Eigenblutbehandlung
von Andrea Bollmann
"Blut ist ein ganz besonderer Saft."
14.12.2004 - Die Erfahrungen gehen bis 1898 zurück. Diese Methode wurde erfolgreich bei Tbc und Lungenentzündung eingesetzt. Blut wird frisch aus der Vene entnommen und an einer anderen Stelle des Körpers tief in einen Muskel oder direkt unter die Haut injiziert.
Zeit der Sitzung
je ca. 20 Minuten
Die Therapie sollte über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Wirkung
Die körpereigene Abwehr wird angeregt, das Immunsystem stabilisiert. Selbstheilung erfolgt auf biologische natürliche Weise. Der Erfolg ist unabhängig von der Menge
Das Blut - ein "Informationsträger der Seele":
Schon 1500 v. Chr. empfohlen die alten Ägypter Blut als Heilmittel in Form von Menschenblutbädern zur Bekämpfung des Aussatzes.
Die erste therapeutische Bluttransfusion wurde mit Blut eines Lammes durchgeführt mittels dünnem Silberröhrchen. Die erste Transfusion von Mensch zu Mensch mittels Blutentnahme und Injektion in die Armvene wurde 1819 erwähnt.
Bei diesen historisch interessanten Berichten handelt es sich um Therapien mit Fremdblut, über heilende Eigenbluteffekte liest man erstmals 1876. 1898 schließlich wurde die erste Eigenblutnosode (entnommenes Eigenblut verdünnt mit Kochsalz) hergestellt und subkutan injiziert - erfolgreich eingesetzt bei Pneumonien und Tuberkulose.
In Folge wurde viel ausprobiert, immer wieder von Skeptikern verworfen und trotzdem kann man herauslesen
Eigenblut hat Heilwirkung
Der Erfolg ist unabhängig von der Menge
Der Wirkmechanismus wird im Sinne einer Reiztherapie verstanden
Bei der klassischen Eigenblutbehandlung wird etwa 0,1 bis max. 5,0 ml Blut aus der Vene entnommen. Anschließend wird dem Patienten das Blut unverändert und ohne Zeitverzögerung intrakutan, subkutan oder intramuskulär reinjiziert.
Die Behandlung sollte erfolgen
je akuter der Zustand, desto öfter (z.B. alle 2 Tage, dann reduzieren)
je chronischer der Zustand, desto seltener
(2x wöchentlich, dann 1x wöchentlich, später 14tägig, bzw. alle 3 Wochen)
Man kann dem entnommenen Eigenblut auch pflanzliche Heilmittel beimischen.
Ansonsten gibt es noch weitere Möglichkeiten, z.B.
HOT = hämatogene Oxydationstherapie nach WEHRLI
(das entnommene Venenblut wird mit Sauerstoff aufgeschäumt und anschließend mit UV-Licht bestrahlt)
Ozon-Eigenbluttherapie
Eigenblutbehandlung mit dem Hämoaktivator-N nach Dr.med. Höveler
(das Eigenblut wird zusätzlich aufbereitet und aktiviert)
Potenziertes Eigenblut (speziell in der Kinderheilkunde)
Die Reaktion
Das entnommene Blut wird vom Körper nicht mehr "erkannt", der Stoffwechsel wird angeregt und das Immunsystem produziert nun deutlich verstärkt Abwehrzellen (Antikörper).
Vorteile der Eigenbluttherapie
Selbstheilung auf biologisch, natürliche Weise!
Eigenblut ist unter anderem eine körpereigene Zelltherapie.
Die Eigenblutbehandlung stellt eine aktive Regulation und Regeneration des Immunsystems dar.
Eine Nebenwirkung kann ein leichter Temperaturanstieg sein. Das ist durchaus erwünscht, denn Fieber stimuliert das Immunsystem zusätzlich. Deswegen wird der erfahrene Therapeut nie zuviel Blut rückinjizieren, damit der Körper den Reiz bewältigen kann und damit Kreislaufprobleme oder Abszesse vermeiden.
Indikationen sind
Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Schlafmangel
Rheuma
Darmbeschwerden
Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Urtikaria)
Infektionskrankheiten (grippale Infekte, chron. Infekte der Luftwege, Hauteiterungen)
Chron. Infekte der Harnwege
Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme)
Schlecht heilende Wunden
Stoffwechselkrankheiten
Biologische Krebsbehandlung, insbesondere Krebsnachsorge
Durchblutungsstörungen
Infektabwehrschwäche, vornehmlich bei Kindern
In der Geriatrie (körperlicher und geistiger Leistungsabfall)
Stimulierung des Immunsystems
u.v.m.
Kontraindikationen bei
ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Funktionsstörungen der Leber oder der Nieren
Schilddrüsenproblem
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
©Andrea Bollmann
Hubertusstrasse 27
01129 Dresden
www.hpbollmann.de
Elektroakupunktur nach Voll
von Daniela Schott
15.12.2004 - Elektroakupunktur von Dr. Voll ist ein Verfahren, das zur Diagnostik und Therapie die Grundlagen der chinesischen Akupunktur und die Möglichkeiten der modernen Elektronik verbindet. Jeder Lebensvorgang in unserem Organismus setzt Energie in Bewegung, welche in den Meridianen fliesst und an den entsprechenden Akupunkturpunkten an Händen und Füssen gezielt messbar ist.
Die Erfassung und Kontrolle dieses Energiehaushalts bietet die Möglichkeit schon früh energetische Veränderungen zu erkennen und übergeordnete Ursachen von Krankheiten zu suchen und diese zu beheben. Der Organismus wird in seiner Ganzheit betrachtet.
Der Ursprung der Störung, nicht nur die Symptome werden behandelt.
Mit dem Resonanztest der EAV können Medikamente gezielt zur Behandlung der Krankheit ausgetestet werden.
Die Elektroakupunktur bietet ausserdem die Möglichkeit einer Therapie mit Reizstrom; mit niederfrequenten Strom-impulsen.
