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 Die Inhaltsübersicht

- Nervenkrebs bei Kindern: Ursache für Therapie-Resistenz entdeckt
Neuer Ansatz soll Erfolg der Chemotherapie verbessern
- Ultrasound Therapeutics Ltd bringt dem Westen völlig neue chinesische Krebsbehandlung
- Risikofaktoren für Nierenkrebs geschlechtsspezifisch - Einfluss
von Körpergewicht erneut bestätigt
- Neue Therapiemöglichkeiten für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom
- Schäden an der Niere als Nebenwirkung der Chemotherapie
-
Nebennierenkrebs: Nachsorge allzu oft vernachlässigt
- Nierentumor: Neues Verfahren gibt Sicherheit bei Operation - Urologen können Organ häufiger erhalten
-
Klinischer Test einer neuen Therapie des Nierenzellkarzinoms
- Naturheilkundliche Krebsambulanz am Uniklinikum Jena im erstem Jahr mit Riesenresonanz
-
Urintest für Nierenkrebs
- Nierenkrebs: Früh erkannt ist er heilbar
Deutsche Krebshilfe stellt neue Broschüre vor


 

Nervenkrebs bei Kindern: Ursache für Therapie-Resistenz entdeckt
Neuer Ansatz soll Erfolg der Chemotherapie verbessern

Düsseldorf - 31.05.2006 - - Forscher der Universitätskinderklinik Düsseldorf http://www.uniklinik-duesseldorf.de haben festgestellt, warum manche Tumorzellen nicht auf die Chemotherapie ansprechen. Den Grund sehen die Wissenschaftler darin, dass das über die Blutbahn zugeführte Medikament wieder aus dem Tumor gepumpt wird. Die Wissenschaftler streben jetzt an, eine Therapiemethode zu entwickeln, die diese Zellen gezielt bekämpft und so die Wirkung der Chemotherapie verbessert.

SP-Zellen können beim Neuroblastom zur Therapie-Resistenz führen. Sie bilden eine spezielle Zellgruppe im Tumor und sind vermutlich auch für sein Wachstum verantwortlich. Zukünftig soll der Transportmechanismus für die Chemotherapeutika in den SP-Zellen näher erforscht werden. Ziel ist es dabei, einen Therapieansatz zu entwickeln, der diesen Vorgang gezielt blockiert. Dadurch könnten die Krebsmedikamente in den Zellen verbleiben und ihre Wirkung entfalten. "Mögliche Therapieansätze können über Antikörper erfolgen, die die SP-Zellen blockieren", erklärt Nina Hohmann, Pressereferentin der Deutschen Krebshilfe e.V. http://www.krebshilfe.de, im Gespräch mit pressetext.

Das Neuroblastom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter. In Deutschland erkranken jährlich etwa 1.800 Kinder unter 15 Jahren an Krebs. Da Zellen mit den Eigenschaften von SP-Zellen auch in anderen Tumoren vorkommen ist ihr ungewöhnliches Verhalten auch von allgemeiner Bedeutung für die tumorbiologische Forschung und die klinische Praxis.

Quelle: pte

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Ultrasound Therapeutics Ltd bringt dem Westen völlig neue chinesische Krebsbehandlung

Oxford, England (ots/PRNewswire) - 22.09.2005 - Auch wenn diese Behandlung vielleicht nicht die Komplettlösung für jeden Krebspatienten bietet, so können doch Tausende Leber- und Nierenkrebspatienten weltweit dank der jüngst erteilten europäischen Zulassung (CE-Zeichen) nun von einer aussergewöhnlichen bewährten medizinischen Technologie aus China profitieren.

Seit 1997 hat das Modell JC Tumortherapie-System (Chongqing Haifu(TM) Technology Co, China) mehr als 8.000 Patienten mit verschiedenen Krebserkrankungen in über 20 Zentren im Fernen Osten erfolgreich behandelt. Gestützt auf erfolgreiche klinische Studien, die am Churchill Hospital in Oxford (UK) durchgeführt und vom britischen Unternehmen Ultrasound Therapeutics Ltd gesponsert wurden, wurde dem Gerät vor kurzem die CE-Zulassung erteilt. Es ist somit das erste bedeutende Therapiegerät aus China mit CE-Zulassung.Die Erteilung dieser streng qualifizierten europäischen Zulassung könnte nun neue Hoffnung für Krebspatienten im Westen auf eine wirksame Krebsbehandlung bedeuten.

