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 Die Inhaltsübersicht

- Mit Antikörper-Therapie gegen Eierstock-Krebs -
Ausbruch aus dem Teufelskreis hemmt Tumorwachstum
- Weniger Eierstockkrebs bei Teetrinkerinnen
- Obst und Gemüse: Kein Schutz vor Eierstockkrebs
- Krebs: Mehr Fett auf den Teller - Ernährungsexperte warnt vor Diäten, die den Krebs aushungern sollen
- Genetischer Hintergrund bei Eierstock-Krebs entdeckt
- Krebsschutz durch Gemüse und Obst
- Eierstockkrebs
- Bessere Überlebenschancen bei Eierstockkrebs durch Behandlung in Studienkliniken:
www.eierstock-krebs.de jetzt mit aktueller Klinikliste
- Blauer Ratgeber -Ernährung bei Krebs
- Ein Tumormarker für den Eierstockkrebs ?
- Eierstockkrebs
- Elektrosmog als Krebsrisiko

 

Mit Antikörper-Therapie gegen Eierstock-Krebs -
Ausbruch aus dem Teufelskreis hemmt Tumorwachstum

Heidelberg - 17.01.2006 - An Eierstock-Krebs erkranken in Deutschland jährlich etwa 8.000 Frauen. Jetzt haben Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) http://www.dkfz.de einen Angriffspunkt für eine neue Therapiemöglichkeit identifiziert: Das Adhäsionsmolekül L1, das die Entwicklung von Tumoren fördert. "Die Therapie ist antikörperbasiert", erklärt Hans-Peter Altevogt, Forschungsgruppenleiter des dkfz, im Gespräch mit pressetext. "Der Antikörper bindet an L1 und blockiert damit das Wachstum des Tumors." Erste Erfolge haben die Wissenschaftler in einer Studie nachgewiesen, die im Fachmagazin Cancer Research erschienen ist.

Das membrangebundene Molekül L1 interagiert normalerweise mit anderen Molekülen und führt zur Zellteilung. Problematisch wird es erst bei entarteten Zellen. Trifft L1 auf solche, wandern die Krebszellen ab und der Tumor breitet sich aus. Die Forscher beobachteten, dass Tumore verstärkt L1 produzieren, während L1 wiederum die Entwicklung von Tumoren fördert. In genau diesen Teufelskreis greift nun die neue Behandlungsmethode ein: Die L1-Antikörper heften sich an das Molekül, drosseln dadurch das Wachstum des Tumors und verhindern durch Quervernetzung die Abwanderung.

Das Forscherteam um Altevogt wies nach, dass die Tumormenge im Maus-Modell durch eine Antikörpergabe um bis zu 63,5 Prozent gesenkt werden kann. Auch in vitro beobachteten die Wissenschaftler ähnliches. Jetzt soll der gegen L1 gerichtete Antikörper an den menschlichen Organismus angepasst werden. "Die Phase 1 der klinischen Tests am Menschen erwarten wir bereits 2007", sagt Altevogt gegenüber pressetext. Doch erst in etwa drei Jahren wisse man genau, ob und wie erfolgreich dieser Ansatz sei.

Bisher begann die Behandlungsstrategie bei Eierstock-Krebs mit einer Operation, bei der alle sichtbaren Tumore entfernt wurden. "Doch ein Tumorrest bleibt immer", erläutert Altevogt. Deshalb wird zusätzlich eine Chemo-Therapie durchgeführt. "Das Problem dabei ist, dass sich das Ovarialkarzinom oft als resistent erweist." Hier komme nun die Antikörper-Therapie ins Spiel, welche die Teilung der kranken Zellen verhindere. Die neue Behandlungsmethode soll also mit anderen Therapien kombiniert werden, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

Quelle: pte

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Weniger Eierstockkrebs bei Teetrinkerinnen

14.12.2005 - Frauen, die regelmäßig Tee trinken, erkranken seltener an Eierstockkrebs. Das haben zwei schwedische Medizinerinnen bei einer Studie mit rund 61.000 Teilnehmerinnen ermittelt. Für jene Frauen, die täglich mindestens zwei Tassen Grünen oder Schwarzen Tee tranken, berechnen sie ein 46 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko als für Frauen, die niemals Tee tranken.

