Bild- Handicap-Ernährungstipps
Zur Startseite
Zu den News
Behinderungen von A-Z
Online-Shop für Behinderte
wir über uns
Behindertensport-Wettbewerbe-Termine
Unser Gästebuch
Zur Rechtsabteilung
Technische Besonderheiten
Lexikon
Reisetipps für Behinderte
Zu Handicap B
Zu Handicap C
Zu Handicap D
Zu Handicap E
Zu Handicap E
Zu Handicap G
Zu Handicap H
Zu Handicap I
Zu Handicap J
Zu Handicap K
Zu Handicap L
Zu Handicap M
Zu Handicap A
Zu Handicap N
Zu Handicap O
Zu Handicap P
Zu Handicap Q
Zu Handicap R
Zu Handicap S
Zu Handicap T
Zu Handicap U
Zu Handicap V
Zu Handicap W
Zu Handicap X
Zu Handicap Y
Zu Handicap Z
Die Jobbörse-Angebote-Gesuche
Staatl. Beratungstelle für ErnährungGeschmackverstärkerim AlterKreatinKrebsSelenVitamin
Zu Elektromelie
Zu ErnährungstippsZu EssstörungZu Epilepsie
 
ERNÄHRUNGSTIPPS
Bild-Ernährung
 
 




 Die Inhaltsübersicht


- Tipp: Marion´s Kochbuch
- Verringerung der Kalorienzufuhr soll Lebenserwartung erhöhen
Körpertemperatur und Insulinwerte deutlich verringert
- BVL startet "Journal fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit"
- Nahrungsergänzungsmittel stiften bei älteren Menschen Verwirrung
Apotheke beliebter als Drogerie und Supermarkt
- Fisch essen bringt mehr Vorteile als versteckte Risiken -
Experten empfehlen bis zu sieben Portionen pro Woche
- Macht der Geschmacksverstärker Glutamat dick?
- Abends essen macht doch nicht dick
Mahlzeiten über den Tag verteilen bringt keinen Vorteil
- Beliebt wie eh und je! - Deutsche Gaumen lieben Tomaten nach
wie vor besonders
- VitaVea AG warnt: Kinder essen zu wenig Obst und Gemüse
- Neu: Der 5 am Tag-Newsletter - Immer mit den aktuellsten News über gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse
- Geistige Gesundheit und Ernährung hängen zusammen
Ernährung hat direkte Auswirkungen auf das Gehirn
- Mangelware Eisen
- Mediziner: Weniger Kalorien, jüngeres Herz
- Ausreichende Vitaminversorgung durch Nahrungsmittel ist
heutzutage kaum möglich
- Herzschutz: Lachsöl plus Meerrettichextrakt
- TK: Ernährungstipps für den Winter
- Grüntee: Krebsschutz bestätigt -
Amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt Tee zur Vorbeugung
- Fette vs. Kohlenhydrate: Diätkampf geht in die nächste Runde -
Amerikanische Wissenschaftler drängen auf kohlenhydratarme Kost
- Der Feind auf meinem Teller
- Richtige Ernährung beschleunigt Genesung nach Operation
- Hohe Acrylamid-Werte bei Rauchern gefunden-
Untersuchung bestätigt: Rolle des Ernährungsverhaltens unklar
- Leben ohne Diät - Neuer Ansatz beim Abnehmen -
Neues Buch widmet sich den Ursachen für Übergewicht
statt der Symptombekämpfung
- Mehr Aminosäuren für weniger Erkältungen!
- Eiweißreiche Kost hilft Abnehmen
- Spinat fürs Auge
- Obst und Gemüse - die inneren Werte erhalten
- Avocados machen Rohkost gesünder - Fett der Frucht hilft, mehr Nährstoffe aufzunehmen
- Wissenschaftliche Daten belegen: Ernährung aus Dosen ist zeitsparend und oft ebenso vitaminreich wie frische Lebensmittel
- Gemüse nicht in der Mikrowelle garen
- Verwirrte TV-Kids greifen zum falschen Essen -
Fernsehen erzeugt Trugbild von gesunder Ernährung
- Körperentgiftende Ernährung als sinnlos entlarvt -
Detox-Diäten versprechen unhaltbare Resultate

-
Weniger Hefe kann Lebenserwartung um 50 Prozent erhöhen
-
Spyware kontrolliert Essverhalten
-
Nicht jeder Apfel ist gleich gesund
Gesundheitlicher Nutzen variiert bei den einzelnen Sorten um bis zu 60 Prozent

-
Instant-Kakaos sind tickende Kalorienbomben -
VKI-Test enthüllt die Qualität von 20 Produkten des beliebten Kindergetränks

-
Weniger Schutz vor Pestiziden in Lebensmitteln -
Greenpeace: EU und Künast erhöhen Grenzwerte für 33 hochgiftige Spritzmittel

- Fruchtsaft - einfach empfehlenswert!
- Frittieren vergiftet die Nahrung - Hochgiftige Substanz bildet sich in erhitztem Pflanzenöl
-
Hot Dogs und Co. erhöhen Risiko für Bauspeicheldrüsenkrebs
- Zusätzliche Pfunde verlängern das Leben
Dünne Menschen haben ein höheres Risiko früher zu sterben
- Wissenschaftler warnen vor Sportdrinks / Designerdrinks
enthalten zu viele Kalorien
- Gesündere Mitarbeiter durch Zwischenmahlzeiten?
- Wunderdroge Schokolade
- Hoher Obst- und Gemüseverzehr gehört zu gesundem Lebensstil
- "Nahrung statt Medizin" /
Neue Erkenntnisse zum Thema Ernährung

-
Allen: Vegane Ernährung für Kids ist unethisch
- Die Dicken sieht man, die Mangelernährten nicht
- Jünger bleiben mit Kartoffelchips
-
Immunpower im Doppelpack: Aminosäuren und Zink
- Ernährungs-Tipp zur Fastenzeit / Roggen und Ballaststoffe helfen beim Schlankwerden
-
Stellungnahme - Obst und Gemüse: Schutz vor Krebserkrankungen?
- Das Schlankheits-Geheimnis der Französinnen
- Eisen macht Kinder cleverer
- Allergiker im Nachteil: Hinweis "kann Spuren von Nüssen enthalten" nur begrenzt aussagefähig
- "Sauer" finden Zähne nicht lustig, neue Softdrinks bieten Ausweg
-
Vorsatz fürs Neue Jahr: Ich ernähre mich gesund!

- weitere Nachrichten -



 

Verringerung der Kalorienzufuhr soll Lebenserwartung erhöhen
Körpertemperatur und Insulinwerte deutlich verringert

Baton Rouge - 05.04.2006 - Menschen, die ihre Kalorienzufuhr deutlich verringern, entwickeln Merkmale, die in Tierversuchen mit einer langen Lebensdauer in Zusammenhang gebracht werden. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Teams um Eric Ravussin von der Louisiana State University http://www.lsu.edu gekommen. Die Reduzierung der Kalorien verringerte die Körpertemperatur und die Insulinwerte, die Schädigung der DNA nahm gleichzeitig ab. Weitere Tests sind jedoch laut New Scientist erforderlich, um zu ermitteln, ob diese rasch aufgetretenen biologischen Effekte länger als einige Monate anhalten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.

Studien mit Nagetieren und anderen niedrigen Lebensformen haben ergeben, dass die langfristige Kalorienreduktion die Lebensdauer erhöhen kann. Die maximale Lebensdauer von Mäusen und Ratten erhöhte sich so um rund 30 Prozent. Zusätzlich waren die Tiere gegen Ablagerungen in den Blutgefäßen und Krebs geschützt. Für den Menschen stehen weniger Daten zur Verfügung. Daher geben Forscher bis heute nur eher widerwillig Empfehlungen ab. Für die aktuelle Studie wurden 48 Freiwillige nach dem Zufallsprinzip ersucht, ihr Gewicht zu halten oder ihre Kalorienzufuhr zu reduzieren.

Zwölf der Teilnehmer nahmen genug Lebensmittel zu sich um ihr Gewicht zu halten. Von den verbleibenden 36 Teilnehmern wurde jeweils eine gleich große Gruppe ersucht, ihre Kalorienzufuhr entweder um 25 Prozent zu verringern, die Kalorienmenge um 12,5 Prozent zu verringern und 12,5 Prozent Kalorien durch mehr Bewegung zu verbrauchen oder eine strenge Diät von 890 Kalorien pro Tag einzuhalten. Diese Diät wurde so lange eingehalten, bis 15 Prozent des ursprünglichen Gewichtes verloren waren. Anschließend wurde darauf geachtet, dass der erreichte Wert konstant blieb. Die Teilnehmer erhielten ihre Essensrationen während der ersten drei Monate im Forschungszentrum. Die Freiwilligen nahmen zusätzlich an wöchentlichen Gruppentreffen teil und wurden in der Wochenmitte angerufen, um sie beim Einhalten ihrer Diät zu unterstützen.

Teilnehmer, deren Kalorienzufuhr eingeschränkt wurde, verloren durchschnittlich rund zehn Prozent oder mehr ihres Gewichts. Es zeigte sich, dass diese Personen über verringerte Fastenwerte des Hormons Insulin verfügten. Zumindest bei Tierversuchen wurde dieses Merkmal mit Langlebigkeit in Zusammenhang gebracht. Es zeigte sich, dass jene Freiwilligen, die ihre Kalorienzufuhr um 25 Prozent verringerten oder ähnliche Ergebnisse durch weniger Kalorien und Sport erreichten, nach dem Ende der sechs Monate dauernden Studie im Körperkern über eine geringere Temperatur verfügten. Eine geringere Körpertemperatur wurde ebenfalls im Zusammenhang mit Langlebigkeit genannt. Alle der Gruppen mit einer verringerten Kalorienzufuhr zeigten eine geringe aber statistisch signifikante Verringerung des DNA-Schadens in ihren Blutzellen als ihre Werte mit jenen der Kontrollgruppe verglichen wurden. Laut den Wissenschaftern ist dieser Umstand bemerkenswert, da manche der chemischen Nebenprodukte des Ernährungsstoffwechsels die DNA angreifen. Die Folge können eine erhöhte Krebsneigung und eine Beschleunigung der Alterungseffekte sein.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

BVL startet "Journal fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit"

Das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bietet mit dem neu erscheinenden Magazin wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Verbraucherschutz eine Plattform


24.03.2006 - Das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute in Berlin die erste Ausgabe des "Journals fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" der Oeffentlichkeit vorgestellt, das vom BVL herausgegeben wird. Mit dem Journal schafft das BVL eine Plattform fuer wissenschaftliche Beitraege aus der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und des Risikomanagements. Das BVL praesentiert im Journal den Stand der Wissenschaft zu aktuellen Themen und dokumentiert, in welcher Weise Probleme im gesundheitlichen Verbraucherschutz gemanagt werden. Die Zeitschrift richtet sich an Wissenschaft, Wirtschaft, Behoerden, Medien und Verbraucher.

Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Bild: BVL

Das Journal fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit publiziert wissenschaftliche Erkenntnisse und Managementmassnahmen von Bundes- und Laenderbehoerden, die sich fuer den gesundheitlichen Verbraucherschutz engagieren. "Unser Journal schliesst damit eine Luecke auf dem Markt der wissenschaftlichen Zeitschriften", ist BVL -Praesident Christian Grugel ueberzeugt. Die vom Bundesamt herausgegebenen amtlichen Bekanntmachungen werden ebenfalls im Journal veroeffentlicht und stehen damit insbesondere Wirtschaft und Verbaenden in uebersichtlicher Zusammenstellung zur Verfuegung.

Jede Ausgabe des Journals behandelt einen Schwerpunkt aus den Themengebieten Lebensmittel, Futtermittel, Pflanzenschutzmittel, Tierarzneimittel oder Gentechnik und deckt damit die ganze Breite des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ab. Das Journal erscheint in vier regulaeren Ausgaben plus zwei Sonderhefte pro Jahr, in denen ueber spezielle Themen oder herausragende Veranstaltungen berichtet wird. Die Artikel werden in Deutsch oder Englisch publiziert. Das Heft erscheint im renommierten Schweizer Birkhaeuser-Verlag.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Zum Seitenanfang

Nahrungsergänzungsmittel stiften bei älteren Menschen Verwirrung
Apotheke beliebter als Drogerie und Supermarkt

Mönchengladbach - 17.03.2006 - Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein http://atlas.hs-niederrhein.de haben herausgefunden, dass viele Senioren nicht genau wissen, was sich hinter dem Begriff "Nahrungsergänzungsmittel" verbirgt. Für die Studie befragten die Forscher zusammen mit ihren Studenten mehr als 2.000 Senioren in Nordrhein-Westfalen zur Akzeptanz und zum Einkaufsverhalten von Zusatzpräparaten. Fast 72 Prozent derjenigen, die angaben, keine Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, kreuzten bei der konkreten Frage nach einzelnen Produkten mindestens ein Präparat an.

Die Forscher aus Mönchengladbach kamen zu dem Ergebnis, dass fast 58 Prozent der über 55-Jährigen Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, mehr als 30 Prozent der Befragten sogar täglich. Bevorzugt werden Vitamine, Knoblauchpräparate und Mineralstoffe. Frauen greifen häufiger zu den Gesundheitspräparaten als Männer. "Mit zunehmendem Alter zeigt sich eine Tendenz zur regelmäßigen Einnahme", erklärt Gisela Semmler vom Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein. "Die Hälfte der Befragten ist der Auffassung, dass sich mit den Präparaten das allgemeine Wohlbefinden steigern lässt." Die Häufigkeit der Einnahme hängt nicht direkt mit dem subjektiv empfundenen Gesundheitszustand zusammen. Während 44 Prozent der Nutzer mit ihrer körperlichen Verfassung unzufrieden sind, geben 39 Prozent an, mit ihrer Gesundheit zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.

Gerade bei älteren Menschen ist eine gesunde Ernährung wichtig, um die Gedächtnisleistung und die körperliche Fitness aufrecht zu erhalten. Viele Senioren leiden unter Mangelernährung, die durch Appetitlosigkeit ausgelöst wird. 64 Prozent der Befragten gaben an, ihre Informationen über Nahrungsergänzungsmittel aus der Apothekerzeitschrift zu beziehen. Die Apotheke ist zugleich auch der beliebteste Einkaufsort für Zusatzpräparate bei der Generation 55+. Drogeriemarkt und Supermarkt wurden als weitere Kauforte genannt. Nur 1,5 Prozent der Befragten gaben an, Teleshopping für den Einkauf von Nahrungsergänzungsmitteln zu nutzen.


Quelle: pte
Zum Seitenanfang

Fisch essen bringt mehr Vorteile als versteckte Risiken -
Experten empfehlen bis zu sieben Portionen pro Woche

Rochester/Bonn - 24.02.2006 - Amerikanische Ernährungswissenschaftler haben in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass die Vorteile regelmäßigen Fischkonsums die damit verbundenen Risiken überwiegen. Die auf zehn Jahre angelegte Untersuchung der University of Rochester http://www.rochester.edu befasste sich mit 700 Kinder auf den Seychellen, die durchschnittlich zwölf Portionen Seefisch essen. Diese Fische enthalten allerdings eine hohe Dosis an Methylquecksilber, ein organisches Gift, das Lähmungen und Gehirnerkrankungen auslösen kann. Tests zeigten jedoch, dass die Kinder keine kognitiven Schäden oder andere Erkrankungen davon getragen hatten. Die Studie wurde im Rahmen des Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science http://www.aaas.org vorgestellt.

Da viele Fische mit Schwermetallen und anderen schädlichen Substanzen kontaminiert sind, warnten Experten vor Folgeschäden. Die US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) empfiehlt beispielsweise die Vermeidung von Haifisch, Schwertfisch und spanischer Makrele. Doch die Studienergebnisse ließen darauf schließen, dass die gesunden Bestandteile des Fischs den negativen Effekt des Quecksilbers ausgleichen, so die US-Wissenschaftler. " Fisch ist ein fettarmes aber sehr eiweißreiches Lebensmittel", erklärt Antje Gahl, Ernährungsexpertin von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) http://www.dge.de, im pressetext-Interview. Überdies sei Seefisch nahezu die einzige Quelle für die lebenswichtige Jodzufuhr, so Gahl weiter.

Die DGE empfiehlt deshalb ein bis zwei Mal Fisch in den Speiseplan aufzunehmen: "Dabei soll etwa 80 bis 150 Gramm fettarmer Seefisch, wie Kabeljau oder Seelachs, gegessen werden, da dieser gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält", betont Gahl gegenüber pressetext. Nur eine kleine Portion mit 70 Gramm darf von fetten Fischen wie Makrele, Hering oder Lachs verzehrt werden. Die US-Forscher gehen bei einer Ernährungsempfehlung noch weiter und raten zu vier bis sieben Fisch-Mahlzeiten in der Woche. Die FDA stellt derzeit Richtlinien für Fischkonsum auf, die auf Vorteils- bzw. Risikoanalysen gründen.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Macht der Geschmacksverstärker Glutamat dick?

Stuttgart (ots) - 06.02.2006 - Der Geschmacksverstärker Glutamat kann zu Übergewicht führen. Dies berichtet der neue Online-Informationsdienst DR. WATSON - DER FOOD-DETEKTIV. Er bezieht sich dabei auf eine eben erschienene Studie einer internationalen Wissenschaftlergruppe um Prof. Michael Hermanussen von der Universität Kiel. "Der Zusatz von Glutamat kann zu Gefräßigkeit führen", so Prof. Hermanussen laut DR. WATSON.

Bei seiner Untersuchung zeigten die Versuchstiere ein deutlich verändertes Fressverhalten: Unter Glutamat-Einfluss fraßen sie fast doppelt so viel wie ohne. Glutamat ist in vielen Lebensmitteln von Natur aus enthalten, etwa in Parmesan. In der Nahrungsindustrie ist Glutamat der wichtigste Zusatz. Die eingesetzte Menge hat sich nach Angaben von DR. WATSON seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts vervielfacht und liege jetzt bei jährlich 1,7 Millionen Tonnen weltweit. DR. WATSON - DER FOOD DETEKTIV wird von einem Team um den Ernährungsexperten und Buchautor Hans-Ulrich Grimm ("Die Suppe lügt") betrieben.

Quelle: Dr. Watson GmbH & Co KG

Zum Seitenanfang

Abends essen macht doch nicht dick
Mahlzeiten über den Tag verteilen bringt keinen Vorteil

Portland/Bonn - 03.02.2006 - US-Forscher haben den Mythos widerlegt, dass Essen am Abend dick macht. Die Wissenschaftler aus Portland kommen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass abendliche Mahlzeiten genauso viel oder wenig zur Gewichtszunahme beitragen wie Mahlzeiten, die am Tag verzehrt werden. "Unsere Studie legt allerdings nicht nahe, dass nächtliche Snacks zusätzlich zur normalen Tagesration eine gute Idee sind", meint Judy Cameron vom der Oregon Health and Science University (OHSU) http://www.ohsu.edu .


Bild: Photocase

Für die Studie beobachteten die Forscher ein Jahr lang das Essverhalten von 16 Rhesusaffen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Affen sechs bis 64 Prozent ihrer Gesamtkalorien während der Nacht verzehrten. Zwischen den Affen, die ihr Futter nachts fraßen und denen, die sich lieber tagsüber darüber hermachten, konnten die Forscher keine Gewichtsunterschiede feststellen. Laut den US-Wissenschaftlern eignen sich Rhesusaffen hervorragend als Model für die Erforschung von Übergewicht an Primaten.