Während Tausenden schwangeren Frauen diagnostische Ultraschallabtastung gut bekannt ist, konzentriert sich der hochfokussierte Ultraschall (High-Intensity Focused Ultrasound - HIFU) auf einen sehr kleinen Brennpunkt. Diese fokussierten Wellen sind imstande, Tumore sprichwörtlich zu 'garen', ohne die Notwendigkeit für risikoreiche offene Operationen.

Das Verfahren erfordert keinen Einschnitt und bringt im Gegenteil zu Chemo- oder Strahlentherapie den zusätzlichen Vorteil von minimaler Toxizität. In einigen Fällen kann jedoch auch eine Kombination dieses Verfahrens mit anderen bewährten Krebsbehandlungen sinnvoll sein.

Das JC Tumortherapie-System fokussiert Ultraschallwellen im Körperinneren. Der Brennpunkt wird dabei vom Bediener mittels Ultraschallbildgebung 'angepeilt'. Dies ermöglicht dem Arzt, der das Gerät bedient, den Tumor direkt zu fokussieren, ohne das umliegende Gewebe zu beschädigen. Um den Patienten in völliger Ruhestellung zu halten, wird das Verfahren unter Vollnarkose durchgeführt.

Hinsichtlich Nebenwirkungen nach der Behandlung wurden lediglich kleine und unbedeutende Hautbläschen beobachtet. Eine geringe Anzahl an Patienten benötigte am folgenden Tag ein leichtes Schmerzmittel. Diese Informationen dienen ausschliesslich dazu, die Erfahrungen aus China und dem Fernen Osten zu bestätigen.

Die Churchill-Studien zeigten eine erfolgreiche gezielte fokale Ablation bei 95% der Lebertumoren und im Rahmen der jüngsten Studien wurden auch Nierentumore erfolgreich behandelt. Das Zentrum führt weiterhin Studien durch, hält jedoch, je nach Sachlage, auch nicht zur Studie gehörende Einweisungen für möglich. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Empfehlungen eingehend mit örtlichen Onkologen erörtert werden, um die Machbarkeit und Anwendbarkeit aller eventuellen Behandlungen sicher zu stellen.

Jüngste Veröffentlichungen in renommierten Zeitschriften zeigen, dass sich das Verfahren auch bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsen-, Brust-, und bestimmten Arten von Knochenkrebs vorteilhaft auswirkt.

Quelle: presseportal

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Risikofaktoren für Nierenkrebs geschlechtsspezifisch -
Einfluss von Körpergewicht erneut bestätigt

Potsdam (pte) - 16.08.2005 - Frauen mit starkem Übergewicht haben - unabhängig von der Köperfettverteilung - ein um 68 Prozent erhöhtes Risiko, an Nierenkrebs (Nierenzellenkarzinom) zu erkranken. Bei übergewichtigen Männern steigt das Risiko einer Nierenkrebserkrankung nicht, allerdings spielt bei ihnen die Köperfettverteilung, vor allem die Größe des Taillenumfangs, eine wichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite EPIC (European Prospective Investigation into Cancer an Nurtrition)-Studie, an der Epidemiologen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) http://www.dife.de maßgeblich beteiligt sind.

In der Studie untersuchten die Wissenschaftler 348.550 Personen aus acht europäischen Ländern. Der Frauenanteil der Gruppe betrug 68 Prozent. Es wurden Daten zu Körpergröße, Körpergewicht, Body Mass Index (BMI) sowie Taillen- und Hüftumfang erhoben. Die Analyse der Daten basiert auf einer sechsjährigen Nachbeobachtungszeit in der 287 Personen neu an Nierenkrebs erkrankten. Das Ergebnis zeigt, dass bei Frauen nur das Körpergewicht an sich, bei Männern aber die Art der Körperfettverteilung bei der Erkrankung eine Rolle spielt. Danach haben Männer mit geringem Hüft- und größerem Taillenumfang im Vergleich zu gleichgewichtigen Männern ein höheres Risiko, an Nierenkrebs zu erkranken.

"Welche Mechanismen den beobachteten Zusammenhängen zwischen Körpergewicht, Körperfettverteilung und Nierenkrebs zu Grunde liegen und warum das Geschlecht einen so wesentlichen Einfluss auf das Krebsrisiko hat, ist noch nicht eindeutig geklärt", so Professor Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie. Ältere Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen hohem Übergewicht und einem erhöhten Nierenkrebsrisiko nachweisen können, allerdings waren die bisherigen Ergebnisse bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede nicht eindeutig. Außerdem waren nur zwei Studien bekannt, die sich nicht nur mit dem Einfluss des Körpergewichts sondern auch mit der Verteilung des Körperfetts beschäftigten.


