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Die Übersicht:

Die Inhaltsübersicht

- Blindenschriftdrucker:
Günstige Ink-Jet-Technologie löst Prägeverfahren ab
- KI-System macht Computerbedienung für Gelähmte möglich

Kamera überträgt Augenbewegung auf Cursor

- Winziges Mikroskop soll Medizintechnik revolutionieren
Einbau des optischen Biochips in diagnostische Geräte geplant
- Roboter-Anzug
soll Behinderten helfen
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Innovation für Beinamputierte! Clever Bone® bringt Power in den Alltag
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Gedanken steuern Computer Hilfe für Gelähmte und Schlaganfallpatienten durch Braim-Computer-Interfaces (BCI)
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Deutsche Physiker entwickeln Brille für Farbenblinde
Computergesteuerter Sehtest bestimmt Farbfehlsichtigkeit
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Superschnelle Texteingabe für behinderte Menschen
-
3D-Darstellung von Gefäßen verbessert Herzdiagnostik
- Weltneuheit zur BAU 2005:
Beleuchteter Handlauf mit taktilen Elementen, DIN geprüft

-
Behinderte sollen besser kommunizieren können
-
VDE fordert mehr Ergonomie in der Medizintechnik
Positionspapier auf der Medica 2004 vorgestellt

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Neuer Ford Focus bekommt TÜV-Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum"
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Bauknecht entwickelt geprägte Bedienblende für Waschmaschinen: Barrierefreies Wäsche waschen für Blinde und Sehbehinderte
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Röntgenstrahlen biegen und brechen
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Hightech-Blick ins Nervengewebe
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Kombination in der Bildgebung verbessert Diagnostik
- Medizintechnik: Laserlicht findet neue Wirkstoffe

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Hightech im Telefon ; speziell für Ältere 
- Schnellere Wissensaufnahme im Internet für Legasthenikerr / Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. setzt ReadSpeaker ein
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HiMed macht Behinderte eigenständiger
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Die kleinsten Displays der Welt - für blinde Computerbenutzer
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Kombination in der Bildgebung verbessert Diagnostik
- Schnellere Wissensaufnahme im Internet für Legastheniker
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Innovation für Beinamputierte! Clever Bone® bringt Power in den Alltag

Das Clever Bone®-System simuliert das Wadenbein-Schienbein-Prinzip und lässt Beinamputierte leicher laufen
Bild: medi Bayreuth
Das Clever Bone®-System simuliert das Wadenbein-Schienbein-Prinzip und lässt Beinamputierte leicher laufen.

02.03.2005 - In Deutschland sind 200.000 bis 300.000 Menschen beinamputiert. Um ein annähernd normales Leben führen zu können, benötigen die Betroffenen eine optimale Beinprothese. Daher wurde jetzt das Clever Bone®-System von der Firma medi Bayreuth entwickelt. Dieser "schlaue Knochen" ist ein neuartiges, patentiertes, energierückgebendes Beinprothesen-System, dessen Hauptbestandteil Karbonstäbe sind. mehr...

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Gedanken steuern Computer - Hilfe für Gelähmte und Schlaganfallpatienten durch Brain-Computer-Interfaces (BCI)

Gedanken steuern Computer - Hilfe für Gelähmte und Schlaganfallpatienten durch BCI.

17. Februar 2005 - Mit der in den letzten Jahren stark verbesserten neurowissenschaftlichen Technik konnte erstmals begonnen werden, elektrische, magnetische und stoffwechselbedingte Vorgänge des Gehirns zur Steuerung von Computern, externen Maschinen und Prothesen zu benutzen. Mit Brain-Computer-Interfaces (BCI) können vollkommen gelähmte, so genannte "eingeschlossene" Patienten kommunizieren, ohne zu sprechen oder irgendeinen Muskel benutzen zu müssen. mehr...

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Neuer Ford Focus bekommt TÜV-Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum"

22.10.2004 - Ford setzt seine Initiative zum Wohle der Autofahrer, die unter Allergien leiden, wie angekündigt fort: Nur ein halbes Jahr, nachdem die TÜV-Rheinland Group dem Kompakt-Van Ford Focus C-MAX das Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum" verliehen hatte, bekam nun die neue Generation des Ford Focus (alle Ausstattungsvarianten) dieses Label. Dies bedeutet: Der neue Ford Focus ist nach dem Ford Focus C-MAX weltweit erst das zweite Fahrzeug, bei dem unabhängige externe Experten bestätigen: Für den Innenraum werden ausschließlich Materialien verwendet, die das Allergie-Risiko auf ein Minimum senken. Ford verlangt für diesen vorsorgenden Gesundheitsschutz keinen Aufpreis. Der neue Ford Focus kommt in Deutschland am 13. November 2004 auf den Markt.

Das Auto Ford Focus C-Max unterliegt dem Allergietest
Quelle: Ford-Werke AG
Der neue Ford Focus ist nach dem Ford Focus C-MAX weltweit erst das zweite Fahrzeug, bei dem unabhaengige externe Experten bestaetigen: Fuer den Innenraum werden ausschliesslich Materialien verwendet, die das Allergie-Risiko auf ein Minimum senken. Ford verlangt fuer diesen vorsorgenden Gesundheitsschutz keinen Aufpreis.

Auch beim neuen Ford Focus waren umfangreiche und nachprüfbare Testreihen nach den strengen und praxiserprobten TÜV-Prüfkriterien vorausgegangen. Auf Initiative von Ford analysierte der TÜV über 100 verschiedene Materialien und Komponenten des neuen Ford Focus auf etwaige allergieauslösende Reaktionen / Substanzen. Zusätzlich wurden alle Komponenten, mit denen Autofahrer in unmittelbaren und längeren Hautkontakt kommen könnten, dermatologisch getestet - so zum Beispiel Lenkradbezüge, Sitzbezüge, Fußmatten und Sitzgurte.
  
Bereits bei der Entwicklung des neuen Ford Focus, und damit bei der Materialauswahl für den Innenraum, verzichtete Ford konsequent auf Stoffe wie Latex, Chrom oder Nickel. Sie könnten bei entsprechend sensibilisierten Menschen bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen. Darüber hinaus hat der neue Ford Focus auch einen serienmäßigen Hochleistungs-Pollenfilter, dessen Wirksamkeit der TÜV ebenfalls überprüft hat - wie beim Ford Focus C-MAX. Der Filter verhindert wirkungsvoll, dass die gerade von Allergikern gefürchteten Blütenpollen in den Fahrzeug-Innenraum eindringen können.

Im Innenraum des Ford Focus wird Raumluft ermittelt
Quelle: Ford-Werke AG
Analysiert wurden ueber 100 verschiedene Materialien und Komponenten des neuen Ford Focus auf etwaige allergieausloesende Reaktionen/Substanzen. Zusaetzlich wurden alle Komponenten, mit denen Autofahrer in unmittelbaren und laengeren Hautkontakt kommen koennten, dermatologisch getestet - so zum Beispiel Lenkradbezuege, Sitzbezuege, Fussmatten und Sitzgurte.

Aber auch für Nicht-Allergiker ist das TÜV-Prüfsiegel des neuen Ford Focus eine wichtige Orientierungshilfe. Denn auch bei diesem Fahrzeug war eine umfassende Analyse der Innenraumluftqualität ein zentraler Bestandteil der TÜV-Testreihen. Der TÜV prüfte dabei die Konzentration organischer Substanzen wie zum Beispiel Formaldehyd, Phenole, Phthalate oder Lösungsmittel. Auch hier war für die TÜV-Experten wieder alles "im grünen Bereich". Die Bewertungskriterien werden im Internet veröffentlicht
( www.tuv.com; ID-Nummer: 2311008300).
  
Das Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum" nun auch für den neuen Ford Focus ist nicht zuletzt die Bestätigung des ausgereiften Ford-Materialmanagements durch unabhängige Experten. Seit 1984 nämlich gibt es für alle Ford-Modelle weltweit werksinterne Vorgaben, auch für die Zulieferer, welche Materialien und Komponenten aus Gründen des Gesundheitsschutzes in den Fahrzeug-Innenräumen nicht verwendet werden dürfen. Ford wird diese Initiative ausweiten. So sollen auch künftige Modellreihen gemäß den TÜV-Kriterien zertifiziert werden. Für die bereits auf dem Markt befindlichen Modelle wird Ford das TÜV-Prüfsiegel sukzessive einführen.
  
