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 Die Inhaltsübersicht

- Kostentreiber Übergewicht - Ernährungsmediziner: Dicke bringen das Gesundheitssystem in Gefahr
- Hamster neigen zu Kummerspeck
- "Babyspeck" verschwindet nicht
-
Hormon senkt Appetit, steigert Aktivität
- Fastfood macht Kinder dick
- Ein Drittel der Deutschen hält sich für übergewichtig
Vor allem Frauen selbstkritisch - Männer sehen sich eher im Sollbereich
- Sterberisiko wächst mit Bauchfett
- Atkins-Diät: Reduzierung von Kohlehydraten gefährdet Gesundheit
Frau erkrankte an einer schweren Ketoazidose
- 20 Prozent der Schulkinder in Europa haben Übergewicht
- Warum verlorene Kilos gerne wiederkommen
Körper versucht Fettverlust wieder auszugleichen
- Fettleibigkeit verhindert Wirkung von Impfungen -
Bei 68 Prozent erreicht die Injektion den Gesäßmuskel nicht
- Ganz Deutschland wird jetzt "Fit am Ball" /
Bundesweites Projekt gegen Übergewicht mit vielen Sport-Stars gestartet

- Bauchfett macht Übergewicht gefährlich
- Erhöhtes Demenzrisiko bei Übergewicht
- Hoffnung für dicke Kinder -
Für eine Umstellung von Ernährung und Bewegung ist es
nie zu spät
- Übergewicht - Adipositas ist auch für andere Krankheiten der "Risikofaktor Nr. 1"- Alarmierende Zahlen: Adipositas nimmt bei Frauen und Männern extrem zu
-
Kinder werden vor dem Fernseher dick
-
Injektion eines Darmhormons unterstützt Gewichtsverlust -
Testpersonen nahmen in vier Wochen rund 2,3 Kilo ab

-
Auslassdiät bringt Figur und Haut ins Lot
-
Sitzen macht Männer dick
- Übergewicht schädigt die Adern - Schon bei gesunden Dicken versteifen sich die Gefäße
- Übergewicht beeinträchtigt Männer mehr als Frauen -
Fitness und Stoffwechsel in deutlich schlechterem Zustand
- Gerät gegen Fettleibigkeit spielt dem Hirn Sattheit vor -
Schrittmacher und Elektroden werden implantiert
- Fettleibige Menschen fühlen sich wie Menschen zweiter Klasse -
Betroffene über ihr Aussehen unglücklich
- Orlistat gegen krankhaftes Übergewicht: Erfolg bereits nach drei Monaten vorhersagbar
- Magenband lässt Übergewichtige besser schlafen -
Rund die Hälfte der Betroffenen leiden derzeit unter Schlafapnoe
- Startschuss für die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache"
- Ein Jahr Stiftung juvenile Adipositas - erste Erfolge machen Schirmherrn Hackl stolz
-
Europa-Premiere: Ambulante Magenbandoperation an
Patientin mit BMI von 65

-
Übergewichtige Frauen verdienen weniger
- Übergewicht beschleunigt Alterung
- Übergewicht macht Krampfadern gefährlich - Schwellungen und offene Beine als Risiko
- Überflüssige Pfunde schädigen das Gehör
- Soft-Drinks fördern fettleibige Kinder -
Globale Explosion von Diabetes-2-Erkrankungen bei den Jüngsten
- Dicke haben mehr Nierensteine - Übergewichtige Frauen mit verdoppeltem Risiko
-
Übergewicht trifft alle Schichten
- Schmale Hüften - klarer Kopf
- Übergewicht verdreifacht Demenzrisiko
- Medikament hilft beim Abnehmen
- Die kranke Zukunft unserer dicken Kinder
-
Implantat zur Behandlung krankhafter Fettsucht
- Fettleibigkeit verursacht Kosten in Milliardenhöhe
- Fettleibige Kinder sterben noch vor ihren Eltern
- Umfrage: Zu dick sind nur die anderen
- Studie: Milch als Schlankmacher
-
Gesundheits-Urlaub für übergewichtige Kinder
Forscher der Universität Jena suchen 4- bis 7-jährige Teilnehmer für Kurse im März und April

- Anfälligkeit für Übergewicht wird vererbt
- Studie: Neue Diäten aus den USA sind nicht zu empfehlen - Ausgewogene Ernährung verspricht Erfolg
- Auf Dauer weniger Pfunde und mehr Lebensqualität
- Abnehmen mit Gewichtsreduktionsprogrammen: Was sagt die Wissenschaft?

- weitere Nachrichten
 

Kostentreiber Übergewicht - Ernährungsmediziner: Dicke bringen das Gesundheitssystem in Gefahr


Bild: Photocase

Baierbrunn - 01.08.2006 - "Prävention von Übergewicht ist die einzige Chance, dass unser Gesundheitssystem bezahlbar bleibt", sagt Professor Dr. med. Hans Hauner von der Technischen Universität München im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". So drastisch hat wohl noch kein Gesundheitsexperte den Zusammenhang von Übergewicht und Kosten der Medizin benannt. Hauner hält auch die Überlegung, dass Übergewichtige für die höheren Kosten, die sie verursachen, selbst aufkommen sollten, im Prinzip für richtig. "Aber gerecht wäre das auch nicht", schränkt er selbst ein. Neben falschem Essverhalten sei auch die genetische Ausstattung für das Übergewicht verantwortlich. Er verlangt aber: "Wer weiß, dass er genetisch belastet ist, muss seinen Lebensstil anpassen. Langfristig gesund essen, ist die große Herausforderung in unserer Überflussgesellschaft."

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Hamster neigen zu Kummerspeck

Hamburg - 19.06.2006 - (ots) - Goldhamster legen sich unter Stress ein auffälliges Bäuchlein zu, genau wie die meisten Menschen. Wie das Magazin GEO in seiner Juli-Ausgabe berichtet, verleitet vor allem die Furcht vor stärkeren Artgenossen die Tiere dazu, mehr zu fressen, als ihnen gut tut.

Hamster futtert
Bild: Pixelquelle

Das hat ein Team um Michelle Foster von der Georgia State University in Atlanta herausgefunden, als es jüngere Goldhamster mehrmals für jeweils sieben Minuten zu älteren, kräftigeren Exemplaren in einen Käfig sperrte. Innerhalb weniger Sekunden und nach kurzem Revierkampf ordneten sich die Neuankömmlinge dem "Chef" unter - und begannen schon bald, deutlich mehr zu fressen als zuvor. Besonders stark war der Effekt, wenn die Konfrontation in unregelmäßigen Abständen erfolgte. Auch dies werten die Forscher als Parallele zur Erfahrung von Menschen, wonach unvorhersehbarer Stress schädlicher ist als gewohnte Belastung.

Die Wissenschaftler erhoffen sich daher von ihren Ergebnissen auch Aufschlüsse über Faktoren, die beim Menschen zu Übergewicht beitragen. Denn Hamster und Menschen sind hormonell miteinander vergleichbar: Unter Anspannung produzieren beide verstärkt das appetitanregende Hormon Cortisol. Ratten und Mäuse dagegen bilden in der gleichen Situation Corticosterone, die offenbar den Hunger eindämmen - die Tiere nehmen unter Stress ab. Mit dieser Erkenntnis könnten womöglich neue Medikamente gegen Fettleibigkeit entwickelt werden.


Quelle: Gruner+Jahr, GEO

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"Babyspeck" verschwindet nicht

08.05.2006 - Dicke Kinder wachsen nur selten zu schlanken Jugendlichen heran, haben britische Mediziner bei einer Langzeitstudie mit mehreren Tausend Kindern ermittelt. Im Laufe der Jahre verloren nur wenige übergewichtige Kinder ihren "Babyspeck", häufig legten sie sogar weiter zu.

Kleines Mädchen Portrait
Quelle: Scienceticker

"Diese Resultate deuten darauf hin, dass dauerhaftes Übergewicht noch vor dem 11. Lebensjahr festgelegt wird", schreibt die Gruppe um Jane Wardle vom University College London im "British Medical Journal". Umso wichtiger sei es, dass Präventionsmaßnahmen schon in frühen Jahren ansetzten.


Wardle und Kollegen verfolgten den Werdegang von 5.863 Kindern, die 36 Schulen im Großraum London besuchten. Vom 11./12. bis zum 16./17. Lebensjahr wurden alljährlich Masse, Größe und Taillenumfang ermittelt. Gemessen an ihrem Body-Mass-Index (BMI), waren 16,9 bis 19,3 Prozent der Schüler übergewichtig und 5,5 bis 6,9 Prozent sogar fettleibig. Mit dem Alter stieg der Anteil der Fettleibigen, gleichzeitig sank jedoch der Anteil der "lediglich" Übergewichtigen, sodass sich der Anteil der Schüler mit normalem BMI kaum veränderte. Eine detaillierte Analyse bestätigte, dass dicke Schüler im Laufe der Zeit nur selten abspeckten.

Frühere Studien hätten gezeigt, dass Jugendliche mit Übergewicht häufig auch als Erwachsene mit den Pfunden zu kämpfen hätten, so die Mediziner. Die neuen Ergebnisse ließen vermuten, dass die Grundlagen dafür bereits in der Kindheit gelegt werden.


Forschung: Jane Wardle, Naomi Henning Broderson, Martin J. Jarvis, David R. Boniface, Cancer Research UK Health Behaviour Unit, University College London, und Tim J. Cole, Department of Epidemiology and Public Health, Institute of Child Health, London

Vorab-Veröffentlichung British Medical Journal, DOI 10.1136/bmj.38807.594792.AE


Quelle: Scienceticker
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Hormon senkt Appetit, steigert Aktivität

27.04.2006 - Ein vom Darm produziertes Hormon könnte helfen, Übergewichtige im wahrsten Sinne des Wortes auf Trab zu bringen. Zu diesem Schluss kommen britische Mediziner im "International Journal of Obesity". Vor den Mahlzeiten injiziert, senkt das Hormon die Kalorienaufnahme und steigert gleichzeitig die körperliche Aktivität.

"Diäthalten führt meistens zu einem Rückgang der Aktivität, vermutlich als evolutionäre Anpassung an Hungerperioden", erläutert Stephen Bloom vom Imperial College London. "Dies macht es für fettleibige Personen allerdings ganz besonders schwierig, ihr Gewicht zu senken." Das Hormon könne diesen Prozess unterstützen, indem es die Motivation zur Bewegung fördere.

In einer früheren Studie hatten Bloom und seine Arbeitsgruppe gezeigt, dass Injektionen von Oxyntomodulin den Appetit zügeln können. Das Hormon wird vom Dünndarm bei der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet und scheint zum Sättigungsgefühl beizutragen. An 15 übergewichtigen bis stark fettleibigen Männern und Frauen untersuchten die Forscher nun, ob das kleine Eiweißmolekül auch die Aktivität steigert. Dazu wiesen sie die Teilnehmer an, sich dreimal täglich vor den Mahlzeiten eine Dosis des Moleküls unter die Haut zu spritzen.

Wie die Forscher berichten, nahmen die Teilnehmer bei einem ersten Testmahl rund 17 Prozent weniger Kalorien auf, obgleich es ihnen nach eigenem Bekunden durchaus schmeckte. Messungen über einen Zeitraum von vier Tagen ergaben, dass der Energieumsatz der Teilnehmer durch körperliche Aktivität um gut ein Viertel stieg, während der Ruheumsatz sich nicht veränderte. "Diese Entdeckung könnte Ärzten ein völlig neues Werkzeug zur Behandlung der gegenwärtigen Fettleibigkeits-Epidemie an die Hand geben", ist Bloom überzeugt.


Forschung: Katie Wynne, Adrian J. Park und Stephen R. Bloom, Department of Metabolic Medicine, Imperial College London; und andere

Veröffentlichung International Journal of Obesity, DOI 10.1038/sj.ijo.0803344

Quelle: Scienceticker
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Fastfood macht Kinder dick

20.04.2006 - Fastfood macht bereits in jungen Jahren dick. Belege für diesen Zusammenhang haben eine Dortmunder Ernährungswissenschaftlerin und ihre Kollegen vorgelegt. Schon sechsjährige Konsumenten von Hamburger, Pommes & Co. sind deutlich pummeliger als Gleichaltrige, die auf den heißen Imbiss verzichten.

Pommes frites
Bild: Photocase

Kinder und Jugendliche in Deutschland gingen derzeit mindestens einmal pro Woche in Fastfood-Restaurant, Frittenbude oder Dönerladen, erläutert Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung, Dortmund. Die Forscherin und ihre Kollegen stützen sich auf Daten ihrer DONALD-Studie, bei der sie seit 1985 die Ernährungsgewohnheiten und die Entwicklung von mehreren hundert Kindern und Jugendlichen verfolgen.

Die Verknüpfung von über 7.400 Ernährungsprotokollen und körperlichen Untersuchungen habe klare Resultate geliefert, so Kersting. "Jungen und Mädchen, die Fastfood verzehren, haben einen höheren Body-Mass-Index als ihre Altersgenossen." Der BMI berechnet sich, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern teilt. Je höher der Wert ist, desto stärker tendiert die Statur zu kugelförmig.

Fastfood sei typischerweise sehr energiereich, enthalte jedoch wenige langfristig sättigende Ballaststoffe, erklärt die Forscherin. Vor allem "Menüs" aus Burger, Pommes und Limonade ließen den Blutzuckerspiegel vorübergehend rasch ansteigen und dann umso stärker fallen, sodass sich rasch erneut ein Hungergefühl einstelle. Dementsprechend hätten die Fastfood-Konsumenten in der Studie täglich bis zu 15 Prozent mehr Kalorien zu sich genommen als ihre Altersgenossen und gleichzeitig weniger Obst und Gemüse verzehrt. Als weiterer Grund für Übergewicht in allen Altersstufen gilt mangelnde Bewegung.


Forschung: Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund, Institut an der Universität Bonn

Quelle: Scienceticker
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Ein Drittel der Deutschen hält sich für übergewichtig
Vor allem Frauen selbstkritisch - Männer sehen sich eher im Sollbereich

Baierbrunn - 06.04.2006 (ots) - Mehr als ein Drittel der Deutschen hält sich selbst für zu dick. Bei einer aktuellen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" gaben knapp 35 Prozent der Befragten an, leichtes oder starkes Übergewicht zu haben. Sechs Prozent davon bekennen sich gar zur Fettleibigkeit, das wären 3,8 Millionen mit eindeutig zu vielen Pfunden. Selbstkritisch sind vor allem Frauen: Vier von zehn weiblichen Befragten finden sich leicht oder stark übergewichtig.

Menschen am Banhnhof
Bild: Photocase

Männer dagegen schätzen sich eher als normalgewichtig ein. Nahezu zwei Drittel der männlichen Befragten urteilen, ihr Körpergewicht befinde sich im Sollbereich. Wunschdenken und Realität klaffen bei der Selbsteinschätzung der Deutschen allerdings deutlich auseinander: Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) haben tatsächlich 65 Prozent der Männer einen Body-Mass-Index von mehr als 25 und gelten damit als übergewichtig. Bei Frauen sind es 55 Prozent. Die repräsentative Umfrage führte die GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 2.039 Bundesbürgern ab 14 Jahren durch.


Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau
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Sterberisiko wächst mit Bauchfett

04.04.2006 - Wie sich Übergewicht gesundheitlich auswirkt, entscheidet auch die Verteilung der zusätzlichen Pfunde. Das bestätigen Fett-Kartierungen einer kanadischen Forscherin und ihrer Kollegen. Die Mortalität der Studienteilnehmer stieg mit der Masse des Bauchfetts deutlich an, während das Unterhautfett eine untergeordnete Rolle spielte.

"Diese Resultate unterstreichen die Bedeutung, die einer Messung des Bauchfetts bei der Bestimmung des Erkrankungs- und Sterberisikos beikommt", so Jennifer Kuk von der Queen's University in Kingston. "Das Körpergewicht allein ist kein ausreichender Risikoindikator." Daher könne man das persönliche Risiko durch Sport deutlich senken, auch wenn sich das Körpergewicht dabei kaum verändere.

Fett ist kein passiver Energiespeicher, sondern ein aktives, Hormone ausschüttendes Gewebe. Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise darauf, dass vor allem das die Eingeweide umgebende Fettgewebe starken Einfluss auf das Risiko für Diabetes, Herzinfarkt und andere Erkrankungen hat.

Kuk und Kollegen analysierten Daten von 291 Männer im mittleren Alter von 56 Jahren, die sich in den 90er-Jahren einer Computertomographie unterzogen hatten. Anhand der Aufnahmen berechneten die Mediziner, wie viel Bauchfett bzw. Unterhautfett die Männer auf Höhe des 4. Lendenwirbels trugen und wie viel Fett ihre Lebern enthielten.

Über einen Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 2,2 Jahren starben 97 der Männer. Jeder Faktor für sich betrachtet, stieg die Sterbewahrscheinlichkeit mit der Masse des Bauchfetts, des Unterhautfetts und des Taillenumfangs, sank jedoch mit der Masse des Leberfetts. Kombinierten Kuk und ihre Kollegen alle Faktoren in einem Modell, entpuppte sich allein das Bauchfett als bedeutend: Je Zunahme der Bauchfettmasse um eine Standardabweichung stieg die Sterblichkeit um 93 Prozent.


Forschung: Jennifer L. Kuk, Peter T. Katzmarzyk und Robert Ross, School of Physical and Health Education und Division of Endocrinology and Metabolism, Department of Medicine, Queen's University, Kingston, Ontario; und andere

Veröffentlicht in Obesity Research, Vol. 14, pp 336-41

Quelle: Scienceticker
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Atkins-Diät: Reduzierung von Kohlehydraten gefährdet Gesundheit
Frau erkrankte an einer schweren Ketoazidose

New York - 20.03.2006 - Das Einhalten einer Diät, die wie die Aktkins-Diät, auf der Reduzierung von Kohlehydraten beruht, kann zu ernsten Gesundheitsproblemen führen. Wissenschafter der New York School of Medicine http://www.med.nyu.edu beschreiben in The Lancet http://www.thelancet.com den Fall einer 40jährigen Frau, die während einer Atkins-Diät eine erste Erkrankung des Blutes erlitt. Die Mediziner schreiben, dass derartige Diäten weit davon entfernt seien gesund zu sein. Ein Sprecher der Atkins Foundation http://www.atkinsfoundation.org erklärte laut BBC, dass diese Diät keine derartigen Gesundheitsprobleme hervorrufen könne.


Die von den New Yorker Ärzten behandelte Frau war fettleibig. Sie befolgte die Vorgaben der Aktins-Diät sehr strickt, um eine Verringerung des Gewichts zu erreichen und hatte alle empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen wie die Einnahme von Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln eingehalten. Die Patientin wurde an einem Freitagabend im Februar 2004 in die Notaufnahme des Lennox Hill Hospital eingeliefert nachdem sie immer kurzatmiger geworden war. In der Folge kam es zu einer Aufnahme auf die Intensivstation. Vor der Aufnahme hatte die Frau den Appetit verloren und es war ihr derart übel, dass sie sich vier bis sechs Mal am Tag übergeben musste.

Tests bestätigten, dass die Patientin an einer Ketoazidose litt. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die aufritt, wenn gefährliche Ketonwerte im Blut erreicht werden. Diese Ketone werden in der Leber gebildet, wenn die Insulinwerte aufgrund von Hungern oder Diabetes fallen. Im konkreten Fall wurde hauptsächlich die Aktins-Diät für die Erkrankung verantwortlich gemacht. Der leitende Wissenschafter Klaus-Dieter Lessnau erklärte, dass sich die Frau rund einen Monat vor ihrer Erkrankung von Fleisch, Käse und Salaten ernährt hatte. Sie überwachte ihren Urin zwei Mal am Tag mit einem Messstab. Während ihrer Diät verlor sie rund neun Kilogramm Gewicht.

Quelle: pte

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20 Prozent der Schulkinder in Europa haben Übergewicht

Ein wachsendes Problem in ganz Europa: Übergewicht bei Kindern und Werbung für "ungesunde" Lebensmittel für Kinder / Bericht bei der Deutschen Herzstiftung erhältlich

06.12.2005 - Mit wachsender Besorgnis wird die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) bei Kindern beobachtet. Ungefähr 20 Prozent aller Kinder im schulfähigen Alter sind übergewichtig. Das Problem tritt europaweit auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht deshalb schon von einer Epidemie. Ein Viertel der übergewichtigen Kinder gilt als fettleibig. Damit ist für sie das Risiko deutlich erhöht, noch vor Erreichen des Erwachsenenalters oder als junge Erwachsene an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten zu erkranken.


Bild: Photocase

Parallel zu dieser bedenklichen Entwicklung boomt die Werbung kalorienreicher Lebensmittel für Kinder. So werden bei einigen Fernsehsendern teilweise bis zu 20 Werbespots pro Stunde für Lebens- und Genussmittel - meist mit hohem Fett- oder Zuckergehalt - gesendet und das zu Zeiten, wo Kinder besonders viel fernsehen: am Wochenende. Art und Ausmaß der Werbung für solche "ungesunden" Lebensmittel ist aber nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa ein wachsendes Problem. Dies zeigt der aktuelle Bericht "Werbung und Marketing "ungesunder" Lebensmittel für Kinder in Europa", der Teil eines Projekts ist, das die Deutsche Herzstiftung mit 20 weiteren nationalen Herzstiftungen und drei Partnerorganisationen durchführt. Aus allen beteiligten Ländern wurden relevante Daten zur Werbung und zu ihrer Regulierung zusammengetragen und analysiert. Das Projekt "Kinder, Adipositas und damit verbundene vermeidbare chronische Erkrankungen", wird vom European Heart Network koordiniert und von der Europäischen Kommission teilfinanziert.

Um Kindern Appetit auf ihre Produkte zu machen, lässt sich die Lebensmittelindustrie eine Menge einfallen. Mit ausgeklügelten Strategien orientiert sich die Werbung meist so nah wie möglich an der Lebenswelt der Kinder. Das Fernsehen gilt europaweit als das mächtigste Werbemedium. In steigendem Maße wird auch auf Werbung und Sponsoring in Schulen gesetzt. Relativ neu und als Werbeträger stark im Wachstum begriffen ist das Internet. In Großbritannien rangierte es 2003 bereits auf Platz zwei, gleich nach dem Fernsehen.

Die gesetzlichen Grundlagen zum Schutz der Kinder vor negativen Einflüssen der Werbung variieren europaweit beträchtlich. Der Schwerpunkt der Bestimmungen liegt mehrheitlich auf der Fernsehwerbung. Mit einem Verbot von Fernsehwerbung, die an Kinder unter zwölf Jahren gerichtet ist, haben Norwegen und Schweden die striktesten Gesetze. In den meisten Ländern gibt es laut Bericht eine zusammenhanglose Ansammlung gesetzlicher und freiwilliger Kontrollen für Werbung innerhalb und außerhalb des Rundfunks. Werbung im Internet ist wenig oder in einigen Ländern überhaupt nicht reguliert.

Über spezifische Regeln für den Umgang mit der Lebensmittelwerbung verfügen nur sechs der beteiligten Länder. Deutschland gehört mit dem Lebensmittel-Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) dazu. Danach ist es u. a. verboten, mit irreführenden Aussagen für Lebensmittel zu werben. So dürfen Lebensmitteln keine Wirkungen zugeschrieben werden, die ihnen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zukommen. Dennoch darf süßen und fetten Kalorienbomben mit Slogans wie "? die wertvolle Zwischenmahlzeit" oder "... deckt den Tagesbedarf an wichtigen Vitaminen" ein gesundes Image verliehen werden, nur weil sie mit einem extra Schuss Milch oder etwas Calcium oder Vitaminen angereichert sind.

Die Projektteilnehmer sind sich einig: Europas Kinder müssen stärker vor den Marketingpraktiken der Lebensmittelindustrie geschützt werden. Dazu wird ein europaweit einheitlicher Ansatz gefordert. Die Erfahrung in Norwegen und Schweden, wo das Verbot der an Kinder gerichteten Fernsehwerbung durch ausländische Sendungen via Kabel oder Satellit untergraben wurde, zeigt, wie wichtig einheitliches Handeln ist.

Hier die wesentlichen Forderungen der Projektgruppe:

An Kinder gerichtete Fernsehwerbung für "ungesunde" Lebensmittel sollte europaweit verboten und die bestehende EU-Richtlinie "Fernsehen ohne Grenzen" entsprechend geändert werden.

Weitere Maßnahmen zum Schutz vor anderen Werbeformen müssen folgen.

Eine gemeinsame EU-Definition für "ungesunde" Lebensmittel muss vereinbart werden.

Effektive Strukturen zur Überwachung von Art und Umfang der Werbung und der Einhaltung ihrer Bestimmungen müssen geschaffen werden.

Quelle: Deutsche Herzstiftung e. V. / Deutsche Stiftung für Herzforschung

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Warum verlorene Kilos gerne wiederkommen
Körper versucht Fettverlust wieder auszugleichen

New York - 02.12.2005 - Wissenschafter der Columbia University http://www.columbia.edu haben nachgewiesen, warum es oft schwerer ist nach dem Abnehmen das Gewicht zu halten. Verantwortlich dafür ist, dass der Körper versucht, die verlorene Fettmenge wieder auszugleichen. Der Körper scheint den Verlust von Gewicht als einen Mangel des Appetithormons Leptin zu interpretieren und versucht daher das normale Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Journal of Clinical Investigation http://www.jci.org veröffentlicht.

Es wird angenommen, dass mehr als 85 Prozent der fettleibigen Menschen, die Gewicht verloren haben, zumindest einen Teil in der Folge wieder zunehmen. Die Wissenschaft macht dafür eine Reihe von Veränderungen in den Bereichen Stoffwechsel, Hormone und Nervensystem verantwortlich. Für die aktuelle Studie verabreichten die Forscher sehr schlanken und stark übergewichtigen Freiwilligen, die kürzlich abgenommen hatten, Leptin. Es zeigte sich, dass die meisten metabolischen und hormonalen Veränderungen, die einen permanenten Gewichtsverlust verhinderten, durch eine Wiederherstellung der gewohnten Leptinwerte wieder rückgängig gemacht werden konnten.

Leptin wird vom Fettgewebe des Körpers produziert. Es spielt bei der Appetitkontrolle eine Rolle. Wie dieser Mechanismus genau funktioniert, ist jedoch nicht bekannt. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass der Körper nach dem Abnehmen mehr Leptin produziert. Um das zu ermöglichen, wird neues Fettgewebe gebildet. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Leptinwerte würde diese zusätzliche Produktion überflüssig machen. Leptininjektionen wurden bereits bei lebensgefährlich übergewichtigen Menschen mit einem entsprechenden Hormonmangel eingesetzt. Ein ähnlicher Ansatz funktioniert bei fettleibigen Menschen mit normalen Leptinwerten jedoch nicht.

Das Team um Michael Rosenbaum hält die Entwicklung von Medikamenten für möglich, die auf die Überwachung der Leptinwerte abzielen. Rosenbaum erklärte gegenüber BBC News, dass die Verteidigung der Fettreserven historisch gesehen durchaus Sinn machte, da unsere Vorfahren häufig Perioden mit einem geringen Nahrungsangebot überstehen mussten. "Wir gehen davon aus, dass das menschliche Genom sehr reich an Genen ist, die das Körperfett schützen und eher arm an Genen, die gegen eine Gewichtszunahme wirken. Wir haben Hunderttausende Jahre in einer Umwelt gelebt, die uns dazu anregte, mehr zu essen und sich weniger zu bewegen um Energiereserven aufzubauen. Heute leben wir in einer Welt, in der diese Eigenschaften nicht mehr gefragt sind."

Quelle: pte
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Fettleibigkeit verhindert Wirkung von Impfungen -
Bei 68 Prozent erreicht die Injektion den Gesäßmuskel nicht

Dublin - 29.11.2005 - Die Injektion von Medikamenten in das Gesäß könnte kein zuverlässiges Verfahren zur Verabreichung sein. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Medizinern des Adelaide and Meath Hospital www.amnch.ie gekommen. Es zeigte sich, dass viele Patienten über zuviel fleischiges Gewebe verfügten als dass die Impfung den Muskel hätte erreichen können. Bei fettleibigen Frauen wurde die beabsichtigte Wirkung der Medikamente am ehesten nicht erreicht. Bei 68 Prozent der Teilnehmer erreichte die Injektion die Muskeln des Gesäßes nicht. Die Ergebnisse der Studie wurden auf einer Konferenz der Radiological Society of North America www.rsna.org der Öffentlichkeit präsentiert.

Spritze
Bild: Photocase

Die Wissenschafter konzentrierten sich auf 50 Patienten, bei denen Scans im Bauch- bzw. Beckenbereich vorgenommen werden sollten. Jeder Teilnehmer erhielt eine Injektion, die eine kleine Liftblase enthielt. Dadurch sollte der Verbleib des Medikaments während der Scans sichtbar werden. Es zeigte sich, dass bei Männern nur 56 Prozent der Injektionen das Muskelgewebe erreichten. Bei Frauen lag die Erfolgsrate bei acht Prozent. Verglichen mit Männern verfügen Frauen üblicherweise über eine größere Menge von Fettgewebe. Die leitende Wissenschafterin Victoria Chan erklärte, dass längere Nadeln erforderlich seien, um bei den Injektionen die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Chan betonte, dass die aktuelle Studie nachgewiesen habe, dass die Mehrheit der Menschen, vor allem Frauen, durch die Injektion in das Gesäß nicht die erforderliche Menge an Medikamenten erhalte. "Es besteht kein Zweifel daran, dass Fettleibigkeit die Ursache dafür ist. Wir haben ein neues Problem entdeckt, dass teilweise auf die zunehmende Menge an Fett in den Gesäßen der Patienten zurückzuführen ist." Zahlreiche Medikamente werden durch Injektionen in die Gesäßmuskeln verabreicht. Dazu gehören Schmerzmittel, Impfungen, Verhütungsmittel und Medikamente gegen Übelkeit. Das Gesäß eignet sich für die Verabreichung von Medikamenten, da es wenige große Blutgefäße, Nerven oder Knochen enthält, die durch die Injektionsnadel verletzt werden könnten. Der Gesäßmuskel verfügt jedoch über eine große Anzahl winziger Blutgefäße, die Medikamente sehr gut aufnehmen können.