Die Ergebnisse der Studie überraschen Stefan Graubner von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung http://www.dge.de keineswegs. "Es kommt darauf an, wie viel man isst und wie viel Energie man verbraucht. Die Uhrzeit der Mahlzeiten ist nicht entscheidend", so der Ernährungsexperte im Gespräch mit pressetext. "Ob man zu- oder abnimmt, hängt letztendlich davon ab, welche Kalorienmenge man zu sich nimmt." Wann die beste Essenszeit ist, sei schwer zu bestimmen. "Das ist von Person zu Person unterschiedlich", berichtet Graubner.

Auch auf die Frage, wie viele Mahlzeiten man pro Tag essen sollte, gibt es keine eindeutige Antwort. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist zwischen einer und neun Mahlzeiten am Tag im Hinblick auf die Gewichtsabnahme kein Unterschied messbar. Mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt, hätten aber den Vorteil, dass Heißhungerattacken eher verhindert werden können und das Hungergefühl zwischen den Mahlzeiten eher überbrückt werden kann. "Jeder muss individuell entscheiden, wie oft er am Tag isst", erklärt Graubner. "Mehrere Mahlzeiten haben jedoch den Vorteil, dass der Blutzuckerspiegel nicht so stark schwankt."

In Deutschland sind etwa 40 Prozent der Bevölkerung zu schwer. Übergewicht liegt in erster Linie daran, dass die Kalorienzufuhr über dem Grund- und dem Leistungsumsatz liegt. Der Grundumsatz, also die Menge an Kalorien, die man im Ruhezustand benötigt, ist von Person zu Person unterschiedlich. "Da spielen genetische Faktoren eine Rolle", erläutert Stefan Graubner. Zudem sinke der Grundumsatz mit zunehmendem Alter. Ältere Menschen verbrauchen also weniger Kalorien. Bei körperlicher Arbeit und Sport steigt wiederum der Bedarf an Kalorien.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Beliebt wie eh und je! - Deutsche Gaumen lieben Tomaten nach wie vor besonders

Bonn (ots) - 02.02.2006 - Aromatisch und rot muss sie sein. Deutschlands beliebteste Gemüseart: die Tomate. Genau 10,5 Kilogramm wurden laut CMA, Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, 2005 pro Haushalt verspeist. Den zweiten Rang belegen knackige Möhren (7,6 kg). Und Platz drei der Statistik erreichen die erfrischenden Salatgurken (7,3 kg). Kein Wunder, dass Tomaten, Möhren und Salatgurken die vorderen Plätze erobert haben, schließlich schmecken sie nicht nur lecker sondern eröffnen auch extrem vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel auch die Zwiebeln (6,9 kg), die ihnen dicht auf den Fersen sind. Aber auch Paprika (5,2 kg) und Eissalat (3,11 kg) erfreuen sich großer Beliebtheit.

Grafik: Gemüse-Beliebtheitsskala
Quelle: obs/CMA

Wer gerne frisches Gemüse isst, sollte sich am heimischen saisonalen Angebot orientieren, denn dank kurzer Transportwege bleibt die Ware besonders frisch. Gemüse sorgt für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Es empfiehlt sich fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu verzehren. Diese decken einen beachtlichen Teil unseres Tagesbedarfes an Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem an bioaktiven Substanzen und sorgen für ein optimales Wohlbefinden.

Quelle: CMA

Zum Seitenanfang

VitaVea AG warnt: Kinder essen zu wenig Obst und Gemüse

Neukirchen-Vluyn (ots) - 24.01.2006 - Kinder haben oft eine regelrechte Aversion gegen gesunde Ernährung. Aus diesem Grund nehmen sie nur die Hälfte der von Wissenschaftlern empfohlenen täglichen Menge Obst und Gemüse zu sich, so die VitaVea AG. Damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt, ist die Einnahme eines geeigneten Vitaminpräparates zu empfehlen.

Kind beißt in Semmel
Quelle: photocase

Der gesteigerte Leistungsdruck in den Schulen macht es heute notwendig, Kinder bestmöglich gerüstet in den Schulalltag zu schicken. Dazu gehört aber nicht nur die Ausstattung mit Lernmitteln - vor allen Dingen muss das körperliche Wohlbefinden stimmen. Ausgeschlafene und vollwertig sowie vitaminreich ernährte Kinder und Jugendliche sind konzentrationsfähiger und können dem Unterricht besser folgen, wie eine Vielzahl von Studien belegt.

Allerdings liegt bei der ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung einiges im Argen. Laut der Ernährungswissenschaft benötigen einjährige Kinder 120 g Gemüse pro Tag. 15- bis 18-jährige sollten täglich rund 300 bis 350 g Gemüse verzehren. Allerdings haben Umfragen gezeigt, dass einjährige Kinder nur etwa 64 Prozent der täglich empfohlenen Gemüsemenge aufnehmen, während Klein- und Schulkinder sogar nur noch die Hälfte davon verspeisen.

Mental Vit Junior schützt vor Mangelerscheinungen

Viele Eltern haben den Kampf um eine vitaminreiche Kost bereits aufgegeben. Damit ihr Sprössling aber keine Mangelerscheinungen hat und in der Schule mithalten kann, führen sie ihrem Nachwuchs die fehlenden Vitalstoffe per Vitaminpräparat zu. Seit Bekanntwerden einer Studie aus Großbritannien, nach der durch die Einnahme von Vitaminpräparaten die non-verbale Intelligenz von Schulkindern deutlich anstieg, erfreuen sich Vitaminpräparate für Kinder einer noch größeren Beliebtheit.

Allerdings muss ein Vitalstoffpräparat für Kinder und Jugendliche bestimmte Kriterien erfüllen, damit es von ihnen auch akzeptiert wird. So sollte es nicht mehr als einmal pro Tag eingenommen werden müssen. Außerdem muss das Präparat leicht zu schlucken sein. Gel oder Sirup lehnen besonders jüngere Kinder oftmals ab.

Mental Vit Junior erfüllt all diese Voraussetzungen. Es reicht eine einzige tägliche Dosis - und wegen seiner Darreichungsform als Getränk mit Zitrusgeschmack wird es von Kindern und Jugendlichen gleichermaßen gerne genommen. Mental Vit Junior enthält zudem nicht nur hoch dosierte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sondern auch eine patentierte Leistungskomponente: Mit der Vitalstoff-Kombination von Cholin, Chrom, Vitamin-B-Komplex und Polysacchariden werden Lern- und Konzentrationsleistungen signifikant verbessert.

Quelle: VitaVea AG

Zum Seitenanfang

Neu: Der 5 am Tag-Newsletter - Immer mit den aktuellsten News über gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse

Mannheim - 24.01.2006 (ots) - Kann der Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken? Warum hat das kekseverzehrende Krümelmonster aus der Sesamstraße seine Ernährung auf knackige Äpfel, Karotten und Co. umgestellt? Wie bereitet man Gemüse richtig pfiffig zu? Antworten auf diese Fragen und mehr gibt's ab sofort im neuen kostenlosen Online-Newsletter der 5 am Tag-Kampagne unter http://www.machmit-5amtag.de. Der Newsletter informiert interessierte Verbraucher und Journalisten alle zwei Monate über die aktuellen Aktionen der 5 am Tag-Kampagne, über neue Studien und Ernährungstrends sowie Kurioses rund um Obst und Gemüse. Die von der Europäischen Union geförderte 5 am Tag-Kampagne setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dass Verbraucher mehr Obst und Gemüse essen: 5 am Tag empfiehlt den Verzehr von fünf Portionen am Tag, das entspricht einer täglichen Menge von mindestens 625 Gramm. So kann der Körper mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt werden. Eine obst- und gemüsereiche Ernährung kann außerdem das Risiko, an Herz-Kreislaufbeschwerden, Diabetes und anderen Zivilisationskrankheiten zu erkranken, senken. Kleiner Vorgeschmack auf den 5 am Tag-Newsletter gefällig? Hier kommt er: Die Sesamstraße im Gemüsefieber - exklusiv bei 5 am Tag Ein Internet-Special mit Figuren aus der Sesamstraße macht Kids unter http://www.machmit-5amtag.de Lust auf gesunde Ernährung Aktuelle Studie: Pflanzenreiche Kost senkt Cholesterinspiegel Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Obst und Gemüse bei der Senkung des Cholesterinspiegels eine wichtige Rolle spielen. Der kostenlose 5 am Tag-Newsletter: Alle zwei Monate mit dem Neuesten in Sachen gesunder Ernährung mit Obst und Gemüse. Ganz einfach im Internet unter http://www.machmit-5amtag.de abonnieren.

Quelle: 5 am Tag e.V.

Zum Seitenanfang

Geistige Gesundheit und Ernährung hängen zusammen
Ernährung hat direkte Auswirkungen auf das Gehirn

London - 16.01.2006 - Die Ernährungsaktivisten Sustain http://www.sustainweb.org und die Mental Health Foundation http://www.mentalhealth.org.uk haben erforscht, wie die Form der Herstellung der Lebensmittel die Balance von Schlüsselnährstoffen verändert hat. Dazu kommt, dass die Menschen in den letzten 50 Jahren weniger frische Lebensmittel und mehr gesättigte Fette und Zucker zu sich nehmen. Die Folge seien Depressionen und Probleme mit dem Gedächtnis. Andrew McCulloch, der Vorsitzende der Mental Health Foundation, erklärte, dass man jetzt erst beginne zu verstehen, wie das Gehirn als Organ durch die zur Verfügung gestellten Nährstoffe beeinflusst wird. Dazu gehöre auch, welche Auswirkungen die Ernährungsgewohnheiten auf die geistige Gesundheit haben.

McCulloch geht davon aus, dass die Behandlung der psychischen Verfassung mit Veränderungen der Ernährung in manchen Fällen bessere Ergebnisse zeige als der Einsatz von Medikamenten oder einer Beratung. Experten wie Rebecca Foster von der British Nutrition Foundation erklärten gegenüber der BBC, dass die Beweise für einen Zusammenhang zwischen geistiger Gesundheit und der Aufnahme an Nährstoffen noch in den Kinderschuhen steckten. Daher handle es sich um einen schwierig zu erforschenden Zusammenhang, bei dem die Ergebnisse in vielen Fällen subjektiv sind.

Die Studie Feeding Minds http://www.mentalhealth.org.uk/page.cfm?pagecode=PRFM macht sichtbar, wie sich die sensible Balance der Mineralien, Vitamine und lebenswichtigen Fette in den letzten fünf Jahrzehnten verändert hat. Der starke Anstieg der industrialisierten Landwirtschaft hat zur Einführung von Pestiziden geführt und mit der daraus resultierenden Veränderung des Futters auch den Aufbau des Körperfettes der Tiere beeinflusst. So erreichten Hühner ihr Schlachtgewicht heute doppelt so rasch wie vor 30 Jahren. Dabei stieg der Fettanteil von zwei auf 22 Prozent. Das Futter hat auch zu einer Veränderung der Balance der wichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren bei den Hühnern geführt, die das Gehirn für ein problemloses Funktionieren benötigt. Im Gegensatz dazu führt die Einnahme von gesättigten Fetten zu einer Verlangsamung der Leistung des Gehirns. Der Konsum genau dieser Fette hat mit den Fertiggerichten immer mehr zugenommen.

Heute essen die Menschen laut Studie 34 Prozent weniger Gemüse und zwei Drittel weniger Fisch als vor fünfzig Jahren. Gemüse und Fisch gelten als Hauptquellen für Omega-3-Fettsäuren. Derartige Veränderungen können mit Depressionen, Schizophrenie, Aufmerksamkeitsstörungen (ADHD) und Alzheimer in Zusammenhang stehen. Die Autoren der Studie rieten dringend zu einer gesünderen Ernährung mit mehr Gemüse und Fisch. Die Wissenschafterin Courtney Van de Weyer erklärte, dass die gute Nachricht darin bestehe, dass die richtige Ernährung für ein gesundes Gehirn jener für einen gesunden Körper entspreche. Die schlechte Nachricht sei, dass ohne eine radikale Veränderung der Ernährung und der Landwirtschaft in Zukunft keine gesunden und nährstoffreichen Nahrungsmittel zur Verfügung stehen werden.

Quelle: pte
Zum Seitenanfang

Mangelware Eisen

Eschborn (ots) - 16.01.2006 - Wer unter Eisenmangel leidet, sollte das Defizit mit hoch dosierten Eisenpräparaten aus der Apotheke ausgleichen, empfiehlt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer Ausgabe vom 15. Januar 2006. Selbst das Essen von Fleisch kann einen schon bestehenden Mangel nicht beheben. Es ist ratsam, die entsprechenden Kapseln oder Säfte nur jeden zweiten Tag einzunehmen, um Nebenwirkungen wie Verstopfung oder Übelkeit zu vermeiden, dafür aber konsequent über mindestens drei Monate. In dieser Zeit kann man die Verdauung zum Beispiel mit Hilfe von Milchzucker oder Flohsamenschalen unterstützen.

Frühstück
Quelle: photocase

Außerdem empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin C einzunehmen, weil es die Eisenaufnahme ins Blut fördert. Eine fleischreiche Ernährung reicht nicht aus, einen Eisenmangel zu beheben, regelmäßiger Fleischverzehr kann aber dafür sorgen, dass es gar nicht erst soweit kommt. Denn das Eisen aus Fleisch kann vom Körper optimal aufgenommen werden. Anders bei Eisen aus Pflanzen: Viele Gemüsesorten enthalten das Mineral in einer Form, mit der der Organismus nichts anfangen kann. Ein erhöhter Bedarf an Eisen besteht im Kleinkind- und Jugendalter sowie während der Schwangerschaft. Grundsätzlich sind durch monatliche Regelblutung mehr Frauen als Männer von einem Eisenmangel betroffen.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

Zum Seitenanfang

Mediziner: Weniger Kalorien, jüngeres Herz

13.01.2006 - Das Herz altert langsamer, wenn relativ wenig Kalorien auf dem Speiseplan stehen. Darauf deuten Untersuchungsresultate einer amerikanisch-italienischen Medizinergruppe hin. Bei Teilnehmern, die seit längerer Zeit eine kalorienreduzierte und gleichzeitig nährstoffreiche Kost aßen, arbeitete das Herz demnach deutlich leichtgängiger als bei Gleichaltrigen mit typisch westlicher Ernährungsweise.

Insbesondere sei das Herzgewebe der kalorienbewussten Esser elastischer gewesen, erläutert Luigi Fontana von der Washington University in St. Louis und vom Istituto Superiore di Sanità in Rom. Daher hätten sich ihre Herzkammern nach dem Entleeren leichter wieder mit Blut gefüllt. "Diese Studie zeigt erstmals, dass eine langfristige Kalorienbeschränkung bei optimaler Nährstoffzufuhr herzspezifische Effekte hat, die die altersbedingte Verschlechterung der Herzfunktion bremsen", so der Mediziner.

Fontana und seine Kollegen untersuchten 25 Erwachsene im Alter von 41 bis 65 Jahren. Alle nahmen seit durchschnittlich 6,5 Jahren eine kalorienarme, gleichzeitig jedoch nährstoffreiche Kost zu sich. Gegenüber der Kontrollgruppe mit 2.000 bis 3.000 Kilokalorien (8,4 bis 12,6 Megajoule) pro Tag brachten es diese Personen auf nur 1.400 bis 2.000 Kilokalorien (5,9 bis 8,4 MJ). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Männer und Frauen bis 51 bei geringer körperlicher Belastung eine tägliche Energieaufnahme von etwa 2.400 bzw. 1.900 Kilokalorien (10,0 bzw. 8,0 MJ).

Nicht nur arbeiteten die Herzen der kalorienbewussten Esser wie die von 15 Jahre jüngeren Personen, zeigten die Ultraschalluntersuchungen der Mediziner. Verglichen mit den Teilnehmern der Kontrollgruppe, hatten sie auch einen niedrigeren Blutdruck und ihr Blut wies deutlich niedrigere Konzentrationen von Entzündungsmarkern wie dem C-reaktiven Protein auf.

"Wir gehen von der Hypothese aus, dass der primäre Alterungsprozess durch eine schwache, chronische Entzündung vermittelt wird", so Fontana. "Natürlich ist dies nicht der einzige Faktor - das Altern ist ein komplexer Prozess." Neben einer gesunden Ernährung raten der Mediziner und seine Kollegen denn auch zu regelmäßiger körperlicher Betätigung.

Forschung: Timothy E. Meyer und Luigi Fontana, Division of Geriatric and Nutritional Science, School of Medicine, University of Washington, St. Louis, und Dipartimento di Sanità Alimentare, Istituto Superiore di Sanità, Rom; und andere

Veröffentlichung Journal of the American College of Cardiology, Vol. 47, pp 398-402, DOI 10.1016/j.jacc.2005.08.069

Quelle: scienceticker

Zum Seitenanfang

Ausreichende Vitaminversorgung durch Nahrungsmittel ist heutzutage kaum möglich

Neukirchen-Vluyn (ots) - 13.01.2006 - Der Nährstoffgehalt von pflanzlichen Lebensmitteln ist erheblichen Schwankungen unterworfen. Deshalb ist es - selbst bei einer bewussten und ausgewogenen Ernährung - nach Einschätzung der VitaVea AG kaum möglich, sich ausreichend mit allen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

Gemüsestand
Quelle: photocase

An sich war es noch nie so einfach wie heute, sich das ganze Jahr über mit frischem Obst und Gemüse zu ernähren. Im Supermarkt findet man zu jeder Jahreszeit ein großes Sortiment frischer Produkte aus aller Welt. Demnach - so könnte man meinen - wären Vitamin- und Mineralstoffpräparate eigentlich überflüssig. Doch weit gefehlt.

Der Nährstoffgehalt pflanzlicher Lebensmittel unterliegt großen Schwankungen. Ursachen dafür sind zum Beispiel die Erntezeit und das Licht. Viele der sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind und die sogar eine Schutzwirkung vor Krebs und Gefäßkrankheiten bieten, werden erst am Ende der Reifung gebildet. Da Früchte und Gemüse in der Regel jedoch unreif geerntet werden, damit sie den Transport überstehen, fehlen diese gesundheitsfördernden Stoffe. Zudem können auch die Bodenbeschaffenheit, das Klima, die Düngung sowie Sorte, Reifegrad, Erntemethode und Lagerung den Vitamingehalt von Obst und Gemüse negativ beeinflussen.

Vitamine können einen schnellen Tod sterben

Und auch im eigenen Haushalt können Vitamine einen schnellen Tod sterben. Schon eine Lagerung von drei Tagen kann den empfindlichen Vitalstoffen den Garaus machen. Wer also nicht jeden Tag frisches Obst und Gemüse einkauft, es pfleglich behandelt und davon fünf Portionen über den Tag verteilt zu sich nimmt, kann unter einem Vitamindefizit leiden und sollte daher zu einem entsprechenden Vitalstoffpräparat greifen. Die meisten im Handel befindlichen Mittel decken jedoch nicht die gesamte Palette der für den Menschen notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ab.

Anders das neue Vitalstoffpräparat Mental Vit, das alle Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung erfüllt. Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass es höher dosiert ist als die meisten Konkurrenzprodukte. Der Anwender muss das Präparat daher nur einmal täglich einnehmen.

