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 Die Inhaltsübersicht

- Das innere Kind von Elisabeth Buhl
- Der weibliche Zyklus von Verena Rosar
- Dorn Wirbelsäulentherapie von Dimitrios Gorlas
-
Dunkelfeld-Mikroskopie von Dr. sc. agr. Gabriele Plehn- Anrecht
 


Das innere Kind

von Elisabeth Buhl

14.12.2004 - Das innere Kind entspricht unseren Gefühlen, Eigenschaften wie Spontaneität, der Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu leben, Konzentration, Phantasie, Kreativität, Staunen, Vertrauen, Freude, Spiel, Kummer, Liebe, Hoffnung - über all das verfügt das innere Kind. Viele Menschen sind sich dieser Eigenschaften nicht bewusst, weil sie im erstarrten Kummer ihres verletzten Kindes gefangen sind. Das innere Kind zurückzugewinnen, es nachzunähren und zu beschützen ist Teil meiner Arbeit. Im therapeutischen Ausdruckstanz können vergangene Gefühle wieder erlebt werden. Gefühle die verdrängt waren zeigen sich und werden integriert, dies führt dazu, immer mehr mit sich selbst in Einklang zu kommen und somit auch mit der Umwelt. Die Möglichkeiten über den Tanz sind vielseitig. Der Körper dient als Werkzeug, um an die versteckten Gefühle zu gelangen. In der Körperbewegung besteht immer die Möglichkeit für innere Bewegung. Die Selbsterfahrung dient auch dazu, die kindlichen Eigenschaften wieder zu verlebendigen.

Elemente meiner Arbeit sind Körperreisen, das Ausprobieren von verschiedenen Bewegungsantrieben nach Laban, Kontaktimprovisation, Körperarbeit (Wahrnehmungsübungen), Panoramatechnik nach Petzold (um die vergangenen Entwicklungsphasen noch einmal durchlaufen zu können).

Mein Anliegen ist, die Freude am Tanz und Spiel zu aktivieren, und ein miteinander zu schaffen, wo jede/r die Möglichkeit hat, sich so zu zeigen, wie er/sie gerade ist, ohne dafür bewertet zu werden, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstausdruck zu stärken. Ziel ist, sich nicht von den Gefühlen bestimmen zu lassen, sondern über die Gefühle zu bestimmen zu können.

Ich arbeite auch in Einzelsitzungen mit dem Inneren Kind. Hier spielt die Versöhnung mit dem Vater und der Mutter eine große Rolle, sowie dem verletzten Kind den Raum zu schaffen, sich zu zeigen. Das Annehmen von den verdrängten Gefühlen trägt zur Aktivierung der Selbstheilung bei. Oft stelle ich mich als Medium zur Verfügung, um dem Inneren Kind über mich eine Ausdrucksform zu verschaffen.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Elisabeth Buhl
Karlsbader Strasse 51
70372 Stuttgart
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Der weibliche Zyklus

von Verena Rosar

14.12.2004 - Östradiol und Progesteron sind die beiden Hormone, die in den Eierstöcken allmonatlich produziert werden. Während der Menstruation sinkt ihr messbarer Wert im Blut stark ab. Dieser niedrige Pegel wird im Blutgefäßsystem registriert und als Information weitergeleitet zum Gehirn. Dort befindet sich als Teil des Zwischenhirns der Hypothalamus. Er fungiert als oberster Wächter der meisten hormonellen Kreisläufe im Körper.

Es gehört zu den Aufgaben des Hypothalamus stets ein bestimmtes Niveau von Östradiol und Progesteron im Blut aufrecht zu erhalten. Da die entsprechenden Werte zur Blutungszeit gegen Null tendieren, gibt er seiner Partnerin, der Hypophyse (auch als Hirnanhangdrüse bezeichnet) den Befehl ihrerseits tätig zu werden. Sie schüttet die so genannten Gonadotropine aus. Dies sind Hormone, die auf die Gonaden, also auf die Keimdrüsen (Eierstöcke) einwirken. Zuerst wird FSH (follikelstimulierendes Hormon) ausgesandt. Es wandert über den Blutweg zu den Eierstöcken und sorgt dafür, dass dort das Wachstum von Eizellen beginnt. Eine Eizelle ist von einem Eibläschen umgeben, das sie ernährt und schützt. Beide zusammen werden als Follikel bezeichnet. Dieser wachsende Follikel produziert das Hormon Östradiol.


