Alternative Heilverfahren
Berlin, 15.05.2006: Pflanzliche Arzneimittel und andere Naturheilverfahren liegen im Trend. Vor allem bei leichten Erkrankungen, aber auch bei chronischen Beschwerden können sie wirksame, aber schonende Linderung verschaffen. Informationen über Anwendungsgebiete, Darreichungsformen, Methoden und Tipps zur Eigenbehandlung enthält das Broschüren-Paket "Natürlich heilen" der VERBRAUCHER INITIATIVE.
"Pflanzliche Arzneimittel sind grundsätzlich gut verträglich, aber sie sind nicht völlig nebenwirkungsfrei. Ihre Stärken liegen in der Behandlung von leichteren Erkrankungen wie z.B. Erkältungen oder Verdauungsbeschwerden und in der Vorbeugung“, so Alexandra Borchard, Fachreferentin der VERBRAUCHER INITIATIVE. Ohne ärztlichen Rat sollten sie in Eigenregie nicht dauerhaft angewendet werden. Neben Apotheken bieten Reformhäuser, Drogerien und Supermärkte Zubereitungen aus Heilpflanzen an, die vielfach den Zusatz „traditionell angewendet bei ...“ enthalten. Sie unterscheiden sich im Preis und im Wirkstoffgehalt voneinander. Auch Nahrungsergänzungen können Extrakte von Heilpflanzen enthalten, allerdings in einer geringeren Dosierung. In Deutschland ist gesetzlich geregelt, wie ein Arzneimittel gekennzeichnet sein muss. Auf der Verpackung müssen u.a. eine Zulassungsnummer, eine Chargen-Bezeichnung, die Wirkstoffe nach Art und Menge und ein Verfalldatum angegeben sein.
Zu den Naturheilverfahren zählen außerdem die Homöopathie, die anthroposophische Medizin, die traditionellen Kneipp-Anwendungen, die Licht gehört zur elektromagnetischen Strahlung, es umfasst den für Menschen sichtbaren Spektralbereich zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung. Licht - und Klimatherapie, die klassische Massage sowie die traditionelle chinesische Medizin (TCM) und das indische Ayurveda. Einige Methoden sind immer wieder Gegenstand von Fachdiskussionen. Kritisiert werden die fehlenden naturwissenschaftlichen Nachweise über die Wirksamkeit. Das Wissen um Heilerfolge und Wirkungen beruht hier auf jahrhundertealten, überlieferten Erfahrungen. Fachreferentin Borchard empfiehlt daher: „Wenn Sie sich für eine Methode entschieden haben, machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und prüfen Sie, ob diese Ihnen helfen könnte“. Vorsicht ist dagegen geboten bei „Wundermitteln“, denen außergewöhnliche Heilwirkungen zugesprochen werden.
Das 24-seitige Broschürenpaket „Natürlich heilen“ informiert über ausgewählte Naturheilmethoden, pflanzliche Arzneimittel und eine sichere Selbstmedikation bei leichteren Erkrankungen. Es kostet 2,50 Euro (inkl. Versand, Scheck oder Briefmarken) und kann bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstr. 106, 12435 Berlin oder unter www.verbraucher.com bestellt werden.
Quelle: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Nach Verkaufsstopp des Warentest-Handbuchs zur "Anderen Medizin": Essener Medizinprofessor fordert Fairness im Umgang mit alternativen Therapien
Düsseldorf - 27.12.2005 (ots) - Nach dem Ende des Rechtstreits über das homöopathiekritische Handbuch "Die andere Medizin" der Stiftung Warentest ruft der Essener Professor Dr. med. Gustav Dobos von der Universitätsklinik in Essen Mediziner und Medien zu einer fairen und sorgsamen Diskussion zu alternativen Therapien auf.
Die Stiftung Warentest hatte eine von der Deutschen Homöopathieunion beantragte einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg anerkannt und den Vertrieb des Buches eingestellt. Prof. Dobos, Schulmediziner und Inhaber des einzigen deutschen Lehrstuhls für Naturheilkunde, gestiftet durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, kritisiert gegenüber dem Gesundheitsinformationsdienst Gruppe M aus Düsseldorf, dass an Naturheilverfahren, aber auch an die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Maßstäbe angelegt werden, nach denen auch eine Reihe von schulmedizinisch anerkannten Verfahren als "nicht wirksam" eingestuft werden müssten. "Der forschungspolitisch bedingte Mangel an validen Studien in Deutschland wird häufig benutzt, um die "andere Medizin" pauschal zu diskreditieren. Hier muss endlich umgedacht werden."
Professor Gustav Dobos behandelt die Patienten in seiner Essener Klinik am Knappschafts-Krankenhaus mit einer Kombination aus schulmedizinischen und naturheilkundlichen Verfahren. Aufgabe seines Lehrstuhls ist es nicht zuletzt, die Wirksamkeit von nicht-schulmedizinischen Therapien wissenschaftlich zu untersuchen. "Es gibt eindeutig erhebliche Defizite in diesem Forschungsfeld. Das erlaubt aber nicht den Schluss, dass naturheilkundliche Verfahren grundsätzlich unwirksam sind", erläutert Dobos.
In Essen werden beispielsweise Patienten mit internistischen Erkrankungen wie chronischen Lungenerkrankungen, chronischen Darmerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Patienten mit chronischen Schmerzen erfolgreich behandelt, indem die Schulmedizin gezielt um Methoden der Naturheilkunde ergänzt wird. Zugleich werden Behandlungsverläufe und -ergebnisse nach strengen Kriterien dokumentiert und evaluiert. "Mittlerweile gibt es zahlreiche Belege dafür, dass diese Kombination aus Patientensicht, aber auch objektiv bisweilen bessere Ergebnisse erzielt, als eine eindimensionale Therapie", betont Prof. Dobos.
Das Beispiel des Handbuchs der Stiftung Warentest zeige, dass Methoden außerhalb der Schulmedizin gleichsam reflexartig abgewertet würden. Denn nicht nur die dem Handbuch zu Grunde liegende Methodik sei fragwürdig: Die einstweilige Verfügung wurde nämlich erlassen, weil der Eindruck erweckt wurde, für ein bestimmtes homöopathisches Schnupfenmittel gäbe es keine Wirksamkeitsnachweise. Dabei ist das Mittel in Wirklichkeit ein zugelassenes Arzneimittel, das alle schulmedizinischen Kriterien erfüllt. "Offenbar hat den Autoren das Wort homöopathisch genügt, um auf weitere Recherchen zu verzichten", vermutet Dr. Henning Albrecht, Geschäftsführer der Essener Karl und Veronica Carstens-Stiftung, die sich seit Jahren die wissenschaftliche Aufarbeitung von Naturheilkunde und Homöopathie zum Ziel gesetzt hat.
Mit der Ausgrenzung alles nicht schulmedizinischen würden nicht nur mögliche Heilungschancen vernachlässigt, sondern auch der Patientenwille missachtet. Eine Allensbachstudie im Spätsommer ergab, dass über zwei Drittel der Deutschen sich für eine Kombination von Schulmedizin und TCM entscheiden würden - wenn sie denn die Wahl hätten.
Quelle:
Gruppe M - Gesundheitsinformationsdienst
Patienten schwören auf Naturheilkunde
Bonn (ots) - 30.09.2005 - Die neue Bewertung der "Anderen Medizin" durch die Stiftung Warentest hat wieder einmal für Wirbel gesorgt. Ein Drittel der Methoden bietet demnach sichere und nachgewiesene positive Effekte für die Gesundheit. Bei zwei Drittel fällt dies schwer, weshalb sie als nicht wirksam bezeichnet werden. Dies ist nicht neu, sondern wird schon fast "gebetsmühlenartig" in unregelmäßigen Abständen wiederholt. Darin unterscheidet sich die "Andere Medizin" kaum von schulmedizinisch anerkannten Therapien. Auch hier sind viele fraglich bis schädlich. Dies wird jedoch weitgehend akzeptiert, weil es nun einmal die "Offizielle Medizin" ist.
Die Wirksamkeit alternativer Heilweisen und vor allem der Naturheilverfahren ist längst erwiesen. Sie wird seit langem und auch heute Tag für Tag von unzähligen Patienten bestätigt. Schmerzen, Alltagsbeschwerden, aber auch schwere Leiden werden gelindert oder gar geheilt. Dafür sind die Patienten sogar bereit, selbst zu bezahlen, obwohl ihnen eine Alternative fast zum "Nulltarif" zur Verfügung steht.