Tasse Schwarzer Tee
Quelle: Photocase

Mit jeder zusätzlichen Tasse sank das Risiko um weitere 18 Prozent, berichten Susanna Larsson und Alicja Wolk vom Stockholmer Karolinska-Institut im Fachblatt "Archives of Internal Medicine". Dieses Resultat deute auf einen Dosis-Effekt hin und stehe im Einklang mit Laborstudien, denen zufolge Inhaltsstoffe des Gebräus einen gewissen Schutz vor verschiedenen Krebsarten entfalteten.

Für ihre Studie analysierten Larsson und Wolk die Daten von 61.057 Einwohnerinnen zweier schwedischer Landkreise, die gegen Ende der 80er-Jahre im Rahmen eines Mammographieprogramms erfasst worden waren. Dabei hatten die Frauen unter anderem einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausgefüllt. Bis Dezember 2004 wurde bei 301 von ihnen aggressiv wachsender Eierstockkrebs festgestellt.

Selbst jene Frauen, die nur gelegentlich eine Tasse Tee tranken, erkrankten mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit als absolute Nicht-Teetrinkerinnen, berechneten die Forscherinnen. Da die Datenbasis zum Zusammenhang zwischen Tee und Krebsrisiko in der Bevölkerung insgesamt dünn sei, müssten die Resultate jedoch durch weitere Studien bestätigt werden.

Forschung: Susanna C. Larsson und Alicja Wolk, Nutritionsepidemiologi, Institutet för miljömedicin, Karolinska Institutet, Stockholm

Quelle: scienceticker

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Obst und Gemüse: Kein Schutz vor Eierstockkrebs


Bild: Photocase

10.11.2005 - Obst und Gemüse sind gesund, vor Eierstockkrebs schützen sie jedoch nicht. Das zeigt die Auswertung einer europaweiten Studie durch Potsdamer Ernährungswissenschaftler und ihre Kollegen. Lediglich ein hoher Konsum von Zwiebeln und Knoblauch scheint mit einem geringeren Erkrankungsrisiko einherzugehen, berichtet die Gruppe im Fachblatt "Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention".

"Obwohl sich die Obst- und Gemüseaufnahme innerhalb Europas deutlich unterscheidet [...], konnten wir keinen Zusammenhang zwischen einem hohen Konsum und dem Auftreten von Eierstockkrebs erkennen", erläutert Mandy Schulz vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. Die Forscherin und ihre Kollegen hatten Daten von über 325.000 Frauen aus zehn europäischen Ländern analysiert, die an der EPIC-Studie zum Zusammenhang von Ernährung und Krebs teilgenommen hatten.

Im Studienzeitraum von durchschnittlich 6,3 Jahren erkrankten 581 Studienteilnehmerinnen an Eierstockkrebs. Doch weder die gesamte Obst- und Gemüseaufnahme, die Aufnahme von Obst oder Gemüse allein, noch der Verzehr bestimmter Gemüsearten wie Kohl und Wurzelgemüse beeinflussten das Erkrankungsrisiko. Lediglich jene Frauen, die reichlich Zwiebeln oder Knoblauch aßen, schienen etwas seltener zu erkranken, berechneten Schulz und Kollegen.

Zwiebel und Knoblauch (Allium cepa und Allium sativum) gehören - wie auch Schnittlauch und Bärlauch - zu den Lauchgewächsen (Alliaceae). Die Vertreter dieser Pflanzenfamilie verdanken ihr typisches Aroma unter anderem organischen Schwefelverbindungen, denen neben einer antibakteriellen auch eine antikanzerogene Wirkung zugeschrieben wird. Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Allium-Gemüse und Eierstockkrebs-Risiko bestehe, müsse durch weitere Langzeitstudien geklärt werden, so Schulz' Kollege Heiner Boeing. "Auf jeden Fall sollte man nicht vergessen, dass ein hoher Obst- und Gemüsekonsum das Risiko für andere Krebsformen und insbesondere für kardiovaskuläre Erkrankungen senken kann."