EAV Messung zur Diagnostik ("Übersichtsmessung")
Die EAV-Messungen erfolgen an Akupunkturpunkten der Haut an Händen, Füssen und im Gesicht. Dabei handelt es sich um Akupunkturpunkte an den klassischen Meridianen und an den von Voll beschriebenen relevanten "Akupunkturgefäße". Für eine Übersichtsmessung zur Erfassung aller Regelsysteme sind ca. 120 -140 Messpunkte erforderlich, die dann zu dokumentieren sind.

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An dieser Zeichnung sind die Messpunkt am Daumen
für das Lymphgefäß und am kleinen Finger für
die Punkte das Herz betreffend dargestellt. |
Was passiert bei einer Messung?
Der Therapeut wird zunächst eine Hand des Patienten nehmen, in der anderen Hand hält der Patient einen Messingstab - die negative Elektrode.
In der eigenen Hand hält der Therapeut den Messgriffel - die positive Elektrode - der, wie der Messingstab, mittels Kabel mit dem Messgerät verbunden ist. Nun kommt beim Andrücken des Messgriffels ein Kontakt zustande. Sie können dabei selbst beobachten, wie weit der Zeiger des Messgerätes ausschlägt, wenn ein Akupunkturpunkt gemessen wird.
Therapie mit Hilfe der EAV
Die Therapie in der Elektroakupunktur kann mit Hilfe von
Reizstrom oder / und medikamentös erfolgen.
Durch Applikation unterschiedlicher Reizstromqualitäten ist es möglich, sowohl großflächig mit Hilfe von Roll- oder Flächenelektroden wie auch mit der Punktelektrode an pathologisch veränderten Messpunkten die abweichenden Messwerte in Richtung auszugleichen. Damit ist meist
kurzfristig eine Besserung der Gewebsfunktionen zu erreichen.
Möglichkeiten der Elektroakupunktur nach Voll
1. Diagnose und Feststellung der Stärke des entzündlichen oder degenerativen Geschehens.
2. Reizstromtest zur Herddiagnostik und Aktivierung inaktiver Herde.
3. Feststellung der ätiologischen Faktoren der Erkrankung mit Nosoden.
4. Nach isopathischem Verfahren können Giftstoffe im Körper ermittelt und gezielt therapiert werden.
5. Alle Medikamente lassen sich auf Verträglichkeit und Dosierung genau testen.
6. Da das Netzwerk der Akupunkturpunkte Krankheiten durch energetische Veränderungen schon in ihrer Entstehung meßbar zeigt, kann mit der EAV Vorsorgetherapie betrieben werden.
7. Allergien - Unverträglichkeiten können getestet und deren Ursachen ermittelt werden.
Die Elektroakupunktur nach Voll ist vom Konzept her - aus der klassischen chinesischen Medizin entwickelt - eine ganzheitsmedizinische Methode. Behandlungen, Diagnose und Therapie sind völlig ungefährlich. Die zur Messung erforderliche Spannung in Volt ist geringer als die einer kleinen Taschenlampenbatterie - nur 0,98 Volt.
Erwarten Sie aber auch nicht, dass Sie nach einem Test gleich gesund sind! Denken Sie einmal daran, dass Ihr Körper seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten auf den jetzigen Krankheitszustand zusteuerte.
Also geben Sie Ihrem Körper eine Chance, sich mit der Elektroakupunktur nach Voll wieder zu regenerieren und Herd- und Krankheitsgeschehen abzubauen! Das sind Prozesse, die lange Therapiezeiten erfordern.
Geschichtliches zur EAV
Dr. med. Reinhold Voll aus Plochingen versuchte um 1950 das energetische Geschehen der Akupunktur (Grundlage der chinesischen Diagnostik und Therapie) mit Hilfe eines Gerätes, welches Widerstands- bzw. Leitwertmessungen an den klassischen Akupunkturpunkten erlaubte, transparent zu machen. Mit diesem Messgerät bestätigte sich Volls Idee,
die Erhebung des energetischen Status zu vereinfachen. Es zeigte sich, dass Akupunkturpunkte ein anderes, messbares, elektrisches Verhalten zeigen als die umgebende Haut. Darüber hinaus ließ sich nachweisen,dass die Höhe des Leitwertes während eines Krankheitsverlaufs von zugehörigen Organen (gemäß der chinesischen Akupunkturlehre) einen
Anhalt auf die Intensität der Krankheitsgeschehen gibt. Am Boitzmann- Institut in Wien hat man durch Messungen nachgewiesen und die Entdeckung von Voll bestätigt, dass jedes Organ Energie produziert. Zudem entdeckte und definierte Voll zusätzliche Messpunkte, die der klassischen Akupunkturlehre unbekannt waren, z.B. das Lymphgefäß.
Mit der Entwicklung der EAV ist Dr. R. Voll nicht nur die exakte Ortung und organbezügliche Bedeutung der Akupunkturpunkte gelungen, sondern auch die diagnostische Wertung der gemessenen Akupunkturpunkte.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Daniela Schott
Silberburgstrasse 157/1
70178 Stuttgart
http://home.arcor.de/daniela.schott
Entgiftung
von Dr. Cornelia Weber
15.12.2004- Entgiften bedeutet, die im Bindegewebe und in den Gefäßen abgelagerten Schlacken zu mobilisieren und deren verstärkte Ausscheidung über Darm, Nieren, Lunge und Haut zu aktivieren, d.h. den Organismus bei der inneren Reinigung zu unterstützen. Durch die vermehrte Ausleitung von Ablagerungen werden Stauungen im Blut- und Lymphsystem beseitigt und schädliche Stoffwechselprodukte, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Gewebe abtransportiert. Der Organismus wird entlastet, Stoffwechselprozesse angeregt, Schmerzzustände positiv beeinflußt und vor allem die körpereigene Abwehr, d.h. das Immunsystem, gestärkt.
Eine Verschlackung der Körpergewebe und Gefäße entsteht einerseits durch natürliche Stoffwechselprozesse, andereseits durch chronische Belastungen wie Fehl- und Überernährung, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Genußmittel, Medikamente, Industriechemikalien, Schwermetalle, Inhalationsallergene und elektromagnetische Wellen.