Die kranken Menschen in unserem Land haben längst über den Wert der "nicht offiziellen Heilweisen" entschieden. Ihnen ist Hilfe wichtiger, als auf weißes Papier geschriebene fragliche Thesen. Sie lassen sich seit Jahrzehnten von negativen Fehlurteilen und diskriminierenden Aussagen nicht beirren und bauen stattdessen auf ihre eigenen positiven Erfahrungen.
"Was nützt einem kranken Menschen eine hoch anerkannte Therapie, die ihm nicht hilft. Er vertraut dann lieber auf die erfahrene Linderung seiner Beschwerden durch Naturheilweisen", meint der Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, Peter A. Zizmann. Dies ist die millionenfache Erfahrung von Patienten.
Quelle: presseportal
Akupunktur für Rücken- und Knieschmerzen können ab sofort als Kassenleistung abgerechnet werden
Düsseldorf - 19.04.2006 (ots) - Gestern tagte der "Gemeinsame Bundesausschuss", das Entscheidungsgremium der Gesundheitspolitik. Er stimmte darüber ab, ob Akupunktur für Rücken-, Kopf- und Knieschmerzen zur regulären Kassenleistung wird. Kassenpatienten mit chronischen Rücken- und Knieschmerzen haben künftig einen Anspruch auf eine ärztliche Akupunkturbehandlung, so der Entschluss des Bundesausschusses. Dr. Albrecht Molsberger, Privatdozent an der Universität Bochum und Leiter der Forschungsgruppe Akupunktur, der die Modellvorhaben wesentlich mit gestaltet hat, nimmt dazu Stellung.
Nach mehrjährigen Modellversuchen ist gestern nun die Entscheidung gefallen, die eine weit reichende Bedeutung für Patienten und Ärzte haben wird. "In den Modellvorhaben konnten wir zeigen, dass Akupunktur praktisch keine gefährlichen Nebenwirkungen hat und darüber hinaus noch wesentlich besser hilft als Medikamente und Krankengymnastik", so Dr. Albrecht Molsberger. "Die gesetzlichen Kassen wollen jetzt ihren Mitgliedern die Akupunkturbehandlung für Rücken- und Knieschmerzen bezahlen. Das ist gut, wenn es an hohe Qualität und angemessene Honorierung gebunden ist. Es könnte leicht finanziert werden, wenn man endlich den Mut hätte auch die ein oder andere teure, unnütze und gesundheitsgefährdende Pillentherapie aus dem Leistungskatalog streicht. Denn es ist eine Illusion mit immer weniger Kassengeld immer mehr bezahlen zu wollen. Die Medizin wird schlechter, die Patienten kränker und die Ärzte - wie wir laufend hören - in Deutschland immer weniger."
Während der fünfjährigen Studien war die Wirksamkeit von Akupunktur bei über 2.000 Patienten untersucht worden. Bei der Behandlung von chronischen Rücken- und Knieschmerzen war die Akupunktur der Standardtherapie weit überlegen, erläutert das Gremium die Entscheidung.
Quelle: Forschungsgruppe Akupunktur
Akupunktur hilft gegen Spannungskopfschmerz
01.08.2005 - Von Spannungskopfschmerz Geplagten kann häufig durch eine Akupunktur geholfen werden. Entsprechende Resultate präsentiert eine deutsch-schweizerische Forschergruppe im "British Medical Journal". Bei etwa der Hälfte der auf klassische Art und Weise behandelten Teilnehmer traten die Kopfschmerzen mindestens 50 Prozent seltener auf - allerdings auch bei einem Drittel jener Teilnehmer, die lediglich eine "Minimal-Akupunktur" erhalten hatten.
Fast alle Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens mindestens einmal einen Spannungskopfschmerz - einen vom Nacken ausgehenden, dumpfen Kopfschmerz. Bei einigen Personen tritt er an mindestens jedem zweiten Tag auf und wird so - obwohl er nicht besonders intensiv ist - zu einem echten Problem. Die Ursachen sind noch unklar: Ein denkbarer Auslöser ist eine übermäßige Anspannung der Nackenmuskulatur, möglicherweise einhergehend mit psychischem Stress.
"Akupunktur wird häufig zur Behandlung von Kopfschmerzen des Spannungstyps angewandt, die Wirksamkeit ist jedoch umstritten", schreiben die Forscher um Dieter Melchart vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Technischen Universität München. Um diese Frage zu klären, teilten sie 270 Patienten in drei Gruppen ein: Über acht Wochen wurden die Teilnehmer der ersten Gruppe zwölfmal per Akupunktur behandelt, bei jenen der zweiten Gruppe wurden die Nadeln nur in der Nähe der klassischen Akupunkturpunkte in die Haut gedrückt und nicht bewegt. Die dritte Gruppe schließlich erhielt zunächst keine vorbeugende Behandlung.
In allen Gruppen betrug die Zahl der Kopfschmerz-Tage anfänglich etwa 17,5 pro Monat. Bei den Teilnehmern der ersten Gruppe sank sie im Laufe der Behandlung um 7,2 Tage, bei jenen der zweiten Gruppe um 6,6 Tage. In der Kontrollgruppe sank die Zahl ebenfalls, allerdings nur um 1,5 Tage. Warum klassische und Minimal-Akupunktur derart ähnliche Resultate lieferten, ist noch unklar. Möglicherweise spielten starke Placebo-Effekte eine Rolle, wie sie häufig mit "aufwändigen" medizinischen Prozeduren einhergingen, schreiben Melchart und Kollegen. Des ungeachtet sei der Effekt der Akupunktur in seiner Stärke vergleichbar dem gängiger Therapien.
Forschung: Dieter Melchart, Andrea Streng, Andrea Hoppe, Wolfgang Weidenhammer und Klaus Linde, Zentrum für naturheilkundliche Forschung der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München; und andere
Online-Veröffentlichung British Medical Journal, DOI 10.1136/bmj.38512.405440.8F
Akupunktur: bei welchen Erkrankungen helfen die Stiche wirklich?
Düsseldorf - 13.03.2006 (ots) - Immer mehr Patienten machen hierzulande Jahr für Jahr allerbeste Erfahrungen mit Akupunktur. Besonders erfolgreich arbeitet auf diesem Gebiet die Forschungsgruppe Akupunktur FATCM e.V.. Über 3.000 Ärzte haben sich der Gruppe bereits angeschlossen und stetig kommen neue Ärzte hinzu. Auch an den beiden gerac-Studien, die in den letzten beiden Jahren zum Thema Akupunktur veröffentlicht wurden, hat die Gruppe erfolgreich mitgewirkt. Privatdozent Dr. A. Molsberger, Orthopäde und Akupunkturspezialist, der die Akupunktur im Leitungsgremium der gerac-Studien vertritt sowie Gründer der FATCM Gruppe hat in einer kurzen Übersicht zusammengestellt, auf welchen Gebieten Akupunktur erfolgreich eingesetzt werden kann.

Bild: Photocase
Allergien
12.000.000 Deutsche leiden in der Zeit von März bis Oktober an einer Allergie. Die Symptome sind: Verstopfte Nase, Niesanfälle, Fließschnupfen oder entzündete Augen. Bei 40 Prozent der Allergiker kommt Asthma hinzu. Studien in Deutschland und Hongkong haben nachgewiesen, dass die Symptome und die Lebensqualität nach einer Akupunkturbehandlung tatsächlich signifikant gebessert werden und sich die Anzahl symptomfreier Tage erhöht.
Migräne und Spannungskopfschmerz
Akupunktur hilft gegen chronische Kopfschmerzen mindestens genauso gut wie die monatelange Einnahme von Medikamenten. Das wurde mit der weltgrößten gerac-Studie (November 2005) zu der chinesischen Heilmethode bei Kopfschmerzen festgestellt. Bei der Studie mit 1370 chronisch schmerzkranken Patienten wurde ein signifikanter Rückgang von Migräne und Spannungskopfschmerzen festgestellt. Die Akupunktur-Patienten waren zudem durchweg zufriedener als die mit Medikamenten behandelten Schmerzkranken.
Kreuz- und Knieschmerzen
Außerordentlich gute Akupunkturerfolge wurde bei Kreuz- und Knieschmerzen nachgewiesen. Im Zuge der gerac-Studie (November 2004) wurde deutlich, dass Akupunktur bessere Erfolge als die schulmedizinische Behandlung mit Massage, Krankengymnastik und Medikamenten lieferte.