Quelle: pte

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Neue Therapiemöglichkeiten für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom

16.11.04 - Fortgeschrittener Nierenkrebs wird als unheilbar betrachtet, die Behandlung mit wenigen Standardtherapien haben derzeit einen geringen klinischen Nutzen. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Weltweit nehmen die Neuerkrankungsraten zu. Männer sind etwa 1,5mal so häufig vom Nierenzellkarzinom betroffen wie Frauen. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.

Im November fand in Wien der Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) statt, auf dem Onkologen die aktuellen Therapiestandards dargestellt und neue Forschungsergebnisse ausgetauscht haben.

Neben Verbesserungen der Behandlung mit konventionellen Medikamenten, den klassischen Chemotherapeutika, die bekanntlich mit ausgeprägten Nebenwirkungen behaftet sind, fanden neue spezifische Wirkstoffe, sogenannte "targeted drugs", sehr viel Beachtung, da sie weniger belastende Nebenwirkungen zu haben scheinen und den Tumor gezielt angreifen. Einige dieser Substanzen haben zudem den Vorteil, dass sie als Tablette eingenommen werden können und damit den ohnehin belasteten Krebspatienten unangenehme Spritzen oder Behandlungen "am Venentropf" ersparen. Die meisten dieser zielgerichteten Medikamente sind noch nicht zugelassen und befinden sich derzeit in klinischen Studien. Eine der am weitesten entwickelten neuen Substanzen beim metastasierten Nierenzellkarzinom ist Bay 43-9006, das aus einer Kooperation der Bayer Healthcare AG mit der amerikanischen Firma Onyx Pharmaceuticals hervorging. Frühere Studien belegten auch bei einer Dauertherapie eine gute Verträglichkeit dieses Präparates. Am Klinikum der Universität München geht Privatdozent Dr. Michael Siebels, Oberarzt der Urologischen Klinik, in einer klinischen Studie der Frage nach, ob BAY-9006 als potenzielles neues Anti-Krebs-Arzneimittel das durch genetische Veränderungen verursachte Wachstum von Krebszellen stoppen kann.

Bei der Studie sollen Sicherheit, Wirksamkeit einschließlich der Lebensqualität und Pharmakokinetik von BAY 43-9006 bei Patienten mit nicht-operablem und /oder metastasierendem Nierenzellkarzinom bewertet werden, deren Erkrankung zuvor mit einer systemischen Behandlung entgegengetreten wurde. "Die zur Verfügung stehenden Therapien für das fortgeschrittene nicht-operable, metastasierende Nierenzellkarzinom haben nur Ansprechraten von 6 - 30% und vor allem wenig Einfluss auf die Natur der Erkrankung", so Siebels. "Der Bedarf an effektiven Therapien nach Versagen einer etablierten medikamentösen Behandlung ist sehr groß. Bereits jetzt wissen wir, dass Bay 43-9006 als kleines Molekül, das entscheidende, molekulare Schaltpunkte hemmt, für das Tumorwachstum wichtig sind", so Siebels. "Zusätzlich verhindert Bay 43-9006 die Bildung von Blutgefäßen im Tumor, so dass die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr im Tumor unterbunden werden." Die Ergebnisse dieser Studie sollen, falls sie positiv sind, einem Antrag auf Zulassung dieses Medikaments bei den Arzneimittelbehörden zugrunde gelegt werden. Zurzeit besteht noch für geeignete Patienten die Möglichkeit einer Teilnahme an dieser Studie.

Quelle: Klinikum der Universität München

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Schäden an der Niere als Nebenwirkung der Chemotherapie

16.11.04 - Bei krebskranken Kindern werden zur Behandlung von Knochen- und Muskeltumoren die Medikamente Cyclophosphamid und Ifosfamid eingesetzt. Die Heilungsrate bei dieser Chemotherapie ist hoch, bis zu 70 Prozent. Allerdings sind Nebenwirkungen möglich - unter anderem Nierenschäden, die sich zum Teil erst Jahre nach der Behandlung bemerkbar machen. Wie es dazu kommt, wird an der Uni Würzburg erforscht.

Es ist vor allem die Therapie mit Ifosfamid, die sich negativ auf die Nieren auswirkt. Die Kinder sind dann zwar von ihrer Tumorerkrankung geheilt, scheiden aber mit dem Urin zu viele Elektrolyte und Aminosäuren aus. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben: Verliert der Körper zu viel Kalzium und Phosphat, so entwickelt sich eine Rachitis mit abnormalem Knochen- und Körperwachstum.