Foto: pixelquelle.de

Aufgaben des Östradiol

•  Aufbau der inneren Schleimhautschicht der Gebärmutter

(Endometrium) als Vorbereitung auf die Einnistung

einer befruchteten Eizelle

•  Modellierung des weiblichen Körpers durch proportionierte Fettverteilung

- Vaginale Schleimproduktion

- Steuerung des Lustempfindens

- Entwicklung des Brustdrüsengewebes

Die Reifung der Eizelle im Schutz des Eibläschens findet dicht an der Oberfläche des Eierstockes statt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt haben sich dann die Oberflächen des Follikels und des Eierstockes aufgelöst und das reife Ei wird herausgespült.
Nach diesem Eisprung (Ovulation) wird die Eizelle vom trichterförmigen Ende des Eileiters aufgefangen und beginnt ihre vier bis fünf Tage dauernde Reise zur Gebärmutter.
Kurz vor der Ovulation wird von der Hypophyse das zweite Gonadotropin, das LH (luteinisierendes Hormon) abgegeben.
Nachdem die Eizelle das sie umgebende Eibläschen verlassen hat, wird die nun leere Umhüllung zum so genannten Gelbkörper (Corpus luteum), dessen Verbleib im Eierstock mittels der Unterstützung vom luteinisierenden Hormon gewährleistet wird. Der Gelbkörper produziert das Hormon Progesteron und ist zudem für die weitere Abgabe von Östradiol zuständig.
Progesteron wird größtenteils in der zweiten Zyklushälfte aus den Eierstöcken in die Blutbahn abgegeben.

Aufgaben des Progesteron

•  Auflockerung der Gebärmutterschleimhaut als

•  Vorbereitung auf eine Einnistung

•  Harntreibend

•  Schutz des Brustgewebes vor Knötchenbildung

•  Schutz der Gebärmutter vor Krebs

•  Förderung des Knochenaufbaus

•  Normalisierung des Blutzuckerspiegels und der Blutgerinnung

•  Antidepressiv

Wenn die Eizelle während ihrer Wanderung durch den Eileiter nicht befruchtet wurde, sinkt etwa 12 - 14 Tage nach dem Eisprung die Produktion von Östradiol und Progesteron wieder ab, die Gebärmutterschleimhaut wird nicht mehr genährt und der Gelbkörper bildet sich zurück. Die Blutung setzt ein. Der Menstruationsfluss enthält Teile der Gebärmutterschleimhaut und Blut.
Während der Blutung wird die dickere oberflächige Schicht (Stratum funktionalis) der Schleimhaut abgestoßen, die darunter liegende Schicht (Stratum basalis) bleibt bestehen, damit sich im nächsten Zyklus wieder eine neue Schleimhaut entwickeln kann. Ein neuer Follikel beginnt zu wachsen und Östradiol zu bilden. Die Gebärmutterschleimhaut wird erneut aufgebaut und der Zyklus beginnt von vorne.

Die Pille

Im Verlauf eines natürlichen Zyklus sind die Hormone in ihrer Konstellation normalen Schwankungen unterworfen. Ihre Werte variieren täglich.
Über die Einnahme der Pille wird dem Körper eine stets gleich bleibende Menge an Hormonen (Östrogene und Gestagene) zugeführt. So wird dem Hypothalamus vorgegaukelt, dass alles in bester Ordnung sei. Dadurch wird verhindert, dass er die Hypophyse zur Produktion von Gonadotropinen anregt. So reifen in den Eierstöcken keine Eizellen und es findet kein Eisprung statt.
Während des regelmäßigen Pausierens mit der Pilleneinnahme kommt es zur Abbruchblutung der Gebärmutterschleimhaut.