Intramuskuläre Injektionen sind zudem eine verbreitete Alternative zur Verabreichung von Tabletten. Der Einsatz dieser Injektionen hat laut BBC in den letzten zehn Jahren zugenommen. Neue Medikamente wurden im Zuge dieser Entwicklung für die intramuskuläre Verabreichung entwickelt. Laut Chan legen die Ergebnisse der Studie nahe, dass Patienten nicht die maximal mögliche Wirkung eines Medikaments oder auch gar keine Wirkung erreichten. Wird das Medikament nicht in die Blutbahn aufgenommen, verbleibt es im Fettgewebe, wo es zu lokalen Infektionen und Irritationen kommen kann.

Quelle: pte

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Ganz Deutschland wird jetzt "Fit am Ball" /
Bundesweites Projekt gegen Übergewicht mit vielen Sport-Stars gestartet

08.11.2005 - Mit Unterstützung zahlreicher Sport-Prominenter startete heute in Köln die bundesweite Schulsport-Förderung "Fit am Ball - Der Schul-Cup von funny-frisch". Das wissenschaftliche Projekt der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln dient der Prävention von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter. Teilnehmer sind rund 35.000 Schülerinnen und Schüler an über 1.000 Schulen bundesweit.

Lukas Podolski
Bild: obs/Intersnack/Koch
Nationalspieler Lukas Podolski beim Anpfiff der bundesweiten Phase von "Fit am Ball - Der Schul-Cup von funny-frisch".


Das vom führenden deutschen Kartoffelchips-Hersteller Intersnack (Marken "funny-frisch", "Chio", "Pom-Bär", "Wolf Bergstrasse") ins Leben gerufene und finanzierte Projekt ist bundesweit die größte Maßnahme dieser Art. "Fit am Ball" wird ausdrücklich von der "Plattform Ernährung und Bewegung" unterstützt, zu deren Mitgliedern die Bundesregierung sowie zahlreiche Krankenkassen, Sportverbände und Mediziner gehören. Für den Ernährungsteil des Projektes zeichnet sich die "CMA - Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft" als Cosponsor verantwortlich.

Bei der Pressekonferenz zum bundesweiten Start von "Fit am Ball" rief Projektleiter Dr. Jürgen Buschmann alle Schulen mit Jahrgangsklassen 3 bis 6 zur Teilnahme auf: "Es sind bereits mehrere 100 Meldungen eingegangen, aber es stehen heute noch zahlreiche freie Plätze in allen Regionen zur Verfügung." Die Bewerbungsfrist für "Fit am Ball - Der Schul-Cup von funny-frisch" läuft noch bis zum 10. Dezember 2005 (Online-Bewerbungen unter www.fitamball.de).

Für Hauptsponsor Intersnack dankte Geschäftsführer Dr. Werner Wolf dem DSHS-Team unter Leitung von Jürgen Buschmann für das bisher Geleistete - "Fit am Ball" wurde seit 2003 bereits an über 200 Schulen in NRW erprobt: "Intersnack hat 'Fit am Ball' initiiert, um soziale Verantwortung auf einem außerordentlich wichtigen Feld zu übernehmen. Die Tatsache, dass 'Fit am Ball' vom Start weg so großen Erfolg hatte, der zur Zertifizierung des Projektes durch die Plattform Ernährung und Bewegung führte, ist allein Kompetenz und überragendem Engagement der Sporthochschule zu verdanken."

Bei "Fit am Ball" wird zusätzlicher Sportunterricht und Ernährungsaufklärung im Rahmen freiwilliger, wöchentlicher Sport-Arbeitsgemeinschaften durchgeführt. Es soll Freude an regelmäßigem Sport, viel Bewegung im Alltag und ausgewogener Ernährung wecken. Kerngedanken: Wer sich regelmäßig bewegt und allgemein vernünftig ernährt, kann auch in Maßen Süßigkeiten und Snacks genießen und nimmt doch kein Gramm zu. Zu starke Fixierung auf Diäten und methodisches Essen führt hingegen tendenziell eher zu gestörtem Essverhalten.

"Fit am Ball - Der Schul-Cup von funny-frisch" wird von zahlreichen Sport-Prominenten und Spitzen-Sportvereinen unterstützt. Darunter der 1. FC Köln, der Hamburger Sportverein, der MSV Duisburg, der 1. FC Kaiserslautern, Dynamo Dresden, der 1. FFC Frankfurt, Eishockey-Spitzenclub Kölner Haie sowie Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski, die Fußball-Weltmeisterinnen Silke Rottenberg und Steffi Jones, die Bundesliga-Profis Dirk Lottner, Stefan "Paule" Beinlich und René Beuchel, Hockey-Olympiasiegerin Marion Rodewald, Haie-Trainer Hans Zach, Uli Voigt (Medien-Koordinator der deutschen Fußball-Nationalmannschaft) und Trainer-Legende Otto Rehhagel.

Quelle: Intersnack Vertriebs GmbH

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Bauchfett macht Übergewicht gefährlich

04.11.2005 - Übergewicht erhöht die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden. Zur Einschätzung dieses zusätzlichen Risikos ist das Verhältnis von Taillen- und Hüftumfang jedoch deutlich besser geeignet als der üblicherweise benutzte Body-Mass-Index. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Medizinergruppe im Fachblatt "The Lancet".

Im Rahmen der Interheart-Studie analysierten Salim Yusuf von der McMaster University im kanadischen Hamilton und seine Kollegen die Daten von über 27.000 Menschen in 52 Ländern. "Unsere Resultate zeigen, dass die Bedeutung der Fettleibigkeit bei Herz-Kreislauferkrankungen in den meisten Regionen der Welt neu bewertet werden muss", fasst Yusuf die Resultate zusammen.

Die Mediziner verglichen körperliche Merkmale und Lebenswandel von 12.461 Personen, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, und von 14.637 nicht betroffenen Personen gleichen Alters bzw. Geschlechts. Es zeigt sich, dass der als Quotient aus Körpermasse und Quadrat der Körpergröße berechnete Body-Mass-Index (BMI) den Einfluss von Übergewicht auf das Infarktrisiko nur mäßig gut widerspiegelt - und das auch nur in einigen ethnischen Gruppen.

Dagegen stieg das Risiko mit dem Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang in allen Gruppen und sogar bei schlanken oder untergewichtigen Personen mit einem niedrigen BMI. Insgesamt würde die Zahl der als gefährdet einzustufenden Personen bei Nutzung des Taillen-Hüftverhältnisses dreimal höher liegen als bei Verwendung des BMI, schätzen Yusuf und Kollegen. Ihre Resultate stehen im Einklang mit früheren Studien, die dem die inneren Organe umgebenden "Bauchfett" einen besonders starken Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Stoffwechselstörungen zugeschrieben hatten.

"Die wichtigste Lehre aus der neuen Studie ist, dass die gegenwärtige Praxis, den BMI als Maß für Fettleibigkeit zu nutzen, obsolet geworden ist", kommentieren Charlotte Kragelund und Torbjørn Omland von der Universität Oslo in der gleichen Ausgabe der Zeitschrift. Offenbar führe die Verwendung des BMI dazu, "dass die schwerwiegenden Folgen der Übergewichtepidemie erheblich unterschätzt werden".


Forschung: Salim Yusuf, Steven Hawken und Sonia S. Anand, Population Health Research Institute, McMaster University und Hamilton Health Sciences, Hamilton, Ontario; und andere

Veröffentlicht in The Lancet, Vol. 366, 5. November 2005, pp 1640-9 und 1589-91

Quelle: Scienceticker
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Erhöhtes Demenzrisiko bei Übergewicht

Erhöhtes Demenzrisiko bei Übergewicht
Bild: Photocase

11.10.2005 - Starkes Übergewicht in den "besten Jahren" geht mit einem deutlich erhöhten Risiko für ein späteres Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit einher. Das berichtet eine schwedisch-finnische Arbeitsgruppe im Fachblatt "Archives of Neurology". Fettleibige erkranken demnach 2,4-mal häufiger an der Alzheimerschen Krankheit oder anderen Demenzen als Normalgewichtige.

Bei Bluthochdruck oder hohem Cholesterinspiegel verdoppelt sich das Erkrankungsrisiko jeweils, schreibt die Gruppe um Miia Kivipelto vom Stockholmer Karolinska-Institut und der Universität Kuopio. Die Effekte addierten sich, sodass das Risiko bei Zusammenkommen aller drei Faktoren auf das 6,2fache erhöht sei. Mögliche Ursache sei eine Beeinträchtigung der Blutgefäße und damit der Gehirndurchblutung.

Kivipelto und Kolleginnen analysierten Daten von 1.449 Personen, die an einer Studie zum Zusammenhang von Herz-Kreislauf-System, Alter und Demenz teilgenommen hatten. Bei allen waren über einen Zeitraum von durchschnittlich 21 Jahren Körpergröße und -masse sowie eine Reihe weiterer Risikofaktoren erfasst worden. Bei der letzten Untersuchung im Jahr 1998 waren sie zwischen 65 und 79 Jahre alt.

Lediglich ein Drittel der Teilnehmer war normalgewichtig: Der Body-Mass-Index - die Körpermasse geteilt durch das Quadrat der Körpergröße - lag bei ihnen unter 25 Kilogramm pro Quadratmeter. Die Hälfte der Teilnehmer wurde mit einem Wert zwischen 25 und 30 als übergewichtig eingestuft, ein Sechstel mit einem Wert über 30 als fettleibig. Bei letzteren waren nicht nur Demenzerkrankungen häufiger als bei den Normalgewichtigen, fanden die Medizinerinnen, sondern auch Herzinfarkte und Diabetes.

Quelle: pte

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Hoffnung für dicke Kinder -
Für eine Umstellung von Ernährung und Bewegung ist es nie zu spät


Bild: photocase

Baierbrunn (ots) - 06.10.2005 - Dicke Kinder können durch eine Umstellung auf gesunde Ernährung und mehr Bewegung ihr Risiko für gesundheitliche Spätschäden wie die Zuckerkrankheit vermindern. Das legt eine Studie britischer Wissenschaftler nahe, welche die Daten von 412 Männern und Frauen seit ihrer Geburt 1947 analysierten. Wie das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ berichtet, zeigte sich, dass das Geburtswicht und die Ernährung als Kind, anders als bisher vermutet, nur eine geringe Rolle spielt. Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung im Erwachsenenalter erhöhen aber deutlich das Risiko für die Zuckerkrankheit. Für eine Änderung des Lebensstils sei es nie zu spät, kommentierte Studienleiter Mark Pearce von der Universität Newcastle upon Tyne das Ergebnis.

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Übergewicht - Adipositas ist auch für andere Krankheiten der "Risikofaktor Nr. 1" - Alarmierende Zahlen: Adipositas nimmt bei Frauen und Männern extrem zu

Berlin (ots) - 27.09.2005 - Ein wichtiger Schwerpunkt der 21. Jahrestagung der Deutschen Adipositas Gesellschaft vom 6. bis 8. Oktober 2005 in Berlin ist die Bekämpfung des zunehmenden Übergewichtes in immer größer werdenden Teilen der Bevölkerung in Deutschland. Mittlerweile hat sich diese Krankheit zum "Risikofaktor Nr. 1" entwickelt, aus dem zahlreiche weitere Erkrankungen resultieren können. Insbesondere in Deutschland ist eine überproportionale Gewichtszunahme zu verzeichnen. Extrem gefährdet sind Menschen mit geringer Schulbildung, einem niedrigen beruflichen Status und geringem Einkommen. In einer Studie wurde festgestellt, daß von 1985 bis 2002 die Quote einer moderaten Adipositas bei Männern von 16,2 auf 22,5 % und bei Frauen von 16,2 auf 23,5 % sowie die starke Adipositas bei Männern von 1,5 auf 5,2 % und bei Frauen von 4,5 auf 7,5 % in diesem Zeitraum anstieg. Diese alarmierenden Zahlen bestätigt auch der diesjährige Kongresspräsident Prof. Dr. med. Jürgen Scholze, Direktor der Medizinischen Poliklinik am Universitätsklinikum Charité und will den Kampf gegen diese mitterweile Volkskrankheit weiterführen, der sich besonders den Krankheitsfolgen und deren Behandlung widmet.

Als Zielsetzung will die Jahrestagung der Deutschen Adipositas Gesellschaft die Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgesellschaften intensivieren. Der fachliche Austausch und die enge Kooperation zwischen den medizinischen Fachgesellschaften für Arterioskleroseforschung, Fettstoffwechselstörungen, Hypertonie, Kardiologie und Diabetologie sowie mit den Verbänden der Diätassistenten und Oecotrophologen soll das Übergewicht als Krankheitsbild diagnostizieren und besser therapieren helfen.

Quelle: Scantinental

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Kinder werden vor dem Fernseher dick

13.09.2005 - Je mehr Stunden Kinder vor dem Fernseher verbringen, desto mehr Pfunde bringen sie auf die Waage. Das zeigt eine neue Studie zweier neuseeländischer Mediziner. Der Zusammenhang war sogar stärker ausgeprägt als jener zwischen Leibesfülle und Ernährung bzw. Bewegung.

Für ihre Studie verfolgten Robert Hancox und Richie Poulton von der University of Otago in Dunedin den Werdegang von über 1.000 Kindern. "Unsere Daten bekräftigen die Ansicht, dass eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Fernsehen und Übergewicht besteht", schreiben die Forscher im "International Journal of Obesity".

Zwischen dem 3. und 15. Lebensjahr wurden die teilnehmenden Kinder und ihre Eltern alle zwei Jahre zum täglichen Fernsehkonsum befragt, zudem wurden Körpergröße und -masse ermittelt. Selbst unter Berücksichtigung von Statur, Einkommen und Bildung der Eltern ergab sich ein klarer Zusammenhang: Mit jeder zusätzlichen Stunde vor dem Fernseher stieg der Body-Mass-Index der Kinder und Jugendlichen - die Körpermasse geteilt durch das Quadrat der Körpergröße - um bis zu 0,33 Kilogramm pro Quadratmeter.

Dieser Effekt erscheine relativ unbedeutend, schreiben Hancox und Poulton, er sei jedoch größer als der für Kalorienzufuhr und körperliche Betätigung ermittelte Einfluss. Zudem seien die betrachteten Kinder Anfang der 70er-Jahre geboren worden und daher zu einer Zeit aufgewachsen, als es in Neuseeland nur zwei Fernsehprogramme mit eingeschränkten Sendezeiten gegeben habe. Übergewicht und Fettleibigkeit seien unter heutigen Kindern um ein Vielfaches häufiger.

Quelle: scienceticker

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Injektion eines Darmhormons unterstützt Gewichtsverlust -
Testpersonen nahmen in vier Wochen rund 2,3 Kilo ab

London - 25.07.2005 - Injektionen eines Darmhormons, das den Appetit verschwinden lässt, unterstützen Übergewichtige beim Abnehmen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Imperial College http://www.imperial.ac.uk gekommen. Oxyntomodulin, das normalerweise im Darm vorkommt, schnitt bei vierwöchigen Tests gut ab. Teilnehmer, denen das Hormon verabreicht wurde, nahmen in diesem Zeitraum rund 2,3 Kilo ab. Bei der Kontrollgruppe, die ein Blindpräparat erhielt, war es rund ein halbes Kilo. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Diabetes http://diabetes.diabetesjournals.org veröffentlicht. Der leitende Wissenschafter Steve Bloom erklärte, dass der Hauptvorteil in der Natürlichkeit von Oxyntomodulin liege. Experten wie Ian Campbell vom National Obesity Forum meinten, dass weitere Studien für die Bestätigung der Wirksamkeit von Oxyntomodulin erforderlich seien.

