Naturheilkundliche Schmerztherapie
von Dr. med. Jürgen von Rosen
15.12.2004 - Wie in vielen anderen Bereichen, unterscheidet sich die naturheilkundliche Schmerztherapie deutlich von der sonst üblichen Therapie. Das Hauptunterscheidungsmerkmal liegt darin, dass wir mit nebenwirkungsfreien Methoden arbeiten, während die übliche Schmerztherapie oft gravierende Nebenwirkungen durch die Schmerzmedikamente aufweist. Allerdings ist die schulmedizinische Schmerztherapie in der Schnelligkeit und Intensität der Wirkung der naturheilkundlichen oft überlegen. Bei chronischen Krankheiten nehmen dann aber unter Umständen die Nebenwirkungen derartig zu, dass daraus wieder neue Krankheiten entstehen. Deswegen sind bei chronischen Schmerzen die naturheilkundlichen Methoden im allgemeinen der Schulmedizin überlegen.
Entstehung der Schmerzen
Wir müssen uns zu Anfang überlegen, wieso es überhaupt zu Schmerzen kommt. Dabei hilft uns die sog. Homotoxinlehre des Arztes Dr. Reckeweg, der gelehrt hat, dass Krankheiten im wesentlichen durch Einlagerung von Giftstoffen, sogenannten Homotoxinen, d.h. für den Menschen giftigen Stoffen, entstehen. Werden solche Giftstoffe in der Nähe von Nerven abgelagert, entstehen auch Schmerzen, die oft erst wieder verschwinden, wenn diese sog. Homotoxine ebenfalls verschwunden, oder wenigstens deutlich verringert worden sind.
Ursachen für die Homotoxin-Einlagerung können sein: Übersäuerung, gestörter Schlafplatz, ungenügende Ausscheidung über die sog. Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Darm, Haut, Lunge; Allergien, Sauerstoffmangel, seelische Verspannung, übermäßiger Kälteeinfluss und Medikamente.
Wenn also ein Patient Schmerzen hat, dann muss man als biologischer Arzt auf all diese Faktoren achten, sie entsprechend untersuchen und daraus schließen, welche Faktoren hauptsächlich zu den Beschwerden geführt haben. Natürlich können auch Narben, Amalgamfüllungen, gestörte Zähne oder z.B. Störungen der Verdauung zu Verspannungen führen und damit zur Verminderung der Durchblutung und auf diese Art und Weise Schmerzen erzeugen. Ganz bekannt sind natürlich auch Schmerzen durch Veränderungen an der Wirbelsäule, wie z.B. ein Bandscheibenvorfall, die ihrerseits aber auch in den meisten Fällen wieder auf innere Störungen zurückgeführt werden können.
Letztlich gibt es eine große Zahl von Ursachen für die Schmerzen, die man als Arzt finden und entsprechend behandeln muss. Die alleinige Gabe von Schmerzmitteln ist völlig unzureichend.
Vermeidung der Schmerzentstehung
Wie aus den o.g. Gründen ersichtlich, gibt es eine Vielzahl von Schmerzursachen, die man am besten von vornherein vermeiden sollte.
Für einen gesunden Schlafplatz nimmt man am besten die Untersuchung durch einen versierten Baubiologen in Anspruch, der einem meist genau erklären kann, wo ein Platz in der Wohnung störungsfrei ist bzw. wo die Hauptstörungen verlaufen.
Bei der Übersäuerung, die nur selten mittels Laboruntersuchungen und dergl. festgestellt werden kann, muss man vor allen Dingen auf eine entsprechende basenüberschüssige Ernährung achten. Gleichzeitig muss man die Gärung im Darm vermeiden. Am einfachsten baut man die Säuren ab durch körperliche Arbeit. Wer also relativ viel körperlich arbeitet, ohne dabei zu verspannen und ohne sich zu überarbeiten, der tut sicherlich für die Entsäuerung das Beste. Wenn er sich zusätzlich noch basisch ernährt, z.B. aus dem eigenen Garten , dann wird er annähernd ein Optimum der Entsäuerung erreicht haben und dadurch auch entsprechende Übersäuerung vermeiden können.
