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 Die Inhaltsübersicht

- Rhodiola rosea: Natürliche Hilfe für einen wachen Verstand
- Radionik von Bärbel Braun- Rüth, Hp
-
Regenaplexherapie von Mario Campana
- Reiki von Diana Dörr
- Reinkarnationstherapie von Diana Dörr
-
Rolfing ® von Dr.rer.nat. Irmtraud Zilker- Kramer

 

Rhodiola rosea: Natürliche Hilfe für einen wachen Verstand


14.04.2005 - "Du bist, was du isst" - diese alte Weisheit bedarf eines wichtigen Zusatzes. Sie lautet: "Du denkst, was du isst!" Ernährungsexperten erkennen nämlich immer mehr, dass unser Gehirn seine Fähigkeiten nur dann optimal entfalten kann, wenn es richtig gefüttert wird. Als ideale Verstärkung einer hirngesunden Ernährung haben sich die Inhaltsstoffe von Lentaya (Apotheke) aus der sibirischen Hochgebirgspflanze Rhodiola rosea erwiesen. Das Nahrungsergänzungsmittel wird deshalb von immer mehr Heilpraktikern als Geheimrezept gegen Störungen von Konzentration und Gedächtnis eingesetzt.

Rhodiola rosea: Natürliche Hilfe für einen wachen Verstand

"Gutes Denken braucht Energie, Tag und Nacht, zu jeder Sekunde. Gehirn und Nerven können jedoch keine Energie speichern, müssen deshalb kontinuierlich mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden", sagt Heilpraktiker Berthold A. Mülleneisen aus Ottobrunn (b. München). "Das Hochleistungsorgan in unserem Kopf benötigt den richtigen Kraft- und Energiemix. Eine qualifizierte Ernährungsberatung gehört deshalb zu den unerlässlichen Grundlagen einer naturheilkundlichen Therapie", betont der erfahrene Therapeut und Vorstand des Freien Verbands Deutscher Heilpraktiker.

Er empfiehlt: "Die richtige Hirnnahrung muss nährstoffreich, aber leicht verdaulich sein und seine Energie gleichmäßig abgeben. Der oft empfohlene Traubenzucker (Glukose) ist als Gedächtnisspritze nur bedingt geeignet. Die eigentlichen Grundnahrungsmittel der Nervenzellen sind komplexe Kohlenhydrate aus Vollkorn, Müsli, Brot, Früchten oder Nüssen. Sie werden vom Gehirn selbst in Glukose-Moleküle aufgespalten. Dabei bieten die Inhaltsstoffe der bei uns noch wenig bekannten sibirischen Pflanze Rhodiola rosea eine geradezu verblüffend wirksame zusätzliche Hilfe."

Lentaya besteht aus einer Mischung des Extrakts der sibirischen Pflanze mit dem für Gedächtnis und Konzentration ebenfalls wichtigen Vitamin B1 und des Antistressminerals Magnesium. Heilpraktiker-Vorstand Mülleneisen: "Untersuchungen haben ergeben, dass die stimulierende Wirkung von Rhodiola rosea auf die Ausschüttung der Botenstoffe im Gehirn durch die Kombination mit Magnesium und dem Nervenvitamin B1 noch gesteigert werden kann."

Was aber ist das Geheimnis des "sibirischen Gedächtnis-Turbos" Rhodiola rosea? Heilpraktiker Mülleneisen: "Rhodiola rosea gehört in die Gruppe der adaptogenen Pflanzen. Ihre natürlichen Inhaltsstoffe unterstützen die Arbeit der Botenstoffe zwischen den Nerven, der so genannten Neurotransmitter, ohne die unsere Gedanken und Erinnerungen nicht fließen können. Sie beschleunigen den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen und verbessern die Anpassungsfähigkeit des Organismus an seelische und körperliche Belastungen. Lentaya unterstützt auf diese Weise das Gedächtnis, sorgt für Konzentration und Aufmerksamkeit und erhöht durch eine zusätzlich belebende Wirkung auch die körperliche Leistungskraft."