"Für die Beeinträchtigung der Nieren sollen zwei Stoffwechselprodukte verantwortlich sein, die im Körper durch den Abbau von Ifosfamid entstehen", erklärt Dr. Andreas Benesic vom Physiologischen Institut. Der Hauptschaden entsteht am so genannten Proximalen Tubulus. Dort wird der Löwenanteil der Nährstoffe und Elektrolyte aus dem Harn in den Körper zurückgeholt.

Laut Benesic ist bislang ungeklärt, welcher Mechanismus dem Defekt zu Grunde liegt. "Die klinischen Beobachtungen deuten aber darauf hin, dass es kein akuter Schaden ist, wie es zum Beispiel bei einem massiven Absterben von Zellen der Fall wäre", erklärt der 29-jährige Mediziner. Stattdessen entstehe eine chronische Funktionsstörung, die sich nach der Chemotherapie mehr und mehr verschlimmere.

Derartige langsam fortschreitende Beeinträchtigungen der Nieren können zum Beispiel dann entstehen, wenn Nierengifte die Signalwege beeinflussen, die bestimmte Zellfunktionen steuern. Darum untersucht Benesic, welche Wirkung die verdächtigten Substanzen auf die Signalübertragung innerhalb der Zellen ausüben.

Das Projekt wird an der Uni Würzburg in Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsgruppen von Professor Michael Gekle (Physiologisches Institut) und von Professor Nader Gordjani (Kinderklinik) durchgeführt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat einen Förderantrag von Benesic für gut befunden und gewährt ihm nun finanzielle Unterstützung.


Die bei der Krebstherapie eingesetzten Medikamente Cyclophosphamid
und Ifosfamid sowie dessen Abbauprodukte Chloroacetaldehyd und Acrolein
schädigen eine bestimmte Struktur in den Nieren (gelber Pfeil).
Dadurch gehen dem Körper mit dem Urin wertvolle Stoffe verloren.
Grafik: Andreas Benesic

Um den Vorgängen beim Patienten möglichst nahe zu sein, experimentiert der Würzburger Mediziner mit Kulturen aus Nierenzellen des Menschen. Zunächst untersucht er die Wirkung der Substanzen auf die Kalzium-Konzentration in den Zellen, weil diese eine zentrale Rolle bei der Regulation zahlreicher Zellfunktionen spielt. Dann prüft er mittels so genannter Gen-Arrays die Auswirkungen der Medikamente auf Gene, die bei chronischen Nierenschäden verstärkt aktiv sind. Schließlich sollen Möglichkeiten gefunden werden, um all diese Veränderungen in der Zellkultur zu verhindern. Daraus ergeben sich dann vielleicht Anhaltspunkte, wie man die von der Chemotherapie ausgelösten Nierenschäden bei Kindern verhindern kann.

Quelle: Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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Nebennierenkrebs: Nachsorge allzu oft vernachlässigt

27.10.2004 - Die Betreuung von Patienten mit Nebennierenkarzinomen ist verbesserungsbedürftig. Um auf diesem Gebiet Fortschritte zu erzielen, haben das Tumorzentrum und die Medizinische Klinik der Uni Würzburg gemeinsam ein bundesweites Register zur Erfassung dieser Tumoren eingerichtet. Die Deutsche Krebshilfe (Bonn) fördert das Projekt.

Das Nebennierenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der bevorzugt bei jungen Erwachsenen, oft auch bei Kindern auftritt. Die Genesungschancen stehen häufig schlecht. Da die Krankheit recht selten ist - auf eine Million Einwohner kommen ein bis zwei Fälle pro Jahr - sind sich die behandelnden Ärzte oft unsicher darüber, wie die korrekte Diagnostik und die optimale Therapie durchzuführen sind. Zudem gebe es bisher keine einzige wissenschaftlich fundierte Behandlungsstudie für diese Erkrankung, sagt Professor Bruno Allolio von der Würzburger Medizinischen Uniklinik.

Links die normale Lage der Nebennieren (gelbe Pfeile) im Körper, rechts ein Nebennierenkarzinom in einer kernspintomographischen Darstellung. Bild: Medizinische Klinik

Allolios Arbeitsgruppe erforscht seit Jahren Erkrankungen der Nebennieren. Die besonderen Erfahrungen der Würzburger Mediziner sollen nun Patienten mit Nebennierenkarzinomen verstärkt zu Gute kommen: Durch die Förderung, welche die Deutsche Krebshilfe dem Register bewilligt hat, kann dessen Arbeit intensiviert werden. Erstmals ist es möglich, die Patienten in größerer Zahl und längerfristig systematisch zu erfassen.