Das praemenstruelle Syndrom

Progesteron balanciert normalerweise die physiologischen Wirkungen von Östradiol aus. Wenn Östradiol jedoch im Körper überproportional stark vertreten ist, kommt es zu Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Brustschwellungen, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme. Außerdem kann die Blutung verfrüht einsetzen.
Was aber können die Ursachen für eine überwiegende Wirkung von Östradiol sein?
Bei einer Schwäche des Gelbkörpers kommt es nur zu einer defizitären Produktion von Progesteron, so dass die Gebärmutterschleimhaut nicht adäquat aufgelockert werden kann. Ist dies der Fall, kann die menstruelle Schleimhautablösung Schmerzen hervorrufen.
Hinweise auf eine Gelbkörperschwäche gibt die Basaltemperaturkurve: Nach dem Eisprung steigt die Temperatur hier nur langsam und treppenförmig an. Wenn sich der Gelbkörper jedoch normal entwickelt hat, steigt die Basaltemperatur um 0,4 - 0,6 Grad und bleibt bis zur Menstruation dann auf ihrem erhöhten Niveau.
Ein Zyklus in dem gar kein Eisprung stattfindet, führt dazu, dass nur Östradiol produziert wird, da ein Gelbkörper, der Progesteron herstellen würde, nicht existiert. Hier gibt es keinen Temperaturanstieg zu verzeichnen.
Aber auch externe Faktoren tragen dazu bei, dass Östradiol sehr oft das dominantere Hormon im Körper ist.

Östrogenisierung durch Umwelteinflüsse

Es gibt eine Reihe von Schadstoffen, die so genannte Pseudoöstrogene enthalten. Dieser Begriff ist entstanden, weil bestimmte Substanzen sich im Körper wie Östrogene verhalten. Sie lösen also Reaktionen aus, die sonst nur durch das echte Hormon entstehen würden. Chemikalien, die in das Hormonsystem eingreifen sind allgegenwärtig. Von Kontaktlinsenflüssigkeiten, Benzin, Zahnfüllungen, Innenbeschichtungen von Konservendosen, bis zu Klebstoffen und Plastikfolien. Vor allem aber sind Pestizide, PCB (am höchsten noch immer in küstennah lebenden Fischarten vorhanden), Insektizide und Lösungsmittel zu nennen. Die Substanzen werden über Nahrung und Atemluft aufgenommen und vorzugsweise im Fettgewebe gespeichert. Hinzu kommt noch, dass alle Frauen, die die Pille und Wechsel-jahreshormone einnehmen, die darin enthaltenen Östrogene ausscheiden. Diese können, selbst über mehrere Klärstufen hinweg nicht im Klärwerk abgebaut werden. Sie gelangen zurück in den Haushalt, in unser Trinkwasser. Landwirtschaftliche Produkte werden mit östrogenhaltigem Wasser gegossen und landen auf unseren Tellern. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass auch Fleisch in den meisten Fällen Hormone zugesetzt werden, da diese zu Mastzwecken mit verfüttert werden.
Für eine Östrogendominanz, die praemenstruelle Beschwerden auslösen kann, gibt es also genügend, sowohl körpereigene als auch extern begründete Ursaschen.

