Sauerstoff-Inhalations-Therapie (SIT)
von Dr. sc. agr. Gabriele Plehn- Anrecht
Warum brauchen wir Sauerstoff ?
15.12.2004 - Sauerstoff ist das Elixier des Lebens. Ohne Sauerstoff können wir nur 3-4 Minuten überleben. Unser Körper kann nur dann Energie aus den zugeführten Nährstoffen unter Mithilfe von Vitalstoffen (Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente) bilden, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist. Energie wird für alle Lebensvorgänge benötigt.
Kein Sauerstoff ® Keine Energie ® Kein Leben!
Über die Lunge gelangt der Sauerstoff in das Blut. Dieses transportiert ihn dann bis zu jeder Körperzelle, wo die Energie gebildet wird.
Warum hat fast jeder einen Sauerstoff-Mangel?
Ursachen für einen Sauerstoff-Mangel sind u.a. die Umweltverschmutzung und Stress. Stadt- und Büroluft machen müde und abgespannt, dagegen fühlen wir uns deutlich besser am Meer, im Wald, im Gebirge sowie nach einem Gewitter im Freien.
Eine weitere Ursache für einen Sauerstoff-Mangel liegt im Älterwerden.
Wie merken wir, dass uns Sauerstoff fehlt?
Die erste Anzeichen für einen Sauerstoffmangel zeigen sich in Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsabfall, geistige Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Wetterfühligkeit, Einschlafstörungen sowie einer größeren Anfälligkeit für Krankheiten.
Ein stärker ausgeprägter Sauerstoff-Mangel macht sich durch Schmerzen bemerkbar, wie z.B. Durchblutungsstörungen des Herzens ("Angina pectoris").
Ursache für viele Krankheiten ist ein Sauerstoff-Mangel!
Was bedeutet SIT?
Die SIT beruht auf Erkenntnissen des Dresdner Physikers Prof. Manfred von Ardenne, der nachweisen konnte, dass die tägliche Inhalation hochdosierten Sauerstoffs über einen bestimmten Zeitraum die Sauerstoffversorgung des Organismus verbessert.
Die SIT setzt sich aus drei Teilschritten zusammen:
1. Schritt:
Damit unser Körper den inhalierten Sauerstoff auch optimal aufnehmen und verwerten kann, wird ein Präparat eingenommen, das Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitalstoffe enthält.
2. Schritt:
Inhalation von 90%igem Sauerstoff, der durch ein Spezialgerät (Ionisator) zusätzlich aktiviert (ionisiert) wird.
3. Schritt:
Verbesserung der Durchblutung durch Bewegungsübungen oder durch "aktives Ruhen" (z.B. Lesen, Musik hören)
Wann ist die SIT sinnvoll?
Aufgrund vorliegender Untersuchungsergebnisse sowie Erfahrungen ist die SIT unter anderem für folgende Anwendungsbereiche geeignet:
- Verbesserung der Durchblutung bei allen Formen von - Durchblutungsstörungen (z.B. Angina pectoris, Kreislaufstörungen, Atemnot, Diabetes-Folgeschäden, Hörsturz, Tinnitus)
- Normalisierung des Blutdruckes
- Minderung von Herzrhythmusstörungen
- Lungen- und Bronchialerkrankungen (z.B. Asthma bronchiale)
- Begleittherapie bei Tumorerkrankungen (Krebs)
- Beschleunigung der Genesung nach Krankheiten (auch Operationen) bzw. der Wundheilung
- Risikosenkung vor Operationen
- Erhöhung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei starkem Dauerstress und im höheren Lebensalter
- Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems (Krankheitsvorsorge)
- Herabsetzung der Nebenwirkungen von Medikamenten
- Verbesserung der Merkfähigkeit und Konzentration
- Herabsetzung der Gefährlichkeit von Krankheiten, besonders im höheren Lebensalter
- Verbesserung degenerativer Gelenkerkrankungen (z.B. Arthrose, Arthritis, Spondylose, Myalgien)
- Milderung depressiver Verstimmungszustände, Kopfschmerzen, Neuralgien
- Verbesserung von Netzhautdurchblutungsstörungen und damit von Augenerkrankungen (z.B. Makuladegeneration, Diabetes-Folgeschäden, Glaukom)
Sauerstoff läßt sich somit ungemein vielfältig nutzen - zum Vorteil eines jeden!