Mental Vit enthält zudem eine patentierte Energieformel, die nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit stärkt, sondern auch vor Stress- und Überforderungssymptomen schützt. Und da das Präparat alle wichtigen Antioxidantien enthält, zu denen die Vitamine C und E sowie Carotenoide, Zink und Selen gehören, ist es auch ein hervorragendes Anti-Aging-Mittel. Durch diese Vitalstoffe werden freie Radikale - aggressive Substanzen im Körper, die für Alterungsprozesse und sogar für die Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich sind - radikal bekämpft und wirksam "entschärft".

Quelle: VitaVea AG

Zum Seitenanfang

Herzschutz: Lachsöl plus Meerrettichextrakt

Hamburg - 30.12.2005 (ots) - Aus Meerrettich und Lachsöl haben deutsche Lebensmittelfachleute eine Nährstoff-Kapsel zum Schutz vor Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall entwickelt. Der Hamburger Biochemiker Dr. Ulrich Fritsche: "Das in der Kombination (LaMeer, Apotheke) enthaltene Allyl-Senföl aus Meerrettich und die Omega-3-Fettsäuren des Lachsöls ergänzen sich in ihrer Wirkung.

Lachs
Bild: Photocase

Die Omega-Fettsäuren wirken der Ablagerung von Blutfetten an den Innenwänden der Adern entgegen, bereits verengte Blutgefässe werden von den gefäßerweiternden Inhaltsstoffen des Meerrettich passierbar gemacht." Englische Pharmakologen fanden heraus: Meerrettich - bislang als verdauungsfördernd geschätzt - hat wie Knoblauch herzschützende Eigenschaften; seine Extrakte verbessern den Blutfluss, hemmen die Verklebung von Blutplättchen, verringern damit das Risiko lebensbedrohlicher Blutgefäss-Verschlüsse.

Quelle: Pharma-Intermed

Zum Seitenanfang

TK: Ernährungstipps für den Winter

Hamburg (ots) - 25.11.2005 - "An apple a day keeps the doctor away." Einen Apfel am Tag, und man spart sich den Arzt. Dieses alte englische Sprichwort ist nach wie vor aktuell. Im Winter dürfen es auch gerne zwei oder drei Äpfel sein oder anderes Obst und Gemüse. Denn: Für den Körper ist die kalte Jahreszeit eine große Herausforderung. Klirrende Kälte, eisige Luft, überheizte Räume, Triefnasen und hustende Menschen schwächen das Immunsystem. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel. Mit gesunder Ernährung im Winter lässt sich die körpereigene Abwehr stärken. Alexandra Krotz, Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK) weiß, worauf es bei der Lebensmittelauswahl ankommt:

Obst
Bild: Photocase

- Auch bei der Ernährung im Winter gelten Vielfalt und Ausgewogenheit als Garanten für eine gesunde Ernährung. Als Faustregel gilt: Fünf Mal pro Tag frisches Obst und Gemüse. Außerdem ausreichend Vollkornprodukte wie Brot, Nudeln und Reis sowie fettarme Milchprodukte essen, Fleisch und Süßigkeiten in Maßen.

- Ein idealer Vitaminlieferant zur kalten Jahreszeit ist Kohlgemüse, das es im Winter erntefrisch aus der eigenen Region gibt. Typische vitaminreiche Wintergemüse wie Rosen- und Grünkohl schmecken sogar erst nach dem ersten Frost. Auch Rote Bete, Teltower Rübchen, Steckrüben und Pastinaken sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Viel Eisen und Ballaststoffe sind in Grünkohl, Feldsalat und Chicorée enthalten. Auch Keimlinge von Soja- und Mungobohnen stecken voller Ballaststoffe und Vitamine. Als Alternative zu frischem Wintergemüse kann man auch Gemüse aus der Tiefkühltruhe verwenden. Darauf achten, dass die so genannte Kühlkette nicht unterbrochen und beim Transport nach Hause eine Isoliertasche verwendet wird.

- Im Winter viel Obst essen: Aus heimischem Anbau stehen Äpfel und Birnen zur Verfügung. Auch hier kann man auf Tiefkühlware oder aber auf Trockenobst zurückgreifen. Wahre Vitaminbomben, die das Immunsystem stärken, sind Südfrüchte wie Kiwis, Orangen, Grapefruits und Ananas.

- Bei der Zubereitung sollte man einige Dinge beachten: Kurze Garzeiten helfen, dass möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben. Stundenlanges Kochen zerstört vor allem die Vitamine. Dünsten oder Dämpfen sind schonende Alternativen. Bei Salaten verhindern ein paar Zitronen-Tropfen den Vitaminabbau durch Sauerstoff. Frisches Gemüse sollte unmittelbar nach dem Einkauf verarbeitet und Obst schnell gegessen werden, damit es seinen Vitamingehalt nicht verliert.

- Weil in der kalten Jahreszeit das Durstgefühl nicht so häufig auftritt wie in den Sommermonaten, sollte man auf eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme von etwa eineinhalb bis zwei Litern pro Tag achten. Neben Wasser sind Tee oder verdünnte Fruchtsäfte empfehlenswert.

Quelle: Techniker Krankenkasse

Zum Seitenanfang

Grüntee: Krebsschutz bestätigt -
Amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt Tee zur Vorbeugung

Teekräuter
Bild: Photocase

Baierbrunn (ots) - 23.11.2005 - Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA empfiehlt nun grünen Tee zur Krebsvorbeugung, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Damit bestätigt die einflussreiche Institution, was verschiedene Studien zeigten: Grüner Tee – das ist der nicht fermentierte Schwarztee – entfaltet gegen verschiedene Krebsarten eine vorbeugende Wirkung. Forscher machen dafür vor allem den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) verantwortlich. Er gehört zu jenen Substanzen, welche die Körperzellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen schützen.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

Zum Seitenanfang

Fette vs. Kohlenhydrate: Diätkampf geht in die nächste Runde -
Amerikanische Wissenschaftler drängen auf kohlenhydratarme Kost

London (pte) 17.11.2005 - In der seit Jahren andauernden Auseinandersetzung über richtige Ernährungslehren (pressetext berichtete wiederholt: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=040302023, http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050119036 ) haben amerikanische Wissenschaftler nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. In einem gestern, Mittwoch, auf http://www.nutritionandmetabolism.com publizierten Artikel kommen Richard Feinman und Jeff Volek zu dem Schluss, dass Krankheitssymptome wie erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und Übergewicht, die unter dem Fachbegriff "metabolisches Syndrom" zusammengefasst werden, eher durch kohlenhydratarme als durch fettarme Diätkost in den Griff zu bekommen sind.

Reisschüssel mit Stäbchen
Bild: Photocase

Der publizierte Artikel basiert nach Angaben der Autoren auf dem Erkenntnisstand der derzeitigen Forschungsliteratur, die für die Publikation neu durchforstet und analysiert wurde. Feinmann und Volek bringen das metabolische Syndrom in erster Linie mit einem gestörten Insulinhaushalt in Verbindung. Daher sei es wichtig, die schlimmsten Stimulanten von Insulin - die Kohlenhydrate - zu reduzieren, um die vom Körper ausgelöste Insulinreaktion auf ein ausgewogenes Maß zurückzuführen. Kohlenhydratarme Diätprogramme hätten sich zudem bei der Bekämpfung aller Komponenten des metabolischen Syndroms wirkungsvoller als fettarme Diäten erwiesen, so die Autoren.

Für die Wiener Ernährungswisschenschaftlerin Petra Rust bieten die Erkenntnisse nicht viel Neues. "In den derzeit kursierenden Ernährungspyramidmodellen, die früher ausschließlich die Fette an der Spitze hatten, macht sich der Trend bemerkbar, dass die jahrelang im unteren Bereich angesiedelte Gruppe der Kohlenhydrate nach oben wandern", meint Rust im Gespräch mit pressetext. Sowohl bei den Fetten, als auch bei den Kohlenhydraten müsse man aber differenzieren. Den Ansatz der amerikanischen Wissenschaftler, dass bestimmte einfache Kohlenhydrate wie z. B. Zucker (Glukose) für die aus dem metabolischen Syndrom entstehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen eine schädliche Rolle spielen, kann Rust bestätigen. Eine Reduktion komplexerer Kohlenhydrate im Speiseplan, die in Getreideprodukten, Gemüse und Obst zu finden sind, hält Rust allerdings nicht für zielführend.

Außerdem müsse man sich im Klaren sein, dass eine Reduzierung der einen Gruppe den Anteil der anderen entsprechend erhöhe, so Rust weiter: "Reduziert man den Anteil der zu sich genommenen Kohlenhydrate, steigt natürlich automatisch der Fett- und Eiweißanteil". Eiweißhaltige Kost sei aber zumeist auch salzhaltiger, was wiederum für salinensensitive Bluthochdruckpatienten ein Problem darstelle, so die Expertin. Generell empfiehlt sie, dass 50 bis 55 Prozent der aufgenommenen Energie aus Kohlenhydraten und maximal 30 Prozent aus Fetten stammen sollten, wobei einfach ungesättigte Fette den mehrfach ungesättigten Fetten vorzuziehen sei.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Der Feind auf meinem Teller

Hamburg (ots) - 14.11.2005 - Zucker, Fette, E-Nummern: Viele haben beim Einkauf von Lebensmitteln eine lange Tabu-Liste. Berechtigt oder nicht? Die Frauenzeitschrift FÜR SIE wollte es genau wissen und fragte Gesundheitsexperten.


Bild: photocase

Zum Beispiel Fett: Hauchdünn wird Margarine übers Brot gekratzt. Oder der verführerische Doppelrahmkäse durch krümeligen Magerquark ersetzt. Fett-Askese gehört bei vielen zum Alltag. Denn der Nährstoff hat den Ruf, den Cholesterinspiegel zu erhöhen, die Gefäße zu verstopfen und Übergewicht zu verursachen. Stimmt das? Ohne Fett geht's nicht, hält die Wissenschaft dagegen. Es wirkt als Geschmacksverstärker, bringt die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K zur Entfaltung und dient als wichtiger Baustein für Nervensystem und Zellmembranen. "Wichtiger als das Zählen von Fettpunkten ist daher der Blick auf die Fettqualität", sagt Ursel Wahrburg, Professorin für Oecotrophologie an der FH Münster. So verbessern einfach ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl und Rapsöl die Blutfettwerte sogar. Schokolade und Sahne hingegen bringen mächtig Energie mit und erhöhen mit ihren gesättigten Fetten tatsächlich den Cholesterinspiegel.

Unbegründet ist oft auch die allgemeine Abneigung gegen E-Nummern. Mehr als 300 solcher Nummern gibt es, die in industriell hergestellten Lebensmitteln als Farbstoffe, Säuerungsmittel, Emulgatoren oder anderes auftauchen. Doch zur E-Panik besteht kein Anlass. Denn alle Zusatzstoffe haben strenge Unbedenklichkeitstests durchlaufen. Und: Selbst Vitamine wie Karotin oder Vitamin C bekommen eine E-Ziffer verpasst, sobald sie technologisch eingesetzt werden. "Das schließt allerdings nicht aus, dass sehr empfindliche Menschen allergieähnliche Reaktionen zeigen", sagt Gisela Olias, Biologin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Beispielsweise können Asthmatiker bei Sulfiten (E 221 bis E 228) aus Marmelade oder Trockenfrüchten mit Atemnot reagieren. In diesem Fall ist der Blick auf die Zutatenliste dann doch zu empfehlen.

Quelle: FÜR SIE

Zum Seitenanfang

Richtige Ernährung beschleunigt Genesung nach Operation

Veit/Glan - 17.10.2005 - Wie wesentlich gute Ernährung im Spital ist, haben Wissenschaftler des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan http://www.bbstveit.at nun herausgefunden: Nur zwei Monate nach der Umstellung des Speiseplans sind bereits die positiven Auswirkungen sichtbar: Die Rekonvaleszenz ist schneller und die Patienten können das Krankenhaus nach kürzerer Zeit wieder verlassen.


Bild: Photocase

Unter der Leitung des Anästhesiologen und Intensivmediziners Michael Zink wurden verschiedene Ernährungsteams in den Abteilungen des Krankenhauses eingesetzt. Es handelt sich dabei um Ärzte, Pflegepersonal und Diät-Assistenten, die ihren medizinischen Schwerpunkten entsprechend unterschiedliche Ernährungsstrategien entwickeln und individuelle Ernährungspläne erstellen. Zum Einsatz kommen die Ernährungsexperten in den Bereichen Geriatrie, Onkologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie in der Chirurgie. "Die Ernährungsteams erfüllen drei zentrale Aufgaben: Allen voran der Dienst an den Patienten, deren schnelle Genesung und Wohlbefinden wir gewährleisten wollen. Es soll aber auch aktiv die Qualität in unserem Haus sichergestellt und die Verweildauer der Patienten verkürzt werden, was letztlich zu einer Steigerung der Kosteneffizienz führt," so Zink. Zu den wesentlichen Änderungen gehören etwa die Verkürzung der Nüchternheit vor der Operation sowie der schnellere Wiederbeginn der "normalen" Nahrung, erklärt der Wissenschaftler im pressetext-Interview.

Insbesondere bei Operationen kann die richtige Nahrung zum richtigen Zeitpunkt den Krankheitsverlauf sehr positiv beeinflussen. Traditionell hat man vor Eingriffen die Nahrungszufuhr stark reduziert, um den Magen-Darm-Trakt so wenig wie möglich zu belasten. Internationale Studien haben jedoch gezeigt, dass Patienten viel früher entlassen werden können, wenn sie bis zum Zeitpunkt der Operation und schon kurz danach Nahrung aufnehmen. "Neuesten Erkenntnissen zufolge sorgt eine leichte Vollkost vor der Operation zum Aufbau eines besseren Immunstatus", so Zink. Vor der Operation werde ein spezieller Zuckersaft verabreicht, der den Postaggressions-Stoffwechsel verkürzt. "Der Körper reagiert auf Operationen beleidigt. Das führt zu einer Überzuckerung. Diese erhöht das Risiko für Probleme", erklärt der Experte. Verändert wurde auch die Länge der Nüchternheit vor dem Eingriff. "Hier gilt die Sechs-Stunden-Regel nur für feste Nahrung. Flüssigkeiten dürfen hingegen bis zwei Stunden vor der Operation eingenommen werden." Bereits sechs Stunden nach der Operation - je nach der Schwere des Eingriffes - wird eine erste leichte Mahlzeit angeboten. "Bei schweren Eingriffen erfolgt dies über eine Sonde", führt Zink aus. Es sei ein Ziel die Kost schnell zu normalisieren. "Wenn der Darm zu arbeiten beginnt, ist das das Zeichen der Gesundung", ergänzt der Mediziner.

"Durch Fast Track-Chirurgie mit entsprechender perioperativer Ernährung wird das Immunsystem der Patienten gestärkt, das Komplikationsrisiko gesenkt und der Aufenthalt auf der Intensivstation und im Krankenhaus insgesamt deutlich verkürzt", erklärt Jörg Tschmelitsch, Leiter der Abteilung für Chirurgie. Diese Methoden werden seit rund zwei Monaten vor allem in der Magen-Darm-Chirurgie angewendet. Die Ergebnisse sind durchwegs positiv.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit wurde 1876 gegründet und beschäftigt derzeit rund 350 Mitarbeiter, davon 63 Ärzte. Jährlich werden etwa 15.000 Patienten stationär aufgenommen sowie 20.000 ambulant betreut. Das Krankenhaus ist eines von sieben Spitälern in der österreichischen Ordenprovinz der Barmherzigen Brüder, die mit insgesamt über 4.400 Mitarbeitern der größte private Krankenanstaltenerhalter in Österreich sind.

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang


Hohe Acrylamid-Werte bei Rauchern gefunden -
Untersuchung bestätigt: Rolle des Ernährungsverhaltens unklar


Bild: photocase

Hannover (pte) 05.10.2005 - Vor drei Jahren erschütterte die Nachricht, das Pommes Frites, Chips und andere kohlehydrathaltige Nahrungsquellen große Mengen des krebsfördernden Stoffes Acrylamid enthalten. Nun kommen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) http://www.mh-hannover.de zum Schluss, dass Acrylamid aber nicht nur über die Nahrung aufgenommen wird: Möglicherweise tragen auch körpereigene Abbauprozesse von Proteinen dazu bei, dass Acrylamid in den menschlichen Blutkreislauf gelangt. Raucher sind dabei wesentlich höher belastet als Nichtraucher.

Acrylamid entsteht bei Überhitzung von Stärken, insbesondere beim Backen, Braten, Rösten, Grillen und Frittieren. Der wichtigste Ausgangsstoff für Acrylamid in Lebensmitteln ist die Aminosäure Asparagin, die vor allem in Kartoffeln und in Getreide vorkommt. Gefördert wird die Acrylamidbildung durch Zucker. Besonders viel Acrylamid entsteht, wenn Kartoffel- und getreidehaltige Lebensmittel trocken über 180 Grad Celsius erhitzt werden. Die Acrylamidbildung beginnt bereits bei 120 Grad und steigt bei 170-180 Grad sprunghaft an. Dabei reicht auch eine dünne, trockene Schicht, wie beispielsweise die gebräunte Oberfläche von Pommes Frites oder eine Brotkruste.

Das Forscherteam um Renate Wrbitzky, Direktorin der MHH-Abteilung Arbeitsmedizin, beschäftigt sich seit 2003 mit der Frage, ob unterschiedliche Ernährungsweisen einen messbaren Einfluss auf die Belastung mit Acrylamid haben. Dabei wurden insgesamt 395 Probanden, die verschiedene Ernährungsgewohnheiten untersucht. Die Acrylamid-Konzentration wurde durch die Analyse so genannter "Proteinaddukte" im Blut untersucht. Bei mehr als 80 Prozent aller Teilnehmer konnte Acrylamid im Blut nachgewiesen werden. Interessant dabei war, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Acrylamid-Konzentration im Blut und dem Ernährungsverhalten nicht feststellbar war. Bei Probanden, die mehrmals pro Woche Chips oder Pommes Frites zu sich nahmen, wurden im Vergleich zu den übrigen Studienteilnehmern nur leicht erhöhte Acrylamid-Belastungen gemessen.

"Der Unterschied ist jedoch gering und aus wissenschaftlicher Sicht nicht signifikant. Es ist fraglich, ob die Ernährungsweise dieser Personen tatsächlich zu den höheren Messwerten führt", erklärt Wrbitzky. Die Forscherin vermutet, dass Acrylamid auch aus anderen Quellen als der Nahrung aufgenommen wird. "Die MHH-Studie zeigt, dass sich beim derzeitigen Kenntnisstand das Krebsrisiko durch Acrylamid mit Hilfe von Modellrechnungen nur schwer abschätzen lässt", so die Expertin. Weitere Studien wären notwendig, um die Rolle der Ernährung klarer zu bestimmen. Signifikant höher lagen die Acrylamid-Werte allerding bei Rauchern: Mit durchschnittlich 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut lagen diese etwa dreimal höher als bei Nichtrauchern (0,4 Mikrogramm).

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker http://www.gdch.de hatte im Vorjahr berichtet, dass das Gefährdungspotenzial von Acrylamnid wahrscheinlich deutlich niedriger sei als ursprünglich befürchtet (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040913036 ) Dennoch soll in Zukunft bei der Lebensmittelherstellung auf einen niedrigen Acrylamid-Gehalt geachtet werden.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Leben ohne Diät - Neuer Ansatz beim Abnehmen -
Neues Buch widmet sich den Ursachen für Übergewicht statt der Symptombekämpfung

Leben ohne Diät - Neuer Ansatz beim Abnehmen
Bild: photocase

Norderstedt (ots) - 05.10.2005 - Wer dick ist, kann nichts dafür. Das neue Buch "Leben ohne Diät" von Autor Horst Klier belegt, wie Zusatzstoffe im Essen dick machen, und zeigt, auf was man achten sollte, um abzunehmen. Ziel ist es dabei nicht, dem Symptom Übergewicht mit einer Diät zu begegnen, sondern vielmehr die Ursache für den gestörten Appetit zu finden. Der Ratgeber zeigt, wie gut die menschliche Steuerung zur Nahrungsaufnahme wirklich funktioniert und auf was übergewichtige Menschen achten sollten.