Wechseljahre
Alternativ zur potentiell sehr nebenwirkungsreichen Therapie mit Hormonen kann heute eine Behandlung durch Akupunktur sehr erfolgreich sein. Von den Chinesen wurde dabei das Wissen um die TCM-Heilkräuter und die Akupunktur überliefert. Je nach Befunden sieht die Therapie bei jeder Patientin mit Wechseljahresbeschwerden etwas anders aus, sprich es kommen unterschiedliche Akupunkturpunkte oder Heilkräutermischungen zum Einsatz.
Hinweise für die gute Wirksamkeit der Akupunktur gibt es aber auch für eine Reihe weiterer Erkrankungen, wie z. B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Tinnitus und chronische Gleichgewichtsstörungen. Die überzeugenden klinischen Erfahrungen müssen hier noch im Rahmen größer angelegter wissenschaftlicher Studien untersucht werden.
Quelle:
Forschungsgruppe Akupunktur
Transocean Tours: Akupunktur auf hoher See
Bremen (ots) - 06.06.2005 - Passagiere des Kreuzfahrtschiffes »Astor« stechen auf einer Reise nicht nur in See, sondern können sich selbst mit feinen Nadeln stechen lassen. Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, wird bereits zum dritten Mal auf einem der beliebtesten Schiffe Deutschlands angeboten.
Verschiedene Bereiche dieser Medizin, von der Akupunktur, Puls-Zungen-Diagnose über Schröpfen, TUINA-Massagen, Qi Gong bis zur Moxa- und Chi-Behandlung sowie Dauernadel-Therapie beinhaltet das Leistungspaket, das die international tätigen Wiedemann-Zentren für Traditionelle Chinesische Medizin an Bord der »Astor« des Bremer Kreuzfahrt-Spezialisten Transocean Tours aufgelegt haben. Die Behandlungen und Kurse werden von deutschsprachigen Therapeuten und Ärzten aus China durchgeführt, die mehrjährige Erfahrungen in diesen Behandlungsmethoden aufweisen können.
Die Ärzte verstehen sich nicht nur als Behandelnde, sondern auch als Berater in allen Gesundheitsfragen. Sämtliche Behandlungen an Bord werden nach der deutschen Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Einige Krankenkassen gewähren hierfür Zuschüsse.
Reisetermin: 19.10. bis 30.10.2005, Kreuzfahrt mit MS »Astor« von Nizza bis Las Palmas/Gran Canaria, inklusive Flug und Transfer bis Frankfurt/Main und voller Verpflegung an Bord. Reisepreis inklusive Qi Gong und allen TCM-Veranstaltungen ab 1.260,- Euro.
Weitere Informationen: Transocean Tours
Stavendamm 22, 28195 Bremen
Tel.: 0421 - 33 36 0, Fax: 0421 - 33 36 100
Internet:
www.transocean.de oder in jedem Reisebüro
Quelle: presseportal
Akupunktur erhöht die Lebensqualität und ist wirtschaftlich
22.04.2005 - Akupunktur wirkt, ist sicher und erhöht die Lebensqualität nachhaltig. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftler der Berliner Charité, nachdem sie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) über drei Millionen Akupunktur-Behandlungen ausgewertet haben.
Nun legten sie den über 1.000 Seiten umfassenden Abschlussbericht vor.
Fazit: Selbst bei der Kosten-Nutzen-Analyse braucht die Akupunktur den Vergleich mit anerkannten medizinischen Verfahren nicht zu scheuen.
Sie ist eine wissenschaftliche Studie der Superlative: Rund 13.000 Ärzte haben in den vergangenen viereinhalb Jahren über 360.000 Patienten mit Akupunktur behandelt und dabei weit über 20 Millionen Akupunktur-Nadeln gesetzt.
Dabei hat sich gezeigt: Akupunktur hilft dauerhaft bei vielen Volksleiden - von Allergien bis zu Wirbelsäulenschmerzen. "Jetzt muss Akupunktur Kassenleistung werden", forderte Dr. Christoph Straub, stellvertretender Vorsitzender des TK-Vor-standes, bei der Übergabe des Abschlussberichtes in Berlin.
Das TK-Modellvorhaben gibt erstmalig auch Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit der fernöstlichen Behandlungsmethode: "Wir wissen jetzt, dass man mit Akupunktur in der Routineversorgung kein Geld sparen kann. Dennoch rechtfertigt der nachgewiesene hohe Nutzen die zusätzlichen Kosten", so Professor Dr. Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité.
Um die Wirtschaftlichkeit der Akupunktur mit anderen Behandlungsmethoden vergleichbar zu machen, haben die Gesundheitsökonomen der Charité die patientenbezogenen Kosten in ein Verhältnis zur gewonnenen Lebensqualität gesetzt. Basis dafür waren Patienten-Fragebögen zur Lebensqualität und patientenbezogene Kostendaten der Krankenkasse. Die Studie zeigt: Mit der gewonnen Lebensqualität steigen auch die Kosten und zwar um den Betrag, den die Akupunktur kostet.
Ihre Wirksamkeit hat die Akupunktur bei insgesamt sieben Diagnosen unter Beweis gestellt. Dabei wurde jeweils eine Akupunktur-Gruppe mit einer Vergleichsgruppe ohne Akupunktur (Wartegruppe) miteinander verglichen. Das Ergebnis: Neun von zehn Allergikern ging es auch sechs Monate nach der Behandlung noch deutlich besser, drei von vier Patienten mit Kopf- oder Lendenwirbelsäulenschmerzen zeigten ebenfalls nach diesem Zeitraum noch Besserung. Noch höher lag die Rate bei Arthroseschmerzen am Knie (85 Prozent), Asthma (82 Prozent) und Menstruationsschmerzen (85 Prozent). Nebenwirkungen traten nur selten auf und waren bei keinem Patienten lebensbedrohlich.
Die folgenden Krankenkassen sind dem Modellvorhaben der Techniker Krankenkasse beigetreten: Handelskrankenkasse (HKK), Innungskrankenkasse Hamburg, BKK der Allianz Gesellschaften, Bertelsmann BKK, BKK BMW, Bosch BKK, DaimlerChrysler BKK, BKK Deutsche Bank AG, Ford BKK, BKK Hoechst, HypoVereinsbank BKK, BKK Aktiv, Siemens-Betriebskrankenkasse.
Quelle: Techniker Krankenkasse
Bundesweites Pilotprojekt: Marien-Hospital Marl setzt bei Steinzertrümmerung Akupunktur ein
Marl 09.02.2005 - (ots) - In einem bundesweiten Modellprojekt setzt die Abteilung Urologie des Marien-Hospitals Marl Akupunktur zur Schmerzlinderung bei der Nierensteinzertrümmerung (Lithotripsie) ein. Um gesicherte Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Verfahrens zu erhalten, wird dieses Projekt gleichzeitig wissenschaftlich begleitet.
Dr. Hans-Jörg Sommerfeld, urologischer Chefarzt am Marler Krankenhaus, erläutert die Gründe, warum man sich zur Schmerzblockade mit Nadeln entschied: "Die Stoßwellenbehandlung mit dem Lithotripter verursacht ab einer bestimmten Behandlungsenergie Schmerzen. Wir verabreichen dann Medikamente, die einige Patienten jedoch schlecht vertragen. Sie klagen über Schwindel, Kopfschmerzen oder Atemprobleme." Alternativen waren gefragt. So entstand die Idee, neben herkömmlichen Medikamenten auch Akupunktur einzusetzen.
Mit Dr. Habib Pourvali-Ipek verfügt das Krankenhaus über einen Mediziner, der das B-Diplom für Akupunktur erworben hat und damit die notwendigen Fachkenntnisse besitzt. Von Anfang an war auch klar, dass das Projekt wissenschaftlich begleitet werden sollte. Entschieden wird nach dem Zufallsprinzip. Patienten mit geraden Anmeldenummern werden mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandelt, denen mit ungeraden wird Akupunktur angeboten (wissenschaftliche Randomisierung). An der Begleitstudie ist neben dem Marien-Hospital auch noch eine urologische Facharztpraxis in Wesel beteiligt.
Nach rund 100 Behandlungen mit Akupunktur ziehen die Mediziner eine erste Bilanz. "Nur in zehn Prozent aller Fälle verlangten die Patienten trotz Nadeln nach einem zusätzlichen Schmerzmittel. Kein Patient klagte anschließend über Nebenwirkungen", fasst Sommerfeld das vorläufige, positive Fazit zusammen. "Wir werden im September auf dem Deutschen Urologen-Kongress unsere Studie detailliert vorstellen."