Die Hormonanalyse

Ursachen für zyklische Beschwerden müssen stets individuell gesucht werden. Die körperlich empfundenen Symptome in die Beurteilung mit ein zu beziehen, ist ebenso wichtig wie die Ergebnisse der Blutentnahmen, die die exakte Konzentration der Hormone ermitteln. Sinnvoll sind Blutentnahmen jedoch nur, wenn innerhalb eines Zyklus das Blut dreimal untersucht wird: In der Mitte der ersten Hälfte, zur geschätzten Eisprungzeit und in der Mitte der zweiten Hälfte. Nur so lässt sich ein kompletter Hormonstatus erstellen.
Der Basishormonstatus sollte am Morgen des 3. Zyklustages erfolgen. Er beinhaltet die Hormone Prolaktin, LH, FSH, Östradiol, Progesteron, Testosteron, DHEAS, FT3, FT4 und TSH. Zur Eisprungzeit: Östradiol, LH und Progesteron. Die dritte Progesteronkontrolle um den 21. Tag wird entweder den stattgefundenen oder den ausgebliebenen Eisprung belegen.
Die Bioverfügbarkeit der Hormone im Körper kann auch im Speichel überprüft werden. Mittels der kontinuierlichen Abgabe von Speichelproben über einen Zyklus hinweg kann die komplette Ausschüttung von Östradiol und Progesteron beobachtet werden. Besonders für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch ist dies eine dankbare Methode.

Zyklusharmonisierung

Ein probates Mittel bei praemenstruellen Beschwerden ist der Mönchspfeffer, da er gestagenisierende Eigenschaften besitzt. Er sollte, für mindestens drei bis sechs Monate, in Tabletten- oder Tropfenform eingenommen werden. Insbesondere für Frauen, die unter starkem Brustspannen leiden, hat sich das Präparat Mastodynon bewährt.
Bei einer Östrogendominanz ist der Einsatz von natürlichem Progesteron in Form einer Creme sinnvoll. Von einer Selbstmedikation ist hier jedoch abzuraten, da das Beschwerdebild und die Hormonsituation vorab geklärt sein sollten.
(Rosar: Natürliches Progesteron - Alternative bei Hormonproblemen. Natur & Heilen, München April 2003)

Soll die Hirnanhangdrüse aktiviert werden, um regelmäßige Zyklen mit Eisprung zu erhalten, können Moorbäder nützlich sein. Günstig ist eine Kuranwendung zwischen den Blutungen, etwa zwei- bis dreimal in der Woche. Diese Kur erhöht die Körpertemperatur um ein Grad Celsius. Moorbäder sind in Apotheken erhältlich.
Auch hier sollte aber im Vorfeld die Ursache für Zyklusunregelmäßigkeiten geklärt sein.
Um den natürlichen, allmonatlich wiederkehrenden Hormonablauf zu unterstützen, können auch Kräutertees eingesetzt werden.


Für die erste Zyklushälfte (jeweils 40g) :

•  Himbeerblätter (östrogenähnliche Anteile)

•  Rosmarin (regt die Keimdrüsentätigkeit an, fördert den Eisprung)

•  Beifuß (fördert den Eisprung und die Entschlackung)

•  Holunderblüten (unterstützen das follikelstimulierende Hormon aus der     Hirnanhangdrüse)

•  Salbei (östrogenartig)


Für die zweite Zyklushälfte (jeweils 40g):

•  Frauenmantel (gelbkörperregulierend)

•  Schafgarbe (gestagenartig)

•  Brennessel (Schlackenabtransport)

Zubereitung: Einen Esslöffel mit 200 ml Wasser heiß überbrühen, 10 - 15 Minuten ziehen lassen und täglich drei Tassen trinken.

Zur Aktivierung der Eierstöcke kann lokal auch ein Massageöl eingesetzt werden:
Man gibt 3 Tropfen Muskatellersalbei, 2 Tropfen Salbei, 8 Tropfen Zypresse und 8 Tropfen Lavendel in 15 ml Mandelöl. Diese Mischung wird in einer dunklen Glasflasche abgefüllt. Die Anwendung findet täglich morgens und abends statt. Mit kreisenden Bewegungen wird etwas Öl im Bereich der Eierstöcke so lange einmassiert bis es vollständig eingezogen ist.

