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News am Mittwoch:

- Gerinnung bei Angst-Patienten aus dem Gleichgewicht
- Unerschütterliche Babys - Bewegungsfreudige Schwangere provozieren keine vorzeitige Geburt
- Zuzahlung sparen - Das Sammeln von Belegen zahlt sich aus
- Grünkohl: Wintergemüse mit Vitaminpower
- Schwimmen mit Risiko - Warum Forscher abraten, Babys mit ins Schwimmbad zu nehmen
- Lebenslänglich - Warum nach Herzinfarkt Medikamente lebenslange Begleiter bleiben sollen
- Fisch schützt vor Allergien - Auch bestimmte Gemüse bieten offenbar einen Allergieschutz
- Ölige Augentropfen behindern die Sicht - Anwendung über Nacht vermeidet Einschränkungen
- Bluthochdruck lähmt das Hirn - Denkvermögen herabgesetzt, Demenzrisiko steigt
- In der Gewalt-Falle - Warum überforderte Angehörige manchmal Pflegebedürftige schikanieren
- Schlampige Kanalarbeiter - Erhebliche Mängel bei der Wurzelkanalbehandlung von Zähnen
- Enthaltsamkeit unbeliebt - Aids-Aufklärung, die auf Sexverzicht setzt, ist wirkungslos
- Leiden im Zwielicht - Viele Mediziner bezweifeln schwere Beschwerden nach einem "Schleudertrauma"
- Zu arm für gutes Essen - Jugendliche sind von Arbeitslosengeld II nicht ausgewogen zu ernähren
- Gestillte Kinder bleiben schlanker
Mütter aus Familien mit vielen Dicken sollten unbedingt stillen
- Vor der OP: Trinken erlaubt
Zwei Stunden Nüchternheit vor dem Eingriff reichen aus
- Knackende Gelenke - Winzige Gasbläschen sind die Ursache
- Atemnot auf Knopfdruck - Erhöhtes Asthmarisiko durch Sprühreiniger und Duftsprays
- Ginkgo bald als Herzmedikament? - Blätter-Extrakt verhindert Gefäßverkalkung nach Bypass-Operation
- Riechvermögen verduftet - Fast jeder Fünfte kann sich auf seine Nase nicht verlassen
- Keine Schonung bei Arthrose - Auch kranke Gelenke brauchen Bewegung
- Herzschrittmacher: Vorsicht mit MP3 - Musikplayer kann den Rhythmusgeber beeinflussen
- Keine Diät in der Stillzeit
Normalerweise schwinden überflüssige Pfunde junger Mütter ohnehin
- Grüntee als Rheumahoffnung
Forscher finden im Tee-Extrakt entzündungshemmende Substanz
- Längs oder quer?
Chirurgen wissen oft nicht, ob sinnvoll ist, was sie täglich tun
- Sture Mama, sturer Sohn
- Diabetes: Nieren in Gefahr
Wer Vorsorge ernst nimmt,
kann eingetretene Schäden noch rückgängig machen
- Schnelltest: zeugungsfähig?
Teststreifen soll in 15 Minuten Aufschluss geben
- Schwere Frau, schwere Geburt
Übergewichtige haben mehr Schwangerschaftsprobleme
und Kaiserschnitte
- Kaiserschnitt mit Tücken
Komplikationsrate von Schnittentbindungen höher
als bei normaler Geburt
- Süßer Duft lindert Schmerzen
Mit Karamellduft in der Nase ist Schmerz leichter zu ertragen
- Krebs: Killer identifiziert
"Krebsstammzellen" sind offenbar für die Metastasenbildung verantwortlich
- Neuer Allergie-Killer
Wirkstoff schützt schneller und mit geringerer Dosis
- Jeder Vierte vor Burnout
- Juckreiz wegmassieren
Leicht zu lernen: Mit Akupressur die Folgen von Insektenstichen lindern
- Überschätzte Zahnspange
Von einem schönen Gebiss hängt das Selbstbewusstsein nicht ab
- Siesta für das Herz
Mittagsschlaf senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten
- Sehnsucht nach mehr fernöstlicher Medizin
Die meisten Deutschen wünschen sich einen Mix
aus Ost und West
- Neues Brillenabo beim Optiker
So kauft man heute Brillen
- Empfang gestört
Woran Sie erkennen, dass ein Baby schwerhörig ist
- Mehr Nikotin
US-Firmen steigerten den Suchtstoff in Zigaretten
- Stillen schützt das Herz
Weniger Herzinfarkte bei Müttern, die gestillt haben
- Stichprobenuntersuchung für WDR-Sendung Servicezeit:
Essen & Trinken

Minderwertiges Pressfleisch wird als Kochschinken verkauft
- "tell someone: Ich sag's weiter - Du auch?"
Erste bundesweite Aktionswoche zu Gebärmutterhalskrebs
- Zähne unter Druck: den Knirschkreislauf unterbrechen
- Erkältungswelle rollt:
Zink und Histidin bilden ein Bollwerk gegen Schnupfenviren
- Blutzucker in Ausnahmesituationen
- Anti-Aging - aber richtig!
- Kasse zahlt die "zweite Meinung"
Vor einer aufwändigen Zahnbehandlung:
Zweiter Zahnarzt schafft mehr Sicherheit
- Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes
Schon geringes Übergewicht erleichtert das Entstehen der Zuckerkrankheit
- Gesundheitstipps per Mausklick
- PLAYER-Umfrage ergibt: Jeder Zweite geht fremd
- Herzkranke fahren riskant
Viel mehr Kranke sollten sich nicht ans Steuer setzen
- Gesund im Mund: Vergessen Sie Ihre Zunge nicht!
- Mittelohrentzündung vom Feinstaub
Schon geringe Steigerung der Schadstoffbelastung
erhöht das Risiko
- Früherkennung von Brustkrebs durch Selbstuntersuchung:
AOK bietet jetzt Schulungsprogramme an
- Kinderwunsch trotz Rheuma
- Unblutige Hautkrebs-Diagnose in Sicht
Aufsichtmikroskop bringt sehr gute Ergebnisse
- Skigymnastik: Jetzt aber los!
"Nicht einmal 20 Prozent bereiten sich richtig vor"
- Frauen sind anders. Männer auch.
- Kein Beleg für den Gurken-Mythos
Chaotische Essgelüste Schwangerer
halten Wissenschaftler aber für bewiesen
- Pflege eines Angehörigen:
4 von 10 Deutschen würden dafür den Beruf aufgeben
oder stark einschränken
- Kinder bleifrei
Das giftige Schwermetall ist im Blut
unter die Nachweisgrenze gesunken
- Kinderseelen und Zähne:
Kieferorthopäden starten ab November Beratungswochen
- Vernachlässigtes Riechorgan
Mit dem Alter nehmen Riechstörungen zu
- Ältere Schmerzpatienten leiden unnötig
- Hautfalten verraten Lungenrisiko
- Neuer Behandlungsansatz gegen Huntington-Krankheit
- Kleine Veränderungen
erhöhen Lebenserwartung deutlich

- Von den Onlinern lernen, die (N)Onliner überzeugen
- Lipome: Harmlose Fettgeschwulste
- SoVD legt Chronik vor:
Vom Reichsbund zum Sozialverband Deutschland
- Ehestreit verzögert Wundheilung
- Verboten: Mit Gipsarm ans Steuer
Gipsträger müssen mit etlichen Einschränkungen leben
- Koffein schützt die Leber
Bei mehr als zwei Tassen Kaffee täglich
weniger chronische Leberschäden
- Ran an den Winterspeck!
Gesunde Ernährung
Nicogel - der ultimative Zigarettenersatz
- Abspecken: Das Herz als Tacho
Unter einem Pulsschlag von 100
schmilzt das Fett nicht
- Neue Kinderkrankheiten mit sozialen Ursachen
Mehr Sprach- und Sprechstörungen
als Masern, Mumps und Röteln
- Sozialmediziner der Universität Leipzig
analysieren den Alltag von Familien mit behinderten Mitgliedern
- Gesichtsknochen schrumpfen beim Älterwerden
Frauen früher betroffen als Männer
- DGE zertifiziert Praxen und Kliniken mehr Qualität für Patienten
mit hormonellen Erkankungen
Nächtliche Atemaussetzer beeinflussen Blutfette
- Weihnachten, die stressigste Zeit des Jahres
für die Zähne

- Fehlzeiten-Report 2005 erschienen
Angst um den Arbeitsplatz gefährdet die Gesundheit
- Keine Kontaktlinsen bei Schnupfen
Erkältungserreger gedeihen unter den Haftschalen
- Verdauungslügen aufgeklärt
- Regelmäßige Pausen steigern die Leistungsfähigkeit
- Gehirnregionen für Schönheit gefunden
- Experte kritisiert Panikmache bei Geflügelpest "Vogelgrippe" ist ein veterinär-medizinisches Problem
- Zum Auftakt der Fachmesse REHACARE: Verleihung des "Innovationspreises für Menschen mit Behinderung 2005"
- Auch ohne Gallenblase lebt es sich gut
Keine der Alternative zur Operation befriedigt
- Tägliches "Gehirnjogging" hält geistig fit
- Internetportal für Pflegefragen online
- Unregelmäßig essen macht dick
Fester Rhythmus hilft die Linie zu halten

+++ Newsticker am Mittwoch +++

Gerinnung bei Angst-Patienten aus dem Gleichgewicht

26.03.2008 idw – Mir gefriert das Blut in den Adern" - diese häufig gebrauchte Redewendung ist nach neuesten Untersuchungen wörtlich zu nehmen. Denn starke Angst und Panikgefühle können tatsächlich das Blut zum Gerinnen bringen und damit das Risiko einer Thrombose oder eines Herzinfarktes erhöhen.

Schon frühere Studien hatten gezeigt, dass Stress und auch Angst die Gerinnung beeinflussen können. Diese Untersuchungen stützen sich allerdings fast nur auf Daten gesunder Menschen. Das Forscherteam um Dr. Franziska Geiser von der Universität Bonn betrachtete nun erstmals differenziert die Gerinnung bei Angstpatienten.

Die Mediziner verglichen Patienten, die an einer ausgeprägten Form einer Panikstörung oder einer sozialen Phobie litten mit gesunden Kontrollprobanden. Die Studienteilnehmer sollten einige Testaufgaben am Computer bewältigen, jeweils davor und danach wurde ihnen Blut abgenommen.

Bei den Angstpatienten beobachteten die Forscher eine Aktivierung der Koagulation bei gleichzeitiger Hemmung der Fibrinolyse, obwohl keine "echte" Verletzung vorhanden war. Offensichtlich gerät das Gerinnungssystem in eine Dysbalance - möglicherweise mit gefährlichen Folgen, die im Extremfall bis zur Verstopfung einer Herzkranzarterie reichen können.

Angstpatienten leiden häufiger an koronaren Herzkrankheiten

Diese verstärkte Gerinnungsneigung könnte erklären sein, warum Angstpatienten ein drei- bis vierfach erhöhtes Risiko haben, an einer Herzerkrankung zu sterben. "Das heißt natürlich nicht, dass alle Patienten mit einer ausgeprägten Angststörung nun Angst haben müssen, einen Herzinfarkt zu erleiden", erläutert Geiser. Die ermittelten Gerinnungs-Werte seien stets im physiologischen Bereich gewesen. Eine tatsächliche Gefährdung ergebe sich erst, wenn andere Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen und Übergewicht dazu kämen.

Für ihre Studie erhielt Franziska Geiser jetzt den Hans-Roemer-Preis, der als eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der klinischen Psychosomatik gilt.

Quelle: idw / fs

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Unerschütterliche Babys - Bewegungsfreudige Schwangere provozieren keine vorzeitige Geburt

Baierbrunn (ots) - 16.01.2008 - Ein Quickie kurz vor der Geburt - und nichts passiert. Auch wenn das Kind auf sich warten lässt: Elterlicher Sex trägt nicht dazu bei, dass endlich die Wehen losgehen, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". US-Forscher der Cornell-Universität in New York befragten 425 Mütter über ihre sportlichen und sexuellen Aktivitäten im letzten Drittel der Schwangerschaft. Demnach führten weder Spaziergang, Workout noch Sex zu einem früheren Geburtstermin.

Quelle: Baby und Familie

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Zuzahlung sparen - Das Sammeln von Belegen zahlt sich aus

Baierbrunn (ots) - 02.01.2008 - Zu Beginn des neuen Jahres sollten sich die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen wieder einen Ordner anlegen, in dem sie alle Quittungen über Zuzahlungen sammeln - zum Beispiel für Arzneien, Krankenhausaufenthalte oder Praxisgebühren. Das rät das "HausArzt-PatientenMagazin" in seiner aktuellen Januar-Ausgabe. Nur mit diesen Belegen erhalten die Versicherten später eventuell eine Befreiung von der Kasse. Die Belastungsgrenze liegt bei zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens, abzüglich von Freibeträgen. Chronisch Kranke müssen höchstens ein Prozent aufwenden, alle unter 18-Jährigen sind ganz befreit.

Quelle: HausArzt-PatientenMagazin

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Grünkohl: Wintergemüse mit Vitaminpower

Eschborn (ots) - 26.12.2007 - Nach dem ersten Frost schmeckt Grünkohl erst richtig gut. Dann entwickelt er seinen typischen herbsüßen Geschmack. Was außerdem noch alles in ihm steckt und welche Traditionen sich mit ihm verbinden, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2008.

Herausragend ist der hohe Gehalt an Vitamin C. Mit 100 Milligramm pro 100 Gramm Grünkohl enthält er doppelt so viel des Vitamins wie Orangen oder Zitronen und sorgt so in den Wintermonaten für geballte Vitamin-C-Power. Außerdem ist er reich an Folsäure und strotzt vor Calcium. Eine Portion von 250 Gramm deckt knapp die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Calcium. Hilfreich gerade für Menschen, die keine oder nur wenig Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Das sind beispielsweise Veganer oder Patienten mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit, einer sogenannten Laktose-Intoleranz. Spitze ist Grünkohl auch in Sachen sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. So enthält er beachtliche Mengen an gesundheitsfördernden Carotinoiden, Flavonolen und Glucosinolaten. Letztere sind schwefelhaltige Verbindungen, die für den typischen Kohlgeruch verantwortlich sind und die möglicherweise krebsvorbeugende Wirkung besitzen.

Mit oder ohne Wurst und anderen Fleischbeilagen, gedünstet oder gekocht, als Eintopf oder Gemüse, Suppe oder Auflauf: Grünkohl lässt sich auf vielerlei Weise zubereiten. Zum Abschmecken reichen oft Pfeffer und Salz, eventuell Majoran, Lorbeer und Muskat.

Quelle: Neue Apotheken Jllustrierte

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Schwimmen mit Risiko - Warum Forscher abraten, Babys mit ins Schwimmbad zu nehmen

Baierbrunn (ots) - 19.12.2007 - Beim Babyschwimmen können sich Kinder vermehrt Keime einfangen, die zu Mittelohrentzündungen und Durchfall führen.


Bild: Photocase

Diesen Schluss legt eine Studie des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit bei München nahe, wie das Apothekenmagazin "Baby und Familie" berichtet. Die Forscher raten, erst mit Kindern ab einem Jahr ins Bad zu gehen.

Quelle: BABY und Familie

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Lebenslänglich - Warum nach Herzinfarkt Medikamente lebenslange Begleiter bleiben sollen

Baierbrunn (ots) - 12.12.2007 - Wenn ein Herzinfarkt überstanden ist und der Leidensdruck sinkt, nehmen viele Patienten weiterhin verordnete Medikamente nicht mehr ein - und vermindern damit ihre Chancen, langfristig besser geschützt zu sein. Oft sind es mehrere Mittel, die den Blutfluss verbessern, die Muskelkraft des Herzen stärken und das Organ vor Überlastung schützen. Dass es gerade die Behandlung ist, die den Patienten wieder erfreulich fit macht, gerät dabei oft aus dem Blickfeld. "Der Arzt betrachtet das Ganze natürlich langfristig. Der Patient sieht vor allem die vielen Tabletten, die sein Bild von sich als gesundem Menschen stören", erklärt Norbert Donner-Banzhoff, Professor für Allgemeinmedizin an der Philipps-Universität Marburg, in der "Apotheken-Umschau". Wer Zweifel am Sinn der weiteren regelmäßigen Einnahme hat oder sogar Nebenwirkungen befürchtet, die auch tatsächlich auftreten können, sollte darüber unbedingt offen mit seinem Arzt reden. So lässt sich die Behandlung optimieren. In aller Regel aber bleiben Medikamente nach einem Herzinfarkt lebenslange Begleiter.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Fisch schützt vor Allergien - Auch bestimmte Gemüse bieten offenbar einen Allergieschutz

Baierbrunn (ots) - 05.12.2007 - Kinder, die regelmäßig und reichlich bestimmte Gemüsesorten und Fisch essen, sind weniger anfällig für Asthma und Allergien, berichtet die "Apotheken Umschau". Nachgewiesen wurde dies in einer Langzeitstudie mit 460 Kindern auf der Insel Menorca. Die jungen Teilnehmer, die täglich mehr als 40 Gramm Tomaten, Auberginen, grüne Bohnen, Gurken und Zucchini oder mehr als 60 Gramm Fisch verzehrten, litten seltener an Asthma und Allergien als der Durchschnitt. Andere Gemüsesorten wiesen diese Schutzwirkung nicht auf.

Quelle: Apotheken Umschau

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Ölige Augentropfen behindern die Sicht - Anwendung über Nacht vermeidet Einschränkungen

Baierbrunn (ots) - 28.11.2007 - Wenn bei Augentropfen die Anwendung über Nacht angegeben ist, sollte dies unbedingt eingehalten werden, rät Apothekerin Barbara Kandler-Schmitt im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Diese Tropfen haben eine ölige Konsistenz. Das verbessert den Kontakt des Wirkstoffs mit der Horn- und Bindehaut. Sie trüben jedoch die Sicht und können so das Reaktionsvermögen verringern. Daher kommen sie vor allem über Nacht zum Einsatz.

Quelle: Senioren Ratgeber

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Bluthochdruck lähmt das Hirn - Denkvermögen herabgesetzt, Demenzrisiko steigt

Baierbrunn (ots) - 22.11.2007 - Zu hoher Blutdruck mindert die Leistungen unseres Gehirns und steigert sogar das Risiko für Demenz, berichtet die "Apotheken Umschau". Für eine Studie ließen sich 700 Testpersonen zwischen 45 und 85 Jahren untersuchen. Ergebnis: Je höher der Blutdruck, desto schlechter das Denkvermögen.

Quelle: Apotheken Umschau

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In der Gewalt-Falle - Warum überforderte Angehörige manchmal Pflegebedürftige schikanieren

Baierbrunn (ots) - 14.11.2007 - Bei der häuslichen Pflege kommt es nicht selten zu gewalttätigen Übergriffen. "Unter den Pflegebedürftigen trifft es etwa jeden vierten", sagt Professor Rolf Hirsch, Vorsitzender der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter "Handeln statt Misshandeln" und Chefarzt der Gerontopsychiatrie und -psychotherapie an den Rheinischen Kliniken Bonn, in der "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Nicht selten haben Betreuer aus der Familie "mit dem zu Pflegenden eine Rechnung offen", weiß Hirsch. Zum Beispiel die vorher nicht akzeptierte Schwiegertochter, die nun der Schwiegermutter die Vorlagen oder Einlagen wechseln muss. Doch nicht die Suche nach der Schuld hilft den Betroffenen. "Uns interessiert nicht, wer Opfer, wer Täter ist, sondern nur, wie wir die Situation für alle Beteiligten gut lösen können", erklärt Hirsch. Er appelliert sowohl an die Hausärzte als auch an ambulante Pflegedienste, die Übergriffe oft durchaus mitbekommen, aber wegsehen, statt zu helfen. Sie müssten auf professionelle Hilfe aufmerksam machen. Oft reicht es schon, wenn Angehörige sich hin und wieder durch eine Tagespflege Entlastung verschaffen.

Quelle: Apotheken Umschau

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Schlampige Kanalarbeiter - Erhebliche Mängel bei der Wurzelkanalbehandlung von Zähnen

Baierbrunn (ots) - 07.11.2007 - Bei zwei Dritteln nachuntersuchter Wurzelkanalbehandlungen fanden Experten eine nicht sachgerechte Arbeit des Zahnarztes. Die Folge: "Nur 40 bis 60 Prozent aller Wurzelkanalbehandlungen in Deutschland verlaufen erfolgreich", bilanziert Professor Michael Hülsmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Endodontologie und Traumatologie innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung in der "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Bei 7,5 Millionen allein über die Krankenkassen abgerechneten derartigen Therapien (Stand 2005) ist dies eine bedenkliche Bilanz. Viele Komplikationen beruhen auf nicht eingehaltenen Hygienestandards und unvollständigem Ausräumen der kranken Zahnsubstanz. Spezialisten versuchen diese Probleme durch ein "strukturiertes Behandlungsprotokoll" zu vermeiden. Das setzt besondere Fortbildungen und höheren Aufwand voraus. Zahnärzte, die so vorgehen, berechnen allerdings höhere Kosten, die von den Kassen meist nicht erstattet werden.

Quelle: Apotheken Umschau

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Enthaltsamkeit unbeliebt - Aids-Aufklärung, die auf Sexverzicht setzt, ist wirkungslos

Baierbrunn (ots) - 31.10.2007 - Aids-Programme, die Jugendliche zu sexueller Enthaltsamkeit bewegen wollen, sind nutzlos.


Bild: Photocase

Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf britische Wissenschafter der Universität Oxford, die 13 Studien mit insgesamt 15000 US-Jugendlichen ausgewertet haben. Besser seien Kampagnen, die den Gebrauch von Kondomen empfehlen.

Quelle: Apotheken Umschau

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Leiden im Zwielicht - Viele Mediziner bezweifeln schwere Beschwerden nach einem "Schleudertrauma"

Baierbrunn (ots) - 24.10.2007 - Etwa die Hälfte der Patienten, die bei einem Unfall ihre Halswirbelsäule verrenkt haben, übertreiben ihre Beschwerden massiv. Das zumindest behauptet der Gutachter Professor Andreas Stevens, Oberarzt an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen. "Mein Eindruck ist, dass das Simulieren, also das Erfinden von Symptomen, bei der Erstuntersuchung nicht stattfindet", sagt aber Professor Matthias Keidel, Psychologe und Neurologe an der Klink für Neurologie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth in der "Apotheken Umschau". Spätere Versuche einer Überbetonung hält er aber für durchaus möglich. Ein erfahrener Arzt könne dies jedoch erkennen. Etwa ob Mimik und Schmerzäußerungen mit dem Tastbefund übereinstimmen.


Bild: Photocase

Das Problem der Untersucher: Die möglichen Verletzungen der in der Fachsprache als HWS-Distorsion oder Schleudertrauma bezeichneten Unfallfolgen sind kaum objektivierbar. Autopsien verstorbener Patienten haben allerdings Verletzungen der Nackenwirbelsäule gezeigt, welche die Beschwerden durchaus erklären. Auch Untersuchungen per Magnetresonanztomografie konnten die Schmerzen schon erklären. Das teure Verfahren wird aber nur selten als gerechtfertigt angesehen. So kommt es immer wieder zwischen Patienten und Versicherungen zu langen Auseinandersetzungen über Entschädigungs-Forderungen, in denen beide Seiten scheinbar schlüssige Gutachten vorlegen. Weil Simulieren offensichtlich möglich und die wissenschaftliche Einschätzung so umstritten ist, kämpfen die Versicherungen mit harten Bandagen. Manch ein tatsächlich Geschädigter wird dabei zu Unrecht zu den Verlierern gehören.

Quelle: Apotheken Umschau

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Zu arm für gutes Essen - Jugendliche sind von Arbeitslosengeld II nicht ausgewogen zu ernähren

Baierbrunn (ots) - 17.10.2007 - Das Arbeitslosengeld II reicht kaum aus, um Kinder und Jugendliche ausgewogen zu ernähren. Das fanden, laut einem Bericht des Apothekenmagazins "Baby und Familie", Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund mit Testkäufen heraus. Einer Familie mit Arbeitslosengeld II stehen für Lebensmittel eines Kindes 2,57 Euro zur Verfügung, für die eines Jugendlichen 3,42 Euro. Fazit der Testkäufe: Nur wer beim Discounter einkauft, schafft es knapp, Vier- bis Sechsjährige gut zu ernähren. Für einen Jugendlichen benötigt man selbst dort aber im Schnitt 4,68 Euro.