"Schon die ersten Auswertungen zeigen, dass es häufig Mängel bei der voroperativen Diagnostik und bei der Nachsorge gibt", so Professor Allolio. Vielfach werde den Patienten nach der ersten erfolgreichen Operation der Eindruck vermittelt, dass die Erkrankung sicher geheilt sei. Auf eine konsequente Nachsorge werde dann oft verzichtet. "Aber die meisten Patienten erleiden einen Rückfall, und darum ist eine engmaschige Nachsorge notwendig, um beim erneuten Auftreten der Erkrankung frühzeitig chirurgisch eingreifen zu können."

Außerdem können Patienten, bei denen sich die Krebserkrankung schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, jetzt erstmals an einer internationalen Therapiestudie teilnehmen, der so genannten FIRM-ACT-Studie. Sie wird für ganz Deutschland von der Uni Würzburg aus koordiniert.

Das Nebennierenkarzinom-Register ist Teil einer europäischen Initiative mit dem Ziel, Fortschritte bei dieser schwierigen Erkrankung zu erzielen. Die Deutsche Krebshilfe finanziert für zwei Jahre eine Arztstelle und eine Teilzeitdokumentarin. Das wird es laut Allolio nicht nur erlauben, die Patientenversorgung zu verbessern. Zusätzlich werde man versuchen, durch ergänzende molekulare Analysen die Entstehung und Entwicklung dieser Erkrankung besser zu verstehen.

Quelle: Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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Nierentumor: Neues Verfahren gibt Sicherheit bei Operation - Urologen können Organ häufiger erhalten

Berlin-Buch, 24.08.2004. Zur Therapie von Nierenkrebs ist in vielen Fällen heute keine radikale Entfernung des Organs notwendig. Nach den Erfahrungen von Privatdozent Dr. med. Gralf Popken, dem Chefarzt der Urologischen Klinik des HELIOS Klinikums Berlin-Buch, kann bei 30 bis 50 Prozent der betroffenen Patienten die Niere erhalten werden. Zum Erfolg der organerhaltenden Operation, die auch minimalinvasiv durchgeführt wird, trägt ein neues Verfahren (Fluoreszenzphotodetektion) bei, das den Chirurgen die sichere Unterscheidung von gut- und bösartigem Gewebe ermöglicht.
PD Dr. Popken ist der einzige Operateur in Deutschland, der die Fluoreszenzphotodetektion zur Entfernung des Nierenzellkarzinoms einsetzt.


PD Dr. med.Gralf Popken

Etwa 70 Prozent aller Nierentumoren werden zufällig entdeckt, noch bevor sie Symptome verursachen. Die frühe Diagnose des Nierenzellkarzinoms ist auch ein Verdienst der neuen bildgebenden Verfahren. Die Mehrzahl der diagnostizierten Tumoren ist klein, die Geschwulste sind auf das Organ begrenzt, vier von fünf Patienten können geheilt werden. Dass in vielen Fällen die erkrankte Niere nicht mehr radikal entfernt werden muss, ist nicht nur wichtig für Patienten mit einer Niere oder einer bereits eingeschränkten Nierenfunktion, sondern trägt zur Lebensqualität bei und vermindert Folgeer-krankungen.

Lange Zeit standen die Nierenchirurgen während des Eingriffs vor der Frage: Haben wir das Tumorgewebe auch wirklich vollständig entfernt? Selbst zeitaufwändige Schnellschnittuntersuchungen von Gewebe noch während des Eingriffs gaben den Operateuren häufig keine ausreichende Sicherheit. Doch das ist Vergangenheit. Die Urologen, die viele Eingriffe minimalinvasiv ("Schlüssellochchirurgie") durchführen, sind heute einen großen Schritt weiter.