Wie bereits erwähnt sind Ratschläge ohne ganzheitliche Betrachtung und Ursachenforschung oft nicht sinnvoll. Eine therapeutische Begleitung kann den Wegbeginn der Selbsthilfe erleichtern.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
©
Verena Rosar
Eschenweg 7
41352 Korschenbroich
www.frauennaturheilpraxis.de
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Dorn Wirbelsäulentherapie

von Dimitrios Gorlas

Die Methode Dorn

14.12.2004 - Dieter Dorn, Erfinder der Dorn-Methode, bewirtschaftet im Allgäu einen Bauernhof und ein Sägewerk. Für diese harte Arbeit ist körperliche Gesundheit die wichtigste Voraussetzung. Vor einigen Jahren bekam Dieter Dorn einen Hexenschuß und konnte sich kaum noch bewegen.

Er suchte einen "Einrichter" auf, den er zuvor, als noch beschwerdefreier Mensch, nicht ernst genommen hatte, da auf diesem Gebiet Orthopäden, Ärzte und Heilpraktiker zuständig sind, aber kein Bauer. Was dieser mit seinem Daumendruck an der Wirbelsäule aber vollzog und dabei erreichte, löste bei Dorn Begeisterung aus, denn er konnte sich wieder frei bewegen und die Arbeit im Sägewerk wieder aufnehmen.

Die Anregung des damals 79-jährigen Mannes, der Dorn behandelt hatte, Dorn solle doch seine Tätigkeit nach seinem Tode weiter betreiben, da er dazu Talent hätte, begeisterte Dorn. Er ließ sich die Vorgehensweise der Behandlung erklären.

Sein erster Patient war seine Ehefrau, die seit 20 Jahren an ununterbrochenen Kopfschmerzen litt. Den früheren Rat des ärztlichen Professors zur Operation der HWS, wegen zwei zu langer Wirbelfortsätze wagte sie wegen des Risikos nicht. Dorn fühlte diese Wirbelfortsätze und drückte sie mit den Fingern in ihre ursprüngliche Lage. Ergebnis: Die Kopfschmerzen verschwanden innerhalb weniger Stunden.

Sein zweiter Patient war eine an Ischias leidende Nachbarin, welche zuvor monatelang den Hausarzt aufsuchte, der mit Spritzen und Bestrahlung vorübergehend das Leiden linderte, bis es auf einmal so schlimm wurde, dass die Patientin nicht mehr gehen konnte. Hier korrigierte er das Hüftgelenk und drückte die harten Gesäßmuskeln weich. Nach wenigen Stunden blieben die Beschwerden aus.

Methode

Die Dorn-Methode ist eine sanfte Wirbel- und Gelenkarbeit, sehr wirksam einsetzbar bei Hexenschuß, Ischias, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen u.v.m. Herausgerutschte Wirbel werden mit einem Daumendruck wieder eingerichtet, wobei der Patient in Bewegung ist. Diese Mitarbeit ist sehr wichtig, da der Patient auf diese Weise selbst den Druck bestimmt und sich in seine aufrechte normale und gesunde Haltung zurückbegibt. Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Die Muskeln geben nach und entspannen sich, Sehnen und Bänder werden geschont, können sich innerhalb kurzer Zeit anpassen und ihre Aufgabe wieder erfüllen, nämlich den Körper aufrecht und stark zu erhalten.

Die Dorn-Methode beinhaltet außerdem eine wohltuende Gelenkarbeit, die sowohl passiv als auch aktiv angewandt wird. Der Patient erlernt die für ihn wichtigen Eigenübungen, die er dann zu Hause fortführt, um seine gesunde normale Körperhaltung zu stärken und beizubehalten. Regelmäßiges Üben ist für dieses "Umlernen" des Körpers wichtig und führt zu besten Resultaten.

Breuss-Massage

Aufbauend auf einer Dorn-Behandlung oder vorbereitend (je nach körperlicher Verfassung) wird die Breuss-Massage angewandt. Die Breuss-Massage ist eine äußerst wohltuende Wirbelsäulenmassage, bei der Johanniskraut-Öl in den Bereich der Wirbelsäule eingearbeitet wird. Das Öl in Verbindung mit der gezielten Massage ist eine Wohltat für die Bandscheiben und bewirkt, dass ihre Elastizität verbessert bzw. wiederhergestellt wird. Unter zusätzlicher Wärmewirkung ruht der Patient anschließend in einem angenehmen Entspannungszustand und kann loslassen.