Die Entgiftungstherapie zählt zu den wichtigsten Grundbehandlungen in der Naturheilpraxis, die vor jeder kausalen Behandlung durchgeführt werden sollte.
Schröpfen
Die Schröpfkopftherapie zählt zu den ältesten Heilverfahren und ist vermutlich seit ca. 5000 Jahren bekannt. Durch das Setzen von evakuierten Schröpfköpfen wird eine Saugwirkung auf die Haut und das darunterliegende Gewebe ausgeübt, die zu einer verstärkten Durchblutung mit kleinen Blutaustritten in das Gewebe führt.
Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt sowie Verspannungen und Gelosen der Muskulatur beseitigt. Über die Reflexzonen wirkt das Schröpfen auch auf die inneren Organe, die dadurch gezielt behandelt und Spasmen gelöst werden können. Der schmerzlindernde Effekt in der Reflexzone wird durch die Freisetzung von Endorphinen und den verstärkten Abbau von Prostaglandienen verursacht und die Selbstregulation angeregt.
Baunscheidtieren
Mit Hilfe des Baunscheidtier-Gerätes ("Lebenswecker") wird die Haut auf dem Rücken leicht eingeritzt und mit einer Mischung aus leicht hautreizenden Stoffen eingerieben, die drei bis fünf Tage dort verbleibt. Durch die Hautreizung wird reflektorisch die Durchblutung angeregt und dadurch die den Segmenten zugeordneten Organe der Lymphabfluß aktiviert sowie Gift- und Schlackenstoffe ausgeleitet. Durch die künstlich hervorgerufene Entzündung wird das Immunsystem stimuliert und die Abwehrkräfte gestärkt.
Medikamente
In der Naturheilkunde stehen verschieden pflanzliche Präparate zur gezielten Anregung der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane zur Verfügung, die oral oder als Injektionen verabreicht werden können.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. Cornelia Weber
Rudolf- Diesel- Strasse 10
61267 Neu- Anspach
www.naturheilpraxis-c-weber.de
Erdstrahlen und Krebs
von Dr. Ulrike Banis
15.12.2004 - Was haben denn Erdstrahlen mit Krebs zu tun, wird sich mancher Leser fragen?
...."Meine Ärzte haben eine Krebserkrankung bei mir festgestellt, vielleicht wurde ich schon operiert, bestrahlt oder einer Chemotherapie unterzogen, aber Erdstrahlen? An so einen Hokuspokus glaube ich nicht. Das sind doch alles Scharlatane, die den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Da wird mit der verständlichen Angst der Krebskranken ein Geschäft gemacht usw"......
Liebe Leser, so oder ähnlich habe ich, eine Ärztin für Naturheilkunde mit langjähriger Praxiserfahrung, auch gedacht, bis der berühmte "Zufall" mir die Augen öffnete.
Ich bin die Mutter eines Knaben, der seit einem Umzug im Alter von drei Jahren keine Nacht mehr richtig schlief, sondern schon in aller Herrgottsfrühe - meist zwischen vier und fünf Uhr morgens - in der Wohnung umhergeisterte. Das fand ich für ein Kind seines Alters nicht normal, wußte mir aber nicht zu helfen.
Eines Tages sagte mein Mann: "Laß uns doch einmal einen Rutengänger holen, vielleicht liegt das Kind ja auf einem gestörten Platz." Gesagt, getan.
Der Rutengänger kam, und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Nicht nur, daß das Kinderbett auf einer Erdverwerfung stand - der Begriff sagte mir damals nicht das Geringste - unser Kind hatte darüber hinaus einen Haufen elektrostatisch aufgeladener Kuscheltiere rings um sein Bett; durch den "Elektrosmog" konnte das kleine Gehirn nicht zur Ruhe kommen.
Wir redeten also mit Engelszungen auf das Kind ein, sich von den geliebten Kuscheltieren zu trennen, die einen neuen Schlafplatz im Keller fanden, zugleich verschoben wir sein Bett an die Stelle, die der Rutengänger uns angewiesen hatte, drehten die Strom-Sicherung fürs Kinderzimmer in der Nacht heraus - und warteten gespannt, was passieren würde.
Mein Kind schlief durch bis morgens um halb acht, nicht nur in jener Nacht, sondern andauernd. Gleichzeitig wurde er weniger gereizt, ausdauernder in seinem Spielverhalten, weniger infektanfällig, gedieh besser und entwickelte sich sehr vorteilhaft.
Damit war meine Neugier geweckt. Wenn eine solch einfache Maßnahme wie das Verschieben eines Bettes solch dramatisch positive Veränderungen nach sich zog, wollte ich der Sache forscherisch nachgehen.
Der Rutengänger hatte mir im Gespräch von schrecklichen Fällen erzählt, wo krebskranke Menschen jahrelang an belasteten Plätzen gelegen hatten, oft noch auf sogenannten "Abschirmmatten", und immer kränker geworden waren.
Häufig habe er als Argument gehört, das Umstellen des Bettes sorge dafür, daß das Schlafzimmer nicht mehr "schön" aussehe! Darauf entgegnete er: "Wollen Sie schön schlafen, oder gesund?"
Kurzum, ich begann, systematisch all die Krebskranken in meiner Praxis durchzutesten. Da ich kinesiologisch arbeite, war es leicht, die Patienten einem kurzen Muskeltest zu unterziehen. Dieser dauert nur wenige Minuten, und ist in den Händen eines erfahrenen Diagnostikers sehr aussagefähig.
Ich wollte wissen, ob und wenn ja, wieviele von ihnen auf "schlechten" Bettplätzen lagen.
Dabei traf mich die Erkenntnis wie eine Keule: Von all meinen krebskranken Patientinnen und Patienten hatte nicht ein einziger einen ungestörten Bettplatz!!