Erfolgskontrolle mittels fluoreszierender Substanz
Forscher fanden bei verschiedenen Tumoren heraus, dass sich nach der Zufuhr von 5-Aminolävulinsäure die Substanz Protoporphyrin IX in der vom Tumor befallenen Zelle anhäuft. Wird das Tumorgewebe durch blaues Licht angeregt, dann leuchtet (fluoresziert) es. Diese für das menschliche Auge sichtbare rötliche Fluoreszenz hebt den Tumor vom gesunden Gewebe ab. Dieses Verfahren wird beim Harnblasentumor bereits mit großem Erfolg eingesetzt. Am Tiermodell fand Priv. Doz. Dr. Popken heraus, dass es vier Stunden nach der oralen Gabe von 5-Aminolävusinsäure (20 mg pro kg Körpergewicht) zu einer maximalen Fluoreszenz des Nierenzellkarzinoms kommt. "So können wir gesundes und krebskrankes Gewebe ausgezeichnet unterscheiden", berichtet Popken.

Das am Tier erprobte Verfahren haben Popken und seine Bucher Urologen bei über 60 Patienten angewandt. Mit Erfolg! "Bei diesen Patienten stellten wir im Rahmen einer organerhaltenden Nierentumorresektion bereits während des Eingriffs fest, dass kein Tumorgewebe in der Niere geblie-ben war", berichtet Popken. "Wir konnten sehr gut zwischen gutartigem und bösartigem Gewebe differenzieren". Die Komplikationsrate der verwendeten Dosierung war gering. Lediglich bei höhe-ren Dosierungen können Nebenwirkungen auftreten.
Heute können wir diese technisch aufwendigen Eingriff auch mit der minimalinvasiven Schlüssellochchirurgie durchführen. Hierdurch kommen dem Patienten neben der Organerhaltung die Vorteile dieser Methode wie weniger Schmerzen, geringerer Blutverlust, keine Narben und schnellere Erholung zu Nutzen.
Unterm Strich blickt die nierenerhaltende Chirurgie auf sehr gute Ergebnisse zurück. Bei Tumoren bis zu 4 Zentimetern Größe erreicht man Langzeitüberlebensraten (länger als 10 Jahre) von über 97 Prozent. Bei weniger als drei Prozent der Patienten tritt der Tumor erneut auf, bzw. wächst in derselben Niere noch einmal.


Quelle: Helios Research Center GmbH

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Klinischer Test einer neuen Therapie des Nierenzellkarzinoms

03.08.04 - Zwei Kliniken der Universität Erlangen-Nürnberg und ein Unternehmen, das neuartige Ansätze zur Krebstherapie entwickelt, erproben gemeinsam in einer klinischen Machbarkeitsstudie einen zukunftsweisenden Weg in der Immuntherapie des Nierenkarzinoms. Wurden Mäuse mit Tumorzellen geimpft, die zuvor mit dem Hilfsstoff Annexin V beschichtet worden waren, zeigten sie deutlich bessere Überlebensraten. Man hofft nun, dass diese spezielle Impfung, bei der abgetötete eigene Tumorzellen zusammen mit dem Hilfsstoff Annexin V gespritzt werden, auch beim Menschen das körpereigene Abwehrsystem gegen den Krebs mobil macht. Ärzte und Betroffene haben die Möglichkeit, sich unter den Telefonnummern 09131/82-23178, 85-33434 oder 85-33015 über diese Studie und über die Bedingungen einer Teilnahme zu informieren.

Quelle: idw Informationsdienst Wissenschaft

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Naturheilkundliche Krebsambulanz am Uniklinikum Jena im erstem Jahr mit Riesenresonanz

21.06.2004 - Das erste Jahr des Bestehens der naturheilkundlichen Tumorambulanz am Jenaer Uniklinikum hat eines überzeugend gezeigt: Eine Integration der Naturmedizin in die Krebstherapie ist notwendiger denn je. Seit der Eröffnung der ersten Fachambulanz für Naturheilkunde in der Onkologie an einem Universitätsklinikum meldeten sich hunderte von Krebskranken aus ganz Deutschland in der Jenaer Klinik. "Der Zuspruch der Patienten ist überwältigend", zieht Dr. Katja Zulkowski, Leiterin der onkologischen Fachambulanz für Naturheilkunde, nach dem ersten Jahr Bilanz. Ein Beleg dafür, dass das Jenaer Klinikum mit seinem Angebot in eine Versorgungslücke vorgestoßen ist.

Dabei zeigte sich in den zurückliegenden Monaten, dass die Krebspatienten nur selten eine Alternative zur schulmedizinischen Therapie ihrer Erkrankung erwarten. Vielmehr suchen die meisten in der Naturmedizin eine Ergänzung, um die Begleiterscheinungen einer Strahlen- oder Chemotherapie zu lindern. Oder sie möchten mit den Methoden der sanften Medizin einem Rückfall nach erfolgreicher Behandlung vorbeugen.