Quelle: BABY und Familie

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Gestillte Kinder bleiben schlanker - Mütter aus Familien mit vielen Dicken sollten unbedingt stillen

Baierbrunn (ots) - 10.10.2007 - Übergewichtige Mütter, bei denen die Neigung zum Dickwerden in der Familie liegt, sollten ihre Babys unbedingt stillen, rät Professorin Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Leiterin des Instituts für Diabetes-Forschung in München im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".


Bild: Photocase

Untersuchungen haben aber gezeigt, dass gestillte Kinder seltener mit überschüssigen Pfunden zu kämpfen haben.

Quelle: Diabetiker Ratgeber

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Vor der OP: Trinken erlaubt - Zwei Stunden Nüchternheit vor dem Eingriff reichen aus

Baierbrunn (ots) - 03.10.2007 - Nüchtern bleiben vor einer geplanten Operation sollte nicht bedeuten, schon einen halben Tag vorher auf Flüssigkeit zu verzichten. "Zwei Stunden Nüchternheit reichen fast immer aus, denn klare Flüssigkeiten wie Wasser passieren den Magen sehr schnell", erklärt die Berliner Anästhesistin Prof. Dr. Claudia Spies im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".


Bild: Photocase

In einer Studie fand sie heraus, dass Trinkverbote älteren Patienten sogar schaden können.: "Wer vor der OP lange nichts trinkt, leidet danach häufiger unter Verwirrtheit."

Quelle: Senioren Ratgeber

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Knackende Gelenke - Winzige Gasbläschen sind die Ursache

Baierbrunn (ots) - 26.09.2007 - Wenn Gelenke längere Zeit in Ruhestellung verharren, kann es bei der ersten Bewegung zu einem typischen "Gelenkknacken" kommen. Bemerken Eltern dies bei kleinen Kindern, beunruhigt sie das oft sehr. Doch dazu gibt es keinen Grund, erklärt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin "Baby und Familie": "Dies lässt sich in jedem Alter beobachten. Das Phänomen tritt auf, wenn winzig kleine Gasbläschen in der Gelenkflüssigkeit platzen." Ursache dafür sei ein kurzzeitiger Unterdruck in den Gelenken. Busse: "Das Knacken ist harmlos."

Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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Atemnot auf Knopfdruck - Erhöhtes Asthmarisiko durch Sprühreiniger und Duftsprays

Baierbrunn (ots) - 19.09.2007 - Reinigungs-, Imprägnier- und Duftsprays können krank machen, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie".


Bild: Photocase

Wer einmal wöchentlich Sprühreiniger benutzt, leidet eineinhalb Mal so häufig unter Asthma wie die, die mit anderen Mitteln putzen, ergab eine internationale Studie mit 3500 Teilnehmern. Wurden die Sprühreiniger vier Mal die Woche verwendet, verdoppelte sich das Risiko zu erkranken. Wer nicht auf die Sprays verzichten will, soll deren Nebel wenigstens nicht einatmen und gut lüften.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Ginkgo bald als Herzmedikament? - Blätter-Extrakt verhindert Gefäßverkalkung nach Bypass-Operation

Baierbrunn (ots) - 12.09.2007 - Die Blätter des Ginkgo-Baumes liefern einen Extrakt, der bei einer Studie mit Bypass-Patienten die Neubildung von Ablagerungen (Plaques) an den Gefäßinnenwänden verhinderte.


Bild: Photocase

Das haben einem Bericht der "Apotheken Umschau" zufolge Forscher der Berliner Charité um Guenter Siegel nachgewiesen. Sekundäre Pflanzenstoffe in dem als EGb 761 bezeichneten Extrakt drosseln die Reaktion der Blutfette mit aggressivem Sauerstoff - ein Vorgang, der maßgeblich an der Entstehung schädlicher Plaques beteiligt sein soll.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Riechvermögen verduftet - Fast jeder Fünfte kann sich auf seine Nase nicht verlassen

Baierbrunn (ots) - 05.09.2007 - Mit dem Geruchssinn der Deutschen steht es nicht besonders gut. Forscher der Universitäten Münster und Dresden testeten für eine Studie die Nasen von 1300 Teilnehmern, die zwölf verschiedene Substanzen erschnuppern mussten. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, leiden dem Ergebnis der Studie zufolge 18 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 75 Jahren an einem eingeschränkten Geruchssinn, wissenschaftlich "Hyposmie" genannt. Vier Prozent können überhaupt nichts riechen ("Anosmie").

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Keine Schonung bei Arthrose - Auch kranke Gelenke brauchen Bewegung

Baierbrunn (ots) - 29.08.2007 - Arthrosen schmerzen und verführen dazu, die betroffenen Gelenke zu schonen. Falsch, warnt Dr. Hans-Albrecht Kulenkampff, Leitender Abteilungsarzt der Schwarzwaldklinik Orthopädie, Bad Krozingen, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber": "Knorpel braucht wie ein Schwamm Druck und Entlastung. Wenn wir uns bewegen, versorgt die Gelenkschmiere den Knorpel mit Nährstoffen."
Wer sich nicht mehr bewegt, schadet also den sensiblen Gelenkpuffern. Auch die umgebende Muskulatur bildet sich dann weiter zurück und kann das geschädigte Gelenk nicht mehr führen und stützen. Der Verschleiß schreitet fort. Welche Art von Bewegungen den Gelenken bei Arthrosen helfen und welche schaden, müssen Betroffene sich von Ärzten und Physiotherapeuten genau erklären lassen.

Quelle: Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber

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Herzschrittmacher: Vorsicht mit MP3 - Musikplayer kann den Rhythmusgeber beeinflussen

Baierbrunn (ots) - 22.08.2007 - Patienten mit Herzschrittmacher sollten MP3-Player nicht in der Jackentasche oder am Band um den Hals tragen, berichtet die "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Wie andere Elektrogeräte auch können MP3-Player die Funktion des Rhythmusgebers stören, haben Forscher der Universität Michigan (USA) festgestellt. Meist treten aber nur harmlose Fehlalarme auf.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Keine Diät in der Stillzeit - Normalerweise schwinden überflüssige Pfunde junger Mütter ohnehin

Baierbrunn (ots) - 15.08.2007 - Junge Mütter, die aus der Schwangerschaft noch ein paar Pfund zu viel auf den Hüften haben, sollten das Abnehmen nicht durch Kaloriensparen forcieren. "Normalerweise werden diese Reserven abgebaut, wenn die Mutter ihr Baby sechs Monate lang voll stillt", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Petra Lührmann von der Universität Gießen im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Eine Diät würde die Gefahr heraufbeschwören, "dass die Mutter mit wichtigen Nährstoffen nicht ausreichend versorgt wird", so Lührmann zur Begründung. "Zum anderen könnten Schadstoffe, die durch die Diät aus dem Körper der Mutter herausgelöst werden, in die Milch übergehen und dem Baby schaden." Ist das Wohlfühlgewicht auch nach der Stillzeit noch nicht erreicht, sollte die Frau das Abnehmen ganz entspannt angehen. Crashdiäten funktionieren ohnehin nicht.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Grüntee als Rheumahoffnung - Forscher finden im Tee-Extrakt entzündungshemmende Substanz

Baierbrunn (ots) - 08.08.2007 - Ein Grüntee-Extrakt hilft möglicherweise gegen entzündliche Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, berichtet die "Apotheken Umschau".


Bild: Photocase

Forscher um Salahuddin Achmed von der Universität Michigan (USA) konnten aus dem grünen Tee einen Gerbstoff isolieren, der im Labor auf Gelenkschleimhautzellen entzündungshemmend wirkt. Sollte sich der Effekt auch im lebenden Organismus zeigen, wäre die Substanz ein vielversprechender Kandidat für die Therapie der rheumatoiden Arthritis. Diese entsteht durch Abwehrreaktionen des eigenen Immunsystems gegen den Gelenkknorpel.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Längs oder quer? - Chirurgen wissen oft nicht, ob sinnvoll ist, was sie täglich tun

Baierbrunn (ots) - 01.08.2007 - Seit Jahrzehnten schneiden Chirurgen Bäuche auf, aber ob es besser ist, den Schnitt längs oder quer zu führen, untersuchen sie erst jetzt. "Nur 20 Prozent unserer Methoden sind in Studien gut belegt", sagt selbstkritisch Professor Dr. med. Markus Büchler, Geschäftsführender Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg in der "Apotheken Umschau". Dieses Dilemma setzt sich bei der "Schlüsselloch-Chirurgie" unvermindert fort. Nur durch kleinste Schnitte, per Videosicht und mit ferngesteuerten Instrumenten entfernen Operateure Blinddärme, Gallenblasen oder Tumore, verschließen Brüche und hobeln beschädigte Gelenkknorpel glatt. Studien, die diese Techniken mit den traditionellen Methoden vergleichen, aber gibt es kaum. Die Folge: Selbst über den Nutzen häufiger Eingriffe wie Blinddarm- oder Leistenbruch-OP in Schlüsselloch-Technik gehen die Meinungen zwischen den Experten weit auseinander.
Doch die Zeichen stehen auf Wandel: Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und die Universität Heidelberg haben ein Studienzentrum eingerichtet, das Untersuchungen zu chirurgischen Arbeitstechniken koordiniert. Die ersten Ergebnisse werden demnächst veröffentlicht.
Eines der Studienthemen: Die beste Wundnaht.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Sture Mama, sturer Sohn - Vier von zehn Vätern und Müttern sind von Charaktereigenschaften ihrer Kinder genervt, die sie von sich selbst kennen

Baierbrunn (ots) - 25.07.2007 - Es gibt Tage, an denen würden manche Eltern ihren Nachwuchs am liebsten auf den Mond schießen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Kinder Verhaltensweisen an den Tag legen, die die Mütter und Väter von sich selbst kennen - und schon bei sich nicht allzu sehr schätzen. Das hat jetzt eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Baby und Familie" ergeben. Vier von zehn Frauen und Männern (43,2 Prozent) gaben an, für sie sei es oft schwierig, mit bestimmten Charaktereigenschaften ihrer Sprösslinge zurechtzukommen, die sie an sich selbst schon nicht mögen.
Besonders genervt zeigten sich dabei die erfahreneren Eltern mit mehreren Kindern. Von ihnen berichtet fast die Hälfte (45,9 Prozent), dass sie sich von manchen vertrauten Charakterzügen ihres Nachwuchses schon ab und an gestört fühlten. Eltern mit nur einem Kind nehmen die Sache vergleichsweise etwas lockerer (38,5 Prozent).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Baby und Familie", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.176 Müttern und Vätern, 748 davon mit mehreren und 428 mit nur einem Kind.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Diabetes: Nieren in Gefahr - Wer Vorsorge ernst nimmt, kann eingetretene Schäden noch rückgängig machen

Baierbrunn (ots) - 18.07.2007 - Im Gefolge der Zuckerkrankheit können Herz und Gefäße, Nerven, Augen und häufig auch die Nieren Schaden nehmen.
Damit die lebenswichtigen Ausscheidungsorgane nicht ganz ausfallen, sollten Diabetiker auch ohne Beschwerden ihren Urin einmal im Jahr auf Eiweiße untersuchen lassen, die bei gesunden Nieren nicht auftreten dürfen. "Ein diabetischer Nierenschaden tut nicht weh", sagt Privatdozent Dr. Werner Kleophas, Diabetologe und Nierenspezialist aus Düsseldorf im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Eiweiß im Urin ist dann der erste Warnschuss. "Wird ein diabetesbedingter Nierenschaden rechtzeitig erkannt, kann er aufgehalten werden", betont Kleophas. In einer Studie mit 400 Typ-I-Diabetikern über sechs Jahre konnte gezeigt werden, dass sich durch eine konsequente Behandlung und einen gesunden Lebensstil die Nieren bei mehr als der Hälfte der Teilnehmer wieder vollkommen erholten. Die besten Ergebnisse hatten die Patienten mit guten Blutzucker-, Blutdruck- und Cholesterinwerten und die nicht rauchten.

Quelle: Das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber

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Schnelltest: zeugungsfähig? - Teststreifen soll in 15 Minuten Aufschluss geben

Baierbrunn (ots) - 11.07.2007 - Einen Teststreifen, mit dem innerhalb von 15 Minuten die Zeugungsfähigkeit des Mannes getestet werden kann, haben Marburger Mediziner entwickelt, berichtet die "Apotheken Umschau".

Der Streifen ermittelt, wie viele Spermien das Ejakulat des Getesteten enthält. Liegt die Zahl über 10 Millionen pro Milliliter, dürfte der Mann zeugungsfähig sein. Liegt die Zahl bei wiederholten Messungen darunter, rät der Testentwickler Professor Gunther Wennemuth zu einer ärztlichen Untersuchung. Der Teststreifen soll nach Abschluss klinischer Prüfungen im Jahr 2008 auf den Markt kommen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Schwere Frau, schwere Geburt - Übergewichtige haben mehr Schwangerschaftsprobleme und Kaiserschnitte

Baierbrunn (ots) - 04.07.2007 - Dicke Frauen haben häufiger als Normalgewichtige Probleme in der Schwangerschaft und bei der Geburt.


Bild: Photocase

So benötigen sie etwa dreieinhalb mal häufiger einen Kaiserschnitt, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität Liverpool. Ursache der Geburtsprobleme ist bei übergewichtigen Müttern die geringere Fähigkeit der Gebärmutter, sich zusammenzuziehen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Kaiserschnitt mit Tücken - Komplikationsrate von Schnittentbindungen höher als bei normaler Geburt

Baierbrunn (ots) - 27.06.2007 - Entbindungen durch Kaiserschnitt werden im Vergleich zu normalen Geburten mit einer höheren Komplikationsrate bezahlt, berichtet die "Apotheken Umschau".


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US- Mediziner analysierten 250000 Geburtsverläufe im Bundesstaat Massachusetts zwischen 1998 und 2003. Nach Kaiserschnitten, die ohne medizinische Notwendigkeit vorgenommen wurden, mussten etwa 20 von 1000 Frauen zur Nachbehandlung wieder aufgenommen werden. Nach normaler Geburt kam es nur in 7,5 von 1000 Fällen dazu. Die häufigsten Komplikationen waren Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Süßer Duft lindert Schmerzen - Mit Karamellduft in der Nase ist Schmerz leichter zu ertragen

Baierbrunn (ots) - 20.06.2007 - Süße Gerüche machen Schmerzen erträglicher, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Australische Forscher ließen knapp 100 Studenten ihren Unterarm so lange in kaltes Wasser tauchen, bis der Schmerz unerträglich wurde. Währenddessen schnupperten die Studenten an Karamell, einem nicht süßen Rasierwasser und an einem unangenehmen Duft. Obwohl alle Versuchsteilnehmer den Schmerz etwa gleich stark beurteilten, hielten diejenigen, die am Karamell schnupperten, das Armbad am längsten aus.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber"

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Krebs: Killer identifiziert - "Krebsstammzellen" sind offenbar für die Metastasenbildung verantwortlich

Baierbrunn (ots) - 13.06.2007 - Die Entdeckung von "Tumorstammzellen" weckt bei Medizinern neue Hoffnung, Krebs besser bekämpfen zu können. Schon lange bekannt ist, dass Krebsgeschwüre Zellen ins Blut ausschwemmen, die sich in anderen Geweben ansiedeln und dort neue Geschwüre bilden, die gefürchteten Metastasen. Nach neuen Erkenntnissen gelingt das Ansiedeln aber nur bestimmten Zellen. Forscher nennen sie deshalb "Tumorstammzellen". "Trotz großer Unterschiede zwischen den verschiedenen Tumorarten weisen die zugehörigen Stammzellen einige Gemeinsamkeiten auf", erklärt Professor Christian Beltinger von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm in der "Apotheken Umschau". Dies bietet theoretisch die Chance, sie gezielt aufzuspüren und zu vernichten. Allerdings besitzen die Killerzellen verblüffende Abwehrstrategien: "Tumorstammzellen verfügen zum Beispiel über molekulare Pumpen, mit denen sie aktiv Medikamente aus ihrem Inneren herausbefördern", erklärt Beltinger. Trotzdem: Die Vorstellung ist faszinierend, nach der erfolgreichen Beseitigung des Primärtumors seine ausgesäten Stammzellen gezielt zu vernichten.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Neuer Allergie-Killer - Wirkstoff schützt schneller und mit geringerer Dosis

Baierbrunn (ots) - 06.06.2007 - Forscher des Schweizer Instituts für Allergie- und Asthmaforschung in Davos entwickeln einen neuartigen Impfstoff für Allergiker, berichtet die "Apotheken Umschau". Er macht die "Hyposensibilisierung", die den Körper langsam an den allergieauslösenden Stoff (Antigen) gewöhnt, rascher und mit einem Zehntel bis Hundertstel der üblichen Wirkstoffmenge möglich. Diese speziellen Moleküle bewirken, dass das Antigen vom Immunsystem schneller und besser erkannt wird.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Jeder Vierte vor Burnout - StepStone-Umfrage: 24 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte mit Erschöpfungssymptomen durch Arbeitsstress

Düsseldorf (ots) - 30.05.2007 - Nahezu ein Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte verspüren deutlich körperliche und seelische Erschöpfungssymptome, die sie auf ihren Arbeitsstress zurückführen.
Weitere 32 Prozent geht der erhöhte Druck zunehmend an die Reserven. Dies ergab eine Umfrage des europäischen Online-Stellenmarktes StepStone, an der sich in Deutschland über 9.000 Besucher beteiligten. Demnach kommen nur 44 Prozent der Befragten mit ihrem Arbeitspensum zurecht.

"Durch den unverkennbaren Fachkräftemangel stehen Fach- und Führungskräfte in Deutschland unter enormen Leistungsdruck. Oft durch zu viele Aufgaben überfordert, leiden sie schnell an dem so genannten Burnout-Syndrom. Eine gefährliche Entwicklung für Mitarbeiter und Unternehmen, denn eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist wichtig, um mit motivierten Kollegen einen nachhaltigen Unternehmenserfolg zu erzielen," so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Die Ergebnisse decken sich mit Untersuchungen des Universitätsklinikums Freiburg, wo emotionale Erschöpfungssymptome durch beruflichen Stress seit Jahren erforscht werden. "Wo die Arbeitsbelastung steigt, wo es gleichzeitig aber an Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit mangelt, nimmt das Burnout-Risiko dramatisch zu," sagt Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Oberarzt der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin der Universitätsklinik Freiburg.

Im internationalen Vergleich sind die deutschen Fach- und Führungskräfte mit diesen Ergebnissen trauriger Spitzenreiter. Am besten gerüstet sehen sich Fach- und Führungskräfte in Dänemark, wo zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) angaben mit ihrem Arbeitspensum bestens klar zu kommen. Ähnliche Einschätzungen ergab die Befragung in den Niederlanden und Norwegen, wo jeweils 62 Prozent sagten, ihre beruflichen Anstrengung problemlos wegzustecken.

An der Umfrage von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, den Niederlanden und Frankreich beteiligten sich insgesamt 21.586 Menschen. Eine aussagekräftige Pressegrafik steht Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Quelle: StepStone Deutschland AG

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Juckreiz wegmassieren - Leicht zu lernen: Mit Akupressur die Folgen von Insektenstichen lindern

Baierbrunn (ots) - 23.05.2007 - Zwei Daumenbreit oberhalb der Kniescheibe befindet sich ein Akupressurpunkt, mit dem man versuchen kann, den Juckreiz nach Insektenstichen zu lindern. Und so findet man ihn, beschreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie": Strecken Sie Ihr Bein aus und gehen Sie vom oberen Ende der Kniescheibe an der Innenseite zwei Daumen breit schräg nach oben. Kreisen Sie gegen den Uhrzeigersinn mit einem Finger um den Punkt, circa 30 bis 60 Sekunden lang. Erst am linken, dann am rechten Knie. In der chinesischen Medizin liegt der Punkt auf der Milzleitbahn. Er nimmt den Juckreiz und kühlt das Blut.

Quelle: Das Apothekenmagazin Baby und Familie

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Überschätzte Zahnspange - Von einem schönen Gebiss hängt das Selbstbewusstsein nicht ab

Baierbrunn (ots) - 16.05.2007 - Die Zahnspange für ein schöneres Gebiss fördert nicht automatisch - wie oft vermutet - auch das Selbstvertrauen.


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Die "Apotheken Umschau" berichtet über eine britische Studie, für die 1981 insgesamt 1018 Elf- und Zwölfjährige mit und ohne Zahnkorrektur untersucht worden waren. 337 befragte Professor William C. Shaw, Dental-Orthopäde an der Universität Manchester, 20 Jahre später erneut. Ehemalige Zahnspangen-Kinder, so bekam er zu hören, waren nicht glücklicher oder selbstbewusster als die anderen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Siesta für das Herz - Mittagsschlaf senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Baierbrunn (ots) - 09.05.2007 - Besonders Berufstätige sollten ab und zu ein Mittagsschläfchen einlegen.


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Griechische Forscher fanden im Rahmen einer internationalen Studie mit 23681 Teilnehmern heraus, dass dann das Risiko deutlich sinkt, eine koronare Herzkrankheit zu bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau". Um ein gutes Drittel sank das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu sterben.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Sehnsucht nach mehr fernöstlicher Medizin - Die meisten Deutschen wünschen sich einen Mix aus Ost und West

Baierbrunn (ots) - 02.05.2007 - Ginge es nach den deutschen Patienten, müssten die Ärzte chinesische Medizin büffeln: Einer Umfrage des Allensbach-Instituts zufolge würden sich 61 Prozent der Bundesbürger im Krankheitsfall am liebsten mit einer Kombination aus Schulmedizin und TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) behandeln lassen, berichtet die "Apotheken Umschau". Noch entschiedener wünschen dies Menschen, die bereits Erfahrung mit TCM haben: 89 Prozent von ihnen möchten deren Methoden wieder nutzen. Deutsche, die ausschließlich auf Schuldmedizin setzen, sind stark in der Minderheit: Dazu bekennen sich nur 18 Prozent. Chinesische Medizin besteht übrigens nicht hauptsächlich aus der hierzulande so populären Akupunktur. In Fernost macht sie gerade einmal zehn Prozent der Behandlungen aus. Zu 80 Prozent wird in China mit Heilkräutern therapiert. Einige Tausend Heilpflanzen sind dazu bekannt.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

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Neues Brillenabo beim Optiker / So kauft man heute Brillen

Berlin (ots) - 25.04.2007 - Mal eben eine neue Brille kaufen, davon träumen viele Brillenträger. Die deutschen Augenoptiker möchten diesen Traum nun erfüllen und bieten seit diesem Jahr ein so genanntes Brillenabo an. Die Idee ist denkbar einfach: Man sucht sich eine neue Brille aus und zahlt den Kaufpreis in 24 Monatsraten. Eine hohe Einmalausgabe fällt bei diesem System flach, Gebühren oder Zinsen ebenso.


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Das Brillenabo ist in Dänemark schon seit einigen Jahren ein Renner. Mehr als jeder zweite Däne kauft sich seine Brille inzwischen mit dem Brillenabo. Und jeder dritte Däne, der sich auf diese Art und Weise einen neuen Look verschafft, kauft sich nach zwei Jahren wieder eine neue Brille. Das Brillenabo macht's möglich. Jetzt auch in Deutschland. Findet man zum Beispiel eine schicke Designerbrille für 360 Euro inklusive der Gläser, so beträgt die monatliche Rate nur 15 Euro. Die werden erst dann vom Konto eingezogen, wenn man die Brille vom Optiker abgeholt hat. Mit diesem System kann man ohne tief in die Tasche zu greifen, den Modetrends folgen und alle zwei Jahre eine schicke Brille kaufen. Oder sich zusätzlich eine Computer- oder Sportbrille zulegen und das zu festen monatlichen Abo-Raten. Die Optiker sind sich sicher: "So kauft man heute Brillen".