In Deutschland leiden über 20 Prozent der Bevölkerung an Allergien und immer mehr Menschen reagieren überempfindlich auf bestimmte Materialien und Stoffe.
  
ots Originaltext: Ford Werke AG

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Kombination in der Bildgebung verbessert Diagnostik

09.08.2004 - Um Krankheiten noch früher und sicherer erkennen zu können, hat Siemens zwei bildgebende Verfahren in einem Gerät miteinander verbunden. Die True Point SPECT•CT-Technik vereint die nuklearmedizinische SPECT-Diagnostik (Single Photon Emissions Tomographie) mit der Computertomographie. Die Kombination hat das Potential, die Diagnostik von Krebs, Herzerkrankungen und Nervenleiden zu verbessern.

Die Computertomographie (CT) ist ein verfeinertes Verfahren der Röntgendiagnostik, bei dem die Röntgenquelle zusammen mit einem Detektorsystem um den Körper des Patienten rotiert. So erhält der Arzt in kürzester Zeit so genannte Schnittbilder aus dem Körperinneren. Ein Computer setzt diese Daten in ein mehrschichtiges 3D-Bild um.

Für das nuklearmedizinische Verfahren der SPECT erhält der Patient eine Spritze mit einer sehr geringen Menge radioaktiver Flüssigkeit. Diese wird je nach Art der Untersuchung in verschiedenen Organen kurzzeitig gespeichert. Die von dieser Substanz (und somit dem Patienten) ausgehende Gammastrahlung (Photonen) wird von einer speziellen Kamera erfasst und daraus ein dreidimensionales Schichtbild erstellt. SPECT ermöglicht so eine Darstellung der Funktionen des Körpers und seiner Zellen. Da sich bei den meisten Krankheitsbildern die Funktion eines Organs ändert, bevor strukturelle Veränderungen sichtbar werden, kann SPECT schon sehr frühzeitig krankhafte Veränderung erkennen.

Im Vergleich zur CT haben SPECT-Bilder aber eine geringere räumliche Auflösung. Daher kombinieren die Medizintechnik-Experten von Siemens beide Verfahren und erreichen damit eine sehr frühzeitige Darstellung krankhafter Prozesse und eine genaue Ortsangabe mit einer Auflösung von weniger als einem Millimeter. Durch die SPECT•CT kann der Arzt früh eine genaue und zuverlässige Diagnose stellen und eine Therapie präzise planen. Ein Vorteil für den Patienten besteht darin, dass bei einem Untersuchungstermin beide Verfahren angewendet werden können.

Die Kombination von funktioneller mit struktureller Bildgebung wurde schon im Jahr 2000 mit der PET/CT (Positronenemissionstomographie kombiniert mit CT) – welche nicht auf Gamma- sondern auf Positronenstrahlung basiert – eingeführt. Derzeit ist die kommerzielle Verfügbarkeit der verwendeten Substanzen zur Tumormarkierung bei der PET/CT begrenzt. Der SPECT-Technik steht bereits jetzt eine Vielzahl verschiedener Testsubstanzen zur Verfügung, wovon nach der Kombination mit der CT noch mehr Patienten profitieren können. Ab Juni 2005 wird die Technologie auf dem deutschen Markt erhältlich sein.

Quelle: Siemens

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Schnellere Wissensaufnahme im Internet für Legastheniker

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. setzt ReadSpeaker ein

21. Juni 2004 - Bei dem Begriff "Barrierefreies Internet" denkt man zumeist an Blinde und schwer Sehbehinderte, denen man die Nutzung des Internets erleichtern möchte. Übersehen werden die Legastheniker, von denen es in Deutschland offiziell über 4 Millionen gibt. Das Zeitalter der schnellen Informationsverarbeitung und vor allem Wissensaufnahme stellt für die gesamte Bevölkerung eine hohe Herausforderung dar. Für Personen, die noch zusätzliche Beeinträchtigungen bei der Wissensaufnahme haben, versucht man durch Richtlinien und Vorschriften unnötige Barrieren abzubauen.

Internationale Standards wie WCAG = Web Content Accessibility Guidelines und gesetzliche Vorschriften wie BITV = Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung machen das Lesen von Webseiten leichter und ermöglichen die Nutzung von Screenreadern (Vorlesesoftware auf PC’s). So wichtig diese Initiativen sind, zielen sie doch an den Bedürfnissen der Legastheniker vorbei.

Es ist für Legastheniker sehr wichtig, Informationen schnell und vor allem richtig aufzunehmen. Durch die oftmals bis ins Erwachsenenalter reichende Verlangsamung im Lesen oder das z.T. auch fehlerhafte Lesen, ist eine schnelle Informations-aufnahme in der Regel beeinträchtigt. Da in der Ausbildung sowie im Berufsleben viel neues Wissen aufgenommen werden muss, wird sehr häufig das Internet genutzt. Legastheniker haben meist ein gutes technisches Verständnis und verwenden den Computer überdurchschnittlich viel.

Annette Höinghaus, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des BVL betont: „ Es ist für unsere Betroffenen eine große Hilfe, wenn im Internet Vorleseprogramme wie ReadSpeaker genutzt werden können, die für den Anwender kostenlos sind und vor allem bei hoher Stimmenqualität keine besonderen Softwareanforderungen auf dem PC stellen. Dadurch erhalten Legastheniker endlich eine Chancengleichheit in der Wissensaufnahme, um erfolgreich die Anforderungen in Schule und Beruf zu meistern“.

„Wir freuen uns, dass, wie schon in Skandinavien auch in Deutschland, der Wert unserer Lösung von den Interessens-verbänden der Legastheniker schnell erkannt wurde.“ erläutert Ulf Beyschlag, Generalvertreter für ReadSpeaker in Deutschland.

„Seitdem wir im März eine deutsche Version zur Verfügung gestellt haben, interessieren sich insbesondere Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene für ReadSpeaker.“

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. setzt ReadSpeaker SagEs auf seiner Website www.bvl-legasthenie.de unter dem Menüpunkt „Legasthenie“ ein.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen. Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

ReadSpeaker Europe ( www.readspeaker.de ) ist in Skandinavien mit über 80 Kunden vom Königshaus über Parlament, Behindertenorganisationen, Arbeitsamt bis zu Großstädten bereits sehr erfolgreich und bietet nun auch in Deutschland seine Produkte an. ReadSpeaker ermöglicht als in Europa einzigartiger ASP-Dienst das barrierefreie Internet für viele Benutzergruppen durch Vorlesen des Inhalts einer Webseite von einer computergestützten Stimme. ReadSpeaker möchte denjenigen einen leichten Internetzugang ermöglichen, denen das Lesen Mühe macht, wie z.B. Menschen mit eingeschränkter Sehkraft (auch Senioren), Legasthenikern, Nicht- Muttersprachlern, Menschen mit geistigen Behinderungen, funktionalen Analphabeten, Kindern und vielen anderen, die lieber zuhören als lesen.

Zusammengenommen handelt es sich um 20 bis 40% der Bevölkerung. Auf der anderen Seite ist E-Learning ein wichtiger Anwendungsbereich. Der Dienst überträgt Webinhalte automatisch in Sprache, nicht nur HTML-Dokumente, sondern auch Word-Dokumente, RTF- und PDF-Dateien. Er funktioniert mit allen Websites, fastallen Internet-Browsern und Modem-Übertragungsraten ab 33,6 Kbps.

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HiMed macht Behinderte eigenständiger
 
07.06.2004 - Ein Multimediagerät von Siemens gibt Behinderten einen Teil ihrer Eigenständigkeit und Privatsphäre zurück. Das HiMed Medienterminal ermöglicht selbst schwerstbehinderten Patienten selbstständig zu telefonieren, fernzusehen oder verschiedene Multimediaanwendungen zu bedienen. Denn was für Nicht-Behinderte selbstverständlich ist – etwa ein Telefongespräch -, schaffen Gelähmte oft nur mit fremder Hilfe.