Quelle: scienceticker

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Krebs: Mehr Fett auf den Teller - Ernährungsexperte warnt vor Diäten, die den Krebs aushungern sollen

Baierbrunn (ots) - 28.10.2005 - Krebspatienten brauchen Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt. Das heißt, „ausreichend Eiweiß und Fett“, sagt Prof. Hans-Konrad Biesalski, Leiter des Instituts für biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Ausdrücklich warnt er vor Diäten, mit denen der Krebs „ausgehungert“ werden solle: „Das ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich“, so Biesalski. Denn Tumore holen sich, was sie zum Wachsen brauchen, aus dem gesunden Organismus. Der Körper, vor allem das Immunsystem, dürfen aber durch Mangelernährung nicht auch noch geschwächt werden. Krebspatienten leiden allerdings oft auch unter Appetitmangel. Biesalski rät deshalb, ihnen keine unnötigen Beschränkungen aufzuerlegen: „In Sachen gesunder Ernährung lieber mal ein Auge zudrücken und den Schwerpunkt vorübergehend auf Genuss verlagern.“

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Genetischer Hintergrund bei Eierstock-Krebs entdeckt

Wien - 24.10.2005 - Ein Wiener Forschungsteam hat entdeckt, dass bei Tumoren des Eierstock-Krebses die Aktivität von zwei speziellen Genen fast vollständig eingestellt ist. Das Forschungsteam um Michael Krainer von der Klinik für Innere Medizin I an der Medizinischen Universität http://www.meduniwien.ac.at und Robert Zeillinger, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, sind nun in der Lage eine frühzeitige Diagnose zu geben und die Genaktivitäten in den Tumorzellen zu beleuchten. Das Projekt ist vom Wissenschaftsfonds FWF http://www.fwf.ac.at unterstützt worden und läuft im Rahmen eines EU-Projekts, das die Diagnose von Eierstock-Krebs optimieren soll.


Bild: Photocase
"Jede Familie weist eine spezielle Veränderung im Gen auf, daher kann man genau sagen, wo dann zu untersuchen ist"

Jährlich werden 63.000 Fälle von Eierstock-Krebs in Europa diagnostiziert. Auf Grund des Krankheitsverlaufs können klinische Merkmale häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Das führt dazu, dass jährlich über 30.000 Frauen an den Folgen der Erkrankung sterben müssen. Dem Wissenschaftsteam ist nun ein wichtiger Schritt in der Diagnose gelungen: Bei einem Vergleich normaler Zellen der Eierstöcke mit Zellen des fortgeschrittenen Eierstock-Krebses konnten molekulargenetische Unterschiede identifiziert werden: Zwei Gene - N33 und EFA6R - sind in den Krebszellen fast vollständig inaktiviert.

"Derzeit deutet sich an, dass diese beiden Gene bereits vor dem Entstehen klinischer Symptome ihre Aktivität verlieren", erklärt Krainer. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies durch Anhängen von Methyl-Gruppen an die Bausteine der Gene erzielt wird. "Eine solche Methylierung lässt sich aber leicht nachweisen und könnte damit erste Hinweise auf den sich entwickelnden Krebs liefern", so Krainer. "Der nächste Schritt in der Früherkennung ist die Diagnose molekulargenetischer Marker wie Methylierungen. Denn diese liefern Informationen über die tatsächliche Entwicklung von Krebs im Körper der jeweiligen Patienten", erklärt der Mediziner. Zu den vordringlichen Aufgaben gehöre es nun, diese Tests in das österreichische Gesundheitssystem einzuführen, so Krainer im pressetext-Interview. Ein solcher Test kostet für eine Indexpatientin derzeit 3.500 Euro. "Das ist eine Investition ins Leben", so Krainer.

Der Mediziner gibt zu bedenken, dass nachfolgende Tests von anderen Familienmitgliedern nur noch ein Zehntel soviel ausmacht. "Jede Familie weist eine spezielle Veränderung im Gen auf, daher kann man genau sagen, wo dann zu untersuchen ist", führt der Experte aus. "Die Analyse molekulargenetischer Marker kann die Untersuchung der genetischen Veranlagung für zum Beispiel Brust- und Dickdarmkrebs ideal ergänzen. Die Analyse liefert grundlegende Informationen über die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person diese Krebsart auf Grund ihrer erblichen Veranlagung entwickeln wird. Schon heute biete diese genetische Diagnostik Möglichkeiten, kostenintensive Vorsorgeuntersuchungen individuell auf das Risikoprofil der Betroffenen abzustimmen.

Die Forschungsergebnisse der Wiener Wissenschaftler werden im Fachmagazin Cancer im November publiziert.