Kombination von Schul- und Naturmedizin statt "Entweder-Oder"

Diese Beobachtung hat die Jenaer Onkologen darin bestärkt, mit ihrem Angebot auf dem richtigen Weg zu sein. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass Patienten sich nicht strikt für schulmedizinische oder alternative Therapien entscheiden", erläutert Katja Zulkowski. "Dass <Entweder-Oder> entschieden wird, ist ein Vorurteil. Die Patienten wollen lieber beides kombinieren."

Das Bedürfnis der Kranken nach Unterstützung im Kampf gegen Krebs durch die Heilkräfte der Natur ist groß. Fast 80 Prozent wenden bereits parallel zur Schulmedizin komplementäre Heilmethoden an. Einer der Gründe, die Ambulanz am Uniklinikum Jena trotz mancher Zweifel und Vorbehalte gegenüber der alternativen Heilkunst zu etablieren. Ein richtiger Schritt, wie sich zeigt. "Wir haben recht behalten mit unserer Auffassung, dass wir das Bedürfnis unserer Patienten nach einer Integration der Naturheilkunde nicht ignorieren dürfen", schätzt Prof. Dr. Klaus Höffken, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Jena und Direktor der onkologischen Klinik, rückblickend ein. "Unsere Fachambulanz ist eine Erfolgsgeschichte geworden".

Angebot erweitern und auf die Stationen im Klinikum ausdehnen

Noch ist es viel zu früh, um über Heilerfolge oder fundierte Ergebnisse sprechen zu können. Bereits eingestellt haben sich hingegen erste Erfolgserlebnisse. So hat sich im ersten Jahr seit Bestehen der Ambulanz das Gesundheitstraining zu einer festen Größe etabliert. Hier lernen die Teilnehmer jeweils zehn Wochen lang, Bewegung, Ernährung und Entspannungstechniken zu einer gesunden Lebensweise zu verbinden und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Bewährt hat sich auch Akupunktur als Mittel zur Linderung der Folgeerscheinungen konventioneller Krebstherapien.

Nach diesen Erfahrungen soll das naturheilkundliche Angebot der Ambulanz künftig ausgedehnt werden - beispielsweise durch die Erweiterung des Therapieangebots um eine Behandlung von Gelenkschmerzen, die oft bei Tumorerkrankungen begleitend auftreten. "Wir planen auch eine engere Zusammenarbeit mit unseren Physiotherapeuten", so Katja Zulkowski. Bei all den Projekten steht aber unverändert ein Ziel der Ambulanz im Vordergrund: Die Untersuchung der Wirksamkeit der angewandten Therapien in wissenschaftlichen Studien.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Urintest für Nierenkrebs

10. 05. 2004

Nierenkrebs lässt sich mit Hilfe eines Urintests nachweisen. Entsprechende Resultate einer Pilotstudie präsentieren amerikanische Mediziner auf einer Urologentagung in San Francisco. Aus den Nieren gespülte DNA kann demnach frühzeitig Hinweise auf unkontrolliertes Zellwachstum liefern.

"Der Test scheint bemerkenswert akkurat zu sein und lieferte in dieser Studie keine falschen positiven Resultate", erläutert Robert Uzzo vom Fox Chase Cancer Center in Philadelphia, Pennsylvania. "Eines der bemerkenswertesten Ergebnisse ist, dass er 27 von 30 Patienten im ersten Stadium der Krankheit erkennen konnte."

Uzzo und seine Kollegen analysierten den Urin von Nierenkrebspatienten auf Veränderungen in sechs Tumorsuppressor-Genen. Diese Gene verhindern die Entwicklung eines Tumors, indem sie entartete Zellen beispielsweise in den Selbstmord treiben. Bei 45 von 50 Patienten waren diese Gene jedoch übermäßig mit Methylgruppen gespickt und dadurch inaktiviert, fanden die Mediziner. Bei gesunden Personen und bei 17 nach Entfernung der betroffenen Niere untersuchten Patienten waren diese Veränderungen nicht nachzuweisen.

Allein in Deutschland wird jährlich bei etwa 11.000 Menschen Nierenzellkrebs entdeckt - meist rein zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung aus anderen Gründen. Wird die betroffene Niere in einem frühen Krankheitsstadium entfernt, bestehen sehr gute Überlebenschancen. Als wichtige Risikofaktoren gelten Rauchen und Schmerzmittelmissbrauch.