Das Medienterminal besteht aus einem Flachbildschirm mit einem Großtastentelefon. Damit kann der Nutzer fernsehen, Radio hören oder telefonieren. Integriert ist auch ein System für die Fernbedienung etwa des Lichts oder der Jalousien. Es können auch verschiedene Audio- und Videoquellen angeschlossen werden. Das System ist erweiterbar für den Internetzugang oder das Intranet etwa eines Krankenhauses. Der Patient kann bei Bedarf zudem den Schwesternruf auslösen.

Die Anwendungen verfügen über ergonomisch angeordnete Großtasten, damit sie auch für Patienten mit eingeschränkter Motorik leicht zu bedienen sind. Die Befestigung an einem schwenkbaren Wandarm ermöglicht die Nutzung des Terminals in jeder beliebigen Sitz- und Liegeposition. Menschen mit Lähmung beider Arme und Beine steuern die Funktionen des Medienterminals über ein kleines Blasrohr mit Pust- oder Saugbefehlen. Dabei können sie ein Headset als Stereo-Kopfhörer für das Fernseh- und Radioprogramm nutzen. Bei einem ankommenden Anruf schaltet das System automatisch auf die Telefonfunktion um.

Das Siemens-Gerät erleichtert auch sprachbehinderten Menschen die Kommunikation: Mit Hilfe einer speziellen Software können sie E Mails schreiben und im Internet surfen. Gesteuert wird die Software per Trackball mit dem Kinn.

Wenn schwer behinderte Menschen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben, profitiert letztlich auch das Pflegepersonal: Die neue Eigenständigkeit der Patienten vermindert die Arbeitsbelastung in den Kliniken und bietet den Pflegern mehr Freiheit, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten einzugehen.

Erste Geräte des Multimediaterminals sind seit einigen Monaten in der Unfallklinik Murnau/Oberbayern im Einsatz. Es ist jedoch nicht nur für den Klinikbetrieb geeignet. Behinderte Menschen können es auch zu Hause nutzen.

Quelle: Siemens

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Ford Focus C-MAX weltweit erstes Fahrzeug mit "Allergie getestetem Innenraum"
Offizielles Zertifikat nach umfangreicher Untersuchung durch TÜV Rheinland

18.03.2004 - Gute Nachricht für alle Autofahrer, die unter Allergien leiden: Die TÜV Rheinland-Gruppe, Köln, hat heute dem Ford Focus C-MAX das Prüfsiegel "Allergie getesteter Innenraum" verliehen. Der Ford Focus C-MAX ist damit weltweit das erste Fahrzeug, bei dem nun auch unabhängige externe Experten bestätigen, dass für dessen Innenraum (alle Ausstattungsvarianten) ausschließlich Materialien verwendet werden, die das Allergie-Risiko auf das absolute Minimum senken.

Vorausgegangen waren umfangreiche und nachprüfbare Testreihen nach den strengen TÜV-Prüfkriterien. Über 100 verschiedene Materialien und Komponenten wurden, auf Initiative von Ford, in einem umfangreichen Prüfprogramm auf etwaige Schadstoffe untersucht. Zusätzlich wurden alle Komponenten, mit denen Autofahrer in unmittelbaren und längeren Hautkontakt kommen könnten, dermatologisch getestet - so zum Beispiel Sitzbezüge, Fußmatten und Sitzgurte. "Allergien werden immer noch unterschätzt, sie beeinträchtigen das Leben einer Vielzahl von Menschen aller Altersklassen", sagte Bernhard Mattes, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG. Ford werde daher diese Initiative, für die kein Aufpreis verlangt werde, fortsetzen und ausweiten. "Ford wird auch künftige Modellreihen gemäß den TÜV-Kriterien zertifizieren lassen.

Für die bereits auf dem Markt befindlichen Modelle werden wir dieses TÜV-Prüfsiegel sukzessive einführen", so Mattes. Dies bedeute jedoch nicht, dass Ford-Modelle, die bislang noch nicht das TÜV-Prüfsiegel haben, für Allergiker keine attraktive Alternative seien. "Ich bin mir sicher, dass auch die bereits im Markt eingeführten Ford-Modelle die strengen, nun für den Ford Focus C-MAX entwickelten TÜV-Prüfhürden schaffen werden", sagte Mattes weiter. Denn das Unternehmen habe seit 1984 ein umfassendes, weltweites Materialmanagement für alle Modellreihen, das werksinterne Vorgaben auch an die Zulieferer beinhalte. In den Fahrzeugen würden daher nur solche Materialien verwendet, die die Gesundheit der Insassen nicht beeinträchtigen.

"Das TÜV-Prüfsiegel für den Ford Focus C-MAX ist nicht zuletzt die Bestätigung unseres ausgereiften Materialmanagements durch unabhängige Experten", so Mattes. Bereits bei der Entwicklung des Ford Focus C-MAX, und damit bei der Material-auswahl für den Innenraum, verzichtete Ford konsequent auf Stoffe wie zum Beispiel Latex oder Nickel. Sie könnten bei entsprechend sensibilisierten Menschen bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen. Darüber hinaus hat der Ford Focus C-MAX auch einen serienmäßigen Hochleistungs-Pollenfilter, der ebenfalls vom TÜV zertifiziert wurde. Er verhindert wirkungsvoll, dass die gerade von Asthmatikern gefürchteten Blütenpollen in den Fahrzeug-Innenraum eindringen können.

Auch für Nicht-Allergiker ist das TÜV-Prüfsiegel für den Ford Focus C-MAX eine wichtige Orientierungshilfe. Denn ein zentraler Bestandteil der TÜV-Tests war eine umfassende Analyse der Innenraumluftqualität. Der TÜV prüfte dabei die Konzentration organischer Substanzen wie zum Beispiel Formaldehyd, Phenole, Phthalate oder Lösungsmittel. Auch hier war für die TÜV-Experten alles "im grünen Bereich". Die Mess- und Bewertungskriterien werden im Internet veröffentlicht (www.tuv.com; ID-Nummer: 4111008300).

Originaltext: Ford Werke AG

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Rollstuhl auf zwei Beinen

Hannover - 15.12.03 - In Japan wurde ein Roboter entwickelt, der behinderte Menschen auch über Treppen transportieren soll. Die Japaner lieben Roboter und schätzen sie besonders dann, wenn sie dem Menschen ähnlich sind. So stehen die japanischen Wissenschaftler auch an der Spitze der Forschung bei menschenähnlichen Robotern, die sich auf zwei Beinen bewegen können. Jetzt wurde der erste Roboter vorgestellt, der behinderte Menschen auf zwei Beinen die Treppen hinauf oder hinunter tragen soll.

Bislang stellen Treppen oder ähnlich schwieriges Gelände ein unüberwindliches Hindernis nicht nur für im Rollstuhl fahrende Menschen, sondern auch für die Roboter dar, die schwere Gewichte transportieren sollen und mit ihren Rädern auf weitgehend ebenen Grund angewiesen sind. Mit dem jetzt von Wissenschaftlern der Waseda-Universität entwickelten Prototyp WL-16 ist erstmals ein Ersatz möglich, durch den auf einen Rollstuhl angewiesene behinderte Menschen möglicherweise in Zukunft Treppen überwinden können.

Der zweibeinige Roboter kann bislang einen Menschen mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilo tragen. Der Prototyp besteht aus einem Aluminiumsessel, der auf Teleskopstangen montiert ist, zwei Platten dienen als Füße. Der Roboter geht vorwärts, rückwärts und seitwärts. Er kann seine Haltung der Umgebung anpassen und darüber hinaus Bewegungen ausgleichen, die der Sitzende auf dem Stuhl ausführt.

Bislang kann der Prototyp WL-16 erst wenige Millimeter hinauf oder hinunter steigen. Am Ausbau dieser Fähigkeit wird laut der Forscher gearbeitet. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie noch mindestens zwei Jahre benötigen, um ein Arbeitsmodell des zweibeinigen Trageroboters herzustellen.