Quelle:
Marien-Hospital Marl
Patienten vertrauen auf alternative Heilmethoden
Großteil hält sie für genauso wirksam wie die Schulmedizin
26.01.2005 - Eine von der Diagnostic Clinic http://www.thediagnosticclinic.com in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass der Großteil der Menschen alternative Heilmethoden für genauso wirksam wie die Schulmedizin hält. Von 1.000 befragten Briten vertrauten 68 Prozent auf pflanzliche Heilmittel und Naturheilkunde. Einer von vier Teilnehmern ging davon aus, dass traditionelle Heilmethoden die einzige Möglichkeit zur Behandlung von Krankheiten sind. Die Altersgruppe der 35 bis 44-Jährigen vertraut alternativen Heilmethoden am ehesten. Die Briten geben derzeit bei steigender Tendenz jährlich mehr als 130 Mio. Pfund (187 Mio. Euro) für alternative Behandlungsformen aus. Laut BBC wird in den nächsten vier Jahren ein Anstieg von weiteren 70 Mio. Pfund (101 Mio. Euro) erwartet.
Rajendra Sharma, der medizinische Direktor der Diagnostic Clinic, forderte, dass alternative Heilmethoden eine stärkere Verbreitung finden sollten. Er sieht die Zukunft der Medizin in einem integrativen Ansatz, bei dem Schulmediziner zusätzlich über eine Ausbildung für alternative Heilmethoden verfügen. Jim Kennedy, Sprecher des Royal College of General Practitioners, http://www.rcgp.org.uk erklärte, dass alternative Ansätze ein weites Spektrum abdeckten und es in manchen Fällen an Beweisen für ihre Wirksamkeit fehle. "Wir wissen, dass unsere Patienten alternative Methoden einsetzen. Gibt es einen Beweis für die Wirksamkeit der eingesetzten Verfahren, haben wir damit keine Probleme."
Quelle: pressetext.austria
Was kennzeichnet einen fachgerechten Akupunkturarzt?
Düsseldorf (ots)
- Die ärztliche Fachgesellschaft Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (FATCM) hat ein Siegel entwickelt, das qualifizierte Akupunkturärzte kennzeichnet.
- Die Ärzte der Forschungsgruppe, die auch an der größten internationalen Akupunkturstudie GERAC wesentlich beteiligt waren, wollen Patienten helfen, Ärzte mit hervorragender Akupunkturausbildung schon auf dem Arztschild zu erkennen.
17.01.2005 - Das neue Jahr beginnt mit vielen guten Vorsätzen. Fragt man die Deutschen, was sie sich für das kommende Jahr vornehmen, steht an zweiter Stelle das Thema Gesundheit. Hier spielt zunehmend Akupunktur eine immer wichtigere Rolle, denn sie ist inzwischen als anerkannte Therapiemethode ein fester Bestandteil der Medizin geworden. Als Monotherapie oder kombiniert mit anderen Behandlungsmöglichkeiten kann sie bei vielen Erkrankungen ihre heilsame Wirkung entfalten - notwendige Voraussetzung ist allerdings, dass sie qualifiziert ausgeübt wird. Die Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (FATCM) e.V. unter der Leitung von Dr. Albrecht Molsberger, Düsseldorf, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein Siegel zu entwickeln, das fachgerechte Akupunkturärzte mit Vollausbildung kennzeichnet und das ab Februar 2005 eingesetzt wird.
Was zeichnet einen guten Akupunkturarzt aus?
Der Akupunkturarzt sollte mindestens eine anerkannte Akupunktur Grundausbildung besser eine Vollausbildung absolviert haben und sich kontinuierlich weiterbilden. Er wird häufig neben einer westlichen auch eine chinesische Diagnostik vor Therapiebeginn durchführen. Hierzu gehört z.B. die Zungendiagnose. Bei der Akupunktur werden in der Regel zwischen 8 und 25 Nadeln gesetzt. Die Nadeln werden meist manuell stimuliert. Eine Sitzung dauert circa 30 Minuten. Eine erste Besserung der Beschwerden tritt meist nach der 6. bis 10. Behandlung auf. Bei chronischen Erkrankungen sind meist 15 Sitzungen erforderlich. Hauptindikationen der Akupunktur in Deutschland sind derzeit chronischer Rückenschmerz, Knieschmerz und Kopfschmerz. Die Behandlung wird bei diesen Erkrankungen unter bestimmten Bedingungen auch von den gesetzlichen Kassen bezuschusst.
Um künftig den Patienten bei der Suche nach dem geeigneten Akupunkturarzt Hilfestellung zu leisten, hat die Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (FATCM) jetzt ein Siegel entwickelt, dass jedes Mitglied der Forschungsgruppe mit Vollausbildung ab Februar 2005 auf ihr Arztschild sowie auf ihren Briefkopf setzten darf. Damit kommt FATCM e.V. auch dem Wunsch vieler Kollegen nach, die sich damit von den "schwarzen Schafen" der Akupunktur-Szene abheben wollen.
"Die wissenschaftliche Gesellschaft ist daran interessiert, mit diesem Siegel qualifizierte Akupunkturärzte zu kennzeichnen", so Dr. Albrecht Molsberger, Leiter FATCM e.V.. "Wir sehen, dass das Thema Akupunktur zunehmend gefragt ist und als Therapiemethode immer mehr Anerkennung findet. Umso wichtiger ist es jetzt, deutlich herauszustellen, wer eine entsprechende Qualifikation hat und wer nicht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Frühjahr Krankenkassen, Vertreter und Ärzte über die weitere Bezuschussung der Akupunktur auch durch die gesetzlichen Kassen beraten. Wir rechnen dann damit, dass sich noch mehr Erkrankte für diesen Heilungsweg entscheiden und sich auf die Suche nach einem fachgerechten Akupunkturarzt begeben. Wir sind für diesen Fall jetzt schon gewappnet und können Hilfestellung leisten."
Quelle: gerac
Vorteil Akupunktur - Große Studie: Wirkung der Nadeln weit besser als Standardtherapie
Baierbrunn (ots) 10.01.2005 - Akupunktur lindert chronische Rücken- und Knieschmerzen deutlich besser als die gängige Standardtherapie mit Krankengymnastik, Massage und Medikamenten. Das hat, einem Bericht des Apothekenmagazins " Gesundheit " zufolge, die Zwischenauswertung der weltweit größten Akupunkturstudie "Gerac" (Abk. für "German Acupuncture Trials") ergeben. Der Vorsprung der Nadelbehandlung ist beeindruckend: Gegen Rückenschmerzen half sie 48 Prozent der Behandelten, gegen Knieschmerzen 51 Prozent. Die Standard-Therapie nützte in beiden Fällen nur etwa 28 Prozent. Rätselhaft bleibt aber, dass die Nadeln auch sehr gut halfen, wenn sie an Punkten eingestochen werden, die nicht der chinesischen Vorschrift entsprechen. Alles nur ein Placebo-Effekt? Nein, sagt Professor Albrecht Molsberger, Mitglied der "Gerac"-Leitung und Orthopäde in Düsseldorf: "Tatsache ist: Wir wissen noch nicht, welche Punkte die besten sind."
Quelle: Wort und Bild - Gesundheit
Abschirmmethoden bei Erdstrahlen
von Dr. Ulrike Banis
14.12.2004 - Geopathische Belastungen sind in meiner Praxis ein häufiges Problem mit vielfältigsten Auswirkungen. Nicht nur kindliches Bettnässen, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit und Verstimmungen gehen auf das Konto von geopathogenen Belastungen, sondern auch zahlreiche andere Symptome wie chronische Kreuzschmerzen, Migräne, Herzrhythmusstörungen, Fibromyalgie, unerfüllter Kinderwunsch oder Angsterkrankungen. Sogar schwere chronische Krankheiten wie die Multiple Sklerose und Krebs werden durch langanhaltende geopathische Belastungen zumindest mitbedingt und auf ungünstige Weise verstärkt.