Ich versuchte, all diese Patienten zu bewegen, ihren Bettplatz von einem Rutengänger untersuchen zu lassen, und, um das ganze "wissenschaftlicher" zu machen, bat ich darum, dem Rutengänger nicht mitzuteilen, woran sie erkrankt waren. Gleichzeitig sollte der Rutengänger mir von jeder Bettplatzuntersuchung eine Zeichnung machen und zuschicken.
Auf diese Art wollte ich überprüfen, welche Art Belastungszone welche Effekte macht, ob es eine Art gemeinsames Muster gäbe, ob die Lokalisation des Krebses übereinstimme mit bestimmten Erdstrahlenzonen, den sogenannten geopathogenen Zonen. (geo= die Erde, pathogen= krankmachend)
Bei der Überprüfung der Bettplatzbilder im Zusammenhang mit den jeweiligen Diagnosen traf mich der Keulenschlag ein zweites Mal:
Die Zone der maximalen geopathogenen Belastung war jedesmal auch der Bereich, wo eine Krebserkrankung klinisch sichtbar wurde.
Das heißt, wenn z.B. die rechte Brust der Bereich war, wo sich eine Wasserader mit einer Erdverwerfung oder einem Bruch kreuzte, dazu noch kombiniert mit einer Currykreuzung (benannt nach dem Entdecker, einem amerikanischen Arzt) oder einem Globalgitter (zuerst beschrieben von Dr. Hartmann, einem Arzt aus Eberbach bei Heidelberg), oder/und einer erheblichen Elektrobelastung, dann war mit Sicherheit der klinische Befund: Brustkrebs rechts. - siehe nachfolgende Skizze:
Hieß das jetzt, daß Erdstrahlen die Krebsauslöser sind?
Entsteht Krebs ausschließlich, weil jemand seinen Schlafplatz falsch wählt?
Spielt alles Andere keine Rolle, wie Ernährung, Rauchen, Alkohol, Stress, Giftstoffe, vererbte Schwachpunkte etc?
So einfach konnte es nicht sein.
Ich begann, alle verfügbare Literatur über Erdstrahlen zu wälzen, und entdeckte, daß alle Autoren sich darüber einig waren, daß die Erdstrahlen die normale Kommunikation zwischen den Körperzellen stören, und das vegetative Nervensystem in seiner Funktion stören.
Was heißt das für die Praxis?
Unser Körper ist so angelegt, daß bei einem Gesunden unsere "Killerzellen"
- ja, die heißen wirklich so - zu jedem Zeitpunkt von den Gewebezellen darüber informiert werden können, wo sich gerade Krebszellen gebildet haben. Jeder Gesunde bildet während seines Lebens auch Krebszellen, das ist bei der Kompliziertheit unserer Stoffwechselvorgänge unausweichlich, nur haben diese im Normalfall keine Chance, zu überleben, denn sie werden schnellstens gefressen, bevor sie sich vermehren können.
Haben jedoch die Zellen untereinander nicht mehr die Möglichkeit, sich zu "unterhalten" und Informationen schnell auszutauschen, dann können Krebszellen diesen Zustand ausnutzen, und sich ungehemmt vermehren.
Das vegetative Nervensystem, also all die Nerven, die nicht unserem Willen unterliegen,(also nichts mit willkürlichen Bewegungen zu tun haben), bekommen von den Erdstrahlen ebenfalls falsche, irreleitende Botschaften. Diese wiederum führen dann zu Symptomen, die die Ärzte als vegetative Fehlsteuerungen bezeichnen, sozusagen eine Unordnung im geregelten, harmonischen Ablauf des Organismus.
Die wichtigsten Symptome einer geopathischen Belastung sind:
Unruhiger, gestückelter Schlaf
Einschlafstörungen
Alpträume
Bettflucht
Müdigkeit nach dem Erwachen
Abnorme Ermüdbarkeit
Chronizität von Beschwerden
Beschwerden, die trotz Behandlung nicht besser werden
Auffällige Blässe
Muskelverspannungen
Depression
Unklare Ängste
Hormonstörungen
Konzentrationsstörungen
Herzrhythmusstörungen
Diffuse Missbefindlichkeit
Rheumatische Beschwerden
Das bedeutete für mich, daß die Erdstrahlen zwar nicht die Ursache dafür sind, daß jemand eine Krebserkrankung bekommt, aber einer der wichtigen Faktoren, die bestimmen, wo im Körper der Krebs sich zeigt.
Einige Vertreter der Schulmedizin sind immer noch der Meinung, Krebs sei ein örtlich eingegrenztes Problem, das sich mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie lösen ließe.
Die traurigen Sterbestatistiken belehren uns aber eines Besseren: Krebs ist von allem Anfang an ein Problem des ganzen Körpers, und kann auch nur unter Berücksichtigung des Gesamtkörpers angegangen werden.
Wenn Geopathien die Unterhaltung der Zellen untereinander stören können, und auch das vegetative Nervensystem mit falschen Botschaften aus dem Gleichgewicht bringen können, müssen wir uns doch die Frage stellen:"Welche Faktoren können so etwas auch noch?"
Damit sind wir dann bei den Giftstoffen, bei unterschiedlichen Streßfaktoren, bei der Darmflora, bei der Verschlackung des Bindegewebes usw.
Meines Erachtens sind es neben Ernährung und Bewegung -bzw. einem Mangel oder einer Fehlerhaftigkeit dieser beiden - vor allem die seelischen Probleme, die einen Menschen enorm aus seinem Gleichgewicht bringen können.
Man braucht nur an Dinge wie Liebeskummer, berufliche Enttäuschungen, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Ärger in der Familie oder am Arbeitsplatz, Zwistigkeiten mit den Nachbarn, Einsamkeit, Umzug in eine fremde Stadt, Tod von Verwandten oder Freunden zu denken, um sich klar zu machen, auf welch vielfältige Art und Weise die menschliche Seele verletzt werden kann.