Die Ausscheidungsorgane kann man auf verschiedene Art und Weise anregen. Erstens helfen viele Tee's bei der Verbesserung der Leber-Nieren-Funktion. Man kann sie fertig zusammengestellt in der Apotheke kaufen und sie sind einfach zuzubereiten. Zum zweiten ist es wichtig, dass man auf warme Füße achtet sowie eine ausreichende Schwitzmöglichkeit . Dies geschieht am besten durch körperliche Arbeit und längst nicht so gut durch die Sauna. Die Hautatmung kann man über tägliches Trockenbürsten mit einem entsprechenden Schwamm bzw. Bürste anregen. Natürlich muss der Darm in Ordnung sein, man muss regelmäßig und normal Stuhlgang haben, d.h. möglichst jeden Tag wenigstens ein Mal. Die Leber freut sich über Wärmewickel, die immer als sehr angenehm empfunden werden und letztlich regt man die Lunge am besten über richtiges Atmen an, das man am einfachsten durch Wandern und Singen fördert. Dabei wird gleichzeitig dem Sauerstoffmangel vorgebeugt. Es ist bekannt, dass guter Sport - vor allem Ausdauersportarten - die Sauerstoffaufnahme etwa um das Dreißigfache erhöht. Dabei spielt es oft keine Rolle, welche Art von Sport man treibt. Natürlich ist der Skilanglauf fast der ideale Ausdauersport, aber leider kann man ihn oft nur wenig ausführen. Auch Radfahren, Rudern, Schwimmen, Wandern und Laufen sind hervorragende Möglichkeiten.
Das Vermeiden von Allergien ist heute sehr schwer. Trotzdem sollte man sich Mühe geben, so wenig wie möglich Stoffe aufzunehmen, die mit Chemikalien belastet sind.
Das fängt bei den Nahrungsmitteln an, die häufig mit vielen sog. Nahrungsmittel-Zusatzstoffen "verfeinert" werden und häufig zu Nahrungsmittel-Allergien führen. Eine Luft mit Industriestaub führt häufiger zum Heuschnupfen als die normale Landluft. Auch Asthmatiker sind in Industriegebieten etwas häufiger als sonst anzutreffen. Die heute modischen- oft etwas grellen Farben- sind oft mit Giftstoffen belastet, vor allem, wenn sie in Form von Kleidung aus Ländern der sog. Dritten Welt kommen. Allergien an der Haut können leicht auf diese Weise entstehen.
Über die Verspannungen an der Seele und ihre Beziehung zum Schmerz könnte man ein Buch schreiben. Es ist bekannt, dass das griechische Wort "Angina" Schmerz bedeutet. Dieses Wort Angina hängt aber auch mit Angst und Enge zusammen und zeigt die enge Verbindung seelischer Störungen zum Schmerzgeschehen. Auf diese Weise kann jeder seelische Zugang auch zu Schmerzen führen, was wir besonders bei Bauchschmerzen, in Form der sog. Prüfungsangst, häufig erleben. Auch das "Herzeleid" ist ein volkstümlicher Ausdruck für die Beziehung von Herz, Seele und Schmerz.
Behandlung
Aus den o.g. Schmerzursachen bzw. der Schmerzvermeidung ergibt sich zum Teil die Behandlung. Im Vordergrund muss natürlich die Giftstoffausleitung stehen im Sinne einer sog. Entschlackung. Dies kann man durch verschiedene Maßnahmen erreichen, wobei die basische Ernährung eine wichtige Rolle spielt, denn sie entsäuert den Organismus, wenn gleichzeitig auch eine Darmgärung vermieden bzw. behandelt wird. Die basische Ernährung ist der wesentlichste Punkt. Dies zeigen auch die hervorragenden Resultate einer Fastentherapie durch Saftfasten oder die Mayrkur. Auch hier werden durch den körpereigenen Regulationsmechanismus Säuren ausgeschieden bzw. durch Basen neutralisiert.
