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 Die Inhaltsübersicht

- Kunst kennt keine Behinderung - Online Galerie behinderter KünstlerInnen
- Weltpremiere mit Klaus Kreuzeder und dem BIG BANG Orchestra
- Full Service für behinderte Künstler
- Kunst hilft heilen / Kunstwerke im Krankenhaus nützen Patienten und Personal
- Christoph Keller - Der beste Tänzer
- paraCultura e.V. stellt sich im Internet vor
- XPO-Online.net: Die Galerie für geistig behinderte Künstler in Europa
- Tradition: Carreras präsentiert Benefiz-Gala für Leukämie
- Luzia Schmid erhält den „Weitwinkel“ - Drehbuchpreis
- Kerstin Rodger: Ein Erlebnis für die Sinne

 

Kunst kennt keine Behinderung - Online Galerie behinderter KünstlerInnen

31.03.2008 - Dass wir in unserer Galerie Künstlerinnen und Künstler mit Handicaps ausstellen, bedeutet weder Schonraum noch Etikettierung. Es ist für viele erstmals eine Möglichkeit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu zeigen und zur Diskussion zu stellen.  

Sie alle beweisen damit Mut. Denn sie erlauben uns unberechnend und auch ungeschützt einen Einblick in ihre oft kaum zugänglichen Innenwelten – mit teilweise ausgesprochen großem künstlerischen Talent.  

Ihre Beeinträchtigungen, egal welcher Art, gehören aber untrennbar zu ihrem biografischen Hintergrund und ihrer künstlerischen Entwicklung. Das gehört für uns nicht verschwiegen, sondern respektiert. Behinderung ist Biografie. Respekt ist Integration. Kritik ist Anerkennung.

Diese erweiterte Betrachtung kann uns Eindrücke und Erkenntnisse bieten, zu denen wir sonst keinen Zugang hätten, die uns nicht bereichern könnten, würden diese Künstler nicht über ihre Kunst mit uns kommunizieren.

Wir hoffen, wir regen mit unserer Arbeit an und senden Impulse, sich auf die vorgestellte Kunst einzulassen und darüber zu diskutieren. Sehr gerne kontrovers. Über Kunst, die sich dem Zeitgeist entzieht. Über Kunst, die Fragen an uns richtet. Die möglicherweise Antworten bietet. Zumindest einen Perspektivwechsel und eine neue Sichtweise. Über Kunst - was sie ist und warum sie für uns wichtig ist. Wir haben eine Vision. Deshalb gibt es diesen Ort.

Wir wollen mit dieser Online-Galerie erstmals dieses breite, künstlerische Schaffen in ganz Deutschland aus dem Verborgenen holen und in einem attraktiven Rahmen vorstellen. Denn nur was sichtbar ist, kann Beachtung finden und dazugehören. Diesen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst wollen wir ermöglichen.

Kommentare, Fragen und Diskussionen sind immer erwünscht. Sollten Sie Beratung beim Ankauf wünschen, lassen Sie uns das per E-Mail wissen. Wir stellen dann gerne die richtigen Kontakte her.

Wir wünschen uns, dass diese Online-Galerie ein fester Bestandteil in der deutschen Kunstlandschaft wird, aber vor allem ein Ort der Inspiration, der Begegnung, der Überraschungen und des Dialogs.

Treten Sie ein und verweilen Sie einen Augenblick an Orten, die Ihnen unsere Künstler gerne vorstellen möchten.

http://www.kunst-kennt-keine-behinderung.de

Quelle: Kunst kennt keine Behinderung, Bea Gellhorn 

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Weltpremiere mit Klaus Kreuzeder und dem BIG BANG Orchestra

30.05.2006 - Zu einer Weltpremiere lädt Handicap Event Management am Donnerstag, 13. Juli, um 20.00 Uhr in das große Haus des Hofer Theaters ein. Klaus Kreuzeder, Saxofonist auf Weltklasse-Niveau und einer der populärsten deutschen Musiker mit Handicap, präsentiert mit einem großen Live-Konzert erstmals sein neuestes Musikprojekt  - das „BIG BANG Orchestra“ – der Öffentlichkeit. Das Gastspiel markiert auch den offiziellen Erscheinungstermin seiner neuesten CD. 