Weitere Tipps auf dem "Denk-Zettel" des Ottobrunner Therapeuten: "Öfter mal frischen Fisch auf den Tisch! Die hochwirksamen Omega-3-Fettsäuren der Seefische sorgen für 'elastische' Hirn- und Nervenzellen. Und vergessen Sie nicht, reichlich zu trinken, denn Wasser macht Sie nachweislich klüger: Die Hirnzellen benötigen reichlich Flüssigkeit für den optimalen Austausch von Informationen."


Quelle: Stroebel Communications GmbH & Co KG
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Radionik

von Bärbel Braun- Rüth, Hp

27.12.2004 - Entdeckt wurde diese Behandlungsmethode vor ca. 100 Jahren von dem amerikanischen Arzt Dr. med. Albert Abrams.

Radionik ist eine Diagnose und Therapiemethode, die über die feinstofflichen Kraftfelder und Energiezentren des Körpers arbeitet.

Krankheit ist eine Fehlinformation des Körpers. Durch unsere Lebensbedingungen und unsere Lebensweise bekommt unser Körper ständig Fehlinformationen. Wenn es unserem Körper nicht mehr gelingt, diese Fehlinformationen zu kompensieren, dann werden wir krank.

Vorgehensweise

Mit Hilfe der Radionik können Störungen im energetischen Bereich schon nachgewiesen werden, bevor sie körperliche Symptome hervorrufen.

Anhand einer Patientenprobe (z.B. Blut, Haare) wird eine radionische Analyse erstellt.

Durch diese Analyse bekommt der Patient eine sehr genaue Information über die auslösenden Faktoren wie z.B. Umweltgifte, Strahlungen, traumatische Erlebnisse und seelische Verletzungen, die bestimmte Symptome wie z.B. Krankheiten, Allergien, Entzündungen, auf der körperlichen Ebene hervorrufen können.

Nach der Analyse können die durch die Fehlinformation hervorgerufenen Störungen und Energieblockaden balanciert werden.

Durch die radionische Balancierung bekommt der kranke Körper die Heilinformation in seine energetischen Steuerungsfelder übertragen, so dass seine Selbstheilungskräfte aktiviert und Energieblockaden gelöst werden.

Indikationen

Alle akuten und chronischen Krankheiten wie z.B. Krebs, Rheuma, Depressionen, Hyperaktivitäts- Syndrom bei Kindern können mit Radionik balanciert werden.

Die radionische Balancierung kann begleitend zu allen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Methoden angewandt werden. Durch die Heilinformationen gelingt es den Körper Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude zu entwickeln.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
©
Bärbel Braun- Rüth, Hp
Agnesstrasse 39
97833 Frammersbach
Tel.: 09355/9705640
E-Mail: baerbel.braun-rueth@freenet.de

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Regenaplexherapie

von
Mario Campana

27.12.2004 - Die Regenaplexe sind Naturheilmittel die aus Kräuterauszügen, Mineralien und homöopathischen Einzelstoffen bestehen, welche ausnahmslos nach ihrer ganzheitlichen Wirkung auf den Gesamtstoffwechsel ausgesucht und zusammengestellt sind. 

Regenaplexe werden in Tropfenform angeboten und sind völlig nebenwirkungsfrei. Kontraindikationen gibt es nicht!

Bei chronischen Krankheiten wird jedes Mittel 1x täglich eingenommen. Erwachsene sollen 8 - 10 Tropfen in kaltem, abgekochtem Wasser einnehmen. Kinder: je nach Alter 1 - 5 Tropfen, ebenfalls mit Wasser.

Bei akuten Krankheiten werden die Regenaplexe mehrmals täglich eingenommen.

Bei genauer Diagnose und Mittelwahl tritt die Wirkung fast umgehend ein und die Symptome klingen schnell ab.

Besteht vollkommene Symptomfreiheit, sollte das Heilmittel noch 10 - 14 Tage 1x täglich eingenommen werden, um eine echte zellulare Ausheilung zu gewährleisten.

Es hat sich in der Praxis bewährt, die Regenaplexe mit abgekochtem, kalten Wasser zu verabreichen. Durch die Einspeichelung und Resorption in der Mundschleimhaut wird ein biologisch - dynamischer Prozess eingeleitet, der die Wirkung des Heilmittels verstärkt und den Transport zur Zelle beschleunigt. Es besteht ferner noch die Möglichkeit, die einzelnen Regenaplexe zusammen in ein 1/8 Glas Wasser zu geben und dieses über den Tag verteilt schluckweise auszutrinken.