Bei der richtigen Ernährung kommt es nicht so sehr auf die Auswahl zwischen Fett, Eiweiß oder Kohlenhydraten an. Wichtig ist vielmehr, ob es echte Nahrungsmittel sind oder ob es sich um billig hergestellte Doppelgänger aus der Industrie handelt. Nur mit natürlicher Nahrung kann der Körper richtig umgehen und der menschliche Appetit funktionieren. Denn der Körper weiß mithilfe eines gesunden Appetits, welche Nährstoffe ihm gerade fehlen, und entwickelt ein Verlangen nach den Lebensmitteln, die enthalten, was er braucht. Industrielle Lebensmittel hebeln diesen natürlichen Mechanismus aus.

Schlank durch Bio-Lebensmittel? Das Buch macht sich auf die Suche nach den Ursachen für diese einfache Formel und findet dazu erstaunliche Fakten.

Der komplette Buchinhalt ist auch im Internet unter www.leben-ohne-diaet.de kostenlos zu lesen. Der Autor Horst Klier sagt dazu: "Das Thema ist mir sehr wichtig. Mit der kostenlosen Veröffentlichung im Internet möchte ich möglichst viele Menschen erreichen.". Der Text steht unter einer Creative Commons-Lizenz, mit der auf einen Teil der Urheberrechte verzichtet wird.

Quelle: presseportal

Zum Seitenanfang

Mehr Aminosäuren für weniger Erkältungen!

Aachen (ots) - 29.09.2005 - Eine ausreichende Zufuhr an immunstärkenden Aminosäuren wie Arginin, Glutamin, Glycin, Methionin und Taurin erhöht neben einer gesunden Ernährungsweise und reichlich Bewegung an der frischen Luft deutlich die Chancen, den Herbst und Winter ohne Erkältung zu überstehen. Dass Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wichtig für das Immunsystem sind, ist bereits seit langem bekannt. Doch Aminosäuren spielen eine zentrale Rolle beim Schutz unseres Körpers vor Fremdstoffen wie Krankheitserregern und allergieauslösenden Stoffen.

Eine besondere Bedeutung kommt den Aminosäuren bei der Barrierefunktion der Darmschleimhaut zu, die zum einen das größte Immunorgan des menschlichen Organismus darstellt und zum anderen als Barriere zwischen Darm und Blutbahn fungiert. Ist dieses Schutzschild nicht voll funktionsfähig, können Fremdstoffe leicht in die Blutbahn übergehen und sich rasch im gesamten Körper verbreiten. Aminosäuren wie Arginin und Glutamin stellen wichtige Energiesubstrate für Zellen der Darmschleimhaut dar und sorgen damit für die Aufrechterhaltung einer optimalen Barrierefunktion.

Abwehrzellen des Immunsystems haben die Aufgabe, eingedrungene Krankheitserreger zu erkennen und unschädlich zu machen. Für die Bildung von Abwehrzellen sind Aminosäuren ebenfalls unerlässlich. So ist beispielsweise Glycin an der Produktion von Antikörpern beteiligt. Arginin besitzt die Fähigkeit, die Thymusdrüse - den Bildungsort für Abwehrzellen im menschlichen Körper - zu stimulieren und erhöht dadurch die Aktivität und Anzahl von Abwehrzellen. Einige Aminosäuren wie Methionin und Taurin weisen zudem antioxidative Eigenschaften auf. Sie sind in der Lage, freie Radikale, die unter anderem das Immunsystem schwächen können, abzufangen und unschädlich zu machen. Die Vielzahl der Wirkungen macht deutlich, wie wichtig Aminosäuren für die Aufrechterhaltung unserer Abwehrmechanismen sind.

Über eine gesunde Ernährungsweise ist eine ausreichende Zufuhr der meisten Aminosäuren gewährleistet. Wer sich allerdings einseitig ernährt oder einen erhöhten Bedarf an einzelnen Aminosäuren aufweist, kann über Aminosäurenpräparate einen Mangel ausgleichen.

Quelle: diaita Gesellschaft für Ernährunsgmedizin und Diätetik e.V.

Zum Seitenanfang

Eiweißreiche Kost hilft Abnehmen

29.08.2005 - Wer abnehmen will, sollte weniger essen und sich mehr bewegen. Eine eiweißreiche Ernährung kann dabei durchaus förderlich sein, haben amerikanische Forscher bei einer Studie mit 46 stark übergewichtigen Frauen ermittelt. Jene Teilnehmerinnen, die einen Teil der Nahrungskohlenhydrate durch Proteine ersetzten, verloren insgesamt mehr Pfunde - und das vor allem in Form von Fett.

Offenbar addierten sich die Effekte von proteinreicher Ernährung und körperlicher Aktivität, erläutert Donald Layman von der University of Illinois in Urbana. "Beide Faktoren ergänzen sich in ihrem Einfluss auf die Zusammensetzung des Körpers, man verliert stärker an Gewicht, allerdings nicht an Muskelmasse, sondern an Fett." Layman und seine Kollegen präsentieren ihre Resultate im "Journal of Nutrition".

Die Forscher setzten die Versuchsteilnehmerinnen auf eine Diät mit 7,1 Megajoule (1.700 Kilokalorien) pro Tag. Stets enthielt die Nahrung die gleiche Menge an Fetten. Dagegen wurden in der Hälfte der Fälle kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln und Getreide teils durch proteinreiche Fleisch- und Milchprodukte und Eier ersetzt. Zudem absolvierte in beiden Gruppen die Hälfte der Teilnehmerinnen ein Fitnessprogramm, bestehend aus strammen Spaziergängen und Krafttraining.

Nach vier Monaten hatten die auf proteinreiche Kost gesetzten Teilnehmerinnen mehr Körpermasse verloren als ihre Mitstreiterinnen. Zusätzliche Bewegung verstärkte diesen Effekt, fanden die Forscher. Und während sich der Verlust in der Protein-Gruppe zu nahe 100 Prozent auf Fettgewebe beschränkte, waren es in der Kohlenhydrat-Gruppe etwa 75 Prozent. Bei letzteren sanken vor allem Gesamt- und der LDL-Cholesterinspiegel. Bei ersteren sank vor allem der Triglyzeridspiegel, während der Spiegel des "guten" HDL-Cholesterins relativ hoch blieb, berichten Layman und Kollegen. Ihrer Ansicht nach gehen die unterschiedlichen Effekte zum Teil auf den hohen Leucingehalt der proteinreichen Kost zurück. Im Verein mit dem Hormon Insulin fördere diese Aminosäure den Aufbau von Muskelmasse.

Quelle: pressetext

Zum Seitenanfang

Spinat fürs Auge


Foto:djd

18.07.2005 - Spinat ist doch gesund! Zwar enthält er nicht so viel Eisen, wie man früher angenommen hatte, dafür aber einen Mikronährstoff, der es in sich hat, nämlich das so genannte Lutein. Diese bioaktive Substanz ist besonders wichtig für die Gesundheit der Augen. In der Makula wirkt Lutein wie ein Filter, der energiereiches kurzwelliges Licht abfängt. Dies trägt zum Schutz der empfindlichen Sehzellen bei. Außerdem wirkt Lutein als Antioxidans in der Makula und bindet freie Radikale, die beim Einfall von Sonnenlicht entstehen.

Wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von Lutein, z.B. durch Essen von größeren Mengen Spinat. Wer keine Lust auf Spinat hat, kann seinen Augen auch mit einem speziellen Nahrungsergänzungsmittel etwas Gutes tun. Lutax aus der Apotheke (www.lutax.de) enthält neben dem wichtigen Lutein verschiedene Vitamine und Spurenelemente für das Auge. So z.B. das Carotinoid Zeaxanthin, ein "Verwandter" des Lutein, das ebenfalls vor den schädlichen Sonnenstrahlen schützt und die B-Vitamine, die wichtig für den Sehnerven sind. Des Weiteren unterstützen die Vitamine A, C und E ebenso wie Selen und Zink die Augengesundheit.

Besonders ältere Menschen profitieren von diesem Vitalstoff-Cocktail. So kann bestimmten altersbedingten Veränderungen im Auge vorgebeugt bzw. ein ernährungsbedingter Mangel ausgeglichen werden. Eine Kapsel pro Tag genügt zur Rundum-"Ernährung" der Augen.

Quelle: djd

Zum Seitenanfang

Obst und Gemüse - die inneren Werte erhalten

Eschborn (ots) - 14.07.2005 - Obst und Gemüse sind reich an unterschiedlichsten Vitaminen. Doch bis sie auf dem Teller landen, sind sie oft um ein Vielfaches geschröpft. Denn beim Waschen, Zerkleinern, Garen und Warmhalten gehen Vitamine verloren. Sogar das bloße Aufbewahren raubt Nährstoffe. Schuld an den Zerfallsprozessen sind Wärme, Licht und Sauerstoff, schreibt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli.

Bei 20 Grad Celsius nimmt der Vitamingehalt binnen zwei Tagen um ein Viertel bis zu einem Dreiviertel der Ausgangskonzentration ab. Günstiger sieht es beim Lagern im Gemüsefach des Kühlschranks aus, hier verringert sich die Vitaminmenge langsamer. Aber nicht jedem »Grünzeug« bekommt das Kühlen. Gurken, grüne Bohnen, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Zucchini, tropische Früchte, Bananen sowie Zitrusfrüchte gehören nicht in den Kühlschrank. Sie verfärben sich, bekommen wässrig-glasige Stellen oder verändern sich im Geschmack. Deshalb: Kälteempfindliche Obst und Gemüsesorten am besten in einem kühlen Vorrats oder Kellerraum aufbewahren.

Neben dem Lagern entscheidet das Zubereiten ganz wesentlich über den Gesundheitswert von Frischkost. Es ist ratsam, Gemüse und Obst frisch und erst direkt vor der Verarbeitung gründlich zu waschen, zu putzen und möglichst wenig zu zerkleinern. Letzteres ist ein Pluspunkt für die Vitaminbilanz, denn je stärker ein Gemüse zerkleinert wird, desto mehr Schnittstellen entstehen, an denen Sauerstoff und Feuchtigkeit Vitamine zerstören können. Die meisten Sorten brauchen nicht geschält werden. Ein Plus für die Gesundheit, denn kurz unter den Schalen sitzen die meisten Vitamine.

Quelle: Neue Apotheke Illustrierte

Zum Seitenanfang

Avocados machen Rohkost gesünder -
Fett der Frucht hilft, mehr Nährstoffe aufzunehmen

Baierbrunn (ots) - 08.07.2005 - Eine kleine Avocado zu Salaten und Rohkost aus gelbem oder rotem Gemüse macht die Mahlzeit noch gesünder, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Karotten, Tomaten und viele andere Gemüse enthalten Carotinoide, die den Körper vor aggressiven Substanzen schützen. Das Fett aus der Avocado hilft dem Organismus, den Schutzstoff besser zu verwerten. Es steigert die Ausbeute um das Fünf- bis Fünfzehnfache. Auch Pflanzenöl hat diese Wirkung.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

Zum Seitenanfang

Wissenschaftliche Daten belegen:
Ernährung aus Dosen ist zeitsparend und oft ebenso vitaminreich wie frische Lebensmittel

Frankfurt (ots) - 30.6.2005 - Wer kann heute schon regelmäßig frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt einkaufen? Und wer hat darüber hinaus auch noch Zeit zum täglichen Kochen? Fast niemand. Die Lösung: Lebensmittel in Dosen. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung hat bewiesen, dass sie im Vergleich zu frischen Lebensmitteln im verzehrfertigen Zustand schneller zuzubereiten und eine preiswerte Alternative bei vergleichbarer Qualität sind. So enthalten Lebensmitteldosen oft genauso viele Vitamine und Nährstoffe wie ihre frischen Mitstreiter und tragen somit zu einer zeitgemäßen und gesunden Ernährung bei.
Eine aktuelle unabhängige wissenschaftliche Untersuchung des Instituts für Lebensmittelqualität in Willich vergleicht Lebensmittel in Dosen mit Frischprodukten im Hinblick auf die Dauer der Zubereitungszeit, den Preis sowie die Inhaltsstoffe. Im Vordergrund steht die Frage, wie viel Zeit durch die Verwendung von Lebensmitteldosen gespart werden kann und wie viele Vitamine in Dosenlebensmitteln enthalten sind. Außerdem wurde der Nähr- und Mineralstoffanteil untersucht; u.a. sind die Produkte Sauerkrauttopf mit Kasslerschulter, Tomatencremesuppe und Rotkohl getestet worden. Dosen sparen Zeit Die vorliegenden Ergebnisse beweisen: Durchschnittlich 20-mal schneller ist die Zubereitung von Lebensmitteln in Dosen im Vergleich zu frischen Lebensmitteln. Während ein Fertiggericht wie z.B. der Sauerkrauttopf mit Kasslerschulter aus der Dose innerhalb von drei Minuten erwärmt ist, benötigt die Zubereitung eines gleichwertigen Eintopfs circa 45 Minuten. Das Erwärmen der Dosen-Beilagen Erbsen und Möhren schlägt mit drei Minuten zu Buche, während Säubern, Schneiden und Kochen frischer Erbsen und Möhren mindestens 40 Minuten in Anspruch nimmt. Berücksichtigt man Preis und Zubereitungszeit, so sind Dosenprodukte eine gute Alternative bei vergleichbarer Qualität. In der lokalen Erntezeit ist frisches Gemüse jedoch teilweise preisgünstiger als Dosen-Gemüse. Untersuchung beweist hohen Vitamingehalt in Dosen In Bezug auf Vitamine halten Dosenlebensmittel gegenüber > Frischprodukten im verzehrfertigen Zustand mit. Der Körper erhält die untersuchten Vitamine B1, B2, C und Mineralstoffe wie Eisen auch über Lebensmittel aus der Dose in ausreichender Menge im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung: Die Untersuchung zeigt, dass mit dem Verzehr eines Fertiggerichts (á 200 g) Sauerkrauttopf mit Kasslerschulter aus der Lebensmitteldose beispielsweise 75% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin C (Vergleichswert frisch: 75%) und 3,8% der empfohlenen Tagesdosis an Eisen (Vergleichswert frisch: 3,1%) abgedeckt werden können. Erwärmt man Rotkohl, nimmt man pro Portion á 200 g beispielsweise 3,9% der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin B1 (Vergleichswert frisch: 4,3%) und 2,5% der empfohlenen Menge Vitamin B2 (Vergleichswert frisch: 2,8%) auf. Wird eine Tomatencremesuppe aus der Dose erwärmt, setzen die hohen Temperaturen den sekundären Pflanzenstoff Lycopin frei. Lycopin spielt genauso wie die B-Vitamine eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Als Antioxidantien wirken sie vor allem gegen krebserregende, freie Radikale (Cancerogene). Keine signifikanten Unterschiede konnten gegenüber frischen Produkten beim Anteil von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten
festgestellt werden.
Wer Lebensmittel aus Dosen isst, tut seinem Körper Gutes! Prof. Dr. Reinhard Hambitzer, Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein, bewertet die Untersuchung wie folgt: "Die Dose ist besonders für Menschen mit wenig Zeit eine empfehlenswerte Alternative zu Frischprodukten. Wer Lebensmittel aus der Dose isst, tut seinem Körper etwas Gutes. Er nimmt Nährstoffe und wichtige Vitamine zu sich - und spart dabei eine Menge Zeit."

Die aktuelle Untersuchung zeigt somit, dass Lebensmittel in Dosen den heutzutage stressigen Alltag erleichtern und eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Ernährungsform sind. Das frisch geerntete Gemüse wird in der Weißblechdose durch kurzes Erhitzen haltbar gemacht. Alle Vitamine sind in der Dose geschützt, denn weder Licht noch Sauerstoff können an die Lebensmittel gelangen und Vitamine zerstören.

Quelle: Presseportal

Zum Seitenanfang

Gemüse nicht in der Mikrowelle garen

Hamburg (ots) - 22.06.2005 -Gemüse hat in der Mikrowelle nichts zu suchen. Nach einem Bericht der Zeitschrift VITAL verlieren die wertvollen Nahrungsmittel bei einer Garung in der Mikrowelle 85 Prozent ihrer krebshemmenden Bestandteile wie Vitamin A, C und Sulforaphan. In Wasserdampf gekochtes Gemüse büßt dem gegenüber nur sechs Prozent der so genannten Antioxidanzien ein und die gehen immerhin in das Kochwasser über. VITAL rät darum, Gemüse lieber mit wenig Wasser zu dämpfen als in der Mikrowelle zu garen. Das Kochwasser sollte anschließend möglichst für die Zubereitung einer Soße verwendet werden.

Quelle: presseportal

Zum Seitenanfang

Verwirrte TV-Kids greifen zum falschen Essen -
Fernsehen erzeugt Trugbild von gesunder Ernährung

Illinois (pte) - 10.06.2005 - Eine US-amerikanische Studie hat nun einen ganz neuen, negativen Aspekt des Fernsehens ans Tageslicht gebracht. Demnach steigt mit der Zahl der Stunden, die Kinder vor dem TV-Gerät zubringen, auch die Verwirrung darüber, welche Lebensmittel denn nun gesund sind und welche nicht. "Viele Kinder glauben irrtümlich, dass fettfreier Sirup und Cola light gesünder sind als Orangensaft oder Milch. Die Attribute "Light","Diät" oder "fettreduziert" werden von den Kids irrtümlicherweise mit "gesunden" Nahrungsmitteln gleichgesetzt", erklärte Studienleiterin Kristen Harrison von der University of Illinois at Urbana-Champaign http://www.uiuc.edu in der aktuellen Ausgabe der Health Communication http://www.gwu.edu/~cih/journal/ .

Durch das Bombardement mit Fitness- und Diätprodukten verlieren die Kinder das Gefühl für gesunde, nahrhafte Lebensmittel. "Für einen Erwachsenen ist es leicht zu unterscheiden, welche Produkte gesund sind, weil sie nahrhaft sind und welche Produkte gesund sind, da sie beim Abnehmen helfen können", erklärte Harrison.

In der empirischen Studie wurden 134 Volksschulkinder über ihr Ernährungswissen befragt und im speziellen auch dazu, welche Lebensmittel sie denn gesund und stark heranwachsen lassen. Bei einem Test mussten sie aus sechs Lebensmittelpaaren (hoher Nährwert versus niedrige Nährwertdichte) wählen und anschließend ihre Entscheidung begründen. Bei den Lebensmitteln handelte es sich um Karotte/Sellerie, Reiswaffeln/Weizenbrot, Marmelade/Erdnussbutter, Spinat/Salat, fettfreie Eiskrem/Cottage Cheese und Orangensaft/Diätcola. Diese Prozedur wurde nach sechs Wochen, in denen die Kinder durchschnittlich 28 Stunden pro Woche ferngesehen haben, nochmals wiederholt.