Forschung: Robert G. Uzzo und Paul Cairns, Fox Chase Cancer Center, Philadelphia, Pennsylvania; und andere

Präsentation auf dem Annual Meeting of the American Urological Association, San Francisco

WWW: Krebsinformationsdienst des DKFZ Heidelberg - Nierenzellkrebs

Quelle: Scienceticker

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Nierenkrebs: Früh erkannt ist er heilbar
Deutsche Krebshilfe stellt neue Broschüre vor

Bonn - 29.01.2004 – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 14.000 Menschen neu an Nierenkrebs. Wird die Erkrankung früh erkannt und behandelt, so ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit heilbar. Die Deutsche Krebshilfe hat im Rahmen ihrer Reihe „Die blauen Ratgeber“ die Broschüre „Nierenkrebs“ neu herausgegeben. Sie beschreibt Warnzeichen und Risikofaktoren dieser Erkrankung, erläutert Diagnostik, Therapie und Nachsorge und informiert über Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige. Der Ratgeber ist kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe in Bonn erhältlich und kann im Internet abgerufen werden.

Tag und Nacht laufen im Körper Vorgänge ab, bei denen Stoffe entstehen, die nicht mehr verwertet werden können. Sie werden über den Urin oder den Stuhlgang ausgeschieden. Die Nieren sind dabei sozusagen das „Klärwerk“ des Körpers: Sie haben die Aufgabe, Endprodukte des Stoffwechsels aus dem Blut herauszufiltern und regeln den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers. Wenn die Nieren ausfallen, wird der Körper innerhalb kurzer Zeit „von innen“ vergiftet.

Bei der Harnbildung fließt das Blut in die Nierenkörperchen, wo der so genannte Primärharn gebildet wird. Diesem werden Wasser und Salze entzogen und in den Körper zurückgeführt. Zurück bleibt der konzentrierte Harn, der in die Blase geleitet wird. Je nach Trinkmenge scheidet ein Erwachsener täglich einen bis anderthalb Liter Harn aus.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 5.700 Frauen und 8.300 Männer neu an Nierenkrebs. Die Ursachen, weshalb ein Nierenkrebs entsteht, sind noch nicht abschließend geklärt. Im Experiment konnten chemische, physikalische, virale und hormonelle Krankheitsursachen nachgewiesen werden. Umwelteinflüsse haben offensichtlich ebenfalls eine wichtige Bedeutung.

Bei einem Teil der Betroffenen ließ sich auch eine familiäre Veranlagung nachweisen. Darüber hinaus haben wissenschaftliche Untersuchungen eine Reihe weiterer Risikofaktoren belegt. Dazu gehören unter anderen Übergewicht – besonders bei Frauen -, erhöhter Alkoholkonsum, Schmerzmittelmissbrauch und eine chronisch eingeschränkte Nierenfunktion. Etwa 30 Prozent aller Nierenkrebserkrankungen sind auf das Rauchen zurückzuführen.

Nierenkrebs verursacht selten Frühsymptome. Allerdings sollten bestimmte Anzeichen wie zum Beispiel Blut im Urin, anhaltende Schmerzen in den Flanken oder allgemeine Beschwerden wie Koliken, Gewichtsverlust, Fieber und ständige Abgeschlagenheit die Betroffenen unverzüglich zum Arzt führen.

Zur Basisdiagnostik gehören ein ausführliches Gespräch, die körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und der Nieren, eine Urin-Analyse sowie die Bestimmung des Blutbildes und des Kreatinin-Wertes im Serum. Findet sich Blut im Urin, wird der Harntrakt zusätzlich mit einem Kontrastmittel geröntgt. Vor einer Operation erfolgt eine Computer- oder Kernspintomographie.

Die Behandlung des Nierenkrebses richtet sich nach dem Tumorstadium. Bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung kann Nierenkrebs heute mit hoher Wahrscheinlichkeit geheilt werden. Dabei ist die Operation die einzige auf Dauer heilende Therapie. Erfreulicherweise werden immer mehr Nierenkrebse in frühen Tumorstadien entdeckt, so dass die Heilungsrate kontinuierlich steigt.

Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, kommt es darauf an, die Überlebenszeit des Betroffenen zu verlängern und seine Lebensqualität zu verbessern, indem vor allem die Beschwerden gelindert werden.

Die Broschüre der Deutschen Krebshilfe „Nierenkrebs - Die blauen Ratgeber 18“ erläutert allgemeinverständlich die Ursachen, Warnzeichen und Diagnosemöglichkeiten der Erkrankung, zeigt Behandlungswege auf, informiert über Nachsorge und gibt einen Überblick über Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige.

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