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Lenkung mit Joystick und Bremsen mit der Hand

Viele Menschen sind nach einem Unfall oder wegen einer Krankheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Alltag muss auf die Behinderung ausgerichtet werden. Dazu gehört es auch, die Mobilität so schnell wie möglich wieder herzustellen. Die Teilnahme am Straßenverkehr darf Behinderten nur in Ausnahmefällen verweigert werden. TÜV-Experte Josef Madeia erklärt: "Autofahren ist in der Regel immer erlaubt, wenn eine Gefährdung der eigenen Person und anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist."

Wer vor dem Unfall schon einen Führerschein hatte, muss nach Angaben des TÜV SÜD seine Behinderung der Fahrerlaubnisbehörde melden. Diese entscheidet dann, ob ein fachärztliches oder auch ein medizinisch-psychologisches Gutachten erforderlich ist. Mit diesem wird festgestellt, unter welchen Voraussetzungen der Behinderte weiter Auto fahren darf. So kann beispielsweise eine Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben werden, die dann auch im Führerschein eingetragen wird.

Aus dem fachärztlichen Gutachten leitet dann ein TÜV-Sachverständiger ein Eignungsgutachten ab. Darin wird festgehalten, welche technischen Hilfsmittel in das Auto eingebaut werden müssen. Wer noch keinen Führerschein hat, kann die Prüfung in bestimmten Fahrschulen mit den entsprechenden Fahrzeugen absolvieren. Dort werden den Angaben zufolge in der Regel auch die nötigen Anträge für die zuständige Behörde ausgefüllt und eingereicht. Auch dafür sind ein fachärztliches und ein Eignungsgutachten nötig, aus denen schließlich die technischen Hilfsmittel für das eigene Auto bestimmt werden.

Und von diesen Hilfsmittel gibt es einige. "Mit einer leichtgängigen Joystick-Lenkung kann auch mit nur einer Hand sicher gefahren werden", erklärt der TÜV-Experte. Auch für Autofahrer mit einer Behinderung an den Beinen gibt es laut Madeia verschiedene Möglichkeiten: Der Austausch der Pedalreihenfolge und der Handbetrieb von Gas und Bremse sind die gängigsten Umbaumaßnahmen. Ein Lift dient Rollstuhlfahrern als Ein- und Ausstieghilfe. "Andere Personen dürfen einen umgerüsteten Wagen übrigens nur dann benutzen, wenn die Umbauten ausgeschaltet werden können", berichtet Madeia.

Quelle: VdK

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Die besten barrierefreien Webseiten

prämiert von der Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen.
Wirtschaftsminister Clement: "Initiatoren setzen mit dem Wettbewerb Qualitätsstandards und sind Vorbild für alle Anbieter."

Goldene BIENE für die Polizei Nordrhein Westfalen

08.12.03 - Die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen haben in Berlin die besten deutschsprachigen, barrierefreien Websites mit dem BIENE-Award ausgezeichnet. Die einzige goldene BIENE ging an die Polizei Nordrhein Westfalen, die mit ihrem Internetauftritt in der Kategorie E-Government siegte. Bundeswirtschaftminister Wolfgang Clement dankte Veranstaltern und Preisträgern. "Sie zeigen in beispielhafter Weise, dass man ansprechendes Design und behindertengerechte Bedienbarkeit gut miteinander verknüpfen kann. Sie setzen damit neue Qualitätsstandards und sind Vorbild für alle Anbieter." Denn nur eine uneingeschränkte und barrierefreie Nutzung der neuen Kommunikationstechnologien garantiere, dass Menschen in einer modernen, zukunftsorientierten Gesellschaft, am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben teilnehmen können, unterstrich Clement.

Weitere Preisträger in der Kategorie E-Government sind die Webangebote des Versorgungsamtes Heidelberg und die Website der Bremischen Bürgerschaft, die mit einer silbernen BIENE geehrt wurden. Die Internetseite "SGB IX umsetzen" des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen erhielt eine BIENE in Bronze.

In der Kategorie Wissenschaft und Forschung zeichnete die Jury die Websites des Studienganges Molekulare Biotechnologie der TU Dresden mit einer silbernen BIENE und das Schülerportal der Fachhochschule Frankfurt am Main mit einer bronzenen BIENE aus. Von den Wettbewerbsbeiträgen aus dem Bereich Kultur und Gesellschaft erhielt die Website der Initiative neue Soziale Marktwirtschaft eine BIENE in Bronze.

Einziger Preisträger in der Kategorie Medien ist der Nachrichtendienst des BIZEPS - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben aus Wien (http://www.bizeps.or.at), der eine bronzene BIENE bekam. Sonderpreise gingen an das Projekt "Lebenshilfe angesagt", das sich speziell an Menschen mit Lernschwierigkeiten richtet und an zwei Angebote für gehörlose Menschen: das Gebärdensprach-Web-TV Focus 5 aus Zürich und die Webpublikation einer Diplomarbeit zu Zielvereinbarungen nach § 5 des Bundesgleichstellungsgesetzes.

Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch, hofft, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, die Unternehmen der Internetbranche zu ermutigen, die Vorteile barrierefreien Webdesigns zu erkennen: "Für barrierefreie Angebote sprechen handfeste wirtschaftliche Gründe. Unternehmen erzielen mit barrierefreien Websites eine höhere Reichweite bei geringeren Kosten. Gleichzeitig ermöglichen sie damit allen Menschen neue Wege zur Teilhabe am sozialen, beruflichen und politischen Leben."

Insgesamt hatten sich mehr als 170 Betreiber von Internetangeboten um den BIENE-Award beworben. BIENE steht dabei für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten". Nach einem Prüfverfahren auf Grundlage der "Barrierefreie Informationstechnik Verordnung" (BITV) hatten sich 23 Websites für Praxistests durch betroffene Nutzer qualifiziert. Die nun ausgezeichneten Websites bestanden auch diesen Test und wurden durch eine prominente Jury nach allgemeinen Kriterien wie Design und Inhalten bewertet.

Barbara Hamm, Sprecherin der Jury und Chefredakteurin von stern.de, sieht die Preisträger auf einem guten Weg: "Die prämierten Angebote zeigen mit ihrer großen thematischen und inhaltlichen Bandbreite, dass sich barrierefreie Gestaltung und gutes Design nicht ausschließen. Leider war die Beteiligung in der Kategorie Medien sehr gering. Ich hoffe, dass der BIENE-Award auch in diesem Bereich noch für Impulse sorgen wird." Ziel der aufwändigen Bewertung war es, Angebote zu identifizieren, die für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen interessant und nutzbar sind.

Herbert Kubicek, Professor für angewandte Informatik an der Universität Bremen und Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen sieht in der gründlichen Evaluation einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einheitlichen Qualitätsstandards für barrierefreie Angebote im Web: "Im fachlichen Beirat des Wettbewerbs konnten wir die Kompetenz von Vertretern fast aller Organisationen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und -selbsthilfe versammeln, die sich für ein barrierefreies Web einsetzen. Gemeinsam haben wir Grundlagen erarbeitet, die den Anbietern und Gestaltern von Webangeboten in Zukunft helfen, die Barrieren im Web abzubauen."

Dass barrierefreie Websites dabei oft die Spitze der technischen Möglichkeiten bilden, betont Iris Cornelssen, Projektleiterin für den Wettbewerb bei der Aktion Mensch: "Dem gesamten Wettbewerb liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass Menschen mit Behinderungen Vorreiter der Umsetzung technischer Standards im Internet sind. Immer mehr User nutzen andere Ausgabegeräte als Monitor und Tastatur. Barrierefreie Angebote sichern dabei Zugänglichkeit für alle. Denn Web-Präsenzen, die zum Beispiel für Braillezeile und Screenreader zugänglich sind, sind auch über Handy, PDA oder Auto-Bordcomputer zu erreichen. Davon profitieren alle - vor allem die Anbieter, weil barrierefreies Webdesign damit tatsächlich Kosten spart."