Von daher interessiert es mich als Ärztin natürlich brennend, probate Lösungen für meine Patienten anbieten zu können, wie sie mit solchen natürlichen, ortsständigen Belastungsfaktoren umgehen können. Zu Anfang möchte ich klarstellen, daß ich mir natürlich sehr wohl bewusst bin, dass die menschliche Natur allzumeist bequem ist, grundsätzlich konservativ und jeglicher Änderung abhold. Von daher stossen meine Empfehlungen, das belastete Bett bei einer Erdstrahlbelastung an einen anderen, ungestörten Platz zu verschieben, nicht immer auf offene Ohren - und zuweilen bekomme ich auch zu hören, das Schlafzimmer sei zu klein und beengt, ein Wechsel der Position des Bettes sei ganz ausgeschlossen, oder sehe absolut unmöglich aus!
Nachdem ich vor einem Jahr ein allgemein verständliches Buch über Geopathien veröffentlicht hatte ("Erdstrahlen & Co.", Haug-Verlag), kam ich sehr bald in den Ruf einer Expertin auf dem Gebiet der Erdstrahlen. Da ich mich in diesem Buch aufgrund langjähriger leidvoller Erfahrungen komplett gegen jedwede Abschirmmethode ausgesprochen hatte (was im übrigen nicht für Abschirmungen gegen Elektrosmog, Handystrahlung usw. gilt!), bekam ich viele Anrufe von Rutengängern, die mir ihre Abschirmmethode als die einzig wirksame anpreisen wollten.
In einem solchen Fall entschloss ich mich zu einem Experiment, um die Wirksamkeit von so zahlreich angebotenen "Abschirmmatten" zu überprüfen. Der betreffende Patient wollte keinesfalls sein Bett umstellen, obwohl nachweislich eine geopathische Störzone unter seinem Bett verlief, die seinen Beckenbereich und den Unterbauch belastete. Seine Symptome waren auch entsprechend, nämlich Störungen der Prostata, Nykturie, Störungen der Schlafarchitektur, Alpträume und chronische Schmerzen im Bereich der Hüfte und der Lendenwirbelsäule.
Beim "Energie- Check" mit dem Reba-Test fand ich heraus, dass seine Vitalenergie, also sein körperlicher Zustand, bei 70% lag - recht ordentlich, aber deutlich unterhalb des Maximum von 100%. Seine Emtionalenergie war mit 50% deutlich reduziert, fast schon ähnlich einer reaktiven depressiven Verstimmung, während sein Mentalwert als Ausdruck seiner Alltagstauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit bei 100% lag. Als Blockaden und "Energieräuber" fand ich ausser der bereits erwähnten Geopathie im Bereich von Becken und Unterbauch eine vegetative Störung im Bereich des Herzens (4. Chakra, energetisch der Bereich von Herz, Lunge, Thymus, damit Immunsystem, Vertrauen ins Leben und Vertrauen zu den Mitmenschen). In dem Bereich hatte sich ein seelischer Konflikt mit Namen "Emvita 13 = tief verletzt, zurückgezogen" eingenistet. Das passte gut zur Lebenssituation des älteren Herrn, der sich sozial stark zurückgezogen hatte, viele seiner Hobbies und einen Grossteil seines Freundeskreises aufgegeben hatte, und immer nörgeliger und missmutiger wurde.
(Das war auch einer der Gründe, warum er einer Änderung seiner Schlafsituation so absolut ablehnend gegenüber stand - er glaubte nicht mehr, dass irgendetwas oder irgendwer ihm helfen könne).
Ich entschloss mich also dazu, ihm im Oktober 2001 nicht nur eine der zahlreichen Matten, die ich damals zur "Prüfung" von diversen Firmen zugeschickt bekommen hatte, für sein Bett mitzugeben, ich verordnete ihm dazu "Chavita 4" für die Regulation des vegetativen Nervensystems im Bereich des Herzens, und "Emvita 13", um den seelischen Konflikt homöopathisch auflösen zu helfen. Von Mitte November bis Mitte Dezember 2001 war mein Patient in Urlaub, schlief also gar nicht in seinem nunmehr "abgeschirmten" Bett. Nach seiner Rückkehr beliess ich die Matte für weitere acht Wochen an Ort und Stelle, und bestellte ihn erst Ende Januar erneut zu einem Test zu mir.
Dabei war bereits die Anamnese sehr aufschlussreich. Er berichtete, dass er im Urlaub keine Kreuzschmerzen und auch keine Alpträume gehabt habe, auch sein Drang, nachts Wasser lassen zu müssen, sei deutlich zurückgegangen. Seit er jedoch wieder zuhause sei, seien alle Beschwerden trotz Matte in gleicher Stärke wieder zurückgekehrt. Beim "Energie- Check" hatte er nun Werte von 60% vital - weniger als zuvor, dafür aber 80% emotional - mehr als zuvor. Die Geopathie testete nach wie vor - trotz aller Abschirmung, die ja als Neutralisation jeglicher Strahlung und als absolut zuverlässig angepriesen worden war. Nun, wenn das wirklich so wäre, dann hätte meine Testampulle für Geopathie, die ich wie alle anderen Ampullen teste, nicht mehr ansprechen dürfen!
Darüberhinaus fand ich keine weiteren Blockaden, d.h. die vegetative Regulation im Bereich des Herzens war aufgehoben, und auch der seelische Konflikt war verschwunden.
Im Gespräch mit Herrn S. nahm ich diese Veränderungen sehr wohl wahr. Er wirkte deutlich aufgeschlossener, nicht mehr so verstimmt und trübsinnig, er strahlte wieder mehr Lebensmut und Zutrauen aus.
Ich testete auch noch, welches Maß an Energie seine Geopathie ihm raubte, und fand, dass die Störzone für einen vitalen Energieverlust von 50% und für einen Verlust an guter Laune von 60% verantwortlich war.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass er "eigentlich" ein Potential von über 100% Vitalität haben könnte, und dazu auch eine überschäumende Lebensfreude.
Ich erklärte ihm, dass der Versuch, seinen Schlafplatz ohne Veränderung der Bettposition zu verbessern, leider gescheitert war, dass aber, wenn er dieses Problem offensiv angehe, eine deutliche Verbesserung seines Allgemeinzustandes zu erwarten sei - denn er nutze immer noch nicht sein volles Potential! Diese Aussage freute ihn sehr, und er war nun doch bereit, sein Bett in die Raummitte zu verschieben, wie ihm verschiedene Rutengänger unabhängig voneinander bereits angeraten hatten. Er fand zwar immer noch, das Bett sehe da etwas merkwürdig aus, aber der Test und die Probephase am eigenen Leib hatte ihn doch überzeugt.
Für mich bleibt als Fazit aus dieser Untersuchung (die ich im übrigen an zahlreichen weiteren Patienten mit immer gleichem Ergebnis wiederholt habe), dass ich künftig noch viel energischer darauf bestehen werde, dass zu Beginn jeder naturheilkundlichen Behandlung der Schlafplatz geopathiefrei gemacht wird. Der Patient braucht unbedingt einen neutralen, besser noch einen "guten Platz", um gesund zu werden und gesund zu bleiben! Jedwede Abschirmmaßnahmen sind auf Dauer wirkungslos, selbst wenn sie einige Zeit Linderung gebracht haben. Irgendwann laden sie sich nämlich auf und sind in ihren Effekten dann noch viel schlimmer! Abschirmmatten sind allerhöchstens ein Provisorium für kurze Zeit, aber niemals eine Dauerlösung, was mir im übrigen zahlreiche verantwortungsbewusste und erfahrene Rutengänger bestätigt haben. Ähnliche vorübergehende positive Effekte lassen sich übrigens auch mit Mistel, Brennnessel, Ameisensäure oder mit dem Präparat "Geovita" erreichen, das ich in aller Regel dann einsetze, wenn ich die energetisch schädigenden Effekte einer geopathischen Störzone an einem Patienten möglichst schnell "löschen" will. Der Grund für den vorübergehenden positiven Effekt ist, dass die genannten Substanzen mit der geopathogenen Information in Resonanz gehen, und damit kurzfristig eine virtuelle "Neutralisation" erreicht wird. Auf lange Sicht jedoch gilt:
Der Patient braucht einen neutralen und geopathisch ungestörten Bettplatz!
Das ist vor allem für solche Patienten von existentieller Bedeutung, die ein maximal belastetes Regulationssystem haben, wie z.B. Krebspatienten, MS- Patienten oder Rheumapatienten. Ich bin heute soweit zu fordern, daß wenn der Patient nicht bereit ist, sein Bett an einen anderen Platz zu verstellen, ich auch nicht mehr bereit bin, meine Zeit, meine Energie und mein Know- How zu investieren, um eine vernünfige, ganzheitliche Behandlung auf die Beine zu stellen. Das mag extrem klingen, aber die guten Erfolge in der täglichen Praxis geben mir immer wieder recht - und ich finde, ich verlange nicht zuviel von meinen Patienten, denn eine Bettplatzumstellung ist in aller Regel nicht teuer, nicht schmerzhaft, und sie verhilft dem Köper wieder zu einer deutlich besseren Regulationsmöglichkeit, und damit potentiell zu mehr Heilung.