Quelle: pressetext.austria

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Krebsschutz durch Gemüse und Obst

24.01.2005 - Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat in einer Pressemitteilung vom 11. Januar 2005 aktuelle Ergebnisse der EPIC-Studie bekannt gemacht. Diese lassen den Schluss zu, dass für Brustkrebs der Verzehr von Gemüse und Obst keinen Schutz darstellt. Manche Medien haben daraus verallgemeinernd abgeleitet, dass die Ernährung keine Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen würde und der Verzehr von Gemüse und Obst nicht vor Krebs schütze. Solche Schlussfolgerungen treffen nach Ansicht der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) nicht zu. Bereits vor der Veröffentlichung der neuen Studienergebnisse wurde die Evidenz für einen Krebs senkenden Effekt von Gemüse und Obst speziell bei Brustkrebs als unzureichend bewertet. Deshalb stellen die Ergebnisse der EPIC-Studie keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse dar. Hervorzuheben ist, dass Schutzeffekte von Lebensmitteln je nach Krebsart unterschiedlich sein können. Für Dickdarmkrebs ist eine hohe Aufnahme Ballaststoff reicher Lebensmittel, zu denen auch Gemüse und Obst zählen, mit einem erhöhten Schutz assoziiert. Dies konnte im Rahmen der EPIC-Studie festgestellt werden. Neben den spezifisch pflanzlichen Inhaltsstoffen mit möglichen Schutzwirkungen geht eine hohe Aufnahme an Gemüse und Obst mit einer insgesamt verringerten Aufnahme von Nahrungsenergie und solchen Lebensmitteln einher, die die Entstehung von Krebs fördern können. Letztendlich beeinflusst das gesamte Ernährungsmuster und nicht allein eine Lebensmittelgruppe das Krebsrisiko, betont die BFEL.

Darüber hinaus zeigen epidemiologische Studien, dass eine hohe Aufnahme an Gemüse und Obst mit einer Schutzwirkung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes einhergeht. Auch hier muss davon ausgegangen werden, dass insgesamt das Ernährungsmuster das Krankheitsrisiko am stärksten beeinflusst. Zusätzlich stellen Gemüse und Obst wichtige Quellen für essenzielle Nährstoffe wie z.B. Folsäure dar und senken das Risiko für Übergewicht.

Der Verzehr von Gemüse ist in Deutschland weiterhin niedrig. Der Ernährungsphysiologe Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel am Standort Karlsruhe rät daher: "Auf Grund der Vielzahl an ernährungswissenschaftlichen Fakten ist es höchst sinnvoll, mehr Gemüse und Obst zu sich zu nehmen." Auch die WHO, der Ernährungsbericht 2004 und die Kampagne "5-am-Tag" propagieren einen hohen Verzehr von Obst und Gemüse als gesundheitspräventive Maßnahme.

Quelle: Senat der Bundesforschungsanstalten im Geschäftsbereich der BMVEL

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Eierstockkrebs

19.11.04 - Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien an der Charité (KKS-Charité), organisiert im Moment eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen klinischen Studien. Auftakt war eine Veranstaltung über Klinische Studien im Allgemeinen und ihrer Bedeutung für Patienten und mögliche Studienteilnehmer. Termin zur Präsentation der aktuellen Studien ist jeweils der ersten Mittwoch im Monat.

Das jetzige, kommende Thema ist Eierstockkrebs.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an betroffene Patientinnen und ihre Angehörigen, aber auch niedergelassene Gynäkologen und alle Interessierten sind eingeladen. Wer nicht in Berlin oder Umgebung lebt, kann sich die Studienpräsentationen mit Kontaktadressen auch postalisch zusenden lassen, bzw. ein paar Tage nach der Veranstaltung auf der Homepage der KKS-Carité einsehen.

Marion Zartner

Beauftragter Aus-, Fort- und Weiterbildung und Informationsmanagement
Koordinierungszentrum für Klinische Studien der Charité
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1 (Ostring 1, Mittelfügel)
13353 Berlin
Tel: 030 450 553 784
Fax: 030 450 553 937
e-mail: marion.zartner@charite.de
Internet: www.kks.charite.de

Die bösartigen (malignen) Tumoren des Eierstocks machen etwa 25% aller weiblichen Genitaltumoren aus. Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist der 5. häufigste bösartige Tumor (Malignom) der europäischen Frau. In Deutschland erkranken jährlich ca. 8000 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Im Vergleich hierzu erkranken ca. 45 000 Frauen an Brustkrebs. Wegen fehlender Vorsorge- und Früherkennungsmöglichkeiten und fehlender Frühsymptome weisen mindestens 75% der Patientinnen zum Zeitpunkt ihrer Diagnose bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium aufweisen (FIGO III/IV).

