+++Tipps für Wanderungen im Grünen Herzen Deutschlands+++ |
Für alle mobilitätseingeschränkten Wanderfreunde ist der „Landschaftsführer für Körperbehinderte – Der Landkreis Saalfeld – Rudolstadt“ in einer aktualisierten Ausgabe erschienen. Mit dem Redaktionsschluss vom Mai 2003 enthält die Broschüre Vorschläge für Rundgänge durch die Städte Bad Blankenburg, Rudolstadt und Saalfeld sowie viele Tipps für Wanderungen durch die schöne Landschaft entlang der Saale und der Schwarza.
Die fast 60seitige Broschüre ist erhältlich von:
Tourismusverein „Thüringer Saalebogen“ e.V.
Feengrottenweg 2
07318 Saalfeld
Tel. 03671 55 040 / Fax 03671 55 04 40
E-Mail: kontakt@saalebogen.info
+++Wheelchair Gateway nun auch an der Golfküste+++ |
Wheelchair Gateway bietet seine Dienste bereits in 450 Städten der USA, auf Hawaii und Puerto Rico an. Nach Eröffnung einer Geschäftsstelle in Gulfport, US-Bundesstaat Mississippi, ist nun Wheelchair Gateway auch and er Golfküste von Louisiana, Mississippi and Alabama vertreten. Es bietet dort Dodge Grand Caravans an, die für einen Tag, eine Woche, einen Monat oder länger gemietet werden können. Die Fahrzeuge verfügen über automatische Türen, Rollstuhlrückhaltesysteme, Seitenairbags für fordere und hintere Sitzreihe sowie über vorn und hinten separat regelbare Klimaanlage und Servolenkung. Ein Kneeling System und faltbare Rampen ermöglichen einen bequemen Ein- und Ausstieg. Weiter Information zu dem Unternehmen und seinen Angeboten sind im Internet unter www.wheelchairgetaways.com oder über
die Rufnummer 1-800-536-5518 erhältlich.
+++„Wandern im Rollstuhl“ +++ |
Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e. V. und die Ersatzkassen im Land haben im Rahmen eines einmaligen Gemeinschaftsprojektes einen Wanderführer für Menschen mit Behinderung erstellt, der auf 68 Seiten 42 Touren im gesamten Land beschreibt. „Wir freuen uns, dass auf Grund der hervorragenden Zusammenarbeit der Ersatzkassen in Baden-Württemberg und des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte die bundesweit einmalige Broschüre ‚Wandern mit dem Rollstuhl’ herausgegeben werden konnte“, betonten der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V., Dr. Ulrich Noll, und Roger Jaeckel, der Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. und der Arbeiter-Ersatzkassen e. V. (VdAK/AEV) übereinstimmend im Rahmen einer öffentlichen Präsentation des Führers.
Die Wanderrouten wurden mit Hilfe von Gemeinden und Mitgliedern des Schwarzwald- und des Schwäbischen Albvereins zusammengestellt und allesamt auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Sie sind unterschiedlich lang und gliedern sich in drei Schwierigkeitsstufen von nahezu mühelos allein zu bewältigenden Touren bis hin zu Wanderungen, die auf Grund der Topographie eine Begleitperson erfordern. Die Wege sind mindestens einen Meter breit und auf Grund ihrer Bodenbeschaffenheit grundsätzlich für Rollstuhlfahrer geeignet. Die beschriebenen Touren gliedern sich nach touristischen Gebieten und enthalten teilweise auch Hinweise auf Einkehrmöglichkeiten.
Die Broschüre „Wandern mit dem Rollstuhl“ ist gegen Einsendung eines mit 1,53 € frankierten DIN A5 Rückumschlages erhältlich über den
Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e. V.
Haußmannstraße 6
70188 Stuttgart,.
Quelle: www.vdk.de
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Wirbelkörper-Fraktur: Kyphoplastie mindert
Schmerze +++ |
07.07.03
Mit der neuen Kyphoplastie-Methode können eingebrochene
Rückenwirbelkörper aufgerichtet und stabilisiert
werden. Danach haben 94 % der so behandelten Patienten
erheblich weniger Schmerzen oder sind schmerzfrei.
Dies
ist das vorläufige Ergebnis einer kontrollierten
Fünfjahres-Studie, die 2002 an der Universität
Heidelberg und weiteren Kliniken gestartet wurde. Nach
Angaben von Privatdozent Dr. Christian Kasperk von der
Sektion Osteologie in Heidelberg sind bislang 89 Patienten
behandelt worden (Dtsch Ärztebl 100, 2003, A1748).