Diese Verletzungen machen sich auch im Körper bemerkbar. Davon zeugen zahlreiche Redensarten, wie: "Dem ist eine Laus über die Leber gelaufen", "Gelb vor Neid sein", "vor Aufregung schlägt ihm das Herz bis zum Hals", "der hat Schiß in der Bux", "das ist ihm an die Nieren gegangen", "das bricht ihm das Herz", um nur einige zu nennen.
Die sinnvolle Behandlung der drei wichtigen Säulen:
Ernährung- Bewegung- Psyche
würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen, ich werde aber später auf einige wichtige Grundzüge noch eingehen.
Doch zurück zu den Geopathien.
Es ließ mir keine Ruhe, der Frage nachzugehen, ob die oben geschilderten Symptome einer geopathischen Belastung nur bei Krebspatienten zu finden sind, wie häufig Geopathien überhaupt sind, und was jeder selber tun kann, um sich schon vorbeugend vor diesen Effekten zu schützen.
Ich stieß auf folgende, für mich völlig verblüffende, Tatsache.
Geopathische Belastungen sind in der täglichen Praxis ein häufiges Problem, weil jedes zehnte bis jedes fünfte Bett mässig stark bis sehr stark geopathisch gestört ist.
Ich kam darauf, wie auf so vieles, durch Versuch und Irrtum. Ich habe mir alle chronisch kranken Patienten vorgenommen, oder solche, bei denen meine üblichen naturheilkundlichen Therapien nicht oder nur unzureichend "angeschlagen" hatten, und habe diesen Personenkreis mit meiner Geopathie-ampulle untersucht.
Dabei zeigte sich, daß fast alle "Therapieversager" und viele der chronisch Kranken ebenfalls eine geopathische Belastung hatten, und auch hier wiederum mit den Symptomen an der Stelle, an der auch das Maximum der Erdstrahlenbelastung war!!
Daraus folgerte ich, daß die Geopathie die Heilimpulse einer naturheilkundlichen Behandlung schluckt wie ein Faß ohne Boden, daß viele Effekte versickern, und, solange die geopathische Belastung anhält, nur etwa 10% Verbesserung des Zustandes zu erreichen war.
Das ist natürlich eine Rate, mit der kein Patient zufrieden sein kann, und auch kein guter Therapeut.
Nicht alle Patienten spüren jedoch in gleicher Weise, daß sie auf einem schlechten Platz liegen. Das Empfinden dieser Störung hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen scheint es generell so zu sein, daß Frauen empfindlicher reagieren als Männer, daß von Hause aus robuste Naturen diese Störungen besser verkraften können als zartere Gemüter - und deswegen auch nicht klagen, daß die Störungen von Schlaf oder Befindlichkeit oft aber auch anderen Faktoren zugeschrieben werden, wie spätem Essen, Aufregungen, Streß, Straßenlärm usw.
Ich kenne Fälle von Menschen, die über 30 Jahre "falsch" lagen, und "nur" unter Kreuzschmerzen und Durchschlafstörungen litten, ich kenne aber auch Fälle, wo jemand nur 2 Jahre auf einem schlechten Platz lag, um dann schwer zu erkranken.
Was folgerte ich daraus?
Eine naturheilkundliche Behandlung bei Krebserkrankungen, und auch bei anderen chronischen Erkrankungen, kann nur dann ein Maximum an Erfolg bringen, wenn zuvor die Geopathie beseitigt wird.
Diese Schlußfolgerung habe nicht nur ich getroffen, sondern ich fand in der Literatur einen prominenten Vorstreiter: Der berühmte Professor Sauerbruch, zu seiner Zeit ein begnadeter Chirurg, empfahl all seinen Krebspatienten, wenn er sie nach der Operation nach Hause entließ, sich nicht mehr in das Bett zu legen, in dem sie krank geworden waren. Das heißt, er empfahl in einfachen Worten, den Bettplatz zu wechseln!!
Wie kann man als betroffener Patient jetzt vorgehen?
Zunächst suche man sich einen guten Rutengänger. Das hört sich leichter an, als es ist.
Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe Verbände und Institute © (Adressen am Ende des Artikels), die sich mit dem Phänomen Rutengehen und Erdstrahlen beschäftigen.
Und ich muß leider sagen, daß es auch etliche Scharlatane gibt, vor denen zu warnen
ich nicht müde werde.
Ein guter Rutengänger wird niemals irgendeine Art von "Abschirmmethode gegen Erdstrahlen" empfehlen oder gar verkaufen!!
Nach den Erfahrungen zahlreicher Therapeuten gibt es keine Abschirmmöglichkeit gegen Erdstrahlen. Die Erdstrahlen oder Wasseradern ändern ihre Position nicht, nur weil sich ein Proband eine Kupfermatte ins Bett legt, ein spezielles Magnetkissen verwendet, oder sich die Abbildungen irgendwelcher ägyptischer Pyramiden um die Bettpfosten klebt!
Mit solchen "Tricks" kann man lediglich der Bequemlichkeit vieler Menschen entgegenkommen, die lieber etwas kaufen, als etwas zu ändern.
Abschirmmethoden können aber eines: Sie verhindern die Rutenreaktion des Rutengängers.
Das ist ein Effekt, als halte man sich selbst die Augen zu, und würde dabei behaupten:"So, jetzt sieht mich keiner mehr". Der einzige, der dabei betrogen wird, ist der Patient, und der bezahlt mit Geld - und seiner Gesundheit.
Ich gebe zu, es ist mit Aufwand verbunden, ein Schlafzimmer umzustellen, dabei sogar Schränke bewegen zu müssen. Das Ergebnis sieht auch in manchen Fällen nicht gerade aus wie aus einem Einrichtungsjournal, aber bei den Geopathien und ihren Folgen geht es auch nicht um Ästhetik, sondern um Gesundheit.
Es geht darum, den Körper eines krebskranken Menschen, der von vorne herein maximal belastet ist (sonst wäre er nicht krank geworden), mit allen Möglichkeiten von möglichst vielen Schädigungsfaktoren zu befreien.