Die optimale Behandlung des Eierstockkrebs besteht aus einer Operation mit dem Ziel alles sichtbare Tumorgewebe zu entfernen, was Dank moderner Operationsverfahren bei einem großen Teil der Patientinnen möglich ist und in einer Chemotherapie bestehend aus Carboplatin + Paclitaxel. Auf Basis verschiedener Studien, die vor allem in Deutschland initiiert wurden, konnten die Behandlungsergebnisse zum Eierstockkrebs in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden. In aktuellen Studien der Charité wird aktuell an einer weiteren Optimierung der Behandlungsergebnisse in der Erstsituation und auch bei Wiederaufreten der Krebserkrankung intensiv gearbeitet. Hierbei stehen vor allem neue Chemotherapieregime und Immuntherapien im Fokus der Forschung.

(Dr. J. Sehouli)

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Bessere Überlebenschancen bei Eierstockkrebs durch Behandlung in Studienkliniken: www.eierstock-krebs.de jetzt mit aktueller Klinikliste

04.10.2004 - Welcher Parameter bietet einer Frau mit Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) die größtmögliche Chance auf optimale Behandlung? Es ist die Behandlung in einer Institution, die
an klinischen Studien teilnimmt: Lässt sich eine Patientin in einer Klinik, die sich nicht an klinischen Studien beteiligt, behandeln, so ist ihr Risiko innerhalb von 2 Jahren an ihrer Erkrankung zu versterben um 60% höher im Vergleich mit der Behandlung in einer
Studienklinik. Dies sind Ergebnisse einer Erhebung der Organkommission Ovar der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie (AGO), die im Rahmen ihres Qualitätssicherungsprogramms Daten zur Therapie des Ovarialkarzinoms in Deutschland abgefragt hat.
  
Ganz aktuell stellt nun die Organkommission Ovar auf ihrer Internetseite www.eierstock-krebs.de eine Liste der deutschen Frauenkliniken zur Verfügung, aus der ersichtlich ist, welche Kliniken sich an dem Qualitätssicherungsprogramm beteiligt haben und welche Klinik an Studien teilnimmt.
  
Die von der POMME-med GmbH in München erstellte Seite mit Informationen für Patientinnen, Angehörige, Fachkreise und Journalisten wurde als eine der besten medizinischen Web-Adressen
Deutschlands in das Web-Adressbuch für Deutschland 2005 ( www.mv-verlag.de) aufgenommen, das ab sofort im Handel erhältlich ist.


ots Originaltext: Organisation Ovar der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie

Blauer Ratgeber - Ernährung bei Krebs

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der deutschen Krebshilfe

Hier können Sie den blauen Ratgeber - "Ernährung bei Krebs" hier downloaden:

Ernährung bei Krebs.pdf - 414kb

Quelle: www.krebshilfe.de

Hier können Sie den Acrobat Reader kostenlos downloaden, um die .pdf Dateien anzeigen und drucken zu können:

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Eierstockkrebs

Ein Tumormarker für den Eierstockkrebs?

Protein Drop 1 kommt selten in Krebszellen vor / Wissenschaftspreis der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

Bösartige Tumoren des Eierstocks, sogenannte Ovarialkarzinome, sind die gefährlichsten Krebserkrankungen bei Frauen, da sie sich in einem frühen Stadium nicht bemerkbar machen und meist erst spät erkannt werden. In Deutschland werden jährlich ca. 7.500 neue Erkrankungen festgestellt. Dr. Alexander Marmé, Arzt an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, hat in Kooperation mit der Abteilung "Molekulare Biologie der Mitose" (Leiter: Prof. Dr. Herwig Ponstingl) des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg ein neues Protein (Drop1) entdeckt, das in Zellen des Ovarialkarzinoms weniger häufig vorkommt. Für seine Forschung wurde der Mediziner mit dem Wissenschaftspreis 2003 der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe ausgezeichnet.