Vor Beginn einer jeden Therapie von chronischen Krankheiten wie z. B. Rheuma, Asthma oder Ekzemen, müssen akute Krankheiten ausgeheilt werden. Erst dann können alte, tief im Menschen verwurzelte, chronische Prozesse aktiviert und in akute, entzündliche Erkrankungen zurückgeführt werden. Die zellulare Latenz muss durchbrochen und überwunden werden!

Wie ist dies möglich?

Zuerst müssen die äußeren Ausscheidungsorgane aktiviert und Reinigungswege geöffnet werden:

•  Niere und Blasensystem reinigen und regenerieren                             

•  Darm reinigen und regenerieren

•  Unterleib entgiften

•  Haut und Lymphsystem reinigen und regenerieren

•  Blutentgiftung und Regeneration

Danach folgt die Öffnung und Regeneration der Inneren Sekretion und der endokrinen Drüsen:

•  Leberentgiftung und Regeneration

•  Hormondrüsenentgiftung

•  Blutgefäßregeneration

•  Pankreasregeneration

Nun folgt der tiefste und letzte Schritt:

•  Zellreinigungsmittel

•  Ausscheidungsmittel für Harn u. Milchsäure

•  Sklerosemittel gegen Zellmembranverhärtungen

•  Nervenregenerationsmittel

•  Durchblutungsmittel

Erst wenn die kleinste Einheit des Menschen - die Zelle - von allen Giften und degenerativen Einflüssen befreit ist, kann man von Gesundheit sprechen.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Mario Campana
Wildkoppelweg 27
23738 Lensahn
www.mariocampana.de

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Reiki

von Diana Dörr

Körper und Seele sind nicht zwei verschiedene Dinge, sondern nur zwei verschiedene Arten, dasselbe Ding wahrzunehmen.

Albert Einstein

27.12.2004 - Reiki ist der japanische Ausdruck für universale Lebenskraft und bezeichnet die Heilkunst des Handauflegens. Reiki ist die Kraft, die die gesamte Schöpfung belebt. In allen alten Kulturen gab es Heilweisen, die auf der Übertragung dieser Energien beruhten, z.B. in Tibet, Japan, China, Ägypten und Griechenland. Buddha und Jesus heilten durch Handauflegen. Und auch der im 19. Jahrhundert von Franz Anton Mesmer entdeckte Lebensmagnetismus beruht auf Energieübertragung. Den Schlüssel zur Übertragung der Reiki-Energie entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts der in Japan lebende christliche Mönch Dr. Mikao Usui in 2.500 Jahre alten Sanskrit-Sutras wieder. In diesen buddhistischen Schriften fand er Aufzeichnungen eines Schülers von Buddha, der die Formeln und Symbole beschrieb, durch die Buddha geheilt hatte. Nach einer 21-tägigen Fasten- und Meditationszeit auf dem heiligen Berg Kuriyama wurden Dr. Usui in einem Erleuchtungserlebnis die tiefe Bedeutung der Symbole und den Zugang zu ihnen offenbart. Von diesem Zeitpunkt an, hatte Dr. Usui die Fähigkeit Reiki-Energie zu übertragen und andere Menschen in diese Heilkunst einzuweihen. Für die Anwendung von Reiki ist die Reinigung und Aktivierung des Heilungskanals notwendig. Dies erfolgt durch die Einweihung durch einen Reiki-Meister. Der Reiki-Meister verwendet hierzu die von Dr. Usui wiederentdeckten Symbole und Mantren. Durch die Einweihungen wird der Schüler zum Kanal für die Reiki-Energie. Durch die Kunst des Handauflegens wird die Reiki-Energie kanalisiert und weitergeleitet. Der Reiki-Gebende nimmt dabei über bestimmte Kanäle seines feinstofflichen Körpers verstärkt Reiki in sich auf und gibt sie durch seine Hände an sich selbst und andere weiter.