Viele Kollegen benutzen zur Erklärung das Modell des Mülleimers, der zum Überlaufen voll ist. Erst, wenn ein Großteil des angehäuften "Mülls" entfernt wurde, kann der Körper Belastungen von außen wieder verkraften.
Was kann man als Betroffener selber noch tun?
Einige werden es nicht gerne hören, aber ein krebskranker Organismus braucht eine möglichst natürliche Umgebung, um seine Selbstheilungskräfte aktivieren zu können.
In unserer Zivilisation wird uns das schwer genug gemacht.
Überall stehen Hochspannungsmasten, in fast jeder Wohnung gibt es einen Fernseher, eine Stereoanlage, oft noch einen Computer oder auch ein Handy, und darüberhinaus allgegenwärtig den elektrischen Strom.
Es ist also für von Krebs betroffene Menschen wichtig, achtsam zu sein für solche Störfaktoren.
Auch für bislang noch Gesunde ist es sicher nützlich, die nachfolgenden Tipps zu beherzigen. (Wer von uns weiß schon, was unerkannt in uns schlummert, inwieweit unser Organismus schon mit "zuviel Müll" zu kämpfen hat - sichtbar wird die ganze Katastrophe erst, wenn ernsthafte Krankheiten "ausbrechen".)
Wichtige Tipps sind demnach:
Zwingend: Entfernen von Fernseher, Computer und Radiowecker aus dem Schlafzimmer (die Spulen und Magneten in diesen Geräten geben Störimpulse an das vegetative Nervensystem)
Möglichst: Entfernen aller Spiegel im Schlafzimmer ( Spiegel können Störimpulse und Wellen reflektieren und verstärken)
Zwingend: Rausdrehen der Stromsicherungen fürs Schlafzimmer nachts (Strom stört die selbst stromproduzierenden Organe unseres Körpers - Herz, Gehirn, Muskulatur)
Zwingend: Installieren eines Netzfreischalters - schaltet den Strom im gesamten Raum ab, sobald die letzte Stromquelle ausgeschaltet wird.
Möglichst: Entfernen aller elektrostatisch aufladenden Dinge ( Kuscheltiere, Teppiche, Tagesdecken aus Synthetik) aus dem Schlafbereich
Optimalerweise auch noch das Entfernen von Metallgegenständen ( Bettrost aus Metall, Federkernmatratze, Gardinenringe aus Metall,) aus dem Schlafbereich
Möglichst: Kein Essen aus der Mikrowelle, alle Nahrung so frisch wie möglich besorgen und verwenden
Nahrungszubereitung so schonend wie möglich, so viel wie möglich ungekocht verzehren
Möglichst unbehandelte und unveränderte Nahrungsmittel verwenden (nach der Kurzformel: Man kann alles essen, was wächst, und am besten gleich erntefrisch essen).
Ich möchte hier nicht missverstanden werden. Ich predige nicht den Verzicht auf Genüsse!
Es ist für einen Menschen und seine Seele sicher schädlicher, sich Tag für Tag verbissen "gesund" zu ernähren, wenn ihm eine solche Kost nicht auch schmeckt.
Schmackhaftigkeit und Genuss sind außerordentlich wichtig für die Heilung. Und Genuss heißt für eine Naschkatze vielleicht eine große Portion Mousse au chocolat, für einen anderen ist es die Rote vom Grill, für den dritten ein gelegentliches Viertel Rotwein, für den vierten eine genussvolle Zigarette in fröhlicher Runde usw.
Was ich sagen möchte, ist, dass der Geist, in dem wir bestimmte Dinge tun, oder andere lassen, eine größere Rolle spielt, als allgemein angenommen wird.
Also nicht, was wir tun, ist alleine ausschlaggebend, sondern auch, wie wir es tun.
Meine Erfahrungen mit Patienten, die an Krebs erkrankten, waren über die Jahre die, daß diese Menschen ohnehin schon voller Angst stecken. Kein Wunder, möchte man sagen, bei all den Veröffentlichungen, die klar machen, daß Krebs eine schreckliche Geissel ist, meistens tödlich, mit viel Leiden und Schmerz verknüpft; mit all den Informationen darüber, daß es in der Schulmedizin keine Patentlösungen gegen das Krebsproblem gibt, die gängigen Therapien scheußliche Nebenwirkungen haben, von Haarausfall bis zum Erbrechen, Darmblutungen etc.
Ich fand es daher immer ausgesprochen wichtig, die Patienten darauf hinzuweisen, daß sie nicht ihr Krebs sind, sondern daß sie viele gesunde Bereiche in sich haben, die es zu fördern gilt.
Ich habe in den Gesprächen häufig gefragt:"Wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten, oder wenn die Fee mit den drei Wünschen käme, was würden Sie in ihrem Leben ändern?" - und erhielt oft sehr aufschlußreiche Antworten, die mir und dem Patienten gezeigt haben, in welche Richtung die Veränderungen zielen müssen, damit es ihm besser geht.
Oder wie manche Esoteriker es ausdrücken würden - damit seine Seele gerne im Haus des Körpers wohnenbleibt.
Es kann also nicht Ziel der Beratung sein, ängstigende, wenn auch gut gemeinte Ratschläge zu verteilen, sondern der Therapeut und der Patient gleichermaßen sollten sich auf den Weg machen, dem Klienten die Lust und die Freude am Leben wieder zugänglich zu machen.
Dazu kann das Lachen dienen, die Aktivierung alter, fast vergessener Hobbies, die Muße und Ruhe, auch das Faulsein anstatt ständiger Arbeit und Aktivität, es kann eine berufliche oder familiäre "Auszeit" sein, das Nachdenken über und Aussprechen von wirklichen echten Wünschen, die Annäherung an das, was das Leben eigentlich ausmacht.
Interessanterweise passieren auf diesem Weg meist zwei Dinge.
Erstens ändern viele Patienten ganz von sich aus, ohne Druck und "Du mußt", gesundheitsschädliche Gewohnheiten, zum zweiten kommen sehr schnell die zugrundeliegenden seelischen Konflikte ans Tageslicht.