Marker soll Früherkennung und Verlaufsbeobachtung ermöglichen

Eierstockkrebs wird nicht nur spät festgestellt, sondern neigt auch dazu, rasch resistent gegen die Chemotherapie zu werden. Daher ist es wünschenswert, spezifische Erkennungsproteine, sogenannte "Tumormarker", zu finden die den Krebs rechtzeitig in einem Frühstadium erkennen und dessen Entwicklung voraussagen. Durch die Identifikation von Genen, die das Tumorwachstum unterdrücken, der sogenannten Tumorsuppressoren, könnten zudem langfristig neue Behandlungsmethoden entwickelt werden.

Solche "Marker"-Proteine werden durch eine systematische Analyse des Ablese-Profils von Genen, sogenannter Genexpressionsmuster, aufgespürt. In Zusammenarbeit mit anderen Universitäts-Frauenkliniken verglich Dr. Marmé die Genexpressionsmuster von Tumorzellen und gesunden Epithelzellen jeweils derselben Patientin. Die gefundenen Tumorgene können wichtige Schalter in der Funktion der Zelle darstellen. Abgeschaltet oder überaktiv, können sie je nach Funktion die Signalwege der Zelle stören, die dadurch zur Krebszelle entartet.

Das von Dr. Marmé identifizierte Protein Drop1 hat vermutlich eine wichtige Funktion in der Zelle: In der Zell-DNS liegt das Drop1 Gen in einem Bereich, der in vielen Tumorzellen fehlt. In gesundem Epithelgewebe ist das Gen dagegen aktiv, in Ovarialkarzinomen ist seine Aktivität vermindert. "Wir konnten zeigen, dass Protein Drop1 im Vergleich zu gesundem Gewebe in 80 Prozent aller Karzinome aus verschiedenen Geweben vermindert vorkommt. Das Protein scheint somit eine wichtige Rolle bei der Entstehung oder Entwicklung von Tumoren zu spielen", erläutert Dr. Marmé.

Diagnostischer Test mit monoklonalen Antikörpern gegen Tumormarker?

Mit Hilfe monoklonaler Antikörper gegen Drop1 lässt sich das Protein nachweisen und kann deshalb möglicherweise als diagnostischer Test eingesetzt werden. Dr. Marmé hat zusätzlich im Laborversuch ein künstlich verändertes Drop1 Protein hergestellt, das im Mikroskop fluoresziert und sich deshalb in lebenden Zellen beobachten lässt. Dabei stellte sich heraus, dass Drop1 vermutlich bei der Zellteilung eine Rolle spielt.

Weitere Studien sollen dazu beitragen, die Rolle von Drop1 in den Signalwegen von Tumorzellen und bei der Krebsentstehung näher aufzuklären. Sein spezifisch vermindertes Vorkommen in Karzinomzellen könnte zukünftig in der Tumordiagnose Verwendung finden und/oder Ansatzpunkt zur Entwicklung neuer therapeutischer Maßnahmen sein.

Weitere Information im Internet:
http://www.dkfz.de/mitose/default.htm


Der Eierstockkrebs

Die bösartigen Tumoren des Eierstocks (Ovar) gehören zu den häufigeren bösartigen Geschwülsten der weiblichen Geschlechtsorgane. 1997 wurden in Deutschland 8.200 Neuerkrankungen verzeichnet; 6.027 Frauen sind 1998 daran gestorben.

Mit dem Alter steigt das Risiko

Mit höherem Alter steigt das Risiko, an dieser Neubildung zu erkranken. Deshalb sollten Frauen im fortgeschrittenen Alter sich jedes Jahr einmal gezielt auf Eierstockkrebs untersuchen lassen – zusätzlich zu den anderen vom Gesetzgeber vorgesehenen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.  
Durch Ultraschall, eine die Frauen nicht belastende Untersuchungsmethode, lassen sich die Eierstöcke kontrollieren. Der Zellabstrich, der so wichtig bei der Entdeckung des Gebärmutter-halskrebses ist, hat sich für die Früherkennung des Ovarialkarzinoms als nicht aussagekräftig erwiesen. Neben dem zunehmenden Alter kennt man heute noch einige andere Faktoren, die das Risiko für die Entstehung von Eierstockkrebs erhöhen.
Für sie besteht ein Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken,
- wenn sie älter als 50 Jahre sind
- wenn sie kinderlos geblieben sind wenn sie bereits an Brust-,  Gebärmutterschleimhaut- oder Darmkrebs erkrankt sind.