Reiki erweckt die Selbstheilungskräfte auf allen Ebenen, lindert Schmerzen und kräftigt den Körper. Dabei arbeitet Reiki auf drei Ebenen: auf der körperlichen, der geistigen und der seelischen Ebene.

Außerdem ist es durch Reiki möglich die Chakren zu harmonisieren.
Dieser Chakra-Ausgleich kann im Rahmen einer Ganzbehandlung erfolgen oder die Chakren können separat harmonisiert werden.

Wirkungen der Reiki-Kraft
Die Reiki-Kraft harmonisiert das seelische und körperliche Wohlbefinden. Es fördert die Lebensfreude und schützt vor negativen Energien und Gedanken.

Reiki unterstützt körperliche Entgiftungsprozesse und reinigt von Schadstoffen und Giften.

Reiki führt zu tiefer Entspannung, löst Streß auf und läßt Körper und Geist zur Ruhe kommen. Durch diese Tiefenentspannung lösen sich Blockaden auf allen Ebenen.

Reiki unterstützt und ergänzt andere naturheilkundliche und feinstoffliche Therapieverfahren wie z.B. die Klassische Homöopathie .

Reiki fließt immer in der Menge, die der Empfänger benötigt.

Auf der körperlichen Ebene kann es z.B. über Haut oder Darm zu Entgiftungserscheinungen kommen. Diese Reaktionen sind nur von kurzer Dauer und als sogenannte Erstverschlimmerung auch in der Homöopathie bekannt.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Diana Dörr
Saalburgstrasse 95
61350 Bad Homburg
www.dianadoerr.de

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Reinkarnationstherapie

von Diana Dörr

"Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt sie zu wiederholen."

George Santayana

27.12.2004 - Psychische oder körperliche Beschwerden haben häufig ihre Ursachen in früheren Leben. 

Durch die Reinkarnationstherapie können früher erlittene Seelenverletzungen und schmerzhafte Gefühle, die als unbewusste Erinnerungen im Unterbewusstsein gespeichert sind, aufgedeckt und aufgelöst werden.
Diese traumatischen Gefühle aus vergangenen Zeiten überschatten häufig das gegenwärtige Leben, in dem sie beispielsweise bestimmte körperliche Empfindungen, Schmerzen, Depressionen, Fehlhaltungen, Schuldgefühle, Selbstmordneigungen, Alpträume oder tief in der Seele verankerte Ängste und Phobien hervorrufen.
Auch zahlreiche körperliche Krankheiten wie Allergien, Kinderlosigkeit, Asthma, Neurodermitis, Epilepsie oder Migräne können ihre Ursache in früheren Leben haben.
Die Reinkarnationstherapie verhilft auch dazu Beziehungsmuster zu erkennen und Beziehungsprobleme zu lösen oder die Ursachen von Unfällen und Verletzungen aufzudecken.

Die Rückführungstherapie ergänzt hervorragend andere Therapien , da sie mögliche Blockaden aufdeckt und auflöst und andere Behandlungsmethoden dadurch besser wirken können.

Während der Rückführung wird der Patient in einen sehr entspannten Ruhezustand versetzt, der zwischen Wachen  und Schlafen anzusiedeln ist, dem sogenannten "Alphazustand". Der Patient ist in diesem entspannten Zustand geistig wach und erlebt die Rückführungsbilder bewußt. Er kann auch jederzeit selbst die Behandlung abbrechen, falls er dies möchte.
Bei der Hypnose, die ich nicht anwende, kommt es dagegen zu einer Art Trancezustand, meist tiefer als der Alphazustand, in dem der Klient die Rückführung nicht bewußt erlebt und sich hinterher nicht daran erinnern kann. Für eine  Auflösung der traumatischen Erfahrungen und Blockaden aus früheren Leben ist  es jedoch wichtig, dass der Klient die Bilder bewusst nochmals erlebt, wie es mit der Methode des Alphazustandes möglich ist.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Diana Dörr
Saalburgstrasse 95
61350 Bad Homburg
www.dianadoerr.de