Mehr Infos gibt es unter: www.das-brillenabo.de

Quelle: www.das-brillenabo.de

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Empfang gestört - Woran Sie erkennen, dass ein Baby schwerhörig ist

Baierbrunn (ots) - 18.04.2007 - Babys, die nicht hören können, lernen auch nicht sprechen. Damit zu einer Behinderung nicht noch die zweite kommt, sollten junge Eltern die Anzeichen kennen, die schon bei ganz jungen Kindern auf Schwerhörigkeit hinweisen. Auf jeden Fall ist es verdächtig, wenn das Baby Sie nicht anschaut und nicht mit Ihnen kommuniziert, wenn Sie es ansprechen, heißt es im Apothekenmagazin "Baby und Familie". In diesem Fall sollte unbedingt ein Kinderarzt eingeschaltet werden. Weitere Zeichen: Im Alter von etwa sechs Wochen sollte das Kind auf laute Töne reagieren. Mit vier Monaten wenden sich gesunde Babys Geräuschen außerhalb ihres Blickfeldes zu. Ab einem halben Jahr ist es verdächtig, wenn das Kleine nicht mehr brabbelt und sich sprachlich zurück entwickelt. Im Alter von einem Jahr sollte es eine einfache Mitteilung verstehen und mit zwei Jahren einigermaßen sprechen können. Auch hochgradig schwerhörige Kinder können heute Hörhilfen bis hin zu einem Implantat bekommen, die ihnen die Welt der Geräusche erschließen - die Voraussetzung zum Sprechenlernen.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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Mehr Nikotin - US-Firmen steigerten den Suchtstoff in Zigaretten

Baierbrunn (ots) - 11.04.2007 - Still und heimlich haben die großen US-Tabakkonzerne in nur acht Jahren den Nikotingehalt ihrer Zigaretten um elf Prozent erhöht.


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Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Studie der Harvard School of Public Health. Die Wissenschaftler warnen, damit steige das Risiko, abhängig zu werden.

Quelle: Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau

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Stillen schützt das Herz - Weniger Herzinfarkte bei Müttern, die gestillt haben

Baierbrunn (ots) - 04.04.2007 - Ein Grund mehr, dem Baby die Brust zu geben:
Frauen die lange stillen, erleiden seltener einen Herzinfarkt, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie".


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Mehr als zwölf Jahre beobachtete ein Team der Harvard Medical School gut 96000 Frauen. Mütter, die insgesamt zwei Jahre stillten - auch verteilt auf mehrere Kinder - trugen ein um 19 Prozent geringeres Herzinfarktrisiko als Frauen, die nie stillten.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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Stichprobenuntersuchung für WDR-Sendung Servicezeit: Essen & Trinken Minderwertiges Pressfleisch wird als Kochschinken verkauft

Köln (ots) - 28.03.2007 - Eine im Auftrag des Westdeutschen Rundfunk (WDR) durchgeführte Stichprobenuntersuchung von Kochschinken in Fertiggerichten, auf Pizzen, aber auch im freien Verkauf hat überraschende Ergebnisse erbracht. 21 Proben wurden für die WDR-Sendung Servicezeit: Essen & Trinken auf ihre Konsistenz und Beschaffenheit in einem wissenschaftlichen Labor untersucht. Nur bei zwei Produkten entsprach die Ware dem auf der Verpackung angegebenen Inhalt. Neun von 21 Produkten wurden fälschlicherweise als Schinken bezeichnet. Fünf davon waren Schinkenimitate und wurden von den Testern mit "mangelhaft" bewertet.


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Der verwendete Schinken hatte in den meisten Fällen mit dem normalen Hinterschinken wenig zu tun. Vielmehr wird dafür minderwertiges Fett und Bindegewebe verwendet, das klein gemahlen und wieder zusammengepresst wird. Auch Wasser wird zugesetzt, um das Gewicht zu erhöhen. Nach Meinung des Fleischexperten und Testers Professor Götz Hildebrandt von der Universität Berlin handele es sich um Irreführung des Verbrauchers durch falsche Produktbezeichnung:
"Die Bezeichnung Schinken darf ohne weitere erläuternde Zusätze für Formschinken und Schinkenimitate nicht verwendet werden."

Quelle: WDR Servicezeit - Essen & Trinken

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"tell someone: Ich sag's weiter - Du auch?" / Erste bundesweite Aktionswoche zu Gebärmutterhalskrebs

Mühltal - 21.03.2007 (ots) - Jede Frau kann an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Doch Frauen können diesem Krebs vorbeugen. Das ist die Botschaft der bundesweiten Aufklärungskampagne "tell someone: Ich sag's weiter - Du auch?", deren prominenteste Botschafterin die Hamburger Schauspielerin Nina Petri ist. Vom 28. März bis zum 4. April 2007 findet die erste von insgesamt drei Aktionswochen in ganz Deutschland statt. In dieser Zeit bieten viele Frauenärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Hausärzte ein Beratungs- und Informationsangebot zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs an.

"tell someone: Ich sag's weiter - Du auch?" setzt vor allem auf die persönliche Informationsweitergabe. Jeder kann sich an der Aufklärungskampagne beteiligen und anderen über die Möglichkeiten der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs erzählen: der Freundin, Schwester, Cousine, Mutter, Tochter oder Tante. Für Nina Petri ist klar: "Ich sag's weiter, weil es mir wichtig ist, dass jede Mutter und jede Frau weiß, wie einfach sie ihre Tochter und sich selbst vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann."

Auftaktveranstaltung mit Nina Petri in Hamburg
Offizieller Kampagnenstart ist am 28. März im Rahmen einer Presseveranstaltung in Hamburg mit Kampagnenbotschafterin Nina Petri, medizinischen Experten, Betroffenen, Vertretern der Gesundheitsversorgung und von Ärzteverbänden. Für Frühsommer und Herbst 2007 sind zwei weitere Aktionswochen mit Veranstaltungen in Arztpraxen zum Thema "Weitersagen" geplant.

Im Bilde sein bei der Krebsvorsorge
In der 1. Aktionswoche ist Einfallsreichtum gefragt: Beim Wettbewerb um das beste "Ich sag's weiter"-Foto. Das Foto soll das Weitersagen symbolisieren: Junge Mädchen und alle Frauen können Gebärmutterhalskrebs vorbeugen, indem sie sich impfen lassen und regelmäßig zur Krebsfrüherkennung gehen. Bei den Fotos sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Vom "Köpfe zusammenstecken" auf dem Schulhof bis zum Megafon auf dem Marktplatz - alles ist möglich.
Die Teilnahmeunterlagen sind ab dem 28. März in den teilnehmenden Arztpraxen und im "tell someone"-Aktionsbüro erhältlich.

Aufklärung und Vorbeugen retten Leben
In Deutschland erkranken jährlich über 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs und etwa 3.000 sterben daran. Anders als bei anderen Krebserkrankungen ist die Ursache bekannt: das humane Papillomvirus (HPV). Es gibt mehr als 100 verschiedene Virustypen, aber für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sind vor allem die HPV-Typen 16 und 18 bedeutend: Sie sind für zirka 75 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs in Europa verantwortlich. Seit Oktober 2006 besteht erstmals die Möglichkeit, Gebärmutterhalskrebs und weiteren Erkrankungen im Genitalbereich vorzubeugen, die durch humane Papillomviren ausgelöst werden. Möglich ist dies mit einem Impfstoff, der sich gegen die vier humanen Papillomvirustypen 6, 11, 16 und 18 richtet.

"tell someone"-Aktionsbüro
Weitere Informationen und die Teilnahmeunterlagen für den
Fotowettbewerb gibt es beim "tell someone"-Aktionsbüro
c/o Circle Comm GmbH - Agentur für Gesundheitskommunikation
Ober-Ramstädter Straße 96, 64367 Mühltal
Tel: 0 61 51-360 87 91 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr)
Fax: 0 61 51-360 87 99
E-Mail: service@tellsomeone.de
Internet: www.tellsomeone.de

Quelle: tell someone

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Zähne unter Druck: den Knirschkreislauf unterbrechen

Eschborn - 14.03.2007 (ots) - An Kopfschmerzen, Gesichtskribbeln oder Ohrgeräusche können auch die Kaumuskeln schuld sein. Denn viele Menschen versuchen buchstäblich, sich durch ein Problem »durchzubeißen« und knirschen mit den Zähnen. Auf Dauer nicht ohne Folgen, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Mund und Zähne«.


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Die Zähne bestehen aus der härtesten Substanz unseres Körpers, doch wer ohne Nahrung im Mund kaut, übt ein Vielfaches an Kraft auf die Zähne und das gesamte Kauorgan aus. Das geschieht alles keinesfalls bewusst, sondern unter Ausschluss unseres Gehirns. Das heißt: Der Mechanismus ist nur ein Reflex. Egal ob nun Stress allein oder ein unregelmäßiges Gebiss die Menschen auf ihren Zähnen knirschen lässt, mit der Zeit kann es gravierende Beschwerden auslösen: Manche Menschen reagieren mit Zahnschmerzen, andere klagen über Verspannungen im Nacken und im Rücken, über Kopfschmerzen oder Migräne.

Die beste Anlaufstelle in einem solchen Fall ist der Zahnarzt. Er macht einen Abdruck der unteren Gebisshälfte und lässt einen Aufbissbehelf aus Kunststoff im Labor anfertigen, einen Plastikaufsatz für die untere Zahnreihe. Dieses relativ einfache Hilfsmittel wird immer nachts und manchmal auch am Tage getragen und unterbricht den Teufelskreis des Knirschens. Die Gesichtsmuskulatur entspannt, die Zähne werden geschont. Sind die Muskeln erst einmal wieder locker, können Physiotherapeut, Orthopäde und Hausarzt eventuell nötige Therapien einleiten.

Quelle: Die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Mund und Zähne«

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Erkältungswelle rollt: Zink und Histidin bilden ein Bollwerk gegen Schnupfenviren

Köln - 07.03.2007 (ots) - Das lebenswichtige Spurenelement Zink hindert die von Medizinern als Rhinoviren bezeichneten Schnupfenerreger über die Nasenschleimhaut in den Organismus einzudringen und sich auszubreiten, gibt heute die Vitalstoffakademie in Köln bekannt.


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Damit beugt Zink dem Schnupfen vor. Daher ist es jetzt sinnvoll, täglich 15 Milligramm Zink in Verbindung mit der Aminosäure Histidin einzunehmen. Histidin fördert nach Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die Aufnahme von Zink (1) und sorgt somit für eine hohe Zink-Bioverfügbarkeit. Außerdem wirkt Zink antiviral und unterstützt das Immunsystem auf vielfältige Weise. Zink kann also Erkältungsviren abwehren und der Erkältung vorbeugen. Während der Erkältungszeit ist eine zusätzliche Einnahme von Zink ratsam.

Wissenschaftliche Studien untermauern den Effekt von Zink in der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten. US-amerikanische Wissenschaftler stellten dies fest und publizierten es im New England Journal of Medicine, dass die regelmäßige Einnahme von Zink die Erkältungsbeschwerden deutlich reduziert. Studienteilnehmer, denen sie kein Zink verabreichten, waren die typischen acht Tage verschnupft, während die Zink-Studienteilnehmer bereits nach rund vier Tagen wieder aufatmen konnten. Durch die Zinkeinnahme halbierte sich also die Schnupfenzeit. Zink steckt reichlich in Austern, Rindfleisch und Innereien. Relativ zinkarm dagegen sind pflanzliche Lebensmittel, die zudem Substanzen wie die Phytinsäure enthalten, die die Zinkaufnahme hemmen. Demgegenüber sind viele tierische Lebensmittel reich an Histidin und gewährleisten dadurch eine gute Zinkversorgung. Eine gezielte Zink und Histidinversorgung kann man darüber hinaus auch mit handelsüblichen Langzeit-Depot-Dragees sicherstellen. Weitere Informationen über Vitalstoffe gibt es auf www.vitalstoffakademie.de . Auf dieser neuen Internetseite finden sich Informationen über Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und andere Vitalstoffe. Außerdem beraten hier Ernährungsmediziner und andere ausgewiesene Experten kostenlos zum sinnvollen Einsatz von Vitalstoffen in Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten.

(1) Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, DGE, ÖGE, SGE und SVfE

Quelle: www.vitalstoffakademie.de

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Blutzucker in Ausnahmesituationen

Eschborn - 28.02.2007(ots) - Auch bei gut geschulten Diabetikern können besondere Ereignisse und Umstände den Blutzucker durcheinander wirbeln. Wie sich Betroffene darauf einstellen können, verrät Dr. med. Ingrid Helmstädter, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Jllustrierte«.

Bei Virusinfekten mit Fieber, die beim Diabetiker den Blutzucker häufig ansteigen lassen, muss der Arzt die Diabetestherapie möglicherweise anpassen. Bei einer Insulintherapie kann man mit einer Dosissteigerung die Zeit des Infektes überbrücken. Schwieriger ist das Vorgehen bei einer Tablettentherapie. Hier entscheidet der Arzt je nach Art der eingesetzten Wirkstoffe über weitere Schritte. Die Blutzuckerwerte steigen aber nicht nur durch Infektionen, sondern beispielsweise auch, wenn man Diabetikern Kortisone in Tablettenform oder als Spritze gibt, etwa bei Rheuma oder Asthma. Bei einer intensivierten Insulintherapie lässt sich der Blutzuckeranstieg durch eine Korrekturdosis Insulin beheben. Gut zu wissen: Kortisone in Hautsalben oder Sprays und Pulvern zum Inhalieren wirken nur lokal und nehmen daher kaum Einfluss auf den Blutzucker.

Merkliche Auswirkungen auf den Blutzucker können Urlaubsreisen haben, sei es durch die veränderte Lebensweise im Urlaub oder durch die Zeitverschiebung bei Flügen über mehrere Zeitzonen. Mit dem Arzt muss abgesprochen werden, wie sich die Diabetestherapie darauf einstellen lässt. Wichtig ist, während der Flüge und im Urlaub den Blutzucker häufiger als sonst zu messen. Tipps und Informationen dazu, und auch zum Umgang mit Blutzuckerschwankungen bei Sport und durch eine Schwangerschaft, stehen in der »Neuen Apotheken Jllustrierten« vom 1. März 2007. Das Heft liegt in vielen Apotheken zum Mitnehmen aus.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte

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Anti-Aging - aber richtig!

Hamburg - 21.02.2007 (ots) - Lange leben, ohne zu altern - ein Menschheitstraum, den die Anti-Aging-Medizin wahrmachen will. Doch nicht alle Angebote sind sinnvoll, manche gar gefährlich, Vorsicht ist insbesondere bei den sogenannten "Jungbrunnen-Hormonen" wie Melatonin oder DHEA geboten, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Denn der ungehemmte Ersatz aller mit dem Alter schwindenden Hormone birgt Krebsrisiken und kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Ratsam sei daher ein Hormoncheck durch einen seriösen Anti-Aging-Spezialisten, der je nach persönlichen Beschwerden und Hormonspiegeln eine individuelle Therapie abstimmt.


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Aber auch freiverkäufliche Anti-Aging-Mittel sollten Frauen nur nach Absprache mit dem Arzt einsetzen. "Hohe, unkontrollierte Dosen einzelner Substanzen können mehr schaden als nützen", warnt Dr. Bernd Kleine-Gunk, Anti-Aging-Arzt an der Euromedclinic in Fürth. So wirkt zum Beispiel das Spurenelement Selen, das die Laune heben und vor Krebs schützen soll, in zu hoher Dosierung giftig. Bei zahlreichen anderen Präparaten ist ihr Nutzen nicht bewiesen. Unbestritten dagegen ist der Anti-Aging-Effekt von Soja oder Rotklee, da die darin enthaltenen Pflanzenöstrogene als Östrogen-Ersatz wirken.

Einfachstes und effektives Mittel, um Alterungsprozesse zu bremsen, bleibt indes ein gesunder Lebensstil. Regelmäßiger Sport stärkt nicht nur Herz, Kreislauf und Knochen, sondern reguliert auch den Hormonhaushalt. Wichtig ist daneben eine gesunde, vollwertige Ernährung mit viel Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese neutralisieren die freien Radikale, die als Hauptursache der Zellalterung gelten.

Quelle: VITAL

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Kasse zahlt die "zweite Meinung" - Vor einer aufwändigen Zahnbehandlung: Zweiter Zahnarzt schafft mehr Sicherheit

Baierbrunn - 14.02.2007 (ots) - Jeder Kassenversicherte hat vor einer aufwändigen Zahnbehandlung Anspruch darauf, die Meinung eines zweiten Zahnarztes einzuholen, berichtet die "Apotheken Umschau".


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Der Heil- und Kostenplan, den der zweite Experte aufstellt, kostet den Patienten nichts. Dabei sollte auch die Frage nach einem preiswerten Zahntechniklabor angesprochen werden, denn in vielen Fällen lässt sich vor allem auf diesem Gebiet sparen.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Mit jedem Pfund sicherer zum Diabetes
- Schon geringes Übergewicht erleichtert das Entstehen der Zuckerkrankheit


Baierbrunn - 07.02.2007 (ots) - Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent, berichtet die "Apotheken Umschau". Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das 1,5-Fache, bei Frauen sogar um das 4,3-Fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Die Zahl übergewichtiger junger Erwachsener steigt stetig. Schon heute gibt es rund sechs Millionen Typ-2-Diabetiker.
Bester Schutz vor der Stoffwechselerkrankung: gesunde Ernährung und Bewegung.

Quelle: Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

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Gesundheitstipps per Mausklick

31.01.2007 - Bayreuth (ots) - Ist es etwas Ernsthaftes? Das kann nur der Arzt beurteilen. Aber was spricht dagegen, auch einmal im Internet zu surfen. Denn: Wer sich informiert, kann präziser seine Beschwerden mitteilen und den Therapiebeginn oder -verlauf beschleunigen.


Bild: www.medi.de

Es gibt viele Gesundheitsseiten im Internet, z. B. www.medi.de. Auf einen Blick mit einem Klick sind in der Rubrik "Gesundheitsinfos" Krankheitszeichen nach Schmerzen, Schwellungen, Haut-, Haltungs- oder Empfindungsveränderungen aufgelistet. Für Besucher ein erster Anhaltspunkt, welches Symptom ein möglicher Hinweis auf eine bestimmte Krankheit sein könnte.

Und wer sich nach einem Arztbesuch intensiver mit seiner Erkrankung befassen möchte, ist mit dem Button "Krankheiten" gut bedient. Patienten finden Antworten auf Fragen zu Venenleiden, Lip- und Lymphödemen, Knochenschwund, Gelenkverletzungen oder Amputation.
Zudem gibt es Tipps, was sie selbst tun, wie sie vorbeugen können und welche Hilfsmittel für die Therapie zur Verfügung stehen.

Ob medizinische Kompressionsstrümpfe für die Behandlung von Venenleiden (mediven®), Orthesen für die Osteoporosetherapie (Spinomed® active) oder Hilfsmittel, die Phantomschmerzen sogar ausschalten können (medipro®Liner Relax) - bei www.medi.de gibt es Lösungen für viele Krankheitsbilder.

Nur Bahnhof verstanden? Was versteht man unter Kyphosierung? Habe ich idiopathische Schmerzen? Wenn medizinische Begriffe Fragen aufwerfen, bietet www.medi.de Hilfestellung: Ein alphabetisches Glossar übersetzt medizinischen Fachjargon in eine alltagsverständliche Sprache.

Kostenlose Ratgeber und ein Newsletter zu Gesundheitsthemen, wie Venenleiden, Osteoporose, Phantomschmerzen nach Beinamputation können bei medipost@medi.de und unter der Hotline 0180 5003193 (14 ct/min) bestellt werden.

Quelle: medi, Medicusstraße 1, 95448 Bayreuth

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PLAYER-Umfrage ergibt: Jeder Zweite geht fremd

24.01.2007 - Frust, Lügen und Untreue sind Alltag in Deutschlands Betten. Über die Hälfte der Männer und 46 Prozent der Frauen in Deutschland gehen fremd. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hamburger Männer-Lifestyle-Magazins PLAYER. Im Auftrag von PLAYER fragte das Gewis Institut nach dem Zustand deutscher Beziehungen.


Bild: Photocase

Danach sind 47 Prozent der Männer unzufrieden über ihr Sexleben, weitere 35 Prozent gaben an, nur "weitgehend" zufrieden zu sein. Ein Grund hierfür dürfte in der immer noch verbreiteten Sprachlosigkeit der Männer liegen: Über ein Drittel gibt bei Auseinandersetzungen häufiger nach als die Partnerin, vermeidet lästige Diskussionen - und sucht den besseren Sex lieber außer Haus. Andererseits sind Deutschlands Männer offenbar keine Beziehungsmuffel: Auf die Frage "Was ist Ihnen wichtig im Leben?", nannten 65 Prozent der Männer Beziehung und Familie - der höchste Wert hinter Gesundheit (87 Prozent) und noch vor einem Job (63 Prozent). Die gleiche Rangfolge ergibt sich bei den Frauen. Auch beim Thema Lästern liegen die Geschlechter gleichauf: 57 Prozent der Frauen und 54 Prozent der Männer gaben an, mit ihrem besten Freund bzw. der besten Freundin schon einmal über den Partner gelästert zu haben.

Bei den Frauen erklärten übrigens 39 Prozent, nicht oder "eigentlich nicht so" zufrieden mit ihrem Sexleben zu sein. Warum das so ist, und wieso Frauen fremdgehen, wird in der Februar-Ausgabe des PLAYER www.bdverlag.de zu lesen sein.

Quelle: b&d media network AG

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Herzkranke fahren riskant - Viel mehr Kranke sollten sich nicht ans Steuer setzen

Baierbrunn - 17.01.2007 (ots) - Mehr als eine Million Bundesbürger setzen sich hinters Steuer, obwohl sie dazu gesundheitlich kaum in der Lage sind, schätzt Professor Rainer Mattern von der Universität Heidelberg.
"Dass auch chronische Krankheiten und Medikamente die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen, übersehen leider sogar manche Ärzte", sagt er im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Nach einem Herzinfarkt etwa sollten die Patienten das Auto stehen lassen, solange Herzrhythmusstörungen auftreten können. "Auch wer auf ein neues Hochdruck- oder Blutzucker-Medikament eingestellt wird, sollte vorsichtig sein", meint Mattern. Rat: das Thema beim Arzt ansprechen - und sich vor jeder Fahrt kritisch prüfen.

Quelle: Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber"

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Gesund im Mund: Vergessen Sie Ihre Zunge nicht!
München - 10.01.2007 (ots) - Die regelmäßige Reinigung der Zunge gehört in vielen östlichen Ländern seit Jahrhunderten zur täglichen Mundhygiene. Obwohl neben den Bakterien auf den Zähnen auch der Zungenbelag als Auslöser für Parodontitis und Mundgeruch gilt, ist die tägliche Zungenreinigung bei uns bisher eher unüblich.

Eine moderne, optimale Mundhygiene sollte die Zungenreinigung miteinbeziehen: Ob es der Zungenschaber aus der Drogerie für zu Hause ist oder für eine optimale Zungenpflege unterwegs die neuen Wrigley's Extra Professional Mints genutzt werden - ein gutes, sauberes Mundgefühl ist für jeden Menschen wichtig.

Zunge
Bild: Photocase

Häufig ist das Bewusstsein für den Belag auf der Zunge nicht vorhanden - obwohl dieser neben dem Zahnbelag das Problem der Karies und Parodontitis verstärken kann. Das tägliche Reinigen der Zunge ist somit keine rein kosmetische Maßnahme für frischen Atem, sondern kann wie das Zähneputzen dazu beitragen, das individuelle Kariesrisiko zu senken. Die Neubildung von Zahnbelägen wird dadurch gehemmt, was letztendlich die Mundgesundheit stärkt.

"Es gilt die alte Faustregel," so Michael Schweizer, Vorstand der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V., "mindestens zwei mal täglich Zähne putzen und Zahnseide verwenden. Eine zusätzliche mechanische Reinigung der Zungenoberfläche mit einem Zungenschaber vermindert nachweisbar die Keimzahl auf der Zunge. Wer zwischendurch etwas für seine Mundhygiene tun möchte, hat die Möglichkeit, zuckerfreie Pflegepastillen mit Minzöl, Lamellen und Mikrogranulaten für ein spürbar sauberes Mundgefühl zu genießen."

Die Wrigley Forschung geht mit den neuen Wrigley's Extra Professional Mints jetzt verstärkt auf diese Bedürfnisse umfassender Mundpflege ein. Die Pastillen mit feinen Lamellen an der Unterseite sowie speziell entwickelten Mikrogranulaten reinigen spürbar sanft Zunge und Mund und sorgen für ein frisches Mundgefühl.

