen. Aufgerechnet auf das Jahr würde das einen Gewichtsverlust von zwei Kilogramm bedeuten", resümierte der Experte.

Quelle: pressetext.austria

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Vorbeugen kann Leben retten -
Prävention ist in jedem Alter sinnvoll

Berlin (ots) - 06.06.2005 - Ganz im Zeichen der Prävention steht die diesjährige KV-mobil-Tour der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Das KV-Mobil macht bis Ende August noch in insgesamt 41 Städten Halt. Die einzelnen Stationen sind dem Tourenplan unter www.damit-ihnen-nichts-fehlt.de zu entnehmen. Wie in den vergangenen beiden Jahren widmen sich die freiwilligen Helfer in dem magentafarbenen Bus der Prävention von Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Zusätzlich stehen in diesem Jahr die zwei Themenkomplexe Ernährung und Bewegung im Vordergrund.

Prävention ist keine Frage des Alters. Je früher man vorbeugt, desto besser. Viele Bürger wissen nicht, dass sie infarktgefährdet sind. Auch dass bei einem Schlaganfall jede Minute zählt, um bleibende Schäden zu vermeiden, ist kaum bekannt. Jährlich sterben rund 150.000 Deutsche nach einem Herzinfarkt und 70.000 an den Folgen eines Schlaganfalls. Dabei ist Vorbeugen ganz einfach.

Für einen Schlaganfall oder einen Infarkt besonders anfällig sind neben Rauchern auch Patienten mit zu hohen Cholesterin- und Blutzuckerwerten sowie Menschen mit erhöhtem Blutdruck. Diese Risikogruppen können nicht früh genug mit der Prävention anfangen. Raucher sollten das gefährliche Laster aufgeben. Jede Zigarette weniger verlängert das Leben. Nach Rücksprache mit dem Arzt gilt besonders für gefährdete Gruppen: Bewegung und Ernährung spielen eine große Rolle. Regelmäßiger Sport wie Schwimmen, Radfahren, Joggen oder der neue Trendsport Nordic Walking hilft oftmals, den Blutdruck und zu hohe Cholesterinwerte zu senken.

Jeder Einzelne kann aber auch schon frühzeitig darauf achten, was und wie viel er zu sich nimmt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft im Kampf gegen erhöhte Zucker- und Cholesterinwerte sowie Bluthochdruck. Durch eine Ernährungsumstellung und Sport lässt sich oftmals eine Einnahme von Medikamente vermeiden. Trotzdem sind regelmäßige Arztbesuche zur Kontrolle unerlässlich.

Quelle: presseportal
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Vorsicht Urlaub - Gefährlicher Wechsel vom Bürostuhl in den Aktivurlaub

Baierbrunn (ots) - 06.06.2005 - Falsch verstandener Aktivurlaub: Heute noch im Büro, morgen schon auf dem schweren Motorrad über Serpentinen oder nach kurzer Einweisung beim Drachenfliegen. Davor warnt Dr. Burkhard Rieke, Mediziner im Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Rieke: „Unter Gesunden sind Verkehrsunfälle und riskante Freizeitaktivitäten die Hauptursachen für Todesfälle im Urlaub.“ Dabei sei den Deutschen etwas mehr Aktivität in den arbeitsfreien Wochen durchaus anzuraten. „Viele Urlauber tun so, als seien sie im Arbeitsalltag körperlich stark gefordert, obwohl das auf die wenigsten zutrifft“, erklärt Rieke. Den Urlaub langsam angehen und ausklingen lassen und zwischendrin je nach Bedürfnis Bewegung, Wellnessangebote, Besichtigungen wahrnehmen, ist nach Ansicht des Urlaubsexperten der Königsweg.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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„Warum ich nicht mehr rauche“ -
Nina Ruge präsentiert T-Online Special „Rauchfrei leben“ zum Weltnichtrauchertag

Darmstadt (ots) - T-Online/Darmstadt, 23.05. 2005 – „Rauchen ist ein klarer Selbstmord auf Raten“, sagt Moderatorin Nina Ruge. Warum sie selbst seit 18 Jahren nicht mehr raucht, verrät die ZDF-Moderatorin bei T- Online. Die TV-Lady ist Schirmherrin von „Rauchfrei leben“, einer Aktion, die T-Online anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2005 in seinem Portal onLeben startet. Vom 23. bis zum 31. Mai erfahren Raucher, die es Nina Ruge gleichtun wollen, unter www.onleben.de, wie sie den Weg aus dem blauen Dunst in ein dauerhaft rauchfreies Leben erfolgreich meistern. Fragen dazu beantwortet der ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter des Deutschen Krebsforschungszentrums und Experte im Bereich der Tabakentwöhnung Diplom-Psychologe Peter Lindinger.