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Rolfing ®

von
Dr.rer.nat. Irmtraud Zilker- Kramer

27.12.2004 - Die Methode der strukturellen Integration wurde von Fr. Dr. Ida P. Rolf (1896 - 1979) begründet. Sie wurde in New York geboren und war eine der ersten Frauen, die einen Doktortitel in Biochemie und Physiologie erwarben (1920). Sie hatte wegen ihrer eigenen gesundheitlichen Probleme gute Kenntnisse anderer Therapien (z. B. Osteopathie, Chiropraktik, Homöopathie, Hatha-Yoga), entwickelte dann ihre eigene Methode mit Betonung der Arbeit am myofaszialen System (d.h. an Sehnen, Bändern, sonstigem Bindegewebe, Muskeln), das infolge plastischer Eigenschaften veränderbar ist. Dabei berücksichtigte sie den Einfluß der Schwerkraft. Gleichzeitig war es Fr. Dr. Ida Rolf aber auch bewusst, dass durch die Arbeit an den einzelnen Geweben zur Erzielung von Körperstrukturänderungen bzw. durch die Berührung ein positiver Einfluß auf das Nervensystem ausgeübt wird.

Um was geht es?

Rolfing ® beschäftigt sich mit der Verbesserung der Körperstruktur des Menschen. Die Körperstruktur ist die Art und Weise, wie ein Körper individuell beschaffen ist, die langfristig gewohnte, dauerhaft angenommene, meist unbewusste Haltung, welche im allgemeinen auch für unveränderbar gehalten wird. Für diese Struktur und deren Entwicklung ist das auf der Erde stets vorhandene und wirkende Schwerefeld wichtig. Es wirkt ständig auf den Menschen, seine Haltung und all seine Bewegungen ein - auch wenn man es nicht spürt, weil man einen anderen Zustand nicht kennt.

Ist nun ein "Teil" des Körpers z.B. der Kopf (der ja immerhin bei einer erwachsenen Person um die 5 kg wiegt) aus dem Lot, d.h. steht er nicht senkrecht über den Schultern, sondern ist z.B. nach vorne vorgeschoben, wird er durch dieses Schwerefeld ständig nach unten (zum Erdmittelpunkt hin) gezogen. Die Halsmuskeln müssen gegen diesen Zug arbeiten und den Kopf halten. Damit die Muskeln nicht so viel zu tun haben, wendet der Körper einen Trick an: das Bindegewebe ( Grundlagen ), das jeden Muskel - ja jede Muskelfaser - umhüllt, fängt an sich an den Stellen größter Spannung zu verdicken und zu verstärken. Die Muskeln müssen damit nicht mehr so viel arbeiten, werden aber gleichzeitig durch diesen Prozess unbeweglicher, mehr zu festen " Halteseilen". Die verdichtete Umgebung führt dazu, dass Nährstoffe schlechter in das Gewebe hinein transportiert werden können und es gleichzeitig nicht mehr so gut von Stoffwechselendprodukten entsorgt wird. Das Gewebe wird im Lauf der Jahre so immer härter und schlechter ver- und entsorgt, Ablagerungen entstehen. Die Halsmuskulatur, die auch zur Bewegung der Halswirbel gedacht ist, kann diese Aufgabe dann nicht mehr wahrnehmen, die Halsgelenke werden zunehmend unbeweglich. Daneben können Heilungsprozesse z.B. bei Entzündungen nur verlangsamt ablaufen, da die körpereigene Abwehr nicht gut in die verdickten Zonen einwandern bzw. dort nur schlecht wirksam werden kann.

Da das Bindegewebe überall im Körper vorhanden und miteinander verbunden ist, bleibt die oben skizzierte Störung (Kopf / Hals / Schultern) nicht auf den zunächst betroffenen Bereich beschränkt. Die Spannungen werden übertragen und dann auch an anderen Stellen im Körper wirksam und können so zu Schmerzen an Orten im Körper führen, die weit vom "Ursprungsort" entfernt sind.