"Durch den Biene-Award sind wir der Digitalen Integration von Menschen mit Behinderungen ein gutes Stück näher gekommen", unterstreicht Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, die Signalwirkung des Wettbewerbs. "Nicht nur die Preisträger, sondern auch allen anderen 170 Teilnehmer haben gezeigt, dass sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Wir erwarten, dass in Zukunft nicht nur die Mindestanforderungen an Barrierefreiheit, sondern auch höhere Qualitätsstandards von vielen Betreibern eingehalten werden, damit alle Menschen gleichermaßen von den Chancen des Internet profitieren."

Für Bundesinnenminister Otto Schily erfüllt die rege Teilnahme am BIENE-Award die Erwartungen der Bundesregierung an das Behindertengleichstellungsgesetz. Darüber hinaus verbindet Schily mit dem Wettbewerb auch Hoffnungen für die Zukunft: "Ich kann die Stiftung Digitale Chancen, die Aktion Mensch und die anderen Initiatoren des Wettbewerbs nur bitten, weiterzumachen."

Die Preisträger

Kategorie: E-Government:


Goldene BIENE: Polizei Nordrhein Westfalen:
www.polizei.nrw.de
Silberne BIENE: Versorgungsamt Heidelberg:
www.versorgungsverwaltung-baden-wuerttemberg.de
Silberne BIENE: Bremische Bürgerschaft:
www.bremische-buergerschaft.de
Bronzene BIENE: SGB IX umsetzen:
www.sgb9-umsetzen.de

Kategorie: Wissenschaft
Silberne BIENE: TU Dresden, Studiengang Molekulare Biotechnologie:
www.biologie.tu-dresden.de
Bronzene BIENE: Schülerportal der Fachhochschule Frankfurt am Main:
www.fh-welcome.de

Kategorie Medien:
Bronzene BIENE: Bizeps-Info
www.bizeps.or.at

Kategorie Kultur und Gesellschaft:
Bronzene BIENE: Chancen für alle - Website zur Initiative neue Soziale Marktwirtschaft
www.chancenfueralle.de

Sonderpreise
"Angebote für Menschen mit Lernschwierigkeiten" Lebenshilfe angesagt
www.lebenshilfe-angesagt.de
"Angebote für gehörlose Menschen" Zielvereinbarungen nach § 5 Bundesgleichstellungsgesetz
www.zielvereinbarung.stero.de/
Gebärdensprach-Web-TV
www.focus-5.tv

Weitere Information stehen unter www.biene-award.de zur Verfügung.

Bildmaterial zum Wettbewerb und der Preisverleihung finden Sie unter www.einfach-fuer-alle.de und unter www.digitale-chancen.de

Quelle: www.aktion-mensch.de

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Symposium zum barrierefreien Bauen
01.12.03 - Körperbehinderung kann jeden treffen: Durch vorausschauende Bauplanung Pflegeversicherung entlasten

"Viele Bauherren verbauen sich ihre eigene Zukunft: Bei der Errichtung der eigenen vier Wände vergessen sie Alter und mögliche Schicksalsschläge." Darauf hat der Vorsitzende des Verbands Privater Bauherren (VPB), Erich Herf, heute (6.) in Berlin auf dem Symposium "Vorbauen: Barrierefrei" hingewiesen. Zentrales Thema der Veranstaltung war das barrierefreie Bauen.

Behinderungen können jeden treffen, durch Unfall, Krankheit oder durch Alter. Im Fall eines Falles müssen die Betroffenen oft aus der gewohnten heimischen Umgebung ausziehen, weil sie als Behinderte dort nicht länger wohnen können. Das muss nicht sein, betonte Herf. Wer bereits während der Planung vorbaue, der könne sein Haus schon in jungen Jahren fürs Alter und eventuelle Körperbehinderungen vorplanen. Der Vorsitzende des VPB rechnete vor, der Anteil der über 60-jährigen in Deutschland werde von heute 20 Prozent auf 36 Prozent im Jahr 2030 steigen. Schon deshalb sei in der Bevölkerung zunehmenden mit altersbedingten Behinderungen zu rechnen.

Für die selbstständige Lebensführung ist die Wohnsituation entscheidend, betonte die frühere Bundesfamilienministerin und Altersforscherin Professor Dr. Ursula Lehr auf dem Symposium, das der VPB gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH) und dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter ausgerichtet hat. "Beim gleichen Grad der Behinderung kann ein Mensch in günstiger Umgebung noch selbstständig leben, der in einer ungünstigen Umwelt nicht." Die Folgen bekämen auch die Pflegeversicherung zu spüren. Einer Belastung der Pflegeversicherung gelte es im wahrsten Sinne des Wortes vorzubauen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack, sah deshalb in vorausschauenden Maßnahmen, auch im Hausbau, "eine eminent wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe, der wir uns jetzt stellen müssen." Es gelte, behinderten Menschen durch eine barrierefreie Umwelt die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

"Wir haben die Initiative ergriffen, weil wir die Bauherren zum vorausschauenden Planen motivieren wollen", erläuterte Erich Herf den Vorstoß seines Verbandes. "Junge Bauherren sollten vorausdenken und schon beim Bau die Voraussetzungen dafür schaffen, auch im Falle einer Behinderung weiterhin in ihrem Haus leben zu können." In der Planungs- und Bauphase seien solche Vorkehrungen oft ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand möglich. Sein Verband habe daher als Beitrag zum europäischen Jahr für Menschen mit Behinderung eine Ratgeber über barrierefreies Bauen speziell für private Bauherren erarbeitet.

Hinweis:
Der VPB hat anlässlich des Symposiums die Broschüre "Vorbauen: Barrierefrei" herausgegeben. Der Bauherren-Leitfaden, mit zahlreichen Erklärungen, Skizzen und Checklisten für alle Räume im Haus, kostet fünf Euro Schutzgebühr und kann bezogen werden über den Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin - gegen Einsendung von fünf Euro in Briefmarken und eines adressierten, frankierten DIN-A-4-Rückumschlags.

Quelle: Verband privater Bauherren e.V.

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VPB präsentiert: Bauherren-Leitfaden zum barrierefreien Bauen

BERLIN – 07.11.03 - In Deutschland leben rund 6,6 Millionen Menschen mit Handicap. Manche Menschen sind von Geburt an behindert, viele sind erst im Alter oder nach einem Unfall auf den Rollstuhl oder andere Hilfsmittel angewiesen. Behinderungen können jeden treffen, jeden Tag. "Deshalb setzt sich der Verband Privater Bauherren dafür ein, nicht nur bei öffentlichen Bauten, sondern auch bei privaten Ein- und Zweifamilienhäusern eine behindertengerechte und barrierefreie Planung vorauszudenken", erklärt Erich Herf, Vorsitzender des Verbandes Privater Bauherren (VPB).

Dazu hat der VPB nun die Broschüre "Vorbauen: Barrierefrei" herausgegeben. "Es ist der erste Leitfaden seiner Art", erläutert Verbraucherschützer Herf, "und speziell als Ratgeber für private Bauherren konzipiert." Bereits in der Planung können viele Erleichterungen für den Fall der Fälle vorgesehen werden, oft ohne die Baukosten zu erhöhen. Stufenlose Eingänge, breite Türöffnungen, große Bäder, ausreichend Bewegungsflächen vor allen Türen und ein zum Schlafraum umfunktionierbares Wohnzimmer sollen in Zukunft in jedem Rohbau im Erdgeschoss selbstverständlich werden.

Barrierefreies Planen betrifft in erster Linie junge Bauherren - sie sind die zukünftige Senioren-Generation. Nach den Prognosen der Statistiker wird der An-teil der über 60-Jährigen von heute 20 Prozent auf 36 Prozent im Jahr 2030 steigen. "Wenn junge Bauherren ihr eigenes Haus barrierefrei planen und für eventuelle Behinderungen vorbereiten", so Bauherrenberater Herf, "dann müssen sie im Alter, nach Unfall oder Krankheit nicht umziehen, sondern können in ihrer vertrauten Umgebung bleiben."

Die Broschüre "Vorbauen: Barrierefrei" kostet fünf Euro Schutzgebühr und kann bezogen werden über den Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin – gegen Einsendung von fünf Euro in Briefmarken und eines adressierten, frankierten DIN-A4-Rückumschlags.