Das Lutschen der neuen Pflegepastillen kann die Gesamtzahl anaerober Keime auf der Zunge um bis zu 74 Prozent reduzieren*, so eine aktuelle wissenschaftliche Studie. Anaerobe Keime sind unter anderem als Auslöser für Mundgeruch, aber auch von Parodontitis bekannt. Weiterhin wird die Speichelproduktion angeregt, was die Säureneutralisation und den Anstieg des pH-Wertes im Mund fördert. Dadurch kann das Karies-Risiko gesenkt werden.

* Variante Classic, Messung nach Bewegung auf der Zunge; Literatur bei Wrigley

Hintergrund GGIP:

Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist die Information und die Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitliche Fragen. Insbesondere betrifft dies die Gesundheitspflege und -erhaltung sowie die Unterrichtung über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen versucht die GGIP einen Beitrag zur Förderung der allgemeinen Gesundheit zu leisten.

Quelle: Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. (GGIP)


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Mittelohrentzündung vom Feinstaub - Schon geringe Steigerung der Schadstoffbelastung erhöht das Risiko

Baierbrunn - 03.01.2007 (ots) - Luftschadstoffe wie Stickstoffdioxid und Feinstaub, deren Konzentrationen bei hohem Verkehrsaufkommen zunehmen, können bei Kindern eine akute Mittelohrentzündung hervorrufen, berichtet die "Apotheken Umschau".
Wissenschaftler des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg, fanden in einem Projekt mit niederländischen Universitäten heraus, dass schon der geringe Anstieg der Feinstaubbelastung um 3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft das Risiko einer Erkrankung um bis zu 25 Prozent erhöht. Die Forscher werteten Daten von rund 4800 Kindern und 40 Messstationen in den Niederlanden und Deutschland aus.

Seit dem vergangenen Jahr gilt eine EU-Richtlinie, nach der im Tagesmittel nicht mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter vorkommen darf.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Früherkennung von Brustkrebs durch Selbstuntersuchung: AOK bietet jetzt Schulungsprogramme an

Stuttgart - 27.12.2006 (ots) - Um die Brustselbstuntersuchung zu einem wirksamen Baustein der Frauengesundheit zu machen, setzt die AOK Baden-Württemberg als erste Krankenkasse flächendeckend auf die MammaCare-Methode nach dem Motto "Tipps und Training".

MammaCare ist die weltweit einzige systematische Form der Selbstuntersuchung, die wissenschaftlich entwickelt, überprüft und anerkannt wurde. Als ganzheitliches Konzept dient MammaCare einerseits der Früherkennung, soll aber andererseits auch das Selbstvertrauen und das Körperbewusstsein sowohl gesunder als auch betroffener Frauen stärken.

Brust
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Im ersten Baustein des Programms werden die Teilnehmerinnen praktisch und theoretisch für die Brustselbstuntersuchung geschult. Die Kurse finden in geschützter Atmosphäre statt und vermitteln die Technik in Ruhe und ohne Zeitdruck. Die Frauen bekommen Informationen zur Anatomie, und sie lernen das Abtasten unter Anleitung ausgebildeter Trainerinnen. Das üben sie zunächst an Silikonmodellen mit eingearbeiteten Knoten; später wird die Technik auf die eigene Brust übertragen.

Unter der Überschrift "Lernen mit allen Sinnen" liegt ein besonderes Augenmerk auch darauf, die Tast-Sensibilität der Fingerglieder mit speziellen Übungen zu steigern. Der zweite Baustein des Programms setzt beim Lebensstil an - mit Hintergrundinformationen unter anderem zu Ernährung und Krankheitsbewältigung. Das bio-psycho-soziale Grundverständnis ist wesentlicher Bestandteil von MammaCare.

Die AOK Baden-Württemberg bietet MammaCare im Südwesten flächendeckend an. Das Angebot wendet sich an gesunde Versicherte ebenso wie an brusterkrankte Teilnehmerinnen. Brustkrebs ist in Baden-Württemberg die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen. Vergangenes Jahr starben mehr als 2000 Patientinnen. Doch wenn der Krebs frühzeitig erkannt und behandelt wird, liegen die Heilungschancen bei über 70 Prozent. Wenn Brustkrebs-Patientinnen operiert werden, sind die Heilungschancen und die spätere Lebensqualität abhängig vom Ausmaß der Operation: je früher und organschonender operiert werden kann, umso leichter kommen Frauen auch psychisch damit zurecht.

Wichtige Bausteine der Früherkennung sind bildgebende Verfahren wie Mammographie oder Ultraschall und die klinische Untersuchung durch den Frauenarzt. 80 Prozent der Brustkrebs-Erkrankungen werden aber von den Frauen selbst entdeckt. Entscheidend für die Früherkennung ist, dass Frauen ihre Brust regelmäßig und mit System abtasten und Veränderungen sicher einzuschätzen lernen. Denn acht von zehn Knoten in der Brust sind gutartig. Nicht Knoten an sich sind also das Problem, sondern ihre Veränderung.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.mammacare.de und www.aok-bw.de abrufbar.

Quelle: AOK Baden-Württemberg


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Kinderwunsch trotz Rheuma

Berlin - 20.12.2006 (ots) - Rheumapatienten mit Kinderwunsch können die Familienplanung nicht ganz sorglos in Angriff nehmen: Sie müssen die Behandlung ihrer Erkrankung mit berücksichtigen. Die rechtzeitige Rücksprache mit den behandelnden Ärzten ist daher wichtig. Kostenlose telefonische Unterstützung bietet das Service Center Rheumawelt werktags von 10 bis 17 Uhr an. Kinderwunsch ist hier ein häufiges Gesprächsthema.

Baby
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Manche Medikamente, die bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden, können bei Frauen und Männern die Fruchtbarkeit vorübergehend oder dauerhaft einschränken. Bei Frauen kann etwa die Einnahme der entzündungshemmenden und schmerzlindernden nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) die Fruchtbarkeit zeitweise mindern. Daher kann es sinnvoll sein, bei bestehendem Kinderwunsch auf andere Medikamente umzusteigen. Auch sollten Empfängnis und Schwangerschaft bei Frauen mit Rheuma, zum Wohle von Mutter und werdendem Kind, möglichst in einer stabilen Phase ohne Beschwerden stattfinden.

In der Schwangerschaft und Stillzeit gilt es, den Therapieplan individuell auf Mutter und Kind abzustimmen. Viele antirheumatische Medikamente werden nicht empfohlen, weil es zu wenig Erfahrung mit diesen Substanzen gibt, bzw. nachgewiesene Risiken für das ungeborene Leben drohen. Allerdings kann bei weitem nicht jede Schwangere mit einer rheumatischen Erkrankung vollständig auf ihre Medikamente verzichten. Bei frühzeitiger Planung ist eine ausreichende Behandlung der Mutter in Verbindung mit dem Schutz des Kindes jedoch meistens möglich.

Fragen zum Thema "Kinderwunsch und Rheuma" beantwortet das Team des Service Centers Rheumawelt, bestehend aus Ärzten und Pflegepersonal, kostenlos telefonisch.
Es ist erreichbar montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr:
Rheuma-Hotline: Tel. 0800-881 22 22 (gebührenfrei)
Rheumawelt im Internet: www.rheumawelt.de

Das Internetportal bietet einen eigenen Themenbereich "Kinderwunsch und Rheuma" mit detaillierten Informationen.

Quelle: BSMO Business Solutions Medicine Online GmbH


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Unblutige Hautkrebs-Diagnose in Sicht - Aufsichtmikroskop bringt sehr gute Ergebnisse

Baierbrunn - 13.12.2006(ots) - Durch Blicke mit einem Laserscan-Mikroskop auf die Haut konnten Wissenschaftler der Universität Graz in Österreich bösartigen Hautkrebs nachweisen, berichtet die "Apotheken Umschau".
Der Vorteil: Hautschnitte zur Gewebeentnahme sind so verzichtbar. Die Forscher untersuchten 120 Personen und konnten in 96 Prozent die richtige Diagnose stellen - und zwar ohne lange Wartezeit auf die Auswertung, berichtet Josef Smolle, einer der Wissenschaftler.
Routinemäßig kommt das Verfahren aber noch nicht zum Einsatz.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Skigymnastik: Jetzt aber los! - "Nicht einmal 20 Prozent bereiten sich richtig vor"

Baierbrunn - 06.12.2006 (ots) - Wer zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel auf die Skipiste will und noch nichts für seine Fitness getan hat, ist eigentlich schon zu spät dran. Acht Wochen vor dem Skiurlaub sollte man mit einer speziellen Skigymnastik beginnen. "Skifahrer betreiben in der Regel mehrere Stunden aktiv Sport. Viele Leute unterschätzen die Belastung", warnt Dr. Christiane Wilke, Skilehrerin und Dozentin an der Sporthochschule Köln in der "Apotheken Umschau".
Der Sporttherapeut Jörg Mayer vom Rehabilitationszentrum Therasport in München stimmt ihr zu: "Noch nicht einmal zwanzig Prozent der Skifahrer bereiten sich richtig vor", weiß er.
Acht Wochen Vorbereitung gelten für Menschen, die sonst wenig Sport betreiben, gut Trainierte sollten wenigstens einen Monat vorher mit Skigymnastik beginnen - am besten unter fachlicher Anleitung.

Quelle: Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"


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Frauen sind anders. Männer auch.

Hamburg - 29.11.2006 (ots) - Frauen leben länger, Männer sind gesünder. Männer erleiden früher einen Herzinfarkt, Frauen sterben häufiger an dessen Folgen.

Leute
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Beim Thema Gesundheit ist der kleine Unterschied größer als man denkt. Das liegt weniger am angeborenen Geschlecht, sondern viel mehr an den unterschiedlichen Einflüssen der Lebensumstände, die mit dem Geschlecht verbunden sind. In der Medizin gibt es dafür den Begriff der "gender medicine". Sie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen gesundheitlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen. Während Frauen mit dem Begriff Gesundheit in erster Linie Wohlbefinden verbinden, steht sie für Männer vor allem als Synonym für Leistungsfähigkeit. Und so unterscheiden sich Männer und Frauen auch darin, wie sie Stress-Situationen erleben und darauf reagieren.

Während Männer vor allem Situationen als stressig empfinden, in denen sie sich eingeengt fühlen oder das Gefühl haben, eine Situation nicht kontrollieren zu können, zum Beispiel als Beifahrer im Auto, leiden Frauen vor allem unter Konfliktsituationen, die sie aufgrund ihres Harmonie-Bedürfnisses belasten.

Inga Margraf, Psychologin bei der Techniker Krankenkasse (TK): "Dabei handelt es sich nicht um angeborenes Verhalten, sondern vielmehr um Rollenverhalten, das erlernt ist. Deshalb kann es auch verändert werden." Das klassische Rollenverständnis hat sich inzwischen überholt, im 21. Jahrhundert haben beide Geschlechter die Möglichkeit, sich ihre Rolle selbst zu suchen und sich entsprechend zu verwirklichen. Sie erobern in der Arbeitswelt Domänen, die bisher nur einem Geschlecht vorbehalten waren. Männer gehen zunehmend auch in Elternzeit, Frauen nehmen immer öfter im Chefsessel Platz oder machen sich selbstständig. "Diese Freiheit empfinden viele Männer und Frauen aber auch als Stress, denn oftmals sehen sie sich im Konflikt zwischen dem Rollenverhalten, das - wie sie glauben - von ihnen erwartet wird, und den Ansprüchen, die sie an sich selbst stellen", erklärt die Psychologin. So befürchten Männer entweder, zu weich und zu nachgiebig oder aber zu hart und zu dominant zu sein. Frauen leiden häufig unter der Doppelbelastung von Familie und Beruf. Das Gefühl, nicht allem gerecht werden zu können, den Kindern eine tolle Mutter, dem Gatten eine attraktive Ehefrau und erfolgreich im Job zu sein, setzt sie unter Stress.

Bei Frauen spielt zudem die biologische Ebene eine größere Rolle. Das heißt, dass das Stressverhalten auch von Veränderungen im Hormonspiegel abhängig sein kann. So geht man davon aus, dass das Hormon Oxytocin bei stillenden Frauen positiv den Umgang mit Stress beeinflusst, was besonders in den ersten Lebensmonaten des Säuglings vorteilhaft ist. Auch das Sexualhormon Östrogen mit seinen Schwankungen im Verlauf des weiblichen Zyklus wirkt sich auf das Stressempfinden aus. Frauen mit einem so genannten Prämenstruellen Syndrom sind in den Tagen um die Menstruation stressemp-findlicher und reizbarer.

Und Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur im Stress-Erleben, sondern auch im Umgang damit. Während Männer vor allem Kanäle wie Sport nutzen, um sich des Drucks zu entledigen, bevorzugen Frauen eher Entspannungstechniken wie Yoga und Gespräche mit Freundinnen.

Weitere Informationen zum Thema Stress gibt es im Internet in der Rubrik "Fit & Well" auf www.tk-online.de.

Quelle: TK Techniker Krankenkasse


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Kein Beleg für den Gurken-Mythos / Chaotische Essgelüste Schwangerer halten Wissenschaftler aber für bewiesen

Baierbrunn - 22.11.2006 (ots) - Die Heißhungerphase auf Gurken in der Schwangerschaft gehört ins Reich der Mythen. "Rein wissenschaftlich gibt es keine Anhaltspunkte, dass Schwangere besonderen Appetit auf saure Lebensmittel hätten", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ulrike Amann-Gassner, Weihenstephan, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Allerdings könne das hormonelle Chaos zu Beginn einer Schwangerschaft den Appetit beeinflussen Verantwortlich dafür soll die sprunghaft steigende Menge des Schwangerschaftshormons Beta-HCG sein.
Ein Drittel der Frauen reagiere darauf mit Übelkeit andere haben ständig Hunger. Neben den Hormonen spielt auch Psychologie eine starke Rolle. Essverbote, die Frauen sich vielleicht jahrelang auferlegt hatten, fallen. Motto der Schwangeren: Mein Körper verändert sich sowieso, ohne dass ich Einfluss darauf habe. Für das Baby im Bauch sind die hochkalorischen Essgelüste in der Regel unschädlich - wenn sie nicht übertrieben werden.
Außerdem: Süße und saure Gelüste lassen sich auch mit gesunden Lebensmitteln stillen.

Quelle: Apothekenmagazin "Baby und Familie"


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Pflege eines Angehörigen: 4 von 10 Deutschen würden dafür den Beruf aufgeben oder stark einschränken

Baierbrunn - 16.11.2006 (ots) - Knapp zwei von drei (64,2%) Deutschen sind laut einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" unter bestimmten Bedingungen bereit einen Angehörigen zuhause zu pflegen.

Krankenbett
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Dafür würden die meisten ihr Leben erheblich umstellen und große Anstrengungen in Kauf nehmen:
Drei Viertel (75,9%) dieser Pflegewilligen wären bereit, für die Bedürfnisse der Kranken ihre Wohnung umzubauen. Gut 63,4 Prozent gingen gar soweit, ihren Beruf aufzugeben oder die Erwerbstätigkeit stark zu reduzieren. Die Angst, der verantwortungsvollen Aufgabe nicht gewachsen zu sein, ist allerdings groß:
Mehr als jeder dritte Pflegewillige (37,9 %) fürchtet, durch die Belastung seelisch oder körperlich zu erkranken, jeder Vierte (25,8%) sorgt sich um negative Auswirkungen auf seine Ehe und Familie.
Die Befragten hoffen daher mehrheitlich (72,4%) auf zusätzliche Hilfe bei der Pflege. Drei Viertel (74,0%) gaben an, sie würden sich regelmäßig eine Auszeit nehmen wollen. Pflegekurse, die praktische Fähigkeiten vermitteln, würden 63,8 Prozent der Pflegewilligen besuchen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber"


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Kinder bleifrei - Das giftige Schwermetall ist im Blut unter die Nachweisgrenze gesunken

Baierbrunn - 08.11.2006 - Die Einführung des bleifreien Benzins hat mittlerweile nachweisbare Folgen für die Gesundheit der Kinder: Das giftige Schwermetall ist - ebenso wie Quecksilber - in ihrem Blut unter die Nachweisgrenze gesunken, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Diese positive Entwicklung brachte der Kinder-Umwelt-Survey zutage. Für die Studie untersuchte Dr. Marike Kolassa-Gehring vom Umweltbundesamt in Dessau mit ihrer Forschergruppe 1790 Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren.
"In einer Untersuchung von 1990/92 war die mittlere Bleibelastung noch doppelt so hoch", erklärt die Forscherin. Erschreckend dagegen, was sie über die Folgen für den Nachwuchs durch Passivrauchen herausfand: Rückstände des Tabakrauchs im Urin der Kinder haben sich im gleichen Zeitraum fast verdoppelt.
Die Erklärung: Es gibt mehr rauchende Mütter.

Quelle: Apothekenmagazin "Baby und Familie"


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Kinderseelen und Zähne: Kieferorthopäden starten ab November Beratungswochen

Berlin - 01.11.2006 - Viele Schulkinder arbeiten ihren Stress unbewusst an ihren Zähnen ab: Sie knirschen, kauen am Bleistift, ziehen die Lippen ein. Eltern halten das oft für ein natürliches Verhalten von Kindern, in der Tat können Symptome auf angeborene Zahnfehlstellungen zurückgehen. "Bisher viel zu wenig beachtet wurde aber", sagte Dr. Wolfgang Schmiedel, Kieferorthopäde/Berlin bei der heutigen Pressekonferenz der Initiative Kiefergesundheit, "dass bei Kindern, die nuckeln oder knirschen, auch eine seelische Komponente zu sehen ist." Früh erkannt, können entsprechende Fehlbelastungen auf vielfältige Weise gelöst oder behandelt werden: "Ungünstige Angewohnheiten, die die Kinder beibehalten, wachsen sich nicht aus und bleiben oft auch im Erwachsenenalter bestehen, zum Beispiel Schmatzen, Schnarchen und Atmen mit offenem Mund."
Krocky
Bild: ikg-online

Mit Start im November bietet daher die Initiative Kiefergesundheit in Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden in ganz Deutschland erstmals eine spezielle Eltern-Beratung, um das Bewusstsein für Hintergründe und Konsequenzen der Fehlbelastungen zu entwickeln. Die Kompetenz ist begründet: "Kieferorthopädie ist die Wissenschaft von Wachsen und Werden des Kiefers, von Funktionen und eben auch Fehlfunktionen." Die Zahl der Kinder mit streßbedingten Zahn- und Gelenkstörungen nimmt deutlich zu. Dr. Schmiedel: "Wenn Schulkinder knirschen, zerstören sie ihre Zähne in einer Phase, in der sie gerade erst durchgebrochen sind. Entstandene Folgen führen oft zu Hänseleien.
Mundgesundheit, Sprachentwicklung und Kaufunktionen werden gestört." Die Art der Zahn- und Kieferschäden - Zähne pressen, Daumenlutschen, Lippensaugen - kann Anhaltspunkte geben, welche Unterstützung ein Schulkind braucht. Die Kieferorthopäden geben den Eltern Anregungen, auf altersgerechter Ebene mit dem Kind die Belastungen zu klären und skizzieren Wege zur Lösung. Die Kontrolle der Zahnstellung und die Beratung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und daher zuzahlungsfrei.

Nähere Informationen: www.ikg-online.de

Quelle: Initiative Kiefergesundheit (IKG)


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Vernachlässigtes Riechorgan - Mit dem Alter nehmen Riechstörungen zu und damit ungeahnte Gefahren und Probleme

Baierbrunn - 25.10.2006 - Etwa jeder Vierte über 60-Jährige kann sich nicht mehr vollkommen auf seine Nase als Riechorgan verlassen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".


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Geht die Riechfähigkeit völlig verloren, können die Folgen für die Betroffenen und ihre Angehörigen oft sehr lästig, manchmal aber auch gefährlich sein. Rauch etwa wird nicht wahrgenommen oder verdorbene Lebensmittel, die dies nur am Geruch erkennen lassen, werden in der Küche nicht entdeckt. Dagegen helfen im Alltag nur strenge Regeln, etwa beim Kochen stets am Herd zu bleiben und bei Lebensmittel immer das Haltbarkeitsdatum zu beachten.
Ist dieses nicht aufgedruckt, schreibt man das Kaufdatum auf die Packung. Mit dem Geruch geht auch der Geschmack weitgehend verloren. Beim Kochen heißt das, streng nach Kochanleitung, stets mit der Waage daneben zu würzen. Bei der Körperhygiene und beim Putzen hilft ein genauer Zeitplan, damit unangenehme Gerüche gar nicht erst entstehen können.

Quelle: Apothekenmagazin

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Ältere Schmerzpatienten leiden unnötig - Schmerztherapeut: "Nicht abwimmeln lassen


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27.09.2006 - Schmerzen werden oft als unvermeidliches Übel des Alters hingenommen. Viele ältere Patienten denken, dass Schmerzen ausgehalten werden müssen und dass man ohnehin wenig gegen sie tun kann. "Beide Ansichten sind grundfalsch. Viele leiden daher unnötig", klagt Prof. Hubert Bardenheuer, Schmerztherapeut an der Universität Heidelberg, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Ungenügend behandelter Schmerz führe zum geistigen und körperlichen Abbau. Umgekehrt lasse eine effektive Behandlung die Patienten aufblühen. Bardenheuer kritisiert indirekt die Medizinerkollegen, indem er rät: "Man sollte als Patient auf einer wirksamen Schmerztherapie bestehen - und sich nicht abwimmeln lassen."

Quelle: Senioren Ratgeber


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Hautfalten verraten Lungenrisiko

14.06.2006 - Bei Rauchern gibt der Zustand der Haut Hinweise auf drohende oder bereits vorhandene Lungenprobleme. Das haben britische Mediziner ermittelt. Ist ein Raucher besonders stark von "Krähenfüßen" gezeichnet, weist er ein vielfach höheres Risiko für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung auf - eine fortschreitende und nicht umkehrbare Schädigung der Atemwege.

Falten an den Augen
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"Sowohl die verstärkte Faltenbildung im Zusammenhang mit Rauchen als auch das Lungenemphysem können als vorzeitige Gewebealterung betrachtet werden", schreiben die Forscher um Bipen Patel von den Universitäten Cambridge und Exeter im Fachblatt "Thorax". Die neuen Resultate sprächen für die Ansicht, dass die individuelle Anfälligkeit in beiden Fällen durch die gleichen genetischen Faktoren beeinflusst werde.

Paten und seine Kollegen untersuchten 149 derzeitige und ehemalige Raucher mittleren Alters. Gemessen an der Leistungsfähigkeit ihrer Lunge, litten 68 Probanden an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Dabei kommt es zur chronischen Entzündung und Verengung der Bronchien, gleichzeitig verlieren die feinsten Verästelungen der Lunge ihre Elastizität und verlieren ihre Struktur. Indem das Ein- und Ausatmen und der Gasaustausch in den Lungenbläschen erschwert sind, sinkt die Leistungsfähigkeit und das Herz wird überlastet.

Unter den 68 Betroffenen waren auch 21 von 25 Teilnehmern mit besonders langen und weit verzweigten Krähenfüßen. Unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wie Alter und langjährigem Zigarettenkonsum schätzen die Mediziner, dass Raucher mit starker Faltenbildung ein fünfmal höheres Erkrankungsrisiko aufweisen als Raucher mit geringer Faltenbildung. Unabhängig von einer COPD, gingen markante Krähenfüße mit einem ausgeprägteren Lungenemphysem und mit einer erschwerten Ausatmung einher.


Forschung: Bipen D. Patel, Department of Public Health and Primary Care, University of Cambridge, und Department of Respiratory Medicine, Royal Devon & Exeter NHS Foundation Trust, Exeter; und andere

Veröffentlichung Thorax, DOI 10.1136/thx.2005.053827

Quelle: Scienceticker

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Neuer Behandlungsansatz gegen Huntington-Krankheit
RNA Interferenz im Labor erfolgreich getestet


Baltimore - 07.06.2006 - Die Huntington-Krankheit könnte mit der Entwicklung eines Behandlungsansatzes, der die Produktion des verantwortlichen defekten Proteins ausschaltet, endlich einen würdigen Gegenspieler bekommen. Beverly Davidson von der University of Iowa www.medicine.uiowa.edu berichtete auf einer Tagung der American Society of Gene Therapy www.asgt.org von den Fortschritten bei der Entwicklung eines Behandlungsansatzes mittels RNA Interferenz (RNAi).