Zu empfehlen ist allen Rückenpatienten im Anschluß an die Arbeit mit Dorn/Breuss einen Kurs Autogenes Training oder Yoga, um die positive Wirkung zu erhalten und die seelischen Kräfte zu stärken bzw. aufzubauen.

Die Wirbelsäule und ihre Verbindungen

Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale "Stützorgan" des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungsorgan für alle Funktionen der Organe, Gewebe, ja jeder Zelle unseres Körpers.

Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe - nicht nur im Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion, sind sehr häufig verursacht durch eine Irritation des aus dem Rückenmark ausstrahlenden Nervs infolge einer Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel.

In solchen Fällen liegt hier dann auch der Ansatzpunkt für die oben beschriebene Therapie. So kann z.B. ein Schmerz am Zeh auf einen Defekt der Halswirbelsäule deuten. Fersensporn und Hühneraugen könnten als Reflexpunkte auf eine deformierte Wirbelsäule als Ursache hinweisen. Krebsleiden und psychische Störungen stehen in sehr engem Bezug zur Wirbelsäule.

Was ist die Dorn-Breuss-Behandlung?

Fast jeder wird in seinem Leben einmal mit Rückenschmerzen konfrontiert. Viele dieser Schmerzen sind auf Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke zurückzuführen, die oftmals unbehandelt bleiben. So leben viele Menschen mit ihren Rückenproblemen, weil dies mit fortschreitendem Alter schon fast "dazu" gehört. Doch Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken rufen nicht nur Beschwerden des Bewegungsapparates hervor, sondern haben auch Auswirkungen auf die inneren Organe und die Psyche. Durch die Dorn-Methode können die Ursachen von Rückenschmerzen auf sanfte Art und Weise behandelt und die Schmerzen in vielen Fällen beseitigt werden. Erforderlich ist dafür lediglich ein bisschen Geduld und Disziplin von Seiten des Patienten, der auch zu Hause einige unterstützende und vorbeugende Übungen durchführen sollte. Die Methode ist sehr sanft und für den Patienten völlig ungefährlich. Eine spezielle Rückenmassage, entwickelt von Rudolf Breuss, entspannt die Muskulatur und ist Bestandteil der Behandlung.

Wie ist der Ablauf der Behandlung?

Nach dem Eingangsgespräch werden zunächst die Beinlängen überprüft und ggf. korrigiert. Im Anschluß daran erfolgt die Breuss-Massage, die ca. 20-30 Minuten dauert und die Wirbel und Muskulatur auf die weitere Behandlung vorbereiten soll. Anschließend wird die Stellung des Beckens und des Kreuzbeins überprüft sowie die Wirbel aufsteigend von der Lendenwirbelsäule bis hin zu den Halswirbeln überprüft und durch sanften Druck korrigiert. Die Korrektur erfolgt immer in der Bewegung (im Unterschied zur Chiropraktik) d.h. der Patient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein oder Arm aus, während der Behandler den Schiefstand korrigiert. Zum Abschluß ruht der Patient noch ein wenig. Übungen, die leicht zu Hause durchgeführt werden können, werden dem Patienten vom Behandler vermittelt.

Wann ist eine Dorn-Behandlung sinnvoll?

Diese Behandlung ist nicht nur bei bestehenden Schmerzen zu empfehlen, sondern auch als vorbeugende Maßnahme, damit Schmerzen gar nicht erst auftreten, jedenfalls aber bei Rückenschmerzen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule und aller Gelenke. Da Verbindungen zu den inneren Organen und zur Psyche bestehen, kann sich die Behandlung auch auf diese Ebenen hin auswirken.