Portrait Kreuzeder Schmitt

Mit dem fränkischen Multiinstrumentalisten Michael Schmitt (Violine/Gitarre/Percussion/Vocals) hat Klaus Kreuzeder, der bekannte Münchner Saxofonist im Rollstuhl, der unter anderem bereits mit Sting, Stevie Wonder, Al Jarreau und Udo Lindeberg spielte, nun einen kongenialen, virtuosen Duo-Partner an seiner Seite. Beide Musiker verbindet eine ausgelassene Spielfreude jenseits aller stilistischen Grenzen. Das Duo macht mit seinen ausschließlich selbst komponierten Stücken Weltmusik im besten Sinne und verbindet Rhythm & Blues, Rock, Jazz, Soul, sowie klassische und ethnische Einflüsse zu einem eigenen, frischen, frechen und unverwechselbaren Sound.

Durch den Einsatz modernster elektronischer Technik, gepaart mit freiem, spontanen Zusammenspiel auf Naturinstrumenten, wird ein Klangkörper geschaffen, der dem eines Orchesters nahe kommt.

  Klaus Kreuzeder ist seit mehr als 30 Jahren Profi-Musiker und international bekannt durch eigene Projekte wie AERA, SAX AS SAX CAN, BEST OF und Auftritte mit unter anderem mit STING, Stevie Wonder, Al Jarreau und Udo Lindenberg. Im Rahmenprogramm der Paralympics in Atlanta, Sydney und zuletzt Athen war er jeweils als kultureller Botschafter des deutschen Teams beteiligt. Tourneen führten ihn nach Südafrika, Brasilien. Finnland, Spanien und in die Türkei. Zahllose TV-Portraits und CD-Einspielungen und Tausende von Live-Konzerten sprechen für sich.

Michael Schmitt bewegt sich ebenfalls seit Jahrzehnten im Musikgeschäft. Nach seinem Violin-Studium beim ungarischen Geigen-Virtuosen Albert Kocsis wirkte er im klassischen Bereich (International Bartok-Orchestra), ohne dabei seine Leidenschaft zum Jazz, Blues und Pop zu verlieren. Er spielte mit Musiker wie der amerikanischen Blues-Harp-Legende Charlie McCoy, Champion Jack Dupree, Louisiana Red und der Folk-Rock Band „Fiddlers Green“ zusammen.

Quelle: Integra Hof gGmbH
 

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Handicap Event Logo

Full Service für behinderte Künstler

06.10.2005 - Hof - Ihre Sprache ist weltumspannend, überwindet spielend Grenzen und lässt kulturelles Verständnis wachsen: die Musik. Sie führt Menschen zueinander, weckt gleiche Gefühle und Sehnsüchte und lässt Verschiedenheit in den Hintergrund treten. Ideale Voraussetzungen also auch für behinderte Künstler, sich vor Publikum zu präsentieren. Aber: Im krassen Widerspruch zur verbindenden Wirkung steht der harte Beat des Musikbusiness. Was gerne als „Haifischbecken“ bezeichnet wird, ist in der Tat ein Geschäft, das nach seinen ganz eigenen Regeln funktioniert. In Personalunion sind Geschäftsmann, harter Verhandlungspartner und kreativer Künstler gefragt, will man sich erfolgreich in diesem Business bewegen. Mit Handicap Event Management hat sich eine Agentur gegründet, die behinderte Künstler nicht nur an Veranstalter vermittelt, sondern ihnen den Weg umfassend durch die verwirrenden Pfade der Branche ebnet. „Full Service“ also, wenn es um alle Belange unter dem Schlagwort „Kunst und Behinderung“ geht.

Das Künstlerleben ist hart: Auftrittsangebote sind rar und Veranstalter scheuen das Risiko, auch unbekannteren Künstlern eine Chance zu bieten. Und wenn doch, dann meist nur gegen geringe Gagen. Kein Wunder, dass seit Jahren die jährlichen Einkommen der Künstler in Deutschland schrumpfen – Kunst und Existenz entwickeln sich zunehmend zu Widersprüchen. Doch ist man heute schon froh, überhaupt noch an Auftrittsmöglichkeiten heranzukommen.

„Kunst und Behinderung“ in die Gesellschaft tragen

Für behinderte Künstler ergeben sich jedoch zusätzliche, weitere Hürden. Noch viel verbreiteter als bei ihren Kollegen ohne Behinderung herrschen Unsicherheiten vor, wie der eigene künstlerische Wert denn überhaupt einzustufen sei. Selbstredend stärkt dies nicht gerade die eigene Position beim Aushandeln von Vertragsbedingungen in Branchenkreisen. Hinzu kommt, dass auch bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von behinderten Künstlern noch immer das Handicap und nicht die Kunst im Blickpunkt steht.