Barrierefreies Bauen und das Bauen für Menschen mit Behinderungen gehören zu den jüngeren Herausforderungen der Architekten. Erst Anfang der 1990er Jahre legte der Gesetzgeber Planungskriterien für barrierefreies und behindertengerechtes Bauen fest. Für den Miet- und den genossenschaftlichen Wohnungsbau gelten genaue Vorschriften. Seit Mitte der 1990er Jahre schreiben viele Landesbauordnungen barrierefreies Planen auch im privaten Bereich vor - allerdings sind die Vorschriften bislang auf Häuser mit mehr als zwei Wohnungen beschränkt.

Nach wie vor gibt es in den Bauordnungen keine Hilfen für den privaten Bauherren, der für sich und seine Familie ein Wohnhaus baut und darin auch im Alter wohnen bleiben möchte. Dabei herrscht gerade in diesem Bereich Aufklärungs- und Handlungsbedarf, Der VPB schließt mit seiner Broschüre "Vorbauen: Barrierefrei" diese Lücke.


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.

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Neue Handy-Software für Diabetiker

Berlin - 04.11.03 -
Mit einer neuen Spezialsoftware fürs Handy will die Jamba! AG aus Berlin Diabetikern das Leben erleichtern. Das Programm <Sugar Point> verwandelt das Handy zum alltäglichen Helfer und Kontrollinstrument für alle Menschen, die auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssen.

Mit der neuen Jamba!-Software ausgestattet lassen sich alle täglich notwendigen Eintragungen direkt im Handy speichern und online verwalten. Blutzuckerwerte, Mahlzeiten, Insulindosis, Laborwerte und alle weiteren wichtigen Daten trägt man im Handy jederzeit griffbereit bei sich. Das gibt ein beruhigendes Gefühl.

Jamba! bietet die neue Diabetes-Software kostenfrei an. Sie steht im Internet unter www.jamba.de zum Herunterladen bereit. Das Programm läuft auf den Handymodellen Siemens S55, SL55 und M55 sowie Nokia 3100, 3300, 3510i, 3650, 5100, 6100, 6310i, 6600, 6800, 7210, 7250, 7250i und 7650.

Quelle: kobinet-nachrichten

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Wie sicher sind die Fahrdienste für Menschen im Rollstuhl?

Das Kraftknotensystem
Informationsveranstaltung der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Berlin - 31.10.03 -
Viele Rollstuhlnutzer werden bei der Fahrt in einem Kraftfahrzeug in ihrem Rollstuhl sitzend befördert. Die Möglichkeiten, auch diesen Fahrgästen bestmöglichste Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, sind bislang nicht ausgeschöpft.

Seitdem in Berlin eine Rollstuhlfahrerin im Fahrdienst tödlich verunglückte, stehen die Sicherungssysteme bei der Beförderung von Rollstuhlnutzern bundesweit auf dem Prüfstand. Viele Nutzer von Behindertenfahrdiensten sind zunehmend verunsichert.

Das Kraftknotensystem (DIN-Norm 75078 – 2) legt die Sicherheitsvorkehrungen für Fahrdienste, die Menschen mit Behinderungen befördern, fest. Diese Norm ist bis heute nicht in die Praxis umgesetzt, da u.a. Fragen zur Finanzierung ungeklärt sind.

Die Fürst Donnersmarck-Stiftung hat kompetente Fachleute eingeladen, die Rollstuhlnutzer über das Kraftknotensystem ausführlich informieren. Dabei werden u.a. folgende Themen angesprochen:

- Wie funktioniert das Kraftknotensystem und wie sicher ist es?
- Wie unterscheidet sich das Kraftknotensystem von anderen Sicherungssystemen?
- Wo kann der eigene Rollstuhl nachgerüstet werden?
- Welchen Kostenanteil übernimmt die Krankenkasse und wie kann diese Leistung beantragt werden?

Mittwoch, 12. November 2003
Villa Donnersmarck
Schaedestr. 9-13
14165 Berlin - Stadtteil Zehlendorf
Bus 110 (Schönower Park)

Telefon: 847 187 0
e-mail: villadonnersmarck@fdst.de
Programm:
18:00 Uhr Begruessung
Moderation Dipl. Soz.-Päd. Eileen Moritz Fuerst Donnersmarck-Stiftung

Vortrag und Demonstration des Kraftknotensystems
Dipl. Ing. Andre Seeck Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt),
Mitglied des Arbeitsausschusses „Behindertentransportkraftwagen“ des Deutschen Institut für Normung

18:45–19:15 Uhr
Podiumsdiskussion

Katja Kruse, Bundesverband fuer Körper- und Mehrfachbehinderte, (angefragt)
Henry Kotek, AOK Berlin (angefragt)
Sonja Gerster, Direktor Quality, Sunrise Medical
Matthias Roessel, Permobil
Michael Gebel, Schulungsleiter Verband der Vereinigte Telebusunternehmer(VTU)

Als Experten im Publikum
Bärbel Combüchen, Betriebswirtin, Fürst Donnersmarck-Stiftung
Rumen Jordanov fuer AMF-Bruns, Niederlassung Brandenburg

19:15-19:45 Uhr
Frage- und Diskussionsrunde mit dem Publikum

Ab 20:00 Uhr Infopoints
Sunrise Medical
AMF-Bruns
Permobil

Quelle: Movado-News / Fuerst Donnersmarck-Stiftung

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Rabatt beim Autokauf: VW für Eltern und Angehörige behinderter Menschen 15 % günstiger  

Die Volkswagen AG räumt nun auch Familienangehörigen behinderter Kinder und Erwachsener, die wegen ihrer Behinderung keinen PKW führen dürfen, einen Rabatt ein. Auf fabrikneue Volkswagen-PKW gibt es 15 %. Damit griff der Vorstand des Autokonzerns eine Anregung der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung auf. Bislang profitierten bei VW nur (körper)behinderte Personen von den Vergünstigungen.

Angehörige behinderter Menschen, die den Rabatt nutzen möchten, können sich an ihren lokalen VW-Vertragshändler wenden, der von VW Wolfsburg über diese neue Aktion informiert wurde. Als Nachweis für den Rabattanspruch dient der Schwerbehindertenausweis mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 % und wenigstens einem der Merkzeichen G, aG, H, BL oder B.

Für behinderte Kinder unter drei Jahren, die noch keinen Schwerbehindertenausweis besitzen, sind eine ärztliche Bescheinigung und eine Bescheinigung über den Besuch einer Frühfördereinrichtung erforderlich.

Bei volljährigen Angehörigen kann alternativ zum Schwerbehindertenausweis eine Bescheinigung über die Nutzung einer Einrichtung oder Maßnahme der Behindertenhilfe nach §§ 39, 40 Bundessozialhilfegesetz vorgelegt werden.

Der VW-Händler wird Vorlagen für diese Bescheinigungen zur Verfügung stellen. Der Rabatt kann von einem Familienmitglied - Eltern, Geschwister, Kinder - in Anspruch genommen werden. Die Haltedauer für das erworbene Fahrzeug beträgt mindestens sechs Monate.

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Plattformlift für die schlimmste Barriere

Neuss - 11.09.03 - Der deutsche Fahrstuhlbauer ThyssenKrupp Treppenlifte hat im März 2003 einen bundesweiten Wettbewerb «Gemeinsam weiterkommen» ausgeschrieben, in dem es nun im Schlussspurt um den Abbau von Barrieren geht.

«Die Lebensqualität für Menschen im Rollstuhl steht und fällt mit den täglichen Hürden und Hindernissen. Viele Nicht-Behinderte denken, mit barrierefreien Zugängen zum Rathaus und Einwohnermeldeamt sei bereits viel erreicht. Weit gefehlt! Denn was den so genannten Gesunden Lebensfreude vermittelt, gilt für Menschen im Rollstuhl nicht minder: Kinofilme anschauen, Cafés und Restaurants besuchen, Shoppen im Kaufhaus, die täglichen Bankgeschäfte erledigen, im Museum der Kunst frönen - all das macht das Leben lebenswert, bleibt Behinderten jedoch oft verwehrt, weil Gebäude keine behindertengerechten Zugänge haben oder Treppen im Gebäude selbst den Weg versperren», heißt es in einer jetzt veröffentlichten Unternehmensmitteilung.