Oxyntomodulin wird normalerweise vom Dünndarm freigesetzt, wenn Nahrungsmittel aufgenommen werden. Das Hormon informiert das Gehirn, wenn der Körper satt ist. Das Team untersuchte gemeinsam mit Wissenschaftern des Hammersmith Hospitals NHS Trust die Auswirkungen einer Erhöhung der Oxyntomodulinwerte. An der Studie nahmen 26 Personen teil, die übergewichtig oder fettleibig waren. 14 Teilnehmer injizierten sich das Hormon drei Mal täglich jeweils 30 Minuten vor jeder Mahlzeit. Weder die Ärzte noch die Teilnehmer wussten, wer während der Tests in welcher Gruppe war. Neben der Gewichtsabnahme verfügte die Oxyntomodulin-Gruppe über weniger Appetit. Die Teilnehmer genossen das Essen jedoch wie zuvor. In dieser Gruppe waren auch die Werte des Proteins Leptin und der Hormone, die die Produktion von Fett speicherndem Gewebe fördern, niedriger. Leptin ist dabei für die Regulierung des Energieaufwandes des Körpes verantwortlich.

Quelle: pte

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Auslassdiät bringt Figur und Haut ins Lot


Foto: djd

22.07.2005 - Übergewichtige haben oft nicht nur an ihren Pfunden schwer zu tragen. Etwa 80 Prozent der Dicken leiden zusätzlich noch an chronischen Beschwerden, beispielsweise der Haut, wie Schuppenflechte, Juckreiz oder Neurodermitis. Doch möglicherweise lassen sich sowohl die überflüssigen Pfunde als auch die Hautprobleme zusammen aus der Welt schaffen - mit einer Auslassdiät.

Ernährungswissenschaftler haben nämlich festgestellt, dass Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, die die Ursache für die Dickleibigkeit sein können, auch mit unangenehmen Hautreizungen zusammenhängen können. Die unverträglichen Nahrungsmittel lösen im Körper Entzündungen aus, die den Stoffwechsel durcheinander bringen und dadurch eine Gewichtsabnahme nahezu unmöglich machen. Diese Stoffwechselstörungen fördern bei entsprechender Veranlagung offenbar auch die quälenden Hautreaktionen.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurde nun die weltweit erste Formula-Diät entwickelt, die Abnehmblocker und die Auslöser von Entzündungen individuell berücksichtigt. Die Optimmun-Diät (www.optimmun.de) enthält nur Nahrungsmittel, die für denjenigen, der die Diät macht, verträglich sind. Wie eine Studie belegt, bessern sich bei einer konsequenten Ernährungsumstellung Neurodermitis und Psoriasis um 65 bzw. 75 Prozent. Der Juckreiz geht bei über 80 Prozent der Betroffenen zurück.

Quelle: djd

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Sitzen macht Männer dick

19.07.2005 - Wer viel sitzt, wird eher dick. Das belegt eine Studie australischer und neuseeländischer Mediziner und Sportwissenschaftler. Der Anteil der Übergewichtigen war unter jenen Teilnehmern, die bei der Arbeit täglich mehr als sechs Stunden saßen, demnach um knapp 100 Prozent erhöht. Dieser Zusammenhang sich jedoch nur für Männer herstellen, berichten die Forscher im "American Journal of Preventive Medicine".

"Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass der Arbeitsplatz bei der wachsenden Problematik von Übergewicht und Fettleibigkeit eine wichtige Rolle spielt", schreibt die Gruppe um Kerry Mummery von der Central Queensland University in Rockhampton. Für ihre Studie hatten die Forscher 1.579 australische Männer und Frauen zu ihrem Beruf und ihrer körperlichen Aktivität befragt und ihren Body Mass Index ermittelt, das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern.

Am Arbeitsplatz verbrachten die Teilnehmer durchschnittlich drei Stunden pro Tag im Sitzen, 25 Prozent sogar mehr als sechs Stunden. Unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wiesen Männer aus dieser Gruppe mit 92 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit Übergewicht auf - definiert als Body Mass Index von mindestens 25 Kilogramm pro Quadratmeter - als Männer, die bei der Arbeit weniger als 45 Minuten saßen. Für Frauen ließ sich kein solcher Zusammenhang herstellen.

Entsprechende Gegenmaßnahmen seien nicht allein Sache der Arbeitnehmer, betonen Mummery und Kollegen. "Der Ausfall an Arbeitszeit und Produktivität aufgrund chronischer Krankheiten, die mit Übergewicht und Fettleibigkeit einhergehen, könnte es auch für Arbeitgeber lohnend erscheinen lassen, sich mehr um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu kümmern, indem sie für mehr körperliche Aktivität bei der Arbeit sorgen."


Quelle: scienceticker

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Übergewicht schädigt die Adern -
Schon bei gesunden Dicken versteifen sich die Gefäße

Baierbrunn (ots) - 18.07.2005 - Übergewicht allein bildet schon eine Gefahr für die Gefäßgesundheit. Dicke Menschen tragen dadurch ein eigenständiges Risiko, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu bekommen, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Würzburger Forscher um Dr. Frank Wiesmann konnten mit Hilfe von Kernspin-Aufnahmen nachweisen, dass Übergewichtige bereits verdickte, weniger elastische Adern haben, auch wenn sie gesund erscheinen und beschwerdefrei sind. Aus der Arteriosklerose entwickeln sich Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Übergewicht beeinträchtigt Männer mehr als Frauen -
Fitness und Stoffwechsel in deutlich schlechterem Zustand

Delft (pte) 13.07.2005 - Fettleibige Männer dürften sich in Hinblick auf die Bereiche Fitness und Stoffwechsel in einem schlechteren Zustand befinden als stark übergewichtige Frauen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Hospital Reinier de Graaf Groep http://www.rdgg.nl gekommen. Die Wissenschafter untersuchten 22 Männer und 34 Frauen die deutlich ¸bergewichtig waren. Es zeigte sich, dass die männlichen Teilnehmer über weniger körperliche Ausdauer verfügten und Kohlehydrate schlechter verarbeiten konnten. Diese Faktoren können im Laufe der Zeit zum Entstehen einer Diabeteserkrankung führen, erklärte das Team gegenüber der Fachzeitschrift Chest http://www.chestjournal.org . Diabetesexperten gehen laut BBC davon aus, dass Fettleibigkeit das Diabetesrisiko für Männer und Frauen um das 80fache erhöht.

Das Team um Emile Dubois ersuchte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Reihe von Bewegungsübungen durchzuführen. Alle verfügten über einen Body-Mass-Index von 40. Ein normaler BMI liegt zwischen 20 und 25. Ein Wert über 30 wird als fettleibig eingestuft. Zusätzlich untersuchte das Team die Fähigkeit der teilnehmenden Personen, die in Kohlehydraten enthaltenen Zucker zu verarbeiten. 59 Prozent der Männer litten an Diabetes oder vertrugen keine Kohlehydrate. Diese Diagnose traf nur bei 35 Prozent der Frauen zu. Die Teilnehmerinnen schnitten bei Ausdauertests ebenfalls besser ab und verfügten über eine bessere Lungenfunktion. Die Wissenschafter erklärten, dass die unterschiedliche Verteilung des Fettes bei Männern und Frauen eine Rolle spielen könnte. Laut dem Mitautor Dave Schweitzer könnte es sein, dass Frauen aufgrund ihrer Mutterpflichten für die Speicherung von Energie besser ausgestattet sind.

Quelle: pressetext

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Gerät gegen Fettleibigkeit spielt dem Hirn Sattheit vor -
Schrittmacher und Elektroden werden implantiert



Mt. Arlington - 04.07.200 - Fettleibige Menschen können mit einem Gerät ausgestattet werden, das ihr Gehirn dazu bringt, zu glauben, sie hätten bereits gegessen. Damit sollen die Betroffenen beim Abnehmen unterstützt werden. Das von Transneuronix http://www.transneuronix.com entwickelte Verfahren besteht aus einem zündholzschachtelgroßen Schrittmacher, der in den Bauch implantiert wird und über Elektroden mit der Magenwand verbunden ist. Wunder seien laut Experten nicht zu erwarten. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung seien trotzdem unumgänglich.

Die Funktionsweise des Geräts beruht auf der Aktivierung der Nerven in der Magenwand, die eine Rolle bei der Verdauung spielen. Diese Nerven melden an das Gehirn, dass der Magen voll ist. Man fühlt sich in der Folge satt, obwohl man gar nichts gegessen hat. Der Hersteller warnt potenzielle Patienten allerdings dahingehend, dass chirurgische Eingriffe keine Heilung für chronische Erkrankungen wie krankhafte Fettleibigkeit sei. Ein Gerät könne nur ein Mittel zur Bekämpfung der Krankheit sein. Laut BBC sind derzeit mehr als 65 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen in Großbritannien übergewichtig.

Quelle: Pressetext

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Fettleibige Menschen fühlen sich wie Menschen zweiter Klasse -
Betroffene über ihr Aussehen unglücklich

London - 30.06.2005 - Zwei Drittel der übergewichtigen Frauen sagen, dass das Leben aufgrund ihres Aussehens nicht lebenswert ist. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Slimming World http://www.slimming-world.co.uk gekommen. Von den 4.000 befragten Teilnehmerinnen war nur ein Prozent mit ihrem Aussehen glücklich. Neun von zehn Frauen fühlten sich deprimiert und acht von zehn sollen über ihr Gewicht verzweifelt gewesen sein. Eine Befragung von 1.000 übergewichtigen Männern kam zu ähnlichen Ergebnissen. Mehr als neun von zehn Personen gaben an sie fühlten sich wie Menschen zweiter Klasse. Sieben von zehn gaben an, dass sie angeprangert worden seien und man sich über sie lustig gemacht habe. 98 Prozent erklärten, dass die Gesellschaft übergewichtige Menschen diskriminiere.

Viele machten den Starkult und den Druck seitens der Regierung schlanker zu werden für größere Schikanen als je zuvor verantwortlich. Die Hälfte der übergewichtigen Frauen berichtete, dass sie die Größen aus ihren Kleidern herausschnitten. Mehr als ein Drittel erklärte, sie planten jetzt oder in der Zukunft einen chirurgischen Eingriff.

Bei der Frage, welche berühmten Persönlichkeiten die besten Figuren hätten, erreichten Catherine Zeta-Jones und Brad Pitt die besten Bewertungen. Der Komiker Peter Kay erreichte bei den übergewichtigen Stars die beste Bewertung. Bei den weiblichen Stars gewann laut BBC Dawn French. Caryl Richards, der Generaldirektor von Slimming World, erklärte, dass die Zeiten für Menschen mit Gewichtsproblemen nie schwieriger gewesen seien.

Quelle: Pressetext

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Orlistat gegen krankhaftes Übergewicht: Erfolg bereits nach drei Monaten vorhersagbar

Grenzach-Wyhlen (ots) - 21.06.2005 - Neun von zehn Patienten mit krankhaftem Übergewicht, die innerhalb der ersten drei Monate mit dem Fettblocker Orlistat (Xenical(R)) erfolgreich mindestens fünf Prozent ihres Gewichtes verlieren, können diesen Erfolg auch nach sechs und zwölf Monaten noch halten. Dies belegt die im Journal "Diabetes, Obesity and Metabolism" veröffentlichte X-PERT-Studie. Wie das Magazin berichtet*, verloren drei Viertel der behandelten Patienten innerhalb der ersten drei Monate fünf und mehr Prozent ihres Gewichtes. 92 Prozent von ihnen hielten dieses Gewicht auch nach sechs Monaten, 84 Prozent noch nach zwölf Monaten.

Mit dieser von Professor Hermann Toplak, Universitätsklinik Graz, geleiteten Multicenter-Studie "Xenical Prospective Evaluation in Real practise Treatment" (X-PERT) wurden die Effekte von zwei unterschiedlich energiereduzierten Diäten auf den Therapieerfolg mit Orlistat untersucht. 322 der insgesamt 430 Studienteilnehmern verloren innerhalb der ersten drei Monate fünf und mehr Prozent ihres Gewichtes. Nach sechs Monaten konnten 295 Patienten diesen Erfolg aufrecht erhalten. Mit der Gewichtsabnahme verringerten sich bei den Patienten auch Bauchumfang, Blutfettwerte und Blutdruck, drei bedeutenden kardiovaskulären Risikofaktoren.

Kardiovaskuläres Risiko mit Übergewicht korreliert

Eine deutliche Gewichtsreduktion senkt effizient und wirksam die als metabolisches Syndrom bezeichneten kardiovaskulären Risikofaktoren, wie eine Anfang Juni auf dem European Congress on Obesity (ECO) in Athen vorgestellte Studie** belegt. In der Metaanalyse wurden weltweit 20 randomisierte Doppelblind-Studien ausgewertet und verglichen. Die Autoren um Studienleiter Michel Krempf, Faculté de Médecine, Hôtel-Dieu, Clinique d'Endocrinologie et Nutrition in Nantes konnten belegen, dass Patienten mit Orlistat doppelt so viel Gewicht verlieren wie mit einer Diät allein. Bei den insgesamt 3.562 adipösen Patienten mit einem metabolischen Syndrom sanken mit dem Gewicht auch die kardiovaskulären Risikofaktoren Blutdruck, Blutfett und Zuckergehalt im Plasma signifikant. Die Konzentration an HDL-Cholesterin stieg deutlich.

Nachhaltiger Erfolg mit ganzheitlichem Ansatz

Beide Studien bestätigten eindrucksvoll, dass sich krankhaftes Übergewicht besonders effektiv behandeln lässt, wenn begleitend zur Therapie mit Orlistat eine Ernährungsumstellung erfolgt. Der Erfolg einer solchen Therapie lässt sich bereits nach drei Monaten abschätzen. Sinkt das Körpergewicht in diesem Zeitrum um fünf Prozent oder mehr, stehen die Chancen gut, dass der Therapieerfolg auch nach sechs und zwölf Monaten noch Bestand hat.

Mit Unterstützung geht es leichter

Da gerade die erste Zeit der Gewichtsreduktion schwer sein kann, wurde begleitend zur Orlistat Therapie das kostenlose Therapieprogramm >leichter abnehmen< entwickelt. Mit Expertenhotline, einem persönlichen Coach, regelmäßigen Informationen, Servicematerialien, Tipps und Rezepten werden die Abnehmwilligen unterstützt. So hilft z. B. das Fettkonto dem Fettgehalt in Lebensmitteln auf die Spur zu kommen und den täglichen Konsum im Blick zu halten. Allein in Deutschland haben schon über 60.000 Patienten erfolgreich an >leichter abnehmen< teilgenommen. Umfassende Informationen, ein persönlicher Ernährungs- und Motivationstest mit Expertenbewertung und weitere Tipps und Tricks für eine Zukunft ohne JoJo-Effekt finden sich im Internet unter www.leichterabnehmen.de

* in Diabetes, Obesity and Metabolism, 0 (2005), -.doi: 10.1111/j.1463-1326.2005.00483.x ** Abstract vom 14th European Congress on Obesity, 1-4 Juni 2005

Quelle: presseportal

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Magenband lässt Übergewichtige besser schlafen -
Rund die Hälfte der Betroffenen leiden derzeit unter Schlafapnoe

Melbourne (pte) - 17.06.2005 - Eine Studie australischer Wissenschaftler von der Monash University http://www.monash.edu.au/ hat gezeigt, dass sich nach dem Einsetzten eines Magenbandes und dem dadurch initiierten Gewichtsverlust die Schlafqualität von übergewichtigen Personen deutlich verbesserte. Denn das nächtliche Atemmuster wird konstanter und die Gefahr einer Schlafapnoe verringert. Darüber hinaus nehmen bei den Betroffenen Depressionssymptome ab, das Müdigkeitsgefühl am Tag geht deutlich zurück und die Lebensqualität sowie das Selbstwertgefühl der Patienten steigen merklich. Die Ergebnisse der Studie sind auf der Homepage des International Journal of Obesity http://www.nature.com/ijo/ veröffentlicht worden

"Unsere Studie zeigt, dass der laparoskopischen Einsatz eines verstellbaren Magenbandes Verbesserungen bei einer Reihe von Problemen bietet, die mit Übergewicht in Verbindung stehen, inklusive obstruktiver Schlafapnoe und Tagesmüdigkeit", erklärte Studienleiter John Dixon.