Gegenanzeigen

Nicht behandelt werden sollten:

- Bereits zerstörte bzw. geplatzte Bandscheiben (hochgradig schmerzhaft und entzündlich) - sofort einen Arzt aufsuchen!
- eine frische Verletzung, z.B. nach einem Unfall muß eine Röntgenaufnahme gemacht werden.
- Akute Entzündungen und Fieber, Wirbelentzündung.
- Krebs-Metastasen in der Wirbelsäule.
- Bettlägrige Menschen (die Behandlung erfolgt im Stehen oder Sitzen und in der Bewegung).
- Akute Notfallzustände (diese sollen mit der Behandlung verhindert werden).
- Lähmungserscheinungen in Armen oder Beinen.
- Akute Migräne (erst nach Abklingen des akuten Anfalls)
- Osteoporose - je nach Grad der Erkrankung.

Der Unterschied zur Chiropraktik

Bei manueller Therapie denkt man meist zuerst an die Chiropraktik bzw. Chirotherapie. Durch spezielle Handgriffe werden Blockierungen und Feststellungen an den Gelenken oder der Wirbelsäule beseitigt. Die Handgriffe erfolgen gezielt, schnell und ruckartig - ein Impuls wird gesetzt. Bei der Dorn-Therapie wird das gleiche Ziel verfolgt, die Blockierungen und Fehlstellungen werden nämlich beseitigt. Grundproblem ist es, dass die Muskeln gewohnt sind, die Gelenke in der bisherigen Stellung festzuhalten. Der Unterschied in der Therapie besteht vor allem darin, dass bei der Dorn-Methode die Korrektur in der Bewegung erfolgt und die Muskeln damit "abgelenkt" sind. Damit werden Gelenke und Wirbel durch sanften Druck in der Bewegung auf ihren Platz zurückgeschoben ohne die Sehnen und die Muskeln zu überdehnen.

Krummer Rücken durch ein länger gewordenes Bein

So selten sich Armgelenke lösen, so häufig kommt es zu Gelenkfehlstellungen in den Beinen. Es ist daher sehr sinnvoll, von Zeit zu Zeit die Beinlängen zu kontrollieren. Das geht am besten liegend, wenn man beide Beine gestreckt 90 Grad zum Körper abwinkelt und mit den Schuhen Absatz an Absatz hält. Das länger gewordene Bein wäre dann behandlungsbedürftig. Dazu prüfen wir mit verschiedenen Übungen Fußgelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk. Es ist mehr auf das länger gewordene Bein zu achten, als auf die Schmerzstelle, welche sehr oft auf das benachbarte oder gegenüberliegende Gelenk ausstrahlt. Wenn sich Gelenke lockern, so liegt das häufig weniger an Abnützungserscheinungen, sondern vielmehr an den erschlafften und überdrehten Gelenkbändern, deren Aufgabe es ist, die Gelenke zusammen zu halten. Es dauert oft einige Wochen bis die Bänder wieder straff sind und die Gelenke wieder halten. Während des Heilungsprozesses sollte man von Stretchingübungen abraten.

Einflüsse durch Muskeln

Solange zu harte, verkrampfte, aber auch zu schlaffe und aufgeschwemmte Muskeln die Wirbelsäule umgeben, kann deren Stabilität nicht erreicht werden. Bei zu harten Muskeln ist vorwiegend falsche übersäuerte und zu salzige Ernährung und zu wenig Flüssigkeit im Spiel. Verkrampfte Muskeln entstehen durch Angst, Strenge und durch Klammern an das Gestrige. Schlaffe Muskulatur liegt oft parallel mit niedrigem Blutdruck, Resignation und Mangel an Lebensfreude.

Die Muskulatur lässt sich mit entsprechenden Massageölen gut beeinflussen.


Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dimitrios Gorlas
Lerchenweg 5
73547 Lorch
www.naturheilkundeportal.com
www.gorlas.de

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Dunkelfeld-Mikroskopie

von Dr. sc. agr. Gabriele Plehn- Anrecht

Was ist das?