Huntington
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Bei der Huntington-Krankheit handelt es sich um eine bisher nicht behandelbare vererbte Krankheit, bei der repetitive DNA Sequenzen zu der Produktion einer fehlerhaften Version des Proteins Huntingtin führen, das multiple Kopien der Animosäure Glutamin erhält. Die Betroffenen verlieren als Erwachsene ihre kognitiven Fähigkeiten, leiden unter unfreiwilligen Bewegungen und sterben meist nach einem Jahrzehnt.

RNAi nutzt kurze Sequenzen von RNA, die etwas über 20 Basen lang sind, um einen natürlichen Gen stilllegenden Mechanismus auszulösen, der die Produktion von spezifischen Proteinen verhindert. Die Produktion wird unterbunden in dem auf die RNA abgezielt wird, die die Informationen für ihre Herstellung in sich trägt. Letztes Jahr machte Davidson Menschen, die das Huntington-Gen in sich tragen Hoffnung, als sie manipulierte Viren für die Behandlung von Mäusen mit dem mutierten Gen einsetzte. Die Viren produzieren kleine störende RNA Sequenzen, die geschaffen wurden um die RNA zu blockieren, die die Informationen für die Bildung von Huntingtin in sich tragen. Bei der Injektion in die Gehirne von Mäusen, verringerten die Viren die Menge des Proteins und verbesserten die Verhaltenssymptome der Tiere.

Patienten mit Huntington verfügen über eine mutierte und eine normale Kopie des Huntington Gens. Die RNA, die Davidson anfänglich einsetzte, zielt auf die abnorme und die normale Kopie des Gens gleichermaßen ab. Das Protein spielt laut NewScientist eine wichtige Rolle für die embryonale Entwicklung. Seine Funktion im erwachsenen Gehirn ist bisher nicht erforscht. Derzeit sucht Davidson nach Verfahren nur das abnorme Gen außer Gefecht zu setzen. Für jene 40 Prozent der Betroffenen, die eine bestimmte Version des Gens in sich tragen, dürfte die Wissenschafterin eine Lösung gefunden haben. Diese Version verfügt über eine zweite Mutation, auf die das Team jetzt ausschließlich mit einer kleinen störenden RNA Sequenz abzielen konnte. Bisher wurden die Experimente nur mit Zellkulturen durchgeführt. Davidson warnt, dass es noch mehrere Jahre dauern kann, bis klinische Tests an Menschen durchgeführt werden können.

Quelle: pte
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Kleine Veränderungen erhöhen Lebenserwartung deutlich
Keine Zigaretten, mehr Bewegung und eine bessere Ernährung

Cambridge - 26.04.2006 - Bereits kleine Veränderungen in der Lebensführung können einen erheblichen Einfluss darauf haben wie lange ein Mensch lebt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk gekommen, für die Daten von mehr als 25.000 Menschen analysiert wurden. Es zeigte sich, dass Aufhören mit dem Rauchen, mehr Bewegung und eine bessere Ernährung zu der Lebenserwartung eines eigentlich elf bis zwölf Jahre jüngeren Menschen führen können. Die britische Regierung unterstützt laut BBC dieses Forschungsprojekt und startet eine Initiative die die Bevölkerung zu diesen kleinen Veränderungen ihres Lebensstils ermutigen soll.

Die in Norfolk durchgeführte Studie ist Teil der European Prospective Investigation of Cancer (EPIC) Studie, an der mehr als eine halbe Million Menschen in zehn europäischen Ländern teilnimmt. Der britische Teil der Studie begleitet 25.663 Frauen und Männer zwischen 45 und 79 Jahren seit 1993. Untersucht werden ihre Ernährung, Umfeld, Lebenshaltung und Gesundheit. Die Teilnehmer haben regelmäßig Fragebögen ausgefüllt und wurden in regelmäßigen Abständen von Krankenschwestern untersucht. Die aktuellen Ergebnisse ergaben, dass fünf Portionen Früchte und Gemüse zu der Lebenserwartung eines Menschen führen können, der drei Jahre jünger ist. Der Verzicht auf Nikotin drehte die Lebensuhr um vier bis fünf Jahre zurück. Sogar die leichte Erhöhung der körperlichen Aktivitäten kann bis zu drei Jahre bringen.

Das Ausmaß der erforderlichen körperlichen Betätigung hängt jedoch von der ausgeübten Berufstätigkeit ab. Jemand, der im Büro arbeitet bräuchte jeden Tag eine Stunde Sport wie Schwimmen oder Joggen. Ein Mensch mit einem mäßig aktiven Job wie ein Friseur bräuchte nur eine halbe Stunde. Menschen mit körperlich aktiven Jobs wie Krankenschwestern oder Maurer benötigen keine zusätzliche Bewegung. Die leitende Wissenschafterin Kay-Tee Khaw erklärte, dass es vielen Menschen schwer falle, ihren gewohnten Lebensstil zu verändern. "Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass bereits vergleichsweise kleine Veränderungen eine große Auswirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden haben können."

Quelle: pte

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Von den Onlinern lernen, die (N)Onliner überzeugen

13.04.2006 - „Ich bin technisch neugierig und will im Alter nicht versauern.“ Zitate wie diese zeigen: Die Onliner der Generation 50plus sind entgegen gängiger Vorurteile keine Technik-Muffel,
sondern begeisterte Technik-Nutzer. In der heute erschienen Studie, die das
Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit im Auftrag von Intel GmbH
durchgeführt hat, zeigten sich 1120 Silver Surfer begeistert von Computer und Internet und
beantworteten unter anderem Fragen zu ihren Motiven sowie Gewohnheiten der Nutzung.

Senior auf der Cebit
Bild: Photocase

Für die Mehrzahl der Befragten sind der Computer und das Internet fester Bestandteil des
Alltags geworden. 71 Prozent der Silver Surfer nutzen bereits seit drei Jahren das Internet.
Ihre Motive für die Internetnutzung sind deutlich: Aktuelle Informationen sind für 51 Prozent
der Onliner das überzeugende Argument ins Netz zu gehen – „damit hole ich mir die Welt
nach Hause“. Für 44 Prozent ist die Kommunikations-Möglichkeit entscheidend. „Mitreden können“ ist für 34 Prozent ein wichtiges Motiv – „Ich wollte mit meinen 5 und 6 Jahre alten
Enkeln mithalten“.

„Viele der Befragten machen den Schritt zu Computer und Internet sehr bewusst. Digitale
Integration ist für die Generation 50plus ein wichtiges Thema. Die Befragten sehen
erhebliche Nachteile für diejenigen, die noch nicht online sind“, so Prof. Barbara Schwarze
(Vorstandsvorsitzende des Kompetenzzentrums Technik - Diversity- Chancengleichheit und
D21-Vorstand). „Zwei Drittel von ihnen rechnen mit Benachteiligungen fürs gesellschaftliche
Leben und bei der künftigen Versorgung mit Dienstleistungen. Wir müssen gemeinsam mit
der Politik weiter dafür Sorge tragen, dass der Schritt ins Internet gelingt!“ so Schwarze
weiter. So hat das Kompetenzzentrum gemeinsam mit Partnern wie der Initiative D21
innerhalb von zwei Jahren über 37.000 Silver Surfern via Internet-Kursen den Weg ins Netz
gezeigt.

Denn diesen Weg finden Neu-Einsteiger der Generation 50plus gerne unter Anleitung - fast
50 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer nutzen Computer-Kurse für den Erwerb
von Medienkompetenz; 65 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer halten sich zudem an ihre Kinder und Freunde.

Mit wachsenden Internet-Kenntnissen steigt der Grad der täglichen Nutzung: 79 Prozent der
Befragten surfen täglich, weitere 17 Prozent mindestens einmal die Woche. Dabei stehen
das Surfen an sich (93 Prozent), das Schreiben von Texten (91 Prozent), E-Mail (86 Prozent)
und Bildbearbeitung (72 Prozent) im Mittelpunkt.

„Wir sind überrascht, wie technik-begeistert diese Generation ist“, sagt Hannes Schwaderer
(Geschäftsführer der Intel GmbH und D21-Vorstand). Die Umfrage zeigt beispielsweise
auch, dass rund zwei Drittel der Befragten bereits per Breitband ins Internet gehen und wert
legen auf eine hochwertige Computer-Ausstattung. „Die Umfrage hat uns klare Wünsche der
Silver Surfer an die Nutzerfreundlichkeit, den Service und die Beratung für die Technik
genannt. Jetzt sind die Unternehmen gefordert. Wir finden, es ist Zeit, dass Unternehmen
Vorurteile abbauen und sich stärker mit dieser Zielgruppe auseinander setzen.“, so
Schwaderer.

Quelle: Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit
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Lipome: Harmlose Fettgeschwulste

Baierbrunn - 12.04.2006 (ots) - Sicht- und tastbare Fettgeschwulste - "Lipome" in der Fachsprache - können Betroffene heftig erschrecken. Die dicht unter der Haut liegenden Knoten rufen die Vorstellung von Krebsknoten hervor. Und doch sind sie harmlos, wenn auch lästig. "Lipome entarten so gut wie nie", beruhigt Professor Günther Sebastian, Hautarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Dresden im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Allerdings müssen Betroffene sich mit ihnen meist lebenslang arrangieren. Therapien gibt es nicht, und wird eine Fettgeschwulst einmal entfernt, weil sie zu sehr störte, entsteht oft an der gleichen Stelle ein neues Lipom. Die mal millimeterkleinen und mal bis zu faustdicken Knoten sind verschieblich, schmerzen nicht, wachsen sehr langsam und treten meist nicht allein auf: Nicht selten folgen Dutzende. Gut unterscheiden lassen sich Lipome von einem bösartigen Knoten der Haut, dem "Fibrosarkom": Dieser Tumor schmerzt, ist nicht verschiebbar und wächst schnell.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umsachu

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SoVD legt Chronik vor: Vom Reichsbund zum Sozialverband Deutschland

05.04.2006 - Dr. Heiner Geißler und SoVD-Präsident Adolf Bauer haben heute in Berlin die völlig neu konzipierte und überarbeitete Verbandschronik "Vom Reichsbund zum Sozialverband Deutschland" vorgestellt. Der erste, jetzt erschienene Band reicht von der Gründung des Verbandes 1917 bis zur Selbstauflösung des "Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegerhinterbliebenen" im Jahr 1933. Dabei wird die Geschichte des Reichsbundes vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse dargestellt.

Ausgangspunkt der Gründung war die große Not der Kriegsbeschädigten und Kriegswitwen nach dem ersten Weltkrieg. Die Kriegsopferversorgung war völlig unzureichend. Ziel des Verbandes war, erstmals eine reichsweit einheitliche Kriegsopferversorgung durchzusetzen. Dabei wurde der Kampf für die Verbesserung der Kriegsopferfürsorge als erster Schritt zu weiteren, umfassenden Sozialreformen gesehen. Eine wichtige Rolle spielten auch die Emanzipation der Frau und die Völkerverständigung. Völlig neu im wilhelminischen Obrigkeitsstaat war der Ansatz, dass die Kriegsopfer und Kriegswitwen ihre Interessen selbst vertraten. Die Selbstorganisation der Kriegsopfer am Ende des ersten Weltkrieges war die größte soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts.

Der Reichsbund war personell und ideell der Arbeiterbewegung verbunden. Viele der Gründerväter stammten aus den sozialdemokratischen Parteien und Gewerkschaften. Der Reichsbund war aber parteipolitisch neutral. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten geriet der Verband immer stärker unter Druck. Am 29. April 1933 beschloss der Bundesvorstand die Selbstauflösung des Reichsbundes, um der Überführung in den nationalsozialistischen Kriegsopferverband zuvorzukommen.

Der erste Band der Chronik ist 364 Seiten stark und enthält zahlreiche Dokumente und Fotografien. Der zweite Teil, der die Wiedergründung des Reichsbundes 1946 bis zur Vereinigung Deutschlands 1990 beleuchtet, wird Ende 2008 erscheinen. Der dritte Band wird die Zeit nach 1990 abdecken.

Bestellung: Teil I der Chronik kann bei der SoVD-Bundesgeschäftsstelle, Abt. Versand, Stralauer Str. 63, 10179 Berlin bestellt werden. Im Einzelversand beträgt der Preis sieben Euro (inklusive Porto).

Quelle: Sozialverband Deutschland e.V.
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Ehestreit verzögert Wundheilung

Hamburg - 22.03.2006 (ots) - Ein liebevoller Umgang in der Ehe wirkt sich auch auf die Gesundheit aus. Denn der durch einen Streit ausgelöste Stress verzögert die Wundheilung um mindestens einen Tag. Das hat jetzt eine Studie der amerikanischen Ohio State University ergeben, wie die Zeitschrift VITAL berichtet. Sind Feindseligkeiten an der Tagesordnung, heilen Wunden nur mit 60 Prozent des Tempos, das bei glücklichen Paaren gemessen wurde. Denn je spannungsgeladener eine Partnerschaft ist, desto mehr Interleukin-6 wird produziert. Zwar sind erhöhte Werte des Stoffes für den Heilungsprozess wichtig, eine zu große Menge beeinträchtigt ihn jedoch. Die Streit-Paare hatten in der Untersuchung allgemein einen zu niedrigen Interleukin-6-Wert, der jedoch durch den Streit übermäßig anstieg.

Quelle: VITAL

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Verboten: Mit Gipsarm ans Steuer - Gipsträger müssen mit etlichen Einschränkungen leben

Baierbrunn - 15.02.2006 (ots) - Wer einen gebrochenen Arm oder ein Bein eingegipst bekommen hat, darf kein Auto lenken, mahnt das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Vor allem in Gefahrensituationen kann ein Gipsverband den Fahrer so sehr behindern, dass er auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Auch ansonsten müssen Gipsträger sich manchen Beschränkungen unterwerfen: Sport ist kaum möglich. Die Muskeln um den gebrochenen Knochen dürfen sich nur wenig bewegen, damit die Bruchstelle sich nicht verschiebt. Einschränkungen auch beim Duschen: Es ist nur erlaubt, wenn der Gips sicher vor Feuchtigkeit geschützt werden kann. Ebenfalls unangenehm: Das oft lästige Jucken muss ertragen werden. Auf keinen Fall unter den Gips stochern und dort Verletzungen riskieren.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Koffein schützt die Leber -
Bei mehr als zwei Tassen Kaffee täglich weniger chronische Leberschäden

Baierbrunn (ots) - 08.02.2006 - Kaffee und Tee haben offenbar einen Schutzeffekt auf die Leber. Zumindest gilt das für Menschen, bei denen das Stoffwechselorgan besonders gefährdet ist, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". In einer amerikanischen Studie mit knapp 10.000 Personen, die 19 Jahre lang beobachtet wurden, kam heraus, dass für Gefährdete, wie Übergewichtige, Diabetiker und starke Trinker, das Risiko für chronische Leberschäden um die Hälfte sank, wenn sie mindestens zwei Tassen der koffeinhaltigen Getränke zu sich nahmen. Studienleiterin Dr. Constanze Ruhl warnt aber davor, diese Getränke nun als Ausgleich für Sünden gegen die Gesundheit benutzen zu wollen. "Die wichtigste Maßnahme bleibt, die Attacken auf die Leber zu beenden - zum Beispiel keinen Alkohol mehr zu trinken."

Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber

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Ran an den Winterspeck! - Gesunde Ernährung

08.02.2006 - Das Frühjahr kommt - und mit ihm der Wunsch, den Winterspeck los zu werden, den wir uns an gemütlichen Abenden mit gutem Essen und an den traditionellen Feiertagen auf die Rippen gefuttert haben. Beim Versuch, die überschüssigen Pfunde purzeln zu lassen, quälen sich Frauen und Männer oft mit wochenlangen Diäten mühsam ein paar Kilos herunter und haben sie dann nach kurzer Zeit wieder drauf.

Obststand
Quelle: photocase

Ganz ohne Magenknurren und Kalorienzählen rückt man den Fettpölsterchen mit natürlichen Schlankmachern wie Obst und Gemüse auf den Leib. Mit der Faustregel "5 Portionen Obst und Gemüse am Tag", wie es moderne Mediziner (www.machmit-5amtag.de) empfehlen, bekommt man genussvoll "sein Fett weg". Denn Obst und Gemüse enthalten wenig Kalorien und machen auf Grund der Ballaststoffe doch satt - das ist positiv für eine schlanke Figur.

Die reichlich vorhandene Flüssigkeit in saftigen Früchten sorgt außerdem für eine straffe Haut. Während viele Diäten schlapp und kraftlos machen, geben täglich fünf Portionen Obst und Gemüse die volle Power und versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Das Immunsystem wird wirksam gestärkt. Etwas Bewegung unterstützt den Kampf gegen die Kilos zusätzlich - es muss ja nicht gleich ein Marathon sein. Die Kampagne 5 am Tag wird unterstützt durch Fördermittel der Europäischen Union.

Quelle: djd

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Nicogel - der ultimative Zigarettenersatz

Cambridge, England (ots/PRNewswire) - 25.01.2006 - Jeder Raucher kennt das Gefühl der Verzweiflung, ganz besonders nach einem Langstreckenflug... Nach Stunden in einem Flugzeug müssen Raucher kilometerweit bis zum Gepäckband laufen, eine weitere Stunde auf ihr Gepäck warten und anschliessend an einem Massenexodus zum nächsten Ausgang teilnehmen, um sich eine Zigarette anzuzünden! Dank Nicogel müssen Raucher jedoch nie wieder dieses Gefühl der Verzweiflung erleben.

Nicogel ist im Vereinigten Königreich gerade am Markt eingeführt worden und darauf aus, die Zukunft für Raucher überall zu revolutionieren; die Anwendung stellt eine aussergewöhnliche und äusserst effektive Methode für all diejenigen dar, die an öffentlichen Orten, am Arbeitsplatz und an beliebten Treffpunkten wie z.B. Kinos, Bars und Restaurants nicht rauchen können. Erwiesenermassen ist Nicogel bei Menschen, die die Welt bereisen, sehr beliebt und macht ihre Reise damit angenehmer. Zusätzlich kann Nicogel als Hilfsmittel angewendet werden, um Rauchern dabei zu helfen, das Rauchen aufzugeben.

Das Produkt wurde als Aromatherapie-Gel entwickelt und enthält einen natürlichen Extrakt des Stamms der Tabakpflanze Nicotiana spp; somit stellt es eine sichere und bewährte Überbrückungsmethode für Raucher dar. Um Nicogel anzuwenden, brauchen Sie nur ein wenig Gel zu entnehmen und es wie bei Seife in die Handflächen einzureiben.

Nicogel ist in 50ml-Flaschen erhältlich und die Menge entspricht dem Nikotingehalt von 50 Zigaretten. Die Inhaltsstoffe wurden so vorbehandelt, dass der Nikotingehalt minimiert wird und die Zielmenge der Spuren der in der Familie der Nachtschattengewächse vorhandenen ähnelt.

Nicogel ist entweder über die Website www.nicogel.co.uk oder im gesamten Land in Einzelhandelsgeschäften wie Tesco, Superdrug, Wilkinson und Morrison erhältlich - bald auch in ganz Europa. Der Preis beträgt GBP 9,99 oder EUR 15.

Quelle: Nicogel LTD

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Abspecken: Das Herz als Tacho -
Unter einem Pulsschlag von 100 schmilzt das Fett nicht

Baierbrunn (ots) - 18.01.2006 - Wer sportlich Abspecken will, sollte sein Herz als Tacho nutzen. Unter 100 Schlägen pro Minute greift der Körper die Fettdepots nicht an, um 120 aber mit großer Sicherheit - und das auch bei älteren Menschen, sagt Dr. Ulrich Reuter, Sportmediziner am Uniklinikum Carl Gustav Carus in Dresden im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Im Pulsbereich um 120 "ist der Effekt auf das Gewicht am größten, weil der Körper dann die Fettdepots zur Energiegewinnung heranzieht", begründet Reuter seine Empfehlung. Zum Abspecken sollte man den Puls möglichst nicht höher treiben, weil dann Kohlenhydrate verbraucht werden und weniger Fett. Wer ein entsprechendes Training beginnen will, sollte sich auf jeden Fall vorher ärztlich untersuchen lassen.

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Neue Kinderkrankheiten mit sozialen Ursachen - Mehr Sprach- und Sprechstörungen als Masern, Mumps und Röteln

Baierbrunn (ots) - 11.01.2006 - Nicht mehr Infektionen wie Röteln, Masern, Mumps und Windpocken bestimmen das Bild in den Kinderarztpraxen sondern Sprach- und Sprechstörungen, sagt die Münchener Kinderärztin Dr. Gundula Reinhardt im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Den Grund sieht Reinhardt im sozialen Umfeld der Kinder: "Zu Hause wird nicht mehr so viel miteinander geredet wie früher; stattdessen werden die Kinder vor den Fernseher oder an den Computer gesetzt." Untersuchungen zeigten aber, dass das gesprochene Wort die Sprachentwicklung wesentlich beeinflusst. Dr. Reinhardt: "Dafür genügt es schon, dem Kind regelmäßig etwas vorzulesen."

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Sozialmediziner der Universität Leipzig analysieren den Alltag von Familien mit behinderten Mitgliedern

28.12 2005 - Dass der Alltag mit behinderten Kindern unendlich mehr Hürden aufweist als der mit nichtbehinderten, bestreitet weder die öffentliche Meinung noch die Wissenschaft. Doch sobald es gilt, genaue Aussagen zu treffen, Aussagen die auch die Basis für Entscheidungen bilden können, lag bislang nur begrenztes Material vor. Ein solides Fakten-Fundament zu legen, sind die Mitarbeiter der Ständigen Abteilung Sozialmedizin der Universität Leipzig angetreten. Kürzlich begannen sie zudem mit einer Studie über behinderte Mütter.

Studie: "Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen"

Junger Mann im Rollstuhl
Bild: Universtität Leipzig

Der erste Schritt bei der Zusammenstellung aussagekräftigen Materials war die im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie "Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlicher in Sachsen", die als eine Untersuchung im Auftrag der Stadt Leipzig begann und später ausgeweitet wurde zu einer Forschung im Auftrag des Staatsministeriums für Soziales. "Wir haben 2427 behinderte und - zum Vergleich - nichtbehinderte Kinder gebeten, uns mittels Fragebögen ihre Erfahrungen und Probleme, Gefühle und Wünsche mitzuteilen", erläutert die Medizinsoziologin Dr. Marion Michel das Herangehen ihres Teams. "Hinzu kamen noch über 800 Familien die wir auf dem gleichen Wege befragten und 374 Familien, die uns zu vertiefenden Interviews zur Verfügung standen. Wir können also davon ausgehen, dass die Befragungsergebnisse repräsentativ und nicht nur für Sachsen von Interesse sind"

Die Leipziger Wissenschaftler haben reichlich statistisches Material zusammengetragen, denn bisherige Studien widmeten sich in der Regel immer nur einer Art der Behinderung. Ihr Ziel war jedoch der komplexe Überblick und der dadurch mögliche Vergleich. Die Fragebögen waren für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche gleich, für einige Gruppen jedoch sprachlich vereinfacht (gehörlose und lernbehinderte Schüler) und bezogen sehr viele Aspekte ein. "Wir fragten unter anderem nach der Familienstrukturen, nach der sozialen Situation, also beispielsweise Einkommens- und Wohnverhältnissen, nach der Behinderung des Kindes, nach der Unterstützung der Familien durch Behörden, Gesundheitseinrichtungen oder Selbsthilfegruppen; wir fragten nach den sozialen Netzen der Betroffene, nach Freundeskreis, Freizeitaktivitäten, Ferien, nach der Partnerschaft der Eltern. Wichtig waren auch Schule und Ausbildung sowie die Möglichkeiten und Grenzen selbstbestimmten Lebens", so Dr. Michel.

Familien mit behinderten Kindern finanziell schlechter gestellt

Aus diesem komplexen Überblick ergaben sich erstmals zahlreiche Vergleiche zwischen den Behinderungen zulassende Aussagen zum Alltag der Betroffenen. So ist es eindeutig: Familien mit behinderten Kindern sind - trotzt steuerlicher Entlastungen und Sozialleistungen - finanziell schlechter gestellt. Das liegt zum einen daran, dass es die Eltern besonders schwer haben, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Für Fortbildung, das flexible Reagieren auf veränderte Anforderung, die Nutzung neuer Chancen bleibt in der Regel wenig Spielraum. Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder setzen engere Grenzen. Manchmal schlägt den Vätern und vor allem den Müttern schon im Arbeitsamt das Unverständnis darüber entgegen, dass sie auch außerhalb der Familie eine Aufgabe suchen. Gleichzeitig liegen die Ausgaben für den Alltag über denen anderer Familien. Das beginnt schon bei den höheren Müllkosten, wenn größere Mengen Zellstoffwindeln entsorgt werden müssen, reicht über häufigere Fahrtkosten bis hin zur schnelleren Abnutzung von Kleidung und Einrichtungsgegenständen.