Die Aktion „Rauchfrei leben“ ist eine Kombination aus geballtem Expertenwissen, redaktionellen Beiträgen und persönlichen Erfahrungen, die den Raucher in seiner individuellen Sucht-Situation abholt: Im Test finden Ausstiegswillige heraus, welchem Rauchertyp sie entsprechen und können den Ist-Zustand ihrer Nikotinsucht analysieren. Mit dem „Spar-o-Meter“ können Raucher ausrechnen, wie viel Geld sie nach dem Ausstieg sparen oder für andere nette Dinge ausgeben können. Ein Methodenvergleich gibt einen Überblick über Hilfen und Möglichkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören. In einem Online-Tagebuch berichtet ein ehemaliger Raucher über seinen ganz persönlichen Weg in ein Leben ohne Qualm. Weitere Erfahrungsberichte zeigen, wie andere den Rauchstopp geschafft haben. T-Online verlost zum Weltnichtrauchertag zehnmal den bewährten Stop Smoking Coach von xx-well.com. Der Online-Coach ist ein Entwöhnungsprogramm, das Rauchern unter anderem mit Expertenbetreuung professionell zur Seite steht. Wie man am besten „Rauchfrei leben“ kann, erfährt man unter www.onleben.de.

Quelle: presseportal

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Apotheker beantworten ab sofort kostenlos Patientenfragen auf www.qualimedic.de

Köln (ots) - 23.05.2005 - Am 23. Mai 2005 startet das "Apotheken-Forum" auf www.qualimedic.de, teilt heute die Qualimedic.com AG in Köln mit. Das neue "Apotheken-Forum" bietet allen Patienten und deren Angehörigen problemlos die Möglichkeit, individuelle Fragen durch ein kompetentes Apothekerteam unter der Leitung von Apotheker Christian Buse kostenlos beantworten zu lassen. Nicht erst durch das Gesundheitsstrukturgesetz nimmt die Verunsicherung im Bereich der Medikamenteneinnahme zu und zusätzlich machen auch Arzneimittelskandale dieses "Apotheken-Forum" notwendig. Es bietet jedem die Möglichkeit, sich kostenlos über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen, deren Einnahme, deren Wechselwirkungen sowie andere Heilmittel und deren Inhaltsstoffe unabhängig und praktisch anonym zu informieren.

Über www.qualimedic.de können sich Interessierte kostenlos und unkompliziert in das "Apotheken-Forum" einloggen und hier individuelle Fragen rund um das Thema Medikamente stellen, die Apotheker Christian Buse und sein Team von Robert-Koch-Apotheke in Wittenberg rasch, kompetent und verständlich beantwortet. In Deutschland gibt es momentan 29.306 zugelassene rezeptpflichtige sowie 7999 rezeptfrei und freiverkäufliche Arzneimittel. Pro Kopf gab jeder Bundesbürger 2004 70,00 Euro für freiverkäufliche und rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke aus. Die Medikamenten-Kosten der gesetzlichen Krankenkassen pro Kopf lagen im Jahr 2004 bei 353,00 Euro. Das "Apotheken-Forum" gehört zum Angebot der Qualimedic.com AG in Köln. Qualimedic wurde 1999 gegründet und ist das erfolgreichste Internet-Gesundheitsportal von Fachärzten für Patienten und Kollegen in Deutschland. 46 Fachärzte, Apotheker und andere Angehörige der Gesundheitsberufe betreuen 39 Online-Sprechstunden, und eine davon ist das neue "Apotheken-Forum". Insgesamt konnten die Qualimedic-Experten in den verschiedenen Foren seit Januar 2000 rund 420.000 Fragen beantworten.

Quelle: qualimedic

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Wein als Virus-Killer
Natürlicher Wirkstoff in der roten Traube blockiert heimtückische Grippeviren

Rom - 23.05.2005 - Wein macht nicht nur lustig, sondern ist auch ein natürlicher Grippe-Killer, denn er enthält ein spezielles Molekül, das die Fähigkeit besitzt das Grippevirus zu blockieren. Resveratrol ist ein Molekül natürlichen Ursprungs, das bei 72 verschiedenen Pflanzen vorkommt und vor allem in der Haut von roten Trauben in hoher Konzentration enthalten ist. Ein italienisches Forscherteam des Istituto Superiore di Sanità (ISS) www.iss.it konnte beweisen, dass der Wirkstoff Resveratrol eine antivirale Wirkung besitzt und auf natürliche Weise die Grippe bekämpft.