Hatten die Kinder am Anfang der Untersuchung ein moderates Ernährungswissen (Note 3,7 auf einer Skala bis sechs), so sank dieser Wert innerhalb der sechs Wochen auf die Note vier ab. Die Begründungen, warum manche Produkte gesünder oder weniger gesund sind fielen mitunter sehr eigen aus: "Mein Bruder hasst ihn" (Spinat), "Ist so schon zäh beim Kauen" (Brot), "Ist saftiger und hat mehr Vitamine" (Sellerie), "Hat weniger Kalorien" (fettfreie Eiskrem) oder "Da ist Käse drin. Käse wird aus Milch gemacht und Milch ist gut" (Cottage Cheese).

"Ich werde oft damit konfrontiert, dass angesichts der zunehmenden Fettleibigkeit von Kindern, die Wahl von Diätprodukten nichts Schlechtes sein muss. Doch es muss klargestellt werden, dass diese Produkte der Gesundheit von Kindern schaden, da sie nur geringe Nährstoffe, wie Vitamine, Mineralien oder Ballaststoffe, besitzen", so Harrison.

Die Studienautorin macht für das schlechte Ergebnis vor allem das Fernsehprogramm und die TV-Werbung verantwortlich. In ihrer Studie zieht sie einen Querverweis zu vorherigen Studien, die herausfanden, dass 97,5 Prozent der Nahrungsmittel-Werbespots am Wochenende für ungesunde Produkte werben.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Körperentgiftende Ernährung als sinnlos entlarvt -
Detox-Diäten versprechen unhaltbare Resultate

Los Angeles (pte) - 08.06.2005 - Spezielle, entgiftende Ernährungspläne sind nichts als Humbug, wenn es nach den Experten der University of Southern California http://www.usc.edu geht. Denn das, was Detox-Diäten versprechen, ist nicht mehr als was der Körper ohnehin durch einen automatischen Selbstreinigungsprozess ausführt. "Es gibt keinen Beweis, dass diese körperlichen Säuberungsaktionen auch wirklich funktionieren. Die Annahme, dass die Ausscheidung von gesundheitsschädigenden Giften positiv durch eine Entgiftungskur beeinflusst wird, ist grundsätzlich haltlos. Viele moderne Detox-Ratgeber servieren den Lesern nur leere Versprechungen", erklärte Studienautor Roger Clemens.

Detox-Pläne versprechen den Lesern alle denkbar möglichen Resultate von der Zellreinigung über die Hauterneuerung bis zur Darm- und Leberentgiftung. Um dies zu erreichen werden die Probanden dazu angehalten ihre Nahrung auf Obst, Gemüse und viel Wasser zu beschränken. Koffein, Alkohol und verarbeitete Nahrungsmittel werden rigoros aus der Ernährung gestrichen. "Tausende Testimonials berichten von einem besseren Wohlbefinden, klarerer Haut und weniger Kopfschmerzen. Das ist ganz einfach dadurch zu erklären, dass sie im Vergleich zu vorher weniger essen, mehr Wasser trinken und ihren Alkohol- und Koffeinkonsum aufgegeben haben", so Clemens.

Die Annahme, dass eine Detox-Kur die Ausscheidung von giftigen Stoffen verstärkt, geht gegen das medizinische Verständnis über die menschliche Physiologie und Biochemie, erklärte der Experte. "Unsere Lungen, Nieren, die Leber, der Magen- Darmtrakt und das Immunsystem arbeiten sehr effektiv bei der Beseitigung und Neutralisierung giftiger Substanzen. Innerhalb von Stunden nach dem Konsum werden sie ausgeschieden", so Clemens.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang

Weniger Hefe kann Lebenserwartung um 50 Prozent erhöhen
Art der Ernährung entscheidend für Langlebigkeit

London - 31.05.2005 - Die Verringerung des Anteils an Hefe in der Nahrung kann die Lebenserwartung um 50 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des University College London http://www.ucl.ac.uk mit Fruchtfliegen gekommen. Derzeit ist nicht bekannt, ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können. Die Autoren der Studie gehen jedoch davon aus, dass die Art der Nahrungsmittel eher einen Einfluss auf die Langlebigkeit hat als die Menge. Damit widersprechen sie der herrschenden Lehrmeinung. Das Team erklärte in PLoS Biology, http://biology.plosjournals.org/perlserv/?request=index-html&issn=1545-7885 dass die von den Lebensmitteln aktivierten Stoffelwechselwege dabei von entscheidender Bedeutung sein könnten.


Bild: photocase

Die leitende Wissenschafterin Linda Partridge erklärte, dass Hefe und Zucker verschiedene Stoffelwechselwege mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Lebenserwartung aktivieren. "Die deutlichen Auswirkungen einer Verringerung des Hefekonsums legen nahe, dass Proteine und Fette eine größere Rolle bei der Langlebigkeit der Fruchtfliegen spielen als Zucker." Diese Ergebnisse sprächen sehr dafür, dass die Kalorien an sich für die Verlängerung des Lebens nicht entscheidend seien. Ein Sprecher des International Longevity Centre UK erklärte laut BBC, dass derzeit schwer zu sagen sei, ob eine bestimmte Ernährung einen Einfluss auf die Lebenserwartung des Menschen habe. Die Ernährung sei jedoch ein wichtiges Thema, das bis vor kurzem großteils ignoriert worden sei.

Quelle: pte

Zum Seitenanfang


Spyware kontrolliert Essverhalten
Meal.com lässt Eltern online die tägliche Ernährung ihrer Kinder überwachen

Marietta - 30.05.2005 - Magere Zeiten brechen in den USA für Schleckermäuler und Fast-Food-Junkies an, denn US-amerikanische Eltern können nun via Internet abrufen, was ihr Sprössling tagsüber in der Schule isst. Eine spezielle Software registriert genau die Produkte, die in der Schulkantine gegessen werden. Drei Schulbezirke im US-Bundesstaat Atlanta können als erste diesen speziellen Service der Firma Horizon Software International http://www.horizon-boss.com/ nutzen.

Bereits seit zwei Jahren gibt es in 21 US-amerikanischen Staaten ein elektronisches Bezahlungssystem, das so genannte Meal.com, mit dem die Eltern elektronisch für das Essen ihrer Kinder aufkommen. Beim Bezahlen an der Kasse tippen die Schüler einen Identifikationscode ein, der den Betrag automatisch vom Konto abbucht. Die erweiterte Version dieses Services erlaubt nun auch die detaillierte Aufschlüsselung der gekauften Produkte.

"Viele Eltern tappen völlig im Dunkeln darüber, was ihre Kinder den ganzen Tag über in der Schule essen. Angesichts der Tatsache, dass jedes dritte Kind in den USA übergewichtig ist, liegt in dem neuen System eine effiziente Möglichkeit, den Überblick über die tägliche Ernährung von Kindern zu erhalten um gegebenenfalls eingreifen zu können", erklärte Projektleiterin Tina Bennett.

Quelle: pte
Zum Seitenanfang


Nicht jeder Apfel ist gleich gesund
Gesundheitlicher Nutzen variiert bei den einzelnen Sorten um bis zu 60 Prozent

Guelph, Ontario - 24.05.2005 - Jüngsten Forschungsergebnissen zu Folge unterscheiden sich Apfelsorten signifikant in ihrem Gehalt an gesundheitsfördernden Substanzen. Denn kanadische Forscher konnten nachweisen, dass die Menge krankheitsabweisender Antioxidantien und gesundheitsförderender Polyphenole bei den einzelnen Sorten um bis zu 60 Prozent variieren kann. Demnach zählen zu den gesündesten Äpfelsorten Red Delicious, Ida Red und Northern Spy. Die Experten von Agriculture and Agri-Food (AAFC) http://www.agr.gc.ca ermittelten auch die einzelnen chemischen Komponenten, die für die antioxidantive Wirkung verantwortlich sind. Die Ergebnisse der Studie werden am 29. Juni im Journal of Agricultural and Food Chemistry http://pubs.acs.org/journals/jafcau/index.html publiziert.

Die Experten untersuchten acht handelsübliche Apfelsorten - Red Delicious, McIntosh, Cortland, Northern Spy, Ida Red, Golden Delicious, Mutsu und Empire - um deren Gehalt an Antioxidantien zu ermitteln. Antioxidantien sind eine Gruppe chemischer Stoffe, die gesundheitsschädigende, instabile Moleküle - so genannte freie Radikale - neutralisieren können. Freie Radikale können Zellen und Zellgewebe schädigen und gelten als möglicher Auslöser für Herzerkrankungen, Prostata- und Dickdarmkrebs.

Die antioxidantive Wirkung von Äpfeln ist auf ihren Polyphenol-Gehalt zurückzuführen. Die Forscher konnten überraschend ermitteln, dass dieser jedoch stark variierte bei den getesteten Sorten. So hatten Red-Delicious-Äpfel eine zweifach stärkere antioxidantive Wirkung als Empire-Äpfel. Zudem enthält die Schale der Äpfel fünf Mal so viele Polyphenole als im Fruchtfleisch nachgewiesen werden konnte.
Die Polyphenole Epicatechin und Procyanidin B2 stellten sich als Hauptauslöser der antioxidantiven Wirkung heraus. "Wenn für die Kunden der Geschmack und die Sorte nicht kaufentscheidend sind, so haben sie den größten gesundheitlichen Nutzen wenn sie gezielt jene Apfelsorten aussuchen, die den höchsten Gehalt an Polyphenolen aufweisen", resümierte Studienleiter Rong Tsao.

Die Ergebnisse dieser Studie können zur Züchtung von speziellen hybriden Apfelsorten mit verstärkter antioxidantiver und gesundheitsfördernder Wirkung führen.

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang

Instant-Kakaos sind tickende Kalorienbomben
VKI-Test enthüllt die Qualität von 20 Produkten des beliebten Kindergetränks

Wien - 24.05.2005 - Das Testmagazin Konsument http://www.konsument.at warnt vor zuckerhaltigen Kakaomischgetränken, da sich viele Produkte im Testversuch als tickende Kalorienbomben entpuppten und pro Tasse bis zu vier Stück Würfelzucker enthielten. Der Geschmackstest zeigte zudem, dass beim Nachwuchs besonders Kakaoprodukte mit reichlich Zucker - unter anderem "Suchard Express", "Nestlé - Nesquick" oder "Bellaroma - Choco Drink" - am beliebtesten waren. "Diese Getränke enthalten enorme Mengen Zucker pro Tasse, wodurch die Kinder bereits beim Frühstück mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagemenge Zucker aufnehmen. Dadurch sind Karies und Übergewicht vorprogrammiert", warnte Ernährungsexpertin Nina Siegenthaler heute, Dienstag, auf einer Pressekonferenz.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) testete insgesamt 20 Kakaoprodukte - günstige No-Name-Produkte ebenso wie teure Markenprodukte und Bio-Kakaos - auf Geschmack, Zuckergehalt, Anteil von Schwermetallen und dem Schimmelpilzgift Ochratoxin A sowie Löslichkeit in kalter Milch. Dabei bediente sich der VKI 25 kleiner Experten einer Wiener Volksschule und ließ diese die verschiedenen Kakaos bewerten. Gleichzeitig wurden die Produkte im Labor getestet.

"Das Ergebnis der Tests ist aus gesundheitlicher Sicht wenig erfreulich, denn neben unnötigen Zusätzen wie Vitaminen und Mineralstoffe enthält der Großteil der Produkte Zucker in rauen Mengen. Der Preis der Produkte ist für die Qualität dabei nicht ausschlaggebend, denn wir konnten feststellen, dass die drei bestplatzierten Produkte auch zu den günstigsten zählten", erklärte Franz Floss vom VKI.

Nur ein Produkt - "Rapunzel Tiger Quick" - erhält beim Prüfkriterium "Zucker" mit 1,5 Stück pro Tasse die beste Note. Zu den weiteren Testsiegern zählen "Naturata - Kakao Getränk" und "Krüger - Trink Fix". Hinsichtlich der Belastung durch das Schimmelpilzgift Ochratoxin A bestanden nur vier Proben - nämlich die Produkte von "Cavi Quick", "Rapunzel", "Alnatura" und "Suchard Express" - den Test. Den höchsten Anteil haben die Experten bei dem Kakao-Pulver von "Pepino" festgestellt. Sämtliche Bio-Kakaos schneiden in punkto Geschmack und Löslichkeit schlechter ab als herkömmliche Produkte. Kein Grund zur Sorge besteht dagegen hinsichtlich der Schwermetallbelastung durch Blei und Kadmium, denn bei allen Pulvern ist die Belastung gering beziehungsweise nicht vorhanden. Die vollständigen Testergebnisse erscheinen in der Juni-Ausgabe des Magazins "Konsument".

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang

Weniger Schutz vor Pestiziden in Lebensmitteln -
Greenpeace: EU und Künast erhöhen Grenzwerte für 33 hochgiftige Spritzmittel

Hamburg (ots) - 19.05.2005 - Die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium muten Verbrauchern immer höhere Dosen gefährlicher Agrargifte in Lebensmitteln zu. Aus einer im Auftrag des Greenpeace-EinkaufsNetzes erstellten Untersuchung geht hervor, dass seit 2001 die Grenzwerte von 33 besonders gefährlichen Spritzmitteln erhöht wurden. Darunter sind auch Mittel, die das Erbgut schädigen können und die als krebserregend, hormonell wirksam, fortpflanzungsschädigend oder besonders giftig für die Umwelt eingestuft werden. Greenpeace fordert Verbraucherministerin Renate Künast auf, eine Initiative zum Verbot von gefährlichen Pestizidwirkstoffen in der EU zu starten. Die zulässigen Höchstmengen für Pestizide müssen unverzüglich auf den Vorsorgewert von 0,01 Milligramm pro Kilogramm gesenkt werden. Ab diesem Wert können Labore die Belastung nachweisen.

"Anstatt gefährliche Pestizide zu verbieten, erhöhen die staatlichen Verbraucherschützer die Grenzwerte und servieren uns Lebensmittel mit immer höherem Giftgehalt. So werden zwar die Interessen der Chemieindustrie und besonders spritzwütiger Landwirte geschützt, aber die Gesundheit der Verbraucher bleibt auf der Strecke", sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace. "Nur von Bio-Ware können Verbraucher heute pestizidfreie Qualität erwarten."

Seit Einrichtung des Verbraucherministeriums im Jahr 2001 wurden bei insgesamt 126 Pestizid-Wirkstoffen die für pflanzliche Lebensmittel geltenden Grenzwerte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten für Mensch und Umwelt als hoch gefährlich. Wie aus der Greenpeace- Untersuchung hervorgeht, ist jedes davon in mindestens drei von insgesamt zwölf ausgewerteten international anerkannten "Schwarzen Listen" für besonders gefährliche Chemikalien aufgeführt. Doch selbst für diese Gifte wurden die Höchstmengen bis zum 300-fachen erhöht.

Als "höchst gefährlich" stuft die Weltgesundheitsorganisation beispielsweise das Insektizid Methomyl ein, die EU listet es als "hormonell wirksam". Die Grenzwerte für Methomyl wurden dennoch in Mandarinen und Zitronen um das 20-fache und in Tomaten und Pflaumen um das 10-fache angehoben. Von Dimethoat, einem Insektizid der BASF, dürfen in Kirschen 20-mal und in Frühlingszwiebeln 40-mal mehr enthalten sein, obwohl es das internationale Pestizid-Aktions- Netzwerk als "besonders schädlich für Mensch und Umwelt" einstufte. Dimethoat kann die Entwicklung des Kindes im Mutterleib stören und steht im Verdacht, Krebs auszulösen.

Verantwortlich für die Festlegung der Pestizid-Höchstmengen sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. Deren Entscheidungsgrundlagen bleiben jedoch geheim: Wissenschaftlichen Untersuchungen, Stoffdaten und EU-interne Entscheidungsprozesse zur Festlegung von Pestizid-Höchstmengen sind bislang für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich. Greenpeace fordert, dass die Unterlagen und die Entscheidungswege zur Festsetzung von Pestizidhöchstmengen in Deutschland und der EU öffentlich gemacht werden. Für eine bessere Pestizidpolitik können Verbraucher eine Protestpostkarte über www.einkaufsnetz.org an das Verbraucherministerium schicken.

Quelle: ots-Originaltext: Greenpeace e.V.

Zum Seitenanfang

Fruchtsaft - einfach empfehlenswert!
Foto: obs/Verband der deutschen
Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF)

Königswinter (ots) - 12.05.2005 - Fruchtsaft gilt aufgrund seiner hohen ernährungsphysiologischen Qualität als empfehlenswert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) bestätigt dies nun mit der neuen Lebensmittelpyramide. Im dreidimensionalen Modell wird der Fruchtsaft als wichtiger Lieferant für gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe nun auf der Seite der pflanzlichen Lebensmittel neben Obst und Gemüse dargestellt.

Das dreidimensionale Pyramidenmodell liefert anschaulich und leicht verständlich Hilfestellung für eine ausgewogene Lebensmittelauswahl. An der Basis stehen alle Lebensmittel, die häufig und regelmäßig verzehrt werden sollen. Hierzu zählt neben Obst und Gemüse der Fruchtsaft. Die Lebensmittel an der Spitze der Pyramide sollten selten und in geringen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Obst und Gemüse werden bei jeder Mahlzeit empfohlen, da ein regelmäßiger, hoher Verzehr vor Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen schützen kann. Dies wurde in zahlreichen Studien bestätigt.* Neben den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind es vor allem die Sekundären Pflanzenstoffe, denen diese Schutzfunktion zugesprochen wird. Die Früchte werden während der Saftherstellung so schonend verarbeitet, dass der Fruchtsaft diese wertvollen Bestandteile in vollem Umfang enthält und er in der neuen Pyramide enorm aufgewertet wird. Fruchtsaft ist nun direkt neben Obst und Gemüse und nicht mehr bei den Getränken positioniert.

Die hohe ernährungsphysiologische Qualität von Fruchtsaft wird auch in der Gesundheitskampagne "5 am Tag" bestätigt. Ziel dieser Initiative unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Gesundheit und Verbraucherschutz ist es, den Verzehr von Obst und Gemüse in der Bundesrepublik zu steigern. 5 Portionen am Tag sollten es sein. Dabei kann ein Glas Fruchtsaft eine Position Obst oder Gemüse ersetzten. Fruchtsaft ist das ganze Jahr über eine schmackhafte und schnelle Variante zu frischem Obst. Im täglichen Speiseplan leistet ein Glas Fruchtsaft als Vitaminspender z. B. beim Frühstück einen wichtigen Beitrag zur Bedarfsdeckung. Alternativ kann eine Fruchtsaftschorle als schneller Energielieferant nach dem Sport oder erfrischender Durstlöscher zu jeder Tageszeit getrunken werden. Weitere Informationen unter www.fruchtsaft.org und www.dge.de.

Quelle: presseportal

Zum Seitenanfang

Frittieren vergiftet die Nahrung -
Hochgiftige Substanz bildet sich in erhitztem Pflanzenöl

St. Paul, Minneapolis - 03.05.2005 - Durch das Erhitzen von ungesättigten Pflanzenölen auf eine frittiertaugliche Temperatur von über 185 Grad Celsius bildet sich im Fett eine hochgiftige Substanz. Der Giftstoff HNE (4-hydroxy-trans-2-nonenal) entsteht bereits beim einmaligen Erhitzen ab einem Zeitraum von einer halben Stunde. Durch das Frittieren geht der Giftstoff in der gleichen Konzentration, wie er sich im Fett bildet, auch auf die gebratenen Lebensmittel über. Dieses Ergebnis gaben die Forscher der University of Minnesota http://www.umn.edu heute, Dienstag, in einer Presseaussendung bekannt.