23.12.2004 - Die Dunkelfeld- Mikroskopie ist eine spezielle Mikroskopietechnik zur Untersuchung von nativem Blut (Vitalblut-Untersuchung im Dunkelfeld nach Prof. Dr. G. Enderlein).



Die dunkelfeld-mikroskopische Untersuchung des frisch entnommenen Blutes ist eine ganzheitsmedizinische, wichtige Untersuchung. Sie gibt Aufschluss über das innere Milieu (Säure-Base-Gehalt, Eiweissgehalt und Spurenelementspiegel im Körper) und die Funktionsfähigkeit der Blutzellen. Zusätzlich erhält man Informationen über die Fülle und Aufwärtsentwicklung der in jedem Menschen vorhandenen kleinsten Eiweisskörper (Endobionten). Durch deren Weiterentwicklung können Mikroorganismen und höher entwickelte Strukturen wie Bakterien, Viren und Pilze entstehen, die schon früh im Blut sichtbar sind.

Die Dunkelfeld-Untersuchung ist z. B. besonders geeignet zur Beurteilung von Patienten mit chronischen Krankheiten, bei Kindern mit Infektanfälligkeit, bei wiederholten bakteriellen Problemen, bei Pilzproblemen sowie bei der Frage nach chronischen, toxischen Problemen (z.B. Amalgameinfluss).




Sie ist auch ein wichtiges Instrument für die Therapiekontrolle und für den Patienten äusserst motivierend, da er die Befundung direkt miterleben kann. Sie kann nicht ersetzt werden durch irgendeine sonstige Blutuntersuchung, insbesondere nicht durch normale mikroskopische Blutuntersuchungen oder in ein Labor eingesandte fixierte Proben. Das Blut verändert seine Funktionsfähigkeit bei Milieuveränderung und nach Entnahme sehr schnell. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Beurteilung der Abbau- bzw. Zerfalltendenz der Blutkörperchen, was ein wichtiger Anhaltspunkt für die Tumorneigung eines Patienten ist.

Wie wird die Untersuchung gemacht?

Mittels einer feinen Nadel wird ein kleiner Tropfen Blut aus dem Ohr oder Finger entnommen und direkt auf einen Objektträger gegeben. Dann wird das Blut sofort im speziellen Dunkelfeld-Mikroskop mit 1200-facher Vergrösserung angeschaut. Die erste Untersuchung dauert ca. 15 Minuten. Anschliessend wird das Blut aber noch in gewissen Abständen über mehrere Tage immer wieder betrachtet, um die Zerfallsgeschwindigkeit der Zellen (Hinweis auf Zellresistenz, Immunsystem, Degenerationsneigung, Tumorneigung) zu beurteilen.
Die Untersuchung ist für den Patienten völlig ungefährlich.

Prof. Enderlein hat mit dieser Untersuchungsmethode die Zusammenhänge zwischen Blutparasiten, Symbionten, Bakterien und Pilzen bewiesen. Von Bedeutung ist vor allem die Tatsache, dass chronische Krankheiten durch krankhafte Aufwärtsentwicklung dieser in jedem Menschen vorhandenen Eiweißkörperchen bedingt sind und dass Bakterien, Viren und Pilze sich je nach innerem Milieu im Menschen selbst entwickeln oder zu Krankheitserregern verändern. Das Vorhandensein von Vorstufen, welche noch nicht krankheitsauslösend sind, aber den Körper in eine Krankheitsgefährdung bringen, kann in der Dunkelfeld-Untersuchung auch festgestellt werden. Es ist daher auch eine wertvolle präventive Untersuchung.

Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. sc. agr. Gabriele Plehn- Anrecht
Heilpraktikerin/ Ernährungswissenschaftlerin
Wallgarten 7
38518 Gifhorn
Internet: www.heilpraxis-gifhorn.de/
E-Mail: gpa@heilpraxis-gifhorn.de

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