Die Aktion «Gemeinsam weiterkommen» will diese Mobilitätsbarrieren abbauen. Sie braucht ganz konkrete Informationen aus dem Umfeld der Betroffenen. «Informieren Sie uns über die Barrieren, die Ihnen im Alltag am meisten zu schaffen machen», wird für die Aktions-Hotline 0211/824-36824 oder die Mail-Adresse info@tke-gemeinsam.org geworben.

Für die schlimmste Barriere stiftet ThyssenKrupp Treppenlifte einen Plattformlift. Für jede Einsendung wird ein technischer Lösungsvorschlag erarbeitet. Jeder Einsender nimmt an einem Gewinnspiel teil. Verlost wird ein Kurztrip in ein barrierefreies Hotel auf Rügen.

www.tke-gemeinsam.org

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Autokauf: Ford gewährt schwerbehinderten Kunden großzügigen Rabatt

Die Ford-Werke AG gewährt schwerbehinderten Kunden beim Kauf von Neufahrzeugen aller Modellreihen ab sofort einen Rabatt in Höhe von 20 %. Voraussetzung für diese Bezuschussung ist die Vorlage eines gültigen Behindertenausweises mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 % und dem Eintrag eines der Merkkennzeichen G (Gehbehindert), aG (außergewöhnlich Gehbehindert), B (notwendige ständige Begleitung) oder H (Hilflos).

Die Ford-Werke AG leistet mit dieser Regelung einen Beitrag zum „Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen“ und hilft mit, körperlich behinderte Menschen mobil zu halten, heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung des Unternehmens. „Ford steht nicht nur für hervorragende Automobile, sondern auch für gesellschaftliche Verantwortung und ein erfreuliches Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen. Die Rabattempfehlung für Kunden mit Behinderungen trägt diesem Umstand Rechnung“, so Bernhard Mattes, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG.

Ford setzt sich auch in anderen Bereichen verstärkt mit dem Thema Behinderung und Leistungseinschränkung auseinander. Im Rahmen der Umgestaltung der Produktion für den aktuellen Ford Fiesta hat der Kölner Automobilhersteller als eines der bundesweit ersten Unternehmen einen so genannten „Disability Manager“ eingesetzt. Dessen Aufgabe besteht darin, die Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten und der Anforderungen des Arbeitsplatzes so einzusetzen, dass auch Mitarbeiter mit Leistungseinschränkungen optimal in den Fertigungsprozess integriert sind.

Quelle: www.kobinet-nachrichten.de

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Mehr selbstbestimmtes Leben durch mehr Technik

Elisabeth Thamm im Gespräch mit Volker Peppinghaus

 

Herr Peppinghaus benutzt das C.A.M.T.-System seit mehr als 6 Jahren und hatte zwei Tage vor unserem Gesprächstermin einen neuen Rollstuhl mit C.A.M.T.-System und einen neuen PC bekommen.

Natürlich hatte ich dem Vortrag von Herrn Luttermann anlässlich unserer MV zugehört, und natürlich habe ich auch seinen Artikel gelesen, aber erst durch die Schilderung und die Vorführung von Herrn Peppinghaus wurden die technischen Daten mit Leben gefüllt. Erst jetzt habe ich, zugegebenermaßen ein Mensch mit wenig technischem Sachverstand, erlebt, welche Auswirkungen jede einzelne Verbesserung für das Leben des Betroffenen hat. So ist es z. B. für die Fernbedienung des Telefons wichtig, dass sie überall im Raum funktioniert und man nicht erst langwierig mit dem Rollstuhl in eine ganz bestimmte Position rangieren muss. Es war sehr interessant, das System vorgeführt zu bekommen. Obwohl der Rollstuhl mit allem Drum und Dran erst seit zwei Tagen da war, beherrschte Herr Peppinghaus die unterschiedlichen Funktionen souverän. Es wirkte alles ganz einfach und selbstverständlich.
Der Schwerpunkt unseres Gespräches sollte aber nicht bei der Technik liegen, sondern bei ihren Auswirkungen auf das Leben eines schwerbehinderten Menschen.

E. Th.: Was unterscheidet Ihren Rollstuhl von einem ganz normalen E-Rolli?

V. P.: Mit der Kinnsteuerung meines Rollstuhls kann ich ganz unterschiedliche Dinge steuern. Einmal kann ich damit natürlich Rollstuhl fahren. Dann habe ich eine sogenannte Umfeldsteuerung. Damit kann ich z. B. das Licht an- und ausmachen oder die Haustür öffnen. Mit der dritten Funktion steuere ich Fernseher, Video-Recorder und HiFi-Anlage. Und, eigentlich am wichtigsten für mich, die vierte Funktion zur Steuerung des PC. Auch meine Telefonanlage funktioniert über den PC. Am PC kann ich alles das machen, was andere auch können.

E. Th.: Für das bessere Verständnis unserer Leser wäre es wichtig, wenn Sie ein bisschen über ihre Behinderung erzählen.

V. P.: Ich habe durch einen Sportunfall eine Querschnittslähmung ab dem 4. Halswirbel. Das bedeutet, dass ich unterhalb dieses Wirbels nichts bewegen kann. Den Kopf allerdings kann ich mehr oder weniger ohne Einschränkungen bewegen. Das C.A.M.T.-System, so wie ich es habe, ist also in erster Linie für Menschen gedacht, die ihre Arme und Hände nicht mehr bewegen können.

E. Th.: Nach Ihrem Unfall hat es sicherlich eine Zeit gegeben, in der Sie dieses System noch nicht hatten. Können Sie sich daran erinnern?

V. P.: Das kann sich jemand, der die Hände bewegen kann, gar nicht vorstellen, was da alles dranhängt. Als ich aus der Klinik nach Hause kam, war der Rollstuhl noch nicht fertig; er musste noch umgerüstet werden. Für alles musste ich jemanden rufen.

E. Th.: Als der Rollstuhl dann da war...

V. P.: ... dann fühlt man sich ganz anders. Die Behinderung ist natürlich immer noch da, aber man fühlt sich bei weitem nicht mehr so behindert. Als ich den Rollstuhl mit dem ganzen C.A.M.T.-Zeug noch nicht hatte, musste mir jemand den Hörer halten, wenn ich telefonieren wollte, mein Vater musste meine Banküberweisungen ausfüllen. Ich hatte überhaupt keine Privatsphäre mehr. Wenn ich Besuch bekam, mussten meine Eltern die Türe aufmachen. Jetzt kann ich über die Umfeldsteuerung selbst vom Rollstuhl aus die Türe aufmachen. Das ist schon ein ganzes Stück mehr an selbstbestimmtem Leben.

E. Th.: Wer bezahlt das?

V. P.: Das hat die Krankenkasse übernommen. Sie hatte schon das alte System bezahlt. Das war jetzt sieben Jahre alt. Die Sachbearbeiterin von der AOK hat einen Ortstermin zusammen mit Herrn Luttermann hier bei mir gemacht und dabei wurde abgeklärt, warum das sein muss.

E. Th.: Herr Peppinghaus, ich danke Ihnen für die Vorführung und für das Gespräch.

© und Fotos: E. Thamm

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Mit Elektro-Brille besser sehen

In Leipzig haben Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) eine elektronische Brille entwickelt, die stark sehgeschädigten den Alltag leichter machen soll. Von einer Digitalkamera wird die Umgebung aufgezeichnet, die Kontraste werden stärker hervorgehoben und das Bild dann auf die elektronische Brille übertragen, die nicht größer als eine modische Sonnenbrille ist. Derzeit gebe es kein vergleichbares Modell, so Forschungsleiter Siegfried Altmann. Seit 1998 arbeitet die Forschungsgruppe an der HTWK an diesem System. Lediglich eine Nachtsichtbrille und ein Modell, das sich besonders an Sehbehinderte über 65 Jahren richte, existierten auf dem Markt, ergänzt Karina Zocher, die ein Marketingkonzept für die Leipziger Sehhilfe mitentwickelt hat. Doch bei diesen Geräten handelt es sich um auffällige Helme.Forschungsleiter Altmann geht davon aus, dass die elektronische Sehhilfe in etwa zwei Jahren marktreif ist. Für die Serienherstellung des Gerätes fehlt allerdings noch ein Partner.