"Erschreckend war für uns auch, dass die Familien oftmals unzureichend informiert waren über Behinderung des Kindes, über mögliche Therapien, über Entwicklungsprognosen und selbst über die ihnen zustehende Unterstützung. Sehr häufig hörten wir, dass durch Ämter und Behörden, aber auch von Ärzten nur die Auskünfte erteilt werden, die konkret erfragt werden. Aber die richtigen Fragen fallen oft schwer, besonders in Extremsituationen, bei Diagnosestellung oder Verschlechterung der Situation ", begründet Dr. Michel ihre Forderung nach mehr Dialog und kompetenteren Auskünften.

Probleme belasten stärker als erwartet

So wie die Analyse belegte, dass einige Probleme die Familien wesentlich stärker als erwartet belasten, konnten auch Befürchtungen entkräftet werden. Beispielsweise sind die Partnerschaften von Eltern mit behinderten Kindern nicht mehr oder weniger stabil als im Durchschnitt des Landes, wobei hier Unterschiede bei einzelnen Behinderungsarten deutlich werden.

Aus dieser inzwischen abgeschlossenen Studie entwickelten sich weitere Aufgaben, mit denen die Mitarbeiter der Ständigen Abteilung Sozialmedizin der Universität Leipzig zurzeit beschäftigt sind. " In Deutschland wächst der Anteil von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen große Probleme haben, komplizierte Texte zu lesen und zu verstehen", erläutert Dr. Michel. Deshalb möchte sie ihre Abteilung auch als Kompetenzzentrum für leichte Sprache profilieren. "Neben Menschen mit Lernbehinderungen fällt es auch Gehörlosen und Mitbürger mit anderen Muttersprachen nicht leicht. Aber die Welt ist nun mal voller Texte - von den üblichen Beschriftungen bis zu komplizierten Gebrauchsanweisungen und amtlichen Formularen. Also sind wir derzeit dabei, Informationsmaterialien in einfache Sprache zu übersetzen. Begonnen haben wir übrigens mit unserer Studie 'Lebenswelten behinderter Kinder und Jugendlichen in Sachsen'. Sie erschien nicht nur in der zweihundertseitigen Fassung sondern auch als dünnes Heft mit großen Buchstaben, einfachen Worten und kurzen Sätzen. Vermutlich ist das die erste wissenschaftliche Studie, die auch in dieser Form existiert. Inzwischen haben wir noch einen Ratgeber zum Umzug und einen zum Nicht-Rauchen entwickelt. Unser nächstes Projekt widmet sich Teenager-Schwangerschaften."

Die Studie zu behinderten Kindern und Jugendlichen war zudem Anstoß für weitere Untersuchungen, die sich der medizinischen Versorgung von Menschen mit Hörschädigungen und der zahnmedizinischen Versorgung von Lernförderschülern widmen und das Bild weiter abrunden. Der nächste, kürzlich begonnene Abschnitt zur Analyse von Familien mit behinderten Mitgliedern wird eine Untersuchung zum Alltag behinderter Mütter sein.

Quelle: Dr. Bärbel Adams / Universität Leipzig

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Gesichtsknochen schrumpfen beim Älterwerden - Frauen früher betroffen als Männer

Baierbrunn - 28.12.2005 (ots) - Die Gesichtsknochen verlieren im Alterungsprozess an Volumen. Diese Veränderungen tragen neben der Abnahme der Hautgeschmeidigkeit dazu bei, dass sich die Gesichtszüge verändern.

Portrait einer älteren Dame
Bild: Photocase

Wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet, haben die amerikanischen Chirurgen Robert Shaw und David Kahn von der Stanford Universität festgestellt, dass der Rückgang der Knochenmasse Stirnbein, Oberkiefer und Teile des Nasenbeins betrifft. Bei Frauen setzt er schon im Alter zwischen 25 und 45 Jahren ein, bei Männern erst ab 45 bis 65 Jahren.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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DGE zertifiziert Praxen und Kliniken - mehr Qualität für Patienten mit hormonellen Erkankungen

21.12.2005 - Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vergibt zukünftig Qualitätszertifikate an Praxen und Kliniken, die Patienten mit endokrinologischen Erkrankungen versorgen. Die DGE will so die Versorgung dieser Patienten verbessern. Sie fördert dadurch aber auch einheitlichere Qualitätsstandards und ermöglicht den Vergleich der Institutionen miteinander. Das Zertifikat zeichnet ambulante und stationäre Einrichtungen aus, die ein bestimmtes endokrinologisches Niveau nachweisen können.

Klinikflur
Bild: Photocase

Die Standards für Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der jeweiligen Behandlung entwickelt die "Kommission Fortbildung, Weiterbildung und Akkreditierung der DGE". Sie arbeitet dabei eng mit den neun Sektionen der DGE zusammen. Dies ermöglicht, für alle endokrinologischen Bereiche Vorgaben auf hohem fachlichen Niveau zu erarbeiten. Der Vorsitzende der Kommission, Professor Dr. med. Johannes Hensen, Hannover, erläutert den aktuellen Stand des Projektes: "Bislang ist eine Anerkennung nur für Fachärzte der Inneren Medizin mit der Schwerpunktsbezeichnung Endokrinologie erarbeitet". In einem weiteren Schritt würden Qualitätsvorgaben für pädiatrische und gynäkologische Endokrinologie geschaffen, so der Chefarzt der Medizinischen Klinik am Klinikum Hannover Nordstadt.

Die Kommission führt auch die Anerkennungsverfahren in Zusammenarbeit mit der EndoScience GmbH, München, durch. Kliniken, Polikliniken und Arztpraxen können die Basisanerkennung für die Versorgung von Patienten mit endokrinologischen Erkrankungen erwerben. Vernetzte Einrichtungen, die Patienten den geforderten Standards entsprechend umfassend interdisziplinär betreuen und zudem ein Qualitätsmanagement betreiben, können zu einem späteren Zeitpunkt die erweiterte Anerkennung: "Endokrinologisches Zentrum mit Qualitätsmanagement - DGE-akkreditiert" erhalten. Über die Anerkennung entscheidet die Kommission anhand der vom Bewerber eingereichten Unterlagen. Das Zertifikat gilt drei Jahre. Um die Anerkennung zu verlängern, ist ein neuer Antrag notwendig.

Vorwiegend diagnostisch und operativ tätige Ärzte können die Anerkennung nur erwerben, wenn sie in einem endokrinologischen Zentrum eingebunden sind. Die DGE zertifiziert keine Einrichtungen, die in erster Linie so genannte Wellness- oder Anti-Agingbehandlungen anbieten. Antragssteller müssen seit mindestens drei Jahren Mitglied der Fachgesellschaft sein. Die DGE veröffentlicht von ihr zertifizierte Einrichtungen in ihrem Mitteilungsblatt - den Endokrinologie-Informationen - und elektronisch auf ihrer Homepage.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
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Nächtliche Atemaussetzer beeinflussen Blutfette

21.12.2005 - Nächtliche Atemaussetzer beeinflussen nicht nur Leistungsfähigkeit, Blutdruck und Herzrhythmus. Bochumer Mediziner haben ermittelt, dass bei den Betroffenen auch der Spiegel des "guten" Cholesterins reduziert ist. Durch die Behandlung der Schlafapnoe normalisieren sich die Blutfettwerte jedoch wieder, berichten die Forscher im "European Respiratory Journal".

Mann schläft
Bild: Photocase

"Von besonderer Bedeutung ist, dass diese Verbindung unabhängig von Fettleibigkeit ist, einem bei solchen Patienten häufigen Faktor", betont Jan Börgel vom St.-Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum. Der Kardiologe und seine Kollegen hatten im Rahmen ihrer Studie 470 Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe untersucht. Dabei kommt es im Schlaf immer wieder zu einem Verschluss der Atemwege, indem der weiche Gaumen erschlafft.

Mit der Häufigkeit dieser Atemstillstände variierten auch die Blutfettwerte, fanden die Mediziner: Bei Patienten mit 11 bis 21 Atemstillständen pro Stunde lag die durchschnittliche Konzentration des HDL-Cholesterins im Blut bei 50 Milligramm pro Deziliter, bei jenen mit 42 bis 102 Apnoephasen pro Stunde waren es 40 Milligramm pro Deziliter. Dieser Zusammenhang war unabhängig von weiteren Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Leibesfülle.

Der Spiegel des HDL-Cholesterins normalisierte sich wieder, wenn das nächtliche Erschlaffen der Atemwege durch eine Überdruckbeatmung verhindert wurde. Bei 127 derart behandelten Patienten stiegen die Werte binnen sechs Monaten von durchschnittlich 47 auf 50 Milligramm pro Deziliter. Entgegengesetzte Tendenzen beobachteten Börgel und Kollegen für Triglyzerid- und LDL-Cholesterinspiegel. Eine mögliche Ursache sehen die Mediziner in einer veränderten Aktivität des autonomen Nervensystems. Denkbar sei aber auch, dass die behandelten Patienten tagsüber weniger schlapp und damit körperlich aktiver seien.


Forschung: Jan Börgel und Andreas Mügge, Medizinische Klinik II, Kardiologie und Angiologie, St.-Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum; und andere

Veröffentlichung European Respiratory Journal, Vol. 27(1), Januar 2006

Quelle: Scienceticker

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Weihnachten, die stressigste Zeit des Jahres - für die Zähne

Berlin (ots) -14.12.2005 - Gerüche von Zimt und Marzipan liegen in der Luft und der Appetit auf Lebkuchen, Stollen und Glühwein wächst. Was wäre die Adventszeit ohne Süßigkeiten? Doch was der Seele gut tut, ist leider schlecht für die Zähne!

Comiczeichnung - Rentier putzt die Zähne
Quelle: obs/One Drop Only GmbH

Weihnachtszeit ist Naschsaison. Seit Beginn der Adventszeit trinken wir Glühwein, Plätzchen werden gebacken und Christollen gibt es sowieso schon seit Oktober zu kaufen. Pfundweise schütten wir Zucker in den Teig von Vanillekipferln und Lebkuchen, süßen den Weihnachtstee mit Kandis und verspeisen Schokonikoläuse. Doch wer viel Süßes nascht, sollte verstärkt an seine Zähne denken. Denn Glühwein und süße Weihnachtsspeisen lassen den pH-Wert im Mund sinken, verursachen Säureattacken auf Zähne und Zahnfleisch. Schlechter Atem, Zahn- und Zahnfleischprobleme können die Folge sein. Nicht zufällig haben Zahnärzte nach Weihnachten immer alle Hände voll zu tun.

Deshalb sollte in der Weihnachtszeit die Mundhygiene noch gewissenhafter betrieben werden als sonst, und das heißt nicht nur, die Zähne am besten eine halbe Stunde nach jeder Nascherei zu putzen. Auch Zahnzwischenräume und Zunge sollten mindestens zweimal täglich gereinigt werden. Letztere am besten mit einem Zungenreiniger, bestehend aus Bürste und Schaber (z. B. von One Drop Only). Nur so können Bakterienbeläge, die für schlechten Atem und Zahnbelag verantwortlich sind, vom Zungenrücken entfernt werden. Nach dem Genuss von Glühwein und Co. helfen unterwegs auch Pastillen oder Mundsprays mit Minzaroma und Natriumhydrogencarbonat gegen Mundgeruch und aggressive Säuren. Abends sollte die Mundhöhle mit Mundwasser gespült werden. Dies gibt zusätzlichen Schutz.

Wenn Sie im neuen Jahr also nicht auf direktem Weg zum Zahnarzt gehen möchten, schenken Sie der Zahn- und Mundpflege in Zukunft einfach mehr Beachtung.

Quelle: presseportal

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Fehlzeiten-Report 2005 erschienen -
Angst um den Arbeitsplatz gefährdet die Gesundheit

07.12.2005 - Wenn Stellen abgebaut werden, hat das nicht nur Konsequenzen für die von Entlassungen betroffenen Mitarbeiter. Personalabbau bringt häufig auch für die im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter Mehrbelastungen mit sich und kann zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Belegschaft führen. Daraus können sich Beeinträchtigungen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten ergeben. Vor allem psychische Beschwerden und Erkrankungen werden durch Ängste vor Arbeitsplatzverlust begünstigt. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Fehlzeiten-Report mit dem Schwerpunktthema Arbeitsplatzunsicherheit und Gesundheit . Der Report wird vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld herausgegeben und erscheint im wissenschaftlichen Springer-Verlag.

Arbeitsplatzunsicherheit kann Mitarbeiter krank machen, so das Fazit einer repräsentativen Befragung des WIdO, deren Ergebnisse im aktuellen Fehlzeiten-Report vorgestellt werden. Bei fast der Hälfte der 2000 befragten Arbeitnehmer wurden in den jeweiligen Betrieben im letzten Jahr Stellen abgebaut. Bei Arbeitnehmern, in deren Betrieb Stellenkürzungen vorgenommen wurden, ist die Angst, auch den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, besonders groß. Bei Krankmeldungen werden verstärkt berufliche Nachteile befürchtet. Hinzu kommt, dass bei Betrieben mit Personalabbau die Arbeitsbelastung häufig als höher beschrieben wird. Arbeitnehmer aus solchen Unternehmen geben an, vermehrt unter arbeitsbedingten Krankheiten und Beschwerden zu leiden. Sie klagen u.a. überdurchschnittlich häufig über Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Schlafstörungen.

"Die Ergebnisse der Befragung werden durch andere Forschungsergebnisse bestätigt", so Christian Vetter, Mitherausgeber des jährlich erscheinenden Fehlzeiten-Reports. Zahlreiche Studien hätten gezeigt, dass Arbeitsplatzunsicherheit gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen könne. Dies gelte insbesondere für psychische Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen. Es gebe aber auch Belege für einen negativen Einfluss auf die körperliche Gesundheit.

Personalabbau und Arbeitsplatzunsicherheit hätten jedoch nicht nur einen Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten, so Mitherausgeber Bernhard Badura, Gesundheitswissenschaftler an der Universität Bielefeld. Sie könnte sich auch ungünstig auf die Arbeitseinstellung und das Arbeitsverhalten auswirken. Daher müsse bei Personalentscheidungen stärker berücksichtigt werden, welche gesundheitlichen und motivationalen Effekte bei den verbleibenden Mitarbeitern ausgelöst werden und wie sich dies längerfristig auf das Betriebsklima und die Innovationskraft des Unternehmens auswirke.

Im Fehlzeiten-Report 2005 werden aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Personalabbau und Arbeitsplatzunsicherheit auf die Gesundheit , das Wohlbefinden und die Produktivität der Beschäftigten vorgestellt. Aus den Befunden werden Strategien und Maßnahmen im Betrieb abgeleitet, die dazu beitragen können, negative Folgen für die Mitarbeiter und die Unternehmen zu reduzieren. Erfolgversprechende Konzepte der Arbeitsmarkintegration und Gesundheitsförderung für instabil Beschäftigte und von Arbeitslosigkeit Betroffene werden aufgezeigt.

Neben den Beiträgen zum Schwerpunktthema enthält der Fehlzeiten-Report einen umfangreichen Teil mit Daten und Analysen zur aktuellen Krankenstandsentwicklung in Deutschland. Der Trend zu niedrigen Krankenständen hat sich weiter fortgesetzt. Bei den fast 10 Millionen AOK-Mitgliedern ging der Krankenstand auch im Jahr 2004 deutlich zurück und erreichte mit 4,5% den niedrigsten Wert seit mehr als 10 Jahren. Bei insgesamt sinkenden Krankenständen nehmen aber die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen zu. Allein im Jahr 2004 stieg die Anzahl der dadurch bedingten Ausfalltage um 10%. Niedrige Krankenstände seien Ergebnis erfolgreichen Gesundheitsmanagements und des Wandels der Arbeitswelt, aber auch darauf zurückzuführen, dass Krankmeldungen aus Angst vor Arbeitsplatzverlust vermieden würden, so Henner Schellschmidt, einer der Herausgeber des Fehlzeiten-Reports. Die Anwesenheit erkrankter Mitarbeiter am Arbeitsplatz sei aber nicht nur unter gesundheitlichen Aspekten problematisch: Es gebe bereits Untersuchungen zum Phänomen des "Präsentismus" (Gegenteil von Absentismus), die zeigen, dass Mitarbeiter, die trotz Krankheit zur Arbeit gehen, Produktivitätsverluste verursachen können.

B. Badura/H. Schellschmidt/C.Vetter (Hrsg.) Fehlzeiten-Report 2005
Arbeitsplatzunsicherheit und Gesundheit Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, November 2005, Springer-Verlag, Euro 29,95; sFr 46,50,-. Mehr Infos im Internet: http://wido.de/fzr_2005.html

Quelle: AOK Bundesverband

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Keine Kontaktlinsen bei Schnupfen - Erkältungserreger gedeihen unter den Haftschalen

Baierbrunn (ots) - 30.11.2005 - Kontaktlinsenträger sollen bei Schnupfen zur herkömmlichen Brille wechseln, rät das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Der Grund: Über die Tränenkanälchen, die von den inneren Augenwinkeln zu den Nasenhöhlen führen, können Schnupfenerreger auf die Augen gelangen. Die auf einem Tränenfilm schwimmenden Kontaktlinsen erleichtern ihnen die Vermehrung, so dass Bindehaut- und Hornhautentzündungen die Folgen sein können.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Verdauungslügen aufgeklärt

Eschborn (ots) - 30.11.2005 - Schnaps fördert nach einer üppigen Mahlzeit nicht die Verdauung. Hochprozentiges reizt vielmehr die Magenschleimhaut, belastet Darm und Leber und behindert die Verstoffwechslung der Nahrung, klärt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrem Heft vom 1. Dezember den Irrtum über die Magen-Darm-Wirkung von Alkohol auf. Viele der vermeintlichen Verdauungshelfer enthalten zwar Kräuterauszüge, die die Produktion der Verdauungssäfte anregen, den selben Effekt ohne die negativen Alkoholwirkungen erreicht man aber auch mit Tees aus der Apotheke, die beispielsweise Kümmel, Fenchel, Löwenzahn, Gelbwurz oder Pfefferminze enthalten.

Tee

Wer sich um seine Stuhlfrequenz sorgt, dem sei gesagt: Alles zwischen mehrmals täglich und alle drei bis vier Tage gilt als völlig normal und hängt in der Regel von der Veranlagung ab. Es gibt keine Regel, nach der man täglich Stuhlgang haben muss. Sollte es mit der Verdauung aber gar nicht klappen, kann ein Abführmittel aus der Apotheke den Darm wieder in Schwung bringen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind diese Mittel gut verträglich.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Regelmäßige Pausen steigern die Leistungsfähigkeit

Kaffeetasse und Pinsel
Bild: Photocase

Hamburg (ots) - 16.11.2005 - Wer bei der Arbeit alle 90 Minuten eine Pause von fünf bis zehn Minuten einlegt, steigert seine Leistungsfähigkeit. Denn regelmäßige Erholungsphasen sorgen für ein Plus an Energie, machen fröhlicher und schützen zugleich die Gesundheit. Das haben zahlreiche Studien in der Schweiz, Österreich, Skandinavien und den USA ergeben, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Wer hingegen auf die Pausen verzichtet, schadet seiner Gesundheit und verliert an Leistungsfähigkeit.

Der Körper signalisiere, wann er Erholung benötige, und auf diese Signale sollte man hören, betont Max Moser, Professor für Systemphysiologie an der österreichischen Universität Graz. Wer zu oft im aktiven, angespannten Zustand bleibe, dessen Organismus verliere die Fähigkeit zum Abschalten. "Wir laufen ständig auf Hochtouren - selbst nachts und dann, wenn wir eigentlich freihaben und uns entspannen könnten", sagt der Wissenschaftler. "Das Gefüge der inneren Rhythmen zerfällt. Zunächst treten vegetative Störungen auf. Man fühlt sich müde, abgeschlagen, leidet unter Schlafstörungen, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen." In der Folge würden oftmals Krankheiten ausbrechen, die wesentlich schlechter heilten.

Das Gefühl für den eigenen Rhythmus kann jeder wiedergewinnen. Beispielsweise dadurch, dass man die Jahreszeiten bewusst erlebt, die Wochenenden von beruflichen Verpflichtungen frei hält, wandert oder Gartenarbeit macht. Im Alltag kann man beispielsweise Handy oder Wecker auf eine Signalzeit von 90 Minuten stellen und sich so an die fällige Pause erinnern. Zur Beruhigung des Herzens empfehlen die Experten zudem ein zehnmaliges bewusstes Ein- und Ausatmen. Wer ganz aus dem Rhythmus gekommen ist, sollte eine längere Pausen einlegen. "Mindestens zwei Wochen Urlaub und völliges Nichtstun können da schon helfen", sagt Moser. Auf Kurztrips und durchorganisierte Reisen sollte man hingegen verzichten, da viele Reize den Organismus noch mehr überfordern.

Quelle: VITAL

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Gehirnregionen für Schönheit gefunden

26.10.2005 - Schönheit liegt nicht allein im Auge des Betrachters: Leipziger Forscher haben ein Netzwerk von Hirnregionen identifiziert, das Gesehenes als ästhetisch ansprechend oder nicht beurteilt. Ihre Resultate präsentieren sie im Fachblatt "Neuroimage".


Bild: Photocase

"Unsere Untersuchung verdeutlicht auch, vereinfacht gesagt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten", erläutert Thomas Jacobsen von der Universität Leipzig. Zudem belegten die Resultate, dass Symmetrie und Komplexität eines Musters Einfluss auf dessen ästhetischen Reiz haben.

Der Psychologe und seine Kolleginnen und Kollegen zeigten 15 Probanden jeweils 200 Schwarzweiß-Muster - bestehend aus unterschiedlichen Anordnungen kleiner Rechtecke und Dreiecke in einem großen Kreis, der wiederum in ein Karo eingebettet war. Die Teilnehmer sollten diese Muster mal hinsichtlich ihrer Schönheit, mal hinsichtlich ihrer Symmetrie beurteilen. Welche Gehirnregionen sie dabei aktivierten, verfolgten die Forscher mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie.

Im Schnitt entschieden die Teilnehmer binnen 1,3 Sekunden, ob ein Muster schön war oder nicht. Dabei aktivierten sie eine Reihe von Regionen in Stirn-, Scheitel- und Schläfenlappen des Großhirns, die bei der Beurteilung der Symmetrie nicht aktiv wurden. Nun gehe es darum, die Funktion dieser Areale bei der ästhetischen Beurteilung zu ergründen, so Jacobsen. In einem weiteren Projekt will die Gruppe auch die Reaktion des Hirns auf Musik untersuchen.


Forschung: Thomas Jacobsen und Lea Höfel, BioCog, Institut für Psychologie I, Universität Leipzig; Ricarda I. Schubotz und D. Yves v. Cramon, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig

Vorab-Veröffentlichung Neuroimage, DOI 10.1016/j.neuroimage.2005.07.010


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Experte kritisiert Panikmache bei Geflügelpest
"Vogelgrippe" ist ein veterinär-medizinisches Problem

Wien - 19.10.2005 - Neue Aspekte über die Geflügelpest gibt es nach Ansicht des Virologen Franz Xaver Heinz vom AKH-Wien http://www.akh-vie.ac.at nicht. Der Experte kritisiert im pressetext-Interview die Panikmache zum Thema. Eine Übertragung der Geflügelpest auf den Menschen sei eine äußerst seltene Erscheinung. Angesichts der bisher 60 Todesfälle ergebe sich der Umstand einer minimalen Relevanz, so der Wissenschaftler.


Bild: Photocase

"Ein Krankheitsüberträger wie das Geflügelpest-Virus ist in erster Linie ein großes Problem für die Tierzucht", so Heinz gegenüber pressetext. Es komme sehr selten vor, dass eine Tiererkrankung sich genetisch so verändere, dass sie auch für den Menschen gefährlich werden könne. Die theoretische Möglichkeit bestehe aber schon, räumt Heinz ein. "Da dann eine Immunsierung fehlt, kann dies zu einer Pandemie führen", so der Experte, der sich allerdings scharf gegen den Terminus "Vogelgrippe" wehrt.