Bisherige Forschungsergebnisse bescheinigen dem Wirkstoff auch eine tumorhemmende und stressreduzierende Wirkung. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Journal of Infectious Disease
www.journals.uchicago.edu
publiziert worden. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind für die Wissenschaft von immenser Bedeutung, da sie einen neuen Ansatz zur Bekämpfung des Grippevirus bieten.

Derzeit gibt es noch keinen wirklich effizienten Wirkstoff, der Grippeviren angreifen kann, da sich diese vor allem durch ihre hohe Mutationsfähigkeit auszeichnen und so gegen Medikament resistent werden. Resveratrol behielt in den klinischen Tests seine antivirale Wirkung und konnte das Grippevirus blockieren.

"Wir konnten feststellen, dass Resveratrol beim Kontakt mit infizierten Zellen die Produktion eines Enzyms blockierte, das für die Weiterentwicklung und die Verbreitung des Grippevirus im Körper verantwortlich ist", erklärte Studienleiter Enrico Garaci. In einer Versuchreihe mit Mäusen konnte die Sterblichkeitsrate von infizierten Mäusen nach Verabreichung von Resveratrol um bis zu 60 Prozent gesenkt werden. Weitere Forschungsarbeiten sollen nun die Effektivität des Wirkstoffes für den Einsatz beim Menschen klären und zur Entwicklung eines Medikaments führen.

Quelle: pressetext.austria

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63 Millionen Deutsche mit Brille - Altersweitsichtigkeit trifft fast jeden

Baierbrunn (ots) - 02.05.2005 - Optikern und Augenärzten geht die Arbeit mit Sicherheit nicht aus: 63 Millionen Deutsche benötigen eine Sehhilfe, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Schuld sind fast immer genetische Einflüsse“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Heider, Arzt für Augenheilkunde in München, und weiter: „Alle anderen diskutierten Ursachen sind umstritten.“ Erwachsene könnten weder durch Lesen bei schlechtem Licht, noch durch Bildschirmarbeit oder zu nahe Sitzposition vorm Fernseher ihre Sehkraft schädigen. Lediglich in jungen Jahren, wenn die Entwicklung des Sehapparates noch nicht abgeschlossen ist, könne durch solche Verhaltensweisen Fehlsichtigkeit begünstigt werden. Die Altersweitsichtigkeit trifft fast jeden – spätestens mit 50 Jahren. Selbst bis dahin Normalsichtige benötigen dann zumindest eine Lesebrille.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Haschisch erhöht Risiko eines Verkehrsunfalls drastisch - Studie weist erstmals direkten Zusammenhang nach

Auckland - 02.05.2005 - Starke Cannabiskonsumenten sind zehn Mal gefährdeter bei Verkehrsunfällen verletzt zu werden oder andere zu verletzen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Auckland www.auckland.ac.nz gekommen. Die Forscher gehen davon aus, dass die aktuellen Ergebnisse erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen dem Cannabiskonsum und Unfällen herstellen. Bisher hatten laut BBC nur Versuche im Labor und Hinweise aus Obduktionen auf einen derartigen Zusammenhang hingewiesen. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Addiction www.addictionjournal.orgveröffentlicht.

Die Forscher überprüften 571 Fahrer von Autos, die in Unfälle verwickelt waren, bei denen zumindest ein Beteiligter ins Krankenhaus eingeliefert oder getötet wurde. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe aus 588 nach dem Zufallsprinzip in Auckland ausgewählten Fahrern zusammengestellt. Die erste Fahrergruppe wurde befragt, ob sie drei Stunden vor dem Unfall Haschisch geraucht habe und wie ihr Cannabiskonsum in den vergangenen zwölf Monaten gewesen war. Es zeigte sich, dass gewohnheitsmäßige Drogenkonsumenten 9,5 Mal eher an Verkehrsunfällen beteiligt waren. 5,6 Prozent der Unfallfahrer hatten Cannabis geraucht. Bei der Kontrollgruppe waren es nur 0,5 Prozent. Das Risiko eines Unfalles stieg unabhängig davon, ob direkt vor dem Unfall Marihuana geraucht wurde.