Ebenso wie es wichtig ist, dass der Kopf (waagrecht und mittig) auf den Schultern ruhen kann, so sollten im Stand die Schultern auf dem Brustkorb, der Brustkorb auf dem Becken, das Becken auf den Beinen, die Beine auf den Füßen und diese wiederum auf dem Boden ruhen können. Dann, wenn die Beziehungen zwischen den einzelnen "Körpersegmenten" stimmig sind, wirkt das Schwerefeld der Erde nicht destruktiv, sondern sogar aufrichtend. Das ist es, worum es geht: jedem Menschen die für ihn optimale Struktur zu ermöglichen, mit der er müheloser stehen und sich bewegen kann, in der sich seine Gelenke möglichst frei bewegen können und im Idealfall ihren vollen Spielraum zur Verfügung haben.

Veränderungen der Körperstruktur ergeben sich im Laufe des Lebens nicht nur durch eine schlechte Haltung (z.B. ständiges Sitzen mit einem runden Rücken), sondern sind auch häufig Folge von Unfällen, Verletzungen, Operationen, Traumen. Da sich das dadurch veränderte, verdickte Bindegewebe nicht von selbst - ohne eine Intervention - wieder in geschmeidigeres Gewebe umwandelt, ist Rolfing ® eine gute Möglichkeit der Hilfe.

Vorgehen

Die Grundserie des Rolfing ® beinhaltet in der Regel 10 Sitzungen, die jeweils meistens ca. 1 ¼ Std. dauern. Dabei arbeitet der entsprechend ausgebildete Therapeut mit seinen Händen. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Sitzungen hängt ab von den individuellen Gegebenheiten, meist bietet sich ein Abstand zwischen 7 und 14 Tagen an. Während sich die ersten drei Sitzungen mehr mit den äußeren Bindegewebsschichten beschäftigen, gehen die folgenden vier Sitzungen mehr auf die inneren Strukturen ein. Die letzten drei Sitzungen dienen der Verbindung und dem Ausgleich zwischen den einzelnen Körperstrukturen, zwischen tiefen und mehr oberflächlichen Körperbereichen. In den einzelnen Sitzungen geht es stets darum, die individuellen Gegebenheiten oder Problempunkte der Struktur zu verbessern.

Nach der Durchführung der ersten 10 Sitzungen sollte ein Zeitraum von mehreren Monaten ohne Körperarbeit eingehalten werden, damit Mensch und Körper Zeit haben, die Veränderungen voll zu integrieren. Manche Veränderungen (z.B. ggf. im emotionalen Bereich) werden zudem manchmal erst nach einer gewissen Zeit erfahrbar. Wenn nach dieser Zeit Bedarf besteht weiterzuarbeiten, kann man in einigen Sitzungen die bereits erfolgte Arbeit ergänzen.

Im Falle von Unfällen, starken Schmerzen oder anderen besonderen Umständen ist die Arbeitsweise bzw. das Vorgehen individuell abzustimmen.

Grundlagen

Das Bindegewebe, welches neben gewissen Aufgaben im Stoffwechsel und Immunsystem auch mechanische Funktionen erfüllt, bildet im menschlichen Körper ein kontinuierliches Netz. Es ist das häufigste Gewebe, aber medizinisch nicht so intensiv untersucht wie andere Gewebe des Körpers. Ohne auf die einzelnen Untergruppen des Bindegewebes und deren Aufbau einzugehen soll hier nur festgehalten werden, dass Bindegewebe außerordentlich empfindlich und differenziert auf Belastungen unterschiedlicher Dauer und Intensität in Form dynamischer Umbauvorgänge - Strukturbestandteile werden ab- und eingebaut - reagiert. Alter, Stress, Traumaereignisse wirken sich ebenfalls aus, v.a. in Hinsicht auf eine "Erstarrung" des Bindegewebes. Die Eigenschaft, dass das Bindegewebe plastisch ist, wird im Rolfing ® ausgenutzt: durch Anwendung von Druck unterschiedlicher Intensität ändert das Bindegewebe seine Gestalt - und damit bei gezielter Anwendung auch der Körper seine Struktur. Daneben kommt es sehr allgemein gesprochen und vereinfacht durch die Berührung zu Beeinflussungen des Nervensystems.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr.rer.nat. Irmtraud Zilker- Kramer
Alte Allee 37
81245 München

Von-der-Tann-Str. 40
86159 Augsburg

www.bodyintegration.de

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