Die Entschlackungsbehandlung wird sehr gut unterstützt durch Dauerbrause, die wie eine Lymphdrainage wirkt, und durch eine zusätzliche Darmreinigungs-Therapie. Auch eine Fußreflexzonen-Therapie, die hauptsächlich die Niere anregt bzw. alle Verfahren, die die Hautdurchblutung verbessern - wie Bäder, Kneippsche Güsse, Sauna - sind günstig. In der gleichen Art wirkt natürlich auch ein Urlaub, besonders wenn er mit viel Bewegung und viel Schwitzen verbunden ist.
Während die Entschlackung zu einem gewissen Teil von dem Patienten selbst durchgeführt werden kann, gibt es einige Ausscheidungstherapien, die einen entsprechenden Therapeuten benötigen. Dazu zählen Aderlässe, Blutegel-Therapie, Baunscheidt- Behandlung oder Cantharidenpflaster. Alle diese Verfahren wirken blutreinigend bzw. lymphreinigend, indem sie in das Blut bzw. Lymphsystem eingreifen und dort die Ausscheidung anregen. Alle diese Verfahren sind gut. Sie leisten jedoch oft nicht genügend, wenn sie nicht kombiniert werden mit der o.g. Entschlackungstherapie.
Sehr häufig eingesetzt werden:
Wärme- bzw. Kältetherapien, auch in schulmedizinischen Institutionen. Diese Verfahren sind gut, weil sie die Durchblutung fördern und weil sie (wie die Kälte) vorübergehend schmerzlindernd wirken, wodurch die Beweglichkeit verbessert werden kann. Sie sind nützliche Hilfsmittel, reichen aber für eine gezielte Schmerztherapie in der Regel nicht aus, sondern müssen durch andere Verfahren ergänzt werden.
In der gleichen Weise wirken auch die Massagen, mit denen man aufgrund der Verbesserung der Durchblutung bzw. Minderung von lokalen Säureansammlungen die Schmerzen wesentlich vermindern kann. Denn wie wir oben bereits geschrieben haben, hängen Schmerzen eigentlich immer mit lokaler Übersäuerung bzw. Sauerstoffmangel zusammen.
Deswegen gibt es auch bestimmte z. T. günstige, Sauerstoff-Therapien, die in der Schmerztherapie eingesetzt werden können. Die wichtigste dieser Therapien ist der Ausdauersport, besonders in Form des langsamen allmählichen Ausdauertrainings nach van Aaken. Der Arzt van Aaken hatte Anfang der 70er Jahre wahrscheinlich die Marathonbewegung in den USA ausgelöst, die von dort aus nach Europa überschwappte.
Sein System war es, die Menschen so langsam laufen zu lassen, dass sie sich nebenher unterhalten konnten. Das Laufen sollte Spaß machen und nicht einem besonderen Leistungsziel dienen. Es ging nur darum, dass der Körper in Bewegung war, dass leichter Sport getrieben wurde, dass durch Gymnastik die Beweglichkeit der Gelenke verbessert wurde und dass die Ausdauer der Sportler langsam trainiert wurde. Nur wer diese Regeln einhielt, der erreichte mit der Zeit eine wesentliche Besserung seines Gesundheitszustandes.
Die übliche Sauerstoff-Therapie mit Hilfe von Eigenblut-Infusionen, Ozonanwendungen oder Inhalationen, z.B. in Form der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie, ist eine gute Zusatzmöglichkeit. Sie ist aber längst nicht so wirksam wie die Behandlung durch Ausdauersport.
Neben den o.g. Verfahren gibt es die sicherlich allgemein bekannten Verfahren der Neuraltherapie und Akupunktur. In Form der Störfeldtherapie haben wir eine Kombination von Neuraltherapie, Akupunktur und Homöopathie, mit der man ganz gezielt Schmerzen behandeln und oft in kurzer Zeit auslöschen kann, wenn man in der Lage ist, die homöopathischen Medikamente z.B. mit dem Muskeltest herauszutesten, um sie gezielt an den Schmerzstellen einzusetzen.