Bei
der Kyphoplastie wird in Vollnarkose und unter Röntgenkontrolle
ein Kanal in den gebrochenen Wirbelkörper gebohrt
und ein Ballon eingeführt. Dieser wird mit Kontrastmittel
gefüllt. Durch den Druck richtet sich der Wirbel
wieder auf. In den entstandenen Hohlraum wird ein neuartiger
Knochenzement gefüllt, der schon bei Körpertemperatur
aushärtet und resorbierbar ist.
Damit
hat die Kyphoplastie Vorteile im Vergleich zu einer
anderen Methode, der Vertebroplastie. Bei dieser wird
in den gebrochenen Wirbelkörper mit Druck Knochenzement
gespritzt, um ihn wieder aufzurichten. Hierbei tritt
oft Zement in die Umgebung aus. Der herkömmliche
Zement entwickelt zudem beim Abbinden Hitze. Sie kann
die Knochenzellen schädigen.
Kasperk
zufolge eignen sich jedoch nur etwa 10 % der in der
Klinik vorgestellten Patienten mit Wirbelfrakturen auch
tatsächlich für den Eingriff. So sollte die
Fraktur der Brust- oder Lendenwirbelsäule, etwa
bei Unfallpatienten, nicht länger als drei Monate
zurückliegen. Indiziert ist die Kyphoplastie auch
bei Osteoporose-bedingten Wirbeleinbrüchen. Allerdings
werde die Anwendung eingeschränkt durch die Operations-
und Narkosefähigkeit der Patienten, durch Gerinnungsprobleme
oder Infekte sowie durch hochgradige Osteoporose.
Ob
die behandelten Patienten auch langfristig von der Kyphoplastie
profitieren, könne erst nach Studienabschluss in
2005 beurteilt werden, teilt die Universität mit.
Dann werde sich zeigen, ob Einbrüche anderer Wirbel
verhindert oder sogar begünstigt werden und ob
sich das Knochengewebe im aufgerichteten Wirbelkörper
regenerieren kann.
Die
jetzt beobachteten akuten Verbesserungen wie Schmerzfreiheit
und gesteigerte Mobilität sollen den Schmerzmittelverbrauch
und die Pflegebedürftigkeit mindern.
Quelle:
www.aerztezeitung.de
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Gegründet: „Landesarbeitsgemeinschaft
Werkstatträte“ +++ |
27.05.03
Gestern (am 26.05.2003) wurde in der Evangelischen Akademie
Bad Boll eine „Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte“
(LAG-WR) gegründet. Für mehr als 20 000 behinderte
Frauen und Männer, deren Interessen gegenüber
der Politik vertreten und die Arbeit der örtlichen
Werkstatträte unterstützen, will die LAG eine
Lobby sein.
An
der Gründungsversammlung nahmen rund 140 behinderte
Menschen teil. Die gesetzliche Mitwirkung in Werkstätten
für behinderte Menschen wurde schon 1996 eingeführt.
2001 wurde sie im Sozialgesetzbuch IX detailliert geregelt.
Eine Arbeitsgruppe von Werkstatträten aus ganz Baden-Württemberg
hatte in den letzten Monaten eine Satzung für eine
Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen auf
Landesebene erarbeitet, die in Bad Boll mit großer
Mehrheit verabschiedet wurde. In einer Erklärung
hierzu heißt es: „Die LAG-WR eröffnet
nun eine Form der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
in der Gesellschaft, wie es auch der Zielsetzung des Europäischen
Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 entspricht.“
Bei
der Versammlung in Bad Boll wurde ein dreiköpfiger
Geschäftsführender Vorstand gewählt, der
ehrenamtlich tätig ist. Als Vorsitzende wurde Gudrun
Stoss (Offenburg) gewählt, als Stellvertreter Andreas
Bollmer (Mannheim) und Hans Joachim Ruschke (Nagold).
Durch Vertreter der Regionen, die in den nächsten
Monaten gewählt werden, wird der Vorstand ergänzt.