Pflanzenöle wie beispielsweise Sojaöl, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl werden aufgrund ihres hohen Gehalts an Linolsäure - einer mehrfach ungesättigten Fettsäure - als gesundheitsfördernd erachtet. Doch aufgrund der jüngsten Ergebnisse raten die Experten davon ab Pflanzenöle zu lange und zu stark zu erhitzen. Von einer Wiederverwendung ist ebenfalls dringend abzuraten, denn die Konzentration des Giftstoffes erhöht sich mit jeder Erwärmung. Bei der Erhitzung von Sojaöl konnten die Forscher auch noch drei weitere Giftstoffe feststellen.

"HNE ist ein bekannter, hoch toxischer Stoff, der leicht von der Nahrung absorbiert wird. Das Toxin entsteht durch seine hohe Reaktivität mit Proteinen und Nukleinsäuren - DNA und RNA - und anderen Biomolekülen", erklärte Studienleiter Saari Csallany. Das Gift wird mit mehreren Krankheiten wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Parkinson, Alzheimer und Lebererkrankungen in Verbindung gebracht.

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang

Hot Dogs und Co. erhöhen Risiko für Bauspeicheldrüsenkrebs

22.04.2005 - Das Essen von zu vielen Hot Dogs, Würsten und anderen verarbeiteten Fleischsorten kann das Risiko einer Erkrankung an Bauspeicheldrüsenkrebs erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Hawaii gekommen. Fleisch wurde bereits in der Vergangenheit als mögliche Ursache für Krebs genannt. Die Forschungsergebnisse blieben laut BBC jedoch widersprüchlich. Die aktuelle Studie geht davon aus, dass entscheidend ist, wie das Fleisch verarbeitet wurde. Die Forscher präsentierten ihre Ergebnisse auf dem Jahrestreffen der American Association for Cancer Research.


Bild: photoCase

Die Forscher analysierten Daten von 190.545 Personen, die auf Hawaii und in Los Angeles an der so genannten Multiethnic Cohort Study teilnahmen. Die Teilnehmer wurden durchschnittlich sieben Jahre lang begleitet und zu ihrer Ernährung, ihren Rauchgewohnheiten, dem Vorkommen von Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Familie und ihrer Ethnizität befragt. Das Team ermittelte 482 Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jene Personen, die am meisten verarbeitetes Fleisch aßen, verfügten über ein 67 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko. Teilnehmer, die viel Schwein und rotes Fleisch aßen, erhöhten ihr Krebsrisiko um 50 Prozent. Bei Geflügel, Fisch und Milchprodukten konnte kein Zusammenhang mit der Erkrankungshäufigkeit hergestellt werden.

Die leitende Wissenschafterin Ute Nothlings erklärte, die Ergebnisse legten nahe, dass krebserregende Substanzen eher in Zusammenhang mit der Verarbeitung stehen und nicht mit dem enthaltenen Fett oder Cholesterin. Das erhöhte Krebsrisiko könnte daher auf chemische Reaktionen zurückzuführen sein, die während der Verarbeitung stattfinden. Derartige Reaktionen könnten zum Entstehen von karzinogenen Chemikalien wie heterozyklischen Aminen oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen führen. Tim Key von Cancer Research UK erklärte, dass ein direkter Zusammenhang zwischen verarbeitetem Fleisch und Bauchspeicheldrüsenkrebs noch nachzuweisen sei. Dafür seien weitere Forschungen erforderlich. Rauchen bleibe derzeit die einzige bestätigte Ursache für eine Erkrankung.

Quelle: University of Hawaii

Zum Seitenanfang


Zusätzliche Pfunde verlängern das Leben
Dünne Menschen haben ein höheres Risiko früher zu sterben

New York - 20.04.2005 - Jüngsten Untersuchungsergebnissen zu Folge wirkt sich ein moderates Übergewicht lebensverlängernd aus. Während hingegen ein konstantes Untergewicht - das nicht durch Krankheit ausgelöst wurde - von den Forschern des National Cancer Institute http://www.nci.nih.gov überraschend als Risikofaktor für ein vorzeitiges Ableben ermittelt wurde. Doch nur acht Prozent der Todesfälle seien direkt auf extremes Übergewicht zurückzuführen. Das sind die Ergebnisse einer bereits heftig diskutierten Studie, die heute, Mittwoch, im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org publiziert wurden.

Die Wissenschafter analysierten die Sterblichkeitsrate eines Untersuchungssamples anhand ihres "Body Mass Indexes". Dieser gibt durch eine Messzahl Aufschluss über das Verhältnis von Größe und Gewicht. Die kontroversiellen Ergebnisse der Studie, deren Hauptaussage darin besteht, dass Übergewicht nicht in dem Maße gesundheitsschädlich ist wie bisher angenommen wurde und dass einige Pfunde zuviel sogar gesundheitsfördernd sind, spalten die Meinungen der Wissenschafter.

"Ich liebe diese Studie. Die Ergebnisse sind für mich ein schon lange nötiger Dämpfer für die nationale Fetthysterie" erklärte Steven Blair vom Cooper Institute für präventive Medizin http://www.cooperinst.org . Andere Wissenschafter sehen die Untersuchungsergebnisse jedoch distanzierter und kritisieren, dass dadurch eine Beschönigung von Fettleibigkeit betrieben werde. "Die Ergebnisse der Studie beziehen sich nur auf die Spitze des Eisbergs, nämlich die Zahl der Todesfälle und nicht auf die Todesursache. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass übergewichtige Menschen ein höheres Risiko haben an Herz- Kreislaufkrankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck zu leiden", resümierte JoAnn Manson von der Harvard University http://www.harvard.edu
.

Quelle: pressetext.austria
Zum Seitenanfang


Wissenschafter warnen vor Sportdrinks
Designerdrinks enthalten zu viele Kalorien

New York - 20.04.2005 - Viele Sportdrinks versprechen mehr als sie halten und bringen im Endeffekt für den Durchschnittskonsumenten keine Leistungssteigerung. Ernährungsexperten warnen, dass die neon-farbenen Sportgetränke und vitaminversetzen "Designerwasser" keinerlei gesundheitlichen Nutzen für den Normalverbraucher haben. Ganz im Gegenteil: Die Produkte sind nicht nur teuer, sondern enthalten auch noch viele Kalorien und viel Zucker. "Diese Produkte sind der reinste Marketinggag. Es liegt für die Konsumenten sicher ein gewisses Flair von Sportlichkeit in dem Konsum der Drinks, doch für zehn Minuten am Hometrainer reicht ein Glas Wasser", erklärte der Ernährungswissenschafter Keith-Thomas Ayoob vom Einstein College of Medicine http://www.aecom.yu.edu/home.

Sportgetränke enthalten Elektrolyte und Natrium, die für professionelle Athleten von Vorteil sind, für den Normalverbraucher jedoch keinen zusätzlichen Nutzen bringen. Die geringe Dosis der beigesetzten Vitamine und Mineralstoffe sind nicht ausreichend um einen positiven gesundheitlichen Effekt zu haben. "Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet um eine Vielzahl mehr Nährstoffe als einer dieser Sportdrinks. Diese Getränke sind vergleichbar mit normalen Softdrinks wie Cola und Limonade. Sie fügen jedoch unter dem Deckmantel des propagierten Wellnessfaktors der normalen Ernährung jede Menge Kalorien zu", resümierte Ayoob.

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang


Gesündere Mitarbeiter durch Zwischenmahlzeiten? Um wirkungsvoll Energiereserven aufzutanken, sollten Arbeitnehmer sich häufiger Zeit für kleine Zwischenmahlzeiten nehmen. Mit einer intelligenten Pausenregelung können Unternehmen einen Beitrag zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter leisten und gleichzeitig die Produktivität und Arbeitsqualität im Betrieb erhöhen.
Quelle: obs/AHB Electronic 04.04.2005 - Zusätzliche Pausen steigern die Leistungsfähigkeit und können ernste Erkrankungen verhindern. Gestiegene berufliche Anforderungen und gewachsener Termindruck sind häufig Grund dafür, dass eine gesunde Ernährung und regelmäßige Pausen im Arbeitsalltag auf der Strecke bleiben. Diese Begleiterscheinung "modernen" Wirtschaftens kann schnell zum unerwünschten Bumerang für Mitarbeiter und Unternehmen werden. Nach Ansicht von Experten sind mangelhafte Ess- und Trinkgewohnheiten mit verantwortlich für Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche und ernste Erkrankungen (Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF). "Mit einer intelligenten Pausenregelung können Unternehmen einen Beitrag zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter leisten und gleichzeitig die Produktivität und Arbeitsqualität im Betrieb erhöhen", sagt Michael Hofmann, Geschäftsführer der AHB Electronic GmbH, Hemsbach, anlässlich des Weltgesundheitstages. Als Hersteller elektronischer Zeitwirtschaftssysteme befasst sich das Unternehmen seit vielen Jahren mit der Aufdeckung von Optimierungspotenzialen im Personalzeitmanagement. Zur Aufrechterhaltung der täglichen Leistungsfähigkeit empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fünf Mahlzeiten am Tag - am Besten im Drei-Stunden-Takt. Um wirkungsvoll Energiereserven aufzutanken, sollte das Essen aber nicht nebenbei, sondern ganz bewusst im Rahmen kleiner Pausen erfolgen. Dabei ist neben einer geistigen auch eine räumliche Distanz zur Arbeit wichtig (Institut für Arbeitspsychologie der ETH Zürich). Butterbrot, Apfel & Co. sollten nicht am Schreibtisch, sondern in Aufenthaltsraum oder Kantine verzehrt werden. Damit Unternehmen durch die zusätzlichen Pausen ihrer Mitarbeiter nicht jeden Monat teure Arbeitszeit verlören, könnten diese problemlos in die vorhandene Zeiterfassung eines Betriebes integriert werden, so Hofmann. Auf diese Weise erhielten Mitarbeiter außerdem eine größere Autonomie, ihre Zwischenmahlzeiten, je nach individuellen Bedürfnissen, flexibel einzuteilen - ohne schlechtes Gewissen gegenüber Arbeitgeber oder Kollegen. Ob und wann Pausen eingelegt würden, solle generell dem Einzelnen selbst überlassen bleiben. Durch Information und Motivation könne ein Arbeitgeber jedoch darauf hinwirken, dass regelmäßige Zwischenmahlzeiten zumindest langfristig für immer mehr Mitarbeiter selbstverständlich werden.

Quelle: AHB Electronic GmbH 

Zum Seitenanfang

Wunderdroge Schokolade

Aquila, Italien (pte/22.03.2005/15:45) - Der Genuss von dunkler Schokolade wirkt sich positiv auf den Blutdruck und bei Diabetes aus und hat zudem einen Anti-Aging-Effekt. Der Grund dafür sind die in der dunklen Schokolade enthaltenen Flavanole. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Università degli Studi dell´Aquila http://www.univaq.it , die in der aktuellen Ausgabe des American Journal of Clinical Nutrition http://www.ajcn.org publiziert wurde. "Durch den Konsum von dunkler Schokolade kann nicht nur der Blutdruck gesenkt, sondern auch die Insulinsensibilität verbessert werden", erklärte Claudio Ferri, der Leiter der Studie.

Die italienischen Forscher verabreichten einem Untersuchungssample von 15 Personen täglich 100 g dunkle Schokolade, welche eine Menge von 500 mg Polyphenol enthält. Gleichzeitig wurde eine Kontrollgruppe angewiesen, täglich 90 Gramm weiße Schokolade - die keinerlei Polyphenole enthält - zu konsumieren. Die Forscher konnten beobachten, dass durch den Verzehr von dunkler Schokolade die Insulinresistenz signifikant niedriger und die Insulinsensibilität höher war, als in der Kontrollgruppe. Die Erkenntnis, dass durch den Schokoladekonsum der Körper besser in der Lage ist Zucker abzubauen, ist vor allem für Diabetes-Kranke von Bedeutung. Darüber konnte bei den Probanden der dunklen Schokolade auch eine Senkung des systolischen Blutdrucks registriert werden.

Der Grund für die gesundheitsfördernde Wirkung der Schokolade wird von den Experten auf die in dem Produkt enthaltenen Flavanole zurückgeführt. Denn Flavanol ist ein Antioxidans, welches die Fähigkeit besitzt Zell-Struktur angreifende Substanzen - so genannte freie Radikale - zu neutralisieren. Eine ähnliche Wirkung wurde auch anderen Produkten attestiert, die Flavanole enthalten, beispielsweise Tee oder Wein. "Die Identifizierung von gesunden Produkten und das Verständnis, dass manche Produkte die Physiologie des Körpers positiv beeinflussen ist wichtig für eine gesunde Ernährung. Trotzdem rate ich zu Vorsicht, denn Schokolade enthält zwar Antioxidantien, darüber hinaus aber auch jede Menge Fett und Kalorien", erklärte Ferri.

Quelle: pressetext.austria

Zum Seitenanfang


Hoher Obst- und Gemüseverzehr gehört zu gesundem Lebensstil


Mannheim - 22.03.2005 (ots) - Der tägliche Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse ist wesentlicher Teil eines gesunden Lebensstils: Eine obst- und gemüsereiche Ernährung kann das Risiko verringern, an bestimmten Krebsformen und Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kam ein Expertentreffen am 21. Februar 2005 in Frankfurt, zu dem die Deutsche Krebsgesellschaft renommierte Mediziner und Ernährungswissenschaftler eingeladen hatte. "Ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse kann das Risiko bestimmter Erkrankungen verringern", fasst Dr. Helmut Oberritter, Wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) das Ergebnis des Expertentreffens zusammen und weiter: "Auch wenn eine obst- und gemüsereiche Ernährung nur ein Faktor von vielen ist, weisen zahlreiche wissenschaftliche Studien eindrucksvoll die positiven Wirkungen einer Ernährung mit hohem Konsum von Obst und Gemüse auf den menschlichen Organismus nach." Angesichts der derzeitigen Studienlage sieht sich auch die Deutsche Krebsgesellschaft in ihrer Unterstützung der 5 am Tag-Kampagne und deren Botschaft, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen, bestärkt.


Bild: photoCase

Die bisher veröffentlichten Ergebnisse der EPIC-Studie, einer großen europäischen Kohorten-Studie mit mehr als 500.000 Teilnehmern, haben dazu beigetragen, das Wissen über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankungsrisiken bestimmter Krebslokalisationen zu präzisieren, um so zu eindeutigeren Ernährungsempfehlungen zu kommen. "Für Speiseröhren-, Lungen- und Dickdarmkrebs ist beispielsweise ein Risiko senkender Effekt durch den täglichen Verzehr von ausreichend Obst und Gemüse als wahrscheinlich anzunehmen", erläutert Professor Dr. Wolfgang Scheppach vom Klinikum der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Jedoch könnten diese Ergebnisse nicht auf alle anderen Krebsformen übertragen werden. So bestätigte eine jüngst veröffentlichte Studie über den Zusammenhang eines hohen Obst- und Gemüseverzehrs und der Verringerung des Brustkrebsrisikos frühere Erkenntnisse, die einen Risiko senkenden Effekt nicht nachweisen konnten.

Übereinstimmend unterstrichen die anwesenden Wissenschaftler die Notwendigkeit, die Bevölkerung über die verschiedenen Facetten eines gesunden Lebensstils zu informieren. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln stehe im Mittelpunkt eines solches Ernährungsstils, betonen Wissenschaftler wie Dr. Jakob Linseisen vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Dr. Jann Arends von der Klinik für Tumorbiologie, Freiburg und Dr. Gudrun Zürcher von der Universitätsklinik Freiburg. Aber auch Faktoren wie eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität, Vermeidung von Übergewicht, Verzicht auf Rauchen und Einschränkung des Alkoholkonsums seien wichtig, um das Risiko für die häufigsten Zivilisationskrankheiten zu senken.

"Auch wenn nach der jetzigen Datenlage das Risiko mindernde Potenzial des Obst- und Gemüseverzehrs auf bestimmte Krebsformen beschränkt ist, muss man jeden ermutigen, viel Gemüse und Obst zu verzehren: Insbesondere für Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegen gesicherte Ergebnisse für einen protektiven Effekt eines hohen Gemüse- und Obstverzehrs vor - und genau diese Erkrankungen verursachen hierzulande die meisten Todesfälle", erläutert Professor Dr. Gerhard Rechkemmer von der Technischen Universität München. In dieselbe Kerbe schlägt Professor Dr. Stephan Bischoff von der Universität Hohenheim: "Das Frappierende in Punkto Obst und Gemüse ist doch, dass die uns vorliegenden Studienergebnisse eine Risiko senkende Wirkung bei sehr verschiedenen 'Zivilisationskrankheiten' belegen. Warum also nicht zu Obst und Gemüse greifen, die keine gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen haben und so die positiven Effekte auf die Gesundheit mitnehmen - zumal Gemüse und Obst lecker schmecken, so dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt?"


Quelle: 5 am Tag e.V.

Zum Seitenanfang


"Nahrung statt Medizin" /
Neue Erkenntnisse zum Thema Ernährung


Hamburg - 23.02.2005 (ots) - Ein neuer ernährungsphysiologischer Ansatz schafft es, heutige Zivilisationskrankheiten wie: Sodbrennen, Schlafstörungen, Migräne, Heuschnupfen, Neurodermitis, Übergewicht, Reizmagen, Übelkeit, Darmpilz, Kreislaufbeschwerden, Müdigkeit, Stressfolgen, Hyperaktivität und Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu lindern und zu heilen.


Foto: onlineImages

Diese bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse sind in dem Ratgeber "Nahrung statt Medizin" - Die Impuls-Therapie, in einer für den Laien verständlichen Sprache und Form, jetzt veröffentlicht. Bisher ging es in der Ernährungsmedizin nur darum, wie man sich gesund ernährt, wie viel Energie und Bausteine in Form von Vitaminen, Mineralien, Kohlehydraten, Eiweiß und Fetten ein Körper in Ruhe und in der Bewegung benötigt. Langjährige wissenschaftliche Forschungen mit über 5000 Patienten brachten Dr. med. Dörten Wolff, praktizierende Ärztin für Allgemein- und Ernährungsmedizin in Hamburg darauf, dass Nahrungsmittel eine noch viel wesentlichere Bedeutung für den Menschen haben.

So wie Töne, Licht, Farben und unterschiedliche Temperatureinwirkungen einen Einfluss auf den Menschen ausüben, ihn harmonisieren, aber auch aus dem inneren Gleichgewicht bringen können, haben Nahrungsmittel eine noch intensivere Wirkung auf Körper und Seele. Nahrungsmittel wirken über den Geschmacksnerv auf die Botenstoffe des Gehirns. Das Gehirn leitet die Informationen über das vegetative Nervensystem (Parasympathikus und Sympathikus) an alle Körperzellen weiter.