Die Spanische Grippe hat Anfang des 20. Jahrhunderts 40 Mio. Todesopfer gefordert - das seien mehr als im Ersten Weltkrieg gestorben sind. "Jährlich sterben in Österreich zwischen 2.000 und 4.000 Menschen an Influenza", erklärt der Virologe. Die Angst, dass ein neues Human-Influenza-Virus auftritt, das zu einer Pandemie führen könnte, bleibe bestehen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int warnte vor einen Ansturm auf das Influenza-Medikament Tamiflu: Das Medikament könne lediglich Symptome einer Influenza mildern und eigne sich nicht als präventives Arzneimittel. Die WHO-Anregungen sind aber offenbar ungehört geblieben, wie BBC gestern, Dienstag, berichtete. Das Arzneimittel sei in vielen Apotheken ausverkauft, es werde zu weiteren Lieferengpässen kommen. In mindestens 25 Ländern sind bereits größere Vorräte des Medikaments angelegt worden.

Indes ist ein weiterer Streit um das Medikament entbrannt. Ursprünglich war das Arzneimittel nämlich vom US-Biotech-Unternehmen Gilead entwickelt worden. Seit 1996 kümmert sich der Schweizer Arzneimittelkonzern Roche um die Produktion und Vermarktung. Im Juni 2005 kündigte Gilead allerdings den Vertrag mit Roche mit der Begründung, dass Roche Tamiflu nicht gut genug vermarktet habe und daher weniger Lizenzgebührzahlungen an Gilead erfolgt sind. Im ersten Halbjahr 2005 hat sich der Tamiflu Umsatz auf 373 Mio. Euro fast verfünffacht. Roche rechnet nun mit einer weiteren Steigerung um mehr als 190 Mio. oder sogar noch mehr in der zweiten Jahreshälfte, berichtet der Börsendienst http://boerse.ard.de . Gilead erwartet einen jahrelangen Rechtsstreit.


Quelle: pressetext.austria

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Zum Auftakt der Fachmesse REHACARE: Verleihung des "Innovationspreises für Menschen mit Behinderung 2005"

12.10.2005 - Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die Stiftung MyHandicap.com haben gemeinsam den "Innovationspreis für Menschen mit Behinderung 2005" verliehen. Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Preises ist die Firma Alber aus Albstadt-Tailfingen, die für ihren neuartigen Rollstuhlantrieb e-motion ausgezeichnet wurde. Der Preis wurde am Vorabend der Fachmesse REHACARE in Düsseldorf zum ersten Mal vergeben. Er zeichnet Entwicklungen und technische Neuheiten aus, die Menschen, die an multipler Sklerose oder an einer neurodegenerativen Erkrankung leiden den Alltag besonders erleichtern. Mit ihrem Förderbereich Neurowissenschaften ist die Hertie-Stiftung der größte private Förderer der Hirnforschung in Deutschland. Die Stiftung MyHandicap.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern und zu ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Reintegration beizutragen. Zeitgleich mit der Preisverleihung startet die Stiftung ihr Informationsportal in Deutschland. Die Website MyHandicap.com will zur zentralen Anlaufstelle im Netz für behinderte Menschen, Angehörige und Fachpersonal werden und umfassende Informationen bieten, die sowohl die Bewältigung des Alltags erleichtern, als auch neue Perspektiven eröffnen. Neben zahlreichen Rubriken wie beispielsweise Freizeit & Sport, Bildung & Beruf oder Bauen & Wohnen, steht den Besuchern von www.MyHandicap.com eine umfangreiche Datenbank für Dienstleistungen zur Verfügung. Ergänzt wird das umfassende Informationsangebot durch die Lebensgeschichten von prominenten Betroffenen. Das Portal soll durch die Beiträge und Informationen der Betroffenen laufend erweitert werden.

Quelle: MyHandicap.com

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Auch ohne Gallenblase lebt es sich gut -
Keine der Alternative zur Operation befriedigt

Baierbrunn (ots) - 21.09.2005 - Wer unter Gallensteinen leidet, dem bringt auch heute noch die Entfernung der Gallenblase in einer Operation die beste Hilfe. Alternativen wie Steinzertrümmerung durch Stoßwellen oder medikamentöse Auflösung sind langfristig zu oft erfolglos, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Die Stoßwellentherapie zerstört die Ablagerungen zwar erfolgreich.

Bei weit mehr als der Hälfte der Patienten bilden sich aber neue Steine, begründet Dr. Michael Neubrand, Chefarzt am Krankenhaus Maria Stern in Remagen diese Einschätzung. Auflösen mit Medikamenten sei allenfalls in Ausnahmefällen einen Versuch wert. Die Entfernung der Gallenblase geschieht heute in über 90 Prozent der Fälle in „Schlüsselloch-Technik“, bei der nur kleine Schnitte nötig sind. An das Leben ohne Gallenblase gewöhnt sich der Körper in aller Regel problemlos.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Tägliches "Gehirnjogging" hält geistig fit

Hamburg (ots) - 21.09.2005 - Wer sein Gehirn regelmäßig trainiert, der bleibt bis ins hohe Alter geistig fit. "Mindestens einmal am Tag brauchen wir ein Gehirnjogging von etwa zehn Minuten", betont Peter Sturm von der Gesellschaft für Gehirntraining im Interview mit der Zeitschrift VITAL. Dazu kann man beispielsweise Kreuzworträtsel oder einfache Gedächtnisübungen nutzen. Das wirke wie ein Aufwärmtraining und bringe den Kopf in maximale Leistungsbereitschaft. Denn im Alltag befinde sich das Gehirn meist im "Energiespar-Modus", betont Sturm.

Zwar lernen Menschen am besten, wenn sie Aufgaben mit Begeisterung und Leidenschaft erledigen. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Gehirntraining immer Spaß machen muss. Auch wer mühsam über Umwege und Irrtümer zum Ergebnis kommt, erhält vom gehirneigenen "Belohnungssystem" das Gefühl tiefer Befriedigung.

Wer sein Gehirn leistungsfähig machen will, der sollte einige Regeln beachten. Äußerst schädlich ist beispielsweise Rauchen, denn dadurch wird die Hirnchemie verändert. Die Gedächtnisleistung nimmt bei Rauchern im Alter schneller ab als bei Nichtrauchern. Alkohol wirkt in Maßen anregend, bei jedem Rausch sterben jedoch Millionen von Gehirnzellen ab. Düfte wirken sich unmittelbar auf das Stimmungszentrum im Gehirn aus, besonders Lavendel und Zitrone erleichtern das Lernen. Auch ein Spaziergang in der Sonne steigert die Leistungsbereitschaft, denn dabei werden stimmungsaufhellende Botenstoffe ausgeschüttet, die so genannten Betaendorphine.

Quelle: VITAL

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Internetportal für Pflegefragen online

14.09.2004 - Bundesministerium und KDA stellen Ratgeber für Pflegebedürftige und Angehörige vor Tipps um das Thema "Hilfe und Pflege im Alter zu Hause" bietet ab heute ein Internet-Ratgeber, den das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt hat.

Unter www.hilfe-und-pflege-im-alter.de können sich Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf und ihre Angehörigen beispielsweise über die Leistungen und die Kosten von ambulanten Pflegediensten oder Tagespflegeeinrichtungen informieren. Die praktische Anwendung steht im Vordergrund: Wie bei Pflegebedürftigkeit einen Antrag an die Pflegekasse stellen und wie sich auf den Gutachter-Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) vorbereiten?

Das Portal informiert über die Möglichkeiten der Wohnungsanpassung und die Kostenübernahme unter bestimmten Voraussetzungen. Dies soll dazu beitragen, dass ältere Menschen auch bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben können.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Ruhenstroth-Bauer, erklärte: "Computer und Internet werden für ältere Menschen immer wichtiger. Mit diesem Angebot machen wir wichtige Informationen schnell und übersichtlich online verfügbar. Ob es sich um Wohnformen, Sterbebegleitung oder die Pflegeversicherung handelt, alle zentralen Themenfelder bieten verständliche und nutzerfreundliche Antworten.

Der Internet-Ratgeber für Hilfe- und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schafft eine fundierte, übersichtliche und aktuelle Informationsbasis." Jedes der insgesamt zehn Kapitel enthält zahlreiche Praxis-Tipps sowie Kontaktadressen zu Anbietern und Verbänden, die weitere Informationen bieten. "Die meisten Menschen verdrängen eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Fragen der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit und geraten nicht selten - ob als Betroffener oder Angehöriger - plötzlich und völlig unvorbereitet in eine solche Situation", erklärt Klaus Großjohann, Geschäftsführer des KDA. Sie müssten sich häufig mühsam, die relevanten Informationen zusammensuchen.

"Hier liegt die Stärke des Internet-Ratgebers, denn Interessierte können sich in Ruhe von zu Hause aus einen Überblick verschaffen", macht Großjohann deutlich. Es werde anschaulich und leicht verständlich erklärt, welche Möglichkeiten das Hilfesystem bietet, so der KDA-Geschäftsführer weiter.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Unregelmäßig essen macht dick - Fester Rhythmus hilft die Linie zu halten


Baierbrunn - 07.09.2005 (ots) - Wer heute fünfmal isst, morgen sieben kleine Snacks verdrückt und übermorgen mit zwei Hauptmahlzeiten auskommen muss, darf sich nicht wundern, wenn er dick wird, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Britische Biomediziner von der Universität Nottingham wollten wissen, wie viele Mahlzeiten pro Tag am besten sind. Eine verbindliche Zahl konnten sie zwar nicht ermitteln - sie raten aber auf jeden Fall zu einem regelmäßigen Rhythmus. Unregelmäßigkeit drosselt den Stoffwechsel, erhöht den Insulinspiegel und steigert dadurch das Hungergefühl.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Impfung gegen Grippe und Pneumokokken -
Apotheken informieren auf türkisch und russisch

Berlin (ots) - 31.08.2005 - Um sich vor einer Grippe (Influenza) zu schützen, sollten Über-60jährige an einer kostenlosen Schutzimpfung teilnehmen. Ebenfalls sinnvoll ist eine Impfung gegen Pneumokokken. Um Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen über die Impfungen zu informieren, gibt es ab September in Apotheken Aufklärungsplakate und -handzettel auch in türkisch und russisch. Diese werden vom Forum Impfen e.V. in Zusammenarbeit mit der ABDA - Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände bereitgestellt. In der Altersgruppe der deutschsprachigen Über-60-jährigen sind etwa 45 Prozent gegen Grippe und 20 Prozent gegen Pneumokokken geimpft. Die Impfraten bei aus dem Ausland zugewanderten Einwohnern werden deutlich niedriger geschätzt.

Typisch für eine Grippe sind plötzlich auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Grippe ist eine ernstzunehmende Krankheit: Im Winter 2003/2003 starben in Deutschland bis zu 20.000 Menschen an Grippe. Pneumokokken sind die weltweit bedeutendsten bakteriellen Krankheitserreger. Sie können unter anderem eine Lungen- oder Hirnhautentzündung verursachen. Etwa 10.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen einer Pneumokokken-Infektion.

Die Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken gehören zu den Standardimpfungen und sind gut verträglich. Die Grippeimpfung sollte jährlich wiederholt werden, da sich der Erreger von Jahr zu Jahr verändert. Beide Impfungen können beim gleichen Arztbesuch durchgeführt werden. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Ärzte und Apotheker können sich die Informationsmaterialien unter www.forum-impfen.de kostenlos herunterladen. Die Aktion wird unterstützt durch die AOK Berlin und die Ärzte Zeitung.

Quelle: presseportal

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Studie der Universität Hamburg:
Verstopft, gereizt und unzufrieden

Hamburg / Madrid (ots) - 31.08.2005 - Frauen mit Stuhlproblemen finden sich auch nicht mehr schön / Wissenschaftliche Untersuchung über Haut, Verdauung und Lebensqualität führt zu überraschenden Ergebnissen.

Viele Frauen, die über Stuhlprobleme klagen, fühlen sich auch in ihrer Haut nicht wohl - die Verstopfung schlägt ihnen aufs Gemüt. Das ergab eine neue Studie der Universität Hamburg über Haut, Verdauung und Lebensqualität. Sie wurde auf dem internationalen Dulcolax-Symposium in Madrid präsentiert.

Darmträgheit ist ein weit verbreitetes Problem, besonders bei Frauen: Fast jede Vierte hat Ärger mit dem großen Geschäft, klagt über Blähbauch, Völlegefühl und über endlose und trotzdem oft unbefriedigende Sitzungen am Örtchen. Nach einer aktuellen Erhebung der Dulcolax-Forschung sind 68 Prozent der Verwender von Laxantien Frauen. Dulcolax (Wirkstoff: Bisacodyl) ist das meist gekaufte Abführmittel Deutschlands.

Von vielen Betroffenen wird eine "schlechte Haut" beklagt. Doch macht eine Verstopfung wirklich eine "schlechte Haut"? Frau Prof. Dr. med. Martina Kerscher, Leiterin des Studiengangs "Kosmetik und Körperpflege" der Universität Hamburg, ging dieser Frage nach. In die Untersuchung wurden 77 Frauen einbezogen, von denen 49 unter Verstopfung litten. Bei der Befragung zum Studienbeginn berichteten drei von vier Frauen (74 Prozent) aus der Gruppe der Verstopften nicht nur Sorgen mit dem Stuhlgang zu haben, sondern auch unter Hautproblemen zu leiden. Zur Erfassung des tatsächlichen Hautzustandes bestimmten dann die Dermatologin und ihr Team Wasserabgabe, Elastizität, Fettgehalt und den pH-Wert der Haut mit modernen Methoden. Das überraschende Ergebnis: Entgegen ihren eigenen Empfindungen gab es in den objektiven Messwerten keine Unterschiede zwischen den Frauen mit und ohne Verstopfung!

Die mögliche Erklärung: Verstopfung belastet auch die Selbstwahrnehmung. Frau "fühlt" sich nicht mehr hübsch und attraktiv. Die in Hamburg ebenfalls untersuchte Lebensqualität von Frauen ist dagegen bei Verstopfung eingeschränkt. Die Betroffenen leiden häufiger unter körperlichen Beschwerden, sind häufiger müde und erschöpft. Die Darmträgheit schlägt auch auf die Stimmung: Die betroffenen Frauen fühlen sich angespannt, reizbar oder niedergeschlagen, machen sich mehr Sorgen und haben häufiger einfach "keine Lust auf gar nichts". Der Alltag wird von den Verdauungsproblemen erheblich tangiert: Verstopfte Frauen fühlen sich bei der Erledigung ihrer beruflichen und privaten Aufgaben und bei körperlicher Anstrengung stärker eingeschränkt. Sie klagen außerdem häufiger über Probleme mit Partnern und Freunden und ziehen sich in ihr "Schneckenhäuschen" zurück.

Fazit von Prof. Dr. Martina Kerscher: "Die starke Beeinträchtigung der Lebensqualität macht deutlich, dass die Verstopften im wahrsten Sinne des Wortes eine 'Erleichterung' brauchen. Der Einsatz eines wissenschaftlich bewährten Abführmittels wie z. B. mit dem Wirkstoff Bisacodyl leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

Wie der Berliner Gastroenterologe Prof. Dr. Stefan Müller-Lissner, Chefarzt der medizinischen Fachabteilung "Innere Medizin" der Parkklinik Weissensee, einem Lehrkrankenhaus der Charité, auf dem Symposium "Haut, Verdauung und Lebensqualität" in Madrid betonte, ist die Sicherheit und Verträglichkeit der modernen Abführmittel in vielen internationalen Studien bestätigt worden. Die für ihre ganz besonders kritische Haltung bekannte US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat deshalb auch den Dulcolax-Wirkstoff Bisacodyl als "sicher und wirksam" eingestuft.

Quelle: presseportal

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Lecithin gegen chronische Dickdarmentzündung
Heidelberger Mediziner testen Phosphatidylcholin erfolgreich

Heidelberg - 10.08.2005 - Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg http://www.klinikum.uni-heidelberg.de haben erstmals ein viel versprechendes Medikament gegen die chronische Dickdarmentzündung Colitis ulcerosa getestet. Das im Fettgemisch Lecithin enthaltene und darin speziell aufbereitete Fett Phosphatidylcholin hat nicht nur die Beschwerden gelindert, sondern sogar zu einer vollständigen Heilung geführt, berichten die Forscher im Fachmagazin "Gut" http://gut.bmjjournals.com.

Die Erkrankung Colitis ulcerosa beginnt meist im jungen Erwachsenenalter. Blutige Durchfälle und heftige Schmerzen durch Geschwüre im Dickdarm prägen das Krankheitsbild. Die Ursache der Krankheit, die zum Teil ein Leben lang dauert, ist nicht bekannt. Zudem erhöht sich das Risiko für Darmkrebs bei Colitis-Patienten um ein vielfaches. Die bisher angebotenen Medikamente, wie entzündungshemmendes Kortison, haben erhebliche Nebenwirkungen.

Das Team um Wolfgang Stremmel von der Abteilung Gastroenterologie beschäftigt sich seit Jahren mit der Hypothese, dass bei Colitis ulcerosa die Schleimschicht auf den Darmzellen nicht mehr ausreichend Schutz vor Bakterien oder anderen Entzündungsauslösern bietet. Die Forscher haben entdeckt, dass Phosphatidylcholin ein wesentlicher Bestandteil der intakten Schleimbarriere im Darm ist. Patienten mit Colitis ulcerosa haben aber weniger von diesem speziellen Fett. In der Studie an 60 Patienten enthielt eine Kontrollgruppe Lecithin, die andere ein Placebo. Das Fett wurde künstlich verpackt, so dass es von Verdauungsenzymen nicht angegriffen werden konnte und langsam im unteren Dünndarm freigesetzt wurde. Dort wurde es in den Schleim eingewoben und bot einen effektiven Schutz in hoher Konzentration.

Die Studienergebnisse waren interessant: Bei rund 90 Prozent der mit Lecithin behandelten Patienten besserten sich innerhalb von drei Monaten die Beschwerden deutlich. Rund 60 Prozent gesundeten sogar unter der Therapie, ohne dass Nebenwirkungen auftraten. Das Heidelberger Team will die Ergebnisse in einer größeren Studie klinisch überprüfen. Möglicherweise könnten die Schleimhaut schützenden Fette auch bei anderen Darmerkrankungen wirken und vielleicht sogar zur Vorbeugung gegen Darmkrebs eingesetzt werden.

Quelle: pte

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Neues Reinigungsverfahren soll CJD Risiko verringern

Edinburgh - 03.08.2005 - Wissenschafter der University of Edinburgh http://www.ed.ac.uk haben ein effektiveres Verfahren zur Reinigung chirurgischer Instrumente von jenen Infektionserregern entwickelt, die die Creutzfeld-Jakob-Krankheit beim Menschen verursachen. Diese gedrehten Prionen sind durch Standardverfahren nur bemerkenswert schwer zu entfernen. Das neue Verfahren kann Prionen bis in Bereiche entfernen, die ein Tausendmal niedriger sind als jene die mit bestehenden Verfahren erreicht werden können. Details der Forschungsergebnisse wurden im Journal of General Virology http://vir.sgmjournals.org veröffentlicht.

Das Team setzte mit Plasmen sehr energiereiche Formen von Gas zur Entfernung der verunreinigenden Moleküle von den Stahloberflächen ein. Mittels Funkwellen wurden die Moleküle von harmlosen Gasen stimuliert. Diese Moleküle sowie die Ionen und die Radikale, die sich bei diesem Vorgang bildeten, reinigten die Oberfäche der Instrumente indem sie die Spuren biologischen Geweben abbauten und sie in nicht giftige Gase verwandelten. Der leitende Wissenschafter Robert Baxter erklärte, dass die Bedeutung des neuen Verfahrens darin liege, dass Prionen anders als virale oder bakterielle Krankheitserreger resistant gegen hohe Temperaturen sind und metallenen Oberflächen sehr stark anhaften.

Das für CJD verantwortliche Prion wird weitgehend über das Gewebe des Lymphsystems und des zentralen Nervensystems verbreitet. Dieser Umstand hat zu Befürchtungen geführt, dass die Krankheit über chirurgische Instrumente, die bei Lymphgewebe wie den Mandeln eingesetzt wurden, an die nächsten Patienten weitergegeben werden könnte. Andere CJD Formen wurden bereits gelegentlich durch verunreinigte neurochirurgische Instrumente weitergegeben.

Quelle: pte

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Sitzen macht Männer dick

27.07.2005 - Wer viel sitzt, wird eher dick. Das belegt eine Studie australischer und neuseeländischer Mediziner und Sportwissenschaftler. Der Anteil der Übergewichtigen war unter jenen Teilnehmern, die bei der Arbeit täglich mehr als sechs Stunden saßen, demnach um knapp 100 Prozent erhöht. Dieser Zusammenhang sich jedoch nur für Männer herstellen, berichten die Forscher im "American Journal of Preventive Medicine".

"Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass der Arbeitsplatz bei der wachsenden Problematik von Übergewicht und Fettleibigkeit eine wichtige Rolle spielt", schreibt die Gruppe um Kerry Mummery von der Central Queensland University in Rockhampton. Für ihre Studie hatten die Forscher 1.579 australische Männer und Frauen zu ihrem Beruf und ihrer körperlichen Aktivität befragt und ihren Body Mass Index ermittelt, das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern.

Am Arbeitsplatz verbrachten die Teilnehmer durchschnittlich drei Stunden pro Tag im Sitzen, 25 Prozent sogar mehr als sechs Stunden. Unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wiesen Männer aus dieser Gruppe mit 92 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit Übergewicht auf - definiert als Body Mass Index von mindestens 25 Kilogramm pro Quadratmeter - als Männer, die bei der Arbeit weniger als 45 Minuten saßen. Für Frauen ließ sich kein solcher Zusammenhang herstellen.

Entsprechende Gegenmaßnahmen seien nicht allein Sache der Arbeitnehmer, betonen Mummery und Kollegen. "Der Ausfall an Arbeitszeit und Produktivität aufgrund chronischer Krankheiten, die mit Übergewicht und Fettleibigkeit einhergehen, könnte es auch für Arbeitgeber lohnend erscheinen lassen, sich mehr um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu kümmern, indem sie für mehr körperliche Aktivität bei der Arbeit sorgen."


Forschung: W. Kerry Mummery, School of Health and Human Performance, Central Queensland University, Rockhampton; Grant M. Schofield, Division of Sport and Recreation, Auckland University of Technology; und andere

Veröffentlicht in American Journal of Preventive Medicine, Vol. 29(2), August 2005, pp 91-7, DOI 10.1016/j.amepre.2005.04.003

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Einsatz von Pestiziden gefährdet Gesundheit der Schüler
Anzahl der Erkrankungen stark angestiegen


Atlanta - 27.07.2005 - Amerikanische Wissenschafter haben nachgewiesen, dass die Anzahl der mit Pestiziden und ähnlichen Chemikalien in Zusammenhang stehenden Erkrankungen an amerikanischen Schulen zwischen 1998 und 2002 stark angestiegen ist. Der Großteil der 2.593 Patienten litt unter leichten Erkrankungen. Teilweise handelte es sich jedoch um schwerere Fälle. Bei einigen wenigen Betroffenen kam es zu schweren Erkrankungen. Die Ergebnisse der Studie des National Institute for Occupational Safety and Health http://www.cdc.gov/niosh und der US Centers for Disease Control and Prevention http://www.cdc.gov wurde im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.

Der Kontakt mit Pestiziden kann zu Hautausschlägen, Halsschmerzen, brennenden Augen, Bläschen, Kopfschmerzen und Übelkeit sowie zu potenziell ernsthafteren Langzeitfolgen führen. Die Forscher untersuchen 406 Erkrankungen genauer. Zwei Drittel der Fälle standen mit Pestiziden in Verbindung, die an Schulen eingesetzt wurden. Ein Drittel konnte auf den Pestizideinsatz in der Nähe von Schulen zurückgeführt werden. Die Wissenschafter empfahlen Messungen zur Verbesserung des Einsatzes von Pestiziden im Schulbereich. Zur Verringerung der Pestizidverbreitung sollten Pufferzonen um die Schulgebäude errichtet werden. Die UK Pesticides Campaign http://www.pesticidescampaign.co.uk forderte laut BBC Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und das Ersetzen von Chemikalien durch natürliche Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.