Vorsorge statt Nachsorge
Um sich die positiven Effekte der SIT optimal zunutze zu machen, sollten ergänzende Möglichkeiten wie gesunde Ernährung, Streßabbau (z.B. durch Entspannungsmethoden) sowie gezielte Bewegungsübungen genutzt werden.
Damit kann der Haupteffekt der SIT - Verstärkung der Mikrozirkulation in den kleinsten Blutgefäßen des Organismus und einer einhergehenden energetischen Stärkung der Atemmuskulatur - über Wochen bis Monate bestehen bleiben. Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. sc. agr. Gabriele Plehn- Anrecht
Heilpraktikerin/ Ernährungswissenschaftlerin
Steinweg 74
38518 Gifhorn
Internet: www.heilpraxis-gifhorn.de/
E-Mail: gpa@heilpraxis-gifhorn.de
Schröpfen?
von Dimitrios Gorlas
Was ist Schröpfen?
27.12.2004 - Darstellungen von Schröpfgläsern sind bereits aus dem alten Ägypten überliefert. Im klassischen Griechenland war das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde.
Durch aufgesetzte Hohlkörper wird ein Sog auf die Haut ausgeübt. Der Unterdruck wird durch eine spezielle Vakuumpumpe hergestellt. Unter dem Sog entsteht eine quaddelartige Schwellung, die innerhalb weniger Stunden wieder verschwindet. Das Schröpfen lässt sich als kräftiger mechanischer Hauptreiz auch in die Methoden zur Reflextherapie einreihen. Viele der beobachteten Erfolge lassen sich auf diesem "neuraltherapeutischen" Wege erklären.
Anwendungsgebiete des Schröpfens
- Kopfschmerzen und Migräne
- Rückenschmerzen/Lumbago
- Funktionelle Herzbeschwerden, Hypertonie
- Erkrankungen der Lunge
- Erkrankungen von Leber, Galle und Magen-Darm-Trakt
- Urogenitale Erkrankungen
- Befindlichkeitsstörungen, Depressionen
Das Schröpfen ist eine bequem zu handhabende Methode. Zu den bewährten Indikationen gehören Erkrankungen der Bewegungsorgane: Verspannungen der Muskulatur akuter und chronischer Art, akut auftretende Isichas-Beschwerden, Hexenschuss u.a. Auch Syndrome bei Wirbelsäulenleiden sprechen gut an. Aus dem entzündlichen rheumatischen Formenkreis sind zu nennen: M. Bechterew, Rheuma mit schmerzhaft verspannter Muskulatur, Osteoporose. Als Methode der Segmenttherapie kommt das Schröpfen bei der Behandlung zahlreicher funktioneller Störungen an inneren Organen in Frage, z. B. funktionellen Herzstörungen, Erkrankungen der Atemorgane usw.
Beim Schröpfen werden Reflexzonen auf dem Rücken behandelt und damit gestörte Energiebahnen beeinflusst.
Man unterscheidet das trockene vom blutigen Schröpfen. Bei beiden Methoden werden Glaskugeln verschiedener Größe mittels Unterdruck auf die Haut aufgebracht. Das Vakuum wirkt wie eine Tiefenmassage auf Haut-, Muskel-, Nerven- oder Organreflexzonen.
Beim blutigen Schröpfen wird durch vorheriges "Sticheln" der Haut zusätzlich ein geringer Blutverlust (in die Gläser hinein) hervorgerufen. Diese Maßnahme gehört damit zu den ausleitenden Verfahren.
Ob trocken oder blutig geschröpft wird, hängt von der Art der Erkrankung und des Energiezustandes ab.