Das Buch "Nahrung statt Medizin" enthält eine Anleitung für eine neue Ernährungsweise zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems. Das Geheimnis ist, sich seinem individuellen Typ entsprechend zu ernähren. Es gibt zwei Grundtypen: den "hohen vegetativen Typ" und den "niedrigen vegetativen Typ". Der hohe Typ stabilisiert sich durch salzige Speisen, der niedrige Typ durch regelmäßiges Kohlenhydratmahlzeiten, er benötigt häufiger den süßen Impuls. Der Ratgeber zeigt auf, wie Nahrungsmittel gezielt zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden können, und wie der Einsatz von Medikamenten durch verschiedene Lebensmittelimpulse ausgetauscht werden kann. In einer Zeit explodierender Gesundheitskosten bietet das Buch eine wertvolle Hilfe zur Selbsthilfe.
"Nahrung statt Medizin", Dr. med. Dörten Wolff, Edition Wolff, ISBN 3-9809994-0-8, 19.80 Euro

Quelle: Edition Wolff
Zum Seitenanfang


Allen: Vegane Ernährung für Kids ist unethisch
US-Forscherin warnt vor fehlenden Nährstoffen und Spurenelementen


Washington (pte, 21. Feb 2005 10:08) - Wer seine Kinder nach streng vegetarischen Regeln ernährt, handelt unethisch. Zu diesem Schluss kommt die Forscherin Lindsay Allen vom US Agricultural Research Service. Die Wissenschaftlerin greift damit jene Eltern an, die an dem Slogan "Fleisch ist Mord" festhalten. Fleisch liefere Nährstoffe und Spurenelemente, die sonst in keinem Nahrungsmittel enthalten sind, argumentiert die Forscherin beim Treffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) http://www.aaas.org , das derzeit in Washington stattfindet.


Foto: Pixelquelle

"Es gibt genug Studien, die deutlich machen, dass Frauen, die während der gesamten Schwangerschaft auf Fleisch verzichten, kleinere Kinder zur Welt bringen. Viele der Babys wachsen zudem langsamer und ihre Entwicklung geht deutlich langsamer vor sich", so Allen. Gehe es um die Ernährung von Kleinkindern und Schwangeren, sei es unethisch auf tierische Eiweiße oder Fette in genau jener Zeit des Wachstums zu verzichten. Besonders kritisch äußerte sich die Expertin über jene Eltern, die auch auf Milch, Käse und Butter verzichten.

Die Störungen beginnen bereits im Bauch der Mutter und setzen sich nach der Geburt fort. Studien unter afrikanischen Schulkindern haben bewiesen, dass zwei Löffel Fleisch ausreichen, um den Bedarf an Vitamin B12, Zink und Eisen zu decken. Die mehr als 540 Kinder, die untersucht wurden, erhielten ursprünglich nur Nahrungsmittel, die aus Stärke, Bohnen und Getreide bestanden. Nach zwei Jahren erhielten einige der Schulkinder je zwei Esslöffel Fleisch bzw. Milch oder ein Öl-Supplement. Nach Angaben der Forscherin war die Entwicklung der Kinder danach dramatisch verbessert: Fleisch oder Milch waren in der Lage, den Vitamin B12-Mangel zu eliminieren, der vorher bei den Kindern vorhanden war.

Die Untersuchung, die in einer armen afrikanischen Gemeinde durchgeführt wurde, mache deutlich wie relevant eine ausgewogene Ernährung für Schwangere und Kinder ist. Wer gänzlich auf Fleisch verzichte, müsse Nahrungsergänzungsstoffe einnehmen, allerdings plädierte die Expertin, sei es besser tierische Fette zu sich zu nehmen als Pillen.

Quelle: pressetext.austria
Zum Seitenanfang


Die Dicken sieht man, die Mangelernährten nicht /
Ernährungsmediziner warnen: Ernährungsstatus entscheidet über Leben und Tod


Berlin - 18.02.2005(ots) - Der schlechte Ernährungsstatus der Bevölkerung stellt Medizin und Gesellschaft vor zunehmende größere Herausforderungen. Darauf machte heute (18.) die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) bei ihrem Jahreskongress "edi 2005" in Berlin aufmerksam. "Fehlernährung ist in Deutschland ungeheuer häufig. Jeder Dritte ist übergewichtig, gleichzeitig sind aber auch 20 bis 30 Prozent der Krankenhauspatienten unterernährt. Dadurch wird nicht nur Lebensqualität und Wohlbefinden beeinträchtigt. Mangelernährte Patienten erholen sich langsamer, erleiden häufiger ernste Komplikationen, sind stärker pflege- und intensivpflegebedürftig und bleiben länger im Krankenhaus, mit deutlich höheren Krankheitskosten", betonte der DGEM-Präsident Professor Berthold Koletzko vom Klinikum der Universität München. Eine effektive Vorbeugung und Behandlung der Mangelernährung helfe nicht nur den Patienten, sondern spare auch Kosten für die sozialen Sicherungssysteme.

Die Europäische Union fördert daher große Studien, wie die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), um den Einfluss der Ernährung auf Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Krebs an 519.000 Studienteilnehmern zu untersuchen. Erste Ergebnisse legte Professor Dr. Heiner Boeing, vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke vor, das rund 27.500 Studienteilnehmer betreut. Boeing berichtete, dass im Fettgewebe vermehrt Hormone gebildet werden, die Diabetes begünstigen.

Während das wachsende Problem des Übergewichts schon im Straßenbild offensichtlich ist, das teuer zu behandelnde Krebs-, Diabetes- und Herzkreislauf-Erkrankungen begünstigt, bleibt ein anderes Ernährungsproblem, nämlich Unter- und Fehlernährung, insbesondere bei älteren Menschen, oft verborgen. Das an
gesichts der Bevölkerungsentwicklung dramatisch zunehmende Problem kommt erst durch umfangreiche Untersuchungen zu Tage. So gibt es immerhin bei 41 Prozent aller Menschen, die zu Hause oder in Heimen gepflegt werden, Mängel bei der Versorgung mit Nahrung und Flüssigkeit. Dies geht aus dem Pflegebericht hervor, den der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen im Herbst der Bundesregierung vorgelegt hat.

Müssen sich diese Menschen einer Operation unterziehen, ist die Komplikationsrate deutlich höher als bei normal ernährten Menschen, berichtete Professor Dr. Arved Weimann vom Städtischen Klinikum Leipzig. Daher sei es in vielen Fällen sinnvoll, Operationen zu verschieben und zunächst eine gezielte Ernährungstherapie zu beginnen. Die medizinischen Fachgesellschaften hätten dazu bereits entsprechende Empfehlungen und Leitlinien verabschiedet.

Die hohe Zahl von Menschen, die an Mangelernährung leiden, sei alarmierend, betonte auch der Vizepräsident der DGEM, Professor Dr. Herbert Lochs. Betroffen sind vor allem ältere und kranke Menschen. In einer deutschlandweiten Studie wurde gezeigt, dass etwa fünfzig Prozent der Patienten über 65 in Krankenhäusern bereits bei der Aufnahme mangelernährt sind. Bei älteren Menschen sind die Auswirkungen der Mangelernährung besonders kritisch, da sie dadurch in ihren Funktionen rasch eingeschränkt werden, häufiger stürzen, sich öfter verletzen und so auch häufiger ins Krankenhaus aufgenommen werden und dort länger behandelt werden müssen. Die gute Nachricht kommt aus einer ganz neuen Studie, in der solche Patienten mit einer Trinknahrung für zwei Monate nach der Krankenhausentlassung behandelt wurden. Im Gegensatz zu den "normal" behandelten Menschen verbesserten sich bei den Patienten mit Trinknahrung nicht nur der Ernährungszustand, sondern auch die Funktionsfähigkeit und die Lebensqualität.

Die Gesellschaft müsse auf die schlechte Ernährungssituation reagieren. Defizite sieht Lochs zum einem bei der Ausbildung der Ärzte. Viele seien nicht ausreichend geschult, um Mangelernährung zu erkennen. Glücklicherweise habe der Deutsche Ärztetag die Ernährungsmedizin inzwischen in der Musterweiterbildungsordnung fest verankert. Voraussetzung zur Weiterbildung "Ernährungsmedizin" seien bestimmte Facharztabschlüsse.

Nachbesserungsbedarf sieht Lochs jedoch auch bei der finanziellen Ausstattung von Praxen und Kliniken. Es müsste auch genügend Geld verfügbar sein, um den Ernährungszustand eines Patienten überhaupt angemessen untersuchen zu können. "Diese Untersuchungen helfen jedoch nichts, wenn die Ärzte anschließend keine Möglichkeit haben, adäquat zu therapieren." Ernährungsberatung allein reiche oft nicht aus.

Diesen Hinweis richtete Lochs auch an die Adresse des Gemeinsamen Bundesausschusses, in dem Krankenkassen und Ärzte festlegen, was die gesetzlichen Krankenkassen noch bezahlen dürfen. Er hatte am Dienstag dieser Woche beschlossen, die Erstattung künstlicher Ernährung in der ambulanten Versorgung durch Änderung der entsprechenden Arzneimittelrichtlinien drastisch einzuschränken. Lochs befürchtet eine Zuspitzung der ohnedies angespannten Situation in der ambulanten Pflege. Die Bemühungen der Ärzteschaft, der Ernährungstherapie durch geänderte Weiterbildungsvorschriften einen höheren Stellenwert einzuräumen, würde dadurch entwertet.


Quelle: Dt. Gesellschaft für Ernährungsmedizin

Zum Seitenanfang

Jünger bleiben mit Kartoffelchips

Hamburg 17.02.2005 (ots) - Wissenschaftler wollen aus den Resten der Ketchupproduktion Produkte gegen das Altern herstellen. In den Schalen und Kernen der Tomaten sind wertvolle Ballaststoffe, Öle und Wachse enthalten. Diese verfügen alle über den Pflanzenfarbstoff Lycopin, der das Herz-Kreislauf-System schützt und der Haut hilft, freie Radikale abzuwehren. Frittiert man Kartoffelchips mit lycopinhaltigen Ölen, wird daraus ein leckeres Nahrungsmittel gegen Hautalterung. Das berichtet das Entdecker- und Reportagemagazin NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner März-Ausgabe (EVT 18.2.2005). Außerdem können von den acht Millionen Tonnen Tomaten, die jährlich in den europäischen Lebensmittelfabriken verarbeitet werden, die Reste sinnvoll weiterverwendet werden. Bislang bleiben rund 40 Prozent der frischen Tomatenmasse ungenutzt.

Quelle: National Geographic Deutschland

Zum Seitenanfang

Immunpower im Doppelpack: Aminosäuren und Zink

14.02.05 Bad Aachen (ots) - Immunwirksame Aminosäuren wie Arginin und Glutamin sowie Zink können beim Kampf gegen Erkältungskrankheiten helfen. Während die Erkenntnisse der Aminosäurenforschung noch neu sind, wissen Ernährungsmediziner schon lange um die positiven Effekte des lebensnotwendigen Spurenelements Zink auf das Immunsystem.

Eine Untersuchung mit 178 Schulkindern zeigte, dass die tägliche Zink-Einnahme Erkältungen vorbeugte und die Erkrankungsdauer bereits bestehender Erkältungen verkürzte. Zurückzuführen ist das unter anderem auf die Rolle von Zink als Cofaktor zahlreicher Enzyme. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Proteinsynthese. Aus Proteinen entstehen unter anderem im Organismus, die für die Abwehrfunktion wichtigen Antikörper.

Neuesten Erkenntnissen zufolge spielen Aminosäuren eine ganz entscheidende Rolle in unserem Immunsystem. Besonders hervorzuheben ist die Wirkung der Aminosäuren auf das darmassoziierte Immunsystem. Es stellt das größte Immunorgan und die erste Verteidigungslinie des Organismus gegenüber toxischen Umweltgiften sowie körperfremden Bakterien und Viren dar. Für die ständigen Neubildungsprozesse in der Darmschleimhaut benötigt der Körper die Aminosäure Glutamin.

Eine ausreichende Versorgung mit Glutamin ist daher für die Aufrechterhaltung einer optimalen Barrierefunktion des Darmes wichtig. Die Aminosäure Arginin kann über zwei verschiedene Wege stimulierend auf das Immunsystem einwirken. Arginin kann zum einen direkt die Thymusdrüse - den Bildungsort für bestimmte Abwehrzellen im menschlichen Körper - stimulieren und dadurch die Aktivität und Anzahl von Abwehrzellen erhöhen.

Zum anderen übt die Aminosäure positive Einflüsse auf das Immunsystem über die Umwandlung zu Stickstoffmonoxid aus. Arginin ist die wichtigste Vorstufe von Stickstoffmonoxid im menschlichen Organismus, welches ebenfalls immunstärkende Aktivitäten besitzt. Eine ausreichende Zufuhr an Zink, Glutamin, Arginin und der Aminosäuren Lysin, Cystein, Taurin, Methionin und Glycin ist wichtig für ein optimal funktionierendes Abwehrsystem.

Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik


Zum Seitenanfang

Ernährungs-Tipp zur Fastenzeit / Roggen und Ballaststoffe helfen beim Schlankwerden

Bonn - 08.02.2005 (ots) - Zum Schlankwerden und -bleiben sind roggenhaltige Brot- und Brötchensorten besonders geeignet, denn sie enthalten reichlich Ballaststoffe, die das Abnehmen leichter machen. Das Detmolder Institut für Getreidetechnologie der Bundesforschungsanstalt für Lebensmittel und Ernährung hat die verschiedenen Getreidearten analytisch unter die Lupe genommen. Mit Abstand die meisten Ballaststoffe (13,4 g pro 100 g) wurden im Roggen gefunden. Es folgen - etwa gleichauf - Dinkel, Weizen, Hafer und Gerste mit 9 bis 10 Gramm, dahinter abgeschlagen Mais, Hirse und Reis. Der hohe Ballaststoffgehalt des Roggenkorns findet sich auch in den daraus gebackenen Broten - ideal für Fastenzeit und Schlankheitsdiäten. Gerade bei Schrot- oder Vollkornbroten ("Schwarzbrot") mit besonders hohen Ballaststoffwerten spielt Roggen in Deutschland die Hauptrolle: 70 Prozent aller Back- und Vollkornschrote werden aus Roggen hergestellt.


Quelle: Getreide-, Markt- u. Ernährungsforschung
Gesunder Biss ins Brot: Roggenvollkornbrot hat besonders viele Ballaststoffe und ist deshalb nicht nur in einer Schlankheitskost empfehlenswert, sondern auch für die alltägliche "Gesundheit mit Geschmack".

"Roggenhaltige Brote sind ideal in einem Konzept für gesundes Abnehmen", sagt der Ernährungswissenschaftler Dr. Heiko Zentgraf. Denn der menschliche Körper kann Ballaststoffe energetisch nicht verwerten. Darum liefert eine ballaststoffreiche Diät bei gleich großen Portionen deutlich weniger Kalorien. Und die Ballaststoffe wirken als Bremsfaktor: Mahlzeiten mit hohem Anteil ballaststoffreicher Lebensmittel sehen auf dem Teller nach "mehr" aus. Das führt zu einer psychologischen Bremsung der Ess-Geschwindigkeit. Ballaststoffe binden im Verdauungstrakt viel Wasser, d.h. sie quellen auf. Diese mechanischen Reize tragen zur guten Sättigung bei.

"Auch eine Brotdiät bewirkt zwar keine Wunder, aber sie wirkt", weiß Zentgraf aus Diät-Studien: "Unsere am Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Gießen entwickelte Schlankheitskost hat einen hohen Anteil an Brot, Brötchen und Getreideprodukten - ergänzt durch Milch und Milchprodukte, fettarmes Fleisch sowie viel frisches Obst und Gemüse. Sie liefert täglich etwa 1.200 Kalorien. Der relativ hohe Ballaststoffgehalt macht das Leichtwerden leichter: Langsam, aber stetig - eben nicht im Sinne einer Wunderdiät 'made in USA', dafür mit guten Aussichten auf bleibenden Erfolg."

Kontrollierte Versuche am Institut in Gießen und Feldstudien der GMF mit fast tausend untersuchten Teilnehmern haben gezeigt, dass im Durchschnitt zwischen vier und sechs Kilo Gewichtsverlust in vier Wochen möglich sind. Rezepte und Tipps zur Schlankheitskost mit Brot im Internet: www.gmf-info.de/brotdiaet.pdf


Quelle: Getreide-, Markt- u. Ernährungsforschung

Zum Seitenanfang


Stellungnahme - Obst und Gemüse: Schutz vor Krebserkrankungen?
Stellungnahme des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)


07.02.2005 - Seit Beginn der 90er Jahre wird mit der 5-am-Tag-Kampagne, einer der größten gesundheitsbezogenen Kampagnen der letzten Jahre, in den USA und in Europa das Ziel verfolgt, den Verzehr von Gemüse und Obst anzuheben - in Deutschland von derzeitig durchschnittlich 350 g/Tag auf 650 g/Tag. Ein wesentlicher Grund für diese Kampagne war die Annahme, dass sich ein großer Teil der Krebserkrankungen durch Änderungen der Ernährungsgewohnheiten verhindern ließe (Doll und Peto, 1981).

Diese Annahme wurde durch Ländervergleiche, Fall-Kontroll-Studien und einige wenige Kohortenstudien gestützt. In den letzten Jahren sind die Daten mehrerer großer, prospektiv angelegter Kohortenstudien publiziert worden, so dass u.E. die Bewertung der vermuteten Assoziation von Obst- und Gemüse-Verzehr und Krebsrisiko nun auf einer breiteren Datenbasis erfolgen kann.

Die Auswertung der beiden amerikanischen Kohorten Nurses Health Study und Health Professional Study (insgesamt 109,000 Teilnehmer, 2500 Krebsfälle) zeigte keinen Einfluss des Obst- und Gemüseverzehrs auf das gesamte Krebsrisiko und nur eine geringe (und nicht signifikante) Absenkung des Erkrankungsrisikos für chronische Erkrankungen (5%) insgesamt (Hung et al., 2004). Dieses Ergebnis schließt jedoch nicht aus, dass es für einzelne Krebsarten und in anderen Populationen signifikante Assoziationen gibt. Deshalb sollten zur Beurteilung der Datenlage alle prospektiv angelegten Untersuchungen, die nach Krebsart differenzieren, insbesondere auch die wichtigsten europäischen Studien, herangezogen werden.

Die Daten der prospektiven Kohortenstudien zeigen übereinstimmend, dass zwischen dem Verzehr von Obst und Gemüse und dem Risiko einer Brustkrebserkrankung keine Assoziation besteht (Smith-Warner et al., 2001; van Gils et al., 2005). Sie zeigen aber ein signifikant erniedrigtes Lungenkrebs-Risiko in der Quintile (Fünftel) der Studienteilnehmern mit dem höchsten Obstverzehr (Voorrips et al., 2000; Smith-Warner et al., 2003; Miller et al., 2004). Diese Assoziation ist ein Hinweis auf eine schützende Wirkung des Obstverzehrs, kann diese jedoch nicht zweifelsfrei beweisen. Es muss zudem hervorgehoben werden, dass die Daten für den geringeren Obstverzehr von Rauchern korrigiert werden mussten; einige Autoren schließen deshalb nicht aus, dass die Assoziation durch einen Rest-Effekt des sog. Confounders Rauchen zustande gekommen ist (Smith-Warner et al., 2003).

Die Daten zur Rolle des Obst- und Gemüseverzehrs in der Entstehung des Colon/Rectum-Carcinom sind bislang inkonsistent, zeigen geringe Effekte und z.T. nur in Subgruppen der Studienpopulationen (s. Tabelle). Allerdings ist die Rolle der Ernährung für die Entstehung dieser Krebsform am besten belegt: So hatte die EPIC-Studie gezeigt, dass ein hoher Ballaststoffgehalt der Ernährung mit einem erniedrigten Dickdarmkrebs-Risiko assoziiert ist (Bingham et al., 2003).