In
Stuttgart soll eine Geschäftsstelle eingerichtet
werden, sobald die Finanzierung sicher gestellt ist. „Wir
fühlen uns stark genug, unsere Interessen selbst
zu vertreten“, meinte Gudrun Stoss, die neu gewählte
Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft. Die Leitungen
der Werkstätten wollen die Arbeit der LAG der Werkstatträte
fördern. „Es ist mehr denn je nötig, dass
Menschen mit Behinderungen sich selbst zu Wort melden
und für ihre Rechte eintreten“, sagt Pfarrer
Rainer Hinzen aus Heilbronn, Vorstand des Zusammenschlusses
der Werkstattleitungen.
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
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+++ Haus mit barrierefreier Wohnung am Rande
Berlins zu verkaufen +++ |
25.04.2003
Ein Haus mit einer behindertengerechten Wohnung bietet Simone
Gerlach in Mahlow, im Randbereich von Berlin, zum Verkauf
an. Wer Interesse hat, kann sich direkt an Simone Gerlach,
E-Mail: sgerlach@florida24.info
wenden oder sich die Sache im Internet unter www.jgerlach.de
anschauen.
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Einladung: Europäisches Workcamp +++ |
Vom
18. bis 27. August 2003 lädt eine Theaterpädagogin
im Rolli zu einem Europäischen Workcamp nach München
ein. Der Workshop zu Tanz-Theater-Rollstuhltanz- Ausdruckstheater
wird mit verschiedenen Ausflügen, Stadterlebnissen
der anderen Art und Stadterkundungen zum Thema Barrierefreiheit
verbunden.
In
der Einladung des Veranstalters Verbund behinderter Arbeitgeber/innen
heißt es: „Teilnehmen können junge Leute
ab 18 Jahren (bis etwa 30 Jahre), mit oder ohne Behinderung,
allein oder mit Freund/in, mit Assistenz oder ohne (aber
unbedingt Fragen dazu im Anmeldeformular beachten!), die
neugierig geworden sind. Englischkenntnisse sind von Vorteil,
aber nicht unbedingt notwendig, da genügend Leute
als Dolmetscher/innen greifbar sind, zudem übernimmt
ein Rollifahrer bei Bedarf den Übersetzerpart.“
Die
Unterbringung ist einfach, Schlafsack und Isomatte sind
notwendig, bei Bedarf finden sich evtl. andere Möglichkeiten
der Unterkunft, wenn das aufgrund der Behinderung erforderlich
ist – allerdings nur bei rechtzeitiger Anmeldung
mindestens drei Monate vor Beginn des Camps.
Anmeldung
und weitere Infos beim
Verbund behinderter ArbeitgeberInnen e.V.
z.H.
R. Wank
Westendstraße 93
80339 München
Fax: 089-54 03 46 85
E-Mail:
ricardatoday@gmx.de
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
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Wettbewerb: Barrierfreies Internet +++ |
Einen
Wettbewerb für das barrierefreie Internet in Deutschland
bereitet die Stiftung Digitale Chancen vor. Ein Beirat
für die Jury hat sich in Bremen zusammengefunden.
In dem Gremium sind alle vertreten, die Rang und Namen
auf diesem Gebiet haben. „Für die Kooperation
Behinderter im Internet (kobinet) wird ermöglicht,
den Wettbewerb journalistisch zu begleiten“, teilte
heute Hubertus Thomasius aus Berlin mit. Die Veröffentlichung
der Ausschreibung erfolgt am 5. Mai. Das Wettbewerbsergebnis
soll am 3. Dezember in Berlin von einer prominenten Jury
auf einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung
mitgeteilt werden.
www.digitale-chancen.de
Quelle:
www.kobinet-nachrichten.de
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Wettbewerb für behinderte Maler/innen: "Malen
mit
Handicap-für die kleine Galerie 2004"
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Unter
diesem Motto veröffentlicht der Bundesverband Selbsthilfe
Körperbehinderter (BSK) auch im nächsten Jahr
wieder einen Kalender mit den Bildern behinderter Künstler/innen.
Die Maltechnik ist freigestellt. Die Bilder sollten möglichst
im Hochformat sein. Von einer Jury werden die 12 Monatsbilder
und das Titelbild ausgewählt. Jedes veröffentlichte
Gemälde wird mit Freiexemplaren und 100 Euro honoriert.
Eine Kurzvorstellung des Künstlers und des Gemäldes
sowie Name und Maltechnik des Bildes sollte den Einsendungen
beiliegen. Einsendeschluss ist der 25. April 2003.
Einsendungen
bitte an den BSK, Kennwort „Kalender“, Altkrautheimer
Straße 20, 74238 Krautheim.