Quelle: pte
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Schlechte Ernährung, schlechte Sicht -
Nährstoffe fürs Auge


Foto: djd

06.07.2005 - Das Auge isst mit - dieser Grundsatz hat eine doppelte Bedeutung, wenn man an die Wichtigkeit der Ernährung für die Augengesundheit denkt. Denn ob und wie gut die Sehkraft funktioniert, hängt davon ab, ob das Auge alles bekommt, was es für seine Gesundheit braucht: Etwa Vitamin A, das besonders für das Sehen in der Dämmerung wichtig ist, oder die Vitamine E und C, die unter anderem die Augenlinse klar halten. Vitamin C ist im Auge sogar bis zu 60-mal höher konzentriert als im Blut. Die B-Vitamine unterstützen den Sehnerv. Auch Zink und Selen sind für die Augengesundheit von Bedeutung.

Ganz besonders wichtig sind die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin. Sie filtern aus dem Sonnenlicht die energiereichen blauen Anteile heraus. Gleichzeitig werden auch energiereiche Teilchen, die durch das Aufeinandertreffen von UV-Licht und Sauerstoff entstehen können, inaktiviert. Diese natürliche "Sonnenbrille" wird allerdings beim Älterwerden immer "durchlässiger". Das kann dazu führen, dass die ungeschützten Sinneszellen beeinträchtigt werden. Lutein und Zeaxanthin nimmt man über die tägliche Ernährung allerdings in zu geringen Mengen auf. Hoch dosiert enthält die beiden Mikronährstoffe das Präparat Lutax aus der Apotheke , das speziell für die Ernährung der Augen entwickelt wurde. Es enthält nicht nur Lutein und Zeaxanthin, sondern auch die für die Augengesundheit wichtigen Vitamine A, C, E, B1, B2, B6 und Nicotinamid sowie Zink und Selen.

Quelle: djd

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Vitamin C ist doch kein Erkältungskiller -
Tägliche Einnahme bleibt ohne schützende oder krankheitserleichternde Wirkung

Canberra - 29.06.2005 - Die Einnahme von Vitamin C kann Erkältungen nicht verhindern. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Robert Douglas von der Australian National University http://www.anu.edu.au/ und Harri Hemilä von der University of Helsinki http://www.helsinki.fi/ . Damit verliert das Werk von Linus Pauling "Vitamin C and the common cold", das in den 70ern ein Bestseller war und den Mythos des Vitamin C's als Erkältungsmittel etablierte, völlig an Bedeutung. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe von PloS Med http://www.plos.org erschienen.

Die beiden Forscher analysierten 23 repräsentative Studien der vergangenen 65 Jahre, in denen die Wirksamkeit von Vitamin C getestet wurde. In allen Untersuchungen wurde einer Gruppe von Probanden je 200mg Vitamin C täglich verschrieben, während die Kontrollgruppe nur ein Placebo erhielt. Nach Abschluss der eingehenden Analyse konnten die beiden Forscher jedoch keine prophylaktischen Effekte von Vitamin C gegen Erkältungen nachweisen. "Die regelmäßige Einnahme von Vitamin C hat keine schützende Wirkung gegen Erkältungen und keinerlei beziehungsweise nur geringe Auswirkungen auf den Verlauf einer Erkältung", erklärten die Experten. Bei jenen Patienten, die trotz täglicher Einnahme von Vitamin C dennoch eine Erkältung bekamen, dauerte die Erkältung geringfügig kürzer als bei der Kontrollgruppe.

Einzig bei der Gruppe der Extremsportler konnten sechs Studien eine Reduzierung der Erkältungswahrscheinlichkeit durch Vitamin C um 50 Prozent feststellen. Auch bei Erkältungen, die durch kaltes Wetter ausgelöst werden, berichten sechs Studien von einer positiven Wirkung von Vitamin C. In einer Untersuchung wird berichtet, dass durch die Einnahme einer einzigen, sehr hochdosierten Menge Vitamin C (acht Gramm) beim Einsetzten der ersten Erkältungssymptome, der Krankheitsverlauf kürzer war.

Quelle: pte

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Folsäure schärft den Geist -
Das B-Vitamin wirkt wie Anti-Aging für den Geist

Washington (pte) - 22.06.2005 - Die Einnahme von Folsäure in hohen Dosen kann die geistige Leistungsfähigkeit von älteren Erwachsenen signifikant verbessern. Damit könnte ganz einfach durch die Einnahme einer Vitaminpille der durch das Altern einsetzende Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit verlangsamt werden. Dieses überraschende Ergebnis berichten die Forscher der Wageningen University http://www.wau.nl/ am derzeit in Washington stattfindenden Jahreskongress der Alzheimer Association http://www.alz.org/ .

Während des Alterns ist eine Verminderung der geistigen Leistungsfähigkeit nicht vermeidbar. In ihrer aktuellen Studie haben die niederländischen Forscher getestet, ob eine Verdoppelung der empfohlenen Dosis Folsäure den Geist positiv stimuliert. An der Studie nahmen 818 gesunde Probanden im Alter von 50 bis 75 Jahren teil. Diesen wurde für die Dauer von drei Jahren entweder 800 Mikrogramm Folsäure - das entspricht der Menge in 1,3 Kilogramm Erdbeeren - oder ein Placebo verabreicht. Anschließend mussten sich die Teilnehmer einem Intelligenztest unterziehen.

"Wir konnten feststellen, dass durch die Einnahme von Folsäure das Gedächtnis der Probanden ebenso gut war, wie das von 5,5 Jahre jüngeren Personen", erklärte Studienleiterin Jane Durga. Die Forscher stellen jedoch klar, dass an der Studie nur gesunde und keine Alzheimer-Patienten teilgenommen haben. Ob das Vitamin eine Schutzwirkung gegen Alzheimer hat, ist somit nicht bewiesen.

Folsäure ist ein B-Vitamin, das vor allem in Getreide, dunkelfarbigem Obst und Gemüse, Orangen, Erdbeeren und Bohnen vorkommt. Dem Vitamin wurde schon in vorangegangenen Studien eine Schutzwirkung gegen Herzerkrankungen und Schlaganfälle attestiert.

Quelle: pte

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Fehlerfrei messen - worauf es beim Blutzuckermessen ankommt

Eschborn (ots) - 15.06.2005 - Selten werden Messfehler bei der Suche nach der Ursache für schwankende Blutzuckerwerte mit einbezogen. Dabei gibt es viele Faktoren, die die Messung beeinflussen: etwa die Lagerung der Teststreifen oder die Gewinnung der Blutprobe. Die »Neue Apotheken Jllustrierte« erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni, worauf es beim Blutzuckermessen ankommt und wo Fehlerquellen liegen können.

Teststreifen und Blutzuckermessgeräte sollten im Sommer kühl und im Schatten gelagert werden – niemals in der prallen Sonne. Folgenschwerer Fehler: bei einem Strandbesuch das Gerät und die Streifen vorsorglich im Auto zurückzulassen. Erstens müssen Diabetiker das Gerät im Notfall schnell zur Hand haben, und zweitens können im geschlossenen Auto im Sommer auch im Schatten schon innerhalb einer Viertelstunde Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius entstehen.

Für den Strandbesuch eignen sich spezielle Isoliertaschen. Im Winter sollten die Teststreifen nah am Körper vor Kälte geschützt, statt in einer Tasche oder einem Rucksack verstaut werden. Auch feuchte Finger erniedrigen die Blutzuckerwerte, weil sie den Blutstropfen verflüssigen. Hingegen können Zuckerreste an den ungewaschenen Fingern den Messwert erhöhen. Vor der Blutentnahme sollten die Hände gewaschen und gut getrocknet werden.

Quelle: Neue Apotheke Illustrierte

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Kuren: Neue Kräfte tanken

Eschborn (ots) - 15.06.2005 - In Zeiten knapper Kassen heißt es sparen. Und so paradox es klingen mag, das tut man am besten, indem man investiert - und zwar in seine Gesundheit. Ob klassische Bäderkur, ambulante Reha, Müttergenesung oder Gesundheitskurse zu Hause – zum Vorbeugen, Auskurieren oder Abschalten vom Alltag stehen jede Menge Möglichkeiten zur Verfügung. Welche das im Einzelnen sein können, darüber informiert die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni.

Mit einer ambulanten Vorsorgekur in staatlich anerkannten Heilbädern kann prinzipiell jeder, der leichte gesundheitliche Beschwerden im Keim ersticken will, etwas für seine Gesunderhaltung tun. Einen Schritt weiter geht die stationäre Vorsorge und Rehabilitation: In einer Kurklinik wird der Kurgast rund um die Uhr von medizinischem Personal betreut, mit dem Ziel, eine bestehende Krankheit zu heilen, Beschwerden zu lindern oder die Chronifizierung von Leiden zu verhindern. Die Kosten für alle notwendigen medizinischen Maßnahmen im Verlauf der ambulanten Vorsorgekur wie Kurarztbesuch, Massagen, Bäder oder Krankengymnastik übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen beziehungsweise die jeweiligen Kostenträger. Der Kurgast muss allerdings einen Eigenanteil von zehn Euro pro Verordnung plus zehn Prozent der Gesamtkosten der jeweiligen Anwendung zuschießen. Zu Fahrt, Unterbringung und Verpflegung geben die Kassen maximal 13 Euro pro Tag dazu, den Rest zahlt der Patient.

Wer zum Beispiel wegen Asthma, Herzinfarkt oder Suchtkrankheiten stationär kurt, bekommt nahezu sämtliche Kosten, von der An- und Abreise über Kost und Logie bis hin zu allen medizinischen Leistungen, vom Kostenträger erstattet. Lediglich zehn Euro beträgt der Eigenanteil in diesem Fall pro Tag.

Quelle:
Neue Apotheke Illustrierte

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Rauchen und Übergewicht nagen am Erbgut

15.06.2005 - Rauchen und Übergewicht verkürzen die Lebenserwartung nicht allein dadurch, dass sie das Risiko für Krebs und Herzinfarkt erhöhen. Entsprechende Resultate präsentieren britische und amerikanische Mediziner im Fachblatt "The Lancet". Tabakrauch und Kalorien beschleunigen demnach auch die Erosion des Erbguts und damit den Alterungsprozess.

Gemessen an den "Schutzkappen" der Chromosomen, den Telomeren, entspreche starkes Übergewicht zusätzlichen 8,8 Lebensjahren, schätzen Tim Spector vom Londoner St Thomas' Hospital und seine Kollegen. Wer 40 Jahre lang täglich eine Schachtel Zigaretten geraucht habe, sei genetisch um zusätzliche 7,4 Jahre gealtert. Diese Resultate verdeutlichten die weit reichenden Effekte der zwei bedeutendsten vermeidbaren Risikofaktoren in den Industrienationen, schreiben die Forscher in einem online veröffentlichten Artikel.

An den Enden der Chromosomen finden sich häufige Wiederholungen scheinbar sinnloser DNA-Sequenzen, bestückt mit speziellen Proteinen. Diese Telomere verhindern, dass Chromosomen miteinander verschmelzen. Zudem dienen sie als Puffer gegen die bei jeder Zelteilung eintretenden Verkürzung des Erbguts. Spector und seine Kollegen ermittelten die Länge dieser Telomere bei 1.112 britischen Frauen im Alter von 18 bis 76 Jahren. Darunter waren 119 fettleibige und 85 untergewichtige Frauen, definiert durch einen Body-Mass-Index über 30 bzw. unter 20. Lediglich 531 Frauen hatten niemals geraucht, 369 waren ehemalige Raucherinnen.

Mit jedem Lebensjahr schrumpften die Telomere um durchschnittlich 27 Basenpaare, fanden die Forscher. Bei Raucherinnen und Übergewichtigen waren sie jedoch deutlich kürzer, als aufgrund ihres Alters zu erwarten wäre. Beispielsweise schien ein Päckchen Zigaretten pro Tag die jährliche Telomererosion um 5 Basenpaare zu beschleunigen. Ein ähnlicher Zusammenhang fand sich zwischen Telomerlänge und Body-Mass-Index bzw. der Serumkonzentration des Fettgewebehormons Leptin.

Quelle: scienceticker

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Milzpeptide: Seltener krank - schneller wieder gesund - Unterstützung fürs Immunsystem

08.06.2005 - Sie fliegen durch die Luft, lauern auf Kaffeetassen, Türklinken und machen sich millionenfach breit auf jeder Hand, die wir schütteln: Viren, Bakterien und Pilze. Millionen von weißen Blutkörperchen patroullieren Sekunde für Sekunde durch unseren Blutkreislauf. Und dann beginnt der unsichtbare Kampf: Killerzellen stürzen sich auf Krankheitserreger und umzingeln sie. Helferzellen alarmieren Fresszellen - und die vernichten Viren, Bakterien und Pilze, bevor sie Infektionen auslösen.

Winzige Eiweißbausteine, die in der Milz gebildet werden, sind die Kommandozentrale der Abwehrkräfte und leiten Millionen von Abwehrzellen durch das Blut, so lange sie gesund sind. Aber genauso wie Herz und Gelenke im Alter schwächer werden, wird auch das Immunsystem müde. Gute Gründe, für Nachschub zu sorgen. Milzpeptide vom Schwein (enthalten in Polyerga, rezeptfrei in der Apotheke) geben dem Immunsystem neue Kraft.

Umfangreiche wissenschaftliche Studien zeigen: Unter der Peptid-Therapie werden Killerzellen aktiver. Vorteil für die Patienten: Sie werden seltener krank und schneller wieder gesund. Sogar bei einer echten Grippe - der Influenza - können Milzpeptide die gefährlichen Viren noch in die Flucht schlagen. Und ein starkes Immunsystem bedeutet auch mehr Lebensqualität. Patienten sind nicht mehr so müde, fühlen sich leistungsfähiger und haben mehr Energie. Weitere Informationen unter www.milzpeptide.de

Quelle: djd

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Sommer: Saubere Küche besonders wichtig - Warmes Wetter macht es Krankheitskeimen leicht

Baierbrunn (ots) - 08.06.2005 - Sauberkeit in der Küche gewinnt in den Sommermonaten besondere Bedeutung. Wo es feucht und warm ist, überleben Mikroben nicht nur gut, sondern können sich auch rasant vermehren, warnt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

„Ein unsauberes, feuchtes Wischtuch kann ohne weiteres mit 100 Millionen Keimen pro Quadratzentimeter und mehr besiedelt sein“, zitiert das Blatt das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin. Spül- und Geschirrtücher sollen deshalb gut trocknen können. Rohes Fleisch, besonders von Geflügel und Wild, und rohe Eier sind häufig mit Krankheitserregern verunreinigt. Geräte, mit denen sie in der Küche in Verbindung kommen, müssen deshalb sorgfältig gereinigt werden.

Auch Händewaschen ist nach der Zubereitung wichtig. Zum Reinigen sind aber nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel angebracht. In der Regel reichen normale Haushaltsreiniger.

Quelle: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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Todesfalle langweiliger Arbeitsplatz -
Anspruchslose Beschäftigungen erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes

London (pte) - 08.06.2005 - Monotone, langweilige Arbeit kann das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden erhöhen, denn die anspruchslose Beschäftigung wird mit einer schnelleren und weniger veränderlichen Herzfrequenz in Verbindung gebracht. Dadurch können Herzerkrankungen ausgelöst werden. Dies berichtet ein Forscherteam des University College London http://www.ucl.ac.uk.

Die britischen Forscher untersuchten 2.000 männliche Beamte und stellten fest, dass der einfache, untergeordnete Dienst in einer sozial niedrigen Position und die fehlende Kontrolle über das tägliche Aufgabengebiet zu einer unveränderlichen Herzfrequenz führten. Die Veränderlichkeit der Herzfrequenz (Heart Rate Variabilty HRV) ist ein wichtiger Faktor der Herztätigkeit, denn sie gewährt die richtige Anpassung an aktuelle Anforderungen. Während des Sports muss das Herz beispielsweise schneller schlagen und mehr Sauerstoff in die Muskeln pumpen. "Eine herabgesetzte HRV ist demnach ein Zeichen, dass das Herz weniger anpassungsfähig ist und erhöht das Risiko einen unregelmäßigen Herzschlag - eine Arhythmie - zu entwickeln, was in weiterer Folge in extremen Fällen zum plötzlichen Tod führen kann", erklärte Studienleiter Harry Hemingway.

Bisherige Forschungsergebnisse belegen bereits, dass unterbezahlte Jobs, die nur einen geringen Bildungsgrad erfordern, das Herzinfarktrisiko erhöhen. Auch Depressionen werden mit Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. "Durch eine Veränderung der Arbeitsbedingungen könnte möglichen Herzerkrankungen vorgebeugt werden", resümierte Hemingway.

Quelle: pte

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Mit SMS erfolgreich gegen das Rauchen
Textnachrichten Schreiben ist wie Kaugummi für die Hände und lenkt ab


Auckland - 01.06.2005 - SMS könnten jungen Rauchern dabei helfen ihre lästige Gewohnheit aufzugeben, denn durch kurze Textnachrichten auf das Handy verdoppelt sich die Zahl derer, die dem blauen Dunst abschwören. Ein Forscherteam der University of Auckland konnte in der weltweit ersten Studie dieser Art beweisen, dass Handys dabei helfen können das Rauchen aufzugeben. Denn die Forscher konnten durch ein spezielles SMS-Programm doppelt so viele Jugendlichen motivieren nicht mehr zur Zigarette zu greifen. Auch für die Zukunft sehen die Forscher ein großes Potenzial in der Gesundheitsvorsorge und -behandlung via SMS. Die Ergebnisse der Studie werden in der aktuellen Ausgabe des Magazins Tabacco Control www.tc.bmjjournals.com präsentiert.


Bild: beeing_me / photocase

An der Studie nahmen 850 Jugendliche im Durchschnittsalter von 25 Jahren teil, die vorhatten das Rauchen aufzugeben und sich auch schon einen "letzten Tag" gesetzt hatten. In der Woche vor und vier Wochen nach dem Tag, an dem die Jugendlichen das Rauchen aufhören wollten, erhielten sie jeden Tag fünf SMS. Anschließend erhielten sie noch weitere fünf Monate lang jeden Tag drei SMS. Die Inhalte der Textnachrichten waren so gestaltet, dass sie die Jugendlichen ermutigen und unterstützen sollten, damit sie die Symptome des Nikotinentzugs nicht so deutlich wahrnehmen. Zudem wurden sie durch Informationen und News aus Sport und Musik abgelenkt. Eine Kontrollgruppe erhielt lediglich die Option auf einen Monat Gratis-SMS-schreiben, nachdem sie sechs Monate ohne Rauchen durchgehalten haben, jedoch keine unterstützenden SMS.

Sechs Wochen nachdem die Jugendlichen mit dem Rauchen aufgehört hatten, waren 28 Prozent der SMS-Gruppe immer noch clean, während nur 13 Prozent der Kontrollgruppe nicht wieder zum Glimmstängel gegriffen hatten. "Es ist ein äußerst interessantes Phänomen wie das SMSen die Jugendlichen vom Rauchen abhält. Irgendwie dringt die Anti-Raucher-Message besser via SMS zu den Jugendlichen durch", erklärte Studienleiter Anthony Rodgers. Die Forscher nehmen an, dass der Erfolg dieses Programms in der ständigen Ablenkung und Beschäftigung der Jugendlichen liegt.

Die Forscher sehen zukünftig in der neuen Methode einen guten gesundheitspolitischen Ansatzpunkt. Denn durch das Versenden von Textnachrichten können überall auf der Welt Menschen direkt erreicht und beeinflusst werden. "Es steckt ein gewaltiges Potenzial in dieser Interventionstechnik. Denn die kurzen Nachrichten sind wie kleine Trainingseinheiten die beispielsweise auch zur Behandlung von Depressionen, Übergewicht oder Erkrankungen herangezogen werden können", resümierte Rodgers.

Quelle: pte

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Mineralwasser macht fit
-
Zu wenig trinken bremst Leistung


Foto: djd

25.05.2005 - Wer beim Sport schnell müde und schlapp wird oder sich in Beruf und Alltag nur schwer konzentrieren kann, sollte einmal ehrlich über seine Flüssigkeitsbilanz nachdenken. Denn wenn wir durstig sind, sinkt auch die Leistungsfähigkeit und die Fitness geht in den Keller.

Wir brauchen Wasser, damit unser Herz-Kreislaufsystem nicht Schwerstarbeit leisten muss. Denn bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr wird das Blut dickflüssig. Sauerstoff wird damit Mangelware und auch die Muskeln werden nicht mehr ordentlich mit "Brennstoff" versorgt. Auch mental macht sich Flüssigkeitsmangel bemerkbar: Die Denkleistung lässt nach, die Konzentration und das Erfassen von komplexen Zusammenhängen fällt schwerer.

Ausreichendes Trinken schafft Abhilfe. Am besten eignet sich hoch mineralisiertes Mineralwasser, ein idealer Lieferant von Mineralstoffen und Spurenelementen. Für die Fitness besonders wichtig ist hydrogencarbonatreiches Mineralwasser wie z.B. Staatl. Fachingen Medium - das mit über 1.800 mg pro Liter besonders reich an Hydrogencarbonat ist. Hydrogencarbonat ist deshalb so wichtig, weil es dem Körper dabei hilft, gesund und fit zu bleiben.

Der Mineralstoff wirkt Übersäuerungen im Körper aktiv entgegen. Vor allem die Muskeln bleiben so von der raschen Übersäuerung verschont und sind damit weit leistungsfähiger. Eine Studie am Institut für Sportmedizin und Ernährung, Mörfelden mit Staatl. Fachingen zeigt, dass hydrogencarbonatreiches Wasser die Ausdauerleistung von Sportlern um bis zu zehn Prozent steigert.

Quelle: djd

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Fitness: Nur Spazierengehen reicht nicht -
Auf Dauer muss die Belastung gesteigert werden

Baierbrunn (ots) - 11.05.2005 - Ohne Schweiß kein Preis. Diese alte Weisheit müssen sich auch Menschen zu Herzen nehmen, die mit mehr Bewegung ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. „Ein Trainingseffekt am Herz-Kreislauf-System ist nur dann zu erzielen, wenn die Aktivität eine bestimmte Intensität erreicht“, stellt der Sportmediziner Professor Klaus Völker vom Universitätsklinikum Münster im Apothekenmagazin „Gesundheit“ fest. Wenn gänzlich Untrainierte mit einem Bewegungsprogramm beginnen, genügt zunächst durchaus eine Pulsfrequenz von 110 bis 125. Nach einiger Zeit aber müssen sie einen Zahn zulegen. Auch wer den Zucker- und Fettstoffwechsel gesund halten will, braucht Durchhaltevermögen. 1200 Kilokalorien pro Woche – „optimal wären 2000“, so Prof. Völker – müsste er abarbeiten. Das bedeutet immerhin sechs Stunden Walking.

Quelle: Wort und Bild - Gesundheit

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Zur Gartensaison an Tetanusschutz denken -
Zur Infektion reichen schon Bagatellverletzungen

Baierbrunn (ots) - 11.05.2005 - Nicht nur Hobbygärtner sollten einen Blick in ihren Impfpass werfen, ob sie noch gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geschützt sind. Wer in den vergangenen zehn Jahren nicht geimpft wurde, bei dem ist jetzt eine Auffrischung nötig, rät das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut, Berlin. Der Tetanus-Erreger findet sich oft im Boden. Schon Bagatellverletzungen bei der Gartenarbeit können zur Infektion führen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die Impfung.

Quelle: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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Schon zwei Millionen Nordic Walker - Gesundheitsplus nur, wenn auch die Technik stimmt


Foto: pixelquelle

Baierbrunn (ots) - 04.05.2005 - Das flotte Gehen mit Stockeinsatz hat sich zum Volkssport gemausert. Bereits zwei Millionen Menschen in Deutschland betreiben Nordic Walking. Aber Vorsicht, mahnt Petra Mommert-Jauch vom Deutschen Walking Institut in Bad Dürrheim im Apothekenmagazin „Gesundheit“: Mit falscher Technik können genau die Probleme verstärkt werden, denen Nordic Walking entgegenwirken soll: Nackenverspannungen, Rückenschmerzen sowie Probleme mit Knie- und Hüftgelenken.

Deshalb sei es wichtig, die korrekte Technik mit einem erfahrenen Trainer zu üben. Zunächst müsse der natürliche Diagonalgang stimmen: Der rechte Arm schwingt mit dem linken Bein vorwärts und umgekehrt. Erst dann kommen die Stöcke ins Spiel. Auch bei deren Einsatz ist ein korrekter Bewegungsablauf wichtig.

Quelle: Wort und Bild - Gesundheit

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