Dass man hier Entgegenwirken kann, davon ist Reimar Neumann, Geschäftsführer von Handicap Event Management überzeugt. Mit seiner Agentur, die bereits neun Künstler in ihrem Portfolio hat, welche mittlerweile quer durch die Republik gebucht werden, hat er sich auf den steinigen Weg gemacht, das Paket „Kunst und Behinderung“ in die Gesellschaft zu tragen – und dies nicht aus sozialem Missionarseifer, sondern im ureigensten Interesse der behinderten Künstler.

„Wir nehmen vor allem die Betreuung der Künstler ernst – und wollen sie nicht nur ,verkaufen'“, beschreibt Reimar Neumann den Ansatz seiner Agentur. Unterstützung bietet er bei der Auftrittsplanung, bei CD-Produktionen, der richtigen PR und Eigenwerbung und natürlich dem Booking. „Wir legen Wert auf ein Full-Service-Angebot, mit dem wir den Künstlern den Rücken freihalten und diese sich voll und ganz auf ihr künstlerisches Schaffen konzentrieren können.“

Den Künstlern den Rücken freihalten

So gebe es allein bei der Auftrittsplanung für körperbehinderte Menschen im Tagesablauf weit mehr zu berücksichtigen als lediglich Zeitpunkte für Anreise, Soundcheck und Auftritt. Sorgt der Veranstalter für die passende, behindertengerechte Unterbringung? Gibt es genug Ruhephasen im Verlauf des Tages? Wie erfolgt der Transfer vom Hotel zum Auftrittsort? Gibt es dort behindertengerechte Toiletten? Wie läuft die Betreuung vor Ort ab? Fragen, die neben den mühsamen Gagenvereinbarungen zusätzlich abgeklärt werden müssen. Dieses wichtige „Abchecken“ der Rahmenbedingungen nimmt Handicap Event Management den behinderten Künstlern im Vorfeld ab. Denn: „Allein Anreise und Auftritt verlangen den Künstlern aufgrund ihrer Einschränkungen oft schon sehr viel Anstrengung ab – da muss dann zumindest alles weitere im Umfeld passen“, so Reimar Neumann.

So will er die Künstler umfassend durch das Business und damit beim Aufbau ihrer Karriere begleiten und unterstützen. Dass dies nicht gerade einfach ist, räumt Reimar Neumann ein, dennoch sieht er für die von ihm betreuten behinderten Künstler gute Chancen. „Das sind echte Profis, die alle einen hohen Qualitätsanspruch an sich selbst haben.“ Die besten Voraussetzungen also, um „integrative Erlebnisse“ zu schaffen. Oft ist er selbst noch überrascht, wie die Künstler im Verlauf ihrer Auftritt das Publikum in Staunen und Begeisterung versetzen. Und nicht ohne Stolz verweist er dabei auf die Arbeit seiner Agentur: „Wir ermöglichen es, künstlerische Darbietungen auf höchstem Weltklasse-Niveau von und mit behinderten Künstlern live und hautnah zu erleben.“

Weitere Infos zu Handicap Event Management und die Künstler gibt es im Internet unter www.handicap-event-management.de

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Kunst hilft heilen / Kunstwerke im Krankenhaus nützen Patienten und Personal

10.05.2004 - Kunstwerke im Krankenhaus können anscheinend den Heilungsprozess beschleunigen. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine englische Studie. Im Londoner „Chelsea and Westminster Hospital“ wurden mehrere Jahre lange Werke verschienener Künstler in Gängen, Behandlungszimmern und in der Eingangshalle aufgehängt. In einer Befragung sagten 80 Prozent der Patienten, dass die Kunst sie von ihren gesundheitlichen Problemen ablenke und ihre Stimmung verbessere. Auch Ärzte, Schwestern und Pfleger gaben an, sie fühlten sich mit den Kunstwerken wohl und empfänden weniger Stress.

  
ots-Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Christoph Keller - Der beste Tänzer

Eine erstaunliche Lebensgeschichte



Christoph Keller ist nicht nur ein bekannter Schriftsteller und Theaterautor, er ist auch Rollstuhlfahrer. Seine Autobiographie ist jedoch keine Krankengeschichte, sondern erzählt voller Witz und Humor von einem Vater, der einst ein sehr erfolgreicher Unternehmer war, bald aber Konkurs machte, einer obsessiven Sammelleidenschaft nachging, eine Kunstgalerie eröffnete und seine drei Söhne, die alle an Muskelschwund erkrankten, als Krüppel betrachtete. Eine beeindruckende Lebensreise, die in Sankt Gallen beginnt, bis nach New York führt und den Blick auf die Welt verändert.