Inzwischen zeichnet sich ab, dass auch ein jüngeres Alter der Frauen bei der ersten Schwanger-schaft oder beim ersten lebendgeborenen Kind und die Anzahl der Schwangerschaften insgesamt eine das Risiko senkende Rolle spielen.  
Ein Eierstockkrebs ist oft lange Zeit „stumm“, d.h. er macht sich nicht durch typische Symptome bemerkbar, die bereits im Frühstadium auf diese Erkrankung hinweisen. Der Körper sendet aber in dieser stummen Phase Warnsignale, die sie beachten und ernst nehmen sollten. Die Ursache für diese Veränderungen kann natürlich ganz harmlos sein; aber nur eine ärztliche Untersuchung kann darüber Aufschluss geben.

Ein Arztbesuch ist vor allem bei folgenden Anzeichen zwingend notwendig:
· unbestimmte Verdauungsbeschwerden (Magenschmerzen, Blähungen,   aufgetriebener Leib) für die keine andere Erklärung vorliegt;
· Blutungen außerhalb der Monatsregel bzw. nach den Wechseljahren;
· Unerklärliche Gewichtsabnahme, insbesondere Gewichtsverlust trotz   wachsenden Bauchumfangs, was gelegentlich auf eine Ansammlung von   Flüssigkeit im Bauchraum (Aszites) hinweist.
 
Abschließend noch einmal der deutlich Hinweis: Eierstockkrebs bleibt oft lange Zeit unbemerkt und wird erst in einem späten Stadium mit infolgedessen schlechter Prognose erkannt. Die 5-Jahres -Überlebensrate fällt dementsprechend ungünstig aus.
Abhilfe kann hier nur eine regelmäßige Kontrolluntersuchung schaffen.

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Krebsrisiko Elektrosmog

Gibt es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Wellen und Krebs?

Ob der sogenannte Elektrosmog an der Krebsentstehung beteiligt ist, kann noch nicht endgültig beantwortet werden. Sowohl das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz wie auch die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA halten einen Zusammenhang für derzeit nicht erwiesen. Beide stützen ihre Aussagen auf internationale Studien: In den letzten Jahren wurde weltweit intensiv nach möglichen Mechanismen, tatsächlicher Belastung und Schutzmaßnahmen geforscht. Notwendig geworden war diese intensive Untersuchung des Elektrosmogs, nachdem in den 80er Jahren epidemiologische Studien ein erhöhtes (Leukämie-)Risiko bei Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen wohnten, angedeutet hatten.

Welche Gefahrenquellen wurden bislang untersucht?

Eigentlich alle, die nach physikalischen Erkenntnissen elektromagnetische Felder erzeugen können: Alle Stromerzeuger, Stromüberträger und Stromverbraucher bauen in ihrer Umgebung elektrische und magnetische Streufelder auf, die sich in ihrer Art und Stärke unterscheiden. Einige erzeugen auch im menschlichen Organismus Ströme (auch er enthält leitendes Wasser und Salze, die sogenannten Elektrolyte). Sie sind allerdings so schwach, daß man sie nicht spüren kann und unterscheiden sich auch nicht von der normalen, meßbaren "Bioelektrizität" des menschlichen Körpers. Andere Ströme gehen ohne nennenswerten Effekt glatt durch den Körper hindurch. Einige werden von Häusern, Bäumen etc. abgehalten, andere nicht.

Durch Hochspannungsleitungen, elektrisch betriebene Maschinen, Haushaltsgeräte etc. entstehen sogenannte niederfrequente Felder, meist mit einer Frequenz von 50 Herz. Der Grenzwert für die Feldstärke liegt bei 100 Mikrotesla (Tesla). Anders sieht es mit hochfrequenten Feldern aus, wie sie von Fernseh- und Radiosendeantennen, Radargeräten, Mobilfunktelefonen und manchen Mikrowellengeräten abgestrahlt werden. Sie haben je nach Leistung eine Frequenz von 30 Kilo- bis 300 Gigahertz; die Energieleistung und Feldstärke schwanken entsprechend. Hier gibt es ebenfalls Grenzwerte; überschreitet sie ein Gerät, ist ein entsprechender Abstand Vorschrift.

Diese Vorschrift ist jedoch keineswegs auf eine Krebsgefahr zurückzuführen: Leistungsstarke Frequenzen können in Geweben Wärme erzeugen, ähnlich wie ein Mikrowellengerät. Diese Gefahrenquelle ist schon seit langem bekannt. Die Warnschilder um Sendeanlagen und andere Einrichtungen hat sicher jeder schon einmal gesehen.

