Pflege,
Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie arbeiten interdisziplinär
zusammen.
In
der ersten Phase nach dem Geschehen wird versucht, durch
korrekte Lagerung der betroffenen Extremitäten Sekundärschäden
(Ödeme, Schmerzen, Muskelprobleme) vorzubeugen.
Die
Therapien streben eine Tonusregulation der Muskulatur an.
Koordinierte Bewegungsabläufe werden neu erlernt. Massensynergien
werden ausgeschalten, indem selektive kleine Bewegungen
angebahnt und eingeschliffen werden. Das Körpergleichgewicht
muss neu erlernt werden. Je nach Grad der Schädigung
kann das freie Gehen, das Gehen mit Stock oder an einem
Rollator erlernt werden. Bei stark betroffenen Patienten
bleibt oft nur der Rollstuhl.
Es
gibt verschiedene Therapieangebote, den Hemiplegikern zu
helfen. Lagerungen nach Bobath, Splintversorgung (Druckmanschetten) oder eine Rehabilitation
nach Perfetti