Die seelischen Konflikte und der Krebs:
Über die Zusammenhänge zwischen seelischen Belastungen und dem Ausbrechen einer Krebserkrankung ist schon sehr vieles geschrieben worden. Ich denke nur an die Theorien von Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen, die sicher als Denkanregung im einen oder anderen Fall hilfreich sind, mir im allgemeinen aber so vorkommen, als würden sie dem Kranken zusätzlich zu seiner Erkrankung auch noch ein schlechtes Gewissen einbläuen. Für mich klingt manches so wie:"Du bist ja selbst schuld, daß Du krank geworden bist, warum hast Du nicht dies oder jenes getan, gelassen, geändert..."
Die Theorien der "Neuen Medizin" von Dr. Hamer, der das Vorhandensein von Narbenherden im Gehirn -Folge eines seelischen Trauma - als einzige Krebsursache ansieht, gehen in eine ähnliche Richtung. Auch hier wird Heilung in Aussicht gestellt, wenn es dem Betroffenen gelingt, seine seelischen Schocks aufzulösen. Gelingt es ihm nicht, dann geschieht es ihm sozusagen recht, wenn er krank ist und bleibt.
Ich stehe diesen Theorien etwas distanziert gegenüber, weil ich mir wiederum denke, so einfach kann es sich ein Therapeut nicht machen. Ich bin kein Freund von Extremen, sondern versuche, in meiner Arbeit einen Mittelweg unter Verwendung aller nützlichen Anteile aus Schulmedizin, Naturheilkunde, Volkswissen und geistigen Gesetzen zu finden.
Es ist sicher wahr, daß der Patient die Verantwortung trägt, für alles, was er mit sich macht und machen läßt, aber da der Patient im allgemeinen weniger Sachwissen hat als der Therapeut, kommt auch diesem die Aufgabe zu, den Patienten zu beraten, und damit eine Teilverantwortung.
Wenn ich mir anschaue, in wievielen Kliniken kein Verantwortlicher über gesunde Ernährung Bescheid weiß und diese dem Kranken auch zur Verfügung stellt, wenn ich mir anhöre, mit welcher Verachtung manche Kollegen über die naturheilkundlichen Therapieansätze sprechen (wohlgemerkt, ohne sie zu kennen!!), dann kommen mir doch erhebliche Zweifel, ob diese Kollegen ihre Verantwortung, sich wenigstens umfassend zu informieren, wirklich ernst nehmen. Diese Verweigerung, über den eigenen Horizont hinauszublicken, hat auch etwas von einer Extremposition an sich.
Ganz sicher ist es so, dass ungelöste seelische Konflikte oder Traumen einen Menschen krank machen können, aber ist es so sicher, dass der einzelne dafür die Verantwortung trägt?
Ich kenne viele Fälle reizender, liebevoller Menschen, die krank geworden sind, weil ihr Umfeld lieblos oder zerstörerisch war, wo familiäre Verstrickungen über Generationen (siehe Literaturverzeichnis Bert Hellinger) ein krankmachendes Milieu geschaffen haben. Andere Theorien sprechen von karmischen Belastungen, die in diesem Leben abgearbeitet werden müssen, und oftmals von Krankheit begleitet werden.
Wo also nehmen viele "Seelenergründer" ihre felsenfeste Sicherheit her, dass die von ihnen verkündeten Theorien der Weisheit letzter Schluss sind?
In meiner Arbeit mit krebskranken Menschen habe ich viele Dinge gelernt.
Eine ganz wichtige Erkenntnis war, dass die Seele des Kranken definitiv bestimmt, was passiert. Den Willen dieser Seele gilt es, zu respektieren.
Als Therapeuten können wir "keinen Hund zum Jagen tragen", soll heißen, wir können den inneren Arzt in jedem Patienten unterstützen, begleiten, aber niemals ummodeln oder austricksen.
Wir können nur behutsam versuchen, die versteckten seelischen Konflikte aufzufinden und Hilfestellungen anbieten, um die Verarbeitung zu erleichtern.
Als unschätzbare Hilfe haben sich in meiner Arbeit mit Patienten folgende Hilfsmittel erwiesen:
Das Gespräch unter Einbeziehung von Trauminhalten, spontanen Ideen und dergleichen
Die Visualisierungen nach Simonton oder positive Affirmationen
Das Malen von Bildern zu bestimmten erinnerten Bildern
Die Atementspannung und ähnliche Techniken wie Muskelentspannung nach Jacobsen
Die Austestung der gestörten vegetativen Zentren und der begleitenden Konflikte.
Mein Mann und ich haben in der Praxis das Verfahren der "Psychosomatischen Energetik" entwickelt, das sich in der Begleitung und Behandlung chronischer Krankheiten als unübertroffene Hilfe erwiesen hat.
Mittels eines energetischen Testgerätes und zugehöriger Testampullen konnten wir dabei klar erkennen, in welcher energetischen Verfassung sich ein Mensch befindet, ob er sich beispielsweise energiegeladen und fit fühlt, oder erschöpft und ausgelaugt.
Das ist insofern von Bedeutung, als Menschen dazu neigen, sich an schlechte Zustände zu gewöhnen, und sie nicht mehr wahrzunehmen, dieser Energiemangel aber große Bedeutung für deren Belastbarkeit - auch für therapeutische Eingriffe - hat.
Wir konnten feststellen, in welchen Bereichen des Körpers der Mensch ein Energiedefizit hat, beispielsweise im Becken, im Bauch oder Kopf, welche Ebene seiner Lebendigkeit davon am meisten betroffen ist, welche Konflikte derzeit akut zur Betrachtung und Bearbeitung anstehen und wie schwerwiegend diese Konflikte als "Energieräuber" wirken.
Warum rauben seelische Konflikte Energie?
Wir konnten mit unseren Untersuchungen feststellen, dass regelmäßig dann, wenn ein Mensch in einer energetisch schlechten Verfassung ist, ein seelischer Konflikt bei ihm vorliegt. Diese Konflikte schleppt er in seinem Energiefeld immer mit sich, und es geht ihm umso schlechter, je größer dieser Konflikt ist.