Nach der jetzigen Datenlage ist also das vermutete Krebs-präventive Potenzial von Obst und Gemüse geringer als bislang angenommen und auf wenige Krebsarten beschränkt. Ob sich diese Beurteilung nach sehr langen Beobachtungszeiten ändern kann, werden die weiteren Auswertungen der noch laufenden EPIC-Studie sowie anderer großer Kohortenstudien klären.
Die 5-am-Tag-Kampagne hat ihre Begründung auch in der Beobachtung, dass Herz-Kreislauferkrankungen in Bevölkerungsgruppen, die viel Gemüse und Obst verzehren, vermindert auftreten (WHO, 2003). Dieser Effekt wurde in der US-amerikanischen Studie (Hung et al., 2004) bestätigt: eine Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs von durchschnittlich 2,6 auf 9,4 Portionen pro Tag senkte das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen pro Gemüse- und Obstportion um 12%. Die Beweislage für einen protektiven Effekt eines hohen Gemüse- und Obstverzehrs ist also für Herz- Kreislauferkrankungen erheblich besser als für Krebserkrankungen, wie zudem schon 2003 von einem Expertengremium der Weltgesundheitsorganisation festgestellt wurde (WHO 2003). Deshalb kann u.E. an der allgemeinen Empfehlung, den Obst- und Gemüseverzehr in Deutschland auf die in Spanien und Griechenland verzehrte Menge (650g) anzuheben, festgehalten werden.


Sie finden diese Stellungnahme auch auf der website des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung:
http://www.dife.de/de/index.php?request=/de/presse/stellungnahmen.php


Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Literatur:
Bingham SA, Day NE, Luben R, et al. Dietary fibre in food and protection against colorectal cancer in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC): an observational study. Lancet 361:1496-501 (2003)
Botterweck AA, van den Brandt PA, Goldbohm RA. A prospective cohort study on vegetable and fruit consumption and stomach cancer risk in The Netherlands. Am J Epidemiol 148:842-53 (1998)
Doll R, Peto R. The causes of cancer: quantitative estimates of avoidable risks of cancer in the United States today. J Natl Cancer Inst 66:1191-308 (1981)
Giovannucci E, Rimm EB, Liu Y, Stampfer MJ, Willett WC. A prospective study of cruciferous vegetables and prostate cancer. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 12:1403-9 (2003).
Hung HC, Joshipura KJ, Jiang R, et al. Fruit and vegetable intake and risk of major chronic disease. J Natl Cancer Inst 96:1577-84 (2004).
Key TJ, Allen N, Appleby P, et al. Fruits and vegetables and prostate cancer: no association among 1104 cases in a prospective study of 130544 men in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC). Int J Cancer 109:119-24 (2004).
Michaud DS, Pietinen P, Taylor PR, Virtanen M, Virtamo J, Albanes D. Intakes of fruits and vegetables, carotenoids and vitamins A, E, C in relation to the risk of bladder cancer in the ATBC cohort study. Br J Cancer 87:960-5 (2002).
Miller AB, Altenburg HP, Bueno-De-Mesquita B, et al. Fruits and vegetables and lung cancer: Findings from the European prospective investigation into cancer and nutrition. Int J Cancer 108:269-276 (2004).
Pietinen P, Malila N, Virtanen M, et al. Diet and risk of colorectal cancer in a cohort of Finnish men. Cancer Causes Control 10:387-96 (1999).
Smith-Warner SA, Spiegelman D, Yaun SS, Adami HO, Beeson WL, van den Brandt PA, et al., Intake of fruits and vegetables and risk of breast cancer: a pooled analysis of cohort studies. JAMA 285:769-76 (2001).
Smith-Warner SA, Spiegelman D, Yaun SS, Albanes D, Beeson WL, van den Brandt PA, et al.: Fruits, vegetables and lung cancer: a pooled analysis of cohort studies. Int J Cancer Dec 107:1001-11 (2003).
Terry P, Giovannucci E, Michels KB, et al. Fruit, vegetables, dietary fiber, and risk of colorectal cancer. J Natl Cancer Inst 93:525-33 (2001).
van Gils C et al. Consumption of vegetables and fruits and risk of breast cancer. JAMA 293:183-193 (2005).
Voorrips LE, Goldbohm RA, Verhoeven DT, et al. Vegetable and fruit consumption and lung cancer risk in the Netherlands Cohort Study on diet and cancer. Cancer Causes Control 11:101-15 (2000a).
Voorrips LE, Goldbohm RA, van Poppel G, Sturmans F, Hermus RJ, van den Brandt PA. Vegetable and fruit consumption and risks of colon and rectal cancer in a prospective cohort study: The Netherlands Cohort Study on Diet and Cancer. Am J Epidemiol 152:1081-92 (2000).
WHO. Diet, nutrition and the prevention of chronic diseases. Technical Report Series 2003.
Zeegers MP, Goldbohm RA, van den Brandt PA. Consumption of vegetables and fruits and urothelial cancer incidence: a prospective study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 10:1121-8 (2001).

Hintergrundinformationen
EPIC-Studie (European Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie: eine prospektive, 1992 begonnene Studie, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs und anderen chronischen Erkrankungen aufdeckt. 23 administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit 519.000 Studienteilnehmern sind an der Studie beteiligt. Die EPIC-Studie wird von Dr. Elio Riboli (International Agency on Research of Cancer, Lyon, Frankreich) koordiniert. Die Potsdamer EPIC-Studie wird von Prof. Dr. Heiner Boeing, Leiter der Abteilung Epidemiologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) geleitet.

Nurses Health Study (NHS)
Die NHS ist eine prospektive Kohortenstudie mit 121.700 Teilnehmerinnen im Alter zwischen 30 und 55 Jahren. Datengrundlage sind 9.329 chronische Erkrankungen bei 71.910 Frauen während einer Beobachtungszeit von 14 Jahren.

Health Professional Follow-up Study (HPFS)
Die HPFS ist eine prospektive Kohortenstudie mit 51.529 Teilnehmern im Alter zwischen 40 und 75 Jahren. Datengrundlage waren 4.957 chronische Ereignisse bei 38.2107 Männern während einer Beobachtungszeit von 12 Jahren.

In Fall- Kontrollstudien wird der Gemüse- und Obstkonsum bei Erkrankten und Nicht-Erkrankten vor der Erkrankung verglichen und daraus das relative Risiko für Erkrankungen abgeleitet;

In Kohortenstudien wird dagegen zunächst die Aufnahme von Obst und Gemüse erfasst und danach mit dem Erkrankungsrisiko innerhalb einer längeren Beobachtungszeit assoziiert.

Prospektive Studien
Prospektive (Längsschnitt-)Studien beginnen mit einer Stichprobe aus der Bevölkerung, erfassen Risikofaktoren und beobachten danach langfristig die in dieser Gruppe auftretenden Krankheiten. Dadurch können Aussagen über den Einfluss von Faktoren und deren Präventionspotential auf das Krankheitsrisiko getroffen werden.
Die Tabelle "Ergebnisse prospektiver Kohortenstudien (> 25.000 Teilnehmer) zum Zusammenhang zwischen Obst- und Gemüseverzehr und häufigen Krebsarten" finden Sie als angehängte jpg-Datei.

Das DIfE ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft
gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen
für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den
Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial-
und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden
Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen
Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen,
Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe
Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes
Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und
Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die
Leibniz-Institute beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und haben einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro. Näheres unter
http://www.leibniz-gemeinschaft.de .


Zum Seitenanfang


Das Schlankheits-Geheimnis der Französinnen

Hamburg - 07.02.2005 (ots) - Französische Frauen sind schlanker als deutsche, und das hat seinen Grund: "Französische Frauen haben schlank machende Gewohnheiten", so das Credo der französischen Autorin Mireille Guiliano ("Warum französische Frauen nicht dick werden") in der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE  (Ausgabe 04/2005, erscheint am 8. Februar).


Foto: pixelquelle.de

Diese Gewohnheiten bringen messbaren Erfolg, wie die Statistik belegt: Während die Französinnen im Schnitt einen BMI-Wert (Body Mass Index) von 22,9 haben, kommen die deutschen Frauen auf 23,8 und die Engländerinnen sogar auf einen BMI-Wert von 24,9. Zudem leiden nur 7 Prozent der Franzosen unter Übergewicht. Dabei spielen Diäten in Frankreich eine viel geringere Rolle als hierzulande. "Der Gedanke, dass man sich fürs Essen schuldig fühlen muss, ist uns fremd", sagt  Mireille Guiliano  im Interview mit der FÜR SIE.

So nehmen die Französinnen mindestens drei Gänge pro Mahlzeit zu sich, und jedes Essen wird wie ein Event angesehen. Man isst gemeinsam mit der Familie oder Freunden, aber nie vor dem Fernseher. Das sei genau richtig, bestätigt Experte Dr. Ulrich Schweiger von der Universität Lübeck. Denn die in Deutschland viel beschworenen fünf 'kleinen' Mahlzeiten seien oft nicht klein genug, und vielfach nehme man dabei mehr Kalorien zu sich als mit drei 'großen'. Zugleich gilt in Frankreich das Motto: Von allem etwas, aber immer nur ein wenig. So wird der Gaumen befriedigt, und es kommt kein Heißhunger auf. Außerdem verwendet man in Frankreich vorwiegend frische Produkte, weniger Fertiggerichte. Auch Figurkiller wie Schokoriegel werden vergleichsweise selten genascht. Guiliano empfiehlt stattdessen als Snacks "für alle  Fälle" Nüsse, Obst oder Trockenfrüchte.

Quelle: FÜR SIE

Zum Seitenanfang


Eisen macht Kinder cleverer


Hamburg (ots) 18.01.2005 - Die richtige Ernährung macht schlauer: Kinder, die bereits im frühen Alter ausreichend mit dem Spurenelement Eisen versorgt werden, haben bessere geistige und motorische Fähigkeiten als solche, die zu wenig Eisen bekommen. Das hat eine Langzeitstudie amerikanischer Forscher ergeben, die jetzt auf der Jahrestagung der Pädiatrischen Gesellschaft in San Francisco veröffentlicht wurde, wie die Zeitschrift VITAL berichtet. Die ausreichende Aufnahme des Spurenelements ist für das Aufwachsen außerordentlich wichtig, denn die Untersuchung ergab zugleich, dass Eisen-Mangelerscheinungen bis ins Teenager-Alter anhalten. Die besten Eisenquellen für Kinder sind: Brei mit kleinen Mengen Fleisch, Eier, Haferflocken, Vollreis, Bohnen, Linsen und Kartoffeln.

Quelle: Vital
Zum Seitenanfang


Allergiker im Nachteil: Hinweis "kann Spuren von Nüssen enthalten" nur begrenzt aussagefähig

(aid) 11.01.2005 - Verpackungshinweise wie "kann Spuren von Erdnüssen enthalten" sollen Allergikern die Lebensmittelauswahl erleichtern. Doch für Verbraucherinnen und Verbraucher, die bestimmte Nahrungsmittel unbedingt vermeiden müssen, um Unverträglichkeitsreaktionen vorzubeugen, sind sie nicht zwingend eine Hilfe, denn manche Hersteller kennzeichnen offenbar vorsorglich.


Foto: pixelquelle.de

Wissenschaftler des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes in Freiburg untersuchten Getreideprodukte, Kekse und Süßwaren auf ihre Kennzeichnung und Erdnuss-Verunreinigungen. Dabei trug rund ein Viertel der 81 Proben den Hinweis, dass Spuren von Erdnüsse enthalten sein können. Aber nur jedes fünfte so gekennzeichnete Produkt enthielt tatsächlich Erdnussanteile. Eine vorsorgliche Kennzeichnung von Produkten ohne allergenes Potenzial bedeutet für Allergiker allerdings eine weitere Einschränkung der Wahlmöglichkeiten. Aber auch ein fehlender Hinweis auf Spuren von Nüssen ist keine Garantie für die Abwesenheit dieser Allergene: In fünf Prozent der Proben fanden die Kontrolleure nicht deklarierte Erdnuss-Anteile. Erdnuss-Allergien gehören zu den schwersten Nahrungsmittel-Allergien. Bereits 0,001 % Erdnuss im Lebensmittel können allergische Reaktionen auslösen.

Der Hinweis "kann Spuren von . enthalten" ist eine freiwillige Angabe der Hersteller. Es handelt sich hier um den Hinweis auf eine technologisch unbeabsichtigte oder unvermeidbare Kontamination mit allergenen Substanzen. Diese Angabe hat mit der neuen Allergenkennzeichnung, die ab 25. November 2005 verpflichtend wird, nichts zu tun. Die Allergenkennzeichnung bezieht sich auf die ausführliche Kennzeichnung von Zutaten und Hilfsstoffen. Eine vollständige Klarheit für betroffene Verbraucher ist damit also noch nicht gegeben. Im Zweifelsfall hilft nach wie vor nur die Nachfrage beim Hersteller.

Quelle: aid, Andrea Fenner, Gesa Maschkowski

Zum Seitenanfang


"Sauer" finden Zähne nicht lustig, neue Softdrinks bieten Ausweg

Materialwissenschaftler der Universität Jena analysieren Zahnerosionen und testen mineralhaltige Getränke. Ergebnisse im "Journal of Oral Rehabilitation" publiziert.

Jena (03.01.05) Die stark ausgeprägte Vorliebe von Kindern für säurehaltige Getränke wie Zitrusbrausen, Cola oder Orangensaft kann ihren Zähnen zum Verhängnis werden. Denn der Zahnschmelz hat bei regelmäßigem starkem Konsum angesichts der Säure nichts zu lachen. Die Struktur des Zahnschmelzes wird so geschwächt, dass er weich wird und schließlich kleine Teile dieser natürlichen Schutzschicht herausbrechen. Materialwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Bristol untersuchen seit längerem diese durch Säure ausgelösten so genannten Zahnschmelzerosionen. Aufgrund ihrer Erkenntnisse machen sie jetzt einen Vorschlag, wie Softdrinks durch den Zusatz natürlicher Mineralien zahnfreundlicher werden können. Ihren Ansatz untermauern die Wissenschaftler mit einer Studie, deren Ergebnis jetzt in der Januar-Ausgabe des britischen "Journal of Oral Rehabilitation" (Vol. 31/2005) nachzulesen ist.

"Wir haben Testgetränke eingesetzt, die Calcium und Phosphat enthalten, also Stoffe, die auch im natürlichen Zahnschmelz vorkommen", erklärt Prof. Klaus Jandt von der Universität Jena. Das Team des Lehrstuhlinhabers für Materialwissenschaft hatte in mehreren Vorgänger-Studien überprüft, ob sich die Zähne evtl. nach dem "Säureschock" wieder erholen. Mit ihrer sehr sensiblen Messmethode, der so genannten Nanoindentation, fanden sie heraus, dass solch ein Selbstreparaturmechanismus nicht einsetzt. "Eine natürliche Remineralisation des Zahnschmelzes findet nicht statt. Dieses ernüchternde Ergebnis hat uns nicht ruhen lassen", sagt Jandt. "Wir wollten einen materialwissenschaftlichen Ansatz für einen Soft-Drink finden, bei dem keine Schmelz-Erosionen zu befürchten sind", nennt er das Ziel.

In ihrer neuen Studie setzten die Materialwissenschaftler 120 verschiedene Zahnproben drei unterschiedlichen "Mustergetränken" aus: Einem Mineralwasser, bei dem aufgrund fehlender Säure keine Zahnerosion zu erwarten war, sowie ein zitronensäurehaltiges Getränk mit einem für viele bekannte Soft-Drinks typischen pH-Wert. Das dritte Getränk hatte auch den gleichen Säuregehalt und pH-Wert wie das zweite, enthielt aber zusätzlich geringe Mengen an Calcium und Phosphat. Die Zahnschmelzproben wurden für festgelegte Zeitabschnitte (1/2 bis 10 Minuten) den Getränken ausgesetzt. Anschließend wurde die Härte der Zahnschmelzproben mit dem erwähnten Nanoindenter untersucht, einer Diamantspitze mit einem Durchmesser von einem zehnmillionstel Meter. Unter der Leitung des Materialwissenschaftlers von der Universität Jena war die Methode im vergangenen Jahr erstmals zum frühen Nachweis der in-situ Zahnschmelz-Erosion eingesetzt worden.

Beim Wasser zeigte der Zahnschmelz erwartungsgemäß keinerlei Veränderung. Die säurehaltigen Getränke erweichten zwar beide den Zahnschmelz; bei dem Calcium und Phosphat enthaltenden Getränk dauerte dies aber etwa doppelt so lange, wie bei dem Getränk, das nur die Zitronensäure enthielt. "Anders ausgedrückt, das mineralienhaltige Getränk ist wesentlich weniger erosiv als viele herkömmliche Soft-Drinks", bringt Jandt das Ergebnis auf den Punkt. "Wenn schon auf Säuren in Getränken nicht vollständig verzichtet werden kann, da diese den Getränken ihren typischen erfrischenden Charakter verleihen, so wäre dies ein neuer Ansatz, der Zahnerosion gegenzusteuern", so der Jenaer Wissenschaftler. Er hofft, dass das erkannte Prinzip von der Getränkeindustrie aufgegriffen wird.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität-Jena



Zum Seitenanfang

Vorsatz fürs Neue Jahr: Ich ernähre mich gesund!

Bonn, 03.01.2005: "2005 wird ein gesundes Jahr" - einen besseren Vorsatz gibt es gar nicht. Denn: Rund zwei Drittel aller Krebserkrankungen sind durch Änderungen des Lebensstils vermeidbar. Dazu gehören insbesondere eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf das Rauchen. Die Deutsche Krebshilfe ruft alle Bürgerinnen und Bürger zum Jahreswechsel auf, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.


"Wir helfen Ihnen dabei", verspricht Professor Dr. Dagmar Schipanski, die Präsidentin der Organisation. "Bei uns bekommen Sie Informationsmaterial, aber auch ganz persönliche Unterstützung!"

Jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse - das ist der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung. Schon Kinder sollten sich daran gewöhnen, den kleinen Hunger zwischendurch mit Rohkost oder einem Glas Fruchtsaft zu stillen. Denn Obst und Gemüse enthalten wichtige Pflanzenstoffe, die dazu beitragen, den Körper gesund und fit zu halten.

"Die Gesundheit ist unser höchstes Gut", so Frau Professor Schipanski. "Lassen Sie uns sorgsam und verantwortungsbewusst damit umgehen!" Angesichts von 400.000 Neuerkrankungen an Krebs jedes Jahr in Deutschland - Tendenz steigend - setzt die Deutsche Krebshilfe einen Schwerpunkt auf Vorbeugung und Früherkennung. Um für gesunde Ernährung, Bewegung und Nichtrauchen zu werben, hält die Organisation kostenlose Broschüren bereit, die Tipps und allgemeinverständliche Informationen vermitteln. "Besser als Krebs zu behandeln ist es, ihn zu vermeiden", erläutert die Präsidentin.

Die Deutsche Krebshilfe ist in Bonn zu erreichen unter 0228-729900, Fax 0228-7299011, E-Mail deutsche@krebshilfe.de . Alle Broschüren können im Internet gelesen und im Volltext heruntergeladen werden unter www.krebshilfe.de .

Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.

Zum Seitenanfang


home / news / handicap a-z / shop / sport / über uns / gaestebuch /
jobboerse / recht / technik / glossar / reisen /sexualität
/
mobilität / terminkalender / archiv / impressum / linkliste



Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesen Themen? Dann wenden Sie sich an uns:
Fragen und Anmerkungen für den Webmaster:
redaktion@online-und-service.de
© 2002 - 2006 by o&s online & service GmbH


 

 

Internet handicap-network.de