Bis zu achtundvierzig Prozent übergewichtiger Männer und bis zu achtunddreißig Prozent übergewichtiger Frauen leiden unter einer obstruktiven Schlafapnoe. Die Erkrankung, bei der sich der Hals im Schlaf verschließt und so die Luftzufuhr verhindert, stört den Schlaf des Patienten erheblich. Patienten, die unter obstruktiver Schlafapnoe leiden, haben auch eine stärkere Veranlagung, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln. Das ist ein Zustand, der mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Typ II Diabetes verbunden ist, so der Experte. Laut Dixon verbrachten Patienten nach einem erheblichen Gewichtsverlust einen größeren Teil ihres Schlafes im so genannten Rapid-Eye-Movement-Schlaf (REM) und in den tieferen Schlafphasen.

Gegenwärtig ist die Überdruckbeatmung die Haupttherapieform für obstruktive Schlafapnoe (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050614037 ).Viele Patienten finden diese aber auf Dauer nur schwer erträglich. Insbesondere für das Problem der obstruktiven Schlafapnoe scheint ein starker Gewichtsverlust die beste Therapieform zu sein. Weitere Untersuchungen sollen nun die Vorteilhaftigkeit der Therapieform mittels eines verstellbaren Magenbandes untermauern.

Quelle: pte

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Startschuss für die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache"

Köln - 01.06.2005 (ots) - Die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache" startet am 1. Juni 2005 eine umfangreiche Aufklärungskampagne rund um das Innere Bauchfett. Mit der Initiative möchten die Deutsche Adipositas-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V. und die sanofi-aventis Gruppe in der Bevölkerung ein Bewusstsein für das "Innere Bauchfett" als wesentliche Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaffen. Denn Achtung: Fett ist nicht gleich Fett!

Nicht jedes Kilo zu viel kann gefährlich werden. Wie neue Studien belegen, kommt es vielmehr auf die Fettverteilung an (ACC 2005). Ein großer Bauchumfang kann ein Hinweis auf vermehrtes Inneres Bauchfett sein. Dieses Fett ist ein wesentlicher Risikofaktor, wenn es um die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes geht. Das Innere Bauchfett liegt - wie der Name schon sagt - im Bauchraum an den inneren Organen. Es hat eine andere Zusammensetzung als das Fett zum Beispiel an Gesäß, Hüften und Oberschenkeln. Das Innere Bauchfett ist sehr stoffwechselaktiv und produziert unter anderem Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören. Die Folge: Das HDL-Cholesterin - ein wichtiger Schutzfaktor gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen - sinkt, LDL-Cholesterin- und Triglyzerid-Konzentrationen steigen und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem kommt es zu erhöhten Blutzuckerwerten und Bluthochdruck.

Risiko-Check leicht gemacht

Als einfaches Kriterium zur Bestimmung von übermäßigem Inneren Bauchfett gilt die Bauchumfangsmessung. Ein Bauchumfang von 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern bedeutet bereits ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Zusammenhang ist bisher jedoch kaum bekannt: Betroffene und auch Ärzte unterschätzen das Risiko von vermehrtem Inneren Bauchfett noch immer.

Bauchumfang sollte Herzenssache sein! Hier setzt die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache" an. Die Initiativenpartner haben sich mit der Gründung der Initiative zum Ziel gesetzt, neben der Aufklärung zum Thema Inneres Bauchfett, die Bauchumfangsmessung als eine einfache und schnelle Methode zur Vorhersage von Herz-Kreislauf-Risiken bekannt zu machen. Um dies zu erreichen, führt die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache" im Juni und September 2005 Aufklärungs- und Messaktionen in Hamburg und Berlin durch. Begleitend wird ein umfangreiches Informationsportal unter www.Bauchumfang-ist-Herzenssache.de angeboten. Auf dieser Internet-plattform können sich Betroffene und Interessierte über den Risikofaktor "Inneres Bauchfett" informieren. Praktische Tipps rund um die Bauchumfangsmessung sowie die Gewichtsreduktion sind hier ebenso zu finden wie Adressen von Selbsthilfegruppen und Adipositaszentren. Zu den Aufklärungs- und Messaktionen informiert die Website jeweils aktuell über die Aktionstage in Hamburg und Berlin. Weitere Serviceangebote sind unter anderem ein Expertenforum, ein Online-Tagebuch sowie ein Basisinformations-Paket, das neben diversen Informationsmaterialien zu den Themen "Risiko Inneres Bauchfett" und "Herz-Kreislauf-Erkrankungen" ein Maßband zur Bestimmung des Bauchumfangs enthält. Interessierte können das Basis-Informationspaket kostenlos über die Website oder beim Initiativenbüro bestellen.

Quelle: Init. "Bauchumfang ist Herzenssache"

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Ein Jahr Stiftung juvenile Adipositas - erste Erfolge machen Schirmherrn Hackl stolz

Grenzach-Wyhlen - 01.06.2005 (ots) - Vor einem Jahr wurde die "Stiftung juvenile Adipositas" gegründet. Die Stiftung, die sich für die Aufklärung, Forschung, Prävention und Therapie der jugendlichen Adipositas einsetzt, ist einmalig in Deutschland. "Ich bin stolz darauf, diese Stiftung als Schirmherr unterstützen zu dürfen", lobt Georg Hackl das Projekt. Der Rennrodler und dreifache Olympiasieger nimmt das Problem übergewichtiger Jugendlicher ernst. Denn Übergewicht und Adipositas haben weitreichende Folgen für die betroffenen Jugendlichen. Oft leiden sie bereits in jungen Jahren unter typischen Folgeerscheinungen wie z. B. Erkrankung des Bewegungsapparates oder erkranken an Diabetes Mellitus Typ 2, oft als "Altersdiabetes" bezeichnet, der heute schon bei adipösen Jugendlichen unter 18 Jahren diagnostiziert wird. Neben den physischen Erkrankungen leidet in gleich hohem Maße auch die Seele der Betroffenen. Ausgrenzung aus der sozialen Gemeinschaft, Spott auf Schulhöfen und Spielplätzen führen zur sozialen Isolation. Gerade auch mit dieser sozialen Komponente der jugendlichen Adipositas befasst sich die Stiftung

Erfolg spricht für sich

"Wir sind optimistisch, dass wir mit der Stiftung einiges vorantreiben können", sagt Dr. med. Wolfgang Siegfried, Vorstandsmitglied der Stiftung und ärztlicher Leiter des Adipositas Rehazentrums Insula. "Rückblickend haben wir bereits erste Erfolge verbuchen können", betont Siegfried. So war beispielsweise die Produktion des Schulfilms "Auch Dicke haben eine Seele" ein sehr erfolgreiches Projekt, auf das viele Schulen positiv reagiert haben. "Gerade in den Schulen kann man die Jugendlichen gut erreichen und sie über Adipositas und die Probleme der Betroffenen aufklären. Aus diesem Grund haben wir uns sehr über die positive Resonanz der Schulen gefreut", sagt Siegfried zusammenfassend. Bis jetzt sind bereits über 700 Filme angefordert und versendet worden.

Unterstützung findet die Stiftung durch finanzielle Zuwendungen durch Eltern von betroffenen Kindern und von Firmen wie z. B. der Hoffmann-La Roche AG, die seit Jahren auf dem Gebiet der Adipositas aktiv ist. Gerne sind weitere Sponsoren willkommen, um anstehende Projekte voranzutreiben.

Blick in die Zukunft

Auch Georg Hackl ist sich sicher, dass für die Bekämpfung des Übergewichts bei Kindern und Jugendlichen noch viel getan werden muss. "Die Stiftung bringt hoffentlich einen Stein ins Rollen und sorgt dafür, dass weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der der jugendlichen Adipositas auf die Bahn gebracht werden," beschreibt Hackl seinen Wunsch für die Zukunft. Weitere Informationen zu der Stiftung und Möglichkeiten der Unterstützung finden sich im Internet unter: www.adipositas-stiftung.de

Quelle: Hoffmann-La Roche AG

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Europa-Premiere: Ambulante Magenbandoperation an Patientin mit BMI von 65
Robotertechnologie in Münchner High-Tech-Klinik

München - 01.06.2005 - In der Münchner Robotic Surgery Clinic wurde erstmals in Europa eine Magenband-Operation an einer Patientin mit einem Body Mass Index (BMI) von 65 ambulant durchgeführt. Die 40jährige Adipositas-Patientin mit einem Übergewicht von über 120 Kilogramm war bereits 12 Stunden nach dem Eingriff beschwerdefrei und konnte die Klinik verlassen. Damit gelang dem Team um Prof. Ralf Senner eine Europa-Premiere - noch nie wurde eine derartig übergewichtige Patientin ambulant operiert. Durch den Einsatz der robotergestützten Chirurgie konnten das Operationsrisiko und die Belastung für die Patientin deutlich minimiert werden.

Mithilfe der roboterunterstützten Operations-Methode waren bei der Frau lediglich kleine Einschnitte nötig. Über diese wurden spezielle OP-Instrumente in den Bauchraum geführt. Nach rund zwei Stunden konnte Prof. Senner das Magenband erfolgreich um den Mageneingang legen. "Bei einem derartigen Übergewicht ist jeder operative Eingriff höchst risikoreich. Unsere Patientin konnte bereits zwei Stunden nach dem Eingriff selbständig aufstehen und die Klinik nach 12 Stunden verlassen", informiert Senner.

Übergewicht reduziert Lebensqualität und verkürzt Lebensdauer

Die operative Behandlung der Adipositas per magna (krankhafte Fettleibigkeit) ist die einzig wirksame Methode zur dauerhaften Gewichtsreduktion. Wie auch internationale Studien bestätigen, versagt eine herkömmliche Diät ab einem Body Mass Index (BMI) von 35-40. "Unsere Patientin hatte einen BMI von 65, die Lebensqualität der Frau war also stark eingeschränkt", so Senner. Die 40jährige Augsburgerin litt an Atemproblemen, die Kilos drückten auf ihre Lungen. Mit starken Schmerzen in der Wirbelsäule und in den Knien war sie kaum noch belastbar, selbst ein Stockwerk stellte eine unüberwindbare Hürde dar. Adipositas-Patienten haben zudem ein stark erhöhtes Risiko Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Herzgefäß- und Krebserkrankungen zu bekommen.

Neue Hoffnung durch Magenband-OP
"Durch das Magenband wird sich das Sättigungsgefühl wesentlich früher einstellen und die Frau in Zukunft dadurch weniger Nahrung zu sich nehmen", erläutert Senner. Bei der Gewichtsreduktion wird die Patientin von den Diätexperten der RS Clinic beraten und von Ralf Senner überwacht. "Im Gegensatz zu Methoden wie Magenbypass und - ballon, kann der Operateur beim Magenband das Ausmaß der Gewichtsreduktion steuern, und wenn nötig auch rückgängig machen", so Senner. In der Regel erreichen die Adipositas-Patienten des Münchener Spezialisten ihr Idealgewicht nach 18 Monaten.

Volkskrankheit Adipositas
Nach aktuellen Schätzungen gehen in Deutschland 60 Prozent aller Todesfälle auf ernährungsbedingte Krankheiten zurück. Jede zweite Person ist hierzulande übergewichtig, jede fünfte Person ist krankhaft fettleibig. Adipositas Patienten haben ein 12,7 %iges Risiko, an Diabetes mellitus (Typ II Diabetes) zu erkranken, sowie ein 47 % erhöhtes Risiko für Koronare Herzerkrankungen.

Über die Robotic Surgery Clinic
Die Münchener Robotic Surgery Clinic gilt als High-Tech-Zentrum für robotergestützte Operationen. Bei dieser neuen Operationsmethode wird der Chirurg durch verschiedene Robotersysteme unterstützt. Spezielle Instrumente werden durch kleine Schnitte in das Körperinnere gebracht. Prof. Dr. Ralf Senner, er gilt als der führende Vertreter der roboterassistierten Chirurgie im deutschsprachigen Raum, behandelt mit dieser Methode hauptsächlich Patienten mit Eingeweidebrüchen (Hernien), Fettsucht (Adipositas) und Sodbrennenerkrankungen (Antireflux). Die OP-Technik gewährleistet eine präzise und risikominimierte Behandlung, Liege- und Operationszeiten sind im Vergleich zu herkömmlichen Operationen stark verkürzt. Die Patienten der RS Clinic sind bereits nur einen Tag nach der Operation voll belastbar und können die Klinik innerhalb von 24 Stunden verlassen.

Quelle: pressetext.austria

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Übergewichtige Frauen verdienen weniger

30.05.2005 - Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko für Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten, es könnte auch handfeste finanzielle Folgen haben. Das lässt eine Studie zweier New Yorker Soziologen vermuten. Je höher das Gewicht einer Frau, desto niedriger demnach das Einkommen ihrer Familie.

Mehr Pfunde gehen zudem mit einem geringeren Ansehen am Arbeitsplatz einher, fanden Dalton Conley und Rebecca Glauber von der New York University. Der Zusammenhang sei bei jungen Frauen ausgeprägter als bei älteren. Dies lasse vermuten, dass das Körpergewicht den beruflichen Erfolg beeinflusse und nicht umgekehrt. Bei Männern ließ sich kein derartiger Zusammenhang herstellen.

Conley und Glauber analysierten Daten der Panel Study of Economic Dynamics, einer Ende der 60er-Jahre begonnenen Beobachtung von 5.000 US-Familien. Die Soziologen konzentrierten sich auf mindestens 25 Jahre alte Erwachsene, die in den Jahren 1986, 1999 und 2001 "Familienvorstand" waren und deren Mütter ebenfalls im Rahmen der Studie befragt worden waren.

Ene Zunahme des Körpergewichts um 1 Prozent ging mit einem 0,6 Prozent geringeren Familieneinkommen einher. Gleichzeitig sank mit steigendem Gewicht die Wahrscheinlichkeit, dass die Frauen verheiratet waren. Kein Zusammenhang zeigte sich dagegen zwischen Körpergröße und Einkommen, wie ihn frühere Studien an Männern gefunden hatten.


Forschung: Dalton Conley und Rebecca Glauber, Department of Sociology und Center for Advanced Social Science Research, New York University


Quelle: Scienceticker

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Übergewicht beschleunigt Alterung

23.05.2003 -
Übergewicht und eine sich abzeichnende Zuckerkrankheit erhöhen nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Amerikanische Mediziner haben entdeckt, dass bei den Betroffenen auch die Schutzkappen der Chromosomen, die Telomere, deutlich schneller schrumpfen. Nach Ansicht der Forscher könnte dieser Befund verstehen helfen, warum Übergewichtige eine kürzere Lebenserwartung aufweisen.