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© Dr. Ulrike Banis
Rathausstrasse 11
6900 Bregenz
Österreich
www.drbanis.com
Akupressur
von Yola Pellini, Heilpraktikerin.
14.12.2004 - Akupressur ist ein Grundbestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin . Die Bezeichnung "Akupressur" bezieht sich auf die chinesische Technik der Druckmassage. Bei dieser Methode wird mit gezieltem Druck auf bestimmten Punkten, welche sich auf den sog. Energiebahnen (Meridianen) befinden, gearbeitet.
Das Meridiansystem bildet die Grundlage für die Akupressur. Durch die Meridiane im Körper fließt das sogenannte Qi . Der Begriff des Qi lässt sich kaum in die deutsche Sprache übersetzen.
Annähernd lässt sich das Wort "Qi" mit Lebensenergie oder bewegender Kraft umschreiben.
Entlang der Meridiane liegen die Akupunkturpunkte . Über die Akupunkturpunkte können durch Druck oder Massage blockierte Energiebahnen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Gleichzeitig lassen sich krankheitserregende Faktoren wieder ausleiten.
Durch diesen Druck wird der harmonische Energiefluß zwischen Yin und Yang wiederhergestellt.
Akupressur ist besonders bei der Linderung von funktionellen Störungen erfolgreich.
Vorteile der Akupressur
- präventive (=vorbeugende) Wirkung
- Anwendung ohne gesundheitliche Risiken
- keine Nebenwirkungen
Folgende Probleme können mit Akupressur behandelt werden
- Blockadenlösung
- Schmerzen durch Verspannungen
- Kopfschmerzen
- Schlaflosigkeit
- Appetitlosigkeit
- Brechreiz
- Bronchitis
- Durchfall
- Erkältung
- Ermüdung
- Husten
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© Yola Pellini
Heilpraktikerin
Traditionelle Chinesische Medizin
Händelstrasse 25-29
50674 Köln
Tel.: 0221 2401921
www.yinyang.de
Akupunktur Massage
von Dorothea Erchinger
14.12.2004 - Die Akupunktur Massage (APM) kommt aus der chinesischen Medizin, der chinesischen Energielehre. Sie kombiniert und verbindet modernes westliches Wissen mit altem chinesischen Erfahrungsgut.
Wer erfand die Akupunktur Massage?
Die Akupunkturmassage wurde von einem Masseur entwickelt, Willy Penzel (1918-1985).
Durch eine schwere Krankheit seiner Frau (Lebertumor, Klinik Hannover) fand der ehemalige Schiffsbauingenieur Zugang zur Energielehre der chinesischen Medizin. Er behandelte sie, in dem er die Meridiane und Akupunkturpunkte reizte. Seine Frau gesundete und lebte sogar vier Jahre länger als ihr Mann. Er studierte die Akupunkturverfahren in Wien.
Da Willy Penzel weder Arzt noch Heilpraktiker war, und die Haut nicht mit Nadeln verletzten durfte, erfand er daraufhin die "Stäbchen-Methode", die den Körper nur über die Leitbahnen (Meridiane) aktiviert. Seine Behandlungstechnik war sehr wirksam, und er hatte in seiner Praxis großen Erfolg.
Klaus Radloff , enger Mitarbeiter von Penzel, trug mit seinen Ideen wesentlich zur Weiterentwicklung der APM bei. Er entwickelte eine Diagnosemethode (Ohrreflexzonenkontrolle) und definierte verschiedene Meridianverläufe. Er gründete selbst ein Institut in der Schweiz, wo er bis heute Therapeuten in der APM/ESB ausbildet.
Akupunktur Massage (APM) und Energetisch-Statische-Behandlung (ESB) (=Wirbelsäulenbehandlung) nach Radloff
Beide Methoden sind eigenständige Behandlungsformen, die in sinnvoller Kombination angewendet werden. Mit der energetischen Wirkung der Akupunktur Massage (APM) wird der Körper auf die sich anschliessende statische Behandlung (ESB) der Wirbelsäule und der Gelenke optimal vorbereitet.
Unser Körper ist nicht nur mit einem Blut- und Lymphsystem ausgestattet, sondern auch mit einem Energieleitsystem, das alle Akupunkturpunkte netzförmig miteinander verbindet. Diese Leitbahnen nennen wir Meridiane.
Die Akupunktur Massage ist also eine von der klassischen Akupunktur abegeleitete und daher mit ihr verwandte Therapieform bzw. Massagemethode, die ohne Nadeln und ohne die Haut zu verletzen über diese Meridiane arbeitet.
Als eine energetische Behandlung wirkt sie über die Lebensenergie auf unseren Organismus und hilft ihm in seinem Selbstheilungsbestreben.
Sie wirkt auf den gesamten Menschen auf Körper, Seele und Geist und bringt die Energie, die unseren Körper durchflutet, wieder in Ausgewogenheit.
Wir fühlen uns gesund und im Einklang mit uns selbst, wenn das Wechselspiel zwischen YIN und YANG wie ein fließender Austausch ist.
Das Behandlungsspektrum ist vielseitig und umfasst ein weites Feld, z.B. rheumatische Beschwerden, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Erschöpfungszustände, Wirbelsäulenerkrankungen und vieles mehr.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dorothea Erchinger
Kürschnerhof 7
97070 Würzburg
www.naturheilpraxis-erchinger.de
Akupunktur
von
Dr. med. Renate Ostertun
14.12.2004 - Akupunktur ist eine über 4000 Jahre alte Methode zur Diagnostik und Therapie diverser Störungen.
Sie beruht auf der Lehre von der Körperenergie Qi, die in (rein gedanklichen) Bahnen, den sogenannten Meridianen, verläuft und die Organfunktionen regelt.
Dabei sticht der Therapeut dünne Nadeln in bestimmte Punkte, um eine Körperreaktion hervorzurufen.
Bei Kindern reicht meist Akupressur, d.h. sanfte Massage der entsprechenden Punkte. Gegebenenfalls wird Laserakupunktur eingesetzt, wobei die Akupunkturpunkte mit einem Lasergerät absolut schmerzfrei stimuliert werden. Diese Methode ist nicht nur für Kinder und schmerzempfindliche Erwachsene geeignet, sondern wird beispielsweise auch zur Therapie von Hautproblemen eingesetzt.
Akupunktur nach den Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin gleicht Krankheiten aus, indem sie das stagnierte Qi wieder ins Gleichgewicht bringt bzw. quantitative Störungen des Qi behebt.
Sie wirkt also regulierend, egal ob eine Über- oder Unterfunktion vorliegt.
Dabei kann sie sowohl bei chronischen als auch bei akuten Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden; außerdem lässt sie sich mit allen anderen Therapieformen und Medikamenten kombinieren.
Ein großer Vorteil der Akupunktur liegt darin, dass bei korrekter Anwendung so gut wie keine gefährlichen Nebenwirkungen auftreten.
Wissenschaftliche Grundlagen
In zahlreichen Studien wurde belegt, dass Akupunktur schmerzstillend, entspannend, psychisch harmonisierend und immunstimulierend ist.
Sie wirkt auch an Bewusstlosen und Versuchstieren, so dass ein Placeboeffekt (=Wirkung allein durch die Vorstellungskraft ohne medizinische Wirkung des Verfahrens an sich) ausgeschlossen ist.
Typische Anwendungsgebiete
Grundsätzlich sind alle Störungen zu behandeln, die regulierbar sind, d.h. wenn ein Gleichgewicht wieder erreicht werden kann (also nicht das gebrochene Bein oder der Herzinfarkt: Hier liegen bereits organische Störungen vor, die weiterer Therapie bedürfen).
Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Akupunktur für eine Vielzahl von Beschwerden:
Besonders erfolgreich ist Akupunktur bei allen Arten von Schmerzen, wie z.B. Kopfschmerzen oder (auch chronischen) Schmerzen des Bewegungsapparates.