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Mit Brennstoffzellen angetriebener Rollstuhl in drei Jahren auf dem Markt

In Aachen haben Ingenieure einen elektrischen Rollstuhl entwickelt, dessen Antrieb durch Brennstoffzellen erfolgt. Der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW (Düsseldorf) zufolge ist ein Vorteil für die Nutzer, dass dadurch die langen Ladezeiten herkömmlicher Bleibatterien entfallen. Zudem soll eine Steigerung der Fahrstrecken um rund 60 % erreicht werden. Das Land NRW habe die Entwicklung des Prototyps gefördert. In drei Jahren soll der Brennstoffzellen-Rollstuhl auf den Markt kommen.

Der Rollstuhl beziehe die Antriebsenergie aus einer Wasserstoffkartusche, die man austauschen kann. Ein einbaubares System für bestehende Rollstühle sei Ziel der weiteren Entwicklung. Michael Schreiber von der Aachener Entwickler-Firma EUtech Scientific Engineering meinte, dass die Preisentwicklung bei den Brennstoffzellen entscheidend für die Marktreife sei. Derzeit seien Brennstoffzellen so teuer, dass der Verbraucher die Neuentwicklung kaum bezahlen könne. Die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW will den Prototyp bei der Energiemesse „E-world of energie and water“ (11.-13.02.2003) in der Messe Essen vorstellen. Nach eigenen Angaben treibt die Initiative seit sechs Jahren „zukunftsfähige Energien“ wie etwa Sonnen- und Windenergie sowie Wasserkraft durch die Bewertung, Begleitung und Förderung einzelner Projekte voran.

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Sich die Arbeit entsprechend der körperlichen Verfassung einteilen

Dr. Carmen Tornow hat heute ihren Bürotag im Institut. Die Diplom-Physikerin arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin. Sie wertet vor allem Satellitenbilder für die Raumfahrtforschung aus und betreut Doktoranden.

Die 39-jährige hatte vor einigen Jahren einen schweren Unfall. Sie stürzte bei der Besichtigung des Rohbaus ihres Hauses so schwer ab, dass sie sich eine Querschnittslähmung zuzog. Seitdem sitzt sie im Rollstuhl.

Ein Schicksalsschlag, der natürlich nicht nur ihr privates, sondern auch ihr berufliches Leben von einem Tag auf den anderen vollkommen veränderte. Im Institut ergab sich das Problem, dass das Gebäude für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich war. Durch bauliche Veränderungen wie eine Rampe, die den Zutritt zum Institutsgebäude ermöglicht, einen automatischen Türöffner und einen rollstuhlgerechten Personenaufzug konnte dieses Problem gelöst werden. Auch das Eigenheim wurde entsprechend den Bedürfnissen von Dr. Carmen Tornow umgestaltet.

Allerdings gab es noch ein weiteres Problem zu lösen: Die diplomierte Physikerin ist seit ihrem Unfall körperlich nicht mehr stark belastbar. Sie benötigt häufiger Ruhepausen entsprechend ihrer augenblicklichen körperlichen Verfassung. Die Lösung hieß Telearbeit: Einen Tag in der Woche arbeitet die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut und an vier Tagen in der Woche zu Hause. Die Kosten von 33.000 Mark für den häuslichen Computer-Arbeitsplatz, der mit dem Arbeitsteam der Forschungsgruppe im Institut vernetzt ist, übernahm die Hauptfürsorgestelle des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Per E-Mail tauscht die Physikerin mit ihren Kolleginnen und Kollegen Informationen und Arbeitsergebnisse aus. So ist sie auch immer auf dem laufenden. Einmal pro Woche ist sie dann im Institut, betreut die Doktoranden und führt die Gespräche, die nicht telefonisch oder per E-Mail zu erledigen sind. Somit konnte Dr. Carmen Tornow mit Hilfe des vernetzten Arbeitsplatzes weiterhin berufstätig und ein Mitglied der Forschungsgruppe bleiben, was ihr viel bedeutet.

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Das richtige Kissen zum Sitzen

Wer hat eigentlich gesagt, das menschliche Gesäß sei fürs Sitzen wie geschaffen? Unsere Sitzbeinhöcker sind ursprünglich für die Fortbewegung auf vier Beinen vorgesehen. Sie haben, vereinfacht dargestellt, die Form zweier Kegel mit nach unten gerichteten Spitzen. Bei aufrechter Sitzhaltung entstehen an diesen Spitzen durch das Körpergewicht hohe punktuelle Druckbelastungen, die schon nach kurzer Zeit unerträgliche Schmerzen verursachen und uns zwingen, das Becken um 40 bis 50 Grad nach hinten oder seitlich abzuwinkeln. Das wiederum kann unter ungünstigen Umständen zu Rückenschmerzen führen. Auch weiche Polsterauflagen bringen keine anhaltende Erleichterung, da das Material vollkommen zu einer harten Platte komprimiert wird. Eigentümlicherweise wurden diese Gegebenheiten in der mindestens 5000-jährigen Geschichte des Sitzens wohl übersehen. Die mögliche Erklärung dafür wäre das äußere Erscheinungsbild des Gesäßes mit seinen natürlichen Rundungen, die wohl irrtümlich als ideale, naturgegebene Polsterung angesehen wurden. In Wahrheit erleidet die dünne Hautabdeckung der Sitzbeinhöcker schon bei geringen Drücken schwere Störungen und Schäden durch Feuchtigkeit, bishin zu nur schwer heilbaren Geschwüren. Ein anderes Prinzip neben der Polsterung hat die Firma DEF bei ihrem MediComfort Sitzkissen verwirklicht. Das Kissen ist mit zwölf Lüftungskanälen und einer Klimakammer versehen, die für ein entspanntes und frisches Sitzgefühl sorgen. Das Kissen ist so angepasst, dass es das Becken rundum abstützt und eine aufrechte Sitzhaltung fördert. Messungen des TÜV mit einer 80 Kilo schweren Versuchsperson auf einer Nylon-Sitzbespannung haben ergeben, dass durch das Kissen von MediComfort eine Entlastung der Sitzbeinhöcker um 56 Prozent bewirkt werden kann. Das Kissen gibt es in den Maßen 40 mal 40 Zentimeter für Sessel, Bänke und Rollstühle – in der neutralen Farbe schwarz. Der abziehbare Bezugsstoff ist waschbar bis 40 Grad. Bei geringer Körpergröße ist für einen ergonomisch richtigen Sitz eine Fußstütze hilfreich. Das Kissen und weitere Informationen sind zu beziehen über DEF, Dr. F. Immeyer, D-22607 Hamburg, Kalckreuthweg 91B, Fon (040) 890 15 57, Fax (040) 89 66 03

Alles easy mit dem Scooter

Mit dem Modell Easy-Scooter stellt die Firma Dietz erstmalig ein elektrisch betriebenes Produkt zur Rehabilitation vor. Einige technische Merkmale des Scooter: Das komplette Chassis ist teilbar und eignet sich somit auch zum Transport mit dem kleinen PKW. Der horizontal verstellbare Fahrsitz ermöglicht eine Anpassung auch an Personen mit langen Beinen oder Sitzproblemen. Ein drehbarer Komfortsitz mit Kopfstütze gehört zur Serienausstattung. Hochwertiges Material und gut ablesbare Instrumente sollen eine gefahrlose Handhabung ermöglichen. Die serienmäßige Karosserieklappe erleichtert den Zugriff auf die leistungsstarke Batterieeinheit, die eine mögliche Reichweite von bis zu 40 Kilometern zulässt.

Weitere Informationen: Fon (0 72 48) 91 86-0, Fax: (0 72 48) 91 86 86

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