Es scheint so zu sein, dass seelische Konflikte ein energetisches Eigenleben führen, und sich von der Lebenskraft des Erkrankten nähren.
Jeder weiß, dass Sorgen, Ängste und Nöte uns energetisch auslaugen, schwach und mutlos machen. Solche Zustände kennt jeder von uns, sie können sich jedoch auch im verborgenen abspielen und über lange Zeit anhalten.
Durch die lange Dauer wird der Körper grundlegend geschwächt, seine vegetative Eigensteuerung wird gestört, und seine Reparaturmechanismen laufen langsamer ab.
Solange die Konflikte nicht gelöst werden, fehlt dem Körper genau die Energie, die der Konflikt gespeichert hat.
Diese Konfliktenergie erhält der Körper zurück, sobald die Konflikte "schrumpfen" - das konnten wir messen und anhand der Befindlichkeit unserer Patienten beweisen.
Durch spezielle homöopathische Mischtropfen haben wir darüber hinaus die Möglichkeit, den Verarbeitungsprozess bei unseren Krebspatienten (aber nicht nur bei diesen) wirksam zu unterstützen. (Inzwischen arbeiten über 400 Therapeuten in ganz Deutschland nach dieser Methode). Die Tropfen helfen mit, die Konflikte zum Schrumpfen zu bringen, und den Patienten zu mehr Vitalität zu verhelfen.
Die Patienten erzählten mir, nach Einnahme der Tropfen (Emvita, Chavita) hätten sie sehr lebhafte Träume bekommen, die sie oftmals der Lösung ihrer Probleme nähergebracht hätten, oder aber sie hätten neue Ideen bekommen, wie bestimmte Dinge angegangen werden könnten. Insgesamt wurde berichtet, sie hätten sich wohler in ihrer Haut gefühlt, echter und lebendiger.
Oft konnte ich diese Aussagen in einem Gespräch weiterspinnen, als Anknüpfungspunkt verwenden, häufig passierten Veränderungen aber auch, ohne daß darüber gesprochen wurde.
Ich sehe in dieser Möglichkeit die große Chance, mögliche Ursachen der Krebserkrankung aufzuspüren, ohne den Patienten und seine Seele ungewollt zu verletzen.
Das Finden und Aussprechen der Konflikte reicht häufig schon als Anstoß zur Veränderung von Handlungs- und Gedankenmustern. Es ist nicht immer nötig, die ganze Lebensgeschichte eines Menschen aufzurollen, eine Seele hat auch das Recht auf unbeleuchtete Ecken.
Die Heilimpulse der oben genannten Methoden reichen häufig aus.
Was kann man bei weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen tun?
Auch mit diesem Problem bin ich im Laufe meiner ärztlichen Tätigkeit häufig konfrontiert worden. Mein oberstes Gebot war: Respekt vor dem Willen des Kranken, und eine vernünftige Schmerztherapie. Auch in Fällen fortgeschrittener Krebserkrankung ist es sinnvoll, die körpereigenen Energien zu stärken, über Atemübungen oder Yoga oder Meditation, mit Homöopathie, Mineralien und Vitaminen. Ich habe Fälle erlebt, in denen Menschen durch diese Techniken keinerlei Schmerzmittel brauchten, obwohl sie große Metastasen in den Knochen, der Leber und der Lunge hatten.
Es ist für einen Menschen niemals leicht, mit dem Herannahen des eigenen Todes konfrontiert zu sein, aber die liebevolle Begleitung vonseiten der Familie, von Freunden und den Therapeuten erleichtert doch den Übergang.
Um es einem Menschen zu ermöglichen, sich mit seelischen und geistigen Dingen zu beschäftigen, ist es jedoch unerlässlich, dass die körperlichen Schmerzen ausreichend unterdrückt und bekämpft werden.
Viele Kollegen von mir weigern sich immer noch, ihre Schmerzpatienten mit starken Schmerzmitteln wie Opiaten zu behandeln, aus Angst, diese könnten abhängig werden!
Ich kann aus eigener Schmerzerfahrung nur sagen, daß das Verschwinden eines unerträglichen Schmerzes als Segen empfunden wird! Sich also im Angesicht des drohenden Todes über eine mögliche "Suchtgefährdung" auszulassen, kann ich nur als zynisch betrachten. (Oder ist es die Angst der Kollegen, mit der Verschreibung eines Opiates ihre eigene Kapitulation vor der Krankheit und ihre Hilflosigkeit zu unterschreiben?
Meine Erfahrung im Umgang mit Sterbenden hat mich eines gelehrt: Ich wurde mit mir konfrontiert, mit der Frage, was ich tun kann, ob ich noch etwas tun sollte, und auch mit der Notwendigkeit, Dinge zu lassen, und geschehen zu lassen. Im Gespräch mit den Sterbenden ist es nicht immer einfach, aufrichtig und ehrlich zu sein, aber es ist oft notwendig, um den Kranken zu entlasten, und ihm zu zeigen, daß man keine Maskerade von ihm erwartet.
Jeder Krebskranke hat mich auch mit meiner eigenen Endlichkeit konfrontiert, und für die Gedanken und Erkenntnisse, die ich dadurch bekam, bin ich sehr dankbar.
Für mich steht fest, daß ich mich für eine vernünftige Prävention einsetze, in Bezug auf die gesamte Lebensführung. Das beinhaltet Themen wie Bewegung, Sport, Ausgleich, Entspannung, Meditation, Besinnung, gute Ernährung, Vermeidung von Giftstoffen, achtsamer Umgang mit der Natur und den Mitgeschöpfen, Klärung seelischer Konflikte, soweit möglich, und Vertrauen darauf, daß wir nicht zufällig hier und jetzt leben, sondern daß es eine höhere Führung gibt, die hinter all den Dingen steht, die wir auf Anhieb nicht zu durchschauen vermögen.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. Ulrike Banis
Rathausstrasse 11
6900 Bregenz
Österreich
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