Die regelmäßige Anwendung der Schröpfköpfe zu beiden Seiten der Rückenwirbel (auf Grund der Stimulation der sogenannten Zustimmungspunkte der Organe) ist eine gute Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge.
Sehr gute Erfahrungen habe ich bei allen Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule gemacht, z.B. Hexenschüsse werden exzellent therapiert.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dimitrios Gorlas
Lerchenweg 5
73547 Lorch
www.naturheilkundeportal.com
www.gorlas.de
Shiatsu
von Wolf Rainer Siebert
Was ist Shiatsu?
27.12.2004 -
Shiatsu ist eine traditionelle japanische und in der westlichen Welt weiterentwickelte Behandlungsmethode zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit eines Menschen. Shi bedeutet in der japanischen Sprache Finger bzw. Daumen, Atsu bedeutet Druck. Shiatsu hilft dem Menschen, sein Körper - Seele - Geist - Gleichgewicht wieder zu finden und zu bewahren. Der aus der natürlichen Bewegung des Behandlers entstehende Druck durch Anwendung der Schwerkraft stimuliert die jedem lebendigem Organismus innewohnenden Kräfte der Selbstheilung im Menschen.
Das körperlich - seelisch - geistige Befinden eines Menschen ist der momentane Ausdruck seiner Lebensenergie (japanisch Ki genannt).
Die Ausgeglichenheit der Befindlichkeit ist der harmonische Ausdruck der frei fließenden Lebensenergie - Ki . Dieses Ki zirkuliert rhythmisch in einem Energieleitbahnsystem im Körper, welches durch die Akupunktur hier im Westen als Meridiansystem bekannt wurde. Ki setzt sich zusammen aus der Erbenergie, (die den Nieren innewohnt), der Nahrungsenergie (welche durch Magen und Milz-Pankreas gewonnen wird) und der kosmischen Atmungsenergie (den Lungen zugeordnet).
Durch sanften, einfühlsamen und in die Tiefe wirkenden Druck entlang der Meridianbahnen wird der Ki-Fluss angeregt. Symptome wie mangelnde Vitalität, körperlich-seelische Schmerzen, Muskelverspannungen und Verkrampfungen,Bewegungseinschränkungen und vieles andere mehr sind als Blockaden der Lebensenergiezirkulation zu verstehen.
Das Ziel einer Shiatsu - Behandlung ist köperlich - seelisch - geistiges Wohlbefinden sowohl des Shiatsu - empfangenden, wie auch des Shiatsu - gebenden Menschen.
Auch bei chronischen Krankheiten kann eine Shiatsu - Behandlung ihre heilsame Wirkung entfalten und dem kranken Menschen einen Weg aufzeigen, mit sich selbst wieder in einen fühlenden Kontakt zu kommen, sich selbst wieder tief und friedlich zu empfinden.
Behandlung
Shiatsu wird der Tradition entsprechend am bekleideten Körper ausgeübt, wobei der Shiatsu-empfangende Mensch in der Regel auf einer Matte (Futon oder ähnlichem) bequem auf dem Boden liegt, gemütlich in ihm entsprechenden Lagerungen. Durch die Anwendung von Haradiagnose, Meridiandiagnose und diversen anderen östlichen Diagnoseformen - durch intuitives Einfühlen ist jede Shiatsu-Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Menschen abgestimmt. Eine 60 minütige Shiatsu-Behandlung bietet Zeit und Raum für:
- Tiefe Entspannung
- Wohltuende Erholung von alltäglichem Stress
- Ideale Gesundheitsvorsorge
- Linderung akuter und chronischer Schmerzen
- Zuwachs an Lebensfreude
- Bewusste Körperwahrnehmung
- Entwicklung von Gelassenheit und Zufriedenheit
Ich empfehle Ihnen, nachdem Sie die erste Shiatsu-Behandlung empfangen und genossen haben, sich auf eine Serie von z.B. 10 Behandlungen einzulassen, welche in einem wöchentlichen Rhythmus stattfinden können.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Wolf Rainer Siebert
Schanzenstrasse 25
40549 Düsseldorf- Oberkassel
www.siebert-shiatsu.de
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