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Training: Versäumtes nachholen geht nicht - Nach Pausen langsam wieder beginnen

Baierbrunn (ots) 08.07.2004 - Wer ein Trainingsprogramm unterbrochen hat – egal, ob der innere Schweinehund, andere Verpflichtungen oder eine Krankheit die Gründe waren -, muss nach der Pause maßvoll wieder beginnen. Ganz falsch wäre es, ein Übungsdefizit durch das doppelte
Pensum wieder aufholen zu wollen. „Nachholen geht nicht“, sagt der Sportwissenschaftler Dr. Dieter Lagerström von der Deutschen Sporthochschule Köln im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". „Das Grundprinzip des Trainings ist es, sich auf die gegebenen Voraussetzungen zu beziehen“, begründet er seine Aussage. Prinzipiell Bewegungswilligen, die aber immer wieder einmal der Bequemlichkeit erliegen, ist, rät Lagerstöm, sich einen zuverlässigen Sportpartner
zu suchen.

ots-Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau

THERAPEUTISCHES REITEN

Auf dem Pferd hat jeder Mensch vier gesunde Beine. Gottfried von Dietze

Seit kurzem gibt es zum Thema Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung eine Seite im Netz:


Das Pferd als Brücke und Hilfsmittel findet in der Medizin, der Pädagogik und natürlich im Sport, einen ganz wunderbaren Einsatz.
Der Verein Deutsches Kuratorium für therapeutisches Reiten hat sich jetzt auch im Internet postiert.
www.dkthr-dressur.de
Schwerpunkte der Seite sind der Freizeit-Breitensport und das Reiten als Leistungssport. Die Ziele die sich der Verein gestellt hat, sind unter der Rubrik "Aufgaben" einzusehen
Weiterführende und ergänzende Links findet man hier: http://www.dkthr-dressur.de/links.htm
Unter der nachfolgenden Adresse gibt es noch mehr Informationen zu der Thematik und dem Verein:
Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten e.V.
Freiher -von-Langen-Str. 13
48231 Warendorf
Tel: 02581-6362-194 o. -213 Fax: 02581-6362-543
E-mail: kseidel@fn-dokr.de

TISCHTENNIS
Autor: Horst Strohkendl
Klassifizierung zu den Paralympischen Spielen

Quelle: www.dbs.npc.de

Das Klassifizierungssystem ist eine Zusammenstellung von 10 funktionellen Klassen für Athleten mit Hirnschädigung, mit Amputationen und anderen Körperbehinderungen (Les Autres) und einer Klasse für Sportler mit Intelligenz-Schwäche.

TT1 - Ellenbogen- und Handstreckung werden durch eine Schwungbewegung von der Schulter ausgelöst. Die Koordination der Armbewegung ist deutlich verschieden von einem nichtbehinderten Arm.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): erhebliche Muskelsteifheit am ganzen Körper, die die Geschwindigkeit und die Genauigkeit der Armbewegung und die Sitzbalance verringert.

TT2 - Ellenbogenstreckung ist ausreichend und die Handbewegungen sind gut koordiniert, aber ohne normale Kraft.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): wie bei TT1, mit fast normalem Schlagarm.

TT3 - Sehr geringe Einschränkungen im Schlagarm. Leichte Änderungen der Körperlage werden gesichert durch Stützen, Halten oder Drücken am Rollstuhl oder Oberschenkel mit dem freien Arm. Der untere Teil des Rumpfes bleibt im Kontakt mit der Rückenlehne und dem Sitz. Armbewegungen rückwärts sind eingeschränkt durch die mangelnde Sitzbalance. (Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Geringe Einschränkungen in der Kontrolle beider Arme und erhebliche Spannung in beiden Beinen.

TT4 - Normale Arm- und Rumpfbewegungen. Rumpfbewegungen zur Verbesserung der Reichweite sind nur möglich, wenn der freie Arm stützt, hält und drückt am Rollstuhl oder den Oberschenkeln. Beim Starten mit einem Arm kann der Rumpf nicht optimal nach vorne gebracht werden. Doppel-Oberschenkel-Amputierte mit kurzen Stümpfen.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): gemäßigte Verspannung und Einschränkung der Genauigkeit der Arm- und Rumpfbewegungen.

TT5 - Die Athleten können den Rumpf ohne Hilfe des freien Arms vorwärts und rückwärts bewegen. Deutliche Stützbewegungen mit den Oberschenkeln oder sogar den Füßen. Die Bewegungen mit dem Rollstuhl gelingen optimal wegen der guten Rumpfstabilisierung nach vorne und nach hinten. Geringe Seitbewegungen 
sind möglich.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Geringe bis minimale Verspannung oder Verlust der Genauigkeit der Arm- und Rumpfbewegungen sowie eine geringe Einschränkung an den Beinen.

TT6 - Kombination von Behinderungen am Schlagarm und an den Beinen.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Mäßige Verspannung und Verlust der Genauigkeit strärker in den Beinen als in den Armen oder unwillkürliche Bewegungen im ganzen Körper.

TT7 - Beide Arme sind betroffen. Einseitige (Schlagarm) oder beidseitige Ober- oder Unterarm-Amputation oder eine Kombination von beiden.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Mäßig unwillkürliche Bewegungen.

TT8 - Starke Behinderung in einem oder beiden Beinen. Einseitige Oberschenkel-Amputation oder beidseitige Unter-
schenkel-Amputation.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Verlust an Genauigkeit und Steife den Armen und Beinen.

TT9 - Gute dynamische Balance. Minimale Behinderung in einem oder beiden Armen oder unterschiedliche Länge der Beine. Einseitige Unterschenkel-Amputation.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Leichte Einschränkung der Genauigkeit an einer Seite des Körpers.

TT10 - Normale Funktion des Schlagarms. Geringe Einschränkungen im freien Arm. Amputation bis zu einem Drittel des Unterarms.
(Frühkindliche Hirnschädigung (CP): Minimale unwillkürliche Bewegungen.

T11 - Sportler mit geistiger Behinderung gemäß der Definition der INAS-FID / WHO. 



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