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U

Ulcus: (Mehrzahl: Ulcera) = Geschwür = umschriebener Defekt einer inneren oder äußeren Oberfläche. Geschwüre (Ulcera) kommen an verschiedenen Organen vor: Ulcus ventriculi= Magengeschwür, Ulcus duodeni= Zwölffingerdarmgeschwür. Das Ulcus cruris, das Geschwür des Unterschenkels (="das offene Bein") entsteht meist im Rahmen von Erkrankungen der Venen (Krampfadern) als Folge der dadurch bedingten Blutstauung.
Ultraschall: modernes risikofreies Untersuchungsverfahren. Es beruht auf der Aussendung von Ultraschallwellen aus einem Schallkopf und der unterschiedlichen Rücksendung dieser Wellen von den Organstrukturen. In der Inneren Medizin wird Ultraschall insbesondere zur Untesuchung der Bauchorgane (Abdomen-Sonographie), des Herzens (Echokardiographie) und des Blutstromes in den Gefäßen (Doppelsonographie) verwendet.
Unterleibs-Beschwerden (das große Frauenleiden)
Ebenso wie in der Brust treten auch im Unterleib plötzlich Geschwülste auf, die schnell wachsen, manchmal sogar groß wie ein Kindskopf werden. Begreiflicherweise versetzen sie die betroffenen Frauen in helle Aufregung.
Glücklicherweise handelt es sich aber weder um Krebs noch um eine Vorstufe, sondern um gutartige Wucherungen. Sind sie an den Eierstöcken, spricht man von Zysten, an der Gebärmutter heißen sie Myome.
"Zysten an den Eierstöcken sind häufig sog. Funkionelle Zysten, die bei Störungen in der Bildung der Ei-Bläschen oder Gelbkörperzellen entstehen", erklärt Professor Isolde Wachter von der Uni-Frauenklinik Dresden. "Sie treten vor allem bei Frauen vor den Wechseljahren auf und verschwinden beim nächsten Monatszyklus meist wieder von selbst.
Kommt es allerdings zu einer plötzlichen Vergrößerung, indem sich die Zyste mit Blut und anderer Flüssigkeit füllt, besteht die Gefahr, dass sie platzt. Dann muß sofort operiert werden. "Anzeichen für diesen Zustand sind starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Myome an der Gebärmutter finden sich bei etwa 25 Prozent aller Frauen. Merkwürdigerweise sind dunkelhaarige Frauen und solche, die nicht geboren haben, besonders häufig davon betroffen. Anzeichen für Myome sind rätselhafte Kreuz- und Unterleibsschmerzen. Die Diagnose erfolgt durch Ultraschall.
Frauen über 40 werden mit Gestagen behandelt. Bei Frauen nach den Wechseljahren trocknen die Myome oftmals von selbst aus, weil der Körper die Produktion des Geschlechtshormons Östrogen einstellt. In schwierigen Fällen können Myome auch durch eine sog. Endoskopische Operation ausgeschält werden. Dabei wird durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke eine Sonde eingeführt und durch diese mit winzigen Skalpellen operiert. Die Vorteile: geringe Belastung für die Patientin, keine entstellende Narbe, die Gebärmutter bleibt erhalten.
Übrigens, die Gebärmutter ist auch nach den Wechseljahren noch voll funktionsfähig. Das heißt, sie könnte noch ein Baby austragen - wären nicht die Eierstöcke "unfruchtbar" geworden. Das aber ist eine weise Einrichtung der Natur: Kinder sollen keine allzu alten Mütter haben!
Manchmal allerdings ist es unumgänglich, die Gebärmutter operativ, und zwar durch die Scheide zu entfernen::
1. bei sehr großen und trotz Hormonbehandlung immer wieder auftretenden Myomen, die Beschwerden machen (bei jüngeren Frauen nur, sofern kein Kinderwunsch mehr besteht).
2. Wegen Krebsgefahr (Test auf verdächtige Zellen durch Abstrich in der Krebsvorsorge-Untersuchung)
3. Bei starkem Gebärmuttervorfall, wenn andere Hilfe versagen.
Bei Gebärmutter-Operationen vor den Wechseljahren werden meist die Eierstöcke ganz oder zumindest teilweise im Körper belassen, um die Produktion der Sexualhormone aufrecht zu erhalten. Deshalb ist es falsch, von einer Totaloperation zu sprechen.