Außerdem Asthma, Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Augenerkrankungen, Zahnschmerzen, Allergien, Beschwerden des Verdauungstraktes, Depression, Schlafstörungen, diverse Suchtformen, Lähmungen, Schwindel, Restbeschwerden nach einem Schlaganfall, urologische/gynäkologische Beschwerden, Unfruchtbarkeit, Nervenerkrankungen, Reisekrankheit, Hautkrankheiten, orthopädische Erkrankungen, Geburtsvorbereitung etc.
Ablauf einer Akupunkturbehandlung
Zunächst sollte eine westliche Diagnostik erfolgen, um ernsthafte Erkrankungen mit sofortigem Handlungsbedarf zu erkennen.
Dann folgt die Diagnoseerstellung nach traditionellen chinesischen Kriterien (inkl. Zungen- und Pulsdiagnostik), um die Störung in das entsprechende System einzuordnen.
Anschließend werden die Punkte individuell ausgewählt.
Durch korrekte Diagnosestellung reichen meist wenige Nadeln aus.
Bei adäquater Stichtechnik ist die folgende Behandlung in der Regel schmerzfrei, je nach Krankheitsbild werden die Punkte noch unterschiedlich stimuliert.
Sterile Einmalnadeln garantieren, dass eine Übertragung von Krankheiten ausgeschlossen ist.
Nach ca. 20-30 min entfernt der Therapeut die Nadeln; die Wirkung verstärkt sich in den folgenden Stunden noch und hält in der Regel - je nach Krankheitsbild - für mehrere Stunden bis Tage an. Diese Zeitspanne vergrößert sich bei mehreren Behandlungen sogar zunehmend, so dass normalerweise nach wenigen Sitzungen die Behandlungsabstände vergrößert werden können, bis die Therapie ganz abgeschlossen ist.
Die Anzahl der nötigen Sitzungen ist dabei von der Krankheit, der Dauer der Beschwerden und verschiedenen individuellen Faktoren abhängig, kann aber meist nach einem ersten Gespräch festgelegt werden.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. med. Renate Ostertun
Schauenburger Strasse 50
20095 Hamburg
www.dr-ostertun.de
Atem- und Stimmtherapie nach Prof. Karlfried Graf Dürckheim und Hildegund Graubner
"Atem ist Leben".
14.12.2004 - Leben und Atem sind eng miteinander verwoben. Ohne Atem erlischt das Leben nach wenigen Minuten. Der physiologische Teil des Atems ist erklärbar und grundsätzlich erforscht.
Der Atem aber, dieses so unmittelbar mit dem Leben verbundene Phänomen, ist direkt oder indirekt mit jedem Regelkreis im Menschen verbunden wie keine andere Funktion im Körper. Wird Atem bewußt erlebt und erfahren, so kann er weg- und richtungsweisend sein, sich besser wahrzunehmen, seine Erlebnisfähigkeit zu steigern, zunehmend Zugang zum inneren Wesenskern zu finden, die Selbstheilkraft zu wecken und sich für transpersonale Erfahrungen zu öffnen.
In der Entwicklung des menschlichen Bewußtseins nimmt der Atem eine zentrale und herausragende Stellung ein. Alle Hochkulturen, so z.B. die der alten Griechen, kannten seine tiefgreifenden Wirkungen und waren sich seiner Bedeutung bewußt. So haben die Begriffe "pneuma" und "Odem" sowohl für den Atem als auch für Geist und Seele Wortbedeutung.
Ein gesunder tiefer und gleichmäßiger Atem sorgt für ein stabiles Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Die Arbeit am Atem weckt unsere Selbst-Heilungskräfte und fördert Vitalität und Lebensfreude. Sie ist ein Weg, um zur inneren Mitte zu kommen. Dabei wird der Atem nicht beeinflußt, wie in östlichen Techniken (z.B. Yoga), sondern es geht immer um den "erfahrbaren Atem" und das heißt: "Dem Atem lauschen, ihn fließen zu lassen". Je tiefer das Phänomen Atem erfahren und erlebt wird, desto mehr weitet sich der Horizont, der immer mehr Gebiete des Lebens umspannt - denn atmen heißt leben.
In der Atem- und Stimmarbeit geht es um das Innewerden und Erfühlen einengender, unbelebter, schmerzender innerer Räume im Körper. Durch das Bewußtwerden und Üben an diesen Räumen können sie wieder geweckt, belebt und bewohnbar gemacht werden.
Dort, wo sich der Mensch selbst fremd war, kann er sich neu (zurück)gewinnen und entfalten, er findet Anschluß an bisher verborgene Lebenskräfte. Dadurch kann er in seiner Persönlichkeit wachsen und verantwortlich und bewußt mit sich und anderen umgehen lernen.
Die Arbeit mit der Stimme ist auch Leibarbeit. Sie ist eine Arbeit an der Haltung von innen her, indem sie durch Körper- und Atemübungen, dann durch Tönen die einzelnen Leibräume weckt und belebt. Jeder Ton entspricht einer leiblich-seelisch-geistigen Qualität und wirkt dadurch formend und heilend. Anfangs geht es vor allem um den Umgang mit einzelnen Vokalen und Konsonanten und deren Schwingungen, später mehr um das Sprechen von Texten. Die Stimme kann sich befreien und entfalten. Dabei geht es nicht um ein intellektuelles Erfassen, sondern um die leibliche Erfahrung.
Mit Hilfe der Atem- und Stimmarbeit verfeinert sich die Wahrnehmung und die Erlebnisfähigkeit wird gesteigert. Das bewußte Üben hilft, mehr bzw. ganz im "Hier" und "Jetzt" zu weilen, dadurch kann sich innere Ruhe und Entspannung ausbreiten. Eigene Widerstände und einengende Muster werden erkannt und können durch dieses Erkennen verwandelt werden.
Es verändert sich alles, wenn ich mich verändere.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Ursula Günther- Bernard
Gustav- Freytag- Strasse 14
97877 Wertheim
www.lebensquell-wertheim.de
Augen-Akupunktur nach Prof. Boel
14.12.2004 - Der Begriff Augenakupunktur wurde erstmals von Prof. Dr. John Boel, Dänemark, für eine Kombination mehrerer Akupunktursysteme verwandt. Die in langjähriger Praxis seit 1980 entwickelte Methode zeichnet sich durch deutlich erhöhte Erfolgsquoten aus und wurde erstmalig 1996 in Deutschland vorgestellt.
Neben der Auswahl geeigneter Akupunkturpunkte beinhaltet die Methode ein spezielles, individuelles Behandlungsschema. Eine in den achtziger Jahren in Amerika durchgeführte Akupunkturstudie zeigte, dass sich der Wirkungsgrad von Akupunktur durch eine zweite, zeitlich verzögerte Behandlung deutlich steigern lässt. Die Methode ist nicht nur bei der Augenakupunktur wirksam, sondern auch bei Schmerzbehandlungen aller Art.

Foto: pixelquelle.de
So wird behandelt
Es wird keine Nadel ins Auge gestochen!
Zur Behandlung werden Akupunkturnadeln in bestimmte Punkte an der Stirn, den Händen, Knien und Füßen gestochen und verbleiben dort für eine halbe Stunde. Nach einer Pause von mindestens einer Stunde werden wieder Nadeln für eine weitere halbe Stunde in andere Punkte gestochen.
Die Grundtherapie besteht aus 12 Doppelsitzungen.
Fast alle Augenerkrankungen sind behandelbar.
Mit der Augenakupunktur nach Prof. Boel können auch bisher therapieresistente Augenerkrankungen erfolgreich behandelt werden, wie z.B.:
- Retinopathia pigmentosa
- Makuladegeneration, feuchte und trockene
- Diabetische Retinopathie
- Zustand nach Venenthrombosen
- Zustand nach arteriellen Embolien
- Netzhautablösung
- Grüner Star
- Weitsichtigkeit
- Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen
- Sehnerverkrankungen
- Zustand nach Hirn-OP
- Zustand nach Hirnverletzung
- Erblindung durch Gehirn- bzw. Sehnervquetschung oder Blutgerinnsel
Nicht zu verbessern oder zu heilen ist Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen.
60 bis 90 Prozent der behandelten Patienten haben einen Behandlungserfolg. Erfolg heißt bei manchen Erkrankungen schon: Es wird nicht schlimmer .
Erstaunlicherweise hängt der Erfolg der Behandlung nach Prof. Boel mehr davon ab, wie stark ein Patient auf die Methode anspricht als von der Schwere seiner Augenkrankheit selbst. Bei vielen Patienten ist eine sofortige Reaktion festzustellen, bei anderen dauert es etwas länger, und nur ca. 10 % der Erkrankten reagieren grundsätzlich nicht auf Akupunktur.