Christoph Keller, 1963 geboren, studierte Slawistik und Anglistik und lebt in St. Gallen und New York. 1988 erschien sein Roman "Gulp". Eine Karriere (FTV Bd. 13440), 1991 in der Collection S. Fischer (Bd. 2369) seine Erzählung "Wie ist das Wetter in Boulder?". Als Teil des Autorenduos Keller und Kuhn veröffentlichte er 1994 den Roman "Unterm Strich", 1997 den Faxroman "Die blauen Wunder". Sein erstes Theaterstück "Kalter Frieden" wurde 1991 in St. Gallen uraufgeführt, sein zweites "Der Sitzgott", 1998 in Bregenz. 1996 erschien der Roman "Ich hätte das Land gern flach" (FTV Bd. 14215), für den Christoph Keller mit dem Preis der Internationalen Bodenseekonferenz ausgezeichnet wurde.

Lesen Sie hier zwei Auszüge aus dem Buch "Der beste Tänzer"

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paraCultura e.V. stellt sich im Internet vor


26.01.2004 - Kunst und Kultur von Menschen mit Behinderung haben hier einen weiteren Fürsprecher gefunden.

Der paraCultura e.V. möchte dazu beitragen, dass das gesellschaftliche Ansehen behinderter Menschen im Allgemeinen und die Wertschätzung des künstlerischen Schaffens behinderter Menschen im Besonderen erhöht und gefördert wird.

Die Kunst behinderter Menschen fristet oft ein gesellschaftliches Nischendasein, da die Betrachtung häufig unter dem Aspekt ihrer Behinderung, nicht aber unter dem Aspekt ihrer künstlerischen Identität erfolgt. Das Festival stellt die Kunst in den Vordergrund und fördert somit Menschen mit Behinderung als Kulturschaffende.

Quelle: www.paracultura.com

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XPO-ONLINE.NET

Die Galerie für geistig behinderte Künstler in Europa XPO-ONLINE.NET soll Einblick geben in das künstlerische Schaffen von Menschen mit geistiger Behinderung in Europa. Sie wendet sich an Museen, Kuratoren, private Kunstsammler, Galeristen oder einfach an Kunstliebhaber und Interessierte. Ziel von XPO-ONLINE.NET ist es, die Vermittlung der Kunst geistig behinderter Menschen zu verbessern. Der Zugang zu Galerien und Museen soll erleichtert werden. Zudem will sie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Kunst fördern.

Die meisten der gezeigten Werke sind im Rahmen des EUWARD, dem alle zwei Jahre ausgelobten europäischen Kunstpreis Malerei und Grafik von Künstlern mit geistiger Behinderung, ausgewählt worden. Sie stellen damit einen Querschnitt der Szene dar, wie er bisher auf diesem Niveau nicht zur Verfügung stand.

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Luzia Schmid erhält den „Weitwinkel“ - Drehbuchpreis des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung


Höhepunkt des viertägigen Filmfestes „Weitwinkel“ des Behindertenbeauftragten zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen war die feierliche Verleihung des Drehbuchpreises über 30.000 Euro im Kleisthaus in Berlin-Mitte.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Karl Hermann Haack überreichten den Preis gemeinsam an Luzia Schmid aus Köln / Zürich und gratulierten gemeinsam mit 500 Gästen, die einen spannenden Abend erlebten. 68 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich beteiligt, neun nominierte Autoren mussten bis zum Schluss auf das Urteil der Jury warten. „Alle Projekte haben es verdient realisiert zu werden“, meinte Karl Hermann Haack.

Bei dem von Luzia Schmid eingereichten Entwurf handelt es sich um das Konzept für einen Dokumentarfilm, der als Langzeitbeobachtung angelegt ist. Die Filmemacherin wird über ca. anderthalb Jahre das Beziehungsgefüge in einer Familie mit drei nicht behinderten und einem behinderten Geschwister dokumentieren. Der Film wird die Welt der Kinder als Lehrstück für Erwachsene über die Kunst, in Beziehungen mit schwierigen Rahmenbedingungen zu leben zeigen.

Luzia Schmid stellt dabei nicht den behinderten Luca in den Mittelpunkt der Be-
obachtung, sondern die drei nicht behinderten Geschwister und deren Blick auf das Leben mit Luca. So entsteht über die Zeit ein intensives, dichtes Familienportrait, das zeigen soll, wie sehr man in menschlichen Beziehungen lernen kann, und wie schwierig es ist, die Balance zwischen Rücksicht und der Wahrung der eigenen Interessen zu finden. Dabei werden zwei der Geschwister Teile des Filmes in Form eines Videotagebuches selber drehen.