So haben wir in der Naturheilkunde ein großes Spektrum von Möglichkeiten vor uns, die alle nebenwirkungsarm bzw. -frei sind, den Körper entlasten, nicht nur die Schmerzen vermindern, sondern auch den Gesundheitszustand wesentlich verbessern. Wenn man das System der Schmerzentstehung durch Verschlackung verstanden hat, dann kann man sich auch leicht vorstellen, dass die Schmerzen letztlich nur durch eine Entschlackung verschwinden können. Diese Entschlackung muss sowohl allgemein über den ganzen Körper erfolgen, als auch lokal an den Stellen, an denen der Schmerz vorhanden ist. Dazu sind bestimmte Systeme sinnvoll, wie z.B. das Akupunktursystem oder das weiter entwickelte Störfeldsystem.
Mit Hilfe dieser Systeme und der Schmerzvermeidung durch entsprechende Lebensweise, durch entsprechenden Schlafplatz, durch Beachtung der Gesundheitsregeln im körperlichen uns seelischen Bereich gelingt es sowohl in den meisten Fällen, Schmerzen zu vermeiden, als sie auch relativ schnell durch praktisch nebenwirkungsfreie Methoden zu vermindern. So verbessert sich auch allgemein der Gesundheitszustand, weil die Entschlackung nicht nur an wenigen Stellen, sondern insgesamt auf den Körper wirkt und damit auch die anderen Organe entlastet werden.
So stellt die biologische Schmerztherapie einen Grundstein für die Verbesserung des Gesamtgesundheitszustandes dar und ist deswegen viel breiter und wirkungsvoller einsetzbar als die schulmedizinische Schmerztherapie. Dies erklärt auch ihre guten Erfolge bei sehr vielen Schmerzkrankheiten, wie Neuralgien, Migräne, Rheumatismus und anderen Arten von Schmerzen.
Natürlich kann man nicht alle Probleme damit lösen. Man kann dem Menschen aber sehr oft sehr viel besser helfen, weil man nicht nur die Schmerzen beseitigt, sondern auch den Gesundheitszustand allgemein verbessert. Dazu sind aber nicht nur ärztliche Therapien, sondern auch eine Änderung der Lebensweise notwendig.
In der naturheilkundlichen Therapie gilt immer: Nur wenn der Patient bereitwillig mitarbeitet, dann gelingt es oft sehr schnell und dauerhaft, Beschwerden zu vermindern und eine Krankheit zu beseitigen.
Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen
Jahrgang 1938, studierte Medizin in Münster, Lausanne und Berlin. Nach dem Staatsexamen durchlief er eine Ausbildung in verschiedenen Bereichen der Medizin, bevor er sich 1971 als praktischer Arzt niederließ. Zehn Jahre danach eröffnete er eine naturheilkundliche Fachklinik in der Rhön, die sich auf Therapien bei Schmerzen und Allergien sowie Erschöpfungszustände spezialisiert hat.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. med. Jürgen von Rosen
Schlosspark - Klinik
Fachklinik für ganzheitliche Naturmedizin
Fritz- Stamer-Straße 11
36129 Gersfeld-Rhön
Tel. 06654 160
www.schloss-klinik.de
Neuraltherapie
von Karin von Vopelius
23.12.2004 - heißt die Behandlung von Schmerzen und vegetativen oder körperlichen Funktionsstörungen durch Injektion eines Lokalanästhetikums. Dabei werden gestörte körperliche Regelkreise wieder hergestellt und es kommt zum Schwinden der schmerzhaften oder fehlerhaften Symptome. Das körperliche Gleichgewicht stellt sich wieder ein. Deshalb zählt man die Neuraltherapie auch zu den Regulationstherapien.
Ursprung der Neuraltherapie
Ferdinand Huneke, ein Düsseldorfer Arzt, behandelte 1940 eine Patientin mit starken Schulterschmerzen ohne Erfolg. Die Schmerzen verschwanden jedoch auf Anhieb, als er eine Entzündung am Unterschenkel mit einem procainhaltigen Mittel unterspritzte. Dieses sogenannte Sekundenphänomen (Huneke-Phänomen) veranlaßte die Brüder Ferdinand und Walter Huneke sich mit dieser Behandlungsform intensiv zu befassen und zu forschen. Die Neuraltherapie nach Huneke ist bis heute die Grundlage für die meisten neuraltherapeutischen Behandlungsformen geblieben.