Gibt es Hinweise Mechanismen, durch die Elektrosmog schädlich sein könnte?

Was wirklich in Zellen passiert, die elektromagnetischen Feldern verschiedener Stärke ausgesetzt werden, kann derzeit nicht sicher beantwortet werden. Ohne Hinweise auf den biologischen Mechanismus, durch den elektromagnetische Wellen Krebs auslösen könnten, bleiben jedoch alle anderen Aussagen reine Spekulation. Möglicherweise wird die Durchlässigkeit von Zellmembranen durch elektromagnetische Wellen verändert, ohne daß deshalb klar ist, was dies im Körper bewirken würde. Nach den geltenden Theorien entsteht Krebs aber durch eine Veränderung am Zellkern, und dies können elektromagnetische Felder mit großer Sicherheit nicht direkt bewirken, anders als z.B. Röntgenstrahlen.

Andererseits beeinflussen sehr starke, künstlich erzeugte elektromagnetische Felder im Versuch die Geschwindigkeit und andere Aspekte des Stoffwechsels, z.B. durch die bereits erwähnte Erwärmung. Ein denkbarer Zusammenhang wird deshalb zur Zeit intensiv erforscht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der im Gehirn vorkommenden Substanz Melatonin, die beispielsweise bei der Regulation des Schlafrhythmus eine Rolle spielt. Auch ein Einfluß elektromagnetischer Wellen auf zentralnervöse Funktionen, die die Immunabwehr des Körpers regulieren, wäre denkbar, da bestimmte Wellen, wenn sie periodisch geschaltet werden, das Gehirn beeinflussen. Daher gilt das besondere Interesse zur Zeit Situationen und Geräten, die einen direkten Kontakt zu elektromagnetischen Wellen ermöglichen, z.B. Funktelefonen.

Eine 1996 von der Universität Lübeck veröffentliche Studie beschrieb auch Veränderungen in den Hirnströmen von untersuchten Personen. Kritiker merkten dazu an, die Probanden seien während der Messung schlicht eingeschlafen, wogegen die Untersucher sofort protestierten. Ob es Menschen gibt, die besonders sensibel auf elektromagnetische Ströme und Felder reagieren, ist ebenfalls nicht bewiesen.

Wenn biologischen Veränderungen durch Überwärmung denkbar sind, könnte dann in der Mikrowelle Gegartes gesundheitsschädlich sein?

Obwohl es in der Presse immer wieder behauptet wird, gibt es bislang keine Anzeichen dafür, daß in der Mikrowelle erhitzte Lebensmittel eine nachteilige Veränderung erfahren. Untersucht wurden dabei mögliche Veränderungen der Eiweiße in Fleisch oder Milch, aber auch anderer Substanzen. Eine Zubereitung durch Grillen oder Braten, bei denen eine teilweise Verkohlung eintritt, die schöne braune Kruste am Fleisch oder Auflauf oder auch das Toasten von Brot, ist vergleichsweise gefährlicher.

Weiterhin ist durch die deutsche Gesetzgebung vorgeschrieben, daß sich Mikrowellengeschirr oder anderes bei der Zubereitung benutztes Material nicht verändern darf. Besonders geprüft wurden die verwendeten Werkstoffe auf den eventuellen Übertritt von Schadstoffen in die Lebensmittel hin. Auch hier konnte keine nennenswerte nachteilige Veränderung festgestellt werden.

Sind Erdstrahlen oder Wasseradern auch eine Art von Elektrosmog?

Nein. Intensive wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre ergaben keinen Hinweis hierauf. Natürlich läßt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, daß es Menschen mit einer besonders empfindlichen Wahrnehmung für etwa vorhandene Phänomene gibt; immerhin können manche Tiere den Erdmagnetismus fühlen. Von diesen Beobachtungen leitet sich die Notwendigkeit ab, die Rolle des strahlenempfindlichen Nervensystems in Zukunft bei der Forschung stärker zu beachten. Auf keinen Fall kann nach dem derzeitigen Wissensstand ein Zusammenhang mit lokalen Veränderungen zwischen einer irgendwie gearteten natürlichen Strahlung und Erkrankungen hergestellt werden. Anbieter von "Schutzdecken" oder Abschirmungen gegen Wasseradern und ähnliches haben weder einen Beweis für die Notwendigkeit noch für die Wirksamkeit ihrer Produkte.

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