Auf welche Weise Schädigungen des Gehirns zu Anfällen
führen, ist nicht bekannt. Epilepsie ist keine Erbkrankheit.
Jeder Mensch kann an einer Epilepsie erkranken. Eine erhöhte
Bereitschaft zu epileptischen Anfällen ist oft angeboren
und kann vererbt werden.
Dies läßt sich beispielsweise in EEG-Untersuchungen
nachweisen, die an Angehörigen von Epilepsiekranken
durchgeführt wurden. Grundsätzlich kann jeder
Mensch epileptische Anfälle bekommen.
Hirnschädigung
und Anfallsbereitschaft addieren sich:
Jede Säule steht für die Situation bei jeweils
einem anderen Menschen. Die unterschiedliche Schädigung
und Anfallsbereitschaft ist durch die Länge der Säule
gekennzeichnet. Addieren sich solche Ursachen, dann können
Anfälle auftreten. Beispielsweise addieren sich im
Fall A eine geringe Anfallsbereitschaft und eine große
Schädigung so, daß Anfälle auftreten, während
im Fall C trotz hoher Bereitschaft keine Anfälle auftreten.
Die Anfallsbereitschaft wird bei manchen Epilepsiekranken
durch unregelmäßige Schlafgewohnheiten erhöht.
Quelle:
www.epilepsie.de