Ohrakupunktur
von Andrea Bollmann
15.12.2004 - Die Ohrakupunktur ist eine tausende Jahre alte Methode, die
ohne Nebenwirkungen Schmerzen und Erkrankungen lindern
bzw. heilen kann. Sie wird problemlos mit anderen Therapieformen kombiniert. Der Nadelstich führt an Nervenenden zu Stimulationen des Rückenmarks und einem Teil des Gehirns. Körpereigene Botenstoffe werden im Gehirn freigesetzt.
Zeit der Sitzung
ca. 20 Minuten
Die Anzahl der Sitzungen hängt von der
Symptomatik des Patienten ab.
Wirkung
Auf natürliche Weise lösen sich
vorhandene Blockaden auf.
Es kommt zur Linderung bzw. zur Heilung.
Bei dieser alten Sonderform der Akupunktur ist die Abbildung des Menschen im Ohr (Somatopie) Grundlage der Therapie. Sie hat ihre Verbindung zur chinesischen Medizin und zu den Naturheilverfahren.
Somatopie setzt sich zusammen aus Soma, dem Körper - und Topos, dem Punkt.
Die Abbildung des Körpers in einem Punkt, in diesem Fall im Ohr. Von hier aus kann der gesamte Organismus beeinflusst werden, nur durch das Setzen von feinen Akupunktur-Nadeln.
Das Ohr entstand entwicklungsgeschichtlich aus dem Gehirn, deswegen gibt es eine sehr enge Beziehung zum zentralen Nervensystem (ZNS). Empfindliche Punkte oder Zonen im Ohr lassen Rückschlüsse zu auf die entsprechenden Zonen im Gehirn.
Mit anderen Worten:
Der Körper zeigt hier, was ihm zur Zeit wichtig ist.
Jede Ohrakupunktur ist daher individuell verschieden und richtet sich nach dem Zustand des Patienten (sozusagen nach den Wünschen seines Körpers).
Die Ohrakupunktur ist bei den verschiedensten Erkrankungen sehr erfolgreich, natürlich bei Schmerzen und bei orthopädischen Problemen, aber auch insbesondere in der Psychosomatik. Hier schafft sie es, dem Patienten auf natürliche Weise seinen Körper bewusst zu machen, altes Verdrängtes und Gespeichertes zu lösen (und auftauchen zu lassen) und Prozesse anzustoßen.
Störungen und Haltungen können so bearbeitet werden.
Dem Körper wird sein eigenes Ich zum Spiegel.
Die Ohrakupunktur stellt wie die Homöopathie
und viele Methoden der Psychotherapie ein spiegelndes Verfahren dar.
Der Nadelstich stimuliert die Nervenenden, körpereigene Botenstoffe werden im Gehirn freigesetzt.
Sie gibt Impulse und unterstützt dabei die Fähigkeit, eigene Entscheidungen in Freiheit zu treffen und diese weiter zu verfolgen. Der Körper kann sich neu strukturieren und die Therapien können besser greifen.
Anwendungsgebiete
Schmerzsyndrome, wie z.B.
Rückenschmerzen, Ischialgien, Schmerzen des Bewegungsapparates, Gelenkerkrankungen, rheumatischer Formenkreis, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien
Vegetative Störungen, wie z.B.
Durchblutungsstörungen, Schwindel, Erschöpfungszustände, niedriger/hoher Blutdruck
Regulationsstörungen, wie z.B.
Schlafstörungen, Allergien, chronische Entzündungen, Menstruationsbeschwerden, in den Wechseljahren, hormonelle Probleme (z.B. Schilddrüse)
Unterstützung bei Psychotherapie, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Andrea Bollmann
Hubertusstrasse 27
01129 Dresden
www.hpbollmann.de
Orthomolekulare Naturheilkunde
von Dr. Cornelia Weber
23.12.2004 - 1968 begründete Linus Pauling die "orthomolekulare Medizin" ("Medizin der richtigen Moleküle") basierend auf der Annahme, daß bei keinem Menschen die ca. 45 lebensnotwendigen Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Aminosäuren, Fettsäuren) in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander im Organismus vorliegen.
Orthomolekulare Medizin wird in der Naturheilkunde zur Erhaltung der Gesundheit sowie zur unterstützenden Behandlung von chronischen Krankheiten eingesetzt mit dem Ziel, die Regulationsfähigkeit des Körpers wieder herzustellen.
Durch Fehl- und Überernährung, Genußmittel, Umwelteinflüsse, beruflichen Streß, ungenügenden Schlaf, psychische Konflikte, chronische Erkrankungen und Medikamente kann es im Organismus zu einem erhöhten Bedarf an Nährstoffen und dadurch mit der Zeit zu einem Nährstoffmangel kommen, der durch Blutuntersuchungen belegt werden kann.
Entsprechend dem Laborbefund werden die fehlenden Nährstoffe ergänzt. In der Naturheilkunde stehen verschiedene Nährstoffpräparate als Mono- oder Kombinationsmittel in Form von Tabletten, Kapseln, Tropfen oder Infusionslösungen zur Verfügung. Je nach Nährstoffdefizit erstreckt sich die Therapie über zwei bis vier Monate.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. Cornelia Weber
Rudolf- Diesel- Strasse 10
61267 Neu- Anspach
www.naturheilpraxis-c-weber.de
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