Die leitende Wissenschafterin Stephanie Blows erklärte, dass die Angaben zum erst kürzlich erfolgten Cannabiskonsum bei den Befragten bei weniger als einem Prozent lagen. Jene, die vor dem Fahrtantritt rauchten, waren sehr wahrscheinlich regelmäßige Konsumenten dieser Droge. "Das legt nahe, dass Interventionen, die auf die entsprechenden Risikogruppen abzielen, kosteneffektiver sein dürften als Straßenkontrollen nach dem Zufallsprinzip.
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Quelle: pressetext.austria

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Internet Auktion: Nebenwirkungen angepriesen - Gefährliche Geschäfte mit rezeptpflichtigen Arzneien

Baierbrunn (ots) - 02.05.2005 - Zur Vorsicht gegenüber Medikamentenangeboten bei Internet-Auktionen mahnt die Apothekerkammer Nordrhein im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. So sei ein „appetithemmendes, sexuell stimulierendes und leistungssteigerndes Mittel“ angeboten worden. Tatsächlich handelte es sich um eine hochwirksame Arznei für Parkinson-Patienten. Die angepriesenen „Wirkungen“ hatte der Anbieter offenbar auf dem Beipackzettel unter der Rubrik „mögliche Nebenwirkungen“ gefunden. Über solchen gefährlichen Unsinn hinaus, so warnt die Kammer, könne auch kein Käufer sicher sein, dass das Präparat wirklich den Wirkstoff enthält, der angegeben wird.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Kerstin Rodger: Ein Erlebnis für die Sinne

Album Kerstin Rodger

„Seht und fühlt was ich singe“, sagt die Sängerin und Autorin Kerstin Rodger und geht damit einen einmaligen Weg in Deutschlands Musikbranche.

Ihre Songs – nicht schwer, sondern gelöst, melodiös, pendelnd zwischen Pop und einem Hauch Jazz, beschreiben Schönheit, die im Inneren liegt, den Traum vom Fliegen und Sehnsüchte einer starken Frau.
BERLINER ZEITUNG

  Das besondere Erlebnis ihrer Auftritte liegt in der außergewöhnlich einfühlsamen und tänzerischen Kombination von Gesang und poetischer Gebärdensprache.

Der Körper schwingt mit dem Text. Kerstin Rodger hat ihre Form gefunden. RHEINISCHER MERKUR

  Die Sängerin aus Brandenburg ist derzeit wahrscheinlich die einzige, die in zwei Sprachen gleichzeitig singt.

Kerstin Rodger schlägt eine musikalische Brücke.
BILD AM SONNTAG

Kerstin Rodger

  In ihrem Buch „Träume ändern ihr Gesicht“ und dem gleichnamigen CD-Album erzählt Kerstin Rodger in berührender Offenheit von einer glän-zenden Blitzkarriere im ostdeutschen Showge-schäft, vom Leben mit ihrem geistig behinderten Sohn Nick und von der Suche nach neuen Wegen und Werten – privat und auf der Bühne.

Dass Kerstin Rodger Gefühle nicht nur zeigen, sondern auch musikalisch pur rüberbringen kann, das bestätigt die erste aus der neuen CD ausgekoppelte Single „Wenn Du nur willst“.

BERLINER MORGENPOST


  Sie gründete IJADU, Musikproduktion & Buch-verlag, textet und produziert selbst. Ihre neuen Lieder, die emotionale Ästhetik und die unterhaltsame Ernsthaftigkeit der Präsentation, u.a. in der „José-Carreras-Gala“ überzeugen ein großes Publikum.

Ein Millionenpublikum an den Fernsehbildschirmen hörte sie singen. Wer Sie nicht hören konnte, sah, was sie sang.
DER TAGESSPIEGEL

  Im Sommer 2002 bekam sie den Sonderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung im fränkischen Kloster Banz. Die Stiftung möchte mit dieser Ehrung die künstlerische Vielfalt in Deutschland fördern und erhalten.

Sie vermittelt Lebensfreude und Power. Sexy Outfit, Bewegungen wie eine Gazelle, alles verschmilzt mit ihrer Musik. Es geht weit über ein Pop-Konzert hinaus, es ist ein wirklich ästhetisches Erlebnis. Man muß sie gesehen haben. SPREEBOTE


  Kerstin Rodger kann man in unterschiedlichen Varianten sehen und erleben:
SOLO: mit einzelnen
Songs (Halb-Play-back) im Rahmen von Kongressen, Tagungen, Ausstellungen und Galaveranstaltungen. Möglich ist auch die Erweiterung zum Showprogramm durch Tanzacts und Hits der 60er und 70er Jahre.
KONZERT: mit Live-Band, Background, und vielen Special Effekts für die Sinne.
MUSIKALISCHE BUCH-LESUNG: Kerstin Rodger liest und singt aus ihrem autobiographischen Buch.

Kerstin Rodger



  Die CD "Träume ändern ihr Gesicht" sowie das gleichnamige Buch, und auch die CD mit Textheft (wird in Schwarzschift oder wahlweise in Braille-und Schwarzschrift angeboten) sind erhältlich im handicap-network shop unter Bücher und CD`s: Unterhaltung.
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