"Wir wissen, dass Fettleibigkeit und Insulinresistenz eine physikalische Belastung für den Körper darstellen", erläutert Gerald Berenson von der Tulane University in New Orleans, Louisiana. Indem sie ein höheres Blutvolumen bedingten sowie Entzündungsprozesse und oxidativen Stress steigerten, trügen beide Faktoren zum Verschleiß des Körpers bei. "Daher macht es Sinn, dass wir weitere Zeichen der Alterung sehen", so der Kardiologe.

Berenson und seine Kollegen analysierten Daten von 49 Teilnehmern einer medizinischen Langzeitstudie, denen in den Jahren 1988 bis 2001 mindestens zweimal Blut abgenommen worden war. Neben Gewicht, Blutdruck und Lebensweise der Personen interessierten sich die Mediziner für die Länge der Telomere in den weißen Blutkörperchen. Diese Chromosomenabschnitte wirken gleichsam als Puffer gegen die natürliche Verkürzung der Erbgutstränge, wie sie bei jeder Zellteilung eintritt.

Die Verkürzung der Telomere wird mit zahlreichen Alterserscheinungen und -krankheiten in Verbindung gebracht. Und tatsächlich schrumpften die Telomere der Studienteilnehmer umso schneller, je rascher ihr Body-Mass-Index stieg bzw. je rascher die Empfindlichkeit ihres Körpers gegenüber dem Bauchspeicheldrüsen-Hormon Insulin zurückging. Insulin bewirkt die Aufnahme von Glukose in Muskel-, Leber- und Fettzellen und senkt damit den Blutzuckerspiegel. Eine Insulin-Resistenz gilt daher als Vorbote eines Diabetes.


Forschung: Jeffrey P. Gardner und Abraham Aviv, Hypertension Research Center, University of Medicine and Dentistry of New Jersey, Newark; Shengxu Li und Gerald S. Berenson, Bogalusa Heart Study, Tulane Center for Cardiovascular Health, Tulane University, New Orleans, Louisiana; und andere

Quelle: scienceticker
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Übergewicht macht Krampfadern gefährlich - Schwellungen und offene Beine als Risiko

Baierbrunn (ots) - 23.05.2005 - Menschen mit Neigung zu Krampfadern sollten besonders auf ihr Gewicht achten, denn Übergewicht macht die überlasteten Venen der Beine gefährlich, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Bei Übergewicht „steigt das Risiko für entsprechende Venenerkrankungen enorm, bis hin zum offenen Bein“, erklärt Prof. Eberhard Rabe von der Universitätshautklinik Bonn. Leichtere Beschwerden sind müde, schwere Beine nach langem Gehen oder Stehen. Schon sehr unangenehm sind Schwellungen und häufige Wadenkrämpfe. Schlecht heilende und wiederkehrende Unterschenkelgeschwüre sind schmerzhaft und beeinträchtigen die Lebensqualität enorm. „Ein Patient mit normalem Gewicht und ausgebildeten Krampfadern braucht keine Bewerden zu entwickeln“, weiß Prof. Rabe aber auch.

Quelle: presseportal

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Überflüssige Pfunde schädigen das Gehör

13.05.2005 - Übergewichtige oder Fettleibige haben ein doppelt so hohes Risiko, Probleme mit dem Gehör zu bekommen. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie an 245.000 schwedischen Wehrpflichtigen.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Dezember 2004 bei einer Konferenz in Göteborg präsentiert. Die Studie zeigte den Zusammenhang zwischen Schwerhörigkeit und körperlicher Entwicklung von der Geburt bis zum Wehrpflichtigenalter.

"Da sich Übergewicht und Fettleibigkeit als bedeutende Risikofaktoren in Relation zu Hörverlust zeigen, müssen wir mit einer Zunahme der Zahl an Personen mit früher Schwerhörigkeit rechnen," erklärte Marie-Louise Barrenäs, Dozentin an der "Sahlgrenska Akademie" in Göteborg der schwedischen Tageszeitung "Göteborgs-Posten", bezüglich einer Konsequenz von zunehmenden Gewichtsproblemen in der schwedischen Bevölkerung.

Die Forscher fanden heraus, dass Schwerhörigkeit bei drei Gruppen mindestens doppelt so häufig auftritt wie bei anderen Wehrpflichtigen.

Die erste Gruppe bestand aus Männern mit niedrigem Geburtsgewicht, die im Laufe der Zeit, bis zum Wehrpflichtigenalter, Übergewicht entwickelt hatten. Die zweite Gruppe bestand aus Männern, die bei ihrer Geburt ein normales Gewicht hatten und beim Eintritt in die Armee übergewichtig waren. Die dritte Gruppe umfasst Männer mit Wachstumsstörungen bei der Geburt, während der Pubertät und bei Eintritt in die Armee.

Die Forscher betonen, dass Wachstumsstörungen schwer zu überwinden sind, dass man gegen Übergewicht und Fettleibigkeit jedoch leichter vorgehen und dadurch Hörprobleme reduzieren kann.

Die Studie lässt nicht den Umkehrschluss zu, dass schwerhörige Menschen generell übergewichtig sind.

Quelle: Gøteborgs-Posten

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Soft-Drinks fördern fettleibige Kinder -
Globale Explosion von Diabetes-2-Erkrankungen bei den Jüngsten

Elk Grove Village/Illinois - 11.05.2005 - Zwei Studien in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins "Journal of Pediatrics" http://pediatrics.aappublications.org warnen vor den Folgen der Fettleibigkeit bei Kindern. Nach Untersuchungen des Wissenschaftlers Robert Murray von der Ohio State University gemeinsam mit zwei anderen US-Universitäten gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Softdrinks und der zunehmenden Fettsucht der Kinder. Typische US-Teenies konsumieren zwei Dosen dieser Getränke täglich. Diese enthalten 300 Kalorien und 20 Teelöffel Zucker.

Jegliche Ernährungsempfehlung sieht vor, die Dosis an zusätzlichem Zucker mit zehn Prozent der ganzen Tagesdosis zu limitieren. Unter den genannten Konsum von gezuckerten Getränken steigt der Kalorienwert der Softdrinks auf bis zu 20 Prozent der Tagesdosis an, kritisiert Murray. Zwar räumt der Experte ein, dass nicht ein einzelner Faktor allein für die rasche Zunahme an fettleibigen Kindern verantwortlich gemacht werden kann. Die Experten kritisieren jedoch, dass US-Kinder ein Drittel ihrer Kalorien in Form von nährstoffarmen Snacks zu sich nehmen. In einer weiteren Studie bei mehr als 520 Schulen wurde deutlich gemacht, dass 50 Prozent dieser Verträge mit Herstellern von Softdrinks hatten. Die Getränkehersteller belohnten die Schulbehörden mit Incentives. Murray kritisierte die Verquickung der Industrie mit den Schulen und forderte neue gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Frühstücks- und Mittagessenprogramme, zusätzliche Fitness-Stunden und Nachmittagsprogramme.

Schulen müssten dafür Sorge tragen Getränke wie Wasser, Milch oder andere nährstoffreiche Fruchtsäfte anzubieten. Die Experten sehen in der steigenden Zahl an fettleibigen Kids große Gefahren. Ein Viertel der fettleibigen Kinder zeigt bereits heute deutliche Anzeichen einer Glukose-Intoleranz. Ein Kind, das mit zehn Jahren bereits an Diabetes-2 leidet, hat eine um bis zu 26 Jahre geringere Lebenserwartung, so Murray. In einer Studie des Sheba Medical Centre in Israel gemeinsam mit der University of Colorado stellten Forscher fest, dass in den vergangenen 15 Jahren die Rate an Diabetes-2-Fällen rasant angestiegen ist. Besonders drastisch war die Zunahme in New York, Taiwan, Neuseeland und Kanada. Was die Forscher um Orit Pinhas-Hamiel besonders in Aufregung versetzt, ist die Tatsache, dass die Zahlen in einigen Ethnien wie etwa bei den Pima-Indianern in Amazonien extrem hoch liegen. 80 Prozent der pädiatrischen Neuerkrankungen wurden allerdings in Japan festgestellt.

Quelle: pessetext.austria

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Dicke haben mehr Nierensteine -
Übergewichtige Frauen mit verdoppeltem Risiko

Baierbrunn (ots) - 09.05.2005 - Übergewicht ist ein Risikofaktor für Nierensteine, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. In einer amerikanischen Studie, die 240.000 Personen umfasste, errechnete der Bostoner Urologe Dr. Eric Taylor, dass eine mehr als 100 Kilogramm schwere Frau ein fast doppelt so hohes Risiko trägt, Nierensteine zu bekommen, als der Durchschnitt. Für Männer fand er das Risiko um etwa 50 Prozent größer. Die Ursache liegt im erhöhen Gehalt an Kalzium und Harnsäure im Urin der Übergewichtigen. Beide Stoffe sind an der Steinbildung beteiligt.

Quelle: Wort und Bild - Seniorenratgeber

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Übergewicht trifft alle Schichten

03.05.2005 - Noch vor wenigen Jahren galt Übergewicht als typisches Problem einkommensschwacher Bevölkerungsschichten. Dieses Bild stimmt längst nicht mehr, hat eine amerikanische Forschergruppe ermittelt. Die reicheren Schichten haben massiv zugelegt, während in den übrigen Schichten eine Art Sättigungseffekt zu beobachten ist.

"Tatsache ist, dass Fettleibigkeit in allen ethnischen Gruppen und in allen Einkommenskategorien häufiger wird, und das besonders schnell bei jenen mit hohem Einkommen", so Jennifer Robinson von der University of Iowa in Iowa City. Als Folge zeige sich heute in allen Gruppen ein ähnliches Bild. Ihre Resultate präsentierten die Epidemiologin und ihre Kollegen jetzt auf dem Fachkongress der American Heart Association in Washington, D.C.

Die Gruppe verglich Daten aus US-Gesundheitsstatistiken der Jahre 1970 bis 1974 bzw. 2000 bis 2001. Als Maß für Fettleibigkeit diente ein Body-Mass-Index (BMI) von 30 Kilogramm pro Quadratmeter oder mehr. Dieses Kriterium erfüllten zu Anfang der 70er-Jahre knapp 10 Prozent der Befragten mit einem jährlichen Familieneinkommen von über 60.000 US-Dollar. Drei Jahrzehnte später waren es fast 27 Prozent, entsprechend einem Zuwachs von 170 Prozent.

In der Gruppe mit weniger als 25.000 US-Dollar stieg die Häufigkeit der Fettleibigkeit dagegen von circa 23 auf 33 Prozent, entsprechend einem Zuwachs von 43 Prozent. "Das umgekehrte Verhältnis von Einkommen und Fettleibigkeit, wie es frühere Studien gefunden haben, gilt nicht mehr länger", folgert Robinson.

Quelle: scienceticker

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Schmale Hüften - klarer Kopf
Diätneuheit

02.05.2005 - Abnehmen ist ein Problem. Viele Schwergewichte haben Schwierigkeiten, ein Programm zum Abspecken zu finden, das bei ihnen auch wirklich wirkt. Alle Übergewichtigen, die zudem unter chronischen Beschwerden wie Migräne leiden, tun sich doppelt schwer. Denn die Kopfschmerzen werden während einer Schlankheitskur keineswegs besser, im Gegenteil, häufig treten die Beschwerden sogar verstärkt auf. Damit ist jetzt Schluss.


Bild:djd.deSeit kurzem gibt es nämlich eine Diät, die nicht nur überflüssigen Pfunden den Garaus macht, sondern auch die Zahl unangenehmer Migräneattacken reduziert: die Optimmun-Diät (www.optimmun.de). Das innovative Diätkonzept basiert auf jüngsten Erkenntnissen von Ernährungswissenschaftlern, die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten als Auslöser für den erfolglosen Kampf mit dem Gewicht und für Migräneschübe erkannt haben. Entsprechend meidet die intelligente Formula-Diät alle Nahrungsmittel, die zuvor in einem Bluttest als unverträglich klassifiziert wurden.

Die Hauptmahlzeiten des individuellen, eiweißoptimierten Ernährungsprogramms werden aus kalorienreduzierten und verträglichen Nahrungsmitteln zusammengestellt. Sättigende Vitalstoffkonzentrate (Shakes und Riegel) enthalten nur wirklich bekömmliche Eiweiße. Damit ist die Optimmun-Diät erste Wahl für alle, die um die Hüften endlich schmal und im Kopf klar sein wollen.

Quelle: djd

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Übergewicht verdreifacht Demenzrisiko

Bethesda, Maryland - 29.04.2005 - Übergewicht in mittleren Jahren steigert das Demenzrisiko um bis zu 74 Prozent. Bei fettleibigen Frauen steige das Risiko sogar um 200 Prozent. Das sind die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie des National Institutes of Health http://www.nih.gov. Die Autoren warnen nun, dass die fortschreitende Ausbreitung von Fettleibigkeit zu einem Demenz-Boom führen könnte. "Menschen, die in mittleren Jahren fettleibig sind, haben das dreifache Risiko an Demenz zu erkranken, wohingegen Normalgewichtige gegenüber Übergewichtigen nur eine 35-prozentige Wahrscheinlichkeit haben eine Demenz zu entwickeln", erklärte Studienleiterin Rachel Whimer. Die Ergebnisse der Studie wurden heute, Freitag, online auf der Homepage des British Medical Journals http://www.bmj.com veröffentlicht.

Die Studie verfolgte die Auswirkungen von Fettleibigkeit (Body Mass Index (BMI) über 30) auf die geistige Leistungsfähigkeit von 10.000 Probanden über drei Generationen hinweg. Dabei konnten die Experten feststellen, dass auch der Körperumfang für ein erhöhtes Demenzrisiko ausschlaggebend ist. Denn jene Untersuchungsteilnehmer mit den größten Körperumfängen hatten auch ein bis zu 70 Prozent höheres Demenzrisiko als jene mit geringeren Körperumfängen. Die Forscher glauben, dass die Fettleibigkeit das Demenzrisiko entweder durch einen direkten Effekt auf das Gehirn steigert oder durch die Kombination mit begleitenden kardiovaskulären Krankheiten und Diabetes begünstigt wird. Wegen der zunehmenden Vergreisung der Weltbevölkerung wird Demenz in 20 Jahren rund 400 Prozent häufiger auftreten, schätzen Experten. Einige Vorhersagen gehen davon aus, dass es im Jahr 2050 etwa 45 Mio. Betroffene geben wird.

Quelle: pte

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Medikament hilft beim Abnehmen
Höhere Dosierung von Rimonabant mit größeren Nebenwirkungen verbunden

Antwerpen - 15.04.2005 - Wissenschafter der Universiteit Antwerpen http://www.ua.ac.be haben nachgewiesen, dass die Einnahme des Medikaments Rimonabant zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 8,6 Kilo pro Jahr führen kann. Der Taillenumfang der Teilnehmer verringerte sich dabei um rund 8,5 Zentimeter. Britische Experten wie Nilami Sritharan vom Medical Research Council kommentierten diese Ergebnisse mit dem Hinweis, dass die Einnahme von Rimonabant beim Abnehmen helfen könne. Eine gesunde Ernährung und eine entsprechende Lebensweise seien so aber nicht zu ersetzen. Die Ergebnisse der Studie wurden in The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlicht.