Das Störfeld
Störfelder sind Bereiche im Körper, die aus verschiedensten Gründen eine Veränderung ihrer Form oder Funktion erfahren haben. Dafür kommen z.B. Narben, Entzündungen aller Art, Druckstellen, fehlerhafte Zähne, eitrige Mandeln etc. in Frage. Nicht die Größe des Störfeldes ist entscheidend, sondern die Tatsache, daß von dieser Quelle permanent fehlerhafte Impulse abgegeben werden. Eine winzige, kaum sichtbare Narbe kann möglicherweise weit mehr stören, als eine auffallend große.
Die Störfeldbeseitigung
Jede Veränderung im Körper führt stets zu einer Reaktion der gesamten Funktionseinheit. Das Störfeld ist also in der Lage, auch seine Umgebung negativ zu beeinflussen. Durch das Vegetativum stehen alle Zellen aller unserer Organe ständig in Verbindung. So werden permanent die Impulse von Nerven zu einzelnen Zellen weitergeleitet und umgekehrt. In diesem Leitungssystem beeinflusst das Störfeld also zunächst den Regelkreis, in den es direkt eingebunden ist. Wird das Störfeld nicht beseitigt und kann es ungehindert seine Fehlinformation durch den gesamten Körper senden, folgt irgendwann eine Abweichung in einem ganzen Segment, dann in einem ganzen Quadranten, dann auf einer Körperseite, und schließlich am ganzen Körper, bzw. an einer vom Störfeld weit entfernten Stelle.
Die neuraltherapeutische Störfeldbehandlung zielt auf eine Normalisierung der fehlerhaft arbeitenden Zellen. Ihre Funktion reguliert sich, das "Störfeuer" hört auf. Dadurch wird die vorher weitergeleitete Fehlinformation Schritt für Schritt vom Körper selbst korrigiert. Wenn der Körper diese Richtigstellung sehr schnell erreicht und so z.B. Schmerzzustände auf Anhieb beseitigt sind, spricht man vom Sekundenphänomen. Normalerweise sind 5 - 10 Behandlungen nötig.
Behandlung mit Neuraltherapie
Die Behandlung mit Neuraltherapie hat sich bereits bewährt bei z.B. Kopfschmerzen und Migräne, bei schmerzhaften Zuständen am Bewegungsapparat durch Entzündungen, Arthrosen, oder auch rheumatischen Ursachen, bei Tennisellenbogen, bei Beschwerden in den Nasennebenhöhlen, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Neuralgien und Paresen, Tinnitus u.v.m.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Karin von Vopelius
Ostendstrasse 99
90482 Nürnberg
www.vopelius.de
NLP
von Dr. med. Renate Ostertun
23.12.2004 - NLP steht für N euro- L inguistisches P rogrammieren und bietet vielfältige Möglichkeiten für Flexibilität, bessere Kommunikation und Motivation.
Es geht um die Fähigkeit, auf andere Menschen effektiv zu reagieren, ihr Weltbild zu verstehen, zu respektieren und von ihnen zu lernen.
Durch das Nutzen sämtlicher Sinneskanäle (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken), mit denen wir die Umwelt wahrnehmen, werden Erfahrungen abgespeichert und bewirken unser Verhalten.
Das Erkennen und Erweitern unserer Fähigkeiten gibt uns ungeahnte Möglichkeiten zu neuem Verhalten, man profitiert genauso im beruflichen / privaten Umfeld wie im Umgang mit sich selbst.
NLP ist keine eigenständige Therapie, sondern umfasst viele einzelne Methoden, die uns lehren, unsere eigenen Ressourcen besser zu nutzen.
Dabei handelt es sich nicht um ein aus der Theorie entwickeltes Konstrukt, sondern um eine Sammlung verschiedener bewährter Interventionsmuster aus Familienberatung, Gestalttherapie, Hypnose etc.
Wir setzen Methoden des NLP ein zur Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion und bei beruflichen sowie emotionalen Problemen.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. med. Renate Ostertun
Schauenburger Strasse 50
20095 Hamburg
www.dr-ostertun.de
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