Unterzucker: = Absinken des Blutzuckers unter 50 mg/dl (siehe auch bei Hypoglykämie). Gegenmaßnahmen de Körpers mit dem Ziel ein weiteres gefährliches Absinken des Blutzuckerspiegels zu verhindern, führen zu typischen Symptomen von Seiten des vegetativen Nervensystems (Unruhe, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Heißhunger) sowie des Gehirns (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit).
Das Bemerken dieser Hypoglykämiesymptome erfordert die sofortige Zufuhr schnell resobierbarer Kohlenhydrate (z. B. Traubenzucker). Bei sehr raschem Absinken de Blutzuckerspiegels z. B. bei sehr starker Insulinwirkung, können Hypoglykämiesymptome durchaus auch oberhalb des Wertes von 50 mg/dl bemerkt werden.
URIN Wunderbares durch Urin
Vortrag über ein altes Hausmittel. "Den Menschen ist mit Urin eine inner Apotheke gegeben" versichert Heilpraktiker Hans Höting. Sagt´s und nimmt einen Schluck seines eigenen Harns aus einem Becher. Die Reaktion der Zuhörer im überfüllten Augsburger Arkanum, wo Höting sein Buch "Lebenssaft Urin" vorstellte, schwankt zwischen Ekel u. Faszination.
Voller Begeisterung schildert der Heilpraktiker in einer endlos erscheinenden Aufzählung, wie Patienten und er selbst mit Hilfe des Körpersaftes zum Beispiel Entzündungen, Haarausfall, Akne, Grippe, Rückenschmerzen oder Schuppenflechte losgeworden seien. Einsatzmöglichkeiten fänden sich viele für die gelbe Flüssigkeit: Man kann sich damit einreiben oder Umschläge machen, sie inhalieren, injizieren lassen, gurgeln oder trinken.
"Lebenssaft ohne Gift". Wir haben kein Gift im Urin, betonte Höting. Eie Eigenharntherapie sei eine Isotherapie - nach dem Prinzip: Ähnliches heilt Ähnliches. Zu den Inhaltsstoffen der meistgeschmähten Körperflüssigkeit gehörten wichtige Hormone wie z.B. Nebennierenrindenhormone, Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Phosphor, ferner Vitamine, Eisenjod, Zink, Aminosäuren und Enzyme. Der Harnstoff töte Bakterien u. Pilze ab, reduziere die Zellteilung und wirke wasserbindend. Heute kennt man 2000 Bestandteile des Urins, so der Heilpraktiker.
Die Geschichte der Eigenharntherapie begann lt. Höting vor mehreren tausend Jahren. Die Perser hätten Bären-Urin als Potenzmittel verwendet. Kriegsgefangene behandelten ihre Wunden im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus Mangel an Arzneimitteln mit ihrem Urin, so Höting weiter.
Jeder könne die Eigenharntherapie anwenden, vorausgesetzt, im Urin fände sich kein Blut und kein Eiter und der Patient leide nicht an einer schweren Krankheit. Die Hilfe eines Therapeuten sei angeraten. Um die Eigenharn-Therapie zu unterstützen, empfahl der Referent Vollwertkost. "Urin ist kein Wundermittel, aber ein Mittel, das manchmal Wunderbares bewirkt". schloss er.

Urinstatus: Kontrolle des Urins auf das Vorhandensein verschiedener Substanzen wie Eiweiß, Glukose, Gallenfarbstoffe, Blut, weiße Blutkörperchen usw. Durch den Nachweis der Ausscheidung solcher Stoffe lassen sich Rückschlüsse auf Organerkrankungen ziehen.
Urinzucker: = Gehalt des Urins an Glukose. Nach Überschreiten einer bestimmten Blutzuckerhöhe (sog. Nierenschwelle s. d., die i.d.R. um 180 mg/dl liegt, kommt es zur Ausscheidung von Glukose in den Urin. Die Harnzuckerbestimmung erlaubt eine grobe Orientierung der Blutzuckerhöhe, ist aber als alleinige Kontrolle zur Überwachung der Stoffwechsllage ungeeignet.

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