Bild: photoCase

Die Forscher untersuchten 1.507 Personen aus Europa und Amerika, die mollig oder übergewichtig waren. Sie erhielten täglich entweder 5mg oder 20 mg des Medikaments oder ein Blindpräparat. Alle Teilnehmer wurden zusätzlich ersucht, 600 Kalorien täglich einzusparen. 920 Personen beendeten die auf ein Jahr anberaumte Studie. Etwas mehr als 39 Prozent der Teilnehmer, die die höhere Dosis einnahmen, verloren mehr als zehn Prozent ihres Körpergewichts. Sie nahmen durchschnittlich fünf Kilo mehr ab als jene Personen, die das Blindpräparat eingenommen hatten. Ihr Taillenumfang reduzierte sich durchschnittlich ebenfalls um sieben Zentimeter mehr.

Jene Teilnehmer, die die höhere Dosis des Medikaments einnahmen, zeigten Verbesserungen bei kardiovaskulären Risikofaktoren wie Cholesterinwerten, Insulinresistenz und dem metabolischen Syndrom. Sie litten aber auch am stärksten unter Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel und Durchfall. Die Wirkung von Rimonabant beruht auf der Blockierung des Endocannabinoid-Systems, das im Gehirn das Hungergefühl reguliert. Gewichtsansammlungen im Bauchbereich erhöhen laut BBC das Risiko einer Herz- oder Diabeteserkrankung. Eine Studie des Karolinska Institutet http://info.ki.se zeigte, dass Menschen mit einem Taillenumfang von mehr als einem Meter am stärksten gefährdet sind.


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Die kranke Zukunft unserer dicken Kinder

Oberkirchen (ots) - 08.04.2005 - Mit umfassenden Informationen und einer Sprechstunde im Internet will die BKK24 über die gesundheitlichen Gefahren für übergewichtige Kinder und Jugendliche informieren. Bereits die acht- bis fünfzehnjährigen Jungen und Mädchen wiegen heute rund fünf Kilo mehr, als ihre Eltern im gleichen Alter. Dies kann nicht nur zu Gelenkproblemen und Rückenschmerzen führen, sondern auf Sicht gesehen auch Herzinfarkte, Kreislaufbeschwerden oder einen Schlaganfall auslösen. Unter der Adresse www.bkk24.de steht der medizinische Dienst der BKK24 Rede und Antwort. Die Sprechstunde richtet sich am 11. April bundesweit an alle Interessenten, die ihre Kinder aus dem Teufelskreis von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung befreien möchten. Neben der Live-Diskussion zwischen 12 und 13 Uhr steht das MediTeam der Krankenkasse dauerhaft für die Beratung per eMail oder über die Telefon-Hotline 05724 9710 zur Verfügung. Unter der gleichen Rufnummer hält die Krankenversicherung auch kostenlose Informationen bereit. Darin enthalten sind Tipps für die täglichen Mahlzeiten bis hin zum Pausenbrot und viele gute Ideen, wie Bewegungsmangel durch langes Sitzen in der Schule, vor dem Fernseher oder dem Computer wieder ausgeglichen werden kann. "Die Folgen von zu wenig Sport in Kombination mit zu süßem und zu fettigem Essen werden wir schon in wenigen Jahren finanziell spüren", so Friedrich Schütte, Vorstand der BKK24. Zahlen aus den Vereinigten Staaten lassen erwarten, dass die Gesundheitskosten durch die zunehmenden Gewichtsprobleme sehr großer Bevölkerungsschichten auch bei uns deutlich ansteigen werden. Daher belohne seine Kasse bereits diejenigen Versicherten über ein Prämiensystem, die auf ihr Gewicht achten. Außerdem werden Kosten für Präventionskurse erstattet, die sich mit der Vermeidung oder Reduktion von Übergewicht beschäftigen.

Quelle bkk24.de

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Implantat zur Behandlung krankhafter Fettsucht

Cousin Biotech bringt ein einstellbares Silicon-Magenband als Implantat zur Behandlung der krankhaften Fettsucht auf den Markt

06.04.2005 - Der von dem französischen Unternehmen gemeinsam mit Chirurgen entwickelte Bioring besteht aus flexiblem dehnbaren Silicon und passt sich allen operativen Techniken an. Für Patienten ist die Neuentwicklung eine sichere Lösung, die aufgenommene Nahrungsmenge zu verringern.

Der Bioring ist ein Niederdrucksystem, dessen vorgeformter Körper das Einsetzen vereinfacht. Ein breiter Balg bietet eine große Kontaktfläche und ermöglicht es, dass sich der auf die Magenwand wirkende Druck optimal verteilt. Außerdem ist die Gefahr von Verschleiß und Quetschungen reduziert. Das Balgsystem ist so gestaltet, dass das Band sich nicht verdrehen kann. Ein einfacher und wirkungsvoller Schließmechanismus erlaubt es außerdem, das Band erneut zu öffnen, um die Positionierung zu optimieren. Eine speziell entwickelte Sicherheitsverriegelung garantiert eine sichere Verbindung zwischen der Kammer und dem Katheter.

Der Bioring wird in vier verschiedenen Kammer-Implantaten angeboten. Alle von Cousin Biotech entwickelten Implantate entsprechen den strengsten Normen. Die gesamte Herstellungskette wird ständig kontrolliert, so dass eine vollkommene biologische Verträglichkeit der Implantate garantiert ist.

Quelle: FIZIT - Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik

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Fettleibigkeit verursacht Kosten in Milliardenhöhe

Fettleibige doppelt so oft im Krankenhaus und vier Mal so häufig beim Arzt

Mannheim - 04.04.2005 - Die Kosten, die jährlich durch Adipositas (Fettleibigkeit) verursacht werden, belaufen sich auf 530 Mio. Euro. Rechnet man die durch das starke Übergewicht verursachten Begleiterkrankungen mit ein, so wird der entstandene Schaden in Deutschland auf fünf Mrd. Euro geschätzt. Das sind die Zahlen, die vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) http://www.gsf.de auf der derzeit stattfinden Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie http://www.dgk.org bekannt gegeben wurden.

Übergewicht ist einer der bedeutendsten Risikofaktoren für die Gesundheit, denn es erhöht die Wahrscheinlichkeit an schwerwiegenden Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislaufkrankheiten zu erkranken. Dadurch werden nicht nur die volkswirtschaftlichen Kosten sondern auch der Anteil der Krankenhausaufenthalte von adipösen Patienten - der derzeit mit 9,9 Prozent praktisch doppelt so hoch wie bei Normalgewichtigen ist - erhöht. Und der Anteil von Personen mit relativ starker Inanspruchnahme stationärer Leistungen ist mit 8,6 Prozent mehr als vier Mal so groß wie bei Normalgewichtigen, berichtet Thomas von Lengerke vom GSF.

Bei den Allgemeinarztbesuchen gilt Ähnliches, denn Fettleibige benötigen viel öfter ärztliche Versorgung als normalgewichtige Patienten (Zehn Prozent versus 3,6 Prozent). "Grundsätzlich gilt: Je schwerer der Patient, desto öfter muss er zum Arzt oder ins Krankenhaus", erklärt von Lengerke. So konnten die Experten des GSF ermitteln, dass adipöse Patienten finanzielle Mittel in der Höhe von rund 1.630 Euro pro Krankenhausaufenthalt verbrauchen, während normalgewichtige Patienten nur bis zu 600 Euro benötigen. Bei einem Arztbesuch müssen Fettleibige mit rund 73 Euro rechnen, während normalgewichtige Patienten nur 45 Euro berappen müssen.

Auch in Deutschland hat in den vergangenen Jahren die Zahl der fettleibigen Patienten - insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Frauen und Männern - signifikant zugenommen. Die Experten resümieren, dass das starke Übergewicht nicht nur mit höheren Ausgaben verbunden ist, sondern dass auch die Produktivität durch die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit bei Adipösen tendenziell niedriger ist.

Quelle: pressetext.austria

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Fettleibige Kinder sterben noch vor ihren Eltern

17.03.2005 - Der rapide Anstieg von Fettleibigkeit bei Kindern hat zur Folge, dass fettleibige Kinder eine bis zu fünf Jahre geringere Lebenserwartung haben. Sie könnten sogar noch vor ihren Eltern sterben, denn die mit der Fettleibigkeit verbunden Risikokrankheiten wie beispielsweise Typ 2 Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenversagen und Krebs können im weiteren Leben der Kinder zu ihrem vorzeitigen Tod führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie der University of Illinois http://www.uic.edu , berichtet die New York Times.

Die aktuelle Studie ermittelt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der heutigen Erwachsenen, die bei 77 Jahren liegt, durch die Auswirkungen der Fettleibigkeit um mindestens vier bis neun Monate verkürzt wird. Das bedeutet, dass mehr Menschen vorzeitig durch Fettleibigkeit sterben als durch Unfälle, Morde oder Selbstmord. Bei Kindern sind die Auswirkungen sogar noch höher, denn die Lebensspanne von fettleibigen Kindern ist zwei bis fünf Jahre kürzer als jene normalgewichtiger Kinder. Der lebensverkürzende Effekt von Adipositas bei Kindern ist sogar größer als die Auswirkungen von Herzkrankheiten oder Krebs, so die Experten. "Unsere Schätzungen sind sogar noch sehr zurückhaltend, denn die tatsächlichen Auswirkungen der Fettleibigkeit bei Kindern werden sich erst in den kommenden Jahren abzeichnen. Ich denke aber, dass die negativen Effekte weit größer sind als wir derzeit belegen konnten", erklärte Jay Olshansky, der Leiter der Studie.

"Derzeit haben wir die erste Generation fettsüchtiger Kinder, die ein so ungesundes Leben führt, dass sie noch vor ihren Eltern sterben könnte. Und dabei befinden wir uns noch in der Ruhe vor dem Sturm. Denn zurzeit können wir einen noch nie da gewesen Anstieg von Adipositas bei immer jüngeren Kindern beobachten", erklärte David Ludwig, Co-Autor der Studie und Direktor des Adipositas-Programms am Children`s Hospital Boston http://www.childrenshospital.org .

Laut Angaben des Centers for Disease Control and Prevention http://www.cdc.gov sowie des New England Journals http://content.nejm.org rangiert die Zahl der jährlichen Todesfälle durch Fettleibigkeit zwischen 300.000 und 400.000. Eine effektive Vorgehensweise gegen das steigende Problem sehen die Experten in einer verstärkten Gesundheits- und Vorsorgepolitik, denn andernfalls werden die Sozialkosten in den kommenden Jahren explodieren.

Quelle: pressetext.austria

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Umfrage: Zu dick sind nur die anderen

München 21.02.2005 (ots) - "Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin, denn Dicksein ist 'ne Quälerei; ich bin froh, dass ich so 'n dünner Hering bin, denn dünn bedeutet frei zu sein", sang Marius Müller-Westernhagen bereits vor fast 30 Jahren. Inzwischen gehört der "dünne Hering" Westernhagen schon fast zu einer Minderheit in Deutschland.
Laut Statistischem Bundesamt sind 49 Prozent der erwachsenen Bundesbürger zu dick.


Blick in den Zerrspiegel: Zu dick sind nur die anderen

Befragt nach ihrer eigenen Einschätzung zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild: Lediglich neun Prozent der Deutschen stimmen der Aussage "Ich fühle mich zu dick" voll und ganz zu. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitus tns emnid im Auftrag der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG. Die Erhebung zeigt auch: Wer sich nicht dick glaubt, fühlt sich gleichzeitig gesund ernährt. 61 Prozent der Befragten sind überwiegend dieser Meinung. Ein mehr als fragwürdiges Ergebnis angesichts des offensichtlichen Zusammenhangs zwischen Ernährung und Übergewicht.

Zwischen eigener Wahrnehmung und der Realität klafft also offenbar eine deutliche Lücke. Um so interessanter, dass die Bürger die tatsächlichen allgemeinen Verhältnisse sehr genau einschätzen können. Denn bei der Frage, wie viele Menschen in Deutschland ihrer Meinung nach übergewichtig sind, liegen die Befragten mit geschätzten 46 Prozent nahe am tatsächlichen Wert von 49 Prozent. Zu dick sind also immer die anderen. Das Selbstbild blendet die Wirklichkeit zugunsten der eigenen Person aus.

Eine gefährliche Einstellung, die angesichts der Folgeerscheinungen von Übergewicht nachdenklich stimmt. Denn Übergewicht ist die Ursache schwerwiegender medizinischer Probleme: Folgen von zu hohem Körpergewicht sind zunächst Erkrankungen des Bewegungsapparates. Längerfristige Folgen sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus und schließlich Herzinfarkt sowie Schlaganfall. Wer sich vor diesen negativen Folgen schützen will, sollte also zunächst seine eigene Wahrnehmung kritisch hinterfragen.

Quelle: Allianz Private Krankenversicherungs-AG

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Studie: Milch als Schlankmacher
Höherer Konsum reduziert Fettleibigkeit

Rom - 17.02.2005 - Milch ist nicht nur äußerst gesund, sondern macht Kinder auch schlank. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des nationalen italienischen Forschungsinstituts (CNR) http://www.cnr.it , welche die Zusammenhänge zwischen Milchkonsum und Fettleibigkeit von Kindern untersuchte. Dies berichtet die italienische Republicca. http://www.repubblica.it Die Studie wurde von den Experten des Instituts für Ernährungswissenschaften (ISA) an einem Sample von 1.000 Volksschülern in der Provinz Avellino durchgeführt.


Foto: pixelquelle.de

Die Studie zeigte, dass Kleinkinder, die wenig Milch trinken, einen vergleichbar höheren Körperfettanteil haben als jene Kinder, die regelmäßig Milch trinken. Dies ist zurückzuführen auf den hohen Kalziumgehalt, der die Fettverbrennung in den Zellen ankurbelt und gleichzeitig das Wachstum von Fettzellen hemmt. "Die Studie zeigt einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Adipositas auf. Je mehr Milch man trinkt, desto schlanker wird man", stellt Gianvincenzo Barba, Wissenschafter der ISA-CNR, fest. "Aktuelle Studien, die an Erwachsenen durchgeführt wurden, belegen bereits den positiven Effekt einer kalziumreichen Ernährung." Die Ergebnisse der Studie stehen jedoch in Kontrast zu der Verhaltensweise vieler Abnehmwilliger, die vor allem auf Milch und Käseprodukte verzichten, um den Fettgehalt ihrer Nahrung zu reduzieren. Damit verhindern sie jedoch gleichzeitig auch die für die Fettverbrennung so wichtige Aufnahme von Kalzium, so die Forscher.

"Die Untersuchungsergebnisse der Studie sind ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten über die Vorbeugung von Übergewicht und infantiler Fettleibigkeit, welches zunehmend ein Phänomen ist, das weltweit beobachtet werden kann", stellt Barba fest. Denn schon von Kind an übergewichtig zu sein bringt ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit im Erwachsenenalter mit sich und bedeutet in weiterer Folge ein erhöhtes Risiko an Herz- und Kreislaufbeschwerden zu erkranken.