Die in Zürich geborene Autorin Luzia Schmid hat nach der Ausbildung zur Grundschullehrerin ihr Journalismusstudium in Luzern beendet. Anschließend war sie als Redakteurin und freie Journalistin für verschiedene schweizer Radio- und Fernsehsender tätig. Zwischen 1998 und 2002 absolvierte sie an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln ein Weiterbildungsstudium in den Fächern Film und Fernsehen.

Luzia Schmid hat als Regisseurin neben zahlreichen TV-Beiträgen bereits fünf Dokumentarfilme mit ganz unterschiedlichen Sujets realisiert. Ihre Filme waren auf zahlreichen internationalen Festivals (u.a. Filmfest Lünen, Max-Ophüls-Preis, Saarbrücken) zu sehen und wurden zum Teil gefördert und ausgezeichnet. 2001 erhielt Luzia Schmid den First-Steps-Award für den besten Dokumentarfilm der deutschsprachigen Filmhochschulen.

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Kerstin Rodger: Ein Erlebnis für die Sinne



  „Seht und fühlt was ich singe“,sagt die Sängerin und Autorin Kerstin Rodger und geht damit einen einmaligen Weg in Deutschlands Musikbranche.

Ihre Songs – nicht schwer, sondern gelöst, melodiös, pendelnd zwischen Pop und einem Hauch Jazz, beschreiben Schönheit, die im Inneren liegt, den Traum vom Fliegen und Sehnsüchte einer starken Frau.
BERLINER ZEITUNG

  Das besondere Erlebnis ihrer Auftritte liegt in der außergewöhnlich einfühlsamen und tänzerischen Kombination von Gesang und poetischer Gebärdensprache.

Der Körper schwingt mit dem Text. Kerstin Rodger hat ihre Form gefunden. RHEINISCHER MERKUR

  Die Sängerin aus Brandenburg ist derzeit wahrscheinlich die einzige, die in zwei Sprachen gleichzeitig singt.

Kerstin Rodger schlägt eine musikalische Brücke.
BILD AM SONNTAG



  In ihrem Buch „Träume ändern ihr Gesicht“ und dem gleichnamigen CD-Album erzählt Kerstin Rodger in berührender Offenheit von einer glän-zenden Blitzkarriere im ostdeutschen Showge-schäft, vom Leben mit ihrem geistig behinderten Sohn Nick und von der Suche nach neuen Wegen und Werten – privat und auf der Bühne.

Dass Kerstin Rodger Gefühle nicht nur zeigen, sondern auch musikalisch pur rüberbringen kann, das bestätigt die erste aus der neuen CD ausgekoppelte Single „Wenn Du nur willst“.

BERLINER MORGENPOST


  Sie gründete IJADU, Musikproduktion & Buch-verlag, textet und produziert selbst. Ihre neuen Lieder, die emotionale Ästhetik und die unterhaltsame Ernsthaftigkeit der Präsentation, u.a. in der „José-Carreras-Gala“ überzeugen ein großes Publikum.

Ein Millionenpublikum an den Fernsehbildschirmen hörte sie singen. Wer Sie nicht hören konnte, sah, was sie sang.
DER TAGESSPIEGEL

  Im Sommer 2002 bekam sie den Sonderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung im fränkischen Kloster Banz. Die Stiftung möchte mit dieser Ehrung die künstlerische Vielfalt in Deutschland fördern und erhalten.

Sie vermittelt Lebensfreude und Power. Sexy Outfit, Bewegungen wie eine Gazelle, alles verschmilzt mit ihrer Musik. Es geht weit über ein Pop-Konzert hinaus, es ist ein wirklich ästhetisches Erlebnis. Man muß sie gesehen haben. SPREEBOTE


  Kerstin Rodger kann man in unterschiedlichen Varianten sehen und erleben:
SOLO: mit einzelnen
Songs (Halb-Play-back) im Rahmen von Kongressen, Tagungen, Ausstellungen und Galaveranstaltungen. Möglich ist auch die Erweiterung zum Showprogramm durch Tanzacts und Hits der 60er und 70er Jahre.
KONZERT: mit Live-Band, Background, und vielen Special Effekts für die Sinne.
MUSIKALISCHE BUCH-LESUNG: Kerstin Rodger liest und singt aus ihrem autobiographischen Buch.




  Die CD "Träume ändern ihr Gesicht" sowie das gleichnamige Buch, und auch die CD mit Textheft (wird in Schwarzschift oder wahlweise in Braille-und Schwarzschrift angeboten) sind erhältlich im handicap-network shop unter Bücher und CD`s: Unterhaltung.
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