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+++ Zappelphilipp-Syndrom - genetische
Ursachen möglicherweise entdeckt +++

US-Wissenschaftler kamen der genetischen Ursache des sog. Zappelphilipp-Syndroms auf die Spur. Sie kreisten ein Gen auf Chromosom 16 ein, das für jeden dritten Fall ererbter Hyperaktivität im Kindesalter verantwortlich sein soll.

  Im "American Journal of Human Genetics" vom Mittwoch wurde das Ergebnis der Untersuchungen veröffentlicht. Es stützt sich auf DNA-Analysen von 277 biologischen Geschwistern mit dem Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS).

  ADHS ergibt sich nach Angaben der Autorin Susan Smalley vom Neuropsychiatrischen Institut der Universität von Kalifornien in Los Angeles aus dem Zusammenspiel mehrerer Gene. Aber bereits die Kenntnis eines einzigen Gens könne helfen, die Störung frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.

  Die Entdeckung könne außerdem neue, wirkungsvollere Medikamente möglich machen. Die auf Chromosom 16 eingekreiste Region weiter zu untersuchen und das ADHS-Gen unter 100 bis 150 dort angesiedelten Erbanlagen genau zu identifizieren, sei der nächste Schritt.


+++ Fieber nach Zeckenbiss - das kann Ehrlichbiose sein +++

Zecken übertragen nicht nur das FSME-Virus und Borre-lien. Mitunter haben sie auch Ehrlichien in sich. Und auch mit diesen Krankheitserregern ist nicht zu spaßen.

Noch keine zehn Jahre sind seit der Erstbeschreibung der Ehrlichiose vergangen, und schon hat man verschiedene Typen dieses Keimes gefunden. In den USA herrscht ein Bursche vor, der sich vor allem über Monozyten hermacht. Europäische Ehrlichien bevorzugen Granulozyten.

Das übliche Reservoir dieser noch wenig erforschten Spezies sind Nagetiere, Pferde, Wiederkäuer und Rotwild. Zecken sorgen dafür, dass Ehrlichien sich hin und wieder auch mit Menschlichem beschäftigen. Sie dringen in die Zellen ein und vermehren sich ausschließlich dort. Leber, Milz und Knochenmark sind besonders betroffen, seltener Lunge und andere Organe.

Die Infektion beginnt – nach einer Inkubationszeit von 5 bis 14 Tagen – als fieberhafter Infekt mit Schüttelfrost und teilweise heftigen Myalgien. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auftreten, bei Kindern gelegentlich auch ein Exanthem. Man schätzt, dass etwa je ein Drittel der Fälle asymptomatisch, leicht oder schwer verläuft. Etwa jeder zehnte schwer Erkrankte stirbt an Kandida-Sepsis, Niereninsuffizienz und/oder intravasaler Gerinnungsstörung Jeder fieberhafte Infekt, der während der warmen Jahres-zeit in einem Zecken-Endemie-Gebiet auftritt, sollte den Verdacht auf Ehrlichiose wecken.

Zecken übertragen nicht nur das FSME-Virus und Borre-lien. Mitunter haben sie auch Ehrlichien in sich. Und auch mit diesen Krankheitserregern ist nicht zu spaßen.

Noch keine zehn Jahre sind seit der Erstbeschreibung der Ehrlichiose vergangen, und schon hat man verschiedene Typen dieses Keimes gefunden. In den USA herrscht ein Bursche vor, der sich vor allem über Monozyten hermacht. Europäische Ehrlichien bevorzugen Granulozyten.

Das übliche Reservoir dieser noch wenig erforschten Spezies sind Nagetiere, Pferde, Wiederkäuer und Rotwild. Zecken sorgen dafür, dass Ehrlichien sich hin und wieder auch mit Menschlichem beschäftigen. Sie dringen in die Zellen ein und vermehren sich ausschließlich dort. Leber, Milz und Knochenmark sind besonders betroffen, seltener Lunge und andere Organe.

Die Infektion beginnt – nach einer Inkubationszeit von 5 bis 14 Tagen – als fieberhafter Infekt mit Schüttelfrost und teilweise heftigen Myalgien. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auftreten, bei Kindern gelegentlich auch ein Exanthem. Man schätzt, dass etwa je ein Drittel der Fälle asymptomatisch, leicht oder schwer verläuft. Etwa jeder zehnte schwer Erkrankte stirbt an Kandida-Sepsis, Niereninsuffizienz und/oder intravasaler Gerinnungsstörung Jeder fieberhafte Infekt, der während der warmen Jahres-zeit in einem Zecken-Endemie-Gebiet auftritt, sollte den Verdacht auf Ehrlichiose wecken.

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