Das Auge ist die wichtigste Verbindung des Menschen zu seiner Außenwelt.
Die Augenakupunktur ist eine schonende Therapie und kann auch komplementär zu schulmedizinischen Therapien eingesetzt werden.
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Dr. sc. agr. Gabriele Plehn-Anrecht
Heilpraktikerin/ Ernährungswissenschaftlerin
Steinweg 74
38518 Gifhorn
Internet: www.heilpraxis-gifhorn.de/
E-Mail: gpa@heilpraxis-gifhorn.de
Aura Soma
von Diana Dörr
"Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele
und die Seele durch den Körper zu heilen." Oscar Wilde
14.12.2004 - Aura-Soma wurde 1984 von der Engländerin Vicky Wall ins Leben gerufen.
Vicky Wall war von Geburt an hellsichtig und hatte die Gabe die Aura des Menschen zu sehen. Im Alter erblindete sie, doch sie verlor nicht ihre Sensitivität und Hellsichtigkeit. Ihr Verständnis für feinstoffliche Bereiche vertiefte sich durch drei Nahtoderlebnisse.
Sie wurde in ihren täglichen Meditationen dazu geführt, intuitiv die Aura-Soma Essenzen herzustellen. Diese bestehen aus Pflanzenessenzen, ätherischen Ölen und Edelsteinenergien. Sie wirken auf den grobstofflichen und die feinstofflichen Körper des Menschen. Sie helfen z. B. die Aura auszugleichen und zu beleben. In diesen Essenzen werden die Energien des Mineralreiches, des Pflanzenreiches und die Welt der Farben und des Lichts vereingt.
Die Farböle (Balance-Öle) bestehen jeweils zur Hälfte aus einem Pflanzenöl, das mit ätherischen Ölen versetzt ist und zur Hälfte aus dem Wasser einer englischen Heilquelle, das mit Pflanzenessenzen angereichert ist. Außerdem sind noch Kristall- und Mineralenergien beiden Hälften beigesetzt. Es gibt 98 verschiedene Farbkombinationen. Miteinander vermischt entstehen daraus Emulsionen, die direkt auf den Körper aufgetragen werden. Die Farböle stehen mit bestimmten Chakren und Organen in Verbindung und bringen den Körper, Geist und die Seele ins Gleichgewicht.. Die Öle werden intuitiv ausgewählt. Die sogenannten Tinkturen werden innerlich eingenommen.
Die Pomander enthalten jeweils sieben verschiedene Pflanzen, die aufgrund ihrer Farbe einem bestimmten Chakra zugeordnet sind. Die Pomander werden in die Hand eingeträufelt, verrieben und in das Energiefeld und die Chakren verteilt.
Sie wirken schützend, stärkend und reinigend auf das Energiefeld.
Die Quintessenzen (Meisteressenzen) wirken über die astrale und ätherische Ebene. Sie sind den Aufgestiegenen Meistern und den Seelenstrahlen zugeordnet. Sie eignen sich besonders für Meditationen oder für die Arbeit mit den Aufgestiegenen Meistern und werden in die Aura eingefächelt.
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©
Diana Dörr
Saalburgstrasse 95
61350 Bad Homburg
www.dianadoerr.de
Auraheilung
Alte Tempelmedizin und schamanische Traditionen
von
Dr. Angelika Franz
14.12.2004 - Über die Jahrhunderte hinweg haben die traditionellen Heilerinnen und Heiler das geheime Heilwissen ihrer Vorfahren bewahrt, wie es in den versunkenen Tempeln alter Hochkulturen angewandt wurde oder schamanischen Traditionen entstammt. Heute erwerben Heilerinnen und Heiler wieder das alte Wissen, um es auch für unsere Zeit einsetzen zu können - zum Wohle ihrer Klientinnen und Klienten.
Muster in der Aura Unsere Aura - unsere sieben feinstofflichen Körper - die von einigen Menschen in ihrer regenbogenfarbenen Schönheit gesehen werden kann, ist voll von Erinnerungen, Gedankenmustern und Gefühlen.
Entwickeln sich Ungleichgewichte und bleiben sie über längere Zeit bestehen, verändern sie unser Befinden. So entstehen unsere Krankheiten und Probleme, lange bevor sie sich in unserem physischen Körper und unserer sozialen Umgebung manifestieren. Hier, wo die Krankheit ihren Ursprung hat, kann auch unsere Heilung beginnen.

Foto: pixelquelle.de
Sanfte und tiefe Heilung Durch Auraarbeit können wir mancher Krankheit den Boden entziehen, können Einstellungen, Einschätzungen, Wertungen, Erwartungen ändern und offen für neue Erfahrungen werden. Wir können bedürftige Bereiche stärken, problematische Zonen reinigen und Verletzungen aus der Tiefe heraus heilen.
Sanfte Behandlungen unserer Aura bringen die Lebensenergie wieder in Fluß. Sie erlauben uns, daß wir von innen her gesunden. Und sie geben uns den Anstoß zu persönlichem und spirituellem Wachstum.
Die Aura klären In Situationen, in welchen wir so hohen körperlichen oder emotionalen Belastungen ausgesetzt sind, daß wir die Gegenwart kaum mehr zu ertragen vermögen, spalten wir oftmals Seelenanteile ab. Dadurch entstehen Löcher in unserer Aura. Energetische Anhaftungen, die sich gerne in solche Löcher setzen, schwächen uns und kosten uns Lebenskraft. Sie können unser Gefühlsleben verwirren und uns in unserer Entwicklung erheblich hemmen. Wir sind in der Lage, diese Anhaftungen zu entfernen, anschließend die verlorenen Seelenanteile nach und nach zurückzuholen und dadurch die Löcher in unserer Aura zu schließen. Wir fühlen uns dann viel freier und entfalten ein höheres Maß an Kreativität.
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© Dr. Angelika Franz
Wastel- Witt- Strasse 11
80689 München
www.auraheilung.de
Autogenes Training
von Ingrid Thomann 14.12.2004 - Das Autogene Training wurde 1932 von Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Methode, um eine milde Art der Selbsthypnose, mit der die Kraft der Vorstellung auf den Körper übertragen werden soll. Der bildhaften Vorstellung von der Schwere beispielsweise folgt das Gefühl der Schwere, bis sich nach kurzer Zeit der Zustand der nachweisbaren Schwere als Ausdruck der Muskelentspannung einstellt. Die Übertragung vom Psychischen auf das Körperliche ist nur möglich, weil Leib und Seele eine Einheit bilden. Beeinflussung des Körpers durch die Macht der Vorstellung. Das geschieht in konzentrativer Selbstentspannung. Wie hilft Autogenes Training? Durch Kraft der Vorstellung! Der Erfolg des Autogenen Trainings begründet sich im Einfluß auf das vegetative Nervensystem. Nahezu alle Muskeln, Drüsen und Organe sind mit beiden Teilen des vegetativen Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus) vernetzt. Sind Sympathikus (Spannung) und Parasympathikus (Entspannung) in einem harmonischen Gleichgewicht, spricht man von Homöostase. Durch Streß, psychische Belastungen wird der Sympathikus aktiviert, der Körper steht die meiste Zeit unter Spannung. Man spricht dann von einer vegetativen Dystonie. Wann hilft Autogenes Training? - Abbau von Aggressionen
- Hilfe für Raucher
- Hilfe für Alkoholgefährdete
- Befreiung von Angstzuständen
- Befreiung von Zwängen
- Konzentrationsstörungen
- Psychosomatische Erkrankungen
- Hilfe bei Erreichen seiner individuellen Zielvorstellungen
- Störungen des vegetativen Nervensystems
- Herzrhythmusstörungen
- Neigung zu Schwindel oder Kollaps
- Kopfschmerzen
- Nervosität
- Erhöhter Puls
- Erhöhter Blutdruck
- Mundtrockenheit oder Speichelfluß
- Tränenfluß
- Appetitlosigkeit
- Opstipation oder Durchfall
- Magenprobleme - Wetterfühligkeit
- Übelkeit, Erbrechen
- Durchschlafstörungen
- Vermindertes oder übergroßes Schlafbedürfnis
- Libido- oder Potenzverlust
- Amenorrhoe (Ausbleiben der Regel
Veröffentlichung dieses Textes mit freundlicher Genehmigung von
© Ingrid Thomann
Obermoosweg 27 A
82205 Gilching
Tel.: 08105- 278094
www.psychotherapie-gilching.de
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