Quelle: pressetext.austria
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Gesundheits-Urlaub für übergewichtige Kinder
Forscher der Universität Jena suchen 4- bis 7-jährige Teilnehmer für Kurse im März und April

Jena - 31.01.05 -  Wissenschaftler der Universität Jena wollen Ernährungs- und Verhaltenskonzepte für übergewichtige Kinder von 4-7 Jahren entwickeln. Sie haben dazu Erlebniskurse konzipiert, die den Kindern Spaß am Abnehmen vermitteln wollen. Für den Kurs vom 5.-12. März suchen die Jenaer Ernährungswissenschaftler noch einige Teilnehmer. Außerdem bieten die Forscher vom 16.-23. April einen weiteren Kurs an, der für zehn bis zwölf Vorschulkinder mit Eltern oder Großeltern offen ist.

Der 7-tägige Kurs kostet 448 Euro pro Erwachsenem mit Kind(ern) und schließt Vollpension, alle angebotenen Kursmodule, alle Getränke während der Programme und der Mahlzeiten, Animation, Sauna, Schwimmbad und Fitnessraum ein. Die an der Studie teilnehmenden Kinder bis 6,9 Lebensjahre sind frei. Für Kinder ab 7 Jahre gibt es Rabatte.

Ziel der Kurse ist es, kindliches Übergewicht zu vermindern, um einer oft lebenslangen Erkrankung an Adipositas oder Diabetes vorzubeugen. Dabei wird das Wissen zur Ernährung und Bewegung spielerisch vermittelt. Damit das Gelernte auch später angewendet werden kann, gibt es begleitende Broschüren. Außerdem sind die Module so ausgelegt, dass sie ohne Hilfe zu Hause durchgeführt werden können.

Das Konzept für diesen Gesundheits-Kurs haben die Jenaer Ernährungswissenschaftler im Rahmen eines InnoRegio-Projekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu barrierefreiem Tourismus erarbeitet.

Beide Kurse werden im Ringberghotel Suhl stattfinden. Interessenten können sich anmelden bei:
Ringhotel Ringberg, Frau Stübe,
Ringberg 10, 98527 Suhl,
Tel.: 03681 / 389857, Fax: 03681 / 389890,
veranstaltung@ringberghotel.de

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Anfälligkeit für Übergewicht wird vererbt

20.01.2005 - Wenn in den besten Jahren die Konfektionsgröße steigt, spielt das Erbgut dabei eine wichtige Rolle. Entsprechende Resultate präsentiert eine amerikanische Forschergruppe im Fachblatt "Twin Research". Genetische Faktoren entscheiden demnach zu 50 Prozent mit darüber, ob ein Mann im Laufe der Zeit zulegt oder sein Gewicht hält.

Vor dem Hintergrund des modernen Lebensstils mit wenig Bewegung und kalorienreichem Essen kämen diese genetischen Faktoren besonders stark zum Tragen, vermutet James Romeis von der St. Louis University. Die Gene lieferten damit eine mögliche Erklärung, keinesfalls jedoch eine Entschuldigung, wenn einige Männer besonders rasch Hüftspeck oder Bierbauch entwickelten. "Wieder abzunehmen, könnte dann ziemlich hart werden", räumt der Forscher ein.

Romeis und Kollegen studierten knapp 8.000 Zwillinge, die Ende der 60er-Jahre zur Zeit des Vietnamkriegs gemustert und in den Jahren 1987 und 1990 erneut untersucht worden waren. Alle hatten zwischenzeitlich geheiratet und gehörten der amerikanischen Mittelschicht an. Als junge Männer größtenteils normalgewichtig, waren über 55 Prozent nun übergewichtig oder sogar fettleibig. Diese Entwicklung war bei eineiigen Zwillingen mit identischem Erbgut deutlich ähnlicher verlaufen als bei zweieiigen Zwillingen, die im Schnitt die Hälfte der Genvarianten gemein haben.

Unter Berücksichtigung von Tabak- und Alkoholkonsum schätzen die Forscher, dass genetische Faktoren etwa zur Hälfte bestimmen, wie stark ein Mann im Laufe der Zeit zunimmt. Die andere Hälfte der Variation könne durch Faktoren wie Ernährung und körperliche Aktivität erklärt werden. Zur Eindämmung der Fettleibigkeitsepidemie brauche es daher mehr als überarbeitete Nährwerttabellen, schließt Romeis. "Übergewichtige müssen begreifen, dass Übergewicht eine echte Gefahr darstellt."


Forschung: James C. Romeis, Comparative Aging and Health Status Laboratory, School of Public Health, St. Louis University; und andere

Veröffentlicht in Twin Research, Vol. 7(6), pp 596-602, DOI 10.1375/1369052042663896

Quelle: Scienceticker

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Studie: Neue Diäten aus den USA sind nicht zu empfehlen:
Ausgewogene Ernährung verspricht Erfolg

Wien - 19.01.2005 - Die Diäten "South Beach" und "low carb" sind für den Menschen ungesund. Sie setzten auf Proteine und verteufeln Kohlenhydrate. Kurz gesagt, sie sind nicht zu empfehlen. Dies ergab eine heute, Mittwoch, veröffentlichte Studie. "Es ist unverantwortlich, welche Ernährungssünden unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreitet werden", so Franz Floss, Bereichsleiter für Untersuchungen beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) http://www.konsument.at , während einer Pressekonferenz.


Foto: pixelquelle.de

Die VKI-Zeitschrift "Der Konsument" hat vier Diäten auf Wirksamkeit und auf Qualität geprüft. "South Beach" und "low carb" gehen davon aus, dass Kohlenhydrate dick und Proteine dünn machen. Dabei werden Kohlenhydrate durch Fett ersetzt, was durchaus nicht neu ist - Beispiel Atkins-Diät. Bei "South Beach" besteht die Ernährung in den ersten 14 Tagen ausschließlich aus Fleisch, Geflügel, Fisch und Eiern. Dazu dürfen Pommes gegessen werden. "Angesagt ist, was neu klingt und schnellen Erfolg verspricht, auch wenn wissenschaftliche Langzeitstudien über gesundheitliche Auswirkungen fehlen", beurteilt Floss den aus den USA nach Europa importierten Abspeck-Trend. Diese Diäten seien aber Erfolg bringend. Da durch Proteine das Sättigungsgefühl schneller einsetze und die Verdauung angeregt werde, nehme man ab. Zu Beginn der Diät sogar schnell. "Auf die Dauer ist so eine einseitige Ernährung aber nicht zu empfehlen" warnt Floss. Esse man nach der Diät weiter wie bisher, setze schnell der bekannte JoJo-Effekt ein.

Laut VKI sind Programme, die auf dem Diätsektor weniger hip sind, wirksamer. Sie versprechen zwar keinen raschen, dafür aber einen langfristigen Erfolg. Dies sind unter anderem die "Ideal Diät" und die "Gute Laune Diät". Beide setzen auf ausgewogene Mischkost, Bewegung und auf eine langfristige Ernährungsumstellung. Die "Ideal Diät" wird von den "Konsument"-Experten als "sehr gut" bewertet. VKI-Ernährungsexpertin Nina Siegenthaler: "Gesunde Gewichtsreduktionsprogramme setzen auf Langfristigkeit und Flexibilität." Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass eine dauerhaft schlanke Figur am ehesten mit einer ausgewogenen, energiereduzierten Mischkost erreicht wird. "Doch in unserer schnelllebigen Zeit stößt langsames Abnehmen leider meist auf taube Ohren", bedauert Siegenthaler. Bei der "Gute Laune Diät" sind sogar Süßigkeiten erlaubt - in Maßen versteht sich. Dazu meint Floss: "In Österreich liegt der jährliche Schokoladenverbrauch bei 7,8 Kilogramm pro Kopf." Umgerechnet sind dies eins bis zwei Tafeln in der Woche. Das sei natürlich zu viel des Guten, aber ganz verbieten könne man Schokolade nicht: "Eine Diät, die etwas verbietet, ist eine schlechte Diät."

Der "Konsument" ist davon überzeugt, dass eine gute Diät von drei Säulen getragen wird. Die erste ist die Ausgewogenheit beim Essen und Trinken. Die zweite ist die Veränderung des bisherigen Essverhaltens und die dritte ist die Erhöhung des Energieverbrauchs durch mehr Bewegung. Siegenthaler: "Eine Diät sollte als Lebensweise gesehen werden."

Quelle: pressetext.austria

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Auf Dauer weniger Pfunde und mehr Lebensqualität

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet im Februar neuen Kurs zur Gewichtsabnahme an / Infoabend am 19. Januar 2005 um 18 Uhr

14.01.2005 - Nicht nur ein paar Kilogramm zu viel sollten die Patienten mitbringen, die am Universitätsklinikum Heidelberg an dem seit dem letztem Frühjahr angebotenen Behandlungsprogramm für Übergewichtige teilnehmen wollen (Optifast52-Programm; www.optifast.de). In der Abteilung Innere Medizin I (Endokrinologie und Stoffwechsel) kümmert sich seit mehreren Jahren ein eingespieltes Team von Spezialisten der Adipositasambulanz in enger Kooperation mit anderen Abteilungen des Klinikums um das Thema Gewichtsreduktion.

Das angebotene Optifast52-Programm richtet sich in erster Linie an Personen ab 18 Jahren mit erheblichem Übergewicht (ab Body Mass Index > 30 kg/m2, z. B. mindestens 87 kg bei 170 cm Körpergröße). Es unterscheidet sich von anderen Angeboten vor allem in der verhaltenstherapeutischen Ausrichtung und der engmaschigen Betreuung durch Ärzte und weitere qualifizierte Fachkräfte (Psychologen, Ernährungswissenschaftler, Sportwissenschaftler).

Ziel der Therapie ist nicht die reine Gewichtsabnahme, sondern die dauerhafte Sicherung des Gewichtsverlustes sowie eine Verbesserung der Begleiterkrankungen des Übergewichts. Deshalb dauert das Programmdauer insgesamt 52 Wochen. Die Ernährungstherapie wird durch eine 12-wöchige Fastenphase mit einer sogenannten Formula-Ernährung eröffnet; daran schließt sich im Verlauf der restlichen 40 Wochen eine Umstellung und Stabilisierung gesunder Essgewohnheiten unter Anleitung an.

Erste Therapieerfolge: Bis zu 25 Kilogramm in 14 Wochen abgenommen

Die insgesamt drei im letzten Jahr gestarteten Heidelberger "Optifast-Gruppen" treffen sich an je einem Abend in der Woche in der Medizinischen Klinik im Neuenheimer Feld zur kombinierten Verhaltens-, Bewegungs- und Ernährungstherapie. Das Therapieprogramm konnte bereits erste Erfolge verzeichnen: Nach den ersten 14 Wochen haben die Teilnehmer von zwei Gruppen eine mittlere Gewichtsreduktion von ca. 20 Kilogramm bei den Frauen bzw. ca. 25 Kilogramm bei den Männern erreicht.

Die Gesamtkosten der Therapie, belaufen sich aufgrund der qualifizierten Betreuung auf ca. 2.900 Euro für 52 Wochen (Monatliche Ratenzahlung). Sie werden zum Teil von den Krankenkassen übernommen, meist in Abhängigkeit vom Therapieerfolg. Der Eigenanteil, bzw. bei Nichterstattung durch die Kasse der Gesamtbetrag, muss selbst getragen werden.

Dank reger Nachfrage steht der nächste Kursstart fest (Mittwoch, 9. Februar), für den noch einzelne Plätze verfügbar sind.

Interessenten lädt das Heidelberger "Optifast-Team" herzlich ein zu einem unverbindlichen Infoabend am Mittwoch, den 19. Januar 2005 (Hörsaalbereich der Neuen Medizinischen Universitätsklinik Ebene 00, Raum 703/704, Beginn 18.00 Uhr), im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg.

Anmeldung und weitere Informationen:
Silke Lichtenstein, Vareska Kaese (Programmleitung)
Adipositasambulanz der Abteilung Innere Medizin I
Medizinische Universitätsklinik Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 86 83; E-Mail: Silke_Lichtenstein@med.uni-heidelberg.de


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Abnehmen mit Gewichtsreduktionsprogrammen: Was sagt die Wissenschaft?

Düsseldorf (ots) 14.01.2005 - Dauerhaft abspecken - ob das möglich ist, wurde in einer jüngst veröffentlichten wissenschaftlichen Studie untersucht. Das Forscherteam hat die wichtigsten Gewichtsreduktionspro-gramme, die es derzeit in Amerika gibt, genau unter die Lupe genommen. Mit dem Ergebnis: "Weight Watchers ist das einzige Gewichtsreduktionsprogramm, dessen Wirksamkeit in einer groß angelegten Studie nachgewiesen wurde". Bei allen anderen Programmen, die zum Teil auch in Deutschland bekannt sind, erwies sich die Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht entweder als nicht ausreichend oder sie zeigte, dass das Programm nicht unbedingt empfehlenswert ist.

"Wir möchten unseren Teilnehmern die optimale Unterstützung anbieten. Deshalb lassen wir unser Programm in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Wissenschaftlern genau überprüfen und können es dann gezielt verbessern, falls dies notwendig sein sollte", so Diplom Oecotrophologin Ute Gerwig, Leiterin der Abteilung Forschung & Entwicklung der Weight Watchers (Deutschland) GmbH.

Aus Sicht medizinischer Experten sollten Gewichtsreduktionsprogramme ihren Teilnehmern helfen, sich an eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu gewöhnen, das eigene Essverhalten zu ändern und sich im Alltag mehr zu bewegen. Entsprechend sollten gute Programme auf die Aspekte Ernährung, Verhalten und Bewegung eingehen, so die Auffassung wissenschaftlicher Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung oder der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Das Weight Watchers Konzept enthält genau diese Programmelemente. Zusätzlich bietet es seinen Teilnehmern noch die Möglichkeit, zu einem der wöchentlichen Treffen zu gehen, von denen es bundesweit inzwischen nahezu 4.000 gibt. Hier tauschen Gleichgesinnte ihre Erfahrungen aus, geben sich Tipps und helfen sich gegenseitig, "bei der Stange" zu bleiben. Die Treffen sind offen: Jeder nimmt teil, solange er will. Wissenschaftliche Untersuchungen haben inzwischen mehrfach bestätigt: In der Gruppe geht es leichter und die Teilnehmer können auch noch Jahre später ihr Gewicht viel besser halten.

Das Ergebnis der amerikanischen Studie gibt zu denken, zumal eine vergleichbare Studie für Deutschland ähnliches zutage fördern würde: Wissenschaftlich gründlich untersucht ist die langfristige Wirkung der meisten Programme auch in Deutschland nicht - von wenigen Ausnahmen wie dem Weight Watchers Programm abgesehen. Dies ist umso erstaunlicher, als hiermit ein wichtiges Qualitätskriterium von Gewichtsreduktionsprogrammen angesprochen wird. Das Qualitätskriterium lautet - wissenschaftlich ausgedrückt - Nachhaltigkeit und zielt auf den bekannten Jojo-Effekt. Für das Weight Watchers Programm konnte nach Auffassung der amerikanischen Wissenschaftler eindeutig nachgewiesen werden: Es bewirkt einen durchschnittlichen dauerhaften Gewichtsverlust in einer Größenordnung, die sich auch auf die gesundheitlichen Risikofaktoren von Übergewicht positiv auswirkt.

In Deutschland bekannt Programme im Test: Weight Watchers, eDiets.com und OPTIFAST.

Quelle: Tsai AG, Wadden TA: Systematic Review: An Evaluation of Major Commercial Weight Loss Programs in the United States. Ann Intern Med. 2005;142:56-66.


Quelle: Weight Watchers (Deutschland) GmbH

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